Landesverband Bayern

Der Landesverband Bayern

Bayern könnte gut ein Drittel seines Stromverbrauchs aus Windenergie decken. Als Binnenland weist Bayern hauptsächlich Leichtwindgebiete auf, und daher lockten um die Jahrtausendwende nur wenige Regionen Pioniere und Investoren, Windkraftanlagen zu errichten. Erst die technischen Fortschritte, die es möglich machen, Windräder auf hohen Türmen und mit langen Flügeln zu bauen, haben eine breite Windenergienutzung lukrativ gemacht. Seither liefern moderne Windkraftwerke in Bayern den Strom sehr preiswert für rund 8 Cent je kWh, aus ganz neuen Anlagen sogar für 5,5 bis 7 Cent pro kWh. Damit sind sie preiswerter als neue Erdgas- oder neue Kohlekraftwerke.

Die Windenergienutzung passt zu Bayern und ermöglicht eine saubere Stromproduktion. Viele Windprojekte werden dabei von den Bürgerinnen und Bürgern der Region getragen und sie verdienen die Wertschöpfung selber. Nach den letzten Zahlen arbeiten in Bayern gut 11.000 Menschen in der Windbranche – und das, obwohl hier kein Anlagenbauer beheimatet ist. Dafür finden viele Planer, Projektierer, Betreiber und Zulieferer mit Windenergie ein Auskommen. Dazu gehören unter anderem Max Bögl, Bosch-Rexroth, Dehn + Söhne, Goldhofer, INA-Schäffler, Liebherr, Pfeifer Seil- und Hebetechnik, Renk, Semikron, Siemens oder SKF.

Statistische Daten

Windenergie-
anlagen

0

Arbeitsplätze
(2016)

0

Installierte
Leistung in MW

0

3,6 TWh   (Stromerzeugung aus Windenergie, 2016)
3,5%   (Anteil der Windstromerzeugung an Bruttostromerzeugung, 2016)
70.550,19   (Landesfläche in km²)
12.843.514   (Einwohnerzahl, 2015)


Raimund Kamm

Landesvorsitzender

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