Politik stärkt Branche bei Messe Husum Wind den Rücken

Politik stärkt Branche bei Messe Husum Wind den Rücken

BWE SH hofft auf Verstetigung der Genehmigungen für Zubau

Husum/Kiel 16. Sep. 2021: Am 3. Tag der Husum Wind bilanziert Marcus Hrach als Landesgeschäftsstellenleiter des Bundesverbandes Windenergie e. V. in Schleswig-Holstein (BWE SH): „Die Gespräche in Husum zeigen Politik und Branche haben ein gemeinsames Ziel, den Ausbau der Windenergie an Land.“ In zahlreichen Diskussionen und persönlichen Gesprächen wurde bereits deutlich, die Politik steht hinter der Branche.

Die in den Medien aufgekommene Flächendiskussion ist dabei weder neu, noch das eigentliche Thema der gesamten Branche. Marcus Hrach: „Im Gegenteil, als Branche haben wir kein Interesse, dass die Planung kippt.“ Es gibt jetzt einen gültigen Regionalplan, wodurch Planungssicherheit entstanden ist und in der Folge auch viele Genehmigungen erteilt wurden.

Hrach weiter: „Für die Branche ist diese Regionalplanung ein sehr wichtiges Gut.“ Die zuständigen Ministerien und Mitarbeiter haben auf dem Weg dahin wirklich schwierige Aufgaben gelöst. Hrach weiter: „Die Branche spürt die Unterstützung der Politik auch hier in Husum.“

Dank der Regionalplanung geht es in diesem Jahr auch wieder richtig voran bei den Genehmigungen für neue Windenergieanlagen.  Die Mitarbeiter in den Genehmigungsbehörden haben in 2020 und 2021 sehr viele Anträge bearbeitet. Natürlich gibt es noch Dinge, die verbessert werden müssen. Marcus Hrach erläutert: „Die Branche braucht jetzt eine Verstetigung der hohen Genehmigungszahlen. Die Unternehmen benötigen Kontinuität und Planungssicherheit, ein weiteres Auf und Ab gefährdet Arbeitsplätze und die Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele des Landes.“

 

Zum Hintergrund für die Redaktionen

Die Kritik an den Planungen der Landesregierungen sind nicht neu. Sie ist nachzulesen in den Stellungnahmen von Kommunen, Privatpersonen und Unternehmen im Beteiligungsprozess der vergangen fünf Jahre. Zu den 21 Klagen: Kommunen, Privatpersonen und Unternehmen nutzen als Betroffene ihre Klagerechte. Die Überprüfung der Regionalplanung liegt dann bei den Gerichten.

 

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte:

Jana Lüth, Bundesverband Windenergie (BWE), 
Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein, Mobil: 0176 – 121 23 443
E-Mail:  j.lueth(at)wind-energie.de, Internet: www.wind-energie.de/sh