BWE SH kommentiert Gegenwind Aussagen

Marcus Hrach vom Bundesverband Windenergie e. V. Schleswig-Holstein nimmt Stellung zu den Aussagen des Vereins Gegenwind zum Thema Schallschutz in der Landespressekonferenz vom 4. Oktober 2018.

Kiel, 4. Oktober 2018| Marcus Hrach vom Bundesverband Windenergie e. V. Schleswig-Holstein (BWE SH) nimmt Stellung zu den heutigen Aussagen des Vereins Gegenwind zum Thema Schallschutz in der Landespressekonferenz:

Der Verein Gegenwind hat sich heute erneut mit sachlich falschen Aussagen als ernstzunehmender Gesprächspartner disqualifiziert. Gegenwind torpediert die CO₂-neutrale Energieerzeugung grüner Windenergie und gefährdet damit das gesamtgesellschaftliche Ziel der Energiewende und gleichzeitig die wirtschaftspolitischen Erfolge, die Schleswig-Holstein sich hart erarbeitet hat.

Die Windenergie-Branche kann die Umsetzung der energiepolitischen Ziele gewährleisten, wenn mindestens zwei Prozent der Landesfläche für die Nutzung ausgewiesen und für den Zubau auch tatsächlich voll genutzt werden können. Gemeinsam mit der Offshore-Windenergie und einem starken Zubau aller erneuerbaren Energien insgesamt kann Schleswig-Holstein so seine Vorreiterstellung bei der Energiewende weiter stärken.

Schleswig-Holstein setzt das neue Schallprognoseverfahren in mehreren Bereichen strenger um, als alle anderen Bundesländer. Die Branche stellt sich darauf ein. Zahlreiche innovativen Entwicklungen wurden ganz aktuell wieder auf der Branchenmesse Wind Energy in Hamburg präsentiert.