Landesverband Nordrhein-Westfalen

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen

Wo einst der Steinkohle-Bergbau eine ganze Region prägte, verdienen die Menschen heute ihr Geld mit dem Bau von Windenergieanlagen. So werden rund ein Fünftel aller Zuliefereraufträge allein an Unternehmen an Rhein und Ruhr vergeben. Rund 20.000 Arbeitsplätze sichert die Branche so in NRW. Das bevölkerungsreichste Bundesland hat sich im letzten Jahrzehnt zum industriellen Kern der Windbranche entwickelt. Viele der dort beheimateten mittelständischen Maschinenbauer und Gießereien haben im wachsenden Windmarkt ein neues Standbein gefunden und liefern nun Getriebe, Generatoren, Stahltürme, Wälzlager oder Groß­gussteile für WEA (Windenergieanlagen) in alle Welt. Nach langem Zaudern schlägt das Bundesland nun auch beim Ausbau einen Weg ein, der der wirtschaftlichen Bedeutung seiner Windindustrie gerecht wird.  In Nordrhein-Westfalen liefert die Windenergie über 50 Prozent des regenerativ erzeugten Stroms. Da jedoch weiterhin fossile Energieträger wie Braun- und Steinkohle dominieren, liegt der Anteil der Windenergie am Gesamtstromverbrauch derzeit erst bei rund acht Prozent. 
Windenergie deckt mit über 11 Millionen Kilowattstunden pro Jahr den Strombedarf von mehr als 3 Millionen Haushalten in NRW.

Statistische Daten

Windenergie-
anlagen

0

Arbeitsplätze
(2019)

0

Installierte
Leistung in MW

0

8.855 GWh   (Stromerzeugung aus Windenergie, 2017)
5,6%   (Anteil der Windstromerzeugung an Bruttostromerzeugung, 2017)
34.110,26   (Landesfläche in km²)
17.865.516   (Einwohnerzahl)


Klaus Schulze Langenhorst

Landesvorsitzender

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