Funktionsweise von Windenergieanlagen

Funktionsweise und techn. Fortschritte

Die Windenergieanlage nutzt die Windenergie - genauer die im Wind enthaltene Leistung - und wandelt diese mit dem Windrotor erst in mechanische und dann über einen Generator in elektrische Energie um.

Der Wirkungsgrad einer typischen Windenergieanlage liegt gegenwärtig bei knapp 50 Prozent im Auslegungspunkt. Die Anlage ist für die Energieversorgung ausgelegt, die nicht die maximale Leistung, sondern den optimalen Energieertrag im Fokus hat. Das bedeutet, dass sich die Anlage den wechselnden Windbedingungen anpassen muss. Bei modernen Anlagen und Windparks steht unter anderem die Netzeinbindung im Zentrum der Entwicklung. Der Windpark muss heute einen Beitrag zu einer stabilen und sicheren Stromversorgung im Sinne der Versorgungssicherheit beitragen.

 

Technische Entwicklung: Leistungssteigerung bei Windenergieanlagen

In den letzten Jahrzehnten haben sich die technische Entwicklung und damit auch das Größenwachstum der Windkraftanlagen rasant gestaltet. Die heute in Deutschland gängige Windenergieanlage hat einen Rotordurchmesser von circa 90 Meter, eine Nennleistung von 2,5 MW und eine Turmhöhe je nach Standort zwischen 80 und 130 Metern. Große Anlagen liegen mit der Nennleistung und dem Durchmesser etwa bei dem Doppelten. Damit hat sich die Nennleistung in den vergangenen zehn Jahren verzehnfacht, der Rotordurchmesser und die Nabenhöhe haben sich verdoppelt.

Stefan Grothe

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