Zerstörung von Windkraft -Plakaten offenbart Mangel an demokratischer Diskussionskultur

Potsdam: Gezielte und vorsätzliche Sachbeschädigung mit krimineller Absicht – Polizei eingeschaltet

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Potsdam. Unbekannte haben in Potsdam in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Windenergie-Werbebanner beschädigt. Das 10,8x8-Meter große Plakat hing seit einigen Wochen an der Kreuzung Berliner Straße/Behlert Straße an einer Baustelleneinrichtung. Im Zuge der Sachbeschädigung haben die Täter den Schriftzug „DIE WINDKRAFT – Energie von hier“ sowie den Verweis auf die betreffende Webseite mit sauberen Schnitten abgetrennt und das Plakat so massiv beschädigt.

„Die Art und Weise der Sachbeschädigung legt nahe, dass es sich hier nicht um einen kindlichen Streich, sondern um eine gezielte und vorsätzliche Aktion gegen die Windkraft handelt. Der Bundesverband WindEnergie hat daher Anzeige gegen Unbekannt erstattet“, kommentiert Wolfram Axthelm, Geschäftsführer im Bundesverband WindEnergie.

Der Vorfall war nicht der erste dieser Art. Immer wieder fallen Bürgerinitiativen und Windenergiegegner mit Sachbeschädigungen und Schmierereien auf. "Wir wissen, dass bei manchen Menschen die Emotionen hochkochen, wenn es um die Energiewende im Allgemeinen und die Windenergie im Besonderen geht. Dies darf jedoch kein Grund für Sachbeschädigungen sein. Wer in dieser Form aktiv wird, schadet der demokratischen Debattenkultur und begeht eine klare Straftat", so Wolfram Axthelm.

Hintergrund: Der Bundesverband WindEnergie macht derzeit im Rahmen der Kampagne „DIE WINDKRAFT – Energie von hier“ bundesweit auf die Chancen der Energiewende aufmerksam. Ein besonderer Fokus der Kampagne liegt darauf, den regionalen Mehrwert von Windenergie für Menschen und Natur zu unterstreichen. Unter anderem werden im Rahmen der Kampagne in über 300 Landkreisen und Städten verschiedene Motive als Großplakate gezeigt.

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