Planungsperspektive bis 2030 zügig aufzeigen –Energiewende aktiv begleiten

Die Regierungskoalition hat mit dem heutigen Beschluss des Energiesammelgesetzes im Deutschen Bundestag einen ersten Schritt zur Umsetzung ihrer energiepolitischen Agenda gemacht. „Es ist ein wichtiges Signal, dass Sonderausschreibungen für die Windenergie an Land nun umgesetzt werden können. Heute wurde ein wichtiger Schritt getan. Insgesamt brauchen allerdings alle Akteure im Energiesektor eine Planungsperspektive bis 2030. Wichtiger Bestandteil dafür wäre ein klares Zeit- und Mengengerüst für den technologiespezifischen Ausbau der Erneuerbaren Energien, mit welchem sich das Ziel von 65 Prozent Erneuerbarer Energien erreichen lässt“, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE), deutlich.

Der BWE begrüßt, dass die Koalition wichtige im Koalitionsvertrag adressierte Fragestellungen in einer Arbeitsgruppe vorantreiben will. Ausdrücklich mahnt der BWE an, den Hinweis des Bundesrates zu berücksichtigen, die Diskussion in der Arbeitsgruppe so zu strukturieren, dass sie nicht zu weiteren Ausbaurestriktionen, Verfahrensverzögerungen und Marktverunsicherungen führen. Der BWE schlägt mit Verweis auf konkrete Gesetzesvorschläge des Verbandes für innovative Vermarktungskonzepte oder die Beteiligung der Standortkommune an der Wertschöpfung seine Einbeziehung in die Arbeit der Arbeitsgruppe vor. Mit einer eigenen Kampagne macht der Verband zudem Mut für die Energiewende und unterstützt die Politik.

„Die Energiewende betrifft jeden Bürger. Deshalb gilt es den bestehenden gesellschaftlichen Konsens zur Energiewende zu stärken und immer wieder zu erneuern. Für die Windenergie an Land gilt es, die Zubaudelle in 2019 und 2020 schnell zu überwinden und wieder an die erfolgreichen Jahre2014 bis 2017 anzuknüpfen. In diesen Jahren wurden jährlich durchschnittlich 4.600 Megawatt Wind an Land neu errichtet. Dieser Pfad ist erforderlich, um die politischen Ziele im Strommarkt einschließlich der steigenden Bedarfe im Verkehr, in Gebäuden und in der Industrie zu decken“, machte Hermann Albers deutlich.

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