Konzepte mit doppelt gespeisten Asynchrongenerator

Konzepte mit doppelt gespeisten Asynchrongenerator

1996 kam ein neues Anlagenkonzept auf den Markt, das seitdem stetig wachsende Verkaufszahlen aufweisen kann: Das Konzept des drehzahlvariablen Rotors mit doppelt gespeistem Asynchrongenerator.

Dieses Konzept verwendet einen drehzahlvariablen Rotor, der mit der Verstellung der Rotorblätter (Pitch-Regelung) geregelt wird. Die Windenergieanlage ist mit einem Getriebe und einem doppelt gespeisten Asynchrongenerator (dASG) ausgerüstet. Ein Umrichter verbindet das elektrische Netz mit dem Läufer des Generators. Dies ermöglicht einen übersynchronen sowie einen untersynchronen Betrieb zur Netzfrequenz und damit ist der Generator drehzahlvariabel. Nur ein Teil des Stroms bzw. der Leistung muss mit dem Umrichter  an die gewünschte Frequenz und Leistung angepasst werden.

Dieses Konzept bietet zwei Vorteile im Vergleich zum Konzept mit einem Synchrongenerator:

  • Ein Asynchrongenerator ist billiger als ein Synchrongenerator.
  • Nur ein Teil (etwa 20 bis 40 Prozent) der erzeugten Leistung wird durch den Umrichter umgesetzt: der Umrichter ist daher kleiner, billiger und verlustärmer, woraus sich ein besserer Wirkungsgrad des Systems insgesamt ergibt.



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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/technik/anlagenkonzepte/konzepte-mit-doppelt-gespeisten-asynchrongenerator