Landesplanung

Landesplanung

In den kommenden Jahren erreichen viele Anlagen das Ende der 20-jährigen EEG-Vergütung. Diese leistungsschwächeren Bestandsanlagen können technisch jedoch meistens weiterbetrieben werden. Eine weitere Option besteht darin viele kleine Bestandsanlagen durch wenige leistungsstärkere Anlagen zu ersetzen, das sogenannte Repowering. Für beide Optionen müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessert werden, um für Betreiber, Planer und vor allem Behörden und Landkreise Klarheit zu schaffen.

Durch die geringe Fläche in Bremen und Bremerhaven ist das Potential des Windenergieausbaus an Land mittlerweile fast ausgeschöpft. Dennoch hat die Küstenregion in den letzten Jahren immens von der positiven Arbeitsplatzentwicklung in der Windindustrie profitiert: Hersteller wie Zulieferer haben neue Werke direkt an Häfen gebaut, die sich ihrerseits ebenso wie Werften, Reedereien und vielfältige Dienstleister für die Großprojekte auf See in Stellung brachten. Mängel im 2017 eingeführten Ausschreibungsdesign führen jedoch zu Unsicherheiten. Die Branche erwartet negative Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen mit einem Rückgang der Arbeitsplätze.

Der Bremer Senat beschloss Ende 2009 ein Klima- und Energieprogramm (KEP) für das Land Bremen. In dem Programm hielt man fest, dass die Treibhausgasemissionen bis 2020 im Vergleich zum Jahr 1990 um 40% reduziert werden sollen. 2016 wurde eine das KEP erstmals überarbeitet, da Bremen im CO2-Monitoring seinen Zielen hinter hinkte. Momentan wird die Fortschreibung des KEP vorbereitet.