Pressemitteilungen https://www.wind-energie.de/press-releases-view de Windbranche mahnt Überarbeitung von 36 Paragraphen an https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/windbranche-mahnt-ueberarbeitung-von-36-paragraphen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der vorliegende und innerhalb der Bundesregierung noch nicht abgestimmte Entwurf für das EEG 2016 muss nach Überzeugung der Windbranche deutlich nachgebessert werden. Der Bundesverband WindEnergie mahnt die Überarbeitung von insgesamt 36 Paragraphen und zwei Anlagen an und fordert die auf deutschen Druck in Paris erreichten Vereinbarungen der internationalen Staatengemeinschaft auf ehrgeizige Klimaziele genauso zu berücksichtigen wie den Klimaschutzplan 2050.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Einleitend begründet der Verband seine Ablehnung des Systemwechsels zu Ausschreibungen und plädiert deutlich für die Fortschreibung des erfolgreichen EEG-Mechanismus.</p> <p>„Die international hoch leistungsstarke deutsche Windindustrie, stützt sich auf eine breit aufgestellte mittelständisch organisierte Akteurs- und Betreiberlandschaft. Jetzt steht die Branche an einem Scheideweg. Der Gesetzgeber hat es in der Hand, die unter dem Mechanismus des EEG erfolgreich aufgebaute Position durch ein solides und auf die Zukunft ausgerichtetes Gesetz weiter solide zu begleiten. Dafür muss der Entwurf für das EEG 2016 allerdings noch deutlich nachgearbeitet werden.</p> <p>Zwingend erforderlich ist es, dass Ausbauziel aus dem EEG 2014 mit einem jährlichen Volumen von 2.500 MW netto für Wind an Land zu bestätigen. Zudem muss als Basis für die Akzeptanz und die Sicherung von <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort die Nutzung der EU-Ausnahmeregelung für Bürger-Windprojekte mit bis zu 18 MW aufgenommen werden.</p> <p>Wir haben unsere fundierte Stellungnahme abgegeben. Sie gibt auf 41 Seiten konkrete Hinweise, Anregungen und Änderungs- wie Ergänzungsvorschläge. Wir haben die Erwartung, dass die Bundesregierung diese ernsthaft prüft und diskutiert. Noch gehen wir davon aus, dass die Bundesregierung dazu beitragen möchte, die Energiewende energie-, industrie- und arbeitsmarktpolitisch erfolgreich fortzusetzen und international zu ihrem Wort steht. Nur so wird Deutschland als Investitions- und Innovationsstandort international erfolgreich bleiben und die Menschen auf dem Weg in eine Erneuerbare Energiewirtschaft mitnehmen“, so Hermann Albers Präsident, Bundesverband WindEnergie.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/eeg2016-leitfaden-pressearbeit/20160428_bwe_stellungnahme_bmwi_referentenentwurf_eeg_2016.pdf">Link:&nbsp; BWE Stellungnahme zum BMWi Referentenentwurf EEG 2016</a></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiewende Windenergie Wirtschaft Thu, 28 Apr 2016 12:53:11 +0000 5211 at https://www.wind-energie.de Elektromobilität nur mit Erneuerbarer Energie vertretbar – Jetzt Schnittstellen zur Sektorenkopplung schaffen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/elektromobilitaet-nur-mit-erneuerbarer-energie-vertretbar-jetzt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Elektromobilität ist nur dann klimapolitisch sinnvoll, wenn 100% <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zum Einsatz kommen. Dafür muss die Bundesregierung parallel zu einer möglichen Kaufprämie zusätzliche Ausbauvolumen der Erneuerbaren Technologien außerhalb der aktuell debattierten Mengen für E-Mobilität bereitstellen. Unterbleibt dies, laufen scheinbar saubere E-Autos demnächst mit schmutzigem Kohlestrom.&nbsp; Dies wäre Betrug am Verbraucher und der Umwelt“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Um einen wirklichen Impuls für E-Mobilität zu geben, muss die Sektorenkopplung ernsthaft und zügig angegangen werden. Erste Schnittstellen sollten jetzt geschaffen werden, statt mit einem neuen §27a im Referentenentwurf EEG 2016 sämtliche Ideen und Konzepte zu blockieren.&nbsp; Ein barrierefreier Übergang von EEG-Strom für die Bereiche Mobilität und Wärme ist überfällig“, so Hermann Albers.</p> <p>Er verwies in diesem Zusammenhang erneut auf ein im Auftrag des Verbandes erarbeitetes <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/ikem-studie-umschalten-statt-abschalten/263-ikem-bwe-studie-umschalten-statt-abschalten.pdf">Gutachten von IKEM</a>, welches über geringfügige Präzisierungen und Ergänzungen sehr einfach die rechtlichen Grundlagen für die produktive Nutzung von erneuerbarem Strom in anderen Sektoren ermöglicht. Damit würde auch eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages auf Bundesebene umgesetzt.</p> </div> </div> </div> EEG Elektromobilität Erneuerbare Energien Strommarkt Tue, 26 Apr 2016 10:49:50 +0000 5200 at https://www.wind-energie.de Gutes Signal der Koalition: Sachsen-Anhalt steigt 2035 aus der Braunkohle aus https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/gutes-signal-der-koalition-sachsen-anhalt-steigt-2035-aus-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist ein gutes Signal, dass die neue Landesregierung sich ernsthaft auf den Weg macht, Sachsen-Anhalt als 100% Erneuerbar-Energieland auszurichten. Die Ansätze des Koalitionsvertrages von Sektorenkopplung über Erhalt der Akteursvielfalt und Sicherung der Wertschöpfungschancen einer dezentralen erneuerbaren Energiewirtschaft sowie die Unterstützung der Systemverantwortung sind absolut richtig“, so Heiko Mannel Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Sachsen-Anhalt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Vor allem begrüßen wir das deutliche Bekenntnis bis 2035 aus der energetischen Nutzung der Braunkohle auszusteigen. Dies ist zugleich der Auftrag an die Akteure in allen Erneuerbaren Branchen jetzt zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Plattform zu schaffen, die das Energieland Sachsen-Anhalt in der Erneuerbaren Energiewelt einen starken Platz finden lässt. Die Vereinbarung im Koalitionsvertrag ist darüber hinaus bundespolitisch von großer Bedeutung. Hiermit unterstreicht nämlich zum ersten Mal ein Kohleland, dass die Energiewende unumkehrbar ist. Eigentlich ist dies die wichtigste Botschaft des gesamten Koalitionsvertrages. Wir freuen uns auf die neue Koalition,“ so Heiko Mannel.</p> <p><span style="text-decoration: underline;">Auszug Koalitionsvertrag S. 117:<br /> </span>Braunkohle ist ein wichtiger Rohstoff in unserem Land. Wir stellen fest: Braunkohle wird zurzeit energetisch genutzt. Die energetische Nutzung der Braunkohle in Sachsen-Anhalt wird <b>spätestens</b> mit der Auskohlung des Tagebaus Profen <b>auslaufen</b>. Das bedeutet für die Koalition: keine neuen Tagebaue für die energetische Nutzung und keine neuen Kohlekraftwerke. Die Koalition ist sich einig, dass im Laufe dieser Legislatur die Landesregierung keine Untersuchungen und Planungen unterstützt, die den Aufschluss neuer Braunkohletagebaue vorbereiten und vorantreiben würden. Die Koalition wird die Möglichkeit eines Exportverbotes von Braunkohle prüfen.</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien fossile Energieträger Tue, 26 Apr 2016 13:47:36 +0000 5203 at https://www.wind-energie.de Gutes Signal der Koalition: Sachsen-Anhalt steigt 2035 aus der Braunkohle aus https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/gutes-signal-der-koalition-sachsen-anhalt-steigt-2035-aus-der-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist ein gutes Signal, dass die neue Landesregierung sich ernsthaft auf den Weg macht, Sachsen-Anhalt als 100% Erneuerbar-Energieland auszurichten. Die Ansätze des Koalitionsvertrages von Sektorenkopplung über Erhalt der Akteursvielfalt und Sicherung der Wertschöpfungschancen einer dezentralen erneuerbaren Energiewirtschaft sowie die Unterstützung der Systemverantwortung sind absolut richtig“, so Heiko Mannel Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Sachsen-Anhalt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Vor allem begrüßen wir das deutliche Bekenntnis bis 2035 aus der energetischen Nutzung der Braunkohle auszusteigen. Dies ist zugleich der Auftrag an die Akteure in allen Erneuerbaren Branchen jetzt zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Plattform zu schaffen, die das Energieland Sachsen-Anhalt in der Erneuerbaren Energiewelt einen starken Platz finden lässt. Die Vereinbarung im Koalitionsvertrag ist darüber hinaus bundespolitisch von großer Bedeutung. Hiermit unterstreicht nämlich zum ersten Mal ein Kohleland, dass die Energiewende unumkehrbar ist. Eigentlich ist dies die wichtigste Botschaft des gesamten Koalitionsvertrages. Wir freuen uns auf die neue Koalition,“ so Heiko Mannel.</p> <p>Auszug Koalitionsvertrag S. 117:<br />Braunkohle ist ein wichtiger Rohstoff in unserem Land. Wir stellen fest: Braunkohle wird zurzeit energetisch genutzt. Die energetische Nutzung der Braunkohle in Sachsen-Anhalt wird spätestens mit der Auskohlung des Tagebaus Profen auslaufen. Das bedeutet für die Koalition: keine neuen Tagebaue für die energetische Nutzung und keine neuen Kohlekraftwerke. Die Koalition ist sich einig, dass im Laufe dieser Legislatur die Landesregierung keine Untersuchungen und Planungen unterstützt, die den Aufschluss neuer Braunkohletagebaue vorbereiten und vorantreiben würden. Die Koalition wird die Möglichkeit eines Exportverbotes von Braunkohle prüfen.</p> </div> </div> </div> Tue, 26 Apr 2016 14:02:21 +0000 5204 at https://www.wind-energie.de Pariser Klimaschutzziele müssen Tempo der Energiewende vorgeben ─ BEE und DNR fordern stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/pariser-klimaschutzziele-muessen-tempo-der-energiewende-vorgeben-bee <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><i>Berlin, 22.4.2016 – </i>Anlässlich der heutigen Vertragsunterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens in New York haben der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (BEE) die Bundesregierung aufgefordert, den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent an den Klimaschutzzielen auszurichten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit dem Beschluss des Pariser Klimagipfels zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad hat sich die internationale Staatengemeinschaft zur Einhaltung sehr ehrgeiziger Treibhausgas-Einsparziele verpflichtet. Damit verbunden ist das Ziel, die Energieversorgung deutlich vor 2050 vollständig auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> umzustellen. Diese Herausforderung wird nur gelingen, wenn wir die Ausbauziele im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) klar nach oben korrigieren“, sagte DNR-Präsident Prof. Kai Niebert.</p> <p>In einer gemeinsamen Erklärung betonen zahlreiche Verbände aus dem Bereich Umwelt und Erneuerbare Energien, dass die Klimaziele mit der in der EEG-Novelle vorgesehenen Ausbaugrenze von maximal 45 Prozent erneuerbar erzeugten Strom bis 2025 nicht zu erreichen seien. „Wenn Deutschland die Klimaschutzziele von Paris umsetzen will, brauchen wir 2025 60 Prozent Erneuerbare Energien in der Stromerzeugung“, sagte Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE.</p> <p>Die Energiewende sei eine Grundvoraussetzung für den Klimaschutz und stelle den zentralen Motor für die Modernisierung unserer Energiewirtschaft dar. Sie sei ökologisch zwingend, naturverträglich und sozial gestaltbar sowie ökonomisch vernünftig. Auch die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen werde maßgeblich davon bestimmt, ob Deutschland Vorreiter beim Klimaschutz bleibe.</p> <p>Nach Überzeugung von BEE und DNR müsse das Ausbautempo der Erneuerbaren Energien hoch genug sein, um den Atomausstieg bis 2022 abzudecken und schon jetzt das sukzessive Ausscheiden fossiler Energieträger einzuleiten. Gleichzeitig gelte es, die Bereiche Mobilität und Wärme schrittweise für Erneuerbare Energien zu erschließen, da hier hohe CO2-Minderungspotenziale bestünden. „Wir wollen eine echte Energiewende mit massiven Anstrengungen bei der Energieeffizienz und einem zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien, der ausreichend dazu beiträgt, dass Deutschland seine Klimaschutzziele an den Ergebnissen von Paris ausrichtet!“, so BEE und DNR weiter, die gemeinsam knapp fünf Millionen Mitglieder sowie über 350.000 Erneuerbare-Energien-Arbeitsplätze vertreten.</p> <p>Für Rückfragen: Florian Schöne, DNR-Generalsekretär, Tel. 030-6781775-99, Mobil 0172-5966097 und</p> <p>Carsten Pfeiffer, BEE, Leiter Strategie und Politik, Tel. 030-275 81 70-21, Mobil 0172-9008854</p> <p>Der von 18 Verbänden unterzeichnete Aufruf ist unter <a href="http://www.dnr.de">www.dnr.de</a> und <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> erhältlich.</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik <br /> Invalidenstraße 91 <br /> 10115 Berlin <br /> Tel.: +49 (0) 172 - 9008854 <br /> E-Mail: <a href="mailto:carsten.pfeiffer@bee-ev.de">carsten.pfeiffer@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiewende Klimaschutz Strommarkt Strommarktdesign Strompreis Windenergie Energiepolitik Fri, 22 Apr 2016 14:12:25 +0000 5189 at https://www.wind-energie.de 30 Jahre nach Tschernobyl I 86 Prozent der Deutschen wollen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien und bessere Beteiligungsmöglichkeiten https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/30-jahre-nach-tschernobyl-i-86-prozent-der-deutschen-wollen-raschen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 26. April jährt sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Am Atomkraftwerk Brokdorf startet dazu an diesem Sonntag um „3 Minuten vor 12 Uhr“ eine Demonstration mit Protest- und Kulturmeile I Einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace zufolge wünschen 86 Prozent der Deutschen einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum, 21.04.2016 I Zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl mit mehr als 8.000 Strahlen- und Krebstoten (WHO), hunderttausenden Quadratkilometern an radioaktiv verseuchten Flächen in ganz Europa und Vorderasien sowie Milliardenkosten für Sakrophag (Schutzhülle des havarierten Reaktors) und Aufräumarbeiten rufen mehrere Anti-Atom-Initiativen zur Demonstration mit Kultur- und Protestmeile am AKW Brokdorf ein (Start: 11:57 Uhr). Sie fordern die Abschaltung des AKW Brokdorf. Parallel hat eine repräsentative TNS-Emnid Umfrage im Auftrag von Greenpeace ergeben, dass eine breite Mehrheit von 86 Prozent der Deutschen einen schnelleren oder mindestens konstanten Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie bessere Beteiligungsmöglichkeiten wünscht. „Dies bestätigt uns als Windbranche darin, dass sauberer Windstrom und Beteiligungsmodelle wie Bürgerwindparks im Interesse der großen Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland liegen“, sagt Nicole Knudsen, Leiterin der BWE Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein.</p> <p>Link zur Studie: <a target="_blank" title="Greenpeace-Umfrage: &quot;Breite Mehrheit will raschen Ökostrom-Ausbau&quot;" href="http://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-umfrage-breite-mehrheit-will-raschen-oekostrom-ausbau">Greenpeace-Umfrage: "Breite Mehrheit will raschen Ökostrom-Ausbau"</a>.</p> <p>Informationen zur Protest- und Kulturmeile unter <a target="_blank" href="http://akw-brokdorf-abschalten.de/">http://akw-brokdorf-abschalten.de/</a></p> <p><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><b>Kontakt:</b></span></p> <p><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 12pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;">Nicole Knudsen <span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"></span><span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"></span></span></span></span></p> <p><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 12pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;">Leiterin BWE Geschäftsstelle SH, Husum<br /><span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;">E-Mail <span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #0000ff; font-style: normal; font-variant: normal;">sh@bwe-regional.de</span></span></span></span></span></span></p> <p><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 12pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri,Bold; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #0000ff; font-style: normal; font-variant: normal;"><span style="font-family: Calibri; font-size: 11pt; color: #000000; font-style: normal; font-variant: normal;">Tel. 04841 663210</span></span></span></span></span></span></span></p> </div> </div> </div> Energiewende Klimaschutz Windenergie Fri, 22 Apr 2016 10:11:35 +0000 5187 at https://www.wind-energie.de Ausbau Erneuerbarer Energien darf nicht verlangsamt werden - Koalitionsvertrag zwischen SPD, FDP und Grünen bereitet starke Bauchschmerzen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/ausbau-erneuerbarer-energien-darf-nicht-verlangsamt-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir haben die Sorge, dass der Ausbau der preiswerten Windenergie in Rheinland-Pfalz nun ins Stocken gerät“, so Wilhelm Heyne, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie Rheinland-Pfalz, nach der heutigen Vorstellung des Koalitionsvertrages zwischen SPD, FDP und Grünen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Angesichts der enormen Herausforderungen, die der Systemwechsel vom EEG zu Ausschreibungen für die Branche bedeutet, sind die angekündigten landespolitischen Akzentsetzungen äußerst schwierig. Wenn diese dazu führen, dass die Landesplanung neu aufgerollt wird oder bestehende kommunale Planungen überdacht werden müssen, ist dies angesichts von ohnehin durchschnittlich 5-jährigen Planungs- und <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> für die Investoren kaum zu verkraften.</p> <p>Es ist längst nachgewiesen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Akzeptanz und Abständen gibt. Ausreichend große Abstände sind heute bereits über den gesetzlichen Anforderungen der Technischen Anleitung Lärm und des Bundesimmissionsschutzgesetzes geregelt. Insoweit ist es nicht nachvollziehbar, dass nun fachlich nicht fundierte Abstände durchgesetzt werden sollen. Wir müssen uns ansehen, was dies für die ohnehin enge Flächenkulisse bedeutet und welche der weiteren Kriterien, die man einführen will, zusätzlich den Ausbau der Windenergie behindern.</p> <p>Ob der Koalitionsvertrag der Umsetzung der Energiewende im Land hilfreich oder eher abträglich ist, muss sich in der Praxis zeigen“, so Wilhelm Heyne.</p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Akzeptanz Energiewende Fri, 22 Apr 2016 10:21:19 +0000 5188 at https://www.wind-energie.de Schnittstellen für Sektorenkopplung vorbereiten – Energiewende als Gesamtprojekt vorantreiben https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/schnittstellen-fuer-sektorenkopplung-vorbereiten-energiewende-als-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wird betont: „In einem Strommarkt mit einem weiter zunehmenden Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien werden wir Strom, der sonst abgeregelt werden müsste, für weitere&nbsp; Anwendungen, etwa im Wärmebereich, nutzen.“&nbsp; Während sowohl das Weißbuch als auch das Strommarktgesetz die Notwendigkeit für eine Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr aufzeigen, fehlt nach wie vor eine gesetzliche Konkretisierung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es wäre richtig, wenn die Bundesregierung im Rahmen der anstehenden Gesetzesberatungen die entsprechenden Schnittstellen für die Sektorenkopplung vorbereitet. Dies ist auch notwendig, um die Vereinbarungen aus Paris mit Leben zu erfüllen und nationale Klimaschutzziele besser zu erreichen. Daher passt der neu vorgesehene §27a im Referentenentwurf EEG 2016 nicht in die Zeit. Dieser schränkt die Vermarktungsmöglichkeiten der Eigenversorgungskonzepte deutlich ein, was der angestrebten Sektorkopplung entgegensteht“, kritisierte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> <p>„Es ist leistbar ─ wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben ─ noch in dieser Legislaturperiode kostenneutral erste Schnittstellen zwischen den Sektoren Strom, Wärme, Transport und der Industrie zu implementieren. An einer produktiven Nutzung des erneuerbaren Stroms in anderen Sektoren führt langfristig kein Weg vorbei. Dabei ist es aus unserer Sicht entscheidend, kurzfristig die ersten Weichenstellungen vorzunehmen. Wie der Koalitionsvertrag richtigerweise feststellt, bietet sich dabei zunächst eine Anknüpfung an die sonst abgeregelten Strommengen an. Über wenige juristische Klarstellungen ließen sich die Weiterproduktion der Erneuerbare-Energien-Anlagen trotz Abregelung am Netzverknüpfungspunkt gewährleisten und die Weiternutzung des dabei produzierten Stroms vor dem Netz sichern.</p> <p>Wir sind sicher, dass sich kostenneutral und bei Übernahme des Investitionsrisikos durch die Unternehmen sowie bei voller Technologieoffenheit der Markt stärken und der Nutzungsgrad erneuerbarer Energien erhöhen lässt. Indem Anreize gesetzt werden, in innovative und sektorenübergreifende Flexibilitäten zu investieren, lässt sich so die Sektorenkopplung bereits jetzt auf den Weg bringen. Bei der Fokussierung auf wegen Netzengpässen anderenfalls abgeregelten Strom ist dies zudem kostenneutral möglich, ohne dass wir die Pflicht zum Netzausbau in Frage stellen“, machte Hermann Albers mit Blick auf eine im Auftrag des BWE erarbeitete <a href="https://www.wind-energie.de/simplenews/statistics/click?p=eNoB2VwwJv9zOjIwODpcIrJpnH9ACUsq4lMN9lwwotthQ84jeUZabCj-yEOuyeDeXTEP0z0K0WoaFIAX7e0J_tu294ajikJEK1_1OPX6K9Yfcxldgx7jrrbkvZGDJYZLeSu05FxcDfpONvxJfthXv2GU6UJ1HbuVt5befc9cMJVnfkbcfzyQyzGMskrqAaoKl1wiiT8hYToYVjMs1uLF3FGTGysv8EfrxViwyWLrZQaKSrypXrT1rE9LDB7GlCW5hSUBsNcfDk_TlzHqaVJW_GpVcBNtH-qFV-wg__IRYCQ3jI5pXCI7hqpmUA,,&amp;h=eNortjI2slJKs0hLNbY0TkqzSLQwSk5MTDG1TDExMLIwT021ME01NVeyBlww52ELBw,," target="_blank">IKEM Studie "Umschalten statt Abschalten"</a> deutlich.</p> <p>Der Bund würde so auch ein Anliegen der Bundesländer aufgreifen. Die Länder hatten in der Stellungnahme zum Strommarktgesetz bekräftigt: „Ziel muss es sein, diesen CO2-freien Strom, soweit wirtschaftlich und netztechnisch möglich, sinnvoll zu nutzen anstatt durch Zwangsabregelung auf diesen verzichten zu müssen. Das reduziert die Kosten der Engpassbewirtschaftung, entlastet die Umwelt und trägt zur Energiewende auch in den Sektoren Wärme, Verkehr und Industrie bei.“</p> <p class="p1">Wolfram Axthelm<br /> Pressesprecher<br /> Tel.: +49 30 212341 251<br /> Fax.: +49 30 212341 410<br /> <a href="https://www.wind-energie.de/simplenews/statistics/click?p=eNoBWFwwp_9zOjgwOlwismmcf0AJSyriUw32XDCi22FDziN5RlpsKP7IQ67J4N5dMQ_TPQrRahoUgBft7Qn-27Pim7-NF1FzBuM3r-VcJ9QWHgtaiAipor2vq5PFM8FbeVwiO7XZKBw,&amp;h=eNortjI2slJKS0q1MDEyTktONkpMS7MwTUw2MDA2NzJPNkizSLE0N1WyBlww6AMK8w,,">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Energiewende Flexibilisierung Strommarkt Strommarktdesign Strompreis Versorgungssicherheit Thu, 21 Apr 2016 10:59:30 +0000 5184 at https://www.wind-energie.de Schnittstellen für Sektorenkopplung vorbereiten – Energiewende als Gesamtprojekt vorantreiben https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/schnittstellen-fuer-sektorenkopplung-vorbereiten-energiewende-als-1 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wird betont: „In einem Strommarkt mit einem weiter zunehmenden Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien werden wir Strom, der sonst abgeregelt werden müsste, für weitere&nbsp; Anwendungen, etwa im Wärmebereich, nutzen.“&nbsp; Während sowohl das Weißbuch als auch das Strommarktgesetz die Notwendigkeit für eine Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr aufzeigen, fehlt nach wie vor eine gesetzliche Konkretisierung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es wäre richtig, wenn die Bundesregierung im Rahmen der anstehenden Gesetzesberatungen die entsprechenden Schnittstellen für die Sektorenkopplung vorbereitet. Dies ist auch notwendig, um die Vereinbarungen aus Paris mit Leben zu erfüllen und nationale Klimaschutzziele besser zu erreichen. Daher passt der neu vorgesehene §27a im Referentenentwurf EEG 2016 nicht in die Zeit. Dieser schränkt die Vermarktungsmöglichkeiten der Eigenversorgungskonzepte deutlich ein, was der angestrebten Sektorkopplung entgegensteht“, kritisierte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> <p>„Es ist leistbar ─ wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben ─ noch in dieser Legislaturperiode kostenneutral erste Schnittstellen zwischen den Sektoren Strom, Wärme, Transport und der Industrie zu implementieren. An einer produktiven Nutzung des erneuerbaren Stroms in anderen Sektoren führt langfristig kein Weg vorbei. Dabei ist es aus unserer Sicht entscheidend, kurzfristig die ersten Weichenstellungen vorzunehmen. Wie der Koalitionsvertrag richtigerweise feststellt, bietet sich dabei zunächst eine Anknüpfung an die sonst abgeregelten Strommengen an. Über wenige juristische Klarstellungen ließen sich die Weiterproduktion der Erneuerbare-Energien-Anlagen trotz Abregelung am Netzverknüpfungspunkt gewährleisten und die Weiternutzung des dabei produzierten Stroms vor dem Netz sichern.</p> <p>Wir sind sicher, dass sich kostenneutral und bei Übernahme des Investitionsrisikos durch die Unternehmen sowie bei voller Technologieoffenheit der Markt stärken und der Nutzungsgrad erneuerbarer Energien erhöhen lässt. Indem Anreize gesetzt werden, in innovative und sektorenübergreifende Flexibilitäten zu investieren, lässt sich so die Sektorenkopplung bereits jetzt auf den Weg bringen. Bei der Fokussierung auf wegen Netzengpässen anderenfalls abgeregelten Strom ist dies zudem kostenneutral möglich, ohne dass wir die Pflicht zum Netzausbau in Frage stellen“, machte Hermann Albers mit Blick auf eine im Auftrag des BWE erarbeitete <a href="https://www.wind-energie.de/simplenews/statistics/click?p=eNoB2VwwJv9zOjIwODpcIrJpnH9ACUsq4lMN9lwwotthQ84jeUZabCj-yEOuyeDeXTEP0z0K0WoaFIAX7e0J_tu294ajikJEK1_1OPX6K9Yfcxldgx7jrrbkvZGDJYZLeSu05FxcDfpONvxJfthXv2GU6UJ1HbuVt5befc9cMJVnfkbcfzyQyzGMskrqAaoKl1wiiT8hYToYVjMs1uLF3FGTGysv8EfrxViwyWLrZQaKSrypXrT1rE9LDB7GlCW5hSUBsNcfDk_TlzHqaVJW_GpVcBNtH-qFV-wg__IRYCQ3jI5pXCI7hqpmUA,,&amp;h=eNortjI2slJKs0hLNbY0TkqzSLQwSk5MTDG1TDExMLIwT021ME01NVeyBlww52ELBw,," target="_blank">IKEM Studie "Umschalten statt Abschalten"</a> deutlich.</p> <p>Der Bund würde so auch ein Anliegen der Bundesländer aufgreifen. Die Länder hatten in der Stellungnahme zum Strommarktgesetz bekräftigt: „Ziel muss es sein, diesen CO2-freien Strom, soweit wirtschaftlich und netztechnisch möglich, sinnvoll zu nutzen anstatt durch Zwangsabregelung auf diesen verzichten zu müssen. Das reduziert die Kosten der Engpassbewirtschaftung, entlastet die Umwelt und trägt zur Energiewende auch in den Sektoren Wärme, Verkehr und Industrie bei.“</p> </div> </div> </div> Energiewende Flexibilisierung Strommarkt Strommarktdesign Strompreis Versorgungssicherheit Thu, 21 Apr 2016 11:05:20 +0000 5185 at https://www.wind-energie.de Schnittstellen für Sektorenkopplung vorbereiten – Energiewende als Gesamtprojekt vorantreiben https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/schnittstellen-fuer-sektorenkopplung-vorbereiten-energiewende-als <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wird betont: „In einem Strommarkt mit einem weiter zunehmenden Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien werden wir Strom, der sonst abgeregelt werden müsste, für weitere&nbsp; Anwendungen, etwa im Wärmebereich, nutzen.“&nbsp; Während sowohl das Weißbuch als auch das Strommarktgesetz die Notwendigkeit für eine Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr aufzeigen, fehlt nach wie vor eine gesetzliche Konkretisierung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es wäre richtig, wenn die Bundesregierung im Rahmen der anstehenden Gesetzesberatungen die entsprechenden Schnittstellen für die Sektorenkopplung vorbereitet. Dies ist auch notwendig, um die Vereinbarungen aus Paris mit Leben zu erfüllen und nationale Klimaschutzziele besser zu erreichen. Daher passt der neu vorgesehene §27a im Referentenentwurf EEG 2016 nicht in die Zeit. Dieser schränkt die Vermarktungsmöglichkeiten der Eigenversorgungskonzepte deutlich ein, was der angestrebten Sektorkopplung entgegensteht“, kritisierte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> <p>„Es ist leistbar ─ wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben ─ noch in dieser Legislaturperiode kostenneutral erste Schnittstellen zwischen den Sektoren Strom, Wärme, Transport und der Industrie zu implementieren. An einer produktiven Nutzung des erneuerbaren Stroms in anderen Sektoren führt langfristig kein Weg vorbei. Dabei ist es aus unserer Sicht entscheidend, kurzfristig die ersten Weichenstellungen vorzunehmen. Wie der Koalitionsvertrag richtigerweise feststellt, bietet sich dabei zunächst eine Anknüpfung an die sonst abgeregelten Strommengen an. Über wenige juristische Klarstellungen ließen sich die Weiterproduktion der Erneuerbare-Energien-Anlagen trotz Abregelung am Netzverknüpfungspunkt gewährleisten und die Weiternutzung des dabei produzierten Stroms vor dem Netz sichern.</p> <p>Wir sind sicher, dass sich kostenneutral und bei Übernahme des Investitionsrisikos durch die Unternehmen sowie bei voller Technologieoffenheit der Markt stärken und der Nutzungsgrad erneuerbarer Energien erhöhen lässt. Indem Anreize gesetzt werden, in innovative und sektorenübergreifende Flexibilitäten zu investieren, lässt sich so die Sektorenkopplung bereits jetzt auf den Weg bringen. Bei der Fokussierung auf wegen Netzengpässen anderenfalls abgeregelten Strom ist dies zudem kostenneutral möglich, ohne dass wir die Pflicht zum Netzausbau in Frage stellen“, machte Hermann Albers mit Blick auf eine im Auftrag des BWE erarbeitete <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/ikem-studie-umschalten-statt-abschalten/263-ikem-bwe-studie-umschalten-statt-abschalten.pdf">IKEM Studie "Umschalten statt Abschalten</a>" deutlich.</p> <p>Der Bund würde so auch ein Anliegen der Bundesländer aufgreifen. Die Länder hatten in der Stellungnahme zum Strommarktgesetz bekräftigt: „Ziel muss es sein, diesen CO2-freien Strom, soweit wirtschaftlich und netztechnisch möglich, sinnvoll zu nutzen anstatt durch Zwangsabregelung auf diesen verzichten zu müssen. Das reduziert die Kosten der Engpassbewirtschaftung, entlastet die Umwelt und trägt zur Energiewende auch in den Sektoren Wärme, Verkehr und Industrie bei.“</p> </div> </div> </div> EEG Elektromobilität Netzintegration Strommarktdesign Wed, 20 Apr 2016 10:28:06 +0000 5178 at https://www.wind-energie.de