Pressemitteilungen https://www.wind-energie.de/press-releases-view de Norden muss Vorreiterrolle bei Energiewende verteidigen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/norden-muss-vorreiterrolle-bei-energiewende-verteidigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nicht nur fehlende Zielvorgaben sind dem BWE-Landesverband Schleswig-Holstein beim neuen Winderlass ein Dorn im Auge, auch einige Detailregelungen sorgen für Unsicherheit. Ein Riesen-Nachteil insbesondere für Bürgerwindparks.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Nach mehr als zwei Wochen Stillstand scheint nun Bewegung in den weiteren Ausbau der Windenergie zu kommen. Insbesondere dem Bürgerwillen soll mehr Raum geschaffen werden, was der Bundesverband Windenergie grundsätzlich unterstützt. Dem Wunsch des Verbands nach mehr Bürgerenergieprojekten konnte der Gesetzgeber allerdings nicht nachkommen. Auch treffen intransparente Entscheidungen und fehlende Zeitpläne besonders Bürgerwindparks, da ein unsicheres Marktumfeld gerade hier dazu führt, dass sich Bürger und Gemeinden von geplanten Projekten zurückziehen.</p> <p>„Wir sehen das ehrliche Bemühen der Landesregierung nach den Gerichtsentscheidungen zur Regionalplanung zu einem geordneten Verfahren zurückzufinden, mit welchem sich die Energiewende weiter gestalten lässt. Wir erkennen auch an, dass die Situation komplex und nicht einfach zu lösen ist. Für uns steht nicht nur die dynamische Fortsetzung der Energiewende, durch den Ausbau Erneuerbarer Energien auf dem Spiel sondern auch das Vertrauen zigtausender engagierter Bürgerinnen und Bürger in die Verlässlichkeit und die Sicherheit des Wind-Standorts Schleswig-Holstein. Der Erlass der Landesregierung zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplanes 2010 und der Teilaufstellung der Regionalpläne zur Windenergie gibt an einigen Stellen nicht die richtige Antwort“, so&nbsp; Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender im Bundesverband WindEnergie Schleswig-Holstein.</p> <p>„Es besteht die reale Gefahr, dass der Erlass zu einem Abbruch des dynamischen Zubaus der preiswerten Windenergie an Land führt. Dies wäre nachteilig für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein. Die Fülle der mit dem Erlass erstmalig definierten harten Tabubereiche, pauschale Abstandsfestlegungen sowie die lange Liste der weichen Tabubereiche wird den Herausforderungen der Energiewende nicht gerecht. So hat die Landesregierung selber Gutachten in Auftrag gegeben, die zeigten, dass pauschale Abstände um <abbr title="Funkfeuer für die Luftfahrtnavigation. VOR sendet rotierende Funksignale aus und ist eine Form des Drehfunkfeuers."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term231" title="Funkfeuer für die Luftfahrtnavigation. VOR sendet rotierende Funksignale aus und ist eine Form des Drehfunkfeuers.">VOR</a></abbr>- und <abbr title="DVOR steht für Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (Doppler-UKW) und ist eine sehr genaue Form des Drehfunkfeuers."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term212" title="DVOR steht für Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (Doppler-UKW) und ist eine sehr genaue Form des Drehfunkfeuers.">DVOR</a></abbr>-Anlagen nicht erforderlich seien. Überraschend und entgegen der bisherigen Position der Landesregierung fordert sie nun einen 15 km-Radius.</p> <p>Für uns steht fest, dass der Ausbau der preiswerten Windenergie an Land, als der tragenden Säule der Transformation unserer Energiewirtschaft, im öffentlichen Interesse liegt. Dies muss dazu führen, dass es sowohl von Seiten der Politik als auch der Verwaltung eine positive Herangehensweise an den weiteren Ausbau gibt. Der jetzt vorgestellte Erlass ist dagegen ein rein restriktiver Ansatz der in vielen Regionen auf eine Art Verhinderungsplanung hinausläuft, die wir bislang in Norddeutschland nicht kannten. Es wäre sinnvoll, wenn die Landesregierung trotz des Drucks den die durch die Gerichtsentscheidungen ausgelöste planerischer Unsicherheit bewirkt, mit einem insgesamt positiveren Ansatz aktiv wird. Schleswig-Holstein darf jetzt nicht in planerische Starre verfallen, sondern muss nach vorn gehen“, forderte Reinhard Christiansen. „Die Branche ist bereit sich der Diskussion zu stellen und gemeinsam mit der Landesregierung und den Kommunalverbänden gute Lösungen zu erarbeiten.“</p> <p class="BWETEXT"><span style="text-decoration: underline;">Bemerkung:</span> Nähme man als Zielvorgabe für den Erlass die Zielvorgaben aus dem Monitoringbericht der Landesregierung, sollte Schleswig-Holstein in den nächsten zehn Jahren genügend Erzeugungseinheiten haben, um 300 Prozent des Bruttostromverbrauchs zu erzeugen, mindestens 22 Prozent Wärme (impliziert für 2020 ca. 18 Prozent) und mindestens 10 Prozent am E-Mobile-Verkehr. Ebenfalls ist im Monitoringbericht zu lesen, dass der Umfang der bisherigen Flächenausweisungen (rund 1,7 Prozent der Landesfläche) mindestens beizubehalten ist.<br />Solcherlei Zielvorgaben fehlen im Erlass.</p> <p class="BWETEXT"><strong>Download Präsentation:</strong> <a href="/system/files/attachments/press-release/2015/norden-muss-vorreiterrolle-bei-energiewende-verteidigen/20150702-praesentation-lpk-winderlass.pdf" class="file-link" title="Der neue Windatlas aus Sicht der Branche">Der neue Windatlas aus Sicht der Branche</a></p> <p class="BWETEXT"><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Industriestraße 30a, 25813 Husum<br />Telefon: 04841 66 32 10, Mobil: &nbsp;&nbsp; &nbsp;0152 33 73 96 18<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/norden-muss-vorreiterrolle-bei-energiewende-verteidigen/20150702-praesentation-lpk-winderlass.pdf" type="application/pdf; length=746381" title="20150702-praesentation-lpk-winderlass.pdf">Der neue Windatlas aus Sicht der Branche</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Planung Windenergie Thu, 02 Jul 2015 09:25:36 +0000 4580 at https://www.wind-energie.de Windkraftbranche unterstützt öffentliche Aktion für Klimaschutz in Berlin https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/windkraftbranche-unterstuetzt-oeffentliche-aktion-fuer-klimaschutz-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband WindEnergie (BWE) unterstützt die von campact, BUND, NABU und Greenpeace getragene öffentliche Aktion vor dem Kanzleramt und unterstreicht am Mittwoch so noch einmal, dass die in Elmau beschlossenen Klimaschutzziele durch verbindliche nationale Regelungen umgesetzt werden müssen.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hierfür wäre die von Minister Sigmar Gabriel vorgeschlagene Klimaschutzabgabe ein praktikables, einfaches und effektives Modell. Gerade mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris darf es jetzt keine faulen Kompromisse geben“, machte BWE-Präsident Hermann Albers deutlich.</p> <p>Am Mittwoch entscheiden die Spitzen der Koalition im Kanzleramt über die Grundsätze des deutschen Klimaschutzbeitrags. Es steht zu befürchten, dass der Entwurf des Klimaschutzgesetzes von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel beerdigt und durch ein milliardenschweres Subventionsprogramm für die fossile Energiewirtschaft ersetzt wird. Die Menschenkette vor den Toren des Kanzleramtes soll zusammen mit der Übergabe von 300.000 Unterschriften ein starkes Zeichen setzen, dass dies nicht im Interesse der Wählerinnen und Wähler ist.</p> <p>„Wir wissen, dass die Bundesregierung sich aktuell einer Fülle von Herausforderungen gegenüber sieht. Trotzdem darf die in Deutschland sehr erfolgreiche Transformation der Energiewirtschaft nun nicht durch Abwarten und Zögern abgebremst werden. Die Marktverzerrungen durch Überkapazitäten im Strommarkt sind enorm. Es besteht die Chance, dass die Klimaschutzabgabe zum geordneten Rückzug fossiler Überkapazitäten beiträgt. Diese Chance darf Deutschland sich nicht entgehen lassen“, so Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende fossile Energieträger Klimaschutz Tue, 30 Jun 2015 08:42:59 +0000 4576 at https://www.wind-energie.de Landesverband Bayern mit neuer Spitze https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/landesverband-bayern-mit-neuer-spitze <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einem Treffen der sieben Regionalvorstände wurde der Landesvorstand im Bundesverband WindEnergie Bayern neu gewählt. Nach 12 Jahren an der Spitze trat Günter Beermann nicht erneut an.<br />„Vor uns liegt die Herausforderung die Energiewende in Bayern wieder auf das richtige Gleis zu setzen. Hierfür ist Erfahrung wichtig aber noch mehr Tatkraft, Ausdauer und Beharrlichkeit erforderlich. Nach der erfolgreichen Aufbauarbeit ist es nun an der Zeit den Staffelstab zu übergeben“, so der 72jährige Günter Beermann, der dem Landesvorstand weiter beratend zur Verfügung steht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der gesamte LV-Vorstand wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen durch die sieben Regionalvorstände gewählt. Neuer Vorsitzender ist Raimund Kamm (63), der von Dr. Bernd Wust, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Kapellmann und Partner, und Robert Sing, Projektierer aus Landsberg am Lech, unterstützt wird.</p> <p>„Bayern wollte sich mit einem hoch ambitionierten Energiekonzept ‚Energie innovativ‘ an die Spitze der Energiewende schieben. Die Windenergie sollte dabei eine herausgehobene Rolle spielen. Nach der letzten Landtagswahl wurde die bereits eingesetzte positive Entwicklung abrupt gestoppt.</p> <p>Wir werben dafür, die Chancen der preiswerten Windenergie an Land für die Energiewende und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort wieder zu ergreifen und den Schalter erneut auf Grün zu stellen. Deutschlands größter Flächenstaat kann dank moderner Technik ein Drittel des Stromverbrauchs aus sauberer und preiswerter Windkraft decken. Die Windmüller im Freistaat erleben bei Tagen der Offenen Tür große Besucherschlangen. Dies zeigt, dass in der Bevölkerung die Zustimmung zur Energiewende mit Solar und Windkraft groß ist. Auch das muss die Staatsregierung berücksichtigen! Die Erneuerbaren Energien sind unsere Zukunft“, so Raimund Kamm.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Verband Windenergie Tue, 30 Jun 2015 10:53:22 +0000 4578 at https://www.wind-energie.de Windkraftbranche unterstützt öffentliche Aktion für Klimaschutz in Berlin https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/windkraftbranche-unterstuetzt-oeffentliche-aktion-fuer-klimaschutz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband WindEnergie (BWE) unterstützt die von campact, BUND, NABU und Greenpeace getragen öffentliche Aktion vor dem Kanzleramt und unterstreicht am Mittwoch so noch einmal, dass die in Elmau beschlossenen Klimaschutzziele durch verbindliche nationale Regelungen umgesetzt werden müssen. Hierfür wäre die von Minister Sigmar Gabriel vorgeschlagene Klimaschutzabgabe ein praktikables, einfaches und effektives Modell. Gerade mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris darf es jetzt keine faulen Kompromisse geben“, machte BWE-Präsident Hermann Albers deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwoch entscheiden die Spitzen der Koalition im Kanzleramt über die Grundsätze des deutschen Klimaschutzbeitrags. Es steht zu befürchten, dass der Entwurf des Klimaschutzgesetzes von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel beerdigt und durch ein milliardenschweres Subventionsprogramm für die fossile Energiewirtschaft ersetzt wird. Die Menschenkette vor den Toren des Kanzleramtes soll zusammen mit der Übergabe von 300.000 Unterschriften ein starkes Zeichen setzen, dass dies nicht im Interesse der Wählerinnen und Wähler ist.</p> <p>„Wir wissen, dass die Bundesregierung sich aktuell einer Fülle von Herausforderungen gegenüber sieht. Trotzdem darf die in Deutschland sehr erfolgreiche Transformation der Energiewirtschaft nun nicht durch Abwarten und Zögern abgebremst werden. Die Marktverzerrungen durch Überkapazitäten im Strommarkt sind enorm. Es besteht die Chance, dass die Klimaschutzabgabe zum geordneten Rückzug fossiler Überkapazitäten beiträgt. Diese Chance darf Deutschland sich nicht entgehen lassen“, so Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiewende Klimaschutz Windenergie Tue, 30 Jun 2015 08:46:27 +0000 4575 at https://www.wind-energie.de Berufschancen in der Windenergie nutzen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/berufschancen-der-windenergie-nutzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sehen sich im Wettbewerb um Fachkräfte gut aufgestellt. Eine neue Umfrage zeigt: Drei Viertel der Firmen bilden aus. Das Angebot der Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten ist so vielfältig wie die Branchen, die sich mittlerweile in der Windenergie engagieren. Eine große Zahl von Firmen investiert in die Nachwuchssicherung. Damit wollen sie auch einen Beitrag leisten, junge Menschen im Land zu halten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Gemeinsam haben der Bundesverband WindEnergie, das WindEnergy Network und das Arbeitgebernetzwerk nordwindaktiv in den Unternehmen der Branche nachgefragt, welche Ausbildungsleistung diese erbringen. Wir wissen, dass viele unserer Unternehmen klassischerweise kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind. Aber auch einige große Unternehmen sind ausschließlich oder zu großen Teilen für die Windbranche tätig. Fast 75 Prozent der Unternehmen bilden selbst aus. Angesichts der Unternehmensgröße schwankt die Zahl der bereitgestellten Ausbildungsplätze deutlich und liegt zwischen 1 und 120“, so Andreas Jesse, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>„Es gibt Unternehmen, die auf den ersten Blick kaum mit der Energiewende in Verbindung gebracht werden, aber dennoch wichtige Teile ihrer <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> hier generieren. Beispielsweise verfügt die Tamsen Maritim GmbH in Rostock über leistungsstarke Technik und stellt deshalb heute nicht nur Schiffe, sondern auch Gussformen für Rotorblätter her. Die Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock GmbH ist mit Servicearbeiten an Offshore-Windanlagen und Kabeln betraut. Die Berufsfelder der Branche&nbsp; werden immer breiter“, betont Andree Iffländer, Vorsitzender WindEnergy Network, deutlich.</p> <p>„Die Zahl der Schulabgänger in Mecklenburg-Vorpommern hat sich mit 10.896 in 2014 auf einem niedrigem Niveau stabilisiert. Die Windenergiebranche, in der mittlerweile eine Reihe von Firmen der&nbsp; Metall- und Elektroindustrie aktiv sind, wirbt mit vielen anderen Branchen des Landes um diese wenigen Jugendlichen. Wir bieten eine sehr breite Palette von Ausbildungsplätzen an, die sich für Schüler unserer Regionalen Schulen genauso eignen wie für Abiturienten. Und auch duale Studienplatzangebote gibt es inzwischen in der Branche. Wir können den Jugendlichen im Land also ein gutes Angebot machen, auch weil es in den Unternehmen ein gutes Miteinander und faire Bezahlung gibt“, so Thomas Lambusch, Vorsitzender des Arbeitgebernetzwerks „nordwindaktiv“ und Präsident von Nordmetall.</p> <p>„Die Windbranche im Land ist weiter auf Wachstumskurs. Wir haben sogar die realistische Chance, Menschen zurückzuholen, die für einen Arbeitsplatz in andere Bundesländer abgewandert sind, und Jugendlichen aus anderen Bundesländern bei uns Perspektiven zu geben“, so Andreas Jesse, Andree Iffländer und Thomas Lambusch.</p> <p><strong>Download:</strong><br /><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/region/mecklenburg-vorpommern/20150619-factsheet-berufschancen-windenergie.pdf">Windbranche und Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie: Wolfram Axthelm, 030 / 212341-251, <a href="http://www.wind-energie.de" title="www.wind-energie.de">www.wind-energie.de</a><br />Wind Energy Network: Andree Iffländer, 0381 / 3771910, <a href="http://www.wind-energy-network.de" title="www.wind-energy-network.de">www.wind-energy-network.de</a><br />nordwindaktiv: Peter Haas, 040 / 63784231, <a href="http://www.nordwindaktiv.de" title="www.nordwindaktiv.de">www.nordwindaktiv.de</a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Ausbildung Bundesländer Windenergie Wirtschaft Wed, 24 Jun 2015 08:57:11 +0000 4551 at https://www.wind-energie.de Innovation bei Nutzung der Windenergie nicht ausbremsen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/innovation-bei-nutzung-der-windenergie-nicht-ausbremsen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Getrieben durch den dezentralen Ausbau hat es in den zurückliegenden Jahren eine dynamische technische Entwicklung der preiswerten Windenergie an Land gegeben, die deren Nutzung auch im Binnenland wirtschaftlich macht. Alle namhaften Hersteller haben inzwischen sogenannte Schwachwind-Turbinen im Portfolio. Diese auf niedrigere Windgeschwindigkeiten optimierten Anlagen gewährleisten eine effiziente Energiegewinnung und einen wirtschaftlichen Betrieb in Mittel- und Süddeutschland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beleg dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass Rheinland-Pfalz und Bayern 2014 beim Zubau auf Platz 4 und 5 lagen aber auch Nordrhein-Westfalen und Hessen mit einem starken Zubau auf sich aufmerksam machten. Diese positive Entwicklung darf nicht aufgehalten werden“, warnte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hermann Albers.</p> <p>„Wir sehen durchaus die Gefahr, dass unter dem Regime von Ausschreibungen der Innovationsdruck abnimmt und Neuentwicklungen ausgebremst werden. Damit würden wir auch unsere starke Position in den internationalen Märkten gefährden. In der Vergangenheit war dieses Phänomen sehr deutlich auf dem US-amerikanischen Markt zu beobachten, wo lange Zeit noch Anlagen zum Einsatz gelangten, die in Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Effizienz von den mittelständischen Betreibern nicht mehr ausgewählt wurden“, erläuterte Hermann Albers.</p> <p>„Die Mitte und der Süden haben gute Chancen, dass der Ausbau der Windenergie hier noch entscheidende Sprünge nach vorn macht. Es gilt den Akteuren daher keine Steine in den Weg zu legen. Wir setzen auf den dezentralen Ausbau im ganzen Land. Wirtschaftlich ist dieser überall möglich. Wenn uns das Ausschreibungssystem nicht stranguliert, wird die preiswerte Windenergie an Land auch künftig den entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten“, so Hermann Albers.</p> <p>Ende Juni/Anfang Juli will die Bundesregierung ihre Eckpunkte für ein Ausschreibungssystem vorlegen. Der BWE macht seit Monaten darauf aufmerksam, dass es nicht zu einem überstürzten Systembruch kommen darf und unterstreicht, dass das&nbsp; EEG ein gutes Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen. Das EEG setzt die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen Ausbau perfekt um.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Energiepolitik Erneuerbare Energien Technik Fri, 19 Jun 2015 08:28:35 +0000 4545 at https://www.wind-energie.de Atomkraftwerk Grafenrheinfeld kann problemlos ersetzt werden https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/atomkraftwerk-grafenrheinfeld-kann-problemlos-ersetzt-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Am letzten Junisamstag geht das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld endgültig vom Netz. Dies ist ein guter Tag für Natur, Umwelt und Gesundheitsschutz. Die Bruttoleistung von 1.345 Megawatt kann dabei völlig unproblematisch durch den starken Zubau der preiswerten Windenergie an Land kompensiert werden. Niemand muss Angst vor Versorgungsengpässen haben“, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Abschaltung von Grafenrheinfeld nahm Hermann Albers zum Anlass, die Aufforderung der Grünen Umweltminister der Länder an den Bund, gegen die Subventionierung von Atomkraftwerken in der EU zu klagen, zu unterstützen. Österreich hat bereits eine Klage gegen die Genehmigung staatlicher Beihilfen für das Projekt Hinkley Point C in Großbritannien angekündigt.</p> <p>„Die nationalen Ziele sehen in Deutschland u.a. den Ausstieg aus der Atomenergie und einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien vor. Europa hat sich ebenfalls gemeinschaftlich Ziele zum schnellen Ausbau der Erneuerbaren gesetzt. Beides steht im krassen Widerspruch zur Absicht in Hinkley Point C nun Atomstrom auf 35 Jahre mit 92,5 Pfund (umgerechnet ca. 128 EUR) pro Megawattstunde bei zusätzlichem Inflationsausgleich und ungeklärter Endlagerung zu vergüten.</p> <p>Wer hier zustimmt, kann sich nicht gegen die mit 70 Euro pro Megawattstunde äußerst niedrige Vergütung für Wind an Land sperren. Die Subventionierung veralteter Atomtechnologien ist zudem angesichts der technologischen Marktführerschaft europäischer Windanlagenhersteller im Weltmarkt ein völlig falsches Signal. Bereits heute kommt es durch Überkapazitäten zu Marktverzerrungen im Energiesektor. Diese werden zunehmen, wenn entgegen der europäischen Strategie der Zubau Erneuerbarer Energien nicht durch die Herausnahme atomarer und fossiler Kraftwerke begleitet wird. Es macht schon gar keinen Sinn, <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="https://www.wind-energie.de/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> in ein Ausschreibungskorsett zu zwingen, während gleichzeitig Dauersubventionen für den Bau neuer Atomkraftwerke zugelassen werden. Wir brauchen Fairness im Markt“, so Hermann Albers.</p> <p>Der BWE-Präsident machte deutlich, dass der starke dezentral ausgestaltete Zubau der preiswerten Windenergie auch die Abschaltung weiterer Atomkraftwerke sowie die Herausnahme alter fossiler Kraftwerksleistung aus dem Markt absichern werde. 2014 waren netto 4.386 Megawatt Windkraft an Land zugebaut worden, 2015 rechnet der Verband mit 4.250 Megawatt.</p> </div> </div> </div> </div> </div> </div> Energiepolitik Europa Internationales Wed, 17 Jun 2015 14:14:08 +0000 4539 at https://www.wind-energie.de Windbranche für Erleichterung bei Schwerlasttransporten und deutliche Entlastung der Polizei https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/windbranche-fuer-erleichterung-bei-schwerlasttransporten-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Deutschland ist äußerst erfolgreich dabei, sein Energiesystem umzubauen. Die Windenergie ist dabei Motor und Leistungsträger der Entwicklung und trägt insbesondere mit einer etablierten und preiswerten Technik an Land zum Gelingen der Energiewende bei. Nach wie vor kämpft die Branche allerdings mit Störungen innerhalb der Lieferketten, weil für ca. 95 Prozent der notwendigen Transporte für den Bau von Windkraftanlagen umfangreiche Genehmigungen und eine zusätzliche Begleitung der Polizei vorgeschrieben sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir schlagen deshalb eine deutliche Entbürokratisierung und vor allem eine Entlastung der Polizei vor“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) anlässlich der Vorlage eines BWE-Positionspapiers zum Schwerlastverkehr.</p> <p>Für die gut 39.000 Schwerlasttransporte der vier großen deutschen Windkraftanlagenhersteller Enercon, Vestas, Senvion und Nordex waren allein 2014 ca. 70.000 Genehmigungen erforderlich. Zudem bindet jeder Transport im Schnitt zwei Einsatzfahrzeuge und mindestens zwei Beamte der jeweiligen Landespolizei. Unterschiedliche Regelungen zu Fahrtzeiten für Großraum- und Schwertransporte sowie unkoordinierte Baustellenaktivitäten behindern einen reibungslosen Ablauf.</p> <p>„Wir wollen eine deutliche Entlastung der Polizei und fordern – wie die Verkehrsministerkonferenz der Länder – die Zulassung privater Begleitfahrzeuge. Dies ist in unseren Nachbarländern Österreich, Belgien, Frankreich und den Niederlanden, aber auch in Portugal bereits erfolgreich gelebte Praxis und auch für Deutschland leistbar. Zudem könnte sich die Polizei, statt Transporte zu begleiten, dann besser auf den Kampf gegen Verbrechen konzentrieren“, so der Verbandspräsident.</p> <p>Der BWE schlägt vor, für regelmäßig genutzte Strecken das Instrument von Dauergenehmigungen zu etablieren. Damit ließe sich der Aufwand in den Genehmigungsbehörden deutlich verringern. Außerdem mahnt der Verband eine bundeseinheitliche Regelung zu den Fahrtzeiten für Großraum- und Schwertransporte an, da diese fast immer länderübergreifend zu organisieren sind. Und um Probleme an kurzfristig auftretenden Baustellen zu minimieren, schlägt der BWE eine bundesweite Datenbank mit genehmigten Strecken vor.</p> <p>„Wir räumen der Verkehrssicherheit einen hohen Stellenwert ein. Wenn aber aus der ursprünglich als Sonderfall angelegten Genehmigungspflicht für Schwertransporte der Regelfall wird, muss reagiert werden. Und wenn die steigende Zahl von Transporten auch immer mehr Polizeikräfte bindet, die an anderer Stelle fehlen, gilt es sinnvolle Lösungen voranzutreiben. Dazu sollen unsere Vorschläge beitragen“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/Positionspapier_Schwerlasttransporte">BWE-Positionspapier Schwerlasttransporte</a></strong></p> </div> </div> </div> Unternehmen Verband Windenergie Wirtschaft Mon, 15 Jun 2015 11:26:45 +0000 4534 at https://www.wind-energie.de EnBW neues Mitglied im Bundesverband WindEnergie https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/enbw-neues-mitglied-im-bundesverband-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesvorstand des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), mitgliederstärkster Verband der Erneuerbaren Energien in Deutschland, hat dem Aufnahmeantrag der&nbsp; EnBW Energie Baden-Württemberg AG zugestimmt. Damit ist EnBW ab sofort Mitglied im BWE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sehen, dass die EnBW sich mit ihrer Strategie deutlich für die Energiewende aufgestellt hat und mit Investitionen in Erneuerbare Technologien bereits sichtbar Position bezieht. Gemeinsam wollen wir im Verband weiter am Gelingen der Energiewende arbeiten. Die Mitarbeit der EnBW in unserem Verband ist ein wichtiges Signal in Richtung Politik, jetzt engagiert den eingeschlagenen Weg der Transformation der Energiewirtschaft fortzusetzen“, so Hermann Albers, Präsident des BWE.</p> <p>„Wir freuen uns, dass der BWE unserem Aufnahmewunsch entsprochen hat. In der EnBW Strategie 2020 kommt dem Ausbau der Windenergie eine große Bedeutung zu. Neben der Expertise im Offshore Bereich mit den Ostsee Windparks EnBW Baltic 1 und EnBW Baltic 2 verfügt die EnBW auch über einschlägige Erfahrungen im Onshore Windgeschäft.&nbsp; Wir sehen in unserer Mitarbeit im BWE die Chance, an den Erfahrungen der Branche teilzuhaben und den Dialog über zukünftige Rahmenbedingungen von Windenergie in Deutschland, der Energiespeicherung sowie der Vernetzung von Strom, Mobilität und Wärme mitzugestalten“, so Dirk Güsewell, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung bei der EnBW.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Mitglied im Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE), und vertritt mit seinen mehr als 3.000 Unternehmen und über 20.000 Mitglieder das Know-how und die Erfahrung der gesamten Branche. Neben der im deutschen Maschinenbau verankerten Zulieferer- und Herstellerindustrie, Projektierer, spezialisierten Rechtsanwälte, der Finanzbranche sowie den Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Bau, Service &amp; Wartung und <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> sind heute auch Stromhändler, Netzbetreiber und Energieversorger im BWE organisiert. Sie alle tragen dazu bei, dass der BWE zu allen Fragen rund um die Windenergie erster Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ist.</p> <p>Hinweis: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/betreiberbeirat-und-betreiberforen/20150605-groesste-bwe-betreiber.pdf">Die größten Betreiber im BWE</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Unternehmen Verband Windenergie Wirtschaft Fri, 12 Jun 2015 10:05:45 +0000 4527 at https://www.wind-energie.de Absichtserklärungen von Elmau durch nationale Beschlüsse zum Leben erwecken – Klimaabgabe nicht fallen lassen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/absichtserklaerungen-von-elmau-durch-nationale-beschluesse-zum-leben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die wirtschaftlichen Chancen der Energiewende sind nicht nur in Deutschland enorm. Die internationalen Märkte ziehen kräftig an und deutsche Unternehmen profitieren stark an dieser Entwicklung. Immer mehr strategische Investoren und auch Staatsfonds investieren in Erneuerbare Technologien. Dies und die Tatsache, dass zum Beispiel in der deutschen Windenergie drei von vier Arbeitsplätzen im Export generiert werden, sollte uns Mut machen den bisherigen Kurs beizubehalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Zubau Erneuerbare Kapazitäten muss daher mit einem Rückbau fossiler Kraftwerksleistung korrespondieren. Nach dem Aufbau von inzwischen 38 Gigawatt Windenergie in Deutschland, steht fest, dass nach Atom auch Überkapazitäten bei Kohle aus dem Markt genommen werden müssen. Deshalb rufen wir die Bundesregierung dazu auf, das Instrument der Klimaabgabe offensiv zu nutzen“, so die Landesvorsitzenden des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Jan Hinrich Glahr (Berlin/Brandenburg) und Klaus Schulze Langenhorst (Nordrheinwestfalen).</p> <p>„Nach den richtigen Beschlüssen des G7-Treffens in Elmau, am 2-Grad-Ziel festzuhalten, darf die Bundesregierung jetzt nicht im eigenen Land wackeln. Wir brauchen nationale Maßnahmen die die Beschlüsse des G7-Treffens zum Leben erwecken. Die Klimaabgabe ist ein Weg, einen schrittweisen und sicher über 20 bis 25 Jahre laufenden Prozess anzustoßen und damit für alle Marktakteure die notwendige Planungssicherheit zu schaffen. Aktuell führen die bestehenden Überkapazitäten zu massiven Marktverzerrungen, die dazu beitragen, dass für Deutschland trotz dem deutlichen Zubau von Erneuerbaren Energien der CO2-Ausstoß gestiegen ist. Es muss deshalb mehr getan werden um effiziente Kraftwerkskapazitäten im Markt zu halten und alte Kohlekraftwerke aus dem Markt zu nehmen“, forderten Jan Hinrich Glahr und Klaus Schulze Langenhorst.</p> <p>„Wir erwarten, dass sich die Bundesregierung geschlossen hinter ihren Energie- und Wirtschaftsminister stellt und die Klimaabgabe zur Umsetzung der CO2-Reduktionsziele umsetzt.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Klimaschutz Windenergie Thu, 11 Jun 2015 13:01:02 +0000 4525 at https://www.wind-energie.de