Pressemitteilungen https://www.wind-energie.de/press-releases-view de Windbranche kritisiert Pläne der Landesregierung https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/windbranche-kritisiert-plaene-der-landesregierung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am 6. Dezember hat die Landesplanung von Schleswig-&shy;Holstein die Regionalpläne für den Ausbau der Windenergie in Schleswig-&shy;Holstein beschlossen. Diese Pläne werden den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und energiepolitischen Zielen des Landes nicht gerecht, kritisiert der Landesverband Windenergie Schleswig-&shy;Holstein (BWE SH) und fordert von der Landesregierung deutliche Nachbesserungen insbesondere in zwei Punkten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>1. Modernisierungen&nbsp;ermöglichen.</strong><br />Windenergieanlagen müssen nach einer Nutzungsdauer von rund 17 Jahren modernisiert werden (<abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>). Dies ist nach den neuen Regionalplänen auf etwa zwei Dritteln der Flächen, auf denen aktuell rund 1300 Windenergieanlagen betrieben werden, nicht mehr möglich. Konsequenz: Vorhandene Infrastrukturen wie Netze, Umspannwerke oder Zufahrten können nicht mehr genutzt werden und müssen an anderen Standorten ressourcenintensiv neu errichtet werden.&nbsp; <br />Zudem können die Bürger dort, wo bereits Windräder stehen, aus einem persönlichen Erfahrungsschatz schöpfen und die Auswirkungen der Windenergie auf <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, Arbeitsplätze und Wohlstand beurteilen. Durch ein Verbot des Repowerings müssen die betroffenen Kommunen nun erhebliche Nachteile befürchten – bis hin zur Vernichtung der wirtschaftlichen Existenzgrundlage ihrer Bürger.</p> <p><strong>2. Mehr&nbsp;Flächen&nbsp;bereitstellen.</strong><br />Der BWE SH fordert die Landesregierung auf, das derzeitige Mindestziel von 2 Prozent der Landesfläche für den Betrieb von Windenergieanlagen deutlich zu erhöhen. Nur so kann Schleswig-&shy;Holstein seinen Windenergie-&shy;Standortvorteil erhalten und Investitionssicherheit schaffen. „Wenn diese Sicherheit gewährleistet ist, ist die Windenergiebranche bereit, in Schleswig-&shy;Holstein jährlich mehr als eine Milliarde Euro in Windenergie zu investieren“ sagt Marcus Hrach, Leiter der BWE-&shy;Landesgeschäftsstelle. Nur durch größere Flächenauswahl kann das Erreichen der klimapolitischen Ziele des Landes gewährleistet sowie die umfassende Bedienung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität erreicht werden.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Marcus Hrach, Leiter BWE-Landesgeschäftsstelle Schleswig&shy;Holstein <br />Tel.: 04841 663210 <br />E-&shy;Mail:&nbsp; sh@bwe-&shy;regional.de</p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Potenziale Windenergie Tue, 06 Dec 2016 08:09:10 +0000 5781 at https://www.wind-energie.de Statement von BWE-Präsident Hermann Albers zur Debatte um die EEG-Förderung in der CDU: https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/statement-von-bwe-praesident-hermann-albers-zur-debatte-um-die-eeg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Der Politik fehlt der Mut die massiven atomaren und fossilen Überkapazitäten schnell vom Netz zu nehmen. Diese Überkapazitäten lassen den Börsenstrompreis in den Keller rauschen und blockieren so die Refinanzierung von Investitionen in jegliche Kraftwerke. Gleichzeitig führen der Zwang erneuerbaren Strom ausschließlich an der Börse zu verkaufen und die Struktur der EEG-Umlage zu Verzerrungen. Hier muss die Politik endlich handeln“, forderte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit Wind an Land steht eine absolut wettbewerbsfähige Technologie bereit. Dies belegt nicht zuletzt die starke Nachfrage nach deutscher Anlagentechnologie im Ausland. Deutsche Hersteller überzeugen mit Exportraten von bis zu 80 Prozent. Demnächst startet die Bundesregierung das Ausschreibungssystem, welches einen Höchstpreis von 7 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> vorsieht. Ohne Marktverzerrungen läge der Börsenstrompreis sicher auf diesem Niveau und würde eine Refinanzierung aller Investitionen gewährleisten.</p> <p>Im Interesse des Industriestandortes Deutschland, der Bereitstellung ausreichender CO2-neutraler Strommengen für alle Sektoren und des Klimaschutzes brauchen wir einen dynamisierten Zubau Erneuerbarer Energien. Das System des EEG bietet hier eine bewährte Grundlage, die nicht leichtfertig beiseitegeschoben werden darf. Ein weiterer Systembruch ist angesichts der Tatsache, dass schon die aktuelle deutsche Gesetzgebung eine Einhaltung der Pariser Zusagen verunmöglicht, nicht machbar“, so Hermann Albers.</p> <p>Hintergrund: Bis 2010 wurde der EEG Strom den Versorgern zugeteilt. Benötigte Restmengen wurden dann von diesen zugekauft. Seit 2010 ist die Vermarktung von EEG-Strom an der Börse verpflichtend. Versorger decken ihren durchschnittlichen Bedarf seither zunächst über Langzeitverträge mit konventionellem Strom. Die Folge sind durchlaufende Braunkohlekraftwerke, Überkapazitäten und sinkende Börsenstrompreise. Dies wiederum führt zu dem „Paradoxon“, dass die niedrigen oder sogar negativen Börsenpreise für die nicht privilegierten Endverbraucher die EEG-Umlage erhöht.</p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Strommarkt Wed, 30 Nov 2016 14:35:33 +0000 5764 at https://www.wind-energie.de Statement zum Winterpaket der EU-Kommission https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/statement-zum-winterpaket-der-eu-kommission <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir unterstützen die Forderung der Bundesregierung am Einspeisevorrang für die Erneuerbaren Energien festzuhalten. Die physikalische Einspeisung ins Netz muss - mindestens so lange fossile und atomare Überkapazitäten bestehen - gesichert werden. Alles andere steht in krassem Widerspruch zum Klimaschutzabkommen von Paris. Auch im Falle von regionalen Netzengpässen ist eine Aufweichung der in Deutschland eingespielten Regelung nach der zuletzt Erneuerbare Kapazitäten abgeregelt werden nicht zu akzeptieren“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das heute veröffentlichte Energiepaket verpasst die Chance, die Europäische Union zur Nummer eins bei den Erneuerbaren Energien zu machen“, kommentiert Rainer Hinrichs-Rahlwes, Europaexperte im Vorstand des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), das mehrere hundert Seiten starke Paket, mit dem die Energiepolitik Europas neu ausgerichtet werden soll. „Durch die jetzigen Rahmenbedingungen für Fördersysteme fehlen Investoren Investitions- und Rechtssicherheit. “</p> <p>So sieht das Energiepaket unter anderem einschränkende Regelungen zum Einspeisevorrang für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sowie verpflichtende grenzüberschreitende Ausschreibungen vor. „Die Europäische Union greift mit ihren Vorgaben zu sehr in die Gestaltungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten zur Umsetzung der Energiewende ein. Sie verhindert damit Flexibilität und nimmt den Mitgliedsstaaten Gestaltungsfreiheit“, kritisiert Hinrichs-Rahlwes. Der erhoffte ökonomische Nutzen zeichne sich bislang jedoch nicht ab, so Hinrichs-Rahlwes weiter.</p> <p>So sollen nach dem Willen der EU-Kommission Erneuerbare Energien nicht mehr in vollem Umfang bevorzugt einspeisen dürfen, sondern nur Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> unter 250 kW, wenn gleichzeitig Ökostrom einen Anteil von 15 Prozent an der Stromerzeugung erreicht hat. „Das verlangsamt die Energiewende, konterkariert die Klimaschutzziele und verunsichert Investoren.“ Der BEE plädiert daher an das Europäische Parlament sowie den Europäischen Rat, im weiteren Verfahren an dem Einspeisevorrang und anderen wichtigen Regelungen nachzubessern. „Die Gestaltung der Energiewende, der Eigentümerstruktur sowie der Einsatz von Technologien sollte in der Hand der Nationalstaaten verbleiben.“</p> <p>Die Europäische Union dränge zunehmend auf Öffnung von verschiedenen Verfahren und Märkten. „Die Europäische Kommission will die Mitgliedsstaaten zu einer noch größeren Öffnung zwingen, obwohl die Bedingungen zu unterschiedlich sind. Das verzerrt den Wettbewerb.“ Das hat jüngst auch die erste grenzüberschreitende Ausschreibung zwischen Dänemark und Deutschland gezeigt. Die Linie der EU-Kommission sei nicht stringent und für den BEE nicht nachvollziehbar. „An der einen Stelle zwingt die Kommission die Mitgliedstaaten zur Öffnung, an anderer Stelle führen nationale Kapazitätsmärkte zu einer Abschottung.“</p> <p>Mehr Klarheit wünscht sich der BEE auch hinsichtlich des Anteils von mindestens 27 Prozent Erneuerbaren Energien am europäischen Endenergieverbrauch. „27 Prozent Erneuerbare Energien als Minimalanforderung sind an sich nicht ambitioniert. Darüber hinaus fehlen immer noch Maßnahmen, wenn Mitgliedstaaten die Vorgaben nicht erfüllen.“ Stattdessen setzt die EU-Kommission auf einen Governance-Rahmen, der nicht garantieren kann, dass wir die Erneuerbaren- und Klimaschutzziele erreichen.</p> <p>Auch im Wärme- und Kältemarkt sei der Ausbaupfad viel zu schwach angesetzt. Zwar sei es richtig, Energiehändler zu verpflichten, verbindlich Erneuerbare Energien zu vertreiben. Um die Energieversorgung spätestens bis 2050 zu dekarbonisieren, bedürfe es jedoch viel mehr Dynamik und mehr als ein Prozent, wie jetzt vorgeschlagen, so Hinrichs-Rahlwes. „Wir benötigen schnell mehr Erneuerbare Wärme.“</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 41 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Europa Wed, 30 Nov 2016 15:54:08 +0000 5766 at https://www.wind-energie.de BWE lehnt vorschnellen Einsatz von Infrarot-Feuern ab https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/bwe-lehnt-vorschnellen-einsatz-von-infrarot-feuern-ab <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV) bestimmt detailliert, wie Windkraftanlagen zu kennzeichnen sind. Dafür müssen die Betreiber von Windenergieanlagen entsprechende Feuer auf dem Maschinenhaus und am Turm anbringen. Der Bundesverband Windenergie e.V. erwartet, dass die Luftfahrtbehörden sich bundesweit an diese verbindlichen Vorgaben halten. Für die Befeuerung kommen regelmäßig konventionelle LED-Feuer zum Einsatz. Diese erfüllen alle in der AVV und den dazugehörigen Anlagen spezifizierten Kriterien.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist nicht hinnehmbar, dass einzelne Luftfahrtbehörden in Nordrhein-Westfalen von den Regelungen der AVV abweichen und den Einsatz von Infrarot-Feuern vorschreiben. Unter Hinweis auf den Einsatz von Nachtsichtbrillen, die neuerdings bei Rettungsfliegern und schon länger beim Militär zum Einsatz gelangen, behaupten einzelne Behörden, dass konventionelle LED-Feuer von diesen Luftfahrzeugführern nicht mehr ausreichend erkannt werden. Diese Behauptung ist neu und hätte eigentlich im Rahmen der Zulassung der Nachtsichtbrillen geklärt werden müssen“, macht Oliver Frank, Sprecher Arbeitskreis Kennzeichnung im Bundesverband WindEnergie, deutlich.</p> <p>Der BWE lehnt entsprechende Genehmigungsvorbehalte ab. Bevor entsprechende Systeme an den Windenergieanlagen vorgeschrieben werden, bedarf es einer Standardisierung von Infrarotfeuern und einer Aufnahme in die AVV. Ohne eine solche Änderung der AVV fehlt es an einer tragfähigen Grundlage für die Forderung nach Infrarotfeuern. Der BWE hat seine <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/verband/fachgremien/arbeitskreise/kennzeichnung">Handlungsempfehlung</a> für die Kennzeichnung von Windenergieanlagen vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion präzisiert und empfiehlt seinen Mitgliedern, gegen Luftverkehrsnebenbestimmungen, die nicht konform mit der aktuellen Fassung der AVV sind alle erforderlichen Rechtsmittel einzulegen.</p> </div> </div> </div> Genehmigung Kennzeichnung Technik Wed, 30 Nov 2016 11:08:58 +0000 5760 at https://www.wind-energie.de Neuer Vorsitzender beim Landesverband Baden-Württemberg https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/neuer-vorsitzender-beim-landesverband-baden-wuerttemberg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der Jahreshauptversammlung am 26. November 2016 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart wählten die Mitglieder – bei wenigen Enthaltungen – Christian Oberbeck einstimmig an die Spitze des BWE in Baden-Württemberg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Christian Oberbeck löst Walter Witzel als Landesvorstand Baden-Württemberg ab" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/press-release/2016/neuer-vorsitzender-beim-landesverband-baden-wuerttemberg/internet-5587.jpg?1481033306" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Regionalvorsitzende Nordbaden folgt Walter Witzel, welcher dem Landesverband seit November 2006 vorstand und der sich bereits in seiner Zeit als Abgeordneter des Landtages von Baden-Württemberg 1992 bis 2006 u.a. als energiepolitischer Sprecher der Grünen maßgeblich für die Energiewende eingesetzt hat. Dem neuen Landesvorsitzenden als Stellvertreter zur Seite stehen Erhard Schulz und Erwin Schweizer.</p> <p>Der BWE gratuliert Christian Oberbeck zur Wahl und wünscht ihm viel Erfolg für seine Amtszeit. Gleichzeitig dankt der Verband Walter Witzel für dessen jahrelangen Einsatz und seine Verdienste für die Windbranche und die Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg.</p> <p>Einen ausführlichen Bericht zur Jahreshauptversammlung finden Sie in der Januarausgabe von BWEintern.</p> </div> </div> </div> Tue, 29 Nov 2016 10:56:46 +0000 5759 at https://www.wind-energie.de Ausschreibungen für Wind an Land https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/ausschreibungen-fuer-wind-land <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Juristische Handreichung veröffentlicht, Informationstage in 10 Städten beginnen.<br />Der Bundesverband WindEnergie bietet mit einem Paket aus juristischer Handreichung und Informationstagen in 10 Städten Akteuren der Windenergie eine praxisnahe und verständliche Hilfestellung, um gut vorbereitet an den künftigen Ausschreibungen bei Windenergie an Land teilzunehmen. Wichtigstes Ziel ist es, alle Akteure in die Lage zu versetzen, die teils komplexen formalen Herausforderungen zu bewältigen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon auf dem Weg hin zu Ausschreibungen gilt es einige wichtige Termine im Blick zu behalten. Die zwei wichtigsten sind: Bis 31.01.2017 muss zwingend die Meldung einer bis 31.12.2016 erfolgten Genehmigung an das Anlagenregister vorgenommen sein, um noch die fortgeschriebene EEG-Vergütung für die Übergangszeit nutzen zu können. Und wer sich entscheidet, mit einem bis 31.12.2016 genehmigten Projekt in Ausschreibungen zu gehen, muss dies der Bundesnetzagentur bis 28.02.2017&nbsp; mitteilen.</p> <p>Die Handreichung [<a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/ausschreibung-fuer-windenergie-land-handreichung/20161125_juristische_handreichung_2016_web.pdf">LINK</a>] ist juristisch fundiert und zugleich verständlich formuliert, so dass sie für die Praxis leicht handhabbar ist. Detailliert werden u.a. die Voraussetzungen zur Teilnahme, der Ablauf des Verfahrens sowie die inhaltlichen und formellen Anforderungen für Gebotsabgabe erläutert. Außerdem werden sogenannte Stolpersteine dargestellt und in einer Tabelle übersichtlich zusammengefasst. Und schließlich werden die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften erklärt. Eine Checkliste fasst die wichtigsten Eckpunkte noch einmal zusammen. Nach der Verabschiedung des EEG Änderungsgesetzes durch den Bundestag wird eine gedruckte Broschüre verfügbar sein, die auch die dort enthaltenen Regelungen berücksichtigt.</p> <p>Die formellen Voraussetzungen für die Teilnahme an der Windenergie-Ausschreibung sind herausfordernd. Deshalb bieten die BWE-Infotage allen Akteure der Branche eine zusätzliche Hilfestellung, um sich umfassend auf alle praktischen Aspekte von der Vorbereitung bis Umsetzung auf Ausschreibungen vorzubereiten. Die Veranstaltungen finden in Potsdam (06.12.2016), Fulda (11.01.2017), Ulm (23.01.2017), Bielefeld (30.01.2017), Leipzig (06.02.2017), Jena (13.02.2017), Wittenberg (20.02.2017), Schleswig (03.03.2017), Osnabrück (10.03.2017) und Wolfsburg (17.03.2017) statt. Anmeldungen sind auch für Nichtmitglieder des BWE <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen?t=All&amp;qry=infotag">hier</a> möglich.</p> <p>Kontakt: <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: 030 212341-251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Publikation Veranstaltung Verband Fri, 25 Nov 2016 09:31:28 +0000 5750 at https://www.wind-energie.de Berlin kann Leuchtturmregion der Energiewende werden https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/berlin-kann-leuchtturmregion-der-energiewende-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sind gespannt auf die Arbeit der neuen Koalition in Berlin. Die Impulse im Koalitionsvertrag sind richtungsweisend. Nun kommt es auf eine zügige Umsetzung an“, so Tom Lange, Regionalvorsitzender Berlin im Bundesverband WindEnergie (BWE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Unsere Branche ist längst nicht mehr nur auf die Windenergie beschränkt. Viele unserer Mitglieder - gerade im Landesverband Berlin/Brandenburg - engagieren sich aktiv in <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr>, verschiedenen Power-to-X Lösungen, der <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> in den Bereichen Solarthermie wie Fotovoltaik. Deshalb sehen wir die große Chance, dass Berlin bei der Umsetzung der Energiewende in der Großstadt eine echte Vorbildfunktion einnehmen kann.“</p> <p>Der Regionalverbandsvorsitzende wünscht der rot-rot-grünen Koalition in der Bundeshauptstadt Erfolg und Ausdauer, um die selbst auferlegten Herausforderungen und Ziele zu erreichen. Der bereits für 2017 avisierte Ausstieg aus der energetischen Verwertung der Braunkohle und der für 2030 angekündigte Ausstieg aus der Steinkohle kann als Blaupause für die Bundesebene dienen. Der starke Impuls für eine Elektrifizierung des öffentlichen, privaten und gewerblichen Verkehrs wird ausdrücklich unterstützt. Allerdings fordert der BWE, dass Elektromobilität an die Nutzung erneuerbarer Energien gebunden sein muss.</p> <p>„Wir appellieren an die Koalition die in Berlin vorhandenen Potenziale der preiswerten Windenergie an Land intensiver einzubeziehen. Gerade in Industrie- und Gewerbegebieten aber auch infrastrukturell vorbelasteten Stadtrandlagen sind gut nutzbare Flächen vorhanden, die schnell zur Bereitstellung großer Strommengen führen können. Hierfür sollte der Senat zügig die planerischen Voraussetzungen schaffen“, so Regionalvorstandsmitglied Andreas Ehrenhofer, Geschäftsführer des Unternehmens Teut Windprojekte GmbH aus der Hauptniederlassung in Berlin-Pankow.</p> <p>Die Vereinbarungen der die Koalition tragenden Parteien bietet die Chance, die Energiewende gesamtwirtschaftlich und sektorenübergreifend in die Großstadt zu tragen und dabei gerade auch Mieter direkt von preiswerten erneuerbaren Technologien profitieren zu lassen. „Unsere Unternehmen stehen bereit, um mitzuhelfen, Berlin zur Leuchtturmregion der Energiewende zu machen“, so Tom Lange.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: 030 212341-251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Erneuerbare Energien Sektorenkopplung Speicher Mon, 21 Nov 2016 11:22:33 +0000 5743 at https://www.wind-energie.de Sachsen hat großes Wachstumspotenzial bei Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/sachsen-hat-grosses-wachstumspotenzial-bei-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn es um die künftigen Leitmärkte <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, Energiespeicherung und Sektorenkopplung geht, hat Sachsen noch erhebliches Potenzial. Der Freistaat sollte beherzt an die Umsetzung der Energiewende gehen, auch um den Menschen, die heute noch von der Braunkohle abhängig sind eine echte Perspektive zu geben“, appellierte Hermann Albers, Präsident des Bundesverband Windenergie, auf dem 20. Sächsischen Windenergietag in Leipzig.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ohne Zweifel rückt die preiswerte Windenergie in den Mittelpunkt der Energiewirtschaft. Nach der Ratifizierung des Weltklimavertrages von Paris müssen die dort getroffenen Vereinbarungen zügig in nationale Gesetze einfließen. Deshalb muss die nächste Bundesregierung eine Dynamisierung des Ausbaus erneuerbarer Kapazitäten vornehmen und die restriktiven Regelungen aus dem EEG 2017 wieder beseitigen. Die Energiewende braucht einen zusätzlichen Schub“, so Albers.</p> <p>Aktuell steht die Branche im wichtigen Heimatmarkt vor zwei entscheidenden Jahren. 2017 und 2018 werden noch Projekte umgesetzt, für die bis Ende 2016 Genehmigungen erteilt sind. Parallel gilt es sich mit Hochdruck auf das neue Ausschreibungssystem, welches am 1. Mai 2017&nbsp; startet, vorzubereiten. Gerade kleine Projektträger, Genossenschaften und Bürgerenergieprojekte sind verunsichert, obwohl sie das Fundament für Akzeptanz und Bürgerbeteiligung geschaffen haben. „Wir wollen aus der Branche heraus diesen kleinen Playern helfen, damit die Energiewende weiter ein gesellschaftlich breit getragenes Projekt bleibt“, kündigte Hermann Albers an.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bürgerbeteiligung EEG Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 27 Oct 2016 08:31:07 +0000 5680 at https://www.wind-energie.de Anbieterwechsel sichert Kosteneinsparung https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/anbieterwechsel-sichert-kosteneinsparung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„EEG-Umlage und Börsenstrompreis müssen als Paket betrachtet werden. Beide bilden gewissermaßen den Basispreis für Strom, der nach wie vor niedriger ist als im Jahr 2014. Es zeigt sich, dass viele Anbieter die gesunkenen Börsenstrompreise nicht an die Endkunden weitergeben, gleichzeitig aber Preiserhöhungen dreist mit Verweis auf die gestiegene EEG-Umlage rechtfertigen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Diese Unehrlichkeit darf sich nicht auszahlen. Für Kunden mit steigenden Tarifen lohnt sich in der Regel ein Anbieterwechsel. Grünstromanbieter sind oft deutlich billiger als der Grundversorger“, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband Windenergie (BWE), vor dem Hintergrund der Debatte um die EEG-Umlage deutlich.</p> <p>Gleichzeitig forderte der BWE-Präsident die Struktur der EEG-Umlage zu überarbeiten. Die in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweiteten Ausnahmenregelungen für Teile der Industrie sollten nicht länger einseitig Privathaushalten, Gewerbe, Handel und Mittelstand aufgebürdet werden. Hierfür braucht es eine breitere Verteilung die sich über eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt gut erreichen ließe. „Diesen Teilaspekt der Kostenumwälzung im Zuge der Energiewende hat sich Deutschland bereits als Beihilfe über die EU-Kommission genehmigen lassen. Insoweit wäre es nur folgerichtig, diese Subvention auch aus der Umlage für die übrigen Stromkunden herauszulösen“, forderte Hermann Albers, der damit den <a href="http://www.bee-ev.de/home/presse/mitteilungen/detailansicht/bee-legt-vorschlaege-zur-senkung-der-eeg-umlage-vor/" target="_blank">Vorschlag</a> aus dem Bundesverband Erneuerbare Energie unterstützt.</p> <p>&nbsp;</p> <p><section class="text">„Zudem ist es erforderlich, dass im Lichte der Zustimmung zum Weltklimavertrag in Paris eine sachgerechte CO2-Steuer für faire Marktbedingungen im Energiesektor sorgt. Spätestens die nächste Bundesregierung muss hier handeln!“, so Hermann Albers.</section></p> <p>Den aktuellen Prognosen zufolge betragen die reinen Förderkosten für Windenergie an Land im kommenden Jahr 0,42 Cent je kWh – und damit nur 1,4 Prozent des durchschnittlichen Haushaltsstroms (<a href="/system/files/attachments/press-release/2016/anbieterwechsel-sichert-kosteneinsparung/strompreisgrafik-final.jpg">Grafik</a>). Für einen Drei-Personen-Haushalt mit 3.500 kWh bedeutet dies, dass er mit ungefähr 1,23 EUR im Monat bzw. 14,70 EUR im Jahr dazu beiträgt, die Gewinnung sauberen Windstroms in Deutschland zu ermöglichen. Diesem geringen Kostenanteil steht ein deutliches Plus an <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. " href="https://www.wind-energie.de/glossary/4#term274" class="glossary-term">Leistung</a></abbr> gegenüber. Denn die bisherige Förderung der Windenergie an Land trug dazu bei, dass die Branche innerhalb nur weniger Jahre einen technologischen Fortschritt meistern konnte, der sie heute fast 15 Prozent am deutschen Strombedarf stemmen lässt.</p> <p></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2016/anbieterwechsel-sichert-kosteneinsparung/strompreisgrafik-final.jpg" type="image/jpeg; length=552607">strompreisgrafik-final.jpg</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz EEG Wed, 12 Oct 2016 11:08:17 +0000 5594 at https://www.wind-energie.de Netzausbauregionen sind grundsätzlich falsches Instrument https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2016/netzausbauregionen-sind-grundsaetzlich-falsches-instrument <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Angesichts der neu entfachten Diskussion um die im EEG 2017 erstmals angesprochenen und noch über eine Verordnung zu spezifizierenden Netzausbauregionen hat der Bundesverband WindEnergie seine grundsätzliche Ablehnung dieses Instruments unterstrichen. Zudem betont der Verband, dass die im EEG 2017 definierten Ausbauziele den Erfordernissen des Weltklimavertrages nicht Rechnung tragen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durch die Vereinbarung auf das 1,5-Grad Ziel müssten die Ausbauziele in Deutschland deutlich angehoben werden, wie u.a. eine<a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/Joachim_Nitsch_Energiewende_nach_COP21_Kurzversion.pdf" target="_blank"> Studie</a> im Auftrag des Bundesverbands <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> nachgewiesen hat.</p> <p>„So lange nicht konventionelle Überkapazitäten vom Markt genommen sind, ein Temperaturleiterseil-Monitoring im betroffenen Netzbereich eingerichtet ist, die Möglichkeiten der Netzverstärkung ausgeschöpft wurden und überdies die Regelenergiemärkte für Erneuerbare Energien geöffnet sind, macht die Definition von Netzausbauregionen ─ noch dazu auf Basis eines intransparenten Prozesses ─ keinen Sinn. Die einseitig gegen den Zubau der preiswerten Windenergie an Land gerichtete Definition derartiger Regionen behindert die effiziente Fortführung der Energiewende in Deutschland“, so Hermann Albers. Zudem sei jetzt der Zeitpunkt, die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme- und Mobilität deutlich voranzutreiben und so wertvollen Erneuerbaren Strom nutzbar zu machen.</p> <p>Insgesamt ist klar, dass der enge Ausbaukorridor, den das EEG 2017 für Wind an Land festlegt, nicht ausreicht, um die Erneuerung des Maschinenparks zu gewährleisten, die nationalen Ausbauziele im Bereich von Strom, Mobilität und Wärme zu sichern und die Vereinbarungen aus dem Weltklimavertrag einzuhalten. Wenn nun auch noch in ganz Norddeutschland der Ausbau der preiswerten Windenergie an Land ausgebremst wird, blockiert dies die Energiewende zusätzlich. Der heute in einigen Medien bekannt gewordene Verordnungsentwurf macht deutlich, dass das Instrument der Netzausbauregionen konzeptionell überarbeitet werden muss“, forderte Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Netzausbau Tue, 11 Oct 2016 07:26:33 +0000 5590 at https://www.wind-energie.de