Pressemitteilungen https://www.wind-energie.de/press-releases-view de Deutschland droht verpflichtendes EU-Ziel für Erneuerbare zu verfehlen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/deutschland-droht-verpflichtendes-eu-ziel-fuer-erneuerbare-zu <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie und Bundesverband WindEnergie. Berlin. Deutschland droht, das verpflichtende Erneuerbaren-Ziel für 2020 zu verfehlen: Der Anteil von 18 Prozent Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch wird unter den aktuellen Bedingungen nicht erreicht werden – weder innerhalb der mit dem EEG 2014 festgelegten Korridore noch bei einem fortgesetzten dynamischen Neubau in der Windenergiebranche wie im vergangenen Jahr.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird sogar deutlich hinter den Plänen der letzten Bundesregierung zurück bleiben. Im nationalen Aktionsplan von 2010 hatte die damalige schwarz-gelbe Regierung nach Brüssel gemeldet, den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 19,6 Prozent zu steigern. Dies entsprach in etwa dem europäischen Gesamtziel von 20 Prozent.</p> <p>„Ohne deutliche Verbesserungen schaffen wir lediglich etwa 17 Prozent. Dabei hat die Bundesregierung selbst nach Fukushima die Energiewende mit einem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien gewollt. Nun sind es die politisch restriktiven Ausbaupfade, die die Energiewende-Dynamik kappen“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).</p> <p>Zu diesem Ergebnis kommt eine vom BEE gemeinsam mit dem Bundesverband Windenergie (BWE) in Auftrag gegebene Kurzexpertise. Die Berechnungen ergeben darüber hinaus, dass bis 2020 eine Klimaschutzlücke von 50 Millionen Tonnen CO2 bleibt; auch dann, wenn alle im Dezember 2014 beschlossenen Effizienzziele umgesetzt würden. „Die mit dem EEG 2014 eingezogenen Ausbaukorridore drohen in Zusammenhang mit dem Systemwechsel hin zu Ausschreibungen den Ausbau der preiswerten Erneuerbaren Energien deutlich abzubremsen. Die Korridore sind nicht geeignet, um in Deutschland die 2020-Ziele zu erreichen. Nach dem erfolgreichen Zubau insbesondere bei der Windenergie in 2014 und 2015 droht ein deutlicher Einbruch, der sich nicht nur im Strommarkt sondern auch bei Wärme und Mobilität negativ auswirken wird“, so Hermann Albers, Präsident des BWE.</p> <p>Die Energiewende findet jedoch im Wärme und Verkehrssektor nicht statt; im Stromsektor wurde der Ausbau der Solar- und Bioenergie deutlich ausgebremst. Die Energiewende funktioniert aktuell nur noch bei der Windenergie und auch dort sind bereits Einschnitte geplant. Falk und Albers appellieren erneut an die Politik, die Energiewende konsequent weiter zu führen und sie endlich auch in den Bereichen Wärme und Mobilität stattfinden zu lassen. Falk: „Selbst hohe Anteile von Ökostrom reichen nicht aus, um die Versäumnisse bei Wärme und Mobilität zu kompensieren“. Umso mehr, da nun verstärkt die Maßnahmen aus dem im Dezember beschlossenen Paket verwässert werden. So wurde in diesem Frühjahr bereits die Förderung der energetischen Gebäudesanierung wieder abgeblasen. In welcher Höhe der Braunkohlesektor zu Treibhausgaseinsparungen beiträgt, ist angesichts des derzeitigen zähen Ringens um den Klimabeitrag noch völlig offen.</p> <p>Hintergrund: Abgeleitet aus der Europäischen Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen, hat sich Deutschland dazu verpflichtet, bis 2020 mindestens 18 Prozent seines Endenergieverbrauchs aus Erneuerbaren-Energiequellen bereit zu stellen; derzeit sind knapp 13 Prozent erreicht. Beim Stromverbrauch soll der Anteil der Erneuerbaren Energien, so die Zielsetzung der Bundesregierung, bis zum Jahr 2025 einen Anteil von 40 – 45 betragen; Ende 2014 waren es knapp 28 Prozent.</p> <p>Die Kurzexpertise <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/publikationen/studien/">„Aktuelle Szenarien der deutschen Energieversorgung“ </a>steht zum Download auf der BEE-Website zur Verfügung.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Wed, 27 May 2015 07:46:04 +0000 4471 at https://www.wind-energie.de Norddeutschland ist Motor der neuen Energiewirtschaft https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/norddeutschland-ist-motor-der-neuen-energiewirtschaft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"In den norddeutschen Bundesländern liegt nicht nur die Wiege der erfolgreichen Windindustrie hier schlägt auch das Herz der Energiewende in Deutschland. Es kommt darauf an, die sich abzeichnenden arbeitsmarktpolitischen und energiewirtschaftlichen Chancen zu sichern, die die Verknüpfung der preiswerten Windenergienutzung mit Biomasse, Fotovoltaik, effizienten KWK und Gaskraftwerken in Zusammenhang mit der Ausdehnung auf die Sektoren Wärme und Mobilität bieten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In diesem Sinne sollten sich die norddeutschen Bundesländer proaktiv in die Debatte um das künftige Strommarktdesign und die Diskussion um die Ausgestaltung von Ausschreibung einbringen', so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, am Rande der DEWEK in Bremen.</p> <p>Weltweit wachse die Nachfrage nach der preiswerten Windenergie an Land und das Interesse an der Offshoretechnologie. Deutschland sei in diesen wachsenden Märkten mit Spitzentechnologie hervorragend positioniert. Die sich hier eröffnenden&nbsp; industriepolitischen Möglichkeiten gelte es beherzt zu nutzen.</p> <p>"Wir brauchen eine offensive industriepolitische Strategie der Bundesregierung und der Europäischen Union, die im Übrigen weit über die gut etablierte Exportinitiative <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> hinaus gehen muss. Deutschland muss sich vor allem für faire Marktzugänge stark machen und im eigenen Land die technologische Entwicklung positiv voranbringen. Die wachsende Reglementierung auf dem deutschen Markt etwa über Ausbaukorridore oder Ausschreibungen ist da eher hinderlich", kritisierte Hermann Albers.</p> <p>"Die norddeutschen Bundesländer wissen um die Vorteile einer breiten Bürgerbeteiligung und einer großen Vielfalt der Marktteilnehmer, die sich u.a. in einer deutlichen <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort zeigt. Sie sollten daher ihre berechtigte Skepsis zu Ausschreibungen gegenüber der Bundesregierung klar artikulieren. Ob bei Bürgerbeteiligung, intelligentem Netzausbau, Power to heat, Wasserstofftechnologie, Versorgungssicherheit im Rahmen virtueller Kraftwerke oder E-Mobilität: überall sind Unternehmen aus dem Norden beispielgebend aktiv. Diese innovative Kraft der Energiewende lässt sich auch in die politischen Debatten über den weiteren Weg und das Tempo der Energiewende nutzen. Der Norden sollte sich im eigenen Interesse deutlich und offensiv positionieren", forderte Hermann Albers.</p> <p><strong>Veranstaltungshinweis: <br /></strong>Besuchen Sie den Windbranchentag Schleswig-Holstein am 14. September 2015 in Husum.<br /><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windbranchentag-schleswig-holstein/programm">Programm und Information&nbsp;</a><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windbranchentag-schleswig-holstein/programm"></a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bürgerwindpark Regionale Wertschöpfung Strommarktdesign Windenergie Tue, 19 May 2015 12:06:19 +0000 4462 at https://www.wind-energie.de Wetterradar trotz Windkraftanlagen leistungsfähig https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/wetterradar-trotz-windkraftanlagen-leistungsfaehig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sehen in dem Urteil des Verwaltungsgerichts Trier einen wichtigen Hinweis darauf, dass die Blockade von Energiewendeprojekten durch den Deutschen Wetterdienst bei der Windenergie künftig der Vergangenheit angehört. Das Gericht hat sehr deutlich herausgearbeitet, das sich zu erwartende Beeinträchtigungen durch technische Maßnahmen beheben lassen. Das Wetterradar kann auch in der Nähe von Windkraftanlagen sicher arbeiten und eine fundierte Wettervorhersage gewährleisten“, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE), deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Verwaltungsgericht Trier hat jetzt die Gründe zu seinem Urteil vom 23. März 2015 (6 K 869/14.TR) veröffentlicht, mit welchem die immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen für drei Windkraftanlagen, die im Abstand von etwa 10 km zur Radarstation des Deutschen Wetterdienstes in Neuheilenbach errichtet werden sollen, als rechtmäßig erklärt wurden.</p> <p>„Wir haben immer angezweifelt, dass die Beeinträchtigungen des Wetterradars durch Windkraftanlagen so groß sind, dass sich Gewitter und Hagel nicht mehr solide vorhersagen lassen. Dies ist nun auch gerichtlich klar. Insoweit appellieren wir an den Deutschen Wetterdienst den Versuch weitere Windenergieprojekte zu blockieren und zeitlich zu verzögern aufzugeben“, so Hermann Albers deutlich.</p> <p>Link: <a target="_blank" href=" http://www.mjv.rlp.de/Gerichte/Fachgerichte/Verwaltungsgerichte/VG-Trier/broker.jsp?uCon=05f4035e-ea5a-ad11-33e2-dc6169740b3c&amp;uBasVariant=11111111-1111-1111-1111-111111111111&amp;uMen=919c41b9-87e4-11d4-a735-0050045687ab#">Die Pressemitteilung des VG und die Urteilsgründe</a>&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Veranstaltungshinweis: </strong>Die <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergierecht-0">BWE Konferenz „Windenergierecht“ </a>am 6./7. Juli 2015 bietet einen Überblick zu aktuellen rechtlichen Entwicklungen im Bereich Planung, Luftverkehr, Immissionsschutz, Natur- und Artenschutz.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher <br />Tel.: +49 30 212341 251 <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Fri, 08 May 2015 08:01:58 +0000 4437 at https://www.wind-energie.de Noch viele Fragen bei Ausschreibungen für Windenergie an Land https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/noch-viele-fragen-bei-ausschreibungen-fuer-windenergie-land <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland, den Berliner Energietagen, hat der Präsident des Bundesverbandes, Hermann Albers, vor einem beschäftigungspolitischen Rückschlag infolge eines Zubauabbruchs und einer massiven Verunsicherung der Akteure durch projektscharfe Ausschreibungen bei der Windenergie gewarnt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die deutsche Windindustrie hat sich im Weltmarkt eine Spitzenposition erobert. Zwei von vier Arbeitsplätzen in der Windenergie hängen vom Erfolg in ausländischen Märkten ab. Um diesen Erfolg zu sichern, ist eine stabile und innovationsstarke Entwicklung auf dem deutschen Heimatmarkt unerlässlich. Die Bundesregierung geht in ihrer ‚Marktanalyse Windenergie an Land‘ davon aus, dass es 2016 – 2019 zu einem Rückgang des Ausbaus der Windenergie in Deutschland kommt. In den Folgejahren sollen wesentliche Teile der Zubauzahlen durch <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> getragen werden. Ob Repowering unter den Bedingungen von Ausschreibungen diese Rolle tatsächlich spielen kann, ist allerdings völlig offen.“</p> <p>Mit Blick auf die Offshoretechnologie, von der sich die norddeutschen Länder auch wichtige beschäftigungspolitische Impulse erhoffen, mahnte Hermann Albers, die begonnenen <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> außerhalb der küstennahen Zonen 1 und 2 mit Blick auf die Zeit nach 2020 fortzusetzen. Es dürfe angesichts der langen Planungsverfahren hier keinen Stopp geben.</p> <p>„Uns droht ein erheblicher bürokratischer und personeller Aufwand, wenn sich eine Bundesbehörde im Zuge von Ausschreibungen damit befasst, kommunale Genehmigungsfragen zu prüfen und zu beurteilen. Die Risiken, dass mit dem Systemwechsel ein bürokratisches Monster erwächst, sind groß. Angesichts der Erfahrungen im Ausland sind wir skeptisch, ob sich die drei Ziele der Bundesregierung – Kosteneffizienz, Akteursvielfalt und Ausbauziele – erreichen lassen. Mit dem EEG lassen sich die nationalen Ausbauziele und ein dezentraler Ausbau perfekt umsetzen. Zugleich hat das EEG die Kostenkurve nachgezeichnet. Die Windenergie an Land ist auch deshalb heute der preiswerte Leistungsträger der Energiewende. Ich rege außerdem an, dass die Bundesregierung die Zubaukorridore flexibel hält. Wenn sich in einzelnen Technologien Zielabweichungen nach unten abzeichnen, müssen diese von anderen Erneuerbaren Technologien aufgefangen werden dürfen.</p> <p>Die im deutschen Maschinenbau verankerte Windindustrie mit ihren 138.000 Beschäftigten braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Die Dauer der Planungsverfahren und die Höhe der Vorlaufkosten stellen eine enorme Herausforderung beim Umstieg auf ein Ausschreibungssystem dar. Dies muss die Bundesregierung berücksichtigen und einen weichen Übergang gewährleisten“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p>Aktuelle Broschüre des BWE <a href="https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/broschuere-ausschreibungen-fuer-windenergie-land-steht-zur-verfuegung">"Ausschreibungen für Windenergie an Land – Ein Modell für den Leistungsträger Wind?"</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesregierung EEG Windenergie Tue, 28 Apr 2015 07:53:36 +0000 4419 at https://www.wind-energie.de Tag der Erneuerbaren Energien – Wind ist preiswerter Leistungsträger der Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/tag-der-erneuerbaren-energien-wind-ist-preiswerter-leistungstraeger <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir haben viel erreicht und noch Großes vor“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE) anlässlich des morgigen Tages der Erneuerbaren Energien. „Die Erneuerbaren rücken in den kommenden Jahren in den Mittelpunkt der Energiewirtschaft. Beim Strom sichern wir bereits fast 30 Prozent des Bedarfes. Die Windenergie ist dabei mit gut 10 Prozent der preiswerte Leistungsträger der Energiewende.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie der BWE-Präsident mitteilte, wird es in vielen Regionen Deutschland möglich sein am Tag der Erneuerbaren Energien moderne Windkraftanlagen zu besichtigen. Die jeweiligen Veranstaltungen werden regional oder wie z.B. in Mecklenburg-Vorpommern durch spezielle Informationsplattformen (<a href="http://www.energietag-mv.de/" title="www.energietag-mv.de/">www.energietag-mv.de/</a>) bekannt gemacht. Es werden Windparks eingeweiht, es wird über technische Fragestellungen informiert oder es werden die Systemfragen einer Erneuerbaren Energiewirtschaft erläutert.</p> <p>„Bei Mobilität und Wärme ist noch ordentlich Luft nach oben. Wenn die Energiewende über den Strommarkt hinausgedacht wird, lassen sich Fragen der Versorgungssicherheit leichter beantworten. Die Botschaft, die wir als Erneuerbare Familie und als Windbranche an diesem Tag vermitteln wollen ist: Die Energiewende gelingt. Sie ist ein umweltpolitischer Erfolg und mit einem sichtbaren Beschäftigungsplus verbunden. Eine durch uns beauftragte <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/die-beschaeftigungseffekte-der-energiewende/20150414_diw_econ_beschaeftigungseffekte_energiewende_expertise.pdf">Studie von DIW Econ</a> zeigt dies sehr deutlich. Netto bringt die Energiewende jährlich 18.000 neue Arbeitsplätze!</p> <p>In den vergangenen Jahren wurden erfolgreich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zugebaut. Nach der Atomkraft ist es an der Zeit, dass auch alte Kohlekraftwerke Schritt für Schritt aus dem Markt gehen, um Überkapazitäten abzubauen und Marktverzerrungen zu verhindern. Auch vor diesem Hintergrund rufen wir zur Teilnahme an der Anti-Kohle-Kette entlang des Braunkohletagebaus Garzweiler in Nordrhein-Westfalen auf (<a href="http://www.anti-kohle-kette.de" title="www.anti-kohle-kette.de">www.anti-kohle-kette.de</a>).</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Windenergie Fri, 24 Apr 2015 08:47:16 +0000 4413 at https://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie stellt Weichen für Verbändezusammenarbeit - Hermann Albers für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/bundesverband-windenergie-stellt-weichen-fuer-verbaendezusammenarbeit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Delegierten des 20.000 Mitglieder starken Bundesverbands WindEnergie (BWE) haben heute die Tür zu einem konsequenten Zusammenrücken der Erneuerbaren Energien Verbände deutlich geöffnet. Gleichzeitig wurde auf der Delegiertenversammlung Präsident Hermann Albers in seinem Amt bestätigt und ein neuer Bundesvorstand gewählt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir haben auf unserer Delegiertenversammlung sehr grundsätzlich über die politische und strategische Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien&nbsp; Verbändelandschaft diskutiert. Viele der&nbsp; Delegierten beteiligten sich an dieser Debatte. Für den BWE steht das Ziel, dass die Erneuerbaren Energien ihre Kraft zügig in einem starken Verband bündeln. Dadurch wird es uns noch besser gelingen, Systemfragen einer künftig 100% Erneuerbaren Energiewirtschaft umfassend zu beantworten, Lösungsvorschläge zu unterbreiten und die Bereiche Mobilität und Wärme tatsächlich in die Energiewende einzubeziehen. In diesem Sinne werden sich Präsidium, Bundesvorstand und Geschäftsstelle nun weiter engagieren“, so Hermann Albers, Präsident des BWE.</p> <p>Die Delegierten hatten am Nachmittag Hermann Albers mit 326 Stimmen (4 Nein, 10 Enthaltungen) in seinem Amt bestätigt. Als 1. Vizepräsident wurde Jan Hinrich Glahr bestätigt. Als weiterer Vizepräsident wurde Dr. Axel Röpke (Landesverband Hamburg) gewählt. Irene Schnieder als Schatzmeisterin und Elke Hanel als Schriftführerin wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zu Beisitzern wurden Dr. Martin Grundmann, Heinrich Bartelt, Hermann Reents und Björn Klusmann gewählt.</p> <p>„Wir haben in sieben Stunden konzentriert gearbeitet und unseren Verband mit seinen 41 Regional- und 13 Landesverbänden auf die Arbeit in den kommenden zwei Jahren vorbereitet. 2016 und 2017 sind für uns nicht nur wegen der Debatten um das Strommarktdesign, Ausschreibungen und erneute EEG-Novelle entscheidende Jahre. In neun Bundesländern und im Bund finden Wahlen statt. Es geht deshalb auch darum, die politische Unterstützung für die wirtschaftlich so erfolgreiche Energiewende zu sichern“, machte Hermann Albers deutlich.</p> </div> </div> </div> Veranstaltung Verband Windenergie Thu, 16 Apr 2015 10:44:19 +0000 4400 at https://www.wind-energie.de Energiewende sorgt für mehr Beschäftigung - Vorstellung der Studie „Die Beschäftigungseffekte der Energiewende“ https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/energiewende-sorgt-fuer-mehr-beschaeftigung-vorstellung-der-studie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Insgesamt sind die Nettobeschäftigungseffekte der Energiewende in den vergangenen Jahren positiv. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. Branchenübergreifend zeigt sich eine moderat positive Beschäftigungsentwicklung. Pro Jahr werden 18.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Dies entspricht dem gesamten Beschäftigungsaufbau in der deutschen Chemieindustrie (+16.800 Beschäftigte) oder dem Maschinenbau (+16.850 Beschäftigte) im Zeitraum von 2008 bis 2013. Damit unterstützt die Energiewende den Wachstumspfad und die positive Beschäftigungsentwicklung in ganz Deutschland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende in Bezug auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung werden immer wieder kontrovers diskutiert. DIW Econ hat als Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie e.V. bereits die Beschäftigungswirkungen der Windenergiebranche für die Bundesrepublik Deutschland sowie für verschiedene Bundesländer bestimmt. Beschäftigungseffekte der gesamten Branche der erneuerbaren Energien sowie gesamtwirtschaftliche Beschäftigungseffekte in Folge der Energiewende blieben dabei unberücksichtigt. Ergänzend zu den vorherigen Analysen stellt DIW Econ in der vorliegenden Expertise im Auftrag von BWE und Deutsche Messe AG eine Übersicht über die gesamtwirtschaftlichen Nettobeschäftigungseffekte der Energiewende zur Verfügung. Wir stellen dabei für die Vergangenheit einen positiven Effekt fest und zeigen, dass auch in Zukunft mit einem positiven Nettobeschäftigungseffekt zu rechnen ist“, fasste<strong> Dr. Anselm Mattes</strong> von DIW Econ die Ergebnisse zusammen.</p> <p>„Die Botschaft der Studie an die Politik ist zusammengefasst: Es gibt nicht nur neue Arbeitsplätze in den Erneuerbaren Branchen, sondern die Energiewende führt insgesamt zu einem Beschäftigungsgewinn in der Energiewirtschaft. Die Windenergiebranche stellt dabei als einer der wichtigsten Teilbereiche der Erneuerbaren Energien mit knapp 40 Prozent den größten Beschäftigungseffekt. Dies zeigt, dass die Transformation unseres Energiesystems erfolgreich ist. Unsere Erneuerbaren Branchen tragen dazu bei, den Strukturwandel im Interesse der Beschäftigten in der gesamten Energiewirtschaft zu gestalten. Die Studie belegt: Die Erneuerbaren gefährden keine Arbeitsplätze, sondern sorgen für einen Beschäftigungszuwachs in der Energiewirtschaft und damit für einen Gewinn an Wohlstand“, kommentierte <strong>Hermann Albers</strong>, Präsident des Bundesverbandes Windenergie die Analyse.</p> <p>„In der Praxis sehen wir an der Küste aber auch in der starken Zulieferindustrie von Bayern, Baden-Württemberg über NRW und Hessen bis nach Sachsen, trotz zwischenzeitlicher Rückschläge eine positive Dynamik. Diese gilt es zu sichern, denn sie führt auch zu Erfolgen im Export. Die ökologische Modernisierung der industriellen <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> sichert bereits hunderttausende Arbeitsplätze und eröffnet den Unternehmen mit neuen Technologien Chancen auf den zentralen Zukunftsmärkten. Innovationen durch die Energiewende stärken die industrielle Leistungsfähigkeit. Für eine auch beschäftigungspolitisch erfolgreiche Transformation der Energiewirtschaft ist ein verlässlicher politischer Ordnungs- und Regulierungsrahmen unerlässlich. Bei Netzausbau und Strommarktdesign darf sich die Politik jetzt nicht verunsichern lassen, sondern muss die Weichen zügig stellen. Nur dann wird investiert. Nur dann lässt sich Know-how erfolgreich nutzen. Nur dann wird sich der Beschäftigungsgewinn verstetigen. Als IG Metall sind wir auch erfreut, dass der Organisationsgrad der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erneuerbaren Branchen steigt“, so <b>Meinhard Geiken</b>, Bezirksleiter IG Metall Küste.</p> <p>„Die weltweit wichtigste Industriemesse in Hannover ist das Schaufenster für die Energiewende. Die Transformation der Energiesysteme ist auf der HANNOVER MESSE erlebbar. Jeder aufmerksame Messebesucher hat in den zurückliegenden Jahren die wachsende Kraft der Erneuerbaren Branchen und der Erneuerbaren Technologien sehen können. Die Studie von DIW Econ bestätigt diese eindrucksvolle Entwicklung“, so <strong>Benjamin Low</strong>, Abteilungsleiter Energiethemen HANNOVER MESSE bei der Deutsche Messe AG.</p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/energiewende-sorgt-fuer-mehr-beschaeftigung-vorstellung-der-studie-die-beschaeftigungseffekte-der/20150414-diw-econ-beschaeftigungseffekte-energiewende-expertise.pdf" class="file-link" title="Die Beschäftigungseffekte der Energiewende, Expertise">Die Beschäftigungseffekte der Energiewende, Expertise</a><br /><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/energiewende-sorgt-fuer-mehr-beschaeftigung-vorstellung-der-studie-die-beschaeftigungseffekte-der/20150414-diw-econ-beschaeftigungseffekte-energiewende-folien.pdf" class="file-link" title="Foliensatz: Beschäftigungseffekte der Energiewende">Foliensatz: Beschäftigungseffekte der Energiewende</a><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/energiewende-sorgt-fuer-mehr-beschaeftigung-vorstellung-der-studie-die-beschaeftigungseffekte-der/20150414-diw-econ-beschaeftigungseffekte-energiewende-expertise.pdf" type="application/pdf; length=1064737" title="20150414-diw-econ-beschaeftigungseffekte-energiewende-expertise.pdf">Die Beschäftigungseffekte der Energiewende, Expertise</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/energiewende-sorgt-fuer-mehr-beschaeftigung-vorstellung-der-studie-die-beschaeftigungseffekte-der/20150414-diw-econ-beschaeftigungseffekte-energiewende-folien.pdf" type="application/pdf; length=1558133" title="20150414-diw-econ-beschaeftigungseffekte-energiewende-folien.pdf">Foliensatz: Beschäftigungseffekte der Energiewende</a></div> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien Statistik Windenergie Wirtschaft Tue, 14 Apr 2015 10:37:41 +0000 4395 at https://www.wind-energie.de Gute Argumente für die preiswerte Windenergie – „Wind bewegt“ erreicht sechste Auflage https://www.wind-energie.de/argumente <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pünktlich zur HANNOVER MESSE, der wichtigsten Industriemesse in Deutschland, veröffentlicht der Bundesverband WindEnergie die 6. umfangreich erweiterte Auflage von „Wind bewegt“. In zwei Teilen liefert die handliche Broschüre fundiert recherchierte Argumente für die Windenergie, die immer deutlicher eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende in Deutschland einnimmt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gleichzeitig geht die Broschüre ausführlich auf Einwände gegen diese Zukunftstechnologie ein und liefert zudem in einem statistischen Überblick die wichtigsten Daten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie legt mit dem Kompendium eine leicht verständliche Übersicht der Argumente für die Windenergie vor und gibt gleichzeitig umfangreiche Hinweise auf den Stand von Wissenschaft und Forschung, die es den interessierten Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich intensiv mit allen Fragen rund um die Windenergie auseinander zu setzen.</p> <p>„Die Windenergie bietet bereits 138.000 Menschen einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz. Sie sorgt für einen jährlichen Bruttowertschöpfungseffekt von 14,5 Milliarden Euro und liefert zehn Prozent des insgesamt benötigten Stroms in Deutschland. Bis 2030 könnten es bereits bis zu 30 Prozent sein. Wir stehen für den Umstieg auf eine umwelt- und klimaschonende Stromversorgung. Die Energiewende dient nicht allein dem Klimaschutz, sondern schafft nachhaltig <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Arbeitsplätze – vor allem auch in strukturschwachen Regionen. Die Windenergie ist das technisch etablierte und wirtschaftlich erfolgreiche Zugpferd der Energiewende.</p> <p>Auch wenn 92 Prozent der Menschen in Deutschland den Ausbau der Erneuerbaren Energien begrüßen, kommt es vielerorts zu hitzigen Debatten über Planungen und Projekte vor Ort. Mit der Veröffentlichung unserer Broschüre wollen wir zu einer sachlichen Debatte beitragen und mithelfen, dass durch den Zubau weiterer Windenergieanlagen konventionelle fossile Kraftwerkskapazitäten vom Netz gehen können“, machte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, deutlich.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/wind-bewegt-argumente-fuer-die-windenergie/20150407_bwe_argumentarium_web.pdf">Wind bewegt - Argumente für die Windenergie</a></strong></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Energieeffizienz Publikation Regionale Wertschöpfung Umwelt Windenergie Tue, 07 Apr 2015 14:29:23 +0000 4367 at https://www.wind-energie.de Klimaschutzabgabe wird helfen fossile Überkapazitäten aus dem Markt zu nehmen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/klimaschutzabgabe-wird-helfen-fossile-ueberkapazitaeten-aus-dem-markt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir begrüßen ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung, mit einer nationalen Klimaschutzabgabe den CO2-Ausstoß alter Kraftwerke zu drosseln, um so die deutschen Klimaziele zu erreichen. Dies wäre ein erster richtiger Schritt, um die aktuell sichtbaren Marktverzerrungen durch die bestehenden fossilen Überkapazitäten zu beseitigen. Auch die Absicht, zunächst die ältesten Kraftwerke mit der Abgabe zu belegen, geht in die richtige Richtung“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir haben in den zurückliegenden 20 Jahren Erneuerbare Kapazitäten – allein beim Wind stehen an Land und auf See inzwischen 40 Gigawatt bereit - aufgebaut, aber darauf verzichtet im gleichen Tempo fossile Kapazitäten vom Markt zu nehmen. Die de facto zusammengebrochene Preisbildung an den Strombörsen macht deutlich, dass dies marktwirtschaftlich und volkswirtschaftlich sowohl für die Erneuerbaren Energien als auch für moderne KWK- und Gaskraftwerke der falsche Weg ist. Insoweit ist es gut, dass die Bundesregierung aktiv wird.&nbsp;</p> <p>Indem die ältesten und damit in der Regel auch am wenigsten flexiblen Kraftwerke belastet werden, flankiert das Vorhaben die Energiewende und bettet sich in Diskussion um den künftigen Strommarkt ein. Insoweit sollte sich die Koalition einen Ruck geben und die nationale Klimaschutzabgabe schnell auf den Weg bringen“, mahnte Hermann Albers.</p> <p>„Wichtig ist, den betroffenen Beschäftigten in der alten Energiewirtschaft Alternativen zu bieten. Dafür wäre es wünschenswert, wenn die Bundesregierung den Prozess der Transformation der Energiewirtschaft in den heute noch besonders von der Braunkohle geprägten Regionen strukturpolitisch begleitet. Es macht durchaus Sinn, wenn der Bund durch gezielte Programme hier unterstützend tätig wird und ggf. gemeinsam mit den Tarifpartnern mithilft, Beschäftigungsalternativen auf den Weg zu bringen“, regte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie an. „Vielen Mitarbeitern der alten Energiewelt können aber die Branchen der Erneuerbaren Energien eine berufliche Zukunft bieten.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Fri, 27 Mar 2015 09:53:27 +0000 4352 at https://www.wind-energie.de Neu im BWE Shop und im Buchhandel: „Energiewende selber machen“ https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/neu-im-bwe-shop-und-im-buchhandel-energiewende-selber-machen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Energiewende bedeutet mehr, als dass Dächer Solaranlagen erhalten, die Wasserkraft eine Renaissance erlebt, moderne Windkraftanlagen als sichtbare Wegmarken von der sauberen Energieerzeugung zeugen oder im ländlichen Raum Biomasse zur Energieproduktion genutzt wird. Die Energiewende findet immer mehr auch ganz privat statt. In diesem Wissen gibt der Bundesverband WindEnergie (BWE) gemeinsam mit der Verbandszeitschrift neue energie jetzt eine Anleitung heraus, wie man erneuerbare Energie zur Grundlage der privaten Energieversorgung machen kann.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>“Energiewende selber machen“ soll helfen, die Weichen richtig zu stellen. Es gibt heute bereits eine große Vielfalt an ausgereifter Technik, egal ob Wärmepumpen, Pelletofen oder die mit Solarstrom betriebene Flächenheizung. Auch Kleinwind und Solarthermie sind inzwischen beim Bürger angekommen. Bei anderen Technologien, wie Batteriespeicher, Smart-Home-Steuerungen oder der <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> fällte es dem Laien allerdings noch schwer, gute Angebote von den noch nicht so überzeugenden Lösungen zu trennen. Hier setzt das Handbuch an: Die Autoren haben Solarmodule getestet, Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die verschiedenen Heizungsarten durchgeführt&nbsp; und Experten gebeten, <abbr title="Kleine Windenergieanlagen, die meist der Selbstversorgung einzelner Haushalte dienen und eine Leistung von bis zu 500 Kilowatt haben. Laut des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) sind Kleinwindanlagen Anlagen mit weniger als 200 m² überstrichener Rotorkreisfläche."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term270" title="Kleine Windenergieanlagen, die meist der Selbstversorgung einzelner Haushalte dienen und eine Leistung von bis zu 500 Kilowatt haben. Laut des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) sind Kleinwindanlagen Anlagen mit weniger als 200 m² überstrichener Rotorkreisfläche.">Kleinwindanlagen</a></abbr> unter die Lupe zu nehmen. Auch&nbsp; für den Mieter haben die Autoren viele Tipps, wie die eigene <abbr title="Die Energiebilanz vergleicht den Energieaufwand für Herstellung, Nutzung und Entsorgung einer Anlage im Vergleich zum durch sie erzeugten Strom. Eine Windenergieanlage erzeugt in ihrer Laufzeit je nach Typ 40 bis 70 Mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung eingesetzt wurde."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term252" title="Die Energiebilanz vergleicht den Energieaufwand für Herstellung, Nutzung und Entsorgung einer Anlage im Vergleich zum durch sie erzeugten Strom. Eine Windenergieanlage erzeugt in ihrer Laufzeit je nach Typ 40 bis 70 Mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung eingesetzt wurde.">Energiebilanz</a></abbr> verbessert werden kann.</p> <p>Die Hürden, die Energiewende als Mieter umzusetzen, sind jedoch noch hoch. „Wir wollen, dass auch sie von Erneuerbaren Energien profitieren. Deshalb drängen wir massiv darauf, dass es wieder eine Möglichkeit gibt, guten Ökostrom aus EEG-Anlagen direkt an den Endkunden zu liefern. Zusätzlich setzen wir uns dafür ein, dass so genannte <abbr title="Oberbegriff für eine geschickte und effiziente Verknüpfung von Stromerzeugung, Stromtransport und Lastmanagement mit Hilfe moderner Kommunikations- und Informationstechnologie. Dazu gehören auch intelligente Stromzähler (Smart Meter)."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term299" title="Oberbegriff für eine geschickte und effiziente Verknüpfung von Stromerzeugung, Stromtransport und Lastmanagement mit Hilfe moderner Kommunikations- und Informationstechnologie. Dazu gehören auch intelligente Stromzähler (Smart Meter).">Smart Grid</a></abbr> Lösungen die Hand in Hand mit flexiblen Stromtarifen gehen sollten, Menschen die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, wann sie welchen Strom beziehen möchten. Hier muss der Bundesgesetzgeber noch einmal intensiv arbeiten, damit mehr Menschen die Chancen der Energiewende für sich selbst nutzen können.</p> <p>Wir zeigen an ganz konkreten Beispielen und Projekten was möglich ist, geben praxisgerechte Tipps und einen fundierten Vergleich über die wichtigsten Solarspeicher, Solaranlagen, Klein- und Großwindräder. Damit liegt eine bisher im deutschen Sprachraum einmalige Anleitung zur individuellen Energiewende vor“, so Hermann Albers, Präsident des BWE, anlässlich des Verkaufsstarts für das Buch.</p> <p>Entstanden ist ein praxisnaher Ratgeber, der auf rund 400 Seiten den Leser ermutigt, die Energiewende selber in die Hand zu nehmen. <br />Mehr Informationen zum Buch finden Sie in unserem <strong><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/shop-energiewende-selber-machen">Shop</a></strong>.</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Publikation Verband Mon, 23 Mar 2015 05:48:05 +0000 4346 at https://www.wind-energie.de