Pressemitteilungen https://www.wind-energie.de/press-releases-view de Statement zur Bundestagswahl https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/statement-zur-bundestagswahl <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Klima- und Energiepolitik ist ein wichtiges Zukunftsthema. Die Parteien, die demnächst über eine Koalition auf Bundesebene sprechen werden, haben sich klar und eindeutig zum Pariser Klimaabkommen bekannt. Dieses Bekenntnis muss nun durch konkrete Maßnahmen untersetzt werden.</p> <p>Eine wirksame Bepreisung des klimaschädlichen CO2 muss ein Teil des marktwirtschaftlichen Rahmens für die künftig dekarbonisierte Energiewirtschaft bieten. Wir sehen angesichts der Ausschreibungsergebnisse keinen Grund zur Beschränkung des Zubaus der Erneuerbaren Energien. Die Chancen von Digitalisierung und Sektorenkopplung sind immer wieder betont worden. Hier lassen sich schnell Erfolge für den Klimaschutz erzielen. Über direkte Lieferbeziehungen zu Gewerbe und Industrie können Erneuerbare darüber hinaus Verantwortung übernehmen. Dazu sind wir bereit.</p> <p>Alle Parteien sollten ein Interesse haben, die exportstarke deutsche Windindustrie in ihrem Heimatmarkt zu sichern. Deshalb sollten kurzfristig die erkannten Fehler im Ausschreibungssystem korrigiert werden. Wir setzen darauf, dass dies geschieht“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesregierung Energiepolitik Mon, 25 Sep 2017 14:46:29 +0000 6490 at https://www.wind-energie.de Trotz Sorgen um kurzfristige Entwicklung endet Branchentreff HUSUM Wind mit Optimismus https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/trotz-sorgen-um-kurzfristige-entwicklung-endet-branchentreff-husum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Auf der HUSUM Wind gab es in diesem Jahr viele kritisch-besorgte Diskussionen über die Entwicklung der Branche in ihrem&nbsp;<span>innovationsstarken</span>&nbsp;<span>Heimatmarkt</span>. Die Verzerrungen, die die Sonderregelungen zu gesetzlich definierten Bürgerenergiegesellschaften (BEG)&nbsp;im Ausschreibungssystem&nbsp;<span>verursachen,&nbsp;</span>belasten den Ausblick auf die Jahre 2019/2020. Trotzdem blicken wir insgesamt mit Optimismus nach vorn.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div> <div> <div> <p>Die Chancen der Sektorenkopplung werden von vielen Akteuren ergriffen. Hier liegen gerade für den innovationsstarken Mittelstand starke Potenziale", machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, zum Messeabschluss deutlich. "Die Messe war ein erfolgreicher Aufbruch zur notwendigen Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Damit hat sich der Messestandort Husum als der deutscher Branchentreff erneut bewährt."</p> </div> <div> <p>Neben der Kostensenkung durch effiziente Anlagen der vier Megawatt-Klasse werden immer mehr Speicherlösungen präsentiert. Einigkeit besteht, dass kurzfristig eine Reparatur des EEG erforderlich ist. Die Baugenehmigung muss die Grundlage zur Teilnahme an Ausschreibungen sein. Um die Klimaschutzziele zu erreichen ist darüberhinaus die Aufhebung der Ausbaudeckel erforderlich. Gleichzeitig gilt es, die Sektorenkopplung zügig voranzutreiben, bestehende Infrastrukturen im Energiesektor für die Energiewende zu öffnen und den Aufbruch in neue Mobilitätskonzepte ernsthaft zu forcieren.</p> <p>Der BWE hat bereits nach der 1. Ausschreibungsrunde die Bindung an das Vorhandensein einer Genehmigung gefordert. Der Gesetzgeber war dieser breit unterstützten Forderung erst für die 1. und 2. Ausschreibung 2018 gefolgt. Wann und in welchem Umfang die an gesetzlich definierte Bürgerenergiegesellschaften erteilten Zuschläge umgesetzt werden ist unklar. Die komplexen Regelungen im Paragraf 36g tragen zudem das nicht unerhebliche Risiko in sich, dass möglicherweise ein Teil der Zuschläge nachträglich verloren geht. Diese Gefahr wird bisher offenbar unterschätzt. Hinzu kommt die regionale Schieflage der erfolgreichen Gebote, die den <span style="color: #252525;">Süden</span> weitgehend von der Nutzung der Windenergie abschneidet.&nbsp;</p> </div> <div> <p>"Trotz der aktuelle Probleme steht fest: Der Siegeszug der Erneuerbaren Energien ist weltweit sichtbar. Deutschland ist einer der innovativsten Kernmärkte der Branche. Hier sind die Weltmarkführer zu Hause. Die Industrie setzt auf Erneuerbare. U.a. die deutlichen Ankündigungen auf der IAA zur schnellen Steigerung der E-Mobilität machen sichtbar, dass der Bedarf an Erneuerbaren Energien, die in allen Sektoren der Energiewirtschaft einsetzbar sind, steigt. Um die Decarbonisierung bis 2050 zu erreichen, müssen die Ausbaubeschränkungen für Wind an Land, Offshore und Fotovoltaik jetzt aufgehoben werden", forderte Hermann Albers.</p> </div> <div> <p>Die Unternehnen der Branche stellten in Husum viele Projekte vor, die sich konkret der Erschließung neuer Märkte für die Windenergie annahmen. Die unterschiedlichen Power2X-Technologien werden im Zusammenspiel mit der Digitalisierung dazu führen, jede erzeugte <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> sauberen und preiswerten Windstroms zu nutzen. Gezeigt wurden auch Innovationen in Anlagentechnik und bei Servicekonzepten, die die Effizienz der Anlagen weiter steigern. Zudem kündigten verschiedene Akteure die Bündelung von Kapazitäten und neue Vermarkungsstrategien an.</p> </div> <div> <p>"Die auf der HUSUM Wind gezeigten Innovationen unterstreichen: Die Branche stellt sich dem Markt. Dieser Markt muss als Plattform allerdings für alle Akteure fair und gerecht gestaltet werden. Dafür bildet eine Bepreisung des klimaschädlichen CO2 die Grundlage. Der Gesetzgeber ist gefordert diese Grundlage zu schaffen. Darauf aufbauend sehen wir eine ausreichende Basis für marktwirtschaftliche Konzepte, die unseren Mitgliedsunternehmen wirtschaftliche Spielräume eröffnen", so Hermann Albers.</p> </div> <div> <p><span style="text-decoration-line: underline;">Download:&nbsp;</span><a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/hintergrundpapier-ausschreibung-windenergie-land/20170912_hintergrundpapier_ausschreibung_we_onshore_ergebnisse_2.runde_final.pdf" target="_blank">Einschätzung des BWE zur 2. Ausschreibung Wind an Land</a></p> </div> </div> </div> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Fri, 15 Sep 2017 09:35:05 +0000 6474 at https://www.wind-energie.de BWE diskutiert Zukunftsfragen der Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/bwe-diskutiert-zukunftsfragen-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem inhaltlich breit angelegten Forum diskutierte der Bundesverband WindEnergie (BWE) heute zukünftige Herausforderungen der Branche. Im Fokus stand dabei die Frage wie Anlagen, die ab 1.1.2021 schrittweise aus der EEG-Systematik herausfallen, weiter ihren Beitrag zur Energiewende leisten können.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Allein 2021 betrifft dies rund 6.000 Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von zusammen ca. 4.000 Megawatt. Bis 2025 sind insgesamt 14.000 Megawatt betroffen. Der BWE zeigt in Husum auf, welche technischen Grundlagen für den Weiterbetrieb gelten und welche Regelungen des EEG auch dann gültig bleiben, wenn kein Vergütungsanspruch mehr besteht. Dies betrifft auch Projekte die unter Umständen von vornherein auf eine Vergütung verzichten wollen. Darüberhinaus stellt der BWE einen Instrumentenkasten vor, der der Regionalplanung Wege für die planungsrechtliche Begleitung der Erneuerung des Maschinenparks (Repowerung) aufzeigt.</p> <p>"Aktuell haben wir 50.000 Megawatt Windenergie im Markt von denen rund 14.000 Megawatt zwischen 2021 und 2025 aus der EEG-Vergütung fallen. Wir wollen, dass diese Anlagen weiter eine Chance behalten, ihren Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Wir wollen das wachsende Strombedarfe im Rahmen der Sektorenlopplung mit sauberen und preiswerten Windstrom gedeckt werden. Einen Rückgriff auf die teure, klimaschädliche Braunkohle darf es nicht geben", so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, anlässlich der Eröffnung des Forums. "Mit dem EEG gibt es für den Weiterbetrieb eine rechtliche Grundlage. Die wirtschaftliche Perspektive gilt es u.a. über die Bündelung von Strommengen, neue direkte Kundenbeziehungen und die Erschließung von Potenzialen in den Sektoren Mobilität und Wärme zu erarbeiten."</p> <p>Der BWE-Präsident verwies darauf, dass viele Akteuere der Branche sich den Herausforderungen stellen, die preiswerte Windenergie vor Ort in verschiedensten Power2X-Projekten zu nutzen. Sie sehen sich dabei hohen rechtlichen und administrativen Hürden, aber auch einen nach wie vor unfairen Marktplatz gegenüber. "Hier muss die Politik handeln. Der Weg zur Sektorenkopplung muss erleichtert werden. Die zaghafte Regelung für ansonsten abgeriegelten Strom im aktuellen EEG darf nur ein erster Schritt sein. Außerdem wird der Einstieg in die Bepreisung des klimaschädlichen CO2 zwingend, um einen fairen Wettbewerb zwischen Erneuerbaren und fossilen Energie zu sichern. Dies würde die Durchdringung der Sektoren Mobilitat, Wärme, Gewerbe und Industrie mit Erneuerbaren Energien beschleunigen und die Klimaschutzziele erreichbar machen", so Hermann Albers.</p> <p>Leidenschaftlich warb der BWE-Präsident für den Erhalt mittelständischer Strukturen in der Branche. Diese bildeten die Basis für die Akzeptanz vor Ort und seien damit das Fundament für eine weiter erfolgreiche Energiewende. "Viele Akteure sehen mit Sorge, dass der durch ein fehlgeleitetes Ausschreibungsdesign in Verbindung mit der staatlich angeordneten Verknappung des Marktes ausgelöste Preisverfall eine echte Projektfinanzierung immer schwieriger macht. Wir wollen die Fehler des EEG schnell korrigiert haben. Gleichzeitig ist klar, dass es ein marktwirtschaftliches Folgeinstrument geben muss, welches wieder eine regional ausgewogene Zubau gewährleistet und Projektfinanzierung möglich macht. Hierfür werben wir um politische Unterstützung. Den Lippenbekenntnissen für den Mittelstand müssen Taten folgen", so Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> Thu, 14 Sep 2017 08:52:38 +0000 6471 at https://www.wind-energie.de Gutachten-Check ist nicht verallgemeinerbare Stichprobe – BWE sagt Prüfung und Diskussion zu https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/gutachten-check-ist-nicht-verallgemeinerbare-stichprobe-bwe-sagt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) sieht in dem heute durch NABU, BUND und LNV in Stuttgart vorgestellten Qualitäts-Check von artenschutzrechtlichen Gutachten in <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> von Windenergieanlagen eine nicht verallgemeinerbare Stichprobe. Trotzdem sagt der BWE zu, die Ergebnisse ernsthaft zu prüfen und zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Eine Stichprobe aus lediglich acht <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> lässt sich jedoch nicht verallgemeinern. Zudem ist der begutachtete Zeitraum natürlich von elementarer Bedeutung. Hier hat man sich auf zwei Monate im Jahr 2016 beschränkt, obwohl erst die Beurteilung eines größeren Zeitraums eine repräsentative Aussage zulässt. Denn wenn wir die drei bis vier Jahre vor Genehmigungserhalt zurückgehen, die normalerweise nötig sind, um die artenschutzrechtlichen Untersuchungen durchzuführen, landen wir in den Jahren 2012 und 2013. Die&nbsp; Hinweise der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) wurden jedoch erst im Sommer 2015 eingeführt. Das bedeutet, dass hier eine untypische Übergangsphase herausgegriffen wird, die alles andere als repräsentativ ist. Fairer wäre es gewesen, sich Genehmigungsverfahren eines längeren Zeitraums anzusehen.</p> <p>Wir sehen angesichts der durch die Umweltverbände aufgezeigten Schwächen allerdings trotzdem Handlungsbedarf. Für die Branche sind rechtssichere Gutachten essentiell. Natürlich müssen die Vorgaben der LUBW bei der Erstellung von artenschutzrechtlichen Gutachten eingehalten werden. Auch eine einheitliche Anwendung dieser Vorgaben durch alle Gutachter liegt in unserem ureigenen Interesse. Deshalb werden wir uns den Gutachten-Check sehr genau&nbsp; ansehen und im Verband beraten. Im Anschluss wollen wir&nbsp; auch das Gespräch mit NABU, BUND und LNV suchen“, kündigte Christian Oberbeck, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie, an.</p> <p>&nbsp;</p> <p><b>Hintergrund: </b></p> <p>Die drei Natur- und Umweltschutzverbände BUND, LNV und NABU haben in einem Gutachten-Check eine Stichprobe von acht artenschutzrechtlichen Gutachten aus insgesamt 24 im November und Dezember 2016 abgeschlossenen Genehmigungsverfahren geprüft. Die Verbände veröffentlichten&nbsp; diese Ergebnisse heute anonymisiert. Sie beklagen eine unzureichende Berücksichtigung der Vorgaben der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) bei der Erstellung von artenschutzrechtlichen Gutachten und kritisieren die nicht einheitliche Anwendung dieser Vorgaben durch die Gutachter. Darauf aufbauend fordern die Verbände eine strukturelle Verbesserung der Gutachten- und der Genehmigungspraxis.&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Naturschutz Thu, 07 Sep 2017 09:11:43 +0000 6397 at https://www.wind-energie.de Mecklenburg-Vorpommern bleibt Stromexportland https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/mecklenburg-vorpommern-bleibt-stromexportland <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon immer wurde in Mecklenburg-Vorpommern mehr Strom erzeugt als verbraucht. Auf diese Tatsache hat der Bundesverband WindEnergie vor dem Hintergrund einer politisch motivierten Eigenstudie der FDP hingewiesen. „Statt den Beitrag des Landes für die bundesweite Energiewende zu diskreditieren, sollten die Chancen für den Standort Mecklenburg-Vorpommern besser herausgearbeitet werden“, so Andreas Jesse, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Netzausbau schreitet in Mecklenburg-Vorpommern gut voran. Auch durch die gute Arbeit der Landesregierung ist man hier weiter als in vielen anderen Bundesländern. Gerade erst wurde das 380 kV Umspannwerk Altentreptow Süd (50 Hertz/ E.DIS) zugeschaltet und nahe Neubukow geht aktuell ein 110 kV Umspannwerk (E.DIS) in Betrieb. Dies wird zu einer deutlich besseren Ableitung des im Land erzeugten Stromes in die Verbrauchszentren im Südwesten führen und die netzbedingte Abregelung von Windenergieanlagen weiter verringern.</p> <p>Wasser, Nahrungsmittel und Energie sind die Ressourcen auf denen die menschliche Zivilisation aufbaut. Ohne eine stabile Basisversorgung mit diesen Gütern sind Gesellschaften nicht in der Lage ihre Potenziale auszuschöpfen. Dank stabiler Rahmenbedingungen, dem Pioniergeist von mittelständischen Unternehmern und engagierten Beschäftigten ist in Deutschland eine starke Windindustrie entstanden. Mecklenburg-Vorpommern hatte daran einen wichtigen Anteil. Wind ist – dies zeigen die aktuellen Ausschreibungen – die kostengünstige Leitenergie im künftigen Energiesystem.</p> <p>„Der Atomausstieg 2011 und die Forcierung der Energiewende wurde im deutschen Bundestag von allen Parteien unterstützt. Statt angesichts eines nahen Wahltermins in wilden Populismus zu verfallen, sollten wir die enormen Chancen erkennen und nutzen, die die Energiewende für Deutschland mit sich bringt. Wir setzen darauf, dass die Bundesregierung in Sachen Klimaschutz Kurs hält. Es gilt, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Politik und Branche die internationale Leistungskraft der deutschen Windindustrie zu sichern“, so Andreas Jesse.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Netzausbau Wed, 06 Sep 2017 10:12:07 +0000 6393 at https://www.wind-energie.de BWE geht auf HUSUM Wind Zukunftsthemen an https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/bwe-geht-auf-husum-wind-zukunftsthemen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Energiewirtschaft steht mit der Sektorenkopplung vor einem neuen Aufbruch, der für die deutsche Wirtschaft zu einer neuen Gründerzeit werden kann. Auf der HUSUM Wind (12.9.2017 – 15.9.2017) wird deshalb intensiv zu Fragen der Sektorenkopplung diskutiert. Viele Aussteller geben zudem&nbsp;Einblicke in Technologien und Konzepte. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) wird sich u.a. in einem eigenen Forum mit den Fragen rund um Erneuerbares Gas befassen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Auf der HUSUM Wind wird sichtbar werden, dass die Technik für Power-to-X-Lösungen vorhanden ist. Um diese schnell wettbewerbsfähig zu machen, ist beherztes politisches Handeln erforderlich. Es braucht u.a. eine Überarbeitung der Steuern und Abgaben im gesamten Energiebereich", machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, deutlich.</p> <p>Ein weiteres wichtiges Thema des Verbandes wird die Frage sein, wie akzeptierte Bestandsanlagen weiter ihren Beitrag für die neue Energiewelt leisten können, auch wenn sie schrittweise ab 2021 aus der EEG-Systematik heraus fallen. „Wenn wir Wege zur Direktversorgung von Industrie, Handel und Gewerbe oder Kooperationen mit interessierten Stadtwerken oder Anbietern von E-Mobilität öffnen, können diese Anlagen weiter ihren Beitrag leisten. Wo es wirtschaftlich keinen Sinn macht Anlagen weiter zu betreiben, brauchen wir in den Bundesländern die Bereitschaft gut akzeptierte Flächen für das <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> zu öffnen, auch wenn sie nicht mehr vollständig aktuellsten Abstandskriterien genügen. Auch hierzu wird der BWE Vorschläge unterbreiten", kündigte Hermann Albers an.</p> <p>Die deutsche Windindustrie sieht sich durch den Umbruch des Ausschreibungssystems in ihrem Heimatmarkt vor große Herausforderungen gestellt. Erstmals trüben Unsicherheiten und Fragezeichen die positive Entwicklung der leistungsstarken Branche mit ihren über 143.000 Beschäftigten. „Wir setzen darauf, dass die Bundesregierung in Sachen Klimaschutz Kurs hält und Unwuchten, die das Ausschreibungsdesign verursacht, zügig geglättet werden. Es gilt in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Politik und Branche die internationale Leistungskraft der deutschen Windindustrie zu sichern“, &nbsp;so Hermann Albers.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/events/husum-wind-2017/20170906-bwe-veranstaltungen-husum-wind-2017.pdf">Das Programm des BWE finden Sie hier.</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Dezentrale Versorgung Energiepolitik Repowering Sektorenkopplung Veranstaltung Wed, 06 Sep 2017 12:52:43 +0000 6394 at https://www.wind-energie.de Ausschreibungssystem fehlt Verlässlichkeit - BWE unterstreicht Bereitschaft an zügiger Korrektur mitzuarbeiten https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/ausschreibungssystem-fehlt-verlaesslichkeit-bwe-unterstreicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der 2. Ausschreibung für die Windenergie an Land zeigt sich, dass der Systemwechsel zur wettbewerblichen Preisfeststellung in dem für die internationale Leistungsstärke essentiellen deutschen Heimatmarkt schnell korrigiert werden muss. Nur durch ein zügiges Handeln des Gesetzgebers lässt sich eine gefährliche Schwächung der deutschen Windindustrie vermeiden, die stark in international dynamisch wachsenden Märkten präsent ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hersteller- und Zulieferer brauchen angesichts der industriellen Zyklen zur Einführung von Innovationen vor allem verlässliche Rahmenbedingungen. Diese sollte das Ausschreibungssystem mit klar erkennbaren jährlichen Realisierungsmengen gewährleisten. Heute wird klar, dass dies nicht der Fall ist. Die mit den Ausschreibungen staatlicherseits verordnete Reduzierung des Zubaus von heute über 4.000 Megawatt auf lediglich 2.800 Megawatt und die verunglückte gesetzliche Definition der neuen Akteursgruppe 'Bürgerenergie' macht die Berechenbarkeit des jährlich möglichen&nbsp; Zubaus nahezu unmöglich.</p> <p>"Damit wird den Akteuren der Branche die Grundlage für weitere Investitionen in die Energiewende genommen. Angesichts der durchschnittlich 3 bis 5-jährigen <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> sind hiervon auch die Projektträger massiv betroffen. Insgesamt stehen so gut 143.000 Arbeitsplätze auf der Kippe. Bundestag und Bundesregierung müssen deshalb schnell handeln", so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> <p>Der BWE bleibt bei seiner bereits im November 2016 deutlich gemachten&nbsp; Ablehnung der Regelungen zur Bürgerenergie. Die Marktteilnehmer richten sich nach gesetzlichen Vorgaben, die der BWE für grundfalsch hält und die jetzt zu massiven Unsicherheiten für den Zubau ab 2019 sowie deutlichen regionalen Verzerrungen &nbsp;führen. Wenn der Gesetzgeber etwas für von Bürgern getragene Projekte tun will, sollte es Ausnahmen von Ausschreibungen geben. "Wir wissen, dass sich die Bundesregierung angesichts der Kleinteiligkeit des deutschen Marktes mit der Nutzung einer solchen Ausnahme schwer tut. Allerdings haben wir bereits während des Gesetzgebungsverfahren deutlich gemacht, dass sich z.B. über die Definition der Projektgröße, der kommunalen Gebietszuschnitte und/oder der Zahl der Projekte, die von einem Projektierer begleitet werden, einfach handhabbare Kriterien finden lassen", machte Hermann Albers deutlich. Frankreich&nbsp;hat die von der EU-Kommission zugelassene Möglichkeit von Ausnahmen genutzt. Deutschland kann dies ebenso.</p> <p>"Wir sehen die Chance, dass der Gesetzgeber noch in der voraussichtlich letzten Plenarsitzung vor der Bundestagwahl aktiv werden kann. Mit wenigen Korrekturen lässt sich weiteres Unheil vermeiden. Die BImSchG-Genehmigung und die 24+6monatige Umsetzungsfrist müssen zu generellen Voraussetzungen für die Ausschreibung schon in der nächsten Runde werden", macht Hermann Albers deutlich, der dem Gesetzgeber auch die klare Bereitschaft des Branchenverbandes zur gemeinsamen Arbeit für die Stärkung der Windindustrie und die erfolgreiche Energiewende zusicherte. "Wir wollen, dass die Bundesregierung die Zusagen aus Paris und zum deutschen&nbsp; Klimaschutzplan einhalten kann. Wir unterstützen Bundesregierung und Bundestag in den gemeinsamen Anstrengungen Klimaschutz und ökonomischen&nbsp; Erfolg zu verbinden."&nbsp;</p> <p>Da die fehlerhafte Regelung der Bürgerenergie spekulative Gebote auf eine heute noch nicht in Genehmigungen abgebildete Anlagentechnologie bewirkt hat, fordert der BWE zusätzlich die Bundesnetzagentur auf, den Höchstpreis für die Ausschreibung in 2018 neu festsetzen.</p> <p>Nur so lässt sich erreichen, dass bestehende, an klar definierte Anlagentypen gekoppelte Genehmigungen werthaltig bleiben. Sie wurden durch die Unternehmen solide und mit hohem finanziellem Aufwand erarbeitet, und durch einen deutlich messbaren Personalaufwand in staatlichen Behörden erbracht. Für die Zukunft wird es erforderlich, typenfreie Genehmigungen zu schaffen.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Carlo Reeker, Geschäftsführer<br />Tel.: 030 212341-126<br /><a href="mailto:c.reeker@wind-energie.de">c.reeker@wind-energie.de</a></p> <p>Georg Schroth, Leiter Politik<br />Tel.: 030 212341-242<br /><a href="mailto:g.schroth@wind-energie.de">g.schroth@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Windenergie Tue, 29 Aug 2017 09:55:52 +0000 6379 at https://www.wind-energie.de Gesetzlich definierte Bürgerenergie dominiert wieder fast vollständig 2. Ausschreibungsrunde Wind an Land https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/gesetzlich-definierte-buergerenergie-dominiert-wieder-fast-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erwartungsgemäß wird auch die zweite Ausschreibungsrunde Wind an Land durch Akteure, die die Voraussetzungen der nach dem EEG definierten Bürgerenergie erfüllen, mit 95% der bezuschlagten Menge dominiert. Damit erhöht sich weiter die Unsicherheit, ob der Zubaukorridor in den Jahren nach 2018 sowohl zeitlich als auch hinsichtlich des Volumens erreicht werden kann. Zulieferer und Hersteller, aber auch Baunebengewerbe, Logistik und Projektierer setzt diese Unsicherheit stark unter Druck.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Preisentwicklung bewegt sich nach unten und macht den starken Wettbewerbsdruck deutlich. Wie sich dieser Preisdruck auf die tatsächliche Realisierung auswirken wird, wird sich frühestens in zwei Jahren beurteilen lassen.</p> <p>Während sich im 1. Halbjahr 2017 gut 45 Prozent des getätigten Ausbaus auf die südlichen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen konzentrieren, schneiden diese Bundesländer mit 12 Prozent der in dieser Runde bezuschlagten Gebote schlechter ab. Die genauen Ursachen dafür müssen in den Blick genommen werden. Zum einen ist das Ausschreibungsvolumen unzureichend, zum anderen scheinen die Korrekturfaktoren im Referenzertragsmodell nicht stimmig zu sein.</p> <p>In der zweiten Runde ist vor allem der Osten Deutschlands bezuschlagt worden. 63 Prozent des Volumens gingen in die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.</p> <p>Wir sehen die Gefahr, dass es durch die Entwicklung der Ausschreibungsergebnisse in den Jahren 2019 und 2020 zu einem Abriss beim Ausbau der Windenergie kommt. Die Politik sollte nicht riskieren, dass in der Folge die technologische Spitzenposition, die deutsche Unternehmen in rasch wachsenden internationalen Märkten haben, gefährdet wird. Gleichzeitig stellt ein niedriger Ausbau die Klimaschutzziele in Frage.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bürgerwindpark EEG Windenergie Tue, 15 Aug 2017 12:56:56 +0000 6363 at https://www.wind-energie.de Politik trifft Windenergiebranche in Hessen und Rheinland-Pfalz https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/politik-trifft-windenergiebranche-hessen-und-rheinland-pfalz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In Wiesbaden treffen sich am 29. September 2017 Landespolitik und Windindustrie aus Rheinland-Pfalz und Hessen zum gemeinsamen Windbranchentag. Fünf Tage nach der Bundestagswahl steht die Zukunft der Erneuerbaren Energien in Deutschland im Fokus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Welche Erfahrungen mit dem EEG 2017 haben die Windenergiebranche und Politik bereits gemacht und welche Änderungen werden unter der neuen Bundesregierung auf die Erneuerbaren Energie zukommen? Vor dem Hintergrund der bundespolitischen Entwicklungen wird auf dem Branchentag der Blick besonders auf die Windenergie in Hessen und Rheinland-Pfalz geworfen.</p> <p>Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir und Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Rheinland-Pfälzischen Umwelt- und Energieministerium, werden mit den Teilnehmern über die landespolitischen und regionalen Herausforderungen beim Ausbau der Windenergie diskutieren. Dabei wird es um die Themen <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, Weiterbetrieb von Altanlagen sowie artenschutzrechtliche Herausforderungen in der Genehmigungspraxis von Windparks gehen. Eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Windenergie wird außerdem spielen, wie gut es der Branche gelingt, die Bürger auf dem Weg der Energiewende mitzunehmen. In diesem Kontext stellen Kommunalvertreter und Genossenschaften in Wiesbaden vor, wie Bürger und Gemeinden erfolgreich an der Planung und am Ertrag von Windparks beteiligt werden können. Mehr Informationen zur Veranstaltung auf <a href="http://www.bwe-seminare.de">www.bwe-seminare.de</a><i><br /></i></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Genehmigung Veranstaltung Mon, 14 Aug 2017 10:17:04 +0000 6354 at https://www.wind-energie.de Statistisches Bundesamt: 66 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015 - Im Bereich Klimaschutz wurden die höchsten Umsätze erzielt https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/statistisches-bundesamt-66-milliarden-euro-umsatz-im-jahr-2015-im <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Produktion von Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz verbessern nicht nur den Zustand der Umwelt, sie sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) haben im Jahr 2015 die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors in Deutschland 66,0 Milliarden Euro Umsatz mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz erwirtschaftet. Im Bereich Klimaschutz wurde mit 37,9 Milliarden Euro der höchste Umsatz erzielt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu den wichtigsten wirtschaftlichen Säulen zählten dabei Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Energieeinsparung sowie Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Fast zwei Drittel (62,7 %) der Umsätze in der Umweltschutzwirtschaft in Deutschland wurden dabei im Inland erwirtschaftet. Bestimmte Maßnahmen für den Umweltschutz, wie z.B. Güter und Leistungen für Wasserkraft und Meeresenergie, wiesen jedoch höhere Anteile im Exportbereich auf.</p> <p>Die Maßnahmen für den Umweltschutz generieren auch Beschäftigungseffekte und sind damit ein wichtiger Faktor für den deutschen Arbeitsmarkt. So waren im Jahr 2015 in Deutschland knapp 260.000 Beschäftigte in der Umweltschutzwirtschaft tätig. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten für den Umweltschutz (174.000) arbeiteten in Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes.</p> <p><b>Ergebnisse der Erhebung Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz, Berichtsjahr 2015</b></p> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="492"> <tbody> <tr> <td nowrap="nowrap" width="389"> <p><b>Umsätze für den Umweltschutz</b><b></b></p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right"><b>in Milliarden Euro</b></p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" width="389"></td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"></td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" width="389"> <p>Insgesamt</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">66</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" width="389"> <p>Klimaschutz</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">37,9</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="top" width="389"> <p>davon:</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"></td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="top" width="389"> <p>Energieeffizienzsteigernde Maßnahmen und Energiesparmaßnahmen</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">19,8</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="top" width="389"> <p>Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">16,5</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="top" width="389"> <p>Vermeidung der Emission von Treibhausgasen</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">0,6</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="top" width="389"> <p>durch prozessintegrierte Maßnahmen</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"></td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="top" width="389"> <p>Messung, Kontroll- und Analysesysteme für den Klimaschutz</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">0,4</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="top" width="389"> <p>Sonstige Aktivitäten im Rahmen des Klimaschutzes</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">0,6</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" width="389"> <p>Inland</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">41,4</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" width="389"> <p>Export</p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right">24,6</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="389"></td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"></td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" width="389"> <p><b>Beschäftigte für den Umweltschutz</b></p> </td> <td nowrap="nowrap" width="103"> <p align="right"><b>Anzahl</b></p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="389"> <p>Insgesamt</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"> <p align="right">259.203</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="389"> <p>davon:</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"></td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="389"> <p>Verarbeitendes Gewerbe</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"> <p align="right">174.408</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="389"> <p>Baugewerbe</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"> <p align="right">45.455</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="389"> <p>Dienstleistungssektor</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"> <p align="right">37.194</p> </td> </tr> <tr> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="389"> <p>übrige Wirtschaftsbereiche (Bergbau, Ver- und Entsorgungssektor)</p> </td> <td nowrap="nowrap" valign="bottom" width="103"> <p align="right">2.146</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p><i>Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), </i><a href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/08/PD17_263_325.html" target="_blank"><i>Pressemitteilung vom 03.08.2017</i></a><i> </i></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Klimaschutz Wirtschaft Tue, 08 Aug 2017 07:45:28 +0000 6346 at https://www.wind-energie.de