Pressemitteilungen https://www.wind-energie.de/press-releases-view de Planungs- und Investitionssicherheit erhalten – Windbranche skeptisch gegenüber Beteiligungsgesetz https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/planungs-und-investitionssicherheit-erhalten-windbranche-skeptisch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband WindEnergie (BWE) spricht sich schon vor dem Hintergrund seiner Gründungsgeschichte für eine breite Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen an der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien aus. Wir haben die Energiewende immer auch als Chance gesehen, die Energiewirtschaft zu demokratisieren und in die Hände lokaler Akteure zurückzuführen. Die Initiative zur Schaffung eines Gesetzes für die Beteiligung an Vorhaben der Erneuerbaren Energien können wir daher nachvollziehen und verstehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir glauben allerdings, dass der vorliegende Entwurf nicht hilft, die großen Ziele der Landespolitik zum Ausbau der Erneuerbaren zu unterstützen. Vor allem im Kontext zum Ausschreibungsmodell des Bundes drohen hier Planungsunsicherheiten. Wir setzen deshalb auf einen Dialog mit Landesregierung und Landtag“, fasste Andreas Jesse, Landesvorsitzender des BWE, die Position des Verbandes zusammen.</p> <p>Der BWE sieht sich dabei auf einer Linie mit dem WindEnergy Network Mecklenburg-Vorpommern. Dessen Vorsitzender Andree Iffländer erläuterte: „Die direkte unternehmerische Beteiligung an Projekten kann einen Weg zur Akzeptanzförderung darstellen. Das Gesetz sollte aber durch alternative, vor allem risikoarme und frei kombinierbare Teilhabeformen, wie z.B. Stromsparbriefe, Gemeindebeteiligungen und lokale Stromtarife, ergänzt werden. Möglicherweise kann eine gesetzliche Regelung auch für Rechtssicherheit sorgen, indem ein Standard für in der Praxis bereits anzutreffende Formen lokalen Engagements gesetzt wird. Wir machen uns aber Sorgen, dass die auf unser Bundesland beschränkte Umsetzung zu Nachteilen für Akteure in Mecklenburg-Vorpommern führen könnte. Dies gilt es gerade mit Blick auf bundeseinheitliche Ausschreibungen zu vermeiden.“&nbsp;</p> <p>„Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Zielstellung und stellt damit eine langfristige und länderübergreifende Aufgabe dar. Das vorgeschlagene Landesgesetz sehen wir in diesem Kontext als Impuls, um eine bundeseinheitliche Regelung zu diskutieren. Um Entwicklungsnachteile für Mecklenburg-Vorpommern auszuschließen, sollte unser Bundesland allerdings auf einen Alleingang verzichten“, so die Vertreter der Windenergiebranche.<br />&nbsp;<br />Bundesverband WindEnergie und WindEnergy Network haben im Sommer eine gemeinsame Stellungnahme zum Gesetzentwurf abgegeben.</p> <p><strong>Downloads: </strong></p> <ul> <li><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/planungs-und-investitionssicherheit-erhalten-windbranche-skeptisch-gegenueber-beteiligungsgesetz/20150821-wesentliche-positionen.pdf" class="file-link" title="Wesentliche Positionen zur gemeinsamen Stellungnahme">Wesentliche Positionen zur gemeinsamen Stellungnahme</a>&nbsp;&nbsp; </li> <li><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/planungs-und-investitionssicherheit-erhalten-windbranche-skeptisch-gegenueber-beteiligungsgesetz/20150824-buegembeteilg-m-v.pdf" class="file-link" title="Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes über die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeinden an Windpark">Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes über die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern&nbsp;&nbsp; <br /></a></li> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <ul> </ul> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/planungs-und-investitionssicherheit-erhalten-windbranche-skeptisch-gegenueber-beteiligungsgesetz/20150821-wesentliche-positionen.pdf" type="application/pdf; length=102898" title="20150821-wesentliche-positionen.pdf">Wesentliche Positionen zur gemeinsamen Stellungnahme</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/planungs-und-investitionssicherheit-erhalten-windbranche-skeptisch-gegenueber-beteiligungsgesetz/20150824-buegembeteilg-m-v.pdf" type="application/pdf; length=431552" title="20150824-buegembeteilg-m-v.pdf">Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes über die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeinden an Windpark</a></div> </div> </div> </div> Beteiligungskonzepte Bundesländer Bürgerbeteiligung Windenergie Thu, 27 Aug 2015 08:53:28 +0000 4677 at https://www.wind-energie.de Industriestandort Deutschland profitiert von Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/industriestandort-deutschland-profitiert-von-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Hermann Albers, hat auf der Handelsblatttagung <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> in Berlin, darauf hingewiesen, dass Dank eines seit 25 Jahren verlässlichen gesetzlichen Rahmens von Stromeinspeisegesetz und EEG die mittelständischen Akteure der Energiewende zum Aufbau einer breiten und innovationsstarken Industrie in der Lage waren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Bundesregierung muss jetzt sehr genau darauf achten, den wirtschaftlichen Impuls, den die Energiewende auslöst, zu forcieren. Wir brauchen mehr denn je eine engagiert handelnde Politik, um die deutlichen Chancen für Arbeitsplätze, Innovation und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> dauerhaft zu sichern“, so Hermann Albers.</p> <p>„Der Schlüssel für Innovation und Effektivität der deutschen Windenergie ist in erster Linie die große Zahl mittelständischer Akteure. Die Betreiber sind dem Grunde nach immer auch Teil der Forschungsabteilung ihres Herstellers. Kaum eine Branche kennt ein so enges Zusammenspiel von Hersteller und Betreiber. Dies hat die technologische Entwicklung stark gefördert. Das Rückgrat&nbsp; für den Erfolg auf den Weltmärkten war und ist der stabile deutsche Heimatmarkt. Hier haben Betreiber und Hersteller gemeinsam die Basis für den Erfolg im Export gelegt. Um diesen Erfolg zu sichern, ist ein stabiler innovationstreibender Zubau aller Erneuerbarer Technologien in Deutschland erforderlich. Das Einzwängen in Ausbaukorridore wird den Herausforderungen - die vor allem in einer wirklichen Vernetzung von Strom, Mobilität und Wärme bestehen - nicht gerecht“, mahnte Hermann Albers.</p> <p>Der Präsident des BWE forderte die Politik zu einer Einbettung der Erneuerbaren Energien in die aktuellen Debatten um Industrie 4.0, die Gestaltung fairer Marktplätze, die Sicherung einer Vorreiterrolle Europas in der Klimapolitik und die Organisation international fairer Handelsbedingungen auf. &nbsp;„Wir haben 2012 deutliche Marktverluste im Bereich der Fotovoltaik hingenommen, weil es keine wirkliche Industriestrategie gab. Dies darf nicht noch einmal zugelassen werden, schon weil der Erneuerbare-Energien-Kraftwerksmarkt perspektivisch bei Wertschöpfung und Beschäftigung die Bedeutung des Automobilsektors erreichen kann.“</p> <p>Abschließend stellte er fest: „Der Industriestandort Deutschland ist auf einem guten Weg, die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen und die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Dafür braucht es visionäre Vordenker und mutige Unternehmer ebenso wie eine aktiv agierende Politik, die die Menschen für die Energiewende begeistert. Wir wollen als Branche unseren Beitrag dafür leisten und reichen der Politik die Hand, um gemeinsam mit uns 100%-Erneuerbare zu erreichen.“</p> <p>Download:&nbsp;<a href="/system/files/attachments/press-release/2015/industriestandort-deutschland-profitiert-von-energiewende/20150825-handelsblatttagung-rede-hermann-albers.pdf" class="file-link" title="Rede von Hermann Albers auf der Handelsblatttagung Erneuerbare Energien">Rede von Hermann Albers auf der Handelsblatttagung Erneuerbare Energien</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br />Fax.: +49 30 212341 410<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/industriestandort-deutschland-profitiert-von-energiewende/20150825-handelsblatttagung-rede-hermann-albers.pdf" type="application/pdf; length=243126" title="20150825-handelsblatttagung-rede-hermann-albers.pdf">Rede von Hermann Albers auf der Handelsblatttagung Erneuerbare Energien</a></div> </div> </div> </div> EEG Energiewende Export Unternehmen Windenergie Wirtschaft Tue, 25 Aug 2015 08:14:52 +0000 4664 at https://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie erwartet starke Messe in Husum https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/bundesverband-windenergie-erwartet-starke-messe-husum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 15. bis 18. September 2015 wird die Husum Wind erneut zum Schaufenster der Windbranche in Deutschland. Auf 25.000 m2 brutto präsentieren über 600 Aussteller in fünf Messehallen und im NordseeCongressCentrum ihre Produkte und Dienstleistungen. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) informiert als Partner der Messe am Stand 1D14 über seine Arbeit und die aktuellen Entwicklungen der Branche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Husum gilt zu Recht als einer der zentralen Wegbereiter für die&nbsp; Windenergienutzung in Deutschland. Die Messe ist der Ursprung einer bis heute mutigen, engagierten Betreiberlandschaft, die sich auf eine innovationsstarke und von Mittelstand und Familienunternehmen geprägte Industrie stützt.&nbsp; Die Husum Wind ist die Leitmesse der Branche für den deutschen Markt“, so Hermann Albers, Präsident des BWE.</p> <p>&nbsp;„Es ist gut, dass der deutsche Markt in den Mittelpunkt der Messe rückt.&nbsp; Dieser begründet gerade mit der Vielzahl der Marktteilnehmer den Erfolg der Branche. Vor allem die kleinteilige Betreiberlandschaft hat sich als echter Innovationsmotor erwiesen. Hier werden die Stärken des Mittelstands in seinem ursprünglichen Sinne sichtbar. Deshalb gilt es, bei den angekündigten gesetzlichen Veränderungen alles dafür zu tun, dass mittelständische Akteure weiter eine Chance haben“, machte Hermann Albers mit Blick auf den Systemwechsel zu Ausschreibungen deutlich.</p> <p>&nbsp;„Der BWE hält weiter daran fest: Mit dem EEG haben wir ein hervorragendes Instrument. Dieses sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden. Trotzdem bringen wir uns in die Debatte um ein Ausschreibungssystem ein. Angesichts von Planungszeiten von durchschnittlich 3 bis 5 Jahren braucht die Branche schnell Planungssicherheit. Wir müssen wissen, auf welcher Basis und nach welchen Kriterien wir ab 2017 agieren können“, so der BWE-Präsident.</p> <p>Die anstehenden politischen Herausforderungen diskutiert der BWE bereits am 14. September im Rahmen eines Windbranchentages unter anderem mit Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck.</p> <p>Weitere Informationen zum Messeauftritt des BWE: <a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/veranstaltungen/husum-wind-2015">www.wind-energie.de/veranstaltungen/husum-wind-2015</a></p> <p>&nbsp;</p> <div>Bundesverband WindEnergie e.V.</div> <div>Wolfram Axthelm</div> <div>+49 172 3991304</div> <div><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></div> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" type="application/pdf; length=990364" title="20150730-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf">Folienpräsentation zu den Halbjahreszahlen Windenergie an Land 1. Hj. 2015</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-factsheet-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" type="application/pdf; length=450733" title="20150730-factsheet-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf">Factsheet Halbjahreszahlen - 1. Halbjahr 2015</a></div> </div> </div> </div> Fri, 14 Aug 2015 07:03:44 +0000 4658 at https://www.wind-energie.de Ergebnisse 2. PV-Ausschreibung: Bündnis Bürgerenergie kritisiert Verdrängung kleiner Bieter https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/ergebnisse-2-pv-ausschreibung-buendnis-buergerenergie-kritisiert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der zweiten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen veröffentlicht. Insgesamt sind 136 Gebote eingegangen mit einem Volumen von 558 MW. Zuschläge erhielten 33 Gebote mit insgesamt 159,7 MW. Erfolgreich waren insbesondere große Bieter mit vielen Projekten in ihrem Portfolio, auch E.on und EnBW gehören zu den Gewinnern. Viele der erfolgreichen Bieter konnten mehrere Zuschläge für ihre Projekte erhalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Noch sind nicht alle Details der Ergebnisse der zweiten Ausschreibungsrunde bekannt, auch der Preis wird erst in ein paar Tagen bekannt gegeben. „Wie schon bei der ersten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen hat kein einziges Bürgerenergieprojekt einen Zuschlag erhalten. Vielmehr zeigt sich erneut: die großen Marktakteure kassieren ab – die kleinen Anbieter werden verdrängt. So räumt die Bundesregierung kleineren Projekten mit direkter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern keine faire Chance im Wettbewerb um neue Erneuerbaren-Anlagen ein“, kritisiert René Mono, stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Bündnis Bürgerenergie.</p> <p> Die erste Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen hatte bereits gezeigt, wie wenig Bürgerenergie zum Zug kommt, wenn Ausschreibungen für alle Akteure und Projekte zwangsweise vorgeschrieben sind und als alleiniges Kriterium für den Zuschlag der Erzeugungspreis gesetzt wird. Von den wenigen Genossenschaften und natürlichen Personen, die sich beteiligt hatten, erhielt keiner einen Zuschlag. Ein Unternehmen konnte demgegenüber mit seinen Tochterunternehmen 40 Prozent der insgesamt bezuschlagten Menge auf sich vereinigen.</p> <p> „Das Bundeswirtschaftsministerium hat unsere Vorschläge zur Ausgestaltung des Ausschreibungsdesigns für den PV-Freiflächenpiloten vom Tisch gewischt, auf Kosten der Akteursvielfalt und der Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern und kleinerer Unternehmen.“ sagt René Mono. Weder wurden für kleine Akteure ein gesondertes Ausschreibungssegment noch eine finanzielle Absicherung im Ausschreibungsprozess vorgesehen. Hier müsse dringend nachgesteuert werden.&nbsp; Wie viele Bürgerenergie-Akteure sich überhaupt an der Ausschreibung beteiligt haben, ist noch nicht bekannt.</p> <p> „Das geltende Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet die Bundesregierung, bei Ausschreibungen die Akteursvielfalt im Energiemarkt zu bewahren. Doch bisher nimmt das Bundeswirtschaftsministerium seine eigenen Ziele offensichtlich nicht ernst“, sagt Mono. Dies zeige sich auch im kürzlich veröffentlichten Eckpunktepapier des Ministeriums zum Ausschreibungsdesign für alle Erneuerbaren-Technologien. Dort finden sich keine konkreten Vorschläge, wie der Erhalt der Vielzahl an Akteuren bei der Errichtung neuer Erneuerbarer-Energien-Anlagen wirkungsvoll gewährleistet und überprüft werden könne. Mehrere Marktanalysen und wissenschaftliche Studien haben bereits aufgezeigt, dass Bürgerenergie in Ausschreibungen einen systematischen Wettbewerbsnachteil gegenüber Energiekonzernen und großen Projektentwicklern hat.</p> <p> Auf Unverständnis stößt beim Bündnis Bürgerenergie insbesondere, dass die Bundesregierung von einem Vorschlag der EU-Kommission im Hinblick auf Windanlagen an Land nicht Gebrauch machen will. Dieser sieht vor, dass kleine Akteure und kleine Projekte von dem Ausschreibungsprinzip ausgenommen werden. Erst kürzlich hatten auch neun Landesministerinnen und –minister den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in einem Protestbrief dazu aufgefordert, durch Ausnahmen von Ausschreibungen für kleine Bürgerenergieprojekte die Akteursvielfalt zu wahren und die Akzeptanz für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu erhalten.</p> <p> <em>Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V. setzt sich für die dezentrale Energiewende in Bürgerhand ein. Mit 125 Mitgliedern vereint es über 500.000 Energiebürger aus ganz Deutschland, die sich einzeln als Privatpersonen oder gemeinschaftlich als Genossen oder Mitglieder in Organisationen für eine Stärkung der Energiewende in Bürgerhand engagieren. Diese Menschen eint die Überzeugung, dass die Energiewende nur mit breiter Verankerung der Bürgerenergie erfolgreich fortgeführt werden kann.</em></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Daniela Setton<br /> Leitung Politik und Kommunikation<br /> Tel: +49 (0)30 30 88 17 89<br /> <a href="mailto:presse@buendnis-buergerenergie.de">presse@buendnis-buergerenergie.de</a><br /> <a href="http://com.buendnis-buergerenergie.de/wp-content/plugins/civicrm/civicrm/extern/url.php?u=483&amp;qid=37165">www.buendnis-buergerenergie.de/about/ </a></p> <p><b>Veranstaltungshinweis des BWE:</b> <br />Konferenz – Ausschreibungen für Windenergie an Land<br />BMWi-Eckpunktepapier – de minimis-Ausgestaltung – Neue Finanzierungen <br /><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land/programm">&gt;&gt; Programm und weitere Informationen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" type="application/pdf; length=990364" title="20150730-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf">Folienpräsentation zu den Halbjahreszahlen Windenergie an Land 1. Hj. 2015</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-factsheet-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" type="application/pdf; length=450733" title="20150730-factsheet-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf">Factsheet Halbjahreszahlen - 1. Halbjahr 2015</a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Strommarkt EEG Thu, 13 Aug 2015 09:19:58 +0000 4660 at https://www.wind-energie.de Verschnaufpause für die deutsche Windindustrie https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie an Land zeigt im ersten Halbjahr einen Rückgang. Trotzdem prognostizieren die Verbände für das Gesamtjahr 2015 einen Zubau von netto mindestens 4.000 Megawatt in Deutschland. Die Klimaziele werden so erreichbar. Doch die Hersteller sind von den starken Auf- und Abschwüngen des Marktes belastet. Sie setzen auf einen Rahmen, der künftig einen kontinuierlichen Ausbau gewährleistet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="WordSection1"> <p>Frankfurt/Berlin, 30. Juli 2015 – Im ersten Halbjahr 2015 wurde in Deutschland eine Windenergie-<abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von netto rund 1.093 Megawatt zugebaut. Dies entspricht einem Rückgang um ein Drittel (34 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit dem Rekordwert von 1.659 Megawatt. Das macht das erste Halbjahr 2015 immer noch zum zweitbesten der Geschichte der Windenergie in Deutschland. Nimmt man die Leistung der im ersten Halbjahr abgebauten und ersetzten Anlagen von 92 Megawatt hinzu, so ergibt sich ein Bruttozubau von 1.185 Megawatt.</p> <p>VDMA Power Systems erwartet ein starkes zweites Halbjahr 2015 und einem Jahreszubau von netto 4.000 bis 4.500 Megawatt Leistung. Das ergibt eine Gesamtleistung der Windenergie an Land von mindestens 42.000 Megawatt am Ende des Jahres. Ausschlaggebend sind laut Bundesverband Windenergie drei drohende Restriktionen in 2016: Erstens setzt die im Erneuerbare-Energien-Gesetz verankerte Degression der Vergütung ein. Zweitens schafft die bei negativen Strompreisen über einen längeren Zeitpunkt ausgesetzte Vergütung ab dem kommenden Jahr zusätzliche Unsicherheit. Drittens zieht das Zinsniveau wieder an.</p> <p>„Die Transformation im Strommarkt schreitet voran. Die kostengünstige Windenergie hat weiterhin große Ressourcen. Sie ist, wie der weitere Ausbau der Bioenergie und der Solarenergie, unerlässlich um die Ziele der Energiewende zu erreichen. Zudem gilt es, die bislang stiefmütterlich behandelten Sektoren Mobilität und Wärme stärker in den Blick zu nehmen. Diese müssen für erneuerbare Energien geöffnet werden. Ein dynamischer Ausbau der Windenergie an Land und ein barrierefreier Zugang in Richtung Mobilität und Wärme werden dazu beitragen, dass die international vereinbarten Gesamtziele der Klimapolitik erreichbar sind“, macht Hermann Albers, Präsident des Bundesverband Windenergie deutlich.</p> <p>„Die deutsche Windindustrie ist mit einem starken Heimatmarkt und einer Exportquote von bis zu 60 Prozent gesund. Der Weltmarkt wächst von einem Niveau von 50.000 Megawatt in 2014 jährlich um etwa 5 Prozent. In Deutschland gefertigte Anlagen machen ein Fünftel der 2015 global installierten Leistung aus. Doch der Ausbau von Windenergie an Land muss sich auch in Deutschland künftig gleichförmig entwickeln. Denn die Windturbinenhersteller und ihre gesamte Lieferkette sind belastet durch den ständigen Wechsel zwischen Phasen der Investitionszurückhaltung wegen unsicherer künftiger Rahmenbedingungen und Phasen mit Schlussverkaufsstimmung durch Vorzieheffekte“, sagt Matthias Zelinger, Geschäftsführer von VDMA Power Systems. „Dafür sollten die Volumina für Ausschreibungen ab dem Jahr 2017 geglättet werden und den durchschnittlichen Abbau über einen längeren Zeitraum berücksichtigen.“</p> <p><strong>Download:</strong></p> <p><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" class="file-link" title="Folienpräsentation zu den Halbjahreszahlen Windenergie an Land 1. Hj. 2015">Folienpräsentation zu den Halbjahreszahlen Windenergie an Land 1. Hj. 2015</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-factsheet-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" class="file-link" title="Factsheet Halbjahreszahlen - 1. Halbjahr 2015">Factsheet Halbjahreszahlen - 1. Halbjahr 2015</a></p> <p><strong>Presseansprechpartner:</strong></p> </div> <div>VDMA Power Systems</div> <div>Catherine Diethelm</div> <div>+49 160 97910687</div> <div><a href="mailto:catherine.diethelm@vdma.org">catherine.diethelm@vdma.org</a></div> <p><br clear="all" /></p> <div>Bundesverband WindEnergie e.V.</div> <div>Wolfram Axthelm</div> <div>+49 172 3991304</div> <div><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></div> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" type="application/pdf; length=990364" title="20150730-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf">Folienpräsentation zu den Halbjahreszahlen Windenergie an Land 1. Hj. 2015</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/verschnaufpause-fuer-die-deutsche-windindustrie/20150730-factsheet-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf" type="application/pdf; length=450733" title="20150730-factsheet-halbjahreszahlen-windanland-2015.pdf">Factsheet Halbjahreszahlen - 1. Halbjahr 2015</a></div> </div> </div> </div> Thu, 30 Jul 2015 07:49:48 +0000 4638 at https://www.wind-energie.de Offshore-Windenergie Halbjahreszahlen 2015 in Deutschland - Ausbau verläuft nach Plan: 1.765 Megawatt neu am Netz https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/offshore-windenergie-halbjahreszahlen-2015-deutschland-ausbau <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin/Frankfurt.– Im ersten Halbjahr 2015 gingen 422 Offshore Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1.765,3 Megawatt neu ans Netz. Auf See speisten damit zum 30. Juni 2015 insgesamt 668 Anlagen mit einer Leistung von 2.777,8 Megawatt Strom ein. Mit diesen Offshore-Windenergieanlagen kann das System etwa drei Millionen Haushalte mit Strom versorgen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zudem stehen 90 Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 380,7 Megawatt vor ihrem Netzanschluss und für 84 weitere Anlagen wurden bereits Fundamente errichtet. Daher rechnet die Branche für das Jahr 2015 insgesamt mit etwa 2.250 Megawatt an neuen <abbr title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term222" title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen.">Offshore-Windenergie</a></abbr>-Kapazitäten am Netz. In der deutschen Nord- und Ostsee werden zum Jahresende wie geplant Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 3.300 Megawatt am Netz sein.</p> <p>Die an der Zahlenerhebung beteiligten Verbände und Organisationen stimmen überein: Damit wird Deutschland zum Ende dieses Jahres die Hälfte der für 2020 geplanten 6.500 Megawatt erreicht haben. Die zweite Hälfte kann in den folgenden Jahren sukzessive umgesetzt werden. “Der Ausbau geht mit weiteren Projekten voran: Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 704,4 Megawatt sind in neun Projekten in Bau. Für fünf weitere Projekte mit 1.482,8 Megawatt liegen die finalen Investitionsentscheidungen vor“, meldet Dr. Jörg Buddenberg, Vorstandsvorsitzender Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie.&nbsp;</p> <p>Für den künftigen Ausbau der Offshore-Windenergie ist ein kontinuierlicher Aufbau der Netzinfrastruktur nötig, anders als dies die Bundesnetzagentur (BNetzA) im aktuellen Entwurf für den Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP 2015) vorsieht. „Für die Zeit nach 2020 sind ausreichende Netzkapazitäten von zentraler Bedeutung. Nur so erhalten die Unternehmen Planungssicherheit für weitere Investitionen. Denn Offshore-Windenergieprojekte sind durch lange Vorlaufzeiten und hohe Investitionssummen geprägt. Je geringer die Anzahl der Netzanbindungssysteme, auf denen Kapazität zur Verfügung steht, desto beschränkter ist auch der im Rahmen von zukünftigen Ausschreibungen angestrebte Wettbewerb zwischen den Projekten. Die mit dem Wettbewerb angestrebte Senkung der <abbr title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh)."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term228" title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh).">Stromgestehungskosten</a></abbr> würde unnötig erschwert, wenn das Netz wieder zum Engpass werden würde“, sagt Jörg Kuhbier, Vorstandsvorsitzender Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE.&nbsp;</p> <p>Das Design des Ausschreibungsmodells im Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 wird entscheidend für die Zukunft der Offshore-Windenergie sein. „Die Offshore-Windindustrie braucht schon 2016 Klarheit über das Ausschreibungsdesign, damit der Ausbau kontinuierlich vorangetrieben werden kann. Um ein Stop-and-go im Markt zu vermeiden, ist es zudem bei jedem Modell unabdingbar, klare Regelungen zu schaffen für den Übergang von der Festpreisvergütung hin zur wettbewerblichen Ausschreibung. So werden wir <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Beschäftigung in Deutschland halten und durch zusätzliche Exporte ausweiten", sagt Norbert Giese, Vorsitzender des VDMA-Lenkungskreises Offshore Windindustrie und Vorstand der Windenergie-Agentur WAB.&nbsp;</p> <p>„Nachdem die Offshore Windenergie nach vielen Jahren der Vorinvestitionen nun einen immer wichtigeren Beitrag zur Energiewende leistet, kann die Umstellung auf Ausschreibungen erneut die Investitionssicherheit gefährden. Insbesondere die Infragestellung der Eigentumsverhältnisse verunsichert die Projektentwickler. Um die zweifelsohne bestehenden Kostensenkungspotentiale dieser wichtigen Technologie zu heben, braucht es Verlässlichkeit auf Seiten der Politik“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie.</p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/offshore-windenergie-halbjahreszahlen-2015-deutschland-ausbau-verlaeuft-nach-plan-1765-megawatt-neu/factsheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2015.pdf" class="file-link" title="Factsheet: Status des Offshore Windenergieausbaus in Deutschland, 1. Halbjahr 2015 ">Factsheet: Status des Offshore Windenergieausbaus in Deutschland, 1. Halbjahr 2015 </a><br /><a href="/system/files/attachments/press-release/2015/offshore-windenergie-halbjahreszahlen-2015-deutschland-ausbau-verlaeuft-nach-plan-1765-megawatt-neu/grafik-status-offshore-windenergie-halbjahr-2015.jpg" class="file-link" title="Grafik: Status des Offshore Windenerieausbaus">Grafik: Status des Offshore Windenerieausbaus </a></p> <p><b><br />Presse-Ansprechpartner:</b><br /> Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie<br /> Uwe Knickrehm<br /> 030-28444-650<br /> <a href="mailto:uwe.knickrehm@agow.eu">uwe.knickrehm@agow.eu</a></p> <p>Bundesverband WindEnergie<br /> Wolfram Axthelm<br /> 030-212341-251<br /> <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p>Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE<br /> Andreas Wagner<br /> 030-27595241<br /> <a href="mailto:presse@offshore-stiftung.de">presse@offshore-stiftung.de</a></p> <p>Windenergie-Agentur WAB<br /> Ronny Meyer<br /> 0471- 3917711<br /> <a href="mailto:ronny.meyer@wab.net">ronny.meyer@wab.net</a></p> <p>VDMA Power Systems<br /> Catherine Diethelm<br /> 069-6603-1886<br /> <a href="mailto:catherine.diethelm@vdma.org">catherine.diethelm@vdma.org</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/offshore-windenergie-halbjahreszahlen-2015-deutschland-ausbau-verlaeuft-nach-plan-1765-megawatt-neu/factsheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2015.pdf" type="application/pdf; length=573765" title="factsheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2015.pdf">Factsheet: Status des Offshore Windenergieausbaus in Deutschland, 1. Halbjahr 2015 </a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/offshore-windenergie-halbjahreszahlen-2015-deutschland-ausbau-verlaeuft-nach-plan-1765-megawatt-neu/grafik-status-offshore-windenergie-halbjahr-2015.jpg" type="image/jpeg; length=1302064" title="grafik-status-offshore-windenergie-halbjahr-2015.jpg">Grafik: Status des Offshore Windenerieausbaus</a></div> </div> </div> </div> Offshore Statistik Windenergie Mon, 20 Jul 2015 08:30:03 +0000 4624 at https://www.wind-energie.de BWE begrüßt Regelungen zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/bwe-begruesst-regelungen-zur-bedarfsgerechten-nachtkennzeichnung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE begrüßt die Aufnahme der optionalen bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung in die Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen. Durch die neuen Regelungen kann die Akzeptanz für moderne Windkraftanlagen verbessert werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In Zukunft wird es zulässig sein, dass die blinkenden Kennzeichnungsleuchten auf den Anlagen nur bei Näherung von Luftfahrzeugen eingeschaltet werden. Die entsprechenden Änderungen der Verwaltungsvorschrift wurde am 10. Juli 2015 im Bundesrat angenommen. Sie sieht die Zulassung neuer Lichttechnologien, die Einführung von Obergrenzen für die Lichtstärke, die Verringerung der Mindestanzahl der Hinderungsbefeuerungsebenen bei der Befeuerung von Windenergieanlagen sowie die Eröffnung der Möglichkeit, die Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen bedarfsgesteuert zu aktivieren, vor.</p> <p>„Bereits vor zehn Jahren hat die Windbranche in Deutschland erste Tests zur Schaltung von Lichtern auf Windenergieanlagen durchgeführt. Heute stehen mehrere wirtschaftlich tragbare Systeme zur Verfügung, die eine bedarfsgerechte Schaltung der Feuer auf den Maschinenhäusern der Windräder sicherstellen. Die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung kann die Akzeptanz für den Bau moderner Windenergieanlagen verbessern“, zeigte sich Carlo Reeker, stellvertretender Geschäftsführer des BWE sicher.</p> <p>In Deutschland müssen Windenergieanlagen mit einer Höhe von über 100 Metern in der Nacht mit einem rot blinkenden Feuer gekennzeichnet werden. Für die Effizienz moderner Windkraftanlagen kommt es – gerade auch im Binnenland – auf jeden Meter Höhe an. Würden Windturbinen in Zukunft um durchschnittlich 20 Meter höher gebaut, könnte bei gleicher Anzahl von Anlagen 20 Prozent mehr sauberer Windstrom geerntet werden. Der AK Kennzeichnung des BWE engagiert sich daher seit Jahren für die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung, welche im Ausland bereits Praxis ist.</p> <p>„Dass Dauerblinken könnte zumindest bei größeren Windparks der Vergangenheit angehören. Entscheidend für den Erfolg der bedarfsgerechten Kennzeichnung ist die <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> der Systeme. Zunächst wird sich der Einsatz nur bei größeren Windparks lohnen. Umso öfter diese Technik allerdings zum Einsatz kommt, umso schneller könnten Kostensenkungspotenziale erschlossen werden, so dass die Systeme sich Schritt für Schritt insgesamt durchsetzen“, so Carlo Reeker.</p> <p><strong>Weitere Infos: <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verband/fachgremien/arbeitskreise/kennzeichnung">Seite des BWE-Arbeitskreises Kennzeichnung</a></strong></p> <p>Kontakt:<br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br />Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Genehmigung Kennzeichnung Radar Windenergie Fri, 10 Jul 2015 10:43:45 +0000 4607 at https://www.wind-energie.de Norden muss Vorreiterrolle bei Energiewende verteidigen https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/norden-muss-vorreiterrolle-bei-energiewende-verteidigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nicht nur fehlende Zielvorgaben sind dem BWE-Landesverband Schleswig-Holstein beim neuen Winderlass ein Dorn im Auge, auch einige Detailregelungen sorgen für Unsicherheit. Ein Riesen-Nachteil insbesondere für Bürgerwindparks.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Nach mehr als zwei Wochen Stillstand scheint nun Bewegung in den weiteren Ausbau der Windenergie zu kommen. Insbesondere dem Bürgerwillen soll mehr Raum geschaffen werden, was der Bundesverband Windenergie grundsätzlich unterstützt. Dem Wunsch des Verbands nach mehr Bürgerenergieprojekten konnte der Gesetzgeber allerdings nicht nachkommen. Auch treffen intransparente Entscheidungen und fehlende Zeitpläne besonders Bürgerwindparks, da ein unsicheres Marktumfeld gerade hier dazu führt, dass sich Bürger und Gemeinden von geplanten Projekten zurückziehen.</p> <p>„Wir sehen das ehrliche Bemühen der Landesregierung nach den Gerichtsentscheidungen zur Regionalplanung zu einem geordneten Verfahren zurückzufinden, mit welchem sich die Energiewende weiter gestalten lässt. Wir erkennen auch an, dass die Situation komplex und nicht einfach zu lösen ist. Für uns steht nicht nur die dynamische Fortsetzung der Energiewende, durch den Ausbau Erneuerbarer Energien auf dem Spiel sondern auch das Vertrauen zigtausender engagierter Bürgerinnen und Bürger in die Verlässlichkeit und die Sicherheit des Wind-Standorts Schleswig-Holstein. Der Erlass der Landesregierung zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplanes 2010 und der Teilaufstellung der Regionalpläne zur Windenergie gibt an einigen Stellen nicht die richtige Antwort“, so&nbsp; Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender im Bundesverband WindEnergie Schleswig-Holstein.</p> <p>„Es besteht die reale Gefahr, dass der Erlass zu einem Abbruch des dynamischen Zubaus der preiswerten Windenergie an Land führt. Dies wäre nachteilig für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein. Die Fülle der mit dem Erlass erstmalig definierten harten Tabubereiche, pauschale Abstandsfestlegungen sowie die lange Liste der weichen Tabubereiche wird den Herausforderungen der Energiewende nicht gerecht. So hat die Landesregierung selber Gutachten in Auftrag gegeben, die zeigten, dass pauschale Abstände um <abbr title="Funkfeuer für die Luftfahrtnavigation. VOR sendet rotierende Funksignale aus und ist eine Form des Drehfunkfeuers."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term231" title="Funkfeuer für die Luftfahrtnavigation. VOR sendet rotierende Funksignale aus und ist eine Form des Drehfunkfeuers.">VOR</a></abbr>- und <abbr title="DVOR steht für Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (Doppler-UKW) und ist eine sehr genaue Form des Drehfunkfeuers."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term212" title="DVOR steht für Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (Doppler-UKW) und ist eine sehr genaue Form des Drehfunkfeuers.">DVOR</a></abbr>-Anlagen nicht erforderlich seien. Überraschend und entgegen der bisherigen Position der Landesregierung fordert sie nun einen 15 km-Radius.</p> <p>Für uns steht fest, dass der Ausbau der preiswerten Windenergie an Land, als der tragenden Säule der Transformation unserer Energiewirtschaft, im öffentlichen Interesse liegt. Dies muss dazu führen, dass es sowohl von Seiten der Politik als auch der Verwaltung eine positive Herangehensweise an den weiteren Ausbau gibt. Der jetzt vorgestellte Erlass ist dagegen ein rein restriktiver Ansatz der in vielen Regionen auf eine Art Verhinderungsplanung hinausläuft, die wir bislang in Norddeutschland nicht kannten. Es wäre sinnvoll, wenn die Landesregierung trotz des Drucks den die durch die Gerichtsentscheidungen ausgelöste planerischer Unsicherheit bewirkt, mit einem insgesamt positiveren Ansatz aktiv wird. Schleswig-Holstein darf jetzt nicht in planerische Starre verfallen, sondern muss nach vorn gehen“, forderte Reinhard Christiansen. „Die Branche ist bereit sich der Diskussion zu stellen und gemeinsam mit der Landesregierung und den Kommunalverbänden gute Lösungen zu erarbeiten.“</p> <p class="BWETEXT"><span style="text-decoration: underline;">Bemerkung:</span> Nähme man als Zielvorgabe für den Erlass die Zielvorgaben aus dem Monitoringbericht der Landesregierung, sollte Schleswig-Holstein in den nächsten zehn Jahren genügend Erzeugungseinheiten haben, um 300 Prozent des Bruttostromverbrauchs zu erzeugen, mindestens 22 Prozent Wärme (impliziert für 2020 ca. 18 Prozent) und mindestens 10 Prozent am E-Mobile-Verkehr. Ebenfalls ist im Monitoringbericht zu lesen, dass der Umfang der bisherigen Flächenausweisungen (rund 1,7 Prozent der Landesfläche) mindestens beizubehalten ist.<br />Solcherlei Zielvorgaben fehlen im Erlass.</p> <p class="BWETEXT"><strong>Download Präsentation:</strong> <a href="/system/files/attachments/press-release/2015/norden-muss-vorreiterrolle-bei-energiewende-verteidigen/20150702-praesentation-lpk-winderlass.pdf" class="file-link" title="Der neue Windatlas aus Sicht der Branche">Der neue Windatlas aus Sicht der Branche</a></p> <p class="BWETEXT"><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Industriestraße 30a, 25813 Husum<br />Telefon: 04841 66 32 10, Mobil: &nbsp;&nbsp; &nbsp;0152 33 73 96 18<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2015/norden-muss-vorreiterrolle-bei-energiewende-verteidigen/20150702-praesentation-lpk-winderlass.pdf" type="application/pdf; length=746381" title="20150702-praesentation-lpk-winderlass.pdf">Der neue Windatlas aus Sicht der Branche</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Planung Windenergie Thu, 02 Jul 2015 09:25:36 +0000 4580 at https://www.wind-energie.de Landesverband Bayern mit neuer Spitze https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/landesverband-bayern-mit-neuer-spitze <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einem Treffen der sieben Regionalvorstände wurde der Landesvorstand im Bundesverband WindEnergie Bayern neu gewählt. Nach 12 Jahren an der Spitze trat Günter Beermann nicht erneut an.<br />„Vor uns liegt die Herausforderung die Energiewende in Bayern wieder auf das richtige Gleis zu setzen. Hierfür ist Erfahrung wichtig aber noch mehr Tatkraft, Ausdauer und Beharrlichkeit erforderlich. Nach der erfolgreichen Aufbauarbeit ist es nun an der Zeit den Staffelstab zu übergeben“, so der 72jährige Günter Beermann, der dem Landesvorstand weiter beratend zur Verfügung steht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der gesamte LV-Vorstand wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen durch die sieben Regionalvorstände gewählt. Neuer Vorsitzender ist Raimund Kamm (63), der von Dr. Bernd Wust, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Kapellmann und Partner, und Robert Sing, Projektierer aus Landsberg am Lech, unterstützt wird.</p> <p>„Bayern wollte sich mit einem hoch ambitionierten Energiekonzept ‚Energie innovativ‘ an die Spitze der Energiewende schieben. Die Windenergie sollte dabei eine herausgehobene Rolle spielen. Nach der letzten Landtagswahl wurde die bereits eingesetzte positive Entwicklung abrupt gestoppt.</p> <p>Wir werben dafür, die Chancen der preiswerten Windenergie an Land für die Energiewende und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort wieder zu ergreifen und den Schalter erneut auf Grün zu stellen. Deutschlands größter Flächenstaat kann dank moderner Technik ein Drittel des Stromverbrauchs aus sauberer und preiswerter Windkraft decken. Die Windmüller im Freistaat erleben bei Tagen der Offenen Tür große Besucherschlangen. Dies zeigt, dass in der Bevölkerung die Zustimmung zur Energiewende mit Solar und Windkraft groß ist. Auch das muss die Staatsregierung berücksichtigen! Die Erneuerbaren Energien sind unsere Zukunft“, so Raimund Kamm.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Verband Windenergie Tue, 30 Jun 2015 10:53:22 +0000 4578 at https://www.wind-energie.de Windkraftbranche unterstützt öffentliche Aktion für Klimaschutz in Berlin https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2015/windkraftbranche-unterstuetzt-oeffentliche-aktion-fuer-klimaschutz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband WindEnergie (BWE) unterstützt die von campact, BUND, NABU und Greenpeace getragen öffentliche Aktion vor dem Kanzleramt und unterstreicht am Mittwoch so noch einmal, dass die in Elmau beschlossenen Klimaschutzziele durch verbindliche nationale Regelungen umgesetzt werden müssen. Hierfür wäre die von Minister Sigmar Gabriel vorgeschlagene Klimaschutzabgabe ein praktikables, einfaches und effektives Modell. Gerade mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris darf es jetzt keine faulen Kompromisse geben“, machte BWE-Präsident Hermann Albers deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwoch entscheiden die Spitzen der Koalition im Kanzleramt über die Grundsätze des deutschen Klimaschutzbeitrags. Es steht zu befürchten, dass der Entwurf des Klimaschutzgesetzes von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel beerdigt und durch ein milliardenschweres Subventionsprogramm für die fossile Energiewirtschaft ersetzt wird. Die Menschenkette vor den Toren des Kanzleramtes soll zusammen mit der Übergabe von 300.000 Unterschriften ein starkes Zeichen setzen, dass dies nicht im Interesse der Wählerinnen und Wähler ist.</p> <p>„Wir wissen, dass die Bundesregierung sich aktuell einer Fülle von Herausforderungen gegenüber sieht. Trotzdem darf die in Deutschland sehr erfolgreiche Transformation der Energiewirtschaft nun nicht durch Abwarten und Zögern abgebremst werden. Die Marktverzerrungen durch Überkapazitäten im Strommarkt sind enorm. Es besteht die Chance, dass die Klimaschutzabgabe zum geordneten Rückzug fossiler Überkapazitäten beiträgt. Diese Chance darf Deutschland sich nicht entgehen lassen“, so Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiewende Klimaschutz Windenergie Tue, 30 Jun 2015 08:46:27 +0000 4575 at https://www.wind-energie.de