Die zentrale Botschaft der Branche: Die Windenergie steht bereit, noch mehr Verantwortung für die Stromversorgung der Industrie und der Verbraucherinnen und Verbraucher in der Region zu übernehmen. Dafür braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen und die richtige Infrastruktur, damit das enorme Potenzial der Windenergie voll ausgeschöpft werden kann.
Über die jetzt notwendigen Schritte sprechen der saarländische Wirtschafts- und Energieminister Jürgen Barke, BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm und weitere Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter auf der Podiumsdiskussion des Branchentags. Im Fokus stehen die Pläne der Bundesregierung für EEG und Netzanschlusspaket. Sie drohen, erhebliche neue Hürden für Investitionen in Windenergieprojekte zu schaffen und den Ausbau dramatisch zu verlangsamen.
„Eine starke Industrieregion braucht verlässlichen und bezahlbaren Strom. Windenergie leistet dazu einen unverzichtbaren Beitrag. Damit diese Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann, muss der bundesgesetzliche Rahmen stimmen. Wir erleben jetzt allerdings konträr zu Koalitionsvertrag und Klimaschutzplan stehende Gesetzentwürfe, die Planungssicherheit und Investitionen gefährden. Es braucht den Zubau bei Wind und PV, den Ausbau und die Digitalisierung der Stromnetze sowie stärkere marktwirtschaftliche Instrumente wie PPAs und Direktbelieferung“, erklärt BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm.
Bei der Korrektur der Pläne der Bundesregierung kommt den Ländern nun eine zentrale Rolle zu. Gerade industrie- und innovationsstarke Regionen wie Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland müssen darauf drängen, dass die Ausbauziele auch tatsächlich erreichbar bleiben und zusätzliche erneuerbare Stromerzeugung dem Wirtschaftsstandort Rückenwind gibt. So stärkt die Landespolitik Wettbewerbsfähigkeit, regionale Wertschöpfung, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz.
Die Anmeldung zum Branchentag ist unter diesem Link möglich: https://ee-hub.de/veranstaltungen/kongress-branchentag/windbranchentag-rheinmainsaar-09-2026

