Windbranche wartet auf politische Weichenstellungen für neue Ausbaudynamik

„Die Zubauzahlen und Genehmigungen bei der Windenergie an Land zeigen langsam wieder nach oben. Dies zeigen die heute wiedergegebenen vorläufigen Zahlen der Fachagentur Wind an Land für das 1. Halbjahr 2020. Von einer wirklichen Dynamik sind wir jedoch weit entfernt. Die Schwäche im Zubau besteht weiter und trägt den Erfordernissen der Energiewende nach wie vor in keiner Weise Rechnung“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

„Ohne sehr schnelle gesetzliche Regelungen wird die Delle beim Ausbau der Windenergie an Land unnötig verlängert. Die Aufgabenliste des Windgipfels von September 2019 ist nach wie vor nicht abgearbeitet. Leicht zu lösende Aufgaben, müssen jetzt geklärt werden. Dazu gehört ohne Zweifel die Frage der Abstände um die Drehfunkfeuer. Allein hier sind Projekte im Umfang von rund 4.800 Megawatt blockiert. Während die Energiewende u.a. mit der Nationalen Wasserstoffstrategie eigentlich beschleunigt wird, fehlt der dafür erforderliche zügige Zubau Erneuerbarer Kapazitäten. Ein verbindliches Zeit- und Mengengerüst zur Erreichung der Ziele ist überfällig“, so Hermann Albers.

 

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