Stadtwerke und Energiewende gehören zusammen

„Die Energiewende führt zu dezentralen Energieerzeugungsstrukturen. Die Zeit der Großkraftwerke ist definitiv vorbei. Das Zusammenspiel von Fotovoltaik, Windenergie, Biogas, KWK-Lösungen und flexiblen Gaskraftwerken sowie die Abstimmung von Erzeugung und Verbrauch werden daher immer wichtiger. Hier sind die Stadtwerke in einer guten Ausgangsposition.

Bei einer aktiven Teilnahme an Energiewende werden Stadtwerke daher klar auf der Gewinnerseite stehen“, ist Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident Bundesverband WindEnergie (BWE) überzeugt. Er sprach heute auf dem 7. Stadtwerketag Ostdeutschland in Potsdam.

„Im Strommarkt ist der Siegeszug der Erneuerbaren Energien nicht mehr aufzuhalten. Alle Akteure im Markt stellen sich darauf ein und investieren in den Ausbau Erneuerbarer Technologien. Wir stehen unmittelbar vor der 2. Stufe der Energiewende. Jetzt gilt es erste Schnittstellen für die Kopplung der Sektoren Strom, Mobilität und Wärme zu schaffen. Über diese lassen sich marktwirtschaftlich tragfähige Lösungen anschieben, die wir ab 2020 unbedingt benötigen. Erste Stadtwerke sind mit Power to Gas und Power to heat oder mit Quartierlösungen im Mietwohnungsbau über effizienten KWKs beispielgebend. Diesen Weg gilt es fortzusetzen“, machte Jan Hinrich Glahr deutlich.

Mit Blick auf die EEG Novelle 2016 warb der Vizepräsident des BWE für die von der Europäischen Kommission ausdrücklich zugelassenen Ausnahmen von Ausschreibungen für Projekte mit bis zu 18 MW installierter Leistung. Wenn kleine Akteure, Genossenschaften und Stadtwerke auch unter Ausschreibungen eine reale Chance der Teilhabe erhalten, ist dies eine Maßnahme, um Akzeptanz vor Ort zu erhalten.

„Wir sind international deshalb so erfolgreich, weil wir einen starken deutschen Binnenmarkt haben, auf welchem die Effektivität der Anlagen immer weiter verbessert wird und technische Innovation breit getestet und eingeführt werden. Voraussetzung hierfür ist eine große Anzahl mittelständischer Akteure. Für den Exporterfolg bildet der deutsche Markt die Grundlage. Deshalb appellieren wir an die Bundesregierung, dafür Sorge zu tragen, dass der mittelständisch geprägte deutsche Markt stabil und dynamisch wachsen kann“, so Jan Hinrich Glahr.

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