Ausdrücklich lobt Heidebroek die angekündigte Digitalisierung der Verteilnetze, den beschleunigten Smart-Meter-Rollout sowie den Abbau bürokratischer Hürden: „Eine verlässliche Datengrundlage, digitale Netzsteuerung und schnellere Genehmigungen ermöglichen einen effizienteren Netzbetrieb und beschleunigen Netzanschlüsse. So können die Systemkosten erheblich gesenkt werden. Davon profitieren Windenergie, Industrie und Verbraucher gleichermaßen.“
Neben der konsequenten Umsetzung der vereinbarten Leitlinien sind zudem praxistaugliche Regelungen für marktwirtschaftliche Instrumente wie Direktbelieferung und Power-Purchase-Agreements, ein beschleunigter Ausbau der Speicherkapazitäten sowie der konsequente Abbau regulatorischer Hemmnisse nötig.
„Der Ausbau der Windenergie bringt Deutschland entscheidend voran, wenn Netze, Speicher und Digitalisierung Schritt halten. Mit ihren Beschlüssen macht die Koalition einen wichtigen Schritt, um Deutschlands Energieversorgung unabhängiger, widerstandsfähiger und zukunftsfest aufzustellen. Doch die Zeit drängt. Die Bundesregierung muss das neue Momentum nutzen und zügig konkrete Maßnahmen ergreifen“, betont Heidebroek.

