CO2-Mindestbepreisung im Stromsektor gehört auf die Tagesordnung - BWE begrüßt Brancheninitiative aus der Energiewirtschaft

Gestützt auf eine Studie der FTI Consulting LLP (FTI) fordern eine Woche vor der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 eine Reihe von Global Playern der Energiewirtschaft die Einführung eines CO2-Mindestpreises im Energiesektor und die CO2-Bepreisung für die Transport- und Gebäudesektoren. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) begrüßt die Initiative ausdrücklich. Die Studie des Beratungsunternehmens FTI Consulting analysiert die ökonomischen Aspekte und Umsetzungsmöglichkeiten einer solchen CO2-Mindestbepreisung. Die Studie zeigt, dass das EU-Emissionshandelssystems (ETS) nicht ausreichen wird, um die ambitionierten europäischen Dekarbonisierungsziele zu erreichen.

„Die Debatte um eine CO2-Bepreisung gehört jetzt auf die politische Tagesordnung. Deutschland sollte die Debatte ehrlich und offensiv führen, auch um nicht mit völlig leeren Händen zur UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 zu erscheinen. Die CO2-Mindestpreis würde dazu beitragen einen fairen Marktplatz für Energie zu schaffen. Die Einführung eines solchen CO2-Mindestpreises würde die Kostenvorteile der Erneuerbaren Energien noch sichtbarer machen. So sind die Windenergie unter Berücksichtigung der CO2-Folgekosten gemeinsam mit Fotovoltaik schon heute die kostengünstigste Variante der Stromerzeugung. Die Einführung eines nationalen CO2-Preises würde weitere Investitionen in die Zukunftstechnologie Wind anreizen. Ein nationaler CO2-Mindestpreis ist ein entscheidender Beitrag um die Verpflichtungen aus internationalen Klimavereinbarungen und nationaler Umsetzungsstrategie erreichbar zu machen“, kommentiert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, die Studienergebnisse.

Ihre Ansprechpartner für Pressefragen

Wolfram Axthelm - Geschäftsführer Bereich Strategie und Politik


Wolfram Axthelm
Geschäftsführer
Kommunikation, Politik, Europa und Strategie

Tel.:+49 (0)30 212341-210
Fax:+49 (0)30 212341-410
E-Mail: presse@wind-energie.de

Christoph Zipf - Referent Presse und Medien


Christoph Zipf
Referent
Presse und Medien


Tel.:+49 (0)30 212341-217
Fax:+49 (0)30 212341-410
E-Mail: c.zipf@wind-energie.de