BWE begrüßt Maßnahmenvorschläge von NABU und Grünen

BWE begrüßt Maßnahmenvorschläge von NABU und Grünen

Der Bundesverband WindEnergie begrüßt die substanziellen Vorschläge von NABU und Bündnis90/DIE GRÜNEN zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie. Dieser wichtige Impuls könne einen wesentlichen Beitrag für die dringend notwendige Dynamisierung des Zubaus der Windenergie an Land leisten.

„Was die Naturschutzorganisation NABU und die Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN in ihrem gemeinsamen Papier vorgelegt haben, kann sich sehen lassen. Die hier skizzierten, sehr konkreten Maßnahmenvorschläge können zu einem ganz wesentlichen Beitrag für die erfolgreiche Beschleunigung der Energiewende werden“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE).

„Viel zu lange wurde hingenommen, dass die Gegner der Energiewende den Natur- und Artenschutz missbrauchen. Zu oft verleiben sich Klimaleugner den Natur- und Artenschutz, aber auch die Sorge um den deutschen Wald, ein. Dieser Aneignung muss deutlich widersprochen werden. Das am Wochenende veröffentlichte Papier wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Die Vorschläge des NABU und der Grünen setzen den richtigen Fokus“, unterstrich der BWE-Präsident.

„Grüne und NABU haben Recht: Schon im EEG 2021 muss die Grundlage für einen nachhaltigen Zubau der Windenergie gelegt werden. Dies betrifft ehrliche Strommengenziele genauso wie deren landesspezifische Umsetzung. Es geht aber auch um den Link zu Klimaschutzgesetz, EnWG, BauGB und Raumordnungsgesetz. Für eine ganze Reihe von zu Recht angesprochenen Handlungsnotwendigkeiten gibt es bereits konkrete Gesetzesvorschläge aus der Plattform Genehmigungshemmnisse der Fachagentur Wind an Land. Hieran hatten Verbände der Branche gemeinsam mit Natur- und Umweltverbänden gearbeitet. Zusätzlich liegen mit dem Aktionsplan für mehr Genehmigungen konkrete Gesetzesvorschläge unseres Verbandes vor. All diese Vorschläge lassen sich noch für das EEG 2021 nutzen.

Die zweite Ebene betrifft dann die Umweltministerkonferenz. Die Grünen stellen immerhin in 11 der 16 Bundesländer die verantwortlichen Minister. Es muss daher auch hier gelingen unter Beteiligung von Natur- und Umweltverbänden und der Energiewirtschaft zu klaren Beschlüssen zu kommen. Statt in einer Sonder-Umweltministerkonferenz noch in dieser Woche überstürzt zu agieren, braucht es einen gemeinsamen Beteiligungsprozess, der im Frühjahr 2021 zu Ergebnissen führt“, machte Hermann Albers deutlich.

Das Papier von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und NABU können Sie hier einsehen.

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Wolfram Axthelm

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