Breite Abbildung der gesamten Windenergiebranche - BWE mit neuem Bundesvorstand

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) ist mit über 20.000 Mitgliedern die starke Stimme der international agierenden deutschen Windenergiebranche. Gestern trafen sich 221 Delegierte - die über 400 Stimmen aus den 43 Regional- und 13 Landesverbänden auf sich vereinten - zur jährlichen Delegiertenversammlung des Verbandes im Hannover Congress Centrum (HCC).

BWE-Präsident Hermann Albers blickte in seiner Eröffnungsrede auf ein herausforderndes Jahr für die Branche zurück, in dem die fachliche Arbeit des Bundesverbands besonders stark gefordert war. Er zeichnete die politischen Rahmenentscheidungen des Jahres nach und wies auf aktuelle politische Diskussionen hin. „Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit. Die Begrenzung der CO2-Emissionen über alle Sektoren hinweg geht uns alle an. Daher sollte Klimaschutz auch explizit als Ziel im Grundgesetz verankert werden. Flankierend dazu fordern wir gemeinsam mit anderen Verbänden und Unternehmen aus sämtlichen Teilen der Energiewirtschaft eine effektive CO2-Bepreisung. In diesem Bereich hat sich auch Dank unseres Einsatzes im vergangenen Jahr viel getan. Die Bundesregierung will und muss sich nun mit diesem Thema beschäftigen.“

Hermann Albers unterstrich die Notwendigkeit jetzt gemeinsam zu agieren. Nur so ließe sich erreichen, dass die Politik die Rahmenbedingungen für einen flächendeckenden und deutschlandweiten Ausbau der Windenergie gestaltet. Der BWE sei für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt.

Im Zentrum der diesjährigen Delegiertenversammlung standen die turnusmäßigen Wahlen zum BWE-Bundesvorstand. Nach der beschlossenen Änderung der Satzung anlässlich der letzten Delegiertenversammlung wurde nun erstmals nach einer neuen Systematik gewählt, die sicherstellt, dass der BWE-Vorstand die gesamte Breite der Branche abbildet. Für das BWE-Präsidium gewählt wurden:

  • Hermann Albers, Präsident (mit 361 Ja-Stimmen und 6 Nein-Stimmen im Amt bestätigt)
  • Bärbel Heidebroek, Landesverband Niedersachsen, Vizepräsidentin
  • Andreas Jesse, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Vizepräsident
  • Björn Spiegel, Unternehmensvertreter, Vizepräsident
  • Joachim Wierlemann, Unternehmensvertreter, Vizepräsident

Als weitere Mitglieder des Gesamtvorstands wurden gewählt:

  • Horst Leithoff, Landesverband Schleswig-Holstein
  • Christian Oberbeck, Landesverband Baden-Württemberg
  • Heinrich Bartelt, Landesverband Sachsen-Anhalt
  • Ralf Hendricks, Unternehmensvertreter
  • Dieter Fries, Vertreter des Arbeitskreis Weiterbetrieb
  • Johannes Schiel, Vertreter des Hersteller- und Zuliefererbeirats
  • Philipp von Tettau, Vertreter des Juristischen Beirats
  • Roman Wagner vom Berg, Vertreter des Windgutachterbeirats

„Der Verband hat sich hervorragend aufgestellt, um die herausfordernden Erwartungen aus der Branche selbst, der Politik, den Medien und der Öffentlichkeit fachlich solide zu beantworten. Die Windbranche geht derzeit zwar durch eine Talsohle, aber mit Blick auf die internationalen und nationalen Ausbauziele für Erneuerbare Energien bis 2030 blicken wir mittel- und langfristig auf große Wachstumschancen. Durch die Elektrifizierung der Sektoren Mobilität und Wärme wird der Bedarf an Erneuerbarem Strom weiter deutlich steigen. Die Windenergie bleibt die Säule der Energiewende, genauso wie der BWE die starke Stimme des Winds gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit bleibt“, so Präsident Hermann Albers.

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