20 Jahre EEG: Durchbruch für die Erneuerbaren Energien, Innovationsschub für die Windenergie

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine Erfolgsgeschichte. Knapp die Hälfte des 2019 öffentlich eingespeisten Stroms kamen aus Erneuerbaren Energien. Windkraft ist aktuell die stärkste Energiequelle in Deutschland. Dennoch steht der Bereich vor vielen regulatorischen Hindernissen. Die Politik muss jetzt Hemmnisse und Blockaden beseitigen und der Windenergie ermöglichen einen starken Beitrag zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen nach der Corona-Krise zu leisten.

In 20 Jahren hat das EEG den Weg für die Erneuerbaren Energien in Deutschland geebnet. Über 46 Prozent der öffentlichen Nettostromerzeugung kamen im vergangenen Jahr aus erneuerbaren Energien. Vor allem der Bereich Windenergie hat seit der Einführung des Gesetzes Erfolgsgeschichte geschrieben. „Viele unserer Mitglieder sind Energiewendemacher der ersten Stunde, waren schon vor dem EEG aktiv und konnten vor 20 Jahren mit neuem Engagement durchstarten“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Der Erfolg könne sich sehen lassen: 2019 war die Windenergie mit 24,6 Prozent erstmals die stärkste Energiequelle im deutschen Strommix, deutlich vor Braunkohle (19,7) und Kernkraft (13,8). „Heute sind die Erneuerbaren der Garant für Klimaschutz. Herzlichen Glückwunsch EEG und einen großen Dank an unsere Mitglieder die sich gestern, heute und auch in Zukunft für die Windenergie einsetzten“, so Hermann Albers.

Trotz des Erfolgs in den vergangenen Jahren steht die Windenergie vor großen Hindernissen. „Wir erleben im zweiten Jahr in Folge, wie der Stillstand den regulatorischen Rahmen in der Energiewirtschaft prägt. Notwendige Entscheidungen werden aufgeschoben, in Arbeitsgruppen delegiert und in Aufgabenlisten abgelegt. Gleichzeitig sehen wir, dass ein schneller Wiederanlauf für die Windenergie an Land erforderlich ist, um die Nachfrage nach CO2-freiem Strom zu bedienen. Dies wird auch nach der aktuell die gesamte Wirtschaft belastenden Corona-Krise so sein. Unsere Branche steht mit einem starken Wertschöpfungsnetzwerk bereit, den wirtschaftlichen Neustart zu unterstützen. Um schnelle Investitionen anzustoßen, braucht es den Abbau von administrativen Hemmnissen“, so Hermann Albers.

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