Polemik gegen Erneuerbare Energien nicht sachgerecht

19. September 2013

Polemik gegen Erneuerbare Energien nicht sachgerecht

Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Sylvia Pilarsky-Grosch, hat den so genannten Masterplan des BDI zur Umsetzung der Energiewende als nicht sachgerechten Beitrag bezeichnet. „Statt polemischen Debatten gegen die Erneuerbaren Energien brauchen wir eine ehrliche Diskussion über die Fortsetzung der bislang sehr erfolgreichen Energiewende in Deutschland. Die Erneuerbaren Energien haben inzwischen gut 25 Prozent Marktanteil erobert.

Die tausende kleinen dezentralen Erzeuger erneuerbarer Energien sind längst keine Nischenanbieter mehr. Dass der Verlust von Markanteilen schmerzt, ist nachvollziehbar. Die Reaktion des BDI darauf allerdings nicht. Statt Atom, Kohle und Öl zu verteidigen, sollte auch die Industrie mithelfen, die politisch gewollte und von der Bevölkerung unterstützte Energiewende zum Erfolg werden zu lassen. Statt zwei Schritte zurück, sollten wir Schritt für Schritt vorwärts gehen“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.

„Windenergie wird immer mehr zur tragenden Säule der Energiewende. Wir haben an Land eine erfolgreiche und ausgereifte Technologie etabliert. Wir sind als Bundesverband WindEnergie sehr dafür, die Kosten für Bürger und Industrie im Griff zu behalten. Deshalb bringen wir uns aktiv in die Debatte um eine sinnvolle Reform des EEG zum 1.1.2015 ein. Windenergie ist mit einer Vergütung von knapp über 9 ct/kWh selbst an Binnenlandstandorten preiswert. Die auf 20 Jahre feststehende Vergütung bedeutet stabile Preise und sichere Planbarkeit. Inflationsbereinigt, sind die Vergütungen überschaubar.

Viele unserer Mitglieder sind zudem längst in der Direktvermarktung. Der dezentrale Ausbau der Windenergie sorgt außerdem für Ausgleichseffekte im Angebot und auch Speichertechnologien sind - wie die heutige Eröffnung in einer Anlage zur Speicherung von Windenergie über Wasserstoff in der Nähe von Altentreptow/Mecklenburg-Vorpommern oder das neue Produkt E.ON WindGas zeigen – dem Experimentierstadium entwachsen.

Der BDI sollte die positive Entwicklung anerkennen, die deutschen Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern sowie mutigen Investoren und Pionieren der Erneuerbaren Energien zu verdanken ist. Wir setzen Maßstäbe und sind deshalb auch im Export sehr erfolgreich. Mit einem Exportanteil von heute 67 Prozent sichert die Windbranche den Innovations- und Industriestandort Deutschland“, machte Sylvia Pilarsky-Grosch deutlich.

Wolfram Axthelm
Pressesprecher
Tel.: +49 30 212341 251
Fax.: +49 30 212341 410
w.axthelm@wind-energie.de

Sylvia Pilarsky-Grosch: Polemik gegen Erneuerbare Energien nicht sachgerecht

Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Sylvia Pilarsky-Grosch, hat den so genannten Masterplan des BDI zur Umsetzung der Energiewende als nicht sachgerechten Beitrag bezeichnet.

„Statt polemischen Debatten gegen die Erneuerbaren Energien brauchen wir eine ehrliche Diskussion über die Fortsetzung der bislang sehr erfolgreichen Energiewende in Deutschland. Die Erneuerbaren Energien haben inzwischen gut 25 Prozent Marktanteil erobert. Die tausende kleinen dezentralen Erzeuger erneuerbarer Energien sind längst keine Nischenanbieter mehr. Dass der Verlust von Markanteilen schmerzt, ist nachvollziehbar. Die Reaktion des BDI darauf allerdings nicht. Statt Atom, Kohle und Öl zu verteidigen, sollte auch die Industrie mithelfen, die politisch gewollte und von der Bevölkerung unterstützte Energiewende zum Erfolg werden zu lassen. Statt zwei Schritte zurück, sollten wir Schritt für Schritt vorwärts gehen“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.

„Windenergie wird immer mehr zur tragenden Säule der Energiewende. Wir haben an Land eine erfolgreiche und ausgereifte Technologie etabliert. Wir sind als Bundesverband WindEnergie sehr dafür, die Kosten für Bürger und Industrie im Griff zu behalten. Deshalb bringen wir uns aktiv in die Debatte um eine sinnvolle Reform des EEG zum 1.1.2015 ein. Windenergie ist mit einer Vergütung von knapp über 9 ct/kWh selbst an Binnenlandstandorten preiswert. Die auf 20 Jahre feststehende Vergütung bedeutet stabile Preise und sichere Planbarkeit. Inflationsbereinigt, sind die Vergütungen überschaubar.

Viele unserer Mitglieder sind zudem längst in der Direktvermarktung. Der dezentrale Ausbau der Windenergie sorgt außerdem für Ausgleichseffekte im Angebot und auch Speichertechnologien sind - wie die heutige Eröffnung in einer Anlage zur Speicherung von Windenergie über Wasserstoff in der Nähe von Altentreptow/Mecklenburg-Vorpommern oder das neue Produkt E.ON WindGas zeigen – dem Experimentierstadium entwachsen.

Der BDI sollte die positive Entwicklung anerkennen, die deutschen Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern sowie mutigen Investoren und Pionieren der Erneuerbaren Energien zu verdanken ist. Wir setzen Maßstäbe und sind deshalb auch im Export sehr erfolgreich. Mit einem Exportanteil von heute 67 Prozent sichert die Windbranche den Innovations- und Industriestandort Deutschland“, machte Sylvia Pilarsky-Grosch deutlich.

Wolfram Axthelm
Pressesprecher
Tel.: +49 30 212341 251
Fax.: +49 30 212341 410
w.axthelm@wind-energie.de

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Tags: Direktvermarktung, EEG, Energiewende, Speicher



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