Rückbau

Rückbau

Eine Windenergieanlage hat eine geplante Einsatzzeit von rund 20 Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit muss die Anlage abgebaut, entsorgt und das Grundstück in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.

Die Kosten des Abbaus sollten in der Laufzeit der Anlage eingespart werden, um den Rückbau zu sichern. Diese Bedingungen werden in der Regel in der Baugenehmigung erwähnt. In manchen Bundesländern müssen die Rückbaukosten bereits bei Projektbeginn durch eine Bürgschaft abgesichert werden.

Oft ist es rentabel eine Windenergieanlage vor ihrer Ablaufzeit abzubauen, und durch eine neue, größere Anlage zu ersetzen (so genanntes Repowering). Die alte Anlage kann dann wohlmöglich sogar wiederverkauft und weiterhin genutzt werden.

Die Windenergieanlage wird mit Hilfe eines Kranes Stück für Stück demontiert und abtransportiert. Zuerst werden die Blätter von der Nabe abgetrennt, anschließend werden die Nabe und die Gondel demontiert. Der Turm wird dann abgeschraubt. Die Schaltanlage und die Übergabestation (Trafo) werden abgebaut und die Kabel werden ausgegraben. Das Fundament muss entfernt werden, eventuell aber nur so tief, dass eine landwirtschaftliche Nutzung wieder möglich ist.

Recycling

Eine Windenergieanlage besteht hauptsächlich aus Metall und GFK. Stahl und Kupfer werden für den Rohmaterialpreis weiterverkauft und für andere Konstruktionen wieder verwertet. Beton und Glasfasern werden zerstückelt und zum Beispiel für den Straßenbau als Aufschüttung verwendet.

Tags: Repowering, Umwelt



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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/technik/betrieb/rueckbau