Greenpeace-Studie zur regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

03. September 2013

Greenpeace-Studie zur regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sorgen für signifikante Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbeiträge in deutschen Regionen. Das hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in einer Studie zur Wertschöpfung durch den Ausbau Erneuerbarer Energien im Jahr 2012 im Auftrag von Greenpeace aufgezeigt. Bundesweit belief sich demnach die Wertschöpfung durch Erneuerbare auf 17 Milliarden Euro.

66 Prozent der Wertschöpfung fallen in Städten und Gemeinden an. Auch strukturschwache ländliche Regionen würden von dieser Entwicklung stark profitieren.

Das IÖW bezog erstmals auch die indirekte Wertschöpfung durch Vorleistungen von Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen in die Rechnung mit ein, so dass ein Gesamtwert von 25 Milliarden Euro ermittelt wurde.

Bundesweit entstanden zwei Drittel der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in den Bereichen Installation, Planung und Betrieb. Die dezentrale Struktur schaffe Arbeitsplätze und führe zu Unternehmensgewinnen und Steuereinnahmen für Kommunen.  

Das IÖW hat zudem eine Kosteneinsparung durch den Einsatz Erneuerbarer Energien ermitteln können: durch ihren Einsatz wurden Importkosten für fossile Energieträger in Höhe von 6 Milliarden Euro gespart.

Die ausführliche Studie finden Sie hier zum Download.



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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/greenpeace-studie-zur-regionalen-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energien