BWE-Bayern fordert Moratorium für 10-H-Regel bis zum Ende des Bayerischen Energiedialogs

10. November 2014

BWE-Bayern fordert Moratorium für 10-H-Regel bis zum Ende des Bayerischen Energiedialogs

Der Bundesverband Windenergie in Bayern hat sich heute dafür ausgesprochen, während der Dauer des von Staatsministerin Aigner initiierten Energiedialogs ein Moratorium für die sogenannte 10-H-Regelung zu erlassen.

In einem Schreiben an die Staatsregierung und den Teilnehmerkreis des Energiedialogs begründet der BWE-Landesvorsitzende Günter Beermann seine Forderung damit, dass der Energiedialog laut Aussage der Staatsministerin ergebnisoffen sein soll. "Dann dürfen nicht gleichzeitig Fakten wider die Energiewende geschaffen werden," mahnt Beermann.

Er verweist in dem Schreiben darauf, dass sich auch die Staatsregierung für den Stromnetzausbau, der bereits vor eineinhalb Jahren im Bundestag und im Bundesrat als Planungsgesetz beschlossen wurde, ein Moratorium bis zum Ende des Bayerischen Energiedialogs ausbedungen habe. Vor diesem Hintergrund sei die für den 12. November geplante Verabschiedung der 10-H-Regel im Landtag nicht zu rechtfertigen.

BWE-Brief an die Teilnehmer des Bayerischen Energiedialogs  

Christoph Markl-Meider, BWE-Bayern Presse
Tel. +49 841-975915, Mobil +49 179-5975863
c.markl-meider@bwe-regional.de

Rückfragen:
Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern
Landesvorsitzender Dipl.-Ing.  Günter Beermann
Tel. +49 89 72 77 99 40, g.beermann@bwe-regional.de

Tags zum Artikel: Bundesländer, Energiepolitik, Planung, Windenergie, Windkraft



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Quelle: www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-bayern-fordert-moratorium-fuer-10-h-regel-bis-zum-ende-des-bayerischen