Sachsen

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In Sachsen steckt die Windenergie im Bundesvergleich noch in den Kinderschuhen. Dennoch nimmt die Anzahl von Windenergieanlagen auch hier stetig zu und die installierte Leistung hat sich innerhalb von zehn Jahren verdreifacht.

Nach 44 MW Neubau im Jahr 2010 steht der Freistaat Sachsen unmittelbar vor der 1.000-MW-Grenze. Binnen zehn Jahren hat sich die installierte Windenergieleistung verdreifacht. Allerdings bleibt das Bundesland deutlich hinter den Nachbarn Brandenburg und Sachsen-Anhalt zurück. In ihren Klimaschutzzielen strebt die Landesregierung bis 2020 an, den Anteil Erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch auf 24 Prozent zu verdoppeln. Dafür sind 2.530 GWh Windstrom eingeplant.

Bisher erzeugen WEA in Sachsen 1.400 GWh jährlich. Zur Steigerung setzt das Land auf Repowering. Dabei sollen 335 Altanlagen gegen 190 moderne WEA ersetzt werden. Davon verspricht sich die Landesregierung 950 GWh Ertragszuwachs. Zusätzlich sollen 60 neu gebaute WEA 370 GWh Windstrom jährlich liefern. Bescheidene Ausbauziele, die faktisch auf einen Rückgang an Anlagen und Standorten hinauslaufen. Sachsen hat 0,8 Prozent der Landesfläche zur Nutzung von Windenergie ausgewiesen.

Potenziale der Windenergie

Die Windenergie an Land kann bis zu 65 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken, wenn nur zwei Prozent der Fläche für Windenergieanlagen zur Verfügung stünden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Fraunhofer IWES. Mehr zu den Potenzialen der Windenergie in Sachsen gibt es im Flyer "Potenzialstudie 2011 Sachsen".

Download: Potenzialstudie 2011 Sachsen

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Quelle: www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/sachsen