Pressemitteilungen http://www.wind-energie.de/press-releases-view de Länder sollten sich aktiv in Energiedebatte einbringen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/laender-sollten-sich-aktiv-energiedebatte-einbringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Deutschland ist ein föderaler Staat. Es kommt also immer auch auf die Länder an. Mittelstand, Kommunen und Länder haben die Energiewende getragen und mit Leben erfüllt. Wir sehen, dass es in den Ländern über die politischen Lager hinweg einen Konsens zum Ausbau der preiswerten Windenergie gibt. Die Länder müssen aufpassen, dass der Bund die sehr positive Entwicklung der zurückliegenden Jahre nicht ausbremst.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dies gilt vor allem mit Blick auf die dringend notwendige Schaffung eines fairen Marktplatzes und beim Thema Ausschreibungen“, machte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Hermann Albers, bei der Eröffnung des Branchentages Windenergie in Hannover deutlich.</p> <p>„Wer ständig von Markt redet, muss Markt zulassen. Es macht keinen Sinn, guten Grünen Strom am Spotmarkt zu verramschen. Wir brauchen daher eine zügige Umsetzung der Verordnungsermächtigung im EEG, mit der ein Vermarktungsweg zum Endkunden geöffnet wird. Wir nehmen zur Kenntnis, dass das Thema Ausschreibungen – wider aller guten Erfahrungen mit dem EEG – offenbar politisch gesetzt ist. Angesichts der langen Planungszeiten und eines starken kommunalen Planungs- und Baurechts drohen hier erhebliche Risiken. Es gilt darauf zu achten, dass der für den Export so wichtige Heimatmarkt Deutschland nicht in eine Schieflage gerät. Hinzu kommt, dass die weltweiten Erfahrungen mit Ausschreibungen darauf hindeuten, dass sich die Ziele Deutschlands nach Akteursvielfalt, sicherer Zielerreichung und nachhaltiger Kostensenkung nicht erfüllen. Wir setzen daher auf eine aktive Positionierung der Länder, in denen die Erneuerbaren immer mehr Arbeitsplätze sichern“, so Hermann Albers.</p> <p>Scharf kritisierte der BWE-Präsident die Europäische Union. Es passe in keiner Weise zusammen, dass Großbritannien zugestanden werde, Atomstrom auf 35 Jahre mit 92,5 Pfund (umgerechnet 117,36 EUR) pro Megawattstunde bei zusätzlichem Inflationsausgleich zu vergüten, während es gleichzeitig massive Kritik an der 20-jährigen Vergütung für Wind an Land in Deutschland mit durchschnittlichen 70 Euro pro Megawattstunde gibt. Die Subventionierung veralteter Atomtechnologien ist angesichts der technologischen Marktführerschaft europäischer Windanlagenhersteller im Weltmarkt ein verheerendes Signal. Normalerweise müssten das Parlament und die neue EU-Kommission hier einschreiten. Auch die Äußerungen von Bundesminister Sigmar Gabriel zum Bestandsschutz sehr alter Kohlekraftwerke und die Verabschiedung vom CO2-Minderungsziel sorgten für Verunsicherung.</p> <p>„Angesichts wachsender internationaler Märkte gibt es für die Technologien der Erneuerbaren Energien enorme Chancen. Diese gilt es zu ergreifen. Es ist an der Zeit, dass Deutschland zu seiner alten Rolle zurückfindet und sich wieder als europäische und weltweite Lokomotive des Klimaschutzes positioniert. Dies hilft nicht nur der Umwelt, sondern gibt der deutschen Volkswirtschaft auch neue Perspektiven“, so Hermann Albers.</p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Umwelt Veranstaltung Verband Thu, 20 Nov 2014 09:02:15 +0000 4051 at http://www.wind-energie.de Niedersachsen ist Vorreiter der Energiewende http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/niedersachsen-ist-vorreiter-der-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Nach der installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> und der Anlagenzahl ist Niedersachsen bei der Nutzung der preiswerten Windenergie an Land bereits bundesweiter Spitzenreiter. Jetzt belegt die Länderstudie von DIW Econ, dass sich diese Zahlen auch direkt in Arbeitsplätzen, regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und kommunale Steuereinnahmen niederschlagen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie an Land sichert im zweitgrößten Flächenland einschließlich Bremen bereits 22.069 Arbeitsplätze und sorgt allein für eine Bruttowertschöpfung von 3.412,7 Millionen Euro“, zitierte Wilhelm Pieper, Landesvorsitzender Bundesverbandes WindEnergie (BWE) aus der aktuellen Länderstudie Niedersachsen/Bremen, die heute gemeinsam mit dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies vorgestellt wurde.</p> <p>„Bisher findet sich die Wirtschaftsleistung der Windenergiebranche statistisch in verschiedenen Bereichen wieder, beginnend beim Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zu unterschiedlichen Zuliefererbranchen. DIW Econ hat mit der nun vorliegenden Studie gesonderte Ergebnisse für die Windbranche als Ganzes ausgewiesen. Ausgangspunkt der Untersuchung waren dabei die Investitionen in neue Windenergieanlagen an Land und die wirtschaftlichen Effekte, die durch den Betrieb bestehender Windenergieanlagen entstehen. Im Ergebnis steht die Branche in Niedersachsen und Bremen für einen Gesamteffekt auf die Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich 3,4 Milliarden Euro und mehr als 22.000 Erwerbstätigen“, so Dr. Anselm Mattes von DIW Econ.&nbsp;</p> <p>„Niedersachsen nimmt stark an der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> der wachsenden Windbranche teil - vor allem auch im ländlichen Raum. Hersteller, Zulieferer, Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter, Betreiber und viele mehr sind bei uns im Land aktiv. Bürgerinnen und Bürger und vor allem Kommunen profitieren direkt von der Errichtung neuer Anlagen. Dies wird auch bei den Steuereinnahmen deutlich: Rund 205 Millionen Euro jährlich betragen die Einnahmen durch die Windindustrie in den Landes- und Kommunalhaushalten in Niedersachsen und Bremen. Um diese Steuereinnahmen und die Beschäftigung zu sichern, ist der Windenergieerlass der Landesregierung unbedingt notwendig. Wir brauchen so schnell wie nur möglich ein verbindliches Ziel bei der Flächenausweisung für die Landkreise und wir brauchen endlich Rechtssicherheit beim Naturschutz", machte Wilhelm Pieper deutlich.</p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/niedersachsen-ist-vorreiter-der-energiewende/diw-econ-studie-oekonomische-bedeutung-windenergie-niedersachsen.pdf" class="file-link" title="Econ-Studie zur ökonomischen Bedeutung der Windenergie in Niedersachsen">DIW Econ-Studie zur ökonomischen Bedeutung der Windenergie in Bremen und&nbsp; Niedersachsen</a>&nbsp;&nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/niedersachsen-ist-vorreiter-der-energiewende/diw-econ-praesentation-oekonomische-bedeutung-windenergie-niedersachsen.pdf" class="file-link" title="Präsentationsfolien zur Econ Studie">Präsentationsfolien zur DIW Econ Studie</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251,&nbsp; <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/niedersachsen-ist-vorreiter-der-energiewende/diw-econ-studie-oekonomische-bedeutung-windenergie-niedersachsen.pdf" type="application/pdf; length=405209" title="diw-econ-studie-oekonomische-bedeutung-windenergie-niedersachsen.pdf">Econ-Studie zur ökonomischen Bedeutung der Windenergie in Niedersachsen</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/niedersachsen-ist-vorreiter-der-energiewende/diw-econ-praesentation-oekonomische-bedeutung-windenergie-niedersachsen.pdf" type="application/pdf; length=1287305" title="diw-econ-praesentation-oekonomische-bedeutung-windenergie-niedersachsen.pdf">Präsentationsfolien zur Econ Studie</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Regionale Wertschöpfung Windenergie Wirtschaft Mon, 17 Nov 2014 10:09:19 +0000 4044 at http://www.wind-energie.de Spielraum für den Windenergieausbau bei der Luftverkehrssicherung nutzen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/spielraum-fuer-den-windenergieausbau-bei-der-luftverkehrssicherung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der renommierte Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Battis hat am 6. November 2014 ein Gutachten „Zur Bedeutung des Errichtungsverbots des §18a Luftverkehrsgesetz bei der Genehmigung von Windkraftanlagen“ vorgelegt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Gutachten wurde im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und der EnergieAgentur.NRW erstellt und ist auf deren Internetseiten abrufbar. Mit dem Gutachten wird die rechtliche Bewertung der planerischen Abwägung und die Abarbeitung des Belangs Flugsicherheit im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> bei Nutzungskonflikten zwischen Windenergie und den Navigationseinrichtungen der Deutschen Flugsicherung GmbH präzisiert.</p> <p>„Die Deutsche Flugsicherung betreibt bundesweit rund 60 Funknavigationsanlagen, etwa ein Sechstel davon befindet sich in Nordrhein-Westfalen. Die Anlagen stehen überwiegend in Gebieten die aufgrund ihrer guten Windverhältnisse für Windenergieanlagen besonders geeignet sind. Daraus und aus den 2009 von 3 km auf 15 km ausgeweiteten Anlagenschutzbereichen um die Standorte der <abbr title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term211" title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen.">Drehfunkfeuer</a></abbr> ergeben sich Nutzungskonflikte, die aber gelöst werden können. Das von uns mitbeauftragte Gutachten zeigt hierfür die rechtlichen Wege auf“, machte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW deutlich.</p> <p>„Das Gutachten von Prof. Battis und Kollegen zeigt, dass §18a Luftverkehrsgesetz einen Spielraum zum angemessenen Umgang mit dem Belang der Luftverkehrssicherheit schafft. Dieser kann genutzt werden. Gerade weil es sich um eine Prognoseentscheidung mit erheblichen Auswirkungen auf Investitionen in Milliardenhöhe in Deutschland handelt, ist es wichtig, dass die Entscheidung nicht faktisch allein durch die Deutsche Flugsicherung als privates Unternehmen mit gegenläufigen Geschäftsinteressen erfolgt. Vielmehr ist es erforderlich, dass die Luftverkehrsbehörden sorgfältig die betroffenen Projekte prüfen und die Genehmigungsbehörden fundierte Entscheidungen treffen können. Dass diese bei der militärischen Flugsicherung übliche Praxis auch bei der zivilen Flugüberwachung rechtlich möglich ist, macht das Gutachten deutlich. Dies zeigt auch, dass sich viele bestehende Konflikte entschärfen lassen“, so Klaus Schulze Langenhorst, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie.</p> <p>In der Praxis wird bei über 90 Prozent der Flüge das amerikanische GPS-System verwendet. Die alte Analogtechnik der Funknavigationsanlagen wird daher weitgehend nur noch als Backup-Technologie bereitgehalten. „Die Umsetzung der Energiewende darf nicht durch eine veraltete Reserve-Navigationstechnik ausgebremst werden“, machte Klaus Schulze Langenhorst deutlich.</p> <p>„Das Luftverkehrsgesetz eröffnet Spielräume, die genutzt werden müssen, um das bisherige Verwaltungsverfahren zu verbessern und die Energiewende zum Erfolg zu führen. Darauf hatten in der Vergangenheit bereits <a target="_blank" href="http://www.schleswig-holstein.de/Energie/DE/Strom/Windenergie/Windenergie_onshore/Flugsicherheitsanalyse/Flugsicherheitsanalyse_node.html">Gutachten des Landes Schleswig-Holstein</a> und Gerichtsentscheidungen (Verwaltungsgericht Oldenburg vom 5.2.2014, Az.: 5 B 6430/13) hingewiesen. Für uns ist es wichtig, dass die Luftverkehrsverwaltung des Bundes die Problematik ernst nimmt und konstruktiv zu Lösungen in den vielen aktuell blockierten Projekten beiträgt. Damit wäre sowohl den berechtigten Interessen der Luftverkehrssicherung als auch den Zielen der Energiewende gedient. Hierzu wollen wir einen konstruktiven Dialog mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherheit führen“, machten Dr. Frank-Michael Baumann und Klaus Schulze Langenhorst deutlich.</p> <p><strong>Das Gutachten ist abrufbar unter <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/arbeitskreis-luftverkehr-und-radar/gutachterliche-stellungnahme-18a-luftvg.pdf">www.wind-energie.de</a> und <a target="_blank" href="http://www.energieagentur.nrw.de/">www.energieagentur.nrw.de</a></strong></p> </div> </div> </div> Genehmigung Planung Radar Windenergie Windkraft Thu, 13 Nov 2014 11:15:26 +0000 4025 at http://www.wind-energie.de Brandenburgs Landespolitik kann mutig den Wandel gestalten http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/brandenburgs-landespolitik-kann-mutig-den-wandel-gestalten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„DIW Econ hat herausgearbeitet, dass allein die sich dynamisch entwickelnde Windbranche in Brandenburg für eine Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich fast 995,3 Millionen Euro und 5.360 Erwerbstätigen steht. Dabei nimmt Brandenburg bereits heute in der gesamten Breite an der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> der wachsenden Windbranche teil.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir haben Hersteller, Zulieferer, Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter und Betreiber bei uns im Land. Bürgerinnen und Bürger und vor allem Gemeinden profitieren direkt von der Errichtung neuer Anlagen. Eine mutig agierende Landespolitik kann mithelfen, dass in Brandenburg der Strukturwandel in der Energiewirtschaft zu einem wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Erfolg wird“, so der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Jan Hinrich Glahr, anlässlich der Eröffnung der 23. Windenergietage in Potsdam.</p> <p>„Die Landesregierung wird daran gemessen, wie sie Zukunftschancen erkennt und die Herausforderungen des Wandels anpackt. Mit dem angekündigten Rückzug von Vattenfall aus dem Braunkohle-Geschäft ist klar, dass die Erneuerbaren immer wichtiger werden. Wir bieten der Landespolitik unser Know-how an, um gemeinsam den Fahrplan in eine dezentrale Erneuerbare Energienwelt zu schreiben“, machte Jan Hinrich Glahr deutlich. „Die Landespolitik sollte sich dem Strukturwandel nicht entgegenstellen, sondern diesen flankieren. Der Koalitionsvertrag gibt dafür ausreichend Spielraum. Angesichts der Entwicklung rund um die Braunkohle benötigen wir von der Landesregierung einen strukturierten Übergangsprozess hin zu System- und Versorgungsverantwortung der Erneuerbaren Energien und ohne weitere Investitionen in Kohlekraftwerke oder neue Tagebaue,“ forderte Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Der Vizepräsident des BWE nutzte die Eröffnung der Spreewindtage um die Erneuerbaren Branchen zu einer stärkeren Zusammenarbeit aufzurufen. Es sei wichtig die Interessen der Teilbranchen zu bündeln und gegenüber Politik und Öffentlichkeit mit einer Stimme aufzutreten. Dies werde gerade mit Blick auf die ankündigte weitere EEG-Novelle, die Frage von Ausschreibungen und der Gestaltung des künftigen Energiemarktes unerlässlich sein.</p> <p>„Die Erneuerbaren können selbstbewusst nach vorn schauen. Es ist klar, dass sich die Energiewende nicht mehr stoppen lässt. Dies sollte sich auch in der Verbändelandschaft abbilden. Gemeinsam können wir die Antworten zur Vernetzung von Strom, Wärme und Mobilität, zu Systemdienstleistungen, Speicher und Versorgungssicherheit besser geben“, so Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Wed, 12 Nov 2014 09:05:59 +0000 4018 at http://www.wind-energie.de Nutzwälder gut für Windenergieanlagen geeignet http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/nutzwaelder-gut-fuer-windenergieanlagen-geeignet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir brauchen einen dezentralen Ausbau der preiswerten Windenergie an Land. Die heutigen Erfordernisse der Energiestrategie sind mit Windenergie in der Offenlandschaft allein nicht zu erreichen. Deshalb werden vor allem im Süden Deutschlands auch Nutzwälder in die Planung einbezogen. Die Staatsforste in mehreren Bundesländern sind hier bereits aktiv geworden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Deren zumeist mit Monokulturen genutzte forstwirtschaftliche Flächen mit oft bereits schwerlastfähig ausgebauten Zugangswegen eignen sich gut für Windanlagen. Störungen, die in der Regel ohnehin nur während der Bauphase auftreten, sind gering, da sich der Lebensraum der Tiere weit unterhalb der Rotoren befindet. Die natur- und artenschutzfachlichen Belange werden in jedem einzelnen <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> gründlich geprüft“, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE), heute in Berlin deutlich.</p> <p>„Intensiv genutzte Wirtschaftswälder, die Forsten, eignen sich für die Windkraftplanung. Der ursprüngliche Wald ist heutzutage homogenisiert und hat mit wenigen Baumarten nur noch eine eingeschränkte natürliche Vielfalt. Unsere Erfahrungen belegen inzwischen: Moderne Windenergieanlagen mit Nabenhöhen um 140 m und Rotortiefpunkten über 90 m lassen über 60 m freien Luftraum über den Baumkronen und stören den Lebensraum Forst wenig. Die Hälfte der beim Bau benötigten Freiflächen wird wieder aufgeforstet, die dauerhaft gerodeten Flächen werden andernorts rekultiviert und lassen ökologisch höherwertigen Wald entstehen. Die rund um die Windkraftanlagen entstandenen Lichtungen entwickeln sich innerhalb kürzester Zeit zu artenreichen Standorten, die vielfältiger sind als zuvor. Gezielte Ausgleichsmaßnahmen schaffen bzw. verbessern Brut- und Nahrungshabitate für geschützte Arten. Naturschutzfachlich wertvolle Bestände werden natürlich nicht beplant“, so Bettina Wilkening, Sprecherin des Arbeitskreises Naturschutz und Windenergie im BWE.</p> <p>Der BWE verwies in diesem Zusammenhang auch auf ein seit 2012 laufendes Projekt des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, mit welchem ‚Fachstandards für naturverträgliche Planung und Umweltprüfung von Windenergie im Wald‘ erarbeitet werden (<a target="_blank" href="http://www.naturschutzstandards-wind-im-wald.de/projektbeschreibung">www.naturschutzstandards-wind-im-wald.de/projektbeschreibung</a>).</p> <p>Zudem machte die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Fachagentur Windenergie an Land erst im Juli 2014 deutlich, dass die Errichtung von Windkraftanlagen in strukturarmen Forsten einen Beitrag zum Klima- und Naturschutz leistet. (<a target="_blank" href="(http://www.fachagentur-windenergie.de/fileadmin/files/Veroeffentlichungen/FA-Wind_Dokumentation_Wind_im_Wald__screen.pdf">Dokumentation Wind im Wald</a>)&nbsp;</p> <p>„Fest steht: Die forstlich genutzten Gebiete in unserem Land eignen sich als Standorte für die Windenergie genauso wie Flächen im Offenland. Windenergieanlagen über Forstflächen leisten einen Beitrag zum dezentralen Umbau der Energiewirtschaft“, so Hermann Albers.</p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Tue, 11 Nov 2014 05:59:14 +0000 4013 at http://www.wind-energie.de Signal des Aufbruchs für sächsische Energiepolitik http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/signal-des-aufbruchs-fuer-saechsische-energiepolitik <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Über 4.700 Arbeitsplätze im Freistaat Sachsen sind heute bereits durch Wind an Land gesichert, vor allem in der Zuliefererindustrie. Hier gibt es noch erhebliches Potenzial. Dies haben die Partner der neuen Landesregierung offenbar erkannt. Dafür sind wir als Branche dankbar. Mit der Koalitionsvereinbarung setzen CDU und SPD im Bereich der Energiepolitik ein Signal des Aufbruchs“, so der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Jan Hinrich Glahr, anlässlich des 18. Sächsischen Windenergietages in Leipzig.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Jede Landesregierung wird daran gemessen, wie sie Zukunftschancen erkennt und anpackt. Nicht erst mit dem angekündigten Rückzug von Vattenfall aus dem Braunkohle-Geschäft ist klar, dass sich die Energiepolitik neue Standbeine suchen muss. Wir bieten unser Know-how an, um gemeinsam mit der Landesregierung den Übergang in eine dezentrale Erneuerbare Energienwelt zu gestalten“, kündigte Jan Hinrich Glahr an.</p> <p>&nbsp;<span style="line-height: 1.5em;">Daneben rief der Vizepräsident des BWE die Erneuerbaren Branchen zu einer stärkeren Zusammenarbeit auf. Es sei wichtig die Interessen der Teilbranchen zu bündeln und gegenüber Politik und Öffentlichkeit mit einer Stimme aufzutreten. Dies werde gerade mit Blick auf die ankündigte weitere EEG-Novelle, die Frage von Ausschreibungen und der Gestaltung des künftigen Energiemarktes unerlässlich sein.</span></p> <p>„Die Erneuerbaren können selbstbewusst nach vorn schauen. Es ist klar, dass sich die Energiewende nicht mehr stoppen lässt. Bisher liegt der Schwerpunkt der Erzeugung der preiswerten Windenergie im Norden. Angesichts ausgereifter Technik gilt es, die Potenziale im Binnenland besser zu nutzen. Der dezentrale Ausbau in allen Bundesländern ist Ziel unseres Verbandes“, so Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />030 212341-251, w.axthelm@wind-energie.de&nbsp;&nbsp;</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Energiepolitik Windenergie Windkraft Thu, 06 Nov 2014 09:24:55 +0000 4004 at http://www.wind-energie.de Umstieg auf alternative Energien ist unerlässlicher Beitrag zum Klimaschutz http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/umstieg-auf-alternative-energien-ist-unerlaesslicher-beitrag-zum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bericht des Weltklimarats IPCC hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig ein zügiger Umstieg auf alternative Energien ist. Bei internationalen Konferenzen gibt es erfreuliche erste Zeichen für eine Neupositionierung von China und den USA, den CO<sub>2</sub>-Ausstoß zu bremsen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gerade deshalb dürfen Deutschland und Europa jetzt ihre Spitzenposition nicht aufgeben und müssen für sich deutlichere Zielmarken definieren“, forderte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, vor dem Hintergrund der Pressekonferenz von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) zum Bericht des Weltklimarats IPCC in Berlin.</p> <p>„Das derzeitige Abbremsen der Erneuerbaren Energien ist volkswirtschaftlich ein Fehler. Der Rückgang der Beschäftigung in wichtigen Teilbranchen ist das direkte Ergebnis einer unentschlossenen Politik, die die enormen Chancen auf wachsenden internationalen Märkten ausblendet. Es ist an der Zeit, dass Deutschland zu seiner alten Rolle zurückfindet und sich wieder als europäische und weltweite Lokomotive des Klimaschutzes positioniert.“</p> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie wies auf die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Erneuerbaren Energien - Industrien hin. Das Statistische Bundesamt hatte in der vergangenen Woche die Zahlen für 2012 präsentiert und aufgezeigt, dass die Umsätze mit Klimaschutzgütern weiter wachsen und inzwischen etwa 40,3 Milliarden Euro betragen. Dabei stach die Windenergie mit 9,7 Milliarden Euro (Onshore: 8,5 Milliarden Euro, Offshore: 1,2 Milliarden Euro) deutlich hervor.</p> <p>„Der Umbau des Energiesystems in Deutschland – dies stellt die Bundesregierung im gerade vorgelegten Grünbuch zur Energiewende fest – wird zu einer Abschaltung von nicht mehr benötigten Kraftwerken führen. Es stünde unserem Land gut zu Gesicht, dies auch durch ein Kohleausstiegsgesetz sichtbar zu machen. Die Festlegung<b>,</b> in welcher Schrittfolge parallel zum Zubau der Erneuerbaren Energien fossile Erzeugungskapazitäten aus dem Markt genommen werden, wäre ein wichtiges Signal für internationale Klimaschutzkonferenzen und könnte das Gewicht unseres Landes in Verhandlungen erhöhen. Daran sollte die Bundesregierung ein starkes Interesse haben“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p class="p1">Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Umwelt Energiepolitik Mon, 03 Nov 2014 13:07:30 +0000 4003 at http://www.wind-energie.de Grünbuch des Bundeswirtschaftsministeriums kann politischem Prozess zu neuem Strommarktdesign sinnvolle Richtung geben http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/gruenbuch-des-bundeswirtschaftsministeriums-kann-politischem-prozess <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir werden uns aktiv am Konsultationsprozess für ein neues Strommarktdesign beteiligen. In diesem Zusammenhang werden wir als Windbranche gemeinsam mit den anderen Erneuerbaren konkrete Beiträge leisten, die deutlich machen, dass wir die Versorgungssicherheit gewährleisten“. Dies macht der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, zum gestern bekannt geworden Entwurf des Grünbuches „Ein Strommarkt für die Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energiewende ist in vollem Gange. Es ist klar, dass sich der Prozess nicht mehr stoppen lässt. Bisher liegt der Schwerpunkt der Erzeugung der preiswerten Windenergie im Norden. Spitzenlasten treten regional sehr verschieden auf. Die Bundesregierung muss mit einem regulatorischen Rahmen dazu beitragen, dass einerseits der Ausbau der Erneuerbaren Energien in allen Bundesländern möglich bleibt und gleichzeitig durch eine optimierte Netzertüchtigung insbesondere die preiswerte Windenergie für Süddeutschland zur Verfügung stehen kann. Es gilt flexible Angebote zu belohnen, statt Kohlekraftwerke zu alimentieren. Nur dann lässt sich die Gefahr von zwei Preiszonen, die Nachteile für den Süden bringt, bannen.</p> <p>Für uns steht zudem fest, dass parallel zum Zubau der Erneuerbaren Energien fossile Erzeugungskapazitäten aus dem Markt genommen werden müssen. Für diesen sicher über 20 bis 25 Jahre gehenden Prozess braucht es einen gesetzlichen Rahmen. Damit würde den Betreibern dieser Kraftwerke einerseits Planungssicherheit gegeben und gleichzeitig ließe sich so die <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> von z.B. flexiblen Gaskraftwerken, die im künftigen System gebraucht werden, verbessern“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Stromnetz Strompreis Windenergie Thu, 30 Oct 2014 08:47:50 +0000 3995 at http://www.wind-energie.de Freistaat Sachsen kann bei Energiewende Potenziale heben http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/freistaat-sachsen-kann-bei-energiewende-potenziale-heben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Freistaat Sachsen wird mit der neuen Landesregierung bei der Umsetzung der Energiewende aufschließen und seine Potenziale heben. Dies ist das klare Signal des Koalitionsvertrages und des dort enthaltenen Bekenntnisses zum Ausbau der preiswerten Windenergie. Mit dem Verzicht auf starre&nbsp; Mindestabstandsregelungen kehrt der Freistaat auf das bewährte gesetzliche Instrumentarium aus TA Lärm und Bundesimmissionsschutzgesetz zurück. Dies ist eine gute Botschaft“, so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Freistaat Sachsen hat nach wie vor die Chance, in den letzten Jahren verlorenes Terrain zurückzuerobern und bei der Energiewende an die positive Entwicklung in anderen Binnenländern aufzuschließen. Dank hervorragender Anlagentechnik ist die Nutzung der Windenergie im Binnenland wirtschaftlich erfolgreich. Dies sichert <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Arbeitsplätze vor Ort und stabilisiert die Stromnetze. Wir hoffen, dass die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag zügig in die Landespolitik Eingang finden. Dem Freistaat Sachsen kann es gelingen beim Ausbau der preiswerten Windenergie einen entscheidenden Schritt nach vorn zu machen“, so Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender des BWE Sachsen.</p> <p>„Die Abkehr des Freistaates von willkürlich definierten Mindestabstandsregelungen ist zugleich ein starkes Signal an Bayern. Dort besteht die Gefahr, dass mit einer landesgesetzlichen Regelung der Ausbau der Windenergie völlig zum Erliegen kommt und damit die Energiewende insgesamt massiv ausgebremst zu werden droht. Wir appellieren an die Politik im Freistaat Bayern - auch angesichts der breiten Kritik an dem im Landtag diskutierten Gesetzentwurf - noch einmal innezuhalten und zu den bewährten gesetzlichen Verfahren zurückzukehren“, so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie Hermann Albers.</p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Fri, 24 Oct 2014 12:01:41 +0000 3989 at http://www.wind-energie.de Länder sollen auf sorgfältige Abwägung bei Auktionen drängen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/laender-sollen-auf-sorgfaeltige-abwaegung-bei-auktionen-draengen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit großer Skepsis sehen wir angesichts der spezifischen Besonderheiten Deutschlands die von der Bundesregierung geplanten Ausschreibungen von EE-Anlagen. Gerade das in den Händen der Länder und Kommunen liegende Planungs- und Baurecht wirft eine Fülle von Fragen auf, die eine sorgfältige Abwägung, ob sich die drei Ziele der Bundesregierung - Erreichung der Ausbauziele, Kosteneffizienz, Akteursvielfalt – damit erreichen lassen, notwendig macht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Insbesondere muss jetzt alles vermieden werden, was der exportstarken und technologisch führenden Windindustrie in Deutschland mit ihren 138.000 Arbeitsplätzen und einer <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> von 14,48 Milliarden Euro jährlich den Heimatmarkt beschneidet. Deshalb sollten sich die Länder aktiv in die Diskussion einbringen - auch im Sinne des weiterhin bedeutsamen Klimaschutzes, für den die saubere Windenergie steht“, forderte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, vor der heute beginnenden zweitägigen Umweltministerkonferenz in Heidelberg.</p> <p>„Gerade bei Wind an Land könnten angesichts langer Planungszeiten von mindestens drei bis fünf Jahren überstürzt und kompliziert organisierte Ausschreibungen zu einem Einbruch auf dem deutschen Markt führen, der nicht nur die Erreichung der Ausbauziele gefährdet, sondern auch wichtigen Unternehmen des deutschen Maschinenbaus zusätzliche Probleme bereitet. Dies sollte die Politik angesichts der großen Herausforderungen durch die Krisen in vielen Exportmärkten der deutschen Wirtschaft dringend vermeiden“, so Hermann Albers.</p> <p>Darüber hinaus ermunterte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie die Länder, den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, damit diese die im EEG enthaltene Verordnungsermächtigung zur Grünstromvermarktung schnell umsetzt. „Zu einem fairen Markt gehört, dass Markt überhaupt zugelassen wird. Wir wollen unseren guten Strom nicht länger ausschließlich am Spotmarkt verramschen müssen. Wir brauchen die Vermarktungsmöglichkeit von sauberem Erneuerbaren Strom und preiswertem Windstrom bis zum Endkunden. Dafür ist die Grünstromvermarktung ein erster kleiner Schritt“, so Hermann Albers.</p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Strompreis Windenergie Wirtschaft Wed, 22 Oct 2014 09:08:22 +0000 3980 at http://www.wind-energie.de