Pressemitteilungen http://www.wind-energie.de/press-releases-view de Offshore-Windenergie: Ausbau schreitet voran http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/offshore-windenergie-ausbau-schreitet-voran <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband WindEnergie e.V. und des VDMA Power Systems. Frankfurt/Berlin. Offshore-Windenergie Halbjahresstatistik 2014 in Deutschland. Die aktuelle Statistik zeigt es: Die erste Ausbaustufe mit etwa 3 Gigawatt bis Ende 2015 läuft mit Hochdruck. Das neue EEG schafft Planungssicherheit auch für die zweite Ausbaustufe bis etwa 6,5 Gigawatt bis 2020. Die Verbände schauen dennoch wachsam nach Berlin. Der Ausbau von Anlagen und Netz auf See müssen künftig synchron verlaufen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>30 Offshore-Windenergieanlagen mit insgesamt 108 Megawatt Leistung wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres vor der deutschen Küste ans Netz angeschlossen. Darüber hinaus wurden im ersten Halbjahr 126 Anlagen mit zusammen 542,7 Megawatt errichtet sowie 158 Fundamente installiert. Insgesamt sind in Deutschland 146 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 628,3 Megawatt am Netz. Damit ist eine Offshore-Windenergieleistung von rund 3.300 Megawatt in Bau, fertiggestellt oder bereits am Netz. Das sind mehr als die Hälfte der bis 2020 angestrebten 6.500 Megawatt. Dies ermittelte die Halbjahresstatistik zum Offshore-Windenergie Ausbau in Deutschland der Deutschen WindGuard, die im Auftrag des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA Power Systems und des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) regelmäßig Zahlen erhebt.</p> <p>„Die erste Ausbaustufe verläuft angesichts der vorliegenden Daten nun nach Plan. In 2014 rechnen wir mit knapp 1.000 Megawatt insgesamt neu am Netz und für 2015 mit weiteren rund 1.500 Megawatt“, fasst Gerd Krieger, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Power Systems zusammen. <br />Auch der BWE interpretiert die Daten positiv. „Ein dutzend Offshore-Windparks mit insgesamt über 3 Gigawatt Leistung können Ende 2015 mit etwa 14 Terrawattstunden rechnerisch den durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 3,5 Millionen Haushalten, einer Stadt der Größe von Berlin, abdecken“, sagt BWE Präsident Hermann Albers.</p> <p>Die Auftraggeber der Statistik sehen die Zukunft der Windenergie auf See vorerst gesichert. Denn mit dem novellierten EEG ist die Investitionssicherheit für die zweite Ausbaustufe wieder hergestellt. Norbert Giese, der als Vorsitzender des VDMA-Lenkungskreises Offshore-Windindustrie und Vorstand der Stiftung Offshore-Windenergie sowie der Windenergie-Agentur WAB gleich drei der im Bereich Offshore-Windenergie aktiven Verbände und Organisationen vertritt: „Mit der EEG-Novelle hat die Offshore-Branche wieder Planungs- und Investitionssicherheit erhalten. Ein Zeitfenster von einigen Jahren für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie wurde damit aufgestoßen. Dazu sind der Offshore-Netz Plan und die Umsetzung der Netzanbindung im Detail flexibel aber investitionsfest zu gestalten und anzuwenden.“ <br />Hermann Albers: „Perspektivisch müssen die Unklarheiten zu Fragen von Ausschreibungsmodellen so schnell wie möglich beseitigt werden. Auch muss die Politik Übergangsfristen einräumen, die die lange Umsetzungsdauer von Windenergie-Projekten berücksichtigen.“ So würde auch die dritte Ausbaustufe nach 2020 nicht gefährdet und der kontinuierliche Ausbau als Voraussetzung zur weiteren Senkung der Kosten sichergestellt.</p> <p><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/offshore-windenergie-ausbau-schreitet-voran/fact-sheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2014.pdf" class="file-link" title="Status des Offshore Windenergieausbaus, 1. Halbjahr 2014">Status des Offshore Windenergieausbaus, 1. Halbjahr 2014</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/offshore-windenergie-ausbau-schreitet-voran/fact-sheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2014.pdf" type="application/pdf; length=385515" title="fact-sheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2014.pdf">Status des Offshore Windenergieausbaus, 1. Halbjahr 2014</a></div> </div> </div> </div> Offshore Statistik Windenergie Windkraft Wirtschaft Thu, 10 Jul 2014 13:36:02 +0000 3333 at http://www.wind-energie.de Solides Datenwerk zeigt hohe Akzeptanz der Energiewende auch bei Touristen – Dialog zahlt sich aus http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Tourismus und Erneuerbare Energien-Anlagen passen zusammen. Das hat die Studie „Einflussanalyse Erneuerbaren Energie und Tourismus in Schleswig-Holstein“ ergeben. Aufgrund der umfangreichen Methodik der Untersuchung sind die dort festgestellten Ergebnisse auch übertragbar auf andere touristische Destinationen in der Bundesrepublik.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit der Studie steht der Tourismusindustrie nun erstmals eine solide Datenbasis zur Verfügung, die deutlich macht, dass unsere beiden Branchen sehr gut zusammen passen. Bei den Gästen überwiegt die hohe Symbolkraft der Windenergieanlagen für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Schon jetzt sind Windparks ein attraktives Ausflugsziel für die Gäste. Dieses Interesse müssen wir als Branche noch stärker bedienen und so die vorhandene Akzeptanz der Energiewende noch weiter fördern“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie.</p> <p>Die drei Teile der Studie&nbsp; -&nbsp; Reiseanalyse, Gästebefragung und Gruppendiskussionen – liefern ein deutliches Bild: 94 Prozent derjenigen, die Schleswig-Holstein besuchen, stören Windkraftanlagen nicht. Für 99 Prozent der Gäste gibt es keine landschaftsbildbezogenen Gründe für ein künftiges Fernbleiben. Im Vergleich zu einer früheren Studie aus dem Jahr 1999 zeigt sich, dass die Störgefühle hinsichtlich von Windkraftanlagen bei den Gästen sogar abgenommen haben.</p> <p>„Typisch für Schleswig-Holstein ist, dass alle Projektpartner aus allen betroffenen Branchen von Anfang an konstruktiv und zielorientiert zusammengearbeitet haben. Es ist gut, dass die Beteiligten der Tourismusindustrie und der Erneuerbaren-Energien-Branche ihre Kommunikation enger abstimmen werden und dass das Tourismuskonzept für Schleswig-Holstein künftig auch einen Part zu Erneuerbaren Energien enthalten wird. Ich bin davon überzeugt, dass das Tourismusland Schleswig-Holstein durch die Erneuerbaren-Energien-Anlagen um eine touristische Attraktion reicher geworden ist. Die Gäste in unserem Land sehen hier gelebte Energiewende. Das ist eine große Chance zur weiteren Steigerung der Akzeptanz“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei-touristen-dialog-zahlt-sich-aus/ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf" class="file-link" title="Einflussanalyse Erneeuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig-Holstein - Kurzfassung">Einflussanalyse Erneuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig-Holstein - Kurzfassung</a></p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei-touristen-dialog-zahlt-sich-aus/ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf" type="application/pdf; length=278968" title="ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf">Einflussanalyse Erneeuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig-Holstein - Kurzfassung</a></div> </div> </div> </div> Wed, 09 Jul 2014 13:09:25 +0000 3310 at http://www.wind-energie.de EEG-Novelle verunsichert mit unklarer Perspektive wichtigen Windenergiemarkt in Deutschland http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/eeg-novelle-verunsichert-mit-unklarer-perspektive-wichtigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, hat anlässlich des Beschlusses des Bundestages zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kritisiert, dass der gesetzliche Rahmen für den wichtigen deutschen Windenergiemarkt weiter unklar bleibt. Besonders gefährlich sei die parallel verabschiedete Länderöffnungsklausel.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Angesichts von Planungszeiträumen von 3 bis 5 Jahren ist die Situation höchst unbefriedigend. Zwar gibt die Politik mit dem Ausbaukorridor von 2.500 MW netto pro Jahr für die Windenergie an Land nun eine Richtung vor, allerdings wird diese durch die angekündigten Ausschreibungen sofort wieder in Frage gestellt. Mit der parallel zum EEG verabschiedeten Länderöffnungsklausel droht zudem der Ausbau der preiswerten Windenergie in einzelnen Bundesländern völlig zum Erliegen zu kommen“, so Hermann Albers.</p> <p>„Die Windenergie an Land ist der preiswerte Motor der Energiewende. Wir stabilisieren bereits heute die Strompreise für Industrie, Gewerbe und Haushalte. Die dynamische und innovative Windbranche trägt mit ihren 119.000 Beschäftigten zum Wohlstand in Deutschland bei. Im Bereich von Offshore setzen 19.000 Beschäftigte alles daran, die technischen Herausforderungen zu meistern und den Durchbruch zu schaffen.</p> <p>Mit einem Exportanteil von 67 Prozent sind deutsche Hersteller ein wichtiger Pfeiler der Volkswirtschaft. Voraussetzung für deren starke internationale Positionierung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Insoweit geht es mit jeder Weichenstellung zur Energiewende, um nichts anderes als Industriepolitik. Genau diese vermissen wir heute. Deutschland − und auch Europa - fehlt eine Strategie, wie die Windenergiebranche im internationalen Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern gestärkt werden kann“, kritisierte Hermann Albers.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p><strong>Download: </strong><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/eeg-novelle-verunsichert-mit-unklarer-perspektive-wichtigen-windenergiemarkt-deutschland/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></p> <p><b>Veranstaltungshinweis:</b><br /> BWE Fachtagung EEG Novelle – Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land<br /> <a target="_blank" href=" http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie/programm">&gt;&gt; Zum Programm</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/eeg-novelle-verunsichert-mit-unklarer-perspektive-wichtigen-windenergiemarkt-deutschland/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" type="application/pdf; length=429369" title="infoblatt-eeg-novelle-final.pdf">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Windenergie Windkraft Fri, 27 Jun 2014 12:08:26 +0000 3248 at http://www.wind-energie.de Energiewende erfolgreich durch dichtes rechtliches Regelwerk navigieren – Konferenz des Bundesverbandes WindEnergie http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/energiewende-erfolgreich-durch-dichtes-rechtliches-regelwerk <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ein verlässlicher rechtlicher Rahmen ist unabdingbar für die Energiewende“, mit diesen Worten begrüßt Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident im Bundesverband WindEnergie (BWE), die rund 80 Teilnehmer der Konferenz mit dem Schwerpunkt Windenergierecht in Berlin. „Die Energiewende ist ein politisches Projekt, das durch einen rechtlichen Rahmen getragen wird. In der politischen Debatte dominieren das EEG und das EnWG. Mit diesen Gesetzen soll der politische Wille aus Berlin für die handelnden Akteure in verbindliche rechtliche Vorgaben übersetzt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ob das gelingen kann erscheint schon beim Blick auf den aufgeblähten Gesetzestext des EEG mit 99 Paragraphen fraglich. Die Distanz zwischen der Politik in Berlin und den Unternehmen vor Ort ist jedenfalls in jeder Hinsicht beträchtlich!</p> <p>Der Umbau unserer Energieversorgung hin zu 100% Erneuerbaren findet dezentral statt. Bevor aber heute die Flügel an eine Windenergieanlage montiert und mit dem erzeugten Strom bis zu 4.500 Haushalte versorgt werden können, haben Investoren und Planer eine ganze Reihe rechtlicher Problemkreise zu berücksichtigen. Es geht längst nicht mehr nur um Fragen von Immissionsschutz, Artenvielfalt oder Landschaftsbild. Zunehmend stellen z.B. die Anforderungen bei Luftverkehrsradar und Wetterdienst die Planer vor große Herausforderungen. Zudem erschweren Debatten um willkürliche Abstandsregelungen zu Straßen (Sachsen) oder Bebauungen (Bayern) die öffentliche Diskussion. Die Verwaltungen haben inzwischen eine Fülle von, teilweise überaus widersprüchlichen, Gerichtsentscheidungen zu berücksichtigen.“</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) stellt sich den wachsenden rechtlichen Herausforderungen und bringt in einer zweitägigen Konferenz Planer, Investoren, Juristen, Gutachter, Berater und Verwaltungsmitarbeiter zu einem fachlichen Austausch zusammen. Als Fachpartner fungiert die Koordinierungsstelle Windenergierecht (K:WER) der TU Braunschweig, die speziell darum bemüht ist, dezidiert praxisorientierte Hilfestellungen in rechtlichen Fragen zu geben. „Ein gemeinsames Verständnis bei der Auslegung der rechtlichen Rahmenbedingungen ist von großer Bedeutung, wenn wir uns nicht vor den Gerichten die Energiewende kaputtklagen lassen wollen“, so Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Die Fachtagung findet am 25. und 26. Juni 2014 im Steigenberger Hotel Am Kanzleramt, Ella-Trebe-Str. 5, 10557 Berlin statt.</p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergierecht/programm">Programm der Fachtagung</a></li> </ul> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Planung Recht Verband Wed, 25 Jun 2014 07:52:38 +0000 3242 at http://www.wind-energie.de Energiewende braucht mehr Schub statt schwarz-rote Bremse http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/energiewende-braucht-mehr-schub-statt-schwarz-rote-bremse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) tritt die Politik in Sachen Energiewende erstmals auf die Bremse. Sie verlangsamt eine dynamische Entwicklung, die – getragen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Mittelstand – Deutschland zum innovativen Treiber der Energiepolitik in ganz Europa gemacht hat“, kritisierte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, den&nbsp; Beschluss zur EEG-Reform.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Dank der Erneuerbaren sind die Industriestrompreise auf das niedrigste Niveau seit zehn Jahren gesunken. Und fest steht: Allein die Nutzung der Windenergie an Land führt zur Einsparung von Energieimporten im Umfang von 3,5 Milliarden Euro. Die Windenergie an Land steht als starker und preiswerter Leistungsträger der Energiewende nach Berechnungen der DIW Econ für eine Investitionsnachfrage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro und zusätzlich 1,2 Milliarden Euro an Nachfrage nach Betriebsleistungen.</p> <p>Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) mbH ermittelte im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums für 2013 insgesamt 119.000 Arbeitsplätze in der Windenergie an Land und 19.000 für die Offshore-Branche. Mit einem Exportanteil von 67 Prozent sind deutsche Hersteller ein wichtiger Pfeiler der Volkswirtschaft. Voraussetzung für deren starke internationale Positionierung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Voraussetzung für deren starke internationale Positionierung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Insoweit geht es mit jeder Weichenstellung zur Energiewende auch immer um knallharte Industriepolitik.</p> <p>Die Politik hat mit dem EEG bisher einen sinnvollen Rahmen gesetzt. Insbesondere die Regelungen zu Einspeisevorrang und Einspeisevergütung sicherten einen fairen Marktzugang der Erneuerbaren. Es ist problematisch, dass jetzt die Kraft bzw. die Einsicht fehlte, den nicht funktionierenden CO2-Zertifikatehandel oder den fehlerhaften Anknüpfungspunkt der Umlage an die Börsenpreise gesetzlich neu zu regeln und so einen fairen Marktplatz zu gestalten. Dass man stattdessen den Ausbau der Erneuerbaren begrenzt und die festgelegten Vergütungen teilweise massiv beschneidet, ist problematisch. Die erst in letzter Minute aufgenommen und unzureichend diskutierte Regelung zur Nichtvergütung bei negativen Börsenstrompreisen wird zudem zu Risikoaufschlägen in der Finanzierung und damit Verteuerung von Projekten führen. Die Reform des EEG wird die Energiewende nicht weiter voranbringen und gerade für die preiswerte Windenergie an Land äußerst schmerzhaft.</p> <p>Ein Gesetz welches mit Deckeln letztendlich den Zubau drosseln will, wird den Herausforderungen der Energiewende nicht gerecht. Während die Branche und deutsche Ingenieure, Servicemitarbeiter in vielen Unternehmen, Planer, Projektierer, Kommunen und die zigtausend Menschen, die in die Erneuerbaren investiert haben, bereit sind, die Erneuerbaren Energien zum Erfolg zu führen, verunsichert die Politik weiter. Die Ankündigung weiterer Novellen noch in dieser Legislaturperiode schafft keine Investitionssicherheit. Deutschland gefährdet so seine Erneuerbare Energien Industrie statt deren Entwicklung zu fördern und in den wachsenden Weltmarkt zu begleiten. Diese Politik schadet dem Mittelstand“, machte Hermann Albers deutlich.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Unternehmen Windenergie Windkraft Wirtschaft Wed, 25 Jun 2014 10:16:20 +0000 3243 at http://www.wind-energie.de Pauschale Fernhalteabstände gefährden die Energiewende http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/pauschale-fernhalteabstaende-gefaehrden-die-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Dass die Koalition heute den Weg für die von allen Experten in der Anhörung vor dem Bundestag abgelehnte Festlegung von Mindestabständen zwischen Windrädern und der Wohnbebauung durchgewinkt hat, ist ein schlechtes Signal für die Energiewende. Gemeinsam haben BDEW, BWE und VDMA darauf hingewiesen, dass mit der Regelung die konkrete Gefahr besteht, dass der Ausbau der preiswertesten Erneuerbaren Energie ins Stocken gerät“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="1219" title="Grafik zur Abstandsregelung von WEA zu Wohnbebauungen" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/press-release/2014/pauschale-fernhalteabstaende-gefaehrden-die-energiewende/20140624-abstandsregelung-10h-regel-auswirkungen2.jpg?1403698907" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es gibt mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz eine klare gesetzliche Regelung, die zu nachvollziehbaren Abständen zwischen Windenergieanlagen und der Wohnbebauung führt. Dass der Gesetzgeber neben dieser bundesgesetzlichen Regelung nun landesspezifische Fernhalteabstände ermöglicht, wirft eine Fülle von Rechtsfragen auf und kann zu vielen gerichtlichen Auseinandersetzungen führen. Damit wird kein Beitrag zur Akzeptanz der Energiewende geleistet. Im Gegenteil: Hier wird die Energiewende massiv ausgebremst, weil die preiswerteste Erneuerbare Energie in ihren Potentialen deutlich eingeschränkt wird“, kritisierte Hermann Albers.</p> <p><strong>Download:</strong>&nbsp;<a title="Grafik zur Abstandsregelung von WEA zu Wohnbebauungen" class="file-link" href="/system/files/attachments/press-release/2014/pauschale-fernhalteabstaende-gefaehrden-die-energiewende/20140624-abstandsregelung-10h-regel-auswirkungen2.jpg">Grafik zur Abstandsregelung von WEA zu Wohnbebauungen</a></p> <p><strong>Download:</strong> <a href="/system/files/attachments/press-release/2014/pauschale-fernhalteabstaende-gefaehrden-die-energiewende/infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/pauschale-fernhalteabstaende-gefaehrden-die-energiewende/20140624-abstandsregelung-10h-regel-auswirkungen2.jpg" type="image/jpeg; length=148111" title="20140624-abstandsregelung-10h-regel-auswirkungen2.jpg">Grafik zur Abstandsregelung von WEA zu Wohnbebauungen</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/pauschale-fernhalteabstaende-gefaehrden-die-energiewende/infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" type="application/pdf; length=659768" title="infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Bundesregierung Planung Recht Windenergie Tue, 24 Jun 2014 12:09:48 +0000 3239 at http://www.wind-energie.de Appell an Bundestagsabgeordnete – Energiewende weiter voranbringen statt zu deckeln http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/appell-bundestagsabgeordnete-energiewende-weiter-voranbringen-statt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Reform des EEG erreicht in dieser Woche die Zielgerade. Wir appellieren deshalb noch einmal an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages im Interesse ihrer Wahlkreise und der ganz überwiegenden Mehrheit der Menschen im Land die Energiewende voranzubringen, statt diese zu erschweren“, so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Mitglieder des Bundestages sollten sich nicht entmündigen lassen und im Interesse der Wählerinnen und Wähler handeln. Diese wollen die Energiewende in allen Umfragen mit einer überwältigenden Mehrheit. Die Menschen möchten den Ausstieg aus der Atomwirtschaft und den Abschied von fossilen Energieträgern, trotz des Trommelfeuers, welches die alte Energiewirtschaft seit zwei Jahren gegen den Siegeszug der Erneuerbaren Energien entfacht. Die Energiewende bietet für unser Land enorme Chancen. Diese Chancen müssen von einer auf die Zukunft bedachten Politik ergriffen werden“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p>Nach wie vor bestehe die Gefahr, dass die positiven Wirkungen der Energiewende abgewürgt werden. Vor allem die parallel auf den Weg gebrachte Änderung des Baugesetzbuches (Länderöffnungsklausel) passe in keiner Weise zu den selbstgesteckten Zielen der Bundesregierung. Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie mahnte an, dass vor allem die Fragen der Stichtagsregelung und der vorgesehenen Ausschreibungen, aber auch der so genannten Eigenverbrauchsregelung noch einmal diskutiert werden müssten. Der Stichtag sei sowohl hinsichtlich des Datums (22.1.) als auch des Anknüpfungspunktes einer erteilten Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unredlich. Gerade kleine Projekte mit starker Bürger- und Kommunalbeteiligung gerieten dadurch in ernsthafte Schieflage. Rechtlich sauberer wäre es, Projekte, die bis 31.12.2014 am Netz sein werden, nach dem gültigen EEG zu behandeln. Mindestens müsse jedoch der Anknüpfungspunkt einer erteilten Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz gestrichen werden.</p> <p>Auch das Vorhaben von Ausschreibungen gehöre auf den Prüfstand, da alle Erfahrungen zeigen, dass diese zu höheren Preisen führen. Hier sei allenfalls der Weg des Koalitionsvertrages tragbar: Erst Pilotverfahren für Fotovoltaik, dann Evaluation und weitere Prüfung. „Jede andere Regelung zum Komplex Ausschreibungen führt in eine Sackgasse, die die bisherigen deutschen Erfolge der Energiewende gefährdet.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p><strong>Veranstaltungshinweis:</strong><br />BWE Fachtagung EEG Novelle – Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land<br />&gt;&gt; <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie/programm">Zum vollständigen Programm</a>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Vergütung Windenergie Windkraft Wed, 18 Jun 2014 10:22:49 +0000 3229 at http://www.wind-energie.de Konflikt zwischen Radar und Windenergie lösbar – Investitionen in Milliardenhöhe möglich http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/konflikt-zwischen-radar-und-windenergie-loesbar-investitionen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Geschäftsführer des Bundesverbandes WindEnergie, Henning Dettmer, ist nach der Vorlage des Gutachtens der TU Berlin zuversichtlich, dass sich die bestehenden Konflikte zur Windenergie noch in diesem Jahr lösen lassen. Allein an der schleswig-holsteinischen Ostküste geht es um Investitionen von rund einer Milliarde Euro in den kommenden Jahren. Bundesweit sind zurzeit rund vier Gigawatt Windleistung von den Radaranlagen betroffen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das schleswig-holsteinische Energiewendeministerium hatte die Ergebnisse einer zweiten Studie zur Beeinflussung von Windenergieanlagen auf Radaranlagen der Deutschen Flugsicherung vorgestellt. Die technischen und juristischen Gutachter der TU Berlin machten in ihrer „Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von WEA und DVOR/VOR der DFS“ sehr deutlich, dass das bisherige Bewertungsverfahren der Deutschen Flugsicherung über den Einfluss von Windenergieanlagen methodisch und wissenschaftlich fragwürdig ist. Die Gutachter der TU Berlin empfehlen allen Antragstellern, gegen die Ablehnung der BAF unbedingt Einspruch einzulegen, auch wenn der Bescheid bereits älter ist als ein Jahr.</p> <p>„Massiv sind in den letzten Jahren Investitionen in die Energiewende blockiert worden. Die aktuellen Gutachten der FCS Flight Calibration Services GmbH und der TU Berlin, aber auch die jüngste Entscheidung des Verwaltungsgerichts Oldenburg (VG Oldenburg vom 05.02.2014, 5 B 6430/13) unterstreichen, dass wir keine weiteren juristischen Auseinandersetzungen brauchen, sondern eine auf wissenschaftlichen Kriterien fußende Lösung. Diese herbeizuführen, ist Aufgabe der Bundesregierung.</p> <p>Das Bundesverkehrsministerium hatte nach Beschlüssen der Umweltministerkonferenz und der Verkehrsministerkonferenz gegenüber den Bundesländern auch zugesagt, eine Lösung vorzulegen. Weitere Verzögerungen einer Umsetzung sind nicht mehr hinnehmbar“, machte Henning Dettmer deutlich.</p> <p><strong>Downloads: </strong></p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2013/sylvia-pilarsky-grosch-bundesverkehrsministerium-muss-konflikte-zwischen-windenergie-und/20130813-bwe-umfrage-windenergie-flugsicherung.pdf">Umfrage des Bundesverbandes WindEnergie zur Radarproblematik</a> &nbsp;&nbsp;</li> <li><a target="_blank" href="http://www.schleswig-holstein.de/MELUR/DE/Service/Presse/PI/2014/0614/MELUR_140604_Gutachten_Windenergie.html">Gutachten der TU Berlin</a>&nbsp;&nbsp; </li> </ul> <p><b>Veranstaltungshinweis:</b><br />BWE Rechtskonferenz u.a. mit dem Themenblock „Luftverkehr &amp; Radar“<br />&gt;&gt; <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergierecht/programm">Zum vollständigen Programm</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesregierung Planung Radar Windenergie Fri, 06 Jun 2014 10:28:17 +0000 3216 at http://www.wind-energie.de Bundestagsabgeordnete können EEG-Entwurf noch deutlich verbessern - Energiewende stärkt Innovationsstandort Deutschland http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/bundestagsabgeordnete-koennen-eeg-entwurf-noch-deutlich-verbessern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Anhörung im Bundestag hat gezeigt, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch an vielen Details nachgebessert werden muss, um den Anforderungen der Energiewende zu genügen. Das EEG war immer ein Parlamentsgesetz. Deshalb sollten die Abgeordneten die besonders strittigen Regelungen wie Stichtag, Eigenverbrauch oder Ausschreibungen noch einmal überprüfen“, machte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie Hermann Albers nach der Anhörung im Deutschen Bundestag deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energiewende wird mehr und mehr zum Innovationstreiber in Deutschland. Die Windenergie ist der starke Leitungsträger dieser Entwicklung. Die Windenergie an Land&nbsp; steht nach Berechnungen der DIW Econ für deutlich über 100.000 Arbeitsplätze, eine Investitionsnachfrage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro und zusätzlich 1,2 Milliarden Euro an Nachfrage nach Betriebsleistungen. Mit einem Exportanteil von 67 Prozent sind wir ein starker Pfeiler der deutschen Volkswirtschaft. Voraussetzung für diese Entwicklung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Darauf gilt es jetzt zu achten.</p> <p>Nach wie vor besteht die Gefahr, dass die positiven Wirkungen der Energiewende abgewürgt werden. Deshalb sollte die Novelle im Bundestag in ihrer Wirkung noch einmal genau analysiert werden. Insbesondere muss dabei auch die parallel auf den Weg gebrachte Änderung des Baugesetzbuches (Länderöffnungsklausel) betrachtet werden. Beide Gesetze passen von den Zielen her nicht zusammen“, unterstrich Hermann Albers.</p> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie mahnte an, dass gerade die Fragen der Stichtagsregelung und der vorgesehenen Ausschreibungen, aber auch der so genannten Eigenverbrauchsregelung noch einmal eingehend diskutiert werden müssten. Der Stichtag sei sowohl hinsichtlich des Datums (22.1.) als auch des Anknüpfungspunktes einer erteilten Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unredlich. Gerade kleine Projekte mit starker Bürger- und Kommunalbeteiligung gerieten dadurch in ernsthafte Schieflage.</p> <p>Rechtlich sauberer wäre, Projekte, die bis 31.12.2014 am Netz seien, nach dem gültigen EEG zu behandeln. Mindestens müsse jedoch der Anknüpfungspunkt einer erteilten Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz gestrichen werden. Auch das Vorhaben von Ausschreibungen gehöre auf den Prüfstand, da alle Erfahrungen zeigen, dass diese zu höheren Preisen führen. Hier sei allenfalls der Weg des Koalitionsvertrages tragbar: Erst Pilotverfahren für Fotovoltaik, dann Evaluation und weitere Prüfung. „Jede andere Regelung zum Komplex Ausschreibungen führt in eine Sackgasse, die die bisherigen deutschen Erfolge der Energiewende gefährdet.“</p> <p>Zudem forderte Hermann Albers eine kritische Sicht auf die geplante Belastung der Eigenstromerzeugung an. „Betroffen sind auch viele Unternehmen, die in den vergangenen Jahren in die Eigenstromerzeugung investiert haben. Sie leisten durch moderne KWK-Anlagen, Fotovoltaik oder Windenergie ihren Beitrag zur Energiewende. Dies muss anerkannt werden. Die Eigenstromversorgung mit Erneuerbaren Energien belastet weder die EEG-Umlage noch das Netz.“<a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-stellungnahme-zum-referentenentwurf-zur-ee-reform/20140602_bwe_stellungnahme_eeg.pdf"></a></p> <p><strong>Download:</strong> <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-stellungnahme-zum-referentenentwurf-zur-ee-reform/20140602_bwe_stellungnahme_eeg.pdf">Stellungnahme des Bundesverbandes WindEnergie zum Entwurf eines Gesetzes zur grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes </a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <ul> </ul> </div> </div> </div> Bundesregierung Bürgerwindpark EEG Energiepolitik Energiewende Windenergie Tue, 03 Jun 2014 08:25:46 +0000 3208 at http://www.wind-energie.de Länderöffnungsklausel fällt bei Anhörung im Bundestag durch http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/laenderoeffnungsklausel-faellt-bei-anhoerung-im-bundestag-durch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die meisten Fachleute haben heute das Gesetz zur Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und zulässigen Nutzungen als untauglich und schädlich kritisiert. Weder trage der Gesetzentwurf zu mehr Akzeptanz bei, noch werde er den Anforderungen der Energiewende gerecht. Selbst den Zielen der Bürgerinitiativen wird mit dem diesem Gesetz kein Dienst erwiesen, wenn sie Energiewende wirklich wollen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Deshalb erwarten wir, dass sich die Abgeordneten des Bundestages noch einmal intensiv mit dem Gesetzentwurf befassen“, forderte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, der darauf hinwies, dass auch alle zuständigen Fachausschüsse des Bundesrates den Gesetzentwurf bereits abgelehnt haben. Der Vorsitzende des juristischen Beirates des&nbsp; Bundesverbands WindEnergie, Franz-Josef Tigges, konnte vor den Abgeordneten die ablehnende Position des Verbandes erläutern.</p> <p>„Mit dem Gesetzesvorstoß wird in ein bewährtes gesetzliches Regelwerk eingegriffen. Die angedachten Änderungen kollidieren massiv mit&nbsp; den Planungsrechten der Kommunen und stehen im Widerspruch zu immissionsschutzrechtlichen Regelungen, die bislang in den Genehmigungsverfahren zur Anwendung kamen. Zudem wurde zu recht auf massive verfassungsrechtliche Probleme hingewiesen, weil u.a. die Gefahr besteht, dass für die Windenergie künftig kein substantieller Raum mehr zur Verfügung steht. Gerade die über 20 Jahre erprobten und erfolgreichen Instrumente der Regionalplanung haben zu Abständen geführt, die einerseits fachlichen Kriterien genügen und andererseits die örtliche Situation&nbsp; sowie Besonderheiten berücksichtigen. Die so geschaffene Akzeptanz würde mit der Länderöffnungsklausel untergraben. Das alles steht im absoluten Gegensatz zur Energiewende, die einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung hat“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Planung Windenergie Wed, 21 May 2014 11:08:37 +0000 3199 at http://www.wind-energie.de