Pressemitteilungen http://www.wind-energie.de/press-releases-view de Windenergiebranche wirbt für Energiewende – Führungsspitze des Verbandes auf Delegiertenversammlung komplettiert http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/windenergiebranche-wirbt-fuer-energiewende-fuehrungsspitze-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">„Die Länder haben mit ihrer Korrektur der ursprünglichen Vorschläge zur EEG-Novelle gezeigt, dass sie bereit sind, Verantwortung für die Fortsetzung der Energiewende zu tragen. Jetzt ist es wieder an den Ländern dieser Verantwortung gerecht zu werden und das Trojanische Pferd der Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch ungenutzt zu lassen“, unterstrich der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hermann Albers heute in Hannover.<br /> </span></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">„Die Einschnitte beim EEG sind äußerst schmerzvoll. Voraussetzung dafür dass die Energiewende unter den veränderten Bedingungen erfolgreich bleibt ist, dass die für die Windenergienutzung bereitstehende Flächenkulisse nicht zusätzlich beschnitten wird. Bayern schiebt mit der so genannten Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch (BauGB) ein Trojanisches Pferd in die Länderparlamente. Wer die Energiewende ernsthalft will, muss dieses Trojanische Pferd vor den Türen der Landtage stehen lassen“, forderte Hermann Albers.</span></span></p> <p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Der Verbandspräsident wies darauf hin, dass die für die preiswerteste Erneuerbare Energie nutzbaren Flächen bereits durch Windpotential, natur- und artenschutzfachliche Beschränkungen, Radar, Drehfunkfeuer und Wohnbebauung beschnitten seien. Nun drohten weitere Flächen blockiert zu werden, die für die Kapazitäten zur Erreichung der Ausbauziele allerdings dringend erforderlich wären.</span></span></p> <p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">„Horst Seehofer torpediert die von Bürgern, Kommunen, Energiegenossenschaften, Landwirten und vielen Akteuren getragene Energiewende. Dass sich der CSU-Chef damit gegen die Mehrheit der Menschen stellt, werden wir am 10. Mai in Berlin deutlich machen, wenn ein breites gesellschaftliches Bündnis zu einer Großdemonstration für die Energiewende einlädt“, kündigte Hermann Albers an.</span></span></p> <p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Auf der Delegiertenversammlung war Hermann Albers zuvor einstimmig für ein Jahr zum Präsidenten des 20.000 Mitgliederstarken BWE gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Sylvia Pilarsky-Grosch an, die das Amt aus familiären Gründen nieder legte. Hermann Albers stand dem BWE bereits von 2007 - 2013 vor. Die Delegierten wählen Klaus Schulze Langenhorst aus Nordrhein-Westfalen zum neuen Vizepräsidenten. Elke Hanel aus Bayern wurde als Schriftführer gewählt und folgt hier Klaus Mindrup der das Amt nach seiner Wahl in den Deutschen Bundestag im vergangenen Herbst aufgab. Auch für den Bundesvorstand fand eine Nachwahl statt. Hermann Reents aus Niedersachsen rückt in die Verbandsspitze auf und komplettiert die Mannschaft des BWE.</span></span></p> <p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">„Der Verband dankt der scheidenden Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch für die engagierte und effektive Vertretung des BWE. Sie hat den Verband als durchsetzungsstarken und ehrlichen Partner der Politik bereits seit 2007 als Vizepräsidentin stark geprägt. Wir gehen nach unserer Delegiertenversammlung geschlossen und zielorientiert an die weitere Arbeit. Der BWE wird aktiv für die Energiewende streiten und sich mit deren Gegnern und Kritikern auseinandersetzen. Wir werden uns an politischen Prozessen beteiligen und mit eigener Expertise und Konzepten die Transformation der Energiewirtschaft unterstützen“, so Hermann Albers.</span></span></p> <p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Kontakt: Wolfram Axthelm<br /> Pressesprecher Bundesverbvand WindEnergie<br /> 0172 3991304</span></span></p> </div> </div> </div> Energiewende Verband Windenergie Thu, 10 Apr 2014 13:51:56 +0000 3098 at http://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie auf der HANNOVER MESSE http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/bundesverband-windenergie-auf-der-hannover-messe <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Zum 17. Mal präsentiert sich der Bundesverband WindEnergie (BWE) vom 7. bis 11. April 2014 als starke Stimme für den Wind auf der HANNOVER MESSE. In der Woche der voraussichtlichen Kabinettsentscheidung zur Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes werden wir Flagge zeigen für eine Branche, die in Deutschland 118.000 Beschäftigte vertritt und mit einem Exportanteil von 67 Prozent für den Erfolg von Made in Germany steht“, machte der Geschäftsführer des BWE, Henning Dettmer, deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE wird mit einer Reihe von Fachgesprächen und Branchentreffen seine Position als Ansprechpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Branche unterstreichen. Der Verband ist Schirmherr des Zulieferer Forums und führt am Rande der Messe seine jährliche Delegiertenversammlung durch. Besucher der Messe sind herzlich eingeladen, den BWE am Stand L40 in der Halle 27 zu besuchen. Neben einem umfangreichen Informationsangebot über die Windenergie, bietet der BWE Interessierten hier auch eine direkte Kontaktmöglichkeit.</p> <p>„Auf der weltweit bedeutendsten Industriemesse zeigen wir, welchen Innovationsschub die Energiewende in unserem Land ausgelöst hat. Überall tüfteln Ingenieure und Wissenschaftler an Lösungen für einen neuen Strommarkt. Kluge Mittelständler erkennen die Chancen und setzten auf die neuen Technologien. Weltweit setzen Unternehmen aus unserem Land den Maßstab für Technik, Effizienz und Systemverträglichkeit. Der seit Jahren stabile und so auch berechenbare Ausbau der Windenergie in Deutschland ist Voraussetzung für den Erfolg auf dem Weltmarkt, denn hier werden Trends gesetzt, Innovationen entwickelt und Ideen getestet. Wir setzen darauf, dass die Bundespolitik dies anerkennt und bei allen Gesetzesentscheidungen berücksichtigt“, so Henning Dettmer.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Technik Unternehmen Windenergie Windkraft Wirtschaft Mon, 07 Apr 2014 08:31:55 +0000 3092 at http://www.wind-energie.de Windenergie in Deutschland ist im internationalen Vergleich kosteneffizient http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/windenergie-deutschland-ist-im-internationalen-vergleich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>BWE und VDMA Power Systems veröffentlichen WindGuard-Studie zur Kostensituation der Windenergie an Land - Internationaler Vergleich. <br />Frankfurt/Berlin</b>. Im Auftrag von VDMA Power Systems und dem Bundesverband WindEnergie (BWE) erarbeitete die Deutsche WindGuard zum internationalen Vergleich eine Ergänzung zu der im Herbst 2013 veröffentlichten Studie „Kostensituation der Windenergie an Land“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir haben nicht nur die Kosten international verglichen, sondern in den starken Märkten für Windenergieanlagen wie den USA, Großbritannien oder Dänemark auch die eingesetzten Anlagentechnologien. Dabei wird deutlich, dass die Windenergienutzung in Deutschland trotz vergleichsweise hoher Gesamtinvestitionskosten und niedriger Windpotentiale im internationalen Vergleich sehr kosteneffizient erfolgt. Bei den Kosten der Windenergie an Land liegt Deutschland im Mittelfeld“, machte Knud Rehfeldt, Geschäftsführer der Deutschen WindGuard, deutlich.</p> <p>„Die Studie zeigt, dass in Deutschland immer die neusten und fortschrittlichsten Technologien eingesetzt werden, die von hier ausgehend dann weltweit zum Einsatz kommen. Deutsche Unternehmen setzen den Maßstab für Technik, Effizienz und Systemverträglichkeit. Deutschland ist das Test- und Entwicklungslabor für die exportorientierte deutsche Windindustrie“, so Gerd Krieger, stellvertretender Geschäftsführer VDMA Power Systems. „Anstelle föderaler Sonderwege wie der Länderöffnungsklausel des Baugesetzbuches bei Genehmigung und Bau von Windparks, die innovative Anlagen behindern, benötigt die Windindustrie internationale Standards. Auch die Energiewende in Deutschland kann einen Standard setzen, wenn sie verlässlich gestaltet wird.“</p> <p>„Deutschland braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Wir stehen gut da. Auch Betreiber und Dienstleister – vom Projektierer über den Windgutachter bis zum Wartungsunternehmer – sind international gefragte Fachleute. Der seit Jahren stabile und so berechenbare Ausbau der Windenergie ist die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg unserer Windindustrie auf dem Weltmarkt: Denn auf dem Heimatmarkt werden Trends gesetzt, Innovationen entwickelt und Ideen getestet. Deshalb muss die Politik alles tun, den Heimatmarkt zu stärken. Die Verunsicherung der letzten Monate muss nun schnell beendet werden“, forderte Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, mit Blick auf die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes.</p> <p>Insgesamt ist, nach den Ergebnissen der Studie, die Innovationsbereitschaft in Deutschland im Ländervergleich als sehr hoch zu bewerten. Bei der Betrachtung der Haupt- und Gesamtinvestitionskosten liegt Deutschland dennoch im Mittelfeld. Die Investitionsnebenkosten und die Betriebskosten im Ländervergleich variieren sehr stark. In Deutschland liegen die Betriebskosten im oberen Mittelfeld, wobei sie aufgrund diverser Kostenbestandteile, die vom Kapazitätsfaktor abhängen, von Standort zu Standort variieren.</p> <p>Die betrachteten Länder unterscheiden sich hinsichtlich ihres Windpotentials deutlich. Dies wiederum beeinflusst die Stromgestehungskosten stark. Deutschland weist im Ländervergleich ein niedriges Windpotential auf. Um Windenergie dennoch effizient nutzen zu können, muss speziell entwickelte, fortschrittliche Anlagentechnologie eingesetzt werden. Diese zeichnet sich vor allem durch besonders hohe Nabenhöhen und große Rotordurchmesser aus. Das macht Deutschland einerseits zum Technologievorreiter, andererseits aber führt es zu höheren Kosten. Auch mit diesem Nachteil liegt Deutschland im Ländervergleich bei den Stromgestehungskosten im Mittelfeld. Die Windenergienutzung in Deutschland ist also trotz geringeren Windpotentials und den dadurch verursachten höheren Investitionskosten sehr kosteneffizient.<b><br /></b></p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/kostensituation-der-windenergie-land-deutschland-internationaler-vergleich/20140403_kostensituation_windenergie_land_int_vergleich.pdf"><b>Link zur Studie</b></a></li> </ul> <p>Der <b>Bundesverband WindEnergie</b> (BWE) ist mit über 20.000 Mitgliedern der größte Verein seiner Art in Deutschland und gehört zu den weltweit größten Verbänden der Erneuerbaren Energien. Als Sprachrohr der deutschen Windenergieindustrie sind gemessen am Markanteil u.a. rund 97 Prozent der Hersteller im BWE organisiert.</p> <p>Der <b>Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau</b> (VDMA) vertritt über 3.100 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Investitionsgüterindustrie und ist damit einer der mitgliederstärksten und bedeutendsten Industrieverbände in Europa. Der Fachverband Power Systems im VDMA ist die Informations- und Kommunikationsplattform für die Hersteller von Motorenanlagen, Thermischen Turbinen und Kraftwerken, Wasserkraft- und Windenergieanlagen.</p> <p><b>Ansprechpartner:</b><b> </b><br />Wolfram Axthelm, Bundesverband WindEnergie e.V., 030/212341-251, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a>&nbsp;&nbsp;<b>&nbsp; </b>Johannes Schiel,&nbsp;&nbsp;&nbsp; VDMA Power Systems, 030/306946-21, <a href="mailto:johannes.schiel@vdma.org">johannes.schiel@vdma.org</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Internationales Strompreis Technik Vergütung Windenergie Windkraft Fri, 04 Apr 2014 11:15:25 +0000 3090 at http://www.wind-energie.de Energiewende nicht aufhalten – Bund-Länder-Kompromiss ist schmerzvoll, Ausschreibungen gehen in falsche Richtung http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/energiewende-nicht-aufhalten-bund-laender-kompromiss-ist-schmerzvoll <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die gestern Abend offenbar in weiten Teilen vor dem eigentlichen parlamentarischen Verfahren erzielte Verständigung zwischen Bund und Ländern zur Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes ist trotz einzelner Korrekturen schmerzvoll. Die Energiewende wird mit dem Gesetz deutlich an Tempo verlieren, die gute Entwicklung der innovativen Windbranche an Schwung einbüßen“, so die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist ein vernünftiges Signal, dass die Bundesregierung einsieht, dass der Ersatz alter Windenergieanlagen durch neue Anlagen (Repowering) nicht auf den Ausbaudeckel angerechnet werden soll. Vor allem angesichts des starken Zubaus in den Jahren 2001 bis 2004 macht es Sinn in den nächsten Jahren viele der Anlagen durch leistungsfähigere neue Anlagen zu ersetzen. Die Chancen des Repowerings müssen daher politisch flankiert sein.</p> <p>Wie die Aussage, dass es Verbesserungen für windschwächere Standorte im Binnenland geben soll, zu verstehen ist, muss sich noch zeigen. Wir haben hinsichtlich der Vergütung eine lineare an den Kosten orientierte Kurve gefordert. Wie der Bund dieses auch von vielen Ländern unterstützte Modell aufgreift, ist noch nicht erkennbar.</p> <p>Problematisch ist der deutliche Schwenk zu generellen Ausschreibungen. Erfahrungen mit Ausschreibungen sind in anderen Ländern durchweg negativ. Ausschreibungen führen zu höheren Kosten. Wie diese angesichts des deutschen Planungsrecht überhaupt rechtssicher zu gestalten sind, ohne dabei die Akzeptanz vor Ort zu untergraben und eine Beteiligung von Bürgern und Kommunen an den Projekten zu ermöglichen, ist völlig offen. Wir lehnen Ausschreibungen daher als ungeeignet ab“, machte Sylvia Pilarsky-Grosch deutlich.</p> <p>„Ein besonders schwieriges Signal ist, dass es keine Einsicht gegeben hat, den Stichtag aufzugeben und eine Realisierung von Projekten bis 31.12.2014 zu ermöglichen. Das ist ein bitteres Signal in die Branche, weil die Verunsicherung nun weiter bestehen bleibt und viele seit 3 bis 5 Jahren in Planung befindliche Projekte auf dem Prüfstand stehen. Unter dem Strich ist der Bund-Länder-Kompromiss schmerzvoll. Fest steht aber auch: Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Planung Windenergie Windkraft Wed, 02 Apr 2014 09:19:05 +0000 3081 at http://www.wind-energie.de Jan Hinrich Glahr: Freiwillige Direktvermarktung erhalten http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/jan-hinrich-glahr-freiwillige-direktvermarktung-erhalten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Viele unserer Mitglieder sammeln seit dem EEG 2012 Erfahrungen in der freiwilligen Direktvermarktung. Eine verpflichtende Direktvermarktung lehnen wir trotzdem nach wie vor ab, weil diese Finanzierungs- und Transaktionskosten erhöht sowie eine Konzentration der Akteure und damit eine Benachteiligung von Bürgervorhaben und Mittelstand bedeuten würde“, machte der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie, Jan Hinrich Glahr heute vor über 150 Teilnehmern einer Fachtagung des Verbandes in Hamburg deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Abweichungen, die es zwischen dem Koalitionsvertrag und dem Referentenentwurf gibt, zeigen:&nbsp; Die Erneuerbare-Energien-Branche kann sich nicht mehr auf die Aussagen der Politik verlassen. Deshalb wird es mit Blick auf die Zukunft auch wichtig sein, neue Wege zu suchen, wie wir unseren sauberen Strom direkt bis zum Endkunden vermarkten können. Momentan wird diese Möglichkeit durch den Bundesgesetzgeber sogar noch erschwert.</p> <p>Stattdessen soll die verpflichtende Direktvermarktung durchgedrückt werden, mit welcher dem Anlagenbetreiber zusätzliche Kosten für die Vermarktung, die Prognoseerstellung und den Profilservice entstehen. Banken werden – als Grundlage für eine auf längere Dauer angelegte Projektfinanzierung – von&nbsp; den&nbsp; Windparkbetreibern langfristigere Stromabnahmeverträge mit wirtschaftlich leistungsfähigen Direktvermarktern verlangen. Ob solche langfristigeren Stromabnahmeverträge möglich sind, ist unklar. Allerdings führen die zusätzlichen&nbsp; Risikokomponenten&nbsp; zu steigenden Projektkosten.</p> <p>Problematisch ist, dass im Gesetzentwurf keine Anforderungen an die Direktvermarkter definiert sind. Insbesondere fehlt uns ein Abschlusszwang. Nur so wäre sicher zu stellen, dass kleine Windparkbetreiber und Einzelanlagen nicht benachteiligt werden. Unsere Forderung bleibt deshalb bestehen: Statt einer verpflichtenden Direktvermarktung sollte im Interesse einer möglichst guten Marktintegration die optionale&nbsp; Direktvermarktung&nbsp; mit&nbsp; einer&nbsp; wettbewerblichen&nbsp; Vielfalt&nbsp; an&nbsp; Akteuren&nbsp; und Geschäftsmodellen beibehalten werden. Es zeigt sich, dass die freiwillige&nbsp; Direktvermarktung&nbsp; ein gutes Instrument ist, welches von den Windenergieanlagenbetreibern trotz der dafür nötigen Aufwendungen gut angenommen wird. Dieses sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden“, machte Jan Hinrich Glahr deutlich.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Direktvermarktung EEG Finanzierung Thu, 20 Mar 2014 14:16:15 +0000 3049 at http://www.wind-energie.de Mehrere tausend Beschäftigte aus 50 Betrieben machen sich für die Windenergie stark http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/mehrere-tausend-beschaeftigte-aus-50-betrieben-machen-sich-fuer-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hamburg. Warnminute von IG Metall Küste und Bundesverband WindEnergie (BWE). <br />Mehrere tausend Beschäftigte aus rund 50 Unternehmen in Norddeutschland haben sich an der Warnminute für die Windenergie beteiligt, zu der die IG Metall Küste und die norddeutschen Landesverbände des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) gemeinsam aufgerufen hatten. Beschäftigte und Geschäftsführer zogen um „fünf vor zwölf“ für kurze Kundgebungen vor die Werkstore und Verwaltungsgebäude.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Beschäftigte und Unternehmen im Norden haben ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt: Innerhalb weniger Tage ist es uns gelungen, Hersteller von Windkraftanlagen, Werften, Planungs- und Projektierungsbüros zu einer gemeinsamen Aktion zu bewegen“ erklärten Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), und Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Unser Warnsignal ist an die Bundesregierung in Berlin gerichtet. Sie darf den Ausbau der Windenergie an Land und auf See bei der anstehenden Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) nicht durch falsche Entscheidungen abwürgen.“</p> <p>BWE und IG Metall Küste sehen auch die Landesregierungen der norddeutschen Bundesländer in der Pflicht: „Der Norden muss in den nächsten, für die Branche entscheidenden Wochen mit einer Stimme sprechen und sich bei den parlamentarischen Beratungen über die EEG-Reform für die Windindustrie stark machen. Ohne Wind wird die Energiewende nicht gelingen: Eine Deckelung der Ausbauziele ist falsch. Wir brauchen außerdem Verlässlichkeit und Planbarkeit, damit Investitionen und Arbeitsplätze an der Küste nicht gefährdet werden“, so BWE-Präsidentin Pilarsky-Grosch und IG Metall-Bezirksleiter Geiken.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Küste<br />Tel.: 040/28 00 90-43, Mobil: 0160/ 533 11 80, <a href="mailto:heiko.messerschmidt@igmetall.de">heiko.messerschmidt@igmetall.de</a></p> <p>Wolfram Axthelm, Pressesprecher Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 0 30/212341 251, Mobil 0172/3991304, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Wed, 19 Mar 2014 09:20:26 +0000 3016 at http://www.wind-energie.de Gemeinsame Aktion von IG Metall Küste und Bundesverband WindEnergie (BWE) http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/gemeinsame-aktion-von-ig-metall-kueste-und-bundesverband-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Warnminute von Beschäftigten und Unternehmen der Windbranche in Norddeutschland. <br />Hamburg.&nbsp; Die IG Metall Küste und die norddeutschen Landesverbände des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) planen gemeinsam eine „Warnminute für die Windenergie in Norddeutschland“: Wegen der teilweise bedrohlichen Situation für die Arbeitsplätze und Unternehmen der Branche gehen Beschäftigte und Geschäftsführungen von zahlreichen Unternehmen am Mittwoch, 19. März, um „5 vor 12“ für eine Protestaktion vors Tor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Windenergie ist der preiswerte Leistungsträger der Energiewende und ein wichtiger Jobmotor im Norden. Die Chancen für Arbeit, Wertschöpfung vor Ort und Erfolg im Export dürfen nicht verspielt werden. Der aktuelle Entwurf für ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz droht die positive Entwicklung abzuschnüren. Deshalb setzen Beschäftigte und Unternehmen der Branche am 19. März ein gemeinsames Zeichen. Es geht um tausende Arbeitsplätze und die erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende“, so kündigten Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), und Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, die gemeinsame Aktion von Beschäftigten und Unternehmen der Windbranche in Norddeutschland an.</p> <p>„Die Windenergie kann in Deutschland auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die 118.000 Beschäftigten der Windbranche in Deutschland beweisen mit einem Exportanteil von 67 Prozent ihre Innovationskraft. Weltweit setzen deutsche Unternehmen den Maßstab für Technik, Effizienz und Systemverträglichkeit. Dienstleister – vom Projektierer über den Windgutachter bis zum Wartungsunternehmer – sind international gefragte Fachleute. Die Bundesregierung ist auf dem besten Weg, diese erfolgreiche Entwicklung auszubremsen“, kritisierte Sylvia Pilarsky-Grosch Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie.</p> <p>„Drei Jahre nach der Atom-Katastrophe von Fukushima machen wir gemeinsam deutlich: Beschäftigte und Unternehmen der Windbranche stehen für die Energiewende. Sie ist für Deutschland eine einzigartige Chance, die für Innovationen sowie Investitionen und damit für zehntausende Arbeitsplätze an der Küste sorgt. Der Ausbau der Windenergie an Land und auf See darf durch falsche Weichenstellungen der Bundesregierung jetzt nicht gefährdet werden. Die ersten Vorschläge für eine Deckelung der Ausbauziele sind falsch. Entscheidend für neue Investitionen sind Verlässlichkeit und Planbarkeit, die durch immer neue Beschlüsse der Bundesregierung nicht infrage gestellt werden dürfen“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste.“</p> <p><b>Übersicht über geplante öffentliche Aktionen am Mittwoch, 19. März: </b></p> <p><b>(Stand: 17.3.14, 15 Uhr) Sie erhalten morgen, Dienstag, bis 14 Uhr eine aktualisierte Übersicht mit weiteren Angaben.</b></p> <p><b>Hamburg:</b></p> <ul> <li><b>Senvion SE, Senvion Deutschland GmbH Hamburg und <a href="http://www.retc.de/">Renewable Energy Technology Centre (RETC) GmbH</a> </b>, Überseering 10, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Verwaltungsgebäude, Ansprechpartnerin: <b>Karin Wagner</b>, IG Metall Küste, Mobil 0160-90768051</li> </ul> <ul> <li><b>Siemens, Niederlassung Hamburg, </b>Lindenplatz 2, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Verwaltungsgebäude, Redner:<b> Meinhard Geiken</b>, Bezirksleiter IG Metall Küste, <br /> Ansprechpartner: <b>Thomas Ahme</b>, Betriebsrat Siemens Niederlassung Hamburg, 0174-1560253 und <b>Heiko Messerschmidt</b>, IG Metall Küste, Mobil 0160 5331180</li> </ul> <ul> <li><b>Vestas, Hamburg:</b> Christoph-Probst-Weg 1-2, Hamburg, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Betrieb</li> </ul> <p>&nbsp;<b>Niedersachsen/Bremen:</b></p> <ul> <li><b>Neue Jadewerft, Wilhelmshaven</b>, 11.45 Uhr:<b> </b>Warnminute vor dem Werkstor, <br /> Ansprechpartner: <b>Dieter Müller</b>, Betriebsratsvorsitzender, Tel. 04421/399-137 </li> </ul> <ul> <li><b>Senvion SE, Bremerhaven, </b>Labradorstraße 18-22,<b> </b>11.45 Uhr: Kundgebung vor dem Werkstor (mit weitere Betrieben, u.a. <b>Powerblades</b>, <b>Areva</b> und <b>Weserwind</b>), <br /> Ansprechpartner: <b>Karsten Behrenwald</b>, IG Metall Bremerhaven, Mobil 0170 3333063</li> </ul> <ul> <li><b>ENERCON Aurich, </b>11.45 Uhr: Warnminute vor dem Betrieb </li> </ul> <ul> <li><b>Energiequelle Bremen, </b>Heriwardstraße 15, Bremen, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Betrieb</li> </ul> <ul> <li><b>UMaAG Cuxhaven, </b>Alter Weg 23, 27478 Cuxhaven, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Betrieb</li> </ul> <ul> <li><b>AgRo WEA</b>, Twist: Gaußstraße 2, 49767 Twist, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Betrieb</li> </ul> <p><b>Schleswig-Holstein:</b></p> <ul> <li><b>Senvion SE und Deutschland GmbH Husum</b>, Rödemishallig, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Werkstor, <br /> Ansprechpartner: <b>Martin Bitter</b>, IG Metall Küste Mobil 0160 90768052</li> </ul> <ul> <li><b>Senvion SE Osterröhnfeld</b>, Albert-Betz-Straße, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Werkstor, Ansprechpartner: <b>Kai Petersen</b>, IG Metall Rendsburg, Mobil 0170-3333-150</li> </ul> <ul> <li><b>Vestas Nacelles, Lübeck-Travemünde,</b> Henry-Koch-Straße 9-13 und <b>Vestas Nacelles in Lübeck</b>, Hafenstraße, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Werkstor, <br /> Ansprechpartner: <b>Donald Magdanz</b>, Betriebsratsvorsitzender, Mobil 0151/14066886 </li> </ul> <ul> <li><b>Gear-tec, Eggebek</b>, 12.30 Uhr: Warnminute vor dem Werkstor, <br /> Ansprechpartner: <b>Michael Schmidt</b>, IG Metall Flensburg, Mobil 0170 3333219 </li> </ul> <ul> <li><b>Fecon, Flensburg, </b>9.15 Uhr:<b> </b>Warnminute vor dem Werkstor, <br /> Ansprechpartner: <b>Michael Schmidt</b>, IG Metall Flensburg, Mobil 0170 3333219. </li> </ul> <p><b>Mecklenburg-Vorpommern:</b></p> <ul> <li><b>ENERCON, Rostock</b>, Lise-Meitner-Ring 7, 11.45 Uhr: Warnminute vor dem Gebäude, Ansprechpartnerin: <b>Katja Gall</b>, ENERCON, Mobil 0170/6376591</li> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong></p> <p>Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Küste<br />Tel.: 040/28 00 90-43, Mobil: 0160/ 533 11 80<br /><a href="mailto:heiko.messerschmidt@igmetall.de">heiko.messerschmidt@igmetall.de</a></p> <p>Wolfram Axthelm, Pressesprecher Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 0 30/212341 251, Mobil 0172/3991304<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Energiewende Unternehmen Windenergie Wirtschaft Mon, 17 Mar 2014 16:00:16 +0000 3011 at http://www.wind-energie.de Keine Antworten auf Erfordernisse der Energiewende - Bundesverband WindEnergie nimmt zum EEG-Entwurf Stellung http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/keine-antworten-auf-erfordernisse-der-energiewende-bundesverband <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Trotz breiter Mehrheit in Bundestag und Bundesrat fehlt der Bundesregierung offenbar der Mut, der Energiewende einen neuen Schub zu geben. Nachdem die Erneuerbaren ihren Anteil am Strommarkt innerhalb weniger Jahre auf 25 Prozent erhöht haben, treten wir nun in eine neue Phase der Energiewende ein. Auch die Regierungskoalition hat sich vorgenommen, dass bis 2025 40 – 45 Prozent und bis 2035 55 bis 60 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der vorliegende Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird den Erfordernissen nicht gerecht und liefert auf wichtige Fragen keine Antworten“, kritisierte die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> <p>„Heute haben wir unsere umfangreiche Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Änderungen abgegeben. Durch die Summe struktureller Eingriffe droht ein massiver Rückschritt für die preiswerte Windenergie an Land. Deshalb sagen wir: Dieser Gesetzentwurf weist in die falsche Richtung.</p> <p>Er wird den Anforderungen an die künftig von Erneuerbaren Energien getragene Energiewirtschaft nicht gerecht. Um die Ziele der Bundesregierung zu erreichen, ist Akzeptanz erforderlich. Deshalb brauchen wir 1. einen veränderten Umlagemechanismus und 2. vor allem ein neues Strommarktdesign. Ein veränderter Umlagemechanismus kann sofort zur Beteiligung von Mittelstand, Handwerk, Gewerbe und Haushaltskunden an sinkenden Börsenstrompreisen führen und stützt so die Akzeptanz der Energiewende. Und: Statt einer Integration der Erneuerbaren Energien in ein System, das unter monopolistischen Strukturen für einen fossil-atomaren Energiemarkt geschaffen wurde, brauchen wir einen neuen Markt, der den Akteuren Perspektiven schafft. Ein neues Marktdesign muss die preiswerten fluktuierenden Energien Sonne und Wind ins Zentrum rücken und diese durch die übrigen Erneuerbaren Energien, hoch effiziente KWK-Anlagen sowie flexible Gaskraftwerke ergänzen. Regionale Vermarkungsmöglichkeiten bis zum Endkunden gehören genauso dazu, wie Anreize für Speicherlösungen. Für all diese Erfordernisse liefert der vorliegenden Gesetzentwurfes keine Antworten.</p> <p>Die Energiewende wird durch den Mittelstand, viele Kommunen und breite Bürgergenossenschaften getragen. Wir wollen, dass dies so bleibt. Bürgerbeteiligung und kommunales Engagement stellen die Energiewirtschaft auf ein breites gesellschaftliches Fundament und sorgen für Akzeptanz vor Ort. Dezentral und in demokratischen Strukturen haben tausende Menschen die Erneuerbaren Energien vorangebracht. Wir sind bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Den Weg muss die Bundesregierung bauen. Statt einem engen Ausbaupfad brauchen wir eine breite Furt“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/erneuerbare-energien-gesetz-eeg/20140312-bwe-stellungnahme-eeg-referentenentwurf.pdf">BWE-Stellungnahme zum EEG-Referentenentwurf (pdf)</a></li> <li><a target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=oDe6TR0lpiQ&amp;feature=youtu.be ">Videostatement von Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverband WindEnergie e.V.</a></li> </ul> <p>Lesen Sie auch in diesem Zusammenhang die Stellungnahme des BWE zur Anlagenregisterverordnung:</p> <ul> <li><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/keine-antworten-auf-erfordernisse-der-energiewende-bundesverband-windenergie-nimmt-zum-eeg-entwurf/stellungnahme-des-bundesverbands-windenergie-ev-zur-anlregv-12-03-2014.pdf" class="file-link" title="BWE-Stellungnahme zur Anlagenregisterverordnung (pdf)">BWE-Stellungnahme zur Anlagenregisterverordnung (pdf)</a></li> </ul> <ul> </ul> <ul> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251,&nbsp; <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p><strong>Weitere Infos: </strong><br />Der BWE veranstaltet vom&nbsp; <span class="date-display-start">27.08.</span> - <span class="date-display-end">28.08.2014</span>&nbsp; eine Fachtung in Berlin zum Thema: <br /><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie">EEG-Novelle -&nbsp; Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/keine-antworten-auf-erfordernisse-der-energiewende-bundesverband-windenergie-nimmt-zum-eeg-entwurf/stellungnahme-des-bundesverbands-windenergie-ev-zur-anlregv-12-03-2014.pdf" type="application/pdf; length=780347" title="stellungnahme-des-bundesverbands-windenergie-ev-zur-anlregv-12-03-2014.pdf">BWE-Stellungnahme zur Anlagenregisterverordnung (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Energiewende Vergütung Windenergie Wed, 12 Mar 2014 13:22:41 +0000 3000 at http://www.wind-energie.de Jan Hinrich Glahr: Nationale Energiepolitik in europäischen Kontext einbetten http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/jan-hinrich-glahr-nationale-energiepolitik-europaeischen-kontext <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Bedeutung der europäischen Politik für die deutsche Energiewende und insbesondere der Windenergie an Land nimmt an Gewicht zu. Deshalb gilt es, neben der Vertretung nationaler Positionen auch den Einfluss auf die europäische Energiepolitik zu verstärken. Die Energiepolitik muss in den europäischen Kontext eingebettet werden“, so der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Jan Hinrich Glahr am Rande der Windenergiekonferenz EWEA in Barcelona.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Immer mehr Mitglieder unseres Verbandes sind im europäischen Markt aktiv und nutzen die Marktchancen. Daher spüren wir Änderungen von rechtlichen Bedingungen in europäischen Nachbarstaaten direkt. Gerade die schwierige Entwicklung im Gastgeberland Spanien zeigt eindrücklich, welche fatalen Auswirkungen unbedachte Änderungen nationaler politischer Rahmenbedingungen haben können. Zwar betrug der Anteil der Windenergie an der Energieerzeugung Spaniens 2013 schon über 20 Prozent. Allerdings sind die Perspektiven in diesem Jahr trotz eines enormen Potenzials aufgrund der restriktiven politischen Vorgaben gering.</p> <p>Als Board Member der EWEA nimmt der BWE aktiv an der europäischen Positionierung der Windenergiebranche teil. Wir setzen uns dafür ein, dass ein mutiges Ziel für Erneuerbaren Energien im 2030 Szenario festgeschrieben wird. Die jetzt aufgerufenen 27 Prozent sind unzureichend. Zudem ist es erforderlich, verbindliche Länderziele festzulegen. Nur so lassen sich die Energieversorgungskapazitäten der nächsten 30 bis 40 Jahre definieren. Für uns ist klar: Stabile politische und rechtliche Rahmenbedingungen senken die Kosten der Energiewende“, machte der Vizepräsident des BWE in Barcelona deutlich.<br />„Der Konflikt in der Ukraine unterstreicht, dass das zentrale Element der Energiepolitik die Versorgungssicherheit sein muss. Die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten aus unsicheren Regionen wird durch den Umstieg auf Erneuerbare Energien immer mehr begrenzt. Zudem stärkt dies die Wertschöpfungsketten in Europa“, zeigte sich Jan Hinrich Glahr überzeugt.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251,&nbsp; <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Europa Windenergie Windkraft Tue, 11 Mar 2014 11:36:12 +0000 2996 at http://www.wind-energie.de Große Koalition bringt Energiewende-Blockadegesetz auf den Weg http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/grosse-koalition-bringt-energiewende-blockadegesetz-auf-den-weg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit der Vorlage des Entwurfes eines ‚Gesetzes zur grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften des Energiewirtschaftsrechts‘ sowie der bereits angekündigten Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Wohnnutzungen im Baugesetzbuch wird die Gefahr für einen abrupten Stopp der Energiewende real. Die Große Koalition bringt ein Energiewende-Blockadegesetz auf den Weg“, kritisierte die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE werde zu den einzelnen Regelungen nun umfassend Stellung nehmen und sich aktiv am Gesetzgebungsverfahren beteiligen. Gleichzeitig trägt der Verband seine Argumente auch auf die Straße. Am 22. März 2014 ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis unter dem Motto „Energiewende retten!“ zu&nbsp; Demonstrationen in Kiel, Hannover, Düsseldorf, Potsdam, München sowie Mainz und Wiesbaden auf. Mehr Informationen zu den Demonstrationen unter <a href="http://www.energiewende-demo.de" title="www.energiewende-demo.de">www.energiewende-demo.de</a>.</p> <p>„Die Große Koalition ist auf einem Irrweg: Sie will den Ausbau der kostengünstigen Windenergie auf 2.500 Megawatt beschränken. Das passt nicht zu den Klimaschutzzielen. Sie will massiv in die Vergütung einschneiden, obwohl wir schon jetzt billiger produzieren als neue Gas- und Kohlekraftwerke. Dies wird den Ausbau an vielen Standorten wirtschaftlich gefährden. Die Bundesregierung hat zudem angekündigt neue Abstandsregelungen zu definieren. Das wird den Ausbau der Windenergie zusätzlich ausbremsen.</p> <p>Klar ist:&nbsp; Die Stilllegung von Atomkraftwerken ab 2015 erfordert zusätzliche Energieerzeugungskapazitäten. Wir wollen, dass die erforderlichen Strommengen sauber, preisgünstig und nachhaltig bereitgestellt werden können. Dies wird ohne die preisgünstigste Erneuerbare Energie nicht funktionieren. Windenergie an Land ist eindeutig der Leistungsträger der Energiewende. Mit uns steht und fällt dieses wichtige Jahrhundertprojekt“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Verband Windenergie Wed, 05 Mar 2014 14:51:52 +0000 2986 at http://www.wind-energie.de