Pressemitteilungen http://www.wind-energie.de/press-releases-view de BWE begrüßt Entscheidung der Bundeswehr, Flughöhe der Nachttiefflüge zu erhöhen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/bwe-begruesst-entscheidung-der-bundeswehr-flughoehe-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) begrüßt die Entscheidung der Bundeswehr, ihr Nachttiefflugsystem an die Gegebenheiten der Energiewende anzupassen. Demnach kann künftig bei Bedarf die Flughöhe um circa 100 Meter erhöht werden. In der Konsequenz bedeutet das, dass Bauhöhen von bis zu 220 Meter in Hinblick auf das Nachttiefflugssystem unbedenklich sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="750" title="Windenergieanlage/Kondensstreifen © iStock" alt="" src="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/images/press-release/2012/bwe-begruesst-entscheidung-der-bundeswehr-flughoehe-der-nachttieffluege-zu-erhoehen/wea-kondensstreifen-istock.jpg?1337158948" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Höhe des derzeit höchsten Windenergieanlagentypes liegt bei etwa 200 Metern. “Durch die Entscheidung der Bundeswehr werden viele zuvor gesperrte Flächen für die Windenergie frei. Davon geht ein positives Signal von der Bundeswehr in Richtung Energiewende aus. Sie leistet damit einen Beitrag für eine bessere Windkraftnutzung in Deutschland“, erklärt BWE-Präsident Hermann Albers.</p> <p>Der Bundesverband Windenergie tauscht sich bereits seit längerem regelmäßig mit Vertretern der Bundeswehr zu Fragestellungen aus, bei der sich Energie- und Verteidigungspolitik berühren. „Der konstruktive Dialog zwischen Bundeswehr und BWE trägt mit der Entscheidung höherer Flughöhen Früchte. Wir sind davon überzeugt, dass wir auch andere Herausforderungen gemeinsam und einvernehmlich mit der Bundeswehr bewältigen können“, so Sylvia Pilarsky-Grosch, Sprecherin des Arbeitskreises Radar beim BWE und BWE-Vizepräsidentin.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Alexander Sewohl, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, Fax.: +49 30 212341 410<br />a [dot] sewohl [at] wind-energie [dot] de</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Genehmigung Höhenbegrenzung Planung Verband Wed, 16 May 2012 09:07:21 +0000 1809 at http://www.wind-energie.de Windbranche kann Einspeisenetze schnell und kostengünstig umsetzen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/windbranche-kann-einspeisenetze-schnell-und-kostenguenstig-umsetzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover. Der mangelnde Netzausbau erweist sich zunehmend als Flaschenhals für die Energiewende. Während die Technologie der Erneuerbaren Energien immer besser und effizienter wird, hinkt der Netzausbau seit Jahren hinterher. Wie drängend das Problem ist, zeigt die steigende Abschaltung von Windenergieanlagen. Hier besteht zügiger Handlungsbedarf. Dabei müssen neben einer Beschleunigung des vorgesehenen Netzausbaus auch alternative Modelle und Technologien auf ihr Potenzial hin untersucht werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aus diesem Grund hat der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)&nbsp; das Beratungsunternehmen Ecofys mit einer Kurzstudie zu den technischen Rahmenbedingungen von Einspeisenetzen beauftragt. Die Ergebnisse der Studie stellte der BWE heute am Rande der Hannover Messe 2012 vor.</p> <p>Bei Einspeisenetzen handelt es sich um eine direkte Verbindung zwischen einem oder mehreren Windparks zum Übertragungsnetz. Damit wird das Verteilernetz (110 kV), an dem gegenwärtig die meisten Windenergieanlagen angeschlossen sind und bei dem massiver Ausbaubedarf besteht, ergänzt. Da keine Verbraucher an dieses Netz angeschlossen sind, kann auf das sogenannte (n-1)-Kriterium verzichtet werden. Letzteres gewährleistet für Verbraucher, dass bei Ausfall eines Teiles des Netzes ein anderer Teil die gleiche Kapazität aufnehmen kann. Durch den Verzicht auf das (n-1)-Kriterium bei Einspeisenetzen werden die Kosten des Netzausbaus für die Verbraucher erheblich reduziert.&nbsp;</p> <p>„Die Studie zeigt, dass die Windbranche selbst Einspeisenetze realisieren und betreiben kann.&nbsp; Durch den Wegfall des (n-1)-Kriteriums können wir das Einspeisenetz schnell und kostengünstig umsetzen. <br />Zur Finanzierung der Einspeisenetze sollte jetzt ein Modell vergleichbar mit dem Netzentgelt entwickelt werden“, erörterte BWE-Präsident Hermann Albers in Hannover.&nbsp;</p> <p>Laut Ecofys-Studie kann mit einem Einspeisenetz eine Kapazität von bis zu 1500 Megawatt an das Höchstspannungsnetz angeschlossen werden. Das entspricht bis zu 500 Windenergieanlagen der Drei-Megawatt-Klasse. „Dabei kommen vor allen Dingen Erdkabel zum Einsatz, die für Akzeptanz bei der Bevölkerung sorgen. Das beschleunigt den Netzausbau und damit die Energiewende. Klar ist aber auch, dass der Bau von Einspeisenetzen nur ein Mosaikstein im Gesamtbild Energiewende ist“, so Albers.</p> <p>Die Betreibergesellschaft Enertrag verfügt bereits über Praxiserfahrungen mit einem Einspeisenetz. Sie betreibt in Brandenburg ein 250 Kilometer langes Einspeisenetz mit einer derzeit&nbsp; angeschlossenen Leistung von 260 Megawatt. Die Enertrag AG hat das Einspeisenetz selbst realisiert. „Wir wollten das Heft selbst in die Hand nehmen und uns unabhängig von regionalen Verteilernetzen machen. Da wir außerdem die Temperatur der Leitung permanent überwachen, können wir Windenergieanlagen und Einspeisenetz optimal aufeinander abstimmen. Als Betreiber von Erneuerbaren benötigen wir endlich für den weiteren Ausbau ähnliche Finanzierungsmöglichkeiten wie sie Netzbetreiber auch haben – allzumal wir schneller und preiswerter sein können“,&nbsp; erklärte der Vorstandsvorsitzende der Enertrag AG, Jörg Müller.&nbsp;&nbsp;</p> <p><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bewertung-von-einspeisenetzen/bwe_studie__einspeisenetze_2012_final.pdf" target="_blank">Download: Kurzstudie Einspeisenetze</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Alexander Sewohl, Pressesprecher BWE, Mobil: 0160 / 94 45 35 54, E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span><br />German Lewizki, Pressestelle ENERTRAG AG, Tel.: 030 / 726296450, E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">lewizki</span> [at] <span class="d">sunbeam-berlin [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Forschung Netze Onshore Tue, 24 Apr 2012 09:09:35 +0000 1777 at http://www.wind-energie.de Welt-Windenergiekonferenz in Bonn - Energiewende bietet große Chancen für Bürger und Gemeinden http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/welt-windenergiekonferenz-bonn-energiewende-bietet-grosse-chancen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin/Bonn. Die Energiewende hat verschiedene Dimensionen: Eine ökologische, eine ökonomische, vor allem aber auch eine gesellschaftliche. Durch ihre Dezentralität bieten die Erneuerbaren Energien die Chance einer künftigen Stromversorgung in Bürgerhand und einer Stärkung der Kommunen. Bereits heute&nbsp; existieren zukunftsfähige Beteiligungskonzepte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um die damit verbundenen Möglichkeiten stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken, beschäftigt sich die diesjährige World Wind Energy Conference (WWEC) 2012, die vom 3. bis zum 5. Juli mit dem Schwerpunkt "Community Power - Citizens' Power" in Bonn stattfinden wird, mit genau diesem Thema.&nbsp; Veranstalter der internationalen Konferenz sind die World Wind Energy Association (WWEA) und der Bundesverband WindEnergie (BWE).</p> <p>Dass schon jetzt über 200 Beiträge aus 40 verschiedenen Ländern bei der WWEA eingereicht wurden, zeigt das hohe internationale Interesse und die Relevanz der Thematik. Mitte April 2012 wird das Konferenzprogramm veröffentlicht, in dem über 150 Vorträge zu finden sind.&nbsp; Unter den Rednern sind Minister, Manager aber auch lokale Akteure und Wissenschaftler. Darüber hinaus werden im Rahmen der Konferenz Workshops zu speziellen Themen wie Weiterentwicklung von Einspeisegesetzen, Finanzierung von Bürgerwindparks, dezentrale Speicher und Geschäftsmodelle in Entwicklungsländern angeboten.</p> <p>Parallel zur Konferenz wird es eine Begleitmesse mit Austellern aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien geben.&nbsp; Außerdem besteht für das internationale Publikum die Möglichkeit, an Exkursionen zu Erneuerbaren Energien Projekten in Deutschland teilzunehmen.</p> <p>„Wir freuen uns über das große nationale und internationale Interesse an der WWEC 2012. Das zeigt: In vielen Ländern hat die Wende hin zu den Erneuerbaren Energien bereits begonnen. Kommunen und Energiegenossenschaften spielen dabei eine Schlüsselrolle, nicht nur bei der Akzeptanzsteigerung, sondern auch zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Die WWEC2012 bietet eine gute Gelegenheit für Branchenvertreter, sich&nbsp; international stärker zu vernetzen und von den Erfahrungen in anderen Ländern zu profitieren.&nbsp; Wir sind stolz darauf, dass wir bereits drei Monate vor Konferenzbeginn eine hochkarätige Rednerliste vorweisen können“, sagt Stefan Gsänger, Generalsekretär der WWEA.</p> <p>„Wir fühlen uns geehrt, die internationale Windbranche bei der WWEC2012 im Juli in Bonn zu Gast zu haben. Bürgerbeteiligungen an Erneuerbaren Energieprojekten, vor allem an Windenergie, sind heute eine in Deutschland weit verbreitete Praxis. Kommunen spielen dabei als Triebfedern eine wichtige Rolle. Sie werden durch die Energiewende gestärkt. Dezentralität, kommunale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung verdienen in der öffentlichen Wahrnehmung mehr Beachtung. Dazu trägt die WWEC2012 bei. Wir freuen uns daher auf einen regen Austausch mit Gleichgesinnten und Kollegen aus der ganzen Welt zu diesen Themen“, so Sylvia Pilarsky-Grosch, BWE-Vizepräsidentin.</p> <p><strong>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.wwec2012.net " target="_blank">www.wwec2012.net </a></strong></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Finanzierung Internationales Verband Wirtschaft Wed, 11 Apr 2012 09:31:23 +0000 1759 at http://www.wind-energie.de Albers: Erhalt der EEG-Struktur ist richtig http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/albers-erhalt-der-eeg-struktur-ist-richtig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) begrüßt, dass die Koalitionsfraktionen in ihrem Änderungsantrag zum Entwurf des EEG-Änderungsgesetzes die sogenannte Verordnungsermächtigung (§64g EEGÄG) gestrichen haben. Der Paragraph hätte der Bundesregierung erlaubt, die vergüteten Strommengen für Windenergie und andere Erneuerbare Energien per Verordnung zu reduzieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE hatte in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, dass allein die Möglichkeit einer Verordnung&nbsp; zu einem erhöhten Finanzierungsrisiko und damit zu steigenden Kosten und&nbsp; zu unnötigen Mehrkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien führen wird. Darüber hinaus hätte diese Änderung die Grundstruktur des EEG beeinträchtigt. „Dass die Koalitionsfraktionen jetzt die Streichung der Verordnungsermächtigung beantragt haben, war ein richtiger Schritt. Das zeigt, wie notwendig ein transparentes parlamentarisches Verfahren für die Ausgestaltung der Energiewende ist. Das Projekt ist viel zu wichtig, als dass per Verordnung an den Grundfesten des EEG gerührt werden sollte. Die Parlamentarier haben hier ihre Verantwortung erkannt und diese wahrgenommen,“ erklärte BWE-Präsident Hermann Albers in Berlin.</p> <p>Zu bedauern ist jedoch, dass die Regierungskoalitionen mit ihrem ersten Gesetzesentwurf erneut die Windenergiebranche verunsichert haben. Obwohl das neue EEG gerade einmal vor ein paar Wochen in Kraft getreten ist, wird es schon wieder novelliert. Ein Windenergieprojekt braucht von der ersten Planung bis zur Umsetzung mehrere Jahre. Verlässliche Rahmenbedingungen sind eine Grundvoraussetzung für die Realisierung. „Die Windbranche ist daher auf eine konstante&nbsp; Erneuerbare Energienpolitik von Bundesregierung und den Regierungsfraktionen angewiesen. Wenn man auf das Gaspedal tritt und gleichzeitig immer mal wieder die Handbremse zieht, kann der Wagen ins Schleudern kommen. Wir können uns jedoch nicht leisten,&nbsp; bei der Energiewende auf halber Strecke liegen zu bleiben. Anstatt Investoren zu verunsichern, ist es jetzt wichtiger, konkrete Vorschläge für den Netz- und Speicherausbau auf den Tisch zu legen,“ sagt Albers.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Energiepolitik Erneuerbare Energien Finanzierung EEG Tue, 27 Mar 2012 18:54:11 +0000 1745 at http://www.wind-energie.de Henning Dettmer ab Mitte April neuer Geschäftsführer des BWE http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/henning-dettmer-ab-mitte-april-neuer-geschaeftsfuehrer-des-bwe <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin, 26. März 2012: Am 15. April 2012 wird Henning Dettmer seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Bundesverbandes WindEnergie e. V. (BWE) aufnehmen. Er folgt auf Sylvia Pilarsky-Grosch, die als BWE-Vizepräsidentin nach dem Weggang des letzten Geschäftsführers die Geschäfte des Verbandes kommissarisch geleitet hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Präsident Hermann Albers wünscht im Namen des Vorstandes Herrn Dettmer für seine Arbeit an der Spitze der Bundesgeschäftsstelle viel Erfolg: „Die gegenwärtige Debatte um das EEG zeigt, wie wichtig es ist, dass der BWE auch weiterhin in Berlin gut aufgestellt ist. Henning Dettmer wird daher für Kontinuität bei der politischen Arbeit des BWE sorgen. Gerade jetzt ist entscheidend, dass wir in Berlin die Position der Windbranche gegenüber Politik und Medien sachgerecht artikulieren.“</p> <p>Henning Dettmer ist ausgebildeter Jurist und verfügt zudem über langjährige Berufserfahrungen im Bereich der Energiewirtschaft und Erneuerbarer Energien. So war er unter anderem Abteilungsleiter bei der 8KU Renewables GmbH. Zuletzt war Dettmer Geschäftsführer der Potsdamer Denkfabrik local energy GmbH, bei der 16 Stadtwerke und regionale Energieversorger ihr Wissen bündeln.“Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, meine Kompetenzen in einem so spannenden und innovativen Arbeitsfeld wie die Windenergie einzubringen“, erklärt Dettmer.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Verband Mon, 26 Mar 2012 15:41:03 +0000 1739 at http://www.wind-energie.de Treffen zum Thema Netzanschluss von Offshore-Windparks war sehr konstruktiv http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/treffen-zum-thema-netzanschluss-von-offshore-windparks-war-sehr <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), zu seiner heutigen Teilnahme an dem Treffen der „Arbeitsgruppe Beschleunigung der Netzanbindung von Offshore-Windparks“ im Bundeswirtschaftsministerium: „Wir begrüßen, dass es bei dem heutigen Treffen zu einem sehr konstruktiven Austausch zwischen Branchenvertretern und Politik gekommen ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Dringlichkeit, die Probleme beim Netzanschluss der Offshore-Windparks zu lösen, wurde offensichtlich von allen verantwortlichen Akteuren erkannt. Vor allem die offenen Haftungsfragen sowohl im Schadensfall als auch bei Anschlussverzögerungen müssen schnellstmöglich geklärt werden.</p> <p>Wir nehmen daher die Vertreter der Bundesregierung beim Wort, dass&nbsp; noch vor der Sommerpause dieses Jahres auf Basis eines heute vorgelegten Lösungsvorschlages der Branche konkrete Maßnahmen eingeleitet werden. Im Bereich der Offshore-Windenergie ist es in Deutschland schon jetzt zu erheblichen Verzögerungen gekommen. Planung und Durchführung eines Offshore-Projektes dauern mehrere Jahre. Wenn die Bundesregierung ihre Klima- und Ausbauziele bis 2020 erreichen will, muss sie hier – wie übrigens auch in anderen Bereichen der Erneuerbaren Energien – für Verlässlichkeit und Stabilität sorgen.“&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt: &nbsp;</strong>&nbsp; <br />Alexander Sewohl, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Offshore Thu, 22 Mar 2012 15:39:25 +0000 1735 at http://www.wind-energie.de Bundesregierung torpediert eigene Energiewende http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/bundesregierung-torpediert-eigene-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die heute vom Bundeskabinett beschlossenen Änderungen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) konterkarieren die Energiewende der selben Bundesregierung. „Die im letzten Jahr in aller Eile vollzogene Energiewende wird nun völlig abrupt ausgebremst. Ein fatales Signal nicht nur für die Branche der Erneuerbaren Energien, die die Energiewende trägt, sondern für die gesamte Energiewirtschaft“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Diese Entscheidung versetzt die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien in Schockstarre und lässt an der Verlässlichkeit der Politik in Deutschland zweifeln. „An einigen Stellen besteht anerkannter Handlungsbedarf, aber Änderungen sollten nicht eine ganze Branche in den Ruin stürzen. Das Nachsteuern ist wichtig, aber mit aller gebotenen Sorgfalt und unter Beibehaltung der Investitionssicherheit für milliardenschwere Investitionen“, äußert sich Albers besorgt.</p> <p>Aber dies ist nicht der schwerwiegendste Angriff in dem vorliegenden Entwurf: Zusätzlich versucht die Bundesregierung den Bundestag, der das EEG einst aus der Taufe gehoben hatte, mit dem neuen Entwurf zu entmachten. Eine Verlagerung der Entscheidung über zu vergütende Strommengen aus dem Parlament in die Ministerien, zerstört das erfolgreiche Grundprinzip des EEG. „Die Investitionssicherheit, die das EEG immer mit sich brachte und die es zu einem weltweit anerkannten und erfolgreichen Instrument zum Ausbau der Erneuerbaren Energien gemacht hat, ist damit nicht mehr gegeben. Die Konsequenzen sind fatal“, so Hermann Albers weiter.</p> <p>„Die Investitionen in Erneuerbare Energien werden deutlich zurückgehen oder sogar völlig ausbleiben. Die Zielvorgaben, die sich die einzelnen Bundesländer zum Ausbau der Erneuerbaren Energien gesteckt haben, werden damit nicht umsetzbar. Dies darf keinen Ministerpräsidenten in Deutschland kalt lassen“, so Albers.</p> <p>Das Bundesumweltministerium und das Bundeswirtschaftsministerium zerstören damit die erfolgreichen Landespolitiken nicht nur in von der Opposition geführten Ländern. Bundestag und Länder sind aufgerufen im parlamentarischen Verfahren ihr Selbstverständnis und ihre Erneuerbaren Energien Ziele zu verteidigen. „Wir appellieren an die Vernunft dieser Entscheidungsträger, die vorgelegten Änderungen in dieser Form zurückzuweisen, damit die Energiewende für die Branche finanzierbar bleibt. Andernfalls droht ein Scheitern.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Lars Velser, Leiter Kommunikation<br />+49 (0)30 212341-253<br /><span class="spamspan"><span class="u">l [dot] velser</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Wed, 29 Feb 2012 13:29:38 +0000 1697 at http://www.wind-energie.de Jahresbilanz Windenergie 2011: Deutscher Markt wächst wieder http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/jahresbilanz-windenergie-2011-deutscher-markt-waechst-wieder <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der deutsche Windmarkt verzeichnete in 2011 wieder ein deutliches Wachstum, gaben die Vertreter des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) und des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE) heute in Berlin bekannt. Damit hat sich die bereits zu Beginn des Jahres getroffene Annahme beider Verbände, dass sich der deutsche Markt nach einem schwachen Jahr 2010 erholen würde, bestätigt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach aktuellen Erhebungen des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) wurden 2011 in Deutschland 895 (2010: 754) Windenergieanlagen mit einer Leistung von 2.007 (2010: 1.551) Megawatt neu installiert. Das sind 456 MW mehr als 2010 und entspricht einem Zuwachs von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da die Datenerhebung der europäischen Windstatistik angepasst werden soll, werden zukünftig nur noch an das Netz angeschlossene Anlagen berücksichtigt. Betrachtet man die an das Netz angeschlossene Leistung von 2.086 Megawatt in 2011 gegenüber 1.493 Megawatt in 2010 liegt der Zuwachs bei fast 40 Prozent.</p> <p>„Dieses Ergebnis zeugt von Kontinuität und Zuverlässigkeit beim Ausbau der Windenergie in Deutschland. Das ist auch die Basis für weitere Erfolge auf den Exportmärkten in Europa und weltweit. Allerdings muss in Zukunft stärker im Gesamtsystem gedacht werden. Der weitere Ausbau der Windenergie ist ohne den gleichzeitigen Umbau der Energieinfrastruktur wie z.B. Netze und Speicher Makulatur“, sagt Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems.</p> <p>Der Deutsche Windenergiezubau liegt voraussichtlich im Trend des Weltmarktes. In 2011 könnten die prognostizierten 40.000 Megawatt um rund 2.000 Megawatt überschritten werden. Fast die Hälfte davon wurde - wie auch schon 2010 - in China installiert.</p> <p>„Die Deutschlandzahlen belegen: Im Bereich der Windenergie funktioniert das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Stabile Rahmenbedingungen sorgen auch für einen stabilen Ausbau der Windenergie in Deutschland. Es gibt eine Reihe positiver Trends, die man den vorliegenden Aufstellungszahlen entnehmen kann. So zieht das Repowering endlich an. Hier ist seit einigen Jahren eine stetige Steigerung zu vermerken, in diesem Jahr sogar um 30 Prozent. Damit wird das Repowering zu einer relevanten Größe für die Neuinstallationen“, betont BWE-Präsident Hermann Albers. Im Jahr 2011 wurden 170 alte Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 123 Megawatt durch 95 neue Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 238 (2010: 183) Megawatt ersetzt.</p> <p>Offshore wurden in Deutschland 2011 108 (2010:50) Megawatt ans Netz angeschlossen. Ende 2011 waren damit rund 200 Megawatt in Summe am Netz. „Es muss immer wieder herausgestellt werden, dass es sich bei dem Offshore-Geschäft um langfristig geplanten Großanlagenbau handelt, der anderen Gesetzen gehorcht als das Onshore-Geschäft. So werden zum Ende des Jahres 2012 10 Offshore-Windparks mit einer Leistung von mehr als 2.000 Megawatt mit einem gesicherten Auftragsvolumen in Höhe von rund 7 Milliarden Euro im Bau sein. Um diese Parks zu erfolgreichen Geschäftsmodellen und weitere Parks auch Realität werden zu lassen, ist die Planungssicherheit bei der Netzanbindung eine ganz wesentliche Voraussetzung“, hebt Herdan hervor.</p> <p>„Eine weitere positive Entwicklung ist, dass sich erstmals mit Rheinland-Pfalz und Bayern zwei süddeutsche Bundesländer unter den Top Five der Zubauzahlen befinden. Wir gehen davon aus, dass sich aufgrund jüngster Entwicklungen in Süddeutschland diese Entwicklung fortsetzen kann. Aufgrund komplexer Genehmigungsverfahren werden politische Entwicklungen des vergangenen Jahres wie in Baden-Württemberg und Bayern sich erst langsam in den Zahlen niederschlagen“, sagt Albers.</p> <p><strong>Ansprechpartner:</strong><br /><strong>Alexander Sewohl</strong>, Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030-21 23 41-2 51, <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span><br /><strong>Dr. Elke Schramm</strong>, VDMA Power Systems<br />Tel.: 069-66 03-17 31, <span class="spamspan"><span class="u">elke [dot] schramm</span> [at] <span class="d">vdma [dot] org</span></span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Downloads:</strong></p> <p><a class="file-link iconize" title="Statistik: Jahresbilanz 2011" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2012/jahresbilanz-windenergie-2011-deutscher-markt-waechst-wieder/statistik-jahresbilanz-2011.pdf">Statistik: Jahresbilanz 2011</a><strong></strong><br /><a class="file-link iconize" title="Statistik: Jahresbilanz 2011 (Kurzversion)" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2012/jahresbilanz-windenergie-2011-deutscher-markt-waechst-wieder/statistik-kurzversion-2011.pdf">Statistik: Jahresbilanz 2011 (Kurzversion)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2012/jahresbilanz-windenergie-2011-deutscher-markt-waechst-wieder/statistik-jahresbilanz-2011.pdf" type="application/pdf; length=2433424" title="statistik-jahresbilanz-2011.pdf">Statistik: Jahresbilanz 2011</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2012/jahresbilanz-windenergie-2011-deutscher-markt-waechst-wieder/statistik-kurzversion-2011.pdf" type="application/pdf; length=662726" title="statistik-kurzversion-2011.pdf">Statistik: Jahresbilanz 2011 (Kurzversion)</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Offshore Onshore Unternehmen Verband Thu, 26 Jan 2012 10:01:18 +0000 1507 at http://www.wind-energie.de Albers: Verlässlichkeit sieht anders aus http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2012/albers-verlaesslichkeit-sieht-anders-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur aktuellen Berichterstattung über die geforderten Einschnitte beim Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) von Teilen der Union und der FDP erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers: <br /> „Der Bundesverband WindEnergie ist äußerst&nbsp; überrascht, dass nur ein halbes Jahr nach Beschluss der Energiewende Teile der Union und der FDP offensichtlich wieder zurückrudern wollen. Wirtschaftliche Verlässlichkeit sieht anders aus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wer jetzt an den Grundfesten des EEG rüttelt, sorgt auch für einen Ausbaustopp im Bereich der Windenergie. Denn obwohl die Windenergie an Land die kostengünstigste unter den Erneuerbaren ist, wird es gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise ohne EEG keine weiteren Finanzierungen für Windenergieanlagen geben. Unkoordinierte Vorstöße Einzelner, wie wir sie gegenwärtig erleben, sorgen nur für Verunsicherung der Branche wie der Investoren und richten enormen wirtschaftlichen Schaden an. Der Bundeswirtschaftsminister hat offenbar vergessen, dass Wirtschaft, auch Erneuerbare Energiewirtschaft, stabile Rahmenbedingen benötigt. Wie anders ließe sich sonst erklären, dass er permanent&nbsp; bestehenden&nbsp; Regierungskonsens öffentlich in Frage stellt. Ganz offensichtlich geht es der FDP im Moment mehr darum, aus dem Umfragetief herauszukommen als verantwortlich für dieses Land zu handeln.</p> <p>Daneben ist der Vorschlag des Wirtschaftsflügels der Union paradox, den Ausbau der Erneuerbaren an den Netzausbau zu koppeln. Denn damit würden die Netzbetreiber, die den Netzausbau seit Jahren verschleppen, das Tempo der Energiewende bestimmen. Das ist weder im Interesse der Bürger noch der Politik in Deutschland.</p> <p>Des Weiteren kritisieren wir, dass wieder einmal eine Kostendebatte ohne Berücksichtigung des Nutzens der Energiewende geführt wird. Allein im Jahr 2010 haben Erneuerbare Energien etwa 118 Millionen Tonnen CO2-Emission und 6,7 Milliarden Euro Kosten durch den Import fossiler Brennstoffe vermieden sowie fast 370 000 Menschen Arbeit gegeben. Dazu kommt, dass auch durch die verstärkte Einspeisung Erneuerbaren Stroms der Strompreis an der EEX in Leipzig im Keller sind. Davon profitieren vor allem energieintensive Unternehmen.&nbsp; Da jedoch die Versorger diese Preisvorteile nicht&nbsp; weitergeben, haben Haushaltskunden und Mittelständler das Nachsehen. Wir fordern daher seit längerem, dass sich Vorteile der Erneuerbaren auch in einer künftigen Marktstruktur widerspiegeln müssen.“</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Mon, 16 Jan 2012 15:16:23 +0000 1475 at http://www.wind-energie.de Auf gutem Weg in Richtung Energiewende http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/auf-gutem-weg-richtung-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Zu den heute veröffentlichten Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft über den Strommix 2011 erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers: <br /> „Die Strommixzahlen für 2011 belegen die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien in Deutschland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Innerhalb weniger Jahre konnten sich die Erneuerbaren aus einer Nische heraus zum zweitwichtigsten Energieträger im deutschen Strommix entwickleln. Die Windenergie konnte ihren Anteil am Strommix trotz eines durchschnittlichen Windjahres und eines nur moderaten Zubaus von im Vorjahr 6 Prozent auf 7,6 Prozent in diesem Jahr steigern. Sie hat dabei mit Abstand den größten Anteil unter den Erneuerbaren Energien am deutschen Strommix.</p> <p>Die Zahlen belegen außerdem, dass wir auf einem guten Weg in Richtung der Umstellung unserer Energieversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien sind. Entscheidend ist jetzt aber, dass wir weiter den Boden für diesen Weg bereiten. Dazu gehört, dass wir zum einen den dringend erforderlichen Netzausbau vorantreiben. Zum anderen ist entscheidend, dass wir eine andere Struktur für den Strommarkt entwickeln, die den Erneuerbaren Energien gerecht wird. Der jetzige Strommarkt ist auf konventionelle Versorgung ausgelegt. Die positiven Effekte der Erneuerbaren Energien für Umwelt und Gesellschaft müssen jedoch bei einem künftigen Strommarkt berücksichtigt werden.“&nbsp;</p> <p>Laut Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix im Jahr 2011 bei 19,9 Prozent. Der Anteil der Windenergie macht dabei 7,6 Prozent aus.&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Alexander Sewohl, Pressesprecher<br />Tel.:&nbsp; +49 30 212341 251<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Netze Speicher Fri, 16 Dec 2011 13:06:20 +0000 1436 at http://www.wind-energie.de Bei der Energiewende jetzt nicht zurückrudern http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/bei-der-energiewende-jetzt-nicht-zurueckrudern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich des gegenwärtig stattfindenen UN-Klimagipfels in Durban erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers: „Der weltweite Kohlenstoffdioxidausstoß ist so hoch wie noch nie. Anstatt einer Reduzierung der Emissionen findet gegenwärtig genau das Gegenteil statt. Wir müssen jetzt alle notwendigen Maßnahmen ergreifen und zu verbindlichen Klimazielen finden. Die Zeit drängt, denn in Hinblick auf den Klimawandel sind wir nicht mehr weit vom ,Point of no Return' entfernt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auch in Deutschland ist der CO2-Ausstoß von 2009 zu 2010 wieder gestiegen. Wir dürfen jetzt nicht von dem eingeschlagenen Weg abgehen und unser Ziel gefährden, bis 2020 vierzig Prozent weniger Treibhausgas im Vergleich zu 1990 zu emittieren.&nbsp; Tatsache ist, dass die Erneuerbaren Energien Klimaschützer Nummer eins sind. Allein im Jahr 2010 haben Erneuerbare Energien Treibhausgasemissionen in Höhe von 118 Millionen Tonnen eingespart - 75 Millionen Tonnen davon im Bereich der Erneuerbaren Stromerzeugung. Das bedeutet, dass der zügige Ausbau der Erneuerbaren Energien der effektivste Weg ist&nbsp; Kohlenstoffdioxid einzusparen.</p> <p>Vor diesem Hintergrund ist die Debatte, die von den Chefs der Regierungskoalitionen in dieser Woche losgetreten wurde, vollkommen verfehlt. Wer jetzt Teilen der Erneuerbaren-Branche die Planungssicherheit nimmt, würgt den Ausbau der Erneuerbaren ab und riskiert das Erreichen der Klimaziele. Die Branche erwartet jetzt von der Bundesregierung eine klare Zusage, dass sie sich auf die beschlossenen Gesetze vom Sommer verlassen kann. Alles andere wäre faktisch ein Zurückrudern bei der Energiewende. Das wäre nicht nur gegen den mehrheitlichen Willen der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, sondern würde auch genau das falsche Signal an die versammelte Weltgemeinschaft in Durban senden.“</p> <p>Ansprechpartner: <br />Alexander Sewohl, Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.:&nbsp;&nbsp; +49 30 28482-121<br />E-Mail:&nbsp;&nbsp; <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span><br />Internet:&nbsp; <a href="http://www.wind-energie.de" title="www.wind-energie.de">www.wind-energie.de</a></p> <p><strong>Der Bundesverband WindEnergie e.V. zieht um. Ab 7. Dezember 2011 ist die BWE-Pressestelle unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 030 21 23 41 251. </strong></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Internationales Klimaschutz Fri, 02 Dec 2011 12:22:27 +0000 1425 at http://www.wind-energie.de Neue Studie zu Hochtemperaturseilen zeigt Alternativen beim Netzausbau auf http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/neue-studie-zu-hochtemperaturseilen-zeigt-alternativen-beim <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Abschaltung von Windkraftanlagen kann mit neuer Netztechnik vermieden werden; Einsatz von Hochtemperaturseilen senkt Kosten des Netzausbau, fördern die Akzeptanz und beschleunigen die Energiewende</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Netzausbau ist die Achillesverse der Energiewende. Ihr Gelingen hängt entscheidend davon ab, ob die Netze fit für die Einspeisung und den Transport Erneuerbaren Stroms sind. Vollkommen unberücksichtigt gelassen hat die Netzausbaustudie dena II bei der Ermittlung des Neubaubedarfs von Stromtrassen die Ertüchtigung vorhandener Leitungen durch den Einsatz moderner Hochtemperaturleiter (HTLS), die die doppelte Strommenge transportieren können. Dadurch könnte der Neubaubedarf von Stromtrassen erheblich reduziert werden.</p> <p>Eine heute veröffentlichte Studie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) hat sich dieses Themas angenommen und die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Hochtemperaturleitern untersucht.&nbsp; Die Studie kommt zu dem Schluss: Die Ertüchtigung vorhandener Trassen mittels Hochtemperaturseilen kann eine wirtschaftliche Alternative zum Trassenersatz durch Leiter größeren Querschnitts darstellen. „Diese moderne Technologie versetzt uns in die Lage, den Netzausbau zu beschleunigen. So müssen wir nicht in ein zeitintensives Planfestellungsverfahren gehen. Außerdem entschärft die Ertüchtigung bereits vorhandener Trassen auch die Akzeptanzfrage, die sich uns beim Bau neuer Trassen immer stellt“, begrüßt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers, die Ergebnisse der RWTH-Studie.</p> <p>„Die Studie“, so Albers weiter „zeigt außerdem, dass dena II nicht der Weisheit letzter Schluss ist, sondern dass&nbsp; neue Technologien in der Netzausbauplanung stärker berücksichtigt werden müssen. Das Bundeswirtschaftsministerium wird an der Nutzung dieser Technologien nicht vorbeikommen, denn die Gesetzgebungsverfahren zur Beschleunigung des Bundesnetzausbaus zeigen noch keine Erfolge“.</p> <p>Der Vorteil von Hochtemperaturleitern gegenüber konventionellen Leitern besteht darin, dass sie bei gleichbleibendem Querschnitt eine höhere Betriebstemperatur und damit eine wesentliche höhere Strombelastbarkeit zulassen. Als Pilotprojekte kommen Hochtemperaturleiterseile bereits heute unter anderem in Schleswig-Holstein (Ostermoor-Marne) oder Niedersachsen&nbsp; (Hanekenfähr-Gersteinwerk) erfolgreich zum Einsatz. Gerade für den Ausbau der Windenergie spielt&nbsp; der zügige Netzausbau eine zentrale Rolle. Eine Studie, mit der der Bundesverband WindEnergie das Beratungsunternehmen Ecofys beauftragt hatte, konnte erst kürzlich zeigen, dass die Abschaltungen von Windenergieanlagen aufgrund von Netzengpässen von 2009 auf 2010 um bis zu 69 Prozent gestiegen sind. „Damit ging wertvoller Windstrom in Höhe von bis zu 150 Gigawattstunden verloren. Es ist davon auszugehen, dass sich dieses Problem ohne den entsprechenden Netzausbau in den nächsten Jahren verschärfen wird,“ erläutert BWE-Präsident Albers.</p> <p><strong><a href="http://www.3m-pressnet.de/3m/opencms/newsdata/allgemein/RWTH_Studie_ACCR.html">&gt;&gt;Link zur Studie</a></strong></p> <p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />Alexander Sewohl, Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 / 28482-121<br />E-Mail: <a class="spamspan mailto" href="mailto:a.sewohl%40wind-energie.de"><span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></a></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Forschung Netze Technik Tue, 29 Nov 2011 10:45:27 +0000 1422 at http://www.wind-energie.de Abschaltung von Windenergieanlagen um bis zu 69 Prozent gestiegen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/abschaltung-von-windenergieanlagen-um-bis-zu-69-prozent-gestiegen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Die Abschaltung von Windenergieanlagen aufgrund von Netzengpässen nimmt deutlich zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens ECOFYS im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Demnach sind im Jahr 2010 bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen, weil die Netzbetreiber Anlagen abgeschaltet haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um bis zu 69 Prozent. „Das sind alarmierende Werte. Hier geht wertvoller CO2-freier Strom verloren, nur weil der Netzausbau seit Jahren verschleppt wird. Vor dem Hintergrund, dass 2010 ein eher schlechtes Windjahr war, ist in den nächsten Jahren sogar noch von einer steigenden Tendenz auszugehen“, betont der Präsident des BWE, Hermann Albers.&nbsp;</p> <p>Auch zahlenmäßig nahmen diese als <abbr title="Einspeisemanagement meint die vorübergehende Reduzierung der Einspeiseleistung von Windenergie- und anderen EE-Anlagen. Netzbetreibern wird dies unter gewissen Voraussetzungen im EEG bzw. EnWG ermöglicht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term89" title="Einspeisemanagement meint die vorübergehende Reduzierung der Einspeiseleistung von Windenergie- und anderen EE-Anlagen. Netzbetreibern wird dies unter gewissen Voraussetzungen im EEG bzw. EnWG ermöglicht.">Einspeisemanagement</a></abbr> (EinsMan) im Erneuerbaren Energien Gesetz geregelten Abschaltungen massiv zu. Gab es 2009 noch 285 sogenannte EinsMan-Maßnahmen, waren es 2010 bereits 1085. Der durch Abschaltungen verlorengegangen Strom entspricht dabei einem Anteil von bis zu 0,4 Prozent an der in Deutschland im Jahr 2010 insgesamt eingespeisten Windenergie: „Das klingt im ersten Moment noch moderat. Dahinter verbirgt sich jedoch ein für einzelne Regionen, etwa den Norden Deutschlands, schwerwiegendes Problem. Einige Windparks hatten dadurch Ausfälle von&nbsp; nahezu einem Viertel ihres gesamten Jahresenergieertrags“, erläutert Albers.</p> <p>Das <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> regelt,&nbsp; dass die Betreiber der abgeschalteten Windenergieanlagen vom Netzbetreiber für den Ausfall entschädigt werden. Allerdings kommt es hier zu Problemen: „Es mehren sich die Rückmeldungen unserer Mitgliedsunternehmen, dass die Ersatzzahlungen zum Teil sehr verzögert ausgezahlt werden.&nbsp; Wir haben auch deswegen ECOFYS mit der Erhebung unabhängiger Zahlen beauftragt, weil sich die Angaben der Bundesnetzagentur zum Einspeisemanagement größtenteils auf die Meldungen der Netzbetreiber zu bereits entschädigten Abschaltungen beziehen,“ so Hermann Albers.&nbsp;</p> <p>Die meisten Abschaltungen wurden von der E.ON&nbsp; Netz GmbH durchgeführt: Etwa vier Fünftel der EinsMan-Maßnahmen fanden in ihrem Netzgebiet statt. Daneben stiegen auch in anderen Netzgebieten die Abschaltungen und es kamen neu betroffene Netzgebiete hinzu. In Hinblick auf die Art der Abschaltung kommt die ECOFYS-Studie zu dem Schluss, dass zwar die meisten Netzbetreiber nach § 11 EEG schalten, jedoch haben auch die Abschaltungen nach §13.2 EnWG stark zugenommen. Diese werden im Gegensatz zu den Abschaltungen nach EEG nicht entschädigt.</p> <p><strong><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/abschaetzung-der-bedeutung-des-einspeisemanagements-nach-eeg-2009/2011-10_ecofys_einsman.pdf">Download der Studie</a></strong></p> <p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />Alexander Sewohl, Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 / 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Netze Onshore Potenziale Tue, 01 Nov 2011 13:46:10 +0000 1324 at http://www.wind-energie.de Vorpreschen des VDMA schadet Messestandort Deutschland http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/vorpreschen-des-vdma-schadet-messestandort-deutschland <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur heutigen Pressekonferenz des VDMA Power Systems über die Etablierung einer Windmesse in Hamburg erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Anders als der VDMA in seiner heutigen Pressekonferenz vermitteln wollte, gibt es weder einen Konsens der Windenergiebranche über den Ort der Windenergiemesse in 2014 noch eine ausreichende Abstimmung mit den verschiedenen Messestandorten.</p> <p>Aus Sicht des Bundesverbandes WindEnergie e.V. hat der VDMA mit seiner frühzeitigen Festlegung auf Hamburg dem Messestandort Deutschland eher geschadet als genutzt. Offensichtlich nimmt der VDMA in Kauf, dass sich 2014 ein Teil der Branche in Husum und ein anderer Teil der Branche in Hamburg präsentiert. Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat ein grundlegendes Interesse daran, dass die internationale Leitmesse für die Windenergie auch künftig in Deutschland stattfindet.</p> <p>Das heutige Vorpreschen des VDMA gefährdet diese Strategie. Das ist weder im Interesse der deutschen Windindustrie noch der Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.&nbsp; Jetzt gilt es daher, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Das, was der VDMA und die Messe Hamburg heute vorgestellt haben, war weit entfernt von einer solchen Lösung und lässt gegenwärtig noch viele Fragen offen. Es bleibt jetzt auch abzuwarten, wie sich die Husum WindEnergy im kommenden Jahr präsentieren wird."</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Alexander Sewohl, Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 / 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesländer Unternehmen Verband Wed, 12 Oct 2011 12:47:15 +0000 1292 at http://www.wind-energie.de Pläne über Atomstiftung sind skandalös http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/plaene-ueber-atomstiftung-sind-skandaloes <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers, erklärt zum heutigen Bericht des Handelsblattes über die Gründung einer Atomstiftung:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Pläne, die das Handelsblatt zur Gründung einer Atomstiftung vorliegen, zeigen deutlich: Weder Energieversorger noch „eingeweihte Kreise in Berlin“ (laut Handelsblatt) haben seit dem Desaster der Laufzeitverlängerung im vergangenen Herbst dazugelernt. Wieder einmal wird hinter verschlossenen Türen ausgehandelt, wie die großen Energieversorgungsunternehmen auf Kosten der Verbraucher, der Energiewende und mittelständischer Unternehmen ihren Profit maximieren können.</p> <p>Besonders skandalös ist dabei, dass die wirtschaftlichen Risiken der alten Atommeiler auf die Gemeinschaft übertragen werden sollen und dass als Argument dafür die Energiewende herhalten soll. Klar ist: Die Energiewende ist auch ohne Monopolstrukturen machbar. Der Reiz der Energiewende liegt nämlich gerade darin, dass die Versorgungsstruktur dezentral ist und mehr Wettbewerb geschaffen wird.</p> <p>Würde dieser Plan, wie er im Handelsblatt beschrieben wird, umgesetzt, würde damit das Ziel transparenter und fairer Energiekosten massiv gefährdet. Die Monopolisten würden sich so nach dem Aus für ihre alten Atommeiler neue Subventionstatbestände schaffen. Es kann nicht sein, dass die großen Vier in den vergangenen Jahrzehnten riesige Gewinne eingefahren haben und sich jetzt auf Kosten der Steuerzahler aus dem Staub machen.“ <br />&nbsp;<br /><strong>Kontakt: </strong><br />Alexander Sewohl<br />Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 / 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Unternehmen Thu, 06 Oct 2011 12:50:17 +0000 1286 at http://www.wind-energie.de Deutsche Windindustrie – Märkte erholen sich http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/deutsche-windindustrie-maerkte-erholen-sich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Im ersten Halbjahr 2011 wurden in Deutschland 356 Windenergieanlagen (WEA) mit zusammen rund 793 Megawatt (MW) Leistung neu installiert. Das ergab die aktuelle Herstellerbefragung des Deutschen Windenergie-Institutes (DEWI). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden damit 133 MW oder rund 20 Prozent mehr aufgestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Insgesamt sind Mitte 2011 in Deutschland 21.917 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 27.981 MW installiert. In der ersten Jahreshälfte wurden 5 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 25 MW im Meer installiert. Damit waren Mitte 2011 insgesamt 54 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 210 MW installiert. Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr gab es auch beim Austausch alter gegen neue und leistungsstärkere Anlagen, dem so genannten Repowering. Nach den DEWI-Erhebungen konnten im ersten Halbjahr 25 Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 21,3 MW durch 13 Windenergieanlagen mit zusammen 42 MW ersetzt werden. Der Offshore-Markt und das Repowering-Geschäft blieben also auch 2011 verhalten. “Die Zahlen deuten darauf hin, dass der Heimatmarkt nach dem Einbruch des vergangenen Jahres wieder leicht anzieht und damit wieder das Niveau von 2009 erreicht. Die Bundesländer haben signalisiert, dass sie das vorhandene Windenergiepotenzial nutzen wollen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Bundesregierung ihre Ausbauziele an Land nach oben korrigiert,“ ordnet der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers, den aktuellen Zubau ein. Für das Gesamtjahr 2011 rechnen BWE und VDMA Power Systems mit einem Plus auf dem Inlandsmarkt auf rund 1.800 MW gegenüber 1.551 MW im Vorjahr.</p> <p>Insgesamt erzielten die Hersteller mit der Produktion von Windenergieanlagen in Deutschland im Jahr 2010 etwa 4,97 Milliarden Euro Umsatz, wie die beiden Verbände ermittelten. Auf dem Heimatmarkt haben Hersteller aus Deutschland erstmals substantielle Umsätze auch im Bereich Offshore-Windenergie erzielt. Auf die Exportmärkte entfielen etwa 3,27 Milliarden Euro. Die Exportquote betrug damit in 2010 rund 66 Prozent. „Nach Jahren hoher Zuwächse mussten die Hersteller von Windenergieanlagen im Jahr 2010 entgegen dem klaren Wachstumstrend im Maschinen- und Anlagenbau einen Umsatzrückgang von fünf Prozent gegenüber 2009 verkraften. Diese Zahlen spiegeln die Situation des Weltmarkts wider“, betont der Geschäftsführer von VDMA Power Systems, Thorsten Herdan. Der deutsche Markt hat mit 4,1 Prozent der Installationen und 4,9 Prozent der Investitionen nur noch einen kleinen Anteil am Weltmarkt. Der europäische Markt blieb in 2010 weitgehend stabil. Nach der Halbierung des US-Markts in 2010 hat sich China mit 50 Prozent Zuwachs mit großem Abstand als global stärkster Markt etabliert. China ist aber für die deutschen Hersteller aufgrund von Marktbarrieren ein schwieriges Terrain.</p> <p>„Die EEG-Novelle 2012 schafft im Bereich der Windenergie an Land Kontinuität. Bundesrat und Bundestag haben dafür gesorgt, dass es in diesem Bereich nicht zu massiven Einschnitten in der Vergütung gekommen ist. Damit kann der Ausbau der Windenergie in Deutschland zumindest kontinuierlich weitergehen,“ kommentiert Albers die EEG-Novelle. Wenn Potenziale zunehmend auch im Binnenland genutzt werden sollen, muss die Politik hier nachlegen. Für die noch junge Offshore-Windindustrie werden die Rahmenbedingungen am Heimatmarkt verbessert. Dies schafft Investitionssicherheit in der für Projekte dieser Größenordnung wichtigen Startphase. „Projekte mit einem Volumen von über 2.000 MW sind allein in Deutschland vertraglich abgesichert. Das entspricht einem Projektvolumen von über 6 Milliarden Euro. 2011 ist Offshore-Windenergie auch für WEA-Hersteller aus Deutschland bereits ein Exportgeschäft und wird ab 2012 zum Milliardenmarkt“, so Herdan. Nach stagnierenden und teilweise rückgängigen Umsätzen im Vorjahr ziehen 2011 nicht nur die Auftragseingänge wieder an, sondern auch die Installationen in Europa und weltweit. Der Weltmarkt kann in 2011 wieder im einstelligen Bereich wachsen.</p> <h4>Die wichtigsten Zahlen im Überblick:</h4> <p><strong>Deutsche Windindustrie 2010</strong><br />Umsatz der Windenergieanlagenhersteller in Deutschland: 4,97 Mrd. Euro (2009: 5,25 Mrd. Euro)<br />Investitionen in Windenergieanlagen in Deutschland: 1,76 Mrd. Euro (2009: 2,17 Mrd. Euro)<br />Exportquote der deutschen Windenergieanlagenhersteller: 66 Prozent (2009: 70 Prozent)<br />Direkte und indirekte Arbeitsplätze in der Windbranche in Deutschland: 96.100 (2009: 100.000)</p> <p><strong>Inlandsmarkt 1. Halbjahr 2011</strong><br />Neue Windenergie-Kapazitäten in Deutschland: 793 MW<br />Neue Windenergie-Kapazitäten Offshore: 25 MW<br />Repowering: 42 MW (abgebaut 21,3 MW)<br />Gesamte Windenergie-Kapazität in Deutschland zum 30.6.2011: 27.981 MW</p> <h4>Weitere Informationen als Download:</h4> <p><a class="file-link iconize" title="Windindustrie in Deutschland: Inlandsmarkt und Exportgeschäft" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/deutsche-windindustrie-maerkte-erholen-sich/windindustrie-deutschland-inlandsmarkt-und-exportgeschaeft.pdf">Windindustrie in Deutschland: Inlandsmarkt und Exportgeschäft</a></p> <p><a class="file-link iconize" title="Windenergie in Deutschland (Kurzfassung)" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/deutsche-windindustrie-maerkte-erholen-sich/windenergie-deutschland-kurzfassung.pdf">Windenergie in Deutschland - Aufstellungszahlen für das erste Halbjahr 2011 (Kurzfassung)</a></p> <p><a class="file-link iconize" title="Windenergie in Deutschland (Langfassung)" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/deutsche-windindustrie-maerkte-erholen-sich/windenergie-deutschland-langfassung.pdf">Status der Windenergienutzung in Deutschland (Langfassung)</a></p> <h4>Ansprechpartner:</h4> <p><strong>Dr. Elke Schramm</strong>, VDMA Power Systems: 069 6603-1731, <span class="spamspan"><span class="u">Elke [dot] schramm</span> [at] <span class="d">vdma [dot] de</span></span></p> <p><strong>Alexander Sewohl</strong>, Bundesverband WindEnergie e.V.: 030 28482-121, <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/deutsche-windindustrie-maerkte-erholen-sich/windenergie-deutschland-kurzfassung.pdf" type="application/pdf; length=417795" title="windenergie-deutschland-kurzfassung.pdf">Windenergie in Deutschland (Kurzfassung)</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/deutsche-windindustrie-maerkte-erholen-sich/windenergie-deutschland-langfassung.pdf" type="application/pdf; length=1593754" title="windenergie-deutschland-langfassung.pdf">Windenergie in Deutschland (Langfassung)</a></div> </div> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/deutsche-windindustrie-maerkte-erholen-sich/windindustrie-deutschland-inlandsmarkt-und-exportgeschaeft.pdf" type="application/pdf; length=797802" title="windindustrie-deutschland-inlandsmarkt-und-exportgeschaeft.pdf">Windindustrie in Deutschland: Inlandsmarkt und Exportgeschäft</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt EEG Offshore Onshore Repowering Unternehmen Verband Wed, 27 Jul 2011 12:00:03 +0000 1196 at http://www.wind-energie.de Einladung zur Pressekonferenz am 27. Juli 2011 http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/einladung-zur-pressekonferenz-am-27-juli-2011 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windindustrie in Deutschland – Inlandsmarkt und Exportgeschäft<br />zur Jahresmitte laden Sie der Bundesverband WindEnergie e.V. und VDMA Power Systems herzlich ein zur Präsentation der Umsatz- und Exportzahlen der deutschen Windindustrie für 2010 sowie der Aufstellungszahlen des ersten Halbjahres 2011 in Deutschland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie hat sich die deutsche Windindustrie im Weltmarkt behauptet? Wo steht der deutsche Markt und wie wird er sich weiterentwickeln? Wie wird sich die EEG-Novelle 2012 auswirken? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.</p> <p><strong>Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:</strong><br />Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems<br />Jens-Peter Molly, Geschäftsführer Deutsches Windenergie-Institut</p> <p><strong>Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1-2,</strong><br /><strong>Schifferbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin</strong><br /><strong>Zeit: Mittwoch, 27. Juli 2011, 11:00 Uhr</strong></p> <p>Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Bitte melden Sie sich per E-Mail unter:<br /> <span class="spamspan"><span class="u">presse</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span> oder <span class="spamspan"><span class="u">isabelle [dot] miege</span> [at] <span class="d">vdma [dot] org</span></span> an. </p> <p>Alexander Sewohl, Bundesverband WindEnergie e.V.,&nbsp;&nbsp; 030/284 82-121&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Dr. Elke Schramm, VDMA Power Systems, 069/6603-1731</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Wed, 20 Jul 2011 14:16:21 +0000 1177 at http://www.wind-energie.de Bundesrat und Bundestag haben das Schlimmste verhindert http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/bundesrat-und-bundestag-haben-das-schlimmste-verhindert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Zum heutigen Beschluss des Bundestages zur EEG-Novelle 2012 erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der vom Bundesumweltministerium vorgesehene EEG 2012-Entwurf hätte zu massiven Vergütungskürzungen für die Windenergie an Land geführt. Eine Studie der Deutschen WindGuard im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie und des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke hat ergeben: 60 Prozent der in den kommenden zwei Jahren geplanten Projekte wären gefährdet gewesen. Die Empfehlungen des Bundesrates und die Korrekturen, die der Bundestag in letzter Minute vorgenommen hat, waren daher richtig und haben das Schlimmste verhindert.</p> <p>Die EEG-Novelle 2012 ist Lehrbeispiel dafür, was aus übereilten Gesetzgebungsverfahren resultiert. Die Verunsicherung, die die geplanten Vergütungskürzungen in der Windenergiebranche hervorgerufen haben, war vollkommen unnötig. Dies hätte verhindert werden können, wenn man sich von Anfang an mit dem wissenschaftlichen Begleitgutachten, das das Bundesumweltministerium selbst für die Windenergie an Land beauftragt hat, und mit den Positionen der Sachverständigen und Experten stärker auseinandergesetzt hätte.</p> <p>Trotz der Ausbesserung grober Fehler steht am Ende des Novellierungsprozesses ein EEG, das viele Fragen offen lässt und das nicht zu einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien führen wird. Obwohl der wichtige SDL-Bonus vorerst erhalten bleibt, wurde die Degression der Windenergie an Land als günstigste Erneuerbare Energie von 1 auf 1,5 Prozent angehoben. Die starke Beschränkung und damit die de facto Abschaffung des sogenannten Grünstromprivilegs, das die direkte Vermarktung von Erneuerbarem Strom zum Ziel hatte, geht auf Kosten der Verbraucher von Ökostrom. Darüber hinaus hat die Bundesregierung bisher nicht erklärt, wie sie den Atomstrom ersetzen will. Dass nach Fukushima und mit dem neuen Atomausstieg der Anteil des Erneuerbaren Stroms in der Zielsetzung bis 2020 nicht erhöht wurde, kann nur bedeuten: Fossile Kraftwerke treten an die Stelle atomarer. Damit verspielt die Bundesregierung die historische Chance, die Energiewende jetzt zu beschleunigen."</p> <p>Weitere Informationen zum EEG finden Sie unter <a href="http://www.eeg-aktuell.de">www.eeg-aktuell.de </a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Alexander Sewohl<br />Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 / 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Energiepolitik Thu, 30 Jun 2011 12:48:34 +0000 1149 at http://www.wind-energie.de 3. Windbranchentag Baden-Württemberg: Wind im Südwesten dreht sich http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/3-windbranchentag-baden-wuerttemberg-wind-im-suedwesten-dreht-sich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ministerpräsident Kretschmann und Minister Untersteller: Windkraft spielt zentrale Rolle für künftige Energieversorgung / Ausbaupläne: 100 bis 150 neue Windkraftanlagen pro Jahr – Begrenzung von Windkraftanlagen auf Vorrangebiete kommt auf den Prüfstand / 3. Windbranchentag Baden-Württemberg zeigt große Ausbaupotenziale auf</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir stehen in Baden-Württemberg vor der großen Herausforderung, die öko-nomische Leistungsfähigkeit unseres Landes in Einklang zu bringen mit dem Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Dafür müssen wir die Energiepolitik so ausrichten, dass ein möglichst hohes Maß an regenerativen Energien und Versorgungssicherheit, an Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit, an Dezentralität und an Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden kann“, so Ministerpräsident Kretschmann und der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller, anlässlich der Eröffnung des Windbranchentags Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart. Bereits zum dritten Mal findet an diesem Tag der Windenergiebranchentag Ba-den-Württemberg im Haus der Wirtschaft statt. Das zeigt: Windenergie spielt schon heute eine wichtige Rolle in der Wirtschaft des Bundeslandes. Vor allem die heimische Zuliefererindustrie profitiert von der Wachstumsbranche Windenergie.</p> <p>Im Bereich des Windenergieausbaus hinkt Baden-Württemberg jedoch hinter-her. Es ist Schlusslicht im Vergleich zu den anderen Flächenländern. Das Ländle ist in Aufbruchstimmung. Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist klar: „Windenergie wird eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Energieversorgung Baden-Württembergs spielen. Der Ausbau der Windkraft kann aber nicht von oben herab verordnet werden. Er ist nur als Gemeinschaftswerk aller relevanten Verwaltungsebenen und Verbände, von Wirtschaft, Wissenschaft und Technik realisierbar. Vor allem aber muss der Ausbau ein Gemeinschaftswerk sein, das von Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg akzeptiert, nachvollzogen und mitgetragen werden kann.“</p> <p>Um die Windenergie voranzubringen, gilt es jedoch eine Reihe von Hürden zu überwinden. „Wir müssen den Ausbau der Windkraft massiv vorantreiben und endlich die vorhandenen Potenziale nutzen. Wir brauchen in den kommenden Jahren zwischen 100 und 150 neue Windkraftanlagen jährlich“, so der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller. Es gelte daher jetzt, die rechtlichen Voraussetzungen für einen raschen Ausbau der Windenergie zu schaffen und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Hierzu solle das Landesplanungsgesetz modernisiert und damit weitere Hürden beim Ausbau der Windenergie aus dem Weg geräumt werden. „Dabei solle insbesondere die bisherige Begrenzung der Windkraft auf so genannte Vorranggebiete auf den&nbsp; Prüfstand gestellt werden, kündigte Minister Untersteller an. „Nach den bisher geltenden Vorgaben sind über 99 Prozent der Landesfläche von der Windkraftnutzung ausgeschlossen. Diese Schwarz-Weiß-Regelung ist ein großes Hindernis. Um die Ausbauziele zu erreichen braucht es mehr Flexibilität in der Ausweisung potenzieller Standorte.“&nbsp; Um Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, sollen zudem Leitlinien erarbeitet werden, in denen die einschlägigen fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, zum Beispiel naturschutzrechtliche Vorgaben, zusammengefasst werden, so Minister Untersteller.</p> <p>Doch nicht nur die Entwicklungen im Land, sondern auch bundespolitische Entscheidungen haben einen maßgeblichen Einfluss darauf, ob das Bundesland seine Ausbauziele im Bereich der Windenergie erreichen kann. „Der Bundesverband WindEnergie begrüßt, dass die Länder im Bundesrat im Rahmen der EEG Novelle ein klares Votum für die Windenergie an Land abgegeben haben. Das hat dazu geführt, dass die Bundesregierung zumindest in Teilen die zuvor beschlossenen Kürzungen für Windenergie an Land zurückgenommen hat. Jetzt kommt es aber darauf an, dass die Bundestagsabgeordneten bei ihrer Abstimmung am Donnerstag den Empfehlungen des Bundesrates in Gänze folgen. Das bedeutet: Vollständiger Erhalt des Systemdienstleitungsbonus (SDL). Oder alternativ: Eine Vergütungserhöhung auf 9,2 Cent sowie die Schaffung eines verbesserten Vergütungsmodells für Binnenlandstandorte," unterstreicht der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, am Rande des Windenergiebranchentages in Stuttgart.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Alexander Sewohl<br />Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Unternehmen Tue, 28 Jun 2011 11:51:55 +0000 1141 at http://www.wind-energie.de BWE und WVW: Gutachten bestätigt Beschlüsse des Bundesrates zur Windenergie an Land http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/bwe-und-wvw-gutachten-bestaetigt-beschluesse-des-bundesrates-zur <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE und WVW legen Gutachten zur EEG-Novelle vor / 60 Prozent der geplanten Windenergieprojekte sind gefährdet / Bundestag sollte Bundesratsempfehlungen folgen</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Das Bundeskabinett hatte am 6. Juni 2011 im Rahmen der EEG-Novellierung Vergütungskürzungen für die Windenergie an Land beschlossen. Vor diesem Hintergrund haben der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) und der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) die Deutsche WindGuard GmbH damit beauftragt, die Auswirkungen dieser Vergütungskürzungen für geplante Windenergieprojekte in Deutschland zu untersuchen. Das Ergebnis dieses Gutachtens: 60 Prozent der für die kommenden zwei Jahre geplanten Anlagen laufen Gefahr, mangels Wirtschaftlichkeit nicht gebaut zu werden.</p> <p>„Das Gutachten belegt, dass der EEG-Entwurf der Bundesregierung den Ausbau der Windenergie an Land gefährdet. Dies widerspricht dem Ziel der Energiewende. Die Windenergie an Land ist von allen Erneuerbaren Energien die kostengünstigste und muss deshalb kräftig ausgebaut und nicht behindert werden. Dies gilt insbesondere auch für die bisher vernachlässigten Binnenlandstandorte in Süddeutschland," kommentiert der WVW-Vorsitzende Dr. Wolfgang von Geldern das Gutachten.</p> <p>BWE und WVW begrüßen daher, dass der Bundesrat ein klares Votum für die Windenergie an Land abgegeben hat. Das hat die Bundesregierung dazu veranlasst, zumindest einen Teil der Vergütungskürzungen zurückzunehmen und sich den Beschlüssen des Bundesrates anzunähern. „Aus diesem halben Schritt der Bundesregierung sollten die Bundestagabgeordneten, die am Donnerstagüber das EEG zu entscheiden haben, einen ganzen machen. Das bedeutet: Vollständiger Erhalt des Systemdienstleitungsbonus (SDL). Oder alternativ gemäß des Bundesratsbeschlusses: Eine Vergütungsanpassung auf 9,2 cent/kWh sowie die Schaffung eines Vergütungsmodells für Binnenlandstandorte. Klar ist, dass die Energiewende nur gemeinsam mit den Ländern zu machen ist. Ihr Votum ist in diesem Punkt maßgeblich,“ betont BWE-Präsident Albers.</p> <p>Die Gutachterin, die Deutsche WindGuard GmbH, hatte bereits das Begleitgutachten zur EEG-Novelle im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erstellt. Bereits dort hatte sie die für den Ausbau der Windenergie an Land notwendigen Maßnahmen empfohlen.</p> <p>Das Kurzgutachten finden Sie im Internet unter <a href="http://tinyurl.com/63msb5m">http://tinyurl.com/63msb5m</a> ; weitere Informationen zum EEG unter <a href="http://www.eeg-aktuell.de">http://www.eeg-aktuell.de</a> .</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Alexander Sewohl<br />Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG SDL Tue, 28 Jun 2011 11:57:49 +0000 1142 at http://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie und BUND: Ausbaupotentiale der Windenergie an Land stärker nutzen und Stromverbrauch entscheidend reduzieren http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/bundesverband-windenergie-und-bund-ausbaupotentiale-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin: Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Bundesverband WindEnergie ist das Gesetzespaket der Bundesregierung für die Energiewende mit heißer Nadel gestrickt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn das Erneuerbare-Energien-Gesetz so verschlimmbessert wird, dass der landseitige Ausbau der Windkraft behindert wird und die energieintensive Industrie zu viele Schlupflöcher bekommt, wird wertvolles ökologisches Porzellan zerschlagen“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.</p> <p>Die Geschwindigkeit, mit der die Bundesregierung das Gesetzespaket auf den Weg gebracht hat, sei extrem ambitioniert. „Das birgt die Gefahr sachlicher Fehler. Besonders im Bereich der Windenergie an Land führen die geplanten Maßnahmen eher zu einer Vollbremsung als zu einer Beschleunigung. Es ist der Sache eines zügigen Atomausstiegs nicht dienlich, wenn sich die Bundesregierung bereits im Herbst einem Fehlerbeseitigungsgesetz widmen muss“, unterstrich der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Hermann Albers.</p> <p>„Die erneuerbaren Stromquellen haben mehr Potential, als die Bundesregierung glaubt. Schwarz-Gelb scheint die Wende hin zu 100 Prozent regenerativen Strom nicht wirklich zu wollen, sondern weiter auf die Zementierung der Großstrukturen in der Energieerzeugung und Jahrzehnte weiterer Kohleverstromung zu setzen“, sagte Weiger. Er forderte die Abgeordneten des Bundestages auf, im Erneuerbare-Energien-Gesetz das Ausbauziel von 35 Prozent Erneuerbarer Energie bis 2020 auf 45 Prozent zu erhöhen. Der BUND-Vorsitzende kritisierte außerdem das Vorhaben, energieintensive Industrien von den Kosten für die Erneuerbaren Energien noch stärker als bisher auszunehmen.</p> <p>Weiger: „Die Privilegien für die Industrie wurden immer weiter ausgedehnt, obwohl gerade die energieintensiven Unternehmen von den durch die Erneuerbaren gesunkenen Preise an den Strombörsen stark profitieren. Aufgrund der Ausnahmen zahlen alle anderen Verbraucher schon jetzt jährlich zwei Milliarden Euro, die eigentlich die Industrie zahlen müsste.“ Es fehlten außerdem gesetzgeberische Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz: „Das wichtigste Gesetz für eine Energiewende fehlt im Gesetzespaket. Energiesparen und die Erhöhung der Energieeffizienz sind immer noch Stiefkinder der Politik dieser Bundesregierung. Dringend erforderlich sind ein ambitioniertes nationales Energieeffizienzgesetz und eine wirksame Effizienz-Richtlinie auf EU-Ebene.“</p> <p>Für den BWE besonders problematisch sind die in der EEG-Novelle vorgesehenen Vergütungskürzungen für die Windenergie an Land. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung steht damit den Empfehlungen des von ihr selbst beauftragten Begleitgutachtens entgegen. „Es ist schon erstaunlich, dass die Bundesregierung das wissenschaftliche Begleitgutachten und die Meinung der Sachverständigen vollkommen ignoriert. Wir begrüßen, dass sich der Bundesrat in seiner letzten Sitzung den Vorschlägen dieses Begleitgutachtens angeschlossen hat. Das zeugt davon, dass man sich in den Bundesländern intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Entscheidend ist jetzt, dass sich auch die Bundestagsabgeordneten mit dieser Frage auseinandersetzen und die Position der Bundesländer angemessen berücksichtigen. Denn klar ist: Wird das EEG so beschlossen, wie die Bundesregierung es vorsieht, werden die Bundesländer ihre Ausbau- und Klimaziele nicht erreichen“, sagte Albers.</p> <p>BUND und BWE sehen vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch in den anderen Bundesländern noch erhebliche Potentiale für den Ausbau und die Modernisierung (Repowering) von Windkraftanlagen. Windenergie an Land hat nach Ansicht beider Verbände das größte Potential und ist die kostengünstigste Erneuerbare Energie. Hinzu komme, dass der Atomausstieg nur mit mehr Windkraft zu bewältigen sei. Eine vom BWE in Auftrag gegebene Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik belegt, dass sich bundesweit auf lediglich zwei Prozent der Fläche bis zu 65 Prozent des nationalen Strombedarfs erzeugen lässt. <br />&nbsp;<br /><strong>Pressekontakt:</strong> <br />Alexander Sewohl, Pressesprecher Bundesverband WindEnergie e.V., Tel. 030-28482-121, E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span><br />Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-27586-425/-489, E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">presse</span> [at] <span class="d">bund [dot] net</span></span>; <a href="http://www.bund.net" title="www.bund.net">www.bund.net</a> </p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Energieeffizienz Thu, 23 Jun 2011 11:13:24 +0000 1106 at http://www.wind-energie.de Global Wind Day: BWE geht mit neuer Internetpräsenz online - Windenergiebranche veranstaltet Podiumsdiskussion http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/global-wind-day-bwe-geht-mit-neuer-internetpraesenz-online <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="font-size: small;">Berlin, 15. Juni 2011:&nbsp;Heute findet der Global Wind Day statt. Pünktlich zu diesem Tag geht der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) mit einer neuen Internetpräsenz online. </span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="font-size: small;">Unter <a title="http://www.wind-energie.de" href="http://www.wind-energie.de">www.wind-energie.de</a> wird der Verband mit neuen Inhalten und in neuem Layout eine Informationsplattform zur Windenergie bieten. Neben aktuellen Meldungen und Positionierungen des BWE stehen unter anderem Statistiken zum Status der Windenergie in Deutschland und der Welt im Fokus der neuen Seite. Eine übersichtliche und klare Navigation erlaubt dem Nutzer die gewünschten Informationen schnell zu lokalisieren und miteinander zu verknüpfen. Auch für Journalisten bietet die Seite künftig mehr Service. So etwa stehen ab sofort ein An- und Abmeldeformular für den Bezug von Pressemitteilungen des Verbandes, eine Mediengalerie für Pressefotos sowie ein Social Media Newsroom mit sämtlichen aktuellen Web 2.0-Inhalten des BWE als neue Tools zur Verfügung. </span></p> <p><span style="font-size: small;">Ein weiteres Highlight ist die zentrale Veranstaltung zum Global Wind Day im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Gemeinsam mit Unternehmen aus Windenergiebranche veranstaltet der BWE dort eine Podiumsdiskussion, an der unter anderem der nordrhein-westfälische Staatssekretär Udo Paschedag, Hildegard Müller (BDEW) sowie als Moderator Klaus Stratmann vom Handelsblatt teilnehmen werden. </span></p> <p><span style="font-size: small;">Außerdem wird der Global Wind Day wieder mit vielen regionalen Veranstaltungen gefeiert. Darunter Windparkbesichtigungen, Informationsveranstaltungen und Bürgerfeste. Eine Übersicht zu diesen Veranstaltungen finden Sie unter <a title="http://www.globalwinddday.de" href="http://www.globalwindday.de/">www.globalwindday.de</a></span></p> <p><strong>Kontakt: <br /></strong>Alexander Sewohl<br />Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 / 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/global-wind-day-bwe-geht-mit-neuer-internetpraesenz-online-windenergiebranche-veranstaltet/ft-s-startbild-1.jpg" type="image/jpeg; length=47373">ft-s-startbild-1.jpg</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Wed, 15 Jun 2011 14:18:48 +0000 1083 at http://www.wind-energie.de Von Einstieg in Erneuerbare kann keine Rede sein http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/von-einstieg-erneuerbare-kann-keine-rede-sein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers: "Die EEG-Novelle, die die Bundesregierung heute beschlossen hat, sieht nach wie vor massive Einschnitte bei der Vergütung für die Windenenergie an Land vor. Entgegen einiger Verlautbarungen von Freitag und vom Wochenende ist die Bundesregierung nicht von ihrem Kurs abgerückt, den Ausbau der Windenergie an Land zurückzufahren."</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu der heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesvorlage zur Neuregelung des EEG erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers:</p> <p>"Die EEG-Novelle, die die Bundesregierung heute beschlossen hat, sieht nach wie vor massive Einschnitte bei der Vergütung für die Windenenergie an Land vor. Entgegen einiger Verlautbarungen von Freitag und vom Wochenende ist die Bundesregierung nicht von ihrem Kurs abgerückt, den Ausbau der Windenergie an Land zurückzufahren. Die Anpassungen bei der Degression sind nichts anderes als Augenwischerei und Kosmetik, um Opposition und Landesregierungen zu beschwichtigen. Passiert die Gesetzesvorlage in dieser Form Bundestag und Bundesrat, wird der Ausbau der Windenergie an Land ausgebremst.</p> <p>Gerade auch in den süddeutschen Bundesländern, in denen der Windenergieausbau gerade erst beginnt, werden positive Entwicklungen im Keim erstickt. Das geht nicht nur zu Lasten der Klimaziele, sondern auch zu Lasten der Verbraucher. Denn die Windenergie an Land ist die kostengünstigste Erneuerbare Energie und hat in Deutschland das größte Potenzial. Sie auszubremsen bei gleichzeitigem Atomausstieg ist paradox.</p> <p>Damit zeigt sich klar: Es geht der Bundesregierung nicht um eine Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbarem Strom, sondern um eine Rückkehr zu Kohle und Gas. Denn wie sonst ließe sich erklären, dass das Ausbauziel von 35 Prozent Anteil Erneuerbarer Energie am Strommix bis 2020 seit dem Energiekonzept im letzten Herbst nicht erhöht wurde. Die Bundesregierung hat heute nur den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, von einem Einstieg in Erneuerbare kann jedoch keine Rede sein."</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Alexander Sewohl<br />Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Vergütung Mon, 06 Jun 2011 12:07:36 +0000 991 at http://www.wind-energie.de Albers: Atomkraftwerke nicht einfach durch fossile Kraftwerke ersetzen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/albers-atomkraftwerke-nicht-einfach-durch-fossile-kraftwerke-ersetzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Atomausstieg bis 2022 Schritt in richtige Richtung/ Bundeskanzlerin muss offene Fragen klären/ EEG-Referentenentwurf ist energiepolitisch hoch gefährlich</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband WindEnergie e.V.(BWE) begrüßt die Entscheidungen der Regierungskoalition, die Atomkraftwerke bis spätestens 2022 abzuschalten, als Schritt in die richtige Richtung. "Damit korrigiert die Bundesregierung ihre energiepolitischen Fehlentscheidungen vom vergangenen Herbst zumindest in Teilen", bewertet BWE-Präsident Hermann Albers die Entscheidungen der Bundesregierung.</p> <p>Es gilt jedoch jetzt eine Reihe von noch offenen Fragen zu klären. Die Bundeskanzlerin muss den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes klar und deutlich sagen, wie sie die Atomenergie ersetzen will. Offensichtlich nicht mit Erneuerbaren Energien. Dem Entwurf des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes zufolge, das das Bundesumweltministerium kürzlich vorgelegt hat, verfolgt die Bundesregierung die gleichen Ausbauziele wie schon vor dem Reaktorunglück von Fukushima. "Wird das Gesetz so beschlossen, wird Atomenergie lediglich durch den Ausbau fossiler Kraftwerke kompensiert. Das ist keine Energiewende, sondern eine Problemverlagerung. Damit schiebt die schwarz-gelbe Koalition ihre Verantwortung einfach auf spätere Regierungen ab", mahnt Albers an.</p> <p>Vor allem die im EEG-Entwurf vorgesehenen Vergütungssenkungen für die Windenergie an Land hätten für den weiteren Ausbau der Windenergie weitreichende&nbsp;Konsequenzen. "Es ist energiepolitisch höchst gefährlich mit der Windenergie an Land gerade die kostengünstigste und wichtigste Erneuerbare Energiequelle auszubremsen. Damit macht die Bundesregierung die energiepolitischen Ziele der Bundesländer zunichte. Sie würgt so etwa in Bayern oder in Baden-Württemberg eine positive Entwicklung ab, die noch nicht einmal richtig begonnen hat. Hier sind dringend Kurskorrekturen notwendig", bewertet Albers den aktuellen EEG-Entwurf. Auch vor dem Hintergrund, dass die Internationale Energieagentur heute erneut einen erhöhten weltweiten CO2-Ausstoß vermeldet hat, muss die Bundesregierung konkrete Maßnahmen zu einem beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien vorlegen.</p> <p>Die aktuelle Stellungnahme des Bundesverbandes WindEnergie zum Referentenentwurf des EEG 2012 finden Sie unter <a href="http://www.eeg-aktuell.de/downloads" target="new">www.eeg-aktuell.de/downloads</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Alexander Sewohl<br />Pressesprecher<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel.: 030 / 28482-121<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">a [dot] sewohl</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Tue, 31 May 2011 12:30:45 +0000 934 at http://www.wind-energie.de Windenergiebranche braucht verlässliche Genehmigungsstrukturen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/windenergiebranche-braucht-verlaessliche-genehmigungsstrukturen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE begrüßt Gesetzentwurf zur Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für Offshorewindparks. Auch bei der Windenergie an Land müssen administrative Hemmnisse abgebaut werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) begrüßt die Initiative des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer das Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks zu vereinfachen. Dass künftig das Genehmigungsverfahren wieder vollständig in den Händen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie liegt, ist eine richtige Entscheidung des Bundeskabinetts. „Das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung bis 2020 eine Offshore-Windenergieleistung von 10 000 Megawatt zu errichten, darf nicht am Zuständigkeitsgerangel verschiedener Genehmigungsbehörden scheitern. Die Branche braucht klare und verlässliche Genehmigungsstrukturen“, betont BWE-Präsident Hermann Albers.</p> <p>Ein weiterer wichtiger Schritt ist jetzt, dass das von Bundesregierung wiederholt versprochene KfW-Kreditprogramm in Höhe von 5 Milliarden Euro für die Windenergie endlich auf den Weg gebracht wird. In Hinblick auf weitere Maßnahmen der Bundesregierung unterstreicht BWE-Präsident Albers außerdem: „Die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren darf sich jetzt nicht auf die Offshorewindenergie beschränken. Auch bei der Windenergie an Land gibt es zahlreiche administrative Hemmnisse, die den Ausbau bremsen oder sogar verhindern. So sorgen etwa Höhenbeschränkungen dafür, dass wichtige Windenergiepotenziale an Land nicht genutzt werden können und Effizienzsteigerungen verhindert werden. Hier muss die Bundesregierung umgehend aktiv werden.“</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie hatte erst kürzlich durch das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik ermitteln lassen, dass die Windenergie an Land bis zu 65 Prozent des deutschen Strombedarfs abdecken könnte.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Genehmigung Offshore Onshore Wed, 04 May 2011 18:19:38 +0000 940 at http://www.wind-energie.de Albers: Von Baltic 1 geht ein positives Signal für die Entwicklung der Windenergie in Deutschland aus http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/albers-von-baltic-1-geht-ein-positives-signal-fuer-die-entwicklung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers: "Von der Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Offshorewindparks in der deutschen Ostsee geht ein positives Signal für die Entwicklung der Windenergie in Deutschland insgesamt aus.&nbsp;Nur die Windenergie an Land und auf See gemeinsam können die Energiewende in Deutschland voranbringen."</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur heutigen Inbetriebnahme des Offshore-Windparks Baltic 1 erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers:</p> <p>"Von der Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Offshorewindparks in der deutschen Ostsee geht ein positives Signal für die Entwicklung der Windenergie in Deutschland insgesamt aus. Baltic 1 zeugt davon, dass die deutsche Windenergiebranche auch den hohen Anforderungen deutscher Offshoreparks gewachsen ist. Der Park ist ein wichtiger Schritt in Richtung des von der Bundesregierung angestrebten Ausbauziels von 10 Gigawatt installierter Offshorewindenergieleistung bis 2020. Wichtig ist jetzt, dass das von Bundesregierung versprochene KfW-Sonderprogramm in Höhe von 5 Milliarden Euro endlich umgesetzt wird. Darüber hinaus sind für den Ausbau der Windenergie in Deutschland stabile rechtliche Rahmenbedingungen sowie ein Beschleunigungsgesetz, mit dem etwa administrative Hemmnisse wie zum Beispiel Höhenbeschränkungen für Windenergieanlagen beseitigt werden, dringend notwendig. Denn klar ist: Nur die Windenergie an Land und auf See gemeinsam können die Energiewende in Deutschland voranbringen. Das stärkste Zugpferd dafür ist nach wie vor die Windenergie an Land. Sie ist kostengünstigste Erneuerbare Energie und hat das größte Potenzial. Im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie e.V. hat das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik gerade erst in einer Studie ermittelt, dass in Deutschland bei der Bereitstellung von zwei Prozent der Fläche bis 65 Prozent des Energiebedarfs aus Windenergie an Land gedeckt werden kann."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Offshore Mon, 02 May 2011 16:16:30 +0000 939 at http://www.wind-energie.de Künftige Landesregierung in Stuttgart muss beim Windenergieausbau alle Beteilligten mitnehmen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/kuenftige-landesregierung-stuttgart-muss-beim-windenergieausbau-alle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Sylvia Pilarsky-Grosch: "Als BWE begrüßen wir das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel, bis 2020 mindestens zehn Prozent des Stroms aus heimischer Windkraft zu decken sowie die Absicht, das Landesplanungsgesetz dahingehend zu ändern."</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum Koalitionsvertrag der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg erklärt die Vizepräsidentin des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Sylvia Pilarsky-Grosch:</p> <p>„Als Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) begrüßen wir das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel, bis 2020 mindestens zehn Prozent des Stroms aus heimischer Windkraft zu decken sowie die Absicht, das Landesplanungsgesetz dahingehend zu ändern.</p> <p>Dies allein wird jedoch nicht genügen. Wichtig ist jetzt, dass die neue Landesregierung alle Beteiligten auf ihrem Weg in eine regenerative Energieversorgung mitnimmt. Im Bereich der Windenergie betrifft das etwa die Regionalverbände und Genehmigungsbehörden, die in der Vergangenheit die windenergiefeindliche Haltung der alten Landesregierung umgesetzt haben. Das betrifft aber auch die lokale Bevölkerung, von deren Akzeptanz das Erreichen der gesetzten Ziele maßgeblich abhängt.</p> <p>Der BWE bietet der neuen Landesregierung daher an, sie bei den anstehenden Aufgaben im Bereich der Windenergie zu unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der grün-roten Landesregierung.“</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Onshore Fri, 29 Apr 2011 16:20:02 +0000 938 at http://www.wind-energie.de Albers: Wir erwarten jetzt konkrete Ergebnisse http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/albers-wir-erwarten-jetzt-konkrete-ergebnisse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers: "Das morgige Treffen bietet eine Chance für erste konkrete Maßnahmen und Ergebnisse in Richtung einer neuen Energiepolitik. Darauf ist die Windenergiebranche jetzt angewiesen. Das ist nicht nur eine Frage der Notwendigkeit für die künftige Energiepolitik, sondern auch der Glaubwürdigkeit für die Bundesregierung."</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Zum Treffen der Bundeskanzlerin mit den Bundesministern und den Ministerpräsidenten der Länder zur Energiepolitik am 15. April 2011 in Berlin erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers: </p> <p>"Das morgige Treffen bietet eine Chance für erste konkrete Maßnahmen und Ergebnisse in Richtung einer neuen Energiepolitik. Darauf ist die Windenergiebranche jetzt angewiesen. Das ist nicht nur eine Frage der Notwendigkeit für die künftige Energiepolitik, sondern auch der Glaubwürdigkeit für die Bundesregierung. Die Windenergiebranche erwartet morgen von Seiten der Bundeskanzlerin klare Aussagen zum Atomausstieg, zur anstehenden Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes und zum Netzausbau.</p> <p>Des Weiteren raten wir dringend zu einer Reihe von Sofortmaßnahmen, durch die die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern den Ausbau der Windenergie zügig vorantreiben kann. Wir haben in einer aktuellen Studie belegt, dass bei der Bereitstellung von zwei Prozent der Fläche in Deutschland, die Windenergie an Land bis zu 65 Prozent des deutschen Energieverbrauchs abdecken kann. Die schwachen Ausbauzahlen der Windenergie in Deutschland vom vergangenen Jahr zeigen aber: Die Windenergie steht weit hinter ihren Potenzialen und Möglichkeiten zurück.</p> <p>Daher ist es jetzt notwendig, dass die Bundesregierung zeitnah ein Erneuerbare Energien Beschleunigungsgesetz auf den Weg bringt. Damit müssen die verschiedenen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Erneuerbaren Energien in Einklang gebracht und auf eine schnelle Energiewende ausgerichtet werden. Für die Windenergie bedeutet das: Abschaffung von Höhenbegrenzungen, Abbau administrativer Hemmnisse und die Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.</p> <p>Ein weiterer effektiver Schritt für einen besseren Ausbau der Windenergie in Deutschland ist die Schaffung eines Bund-Länder-Projektstabes zur Ausweisung von Flächen für Windenergie. Wenn wir die vorhandenen Potenziale der Erneuerbaren Energien in Deutschland nutzen und zügig aus der Kernenergie aussteigen wollen, müssen Bund und Länder, Politik und Erneuerbare Energienbranche gemeinsam an einem Strang ziehen.“</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Energiepolitik Thu, 14 Apr 2011 16:17:41 +0000 561 at http://www.wind-energie.de Hermann Albers als BWE-Präsident im Amt bestätigt http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/hermann-albers-als-bwe-praesident-im-amt-bestaetigt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover. An diesem Freitag geht für die Windenergiebranche eine sehr erfolgreiche Hannover Messe zu Ende. Die Branche konnte in Hannover zeigen, dass sie gut aufgestellt ist und dass sie künftig bis zu 65 Prozent des deutschen Energieverbrauchs aus Onshore-Windenergie bereitstellen kannn.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><img src="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/imagecache/180px-Breite/images/press-release/2011/hermann-albers-als-bwe-praesident-im-amt-bestaetigt/e42db441ee.jpg" alt="" title="Bild: in der Reihenfolge von von links: Andreas Jesse, Hermann Albers, Sylvia Pilarsky-Grosch" class="imagecache-180px-Breite inserted-image image-left titled" />Auch in diesem Jahr fand im Rahmen der Hannover Messe die Delegierteversammlung des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) statt. Zentraler Tagesordnungspunkt war dabei die Wahl des Vorstandes und des Präsidiums.</p> <p>Als Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. wurde Hermann Albers für die nächsten zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Er wurde ohne Gegenstimmen von den Delegierten wiedergewählt.</p> <p>Darüber hinaus wurden auch das BWE-Präsidium und der BWE-Vorstand mit überragender Mehrheit in seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigt.</p> <p>Das Präsidium setzt sich zusammen aus:</p> <ul> <li>Hermann Albers, Präsident</li> <li>Sylvia Pilarsky-Grosch, Vizepräsidentin</li> <li>Andreas Jesse, Vizepräsident</li> <li>Irene Schnieder, Schatzmeisterin</li> </ul> <p>Neben den Präsidiumsmitgliedern gehören Klaus Mindrup als Schriftführer sowie Hans-Heinrich Albertsen, Martin Grundmann, Heinrich Bartelt und Clemens Gerhardy als Beisitzer dem Vorstand des Bundesverbandes WindEnergie e.V. an.</p> <p>"Ich freue mich, dass die Delegierten dem gesamten Vorstand und mir erneut das Vertrauen ausgesprochen haben. Als Team können wir so die überaus erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen", betonte Hermann Albers nach dem Ende der Delegiertenversammlung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_image" width="500" height="332" title="Bild: in der Reihenfolge von von links: Andreas Jesse, Hermann Albers, Sylvia Pilarsky-Grosch" alt="" src="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/images/press-release/2011/hermann-albers-als-bwe-praesident-im-amt-bestaetigt/e42db441ee.jpg?1303374571" /> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Fri, 08 Apr 2011 13:00:56 +0000 560 at http://www.wind-energie.de Windstrom bringt mehr als doppelt so viel wie Atomkraft http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/windstrom-bringt-mehr-als-doppelt-so-viel-wie-atomkraft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergie an Land kann bis zu 65 Prozent des deutschen Strombedarfs decken, zeigt eine neue Studie. Die Windpotenziale aus dem Offshore-Ausbau kommen noch hinzu.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover: Allein mit Strom aus Onshore-Windenergie (Windenergie an Land) kann bis zu 65 Prozent des deutschen Strombedarfs gedeckt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) erstellt hat.</p> <p>In einem aufwendigen Verfahren haben die Wissenschaftler zunächst ermittelt, welche Flächen in Deutschland für die Windenergie nutzbar sind. Auf dieser Grundlage hat das IWES das Windenergiepotenzial bei der Bereitstellung von zwei Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland errechnet.</p> <p>Die Studie kommt zu dem Schluss: Zwei Prozent der Fläche bringen mit heute verfügbarer Anlagentechnik bei einer installierten Leistung von 198 Gigawatt einen Ertrag von 390 Terawattstunden. „Bei einem gegenwärtigen Jahresstromverbrauch von etwa 600 Terawattstunden kann die Windenergie an Land bis zu 65 Prozent des deutschen Strombedarfs bereit stellen. Das zeigt: Die Erneuerbaren Energien können die Atomenergie mühelos ersetzen. Allein das Potenzial der Windenergie ist wesentlich größer als der Anteil des Atomstroms im gegenwärtigen Strommix. Denn die deutschen Atomkraftwerke erzeugten im vergangenen Jahr nur gut 140 Terawattstunden Strom“, fasst BWE-Präsident Hermann Albers das Ergebnis der Studie vor dem Hintergrund der aktuellen Atomdebatte zusammen.</p> <p>Ein weiteres wichtiges Ergebnis zeigt sich bei der Verteilung der Potenziale auf die einzelnen Bundesländer: Das Windenergiepotenzial ist in den Bundesländern am größten, in denen die Windenergie heute am schlechtesten ausgebaut ist. Das meiste Potenzial mit einem Ertrag von 80 Terawattstunden hat Bayern. Auf Platz drei steht mit einem Ertrag von immerhin 45 Terawattstunden Baden-Württemberg. Im Ländervergleich bilden diese Bundesländer in Hinblick auf den Windenergieausbau gegenwärtig das Schlusslicht. „Die Studie belegt, dass das große Potenzial der Windenergie an Land in Deutschland noch lange nicht ausgeschöpft ist. Vor allem die süddeutschen Bundesländer müssen den Ausbau der Windenergie endlich vorantreiben. Klar ist: Die Windenergie an Land ist aktuell die kostengünstigste Erneuerbare Energie. Wenn der Umstieg auf Erneuerbare Energien ernsthaft beschleunigt werden soll, ist ihr Ausbau nicht nur ökologisch, sondern auch volkswirtschaftlich am sinnvollsten“, unterstreicht Albers.</p> <p>Grundlage der Ertragsberechnungen in der IWES-Studie sind Windenergieanlagen der Drei-Megawatt-Klasse. Je nach Standort wurden Anlagen mit einer Nabenhöhe von 100 Metern und von 150 Metern als Berechnungsbasis herangezogen. Im Durchschnitt erreichen diese Anlagen in der Studie 2.000 Volllaststunden. „Diese Turbinen sind besonders wirtschaftlich, deshalb gehen wir davon aus, dass sie schon bald die Zwei-Megawatt-Anlagen als derzeitige ‚Brot-und-Butter-Klasse’ ablösen werden. Wichtig für einen guten Energieertrag ist insbesondere die Kombination aus großem Rotor und hohem Turm, die REpower beispielsweise für die 3.2M114 und 3.4M104 anbietet“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der REpower Systems AG, Andreas Nauen, aus Herstellersicht die Ergebnisse der Studie. „Erhöhen wir beispielsweise die Nabenhöhe einer 3.2M114 von 93 auf 143 Meter, erreichen wir selbst an einem durchschnittlichen Schwachwindstandort bis zu 50 Prozent mehr Energieertrag.“</p> <p>In Hinblick auf die anstehenden energiepolitischen Gespräche der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 15. April 2011 betont Albers: „Auf die Tagesordnung dieses Treffens gehört unbedingt die Beseitigung geltender Höhenbeschränkungen für Windkraftanlagen. Das ist volkswirtschaftlich eine äußerst sinnvolle Maßnahme, um die Effizienz der Anlagen voll ausschöpfen zu können."</p> <p><a class="iconize" title="Studie zum Potenzial der Windenergienutzung an Land" href="/node/999">Studie zum Potenzial der Windenergienutzung an Land</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/windstrom-bringt-mehr-als-doppelt-so-viel-wie-atomkraft/iwes-potenzial-onshore-2011.pdf" type="application/pdf; length=1430825" title="iwes-potenzial-onshore-2011.pdf">Kurzfassung der Studie</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Onshore Tue, 05 Apr 2011 14:29:11 +0000 937 at http://www.wind-energie.de Windenergie lässt Wohlstand im Südwesten wachsen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/windenergie-laesst-wohlstand-im-suedwesten-wachsen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Stuttgart. Ein beschleunigter Ausbau der Windenergie hätte im Südwesten starke positive Effekte auf Wirtschaft, Beschäftigung und Umweltschutz.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu diesem Ergebnis kommt die heute veröffentlichte Studie "Wertschöpfung und Beschäftigung durch Windenergie in Baden-Württemberg" des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Die Untersuchung im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und von Greenpeace geht davon aus, dass der Bestand an Windkraftanlagen in dem Bundesland bis zum Jahr 2020 verfünffacht werden kann. Der BWE und Greenpeace fordern von der Landesregierung eine Abkehr von Atom- und Kohlestrom und einen schnelleren Ausbau der Windenergie, als aktuell geplant.</p> <p>"Baden-Württemberg muss endlich sein großes Windkraftpotenzial ausschöpfen. Der Südwesten bleibt sonst in Deutschland dauerhaft das Schlusslicht bei der Nutzung dieser Zukunftstechnologie", sagt Andree Böhling, Energieexperte bei Greenpeace. "Es wäre energie- und wirtschaftspolitisch geradezu abenteuerlich, den Ausbau der Windenergie jetzt nicht massiv zu beschleunigen. Angesichts der absehbaren Abschaltung mehrerer Atomkraftwerke ist die Windenergie auch für den landeseigenen Energieversorger EnBW der beste Schutz davor, zum Sanierungsfall zu werden."</p> <p>Im Jahr 2010 wurden in Baden-Württemberg gerade einmal acht Windkraftanlagen zugebaut. Um die möglichen positiven wirtschaftlichen Effekte auszuschöpfen, sollten laut Studie jährlich rund 70 bis 80 Windkraftanlagen gebaut werden. Das entspricht der derzeitigen Ausbaurate im Bundesland Rheinland-Pfalz. Die Windkraftleistung in Baden-Württemberg könnte so bis 2020 auf rund 2.400 Megawatt erhöht werden.</p> <h4>Land und Kommunen profitieren von erhöhter Wertschöpfung</h4> <p>Ein forcierter Ausbau der Windkraft hätte enorme Effekte für die heimische Wirtschaft. Die Zahl der Beschäftigten im Windkraftsektor könnte von heute 6.500 auf 15.350 im Jahr 2020 anwachsen. Land und Kommunen würden durch eine Zunahme der Wertschöpfung um fast das Dreifache auf 388 Millionen Euro profitieren. Das bedeutet dreimal mehr Steuereinnahmen, Einkommen und Unternehmensgewinne im Land. Zudem könnten die Energiekosten im Land um 512 Millionen Euro gesenkt und die Abhängigkeit von Stromimporten deutlich vermindert werden. Durch die Produktion von Windstrom könnten im Land rund 3,3 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid vermieden werden.</p> <h4>"Die Ausbauzahlen bei der Windenergie in Baden-Württemberg sind bisher erbärmlich.</h4> <p>In den letzten Jahren ist vor allem im Bereich der Regionalplanung viel schief gelaufen", so Sylvia Pilarsky-Grosch, Vizepräsidentin des BWE. "Künftig muss es auch außerhalb der ausgewiesenen Vorrangflächen möglich sein, dass Windenergieanlagen geplant und errichtet werden. Dafür müssen die Kommunen im Rahmen ihrer Flächennutzungsplanung selbst Flächen für Windenergieanlagen ausweisen dürfen. Die regionalen Planungsbehörden müssen endlich akzeptieren, dass Windenergieanlagen ein sichtbarer Bestandteil einer klimafreundlichen, nachhaltigen und sicheren Energieversorgung sind."</p> <p><strong>Kontakt:</strong></p> <ul> <li>Alexander Sewohl, Pressesprecher, Bundesverband WindEnergie e.V., 030-28482-192</li> <li>Andree Böhling, Greenpeace, 0151-1805-3382 oder Jan Haase, Pressesprecher, Greenpeace, 0171-8700-675</li> </ul> <p>Unternehmen in Baden Württemberg finden sie auch im aktuellen <strong>Branchenreport</strong>:<br /><a class="iconize" href="http://www.wind-energy-market.com/de/marktuebersicht/windindustrie-in-deutschland/" target="_blank">BWE-Marktübersicht Windindustrie in Deutschland 2011</a></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Tue, 22 Mar 2011 22:08:18 +0000 559 at http://www.wind-energie.de Albers: Worten müssen jetzt Taten folgen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/albers-worten-muessen-jetzt-taten-folgen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers: "Wenn die Bundeskanzlerin jetzt erklärt, dass sie den Ausbau der Erneuerbaren forcieren will, dann muss sie ihren Worten auch Taten folgen lassen. Dazu gehört, dass die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen mit den großen Energieversorgern besprochen wird, sondern dass die Kanzlerin auch die Verbände der mittelständischen Erneuerbaren Energien Branchen an den Tisch holt."</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Zu den aktuellen Entwicklungen der deutschen Energiepolitik und zur heutigen Regierungserklärung der Bundeskanzlerin erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Hermann Albers:</p> <p>„Wenn die Bundeskanzlerin jetzt erklärt, dass sie den Ausbau der Erneuerbaren forcieren will, dann muss sie ihren Worten auch Taten folgen lassen. Dazu gehört, dass die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen mit den großen Energieversorgern besprochen wird, sondern dass die Kanzlerin auch die Verbände der mittelständischen Erneuerbaren Energien Branchen an den Tisch holt. Denn diese repräsentieren rund 90 Prozent der Investitionen in Deutschland. Der BWE hat in der Vergangenheit immer wieder betont: Im Jahr 2020 kann bereits jede zweite Kilowattstunde erzeugten Stroms aus regenerativen Energiequellen kommen. Den Löwenanteil trägt dazu die Windenergie Onshore bei.</p> <p>Dazu muss von der Regierung jetzt allerdings ein klares Signal kommen, wie die anstehende EEG-Novelle aussehen wird. Zur Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien ist neben den Rahmenbedingungen des EEG und des EnWG die Beseitigung administrativer Hemmnisse wie z. B. Höhenbegrenzungen das Gebot der Stunde.</p> <p>Ein klares Statement der Bundesregierung ist gerade jetzt wichtig, weil derzeit die Banken Projekte wegen der anstehenden EEG-Novelle für das Jahr 2012 nicht mehr finanzieren. Nur so kann hier ein Fadenriss vermieden werden.</p> <p>Wir bieten der Politik nach wie vor an, Maßnahmen zu besprechen, die den Ausbau der Windenergie zügig vorantreiben. Denn eines ist klar: Die Erneuerbaren Energien können die Kernenergie im politischen Auftrag ersetzen."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Thu, 17 Mar 2011 16:19:04 +0000 558 at http://www.wind-energie.de Windatlas Baden-Württemberg darf kein Alibi für verschleppten Windenergieausbau sein http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/windatlas-baden-wuerttemberg-darf-kein-alibi-fuer-verschleppten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin.&nbsp; Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) begrüßt, dass das Wirtschaftsministerium in Stuttgart heute einen detaillierten Windatlas für Baden-Württemberg vorgelegt hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Klar ist aber: "Der Windatlas kann nur ein erster Schritt in Richtung eines verstärkten Ausbaus der Windenergie im Land sein. Jetzt müssen von Seiten der Landesregierung konkrete Maßnahmen erfolgen, die die Windenergie in Baden-Württemberg voranbringen", betont BWE-Vizepräsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> <p>Die aktuellen Statistiken des BWE belegen, dass Baden-Württemberg beim Windenergieausbau im Ländervergleich ganz hinten steht. Mit nur acht neuen Anlagen hat Baden-Württemberg im vergangenen Jahr sogar weniger als der Stadtstaat Bremen oder das Saarland aufgestellt. "Wenn der Wirtschaftminister Pfister den Windatlas jetzt als Meilenstein verkauft, irrt er. Der Windatlas kann gerade mal der Startschuss sein. Er darf nicht als Alibi für den in den vergangenen Jahren verschleppten Windenergieausbau herhalten", so Pilarsky-Grosch weiter.</p> <p>Der neue Windatlas zeigt ganz deutlich, dass in 140m Höhe auch im Südwesten der Republik ausreichend wirtschaftliche Standorte für die Windenergie zur Verfügung stehen. Die meisten Hersteller von Windenergieanlagen haben ihr Sortiment bereits auf diese Binnenlandstandorte optimiert und bieten längst Anlagen für diese Höhen an. Vor allem administrative Hemmnisse und die Ausweisung ungeeigneter Flächen stehen der optimalen Nutzung des vorhandenen Potenzials entgegen. "Hier ist endlich ein Umdenken erforderlich. Die von Minister Pfister heute angekündigten 800 MW Windenergieleistung bis 2020 sind bei weitem zu wenig", unterstreicht Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Abstandsregelungen Energiepolitik Höhenbegrenzung Onshore Thu, 03 Mar 2011 20:46:39 +0000 557 at http://www.wind-energie.de Windbranche begrüßt Zielsetzung des neuen Windenergieerlasses in Nordrhein-Westfalen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/windbranche-begruesst-zielsetzung-des-neuen-windenergieerlasses <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband Windenergie (BWE) begrüßt die Ziele des kürzlich von der Düsseldorfer Landesregierung vorgelegten Windenergieerlasses.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der heutigen Verbändeanhörung äußerte sich BWE-Präsident Hermann Albers positiv. "Der neue Erlass unterstreicht die besondere Bedeutung der Windenergie für den Klimaschutz. Das Ziel einer Verfünffachung des Windstromanteils bis 2020 ist ein wichtiges Signal für die Windenergie in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung kann sich der vollen Unterstützung der Branche beim Erreichen dieses ambitionierten Ziels sicher sein."</p> <p>Wie wichtig das konstruktive Zusammenspiel von Politik und Branche ist, macht ein Blick auf die konkreten Zahlen deutlich. "Künftig wird ein jährlicher Zuwachs von ca. 500 Megawatt (MW) installierter Windernergieleistung benötigt", so Albers weiter. Dabei kann durch den sukzessiven Ersatz von alten Windrädern die Gesamtzahl der Anlagen annähernd konstant gehalten werden. In den letzten fünf Jahren lag der Höchstwert an Neuinstallationen aber gerade mal bei 170 MW pro Jahr – im vergangenen Jahr sogar nur bei 90 MW. "Den neuen Windenergieerlass verstehen wir als eine deutliche Botschaft der Politik an die Branche, dass diese sich nach Jahren der Blockadehaltung auf einen konsequenten Ausbau der Windenergie in NRW konzentrieren wird", betonte Albers. "Das wird den Absatz von Windenergietechnik in der Region fördern. Davon kann die starke, mittelständisch geprägte Zuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen nur profitieren. So sichert die Windindustrie zukunftssichere Arbeitsplätze im einwohnerstärksten Bundesland."</p> <p>In einigen Bereichen bleibt der Erlass allerdings hinter den Erwartungen der Branche zurück. So ist etwa die im Koalitionsvertrag ankündigte Option zur Errichtung von Windenergieanlagen auf Forstflächen nur unter erheblichen Einschränkungen möglich. Ferner werden ausbauwilligen Kommunen bei der Ausweisung neuer Vorranggebiete unnötig Steine in den Weg gelegt. Klar ist, dass die Neuformulierung des Erlasses nur eine erste – wenn auch wichtige – Maßnahme zur Realisierung einer klimafreundlichen Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen sein kann. Weitere Schritte wie die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes samt einer umfassenden Neugestaltung des Landesentwicklungsplans müssen folgen.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Tue, 22 Feb 2011 20:49:27 +0000 556 at http://www.wind-energie.de Jahresbilanz Windenergie 2010: Inlandsmarkt muss gestärkt werden http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/jahresbilanz-windenergie-2010-inlandsmarkt-muss-gestaerkt-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Heimatmarkt der deutschen Windindustrie konnte 2010 den aus dem Vorjahr prognostizierten Wert von rund 1.900 Megawatt (MW) nicht erreichen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach Erhebungen des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) wurden letztes Jahr 1.551 MW Windleistung neu installiert. Dies gaben der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) am Mittwoch in Berlin bekannt. Im Vergleich zum Vorjahr 2009 (1.917 MW) bedeutet dies einen Rückgang von 19 Prozent. Insgesamt drehten sich Ende 2010 in Deutschland 21.607 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 27.214 MW.</p> <p>„Der deutsche Markt befindet sich damit wieder auf dem Niveau von 1999. Grund für den Einbruch des Onshore-Marktes sind Spätfolgen der Finanzkrise für Großprojekte und Unsicherheiten bei Netzanforderungen an Windenergieanlagen“, betonte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems. „Hinzu kommt, dass trotz neuer Flächenausweisungen in einigen Bundesländern die Räume für Neuanlagen weiter beschnitten werden. Abstandsregelungen und Höhenbegrenzungen verhindern einen effizienten Ausbau der Windenergie an Land“, ergänzte Hermann Albers, Präsident des BWE.</p> <p>Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr gab es beim Austausch alter gegen neue und leistungsstärkere Anlagen, dem so genannten Repowering. Nach den DEWI-Erhebungen konnten in 2010 immerhin 116 Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 56 MW durch 80 Windenergieanlagen mit zusammen 183 MW ersetzt werden. „Im Repowering schlummert immer noch ein immenses Potenzial. Spätestens im Jahr 2015 werden über 9.500 Windenergieanlagen repoweringfähig sein“, betonte Albers. „Das entspricht einem potenziellen Investitionsvolumen von 40 Milliarden Euro.“</p> <p>Auch die Windenergie auf hoher See übertraf die Installationszahlen des Vorjahres. Im Jahr zwei des deutschen Offshore-Markts konnten in den Projekten Baltic 1 und Bard 1 zusammen 108 MW neu errichtet werden. „Die erwarteten Zubauten von 150 MW wurden zwar nicht erreicht, die 100 MW-Schwelle ist aber endlich durchbrochen. Hier muss man einfach sehen, dass Offshore eine neue Technologie ist, ihre Entwicklung auch Zeit kostet und das verfügbare Finanzvolumen begrenzt ist. Wir sind jetzt aber auf einem guten Weg. Für 2011 sind 300 MW aufgrund des Fortschritts der Projekte wahrscheinlich“, erläuterte Herdan.</p> <p>Stetig wachsende Bedeutung für die deutsche Windindustrie kommt den Exportmärkten zu. „Wir gehen davon aus, dass China in 2010 weiter gewachsen ist. Allerdings hat sich der wichtige Exportmarkt USA mit 5.115 MW halbiert. Das drohende Auslaufen der Production Tax Credits zum Jahresende 2010 und die fortlaufenden Diskussionen zum Wechsel des Förderregimes auf ein Quotenmodell, den bundesweiten so genannten Renewable Portfolio Standard, haben die Investitionsbedingungen zusätzlich verschlechtert“, fasste Herdan die Situation am US-Markt zusammen.</p> <p>„Ähnliches wie in den USA in 2010 darf uns in Deutschland 2011 nicht passieren. Bei der Novellierung des EEG dürfen die Investitionsbedingungen am Heimatmarkt nicht beschnitten, sondern der Binnenmarkt muss wieder gestärkt werden. Dazu sind Verunsicherungen im Gesetzgebungsprozess genauso zu vermeiden, wie bei der Umsetzung von Netzanforderungen an Windenergieanlagen“, so Albers.</p> <p>Unsicherheiten sind auch auf anderen europäischen Absatzmärkten Gift. Die Weiterentwicklung der europäischen Netzinfrastruktur und der energiepolitischen Rahmenbedingungen sind entscheidend für einen erfolgreichen Ausbau der Windenergie. „Die Diskussion über eine Harmonisierung der Fördersysteme für erneuerbare Energien läuft einem erfolgreichen Ausbau von Wind, Sonne und Co. innerhalb der EU zuwider“, betonte Albers. Die erst in 2009 in Kraft getretene EU-Richtlinie muss zuerst vollständig und ambitioniert umgesetzt werden, um die dort festgeschriebenen Ausbauziele der EU und ihrer Mitgliedstaaten nicht zu gefährden. „Eine vorschnelle Harmonisierung kann zu Verunsicherungen in wichtigen Absatzmärkten führen. Dies gilt es, im Interesse der deutschen und europäischen Windindustrie zu vermeiden“, appellierte Herdan Richtung Brüssel.</p> <p><strong>Weitere Informationen und druckfähige Grafiken zur Jahresbilanz 2010:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Statistik Jahresbilanz 2010" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/jahresbilanz-windenergie-2010-inlandsmarkt-muss-gestaerkt-werden/statistik-jahresbilanz-2010.pdf">Statistik Jahresbilanz 2010</a><br /><a class="file-link iconize" title="Statistik Kurzversion 2010" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/jahresbilanz-windenergie-2010-inlandsmarkt-muss-gestaerkt-werden/statistik-kurzversion-2010.pdf">Statistik Kurzversion 2010</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2011/jahresbilanz-windenergie-2010-inlandsmarkt-muss-gestaerkt-werden/statistik-jahresbilanz-2010.pdf" type="application/pdf; length=1866541" title="statistik-jahresbilanz-2010.pdf">Statistik Jahresbilanz 2010</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Onshore Verband Tue, 15 Feb 2011 10:01:30 +0000 219 at http://www.wind-energie.de Windbranche fordert klares Bekenntnis des Europäischen Rats für einen ambitionierten Ausbau der Windenergie http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/windbranche-fordert-klares-bekenntnis-des-europaeischen-rats-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Heute treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten im Europäischen Rat. Eine zentrale Rolle der Beratungen spielt die künftige EU-Energiepolitik.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Windbranche fordert ein klares Bekenntnis des Europäischen Rats für einen ambitionierten Ausbau der Windenergie in Europa", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Wir appellieren an die Klimakanzlerin vergangener Jahre, in der aktuellen Debatte um die künftige EU-Energiepolitik ein starkes Wort für die Windenergie einzulegen."</p> <p>Die EU-Kommission erwartet gemäß ihren "EU energy trends to 2030" zwischen 2011 und 2020 eine neu installierte Leistung von 333 Gigawatt (GW) aller Energieerzeugungsarten allein für die Stromproduktion. Davon wird die Windenergie mit 136 GW bzw. 41% den mit Abstand größten Teil ausmachen. "Diese Zahlen heben die besondere Rolle der Windenergie als Klimaschützer Nr. 1 in Europa exemplarisch hervor. Und die Windenergie an Land spielt dabei die Rolle eines Kostensenkers", so Albers.</p> <p>Erinnert werden muss an das mit der EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien in Europa festgelegte, verbindliche Ziel, 20% des gesamten Energiebedarfs der EU bis 2020 durch erneuerbare Energien zu decken – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des aktuellen Energiekonzepts der Bundesregierung. "Die in 2009 in Kraft getretene EU-Richtlinie muss nun vollständig und ambitioniert umgesetzt werden, um die dort festgeschriebenen Ausbauziele der EU und ihrer Mitgliedstaaten nicht zu gefährden."</p> <p>Entscheidend für den Erfolg der Windenergie in Europa ist die dringend erforderliche Verbesserung und der Ausbau einer europäischen Netzinfrastruktur. "Der Energie-Gipfel in Brüssel muss die Priorität der im Energie-Infrastrukturpaket dargelegten vorrangigen Elektrizitäts-Korridore unterstreichen. Wichtig für die Windenergie ist nicht nur die Übertragungs-, sondern auch die Verteilnetzebene" betonte Albers. Die Dezentralisierung der Energieversorgung durch den Ausbau von Wind, Sonne und Co. bringt einen erheblichen Ausbaubedarf gerade auch auf der Verteilnetzebene mit sich. Schließlich muss der CO2-freie Windstrom auch zu den Verbrauchern gelangen können. "Eine EU-Energiepolitik, die beim Ausbau der Energieinfrastruktur nur die Übertragungsnetze im Auge hat, springt deshalb viel zu kurz", so Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Europa Fri, 04 Feb 2011 21:07:03 +0000 220 at http://www.wind-energie.de Entscheidung der Bundesregierung zum Grünstromprivileg lässt Windranche vorerst aufatmen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/entscheidung-der-bundesregierung-zum-gruenstromprivileg-laesst <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Bundesregierung hat in der heutigen Kabinettsitzung beschlossen, die bestehenden Regelungen für das Grünstromprivileg gemäß § 37 EEG nicht mehr im Jahre 2011 zu verändern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Bundesregierung sendet mit dieser vernünftigen Entscheidung ein positives Signal in die Windbranche. Die bisher vorgesehene Deckelung des Grünstromprivilegs zum 1. Juli 2011 hätte zahlreichen Ökostromanbietern mit Windstrom im Angebot die Geschäftsgrundlage entzogen", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Das so genannte Grünstromprivileg nach § 37 EEG besagt, dass Energieversorgungsunternehmen von der Zahlung der so genannten EEG-Umlage ausgenommen sind, wenn für mindestens 50 Prozent des gelieferten Stroms erneuerbare Energien eingesetzt werden und diese Strommenge nicht nach dem <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG) vergütet, sondern direkt vermarktet wird. Von der Umlage befreit ist dann der gesamte gelieferte Strom. Durch den Anstieg der EEG-Umlage seit Jahresbeginn ist der Anreiz zur Nutzung des Grünstromprivilegs gewachsen. Die Bundesregierung möchte nun erst ab dem 1. Januar 2012 die Umlagebefreiung für die Unternehmen, die das Grünstromprivileg nutzen, auf die Höhe der EEG-Umlage im Jahr 2010 - sprich 2,047 Eurocent je Kilowattstunde - begrenzen.</p> <p>"Eine Festlegung auf einen Deckel in Höhe von rund zwei Cent/ kWh zum jetzigen Zeitpunkt schießt leider über das Ziel hinaus. Richtiger erscheint es, den die nächste EEG-Novelle vorbereitenden EEG-Erfahrungsbericht abzuwarten und auf dieser Grundlage eventuell notwendige Änderungen des § 37 EEG zu diskutieren", so Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Vergütung Wed, 02 Feb 2011 21:05:32 +0000 221 at http://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie begrüßt Windatlas in Baden-Württemberg http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/bundesverband-windenergie-begruesst-windatlas-baden-wuerttemberg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg hat die TÜV Süd Industrie Service GmbH einen Windatlas für Baden-Württemberg erstellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Der Windatlas schafft erstmals eine verlässliche Datengrundlage für die Windenergienutzung in Baden-Württemberg. Regionalen und kommunalen Planern steht nun eine Planungshilfe für den dringend notwendigen Ausbau der Windenergie im Südwesten Deutschlands zur Verfügung", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Der heute in Stuttgart von Landeswirtschaftsminister Ernst Pfister vorgestellte Windatlas liefert aufgrund der hohen Anzahl von Winddaten und mittels moderner Wind-Software eine gute Basis für die Identifizierung von windhöffigen Standorten in Baden-Württemberg. Damit erhalten die Regionalverbände aktuelle Daten zur Identifizierung und Ausweisung von Vorranggebieten zur Windkraftnutzung. "Der Windatlas räumt mit den hartnäckigen, aber falschen Vorbehalten gegen die Nutzung der Windenergie im Ländle auf. Er zeigt deutlich, dass auch im Südwesten Deutschlands genug Wind zur Stromerzeugung weht", betonte Albers.</p> <p>Ein detaillierter Blick in den Windatlas zeigt, dass die qualitativ besten Windkraftstandorte in den Höhenlagen des Schwarzwalds liegen. Es handelt sich hier zwar um kleine Flächen, aber aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten sind hier sehr hohe Erträge an umweltfreundlich erzeugtem Strom möglich. Wenige Windenergieanlagen erzielen in diesen Lagen einen beachtlich hohen Stromertrag, der den Vergleich mit Windrädern in Küstennähe nicht scheuen muss.</p> <p>Daneben gibt es in weiten Gebieten des östlichen Landesteils genug Wind, um Windkraftanlagen wirtschaftlich zu betreiben. Auch in Schwaben liegt ein erhebliches Potenzial für die moderne Windenergienutzung. Zusätzlich gibt es auf der Windpotenzialkarte eine größere Zahl von dunklen Flecken, also eng begrenzte Gebiete mit guter Windhöffigkeit. Diese "Hot Spots" sollen im Rahmen der weiteren Verfeinerung der Windpotenzialkarte noch genauer identifiziert werden. Hier sind weitere Windpotenziale absehbar. Nach Ansicht des BWE können in Baden-Württemberg mit etwa 3250 Megawatt installierter Windleistung mindestens 10 Prozent des Strombedarfs aus Windkraft erzeugt werden. Zum Vergleich: Heute erzeugen 460 Megawatt Windenergieleistung gerade einmal 0,7 Prozent des Strombedarfs in Baden-Württemberg.</p> <p>"Der heute vorgestellte Windatlas zeigt, dass es für einen ambitionierten Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg mehr als genug geeignete Standorte gibt. Für die Regionalplanung kommt es jetzt darauf an, lieber weniger Anlagen an guten Standorten als viele Anlagen an mittelprächtigen Standorten in die künftig auszuweisenden Vorranggebiete aufzunehmen. Eine solche Regionalplanung greift behutsam in das Landschaftsbild ein und erhöht so die notwendige Akzeptanz der Bevölkerung vor Ort“, so Albers.</p> <p><span class="header2">Hintergrund zur Methode des Windatlas:</span>Der heute vorgestellte Windatlas hat die Windhöffigkeit für verschiedene (Naben-) Höhen über Grund im Raster 250 Meter berechnet. In einer zweiten Phase bis zum Frühjahr 2011 werden detaillierte Bestimmungen des Windpotenzials für die zwölf Regionen Baden-Württembergs vorgenommen, wobei die jeweiligen windhöffigen Lagen im Raster 50 Meter besonders genau untersucht werden. Die Windverläufe werden abschließend in einen gängigen Kartenmaßstab übertragen.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Höhenbegrenzung Onshore Planung Wed, 08 Dec 2010 21:29:50 +0000 188 at http://www.wind-energie.de Windenergie- und Entwicklungsdialog 2010 unterstützt Märkte der Zukunft http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/windenergie-und-entwicklungsdialog-2010-unterstuetzt-maerkte-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband Windenergie (BWE), der VDMA Power Systems (VDMA PS) und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) haben internationale Vertreter aus Wirtschaft und Politik zum Ideen- und Erfahrungsaustausch eingeladen: Mehr als 100 Teilnehmer aus Nordafrika, dem Nahen Osten, Lateinamerika, Asien und Deutschland diskutierten Entwicklungen und Trends in entstehenden Windenergiemärkten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Fachvorträge und Podiumsdiskussionen der Veranstaltung standen dabei ganz im Zeichen des Ausbaus und der Netzintegration von Windenergie in Entwicklungs- und Schwellenländern. "Windenergie wird in vielen Ländern eine wesentliche Rolle beim Aufbau nachhaltiger Energieversorgungssysteme einnehmen. Ausgezeichnete Windverhältnisse versprechen vielerorts im Vergleich zu teuren importierten Energieträgern eine kostengünstige und sichere Stromerzeugung", sagte Dirk Bessau, Hauptgeschäftsführer des BWE. "Nordafrika und vor allem Lateinamerika werden in wenigen Jahren wie bereits heute die Länder Asiens Milliardenmärkte für die deutsche Windindustrie sein. Die enormen Potenziale lassen sich dabei nur in Partnerschaft mit Unternehmen und Politik vor Ort erschließen", so Johannes Schiel, Windenergieexperte von VDMA Power Systems. Maged Mahmoud vom ägyptischen Ministry of Electricity and Energy begrüßte Deutschlands tragende Rolle in der Entwicklung erneuerbarer Energien in Ägypten: Beide Länder kooperieren seit Jahren erfolgreich im Energiesektor, um förderliche Rahmenbedingungen für Erneuerbare zu setzen. Sie helfen, nationale und internationale Unternehmen aus dem Windenergiesektor für die Entwicklung der attraktiven Marktpotenziale in Ägypten zu mobilisieren.</p> <p>Zur Integration großer Mengen Windstrom in die Stromversorgung müssen die Netze aber rechtzeitig optimiert und ausgebaut werden. "Entwicklungs- und Schwellenländer können hier in Partnerschaft mit Deutschland gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln", ergänzte Dr. Mike Enskat, Energieexperte von der GTZ. Auch dies eröffnet künftig Kooperations- und Geschäftsmöglichkeiten für die Wirtschaft.</p> <p>Der Vormittag der Veranstaltung widmete sich den Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika, insbesondere dem Thema "DESERTEC und Mediterraner Solarplan - Perspektiven für Windenergie in der MENA-Region und Entwicklungspotenziale für die Windindustrie". Nachmittags lag der regionale Fokus auf Lateinamerika: Hier wurden Potenziale und Barrieren für den Ausbau von Windenergie in der Region sowie Handlungsbedarfe und Kooperationsmöglichkeiten mit der deutschen Windbranche erörtert.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />BWE: Nils Borstelmann, <span class="spamspan"><span class="u">n [dot] borstelmann</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span> <br />VDMA PS: Johannes Schiel, <span class="spamspan"><span class="u">johannes [dot] schiel</span> [at] <span class="d">vdma [dot] org</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Internationales Netze Fri, 26 Nov 2010 21:30:53 +0000 189 at http://www.wind-energie.de Laufzeitverlängerungen provozieren Systemkonflikt mit Erneuerbaren Energien http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/laufzeitverlaengerungen-provozieren-systemkonflikt-mit-erneuerbaren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ganz im Zeichen des Energiekonzeptes der Bundesregierung steht die diesjährige Jahreskonferenz Erneuerbare Energien ee10 am 26. und 27. Oktober in Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Erneuerbaren-Energien-Branche kritisiert dabei vor allem die von der Regierung beschlossenen&nbsp; Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und die Abkehr vom vereinbarten Atomausstieg. Aus Sicht der Erneuerbaren-Energien-Branche bremst die Bundesregierung damit den Ausbau regenerativer Energien in Deutschland und bringt die angestrebten Klimaschutzziele in Gefahr.</p> <p>BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Mit der Aufkündigung des Atomkonsenses droht außerdem ein grundlegender Systemkonflikt, weil mit steigendem Ausbau der Erneuerbaren immer weniger Großkraftwerke gebraucht werden, die durchgängig am Netz sind. Atomkraftwerke sind nicht in der Lage, ihre Leistung so häufig und stark herunterzufahren, wie das zur Ergänzung des Angebots aus Erneuerbaren Energien notwendig ist. Und schon heute ist bisweilen zu viel konventioneller Strom im Netz, wie man an den negativen Börsenpreisen ablesen kann. Länger laufende Großkraftwerke verschärfen dieses Problem. Stattdessen brauchen wir in Zukunft mehr dezentrale, flexible Versorgungsstrukturen, eine Optimierung und Erweiterung der Stromnetze sowie die Entwicklung weiterer Speichermöglichkeiten.“</p> <p>Mit dem Energiekonzept habe die Bundesregierung nichts weiter als Klientelpolitik für die großen Stromkonzerne betrieben. Dass wichtige Milliardeninvestitionen für die Erneuerbaren Energien und der notwendige Wandel zu einem zukunftsfähigen Energiesystem gefährdet werden, scheint der Bundesregierung egal zu sein, kritisierte Schütz in seiner Eröffnungsrede.</p> <p>Im Gegensatz zur Kernenergie finden die Erneuerbaren Energien im Energiekonzept viel zu wenig Beachtung, ihre Potenziale werden in den zugrunde liegenden Energieszenarien sogar kleingerechnet. „Das&nbsp; Energiekonzept der Bundesregierung ist eine Rolle rückwärts zur Energietechnologie von gestern. Es bremst den Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland ab und gefährdet kommunale Wertschöpfung gerade in strukturschwachen Regionen“, erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. „Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke blockieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Sie verstopfen Stromnetze und gefährden den Vorrang der Erneuerbaren Energien bei der Netzeinspeisung.“</p> <p>Das energiepolitische Konzept der Bundesregierung richtet sich primär nach den Interessen der Kernkraftwerksbetreiber und gerade nicht nach den Erzeugungskapazitäten der Erneuerbaren Energien. Exemplarisch wird dieser Ansatz am Ausstieg aus dem Atomausstieg. Am kommenden Donnerstag berät der Deutsche Bundestag abschließend in 2. und 3. Lesung über dieses Kernelement des Energiekonzepts. „Donnerstag ist der Bundestag bei der Abstimmung über die Änderung des Atomgesetzes gefordert, den energiepolitischen Irrweg der Bundesregierung zu stoppen. Es reicht nicht, den Weg in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien in Sonntagsreden zu verkünden. Der gesetzliche Rahmen muss es auch zulassen. Mit dem Ausstieg aus dem Atomausstieg entfernen wir uns allen Ankündigungen zum Trotz vom regenerativen Zeitalter“, betonte Albers.</p> <p>Die Bundesregierung gefährdet mit dem Energiekonzept die technologisch weltweit führende deutsche Industrie der Erneuerbaren. Investitionen in Forschung und Entwicklung der nächsten Jahre fehlt so die notwendige Finanzierungssicherheit.</p> <p>Neben dem Energiekonzept der Bundesregierung stehen die EU-Etappenziele 2020 im Fokus der Jahreskonferenz. Zudem diskutiert die ee10 aktuelle Fragen zur bevorstehenden EEG-Novelle 2012. Am zweiten Tag stehen Kommunalisierung und Re-Demokratisierung von Netzen und Energieerzeugung im Mittelpunkt der Konferenz.</p> <p><strong>Weitere Informationen zum Ablauf der ee10 gibt es unter www.jahreskonferenz.de.</strong></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Fri, 26 Nov 2010 21:32:20 +0000 191 at http://www.wind-energie.de dena-Netzstudie II springt zu kurz http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/dena-netzstudie-ii-springt-zu-kurz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Deutsche Energie-Agentur hat heute die Ergebnisse der so genannten dena-Netzstudie II vorgestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In dieser Studie hat die dena die Frage untersucht, welche Auswirkungen die verstärkte Einspeisung von Windenergie auf das Höchstspannungsübertragungsnetz hat. Ferner wie sich der Netzausbau im Zeithorizont 2020/25 entwickeln muss, damit die Integration der erneuerbaren Energien deutlich gesteigert werden kann.Der Bundesverband WindEnergie begrüßt grundsätzlich die Feststellung, dass sich die zukünftige Netzstruktur aufgrund geänderter Erzeugungs- und Nachfragestrukturen grundlegend ändern muss.</p> <p>Allerdings springt die Fokussierung der dena-Netzstudie II auf eine nationale Betrachtung viel zu kurz. "Netzausbau ist heute keine rein nationale Aufgabe mehr, sondern eine europäische Verpflichtung. Seit letzter Woche kennen wir die Vorstellungen der EU-Kommission einer künftigen europäischen Energieversorgung", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Diese Anforderungen aus Brüssel müssen in ein strategisches Konzept für die Weiterentwicklung des Stromnetzes in Deutschland einfließen. Deutschland braucht eine schlüssige, EU-konforme Strategie für den Ausbau der inländischen Netze, der Speicher und der Grenzkuppelstellen, die über den Tag hinaus Bestand hat."</p> <p>Der notwendige Netzumbau ist bereits seit der dena-Netzstudie I (2005) bekannt. Nicht nur der verstärkte Ausbau der Windenergie, sondern im gleichen Maße auch neue Kohlekraftwerke in Küstennähe machen neue Stromtrassen vom Norden Deutschlands in die Ballungszentren notwendig. Die Liberalisierung der Energiemärkte 1998 hatte nicht dazu geführt, dass in die Netzinfrastruktur in Deutschland investiert wurde. Ganz im Gegenteil: Seit nunmehr fast 30 Jahren wurde der Netzausbau von Politik und Energiewirtschaft vernachlässigt. Umso größer ist die Herausforderung heute.</p> <p>Für die Windenergie kommt es darauf an, neben dem zweifellos notwendigen Ausbau der Stromnetze auch die heute bereits verfügbaren Netztechnologien wie Hochtemperaturleiterseile und Netzmanagementmaßnahmen (Temperaturmonitoring von Freileitungstrassen) zu nutzen. "Gerade der technologische Fortschritt muss in einem Industrieland wie Deutschland berücksichtigt werden und würde die Bevölkerung von Baumaßnahmen entlasten. Wenn die bestehenden Freileitungen mit Hochtemperaturseilen und Temperaturmonitoring optimiert werden, brauchen wir nur halb so viel neue Stromtrassen. Das erhöht die Akzeptanz für den Netzumbau bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort", betonte Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Akzeptanz Netze Tue, 23 Nov 2010 21:33:12 +0000 190 at http://www.wind-energie.de Klimaschutz hat seinen Preis http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/klimaschutz-hat-seinen-preis <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben heute die EEG-Umlage für das Jahr 2011 veröffentlicht. Im nächsten Jahr liegt diese bei 3,5 Cent je Kilowattstunde. Der Anteil von Wind, Sonne &amp; Co. am deutschen Strombedarf steigt stetig.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Er liegt aktuell bei mehr als 16 Prozent – zum Vergleich: Im Jahre 2000 lag er bei nur 6,3 Prozent. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, den Erneuerbaren Energien-Anteil bis 2020 mindestens zu verdoppeln. "Der dafür dringend notwendige Umbau unserer Stromversorgung ist jedoch nicht zum Nulltarif zu haben. Erneuerbarer Strom ist Qualitätsstrom, denn Erneuerbare Energien lösen keine externen Umweltkosten wie die fossile und nukleare Konkurrenz aus. Klimaschutz hat seinen Preis," erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, zu den neuen Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber.</p> <p>Durch die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien konnten allein im Jahr 2009 Umweltschäden im Umfang von 5,7 Mrd. Euro vermieden werden. 2,2 Mrd. Euro konnten eingespart werden, die ansonsten für den Import von fossiler Energie wie Steinkohle und Erdgas fällig geworden wären. Diesen Zahlen stand eine Summe der EEG-Differenzkosten in Höhe von 5,3 Mrd. gegenüber. Diese Gegenüberstellung illustriert deutlich, dass der wirtschaftliche Nutzen der Erneuerbaren Energien (+ 2,6 Mrd. Euro im Jahre 2009) bei weitem die Kosten übertrifft. Bei kontinuierlichem Ausbau von Wind, Sonne und Co. in Deutschland erhöht sich dieser wirtschaftliche Vorteil der Erneuerbaren gegenüber fossilen Energieträgern.</p> <p>Über die EEG-Umlage tragen alle Stromverbraucher die Mehrkosten, die durch den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien entstehen. Die Umlagesumme steigt, wenn mehr Strom aus Erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist wird. "Das zusätzliche Geld für den alternativlosen Ausbau der Erneuerbaren Energien ist sehr gut angelegt. Wir können keine weiteren Hypotheken zu Lasten unserer Kinder aufnehmen. Wir müssen die Energiewende heute anpacken", betonte Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Klimaschutz Strompreis Vergütung Fri, 15 Oct 2010 21:34:02 +0000 192 at http://www.wind-energie.de Windenergie macht atomare Brücke überflüssig http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/windenergie-macht-atomare-bruecke-ueberfluessig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Mehr als 970 Aussteller aus 30 Ländern zeigen zur Zeit auf der HUSUM WindEnergy 2010 ihre Innovationen für den Klimaschutz aus und veranschaulichen den weltweiten Boom der Windenergiebranche. "Die HUSUM WindEnergy ist das diesjährige Schaufenster der globalen Windindustrie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Weltweit steigt das Interesse an Windenergie und damit auch die Nachfrage nach Systemen, Komponenten und Service für Windenergieanlagen. Der Erfahrungsvorsprung der deutschen Windindustrie im internationalen Wettbewerb zahlt sich mit einer Exportquote von 75 Prozent aus. Er schafft Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Deutschland. Rund 100.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sichert die deutsche Windindustrie", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie in Husum. Umso unverständlicher ist es, dass gerade die deutsche Bundesregierung in ihrem Energiekonzept die Bedeutung der Windenergie für die nationalen Klimaschutzziele kleinrechnet.</p> <p>Nach den Annahmen der Bundesregierung kommt der Ausbau der Windenergie an Land bei einer installierten Gesamtleistung von etwa 36.400 Megawatt zum Erliegen. "Damit gewährt die Bundesregierung der Windenergie an Land eine Restlaufzeit von nur 5 Jahren, denn dies erreichen wir schon 2015", betonte Albers. Bis 2020 sind in Deutschland nach BWE-Berechnungen moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese 55.000 MW werden dann rund 150 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr ohne radioaktiven Abfall produzieren und rund 130 Millionen Tonnen CO2 einsparen. „Schon in zehn Jahren kann jede vierte Kilowattstunde Strom aus einer Windenergieanlage kommen. Zusammen mit Sonne, Biomasse, Wasser und Erdwärme können die Erneuerbaren dann bereits fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken. Deshalb brauchen wir keine Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken als so genannte Brücke ins regenerative Zeitalter. Wir haben diese Brücke bereits überschritten“, so Albers.</p> <p>Die HUSUM WindEnergy zeigt einmal mehr, dass die deutsche Windindustrie im weltweiten Wettbewerb sehr gut aufgestellt ist. Diesen Marktvorsprung verdankt Deutschland dem Stromeinspeisegesetz von 1991 und dem EEG.&nbsp; Die Vorrangregelung und Mindestpreisvergütung für Windstrom sind auch in Zukunft Garanten für innovative Windenergietechnologie aus Deutschland. "Der Erfahrungsvorsprung der deutschen Windindustrie rechnet sich nicht nur im Export, sondern gerade auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Windbranche schafft Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Deutschland. Durch den Atomkompromiss bringt die Bundesregierung über 100.000 zukunftssichere, heimische Arbeitsplätze allein in der Windbranche zum Wohle einer Energietechnologie von gestern in Gefahr“, sagte Hermann Albers auf der Messe.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/windenergie-macht-atomare-bruecke-ueberfluessig/100922-bwe-info.pdf" type="application/pdf; length=61202" title="100922-bwe-info.pdf">Energiekonzept der Bundesregierung - Auf dem Holzweg ins regenerative Zeitalter!</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Internationales Umwelt Vergütung Wed, 22 Sep 2010 21:35:50 +0000 193 at http://www.wind-energie.de Neue Impulse für die Verbreitung von Windenergie in Entwicklungs- und Schwellenländern http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/neue-impulse-fuer-die-verbreitung-von-windenergie-entwicklungs-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Der Bundesverband WindEnergie (BWE), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Power Systems (VDMA PS) und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) setzen neue Impulse für die Verbreitung von Windenergie in Entwicklungs- und Schwellenländern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Kooperationspartner engagieren sie sich seit fünf Jahren gemeinsam. Am Rande der HUSUM WindEnergy 2010 unterzeichneten Vertreter aller drei Organisationen die Neuauflage der Vereinbarung.</p> <p>"Bei der Zusammenarbeit zur Nutzung der Windenergie in Entwicklungs- und Schwellenländern gibt es noch eine Menge zu tun. Denn Entwicklung kann nur mit der Bereitstellung von Energie erfolgreich sein. Ohne Energie gibt es keinen Fortschritt und ohne Technologie gibt es keine Energie", sagte Thorsten Herdan, Geschäftsführer von VDMA PS. "Die deutsche Windindustrie kann hier einen wesentlichen Beitrag zur fairen Technologiekooperation leisten, gleichzeitig neue Exportmärkte erschließen und helfen, eine wirklich globale, grüne und gerechte Industrie aufzubauen."</p> <p>Ziele der seit 2005 bestehenden Zusammenarbeit sind der Aufbau und die Stärkung nachhaltiger Energieversorgung in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, die Erschließung des dortigen Marktpotenzials im Bereich der Windenergie und die Förderung der Marktentwicklung durch die Unternehmen der Windenergiebranche.</p> <p>"Die Windenergie wird in vielen Ländern eine wesentliche Rolle beim Aufbau nachhaltiger Energieversorgungssysteme einnehmen. Ausgezeichnete Windverhältnisse versprechen vielerorts im Vergleich zu teuren importierten Energieträgern wie z.B. Diesel eine kostengünstige Stromerzeugung", so Dr. Dirk Bessau, Hauptgeschäftsführer des BWE bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. BWE, VDMA PS und GTZ ebnen dafür gemeinsam den Weg. Mit der trilateralen Kooperation werden wichtige Impulse für eine zukunftsorientierte und erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit gegeben, in der unternehmerisches Engagement optimal mit den länderspezifischen Erfahrungen verbunden wird.</p> <p>Technologieführende deutsche Unternehmen sind ein Motor für den Aufbau zukunftsfähiger, moderner Energiesysteme in Entwicklungs- und Schwellenländern und erschließen dort gleichzeitig neue Märkte. Indem die GTZ zu den Potenzialen für Sonne, Wind, Biomasse und anderen erneuerbaren Energien Technologien berät und Regierungen bei der Formulierung rechtlicher Rahmenbedingungen und Förderrichtlinien unterstützt, beschleunigt sie die Entwicklung neuer Märkte für erneuerbare Energien.</p> <p>Im Rahmen der Kooperation laden BWE, VDMA PS und GTZ am 25. November 2010 wieder zum Windenergie- und Entwicklungsdialog nach Berlin ein. Diesen werden deutsche und internationale Gäste, Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und internationalen Organisationen zum intensiven Ideen- und Erfahrungsaustausch nutzen.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />BWE: Nils Borstelmann, <span class="spamspan"><span class="u">n [dot] borstelmann</span> [at] <span class="d">wind-energie [dot] de</span></span><br />VDMA PS: Johannes Schiel, <span class="spamspan"><span class="u">johannes [dot] schiel</span> [at] <span class="d">vdma [dot] org</span></span><br />GTZ: Bernhard Zymla, <span class="spamspan"><span class="u">bernhard [dot] zymla</span> [at] <span class="d">gtz [dot] de</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Forschung Internationales Tue, 21 Sep 2010 21:37:04 +0000 194 at http://www.wind-energie.de Vorrang für Erneuerbare Energien statt Laufzeitverlängerung http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/vorrang-fuer-erneuerbare-energien-statt-laufzeitverlaengerung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Auf der heutigen Anti-Atom-Demo forderte Hermann Albers, Vizepräsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie und Präsident des Bundesverbands WindEnergie Vorrang für Erneuerbare Energien im künftigen Energiekonzept der Bundesregierung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Kernkraft und Kohlemeiler sind von gestern. Wind, Sonne &amp; Co. gehört die Zukunft", so Albers in seiner Rede vor dem Berliner Hauptbahnhof. "Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke blockieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Sie verstopfen die Stromnetze und gefährden den Vorrang der Erneuerbaren Energien bei der Netzeinspeisung. Künftige Milliardeninvestitionen des deutschen Mittelstands in den Ausbau der Erneuerbaren Energien geraten so in Gefahr."</p> <p>AKW-Laufzeitverlängerungen stehen dem Ausbau der Erneuerbaren Energien im Weg. Denn Atom- und auch Kohlekraftwerke können sich dem System der Erneuerbaren Energien nicht anpassen. Ein harmonisches Miteinander der Technologien ist ein Märchen der großen Energiekonzerne. Der im Jahre 2002 gesetzlich festgelegte Ausstieg aus der Kernenergie wird durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien mehr als kompensiert. Bis 2020 können die Erneuerbaren im Stromsektor nahezu die Hälfte der Versorgung übernehmen. Die energiepolitischen Pläne der Bundesregierung vom 6. September 2010 torpedieren diesen Ausbaupfad der Erneuerbaren.</p> <p>Die Kernenergie ist eine veraltete Technologie der frühen 70er Jahre. Sie bietet keine Lösung für die aktuellen Herausforderungen des Klimaschutzes. Hierfür sind Umwelttechnologien der heutigen Zeit gefordert. Zusammen mit verstärkten Anstrengungen bei der Energieeffizienz sind es die Erneuerbaren Energien, die das Ziel von 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2020 möglich machen. "Neben dem Klimaschutz dienen die Erneuerbaren Energien auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland als Jobmotor. Über 300.000 Menschen arbeiten mittlerweile in der Branche der Erneuerbaren Energien. Bis 2020 können mindestens 500.000 zukunftssichere Jobs in diesem innovativen Zukunftsfeld entstehen. „Die von der Bundesregierung in einer Nacht- und Nebel-Aktion beschlossene Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gefährdet diese Entwicklung ohne Not", betonte Hermann Albers. „Jetzt sind die Abgeordneten des Deutschen Bundestags gefordert, den energiepolitischen Irrweg der Bundesregierung im Gesetzgebungsverfahren zu stoppen.“</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Bundesregierung Klimaschutz Sat, 18 Sep 2010 21:25:33 +0000 195 at http://www.wind-energie.de Bundesregierung gewährt der Windenergie eine Restlaufzeit von 5 Jahren http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/bundesregierung-gewaehrt-der-windenergie-eine-restlaufzeit-von-5 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband WindEnergie kritisiert den Atomkompromiss der Bundesregierung. "Die nächtliche Entscheidung des Gipfels im Kanzleramt ist eine Rolle rückwärts zur Energietechnologie von gestern. Von einer Brücke ins regenerative Zeitalter kann überhaupt nicht die Rede sein", betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Grundlage des Kompromisses sind die von Prognos, EWI und GWS berechneten Energieszenarien. Darin kommt der Ausbau der Windenergie an Land bei einer installierten Gesamtleistung von etwa 36.400 Megawatt zum Erliegen. "Mit diesen Annahmen gewährt die Bundesregierung der Windenergie an Land eine Restlaufzeit von nur 5 Jahren, denn dies erreichen wir schon 2015. Auch die Windenergie auf hoher See gleicht dies in den Annahmen der Bundesregierung nicht aus", betonte Albers. "So verschleudert die Bundesregierung das Potenzial der gesamten Windenergie als Klimaschützer Nummer 1. Jetzt kann man nur an das Selbstbewusstsein des Bundestags appellieren, diesen energiepolitischen Irrweg zu stoppen."</p> <p>Mit dem Atomkompromiss richtet sich das energiepolitische Konzept der Bundesregierung ausschließlich nach den Interessen der Kernkraftwerksbetreiber und gerade nicht nach den Erzeugungskapazitäten von Wind, Sonne &amp; Co. Das führt dazu, dass Kernkraftwerke noch Jahrzehnte die Stromnetze verstopfen und so den möglichen Ausbau der Windenergie blockieren. "So werden Innovationen und Investitionen in Milliardenhöhe der regenerativen Energiewirtschaft ausgebremst und bestehende Oligopole einer grundlastorientierten Energieerzeugung zementiert", so Albers.</p> <p>Durch den Atomkompromiss bringt die Bundesregierung die weltweit führende deutsche Windindustrie in Gefahr. Über 100.000 zukunftssichere, heimische Arbeitsplätze allein in der Windbranche werden zum Wohle einer überholten Energietechnologie aufs Spiel gesetzt.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Energiepolitik Mon, 06 Sep 2010 21:38:36 +0000 196 at http://www.wind-energie.de Neuer Ministerpräsident in Hessen muss Kurswechsel bei der Energiepolitik vollziehen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/neuer-ministerpraesident-hessen-muss-kurswechsel-bei-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Herborn. Unter dem Motto „Hessen im Aufwind!“ veranstaltet der Bundesverband WindEnergie e.V. am 3. September 2010 in Herborn den ersten Windbranchentag Hessen. Die Veranstaltung bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit für Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden, sich über den gegenwärtigen Stand und das Potenzial der Windenergie in Hessen auszutauschen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Ländervergleich zeigt: Hessen nutzt seine Chancen bei der Windenergie zu wenig.&nbsp; Gegenwärtig landet Hessen im Ländervergleich bei der installierten Windleistung&nbsp; gerade einmal auf Platz zehn, wobei&nbsp; die letzten Ränge durch das Saarland und die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin besetzt werden. Bundesländer wie&nbsp; Brandenburg oder Sachsen-Anhalt zeigen hingegen, dass auch in Binnenländern durch Windenergie eine&nbsp; moderne und klimafreundliche Energiepolitik erfolgreich sein kann.&nbsp; In Sachsen-Anhalt etwa liegt der Windstromanteil bei über 40 Prozent. „Hessen sollte sich beim Ausbau der Windenergie an Bundesländern wie Brandenburg und Sachsen-Anhalt orientieren“, betont der hessische Landesvorsitzende des Bundesverbandes Windenergie e.V., Joachim Wierlemann.</p> <p>Dazu ist eine Ausweisung von ein bis zwei Prozent der Landesflächen für die Windenergie unbedingt notwendig. Die hessische Landesregierung ist dazu aufgefordert, endlich ehrgeizigere Zielvorgaben für den Ausbau der Erneuerbaren Energien verbindlich festzulegen. „Der neue Ministerpräsident Volker Bouffier hat jetzt die Chance, einen Kurswechsel in der Energiepolitik zu vollziehen und sich von einer rückwärtsgewandten Atompolitik zu verabschieden“, so Wierlemann. Notwendig ist dazu auch eine umfassende Informationskampagne der Landesregierung über die Chancen moderner Windenergienutzung und das Potenzial neuer Windkraftanlagen.</p> <p>Dass Hessens Wirtschaft schon heute von der Windindustrie profitiert, zeigt die Rittal GmbH, in deren Räumen der Windbranchentag Hessen stattfindet.&nbsp; Für den Weltmarktführer für Schaltschranksysteme ist die Windenergie zu einem wichtigen Geschäftszweig geworden: „Gerade in den letzten Jahren hat sich die Windenergieindustrie als zuverlässiger Partner bewährt. Wir erwarten, dass der Markt in diesem Segment in den nächsten Jahren wachsen wird und dass wir als Zulieferer daran teil haben werden“, unterstreicht Bastian Dobrick, Internationaler Branchenmanager Erneuerbare Energien bei der Rittal GmbH.</p> <p>Mit einer Politik „pro Wind“ in Hessen würden auch in Zukunft zahlreiche mittelständische Zulieferunternehmen im Bundesland profitieren. Dies hätte einen positiven Effekt auf den Wirtschaftsstandort Hessen und auf den Arbeitsmarkt im Bundesland. Es liegt jetzt nur an den politischen Entscheidungsträgern das Potenzial und die Chancen der Windenergie zu nutzen</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Unternehmen Fri, 03 Sep 2010 21:40:13 +0000 197 at http://www.wind-energie.de Diskussion um Laufzeitverlängerungen ist eine Phantomdebatte http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/diskussion-um-laufzeitverlaengerungen-ist-eine-phantomdebatte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Bundesminister Röttgen und Brüderle haben heute eine erste Einschätzung der Bundesregierung zu den wissenschaftlichen Ergebnissen der Institute PROGNOS Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln (EWI) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vorgestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Gutachter bestätigen, dass der Weg in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 möglich ist. Dabei würden die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung - Minderung der Treibhausgasemissionen um 40 % bis 2020 und um mindestens 80 % bis 2050 (jeweils gegenüber 1990) - in allen Szenarien erreicht, so Bundesumweltminister Röttgen. Laufzeitverlängerungen der deutschen Kernkraftwerke hätten allenfalls marginale Auswirkungen für den Strompreis und die CO2-Reduktionen im Analysezeitraum. Folge einer Laufzeitverlängerung seien aber weniger Fortschritte bei der Energieeffizienz und geringerer Innovationsdruck für Umwelttechnologien, so Röttgen gegenüber der Presse weiter.</p> <p>"Die Einschätzung des Bundesumweltministers zeigt, dass es sich bei der Diskussion um Laufzeitverlängerungen um eine Phantomdebatte handelt", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Laufzeitverlängerungen von Kernkraftwerken verzögern Innovationen in der regenerativen Energiewirtschaft und zementieren bestehende Oligopole einer grundlastorientierten Energieerzeugung."</p> <p>Die heute vorgestellten Ergebnisse der Gutachter stellen eine der Grundlagen für die Gestaltung des Energiekonzepts der Bundesregierung Ende des Monats dar. Zu beachten ist dabei auch, dass die Gutachten eine reine Kostenanalyse vorgenommen haben. "Für ein Energiekonzept, das die nächsten Jahrzehnte Bestand haben soll, ist eine Kosten-Nutzen-Analyse notwendig. Faktoren wie etwa regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Exportmärkte auf dem Weg ins regenerative Zeitalter sind mindestens ebenso wichtige Entscheidungsparameter wie reine Kostenbetrachtungen", so Albers.</p> <p>Ein Energiekonzept der Bundesregierung, das sich nach den politischen Vorgaben einer Laufzeitverlängerung statt nach den künftigen Erzeugungskapazitäten von Wind, Sonne und Co. richtet, ist schon vom Ansatz her zum Scheitern verurteilt. Denn bis 2020 sind unter den aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und&nbsp; bis zu 10.000 Megawatt auf hoher See zu erwarten. Damit kann die Windenergie bereits in zehn Jahren 25 Prozent des Strombedarfs bereit stellen. Um die Einspeisung des Windstroms zu verstetigen, ist eine intelligente Verknüpfung verschiedener erneuerbarer Energieträger und der Einsatz von Speichern notwendig. Daneben gilt es, die Potenziale der Laststeuerung zwischen Stromnachfrage und Stromabnehmern aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten zu steuern (= Demand Side Management)."Regenerative Kombikraftwerke, neue Speichertechnologien und Demand Side Management sind die Lösung für eine klimaschützende Energieversorgung. Kernkraft- und Kohlekraftwerke werden in Zukunft nicht mehr gebraucht. Sie sind Dinosaurier einer überholten, zentralen Energieerzeugung."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Bundesregierung Regionale Wertschöpfung Strompreis Tue, 31 Aug 2010 21:45:25 +0000 198 at http://www.wind-energie.de BWE-Ziel: 35 Prozent Windstromanteil bis 2020 in Thüringen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/bwe-ziel-35-prozent-windstromanteil-bis-2020-thueringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erfurt. Anlässlich des heutigen Gesprächs mit dem thüringischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Matthias Machnig, begrüßt der Bundesverband WindEnergie e.V. die Initiative der Landesregierung, Thüringen zum "grünen Motor" für Erneuerbare Energien zu machen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit seiner Einladung zu dem Gespräch hat Matthias Machnig, gezeigt, dass er die große Bedeutung der Windenergie beim Ausbau der Erneuerbaren Energien insgesamt erkannt hat.</p> <p>Mit zurzeit lediglich 730 MW installierter Windkraftleistung belegt Thüringen jedoch nur Platz neun im Ländervergleich (gesamte installierte Leistung in Deutschland: ca. 26.500 MW). Andere ostdeutsche Bundesländer wie etwa Brandenburg als Nr. zwei mit 4.260 MW oder Sachsen-Anhalt als Nr. drei mit 3.402 MW installierter Leistung nehmen im Ländervergleich eine wesentlich bessere Stellung ein und können so deutlich größere Erfolge beim Klimaschutz vorweisen.</p> <p>Dabei hat auch Thüringen großes Potenzial für den Ausbau der Windenergie. Grundlage für eine sinnvolle und notwendige Windenergienutzung ist aber die konsequente Unterstützung des Windenergieausbaus im Landesentwicklungsplan und die Überführung in die Landesraumordnung. Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers, betonte am Rande des Gesprächs: "Die Flächenbereitstellung für Windenergie muss für Thüringen von heute 0,3 Prozent auf mindestens 1 Prozent der Landesfläche ausgeweitet werden. Damit ließe sich der Windstromanteil am thüringischen Stromverbrauch&nbsp; von gegenwärtig 11 Prozent auf mindestens 35 Prozent bis 2020 steigern." Dabei bietet im Übrigen auch das Repowering - das Ersetzen älterer Anlagen durch neue und leistungsstärkere - hervorragende Möglichkeiten zur Leistungssteigerung.</p> <p>Im Ausbau der Windenergie steckt auch eine große Chance für die Wirtschaft Thüringens.&nbsp; Die Ansiedlung der Schuler AG etwa, die ab 2013 in Erfurt Windkraftanlagen fertigen will, verdeutlicht das ökonomische Potential der Windenergiebranche. "Dieses Beispiel zeigt, in welche Richtung sich der&nbsp; Wirtschaftsstandort Thüringen entwickeln kann. Ob das Bundesland hier seine Möglichkeiten nutzt, hängt jetzt von der Schaffung der richtigen Rahmenbedingungen durch die Landesregierung ab", unterstrich Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Genehmigung Mon, 23 Aug 2010 21:44:33 +0000 199 at http://www.wind-energie.de Exportschlager Windenergie http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/exportschlager-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Erfolgsgeschichte der Windindustrie in Deutschland geht weiter. Trotz eines leicht rückläufigen Heimatmarkts im ersten Halbjahr 2010 nimmt die deutsche Windindustrie eine Spitzenstellung beim weltweiten Ausbau der Windenergie ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Während der deutsche Markt in 2009 lediglich 6 % des Weltmarkts ausmachte, betrug der Umsatz der Windenergieanlagenhersteller in Deutschland 17,5 % des weltweiten Umsatzes. Dabei betrug die Exportquote 75 %. "Das unterstreicht deutlich, dass die deutsche Windindustrie ihre führende Stellung im Weltmarkt im letzten Jahr behauptet hat. Windenergie "Made in Germany" ist weltweit gefragt – gerade auch auf den Schlüsselmärkten in Europa, Nordamerika und Asien", erklärte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems.</p> <p>Die aktuelle Herstellerbefragung des Deutschen Windenergie-Institutes (DEWI) unterstreicht die Bedeutung eines stabilen Inlandsmarkts als Grundlage für Erfolge auf dem stetig wachsenden Weltmarkt. Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland 332 Anlagen mit zusammen fast 660 Megawatt (MW) Leistung installiert. Insgesamt sind Mitte 2010 in Deutschland 21.315 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 26.386 MW installiert. "Der nationale Zubau ist im ersten Halbjahr hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ein sehr langer und ungewöhnlich strenger Winter hat zahlreiche Aufstellungen von Windrädern später ins Jahr verschoben. Wir gehen davon aus, die Marke des Vorjahres nicht ganz erreichen zu können“, betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie. "Geplante neue Flächenausweisungen in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und eine Landesregierung pro Wind in Nordrhein-Westfalen werden aber neuen Schwung für die Windenergie an Land bringen.“ Zusätzliche Impulse wird auch das Offshore Geschäft bringen. "Wir erwarten in diesem Jahr 150 MW neu installierter Offshore-Leistung in Deutschland, die sich in 2011 auf 300-400 MW steigern sollte“ so Albers.</p> <p>Der Windenergie-Weltmarkt wird in 2010 von einem leichten Rückgang geprägt sein, was im wesentlichen auf den Einbruch des US-amerikanischen Markts zurückzuführen ist. Dies belegen die Halbjahreszahlen aus den USA, nach denen bis dato lediglich 1.300 MW Windenergieleistung ans Netz gegangen sind. "Mit dieser Halbjahresbilanz aus den USA müssen wir in 2010 von einem Rückgang um fast die Hälfte im Vergleich zu 2009 ausgehen" erklärte Herdan. "Damit dürfte der Weltmarkt die Vorjahresmarke nicht ganz erreichen, auch an der Windbranche ist die Wirtschaftskrise nicht gänzlich spurlos vorbeigegangen. Wir gehen in 2010 von einem Weltmarktvolumen von 38.000 Megawatt aus, das allerdings in 2011 wieder deutlich wachsen wird“ ergänzte Herdan.</p> <p>Die perspektivisch steigende Nachfrage nach Windenergieanlagen im In- und Ausland garantiert zukunftssichere Jobs in der deutschen Windindustrie. 100.000 Menschen arbeiten aktuell in der deutschen Windenergiebranche. Für die Zukunft der deutschen Windenergie stellt nach Ansicht von BWE und VDMA Power Systems nicht nur das künftige Energiekonzept der Bundesregierung wichtige Weichen. Für einen erfolgreichen Ausbau der Windenergie vor Ort ist neben einem verlässlichen EEG auch eine Landesplanung pro Wind in den Bundesländern entscheidend. "Wenn die Bundesländer bei der Raumordnung auf der Bremse stehen, wird Deutschland seine Klimaschutzziele verfehlen", erläuterte Albers. Besondere Bedeutung kommt der Landesplanung auch beim Repowering – dem Ersatz alter Windkraftanlagen der ersten Generationen durch moderne Multi-Megawatt-Anlagen – zu. "Höhenbegrenzungen vor Ort in den Ländern verhindern, dass durch die Halbierung der Anlagenzahl die Leistung verdoppelt und der Stromertrag verdreifacht wird", so Albers weiter. "Dadurch verschenken wir die mögliche Produktion CO2-freien Stroms."</p> <p>Das Energiekonzept der Bundesregierung muss verstärkt den Technologieaspekt der deutschen Industrie betonen. "Wir werden im weltweiten Wettbewerb nur dann eine Chance haben, wenn wir technologisch der internationalen Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus sind. Hier kann das Energiekonzept ansetzen und Maßnahmen definieren, die helfen, unsere technologische Spitzenstellung weiterhin aufrecht zu erhalten", betonte Herdan</p> <p><span class="header2">Die wichtigsten Zahlen im Überblick: </span></p> <p><strong>Deutsche Windindustrie 2009</strong></p> <ul> <li>Umsatz der Windenergieanlagenhersteller in Deutschland: 6,4 Mrd. Euro</li> <li>Anteil der WEA-Hersteller in Deutschland am weltweiten Umsatz: 17,5 %</li> <li>Investitionen in Windenergieanlagen in Deutschland: 2,1 Mrd. Euro</li> <li>Exportquote der deutschen Windenergieanlagenhersteller: 75 %</li> <li>Arbeitsplätze: 100.000</li> </ul> <p><strong>Inlandsmarkt 1. Halbjahr 2010</strong></p> <ul> <li>Neue Windenergie-Kapazitäten in Deutschland: 659 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität in Deutschland zum 30.6.2010: 26.386 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Niedersachen: 6.559 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Brandenburg: 4.260 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Sachsen-Anhalt: 3.402 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Schleswig-Holstein: 2.937 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität NRW: 2.894 MW</li> </ul> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Internationales Regionale Wertschöpfung Thu, 29 Jul 2010 21:43:39 +0000 201 at http://www.wind-energie.de Windenergie bietet Zukunftschancen für Baden-Württemberg http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/windenergie-bietet-zukunftschancen-fuer-baden-wuerttemberg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Stuttgart. Unter dem Motto "Windkraft - Aufbruch in Baden-Württemberg?!" brachte der 2. Windbranchentag Baden-Württemberg Vertreter der Windindustrie mit politischen Entscheidungsträgern aus Land, Regionen und Kommunen zusammen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In ihrem Redebeitrag auf dem Windbranchentag in Stuttgart forderte Sylvia Pilarsky-Grosch, Vize-Präsidentin des Bundesverbands WindEnergie, die Landesregierung auf, endlich die Zukunftschancen der Windenergie für Baden-Württemberg zu nutzen. "Der BWE begrüßt das Bekenntnis der Landesregierung zum Ausbau der Windenergie. Aber die Nagelprobe steht noch bevor. Die Vorranggebiete müssen auf den Prüfstand. Neue Genehmigungen an windhöffigen Standorten sind jetzt notwendig," so Pilarsky-Grosch.</p> <p>Das "Energiekonzept 2020" der Landesregierung mit einem Windenergieanteil am Strombedarf von maximal zwei Prozent bis zum Jahre 2020 ist viel zu defensiv. Zehn Prozent sind realistisch, wenn die Landesregierung die dafür notwendigen Vorgaben für die Raumordnung macht. Das nächste Jahrzehnt steht im Zeichen der Multi-Megawatt-Anlagen, die alte, weniger leistungsstarke Windturbinen ersetzen und den Windenergieertrag vervielfachen werden.</p> <p>Das Beispiel Baden-Württemberg zeigt exemplarisch, wie entscheidend für den Ausbau der Windenergie die Unterstützung der Landesregierung ist. Hier hat Baden-Württemberg erheblichen Nachholbedarf, denn Ende 2009 waren lediglich 360 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 467 Megawatt installiert - zum Vergleich: In Deutschland drehen sich aktuell bundesweit ca. 22.000 Windräder mit einer Leistung von mehr als 26.500 Megawatt. "Mit einer Landesplanung pro Windenergie sind im "Ländle" bis zu 2.000 Megawatt bis 2020 möglich. Dazu ist jedoch eine Überarbeitung der Regionalplanung unbedingt erforderlich", betonte die BWE-Vizepräsidentin. "Bundesweit sind bis 2020 unter Beibehaltung des Ausstiegs aus der Kernenergie moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und bis zu 10.000 Megawatt auf hoher See zu erwarten. Damit kann die Windenergie bereits in zehn Jahren 25 Prozent des Strombedarfs bereit stellen."</p> <p>Das eintägige Treffen der Windenergiebranche in Stuttgart illustriert auch die wirtschaftliche Bedeutung der Windenergiebranche für Baden-Württemberg: Mehr als 250 Unternehmen, überwiegend Zulieferer aus den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik, sind im Land für die Windenergie tätig. Damit sorgt die Branche aktuell für ca. 4.500 Arbeitsplätze und mehr als eine Milliarde Euro Umsatz. "Diese Zahlen belegen, dass die Windenergie den Menschen in Baden-Württemberg große Zukunftschancen bietet. Ein klares Bekenntnis der Landesregierung pro Windenergie ist deshalb umso wichtiger, damit weitere, zukunftssichere Jobs nicht nur in der Zuliefererindustrie, sondern auch bei Planung, Projektierung und Betrieb von Windparks im Südwesten Deutschlands entstehen können," erläuterte Walter Witzel, BWE-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg, in seiner Begrüßung.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Genehmigung Regionale Wertschöpfung Tue, 29 Jun 2010 21:42:37 +0000 202 at http://www.wind-energie.de Neue Landesregierung muss Kurs pro Windenergie in NRW aufnehmen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/neue-landesregierung-muss-kurs-pro-windenergie-nrw-aufnehmen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Oberhausen. Der 2. Branchentag Windenergie NRW in Oberhausen führt die Vertreter der Windindustrie - insbesondere auch der Zuliefererindustrie - aus Nordrhein-Westfalen mit politischen Entscheidungsträgern aus Land, Regionen und Kommunen zusammen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In seinem Grußwort auf dem Branchentag appellierte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, an die künftige Landesregierung in Düsseldorf, endlich die Bremsen für den weiteren Ausbau der Windenergie zu&nbsp; lösen. "Bei allen aktuellen Debatten um Laufzeitverlängerung und Brennelementesteuer darf die Hauptaufgabe für den Klimaschutz in Deutschland nicht aus dem Blickfeld geraten. Wir müssen die Windenergie an Land in Deutschland ambitioniert ausbauen - gerade auch in Nordrhein-Westfalen. Die neue Landesregierung in Düsseldorf steht in der Pflicht, endlich einen Kurs pro Windenergie einzuschlagen. 1,5 Prozent der Landesfläche müssen für die Nutzung der Windenergie ausgewiesen werden", erklärte Hermann Albers.</p> <p>Einen Tag nach den energiepolitischen Gesprächen im Kanzleramt betonte Albers in Oberhausen, dass sich das energiepolitische Konzept der Bundesregierung nicht nach den Interessen der Kernkraftwerksbetreiber, sondern im Interesse des Klimaschutzes nach den erneuerbaren Erzeugungskapazitäten zu richten habe. "Die Nutzung der Windenergie und längere Laufzeiten von Kernkraftwerken stehen in einem Systemkonflikt. Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke verstopfen Stromnetze und blockieren die Windenergie in Deutschland. Eine Laufzeitverlängerung steuert direkt in die energiepolitische Sackgasse. Sie verhindert Innovationen in der regenerativen Energiewirtschaft und zementiert bestehende Oligopole einer grundlastorientierten Energieerzeugung", so Albers</p> <p>Gerade am Beispiel Nordrhein-Westfalen wird deutlich, wie unmittelbar politische Rahmenbedingungen den Ausbau der Windenergie behindern können. "Seit dem Amtsantritt im Jahr 2005 hat die Landesregierung unter Ministerpräsident Rüttgers den Ausbau der Windenergie massiv behindert. Durch die Einführung von hoch ineffizienten Höhenbegrenzungen, Abstandsregelungen und Kompensationsleistungen bleiben derzeit viele für die Windenergie geeignete Flächen ungenutzt", betonte Albers. "Es ist höchste Zeit, den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Dringend notwendig ist eine Formulierung des Windkrafterlasses pro Windenergie und eine sinnvolle Änderung der Repoweringerlasses, um der Regionalplanung klare Vorgaben für effektiven Klimaschutz zu geben." Die starke, mittelständisch geprägte Zuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen kann von einem Aufschwung der Windenergie nur profitieren. Das sichert zukunftssichere Arbeitsplätze im einwohnerstärksten Bundesland. "Wer heute nicht die Kraftwerke von morgen baut - sprich erneuerbare Energienanlagen - , hat morgen gar keine Kraftwerke mehr im Land. Alte, konventionelle Kraftwerke werden im erneuerbaren Kraftwerkspark der Zukunft nicht mehr gebraucht", betonte Albers.</p> <p>Aktuell drehen sich Windräder mit einer installierten Leistung von etwa 2800 Megawatt zwischen Rhein und Weser. Mit einer Landesplanung pro Windenergie sind in Nordrhein-Westfalen zwischen 4000 und 4500 Megawatt bis 2020 möglich. Bundesweit sind bis 2020 unter Beibehaltung des Ausstiegs aus der Kernenergie moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und bis zu 10.000 Megawatt auf hoher See zu erwarten. Damit kann die Windenergie bereits in zehn Jahren 25 Prozent des Strombedarfs bereit stellen.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Naturschutz Regionale Wertschöpfung Repowering Thu, 24 Jun 2010 21:41:40 +0000 203 at http://www.wind-energie.de "Zeit, dass sich was dreht!" – Deutschland feiert am 15. Juni 2010 den Global Wind Day http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/zeit-dass-sich-was-dreht-deutschland-feiert-am-15-juni-2010-den <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Vor großem Fußballpublikum hat der Bundesverband WindEnergie beim ersten WM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Australien Flagge für die Windenergie gezeigt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit freundlicher Unterstützung der REpower Systems AG, der Vestas Deutschland GmbH, der wpd AG, der Ambau GmbH, der Lapp Gruppe und der Windreich AG präsentierte der BWE in der Arena auf Schalke, in der Esprit Arena Düsseldorf, in der Commerzbank Arena Frankfurt, im Zentralstadion Leipzig und auf dem Hamburger Heiligengeistfeld einen ca. 30 Sekunden dauernden Global Wind Day-Trailer.</p> <p>Unter dem Motto "Zeit, dass sich was dreht!" bietet der Global Wind Day auch in diesem Jahr allen Bürgerinnnen und Bürgern die Möglichkeit, die Windenergie aus der Nähe kennen zu lernen. Sie erfahren, wie Windenergieanlagen funktionieren und wie die Nutzung der Windkraft ihren Beitrag zu einer sicheren und klimaschützenden Energieversorgung leistet", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie das Anliegen des weltweiten Aktionstags für die Windenergie."Fast genau auf den Tag vor zehn Jahren besiegelte die damalige rot-grüne Bundesregierung den Atomausstieg. Der heutige Global Wind Day verdeutlicht die Richtigkeit dieser Entscheidung, denn Atom- und Windenergie passen nicht zusammen."</p> <p>In weltweit über 35 Ländern können die Bürgerinnen und Bürger Windenergieanlagen besteigen und besichtigen. Zahlreiche Windparks öffnen ihre Türen und informieren mit Kinderspaß und Unterhaltung interessierte Besucher. Genauere Informationen zu allen Veranstaltungen in der Region finden Sie unter <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a>.</p> <p><span class="header2">Hintergrund zum Global Wind Day</span>Weltweit wurden im vergangenen Jahr Windenergieanlagen mit einer Leistung von fast 37.500 Megawatt neu installiert. Mittlerweile produzieren über den Globus verteilt Windräder mit etwa 158.000 Megawatt Leistung klimaschützenden Strom. "Die deutsche Windindustrie ist im internationalen Wettbewerb als Technologieführer gut aufgestellt. Ein stabiler Inlandsmarkt als Technologieschaufenster ist Grundvoraussetzung für weitere Erfolge im globalen Wettbewerb. Die deutsche Windindustrie wird eine der stärksten Wachstumsbranchen der nächsten Jahre sein. Bis 2020 sind in Deutschland moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und 10.000 Megwatt auf hoher See zu erwarten. Damit stellt die Windenergie bereits in zehn Jahren 25 Prozent des deutschen Strombedarfs bereit," erklärte Albers mit Blick in die Zukunft.</p> <p><strong>Download:</strong><a class="file-link" title="Jahresbilanz Windenergie 2009 Inlandsmarkt zieht trotz Finanzkrise wieder an – Weltmarkt expandiert" href="/sites/default/files/attachments/press-release/2010/zeit-dass-sich-was-dreht-deutschland-feiert-am-15-juni-2010-den-global-wind-day/jahresbilanz-2009.pdf"><br /><span class="iconize">Jahresbilanz 2009 - Windenergie kurz - knapp auf einen Blick</span></a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/zeit-dass-sich-was-dreht-deutschland-feiert-am-15-juni-2010-den-global-wind-day/jahresbilanz-2009.pdf" type="application/pdf; length=1546123" title="jahresbilanz-2009.pdf">Jahresbilanz Windenergie 2009 Inlandsmarkt zieht trotz Finanzkrise wieder an – Weltmarkt expandiert</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Tue, 15 Jun 2010 10:01:55 +0000 204 at http://www.wind-energie.de Global Wind Day 2010 in Deutschland ist Partner des Wissenschaftsjahrs 2010 http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/global-wind-day-2010-deutschland-ist-partner-des-wissenschaftsjahrs <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Global Wind Day 2010 in Deutschland reiht sich mit seinen Veranstaltungen in das Wissenschaftsjahr 2010 ein. Rund um den 15. Juni 2010 zeigt der Global Wind Day der breiten Öffentlichkeit die Zukunft der Energie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nachdem Deutschland letztes Jahr mit über 30 Aktionen im internationalen Vergleich führend war, ruht sich Deutschland nicht auf diesen Lorbeeren aus. Um die Menschen in unserem Land auch in diesem Jahr für die Windenergie zu begeistern, verbindet der Bundesverband Windenergie den Global Wind Day mit der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Denn im Juni dreht sich nicht nur der Fußball. Auch die Windenergie zeigt Flagge.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie sendet mit freundlicher Unterstützung der REpower Systems AG, der Vestas Deutschland GmbH, der wpd AG, der Ambau GmbH, der Lapp Gruppe und der Windreich AG bundesweit an zahlreichen Fußball-WM-Public-Viewing-Schauplätzen einen ca. 30 Sekunden dauernden Global Wind Day-Trailer. Hauptsendezeit ist das erste Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Australien am 13. Juni 2010 um 20.30 Uhr - etwa in der Arena auf Schalke, in der Esprit Arena Düsseldorf, in der Commerzbank Arena Frankfurt, im Zentralstadion Leipzig und auf dem Hamburger Heiligengeistfeld.</p> <p>Das Wissenschaftsjahr 2010 "Die Zukunft der Energie" will den Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die neuesten Erkenntnisse und Lösungsstrategien der Energieforschung ermöglichen. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet natürlich gerade auch die Windenergie und hier insbesondere die Speicherung von Windstrom. Das Wissenschaftsjahr will besonders Kinder und Jugendliche für die Welt der Forschung begeistern. Fachleute im ganzen Land öffnen die Türen zu ihren Forschungseinrichtungen und Laboratorien und besuchen die künftigen Nachwuchsforscher in ihren Klassenzimmern. Auf zahlreichen Veranstaltungen in allen Regionen Deutschlands wirbt die Windenergie für eine CO2-freie und zukunftsfähige Energieversorgung. "Der Global Wind Day will die Menschen in Deutschland erreichen und bewegen: Windenergie ist der starke und verlässliche Beitrag für unsere Zukunft. Diese Botschaft wollen wir in den Köpfen und Herzen der Öffentlichkeit verankern", so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie.</p> <p>In den Tagen um den 15. Juni 2010 findet der Global Wind Day in über 20 Ländern statt. Es ist der zweite weltweite Aktionstag zugunsten der Windenergie. Zahlreiche Veranstaltungen und Events informieren weltweit über die Bedeutung der Windenergie für die Energieversorgung. Der Global Wind Day versteht sich als Informationskampagne, die über die wirtschaftliche wie ökologische Bedeutung der Windenergie aufklären will. Er will Menschen bewegen, sich mit dem Potenzial der Windkraft auseinanderzusetzen. Gleichsam adressiert er in der Öffentlichkeit die Frage, wie wir die Stromversorgung der Zukunft gestalten wollen. Wie in vielen anderen Nationen weltweit wird auch in Deutschland der Tag mit zahlreichen Aktionen begleitet. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Global Wind Day 2010 in Deutschland unter <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a>, weltweit unter <a href="http://www.globalwindday.org" title="www.globalwindday.org">www.globalwindday.org</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Thu, 10 Jun 2010 09:57:08 +0000 205 at http://www.wind-energie.de Global Wind Day 2010 - Zeit, dass sich was dreht! http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/global-wind-day-2010-zeit-dass-sich-was-dreht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Rund um den 15. Juni 2010 findet der Global Wind Day statt. Nachdem Deutschland letztes Jahr mit über 30 Aktionen im internationalen Vergleich führend war, ruht sich Deutschland nicht auf diesen Lorbeeren aus. Um die Menschen in unserem Land auch in diesem Jahr für die Windenergie zu begeistern, verbindet der Bundesverband Windenergie den Global Wind Day mit der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Denn im Juni dreht sich nicht nur der Fußball. Auch die Windenergie zeigt Flagge.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie sendet mit freundlicher Unterstützung der REpower Systems AG, der Vestas Deutschland GmbH, der wpd AG, der Ambau GmbH, der Lapp Gruppe und der Windreich AG bundesweit an zahlreichen Fußball-WM-Public-Viewing-Schauplätzen einen ca. 30 Sekunden dauernden Global Wind Day-Trailer. Hauptsendezeit ist das erste Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Australien am 13. Juni 2010 um 20.30 Uhr - etwa in der Arena auf Schalke, in der Esprit Arena Düsseldorf, in der Commerzbank Arena Frankfurt, im Zentralstadion Leipzig und auf dem Hamburger Heiligengeistfeld.</p> <p>"Die Windenergie ist ein starkes Zugpferd für Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und zukunftsfeste Arbeitsplätze. Die Verbindung der Windenergie mit den WM-Fernsehübertragungen auf den deutschen Fanmeilen führt hunderttausenden Fußballfans das riesige Potenzial der Windenergie für eine C02-freie und zukunftsfähige Energieversorgung vor Augen. Ich wünsche allen Veranstaltungen des Global Wind Day viel Erfolg", so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>In den Tagen um den 15. Juni 2010 findet in über 20 Ländern der Global Wind Day statt. Es ist der zweite weltweite Aktionstag zugunsten der Windenergie. Zahlreiche Veranstaltungen und Events informieren weltweit über die Bedeutung der Windenergie für die Energieversorgung. Der Global Wind Day versteht sich als Informationskampagne, die über die wirtschaftliche wie ökologische Bedeutung der Windenergie aufklären will. Er will Menschen bewegen, sich mit dem Potenzial der Windkraft auseinanderzusetzen. Gleichsam adressiert er in der Öffentlichkeit die Frage, wie wir die Stromversorgung der Zukunft gestalten wollen. Wie in vielen anderen Nationen weltweit wird auch in Deutschland der Tag mit zahlreichen Aktionen begleitet. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Global Wind Day 2010 in Deutschland unter <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a>, weltweit unter <a href="http://www.globalwindday.org" title="www.globalwindday.org">www.globalwindday.org</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Fri, 04 Jun 2010 09:57:31 +0000 206 at http://www.wind-energie.de Deutschland braucht keine Kernenergie als Brückentechnologie http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/deutschland-braucht-keine-kernenergie-als-brueckentechnologie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Heute hat die Erneuerbaren Energien Branche im Schulterschluss mit den Umweltverbänden vor dem Brandenburger Tor gegen Laufzeitverlängerungen von Kernkraftwerken protestiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie sieht in einer verlängerten Nutzung der Kernenergie eine Bremse für den Ausbau der Windenergie in Deutschland. "Längere Laufzeiten von Kernkraftwerken blockieren die Windenergie in Deutschland", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Eine Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken steuert direkt in die energiepolitische Sackgasse. Sie verhindert Innovationen in der regenerativen Energiewirtschaft und zementiert bestehende Oligopole einer grundlastorientierten Energieerzeugung. Ein Energiekonzept der Bundesregierung, das sich nach den politischen Vorgaben einer Laufzeitverlängerung statt nach den künftigen Erzeugungskapazitäten von Wind, Sonne und Co. richtet, ist schon vom Ansatz her zum Scheitern verurteilt."</p> <p>Die Nutzung der Windenergie und längere Laufzeiten von Kernkraftwerken stehen in einem Systemkonflikt. Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke verstopfen Stromnetze und Strommärkte und stellen in der Konsequenz den Vorrang der Erneuerbaren Energien in Frage. "Mit der EEG-Novelle 2009 hat der deutsche Gesetzgeber die Grundlagen für den weiteren Ausbau der Windenergie gesichert. Dieses Vertrauen der Windindustrie in den weiteren Ausbau der Windenergie darf die schwarz-gelbe Regierungskoalition nicht durch längere Laufzeiten von Kernkraftwerken verspielen", betonte Albers. "Sonst laufen wir in Deutschland Gefahr, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu verpassen."</p> <p>Bis 2020 sind unter den aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und 10.000 Megwatt auf hoher See zu erwarten. Damit kann die Windenergie bereits in zehn Jahren 25 Prozent des Strombedarfs bereit stellen. "Wir brauchen die Kernkraft nicht als Brückentechnologie, denn wir haben die Brücke ins regenerative Zeitalter längst überschritten", so der BWE-Präsident.</p> <p>Um die Einspeisung des Windstroms zu verstetigen ist eine intelligente Verknüpfung verschiedener Erneuerbarer Energieträger und der Einsatz von Speichern notwendig. Daneben gilt es, die Potenziale der Laststeuerung zwischen Stromnachfrage und Stromabnehmern aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten zu steuern (= Demand Side Management)."Regenerative Kombikraftwerke, neue Speichertechnologien und Demand Side Management sind die Lösung für eine klimaschützende Energieversorgung. Kernkraft- und Kohlekraftwerke werden in Zukunft nicht mehr gebraucht. Sie sind Dinosaurier einer überholten, zentralen Energieerzeugung."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Klimaschutz Mon, 31 May 2010 21:47:57 +0000 207 at http://www.wind-energie.de NRW-Landtagswahl entscheidet über die Zukunft der Windenergie in Deutschland http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/nrw-landtagswahl-entscheidet-ueber-die-zukunft-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wenn am 9. Mai in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt wird, geht es nicht nur um die künftige Sitzverteilung im Düsseldorfer Landtag. Die Wählerinnen und Wähler im größten Bundesland entscheiden am kommenden Sonntag maßgeblich auch über die künftige Ausrichtung der Energiepolitik nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern gerade auch auf Bundesebene.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Das Thema Laufzeitverlängerung hat zwar im Landtagswahlkampf kaum eine Rolle gespielt, doch vom Ausgang der Wahl dürfte abhängen, ob es eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke in Deutschland geben wird oder nicht. Die Landtagswahl zwischen Rhein und Ruhr kann das Kräfteverhältnis im Bundesrat maßgeblich ändern. Vom Wahlausgang nächsten Sonntag kann die deutsche Windindustrie einen Schub bekommen oder auch ausgebremst werden", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Die Nutzung der Windenergie und längere Laufzeiten von Kernkraftwerken stehen in einem Systemkonflikt. Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke verstopfen Stromnetze und Strommärkte und blockieren die Windenergie in Deutschland. Eine Laufzeitverlängerung steuert direkt in die energiepolitische Sackgasse. Sie verhindert Innovationen in der regenerativen Energiewirtschaft und zementiert bestehende Oligopole einer grundlastorientierten Energieerzeugung.</p> <p>Gerade am Beispiel Nordrhein-Westfalen wird deutlich, wie unmittelbar politische Rahmenbedingungen den Ausbau der Windenergie behindern können. "Seit dem Amtsantritt im Jahr 2005 hat die amtierende Landesregierung unter Ministerpräsident Rüttgers den Ausbau der Windenergie massiv behindert. Durch die Einführung von hoch ineffizienten Höhenbegrenzungen, Abstandsregelungen und Kompensationsleistungen bleiben derzeit viele für die Windenergie geeignete Flächen ungenutzt", betonte Albers. "Es ist höchste Zeit, den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Dringend notwendig ist eine Formulierung des Windkrafterlasses pro Windenergie, um der Regionalplanung klare Vorgaben für effektiven Klimaschutz zu geben."</p> <p>Aktuell drehen sich Windräder mit einer installierten Leistung von etwa 2800 Megawatt zwischen Rhein und Ruhr. Mit einer Landesplanung pro Windenergie sind in Nordrhein-Westfalen zwischen 4000 und 4500 Megawatt bis 2020 möglich. Bundesweit sind bis 2020 unter Beibehaltung des Ausstiegs aus der Kernenergie moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und bis zu 10.000 Megawatt auf hoher See zu erwarten. Damit kann die Windenergie bereits in zehn Jahren 25 Prozent des Strombedarfs bereit stellen.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Onshore Fri, 07 May 2010 21:48:13 +0000 208 at http://www.wind-energie.de Grundsteinlegung zu Baltic 1 ist Startschuss für die Offshoreindustrie vor der deutschen Ostseeküste http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/grundsteinlegung-zu-baltic-1-ist-startschuss-fuer-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Heute hat Ministerpräsident Erwin Sellering den Grundstein für den Offshore-Windpark Baltic 1 gelegt. Baltic 1 liegt ca. 16 Kilometer vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in einer Wassertiefe von 18 Metern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Nachdem letzte Woche der Windpark alpha ventus in der Nordsee in den Echtbetrieb gegangen ist, startet nun mit Baltic 1 der erste kommerzielle Offshorepark der Ostsee", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Vor allem der langjährigen Erfahrung der wpd AG im Projekt- und Baumanagement von Windenergienanlagen ist es zu verdanken, dass Baltic 1 im Gegensatz zu alpha ventus zügig in die Umsetzung geht."</p> <p>Auf einem Areal von sieben Quadratkilometern sollen im Park Baltic 1 schon von Ende 2010 an 21 Windanlagen mit einer Nabenhöhe von 67 und einem Rotordurchmesser von 93 Metern Öko-Strom erzeugen. Mit einer installierten Leistung von 48,3 Megawatt soll Baltic 1 jährlich CO2-freien Strom für knapp 50.000 Haushalte erzeugen.</p> <p>Die Offshore-Windenergie ist neben einem engagierten Neubau an Land und dem Repowering das dritte Standbein für den Ausbau der Windenergie in Deutschland. Bis 2020 erwartet der Bundesverband WindEnergie bis zu 10.000 Megawatt installierter Leistung in Nord- und Ostsee. "Zusammen mit dann 45.000 Megawatt installierter Leistung an Land wird der Anteil des Windstroms am Stromverbrauch von heute rund 7 Prozent auf über 25 Prozent steigen", betonte Albers.</p> <p>Im europäischen Vergleich wird Deutschland auf hoher See in den nächsten zehn Jahren etwa ein Viertel der insgesamt installierten Leistung stellen, so eine Studie des europäischen Windenergieverbands EWEA. "Die europäische Gesamtschau zeigt, dass Deutschland seine weltweit führende Position bei der Windenergie an Land auch im Offshorebereich erreichen kann. Dazu müssen die Projekte in Nord- und Ostsee jetzt aber auch realisiert werden. Baltic 1 bietet der heute im Vergleich zur Windenergie an Land deutlich teureren Offshoretechnologie die Chance, Erfahrungen zu sammeln und dadurch die Kostenkurve zu senken", so Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Europa Offshore Thu, 06 May 2010 21:49:58 +0000 209 at http://www.wind-energie.de Mit Wind und Sonne sauber unterwegs http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/mit-wind-und-sonne-sauber-unterwegs <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Im Vorfeld des Spitzengesprächs der deutschen Wirtschaft zur Elektromobilität am 3. Mai 2010 im Bundeskanzleramt fordert der Bundesverband WindEnergie, dass die Erneuerbaren Energien - allen voran die kostengünstige, überall vorhandene Windenergie - einen Grundpfeiler der Elektromobilität in Deutschland spielen müssen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Elektroautos fahren nur dann umweltfreundlich, wenn sie mit erneuerbarem Strom fahren", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Notwendig sind Konzepte mit Erneuerbarem Strom. Nur so kann die Elektromobilität einen wirklichen Beitrag für den Klimaschutz leisten."</p> <p>Die Windenergiebranche steht als innovativer und verlässlicher Partner für eine rasche Markteinführung von Elektrofahrzeugen bereit. So überschaubar Fahrleistung und Stückzahl der Elektroautos heute noch sind, schon in den kommenden zehn Jahren wird ein Massenmarkt entstehen. Die Windbranche sieht in dieser Entwicklung große Chancen – für Verbraucherinnen und Verbraucher wie für Umwelt und Wirtschaft. Entscheidend ist dabei, dass der Fahrstrom aus Wind, Sonne &amp; Co. kommt. Denn nur mit Strom aus Erneuerbaren Energien wird ein Elektroauto zum echten Nullemissionsfahrzeug. Beide Zukunftstechnologien sind natürliche Partner.</p> <p>"Der Antrieb von Elektrofahrzeugen durch Windstrom ist technisch möglich, finanzierbar und praktisch umsetzbar", so Albers. "Deutschland hat bei der Elektromobilität die Chance, die weltweite Technologieführerschaft zweier Schlüsselbranchen zusammenzuführen: Automobilindustrie und Erneuerbare Energien-Branche. Die Schnittmenge bilden die Zulieferer- und IT-Industrie. Wenn uns das Zusammenspiel dieser Branchen gelingt, hat Deutschland alle Möglichkeiten, auch im Zukunftsfeld der erneuerbaren Elektromobilität weltweit eine technologische Führungsrolle zu spielen. Gerade mittelständische Unternehmen können in diesem Zukunftsfeld ihre Innovationskraft im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland ausspielen."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Elektromobilität Forschung Fri, 30 Apr 2010 21:50:25 +0000 210 at http://www.wind-energie.de Deutsche Windindustrie ist für den globalen Wettbewerb bestens positioniert http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der diesjährigen Hannover Messe stellte der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) eine Kurzstudie der VDI / VDE Innovation + Technik GmbH zu den "Internationalen Marktchancen der deutschen Windindustrie" vor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die im Rahmen dieser Studie befragten Unternehmen der deutschen Windindustrie schauen optimistisch in die Zukunft und sehen sich für den globalen Wettbewerb gut gerüstet. "Weltweit steigt das Interesse an Windenergie und damit auch die Nachfrage nach Systemen, Komponenten und Service für Windenergieanlagen. Hier ist die deutsche Windindustrie im weltweiten Wettbewerb sehr gut aufgestellt. Diesen Marktvorsprung verdankt Deutschland dem Stromeinspeisegesetz von 1991 und dem EEG. Die Vorrangregelung und Mindestpreisvergütung für Windstrom sind auch in Zukunft Garanten für innovative Windenergietechnologie aus Deutschland", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundes-verbands WindEnergie, auf der Hannover Messe.</p> <p>Der Weltmarkt für die Windenergietechnik boomt. Weltweit wurden im vergangenen Jahr Windenergieanlagen mit einer Leistung von 38.343 Megawatt (MW) neu installiert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (27.000 MW) einem Plus von 42 Prozent trotz Wirtschafts- und Finanzkrise. Mittlerweile produzieren weltweit Windräder mit 158.505 MW Leistung klimaschützenden Strom. Deutschland liegt in der internationalen Rangliste auf Rang 3 hinter den USA und China.</p> <p>China stellte im vergangenen Jahr Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 13.803 MW neu auf – zum Vergleich: 6.300 MW in 2008. Auch der US-Markt hat dank der Konjunkturprogramme der Obama-Administration knapp 10.000 MW in 2009 ans Netz gebracht. Neue Exportmärkte für Windenergietechnik "Made in Germany" entstehen neben den bisherigen Kernregionen Westeuropa, Nordamerika und Asien. "Die Kurzstudie zeigt deutlich, dass deutsche Hersteller, Zulieferer und Betreiber gute Marktchancen künftig auch in Mittel- und Osteuropa sowie in Lateinamerika sehen. Diese Regionen haben großen Nachholbedarf, eine CO2-freie Energieerzeugung aufzubauen. Das Know-How der deutschen Windindustrie ist dort sehr willkommen", betonte Albers. "Der Erfahrungsvorsprung der deutschen Windindustrie rechnet sich aber nicht nur im Export, sondern gerade auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Windbranche schafft Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Deutschland. Rund 100.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sichert allein die deutsche Windindustrie", so Albers.</p> <p>In Halle 27 der Hannover Messe präsentieren zahlreiche Hersteller und Zulieferer der Windindustrie auf der größten Industriemesse der Welt ihre Innovationen für den Klimaschutz und veranschaulichen den weltweiten Boom der Windenergiebranche.</p> <p><strong>Download:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="BWE Kurzstudie: Internationale Marktchancen der deutschen Windindustrie" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/bwe-kurzstudie-marktchancen.pdf">BWE Kurzstudie: Internationale Marktchancen der deutschen Windindustrie</a></p> <p><strong>Grafiken:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Windenergie weltweit: Gesamt installierte Leistung und Zubau 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/we-weltweit.png">Windenergie weltweit: Gesamt installierte Leistung und Zubau 2009</a><br /><a class="file-link iconize" title="Windenergie weltweit: Gesamt installierte Leistung und Zubau 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/we-weltweit.png">Windenergie weltweit: TOP10 der gesamt installierten Leistung</a><br /><a class="file-link iconize" title="Windenergie weltweit: TOP 10 der in 2009 installierten Leistung" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/we-weltweit-top10-2009.jpg">Windenergie weltweit: TOP 10 der in 2009 installierten Leistung</a><br /><a class="file-link iconize" title="Prognose: weltweit jährlich neu installierte Leistung 2009-2014" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/studie-prognose.jpg">Prognose: weltweit jährlich neu installierte Leistung 2009-2014</a><br /><a class="file-link iconize" title="Europa: gesamt installierte Leistung und Zubau in 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/we-europa.png">Europa: gesamt installierte Leistung und Zubau in 2009</a><br /><a class="file-link iconize" title="Deutschland: gesamt installierte Leistung und Zubau 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/we-d.jpg">Deutschland: gesamt installierte Leistung und Zubau 2009</a><br /><a class="file-link iconize" title="Deutschland: aktuell wichtige Märkte für die deutsche Windindustrie" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/maerkte-aktuell.jpg">Deutschland: aktuell wichtige Märkte für die deutsche Windindustrie</a><br /><a class="file-link iconize" title="Deutschland: zukünftig wichtige Märkte für die deutsche Windindustrie" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/maerkte-zukuenftig.jpg">Deutschland: zukünftig wichtige Märkte für die deutsche Windindustrie</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/deutsche-windindustrie-ist-fuer-den-globalen-wettbewerb-bestens-positioniert/bwe-kurzstudie-marktchancen.pdf" type="application/pdf; length=2135393" title="bwe-kurzstudie-marktchancen.pdf">BWE Kurzstudie: Internationale Marktchancen der deutschen Windindustrie</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Thu, 22 Apr 2010 21:50:44 +0000 211 at http://www.wind-energie.de Dr. Dirk Bessau wird ab Mitte Mai 2010 neuer Hauptgeschäftsführer des BWE http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/dr-dirk-bessau-wird-ab-mitte-mai-2010-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Dr. Dirk Bessau wird ab Mitte Mai 2010 neuer Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands WindEnergie e.V. (BWE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dr. Bessau tritt damit die Nachfolge von Ralf Bischof an. Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, wünscht Dr. Dirk Bessau im Namen des Vorstands für seine Arbeit viel Erfolg an der Spitze der Bundesgeschäftsstelle in Berlin. "Die kommenden Monate sind entscheidend für das weitere Wachstum unserer Branche. Dr. Bessau wird die Kontinuität der politischen Arbeit der Bundesgeschäftsstelle fortführen. Wir werden gemeinsam die Interessen der Windenergiebranche bündeln und gegenüber den politischen Entscheidungsträgern kommunizieren."</p> <p>Dipl. Vw. Dr. Dirk Bessau (38) gehörte zuvor bei den Flensburger Stadtwerken der Geschäftsleitung an und verantwortete dort die Unternehmensentwicklung. Er hat die Chancen der Energiemarktliberalisierung in leitender Funktion bei den Stadtwerken Flensburg genutzt und unter anderem erneuerbare Geschäftsfelder des kommunalen Versorgers entwickelt. Zudem ist Herr Bessau in Gremien und Verbänden der Energiewirtschaft engagiert. So ist er in den Klimarat der Landesregierung Schleswig-Holstein berufen.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Fri, 16 Apr 2010 09:57:53 +0000 212 at http://www.wind-energie.de Vorrangregelung und Mindestpreisvergütung für Windstrom sind Garanten für effektiven Klimaschutz http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/vorrangregelung-und-mindestpreisverguetung-fuer-windstrom-sind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Vor zehn Jahren verabschiedete der Deutsche Bundestag das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das EEG hat die Grundprinzipien des Stromeinspeisegesetzes aus dem Jahre 1991 für Wind und Wasser auf alle regenerativen Energieträger ausgedehnt und das System der Einspeisevergütung für Wind, Sonne und Co. optimiert und weiterentwickelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Heute stellt die Windenergie dank Vorrangregelung und Mindestpreisvergütung etwa sieben Prozent des deutschen Strombedarfs CO2-frei bereit. Und schon in 10 Jahren kommt jede vierte Kilowattstunde Strom aus einer Windenergieanlage“, erläuterte Hermann Albers, Präsident den Bundesverbands WindEnergie, die Bedeutung des EEG für den Erfolg der deutschen Windindustrie.</p> <p>Mit einem starken EEG – dem erfolgreichsten Klimaschutzinstrument Deutschlands – wird die Windenergie im Kraftwerkspark der Zukunft eine herausgehobene Stellung spielen. Bis 2020 sind in Deutschland moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese 55.000 MW werden dann rund 150 Mrd. Kilowattstunden Strom im Jahr ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall produzieren. "Damit diese Ziele erreicht werden können, braucht die Windenergie Vorfahrt in den Netzen und Speichern sowie Anreize für eine Verstetigung des Windstroms im Rahmen des EEG", betonte Albers.</p> <p>Der deutsche Gesetzgeber hat mit dem EEG im Jahre 2000 die Grundlagen für eine zukunftssichere und erneuerbare Energieversorgung gelegt. Doch dem EEG droht aktuell Gefahr aus den Reihen des Parlaments. Anfang dieser Woche hat die Unionsfraktion geschlossen eine Verlängerung der Laufzeit deutscher Kernkraftwerke auf insgesamt 60 Jahre gefordert. "Falls sich diese Forderung im energiepolitischen Konzept der Bundesregierung durchsetzt, gefährdet dies massiv die Früchte aus zehn Jahren EEG und 20 Jahren Stromeinspeisegesetz", so Albers. Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken sowie geplante Neubauten von Kohlemeilern gefährden den notwendigen Ausbau der Windenergie. Sie verstopfen Stromnetze und -märkte und stellen die Vorrangregelung des Windstroms gegenüber Kohle- und Atomstrom faktisch in Frage. "Politik und Wirtschaft stehen in diesem Jahr in der Energiepolitik vor einer Grundsatzentscheidung für die Zukunft: Entweder konsequenter Ausbau der Erneuerbaren oder längere Laufzeiten. Beides wird nicht gehen", appellierte Albers an die energiepolitische Vernunft aller Parlamentarier.<br /><strong></strong></p> <p><strong>Download: </strong><br /><a class="file-link iconize" title="Jahresbilanz Windenergie 2009 Inlandsmarkt zieht trotz Finanzkrise wieder an – Weltmarkt expandiert" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/vorrangregelung-und-mindestpreisverguetung-fuer-windstrom-sind-garanten-fuer-effektiven-klimaschutz/jahresbilanz-2009.pdf">Der Windmarkt Deutschland - Jahresbilanz Windenergie 2009</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/vorrangregelung-und-mindestpreisverguetung-fuer-windstrom-sind-garanten-fuer-effektiven-klimaschutz/jahresbilanz-2009.pdf" type="application/pdf; length=1546123" title="jahresbilanz-2009.pdf">Jahresbilanz Windenergie 2009 Inlandsmarkt zieht trotz Finanzkrise wieder an – Weltmarkt expandiert</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Umwelt Vergütung Wed, 24 Mar 2010 21:56:19 +0000 213 at http://www.wind-energie.de new energy husum 2010 zeigte die technologische Vielfalt von Kleinwindanlagen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/new-energy-husum-2010-zeigte-die-technologische-vielfalt-von <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin/Husum. Auf der internationalen Messe zur Nutzung Erneuerbarer Energien „new energy husum 2010“ informierten sich vom 18. bis 21. März knapp 20.000 Messebesucher über die neuesten Produkte zur Energieerzeugung aus Wind, Sonne, Erdwärme und Biomasse.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie bereits im Vorjahr lag erneut der Schwerpunkt der Messe bei der kleinen Windkraft mit allein über 50 Ausstellern. "Kleinwindenergie ist eine sehr gute Möglichkeit für jedermann, persönlich etwas gegen den Klimawandel zu tun. Die kleine Windenergie kann den privaten Windstromproduzenten die Energie-Autonomie nach Hause bringen", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE) im Messerückblick.</p> <p>Im Rahmen der "new energy Husum 2010" fand das 3. Kleinwindanlagen-Symposium des BWE statt. Die zweitägige Veranstaltung gab einen umfassenden Überblick über die Vielzahl der Technologien und Einsatzmöglichkeiten und über die momentane Genehmigungspraxis einzelner Bundesländer. Der bundesweit erste Landeserlass des schleswig-holsteinischen Innenministeriums vom Februar 2010 (Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit von Kleinwindkraftanlagen im Innen- und Außenbereich sowie von Windkraftanlagen als Nebenanlagen für privilegierte Betriebe im Außenbereich) stand dabei im Fokus des Interesses. Alle Fachleute waren sich einig, dass dieser Erlass der kleinen Windkraft kaum zum Durchbruch verhelfen wird. "Es ist nur davor zu warnen, die Regelungen aus Schleswig-Holstein auf andere Bundesländer zu übertragen", betonte Albers.</p> <p>Auf Europas größter Produktschau für Kleinwindenergieanlagen bis 100 Kilowatt erhielten alle Interessenten und zukünftigen Betreiber einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik. Die Zahl der Anbieter von Kleinwindanlagen ist groß, ebenso die der unterschiedlichen Anlagentechniken und -bauweisen. Die Einsatzmöglichkeiten kleiner Windenergieanlagen sind nahezu unbegrenzt. Der von Windrädern im Kleinformat in Vorgärten, auf Hausdächern, bei größeren Liegenschaften oder landwirtschaftlichen Betrieben erzeugte Strom wird vor Ort selbst genutzt oder ins Netz eingespeist. Sinnvoll ist auch die Kombination mit Elektrofahrzeugen – erstmals auch Thema im Rahmen eines Messeforums.</p> <p>"Moderne Speichermöglichkeiten vergrößern heute den Nutzen der „eigenen Windmühle“ enorm. Im Verbund mit anderen modernen regenerativen Energieanlagen ermöglicht die Nutzung von Kleinwindanlagen eine klimafreundliche, preiswerte und bequeme Energieversorgung“, so Albers. "Damit sich eine Kleinwindanlage aber auch lohnt, muss die Politik den Eigenverbrauch des Windstroms in der Masse möglich machen. Notwendig ist eine Einspeisevergütung für Kleinwindanlagen in Anlehnung an den Endverbraucherstrompreis. Dann kann auch die kleine Windkraft in Deutschland ein Erfolg werden."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Kleinwind Klimaschutz Mon, 22 Mar 2010 21:55:05 +0000 214 at http://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie begrüßt Sinneswandel von Wirtschaftsministerin Thoben http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/bundesverband-windenergie-begruesst-sinneswandel-von <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Auf der heutigen Tagung "Stärkung der Windkraft in der EnergieRegion NRW – Repowering" in Düsseldorf betonte Christa Thoben, Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, die wirtschaftliche Bedeutung des Repowering für die Kommunen und Regionen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Modernisierte Windenergieanlagen ließen sich wirtschaftlicher und effizienter betreiben. Um die volkswirtschaftlich relevanten Potentiale der Windenergie erschließen zu können, dürften die Kommunen allerdings ihre Unterstützung nicht versagen. Höhenbegrenzungen in vielen Kommunalplänen gehörten auf den Prüfstand.</p> <p>"Wir begrüßen den Sinneswandel von Wirtschaftsministerin Thoben. Es ist höchste Zeit, den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Den Worten der Ministerin müssen nun auch Taten auf Regierungsseite folgen, erklärte Friedbert Agethen, Landesvorsitzender des Bundesverbands WindEnergie in NRW. "Zu allererst muss der Windkrafterlass pro Windenergie formuliert werden, um der Regionalplanung klare Vorgaben für effektiven Klimaschutz zu geben."</p> <p>Seit dem Amtsantritt im Jahr 2005 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung den Ausbau der Windenergie massiv behindert. Durch die Einführung von hoch ineffizienten Höhenbegrenzungen, Abstandsregelungen und Kompensationsleistungen bleiben derzeit viele für die Windenergie geeignete Flächen ungenutzt. Aktuell drehen sich Windräder mit einer installierten Leistung von etwa 2800 Megawatt zwischen Rhein und Ruhr. Mit einer Landesplanung pro Windenergie sind in Nordrhein-Westfalen zwischen 4000 und 4500 Megawatt bis 2020 möglich.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Onshore Regionale Wertschöpfung Repowering Wed, 17 Mar 2010 21:54:03 +0000 215 at http://www.wind-energie.de Jahresbilanz Windenergie 2009: Inlandsmarkt zieht trotz Finanzkrise wieder an – Weltmarkt expandiert http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Trotz Wirtschaftskrise hat sich der deutsche Markt in 2009 erholt und verzeichnet wieder einen deutlichen Aufschwung. Auch der Weltmarkt wächst weiterhin, gaben der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) heute in Berlin bekannt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der aktuellen Statistik des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) wurden in 2009 im Inland 952 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.917 Megawatt (MW) neu installiert. Das entspricht einem Zuwachs von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt waren Ende 2009 in Deutschland 21.164 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 25.777 MW installiert.</p> <p>„Die Rahmenbedingungen für die Windenergie an Land und auf hoher See haben sich durch die EEG-Novelle zum 1.1.2009 an das Weltmarktniveau angepasst. Das hat sich in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise besonders ausgezahlt. Die deutsche Windindustrie hat wieder eine solide Basis“, erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie. „Die deutsche Windindustrie hat die Kreditklemme im Gegensatz zu vielen anderen Branchen des Maschinen- und Anlagenbaus bisher gut gemeistert. Der Markt für Windenergie in Deutschland konnte nach zwei Jahren Stagnation erstmals wieder zulegen“, betonte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems.</p> <p>Neben dem Neuanlagengeschäft auf neu ausgewiesenen Flächen kommt in Deutschland auch das Repowering – der Austausch alter gegen neue und leistungsstärkere Anlagen – in Schwung. „Gegenüber 2008 mit rund 24 MW wurden in 2009 bereits gut 136 MW erneuert. Im Repowering steckt in den kommenden Jahren viel Potenzial für die Windenergie in Deutschland“, so Albers.</p> <p>Besonders erfreulich ist, dass mit 60 MW installierter Leistung vor der Nordseeküste endlich auch der Startschuss für den deutschen Offshore-Markt gefallen ist. „Mit diesem Technologieschaufenster ist gewährleistet, dass die deutsche Windindustrie sowohl national als auch international vom Offshore-Geschäft verstärkt profitieren wird“, sagte Herdan. Beide Verbände rechnen für die kommenden Jahre mit einem weiter wachsenden Inlandsmarkt.</p> <p>Auch der Weltmarkt verzeichnet in 2009 entgegen aller Befürchtungen ein Wachstum. Der stärkste Markt weltweit ist mit etwa 10.000 bis 12.000 Megawatt an neu installierter Leistung China – zum Vergleich: 6.300 MW in 2008. China hat damit seine Kapazitäten nochmals fast verdoppelt. Auch der US-Markt hat sich positiver entwickelt als noch Anfang 2009 prognostiziert. Dank der Konjunkturprogramme der Obama-Administration hat die amerikanische Windindustrie 9.900 MW in 2009 installiert – zum Vergleich: 8.400 MW im Vorjahr. Auch andere Länder wie beispielsweise die Türkei oder Brasilien setzen mittlerweile auf die Windenergie und installieren verstärkt große Windparks. „Aller Voraussicht nach wird die Branche im Weltmarkt schon in diesem und im nächsten Jahr zweistellige Wachstumsraten aufweisen“, so beide Verbandsvertreter zu den Zukunftsaussichten des Exportschlagers Windenergie Made in Germany.</p> <p>Aktuell größtes Hemmnis für den weiteren Ausbau der Windenergie auf den Hauptmärkten sind die ungenügenden Kapazitäten der Stromnetze, um den Strom zu den Verbrauchern in die Ballungsräume zu transportieren. Um Lösungswege zu finden und den Engpass zu beseitigen, veranstalten BWE und VDMA Power Systems gemeinsam mit dem Europäischen Windenergieverband EWEA die Grids 2010 Konferenz vom 23. bis 24. November 2010 in Berlin.<br /><strong></strong></p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Jahresbilanz Windenergie 2009: Inlandsmarkt zieht trotz Finanzkrise wieder an – Weltmarkt expandiert" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/pm-windjahresbilanz-2009.pdf">Pressemitteilung</a><br /><a class="file-link iconize" title="Status der Windenergienutzung in Deutschland - Stand 31.12.2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/dewi-statistik-2009.pdf">Status der Windenergie in Deutschland</a><br /><a class="file-link" title="Windenergie in Deutschland ‐ Aufstellungszahlen für das Jahr 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/pressehandout-2009.pdf"><span class="iconize">Aufstellungszahlen für das Jahr 2009</span><br /></a></p> <p><strong>Grafiken:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Anteile der Hersteller an der in 2009 neu installierten Leistung" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/wea-hersteller2009.jpg">Anteile der Hersteller an der in 2009 neu installierten Leistung</a><br /><a class="file-link iconize" title="Anteile der Hersteller an der in 2008 neu installierten Leistung" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/wea-hersteller2008.jpg">Anteile der Hersteller an der in 2008 neu installierten Leistung</a><br /><a class="file-link iconize" title="Kumulierte installierte Leistung in MW" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/mw2009-gesamt.jpg">Kumulierte installierte Leistung in MW</a><br /><a class="file-link iconize" title="Installierte Leistung pro Jahr in MW" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/mw2009-zubau.jpg">Installierte Leistung pro Jahr in MW</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2010/jahresbilanz-windenergie-2009-inlandsmarkt-zieht-trotz-finanzkrise-wieder-weltmarkt-expandiert/pm-windjahresbilanz-2009.pdf" type="application/pdf; length=76571" title="pm-windjahresbilanz-2009.pdf">Jahresbilanz Windenergie 2009: Inlandsmarkt zieht trotz Finanzkrise wieder an – Weltmarkt expandiert</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Internationales Offshore Wed, 27 Jan 2010 21:53:30 +0000 216 at http://www.wind-energie.de Wind und Atom passen nicht zusammen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/wind-und-atom-passen-nicht-zusammen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Im Rahmen der aktuellen Handelsblatt Jahreskonferenz Energiewirtschaft 2010 in Berlin beschwören zahlreiche Vertreter der konventionellen Energiewirtschaft eine Allianz zwischen den Erneuerbaren Energien und der Kernenergie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie hält solche Gedankenspiele für eine Mogelpackung. "Längere Laufzeiten von Kernkraftwerken blockieren die Windenergie in Deutschland", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Eine Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken steuert direkt in die energiepolitische Sackgasse. Sie verhindert Innovationen in der regenerativen Energiewirtschaft und zementiert bestehende Oligopole einer grundlastorientierten Energieerzeugung.“</p> <p>Die Nutzung der Windenergie und längere Laufzeiten von Kernkraftwerken stehen in einem Systemkonflikt. Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke verstopfen Stromnetze und Strommärkte und stellen in der Konsequenz den Vorrang der Erneuerbaren Energien in Frage. "Mit der EEG-Novelle 2009 hat der deutsche Gesetzgeber die Grundlagen für den weiteren Ausbau der Windenergie gesichert. Dieser Schwung darf nicht durch längere Laufzeiten von Kernkraftwerken verspielt werden", betonte Albers. "Sonst laufen wir in Deutschland Gefahr, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu verpassen."</p> <p>Bis 2020 sind unter den aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und 10.000 Megwatt auf hoher See zu erwarten. Damit kann die Windenergie bereits in zehn Jahren 25 Prozent des Strombedarfs bereit stellen. Um die Einspeisung des Windstroms zu verstetigen ist eine intelligente Verknüpfung verschiedener erneuerbarer Energieträger und der Einsatz von Speichern notwendig. Daneben gilt es, die Potenziale der Laststeuerung zwischen Stromnachfrage und Stromabnehmern aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten zu steuern (= Demand Side Management)."Regenerative Kombikraftwerke, neue Speichertechnologien und Demand Side Management sind die Lösung für eine klimaschützende Energieversorgung. Kernkraft- und Kohlekraftwerke werden in Zukunft nicht mehr gebraucht. Sie sind Dinosaurier einer überholten, zentralen Energieerzeugung."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Energiepolitik Netze Tue, 19 Jan 2010 21:52:40 +0000 217 at http://www.wind-energie.de Auch Großbritannien erkennt endlich das Potenzial der Windenergie für den Klimaschutz http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2010/auch-grossbritannien-erkennt-endlich-das-potenzial-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mehrere deutsche Unternehmen dürfen sich am Bau von Offshore-Windparks vor der britischen Küste beteiligen. Sowohl die Energieversorger E.ON und RWE als auch ein Konsortium aus Siemens und Hochtief gingen bei einem Ausschreibungsverfahren der britischen königlichen Liegenschaftsverwaltung Crown Estate als Gewinner hervor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Das heute von der britischen Regierung in London bekannt gegebene Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens für Offshore-Windparks unterstreicht die Bedeutung der Windenergie für die künftige Energieversorgung Großbritanniens. England löst sich mit diesen Projekten mit einer Gesamtkapazität von 25.000 Megawatt aus der fossilen Umklammerung“, betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Nächster und konsequenter Schritt der Regierung um Ministerpräsident Gordon Brown ist es, auch die Potenziale der Windenergie an Land endlich in Großbritannien zu heben. Von den Windverhältnissen auf der britischen Insel träumen zahlreiche Windenergieanlagenbetreiber in Kontinentaleuropa."</p> <p>Bei der heutigen Vergabe der Baurechte handelt sich um neun Windparks, die im Wasser vor der Küste des Vereinigten Königreichs gebaut werden sollen. Es ist eines des größten Windkraft-Projekte der Welt. Die Windparks sollen ein Viertel des britischen Energiebedarfs decken. Heute decken Wind, Sonne &amp; Co in Großbritannien gerade einmal zwei Prozent des Strombedarfs - zum Vergleich: Deutschland liegt aktuell bei etwa 16 Prozent.</p> <p>Baubeginn der heute vergebenen Offshore-Windparks könnte frühestens 2013 sein. Die Kosten werden auf bis zu 100 Milliarden Pfund (110 Mrd. Euro) geschätzt. Die britische Regierung unterstützt finanziell den Bau der Projekte.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Klimaschutz Offshore Unternehmen Fri, 08 Jan 2010 21:51:45 +0000 218 at http://www.wind-energie.de NRW erweist Bundeskanzlerin Merkel einen Bärendienst für die finalen Klimaverhandlungen in Kopenhagen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/nrw-erweist-bundeskanzlerin-merkel-einen-baerendienst-fuer-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der nordrheinwestfälische Landtag hat heute der ersatzlosen Streichung des § 26 Landesentwicklungsprogramm zugestimmt. Nach Absatz 2 dieser Vorschrift war es bislang für die Energieversorgung in NRW anzustreben, dass insbesondere einheimische und regenerierbare Energieträger eingesetzt werden. Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP brachten den Änderungsantrag Anfang November in den Landtag ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die heutige Zustimmung des Landtags in Düsseldorf sendet ein fatales Signal aus Düsseldorf nach Kopenhagen. So wird die heutige Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Deutschen Bundestag zum UN-Klimagipfel zur leeren Worthülse. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers torpediert mit seiner Regierungskoalition die Klimaschutzziele der&nbsp; Bundesregierung. Nordrhein-Westfalen opfert sein energiepolitisches Bekenntnis zur Nutzung einheimischer und erneuerbarer Energieträger zu Gunsten von bis zu elf neuen Kohlekraftwerken. Das ist ein politischer Husarenstreich, der die Verhandlungsposition von Bundeskanzlerin Merkel auf den entscheidenden letzten Metern erheblich schwächt", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "So verspielt Deutschland die Integrität, Glaubwürdigkeit und Führungsrolle bei den Klimaverhandlungen in Kopenhagen."</p> <p>§ 26 Landesentwicklungsprogramm bildet bislang die landesplanerische Grundlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und für den umweltverträglichen Umbau der Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen. Bezug auf den § 26 nahm nicht zuletzt auch das Oberverwaltungsgericht Münster im Urteil vom 3. September 2009 (Az.: 10 D 121/07.NE). Es monierte, dass der Rat der Stadt Datteln bei der Baugenehmigung des Steinkohlekraftwerks "…auch die Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms und des Landesentwicklungsplans zur ressourcen- und klimaschützenden Energienutzung nicht hinreichend berücksichtigt (habe)." Das OVG Münster hat den Bebauungsplan Nr. 105 – E.ON Kraftwerk – der Stadt Datteln aufgehoben, die Bezirksregierung Münster einen Baustopp erlassen.</p> <p>"Die Streichung des § 26 Landesentwicklungsprogramm versucht, das Urteil des OVG Münster nachträglich zu kippen. Bis zu elf neue Steinkohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen will die Regierung Rüttgers mit diesem durchsichtigen Manöver retten. Damit steigt Nordrhein-Westfalen aus dem Klimaschutz aus und setzt voll auf Kohle, die nicht einmal aus heimischen Zechen kommt, sondern aus Australien importiert wird", betonte Albers.</p> <p>Die heutige von CDU und FDP betriebene Entscheidung fügt sich nahtlos in die Reihe neuer Hemmnisse gegen erneuerbare Energien durch die Regierung Rüttgers ein. Seit dem Amtsantritt im Jahr 2005 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung den Ausbau der Windenergie massiv behindert. Durch die Einführung von unangemessenen Höhenbegrenzungen, Abstandsregelungen und Kompensationsleistungen bleiben derzeit viele für die Windenergie geeignete Flächen ungenutzt. Aktuell drehen sich Windräder mit einer installierten Leistung von etwa 2800 Megawatt zwischen Rhein und Ruhr. Mit einer Landesplanung pro Windeenergie sind in Nordrhein-Westfalen zwischen 4000 und 4500 Megawatt bis 2020 möglich. Statt konsequent den Ausbau Erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben, macht die Landesregierung jetzt den Kotau vor der etablierten Energiewirtschaft und die Rolle rückwärts in die überholte fossile Energieerzeugung.</p> <p>Die aktuellen Dokumente zu Tagesordnungspunkt 4 sind auf dem <a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMPT14-139.pdf" target="_blank">Server des Landtags NRW</a> zu finden.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Internationales Klimaschutz Thu, 17 Dec 2009 09:56:45 +0000 187 at http://www.wind-energie.de Windenergie liefert im Jahre 2020 ein Viertel des deutschen Strombedarfs http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/windenergie-liefert-im-jahre-2020-ein-viertel-des-deutschen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Rund 200 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien feierten gestern Abend in Anwesenheit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser die symbolträchtige Marke von 25.000 Megawatt installierter Windenergieleistung in Deutschland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, bot in seiner Begrüßungsrede dem Bundesumweltministerium und den zahlreichen Abgeordneten des Deutschen Bundestags eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für den weiteren Ausbau der Windenergie an. "Vor 18 Jahren stand die Windenergie mit leeren Händen da. Heute haben wir die Volljährigkeit erreicht und decken mit 25.000 Megawatt installierter Windenergieleistung bereits über 7 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Wir stehen bereit, mehr Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen. Der Erfolg der Windenergie in Deutschland dokumentiert die Glaubwürdigkeit von Klimaschutz Made in Germany", erklärte Albers mit Blick auf die anstehenden UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen.</p> <p>Die Windenergie liefert mittlerweile Strom für mehr als 25 Millionen Menschen. Bis 2020 werden der Wind an Land und auf hoher See zusammen bereits 25 Prozent des deutschen Strombedarfs bereitstellen. Zusammen mit den anderen erneuerbaren Energien wird in 10 Jahren bereits jede zweite Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Quellen stammen." Vor diesem Hintergrund braucht die deutsche Energieversorung keine Brücktechnologien wie neue Kohlekraftwerke mit CCS-Technologie oder Laufzeitverlängerungen von Kernkraftwerken. Denn die Branche der Erneuerbaren Energien hat die Brücke bereits überschritten", betonte Albers.</p> <p>Die Entwicklung der Windenergie in Deutschland seit Beginn der 90er Jahre zeigt den zukünftigen Weg für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und zukunftssichere Jobs. Bereits heute hat die deutsche Windindustrie über 90.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Weitere Jobs entstehen mit einem verstärkten Ausbau der Windenergie in Deutschland, neuen Exportmärkten, dem Aufbau der Offshore-Technologie und neuen Dienstleistungen. Bis zum Jahre 2020 sind zwischen 200.000 und 250.000 zukunftssichere Jobs allein in der Windenergie möglich.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Onshore Wed, 02 Dec 2009 22:12:09 +0000 186 at http://www.wind-energie.de NRW opfert den Klimaschutz zu Gunsten von Kohlekraftwerken http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/nrw-opfert-den-klimaschutz-zu-gunsten-von-kohlekraftwerken <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die nordrheinwestfälischen Regierungsfraktionen CDU und FDP planen die ersatzlose Streichung des § 26 Landesentwicklungsprogramm. Nach Absatz 2 dieser Vorschrift ist es für die Energieversorgung in NRW anzustreben, dass insbesondere einheimische und regenerierbare Energieträger eingesetzt werden. Am morgigen Freitag führt der Landtag in Düsseldorf eine öffentliche Anhörung zum Änderungsantrag von CDU und FDP durch.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"CDU und FDP torpedieren mit diesem Gesetzesänderungsantrag die Klimaschutzziele der&nbsp; Bundesregierung. Die Meseberger Beschlüsse zur Klima- und Energiepolitik vom August 2007 müssen von Bund und Ländern gemeinsam umgesetzt werden. Nordrhein-Westfalen opfert jetzt sein energiepolitisches Bekenntnis zur Nutzung einheimischer und erneuerbarer Energieträger zu Gunsten von bis zu elf neuen Kohlekraftwerken. Das ist ein politischer Husarenstreich, dessen Tragweite knapp zwei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen überhaupt nicht abzuschätzen ist", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "So verspielt Deutschland die Integrität und Glaubwürdigkeit von Bundeskanzlerin Merkel beim Klimaschutz."</p> <p>§ 26 Landesentwicklungsprogramm bildet bislang die landesplanerische Grundlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und für den umweltverträglichen Umbau der Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen. Bezug auf den § 26 nahm nicht zuletzt auch das Oberverwaltungsgericht Münster im Urteil vom 3. September 2009 (Az.: 10 D 121/07.NE). Es monierte, dass der Rat der Stadt Datteln bei der Baugenehmigung des Steinkohlekraftwerks "…auch die Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms und des Landesentwicklungsplans zur ressourcen- und klimaschützenden Energienutzung nicht hinreichend berücksichtigt (habe)." Das OVG Münster hat den Bebauungsplan Nr. 105 – E.ON Kraftwerk – der Stadt Datteln aufgehoben, die Bezirksregierung Münster einen Baustopp erlassen.</p> <p>"Die nun von CDU und FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag angestrebte ersatzlose Streichung des § 26 Landesentwicklungsprogramm versucht, das Urteil des OVG Münster nachträglich zu kippen. Bis zu elf neue Steinkohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen will die Regierung Rüttgers mit diesem durchsichtigen Manöver retten. Damit steigt Nordrhein-Westfalen aus dem Klimaschutz aus und setzt voll auf Kohle, die nicht einmal aus heimischen Zechen kommt, sondern aus Australien importiert wird", betonte Albers.</p> <p>Das Ansinnen von CDU und FDP fügt sich nahtlos in die Reihe neuer Hemmnisse gegen erneuerbare Energien durch die Regierung Rüttgers ein. Seit dem Amtsantritt im Jahr 2005 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung den Ausbau der Windenergie massiv behindert. Durch die Einführung von hoch ineffizienten Höhenbegrenzungen, Abstandsregelungen und Kompensationsleistungen bleiben derzeit viele für die Windenergie geeignete Flächen ungenutzt. Aktuell drehen sich Windräder mit einer installierten Leistung von etwa 2800 Megawatt zwischen Rhein und Ruhr. Mit einer Landesplanung pro Windeenergie sind in Nordrhein-Westfalen zwischen 4000 und 4500 Megawatt bis 2020 möglich. Statt konsequent den Ausbau Erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben, macht die Landesregierung jetzt den Kotau vor der etablierten Energiewirtschaft und die Rolle rückwärts in die überholte fossile Energieerzeugung.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Umwelt Thu, 26 Nov 2009 09:48:03 +0000 185 at http://www.wind-energie.de Windindustrie im Spannungsfeld von Klimaschutz und Technologietransfer http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/windindustrie-im-spannungsfeld-von-klimaschutz-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergie- und Entwicklungsdialog 2009 am 9. und 10. November 2009 in Berlin</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Einen Monat vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen diskutiert die Windindustrie in Deutschland mit internationalen Partnern Anforderungen an den Technologietransfer zur Marktentwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Unter welchen Voraussetzungen kann Technologie transferiert werden, um den Klimaschutz zu beschleunigen? Wie kann das Klimaregime wiederum den Ausbau der Windindustrie forcieren? Diese Fragen stehen im Fokus des Windenergie- und Entwicklungsdialogs 2009 am 9. und 10. November 2009 in Berlin.</p> <p>Das TERNA-Windenergieprogramm der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, des VDMA Fachverbands Power Systems (VDMA PS) und des Bundesverbands WindEnergie (BWE) veranstaltet zum vierten Mal den jährlichen Windenergie- und Entwicklungsdialog. Insgesamt nutzen mehr als 150 deutsche und internationale Gäste, Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und internationalen Organisationen die zwei Veranstaltungstage zum intensiven Ideen- und Erfahrungsaustausch.</p> <p>Der erste Tag ist dem "Technologietransfer als Element der Marktentwicklung von Windenergie in Entwicklungs- und Schwellenländern" gewidmet. Die Rolle des Technologietransfers beim Ausbau der Windenergie und Aufbau nationaler Windindustrien wird im internationalen Kontext verglichen. Diese Analyse wird durch Erfahrungsberichte eines internationalen sowie eines lokalen Anlagenherstellers ergänzt.</p> <p>Die zweite Hälfte der Veranstaltung ist Vertretern aus acht Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas gewidmet, welche die Marktentwicklung von Windenergie in ihrem Land darstellen und ihre Erwartungen an den Technologietransfer formulieren. Internationale und lokale Hersteller diskutieren im Anschluss Chancen und Herausforderungen anhand konkreter Beispiele aus den Regionen. Der Abschlussdialog soll die Erwartungen der Entwicklungs- und Schwellenländer an einen erfolgreichen Technologietransfer einerseits, und die Voraussetzungen und Anforderungen der deutschen Windbranche an diesen andererseits zusammenführen.</p> <p>Der Fokus des zweiten Veranstaltungstags liegt auf der "Wirkung des internationalen Klimaregimes auf den Ausbau der Windenergienutzung in Entwicklungs- und Schwellenländern". Nach einem Überblicksvortrag ziehen sowohl deutsche als auch internationale Vertreter aus Politik und Wirtschaft eine Bilanz über die Wirkung bestehender Instrumente und formulieren ihre Erwartungen an ein post-2012 Klimaregime. Im zweiten Veranstaltungsteil diskutieren Vertreter der Privatwirtschaft den Beitrag des Clean Development Mechanism (CDM) auf die Finanzierung von Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern und erörtern den Nutzen des Instruments für die deutsche Energiebranche. In einer abschließenden Round-Table-Diskussion werden die unterschiedlichen Perspektiven zusammengeführt und Empfehlungen für das in Kürze in Kopenhagen verhandelte neue Klimaregime entwickelt.</p> <p>Beide Veranstaltungen sind in einen einwöchigen Workshop des TERNA-Windenergieprogramms der GTZ zum Thema Netzintegration von Windenergie eingebettet. An dem Workshop nehmen 50 Fach- und Führungskräfte aus 9 Entwicklungs- und Schwellenländern teil. Das TERNA Windenergieprogramm wird vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Internationales Klimaschutz Sun, 08 Nov 2009 22:12:05 +0000 184 at http://www.wind-energie.de Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP bestätigt maßgebliche Rolle der Erneuerbaren Energien für die künftige Energieversorgung http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/koalitionsvertrag-von-cdu-csu-und-fdp-bestaetigt-massgebliche-rolle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP finden sich einige wichtige Aussagen zur zukünftigen Erneuerbare-Energien-Politik. Auch die neue Koalition aus Union und FDP ist von der Notwendigkeit des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien überzeugt und betont die enormen Potenziale für Innovation, Wachstum und Beschäftigung, die der Umbau des Energiesystems mit sich bringen wird. Die angekündigte Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke betrachtet die Branche jedoch als falsche Weichenstellung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Den Hauptanteil an der Energieversorgung sollen in der Zukunft die Erneuerbaren Energien übernehmen. Dazu wollen CDU, CSU und FDP deren Ausbau entsprechend den bestehenden Zielvorgaben fördern sowie das EEG und den unbegrenzten Einspeisevorrang erhalten. „Mit dem Bekenntnis zum Erhalt des EEG und der Beibehaltung der Vorrangregelung wurde eine der zentralen BWE-Forderungen berücksichtigt. Damit wird an einer der wichtigsten Grundlagen der Erfolgsgeschichte der Windenergie in Deutschland festgehalten“, so Hermann Albers, Präsident des BWE.</p> <p>Die zukünftige Bundesregierung will die Speicherfähigkeit der erneuerbaren Energien befördern, dies ist aus Sicht des BWE zu begrüßen. Ebenso wird die künftige Marktfähigkeit der Erneuerbaren Energien gefordert. In der EEG-Novelle von 2008, in Kraft seit dem 1.1.2009, sei man der letzteren Forderung mit der Einführung klarer Regeln für die Direktvermarktung bereits nachgekommen. Hier müsse nun die Akzeptanz beobachtet werden.</p> <p>„Ein wichtiges Signal ist die Ankündigung, dass für eine gleichmäßige Versorgung ein Stetigkeitsbonus eingeführt werden soll“, so Albers. Der BWE werde sich an der Weiterentwicklung bereits bestehender Konzepte und an deren Umsetzung beteiligen. Die Förderung einer bedarfsgerechten Einspeisung sei aus Sicht des Verbandes eine zentrale Vorbedingung für die künftige Marktfähigkeit der erneuerbaren Energien im Strommarkt. Insofern komme dieser Schritt zur rechten Zeit.</p> <p>Speziell im Bereich der Windenergie will sich die Bundesregierung zukünftig für verbesserte Rahmenbedingungen für das Repowering einsetzen. Wie diese Verbesserungen jedoch konkret ausgestaltet sein könnten, dazu wird in der Vereinbarung keine Angabe gemacht. Albers: „Hierzu wird der BWE in den kommenden Monaten weitere Vorschläge liefern“.</p> <p>Planungssicherheit für Offshore-Windkraftanlagen wird ebenfalls explizit im Koalitionsvertrag angeführt. Die termingerechte Anbindung der Offshore-Windparks an das Stromnetz ist laut Vertragswerk zügig und effektiv zu realisieren. Aus Sicht des BWE sind Planungssicherheit und vor allem ein rascher Netzausbau sowohl für den Ausbau auf See als auch für den Ausbau an Land zu meistern.</p> <p>Überraschend ist die Ankündigung, dass zukünftig der EEG-Erfahrungsbericht in einem Drei-Jahres-Rhythmus vorgelegt werden wird, und dass bereits mit Wirkung zum 1.1.2012 eine EEG-Novelle auf den Weg gebracht werden soll. Diese nicht unerhebliche Beschleunigung erfordere, dass die Hersteller, Planer und Investoren nicht in kurzen Abständen mit neuen Bewertungen und Tarifdiskussionen verunsichert werden. „Es muss nun schnell Sicherheit über die entsprechenden Rahmenbedingungen vermittelt werden, sonst wird die Entwicklung der Windenergie abgebremst“, so Albers.</p> <p>Was die Laufzeitverlängerung für die Kernenergie betrifft, zeigt sich ein deutlicher Interpretationsunterschied zwischen den Regierungsfraktionen und der Branche der Erneuerbaren: Während im Koalitionsvertrag die Kernenergie als notwendige „Brückentechnologie“ bis zum zukünftigen Rundum-Einsatz der erneuerbaren Energien dargestellt wird, sehe die Windbranche in der Laufzeitverlängerung für diese Grundlastkraftwerke ein deutliches Hemmnis für den künftigen raschen Ausbau von Grünstromkapazitäten.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung EEG Sat, 24 Oct 2009 09:58:47 +0000 183 at http://www.wind-energie.de BWE informiert am 17. Oktober 2009 in Kassel über Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten kleiner Windenergieanlagen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/bwe-informiert-am-17-oktober-2009-kassel-ueber-einsatz-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Nachfrage nach Kleinwindanlagen ist enorm gestiegen, melden zahlreiche Hersteller von Kleinwindanlagen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Kleinwindanlagen bieten Jedermann die Möglichkeit, durch einen eigenen Rotor auf dem heimischen Grundstück, dem Haus- oder Stalldach, umweltfreundlich Energie&nbsp; zu erzeugen. Auch in Hybridsystemen, d.h. in Kombination mit anderen erneuerbaren Energieanlagen, stehen Kleinwindanlagen heute zur Verfügung", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverband WindEnergie. "Kleinwindanlagen fördern die Akzeptanz der erneuerbaren Energien und bringen die Idee von verantwortungsvoll und CO2-frei erzeugter Energie direkt zu den Menschen. Die Familien können so ihren Anteil zum Klimaschutz leisten."</p> <p>Der BWE informiert über das interessante und aktuelle Thema "Nutzung von Kleinwindenergieanlagen" in einem Symposium am 17. Oktober 2009 in Kassel. Hier wird über die verschiedenen Bauweisen, Anlagentypen und am Markt vorhandenen Modelle genauso informiert wie über besonders geeignete Standorte und innovative Nutzungsmöglichkeiten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Bau und Betrieb von Kleinwindanlagen, die in jedem Bundesland unterschiedlich sind, werden ebenso dargestellt. Präsentiert werden in Kassel auch neue Messmethoden, die eine Wirtschaftlichkeitsberechnung von Kleinwindanlagen an jedem Standorten im Voraus abschätzbar machen. Den Bogen schließt der momentane Stand der Zertifizierung von Kleinwindanlagen. Denn standardisierte Angaben zur Ertrags- und Betriebssicherheit sind für jeden Betreiber genauso notwendig wie für die Versicherer der Anlage.</p> <p>Programm und Anmeldung: <a href="http://www.bwe-seminare.de" title="www.bwe-seminare.de">www.bwe-seminare.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Kleinwind Mon, 12 Oct 2009 09:59:23 +0000 182 at http://www.wind-energie.de Windenergie liefert Strom für mehr als 25 Mio. Menschen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/windenergie-liefert-strom-fuer-mehr-als-25-mio-menschen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ochsenfurt-Erlach. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat heute den Startknopf einer Windenergieanlage des Windparks Ochsenfurt-Erlach bei Würzburg gedrückt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Mit dieser Anlage überschreitet die Windenergie in Deutschland die Marke von 25.000 Megawatt installierter Leistung. Dieser Meilenstein verdeutlicht das riesige Potenzial der Windenergie für den Klimaschutz. Die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien und damit auch der Windenergie braucht weiterhin stabile politische Rahmenbedingungen. Denn jeder muss wissen: Wer auf Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken setzt, gefährdet tausende Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren", erklärte Bundesminister Gabriel im fränkischen Ochsenfurt-Erlach.</p> <p>Die Windenergie ist Pionier und Schlüsseltechnologie der Erneuerbaren Energien in unserem Land. Seit den Anfängen in den frühen 90er Jahren hat die Windenergie ihren Anteil an der Stromproduktion auf heute etwa 7 Prozent gesteigert. "Die Windenergie liefert mittlerweile Strom für mehr als 25 Millionen Menschen", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Und die Erfolgsgeschichte der Windenergie geht weiter. Bis 2020 wird der Wind an Land und auf hoher See zusammen bereits 25 Prozent des deutschen Stromverbrauchs bereitstellen."</p> <p>Einen erheblichen Anteil daran kann auch das größte Bundesland Bayern leisten. Im Freistaat drehen sich aktuell gerade einmal etwa 370 Windräder mit einer Leistung von etwas über 400 Megawatt. Doch das Potenzial ist bei weitem nicht ausgereizt. Über 10.000 Megawatt sind mit modernen Windenergieanlagen in Bayern möglich. "Um dieses Potenzial auch nutzen zu können, muss die Staatsregierung den Ausbau der Windenergie im Freistaat ganz oben auf die Tagesordnung setzen", forderte Albers.</p> <p>Bayern hat im nationalen Vergleich erheblichen Nachholbedarf. Deutlich kleinere Bundesländer mit vergleichbarem Windpotenzial wie etwa Sachsen-Anhalt sind dem Freistaat meilenweit enteilt und profitieren von der Windenergie. Über 44 Prozent Anteil am Stromverbrauch in Sachsen-Anhalt sprechen im Vergleich zu unter einem Prozent in Bayern eine deutliche Sprache. Zahlreiche bayrische Unternehmen&nbsp; profitieren bereits heute von der Windenergie - über 5.000 Menschen haben schon einen zukunftssicheren Arbeitsplatz. "Mit einem verstärkten Ausbau der Windenergie in Bayern können weitere qualifizierte Arbeitsplätze entstehen und Überkapazitäten aus der Automobilindustrie aufgefangen werden", so Albers. "Die Entwicklung der Windenergie in Deutschland in den letzten 20 Jahren zeigt Bayern den Weg. Die Windenergie ist der Schlüssel für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und zukunftssichere Jobs."</p> <p>Aktuell stellt die deutsche Windindustrie über 90.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Weitere Jobs entstehen mit einem verstärkten Ausbau der Windenergie in Deutschland, neuen Exportmärkten, dem Aufbau der Offshore-Technologie und neuen Dienstleistungen. Bis zum Jahre 2020 sind zwischen 200.000 und 250.000 zukunftssichere Jobs allein in der Windenergie möglich.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Onshore Wed, 23 Sep 2009 22:05:44 +0000 181 at http://www.wind-energie.de Raumordnungsplan für die Außenwirtschaftszone schafft Planungs- und Investitionssicherheit für die deutsche Offshoreindustrie http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/raumordnungsplan-fuer-die-aussenwirtschaftszone-schafft-planungs-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Bundesregierung hat in der heutigen Kabinettssitzung den Raumordnungsplan für die Meeresnutzung in der Außenwirtschaftszone (AWZ) der Nordsee verabschiedet. Die Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gibt erstmals einen rechtlichen Rahmen für die unterschiedlichen Nutzungen auf dem Meer, insbesondere zwischen der Offshore-Windenergie, dem Meeresumweltschutz oder der Schifffahrt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Der Raumordnungsplan für die Außenwirtschaftszone bringt Investitions- und Planungssicherheit für die Offshoreindustrie in Deutschland", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Nach der EEG-Novelle 2009 setzt der heute verabschiedete Raumordnungsplan ein weiteres positives Signal für den Beginn der Windenergie auf hoher See."</p> <p>Die Offshore-Windenergie ist neben dem Neubau an Land und dem Repowering das dritte Standbein für den Ausbau der Windenergie in Deutschland. Bis 2020 erwartet der Bundesverband WindEnergie 10.000 Megawatt installierter Leistung in Nord- und Ostsee. Zusammen mit dann 45.000 Megawatt installierter Leistung an Land wird der Anteil des Windstroms am Stromverbrauch von heute rund 7 Prozent auf über 25 Prozent steigen.</p> <p>Der heutige Raumordnungsplan AWZ regelt eine erste Tranche von ca. 11.000 Megawatt. Die Festlegungen tragen der "Strategie der Bundesregierung zur Windenergienutzung auf See" sowie dem "Integrierten Klima- und Energieprogramm der Bundesregierung" Rechnung. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 Windkraftanlagen mit einer Kapazität von ca. 25.000 Megawatt zu installieren. "Diese ambitionierte Marke ist nur zu schaffen, wenn weitere Tranchen der Raumordnung für die Nutzung der Windenergie auf hoher See folgen", so Albers.</p> <p>Im europäischen Vergleich wird Deutschland auf hoher See in den nächsten zehn Jahren etwa ein Viertel der insgesamt installierten Leistung stellen, so eine auf der aktuell in Stockholm tagenden Europäischen Offshorekonferenz (<a href="http://www.offshorewind2009.info" title="www.offshorewind2009.info">www.offshorewind2009.info</a>) vorgestellte Studie des europäischen Windenergieverbands EWEA. "Die europäische Gesamtschau zeigt, dass Deutschland seine weltweit führende Position bei der Windenergie an Land auch im Offshorebereich erreichen kann. Dazu müssen die Projekte in Nord- und Ostsee jetzt aber auch realisiert werden", betonte Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Offshore Recht Tue, 15 Sep 2009 22:14:40 +0000 180 at http://www.wind-energie.de Ralf Bischof beendet Geschäftsführung beim Bundesverband WindEnergie http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/ralf-bischof-beendet-geschaeftsfuehrung-beim-bundesverband <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Ralf Bischof beendet seine Tätigkeit als Geschäftsführer beim Bundesverband WindEnergie (BWE). Er arbeitet künftig bei RWE Innogy. Dort wird er im Schwerpunkt im Bereich Onshore-Windenergie tätig sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Ralf Bischof hat seit mehreren Jahren den BWE mitgestaltet und wesentlich zu seiner guten Außendarstellung beigetragen. Er hat den Verband engagiert geführt und durch seine Expertise wichtige Impulse gesetzt. Wir danken ihm für seine hervorragende Arbeit insbesondere während der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes im letzten Jahr", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, im Namen des gesamten Vorstands. "Für seine neuen Aufgaben wünschen wir ihm gutes Gelingen."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Mon, 07 Sep 2009 09:46:54 +0000 179 at http://www.wind-energie.de Nur Erneuerbarer Strom bringt Elektroautos auf die richtige Spur http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/nur-erneuerbarer-strom-bringt-elektroautos-auf-die-richtige-spur <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Bundesregierung verabschiedet morgen in der Kabinettssitzung den nationalen Entwicklungsplan zur Elektromobilität. Der Bundesverband WindEnergie fordert im Vorfeld, dass die Erneuerbaren Energien einen Grundpfeiler des "Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität" stellen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Elektroautos fahren nur dann umweltfreundlich, wenn sie mit erneuerbarem Strom fahren", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Deshalb schlummert in den Pilotversuchen der großen Energieversorger die Gefahr, dass beliebiger Fahrstrom genutzt wird. Notwendig sind aber Konzepte mit Erneuerbarem Strom. Nur so kann die Elektromobilität ihren Beitrag für den Klimaschutz leisten."</p> <p>Die Bundesregierung möchte bis 2020 mehr als eine Million Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf deutsche Straßen bringen. Zahlreiche Projektanträge der Erneuerbaren Energien-Branche belegen bereits heute das hohe Innovationspotenzial und die Investitionsbereitschaft der Erneuerbaren auf diesem Zukunftsfeld. "Für eine erfolgreiche Markteinführung von Elektrofahrzeugen in Deutschland brauchen wir faire, transparente und vor allem unbürokratische Rahmenbedingungen", erklärte Albers. "Es muss möglichst einfach sein, sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen und täglich zu nutzen. Hier kann die Bundesregierung Innovationen und Wettbewerb fördern und so die Markteinführung unterstützen."</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie schlägt eine Förderung der Erneuerbaren Elektromobilität innerhalb des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) vor. Im Rahmen des so genannten Kombibonus soll die Nutzung erneuerbaren Fahrstroms belohnt werden. Mit einer ausreichend großen Flotte von Elektroautos, die zu Hause und möglichst auch vor dem Büro an das elektrische Netz angeschlossen sind, könnte eine Vielzahl dezentraler Stromspeicher zu einem großen virtuellen Stromspeicher zusammengeschlossen werden. Dieses unter dem Namen "Vehicle to Grid (V2G)" entwickelte Konzept kann so einen wesentlichen Beitrag zur Integration steigender EE-Strommengen in das Versorgungssystem liefern.</p> <p>Der Entwurf für einen Kombikraftwerks-Bonus im Rahmen des EEG liegt seit Anfang Mai auf Eis. Dabei eröffnet der Bonus Deutschland den Weg zu einer weiteren innovativen Exporttechnologie. "Deutschland darf diese Chance im weltweiten Wettbewerb nicht verspielen", appellierte Albers an die Politik. "Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise muss die Politik die Technologien von morgen fördern."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Elektromobilität Mon, 17 Aug 2009 22:05:02 +0000 178 at http://www.wind-energie.de Windindustrie trotzt Wirtschaftskrise http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/windindustrie-trotzt-wirtschaftskrise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Nach einem Rekordwachstum in 2008 stabilisiert sich der Weltmarkt für Windenergieanlagen 2009 auf sehr hohem Niveau. Mit vergleichsweise sehr guter Finanzierungssicherheit gegenüber anderen Branchen und einem stabilen Heimatmarkt im Rücken behaupten deutsche Hersteller und Zulieferer ihre Spitzenstellung beim weltweiten Ausbau der Windenergie. So bringen der Bundesverband WindEnergie und VDMA Power Systems das Ergebnis der aktuellen Wertschöpfungsstatistik auf den Punkt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die deutsche Wertschöpfung an allen weltweit produzierten Anlagen und Komponenten erhöhte sich im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um knapp 30 Prozent auf über 7,9 Milliarden Euro. Der weltweite Gesamtumsatz lag bei etwa 27 Milliarden Euro. Die Exportquote der in Deutschland produzierenden Windenergieanlagenhersteller betrug in 2008 über 80 Prozent. Zusammen mit Installation, Betrieb und Service erwirtschaftete die Windbranche etwa 9,7 Milliarden Euro. 2008 stellten Hersteller und Zulieferer allein etwa 37.000 direkte Arbeitsplätze bereit. Mit den industriellen Vorleistungen, Installation und Infrastruktur sowie Service und Betrieb waren in der gesamten Windbranche rund 90.000 Personen beschäftigt.</p> <p>"Die Windindustrie steht in der Wirtschaftskrise wesentlich besser da als der Durchschnitt des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Der Weltmarkt wird in 2009 eine Verschnaufpause einlegen, um 2010 wieder mit einer Wachstumsrate von bis zu zehn Prozent aufwarten zu können. Die internationalen Märkte sind intakt und bei vernünftigen Projekten steht auch die Finanzierung", kommentierte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems die Entwicklung. Insgesamt rechnen Hersteller und Zulieferer für 2009 mit rund 27.000 Megawatt an Neuinstallationen weltweit, für 2010 mit rund 29.000 Megawatt.</p> <p>"Auch Europa bleibt auf Kurs. Mit der europäischen Erneuerbaren Energien-Richtlinie haben wir EU-weit verlässliche Rahmenbedingungen für ein weiteres Wachstum der europäischen Windbranche bis zum Jahr 2020. Neben Deutschland und Spanien haben sich Italien, Großbritannien und Frankreich als Milliardenmärkte etabliert", so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Der amerikanische Markt wird aufgrund der Finanzkrise in 2009 um bis zu 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr schrumpfen. Der chinesische Markt hingegen legt auch 2009 weiter kräftig zu. "Hier ist zu hoffen, dass der rigorose chinesische Protektionismus abgebaut wird und die deutsche Windindustrie auch von diesem Markt profitieren kann", betonte Herdan.</p> <p>Nach der aktuellen Statistik des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) konnte der Inlandsmarkt im ersten Halbjahr 2009 seine Stellung gegenüber dem Vorjahreszeitraum behaupten. Es wurden 401 Anlagen mit rund 800 Megawatt Gesamtleistung installiert. Insgesamt waren Mitte 2009 20.674 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 24.700 Megawatt installiert.</p> <p>"Wir gehen davon aus, dass der deutsche Markt in 2009 stärker als der Weltmarkt wächst. Mit dem Rückenwind der EEG-Novelle 2009 rechnen wir für 2009 mit rund 2.000 Megawatt neu installierter Leistung - über 300 Megawatt mehr als in den beiden Vorjahren. 2010 sind rund 2.500 Megawatt Neubau in Deutschland realistisch", sagte Albers.</p> <p>Auch in Nord- und Ostsee nimmt die Windenergie Gestalt an. Erste Anlagen stehen bereits im Offshore-Testfeld Alpha Ventus. 100 Megawatt Offshore-Windenergie Leistung werden voraussichtlich Ende des Jahres installiert sein. 2010 werden weitere Windparks im Meer fertig gestellt. "Gerade durch die Realisierung der ersten Offshore-Projekte vor der eigenen Küste werden deutsche Hersteller und Zulieferer auch vom Offshore-Geschäft in anderen europäischen Ländern profitieren", resümierte Herdan. Trotz Wirtschaftskrise ist die Finanzierung zahlreicher Offshore-Windparks aufgrund der verbesserten Rahmenbedingungen und des verstärkten Engagements von Energieversorgern und Großinvestoren gesichert.</p> <p><span class="header2">Die wichtigsten Zahlen:</span></p> <p><strong>Deutsche Windindustrie 2008 (Vergleich zu 2007)</strong></p> <ul> <li>Weltmarktvolumen: 27.300 Mio. Euro (+24 %) / 27.050 MW (+38 %)</li> <li>Deutsche Wertschöpfung Anlagen und Komponenten: 7.950 Mio. Euro (+30 %)</li> <li>Deutsche Wertschöpfung inkl. Dienstleistung: 9.700 Mio. Euro (+28 %)</li> <li>Deutsche Exportquote (Hersteller mit Produktion in Deutschland): 81 %</li> <li>Arbeitsplätze Hersteller und Zulieferer direkt: ca. 37.000</li> <li>Arbeitsplätze inkl. Vorleistungen und Dienstleistungen direkt und indirekt ca. 90.000</li> </ul> <p><strong>Inlandsmarkt 1. Halbjahr 2009</strong></p> <ul> <li>Neue Windenergie-Kapazitäten in Deutschland: 802 MW (+/-0 % im Vergleich zum 1.Hj. 2008)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität in Deutschland zum 30.6.2009: 24.694 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Niedersachen: 6.210 MW (+ 183 MW seit 31.12.2008)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Brandenburg: 3.969 MW (+ 200 MW seit 31.12.2008)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Sachsen-Anhalt: 3.153 MW (+ 139 MW seit 31.12.2008)</li> </ul> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a class="file-link" title="Status der Windenergienutzung in Deutschland - Stand 30.06.2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/windindustrie-trotzt-wirtschaftskrise/dewi-statistik-gesamt-2009.pdf">Status der Windenergie in Deutschland, DEWI GmbH</a><br /><a class="file-link" title="Aufstellungszahlen für das erste Halbjahr 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/windindustrie-trotzt-wirtschaftskrise/dewi-wea-1hj-2009.pdf">Aufstellungszahlen für das erste Halbjahr 2009, DEWI GmbH</a><br /><a class="file-link" title="Aufstellungszahlen für das erste Halbjahr 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/windindustrie-trotzt-wirtschaftskrise/dewi-wea-1hj-2009.pdf">Präsentationfolien der Pressekonferenz von DEWI, BWE und VDMA</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/windindustrie-trotzt-wirtschaftskrise/dewi-statistik-gesamt-2009.pdf" type="application/pdf; length=422600" title="dewi-statistik-gesamt-2009.pdf">Status der Windenergienutzung in Deutschland - Stand 30.06.2009</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Regionale Wertschöpfung Unternehmen Wed, 22 Jul 2009 22:04:57 +0000 177 at http://www.wind-energie.de www.ee-blog.de nimmt die Energiepolitik unter die Lupe http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/wwwee-blogde-nimmt-die-energiepolitik-unter-die-lupe <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Unter <a href="http://www.ee-blog.de" title="www.ee-blog.de">www.ee-blog.de</a> finden Sie ab heute ein journalistisches Internetangebot, das sich kritisch mit der Berichterstattung der deutschen Medien zur Energiepolitik auseinandersetzt. Es nimmt die kleinen Ungereimtheiten, aber auch die falschen Darstellungen über das Potenzial der Erneuerbaren Energien unter die Lupe.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><a href="http://www.ee-blog.de" title="www.ee-blog.de">www.ee-blog.de</a> ist ein gemeinsames Internetangebot vom Bundesverband WindEnergie und dem Bundesverband Erneuerbare Energie. Der Blog möchte über das große Potenzial der Erneuerbaren Energien für die Energieversorgung in Deutschland aufklären. Er versteht sich als starke Stimme für die ERNEUERBAREN in der medialen Auseinandersetzung mit der etablierten Energiewirtschaft. Wir freuen uns über eine Verlinkung mit anliegendem Banner von Ihrem Internetauftritt auf <a href="http://www.ee-blog.de" title="www.ee-blog.de">www.ee-blog.de</a>.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Ulf Gerder, 030-28482121 oder Daniel Kluge, 030-27581700<br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">kontak</span> [at] <span class="d">ee-blog [dot] de</span></span></p> <p>P.S. Um es vorweg zu nehmen: Die Diskussion über den "richtigen" Weg in der Energiepolitik wird oftmals mit sehr viel Ideologie und Emotion geführt. Der Störfall Krümmel etwa mag als Paradebeispiel dienen. Das macht extrem viele Kommentare wahrscheinlich, die seriös moderiert werden müssten. Dazu fehlt uns leider die Zeit. Wir freuen uns aber über jedes Feedback an&nbsp; kontakt[et]ee-blog.de.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Thu, 16 Jul 2009 09:46:19 +0000 176 at http://www.wind-energie.de BWE: Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes unterstützt den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/bwe-novelle-des-bundesnaturschutzgesetzes-unterstuetzt-den-ausbau <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesrat hat heute das Gesetz zur Neuregelung des Naturschutzes und der Landschaftspflege verabschiedet. Die Zielbestimmungen des Gesetzes enthalten in Paragraph 1 nun ausdrücklich ein klares Bekenntnis zum Ausbau Erneuerbarer Energien.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Formulierung '… dem Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung insbesondere durch zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien kommt eine besondere Bedeutung zu,' verankert die Erneuerbaren Energien im <abbr title="Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) umfasst seit der Föderalismusreform 2006 vor allem unmittelbar wirkende Regelungen, die durch Regelungen auf Landesebene spezifiziert und ergänzt werden. Naturschutz und Landschaftspflege sind Kern des Gesetzes."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term88" title="Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) umfasst seit der Föderalismusreform 2006 vor allem unmittelbar wirkende Regelungen, die durch Regelungen auf Landesebene spezifiziert und ergänzt werden. Naturschutz und Landschaftspflege sind Kern des Gesetzes.">Bundesnaturschutzgesetz</a></abbr> an exponierter Stelle," sagte Ralf Bischof, Geschäftsführer des Bundesverbands WindEnergie. "Hervorzuheben ist, dass dieses klare Bekenntnis auf Drängen der Parlamentarier in die Novelle gelangt ist."</p> <p>Der Regierungsentwurf hatte noch die Bedeutung der Erneuerbaren Energien im Gegensatz zum bisherigen Gesetz komplett ignoriert. Der Bundesrat folgt heute den Änderungen des Bundestags zu den Zielbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes. Ferner bestätigte die Länderkammer eine positive Regelung für die Planung von Offshore Windparks außerhalb festgelegter Vorranggebiete in den derzeit vorliegenden Raumordnungsentwürfen für die ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ) von Nord- und Ostsee.</p> <p>Windenergie ist Umweltschutz, denn vermiedene Schadstoffemissionen helfen nicht nur die nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Die Windenergie trägt auch einen erheblichen Anteil dazu bei, dass Mensch, Tier und Natur in einer gesünderen Umwelt zusammen (über) leben können. Deshalb müssen Natur- und Klimaschutz Hand in Hand gehen und aufeinander abgestimmt werden. "Für diese Abstimmung bietet die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes einen neuen Rahmen", so Bischof. "Der Klimawandel führt zu einem Verlust der Artenvielfalt und zum Wandel von Lebensräumen. Der Ausbau der Windenergie ist eine wichtige Stellschraube für effektiven Klimaschutz."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Naturschutz Offshore Planung Umwelt Fri, 10 Jul 2009 12:50:43 +0000 175 at http://www.wind-energie.de Albers: Global Wind Day 2009 bringt die Windenergie den Menschen näher http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/albers-global-wind-day-2009-bringt-die-windenergie-den-menschen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Rund um den 15. Juni 2009 findet in über 20 Ländern der Global Wind Day 2009 statt. Es ist der erste weltweite Aktionstag zugunsten der Windenergie. Unter dem Banner des Global Wind Day informieren weltweit Veranstaltungen und Events über die Bedeutung der Windenergie für die Energieversorgung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Der Global Wind Day versteht sich als Informationskampagne, die über die wirtschaftliche wie ökologische Bedeutung der Windenergie aufklären will. Er bringt die Windenergie dem einzelnen Menschen näher – sei es mittels einer Lichtillumination im Herzen Berlins am Samstag abend, sei es auf über 30 Veranstaltungen in allen Teilen Deutschlands oder mittels einer Brötchentüte", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie in der Bäckerei "Backmühle" in Berlin-Mitte.</p> <p>Der weltweite Aktionstag zugunsten der Windenergie will Menschen bewegen, sich mit dem Potenzial der Windkraft auseinander zu setzen. Gleichzeitig beantwortet er die Frage, wie wir die Stromversorgung der Zukunft gestalten wollen. "Schon in 11 Jahren kann jede vierte Kilowattstunde Strom aus einer Windenergieanlage kommen – und jede zweite aus erneuerbaren Quellen. Zusammen werden Wind, Sonne &amp; Co. im Jahre 2020 bereits 47 Prozent am Stromverbrauch bereitstellen. Die Stromversorgung der Zukunft ist erneuerbar", betonte Albers zum Auftakt der Veranstaltungen rund um den Global Wind Day.</p> <p>Berlin wird Schauplatz des bundesweiten Startschusses für den deutschen Global Wind Day 2009. Parallel zur langen Nacht der Wissenschaften kommt der Wind nach Berlin. Am Samstag, den 13. Juni beginnen wir gegen 22.00 Uhr mit einer eindrucksvollen Mega-Lichtbildprojektion in der Berliner Innenstadt. Aus der Panoramabar des Kunsthauses Tacheles (Oranienburger Straße 54-65 a, 10117 Berlin, <a href="http://www.tacheles.de" title="www.tacheles.de">www.tacheles.de</a>) bringt Lichtkünstler Paul Estrell die Windenergie in die Berliner City.</p> <p>Vom 13. bis 20. Juni 2009 präsentiert der Bundesverband WindEnergie mit freundlicher Unterstützung der REpower Systems AG, der eviag AG, der Seeba GmbH, der Windwärts Energie GmbH, des Oldenburger Energieclusters sowie der Ströer Megaposter GmbH auf dem 660 Quadratmeter großen Nightscreen am Schöneberger Gasometer (<a href="http://www.megaposter.de" title="www.megaposter.de">www.megaposter.de</a>) Lichtkunst getreu dem Motto "Der Wind kommt in die Hauptstadt".</p> <p>Mehr Infos zu den einzelnen Veranstaltungen im Rahmen des Global Wind Day 2009 in Deutschland entnehmen Sie bitte der anliegenden Liste sowie auch dem Internetangebot unter <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a>. Weiteres Bildmaterial in höherer Auflösung auf Anfrage.</p> <p><strong>Download:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Regionale Veranstaltungen zum Global Wind Day 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/albers-global-wind-day-2009-bringt-die-windenergie-den-menschen-naeher/gwd-veranstaltungen-0.pdf">Liste der Veranstaltungen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/albers-global-wind-day-2009-bringt-die-windenergie-den-menschen-naeher/gwd-veranstaltungen-0.pdf" type="application/pdf; length=187454" title="gwd-veranstaltungen-0.pdf">Regionale Veranstaltungen zum Global Wind Day 2009</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Thu, 11 Jun 2009 09:59:42 +0000 174 at http://www.wind-energie.de Global Wind Day 2009 - Der Wind kommt am 13. Juni 2009 in die Hauptstadt http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/global-wind-day-2009-der-wind-kommt-am-13-juni-2009-die-hauptstadt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin wird Schauplatz des bundesweiten Startschusses für den deutschen Global Wind Day 2009. Parallel zur langen Nacht der Wissenschaften kommt der Wind nach Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Samstag, den 13. Juni beginnen wir gegen 21.30 Uhr mit einer eindrucksvollen Mega-Lichtbildprojektion in der Berliner Innenstadt. Aus der Panoramabar des Kunsthauses Tacheles (<a href="http://www.tacheles.de" title="www.tacheles.de">www.tacheles.de</a>) bringt Lichtkünstler Paul Estrell die Windenergie in die Berliner City.</p> <p>Vom 13. bis 20. Juni 2009 präsentiert der Bundesverband WindEnergie mit freundlicher Unterstützung der REpower Systems AG, der eviag AG, der Seeba GmbH, der Windwärts GmbH, des Oldenburger Energieclusters sowie der Ströer Megaposter GmbH ab ca. 21.30 Uhr auf dem 660 Quadratmeter großen Nightscreen am Schöneberger Gasometer Lichtkunst getreu dem Motto "Der Wind kommt in die Hauptstadt".</p> <p>"Die Windenergie ist ein starkes Zugpferd für Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und zukunftsfeste Arbeitsplätze. Der Global Wind Day 2009 zeigt den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort das riesige Potenzial der Windenergie.</p> <p>Ich wünsche allen Veranstaltungen des Global Wind Day viel Erfolg", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel als Schirmherr des diesjährigen Global Wind Day 2009 in Deutschland.</p> <p>Rund um den 15. Juni 2009 findet in über 20 Ländern der Global Wind Day 2009 statt. Es ist der erste weltweite Aktionstag zugunsten der Windenergie. Rund um den 15. Juni 2009 informieren weltweit Veranstaltungen und Events über die Bedeutung der Windenergie für die Energieversorgung. Der Global Wind Day versteht sich als Informationskampagne, die über die wirtschaftliche wie ökologische Bedeutung der Windenergie aufklären will. Er will Menschen bewegen, sich mit dem Potenzial der Windkraft auseinanderzusetzen. Gleichsam adressiert er in der Öffentlichkeit die Frage, wie wir die Stromversorgung der Zukunft gestalten wollen. Wie in vielen anderen Nationen weltweit wird auch in Deutschland der Tag mit zahlreichen Aktionen begleitet. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Global Wind Day 2009 in Deutschland unter <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a>, weltweit unter <a href="http://www.globalwindday.org" title="www.globalwindday.org">www.globalwindday.org</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Mon, 08 Jun 2009 09:52:55 +0000 173 at http://www.wind-energie.de Windenergieanlagen stabilisieren das Stromnetz wie konventionelle Kraftwerke http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/windenergieanlagen-stabilisieren-das-stromnetz-wie-konventionelle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Bundesregierung hat heute die Verordnung zu Systemdienstleistungen durch Windenergieanlagen im Kabinett beschlossen. Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung im Bundesgesetzblatt – ohne Beteiligung von Bundestag und -rat – in Kraft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Systemdienstleistungsverordnung für Windenergieanlagen erhöht die Sicherheit und Stabilität der Stromnetze auch bei deutlich wachsenden Windstromanteilen im Netz", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Die heute verabschiedete Regelung treibt die technische Entwicklung auf diesem Zukunftsfeld voran. Deutschland kann seinen weltweiten Technologievorsprung in der Windenergietechnologie nun mit klaren Regeln auf das Gebiet der Frequenz- und Spannungshaltung durch Windenergieanlagen ausdehnen."</p> <p>Bereits die dena Netzstudie I und der EEG-Erfahrungsbericht 2007 betonten, dass Windenergieanlagen künftig verstärkt Eigenschaften konventioneller Kraftwerke zu erfüllen haben. Die Systemdienstleistungsverordnung schafft hierfür nun einen verlässlichen Rechtsrahmen und stellt so die Weichen für einen weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland. Bis 2020 sind in Deutschland nach Berechnungen des BWE moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese 55.000 MW werden dann rund 150 Mrd. Kilowattstunden Strom ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall im Jahr produzieren. "Schon in 11 Jahren kann jede vierte Kilowattstunde Strom aus einer Windenergieanlage kommen – und jede zweite aus erneuerbaren Quellen. Zusammen werden Wind, Sonne und Co. im Jahre 2020 bereits 47 Prozent am Stromverbrauch bereitstellen. Die Stromversorgung der Zukunft ist erneuerbar", betonte Albers.</p> <p>Die Windenergie übernimmt künftig deutlich mehr Verantwortung für die Netzsicherheit in Deutschland. Betreiberinnen und Betreiber von Windenergieanlagen werden durch die Systemdienstleistungsverordnung verpflichtet, zur Netzregelung beizutragen. Dabei schreibt die Verordnung keine spezifische Technologie für die Windenergieanlage vor, sondern setzt auf Technologieoffenheit und stellt auf die Charakteristik der Stromeinspeisung am Netzverknüpfungspunkt ab. Für neu in Betrieb gehende Windenergieanlagen werden die Anforderungen der Systemdienstleistungsverordnung ab Mitte 2010 zu Vergütungsvoraussetzungen; sie erhalten eine erhöhte <abbr title="Die Anfangsvergütung ist eine erhöhte Vergütung für Strom aus WEA. Sie wird nach EEG ab der Inbetriebnahme mindestens fünf (Onshore) beziehungsweise zwölf Jahre (Offshore) gezahlt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term86" title="Die Anfangsvergütung ist eine erhöhte Vergütung für Strom aus WEA. Sie wird nach EEG ab der Inbetriebnahme mindestens fünf (Onshore) beziehungsweise zwölf Jahre (Offshore) gezahlt">Anfangsvergütung</a></abbr>, um die Mehrkosten zu decken. Betreiberinnen und Betreiber bestehender Anlagen können unter bestimmten Bedingungen einen zeitlich befristeten Bonus erhalten, wenn sie ihre Windenergieanlagen entsprechend nachrüsten.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Netze Technik Wed, 27 May 2009 10:02:33 +0000 171 at http://www.wind-energie.de Auftakt des Global Wind Day 2009 mit den Gewinnern des Fotowettbewerbs http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/auftakt-des-global-wind-day-2009-mit-den-gewinnern-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die zahlreichen Veranstaltungen, die anlässlich des Global Wind Day am 15. Juni organisiert werden, sind jetzt auf der neuen, interaktiven Google Karte verzeichnet <a href="http://www.globalwindday.org/index.php" title="www.globalwindday.org/index.php">www.globalwindday.org/index.php</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Per einfachem Mausklick können alle Aktivitäten an jedem Ort in der Welt angezeigt werden: Führungen durch Windparks, Konferenzen, Ausstellungen, Workshops, Informationstage, Eröffnungen neuer Windparks, Regatten, Marathonläufe, Theateraufführungen... und noch viel mehr! Die Veranstaltungen in Deutschland finden Sie gebündelt unter <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a>. Täglich kommen neue Veranstaltungen dazu.</p> <p>Mit der Bekanntgabe der beiden Gewinner des Global Wind Day Fotowettbewerbs endete eine der ersten Global Wind Day Aktivitäten. David Depasse war eindeutiger Favorit der Expertenjury, die sich aus Vertretern der European Wind Energy Association (EWEA) sowie den Organisatoren des Fotowettbewerbs, National Geographic und Samsung, zusammensetzte. Keith Flammé gewann den Publikumspreis.</p> <p>"Beide Gewinnerfotos bringen die ästhetische Kraft von Windturbinen als Symbole moderner Technologie und sauberer Energie zum Ausdruck. Ohne Worte, und auf sehr direkte Art und Weise, machen diese Bilder deutlich, warum der Großteil der europäischen Bürger Windenergie unterstützen", erklärt Christian Kjaer, Geschäftsführer der EWEA "Insgesamt waren alle eingesandten Bilder von sehr hoher Qualität und die Entscheidung fiel uns nicht leicht. Trotzdem freue ich mich sehr über die Entscheidung der Jury und des Publikums."</p> <p>"Mein Foto möchte zeigen, wie sich die Windräder durch die Reflektion im Wasser in die Landschaft einschmiegen", sagte Keith Flamée. "Das Foto spielt mit den natürlichen Elementen Himmel, Erde, Wasser und natürlich dem Wind." Keith Flammée und David Depasse gewinnen jeweils eine Kamera von Samsung der Modelle GX20 und NV9. Die 25 Nächstplatzierten bekommen je ein Global Wind Day Überraschungspaket.<br /><strong></strong></p> <p><strong>Worum geht es beim Global Wind Day?</strong><br />Der Global Wind Day versteht sich als Informationskampagne, die über die wirtschaftliche wie ökologische Bedeutung der Windenergie aufklären will. Er will Menschen bewegen, sich mit dem Potenzial der Windkraft auseinanderzusetzen. Gleichsam adressiert er in der Öffentlichkeit die Frage, wie wir die Stromversorgung der Zukunft gestalten wollen. Wie in vielen anderen Nationen weltweit wird auch in Deutschland der Tag mit zahlreichen Aktionen begleitet.<br /><strong></strong></p> <p><strong>Bundesweites Startevent in Berlin unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel</strong></p> <p>In Berlin wird ein zentrales Event unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den Rahmen für viele Aktionen in den Regionen Deutschlands bilden. Am Samstag, den 13. Juni beginnen wir mit einer eindrucksvollen Lichtbildprojektion in der Berliner Innenstadt. Gleichzeitig präsentiert der 660 Quadratmeter große Nightscreen in 80 Metern Höhe am Gasometer Schöneberg vom 13. bis 20. Juni 2009 Lichtkunst getreu dem Motto "Der Wind kommt in die Hauptstadt". Den Abschluss der Kick-off Veranstaltungen in Berlin erreicht der Global Wind Day am Sonntagabend am Collegium Hungaricum in Berlin-Mitte mit einer Vorführung der Lichtkunstwerke „windmove“.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Tue, 26 May 2009 09:52:03 +0000 172 at http://www.wind-energie.de Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Schirmherr des Global Wind Day 2009 http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/bundesumweltminister-sigmar-gabriel-schirmherr-des-global-wind-day <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Schirmherrschaft für den Global Wind Day 2009 in Deutschland übernommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Windenergie ist ein starkes Zugpferd für Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und zukunftsfeste Arbeitsplätze. Der Global Wind Day 2009 zeigt den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort das riesige Potenzial der Windenergie. Ich wünsche allen Veranstaltungen des Global Wind Day viel Erfolg", erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zur Übernahme der Schirmherrschaft.</p> <p>Am 15. Juni 2009 findet in über 20 Ländern der Global Wind Day 2009 statt. Es ist der erste weltweite Aktionstag zugunsten der Windenergie. Am 15. Juni sowie dem Wochenende davor informieren weltweit Veranstaltungen und Events über die Bedeutung der Windenergie für die Energieversorgung. Der Global Wind Day versteht sich als Informationskampagne, die über die wirtschaftliche wie ökologische Bedeutung der Windenergie aufklären will. Er will Menschen bewegen, sich mit dem Potenzial der Windkraft auseinanderzusetzen. Gleichsam adressiert er in der Öffentlichkeit die Frage, wie wir die Stromversorgung der Zukunft gestalten wollen. Wie in vielen anderen Nationen weltweit wird auch in Deutschland der Tag mit zahlreichen Aktionen begleitet. Der Bundesverband WindEnergie gibt unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Gabriel mit einem Lichtkunstwerk in der Berliner Innenstadt am Wochenende vor dem 15. Juni den Startschuss für den Global Wind Day in Deutschland.</p> <p>Mehr Infos zu den Veranstaltungen im Rahmen des Global Wind Day 2009 in Deutschland unter&nbsp; <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a>, weltweit unter <a href="http://www.globalwindday.org" title="www.globalwindday.org">www.globalwindday.org</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_image" width="320" height="480" title="Sigmar Gabriel" alt="" src="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/images/press-release/2009/bundesumweltminister-sigmar-gabriel-schirmherr-des-global-wind-day-2009/bmu-sigmar-gabriel.jpg?1297429406" /> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Tue, 19 May 2009 10:00:11 +0000 170 at http://www.wind-energie.de FDP-Wahlprogramm gefährdet Zukunftsbranche des deutschen Mittelstands http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/fdp-wahlprogramm-gefaehrdet-zukunftsbranche-des-deutschen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Liberalen treffen sich ab heute bis zum Sonntag zum 60. Ordentlichen Bundesparteitag in Hannover. Neben den Wahlen zum Präsidium und Bundesvorstand steht vor allem die Debatte des Wahlprogramms zur Bundestagswahl auf der Tagesordnung – u. a. auch die künftige Energiepolitik.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Für die deutsche Windenergiebranche ist die Forderung des FDP-Leitantrags* das internationale Erfolgsmodell EEG durch ein Modell zur Mengensteuerung zu ersetzen, nicht nachvollziehbar", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Damit gefährdet das Wahlprogramm der FDP die Zukunftsbranche des deutschen Mittelstands."</p> <p>Die mittelständisch geprägte Windenergiebranche beschäftigt schon heute über 100.000 Arbeitnehmer, die Erneuerbaren Energien insgesamt stellen mehr als 280.000 Arbeitsplätze bereit. Eine wesentliche Grundlage dieses Erfolgs ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das für den schnellen Ausbau von Wasser, Wind, Sonne, Bioenergie und Geothermie im Stromsektor sorgt. "Das EEG hat sich als Ausbaumotor im Strombereich bewährt. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung hat sich in den letzten 10 Jahren auf über 15 Prozent mehr als verdreifacht", betonte Albers. Das EEG basiert auf dem Stromeinspeisegesetz, dass Anfang der 90er Jahre mit liberaler Regierungsbeteiligung eingeführt wurde. Mittlerweile dient das deutsche Erfolgsmodell EEG weltweit in weit über 40 Ländern als Vorbild zur staatlichen Förderung Erneuerbarer Energien. Mit der im EEG enthaltenen Degression wird Strom aus Erneuerbaren Energien Schritt für Schritt wettbewerbsfähig.</p> <p>Alle Vergleiche belegen, dass kein anderes Fördermodell kostengünstiger und effizienter den Ausbau Erneuerbarer Energien fördert und den Aufbau einer heimischen Industrie bewirkt. Im Gegensatz dazu fördert Großbritannien mit einem dem Mengensteuerungsmodell der FDP vergleichbaren System, dem so genannten Quotenmodell, den Ausbau Erneuerbarer Energien – mit wenig Erfolg. Mit dem Quotenmodell hat ein für die Windenergie so ideales Land wie Großbritannien nur knapp über 3.000 Megawatt Leistung installiert. Deutschland hat die achtfache Menge am Netz – knapp 24.000 Megawatt. Da das System der Mengensteuerung auch keine hinreichende Investitionssicherheit bietet, sind in Großbritannien nahezu ausschließlich Großkonzerne und kaum mittelständische Unternehmen am Ausbau der Windenergie beteiligt. Folge: Eine britische EE-Industrie mit zukunftssicheren Arbeitsplätzen gibt es nicht. Zudem müssen Stromkunden in Großbritannien pro Kilowattstunde aus Erneuerbaren Energien deutlich höhere Preise zahlen.</p> <p>"All diese Fakten belegen eindrucksvoll die Überlegenheit des EEG gegenüber dem Quotenmodell. Ich appelliere im Interesse einer Zukunftssäule des deutschen Mittelstands an die Delegierten des FDP-Parteitags in Hannover, am Erfolgsmodell EEG festzuhalten und von allen Mengensteuerungsexperimenten Abstand zu nehmen. Es ist höchste Zeit, dass sich die FDP ohne Wenn und Aber zum EEG bekennt. In diesem Punkt sind SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS90/Die GRÜNEN und Die LINKE den Liberalen meilenweit voraus“, so Albers.</p> <p><strong>Download: </strong><br /><a class="file-link" title="60. ORD. BUNDESPARTEITAG DER FDP, Hannover, 15. bis 17. Mai 2009" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/fdp-wahlprogramm-gefaehrdet-zukunftsbranche-des-deutschen-mittelstands/l-01.pdf">60. ORD. BUNDESPARTEITAG DER FDP, Hannover, 15. bis 17. Mai 2009</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/fdp-wahlprogramm-gefaehrdet-zukunftsbranche-des-deutschen-mittelstands/l-01.pdf" type="application/pdf; length=397376" title="l-01.pdf">60. ORD. BUNDESPARTEITAG DER FDP, Hannover, 15. bis 17. Mai 2009</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Fri, 15 May 2009 10:03:28 +0000 169 at http://www.wind-energie.de Albers: Wind und Atom passen nicht zusammen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/albers-wind-und-atom-passen-nicht-zusammen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie hält eine Allianz zwischen Kernkraft und Erneuerbaren Energien für eine Mogelpackung. "Längere Laufzeiten von Kernkraftwerken blockieren die Windenergie in Deutschland", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. „Das „Angebot“ der Atomindustrie führt direkt auf einen energiepolitischen Holzweg“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Nutzung der Windenergie und längere Laufzeiten von Kernkraftwerken stehen in einem Systemkonflikt. Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke blockieren den Ausbau der Windenergie. Sie verstopfen Stromnetze und Strommärkte und stellen in der Konsequenz den Vorrang der Erneuerbaren Energien in Frage. "Mit der EEG-Novelle 2009 hat der deutsche Gesetzgeber die Grundlagen für den weiteren Ausbau der Windenergie gesichert. Dieser Schwung darf nicht durch Debatten um den Ausstieg aus dem Ausstieg verspielt werden. Investoren wollen wissen, in welche Richtung es geht", betonte Albers. "Sonst laufen wir in Deutschland Gefahr, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu verpassen."</p> <p>Bis 2020 sind in Deutschland nach Berechnungen des BWE moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 Megawatt an Land und 10.000 Megwatt auf hoher See zu erwarten. Selbst wenn einige Anlagen in Wartung oder im Windschatten liegen: Bei windigen Wetterlagen werden dann weit über 45.000 Megawatt eingespeist, das entspricht mehr als der Summe aller Grundlastkraftwerke in Deutschland. "Inflexible Kraftwerke wie Kernenergiemeiler oder Kohlegrundlasteinheiten werden in Zukunft nicht mehr gebraucht. Deutschland sollte jetzt in regenerative Kombikraftwerke, neue Speicher und Verbrauchsmanagement investieren, anstatt Alttechnologien künstlich am Leben zu halten."</p> <p><strong>Anlage: </strong><br /><a class="file-link iconize" title="Tabelle zur Nettostromerzeugung und -verwendung 2007 in Terrawattstunden (TWh)" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/albers-wind-und-atom-passen-nicht-zusammen/nettostromerzeugung-2007.pdf">Tabelle zur Nettostromerzeugung und -verwendung 2007 in Terrawattstunden (TWh)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/albers-wind-und-atom-passen-nicht-zusammen/nettostromerzeugung-2007.pdf" type="application/pdf; length=62050" title="nettostromerzeugung-2007.pdf">Tabelle zur Nettostromerzeugung und -verwendung 2007 in Terrawattstunden (TWh)</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Offshore Onshore Thu, 14 May 2009 22:13:46 +0000 168 at http://www.wind-energie.de Kombibonus - Neuer Technologieschub darf nicht verspielt werden http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/kombibonus-neuer-technologieschub-darf-nicht-verspielt-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Gestern haben Politiker der Koalitionsfraktionen die Verhandlungen über eine Verordnung zur Förderung von regenerativen Kombikraftwerken für gescheitert erklärt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beide Koalitionspartner betonten in Pressemitteilungen, dass sie Anreize zur Entwicklung der Technologie für Kombikraftwerke wollen. "Für uns ist der Abbruch der Verhandlungen völlig unverständlich. Wenn beide Koalitionspartner beteuern, dass sie die Errichtung von Kombikraftwerken unterstützen wollen, dann sollten sie das auch noch in dieser Legislaturperiode beschließen. Andernfalls verlieren wir wertvolle Zeit im internationalen Technologie-Wettlauf für Erneuerbare Energien. Deutschlands Führungsrolle ist kein Selbstläufer", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Regenerative Kombikraftwerke können Wind, Sonne und Biomasse mit Speichertechnologien und steuerbaren Verbrauchern vernetzen. Sie ermöglichen so eine bedarfsgerechte Stromerzeugung rund um die Uhr. Kurz: Sie sichern die Grundlast. Erst am 21. April hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Grundstein für ein erstes regeneratives Kombikraftwerk in der Uckermark gelegt und als „qualitativen Meilenstein“ bezeichnet.&nbsp; „Wir sind aber auf dem besten Weg die Windenergie immer stärker grundlastfähig zu machen.“, so die Kanzlerin. Deshalb sei es „wichtig, dass staatliche Förderung mit Innovationsgeist zusammengeht (…)“</p> <p>Dazu der BWE-Präsident: "Die Kanzlerin hat Recht. Die Förderung von Kombikraftwerken sparte den Verbrauchern bares Geld. Mit ihrem breiten Einsatz könnten die Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien wesentlich kostengünstiger erreicht werden. Sie vermeiden den Bedarf von Regelenergie und verringern den Umfang des notwenigen Netzausbaus."</p> <p>Der Entwurf für einen Kombikraftwerks-Bonus im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes liegt bereits im Bundesumweltministerium vor und die Branche wurde angehört. Der Bonus könnte kurzfristig auf dem Verordnungswege in Kraft gesetzt werden. "Die Windbranche wünscht sich jetzt ein starkes Signal, dass die technologische Vorreiterrolle der deutschen EE-Branche von der großen Koalition wirklich gewollt ist. Sonntagsreden helfen uns nicht. Wenn beide Partner den Kombikraftwerks-Bonus als wirkungsvolles Instrument für die Markt- und Netzintegration wollen, dann müssen sie ihn jetzt auch beschließen. Die Kopplung der Kombikraftwerks-Förderung mit nicht konsensfähigen Forderungen muss aufgegeben werden. Der Kombibonus eröffnet Deutschland den Weg zu einer weiteren innovativen Exporttechnologie. Diese Chance darf Deutschland im weltweiten Wettbewerb nicht verspielen“, appellierte Albers an die Regierungskoalition.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Finanzierung Forschung Netze Thu, 07 May 2009 22:14:17 +0000 166 at http://www.wind-energie.de BWE vertieft auf der Windpower 2009 in Chicago gute Kontakte in den nordamerikanischen Windmarkt http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/bwe-vertieft-auf-der-windpower-2009-chicago-gute-kontakte-den <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Auf der internationalen Konferenz und Fachmesse Windpower 2009 in Chicago vom 4. bis 7. Mai 2009 zeigten weit über 100 deutsche Aussteller ihre Innovationen für den Klimaschutz und unterstrichen eindrucksvoll die deutsche Technologieführerschaft der deutschen Windindustrie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Der Bundesverband WindEnergie war auf der Windpower 2009 in Chicago ein stark gefragter Gesprächspartner", fasste Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, seinen ersten Eindruck nach vier Tagen Messebesuch zusammen. "Auf dem deutschen Gemeinschaftsstand, aber auch auf dem deutsch-amerikanischen Abend am zweiten Tag der Messe konnten wir die guten Kontakte in den nordamerikanischen Windmarkt vertiefen. Ein besonderer Dank geht an die Deutsch-Amerikanische Handelskammer des Mittleren Westens in Chicago für die gute Zusammenarbeit", erklärte Albers in seiner Rede.</p> <p>Deutschland hat im letzten Jahr seinen Titel des "Windweltmeisters" an die Vereinigten Staaten verloren. Mit ambitionierten Ausbauzielen sind die USA neben China dabei, die Erfolgsstory der Windenergie in Deutschland zu wiederholen. Wenn US-Präsident Barack Obama das Ziel der Verdoppelung der Versorgung mit Erneuerbaren Energien in nur drei Jahren realisieren kann, wird es einen Wettlauf bei Fertigung und Installation von Windenergieanlagen geben. "Die deutsche Windenergiebranche sieht sich gut gewappnet, ihre Spitzenstellung zu festigen und weiter auszubauen. Ein stabiler Inlandsmarkt als Technologieschaufenster ist Grundvoraussetzung für weitere Erfolge im globalen Wettbewerb", so Albers.</p> <p>Der amerikanische Windverband AWEA prognostizierte am Eröffnungstag der Konferenz bis zum Jahre 2025 einen Anteil von 25 Prozent am Stromverbrauch – eine deutliche Mehrheit von US-Politikern und Bürgern unterstützen einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien, deren Anteil heute bei unter einem Prozent liegt. Für 25 Prozent Stromanteil ist der Neubau von etwa 180.000 Megawatt installierter Windenergieleistung notwendig. Daraus resultiert ein Marktvolumen von über 300 Milliarden Euro. "Diese Ziele zeigen das riesige Marktpotenzial für Windtechnologie "Made in Germany". Die Windindustrie wird eine der stärksten Wachstumsbranchen der nächsten Jahre sein. Ihre dynamische Entwicklung wird der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen", betonte Albers.</p> <p>Neben den hervorragenden Exportchancen der deutschen Windenergiebranche war auch die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen Ende des Jahres Thema der Windpower 2009. Denise Bode, Vorsitzende des US-Windenergieverbands AWEA, und Hermann Albers sehen in einem neuen Klimaschutzabkommen in Kopenhagen ein gemeinsames Ziel der intensiven deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Internationales Unternehmen Fri, 08 May 2009 21:27:21 +0000 167 at http://www.wind-energie.de Energieleitungsausbaugesetz: Zu kurzer Schritt in die richtige Richtung http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/energieleitungsausbaugesetz-zu-kurzer-schritt-die-richtige-richtung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundestag hat heute das Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze mit dem zentralen Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) verabschiedet. Der Bundesverband WindEnergie begrüßt grundsätzlich die Verabschiedung als einen Schritt in die richtige Richtung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Es ist zweifellos ein wichtiges Signal für die Windenergie, dass das Energieleitungsausbaugesetz auch bei den regionalen Zubringernetzen eine Möglichkeit zu Erdverkabelung einführt. Die große Koalition bleibt aber deutlich hinter einer dauerhaften Lösung zurück, wie sie etwa in Dänemark in einer Allparteienübereinkunft gewählt wurde", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Das EnLAG greift leider zu kurz. Mutigere Schritte müssen in den nächsten Jahren folgen."</p> <p>Die dänische Regelung sieht vor, dass Leitungen bis zur Hochspannungsebene generell als Erdkabel ausgeführt werden. Schließlich ist für den weiteren Ausbau der Windenergie und anderer dezentraler Erneuerbaren Energien die Hochspannungsebene viel wichtiger als die Höchstspannungsebene (220 und 380 Kilovolt), denn 85 Prozent der Erneuerbare Energien Anlagen werden in dieser Spannungsstufe oder darunter angeschlossen.</p> <p>Nachdem schon das Infrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetz in der Praxis nicht die gewünschten Erfolge zum schnellen Ausbau der Stromnetze gebracht hat, droht die Gefahr, dass auch das EnLAG nicht die notwendige Beschleunigungswirkung entfaltet. Zwar werden dem wichtigen Einsatz von Erdkabeln mehr Realisierungschancen eröffnet, in der Summe sind die Regelungen aber weiterhin zu restriktiv. Als Erfolg wertet es der Bundesverband WindEnergie jedoch, dass entgegen dem Regierungsentwurf künftig der Einsatz von Erdkabeln nun auch in der Hochspannungsebene (110 Kilovolt) ohne geographische Beschränkung auf einen Küstenstreifen möglich ist. "Die Regelung soll allerdings nur für Vorhaben gelten, bei denen noch kein Planfeststellungs- oder Plangenehmigungsverfahren eingeleitet worden ist. Damit wird die praktische Auswirkung in den nächsten Jahren sehr gering bleiben", so Albers.</p> <p>Ferner konnte sich der Bundestag leider nicht dazu durchringen, den schon im Jahre 2006 gesetzlich vorgeschriebenen Anschluss von Offshore-Windparks in diesem Gesetz trotz der schlechten Erfahrungen in der Praxis noch einmal rechtlich zu präzisieren. "Hier hat der Gesetzgeber eine große Chance zur Integration der künftigen Offshore-Windenergie verpasst. Die jetzt geplante untergesetzliche Regelung wird keine so deutliche Wirkung entfalten, wie es im Energieleitungsausbaugesetz möglich gewesen wäre", kritisierte der BWE-Präsident.</p> <p>Positiv bewertet der BWE die zeitweise Freistellung neuer Pumpspeicher und anderer Stromspeicher von den Netznutzungsentgelten sowie die Möglichkeit von Planfeststellungsverfahren für neue Seekabelverbindungen für den Stromhandel. "Der Ausbau von Speichern in Deutschland sowie die Nutzung der großen Speicherwasserkraftpotenziale in Skandinavien sind ein wesentliches Element für den vom BWE angestrebten Anteil der Windenergie am Stromverbrauch von 25 Prozent im Jahr 2020“, erläuterte Albers.</p> <p>Trotz Licht und Schatten im EnLAG geht der BWE davon aus, dass der Ausbau der Windenergie in den nächsten Jahren nicht an Netzengpässen scheitern wird. "Es stehen genug technische Optimierungs- und Verstärkungsmöglichkeiten für das vorhandene Netz zur Verfügung, um den schon eingetreten Verzug beim Ausbau der Netze in der nahen Zukunft zu überbrücken. Aber die nächste Regierungskoalition wird sich sofort wieder mit dem Thema beschäftigen müssen. Deutschland braucht eine schlüssige Strategie für den Ausbau der inländischen Netze, der Speicher und der Grenzkuppelstellen, die über den Tag hinaus Bestand hat", betonte Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Netze Thu, 07 May 2009 10:04:30 +0000 165 at http://www.wind-energie.de Mit Windenergie aus der Konjunkturflaute http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/mit-windenergie-aus-der-konjunkturflaute <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover. Die Leitmesse WIND ist erstmals Themenschwerpunkt auf der HannoverMesse. Zahlreiche Hersteller und Zulieferer der Windindustrie stellen auf der größten Industriemesse der Welt ihre Innovationen für den Klimaschutz aus und veranschaulichen den weltweiten Boom der Windenergiebranche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Leitmesse WIND auf der HannoverMesse ist das diesjährige Schaufenster der globalen Windindustrie. Weltweit steigt das Interesse an Windenergie und damit auch die Nachfrage nach Systemen, Komponenten und Service für Windenergieanlagen. Der Erfahrungsvorsprung der deutschen Windindustrie im internationalen Wettbewerb zahlt sich mit einer Exportquote von über 80 Prozent aus. Er schafft Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Deutschland. Rund 100.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sichert die deutsche Windindustrie“, sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie auf der HannoverMesse.</p> <p>Nach Berechnungen des Bundesverbands WindEnergie (BWE) stieg 2008 der Umsatz mit in Deutschland hergestellten Windkraftanlagen und deren Bauteilen im Vergleich zu 2007 um fast 12 Prozent von 7,6 auf 8,5 Milliarden Euro. 82 Prozent brachte allein das Export-Geschäft ein. "Die weltweite Energienachfrage wird weiter steigen und damit auch die Nachfrage nach effizienten und umweltfreundlichen Energietechnologien. Im Vergleich zu neuen fossilen Kraftwerken deckt die Windenergie diese Nachfrage nicht nur klimafreundlicher, sondern auch schneller. Windräder können innerhalb kurzer Zeit aufgebaut werden. Die heutigen energiepolitischen Rahmenbedingungen - Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes in Deutschland, verbindliche Ausbauziele der EU sowie das Energieprogramm der USA - schaffen eine stabile Grundlage für den weiteren Ausbau der Windenergie weltweit", erläuterte Ralf Bischof, Geschäftsführer des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Weltweit wurden im vergangenen Jahr Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 27.000 Megawatt neu installiert. Mittlerweile produzieren Windräder mit mehr als 120.000 Megawatt Leistung klimaschützenden Strom. Deutschland hat im letzten Jahr seinen Titel des "Windweltmeisters" an die Vereinigten Staaten verloren. Mit ambitionierten Ausbauzielen sind vor allem China und die USA dabei, die Erfolgsstory der Windenergie in Deutschland zu wiederholen. Wenn US-Präsident Barack Obama das Ziel der Verdoppelung der Versorgung mit Erneuerbaren Energien in nur drei Jahren realisieren kann, wird es einen Wettlauf bei Fertigung und Installation von Windenergieanlagen geben. "Die deutsche Windenergiebranche sieht sich gut gewappnet, ihre Spitzenstellung zu festigen und weiter auszubauen. Ein stabiler Inlandsmarkt als Technologieschaufenster ist Grundvoraussetzung für weitere Erfolge im globalen Wettbewerb. Die Windindustrie wird eine der stärksten Wachstumsbranchen der nächsten Jahre sein. Ihre dynamische Entwicklung wird der Wirtschaft aus der Konjunkturflaute heraushelfen", betonte Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/mit-windenergie-aus-der-konjunkturflaute/d-2008-wertschoepfung.pdf" type="application/pdf; length=575512" title="d-2008-wertschoepfung.pdf">Leistung und Umsätze der Deutschen Windindustrie</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Internationales Regionale Wertschöpfung Unternehmen Tue, 21 Apr 2009 10:05:35 +0000 164 at http://www.wind-energie.de new energy husum 2009 zeigte Europas größte Produktschau für Kleinwindanlagen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/new-energy-husum-2009-zeigte-europas-groesste-produktschau-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der internationalen Messe zur Nutzung der erneuerbaren Energie, der new energy husum 2009, informierten sich vom 12.-15. März rund 16.000 Messebesucher über die neuesten Produkte aus Wind, Sonne, Erdwärme, Biomasse sowie die modernen Möglichkeiten der Energieeinsparung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ein besonderer Schwerpunkt der Messe lag in diesem Jahr mit allein mehr als 20 Kleinwindanlagen-Austellern bei der kleinen Windkraft“, betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE) im Messerückblick. „Das 1. Kleinwindanlagen-Symposium des BWE in Kooperation mit der new energy unterstrich die wachsende Bedeutung kleiner Windenergieanlagen. Die zweitägige Veranstaltung gab einen umfassenden Überblick über die Vielzahl der Technologien und Einsatzmöglichkeiten.“</p> <p>Weltweit werden kleine Windenergieanlagen nachgefragt. Die new energy Husum 2009 gab der wachsenden Branche für die Kleinwindanlagen eine Messeplattform. Auf Europas größter Produktschau für Kleinwindenergieanlagen bis 100 Kilowatt erhielten alle Interessenten und zukünftigen Betreiber einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik. Die Zahl der Anbieter von Kleinwindanlagen ist groß, ebenso die der unterschiedlichen Anlagentechniken und -bauweisen. Und die Einsatzmöglichkeiten kleiner Windenergieanlagen sind nahezu unbegrenzt. Der von Windrädern im Kleinformat in Vorgärten, auf Hausdächern, bei größeren Liegenschaften oder landwirtschaftlichen Betrieben erzeugte Strom wird vor Ort selbst genutzt oder ins Netz eingespeist. „Moderne Speichermöglichkeiten vergrößern heute den Nutzen der „eigenen Windmühle“ enorm. Im Verbund mit anderen modernen regenerativen Energieanlagen ermöglicht die Nutzung von Kleinwindanlagen eine klimafreundliche, preiswerte und bequeme Energieversorgung“, so Albers.</p> <p>Im Rahmen der EEG-Novelle 2009 hatte der BWE eine Vergütung des Windstroms aus Kleinwindenergieanlagen in Höhe von 20 Cent je Kilowattstunde gefordert – leider ohne Erfolg. „Wir dürfen das Segment der Kleinwindenergieanlagen nicht verschlafen“, betonte Albers. „Notwendig ist jetzt ein Marktanreizprogramm, damit auch die kleine Windkraft in Deutschland ein Erfolg wird.“</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Kleinwind Mon, 16 Mar 2009 10:06:24 +0000 163 at http://www.wind-energie.de ee09: Grundlastkraftwerke gefährden Ausbau Erneuerbarer Energien http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/ee09-grundlastkraftwerke-gefaehrden-ausbau-erneuerbarer-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Auf der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien ee09 in Berlin forderte Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie, die stabilen Rahmenbedingungen für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland zu erhalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Mit der EEG-Novelle hat der deutsche Gesetzgeber 2008 die Grundlagen für eine zukunftssichere Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien gelegt. Es sind ohne Zweifel die Erneuerbaren Energien, die den energiepolitischen Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit am besten erfüllen."</p> <p>Erneuerbare Energien sind die Antwort, wenn es um die Unabhängigkeit von politisch nicht immer berechenbaren Energieimporten geht. Sie sorgen für bezahlbare Energiepreise, da sie keine fossilen Ressourcen verschlingen, die langfristig immer teurer werden. Und sie leisten den Löwenanteil beim Erreichen von Klimaschutzzielen, denn sie vermindern den Treibhausgasausstoß erheblich. Debatten um die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken stellen hingegen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland in Frage." Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke und zusätzliche Grundlastkraftwerke nehmen den Erneuerbaren Energien den Raum und gefährden so ihren Vorrang", erläuterte Klusmann.</p> <p>Die Erneuerbaren Energien können im Jahre 2020 eine sichere Stromversorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage garantieren. Energie aus Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Geothermie wird dann das prägende Element unserer Stromversorgung sein. Herkömmliche Kraftwerke ergänzen dieses Angebot noch bei Bedarf. Damit ändert sich die bisherige Struktur der Stromversorgung. "Wie ein Kraftwerkspark sich wandeln kann, wenn Politik und Wirtschaft es wollen, zeigt ein Blick zu unserem nördlichen Nachbarn. Nicht nur bei der Stromerzeugung mit Windenergie, sondern auch beim Netzausbau und der Nutzung von natürlichen Wasserreservoiren als Stromspeicher gibt Dänemark als Pionier die Richtung vor", betonte Ralf Bischof, Geschäftsführer des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Dänemark erzeugt schon heute 20 Prozent Windstrom. An stürmischen Tagen auch schon mal über 100 Prozent des Bedarfs. Bis 2025 sind zwei Drittel EE-Strom erklärtes Ziel Dänemarks. Gegenwart und Zukunft stellen beachtliche Herausforderungen an den dänischen Netzbetreiber Energinet.dk, um die Balance im Stromnetz zu garantieren. Energinet.dk greift zum einen auf die immensen Wasserspeicher Norwegens und Schwedens zurück. Zum anderen ist Dänemark Pionier und Technologieführer bei Verlegung von Hochspannungskabeln im Untergrund. So fanden im November 2008 die großen dänischen Parteien eine Übereinkunft, in Zukunft nicht nur im Übertragungsnetz lange Teilstrecken als Erdkabel zu verlegen, sondern die regionalen Netze komplett unterirdisch zu verlegen. "Deutschland sollte diesem guten Beispiel beim Netzausbau folgen. Die Integration von Erneuerbaren Energien und die Bereitstellung größerer Speicherkapazitäten werden durch das Erdkabelsystem besser gelingen als mit Freileitungen", betonte Bischof.</p> <p>Wachsende Bedeutung für die künftige Stromerzeugung kommt auch so genannten Kombikraftwerken zu. So schließt etwa die "Regenerative Modellregion Harz" Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Verbraucher und Energiespeicher zu einem virtuellen Kraftwerk zusammen. Dadurch können Erzeugung und Verbrauch optimal aufeinander abgestimmt werden. In Verbindung mit einer elektronischen Handelsplattform ermöglicht dies den beteiligten Erzeugern, Händlern, Netzbetreibern und Kunden eine ökologisch und ökonomisch optimierte Energieversorgung. "Das Projekt zeigt, dass eine zuverlässige und verbrauchernahe Stromerzeugung mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien möglich und vor allem ökonomisch sinnvoll ist", betonte Klusmann.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/ee09-grundlastkraftwerke-gefaehrden-ausbau-erneuerbarer-energien/090304-pressehandout-ee09.pdf" type="application/pdf; length=869377" title="090304-pressehandout-ee09.pdf">Jahreskonferenz Erneuerbare Energie ee09 am 4. und 5. März 2009 in Berlin Kraftwerkspark im Wandel</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Vergütung Wed, 04 Mar 2009 10:07:38 +0000 162 at http://www.wind-energie.de Jahresbilanz Windenergie 2008 http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2009/jahresbilanz-windenergie-2008 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Inlandsmarkt stabil – Auswirkungen der Finanzkrise moderat – Weltmarkt wächst weiter</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. In einem weiter wachsenden Weltmarkt hat sich der deutsche Markt in 2008 auf einem stabilen Niveau gehalten, gaben der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) heute in Berlin bekannt. Nach der aktuellen Statistik des Deutschen Windenergie-Insituts (DEWI) wurden in 2008 im Inland 866 (2007: 883) Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.665 (2007: 1.667) Megawatt (MW) neu installiert. Der Zubau bewegte sich damit auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt waren in Deutschland Ende 2008 20.301 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 23.902 MW installiert.</p> <p>"Der deutsche Markt hat sich aktuell auf dem Vorjahresniveau stabilisiert. Durch das Inkrafttreten des neuen EEG zum 1. Januar 2009 und die dadurch geschaffene Planungssicherheit rechnen wir für 2009 trotz Finanzkrise wieder mit einem Wachstum. Die Novelle bietet die Chance, den Ausbau der Windenergie als Klimaschutztechnologie wieder deutlich anzuschieben und so die von der Bundesregierung gesetzten Ziele zu erreichen", erklärten Hermann Albers, Präsident des BWE und Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems.</p> <p>Der Weltmarkt verzeichnet 2008 ein weiteres hohes Wachstum. Der stärkste Markt weltweit und das zum vierten Mal in Folge ist mit etwa 8000 bis 9000 MW neu installierter Leistung der US-amerikanische Markt (2007: 5244 MW). Er wird durch das von der neuen US-Administration vorgesehene Klimapaket, das eine Verdoppelung der erneuerbaren Energien in den nächsten drei Jahren vorsieht, auch weiterhin seine Führungsrolle behalten. Die Windindustrie wird auch in diesem und im nächsten Jahr ein zweistelliges Wachstum aufweisen.</p> <p>Der Vorsprung deutscher Technologie macht sich mit einer Exportquote von weit über 80 Prozent auf dem Weltmarkt bezahlt und generiert Wirtschaftswachstum in Deutschland. Die deutsche Windindustrie ist allerdings aufgefordert, ihre Spitzenstellung weiter auszubauen, um nicht Gefahr zu laufen, an dieser Stelle von anderen Ländern überholt zu werden. Ein stabiler Inlandsmarkt als Technologieschaufenster für weitere Erfolge ist dabei äußerst wichtig.</p> <p>Effiziente und klimaschonende Energietechnologien sind rund um den Globus gefragt und bieten eine Impulschance in der Finanzmarktkrise. Die energiepolitischen Rahmenbedingungen sind weltweit besser denn je. "Selbst wenn einige Hersteller und Zulieferer ihre Prognosen nach unten korrigiert haben, ist das Umsatzwachstum immer noch zweistellig. Welche Branche kann das heutzutage überhaupt noch bieten?", so Herdan.</p> <p>BWE und VDMA Power Systems sehen optimistisch in die Zukunft. Die Windindustrie wird eine der stärksten Wachstumsbranchen der nächsten Jahre bleiben. Ihre dynamische Entwicklung kann auch positive Impulse in der weltweiten Finanzmarktkrise geben. "Wir müssen darauf achten, dass bei der Exportfinanzierung und Offshore-Projekten auch den Auswirkungen der Finanzkrise Rechnung getragen wird, um die geplanten Projekte umsetzen zu können", betonte Herdan. Dazu sind die Verbände derzeit mit Politik und Banken im Gespräch.</p> <p>Im Ranking der Bundesländer lagen in 2008 Brandenburg (Neuzubau 408 MW), Niedersachsen (384 MW) und Sachsen-Anhalt (227 MW) vorn. Außerdem werden in drei Ländern (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) inzwischen um die 40 % des Nettostromverbrauchs aus Windenergie gedeckt. Niedersachsen hat als erstes Bundesland 6.000 MW installierte Gesamtleistung übersprungen und ist damit auf einem guten Weg, das Ziel 10.000 MW bis 2020 zu erreichen. "Dies zeigt, dass es nicht nur in den norddeutschen Küstenländern, sondern weiterhin im Binnenland eine Ausbaudynamik gibt", so Albers. "Nach der Novelle des EEG kommt es für den weiteren Erfolg der Windenergie in Deutschland nun darauf an, den Netzausbau konsequenter und zügiger als bisher voranzutreiben. Auch der Einsatz effizienter neuer Anlagengenerationen muss in Zukunft möglich gemacht werden. Aktuell wirken sich eine Reihe von Länderverordnungen zu Höhenbegrenzungen in diesem Bereich äußerst hemmend aus".</p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Windenergie in Deutschland ‐ Aufstellungszahlen für das Jahr 2008" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/jahresbilanz-windenergie-2008/presseinfo-2008.pdf">Windenergie in Deutschland ‐ Aufstellungszahlen für das Jahr 2008</a><br /><a class="file-link iconize" title="Status der Windenergienutzung in Deutschland - Stand 31.12.2008" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/jahresbilanz-windenergie-2008/dewi-statistik-gesamt-2008.pdf">DEWI Statistik 2008</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2009/jahresbilanz-windenergie-2008/presseinfo-2008.pdf" type="application/pdf; length=196409" title="presseinfo-2008.pdf">Windenergie in Deutschland ‐ Aufstellungszahlen für das Jahr 2008</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Verband Tue, 27 Jan 2009 10:08:04 +0000 161 at http://www.wind-energie.de Fachkonferenz zur Integration Erneuerbarer Energien ins Stromnetz http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/fachkonferenz-zur-integration-erneuerbarer-energien-ins-stromnetz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erneuerbare Energien benötigen Netzausbau und Anreize für regenerative Kombikraftwerke und Speicher</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin.&nbsp; Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), der Bundesverband WindEnergie (BWE) und die Gesellschaft für Netzintegration (GENI) haben gestern in Berlin auf einer gemeinsamen Fachkonferenz über die Integration Erneuerbarer Energien in die Stromversorgung den völlig unzureichenden Zustand des Stromnetzes kritisiert.</p> <p>Vertreter der Erneuerbaren Energien forderten gegenüber Netzbetreibern und Politik konkrete Schritte für einen schnellen Ausbau des Stromnetzes sowie Anreize für regenerative Kombikraftwerke und die Erschließung neuer Speicher. Nur so könne die wachsende Menge an Strom aus Erneuerbaren Energien tatsächlich vollständig für die Stromversorgung genutzt werden.</p> <p>"Schon heute muss immer wieder auf CO2-frei produzierten Strom verzichtet werden, weil das Stromnetz nicht ausreichend auf den Ausbau Erneuerbarer Energien vorbereitet ist", bemängelte BEE-Präsident Dietmar Schütz auf der gestrigen Fachkonferenz zur Netzintegration die derzeitige Situation. Dieses Problem werde sich noch verschärfen, da der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von heute etwa 15 Prozent auf deutlich über 35 Prozent im Jahr 2020 steige. "Der Umbau unserer Energieversorgung bedeutet wirksamen Klimaschutz und kurbelt die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig an. Technische Hindernisse müssen deshalb so schnell wie möglich beseitigt werden", verlangte Schütz.</p> <p>Da insbesondere Wind- und Sonnenenergie ihren Strom witterungsabhängig liefern, muss das Stromnetz aus Sicht der Verbände entsprechend angepasst werden und eine Verknüpfung mit steuerbaren Bioenergiequellen und Energieverbrauchern erfolgen. "Die bestehenden Speicherkapazitäten müssen stärker auf das Windangebot ausgerichtet und zusätzliche Investitionen in neue Speicherkapazitäten getätigt werden", forderte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), vor rund 100 Konferenzteilnehmern aus Verbänden, Unternehmen und Politik.</p> <p>Jörg Müller, Vorsitzender der Gesellschaft für Netzintegration (GENI), beschrieb die Herausforderung so: "Unsere Energieinfrastruktur war bisher auf große, fossil befeuerte Kraftwerke ausgerichtet. Jetzt wird dieser Kraftwerkspark Schritt für Schritt umgebaut und durch viele dezentrale Anlagen ersetzt, die sich aus Erneuerbaren Energien speisen. Diese müssen in die Lage versetzt werden, in Verstetigung der Stromproduktion und neue Speicher wie beispielsweise Wasserstoff zu investieren."</p> <p>Neben dem notwendigen Netzausbau sahen die Konferenzteilnehmer einen Lösungsansatz für die Netzintegration des Stromes aus Erneuerbaren Energien in Anreizen für regenerative Kombikraftwerke, wie sie die zum Jahresbeginn in Kraft tretende Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in einer Verordnungsermächtigung vorsieht. Solche Kombikraftwerke schalten Wind- oder Solaranlagen mit steuerbaren Erneuerbaren Energien und Stromverbrauchern zusammen und erhalten dafür einen finanziellen Bonus. "Dieses Instrument hilft den Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen, ihre Einspeisung kontinuierlicher zu gestalten und so das Stromnetz zu entlasten", erläuterte BEE-Präsident Schütz.</p> <p><strong>Für Rückfragen:</strong><br />Daniel Kluge, Referent für Medien und Politik des BEE,<br />Tel: 030/2758170-15, Fax: -20, <br />E-Mail: <span class="spamspan"><span class="u">daniel [dot] kluge</span> [at] <span class="d">bee-ev [dot] de</span></span><br />Internet: <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Netze Speicher Thu, 18 Dec 2008 20:53:53 +0000 140 at http://www.wind-energie.de Klimapaket der EU – Erneuerbare Energien können Verwässerung des Emissionshandels kompensieren http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/klimapaket-der-eu-erneuerbare-energien-koennen-verwaesserung-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Europäische Parlament hat heute der Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien in Europa bis 2020 zugestimmt. Letzten Freitag hatte bereits der Europäische Rat grünes Licht für das EU-Klima- und Energiepaket gegeben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Richtlinie garantiert den Fortbestand des Erfolgsmodells Erneuerbares Energien Gesetz (EEG). Sie gibt der deutschen Windindustrie stabile Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland und für den Export", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Das Klimapaket ist allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu betrachten. Die Ausnahmeregelungen für die energieintensiven Industrien und den osteuropäischen fossilen Kraftwerkspark beim <abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term90" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> machen die Auktionierung der Verschmutzungsrechte zu einem zahnlosen Tiger im Kampf gegen die Erderwärmung. "Die Ausnahmen werden die ursprünglichen Klimaschutzziele der EU verwässern. Für Deutschland ist das Reduktionsziel von 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2020 nur dann zu erreichen, wenn die Bundesregierung im Nationalen Aktionsplan den Ausbau der Erneuerbaren Energien entschiedener fördert. Wenn Bund, Länder und Kommunen es politisch wollen, kann die Windenergie zusammen mit den anderen Erneuerbaren Energien die Verwässerung des Emissionshandels kompensieren“, betonte Albers.</p> <p>Die heute verabschiedete EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien in Europa enthält zum ersten Mal rechtlich verbindliche Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien für alle Mitgliedstaaten. Bis 2020 müssen 20 Prozent des gesamten EU-Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Die Richtlinie garantiert das erfolgreiche Modell der Einspeisevergütung, das in den meisten EU-Staaten inzwischen angewendet wird. So kann die Branche der Erneuerbaren Energien in Europa weiterhin Vorreiter für innovative Technologien und Klimaschutz bleiben. Sie fordert von den Mitgliedstaaten den Ausbau der erforderlichen Netzinfrastruktur und gibt Regeln für die Übertragung erneuerbaren Stroms vor. Mitgliedstaaten müssen administrative Hürden, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern, abbauen.</p> <p>Bis zum 30. Juni 2009 veröffentlicht die Europäische Kommission eine Vorlage für die Nationalen Aktionspläne. Im Sommer 2009 soll die Richtlinie in Kraft treten. Bis Mitte 2010 werden die Nationalen Aktionspläne aller 27 EU-Mitgliedstaaten an die Kommission übermittelt, bis Ende 2010 werden diese durch die Kommission evaluiert. Danach wird die Kommission regelmäßig Fortschrittsberichte veröffentlichen.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Emissionshandel Europa Klimaschutz Wed, 17 Dec 2008 20:58:06 +0000 136 at http://www.wind-energie.de Windenergie fordert bereitwilligere Kreditvergabe der Banken http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/windenergie-fordert-bereitwilligere-kreditvergabe-der-banken <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat heute führende Vertreter von Banken und Unternehmen der Erneuerbaren Energien Branche zu einer Gesprächsrunde anlässlich der Finanzkrise eingeladen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, sagte am Rande der Gesprächsrunde: "Das aktuelle Krisenmanagement nach der Talfahrt der Finanzmärkte darf das enorme Wachstums- und Investitionspotential der deutschen Windindustrie nicht vernichten. Kurzfristige Erwägungen dürfen nicht dazu führen, dass der Klimaschutz hinter Rettungspläne für Banken und Automobilindustrie zurückfällt. Im Moment ist es für die Windbranche entscheidend, dass die Privatbanken bereitwilliger neue Projekte finanzieren."</p> <p>Die Finanzkrise wirkt mittlerweile auch in die Windbranche hinein. Zwar sind&nbsp; Windparkprojekte, die im ersten Halbjahr 2009 umgesetzt werden sollen, in der Regel finanziert. Für das zweite Halbjahr und die Jahre 2010 und 2011 zeichnen sich aber bereits heute negative Entwicklungen ab. So haben sich einzelne Banken aus der Projektfinanzierung zurückgezogen, die Kreditinstitute fordern höhere Eigenkapitalanteile seitens der Projektträger. Auch sind höhere Margen und Disagios in den Projekten zu tragen. Das bisherige ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm der KfW-Bank, das für die Finanzierung von Windparks in der Vergangenheit eine wichtige und dominierende Bedeutung hatte, wird zum Jahreswechsel durch das Programm Erneuerbare Energien der KfW abgelöst.</p> <p>Die KfW-Bank geht in der heutigen Gesprächsrunde mit gutem Beispiel voran. Die ursprünglich geplanten Förderbedingungen der KfW für Projektfinanzierungen ab 2009 werden als Ergebnis der Runde geändert. Die Förderungshöchstsumme für Windparks als klassisches mittleres Investitionsvorhaben liegt jetzt nicht mehr bei 10 Mio. Euro, sondern bei 50 Mio. Euro. Die Laufzeiten für Kredite werden von 8 auf 15 Jahre verlängert - so wie bisher üblich. "Die heute von der KfW-Bank zugesagte Förderung Erneuerbarer Energien ermöglicht auch künftig den Ausbau der Windenergie an Land. Insbesondere der Ersatz alter Windenergieanlagen durch neue, moderne Anlagen der Multimegawattklasse, den gerade auch die EEG-Novelle ab dem 1.1.2009 anschieben will, ist jetzt finanzierbar. Jetzt müssen die Geschäftsbanken dem Schritt der KfW-Bank folgen und der Windindustrie zu angemessenen Konditionen Geldmittel bereitstellen", betonte Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Finanzierung Mon, 15 Dec 2008 20:51:29 +0000 138 at http://www.wind-energie.de EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien – Investitionssicherheit für die Windbranche dauerhaft gefestigt http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/eu-richtlinie-fuer-erneuerbare-energien-investitionssicherheit-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Europäisches Parlament und die 27 EU-Mitgliedsstaaten haben sich heute auf die Inhalte der Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien in Europa bis 2020 geeinigt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Donnerstag soll die Einigung im Rahmen des EU-Klima-und Energiepakets von den Regierungschefs der Mitgliedstaaten bestätigt werden. "Die Richtlinie ist ein großer Erfolg für die Branche der Erneuerbaren Energien in Europa. Sie gibt der deutschen Windindustrie verlässliche Rahmenbedingungen – sowohl für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland als auch für den Export", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Die Richtlinie enthält zum ersten Mal in Europa rechtlich verbindliche Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien für alle Mitgliedstaaten. Bis 2020 müssen 20 % des gesamten EU-Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Die Richtlinie garantiert das erfolgreiche Modell der Einspeisevergütung, das in den meisten EU-Staaten inzwischen angewendet wird. So kann die Branche der Erneuerbaren Energien in Europa weiterhin Vorreiter für innovative Technologien und Klimaschutz bleiben. Sie fordert von den Mitgliedstaaten den Ausbau der erforderlichen Netzinfrastruktur und gibt Regeln für die Übertragung erneuerbaren Stroms vor. Mitgliedstaaten müssen administrative Hürden, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern, abbauen. "Die heutige Einigung in Brüssel erhöht die Exportchancen der deutschen Windbranche. Nach der EEG-Novelle im Sommer diesen Jahres stellt nun auch die EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien die Signale für die Windenergie auf grün. Mit einer starken deutschen Windbranche kann Deutschland die Klimaschutzziele bis 2020 wirtschaftlich erreichen“, betonte Albers.</p> <p>Die Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien ist Teil eines umfassenden Energie- und Klimaschutzpakets der Europäischen Union. Bis 2020 soll der Treibhausgas-Ausstoß der EU um ein Fünftel sinken und eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am europaweiten Endenergieverbrauch auf 20 % erfolgen. Zum Paket gehören weiterhin der europäische <abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term90" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> und die Festlegung von CO2-Grenzwerten für Kraftfahrzeuge. Insbesondere die Versteigerung von Verschmutzungsrechten bleibt aktuell umstritten. "Es droht in diesen Bereichen eine Verwässerung der ursprünglichen Klimaschutzziele, die der EU im internationalen Klimaschutz schlecht zu Gesichte steht. Es bleibt zu hoffen, dass die Regierungschefs in den noch offenen Fragen ein Klimaschutzpaket schnüren, mit dem die gesetzten Ziele tatsächlich erfüllt werden können", so Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Europa Klimaschutz Mon, 08 Dec 2008 22:08:06 +0000 141 at http://www.wind-energie.de Bundestag erhöht Akzeptanz der Windenergie vor Ort http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/bundestag-erhoeht-akzeptanz-der-windenergie-vor-ort <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Deutsche Bundestag hat heute das Jahressteuergesetz 2009 abschließend beraten. Unter vielen anderen Einzelregelungen legt das Jahressteuergesetz 2009 auch die künftige Aufteilung der Gewerbesteuer bei Windenergieanlagen fest.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Mit der heute beschlossen Aufteilung der Gewerbesteuer bei Windenergieanlagen auf 70 % zu 30 % für die Standortgemeinden gibt der Deutsche Bundestag ein wichtiges Signal für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie. "Die Neuregelung erhöht die Akzeptanz von Windparkprojekten bei den Menschen vor Ort. Sie findet immer dann Anwendung, wenn der Betreiber einer Windenergieanlage seinen Firmensitz nicht in der Kommune des Standorts hat. Darüberhinaus sind auch freiwillige Zerlegungsvereinbarungen zwischen den betroffenen Kommunen weiterhin möglich."</p> <p>Die Regelung zur Zerlegung der Gewerbsteuer im Jahressteuergesetz war notwendig geworden, weil ein Urteil des Bundesfinanzhofs vom 4. April 2007 den Ausbau der Windenergie auf lokaler Ebene erschwerte. Als Folge dieses BFH-Urteils forderten zahlreiche Kommunen, in der der Betreiber der Windenergieanlagen seinen Firmensitz hatte, die Gewerbsteuereinnahmen ausschließlich für sich ein. Die Standortgemeinden gingen hingegen zunehmend leer aus. Für viele Kommunen fehlte deshalb ein Anreiz, sich für die Ansiedlung von modernen Windenergieanlagen in den Gemeinden aktiv einzusetzen. Und ohne die aktive Unterstützung der Kommunen für den Ausbau der Windenergie laufen die Klimaschutzziele der Bundesregierung zwangsläufig ins Leere.</p> <p>"Der Deutsche Bundestag hat heute einen wichtigen Schritt für den Klimaschutz in Deutschland getan. Zusammen mit dem Inkrafttreten des EEG zum 1. Januar 2009 stimmen jetzt die Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie. Nun stehen die Bundesländer in der Pflicht, die Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung auf Länderebene umzusetzen. Notwendig sind Energiekonzepte der Länder mit ambitionierten Ausbauzielen für die Windenergie sowie der Ausbau der regionalen Verteilnetze der 110 Kilovolt-Ebene mit Erdkabeln", betonte Albers. "Nur so kommt der umweltfreundliche Windstrom auch zu den Verbrauchern."</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Akzeptanz Bundesregierung EEG Netze Regionale Wertschöpfung Fri, 28 Nov 2008 20:57:09 +0000 142 at http://www.wind-energie.de Elektroautos mit Windstrom reduzieren KFZ-Emissionen auf Null http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/elektroautos-mit-windstrom-reduzieren-kfz-emissionen-auf-null <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin - Die Bundesregierung hat heute zur zweitägigen nationalen Strategiekonferenz Elektromobilität nach Berlin eingeladen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Für eine Markteinführung von Elektrofahrzeugen in Deutschland brauchen wir faire und transparente Rahmenbedingungen", erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, im Vorfeld der Konferenz. "Es muss möglichst einfach sein, sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen und täglich zu nutzen. Hier kann die Bundesregierung Innovationen und Wettbewerb fördern und so die Markteinführung unterstützen. Zum anderen muss der künftige Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zur Elektromobilität eindeutig feststellen, dass Elektroautos nur dann umweltfreundlich fahren, wenn sie mit erneuerbarem Strom fahren."</p> <p>Über den Weg der Elektromobilität kann die Windenergie nicht nur den Strom-, sondern auch den Verkehrssektor mit erneuerbarer Energie versorgen. Der elektrische Antrieb eines Fahrzeugs an sich ist noch keine umweltfreundliche Lösung. Der Strom muss erneuerbar sein. „Alles andere ist eine Mogelpackung für den Verbraucher, denn die Emissionen und Abfälle der herkömmlichen Stromerzeugung müssen selbstverständlich in der Bilanz berücksichtigt werden“, betonte Albers.</p> <p>Die Windenergie ist eine einheimische, unerschöpfliche Energiequelle und befreit uns dauerhaft aus der hohen Importabhängigkeit bei Öl und Gas. Genügend Strom stellen die Windenergieanlagen in Deutschland bereit. Bis 2020 sind in Deutschland moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese werden dann rund 150 Mrd. Kilowattstunden Strom ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall im Jahr produzieren. "Schon 2 bis 3 Mrd. Kilowattstunden Strom reichen aus, um die von der Bundesregierung angepeilten 1 Million Fahrzeuge bis 2020 elektrisch anzutreiben", so Albers.</p> <p>Windenergie und Elektromobilität können sich auch beim Netzmanagement hervorragend ergänzen. Trotz immer besserer Prognosen des Windangebots der nächsten Tage und Stunden steigt mit wachsender Turbinenkapazität auch der Bedarf für Regelleistung. Diese wird vorgehalten, um kurzfristige Abweichungen von der Prognose jederzeit sofort auszugleichen. Heute werden dafür schnell zu startende Pumpspeicherwasserkraftwerke oder Gasturbinen eingesetzt. Mit einer ausreichend großen Flotte von Elektroautos, die zu Hause und möglichst auch vor dem Büro an das elektrische Netz angeschlossen sind, könnte eine Vielzahl dezentraler Stromspeicher zu einem großen virtuellen Stromspeicher zusammengeschlossen werden. Dieses unter dem Namen „Vehicle to Grid (V2G)“ entwickelte Konzept kann so einen wesentlichen Beitrag zur Integration steigender Mengen von Windenergie in das Versorgungssystem liefern.</p> <p>Ein Beispiel: Für Elektrofahrzeuge rechnet man mit einem Verbrauch von maximal 20 Kilowattstunden (kWh) Strom pro 100 km (entsprechend dem Energieinhalt von rund zwei Liter Benzin). Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr entspricht dies einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh, etwa dem normalen Verbrauch eines 4-Personen-Haushalts. Eine Flotte von 1 Million Elektrofahrzeugen braucht jährlich maximal 3 Mrd. kWh – knapp 0,5 Prozent des heutigen Strombedarfs in Deutschland.</p> <p>"Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass die Elektromobilität kein Einfallstor für eine Diskussion über Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken sein kann. Der Wechsel von warmen und kalten Wintern hat größere Auswirkungen auf den Jahresstromverbrauch als 1 Million Elektrofahrzeuge", stellte der BWE-Präsident klar.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Elektromobilität Netze Umwelt Tue, 25 Nov 2008 20:59:16 +0000 143 at http://www.wind-energie.de Erdverkabelung auf 110 Kilovolt-Ebene erhöht Akzeptanz für neue Stromtrassen http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/erdverkabelung-auf-110-kilovolt-ebene-erhoeht-akzeptanz-fuer-neue <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Vorfeld der heutigen Stellungnahme des Bundesrats zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze (EnLAG) appellierte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie, an die Ländervertreter, den Ausbau der Stromtrassen auch mit Erdkabeln zu forcieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Gesetzentwurf der Bundesregierung hat Erdkabel als Option für einen schnelleren Ausbau der Stromnetze anerkannt, bleibt aber leider auf halber Strecke stehen. Für den Transport des Windstroms zu den Verbrauchern reicht es nicht, einige ausgewählte „Stromautobahnen“ auf der 380 Kilovolt-Ebene teilweise mit Erdkabeln auszubauen. Noch wichtiger ist die Erdkabeloption für die „Zubringertrassen“ auf der 110 Kilovolt-Ebene.“</p> <p>Die Erdverkabelung der regionalen Verteilnetze (110 Kilovolt) ist für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland von elementarer Bedeutung. Bereits heute sorgen Engpässe in der Netzinfrastruktur dafür, dass umweltfreundlich erzeugter Windstrom nicht zu den Verbrauchern in den Ballungsgebieten gelangt. Im Gegensatz zu der von der Bundesregierung adressierten 380 Kilovolt-Ebene sind damit jedoch keine oder nur minimale betriebswirtschaftliche Mehrkosten verbunden. „Ich appelliere an den Bundesrat, dem Votum der Experten im Umweltausschuss zu folgen. Wenn der geplante Netzausbau dem Klimaschutz dienen soll, ist allein entscheidend, ob die Erdverkabelung einer neuen Trasse die Netzkapazität unverzüglich im Sinne des § 9 EEG erweitert oder nicht“, betonte Albers.&nbsp;</p> <p>Der Regierungsentwurf des EnLAG lässt keinen sachlichen Grund erkennen, warum der Ausbau der Hochspannungsnetze (110 Kilovolt) per Erdverkabelung nur auf einen schmalen Küstenstreifen von 20 Kilometern und auf die Anbindung von Offshore-Windparks begrenzt bleiben soll. In den regionalen Verteilnetzen besteht schließlich schon heute der größte Engpass für den Transport von Strom aus Erneuerbaren Energien. So führt der verschleppte Netzausbau dazu, dass ein immer größerer Teil des klimafreundlichen Windstroms nicht zu den Verbrauchern gelangt. Bei zu viel Wind drosseln die Netzbetreiber regional die Produktion der Windenergieanlagen einfach ab.</p> <p>Die Akzeptanz in der Bevölkerung für unterirdisch verlegte Leitungen ist deutlich höher als bei Freileitungen und auch die Genehmigungsverfahren verkürzen sich bei der Erdverkabelung erheblich. „Die Erdkabeloption ermöglicht einen wesentlich schnelleren Ausbau der Netze. Es ist unverständlich, warum die Bundesregierung an dieser Stelle auf die Bedenken von Anwohnern und Naturschützern an der Küste Rücksicht nehmen will, aber in den Windregionen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg nicht. Heute hat der Bundesrat die Möglichkeit, die Erdkabeloption nicht nur für einige Projekte im Höchstspannungsnetz (380 Kilovolt), sondern auch für die regionalen Verteilnetze der 110-Kilovolt-Ebene zu eröffnen. So könnte vom Bundesrat ein wichtiges Signal für effektiven Klimaschutz in Deutschland ausgehen“, so Albers.</p> <p><strong>Anlage:</strong><br /> <a class="file-link iconize" title="§ 9 EEG 2009 - Erweiterung der Netzkapazität" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/erdverkabelung-auf-110-kilovolt-ebene-erhoeht-akzeptanz-fuer-neue-stromtrassen/eeg2009.pdf">§ 9 EEG 2009 - Erweiterung der Netzkapazität (Quelle: BMU)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/erdverkabelung-auf-110-kilovolt-ebene-erhoeht-akzeptanz-fuer-neue-stromtrassen/eeg2009.pdf" type="application/pdf; length=3606819" title="eeg2009.pdf">§ 9 EEG 2009 - Erweiterung der Netzkapazität</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Akzeptanz Netze Fri, 19 Sep 2008 21:59:40 +0000 148 at http://www.wind-energie.de Mit Windstrom Auto fahren – billiger und weniger CO2 http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/mit-windstrom-auto-fahren-billiger-und-weniger-co2 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur viel diskutierten breiten Einführung von Elektrofahrzeugen erklärte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, auf der Husum Wind Energy: „Mittels der Elektromobilität kann die Windenergie nicht nur den Strom-, sondern auch den Verkehrssektor mit erneuerbarer Energie versorgen und so helfen, die Ziele für Klimaschutz- und Versorgungssicherheit der Bundesregierung und der Europäischen Union zu erreichen.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Nutzung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen ist an sich aber noch keine Lösung. „Elektroautos fahren nur dann umweltfreundlich, wenn sie mit erneuerbarem Strom fahren. Alles andere ist eine Mogelpackung für den Verbraucher, denn die Emissionen und Abfälle der herkömmlichen Stromerzeugung müssen selbstverständlich in der Bilanz berücksichtigt werden“, so Albers.</p> <p>Als weiteren Vorteil der Windenergie führt Albers an, dass sie eine einheimische, unerschöpfliche Energiequelle ist: „So können wir uns dauerhaft von der hohen Importabhängigkeit bei Öl und Gas befreien. Genügend Windstrom stellen wir allemal bereit. Bis 2020 sind in Deutschland moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese werden dann rund 150 Mrd. Kilowattstunden Strom ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall im Jahr produzieren. Ein Fünftel davon würde reichen, um den Jahresbedarf von 10 Millionen Elektrofahrzeugen zu decken“, betonte Albers.</p> <p>Windenergie und Elektromobilität können sich auch beim Netzmanagement hervorragend ergänzen. Trotz immer besserer Prognosen des Windangebots der nächsten Tage und Stunden steigt mit wachsender Turbinenkapazität auch der Bedarf für Regelleistung. Diese wird vorgehalten, um kurzfristige Abweichungen von der Prognose jederzeit sofort auszugleichen. Heute werden dafür schnell zu startende Pumpspeicher-wasserkraftwerke oder Gasturbinen eingesetzt. Mit einer ausreichend großen Flotte von Elektroautos, die zu Hause und möglichst auch vor dem Büro an das elektrische Netz angeschlossen sind, könnte eine Vielzahl dezentraler Stromspeicher zu einem großen virtuellen Stromspeicher zusammengeschlossen werden. Dieses unter dem Namen „Vehicle to Grid (V2G)“ entwickelte Konzept kann so einen wesentlichen Beitrag zur Integration steigender Menge von Windenergie in das Versorgungssystem liefern.</p> <p>„Die Wiege der Automobilindustrie steht in Deutschland. Darum sehe ich uns heute in der Verantwortung, als Impulsgeber auf dem Gebiet der Elektromobilität voranzugehen. Die Verbindung von sauberem Windstrom und motorisiertem Individualverkehr liegt auf der Hand“, so Hermann Albers.</p> <p>Für Elektrofahrzeuge rechnet man mit einem Verbrauch von maximal 20 Kilowattstunden (kWh) Strom pro 100 km (entsprechend dem Energieinhalt von rund zwei Liter Benzin). Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr entspricht dies einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh, etwa dem normalen Verbrauch eines 4-Personen-Haushalts. Eine Flotte von 10 Millionen Elektrofahrzeugen würde jährlich 30 Mrd. kWh verbrauchen, das sind knapp sechs Prozent des heutigen Strombedarfs in Deutschland.</p> <p>Ein dreiphasiger Steckdosenanschluss („Kraftstrom“), der in jedem Haus möglich ist, kann etwa zehn Kilowatt (kW) Leistung abgeben oder aufnehmen. Der Energieinhalt für 100 km Fahrt kann damit rechnerisch in rund zwei Stunden geladen werden. Bei einer statistischen Stillstandszeit von rund 23 Stunden am Tag, ergibt sich damit eine große Zeitspanne, in der die Akkus eines Elektromobils zum Auf- und Entladen für Regelenergiezwecke genutzt werden können. Bei 10 Mio. Elektrofahrzeugen ergäbe sich eine mögliche maximale Regelenergiekapazität von 100.000 Megawatt – das ent-spricht etwa der Gesamtleistung aller konventionellen Kraftwerke in Deutschland und einem Vielfachen der in Zukunft benötigten Regelleistung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/mit-windstrom-auto-fahren-billiger-und-weniger-co2/handout-dt-windindustrie-100908.pdf" type="application/pdf; length=173897" title="handout-dt-windindustrie-100908.pdf">Presse Handout - Deutsche Windindustrie</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Elektromobilität Klimaschutz Wed, 10 Sep 2008 20:55:34 +0000 149 at http://www.wind-energie.de BWE: Effizientere Befeuerung verschafft der Windenergie an Land mehr Akzeptanz http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/bwe-effizientere-befeuerung-verschafft-der-windenergie-land-mehr <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat heute zum Auftakt der weltweit größten Windenergiemesse in Husum den Abschlussbericht der mit 125.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten HiWUS-Studie vorgestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Studie zeigt, dass es mit dem Einsatz neuer, innovativer Technologien möglich ist, die Wirkungen von Markierungen und Befeuerungen an Windrädern zu minimieren, ohne dass die Sicherheit des Flugverkehrs und der Seefahrt gefährdet wird. Mit einer effizienteren Befeuerung erhöhen wir die Akzeptanz der Windenergie in der Bevölkerung. Die ist notwendig, um die Windenergie an Land durch Neubau und Repowering weiter auszubauen“ sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie.</p> <p>Windenergieanlagen im Binnenland lassen sich am wirtschaftlichsten mit den ertragreicheren Winden über 100 Metern betreiben. Als Faustformel gilt, dass in dieser Höhe jeder Meter mehr Turmhöhe einen Mehrertrag von einem Prozent erbringt. Durch diesen technologischen Fortschritt nimmt der Anteil der nach Luftverkehrsgesetz zu kennzeichnenden Windenergieanlagen zu. Seit 2004 legt in Deutschland die allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV) fest, wie Windenergieanlagen zu kennzeichnen sind. Entsprechend der International Civil Aviation Organization wird in der AVV zwischen der Tag- und Nachtkennzeichnung unterschieden. Während die Kennzeichnung am Tag über farbige Markierungen und/oder weiße Feuer erfolgt, dürfen für die Nachtkennzeichnung in Deutschland ausschließlich rot blinkende Feuer verwendet werden. Dadurch fühlen sich viele Anwohner oftmals gestört.</p> <p>„Die HiWUS-Studie zeigt, wie ein Interessenausgleich zwischen der Flugsicherung, der Seefahrt, des Naturschutzes und der Windenergiebranche möglich ist. Die Windindustrie ist nun gefordert, die bestehenden Möglichkeiten effizient zu nutzen und weitere innovative Ideen zur Kennzeichnung zu entwickeln. Durch den Einsatz von Radarsystemen wäre zu 99 % aller Fälle eine Befeuerung des Windrads nicht mehr notwendig“, betonte Albers.</p> <p>Primär- und/oder Sekundärradarsysteme signalisieren den Windenergieanlagen rechtzeitig, dass ein Flugzeug in der Annäherung ist. Nach diesem Signal schaltet das Windrad dann automatisch die Befeuerung an. Der Bundesverband WindEnergie e.V. plant - aufbauend auf den positiven Ergebnissen der HiWUS-Studie - weitere Pilotprojekte auf den Weg zu bringen.</p> <p>* HiWUS = Entwicklung eines Hindernisbefeuerungskonzeptes zur Minimierung der Lichtemission an On- und Offshore-Windenergieparks und -anlagen unter besonderer Berücksichtigung der Vereinbarkeit der Aspekte Umweltverträglichkeit sowie Sicherheit des Luft- und Seeverkehrs.<br />Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.</p> <p><strong>Download der Studie:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Entwicklung eines Hindernisbefeuerungskonzeptes zur Minimierung der Lichtemission an On- und Offshore-Windenergieparks und -anla" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/bwe-effizientere-befeuerung-verschafft-der-windenergie-land-mehr-akzeptanz/hiwus-2008-09-01-teil1.pdf">Teil1</a><br /><a class="file-link iconize" title="HiWUS -Anhang" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/bwe-effizientere-befeuerung-verschafft-der-windenergie-land-mehr-akzeptanz/hiwus-2008-09-01-teil2.pdf">Teil2</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/bwe-effizientere-befeuerung-verschafft-der-windenergie-land-mehr-akzeptanz/hiwus-2008-09-01-teil1.pdf" type="application/pdf; length=5968843" title="hiwus-2008-09-01-teil1.pdf">Entwicklung eines Hindernisbefeuerungskonzeptes zur Minimierung der Lichtemission an On- und Offshore-Windenergieparks und -anla</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Akzeptanz Kennzeichnung Onshore Mon, 08 Sep 2008 22:09:20 +0000 150 at http://www.wind-energie.de Exportschlager Windenergie Made in Germany http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/exportschlager-windenergie-made-germany <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Erfolgsgeschichte der Windenergie in Deutschland geht weiter. Auf der Grundlage eines robusten Heimatmarkts nehmen deutsche Hersteller und Zulieferer eine Spitzenstellung beim weltweiten Ausbau der Windenergie ein: Die deutsche Wertschöpfung an allen weltweit produzierten Anlagen und Komponenten betrug in 2007 6,1 Milliarden Euro – 21 Prozent mehr als 2006.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am weltweiten Gesamtumsatz von 22,1 Milliarden Euro hatten deutsche Hersteller und Zulieferer 2007 damit einen Anteil von knapp 28 Prozent. Die Exportquote stieg von 74 Prozent in 2006 auf über 83 Prozent in 2007 an. Zusammen mit Installation, Betrieb und Service erwirtschaftete die Windbranche über 7,6 Milliarden Euro.</p> <p>„Die aktuelle Herstellerbefragung des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) zeigt, dass die deutsche Windindustrie ihre führende Stellung im Weltmarkt im letzten Jahr hervorragend behauptet hat. Ihr Marktanteil wäre noch höher ausgefallen wären Hersteller und Zulieferer nicht an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Mittlerweile ist die Branche auf allen Schlüsselmärkten in Europa, Nordamerika und Asien mit Technik und Know-how präsent“, betonte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems. „In den Wachstumsmärkten USA und China werden weitere Fertigungsstätten deutscher Unternehmen gebaut. Für 2008 werden allein in den USA 8.000 und in China 5000 Megawatt an neu installierter Leistung erwartet“, so Herdan weiter.</p> <p>Die im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie (BWE) und des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erstellte Herstellerbefragung unterstreicht die Bedeutung eines stabilen Inlandsmarkts als Grundlage für Erfolge auf dem stetig wachsenden Weltmarkt. Im ersten Halbjahr 2008 wurden in Deutschland 415 Anlagen mit fast 800 Megawatt Gesamtleistung installiert – ein Plus von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt sind Mitte 2008 in Deutschland 19.869 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 23.044 MW installiert. „Der nationale Markt wird sich Ende 2008 auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln und 2009 wieder langsam anziehen“, betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie. „Die EEG-Novelle 2009 und geplante neue Flächenausweisungen in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bringen neuen Schwung für die Windenergie an Land.</p> <p>Die steigende Nachfrage nach Windenergieanlagen im In- und Ausland ist für etwa 10.000 neue Jobs in der Windenergiebranche im letzten Jahr verantwortlich. Alle Hersteller und Zulieferer weiten ihre Kapazitäten in Deutschland und auch an internationalen Standorten aus. Mehr als 90.000 Menschen arbeiten aktuell in der deutschen Windenergie-Branche“, sagte Albers, über den Wirtschaftsfaktor und Jobmotor Windenergie.</p> <p>BWE und VDMA Power Systems schauen optimistisch in die Zukunft. „Die im Sommer verabschiedete Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt, um die Erfolgsgeschichte der Windenergie in Deutschland fortzuschreiben. Betreiber, Hersteller, Zulieferer und Projektierer haben jetzt die notwendige Investitionssicherheit“, so Thorsten Herdan.</p> <p>Hermann Albers betonte die Chancen des Repowering für die künftige Entwicklung des Inlandsmarkts. "Halbierung der Anlagen = Verdoppelung der Leistung = Verdreifachung des Ertrags" wird die Erfolgsformel der deutschen Windenergie in den nächsten Jahren. Durch den Ersatz alter Windkraftanlagen der ersten Generationen durch moderne Multi-Megawatt-Anlagen kann die Leistung eines Windparks etwa verdoppelt und der Energieertrag verdreifacht werden“, so Albers.</p> <p><strong>Die wichtigsten Zahlen, erstellt vom Deutschen Windenergie-Institut im Auftrag von BWE und VDMA:</strong></p> <ul> <li>Deutsche Windkraftindustrie 2007 (Vergleich zu 2006)</li> <li>Deutsche Wertschöpfung Inland: 1.035 Mio. Euro (- 22 %)</li> <li>Deutsche Wertschöpfung Export: 5.100 Mio. Euro (+ 37 %)</li> <li>Deutsche Exportquote: 83 % (2006: 74%)</li> <li>Deutsche Wertschöpfung gesamt: 6.134 Mio. Euro (+ 21 %)</li> <li>Deutsche Wertschöpfung inkl. Dienstleistung: 7.602 Mio. Euro (+ 14 %)</li> <li>Weltmarktvolumen: 22.128 Mio. Euro (+ 44 %) oder 19.582 MW (+ 30,5 %)</li> <li>Deutscher Weltmarktanteil: 27,7 % (2006: 32,9 %)</li> <li>Arbeitsplätze: ca. 90.000 (+ 22 %)</li> </ul> <p><strong>Inlandsmarkt 1. Halbjahr 2008</strong></p> <ul> <li>Neue Windenergie-Kapazitäten in Deutschland: 799 MW (+ 20 % im Vergleich zum 1.Hj. 2007)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität in Deutschland zum 30.6.2008: 23.044 MW</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Niedersachen: 5.799 MW (+ 155 MW seit 31.12.2007)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Brandenburg: 3.528 MW (+ 169 MW seit 31.12.2007)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Sachsen-Anhalt: 2.964 MW (+ 178 MW seit 31.12.2007)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität Schleswig-Holstein: 2.621 MW (+ 99 MW seit 31.12.2007)</li> <li>Gesamte Windenergie-Kapazität NRW: 2.601 MW (+ 43 MW seit 31.12.2007)</li> </ul> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Ermittlung der deutschen Wertschöpfung im weltweiten Windenergiemarkt für 2007" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/exportschlager-windenergie-made-germany/dewi-wertschoepfung-2007.pdf">Ermittlung der deutschen Wertschöpfung im weltweiten Windenergiemarkt für 2007</a><br /><a class="file-link iconize" title="Windenergie in Deutschland ‐ Aufstellungszahlen für das erste Halbjahr 2008" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/exportschlager-windenergie-made-germany/dewi-wea-1hj-2008.pdf">DEWI Statistik, Aufstellungszahlen für das erste Halbjahr 2008</a><br /><a class="file-link iconize" title="Windenergie in Deutschland ‐ Aufstellungszahlen für das erste Halbjahr 2008" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/exportschlager-windenergie-made-germany/dewi-wea-1hj-2008.pdf">DEWI Statisitk (Langfassung)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/exportschlager-windenergie-made-germany/dewi-wertschoepfung-2007.pdf" type="application/pdf; length=188155" title="dewi-wertschoepfung-2007.pdf">Ermittlung der deutschen Wertschöpfung im weltweiten Windenergiemarkt für 2007</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt Internationales Unternehmen Wed, 23 Jul 2008 21:03:07 +0000 151 at http://www.wind-energie.de BWE: Stromversorgung 2020 – jede vierte Kilowattstunde vom Wind http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/bwe-stromversorgung-2020-jede-vierte-kilowattstunde-vom-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die deutsche Windbranche hat sich in den vergangenen Jahren eine führende Position im internationalen Windmarkt erarbeitet. Ende 2007 waren in Deutschland über 22.200 Megawatt (MW) Windleistung installiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit konnten 40 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Strom bereit gestellt werden - rund 7 Prozent des deutschen Verbrauchs. "Die am Freitag nun auch vom Bundesrat verabschiedete Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt, um die Erfolgsgeschichte der Windenergie in Deutschland fortzuschreiben. Betreiber, Hersteller, Zulieferer und Projektierer haben jetzt die notwendige Investitionssicherheit", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE) zur heutigen Eröffnung einer Fachtagung des Verbandes zur EEG-Novelle.</p> <p>Bis 2020 sind in Deutschland nach Berechnungen des BWE moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese 55.000 MW werden dann rund 150 Mrd. Kilowattstunden Strom ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall im Jahr produzieren. "Schon in 12 Jahren kann jede vierte Kilowattstunde Strom aus einer Windenergieanlage kommen", betonte Albers.</p> <p>Der weitere Ausbau der Windenergie erfolgt sowohl durch den Neubau auf ausgewiesenen Eignungsflächen an Land, durch das so genannte Repowering als auch durch die Nutzung der Offshore-Windenergie. Bis 2020 ergeben sich bei Fortschreibung der positiven Rahmenbedingungen folgende realistisch erreichbare Beiträge zur deutschen Stromversorgung:</p> <p><strong>Repowering</strong><br />"Halbierung der Anlagen = Verdoppelung der Leistung = Verdreifachung des Ertrags" wird die Erfolgsformel der deutschen Windenergie in den nächsten Jahren. Durch den Ersatz alter Windkraftanlagen der ersten Generationen durch moderne Multi-Megawatt-Anlagen kann die Leistung eines Windparks etwa verdoppelt und der Energieertrag verdreifacht werden. Die jährliche Energieerzeugung auf heute bereits genutzten Flächen könnte sich allein an Land bis 2020 auf fast 100 Mrd. KWh erhöhen.</p> <p><strong>Neubau</strong><br />Nach vorsichtigen Schätzungen sind in den bereits ausgewiesenen Eignungsflächen für Windenergieanlagen an Land etwa 29.000 MW installierbar. Das entspricht einem weiteren möglichen Neubau von rund 7.000 MW bzw. über 15 Mrd. kWh Windstrom pro Jahr. Würde man darüber hinaus weitere Flächen ausweisen - wie dies etwa in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern geplant ist - könnte man auf rund ein Prozent der Landesfläche Deutschlands mindestens 60.000 MW Kapazität installieren.</p> <p><strong>Offshore</strong><br />In Nord- und Ostsee können bis 2020 rund 10.000 MW Kapazität installiert werden. Der Energieertrag beläuft sich auf mindenstens 35 Mrd. kWh im Jahr.</p> <p><strong>Download:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/statistiken/nettostromerzeugung_2007.pdf" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/bwe-stromversorgung-2020-jede-vierte-kilowattstunde-vom-wind/nettostromerzeugung-2007.pdf">Tabelle zur Nettostromerzeugung und -verwendung 2007 in Terrawattstunden (TWh)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/bwe-stromversorgung-2020-jede-vierte-kilowattstunde-vom-wind/nettostromerzeugung-2007.pdf" type="application/pdf; length=62050" title="nettostromerzeugung-2007.pdf">http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/statistiken/nettostromerzeugung_2007.pdf</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Repowering Mon, 07 Jul 2008 22:09:50 +0000 152 at http://www.wind-energie.de BWE: Bundesregierung springt bei der Beschleunigung des Netzausbaus zu kurz http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/bwe-bundesregierung-springt-bei-der-beschleunigung-des-netzausbaus-zu <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Bundesregierung hat heute im zweiten Teil des integrierten Energie- und Klimapakets den Entwurf für ein Energieleitungsausbaugesetz (ELAG) beschlossen. Zentrales Element dieses Gesetzgebungsvorhabens ist es, im Höchstspannungsnetz (380 Kilovolt) vier Pilotprojekte für Erdkabel anstelle von Freileitungen zu ermöglichen. Im Hochspannungsnetz (110 Kilovolt) sollen Erdkabel nach wie vor nur in einem schmalen Küstenstreifen von 20 Kilometern und für die Anbindung von Offshore-Windparks möglich sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir freuen uns, dass jetzt auch Erdkabel als eine ernsthafte Option für die Beschleunigung des Netzausbaus von der Bundesregierung gesehen werden. Aber sie springt zu kurz“, sagte Hermann Albers, Bundespräsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE) zum Regierungsentwurf. „Während man für das 380-Kilovolt-Netz – quasi den elektrischen Autobahnen – jetzt die unterirdische Verlegung ermöglichen will, sind Erdkabel bei den regionalen Zubringern im 110-Kilovolt-Bereich weiterhin nur in den Küstenregionen vorgesehen. Dabei besteht in den regionalen Verteilnetzen schon heute der größte Engpass für den Transport von Strom aus Erneuerbaren Energien.“</p> <p>Besonders unverständlich ist der Vorschlag, weil in der 110-Kilovolt-Spannungsebene nur sehr geringe Mehrkosten – wenn überhaupt – für Erdkabel gegenüber Freileitungen zu verzeichnen sind. Im 380-kV-Bereich betragen die Kosten einer unterirdischen Verlegung dagegen das zwei bis vierfache der Kosten einer Freileitung und sollten auf sensible Abschnitte begrenzt bleiben.</p> <p>“Für uns ist unverständlich, warum die Bundesregierung an dieser Stelle auf die Bedenken von Anwohnern und Naturschützern an der Küste Rücksicht nehmen will, aber in den Windregionen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg nicht. Und dies, obwohl im 110-Kilovolt-Bereich keine bis sehr geringe Mehrkosten auftreten. Hier muss der Bundestag dringend nachbessern“, so Albers.</p> <p>Der BWE fordert, dass neue elektrische Leitungen bis einschließlich der 110-Kilovolt-Ebene im Regelfall unterirdisch verlegt werden und eventuelle Mehrkosten von der Bundesnetzagentur anerkannt werden müssen.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Bundesregierung Netze Wed, 18 Jun 2008 20:50:22 +0000 134 at http://www.wind-energie.de EEG-Novelle: Windenergie bleibt Klimaschützer Nr. 1 http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/eeg-novelle-windenergie-bleibt-klimaschuetzer-nr-1 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundestag hat heute die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Das neue EEG erhöht ab 2009 die Vergütung für Windstrom an Land und auf See, fordert aber auch zusätzliche Beiträge zur Integration in das elektrische Versorgungssystem.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das ist eine Trendwende für die Windenergie in Deutschland. Die heute verabschiedete EEG-Novelle setzt neue Investitions- und Innovationsanreize, die wieder für einen wachsenden Inlandsmarkt sorgen werden. Damit kommen wir unserem Ziel näher, bis 2020 rund 45.000 Megawatt Windleistung an Land und 10.000 Megawatt Leistung in Nord- und Ostsee zu installieren. Die Windenergie wird dann gut ein Viertel des Strombedarfs decken“, sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie e.V. „Damit bleibt die Windenergie der Klimaschützer Nr. 1 in Deutschland.“</p> <p>„An einer Stelle müssen wir jedoch deutliche Kritik üben“, so Albers weiter. „Das Inkrafttreten der EEG-Novelle erst zum 1. Januar 2009 riskiert für den Rest des Jahres einen enormen Investitionsaufschub und verschenkt Kilowattstunden grünen Stroms.“ Auf die Hersteller und Zulieferer von Windenergieanlagen kommen jetzt erhebliche logistische Herausforderungen zu. „Für uns ist unverständlich, dass sich gerade in der Union eine Mehrheit gegen ein zügiges Inkrafttreten ausgesprochen hat. Dies kann angesichts der klimapolitischen Führungsrolle Deutschlands in der EU und der Welt nicht im Interesse von Bundeskanzlerin Angela Merkel sein“, betonte Albers.</p> <p><span class="header2">1. Vergütung für Windenergie im Binnenland (Onshore)</span>Die <abbr title="Die Anfangsvergütung ist eine erhöhte Vergütung für Strom aus WEA. Sie wird nach EEG ab der Inbetriebnahme mindestens fünf (Onshore) beziehungsweise zwölf Jahre (Offshore) gezahlt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term86" title="Die Anfangsvergütung ist eine erhöhte Vergütung für Strom aus WEA. Sie wird nach EEG ab der Inbetriebnahme mindestens fünf (Onshore) beziehungsweise zwölf Jahre (Offshore) gezahlt">Anfangsvergütung</a></abbr> für neue Windenergieanlagen an Land beträgt ab dem 1. Januar 2009 9,2 Cent/kWh (bisher 8,03 Cent/kWh). Dieser Wert wird für neu in Betrieb genommene Anlagen jedes Jahr um ein Prozent gesenkt (bisher: zwei Prozent). „Diese Vergütungsregelungen für den Windstrom im Binnenland werden der veränderten Kostensituation für die Herstellung von Windenergieanlagen gerecht. Allein die Preise für Rohstoffe wie Stahl und Kupfer haben sich seit der letzten Novelle im Jahre 2004 verdoppelt bzw. verdreifacht“, so Albers (vgl. Anlage). „Es ist jedoch ein großes Versäumnis, dass der Gesetzgeber sich nicht zu einer dynamischen Anpassung der Vergütung an künftige Veränderungen der wichtigsten Erzeugerpreise entschließen konnte. Wenn die Rohstoff- und Energiepreise weiterhin stärker steigen als die Effizienzgewinne bei Produktion und Betrieb von Windenergieanlagen, wird es schon in wenigen Jahren erneuten Anpassungsbedarf für das EEG geben.</p> <p><span class="header2">2. Repowering-Bonus</span>Für Windenergieanlagen an Land, die alte Anlagen ersetzen (Repowering) erhöht sich die Anfangsvergütung um 0,5 Cent/kWh. Die ersetzten Anlagen müssen aus dem gleichen oder benachbarten Landkreis stammen und mindestens zehn Jahre alt sein. Eine neue Anlage muss mindestens die doppelte Leistung der ersetzten Anlagen erreichen. Ferner darf sie die fünffache Leistung nicht überschreiten. Der Repowering-Bonus setzt endlich die notwendigen Investitionsanreize, um Windenergieanlagen der ersten Generationen durch moderne, effizientere Turbinen zu ersetzen. 2007 wurden 108 alte durch 45 neue Windenergieanlagen ersetzt. Trotz dieser Reduktion konnte die Gesamtleistung von 41 MW um den Faktor 2,5 auf 103 MW gesteigert werden. Halbierung der Anlagenzahl bei Verdoppelung der Leistung und Verdreifachung des Ertrags kann jetzt die Erfolgsformel der deutschen Windenergie an Land in den nächsten Jahren werde</p> <p><span class="header2">3. Vergütung für Windenergie auf hoher See (Offshore)</span>Die Anfangsvergütung für Windenergieanlagen auf See (Offshore) beträgt 15 Cent/kWh bis Ende 2015. Danach sinkt sie für neu in Betrieb genommen Anlagen auf 13 Cent/kWh und wird jedes Jahr um fünf Prozent verringert. „Das neue EEG stellt die Signale für den Offshore-Markt auf Grün. Jetzt gilt es, die Projekte umzusetzen. Deutschland sollte seine Technologieführerschaft auf die Windenergie auf hoher See ausdehnen“, erläuterte Albers.</p> <p><span class="header2">4. <abbr title="Einspeisemanagement meint die vorübergehende Reduzierung der Einspeiseleistung von Windenergie- und anderen EE-Anlagen. Netzbetreibern wird dies unter gewissen Voraussetzungen im EEG bzw. EnWG ermöglicht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term89" title="Einspeisemanagement meint die vorübergehende Reduzierung der Einspeiseleistung von Windenergie- und anderen EE-Anlagen. Netzbetreibern wird dies unter gewissen Voraussetzungen im EEG bzw. EnWG ermöglicht.">Einspeisemanagement</a></abbr></span>EEG-Anlagen über 100 Kilowatt Anschlussleistung – das trifft auf praktisch alle neuen Windenergieanlagen zu – müssen in Zukunft am Einspeisemanagement bei Netzengpässen teilnehmen. Für nicht abgenommene Energiemengen muss der Netzbetreiber eine finanzielle Kompensation zahlen. „Seit langem haben wir verlangt, dass nicht die Betreiber von Windenergieanlagen für die Versäumnisse der Netzbetreiber beim Netzausbau zahlen müssen. Wir freuen uns, dass der Gesetzgeber nun ein effizientes Mittel im EEG eingebaut hat, das den Anreiz zum schnellen Ausbau der Netze deutlich erhöht“, so Albers weiter.</p> <p><span class="header2">5. Netzregelung durch Windenergieanlagen</span>Windenergieanlagen müssen in Zukunft zur Spannungs- und Frequenzregelung im Netz&nbsp; beitragen. Für den erhöhten technischen Aufwand erhöht sich die Anfangsvergütung um den sog. Systemdienstleistungs-Bonus von 0,5 Cent/kWh. Weiterhin ist eine Nachrüstung von Altanlagen möglich.</p> <p><span class="header2">6. Direktvermarktung Erneuerbaren Stroms</span>Eine Direktvermarktung von Strom aus EEG-Anlagen ist künftig im monatlichen Wechsel möglich. Entgegen der noch im Regierungsentwurf enthaltenen Frist von einem Kalenderhalbjahr gibt es jetzt eine reale Option für die Direktvermarktung von Windstrom.</p> <p><span class="header2">7. Netzausbau</span>Netzbetreiber sind nun ausdrücklich nicht nur zum Netzausbau, sondern auch zur Optimierung und Verstärkung vorhandener Netze verpflichtet. Der Gesetzgeber hat hier die Vorschläge des Bundesverbands WindEnergie zur Optimierung der Netzkapazitäten wie das Temperatur-Monitoring von Freileitungen oder den Einsatz von Hochtemperaturseilen übernommen</p> <p><span class="header2">8. Hintergrund und Ausblick</span>Weltweit wurden 2007 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 20.076 Megawatt neu installiert – zum Vergleich: In Deutschland sind seit Anfang der 90er Jahre insgesamt 22.247 Megawatt installiert worden. Deutschland hat im internationalen Maßstab jedoch mit 1.667 Megawatt neu installierter Leistung nur noch acht Prozent zum Weltmarkt beigetragen und die einstige Spitzenreiterposition an die USA verloren. Deutschland folgt erst an fünfter Stelle nach Spanien, China und Indien. Hauptgrund für diesen Einbruch 2007 um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahre war die bisherige – nicht mehr wirtschaftliche – Vergütung für Windstrom an Land.</p> <p><strong>Anlage: Steigerungen der Weltmarktpreise für Stahl- und Kupfer</strong><br /><strong></strong><a class="colorbox colorbox-insert-image" title="Steigerungen der Weltmarktpreise für Stahl" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/images/press-release/2008/eeg-novelle-windenergie-bleibt-klimaschuetzer-nr-1/stahlpreis.jpg" rel="gallery-insert-all"><img src="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/imagecache/100px-Breite/images/press-release/2008/eeg-novelle-windenergie-bleibt-klimaschuetzer-nr-1/stahlpreis.jpg" title="Steigerungen der Weltmarktpreise für Stahl" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" class="imagecache imagecache-100px-Breite" /></a><a class="colorbox colorbox-insert-image" title="Entwicklung des Kupferpreises" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/images/press-release/2008/eeg-novelle-windenergie-bleibt-klimaschuetzer-nr-1/kupferpreis.jpg" rel="gallery-insert-all"><img src="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/imagecache/100px-Breite/images/press-release/2008/eeg-novelle-windenergie-bleibt-klimaschuetzer-nr-1/kupferpreis.jpg" title="Entwicklung des Kupferpreises" style="float: left; margin: 5px 10px 0pt 0pt;" class="imagecache imagecache-100px-Breite" /></a><strong></strong> <strong></strong>Die beiden Abbildungen zeigen die Entwicklung der Tagespreise für Kupfer und Stahl seit 2000. Diese haben sich seit 2004 verdoppelt bzw. verdreifacht. Über 80% des Gewichts einer modernen Windenergieanlage besteht aus Stahl.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_image" width="1181" height="883" title="Steigerungen der Weltmarktpreise für Stahl" alt="" src="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/images/press-release/2008/eeg-novelle-windenergie-bleibt-klimaschuetzer-nr-1/stahlpreis.jpg?1297356171" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_image" width="1181" height="886" title="Entwicklung des Kupferpreises" alt="" src="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/images/press-release/2008/eeg-novelle-windenergie-bleibt-klimaschuetzer-nr-1/kupferpreis.jpg?1297356283" /> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Fri, 06 Jun 2008 10:10:27 +0000 153 at http://www.wind-energie.de Windenergie in Thüringen – 2.000 Megawatt bis 2020 http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/windenergie-thueringen-2000-megawatt-bis-2020 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuell drehen sich in Thüringen 538 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 677 MW. Sie erzeugen mehr als 10 % des Nettostromverbrauchs in Thüringen und vermeiden etwa 1 Mio. Tonnen CO2 –Emissionen. Diese Windkraftleistung konzentriert sich auf Flächen von etwa 4.929 ha - weniger als 0,3 % der gesamten Landesfläche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn wir Klimaschutz, Ressourcenschonung und Versorgungssicherheit auch in Thüringen beim Wort nehmen, müssen wir die Windenergieleistung in Thüringen bis zum Jahr 2020 auf über 2.000 MW ausweiten“, betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie anlässlich des BWE-Wirtschaftsgesprächs mit Wirtschaftsstaatssekretär, Christian Jukenack, in Erfurt. „Die Windenergie ist der Billigmacher im Konzert der Erneuerbaren Energien. Thüringen hat das Potenzial der Windenergie bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Andere ostdeutsche Bundesländer profitieren schon heute vom Wirtschaftsfaktor Windenergie. Diese Chancen bieten sich auch dem Freistaat Thüringen“.</p> <p>Mit 2000 MW installierter Leistung im Jahre 2020 könnte die Windenergie in Thüringen einen Anteil von über 30 % am Nettostromverbrauch erreichen und mehr als 3 Mio. Tonnen CO2 vermeiden. „Notwendig ist dafür ein beschleunigtes Repowering. Bestehende Windparks müssen erweitert, mindestens 1% der Landesfläche als Windvorrangflächen in der Regionalplanung neu ausgewiesen werden“, so Albers. „Parallel dazu sind administrative Hemmnisse - insbesondere auch die Vorgaben des Landesentwicklungsplans vom Januar 2008 - zu beseitigen.“</p> <p>Die Thüringer Landesregierung hat zu Beginn des Jahres die Bedingungen für Windkraft durch die Änderungen des Landesentwicklungsplans weiter erschwert. Regionale Planungsgemeinschaften sollen nun zur zwingenden Prüfung verpflichtet werden, in den Regionalplänen Höhenbeschränkungen festzulegen. Damit ist absehbar, dass die regionalen Planungsgemeinschaften in vorausschauendem Gehorsam Höhenbegren-zungen erlassen werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-png" alt="image/png icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/windenergie-thueringen-2000-megawatt-bis-2020/footer-bg-trans.png" type="image/png; length=14277" title="footer-bg-trans.png">Datei dfgsdfg</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Energiepolitik Höhenbegrenzung Klimaschutz Wed, 30 Apr 2008 20:48:22 +0000 127 at http://www.wind-energie.de Windenergie: Weltmarkt boomt – Inlandsmarkt rückläufig http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/windenergie-weltmarkt-boomt-inlandsmarkt-ruecklaeufig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der diesjährigen HannoverMesse präsentiert die Leitmesse Energy neue Technologien und Dienstleistungen zur Energietechnik. Zahlreiche Hersteller und Zulieferer der Windindustrie stellen ihre Innovationen für den Klimaschutz aus und veranschaulichen den weltweiten Boom der Windenergiebranche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach Berechnungen des Bundesverbands WindEnergie (BWE) stieg 2007 der Umsatz mit in Deutschland hergestellten Windkraftanlagen und deren Bauteilen im Vergleich zu 2006 um 18 Prozent von 6,4 auf 7,6 Milliarden Euro. Über 78 Prozent davon brachte allein das Export-Geschäft ein. „Der boomende Weltmarkt ist für etwa 10.000 neue Jobs in der Wind-energiebranche verantwortlich. Alle Hersteller und Zulieferer weiteten im letzten Jahr ihre Kapazitäten in Deutschland aus. Ende 2007 arbeiteten knapp 90.000 Menschen in der Windenergie-Branche. 2006 waren es noch rund 79.000“, betonte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie auf der HannoverMesse.</p> <p>Weltweit wurden 2007 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 20.076 Megawatt neu installiert – zum Vergleich: In Deutschland sind seit Anfang der 90er Jahre insgesamt 22.247 Megawatt installiert worden. Deutschland hat im internationalen Maßstab jedoch mit nur 1.667 Megawatt neu installierter Leistung die Spitzenreiterposition an die USA verloren. Deutschland folgt erst an fünfter Stelle nach Spanien, China und Indien. Hauptgrund für diesen Einbruch um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahre ist die stetig sinkende Vergütung für Windstrom an Land.</p> <p>„Die zuletzt 2004 geänderten Vergütungsregelungen des geltenden EEG werden der heutigen Kostensituation nicht mehr gerecht“, erläuterte Albers. Trotz anhaltender Effizienzfortschritte können die drastischen Preissteigerungen etwa bei Rohstoffen wie Stahl und Kupfer, Energie und Standard-Komponenten nicht mehr vollständig kompensiert werden. Der Regierungsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird dieser Situation leider nicht gerecht. „Deutschland benötigt eine EEG-Novelle, die neue Investitions- und Innovationsanreize auch für die Windenergie an Land setzt, sowie eine gemeinsame Anstrengung von Politik und Netzbetreibern für einen schnellen Ausbau der Stromtrassen“, betonte Albers mit Blick auf die anstehende Bundestagsberatung der Novelle.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Arbeitsmarkt EEG Internationales Mon, 21 Apr 2008 22:09:21 +0000 146 at http://www.wind-energie.de Schütz: Heimisches Wachstum der Erneuerbaren Energien sichert weltweiten Technologievorsprung http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/schuetz-heimisches-wachstum-der-erneuerbaren-energien-sichert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Zur Eröffnung der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien in Berlin betonte der neue Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie Dietmar Schütz das starke Wirtschaftswachstum durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in vielen Regionen Deutschlands.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es gibt viele gute Gründe, den Ausbau von Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Erdwärme und Wasserkraft voranzutreiben – Klimaschutz, sichere Energieversorgung, Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen. Immer wichtiger wird das regionale Wirtschaftswachstum durch Erneuerbare Energien. Sie sind eine Zukunftschance gerade für strukturschwache Regionen. Bundesweit profitieren viele Landkreise und ihre Bewohner vom Ausbau Erneuerbarer Energien.“</p> <p>Die Wertschöpfungen der letzten Jahre - etwa in Ost- und Nordfriesland, der Uckermark, Mitteldeutschland und Hafenstädten wie Bremerhaven und Rostock - sind jedoch keine Selbstläufer. Sie sind Folge einer regionalen Wirtschaftspolitik, die auf „Erneuerbare Energien Technik made in Germany“ setzt. „Grundlage allen Aufschwungs ist das <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG)“, betonte Schütz. „Allein das EEG hat Deutschland die weltweite Technologieführerschaft bei den Erneuerbaren Energien ermöglicht.“</p> <p>Der aktuell im Deutschen Bundestag debattierte Regierungsentwurf einer EEG-Novelle reicht jedoch nicht aus, dem Ausbau Erneuerbarer Energien neuen Schwung zu verleihen. Dieser ist zwingend erforderlich, um das EU-Ziel eines Anteils von 20 Prozent Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch zu erreichen.</p> <p>Der Entwurf berücksichtigt nicht ausreichend die deutlich gestiegenen Rohstoffkosten, die die Branche der Erneuerbaren Energien belasten. Hinzu kommt, dass der schleppende Ausbau der Stromnetze durch die deutschen Netzbetreiber einen raschen Ausbau der Windenergie an Land behindert. Hierzu sieht der Entwurf keine Lösung vor. „Die von der Regierung vorgeschlagenen Regelungen reichen nicht aus, um das heimische Wachstum der Erneuerbaren Energien auch in Zukunft zu sichern. Das Parlament ist jetzt gefordert, damit die Gesetzesnovelle wirksame Innovations- und Investitionsanreize für weiteren technischen Fortschritt setzt. Nur dann bleibt es beim Erfolgsmodell EEG – der Grundlage für Exportchancen und Klimaschutz“, so Schütz.</p> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Klimaschutz Regionale Wertschöpfung Mon, 17 Mar 2008 20:52:34 +0000 144 at http://www.wind-energie.de Albers: „EU-Richtlinie gute Basis für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland und Europa“ http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/albers-eu-richtlinie-gute-basis-fuer-den-weiteren-ausbau-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die EU-Kommission hat heute ihren Entwurf einer Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien in Europa bis 2020 vorgelegt. Diese ist Teil eines umfassenden Energie- und Klimaschutzpakets. Bis 2020 soll eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am europaweiten Energieverbrauch auf 20 % erfolgen. Deutschland erhält ein nationales Ziel von 18 % bis 2020.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Richtlinie liefert eine gute Basis dafür, dass das 20 %-Ziel in Europa erreicht werden kann. Deutschland kann seinen Anteil aus unserer Sicht ohne Probleme auf 20 % steigern. Voraussetzung dafür sind&nbsp; jedoch die richtigen Rahmenbedingungen in Europa und in Deutschland“ so Hermann Albers, Präsident des BWE.</p> <p>Eine grundlegende Vorraussetzung sei, dass die erfolgreichen Fördersysteme, allen voran das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), durch die europäische Rahmenregelung nicht gefährdet werden. Der heute vorgestellte Entwurf enthält eine klare Absage an einen verpflichtenden EU-weiten Handel durch Unternehmen mit Zertifikaten. Ein Handel wird nur zwischen Mitgliedsstaaten und nur nach Erreichen der nationalen Zwischenziele erlaubt. „Hier ist die Kommission auf die Bedenken vieler Mitgliedsstaaten und der Erneuerbare-Energien-Branche eingegangen. Das ursprünglich geplante europaweite Zertifikatshandelssystem hätte das deutsche EEG in kurzer Zeit ausgehöhlt und die Investitionssicherheit für die Branche gefährdet. Gleichzeitig wären die Kosten für Verbraucher und Industrie deutlich gestiegen, wie wir dies heute schon in den Ländern mit Zertifikatsmodellen beobachten können“.</p> <p>Auch die deutsche Bundesregierung hatte gegenüber der Kommission deutlich auf die negativen Folgen für das EEG hingewiesen und gegen das ursprüngliche Modell interveniert.</p> <p>Der heutige Richtlinienvorschlag übergibt den Mitgliedsstaaten die Verantwortung für die künftige Zielerreichung: Sie bestimmen über den Handel mit Zertifikaten und nur dann, wenn sie ihre Zwischenziele erreicht haben. Dennoch müssen in diesem Zusammenhang noch einige Punkte deutlich klarer definiert und verbessert werden. Albers sei jedoch optimistisch, dass dies im jetzt folgenden Gesetzgebungsverfahren auf europäischer Ebene gelöst werden könne.</p> <p>Neben der weiteren Entwicklung in Brüssel steht für den BWE die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für die kommenden Monate im Fokus. „Unser Ziel bis 2020 werden wir in Deutschland nur erreichen, wenn wir die Rahmenbedingungen für die Windenergie auch hierzulande weiter positiv gestalten. Die Windenergie kann bis 2020 ein Viertel des deutschen Strombedarfs decken. Dazu müssen allerdings die Vergütungen im EEG insbesondere für das Repowering und für Neuanlagen an Land an die drastisch veränderten Rohstoffpreise angepasst werden“, so der Präsident des BWE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_image" width="16" height="18" alt="" src="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/images/press-release/2008/albers-eu-richtlinie-gute-basis-fuer-den-weiteren-ausbau-der-windenergie-deutschland-und-europa/word.gif?1297352993" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/albers-eu-richtlinie-gute-basis-fuer-den-weiteren-ausbau-der-windenergie-deutschland-und-europa/080123-entwurf-kommission-ee-ril-de.pdf" type="application/pdf; length=429042">080123-entwurf-kommission-ee-ril-de.pdf</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> EEG Energiepolitik Europa Wed, 23 Jan 2008 21:01:16 +0000 147 at http://www.wind-energie.de Jahresbilanz Windenergie 2007: Weltmarkt boomt weiterhin – Inlandsmarkt gab deutlich nach http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2008/jahresbilanz-windenergie-2007-weltmarkt-boomt-weiterhin-inlandsmarkt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Während der Weltmarkt zum dritten Mal infolge boomte, hat der deutsche Markt für Windenergieanlagen im vergangenen Jahr deutlich nachgegeben, gaben der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) heute in Berlin bekannt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der neuesten Statistik des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) wurden 2007 im Inland 883 (2006: 1.208) Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.667 (2.233) Megawatt (MW) neu installiert, das sind 566 MW weniger als 2006. Dies entspricht einem Rückgang von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p> <p>Weltweit wurden nach ersten Schätzungen des Global Wind Energy Council (GWEC) rund 20.000 MW neu installiert. Damit wuchs der Weltmarkt um rund 30 Prozent. Wachstumstreiber waren erneut Märkte in Nordamerika, Europa und Asien.</p> <p>„Der Zubau von rund 20.000 Megawatt in 2007 entspricht einem weltweiten Umsatz der Windindustrie im Neuanlagengeschäft von deutlich über 20 Milliarden Euro. An diesem riesigen Markt partizipieren die deutschen Hersteller und Zulieferer in hohem Maße. Das Exportgeschäft wird zunehmend zum wichtigsten Standbein für die deutsche Windindustrie“, sagte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems. Insgesamt betrug die deutsche Wertschöpfung in 2006 weltweit über 5,6 Milliarden Euro. Für 2007 werden im Neuanlagengeschäft 7,4 Milliarden Euro erwartet.</p> <p>„Rund 1,7 (2,3) Milliarden Euro wurden in Deutschland in neue Windturbinen investiert“, so Hermann Albers, Präsident des BWE. „Der Inlandsmarkt kommt zunehmend unter Druck, weil auf der einen Seite steigende Rohstoff- und Energiepreise Windenergieanlagen verteuern und auf der anderen Seite die gesetzlich fixierte Vergütung für Windstrom in Deutschland jedes Jahr sinkt“.</p> <p>Insgesamt waren Ende 2007 in Deutschland 19.460 (18.685) Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 22.247 (20.622) MW installiert. Den größten Zuwachs verzeichneten 2007 die Bundesländer Niedersachsen (368 MW), Sachsen-Anhalt (253 MW) und Brandenburg (231 MW).</p> <p>„Noch liegt Deutschland mit an der Weltspitze, aber andere Länder holen in großen Schritten auf. Die Investitionen fließen in die Länder mit günstigeren Rahmenbedingungen. Um die führende Stellung der deutschen Windindustrie im weltweiten Wettlauf zu behaupten, ist ein stabiler Heimatmarkt von immenser Bedeutung. Deshalb müssen bei der anstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Rahmenbedingungen in Deutschland mit Weitsicht neu gesetzt werden“, so Herdan weiter.</p> <p>Die Betreiber konnten auch aufgrund eines überdurchschnittlichen Windangebots im Jahr 2007 mit der Stromproduktion von 39,5 (30,6) Milliarden Kilowattstunden abermals einen Rekord erzielen. „Die Windenergie deckt damit bereits 7,2 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Sie ist ein entscheidender Baustein, um den von der EU geforderten Anteil Erneuerbarer Energien von 18 Prozent am Energieverbrauch bis 2020 zu erreichen“, betonte Albers.</p> <p>Ein wichtiger Baustein ist dabei das Repowering: Der Ersatz von Windenergieanlagen der ersten Generationen durch moderne, effizientere Turbinen auf der gleichen Fläche. 2007 wurden 108 alte durch 45 neue Anlagen ersetzt. Trotz dieser Reduktion konnte die Gesamtleistung von 41 MW um den Faktor 2,5 auf 103 MW gesteigert werden. Allerdings machten diese Anlagen erst wenig mehr als sechs Prozent der Aufstellungen aus. „Das zeigt zum einen das riesige Potential des Repowerings für den Klimaschutz, aber auch, dass hier noch ausreichende Anreize fehlen“, so Albers weiter.</p> <p>Für das Offshore-Segment stehen mit den Vorschlägen der Bundesregierung zur EEG-Novelle die Signale dagegen auf Grün. Zwar wurden auch 2007 noch keine Anlagen im Meer installiert, aber mehrere Projekte konkrekt angekündigt. „Wir müssen die Technologieführerschaft auf das Offshore-Geschäft ausdehnen. Die Rahmenbedingungen für die&nbsp; Offshore-Windenergie sind richtig gesetzt und Deutschland muss sich jetzt im Wettbewerb mit England und den skandinavischen Ländern behaupten“, sagte Herdan.</p> <p>„Die Branche schaut jetzt gespannt auf die parlamentarische Beratung zum Entwurf der EEG-Novelle der Bundesregierung. Um die Windenergie an Land ebenfalls dynamisch weiter zu entwickeln, brauchen wir eine Anpassung der EEG-Vergütung an die Preisentwicklungen von Rohstoffen und Energien, einen vernünftigen Technologiebonus zur Netzintegration sowie eine beschleunigte Erhöhung von Netzkapazitäten“, resümierte Albers.</p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a class="file-link iconize" title="Jahresbilanz Windenergie 2007" href="http://bwe.dotplex.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/jahresbilanz-windenergie-2007-weltmarkt-boomt-weiterhin-inlandsmarkt-gab-deutlich-nach/d-2007-gesamt-bwe-dewi-080117.pdf">Statistik 2007</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2008/jahresbilanz-windenergie-2007-weltmarkt-boomt-weiterhin-inlandsmarkt-gab-deutlich-nach/d-2007-gesamt-bwe-dewi-080117.pdf" type="application/pdf; length=330606" title="d-2007-gesamt-bwe-dewi-080117.pdf">Statistik 2007</a></div> </div> </div> </div> <div class="og_rss_groups"></div> Europa Internationales Offshore Mon, 21 Jan 2008 22:01:18 +0000 145 at http://www.wind-energie.de