Pressemitteilungen http://www.wind-energie.de/press-releases-view de Wind bewegt - Bundesverband WindEnergie mit starkem Auftritt auf der WindEnergy Hamburg http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/wind-bewegt-bundesverband-windenergie-mit-starkem-auftritt-auf-der-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Vom 23. – 26. September 2014 präsentiert sich der Bundesverband WindEnergie (BWE) als starke Stimme für den Wind auf der WindEnergy Hamburg. Als Partner der WindEnergy Hamburg 2014 steht der BWE mit seinen 20.000 Mitgliedern für eine äußerst dynamische und innovative Branche. Windenergie sorgt heute schon für günstigeren Strom als fossile Kraftwerksneubauten und stabilisieren so die Strompreise für Industrie, Gewerbe und Haushalte“, machte BWE-Geschäftsführer Henning Dettmer einen Monat vor Eröffnung der wichtigen Leitmesse der Branche deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„119.000 Beschäftigte im Onshore-Sektor und 18.800 Beschäftigte in der Offshore-Sparte setzen jeden Tag alles daran, die Energiewende voranzubringen. Auf der WindEnergy Hamburg werden wir sichtbar machen, wie stark Zulieferer, Hersteller, Projektierer und Betreiber aus Deutschland international positioniert sind und wie wichtig ein stabiler deutscher Markt dafür ist. Die Branche leistet mit einem hohen Exportanteil von 67 Prozent und mit 10,67 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung einen starken Beitrag für die deutsche Volkswirtschaft“, erläuterte Henning Dettmer.</p> <p>Der BWE wird mit einer Reihe von Fachgesprächen und Treffen seine Position als Ansprechpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Branche unterstreichen. Der Verband veranstaltet am 24. September 2014 in der Zeit zwischen 14 und 17 Uhr ein eigenes Forum zur Energiewende. Besucher der Messe sind herzlich eingeladen, den BWE am Stand 308 in der Halle 1 zu besuchen. Neben einem umfangreichen Informationsangebot über die Windenergie bietet der BWE Interessierten hier auch eine direkte Kontaktmöglichkeit.</p> <p>„Von Hamburg wird die Aufforderung an Berlin und Brüssel ausgehen: Wir brauchen angesichts der deutlich zunehmenden Bedeutung der Erneuerbaren Energien, wachsender Weltmärkte und massiv steigender Chancen endlich ein klares Bekenntnis der Politik. Wir untermauern in Hamburg daher unsere Forderung nach einer verlässlichen Industriepolitik, die diese Entwicklung trägt, faire Märkte in Europa schafft und Marktzugänge international sichert“, so Henning Dettmer.</p> </div> </div> </div> Veranstaltung Windenergie Wirtschaft Fri, 22 Aug 2014 09:59:05 +0000 3498 at http://www.wind-energie.de Ausbau der Windenergie im Einklang mit Artenschutzzielen möglich http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/ausbau-der-windenergie-im-einklang-mit-artenschutzzielen-moeglich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu Medienberichten, nach denen Experten des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Fachblatt «PLOS ONE» über Konflikte zwischen dem Artenschutz und der Windenergienutzung berichten, stellt der Geschäftsführer des Bundesverbandes WindEnergie, Henning Dettmer, fest:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"In Deutschland vorkommende Fledermausarten sind nach europäischem Recht streng geschützt. Die Rechtsauslegung zum Schutz der Fledermäuse führt dazu, dass bei Vorkommen der Arten, für die in bereits durchgeführten Forschungsprojekten eine Gefährdung durch Windenergieanlagen festgestellt wurde, ein Betriebsalgorithmus eingesetzt wird. Demnach werden Windenergieanlagen zu bestimmten Jahres-, Tageszeiten und Windverhältnissen abgeschaltet. Dies schützt einheimische wie migrierende Fledermäuse.</p> <p>Künftig muss es darum gehen, die bisherigen Ansätze des Fledermausschutzes - durch beispielsweise zeitweise Abschaltung von Windenergieanlagen aber auch durch Maßnahmen, die sich der Bestandsstärkung widmen - wissenschaftlich zu überprüfen und zu optimieren. Gleichzeitig besteht die dringende Notwendigkeit, eine wissenschaftlich nachvollziehbare Bewertung der Auswirkung auf die Gesamtpopulationen vorzunehmen.</p> <p>Unser Interesse ist es, den Ausbau der Windenergie im Einklang mit den Schutzzielen für Biodiversität zu gestalten", unterstrich Henning Dettmer.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p></p> </div> </div> </div> Naturschutz Umwelt Windenergie Windkraft Thu, 14 Aug 2014 08:31:19 +0000 3485 at http://www.wind-energie.de Neues EEG schafft Hürden statt ebene Strecke http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/neues-eeg-schafft-huerden-statt-ebene-strecke <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergieforum „Rostock Wind“. „Die preiswerte Windenergie an Land trägt die Energiewende in Deutschland. Wir sind die Technologie mit weiter großem Potential. Unsere aufstrebende Branche steht für eine starke Exportleistung und für 119.000 Arbeitsplätze. Wir übernehmen immer mehr Systemverantwortung und stellen uns den Herausforderungen einer künftig dezentral bestimmten Energiewirtschaft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Familie der Windenergie vom Hersteller, über Planer, Projektierer, Gutachter, Betreiber bis zum Servicemitarbeitern, kann selbstbewusst nach vorn schauen, auch wenn das neue EEG und permanente Novellierungen Hürden schaffen, statt den Weg zu ebnen“, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), heute auf dem Windenergieforum „Rostock Wind“ deutlich.</p> <p>Hermann&nbsp; Albers rief dazu auf, im Rahmen der Energiewende den gesamten Energiesektor in den Blick zu nehmen. Strom, Mobilität und Wärme müssten immer gemeinsam betrachtet werden. Der wichtige Zubau der Windenergie ließe sich sinnvoll in diese Märkte integrieren. Neben dem Wärmesektor, wo zum Beispiel über Power to Heat als Flexibilitätsoption für den sicheren Betrieb der Stromnetze noch viele Chancen zu heben seien, müsse besonders der Bereich der Mobilität betrachtet werden. Viele Unternehmen der Windbranche seien in diesen Sektoren bereits mit Pilotanlagen aktiv und bewiesen so, dass die Herausforderungen eines auf Sonne und Wind basierenden neuen Energiemarktes zu lösen seien.</p> <p>„Wir erleben, dass die Bundesländer, die Kommunen und die mittelständischen Investoren an die Energiewende glauben. Der dynamische Zubau, den wir bei der Windenergie an Land in 2014 erwarten, kompensiert die angesichts der politischen Rahmenbedingungen kaum noch erreichbaren Ziele bei Fotovoltaik und Biogas und belastet die EEG-Umlage nicht. Wir brauchen jetzt Lösungen außerhalb des EEG. Deshalb muss die Bundesregierung die entsprechende Verordnungsermächtigung im neuen EEG umgehend nutzen. Wenn die Vermarktung zum Endkunden zugelassen wird, ergeben sich neue Chancen um die Vorteile der preiswerten Windenergie an Land ggf. auch über die Stadtwerke bis zum Mieter, Kleingewerbe und Handwerk weiterzugeben. Im Rahmen des neuen Strommarktdesigns muss darüber hinaus die Möglichkeit für lokale Stromtarife eröffnet werden, die die Bürger an den niedrigen Kosten der Windenergie partizipieren lässt“, forderte Hermann Albers.</p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p>Nächste Veranstaltung zum Thema EEG: EEG-Novelle - Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land, 27. bis 28. August 2014, Berlin. <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie">Zur Anmeldung</a>.</p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Elektromobilität Speicher Unternehmen Windenergie Fri, 08 Aug 2014 13:40:57 +0000 3474 at http://www.wind-energie.de Windbranche engagiert sich für Versorgungssicherheit http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/windbranche-engagiert-sich-fuer-versorgungssicherheit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Windenergie an Land ist der preiswerte Leistungsträger und zugleich Jobmotor der Energiewende. Moderne Windkraftanlagen sorgen heute für Frequenzstabilität und Unternehmen unserer Branche machen mit starken Investitionen deutlich, dass auch im Erneuerbaren Energien Zeitalter die Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1500" height="995" title="1. Spatenstich für den größten deutschen Batteriespeicher in Feldheim/Brandenburg" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/press-release/2014/windbranche-engagiert-sich-fuer-versorgungssicherheit/batteriespeicher-energiequelle-72px.jpg?1407336064" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gerade von den wichtigen lokalen Initiativen lässt sich dabei lernen, wie ein dezentrales Energiesystem stabil zu führen ist“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, anlässlich des 1. Spatenstichs für den größten deutschen Batteriespeicher in Feldheim/Brandenburg. „Wir befinden uns mitten im Wandel von einer zentralen zu einer dezentralen Energiewirtschaft, die viele unterschiedliche Akteure kennt. Gerade der dezentrale Ausbau öffnet zusätzlich Chancen für lokale Vermarktungsmodelle und gibt Impulse, regional an Speichermöglichkeiten zu arbeiten.</p> <p>Dabei gilt es, den gesamten Energiesektor in den Blick zu nehmen, um den Anforderungen der neuen Marktgegebenheiten gerecht zu werden. Der verengte Blick auf den Strommarkt reicht nicht. Wir müssen Strom, Mobilität und Wärme immer gemeinsam betrachten. Deshalb sind Projekte wie jenes, welches wir heute in Feldheim auf den Weg brachten, so richtungsweisend. Hier wird sichtbar, dass sich die Erneuerbaren ihrer Verantwortung bewusst sind und in die Versorgungssicherheit investieren“, unterstrich Hermann Albers.</p> <p>Der Präsident des BWE verwies in diesem Zusammenhang auf vergleichbare Aktivtäten von Verbandsmitgliedern z.B. mit dem Wasserstoff-Hybridkraftwerk bei Prenzlau/Brandenburg, einem Wasserstoff-Speicher Grapzow/Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, dem Batteriekraftwerk in Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern oder dem Bürger-Batteriespeicher in Braderup/Schleswig-Holstein.</p> <p>„Für 100 Prozent Erneuerbare brauchen wir intelligente Stromnetze, welche alle Akteure aus Erzeugung, Speicherung, Netzmanagement und Verbrauch in das Gesamtsystem integrieren. Für ein solches intelligentes Miteinander der dezentralen Erzeuger, eine kluge Netzsteuerung und einer Einbeziehung der Verbraucher fehlen jedoch noch die entscheidenden Anstöße der Politik. Auch deshalb sind dringend erforderliche Investitionen in <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> nach wie vor ein enormer planerischer und wirtschaftlicher Kraftakt“, so Hermann Albers in Feldheim.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Speicher Versorgungssicherheit Windenergie Windkraft Wed, 06 Aug 2014 14:43:53 +0000 3463 at http://www.wind-energie.de Windenergie an Land - Halbjahresstatistik 2014 für Deutschland: Starker Ausbau der Windenergie an Land http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/windenergie-land-halbjahresstatistik-2014-fuer-deutschland-starker <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im ersten Halbjahr 2014 wächst der deutsche Markt für Windenergieanlagen an Land mit einer neu installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von rund 1.723 Megawatt um 66 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Branche führt das starke Wachstum auf sich überlagernde Effekte zurück: Ausgelöst durch die Unsicherheit im Vorfeld der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2.0) sowie durch messbare Flächenausweisungen in einigen Bundesländern. Auf lange Sicht muss das EEG 3.0 im Rahmen des Strommarktdesigns für verlässliche Rahmenbedingungen und ein berechenbares Ausbauniveau sorgen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin.&nbsp; Der deutsche Markt für Windenergieanlagen an Land wächst im ersten Halbjahr 2014 stark. Das verdeutlichen die Zahlen, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA Power Systems und der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) von der Deutschen WindGuard erheben ließen. An Land wurden demnach rund 1.723 Megawatt <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> neu installiert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit knapp 1.038 Megawatt neu installierter Leistung entspricht dies einem Wachstum von 66 Prozent.</p> <p>„Ich würde von sich überlagernden und teilweise gegenseitig verstärkenden Effekten sprechen“, sagte Lars Bondo Krogsgaard, Mitglied des Vorstands von VDMA Power Systems, auf der Pressekonferenz. „Wir spüren hier einen Vorzieheffekt durch die Verunsicherung in Folge der Strompreisdebatte und der Abstandsregelungen im Vorfeld der Novelle des EEG 2.0. Da die Investoren unsicher waren, was das EEG 2014 bringen würde, haben sie Windenergieprojekte an Land mit Hochdruck realisiert.“</p> <p>Der Effekt ist bekannt, wurde dieses Jahr aber noch potenziert. Denn einerseits haben verschiedene Bundesländer viele neue Flächen für Windenergieanlagen ausgewiesen, die in der Folge 2014 genutzt wurden. Andererseits wollte die Branche wohl den Landtagen und deren Debatte um die Länderöffnungsklausel zuvorkommen. Die Bundesländer könnten demnach bald eigene Regelkataloge zum Bau von Anlagen beschließen.</p> <p>Zur Jahreshälfte lag das Geschäft mit Ersatzanlagen, das sogenannte <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, bei mindestens 267 Megawatt neuer Leistung, während im selben Zeitraum Anlagen mit mindestens 64 Megawatt abgebaut worden sind. Bis zum Jahresende rechnet die deutsche Windindustrie an Land mit zwischen 3.300 und 3.700 Megawatt neu installierter Brutto-Leistung. „Zum Jahresende werden voraussichtlich fast 26.000 Anlagen mit einer installierten Leistung von mindestens 37.000 Megawatt ins deutsche Stromnetz einspeisen können. Das bedeutet für die Windenergie an Land einen weiteren Anstieg des Anteils an der Stromerzeugung auf dann bis zu zehn Prozent. Damit stabilisiert die preiswerte Windenergie an Land den Strompreis und stützt angesichts stagnierender Zuwachszahlen bei der Fotovoltaik und einem erwarteten Einbruch bei Biomasse die Ausbauziele der Bundesregierung für die Erneuerbaren Energien“, verdeutlichte BWE-Präsident Hermann Albers. Auf 2015 blickend erwartet er nicht mehr ganz so viel Dynamik.</p> <p>Ein berechenbares, stabiles Ausbauniveau ist das Ziel für die kommenden Jahre. Darum werden VDMA Power Systems und BWE den politischen Prozess in den Energieplattformen des Bundeswirtschaftsministeriums eng begleiten und ihre Expertise für ein neues Strommarktdesign einbringen. Auch die Debatten zum EEG 3.0, insbesondere die neuen Ausschreibungsmodelle, werden die Verbände mit eigenen Kriterienkatalogen hinterlegen.</p> <p>„Die Hersteller von Windenergieanlagen können jetzt mit innovativen Produkten punkten. Der Nettoausbaukorridor von 2.500 Megawatt pro Jahr plus abgebaute Kapazitäten bietet Raum für neue Konzepte. Ein Ausschreibungsmodell kann die Branche nur dann weiter in den Markt führen, wenn es spezifische technische Eigenschaften von Windenergieanlagen an Land berücksichtigt“, so Krogsgaard. Weiter weist Albers auf Unsicherheiten und die Zeitschiene hin: „Wir werden uns in die Diskussion einbringen und darauf dringen, dass Bürgerbeteiligung, Akzeptanz und Akteursvielfalt gesichert werden. Zudem stellen sich für ein Konzept, das 2017 in Kraft treten und für neue Windenergieprojekte an Land ab 2019 greifen soll, weitere Fragen. Angesichts der langen Umsetzungszeiträume der Projekte ist offen, wie die an die Technik der Windenergie an Land angepassten Marktmechanismen vorab in Pilotvorhaben getestet werden.“</p> <p><strong>Download: </strong>&nbsp; <a href="/system/files/attachments/press-release/2014/windenergie-land-halbjahresstatistik-2014-fuer-deutschland-starker-ausbau-der-windenergie-land/fact-sheet-onshore-statistik-halbjahr-2014.pdf" class="file-link" title="Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland am 30. Juni 2014">Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland am 30. Juni 2014</a></p> <p><strong>Ansprechpartner:</strong> <br />Bundesverband WindEnergie e.V., Wolfram Axthelm <br />030-212341-251, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p>VDMA Power Systems, Catherine Diethelm<br />069-6603-1886, <a href="mailto:catherine.diethelm@vdma.org">catherine.diethelm@vdma.org</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/windenergie-land-halbjahresstatistik-2014-fuer-deutschland-starker-ausbau-der-windenergie-land/fact-sheet-onshore-statistik-halbjahr-2014.pdf" type="application/pdf; length=514918" title="fact-sheet-onshore-statistik-halbjahr-2014.pdf">Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland am 30. Juni 2014</a></div> </div> </div> </div> EEG Onshore Statistik Unternehmen Windenergie Windkraft Wirtschaft Tue, 29 Jul 2014 13:23:25 +0000 3415 at http://www.wind-energie.de Offshore-Windenergie: Ausbau schreitet voran http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/offshore-windenergie-ausbau-schreitet-voran <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband WindEnergie e.V. und des VDMA Power Systems. Frankfurt/Berlin. <abbr title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term222" title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen.">Offshore-Windenergie</a></abbr> Halbjahresstatistik 2014 in Deutschland. Die aktuelle Statistik zeigt es: Die erste Ausbaustufe mit etwa 3 Gigawatt bis Ende 2015 läuft mit Hochdruck. Das neue EEG schafft Planungssicherheit auch für die zweite Ausbaustufe bis etwa 6,5 Gigawatt bis 2020. Die Verbände schauen dennoch wachsam nach Berlin. Der Ausbau von Anlagen und Netz auf See müssen künftig synchron verlaufen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>30 Offshore-Windenergieanlagen mit insgesamt 108 Megawatt <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres vor der deutschen Küste ans Netz angeschlossen. Darüber hinaus wurden im ersten Halbjahr 126 Anlagen mit zusammen 542,7 Megawatt errichtet sowie 158 Fundamente installiert. Insgesamt sind in Deutschland 146 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 628,3 Megawatt am Netz. Damit ist eine Offshore-Windenergieleistung von rund 3.300 Megawatt in Bau, fertiggestellt oder bereits am Netz. Das sind mehr als die Hälfte der bis 2020 angestrebten 6.500 Megawatt. Dies ermittelte die Halbjahresstatistik zum Offshore-Windenergie Ausbau in Deutschland der Deutschen WindGuard, die im Auftrag des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA Power Systems und des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) regelmäßig Zahlen erhebt.</p> <p>„Die erste Ausbaustufe verläuft angesichts der vorliegenden Daten nun nach Plan. In 2014 rechnen wir mit knapp 1.000 Megawatt insgesamt neu am Netz und für 2015 mit weiteren rund 1.500 Megawatt“, fasst Gerd Krieger, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Power Systems zusammen. <br />Auch der BWE interpretiert die Daten positiv. „Ein dutzend Offshore-Windparks mit insgesamt über 3 Gigawatt Leistung können Ende 2015 mit etwa 14 Terrawattstunden rechnerisch den durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 3,5 Millionen Haushalten, einer Stadt der Größe von Berlin, abdecken“, sagt BWE Präsident Hermann Albers.</p> <p>Die Auftraggeber der Statistik sehen die Zukunft der Windenergie auf See vorerst gesichert. Denn mit dem novellierten EEG ist die Investitionssicherheit für die zweite Ausbaustufe wieder hergestellt. Norbert Giese, der als Vorsitzender des VDMA-Lenkungskreises Offshore-Windindustrie und Vorstand der Stiftung Offshore-Windenergie sowie der Windenergie-Agentur WAB gleich drei der im Bereich Offshore-Windenergie aktiven Verbände und Organisationen vertritt: „Mit der EEG-Novelle hat die Offshore-Branche wieder Planungs- und Investitionssicherheit erhalten. Ein Zeitfenster von einigen Jahren für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie wurde damit aufgestoßen. Dazu sind der Offshore-Netz Plan und die Umsetzung der Netzanbindung im Detail flexibel aber investitionsfest zu gestalten und anzuwenden.“ <br />Hermann Albers: „Perspektivisch müssen die Unklarheiten zu Fragen von Ausschreibungsmodellen so schnell wie möglich beseitigt werden. Auch muss die Politik Übergangsfristen einräumen, die die lange Umsetzungsdauer von Windenergie-Projekten berücksichtigen.“ So würde auch die dritte Ausbaustufe nach 2020 nicht gefährdet und der kontinuierliche Ausbau als Voraussetzung zur weiteren Senkung der Kosten sichergestellt.</p> <p><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/offshore-windenergie-ausbau-schreitet-voran/fact-sheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2014.pdf" class="file-link" title="Status des Offshore Windenergieausbaus, 1. Halbjahr 2014">Status des Offshore Windenergieausbaus, 1. Halbjahr 2014</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/offshore-windenergie-ausbau-schreitet-voran/fact-sheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2014.pdf" type="application/pdf; length=385515" title="fact-sheet-status-offshore-windenergieausbau-halbjahr-2014.pdf">Status des Offshore Windenergieausbaus, 1. Halbjahr 2014</a></div> </div> </div> </div> Offshore Statistik Windenergie Windkraft Wirtschaft Thu, 10 Jul 2014 13:36:02 +0000 3333 at http://www.wind-energie.de Solides Datenwerk zeigt hohe Akzeptanz der Energiewende auch bei Touristen – Dialog zahlt sich aus http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Tourismus und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Anlagen passen zusammen. Das hat die Studie „Einflussanalyse Erneuerbaren Energie und Tourismus in Schleswig-Holstein“ ergeben. Aufgrund der umfangreichen Methodik der Untersuchung sind die dort festgestellten Ergebnisse auch übertragbar auf andere touristische Destinationen in der Bundesrepublik.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit der Studie steht der Tourismusindustrie nun erstmals eine solide Datenbasis zur Verfügung, die deutlich macht, dass unsere beiden Branchen sehr gut zusammen passen. Bei den Gästen überwiegt die hohe Symbolkraft der Windenergieanlagen für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Schon jetzt sind Windparks ein attraktives Ausflugsziel für die Gäste. Dieses Interesse müssen wir als Branche noch stärker bedienen und so die vorhandene Akzeptanz der Energiewende noch weiter fördern“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie.</p> <p>Die drei Teile der Studie&nbsp; -&nbsp; Reiseanalyse, Gästebefragung und Gruppendiskussionen – liefern ein deutliches Bild: 94 Prozent derjenigen, die Schleswig-Holstein besuchen, stören Windkraftanlagen nicht. Für 99 Prozent der Gäste gibt es keine landschaftsbildbezogenen Gründe für ein künftiges Fernbleiben. Im Vergleich zu einer früheren Studie aus dem Jahr 1999 zeigt sich, dass die Störgefühle hinsichtlich von Windkraftanlagen bei den Gästen sogar abgenommen haben.</p> <p>„Typisch für Schleswig-Holstein ist, dass alle Projektpartner aus allen betroffenen Branchen von Anfang an konstruktiv und zielorientiert zusammengearbeitet haben. Es ist gut, dass die Beteiligten der Tourismusindustrie und der Erneuerbaren-Energien-Branche ihre Kommunikation enger abstimmen werden und dass das Tourismuskonzept für Schleswig-Holstein künftig auch einen Part zu Erneuerbaren Energien enthalten wird. Ich bin davon überzeugt, dass das Tourismusland Schleswig-Holstein durch die Erneuerbaren-Energien-Anlagen um eine touristische Attraktion reicher geworden ist. Die Gäste in unserem Land sehen hier gelebte Energiewende. Das ist eine große Chance zur weiteren Steigerung der Akzeptanz“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei-touristen-dialog-zahlt-sich-aus/ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf" class="file-link" title="Einflussanalyse Erneeuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig-Holstein - Kurzfassung">Einflussanalyse Erneuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig-Holstein - Kurzfassung</a></p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei-touristen-dialog-zahlt-sich-aus/ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf" type="application/pdf; length=278968" title="ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf">Einflussanalyse Erneeuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig-Holstein - Kurzfassung</a></div> </div> </div> </div> Wed, 09 Jul 2014 13:09:25 +0000 3310 at http://www.wind-energie.de EEG-Novelle verunsichert mit unklarer Perspektive wichtigen Windenergiemarkt in Deutschland http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/eeg-novelle-verunsichert-mit-unklarer-perspektive-wichtigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, hat anlässlich des Beschlusses des Bundestages zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kritisiert, dass der gesetzliche Rahmen für den wichtigen deutschen Windenergiemarkt weiter unklar bleibt. Besonders gefährlich sei die parallel verabschiedete Länderöffnungsklausel.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Angesichts von Planungszeiträumen von 3 bis 5 Jahren ist die Situation höchst unbefriedigend. Zwar gibt die Politik mit dem Ausbaukorridor von 2.500 MW netto pro Jahr für die Windenergie an Land nun eine Richtung vor, allerdings wird diese durch die angekündigten Ausschreibungen sofort wieder in Frage gestellt. Mit der parallel zum EEG verabschiedeten Länderöffnungsklausel droht zudem der Ausbau der preiswerten Windenergie in einzelnen Bundesländern völlig zum Erliegen zu kommen“, so Hermann Albers.</p> <p>„Die Windenergie an Land ist der preiswerte Motor der Energiewende. Wir stabilisieren bereits heute die Strompreise für Industrie, Gewerbe und Haushalte. Die dynamische und innovative Windbranche trägt mit ihren 119.000 Beschäftigten zum Wohlstand in Deutschland bei. Im Bereich von Offshore setzen 19.000 Beschäftigte alles daran, die technischen Herausforderungen zu meistern und den Durchbruch zu schaffen.</p> <p>Mit einem Exportanteil von 67 Prozent sind deutsche Hersteller ein wichtiger Pfeiler der Volkswirtschaft. Voraussetzung für deren starke internationale Positionierung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Insoweit geht es mit jeder Weichenstellung zur Energiewende, um nichts anderes als Industriepolitik. Genau diese vermissen wir heute. Deutschland − und auch Europa - fehlt eine Strategie, wie die Windenergiebranche im internationalen Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern gestärkt werden kann“, kritisierte Hermann Albers.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p><strong>Download: </strong><a href="/system/files/attachments/press-release/2014/eeg-novelle-verunsichert-mit-unklarer-perspektive-wichtigen-windenergiemarkt-deutschland/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></p> <p><b>Veranstaltungshinweis:</b><br /> BWE Fachtagung EEG Novelle – Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land<br /> <a target="_blank" href=" http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie/programm">&gt;&gt; Zum Programm</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/eeg-novelle-verunsichert-mit-unklarer-perspektive-wichtigen-windenergiemarkt-deutschland/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" type="application/pdf; length=429369" title="infoblatt-eeg-novelle-final.pdf">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Windenergie Windkraft Fri, 27 Jun 2014 12:52:50 +0000 3248 at http://www.wind-energie.de Energiewende braucht mehr Schub statt schwarz-rote Bremse http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/energiewende-braucht-mehr-schub-statt-schwarz-rote-bremse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) tritt die Politik in Sachen Energiewende erstmals auf die Bremse. Sie verlangsamt eine dynamische Entwicklung, die – getragen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Mittelstand – Deutschland zum innovativen Treiber der Energiepolitik in ganz Europa gemacht hat“, kritisierte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, den&nbsp; Beschluss zur EEG-Reform.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Dank der Erneuerbaren sind die Industriestrompreise auf das niedrigste Niveau seit zehn Jahren gesunken. Und fest steht: Allein die Nutzung der Windenergie an Land führt zur Einsparung von Energieimporten im Umfang von 3,5 Milliarden Euro. Die Windenergie an Land steht als starker und preiswerter Leistungsträger der Energiewende nach Berechnungen der DIW Econ für eine Investitionsnachfrage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro und zusätzlich 1,2 Milliarden Euro an Nachfrage nach Betriebsleistungen.</p> <p>Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) mbH ermittelte im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums für 2013 insgesamt 119.000 Arbeitsplätze in der Windenergie an Land und 19.000 für die Offshore-Branche. Mit einem Exportanteil von 67 Prozent sind deutsche Hersteller ein wichtiger Pfeiler der Volkswirtschaft. Voraussetzung für deren starke internationale Positionierung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Voraussetzung für deren starke internationale Positionierung ist ein stabiler und berechenbarer Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland. Insoweit geht es mit jeder Weichenstellung zur Energiewende auch immer um knallharte Industriepolitik.</p> <p>Die Politik hat mit dem EEG bisher einen sinnvollen Rahmen gesetzt. Insbesondere die Regelungen zu Einspeisevorrang und Einspeisevergütung sicherten einen fairen Marktzugang der Erneuerbaren. Es ist problematisch, dass jetzt die Kraft bzw. die Einsicht fehlte, den nicht funktionierenden CO2-Zertifikatehandel oder den fehlerhaften Anknüpfungspunkt der Umlage an die Börsenpreise gesetzlich neu zu regeln und so einen fairen Marktplatz zu gestalten. Dass man stattdessen den Ausbau der Erneuerbaren begrenzt und die festgelegten Vergütungen teilweise massiv beschneidet, ist problematisch. Die erst in letzter Minute aufgenommen und unzureichend diskutierte Regelung zur Nichtvergütung bei negativen Börsenstrompreisen wird zudem zu Risikoaufschlägen in der Finanzierung und damit Verteuerung von Projekten führen. Die Reform des EEG wird die Energiewende nicht weiter voranbringen und gerade für die preiswerte Windenergie an Land äußerst schmerzhaft.</p> <p>Ein Gesetz welches mit Deckeln letztendlich den Zubau drosseln will, wird den Herausforderungen der Energiewende nicht gerecht. Während die Branche und deutsche Ingenieure, Servicemitarbeiter in vielen Unternehmen, Planer, Projektierer, Kommunen und die zigtausend Menschen, die in die Erneuerbaren investiert haben, bereit sind, die Erneuerbaren Energien zum Erfolg zu führen, verunsichert die Politik weiter. Die Ankündigung weiterer Novellen noch in dieser Legislaturperiode schafft keine Investitionssicherheit. Deutschland gefährdet so seine <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Industrie statt deren Entwicklung zu fördern und in den wachsenden Weltmarkt zu begleiten. Diese Politik schadet dem Mittelstand“, machte Hermann Albers deutlich.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Unternehmen Windenergie Windkraft Wirtschaft Wed, 25 Jun 2014 10:16:20 +0000 3243 at http://www.wind-energie.de Energiewende erfolgreich durch dichtes rechtliches Regelwerk navigieren – Konferenz des Bundesverbandes WindEnergie http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2014/energiewende-erfolgreich-durch-dichtes-rechtliches-regelwerk <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ein verlässlicher rechtlicher Rahmen ist unabdingbar für die Energiewende“, mit diesen Worten begrüßt Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident im Bundesverband WindEnergie (BWE), die rund 80 Teilnehmer der Konferenz mit dem Schwerpunkt Windenergierecht in Berlin. „Die Energiewende ist ein politisches Projekt, das durch einen rechtlichen Rahmen getragen wird. In der politischen Debatte dominieren das EEG und das EnWG. Mit diesen Gesetzen soll der politische Wille aus Berlin für die handelnden Akteure in verbindliche rechtliche Vorgaben übersetzt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ob das gelingen kann erscheint schon beim Blick auf den aufgeblähten Gesetzestext des EEG mit 99 Paragraphen fraglich. Die Distanz zwischen der Politik in Berlin und den Unternehmen vor Ort ist jedenfalls in jeder Hinsicht beträchtlich!</p> <p>Der Umbau unserer Energieversorgung hin zu 100% Erneuerbaren findet dezentral statt. Bevor aber heute die Flügel an eine Windenergieanlage montiert und mit dem erzeugten Strom bis zu 4.500 Haushalte versorgt werden können, haben Investoren und Planer eine ganze Reihe rechtlicher Problemkreise zu berücksichtigen. Es geht längst nicht mehr nur um Fragen von Immissionsschutz, Artenvielfalt oder Landschaftsbild. Zunehmend stellen z.B. die Anforderungen bei Luftverkehrsradar und Wetterdienst die Planer vor große Herausforderungen. Zudem erschweren Debatten um willkürliche Abstandsregelungen zu Straßen (Sachsen) oder Bebauungen (Bayern) die öffentliche Diskussion. Die Verwaltungen haben inzwischen eine Fülle von, teilweise überaus widersprüchlichen, Gerichtsentscheidungen zu berücksichtigen.“</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) stellt sich den wachsenden rechtlichen Herausforderungen und bringt in einer zweitägigen Konferenz Planer, Investoren, Juristen, Gutachter, Berater und Verwaltungsmitarbeiter zu einem fachlichen Austausch zusammen. Als Fachpartner fungiert die Koordinierungsstelle Windenergierecht (K:WER) der TU Braunschweig, die speziell darum bemüht ist, dezidiert praxisorientierte Hilfestellungen in rechtlichen Fragen zu geben. „Ein gemeinsames Verständnis bei der Auslegung der rechtlichen Rahmenbedingungen ist von großer Bedeutung, wenn wir uns nicht vor den Gerichten die Energiewende kaputtklagen lassen wollen“, so Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Die Fachtagung findet am 25. und 26. Juni 2014 im Steigenberger Hotel Am Kanzleramt, Ella-Trebe-Str. 5, 10557 Berlin statt.</p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergierecht/programm">Programm der Fachtagung</a></li> </ul> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Planung Recht Verband Wed, 25 Jun 2014 07:52:38 +0000 3242 at http://www.wind-energie.de