Aktuelle Meldungen http://www.wind-energie.de/article-view de 10. Windstammtisch des BWE RV Südhessen http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/10-windstammtisch-des-bwe-rv-suedhessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach sehr erfolgreichen Veranstaltungen in der Vergangenheit hat sich der Regionalverband Südhessen entschlossen, in diesem Jahr einen weiteren Windstammtisch zu organisieren. Der 10. Windstammtisch Südhessen findet am 14. November 2014 ab 19 Uhr in&nbsp; Heppenheim-Kirschhausen statt. Als Referent konnte Dr. Alexander Bormann gewonnen werden, der zum Thema „Flugwindkraftanlagen - Visionen, Fakten, Potentiale“ reden wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dr. Alexander Bormann beschreibt die unterschiedlichen Visionen im Bereich von Flugwindkraftanlagen, die ohne Turm und schweres Fundament den stetigen und beständigen Wind in großen Höhen ernten sollen. Die Grundlagen und wichtigsten Herausforderungen werden am Beispiel EnerKíte dargestellt bzw. analysiert. Unter anderem werden die Ergebnisse aktueller Messkampagnen vorgestellt und Methoden aufgezeigt, , wie die technischen und marktseitigen Potentiale in fundierten Schritten zu erschließen und zu skalieren sind. Kern der aktuellen Entwicklungen ist eine Flugwindkraftanlage mit 100 kW für dezentralen Eigenbedarf, die einen EEG <abbr title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term292" title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort.">Referenzertrag</a></abbr> von 500 MWh/Jahr und Gestehungskosten von weniger als 10 ct/kWh hat.</p> <p>Dr. Alexander Bormann, gelernter Flugzeugmechaniker, hat Luftfahrttechnik und Windenergie an der TU Berlin studiert und 2014 bei Robert Gasch promoviert. In seiner ersten wissenschaftlichen Publikation 1995 zeigte er die Kostenproblematik und das Optimierungspotential bei Türmen von MW-Anlagen auf. Heute arbeiten er und sein Team an vollautomatischen Flugwindkraftanlagen, die den Wind in 200 – 500 Meter Höhe ernten und dabei auf Turm und Fundament - und somit auf einen wesentlichen Kostenfaktor - verzichten.</p> <p>Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch in gemütlicher Runde.<br />Interessenten melden sich bitte über folgenden Doodle-link an: <a target="_blank" href="http://doodle.com/rqs8dxwmimpgp7ig">http://doodle.com/rqs8dxwmimpgp7ig</a></p> <p>Kontakt: Erhard Renz , Vorstandsmitglied des Regionalverbandes Südhessen,&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:erhard.renz@t-online.de">erhard.renz@t-online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Forschung Technik Windenergie Thu, 30 Oct 2014 13:04:08 +0000 3999 at http://www.wind-energie.de BWE ruft zur Beteiligung an seiner 15. Serviceumfrage auf http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-ruft-zur-beteiligung-seiner-15-serviceumfrage-auf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Es ist wieder soweit: Die jährliche BWE-Serviceumfrage startet in die 15. Runde. Angeschrieben werden wie in den vergangenen Jahren über 2000 Betreiber und Betreibergesellschaften mit der Bitte, die Qualität ihres Serviceanbieters zu bewerten. Betreiber, die beim Bundesverband WindEnergie Anlagen gemeldet haben, können sich an der Umfrage beteiligen. Die einzige Befragung dieser Art gibt wichtige Impulse zum Qualitätsmanagement des deutschen Servicemarktes.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ziel der Erhebung ist es, Probleme zwischen Betreibern und Herstellern bzw. Servicedienstleistern zu identifizieren, zu beschreiben und somit in beiderseitigem Verständnis Lösungen herbeizuführen. Die Umfrage leistet daher einen wichtigen Beitrag zu mehr Transparenz und Qualität auf dem Servicemarkt. Aber auch für die Hersteller selbst sind die Ergebnisse von großer Bedeutung, da sie ein realistisches Bild ihrer eigenen Servicequalität erhalten und somit Verbesserungen anstoßen können.</p> <p>Die Umfrage gliedert sich in drei wesentliche Teilbereiche: Regelmäßige Wartungsarbeiten, außerplanmäßige Instandsetzungen und Reparaturen sowie außerordentliche Serviceleistungen. Alle drei Bereiche gehen zu gleichen Teilen in die Bewertung der Gesamtnote ein.</p> <p>Eine Zusammenfassung der wichtigsten Umfrageergebnisse finden Sie anschließend in der Märzausgabe des BWE-Magazins "neue energie" sowie im Jahrbuch Windenergie 2015.</p> <p>Wie in den vergangenen Jahren hoffen wir auf rege Teilnahme, um die Aussagekraft der Umfrage sicherzustellen. Der Fragebogen kann sowohl online ausgefüllt wie auch per Fax oder Mail an uns gesendet werden. Wir möchten Sie bitten, vorzugsweise die Onlinevariante zu nutzen. Die Einwahl sowie ausführliche Hinweise finden Sie - nach Erhalt Ihres Anmeldecodes - unter: <a href="http://survey.inwt-statistics.de/index.php/189922/lang-de">http://survey.inwt-statistics.de/index.php/189922/lang-de</a>. <strong>Einsendeschluss ist der 22. Dezember 2014.</strong></p> <p>Ansprechpartner: Stefan Grothe (<a href="mailto:s.grothe@wind-energie.de">s.grothe@wind-energie.de</a>)</p> </div> </div> </div> Tue, 28 Oct 2014 09:06:21 +0000 3991 at http://www.wind-energie.de Windenergie sorgt für mehr Jobs im Norden / Beschäftigungsrückgang in Solarländern http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergie-sorgt-fuer-mehr-jobs-im-norden-beschaeftigungsrueckgang <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuelle Studie zeigt eine differenzierte Entwicklung der Beschäftigung durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> 2013. Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).&nbsp; Berlin. Eine aktuelle Publikation der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zeigt einen engen Zusammenhang zwischen dem Ausbau Erneuerbarer Energien und den Beschäftigungseffekten in den Bundesländern</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durch den stark reduzierten Zubau der Solarenergie im vergangenen Jahr gingen nicht nur viele Industrie-arbeitsplätze verloren, sondern auch Jobs bei Installations- und Handwerksbetrieben. Insbesondere Länder im Süden und in der Mitte Deutschlands mussten daher deutliche Beschäftigungsrückgänge verzeichnen. Auf der anderen Seite konnten in der Windbranche viele neue Jobs geschaffen werden, wovon insbesondere die Nordländer profitierten. Insgesamt waren 2013 etwa 371.000 Menschen direkt und indirekt in der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt, die meisten davon mit rund 61.000 in Bayern. Im Vorjahr waren es knapp 400.000 Arbeitsplätze. „Eine engagierte Energiewende führt neben Klimaschutz und Versorgungs-sicherheit auch zu neuen Jobs. Dafür muss der Ausbau Erneuerbarer Energien aber unterstützt und nicht gebremst werden“, kommentiert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, die Ergebnisse.</p> <p>Die im Jahr 2013 deutschlandweit zurückgegangene Beschäftigung durch Erneuerbare Energien zeigt sich naturgemäß auch beim Blick auf die Bundesländer: In den meisten Ländern konnte das Beschäftigtenniveau des Vorjahres nicht gehalten werden. Dieser Rückgang liegt vor allem an der Entwicklung in der Solarbranche - hier sind die Jobzahlen von rund 114.000 Beschäftigten 2012 um fast 40 Prozent auf 68.500 im Jahr 2013 zurückgegangen. Diese Entwicklung trifft insbesondere Länder, die zuvor eine starke Solarindustrie hatten oder in denen Neuinstallationen von Photovoltaikanlagen zuletzt eine große Bedeutung aufwiesen. Vor allem Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber auch Schleswig-Holstein oder Niedersachsen mussten hier deutliche Einbußen verzeichnen.</p> <p>Im Gegenzug verzeichnete die Windenergie eine positive Entwicklung mit zusätzlichen Jobs in allen Bundesländern. Durch Zuwächse in diesem Sektor konnte in den Küstenländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sogar insgesamt ein leichtes Beschäftigungsplus ermittelt werden. Die Gesamtzahl der Arbeitsplätze in der Windenergie stieg von 122.000 auf 138.000.</p> <p>Im Bereich Bioenergie liegt die Beschäftigung mit 126.000 Jobs in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, es kam nur zu leichten Verschiebungen zwischen den Bundesländern „Da Erneuerbare Energien dezentral installiert werden müssen, haben sie eine hohe Arbeitsplatzwirkung in den Regionen. Um diesen Effekt nutzbar zu machen, muss jedoch der Ausbau in allen Regionen Deutschlands kontinuierlich weitergehen“, fasst Philipp Vohrer zusammen. „So könnte sich beispielsweise die Beschränkung beim Zubau von Biogasanlagen negativ auf die Arbeitsplatzentwicklung des Sektors auswirken.“</p> <p>Trotz der insgesamt zurückgegangenen Beschäftigung hat die Erneuerbare-Energien-Branche insbesondere in den neuen Bundesländern, aber auch in Ländern wie Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein eine hohe Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt. „Bezogen auf die gesamte Beschäftigung, entfällt schon knapp jeder 100. Arbeitsplatz direkt oder indirekt auf die EE-Branche. In Sachsen-Anhalt trifft dies sogar auf jeden 37. und in Mecklenburg-Vorpommern auf jeden 43. Beschäftigten zu“, ordnet Philip Ulrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter der GWS und Hauptautor der Studie, die Ergebnisse ein.</p> <p>Philipp Vohrer ermuntert die Länder: „Trotz des Beschäftigungsrückgangs im Jahr 2013 bieten die Erneuerbaren Energien auf Dauer erhebliche ökonomische Chancen, insbesondere für mit dem Strukturwandel kämpfende Regionen. Um diese Chancen zu nutzen, muss man die Energiewende offensiv angehen. Die Länder können sich so nicht nur mit einer sauberen Energieversorgung, sondern auch mit zukunftsfähigen Jobs und regionaler <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> belohnen.“</p> <p>Die Beschäftigungszahlen der Bundesländer und der einzelnen Sparten finden Sie in Form interaktiver Karten und Tabellen auf dem AEE-Bundesländerportal <a target="_blank" href="http://www.foederal-erneuerbar.de/startseite">Föderal-Erneuerbar</a>. </p> <p><a target="_blank" href="http://www.gws-os.com/discussionpapers/EE_besch%C3%A4ftigt_bl_2013.pdf">&gt;&gt;Download der ausführlichen GWS-Studie </a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Agentur für Erneuerbare Energien, Sven Kirrmann <br />030 200 535 59,&nbsp; <a href="mailto:s.kirrmann@unendlich-viel-energie.de">s.kirrmann@unendlich-viel-energie.de</a></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Fri, 24 Oct 2014 10:24:50 +0000 3986 at http://www.wind-energie.de Kurswechsel bei der Windenergie in Sachsen http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/kurswechsel-bei-der-windenergie-sachsen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE Landesverbandes Sachsen. BWE Sachsen begrüßt beschlossenes Ende der Windenergie-Blockade und bietet Mitarbeit an. Sachsens neue Landesregierung aus CDU und SPD schickt sich an, die jahrelange Gängelung der Windenergiebranche und die faktische Blockade des weiteren Ausbaus der Windenergie in Sachsen zu beenden. Diesen Kurswechsel legen zumindest die Vereinbarungen des gestern veröffentlichten Koalitionsvertrages der künftigen Partner zur Windenergie nahe.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir bekennen uns zum weiteren Ausbau der Windenergie“, heißt es dort. „Wir orientieren uns bei den sächsischen Ausbauzielen für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> an den Zielen des Bundes, welche derzeit bis 2025 zwischen 40 und 45 Prozent und bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent liegen.“</p> <p>Dazu der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen im Bundesverband WindEnergie (BWE Sachsen), Prof. Martin Maslaton: „Wir begrüßen auf ganzer Linie diese substantielle Änderung der bisherigen Politik gegenüber der Windenergie. Wir erwarten, dass den Worten auch Taten folgen und mit Hilfe ganz konkreter Schritte der weitere Ausbau der Windenergie in Sachsen endlich wieder Fahrt aufnehmen kann. Wichtig dabei sind eine positive Aufklärung der Bevölkerung, eine Einbeziehung der Bürger in die Planungen sowie - wie von den Koalitionären festgeschrieben - eine Förderung der Beteiligung der Bürger an den Anlagen selbst.“</p> <p>„Die Kernaussage des Koalitionsvertrages, von nun an der Windenergie und damit auch der sächsischen Windenergiewirtschaft einen Ausbau im Sinne des Klimaschutzes durch flexible Regelungen auf Ebenen der Regionalen Planungsverbände zu ermöglichen, ist sinnvoll und wird von uns ausdrücklich begrüßt“, so Prof. Maslaton. „Eine Bürgerbeteiligung an den Neustandorten sowohl beim <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> als auch bei Planungen ist in der Tat unerlässlich. Die im Koalitionsvertrag getroffene Vereinbarung dazu, von starren Mindestabstandsregelungen abzusehen, ist zielführend und sollte sich in der Entwicklung daran orientieren, wie regional und kommunal Projekte verträglich realisierbar sind.“</p> <p>Konkret bietet der Bundesverband WindEnergie Landesverband Sachsen dazu seine Mitarbeit bei folgenden im Koalitionsvertrag angesprochenen Punkten an:</p> <ul> <li>Erstellung einer neuen Windpotenzialstudie sowie Weiterentwicklung des Klima- und Energieprogramms des Freistaates Sachsen. Der Verband kann hier die regionalen Details durch Betreiber- und Verbandsexpertise beisteuern.</li> <li>Abstandsregelungen: Beisteuerung unseres projektbezogenen Know-hows, insbesondere zu möglichen technischen Regelungen, um zu einem verträglichen Miteinander zu gelangen.</li> <li>Legislative Maßnahmen: Um die Ziele aus dem Koalitionsvertrag zu erreichen, muss definitiv auch der Landesentwicklungsplan verändert werden. Wir schlagen dabei vor, sich an Landesentwicklungsplänen anderer Bundesländer zu orientieren, also insbesondere auch quantitative Ziele mit aufzunehmen, wie dies die Rechtsprechung bereits verlangt.</li> <li>Fortschreibung der Regionalpläne: Wir erklären uns ausdrücklich bereit, frühzeitig daran konstruktiv mitzuarbeiten.</li> </ul> <p>„Wir freuen uns, dass Sachsens neue Regierung in Sachen Windenergie und auch bei den anderen Erneuerbaren Energien ein neues Kapitel aufschlägt und die CDU damit einem Klimawandel-Skeptizismus und Anti-Windrad-Populismus, wie ihn der bisherigen Koalitionspartner betrieb, keinen Raum mehr lässt. Wir gehen davon aus, dass das neue Kabinett den konstruktiven Dialog mit dem BWE Sachsen sucht zum Wohl einer sauberen Energieerzeugung und zum Wohl der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Sachsens Erneuerbaren-Energien-Branche, einer Branche mit immerhin dreimal so vielen Beschäftigen wie in der Braunkohle. Wir sind zur Mitarbeit bereit“, bekräftigt der BWE-Landesvorsitzende abschließend.</p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Windkraft Fri, 24 Oct 2014 10:58:38 +0000 3987 at http://www.wind-energie.de EU-Kompromiss gefährdet schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/eu-kompromiss-gefaehrdet-schnellen-ausbau-erneuerbarer-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Das von den Staats- und Regierungschefs der &nbsp;Europäischen Union beschlossene Energie- und Klimapaket für 2030 &nbsp;bleibt hinter den Erwartungen zurück. "Anstatt die europäische &nbsp;Wirtschaft durch den ambitionierten Ausbau Erneuerbarer Energien &nbsp;anzukurbeln, hat sich der Europäische Rat auf weiche Zielvorgaben &nbsp;geeinigt", kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des &nbsp;Bundesverbandes Erneuerbare Energie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und mehr Energieeffizienz führen zu &nbsp;Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und neuen Arbeitsplätzen. &nbsp;Ehrgeizigere Vorgaben wären daher nicht nur im Interesse des &nbsp;Klimaschutzes, sondern auch im Interesse der europäischen Wirtschaft &nbsp;und der Versorgungssicherheit. Stattdessen hat die Lobby der &nbsp;konventionellen Energieträger auf die Bremse getreten.&nbsp;</p> <p>Laut gestrigem Beschluss soll die EU ihren Anteil an Erneuerbaren &nbsp;Energien bis 2030 nur auf mindestens 27 Prozent erhöhen. Dieses Ziel &nbsp;gilt allerdings nur für die EU insgesamt. "Verbindliche Ziele für die einzelnen Mitgliedsstaaten wurden nicht festgelegt, sodass sich &nbsp;Länder, die weiterhin auf Kohle und Atomkraft setzen, eine große &nbsp;Hintertür offen halten. In Zeiten einer schwächelnden Konjunktur &nbsp;würde der rasche Ausbau Erneuerbarer Energien neue Arbeitsplätze &nbsp;schaffen und die heimische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> erhöhen", sagt Falk.&nbsp;</p> <p>Das Europäische Parlament hatte zuletzt eine CO2-Reduktion von &nbsp;mindestens 40 Prozent, einen Anteil von mindestens 30 Prozent &nbsp;Erneuerbarer Energie und eine Steigerung der Energieeffizienz von &nbsp;mindestens 30 Prozent gefordert. Der Bundesverband Erneuerbare &nbsp;Energie setzt sich dafür ein, dass das Europäische Parlament in den &nbsp;Beratungen mit dem Europäischen Rat höhere Ziele für Erneuerbare &nbsp;Energien und Energieeffizienz vereinbart.&nbsp;</p> <p>Kontakt: Jens Tartler, Pressesprecher<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16, E-Mail: <a href="mailto:presse@Bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiewende Europa Internationales Klimaschutz Windenergie Fri, 24 Oct 2014 13:02:16 +0000 3990 at http://www.wind-energie.de Aigner setzt bayerischen Schlingerkurs in der Energiewende fort http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/aigner-setzt-bayerischen-schlingerkurs-der-energiewende-fort <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE Landesverbandes Bayern.&nbsp; "Die heutige Regierungserklärung bestätigt die starken Zweifel nicht nur der Windbranche, ob die Staatsregierung die Energiewende in Bayern noch zum Erfolg führen kann." Mit diesen Worten kommentierte Raimund Kamm, Stellvertr. Landesvorsitzender des BWE-Bayern, die heutige Regierungserklärung von Staatsministerin Ilse Aigner zur zukünftigen Energiepolitik des Freistaats.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon bislang, bemängelte Kamm, sei der Anteil von Strom aus Wind in Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern und im Hinblick auf die Ziele der Bundesregierung nur marginal. Die Seehofer'sche 10-H-Regelung werde den Ausbau der Windkraft jetzt nicht nur bremsen, sondern zum Stillstand bringen. "Neue Standorte – auch für Bürgerwindanlagen – werden dann die Ausnahme sein. Und die Kommunen sind dazu degradiert, diese Ausnahme vor Ort zu vertreten", kritisierte der BWE-Vertreter.</p> <p>Die Windenergie hätte aber auch im Süden Deutschlands das größte und am schnellsten zu realisierende Potenzial innerhalb der erneuerbaren Energien – "gerade auch, wenn es um die von Staatsministerin Aigner geforderte Versorgungssicherheit geht", so Kamm. "Und das für unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>!"</p> <p><strong>Rückfragen:</strong><br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Stellvertr. Landesvorsitzender Raimund Kamm<br />Tel. +49 821-541936 , <a href="mailto:r.Kamm@anti-akw.de">r.Kamm@anti-akw.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Genehmigung Windenergie Thu, 23 Oct 2014 11:44:47 +0000 3984 at http://www.wind-energie.de Akzeptanzinitiative in Arnsberg vorgestellt: Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE NRW, EnergieAgentur.NRW und LEE NRW stellen Initiative zur Steigerung der Akzeptanz der Windenergie in Arnsberg vor. Publikation „Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten“ geht 17 Vorurteilen gegenüber der Windenergie sachlich auf den Grund.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Arnsberg, 20. Oktober 2014</b>: „Seit Veröffentlichung des Regionalplanentwurfs durch die Bezirksregierung Arnsberg, in dem Vorranggebiete für Windenergieanlagen erstmals zeichnerisch festgelegt werden, wird die Diskussion um die Windenergie im Bezirk Arnsberg kontrovers geführt. Aufgrund von Vorurteilen und irreführenden Informationen sehen wir uns zum Teil mit einer ablehnenden Haltung gegenüber der Windenergie konfrontiert. Mit unserer Initiative zur Steigerung der Akzeptanz der Windenergie leisten wir aktive Aufklärungsarbeit, um dem zu begegnen“, erläutert Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW).</p> <p>Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die Initiative des BWE NRW, die in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (LEE) NRW e.V. durchgeführt wird, heute in Arnsberg vorgestellt. Bestandteil ist eine Publikation des BWE NRW mit dem Titel <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/infocenter/publikationen/windenergie-im-fokus-mythen-und-wahrheiten">„Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten“</a>, in der 17 Vorurteilen gegenüber der Windenergie sachlich auf den Grund gegangen wird. Themen sind unter anderem „Windenergie im Wald“ und „Windenergie und Artenschutz“. „Die Publikation wird an Bürgermeister und Stadträte im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg verschickt, steht aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern auf der Homepage des BWE NRW zur Verfügung“, so Schulze Langenhorst.</p> <p>Einen weiteren Bestandteil bildet die Veranstaltungsreihe „Windenergie in Südwestfalen – Technik, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Akzeptanz“, mit der die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit dem BWE NRW und dem LEE NRW über den Ausbau der Windenergie in Südwestfalen aufklären und so zur Versachlichung der Diskussionen rund um den Windenergieausbau im Regierungsbezirk Arnsberg beitragen möchte. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien nimmt in den Städten und Regionen ganz konkrete Gestalt an. Gerade deshalb ist der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort über die Chancen, aber auch über Vorbehalte gegenüber der Windenergie von zentraler Bedeutung. Deshalb sollen positive Effekte, wie regionale Wertschöpfung, Unabhängigkeit von Energieimporten und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an einer dezentralen Energieversorgung ebenso beleuchtet werden, wie Fragen nach dem Anwohnerschutz, Tourismus sowie Themen, die für die Bürgerinnen und Bürgern speziell in der Region Südwestfalen von großer Bedeutung sind“, so Sascha Schulz vom EnergieDialog.NRW.</p> <p>„Nordrhein-Westfalen hat sich ehrgeizige Ziele in Fragen des Klimaschutzes und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien gesetzt. Der Windenergie kommt dabei als einer der tragenden Säulen der zukünftigen Energieversorgung eine entscheidende Rolle zu. Um die Akzeptanz der Bevölkerung für den Ausbau der Windenergie zu erhalten, müssen Vorurteile abgebaut und Missverständnisse aufgeklärt werden. Dies leisten sowohl die Publikation als auch die Veranstaltungsreihe, daher unterstützen wir die Initiative“, so Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW.</p> <p>Die Ziele der Landesregierung sehen vor, dass bis 2025 etwa 30 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden soll. Der Anteil der Windenergie an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent (derzeit ca. 4%) steigen. In den Regierungsbezirken werden daher Regionalpläne aufgestellt, die erstmals in Nordrhein-Westfalen auch Vorranggebiete für Windenergieanlagen zeichnerisch festlegen.</p> <p>Als Veranstaltungsorte für die Veranstaltungsreihe wurden Olpe (23.10.2014 – Themenschwerpunkt „Wald und Artenschutz“), Soest (13.11.2014 – Themenschwerpunkt „Artenschutz“) sowie Schmallenberg (03.12.2014 – Themenschwerpunkt „Tourismus“) ausgewählt.</p> <p><b>Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist über die Homepage der <a target="_blank" href="http://www.energieagentur.nrw.de/veranstaltungsreihe-windenergie-suedwestfalen-25597.asp ">EnergieAgentur.NRW</a> möglich:</b></p> <p><b><br /></b></p> <div><b>Downloads:</b></div> <ul> <li><b><a href="/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/140217-argument-auflage-2-web03.pdf" class="file-link" title="Publikation &quot;Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten&quot;">Publikation "Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten"</a><span class="file-link"> (pdf)</span><a href="/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/140217-argument-auflage-2-web03.pdf" class="file-link" title="Publikation &quot;Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten&quot;"><br /></a></b> </li> <li><b><a href="/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/literaturliste-flyer-homepage-20141022.pdf" class="file-link" title="Quellenangabe zur Publikation">Quellenangabe zur Publikation</a><span class="file-link"> (pdf)</span><br /></b></li> </ul> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/140217-argument-auflage-2-web03.pdf" type="application/pdf; length=361609" title="140217-argument-auflage-2-web03.pdf">Publikation &quot;Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten&quot;</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/literaturliste-flyer-homepage-20141022.pdf" type="application/pdf; length=360765" title="literaturliste-flyer-homepage-20141022.pdf">Quellenangabe zur Publikation</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Mon, 20 Oct 2014 15:09:02 +0000 3928 at http://www.wind-energie.de Pressekonferenz "Akzeptanz der Windenergie in Nordrhein-Westfalen" http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/pressekonferenz-akzeptanz-der-windenergie-nordrhein-westfalen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE NRW, EnergieAgentur.NRW und LEE NRW: Einladung Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Initiative "Akzeptanz der Windenergie in Nordrhein-Westfalen" am 20. Oktober 2014, 11:00 Uhr, Arnsberg</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="line-height: 1.5em;">Nordrhein-Westfalen hat sich in Fragen des Klimaschutzes und des Ausbaus Erneuerbarer Energien ehrgeizige Ziele gesetzt. Der zunehmenden Nutzung der Windenergie kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, denn ihr Anteil an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent (derzeit ca. 4%) steigen. In den verschiedenen Regierungsbezirken werden daher Regionalpläne aufgestellt, die erstmals in Nordrhein-Westfalen auch Vorranggebiete für Windenergieanlagen, sogenannte&nbsp; „Windenergiebereiche“, zeichnerisch festlegen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat für Südwestfalen den Entwurf bereits veröffentlicht. Seither wird die Diskussion um die Windenergie im Regierungsbezirk Arnsberg teilweise sehr emotional und kontrovers geführt.</span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">Der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW) sieht sich in diesen Diskussionen vermehrt mit vielen Vorurteilen und einer daraus resultierenden ablehnenden Haltung gegenüber der Windenergie konfrontiert, weswegen er sich daher entschieden hat, eine Initiative zur Steigerung der Akzeptanz zu starten. Damit soll zu einer Versachlichung der Diskussionen um den Windenergieausbau beigetragen werden. Ein Bestandteil ist die Veranstaltungsreihe „Windenergie in Südwestfalen – Technik, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Akzeptanz“ der EnergieAgentur.NRW, die in Kooperation mit dem BWE NRW und dem Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW e.V. (LEE NRW) durchgeführt wird. Zudem hat der BWE NRW eine Publikation mit dem Titel „Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten“ aufgelegt, in dem 17 Vorurteilen gegenüber der Windenergie auf den Grund gegangen wird. Diese Publikation wird an Bürgermeister und Stadträte im gesamten Regierungsbezirk verteilt, wie aber auch an alle anderen interessierten Personen.</span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">Wir möchten Sie daher anlässlich der Vorstellung der Initiative zu einer Pressekonferenz herzlich einladen:</span></p> <p style="text-align: center;">&nbsp;<strong><span style="line-height: 1.5em;">Akzeptanz der Windenergie in Nordrhein-Westfalen</span></strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>am 20. Oktober 2014 um 11:00 Uhr</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>im R-Café in Arnsberg (Dicke Hecke 30, 59755 Arnsberg-Neheim)</strong></p> <p style="text-align: left;"><strong><span style="line-height: 1.5em;">Anwesend sein werden:</span></strong></p> <ul> <li><span style="line-height: 1.5em;">Klaus Schulze Langenhorst, Landesvorsitzender des BWE NRW und Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V.</span></li> <li><span style="line-height: 1.5em;">Sascha Schulz, Referent des EnergieDialogs.NRW, EnergieAgentur.NRW</span></li> <li><span style="line-height: 1.5em;">Jan Dobertin, Geschäftsführer LEE NRW</span></li> </ul> <p><span style="line-height: 1.5em;">Klaus Schulze Langenhorst wird die Initiative zur Akzeptanz der Windenergie gemeinsam mit Jan Dobertin vorstellen. Sascha Schulz wird auf die Planungen des Windenergieausbaus eingehen und Herausforderungen sowie zentrale Hindernisse beleuchten.</span></p> <p>Für Fragen und Fotos ist ausreichend Zeit eingeplant.</p> <p>Wir würden uns sehr freuen, Sie am 20.10.2014 um 11:00 Uhr in Arnsberg begrüßen zu dürfen.</p> <div><strong>Kontakt:</strong><br />Stefan Reimering,&nbsp;<span style="line-height: 1.5em;">Bundesverband WindEnergie e.V.&nbsp;<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">Corneliusstraße 18, </span><span style="line-height: 1.5em;">40215 Düsseldorf<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">T&nbsp;+49 (0)211 / 9367 6066</span></div> <div><a href="mailto:s.reimering@bwe-regional.de"><span style="line-height: 1.5em;">s.reimering@bwe-regional.de</span></a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Windenergie Wed, 15 Oct 2014 12:29:43 +0000 3964 at http://www.wind-energie.de Tillich und Woidke haben den Schuss aus Stockholm nicht gehört http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/tillich-und-woidke-haben-den-schuss-aus-stockholm-nicht-gehoert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Brandenburg und Sachsen wollen sich weiter wegbaggern: Windbranche kritisiert Braunkohle-Irrweg.&nbsp;Kaum gibt es Signale aus Stockholm, Vattenfall neu auszurichten, müssen sich Sachsens und Brandenburgs Ministerpräsidenten schon in Stellung bringen und die vermeintlich vielen Braunkohle-Arbeitsplätze in ihren Bundesländern beschützen.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="line-height: 1.5em;">In einem gemeinsamen Pressestatement weisen sie auf die angeblich „existenzielle Bedeutung“ der Braunkohleverstromung für die Oberlausitz hin und pochen auf die netzstabilisierende Bedeutung der hochmodernen Braunkohlekraftwerke Boxberg und Lippendorf. Gleichzeitig kündigen sie Verhandlungen mit Schwedens neuer Regierung an. </span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">Sachsens Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE Sachsen) Prof. Martin Maslaton fehlen erst einmal die Worte, aber dennoch: „Gratulation, man will verhandeln. Immerhin! Dennoch haben die Ministerpräsidenten Tillich und Woidke offensichtlich den Schuss nicht gehört. Die Braunkohleverstromung pulvert Abertausende von Tonnen an Kohlendioxid in die Luft, baggert Quadratkilometer um Quadratkilometer Kulturlandschaft weg, frisst Millionen an versteckten Subventionen und hat schon mittelfristig ökonomisch keinen Sinn mehr! Aber davon wollen die Herren Tillich und Woidke wie schon Vorgänger Platzeck ja schon seit Jahren nichts wissen.</span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">“

Nicht nur dass das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) bereits 2012 in einer Studie angesichts des europäischen Energiemarktes und des Wachstums der Erneuerbaren Energien in Deutschland zusätzliche Tagebaue für überflüssig hält, nein, auch eine jüngste Untersuchung lässt fossile Energieträger in keinem besonders günstigen Licht erscheinen. Das Beratungsunternehmen Ecofys hatte im Auftrag von EU-Kommissar Günther Oettinger die Kosten der Energieerzeugung ohne staatliche Eingriffe errechnet. “Die Studie hat sich leider nicht mit der Braunkohle aufgrund zu unsicherer Datenlage befasst, was allein schon Bände spricht, dennoch zeigen die Ergebnisse zu den externen Kosten der Nutzung fossiler Energieträger, wie irrsinnig die ungebremste Kohleverfeuerung zur Energiegewinnung ist”, so Prof. Maslaton. Die externen Kosten, also die Kosten von Umwelt- und Gesundheitsschäden, beziffert Ecofys für alle EU-Staaten auf 150 bis 310 Milliarden Euro im Jahr 2012. Deutschland führt die Negativrangliste mit 42 Mrd. Euro an. Hauptgrund ist der immer noch viel zu hohe Anteil der Kohle, in diesem Fall der Steinkohle, an der Energieerzeugung. Darauf entfallen 45 Prozent der Schäden. Die Kohle hat Folgekosten von bis zu 140 Euro je MWh, Erdgas kommt auf 60 Euro. Atomkraft und Sonnenenergie liegen bei 20 Euro je MWh, Biomasse schlägt mit 25 Euro zu Buche. Windkraft hat laut Ecofys faktisch keine Folgekosten. </span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">„Gerade das Windenergieland Brandenburg, an dem sich Sachsen auf diesem Gebiet ein Beispiel nehmen sollte, kann doch nicht ernsthaft an der Braunkohle festhalten wollen. Welch ein Irrsinn. In Sachsen das gleiche Spiel: Weiter so, statt sich endlich ernsthaft mit einem Ausstiegsfahrplan zu beschäftigen. Die Verhandlungen mit Stockholm und Vattenfall bieten die Chance dafür. Die Windenergie und alle anderen Erneuerbaren Energien stehen jedenfalls bereit, in Kombination mit Gaskraftwerken, umfassendem Netzausbau und Speicherbau die Braunkohle langfristig zu ersetzen. Die Ministerpräsidenten Woidke und Tillich verweisen ja richtigerweise selbst auf die CO2-Einsparziele Deutschlands. Der Wechsel hin zu einer CO2-freien Energiewirtschaft kann aber viel schneller gehen, als die Regierungschefs denken. Verzichtet man auf neue Tagebaue, bekommt diese Entwicklung zusätzlich an Fahrt. Sachsens Windenergiebranche hat hierbei noch viel Potential und Sachsen noch viel Platz für weitere Windräder“, bekräftigt Energierechtsexperte und BWE-Landesvorsitzender Prof. Maslaton abschließend.</span></p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin&nbsp;Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="https://owa.bwe-mail.de/owa/redir.aspx?C=vKun6b2cTEekwTT868G-IE0ZVzwWvNEIo7e38UoKzLXS2sy8vhbXZhMdf3naUcTIP7NPPWjR6-I.&amp;URL=mailto%3amartin%40maslaton.de">martin@maslaton.de</a>;&nbsp;<br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0351 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer fossile Energieträger Windenergie Wed, 15 Oct 2014 14:25:27 +0000 3965 at http://www.wind-energie.de BEE erwartet stabile EEG-Umlage bis 2017 http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bee-erwartet-stabile-eeg-umlage-bis-2017 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) rechnet mit einer stabilen EEG-Umlage bis 2017. Für 2015 sinkt die Umlage nach Berechnungen der <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> (ÜNB) von zurzeit 6,24 Cent auf 6,17 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (kWh) Ökostrom.&nbsp; Der BEE erwartet für 2016 eine Umlage von 6,05 Cent/kWh und für 2017 von 6,2 Cent/kWh.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Die Zeiten deutlich steigender EEG-Umlagen sind vorbei“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „2015 sollten die Stromkonzerne die seit Jahren fallenden Börsenstrompreise endlich an alle Stromkunden weitergeben.“</p> <p>Als Risiko für die EEG-Umlage sieht der Dachverband der Erneuerbaren die Forderung der fossilen Energiewirtschaft nach sogenannten Kapazitätsmärkten. Berechnungen im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums haben ergeben, dass Zahlungen für die Bereithaltung von Kraftwerken die EEG-Umlage um 0,5 Cent erhöhen würden.</p> <p>Die EEG-Umlage 2015 könnte sogar noch etwas niedriger liegen als jetzt beschlossen. Doch die ÜNB&nbsp; haben für 2015 eine deutlich höhere Stromerzeugung der Wind-Onshore- und -Offshore-Anlagen angenommen als der BEE. Der BEE orientiert sich beim Tempo, mit dem neue Offshore-Windkraftwerke nach dem Bau ihre volle <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> liefern können, an den Erfahrungen der vergangenen Jahre.</p> <p>Das Gleiche gilt für die Volllaststunden von Onshore-Windkraftanlagen. Hier legt der BEE die Werte der vergangenen 14 Jahre zugrunde. Das ergibt 1600 Volllaststunden pro Jahr. Mit einem Zuschlag für den technischen Fortschritt von 50 Stunden kommt der BEE auf 1650 Stunden, die ÜNB rechnen dagegen mit 1762 Stunden.</p> <p>Die größten Treiber der EEG-Umlage waren in den vergangenen Jahren die sinkenden Börsenstrompreise und die Zunahme der Industrieprivilegierung. Der Börsenstrompreis ist in den vergangenen vier Jahren um 40 Prozent von 5 auf 3 Cent/kWh gefallen. Der BEE erwartet in den nächsten Jahren einen weiteren Rückgang der Stromhandelspreise, der aber deutlich schwächer als in den Vorjahren ausfällt, weil das heutige Niveau bereits sehr niedrig ist und die Grenzkosten der günstigsten Kohlekraftwerke fast erreicht worden sind. Der BEE nimmt für die Berechnung der EEG-Umlage an, dass der Börsen¬strompreis weiter fällt: auf 3 Cent 2015, auf 2,9 Cent 2016 und 2,8 Cent 2017.</p> <p><strong>Download:</strong> <br /><a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/20141015_BEE_Hintergrund_EEG-Umlage-2015.pdf">BEE-Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2015 - Bestandteile, Entwicklung und Mittelfristprognose bis 2017</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16<br />&nbsp;presse@bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Strompreis Windenergie Wed, 15 Oct 2014 09:11:01 +0000 3960 at http://www.wind-energie.de 9. Windenergie- und Entwicklungsdialog in Berlin zeigt Diskussionsbedarf beim Thema Ausschreibungen auf http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auch in diesem Jahr organisierte der BWE wieder den Windenergie- und Entwicklungsdialog (WEED) zusammen mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems). Am 9. Oktober trafen sich internationale Vertreter aus Politik und Wirtschaft zum Austausch über das Thema "Ausschreibungsmodelle für Windenergie: Erfahrungen und Lessons Learned für Entwicklungs- und Schwellenländer" in Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gastredner Steve Sawyer, CEO des Global Wind Energy Council (GWEC), hob Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen bestehenden Auktionsmodellen hervor und ließ in der anschließenden Podiumsdiskussion sein Unverständnis über die Umstellung des erfolgreichen deutschen Fördersystems erkennen. Das erfolgreichste Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien weltweit würde künftig durch ein System ersetzt, das seiner Einschätzung nach keine Verbesserung mit sich brächte – entgegen der Meinung des Wirtschaftsministeriums. Die Bedingungen, die seinerzeit zu der teuren Photovoltaik-Blase führten, seien in den nächsten Jahren nicht mehr zu befürchten, Ausschreibungen zur Preis- und Ausbauregulierung daher kein notwendiges Mittel, so Sawyer. Das sei, als würde man „das Stalltor verriegeln, nachdem das Pferd gestohlen wurde”.</p> <p>Für Toby D. Couture, Gründer und Leiter der Beratungsagentur E3Analytics, steht fest: Der Vorteil von Ausschreibungen könne sein, dass der vermeintliche Lobbyeinfluss auf die Preisbildung minimal gehalten würde. Die ausschreibende Behörde müsse dafür jedoch transparent arbeiten und breit aufgestellt sein. Mit Blick auf Ausschreibungssysteme im Ausland sei der Nachteil eindeutig die Reduzierung der Akteursvielfalt. Insbesondere die Einbindung der örtlichen Akteure sei seiner Erfahrung nach nur selten gegeben. Zudem riskiere ein allein auf den Preis ausgerichtetes Ausschreibungssystem geographische Konzentrationseffekte, so Couture weiter.</p> <p>Zum Fachaustausch steuerten Jens-Peter Molly (DEWI) und Malte Meyer (Vestas Central Europe) ihre Erfahrungen aus dem Land Brasilien bei. Die weiteren Schwerpunktländer Südafrika und Marokko bedienten Sören David (GIZ Südafrika), Matthias Hahn (Siemens Wind Power) und Taoufik Laabi (Office National de L'Electricité et de L'Eau Potable) mit ihren Vorträgen. Unterm Strich waren sich die Vortragenden einig, dass ein Ausschreibungssystem flexibel auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst werden muss. Man darf jedoch skeptisch sein, ob die Bundesregierung mit ihrem Kurs die selbstgesteckten Ziele erreichen dürfte. Der BWE wird sich aktiv in die Ausgestaltung des neuen Fördersystems einbringen.</p> <p>Die Vorträge zur Veranstaltung finden Sie unter: <a href="http://wind.vdma.org/article/-/articleview/5698572">wind.vdma.org/article/-/articleview/5698572</a></p> <p>&nbsp;</p> <h4>Impressionen</h4> </div> </div> </div> <fieldset class="fieldgroup group-global-gallery"><legend>Bildergalerie</legend><div class="field field-type-filefield field-field-global-gallery-image"> <div class="field-label">Galerie-Bild:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Toby D. Couture, E3Analytics, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/weed-2014/2014-10-09-weed-2014-foto-couture-1.jpg?1413981380" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Henning Dettmer, Geschäftsführer Bundesverband WindEnergie e. V., Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/weed-2014/2014-10-09-weed-2014-foto-dettmer-2.jpg?1413981390" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Steve Sawyer, CEO bei Global Wind Energy Council (GWEC), Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-sawyer-1.jpg?1413982129" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Hanna Schumacher, BMWi, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-schumacher-1.jpg?1413983889" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Jens-Peter Molly, DEWI, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-molly-1.jpg?1413982542" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Lorenz Petersen, GIZ, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-petersen-2.jpg?1413982916" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="WEED-Podiumsdiskussion: Auf dem Podium Daniel Fürstenwerth, Steve Sawyer, Hanna Schumacher, Toby D. Couture, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-panel-1.jpg?1413982181" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Malte Meyer, Vestas, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-meyer-1.jpg?1413982566" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1065" title="9. Windenergie- und Entwicklungsdialog in Berlin, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-audience.jpg?1413982594" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1065" title="Taoufik Laabi, ONEE Morocco, Foto Thomas Ecke" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-laabi-2.jpg?1413983442" /> </div> </div> </div> </fieldset> Wed, 15 Oct 2014 13:21:35 +0000 3981 at http://www.wind-energie.de Veranstaltungsreihe: Windenergie in Südwestfalen – Technik, Wertschöpfung und Akzeptanz http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/veranstaltungsreihe-windenergie-suedwestfalen-technik-wertschoepfung-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich ehrgeizige Ziele zum Schutz des Klimas gesetzt, welche sich unter anderem in der Verabschiedung des ersten bundesweiten Klimaschutzgesetzes und der Erarbeitung eines Klimaschutzplans unter Beteiligung gesellschaftlicher Akteure und der Bürgerinnen und Bürger widerspiegelt. Bis 2025, so die Festlegung, sollen rund 30 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Windenergienutzung kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, ihr Anteil an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent (derzeit ca. 4%) steigen.</p> <p>Die Landesregierung hat&nbsp; seit 2011 daher Maßnahmen ergriffen, um den weiteren Ausbau der Windenergie zu fördern. Zu erwähnen sind hier der Windenergieerlass, die Potenzialstudie zur Windenergie, die Leitfäden zur Windenergie im Wald und dem Arten- und Habitatsschutz sowie der EnergieDialog bei der EnergieAgentur.NRW als Informations- und Austauschplattform.</p> <p>Auch die Bezirksregierung Arnsberg hat seit 2011 mit der Erstellung der Potentialstudie “Erneuerbare Energien” Maßstäbe in Deutschland gesetzt. Fest im Visier steht das Ziel Klimaschutz&nbsp; Im Juli 2014 hat der Regionalrat Arnsberg den Erarbeitungsbeschluss für den sachlichen Teilplan „Energie“ gefasst. Erstmals werden darin auch Vorranggebiete für Windenergieanlagen, sogenannte&nbsp; „Windenergiebereiche“, zeichnerisch dargestellt sein.</p> <p>In Südwestfalen steht die Windenergie also besonders im Fokus und damit im Spannungsfeld von Akzeptanz bei der Bevölkerung und Notwendigkeit des Ausbaus zur Erreichung der Klimaschutzziele in NRW.</p> <p>Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, über Chancen und Risiken der Windenergie in der Region aufzuklären und so eine Versachlichung der Diskussionen zum Windenergieausbau im Regierungsbezirk Arnsberg zu erreichen.</p> <p>Positive Effekte, wie regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, Unabhängigkeit von Energieimporten und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an einer dezentralen Energieversorgung sollen ebenso Diskussionsbestandteile sein wie die Themen Artenschutz und Tourismus und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit technischen Fragestellungen.</p> <p>Zielgruppe der Veranstaltung sind Regional- und Stadtplaner, Mitglieder der Stadt- und Gemeinderäte, Vertreter von Waldgenossenschaften, der Landwirtschaftskammer, von Naturschutzbehörden, Forstämtern, Klimaschutzbeauftragte der Gemeinden, BWE-Mitglieder, Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder von Bürgerenergiegenossenschaften und Bürgerinitiativen mit dem Themenschwerpunkt Windkraft.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.energieagentur.nrw.de/veranstaltungsreihe-windenergie-suedwestfalen-25597.asp"><strong>&gt;&gt; Weitere Informationen zu der Veranstaltung</strong></a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Naturschutz Planung Regionale Wertschöpfung Technik Windenergie Windkraft Wed, 15 Oct 2014 09:32:45 +0000 3961 at http://www.wind-energie.de Brunskappeler Bürger besichtigen Windenergieanlage im Windpark Bleiwäsche http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/brunskappeler-buerger-besichtigen-windenergieanlage-im-windpark-bleiwaesche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einer Informationsveranstaltung des Vereins für Umwelt- und Natusschutz e.V. Olsberg im<br />Dorfgemeinschaftshaus Brunskappel&nbsp; lud Thomas Hachmann, Vorsitzender des Bundesverband Windenergie in Südwestfalen, am 5. August&nbsp; interessierte Bürger zu einer Besichtigung des Windparks Bleiwäsche ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="695" title="Besichtigung Windpark Bleiwäsche in NRW" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/brunskappeler-buerger-besichtigen-windenergieanlage-im-windpark-bleiwaesche/internet-wp-bleiwaesche-nrw-hachmann.jpg?1413274340" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>12 Brunskappeler Bürger nahmen diese Einladung am Sonntag, 12. Oktober 2014 an. Thomas Hachmann begrüßte die Gäste und informierte sie über die technischen Daten der zu besichtigenden&nbsp; Windenergieanlage vom Typ Enercon E-82 der neuen Megawatt-Generation. In zwei Gruppen konnten die Besucher die Windenergieanlagen besteigen und sich ein eigenes Bild über die&nbsp; Anlage und den Windpark machen.</p> <p>Die zweite Gruppe besichtigte in der Zwischenzeit jeweils die Elektro-&nbsp; Technik und die Anlagensteuerung. Fazit der Besucher: Neue Windenergieanlagen sind erheblich leiser und&nbsp; netzregelbar. Das Betonfundament der 2 MW Anlage hat ein Gewicht von 650 Tonnen und ist kleiner als&nbsp; angenommen. Über normale landwirtschaftliche Wege mit 3,5m Breite wurden die Anlagen aufgebaut.</p> <p>Die&nbsp; Windenergieanlagen sind schon nach acht Monaten Betrieb energetisch amortisiert! Ortsvorsteher Klaus-Peter Körner: „Das Thema ist komplex und muss sachlich angegangen werden. Ich kann nur jedem empfehlen, sich vor Ort zu informieren. Viele unsachliche Informationen über die Nutzung der Windenergie werden leider immer noch verbreitet! Jeder Bürger sollte nach entsprechender Meinungsbildung&nbsp; auch von seinem Recht Gebrauch machen und an dem laufenden Beteiligungsverfahren zur&nbsp; Regionalplanung teilnehmen.“</p> <p>Auf Fragen zum aktuellen Planungsentwurf der Bezirksregierung stellt Thomas Hachmann fest: „Der&nbsp; Planungsentwurf der Bezirksregierung ist bisher noch nicht mit den kommunalen Untersuchungen abgeglichen worden. Die teilweise detaillierteren Erkenntnisse der kommunalen Untersuchungen werden jetzt im Beteiligungsverfahren nach dem Gegenstromprinzip in die Planungssystematik einfließen. Auch die&nbsp; Windverhältnisse müssen in dieser Planungssystematik Berücksichtigung finden.&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Thomas Hachmann<br /><a href="mailto:t.hachmann@bwe-regional.de">t.hachmann@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Planung Windenergie Tue, 14 Oct 2014 08:16:48 +0000 3955 at http://www.wind-energie.de EU-Studie unterstreicht Kostengünstigkeit der Erneuerbaren http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/eu-studie-unterstreicht-kostenguenstigkeit-der-erneuerbaren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die von der EU-Kommission veröffentlichte Studie zu Kosten und Subventionen der verschiedenen Energieträger zeigt eindrucksvoll, wie günstig <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> geworden sind. „Strom aus Windkraft an Land ist finanziell auf Augenhöhe mit Kohlestrom, und Solarstrom ist so günstig geworden, dass sein Preis nur noch minimal über dem von Gas und Atomkraft liegt“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Beratungsunternehmen Ecofys hatte im Auftrag von EU-Kommissar Günther Oettinger die Kosten der Energieerzeugung ohne staatliche Eingriffe errechnet. Danach liegt Strom aus Steinkohle bei 75 Euro je Megawattstunde (MWh), Wind onshore unwesentlich höher, Atomenergie und Strom aus Gaskraftwerken liegen bei 100 Euro je MWh und Solarstrom bei 100 bis 115 Euro je MWh (je nach Anlagengröße). Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Ecofys-Zahlen von 2012 stammen. Seitdem sind die Erneuerbaren Energien noch kostengünstiger geworden.</p> <p>Noch klarer werden die Vorteile der sauberen Energien, wenn man die sogenannten externen Kosten wie Umwelt- und Gesundheitsschäden mit einrechnet. Diese Kosten beziffert Ecofys für alle EU-Staaten auf 150 bis 310 Milliarden Euro im Jahr 2012. Deutschland führt die Negativrangliste mit 42 Mrd. Euro an. Hauptgrund ist der immer noch viel zu hohe Anteil der Kohle an der Energieerzeugung. Darauf entfallen 45 Prozent der Schäden. Die Kohle hat Folgekosten von bis zu 140 Euro je MWh, Erdgas kommt auf 60 Euro. Atomkraft und Sonnenenergie liegen bei 20 Euro je MWh, Biomasse schlägt mit 25 Euro zu Buche. Windkraft hat laut Ecofys faktisch keine Folgekosten.&nbsp;</p> <p>Bei der Berechnung der externen Kosten der Atomkraft hat Ecofys extrem niedrige Kosten für einen nuklearen Unfall angesetzt: umgerechnet 0,5 bis 4 Euro je MWh. Die deutsche Versicherungswirtschaft war in einer Studie für den BEE auf 140 Euro je MWh gekommen. Auch berücksichtigt Ecofys nicht den Wert der verschenkten Verschmutzungszertifikate im EU-<abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> und den staatlichen Verzicht auf eine angemessene Versicherung der Atomreaktoren – beide Faktoren hätten die Gesamtrechnung noch deutlich zulasten der Kohle- und Atomwirtschaft ausgeprägt, was derzeit in der EU wohl nicht gewollt ist.</p> <p>„Wer sich all diese Zahlen vor Augen hält, sollte klar sehen, dass sich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ökologisch und ökonomisch rechnen“, so BEE-Geschäftsführer Falk abschließend.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa fossile Energieträger Strompreis Windenergie Tue, 14 Oct 2014 09:19:30 +0000 3959 at http://www.wind-energie.de Branchenpionier stellt nachhaltig geführtes Unternehmen vor http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/branchenpionier-stellt-nachhaltig-gefuehrtes-unternehmen-vor <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Montage von Windenergieanlagen Hauptbereich bei Großkranen.<br />Zu einer Besichtigung seines in zweiter Generation geführten Familienunternehmens begrüßte Dirk Bracht<br />Vertreter von Windanlagenbetreibern und dem Bundesverband Windenergie e.V. aus Südwestfalen am<br />Standort Erwitte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beim Rundgang über das Firmengelände wurde den Besuchern neben beeindruckenden Kranen auch deren Wartung und Instandhaltung, der Metallbau, die Lackiererei und die Lagerplätze von Ausrüstungskomponenten einzelner Krane sowie liebevoll restaurierte historische Kranfahrzeuge vorgestellt.</p> <p>Ein wesentliches Betätigungsfeld des Unternehmens ist mittlerweile durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien entstanden. Etwa 30 % - 40 % des Umsatzes werden mittlerweile mit der Montage von Biogasund Biomasse-, Photovoltaik - und Windenergieanlagen generiert. Bei den Großkranen, die bis 150 Meter hohe Windenergieanlagen montieren können, hat die Firma in den letzten Jahren verstärkt investiert.</p> <p>Der nachhaltige Umgang mit den Fahrzeugen ist Dirk Bracht sehr wichtig. Es sind ca. 10 % der Mitarbeiter in diesem Bereich eingesetzt und mit 12 Auszubildenden zum Mechatroniker wird auch hier für die Zukunft vorgesorgt. Auch die Kranfahrer werden im Unternehmen selbst ausgebildet. Eine anerkannte Berufsausbildung gibt es in Deutschland für diese Spezialisten nicht. Hier wären die IHK oder die Berufsverbände am Zug.</p> <p>Auch beim Ausbau der Erneuerbaren Energien erwartet Inhaber Bracht die Unterstützung der Kammern und Verbände. Es muss darauf geachtet werden, dass der Ausbau der Windenergie nicht so massiv gedrosselt wird wie der Ausbau der Photovoltaik im Freiland.</p> <p>Kontakt: Hans-Josef Becker, Regionalverband Südwestfalen <a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Mon, 13 Oct 2014 09:57:35 +0000 3939 at http://www.wind-energie.de Kunst und Windenergie passen zusammen http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/kunst-und-windenergie-passen-zusammen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wind. Licht. Es war das erste Kulturfestival in Husum. Und es war das erste Mal, dass die drei Windenergieanlagen im Husumer Stadtgebiet auf eine besondere Weise in den Mittelpunkt rückten. Kunst und Windenergie passen zusammen, wie die Lichtkünstlerin Gisela Meyer-Hahn bewies. Als Vorprogramm zum Festival illuminierte sie eine HSW 750 (Baujahr 1993), eine RE 48 / 600 und eine MD 70 und sorgte mit ihrem Farbenspiel für Aufmerksamkeit und Staunen bei Einheimischen und Touristen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="668" height="1000" title="Lichtkunst an Windenergieanlagen in Husum, © Gisela Meyer-Hahn" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/kunst-und-windenergie-passen-zusammen/internet-lichtkunst-meyer-hahn.jpg?1413210974" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei ging es ihr vor allem darum zu zeigen, dass die Windmühlen farblich kommunizieren und miteinander in einen Trialog treten können - und damit auch mit den Menschen. Farben bewirken etwas, sie beeinflussen andere Sinnenwahrnehmungen wie zum Beispiel das Hören. So erscheinen uns blau angestrahlte Windmühlen lauter als rote. Die starre Architektur der Türme wurde durch die Lichtkunst bewegter, dynamischer und verband sich mit der Umgebung, auch mit einem klaren Husumer Sternenhimmel.</p> <p>Wer sich nicht nur für die Künstlerische sondern auch für die technische Perspektive interessierte, kam ebenfalls auf seine Kosten: Das Licht erzeugten acht ColorReach-Powercore-LED-Scheinwerfer der Firma Philips. Jeder Scheinwerfer hatte 52 LED. Damit war ein Ausstrahlwinkel zwischen acht bis 63 Grad möglich – ideal für die konischen Türme. Diese Lichttechnik mit ihren jeweils 300 Watt (5.600 Kelvin und 8.500 Lumen) ist erst seit einem Jahr auf dem Markt und ein wahrer Energieverbrauchszwerg. Der Stromverbrauch lag für die gesamte Zeit war vergleichbar mit dem eines Haushaltsstaubsaugers.</p> <p>Dadurch, dass jeweils zwei bis drei Scheinwerfer pro Windenergieanlage eingesetzt wurden, ließ sich ein vertikaler Wechsel der Farbigkeiten erzeugen, bei dem das Tempo, die Dauer, Intensität, Sättigung und der Farbton händisch oder automatisch gesteuert werden konnte.</p> <p>Das Farbspiel war so ungewöhnlich, dass zahlreiche Schaulustige nachts durch die Stadt fuhren, um den besten Platz für einen ungestörten Genuss zu finden. Der Deich war voller Menschen, die ihre Stative justierten oder mit ihren Handys Bilder machten.&nbsp; Und es wirkte nach: Viele Rückmeldungen in den sozialen Medien beschrieben noch Tage später individuelle Eindrücke und die besondere Atmosphäre. Eine Schulklasse aus Husum (10.Klasse) macht jetzt eine Projektwoche aus diesem Erlebnis.</p> <p>&nbsp;„Ohne die spontane Unterstützung der Sponsoren hätten wir das Projekt nicht realisieren können. Deswegen gilt mein Dank neben den Veranstaltern des Festivals, der unterstützenden Tourismusbranche und der Künstlerin vor allem den Sponsoren Energiepark Simonsberg,&nbsp; Ingenieurbüro Henning Holst, ee-Nord,&nbsp; Denker &amp; Wulf,&nbsp; Messe Husum &amp; Congress, Offtec Base,&nbsp; GreenTEC Campus und dem Windpark Ellhöft“, so Nicole Knudsen, Leiterin des Landesbüros Schleswig-Holstein. Und: „Sicherlich Akzeptanzfördernd“, so ihr Fazit.</p> <p>Bei einer Lebensdauer der LED von rund 90.000 Stunden war es bestimmt nicht die letzte Installation von Meyer-Hahn. Ein nächstes Projekt könnte die durch Farbe geänderte Wahrnehmung des Schattenwurfs untersuchen. Ganz nach dem Prinzip Gegenschall im Audiobereich reduzieren Farben auch Schattenwürfe im Bereich der visuellen Wahrnehmung.&nbsp;</p> <p>Der Zeitpunkt der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Torsten Albig stehenden Lichtkunst war nicht nur wegen des Kulturfestivals gut gewählt. Der letzte Tag der Installation war zugleich der Startschuss der Hamburger Windmesse. Und so konnte Husum mit einem freundlichen Augenzwinkern nach Hamburg strahlen. Und alles Gute wünschen.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Mon, 13 Oct 2014 14:38:46 +0000 3943 at http://www.wind-energie.de Akzeptanz kommt aus Nordfriesland http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/akzeptanz-kommt-aus-nordfriesland <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Windenergieanlagen genießen an der Westküste eine große Akzeptanz. Das liegt zum einen an dem hohen Anteil Bürgerenergieprojekten. Das liegt zum anderen auch daran, dass die Bevölkerung nachts nicht von blinkenden Windmühlen gestört wird. Zu niedrig sind die Anlagen, um nachts durch rote <abbr title="Ab einer gewissen Höhe einer Windenergieanlage muss diese gekennzeichnet werden. Hierbei ist zwischen Tag- und Nachtkennzeichnung zu unterscheiden. Tagsüber werden Anlagen durch farbige Markierungen und/oder weiß leuchtende Lampen (auch "Feuer" genannt) gekennzeichnet, nachts durch rote. Die Art der Kennzeichnung für die unterschiedlichen Höhen ist in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen" (AVV) geregelt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term260" title="Ab einer gewissen Höhe einer Windenergieanlage muss diese gekennzeichnet werden. Hierbei ist zwischen Tag- und Nachtkennzeichnung zu unterscheiden. Tagsüber werden Anlagen durch farbige Markierungen und/oder weiß leuchtende Lampen (auch "Feuer" genannt) gekennzeichnet, nachts durch rote. Die Art der Kennzeichnung für die unterschiedlichen Höhen ist in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen" (AVV) geregelt. ">Hindernisbefeuerung</a></abbr> für Flugsicherheit sorgen zu müssen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Parasol Radarsystem, entwickelt auf dem Dirkshof in Nordfriesland, © Andreas Birresborn" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/akzeptanz-kommt-aus-nordfriesland/internet-dirkshof-1424.jpg?1413202189" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Eine Untersuchung der Deutschen Windguard hat ergeben, dass in Schleswig-Holstein mit einer durchschnittlichen Nabenhöhe von 84 Metern bundesweit die niedrigsten Türme stehen. Im Land Bayern zum Beispiel sind es gut 50 Meter mehr.Der Nachteil der niedrigen Türme liegt in der nicht optimalen Effizienz. Höhere Windenergieanlagen haben eine höhere Windausbeute und können so gleichmäßiger und mehr Strom produzieren.</p> <p class="BWETEXT">Durch eine Innovation des Pioniers und Windmüllers Dirk Ketelsen aus dem Sönke-Nissen-Koog könnten die Schleswig-Holsteiner nun auch von diesem Effizienzgewinn profitieren, ohne auf eine dunkle Nacht verzichten zu müssen. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR wurde ein sogenanntes Passiv-Radar-System entwickelt. Damit ist gewährleistet, dass die Windenergieanlagen nur noch blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert.</p> <p class="BWETEXT">„Ich bin sicher, dass dieses System dafür sorgen kann, in der Bevölkerung die Akzeptanz für höhere Windmühlen zu verbessern“, so Nicole Knudsen, Leiterin des Bundesverbandes Windenergie in Schleswig-Holstein. „Bei diesem Passiv-Radar gibt es keine zusätzlichen Emissionen, es nutzt bereits vorhandene Fernseh-und Mobilfunk-Wellen von DVB-T, DAB plus oder LTE“.</p> <p class="BWETEXT">Der engagierte Windmüller Ketelsen&nbsp; hat inzwischen die einjährige Pilotphase erfolgreich abgeschlossen und will im kommenden Jahr durchstarten – er wartet nur noch auf eine entsprechende Gesetzesänderung. Doch schon jetzt ist mit Hilfe von Einzelgenehmigungen eine Ausstattung bestehender Windparks mit dieser neuen Technologie möglich. In der Regel reichen drei Sensoren pro Windpark aus, um die Echos der möglichen Flugobjekte zu orten, die nachts über den Luftraum der blinkenden Windparks fliegen „Alle reden von der Weiterentwicklung der Windenergie im Rahmen der Energiewende, wir fangen schon mal an“, so Ketelsen.</p> <p class="BWETEXT">Die Rückendeckung aus dem Energiewendeministerium hat er schon mal. Von der Funktion und der Leistungsfähigkeit der Sensoren überzeugten sich Tobias Goldschmidt, Leiter der Stabstelle Energiepolitik, und Nicole Knudsen, Leiterin des BWE Landesbüros.&nbsp;</p> <p>„Innovationen, die helfen, Störungen zu verringern und Anwohner zu entlasten, sind enorm wichtig. Gut, dass in Schleswig-Holstein so ein zupackender Erfindergeist herrscht. Energiewende funktioniert nur, wenn die Bevölkerung mitmacht. Bedarfsgerechte Befeuerung ist ein ganz entscheidender Schritt, dass auch in Schleswig-Holstein die Energiewende ein Mitmachprojekt bleibt und anderswo hoffentlich zu einem solchen wird“, so Goldschmidt.</p> <p class="BWETEXT">Kontakt: <br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesbüro Schleswig-Holstein, Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Querweg 4, 25813 Simonsberg<br />Telefon: 04841 66 32 10<br /><a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> <p class="BWETEXT"><a href="http://www.energiewende-demo.de"></a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Radar Windenergie Fri, 10 Oct 2014 12:28:20 +0000 3941 at http://www.wind-energie.de 25 Jahrfeier HUSUM Wind http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/25-jahrfeier-husum-wind-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor 25 Jahren öffnete die erste Fachmesse und öffentliche Ausstellung für die Windbranche. Seitdem hat die HUSUM Wind eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Windindustrie in Deutschland gespielt. Am 14. Oktober lädt die Messe Husum &amp; Congress GmbH &amp; Co. KG daher Vertreter aus Politik, Presse und Industrie zur Jahresfeier.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><section class="text"></section></p> <p>Als Gäste zugesagt haben bereits Ministerpräsident Torsten Albig, der Präsident des Bundesverband WindEnergie, Hermann Albers, Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH, Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der Senvion SE, und viele weitere Windexperten, Pioniere und Wegbereiter. Treffpunkt ist das Husumer NordseeCongressCentrum.</p> <p>Im September 2015 wird die HUSUM Wind mit ihrem besonderen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die gesamte Branche wieder in der schleswig-holsteinischen Stadt versammeln.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Mehr Infos unter:</div> <div><a target="_blank" href="http://www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php">www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php</a></div> <p></p> </div> </div> </div> Thu, 09 Oct 2014 16:02:13 +0000 3925 at http://www.wind-energie.de 25 Jahrfeier HUSUM Wind http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/25-jahrfeier-husum-wind-1 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor 25 Jahren öffnete die erste Fachmesse und öffentliche Ausstellung für die Windbranche. Seitdem hat die HUSUM Wind eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Windindustrie in Deutschland gespielt. Am 14. Oktober lädt die Messe Husum &amp; Congress GmbH &amp; Co. KG daher Vertreter aus Politik, Presse und Industrie zur Jahresfeier.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><section class="text"></section></p> <p>Als Gäste zugesagt haben bereits Ministerpräsident Torsten Albig, der Präsident des Bundesverband WindEnergie, Hermann Albers, Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH, Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der Senvion SE, und viele weitere Windexperten, Pioniere und Wegbereiter. Treffpunkt ist das Husumer NordseeCongressCentrum.</p> <p>Im September 2015 wird die HUSUM Wind mit ihrem besonderen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die gesamte Branche wieder in der schleswig-holsteinischen Stadt versammeln.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Mehr Infos unter:</div> <div><a target="_blank" href="http://www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php">www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php</a></div> <p></p> </div> </div> </div> Thu, 09 Oct 2014 16:02:55 +0000 3926 at http://www.wind-energie.de Jetzt gemeinsam mit Vattenfall Ausstieg aus Braunkohle planen! http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/jetzt-gemeinsam-mit-vattenfall-ausstieg-aus-braunkohle-planen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Landesvorsitzender Prof. Maslaton begrüßt Signale aus Schweden und fordert Schwarz-Rot zum Handeln auf. Es bewegt sich endlich etwas in Sachen Braunkohle in Sachsen. Schwedens neue Regierung möchte ihren Staatskonzern grüner machen und da passt die landschaftsvernichtende und extrem klimaschädliche Braunkohleförderung und Verstromung im Freistaat nicht so recht ins Bild.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Georg-Ludwig von Breitenbuch ist auch schon ganz aufgeschreckt und wirft erneut mit seinen altbekannten Argumenten um sich. Nur die Kohle, so von Breitenbuch, könnte den Atomausstieg flankieren und die Grundlast sichern. Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE) in Sachsen dazu: „Deutschland hat kein Grundlastproblem. Wir exportieren sogar Strom. Außerdem: Dass die Braunkohle ein Auslaufmodell ist, gehört inzwischen zum Allgemeinwissen. Volkswirtschaftlich ist die Verfeuerung dieses wertvollen Rohstoffes zur Stromgewinnung noch dazu völlig absurd, und die beim Abbau entstehenden Kosten und vielen verdeckten Subventionen stehen in keinerlei Verhältnis zum Nutzen. Der Kurswechsel in Schweden bringt Sachsens künftige schwarz-rote Regierung hoffentlich endlich dazu, den Ausstieg aus der Braunkohle ernsthaft zu planen und mit zu begleiten. Als BWE fordern wir das neue Kabinett ausdrücklich dazu auf: Verhandeln Sie mit Vattenfall und organisieren Sie den mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Nochten 2 benötigt niemand mehr!“</p> <p>Der neuen Landesregierung eröffnet sich gerade jetzt mit dem Vorstoß aus Schweden die Möglichkeit, in der Energiepolitik neue Wege zu gehen. Arbeitsplätze, preiswerte Stromgewinnung und Grundlastsicherung – Breitenbuchs bekannte Argumente für die Braunkohle verlieren bei genauerem Hinsehen schnell an Gewicht. So arbeiten in Sachsens Erneuerbare-Energien-Branche mehr als dreimal so viele Menschen wie in der Braunkohlebranche. Preiswert ist Braunkohlestrom keineswegs, rechnet man alle versteckten staatlichen Subventionen mit ein: Umsiedlungsförderung, Zuschüsse zur Tagebausanierung, Befreiung von der Wasserentnahmeabgabe, der Feldes- und Förderabgabe sowie der Stromsteuer. „Die Sanierung der Tagebaue in der Lausitz und in Mitteldeutschland kostete Bund und Länder von 1990 bis 2013 allein 9,2 Milliarden Euro, bis 2017 kommen mindestens noch 1,2 Milliarden hinzu“, so Maslaton.</p> <p>„Stichwort Grundlastsicherung. Die Erneuerbaren Energien, insbesondere die hocheffiziente Windenergie, tragen schon jetzt ganz erheblich zur Grundlastsicherung in Deutschland bei. Mittlerweile liegen wir beim Stromkonsum bei 27,7 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>! Doch die Bedeutung der Grundlast wird insgesamt abnehmen, und es werden sich nur noch wenige fossile Anlagen um eine Residuallast kümmern müssen, die nach der Einspeisung des grünen Stroms noch abzudecken ist. Braunkohlekraftwerke sind aufgrund ihrer unflexiblen Fahrweise ein Hemmnis der Energiewende und führen unmittelbar zu negativen Strompreisen an der Strombörse.“</p> <p>Schon 2013 hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) klar gezeigt, dass der Bau neuer Braunkohlekraftwerke in Deutschland betriebswirtschaftlich „nicht darstellbar“ ist. Gleichzeitig sind die bisherigen planerisch genehmigten Abbaumengen völlig ausreichend und somit neue Tagebauerschließungen schlichtweg unnötig. „Ein Ausstieg aus der Braunkohle, so die Studie, ist bis zum Jahr 2045, also innerhalb der nächsten 30 Jahre, wirtschaftlich sinnvoll und machbar“, so der BWE-Landesvorsitzende. „Bleibt zu hoffen, dass Sachsens SPD der CDU dazu einen klaren Fahrplan abringen kann.“</p> <p>Sachsen braucht eine neue Energiepolitik, um auch in Zukunft bei den Zukunftstechnologien nicht abgehängt zu werden. „Es wird höchste Zeit, aus der landschaftszerstörenden und klimaschädlichen Braunkohle auszusteigen. Die Windenergiebranche ist bereit, auch in Sachsen wieder vermehrt zu investieren. Dazu benötigen wir allerdings wieder ein positives Investitionsklima für die Erneuerbaren. Da sind so manche von der Vorgängerregierung hinterlassene Stolpersteine zu beseitigen“, betont Prof. Maslaton abschließend im Hinblick auf die derzeit laufenden schwarz-roten Koalitionsverhandlungen.</p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: martin@maslaton.de; <br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik fossile Energieträger Umwelt Windenergie Thu, 09 Oct 2014 13:39:35 +0000 3918 at http://www.wind-energie.de 25 Jahrfeier HUSUM Wind http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/25-jahrfeier-husum-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor 25 Jahren öffnete die erste Fachmesse und öffentliche Ausstellung für die Windbranche. Seitdem hat die HUSUM Wind eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Windindustrie in Deutschland gespielt. Am 14. Oktober lädt die Messe Husum &amp; Congress GmbH &amp; Co. KG daher Vertreter aus Politik, Presse und Industrie zur Jahresfeier.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Gäste zugesagt haben bereits Ministerpräsident Torsten Albig, der Präsident des Bundesverband WindEnergie, Hermann Albers, Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH, Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der Senvion SE, und viele weitere Windexperten, Pioniere und Wegbereiter. Treffpunkt ist das Husumer NordseeCongressCentrum.</p> <p>Im September 2015 wird die HUSUM Wind mit ihrem besonderen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die gesamte Branche wieder in der schleswig-holsteinischen Stadt versammeln.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Mehr Infos unter:</div> <div><a href="http://www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php">www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php</a></div> </div> </div> </div> Thu, 09 Oct 2014 15:37:39 +0000 3922 at http://www.wind-energie.de BWE Fachtagung zum Betrieb von Offshore Windparks http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-fachtagung-zum-betrieb-von-offshore-windparks <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der Inbetriebnahme der Offshore Windparks Baltic I, BARD Offshore I und nicht zuletzt Riffgat demonstriert die Offshore Windenergiebranche ihre Stärke. Weitere Offshore Windparks befinden sich in der Errichtungsphase und stehen kurz vor der Fertigstellung. Der BWE präsentiert daher vom 19. bis 20. November neuste Informationen zum Betrieb von Offshore Windparks.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die bisherigen Erfahrungen in der Betriebsführung von Offshore Windparks in Deutschland sind begrenzt. Zwar hat die Forschung im Rahmen des alpha ventus Projekts viele neue Erkenntnisse hervorgebracht, aber es bleiben noch Fragen, gerade die Instandhaltung und Kostensenkungspotentiale betreffend, offen.</p> <p>Antworten auf diese Fragen und Lösungsvorschläge für die Herausforderungen in der Betriebsführung hören Sie auf dem Jahresevent der Branche zum Thema Offshore Windenergie, der BWE Fachtagung „Offshore Windenergie Betrieb - Instandhaltung und Haftungsfragen“.</p> <p>Zwangsabschaltungen von Offshore Windparks stehen im besonderen Fokus der Branche. Erfahrene Juristen und Branchenvertreter informieren die Teilnehmer über die Ursachen und Gründe der Abschaltungen und zeigen Lösungswege zum Umgang mit Haftungsfragen und zur Einforderung von Entschädigungen.</p> <p>Daran anknüpfend wird diskutiert, wie die Anforderungen an wiederkehrende Prüfungen für Offshore Windkraftanlagen ausgestaltet werden sollen. Mit verschiedenen Experten und einem Vertreter des BSH wird zusammen mit den Teilnehmern der Fachtagung beleuchtet, welche Intervalle für wiederkehrende Prüfungen wirklich sinnvoll sind und welche Anforderungen Sachverständige erfüllen müssen.</p> <p>Abschließend beleuchtet die Fachtagung das Thema Forschung und Entwicklung hinsichtlich Perspektiven für neue Instandhaltungslösungen. In verschiedenen Kurzvorträgen werden neue Systeme zur Zustandsüberwachung vorgestellt, die durch Kosten- und Zeiteinsparung von Serviceeinsätzen zur Optimierung der Betriebsführung führen.</p> <p>Ziel der BWE Fachtagung ist es, alle wichtigen Branchenakteure der Offshore Windenergie zusammenzuführen und Lösungsmöglichkeiten für die neuen Herausforderungen kontrovers zu diskutieren. Nutzen Sie die Fachtagung auch, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte zu pflegen: Bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, in geselliger und entspannter Atmosphäre ihre Gespräche fortzuführen.</p> <p>&nbsp;</p> <div><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-offshore-windenergie-betrieb-instandhaltung-und-haftungsfragen"><b>BWE Fachtagung Offshore Betrieb - Instandhaltung und Haftungsfragen</b></a></div> <div><b>Datum: </b>19. – 20. November 2014</div> <div><b>Ort: </b>Hamburg</div> <p>&nbsp;</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=EEG-Novelle&amp;utm_campaign=VA-14-03-01">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p><b>&nbsp;</b></p> <div><b>Kontakt:</b></div> <div>Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing</div> <div>Bundesverband WindEnergie e.V.</div> <div>Service Hotline: 030 / 20 164 222</div> <div>E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></div> </div> </div> </div> Offshore Mon, 06 Oct 2014 16:31:11 +0000 3927 at http://www.wind-energie.de Koalition in Sachsen muss Energieversorgung erneuern http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/koalition-sachsen-muss-energieversorgung-erneuern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Einen konsequenten Umbau der Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) von den künftigen Koalitionären in Sachsen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Gerade einem Land, das für seine Innovationskraft so bekannt ist wie der Freistaat, stünde es gut an, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern und einen Ausstiegsplan für die klima- und gesundheitsschädliche Braunkohle zu beschließen“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk an die Adresse von CDU und SPD, die zurzeit über die Energiepolitik in Sachsen verhandeln.</p> <p>Der Dachverband der Erneuerbaren Energien spricht sich dafür aus, auf neue Braunkohletagebaue zu verzichten und die ineffizientesten Braunkohlekraftwerke nach und nach abzuschalten. Da in Sachsen der Energieträger Braunkohle ersetzt werden sollte, muss der Wechsel zu Erneuerbaren Energien noch dynamischer ausfallen: Der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromerzeugung muss bis zum Jahr 2030 bei 45 Prozent liegen und bis zum Jahr 2035 auf 100 Prozent angestiegen sein. Die Bundesregierung rechnet für ganz Deutschland mit einem Anteil von 80 Prozent 2050.</p> <p>CDU und SPD sollten von der sogenannten Länderöffnungsklausel zur <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> bei Windrädern ausdrücklich keinen Gebrauch machen. Andernfalls würde der Ausbau der kostengünstigen Windkraft an Land blockiert. Die regionalen Planungsbehörden sollten die Abstände zwischen Windenergieanlagen und Wohnhäusern selbst festlegen. In der Regel sollten 750 Meter gelten, in Gewerbe- und Industriegebieten auch weniger.</p> <p>Die derzeit geltende Wasserentnahmeabgabe auf die Nutzung der Wasserkraft („Wassercent“) in Höhe von 15 bis 25 Prozent der Einspeiseerlöse nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz muss umgehend abgeschafft werden. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 11.9.2014 gibt es keinen Grund mehr für deren Fortbestand. „Das Potenzial der Wasserkraft ist in Sachsen auch unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Anforderungen noch nicht ausgeschöpft“, sagt Falk.</p> <p>Ähnliches gilt nach Auffassung des BEE-Geschäftsführers für den Einsatz von Erdwärme zum Heizen und Kühlen von Gebäuden. Die geplante tiefengeothermische ESG-Pilotanlage in Sachsen ist von überragender Bedeutung, sogar im europäischen Maßstab. Die künftige Landesregierung muss sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Mittel für die Forschungsbohrung bald von der Bundesregierung freigegeben werden.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt</strong>: <br />Jens Tartler, Pressesprecher <br />Telefon: 030/2758170-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> </p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Thu, 02 Oct 2014 08:23:29 +0000 3896 at http://www.wind-energie.de BWE begrüßt geplante Kennzeichnungsvorschrift http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-begruesst-geplante-kennzeichnungsvorschrift <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) geplanten Änderungen in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen werden vom Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) überwiegend befürwortet. In seiner Stellungnahme an das BMVI äußert sich der Windverband positiv über die Aufnahme der bedarfsgesteuerten Befeuerung als Option für die Nachtkennzeichnung in das Regelwerk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir freuen uns, dass unsere Forderung nach Schaltung der Feuer nun eine formelle Grundlage erhält“, erklärt Oliver Frank, Sprecher des Arbeitskreises (AK) Kennzeichnung des BWE. Nicht zufrieden ist der Sprecherkreis des AK dagegen damit, dass die Schaltung der Feuer über Transponder als Option nahezu ausgeschlossen werden soll.</p> <p>Durch die geplante Einschränkung, dass die Feuer auf dem Maschinenhaus nicht allein über Systeme im Flugzeug geschaltet werden dürfen, kann ein von Enercon und Lanthan entwickeltes transpondergesteuertes Verfahren mittelfristig kaum umgesetzt werden. Eine Schaltung ist somit nur über an Windrädern installierte Primär- und Passivradare möglich.</p> <p>Weitere Änderungen sind in der AVV bei der Ersatzstromversorgung, der Turmkennzeichnung und der Blockbefeuerung von Windparks geplant. Insbesondere die klarere Definition von Parks für die Kennzeichnung durch die Peripherie-Anlagen wird vom AK Kennzeichnung begrüßt. Die klarere Formulierung, so hofft der BWE, führt dazu, dass vermehrt auf die Kennzeichnung der inneren Anlagen eines Windparks verzichtet werden kann.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Gemeinsame Stellungnahme von BWE und VDMA:&nbsp;<a href="/system/files/attachments/article/2014/bwe-begruesst-neue-kennzeichnungsvorschrift/140829-bwe-und-vdma-ps-stellungnahme-refe-aenderung-avv-final.pdf" class="file-link" title="Download (Link)">Download (Link)</a></div> <div>Weitere Informationen zum AK-Kennzeichnung unter <a href="http://www.wind-energie.de/verband/fachgremien/arbeitskreise/kennzeichnung">www.wind-energie.de/verband/fachgremien/arbeitskreise/kennzeichnung</a></div> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bwe-begruesst-neue-kennzeichnungsvorschrift/140829-bwe-und-vdma-ps-stellungnahme-refe-aenderung-avv-final.pdf" type="application/pdf; length=142969" title="140829-bwe-und-vdma-ps-stellungnahme-refe-aenderung-avv-final.pdf">Download (Link)</a></div> </div> </div> </div> Kennzeichnung Wed, 01 Oct 2014 16:58:11 +0000 3895 at http://www.wind-energie.de Nach 5 Jahren Pause wieder in die Energiewende einklinken! http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/nach-5-jahren-pause-wieder-die-energiewende-einklinken <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windbranche appelliert an Sachsens Landtagsabgeordnete: Erneuerbare wieder unterstützen. <br />In einem Brief an die neugewählten Abgeordneten des Sächsischen Landtages fordert der Bundesverband Windenergie Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) die Parlamentarier zu mehr Mut bei der Umsetzung der Energiewende im Freistaat auf.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nicht ohne Grund wendet sich die Windbranche gerade jetzt an die Landespolitiker. Wurde doch während der vergangenen fünf Jahre der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen massiv blockiert und insbesondere die Windenergie schlecht geredet. In den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD besteht jetzt, so der BWE Sachsen, die Chance, das Ruder herumzureißen und wieder Anschluss an die anderen Bundesländer zu bekommen.</p> <p>„Sachsen kann und muss sich endlich wieder in die Energiewende einklinken“, so Prof. Dr. Martin Maslaton, Energierechtsexperte und Vorsitzender des BWE Sachsen sowie Mitunterzeichner des offenen Briefes an die Landtagsabgeordneten. „Schließlich ist eine überdeutliche Mehrheit der Bundesbürger weiterhin für die Energiewende! CDU und SPD haben es jetzt in der Hand, sich von der vor allem von der FDP betriebenen Blockadepolitik gegenüber den Erneuerbaren Energien zu verabschieden. Vor allem die bisherige Windradverhinderungspolitik muss ein Ende haben. Schließlich ist die Windenergie nach wie vor der kostengünstigste und effizienteste Leistungsträger unter den Erneuerbaren Energien.“</p> <p>In dem Brief an die Parlamentarier betont der BWE Sachsen die wirtschaftliche Bedeutung der Windbrache für Deutschland sowie den Freistaat Sachsen. „Der Exportanteil deutscher Anlagenhersteller liegt bei 67 Prozent. Betreiber und Dienstleister – vom Projektierer über den Windgutachter bis zum Wartungsunternehmer – sind international gefragte Fachleute. Der seit Jahren stabile und so berechenbare Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland ist dabei die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg der Branche. Das DIW Econ hat herausgearbeitet, dass die Windenergiebranche für deutlich über 100.000 Arbeitsplätze, eine jährliche Investitionsnachfrage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro und zusätzlich 1,2 Milliarden Euro an Nachfrage nach Betriebsleistungen steht. Im Freistaat Sachsen stehen die Bosch Rexroth GmbH und die VEM Sachsenwerk GmbH in Dresden sowie die Eickhoff Wind Power GmbH in Klipphausen beispielhaft für die dynamische Entwicklung der Branche. Diese Unternehmen stehen exemplarisch für den wirtschaftlichen Aufschwung, den der gesamte Freistaat in den letzten Jahren, auch durch Investitionen in die Energiewende, erlebt hat.“</p> <p>„Wirtschaftswachstum und Klimaschutz lassen sich gerade bei den Erneuerbaren Energien wunderbar miteinander verbinden. Andere Bundesländer machen es vor“, so Prof. Maslaton. „Vorrang- und Eignungsgebiete in den Regionalplänen, Windkrafterlass und Ausbauziele - es gibt viel zu tun, um in Sachsen bei der Windenergie wieder den Anschluss zu finden. Der schwarz-rote Koalitionsvertrag wäre ein guter Ort, um hier einen neuen Kurs festzuschreiben. Einen Kurs der endlich auch in Sachsen die Energiewende weiter voranbringt.“</p> <p>Ein auf Sonne und Wind basierender Energiemarkt ist möglich. Ein Blick nach Schweden, so formuliert es der BWE Sachsen in seinem Brief, zeige zudem, dass die dortigen Diskussionen um die künftige Ausrichtung von Vattenfall durchaus Auswirkungen auf die Energiepolitik in Sachsen haben können. Deshalb wird es für den Freistaat wichtig sein, rechtszeitig den Strukturwandel zu unterstützen. „Lediglich elf neue Windenergieanlagen, wie in diesem Jahr genehmigt, werden da aber bei weitem nicht reichen“, bekräftigt der BWE-Landesvorsitzende. „Doch mit mehr Genehmigungen allein ist es nicht getan. Die neue Landesregierung muss endlich auch wieder in der Bevölkerung für die Energiewende und die Windenergie werben und außerdem dringend zwischen Anwohnern und Investoren vermitteln, statt Ängste zu schüren wie bisher“, bekräftigt Prof. Maslaton abschließend.</p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Onshore Windenergie Windkraft Wed, 01 Oct 2014 14:00:40 +0000 3886 at http://www.wind-energie.de Erfolgreicher BWE-Messeauftritt auf der MeLa 2014 http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/erfolgreicher-bwe-messeauftritt-auf-der-mela-2014 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach dem Start im vergangenen Jahr war der große Gemeinschaftsstand des BWE-Landesverbands in diesem September in der zentralen Halle 2 des Messegeländes und direkt neben dem Fachforen-Veranstaltungsbereich hervorragend „mittendrin“ positioniert. Das zweite Jahr in Folge traf sich die Branche auf der Fachausstellung MeLa darüber hinaus zum Windtreffen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das BWE-Windtreffen ist eine außergewöhnliche Chance, einem breiten Publikum die Windkraft in Mecklenburg-Vorpommern nahe zu bringen. Es ist wichtig, dass die Windenergie auch in den kommenden Jahren auf der MeLa vertreten ist“, sagt Stephan Schröder, Geschäftsführer Notus Energy. „Nach wie vor gibt es sehr viele Anknüpfungspunkte mit der Landwirtschaft und diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden. Ebenfalls unsere Vorträge zu den Themen 'Naturschutz' und 'Bürgerbeteiligung' wurden sehr gut angenommen. Die MeLa-Besucher sind interessiert und möchten sich informieren.”</p> <p>„Insgesamt präsentierten sich in diesem Jahr 23 Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand und mit Fachvorträgen im Forum“, erklärt Andreas Jesse, BWE-Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>„Der gemeinschaftliche Auftritt der zahlreichen Unternehmen ist zu einem wichtigen Branchentag der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern geworden“, bestätigt Klaus H. Uhl, Enercon Vertriebsleiter für Nord und Ost. „Als Hersteller vor Ort können wir hier&nbsp;Landeigentümer und Fachpublikum treffen. Zudem können sich hier potentielle Bewerber für einen Arbeitsplatz über aktuelle Entwicklungen der Branche informieren.“</p> <p>Neben Enercon waren mit dabei: wpd onshore, eno energy, Vestas Deutschland, WIND-projekt, Nordex Energy, Rechtsanwalt Andresen, Senvion, Denker &amp; Wulf, Siemens, Enertrag, Maslaton Rechtsanwaltsgesellschaft, WIND-consult, UKA Nord, WindBauer, Ingenieurbüro Ganß, Energiekontor, naturwind schwerin, WEMAG, FWT energy, Ökotec Windenergie und Ingenieur Contor Elektrotechnik.</p> <p>„Es war eine sehr gute Entscheidung für naturwind, sich erstmals in diesem Jahr am BWE-Gemeinschaftsstand zu beteiligen“, bekräftigt Matthias Kaulmann, Projektleiter, naturwind schwerin. „Die BWE-Verbandsarbeit ist für uns die beste Möglichkeit, um der Branche im Land Wahrnehmung zu verschaffen und um mit einer geschlossenen, starken Stimme mit der Politik zu kommunizieren. Wir sind sehr positiv überrascht, wie gut das Konzept, hier mit den Landwirten in Kontakt zu treten, aufgeht. Wir haben zahlreiche sehr gute Gespräche geführt und werden im kommenden Jahr gerne wieder mit dabei sein.”</p> <p>Gute Gespräche führten die Unternehmen nicht nur mit den zahlreichen, interessierten Besuchern, sondern auch mit Vertretern von Kommunen, Gemeinden und der Landesregierung. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) sowie Bauernverbandspräsident Tietböhl besuchten den Gemeinschaftsstand.</p> </div> </div> </div> Mon, 29 Sep 2014 15:44:42 +0000 3877 at http://www.wind-energie.de Buchpremiere „25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern“ http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/buchpremiere-25-jahre-windenergie-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu einem diesjährigen besonderen Ereignis, der Präsentation des Buches „25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern“, war Energieminister Christian Pegel zur Fachausstellung MeLa angereist und zeigte sich überaus beindruckt vom dortigen BWE-Gemeinschaftsstand sowie vom gleichnamigen Buch, das der Landesverband kurz zuvor herausgegeben hatte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wind tut gut - in und für Mecklenburg-Vorpommern! Dies zeigt das Buch über unsere 25-jährige Windgeschichte. Schon beim schnellen Durchblättern beweisen die vielen Bilder, dass Windenergieanlagen auch gut aussehen können und unserem schönen Landschaftsbild nicht schaden müssen. Das ist auch eine wichtige Botschaft für den Tourismus, unserem wichtigen Standbein im Land”, sagte Minister Christian Pegel (SPD) anlässlich der Buchpräsentation am 12. September auf dem Fachforum der Messe MeLa 2014.</p> <p>„Das Buch und auch der gelungene gemeinschaftliche Auftritt der Branche hier auf der MeLa machen sehr deutlich, dass wir stolz sein können auf unsere Windtradition und auf das, was wir in den vergangenen Jahren in diesem Land vollbracht haben. Ich danke Andreas Jesse für die gute Verbandsarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband WindEnergie.”</p> <p>Nicht nur der Minister zeigte sich sehr angetan von der interessanten, bildhaften und zum Teil sehr persönlichen Aufarbeitung der Windenergieentwicklung in MV, die bereits vor der Wende begonnen hatte, ebenfalls die anwesenden Unternehmensvertreter versanken schnell in die Lektüre.</p> <p>„Das Buch beschreibt zum einen sehr anschaulich, inwiefern MV die Wiege der ostdeutschen Windenergiebranche ist. Zum anderen führt es uns an unsere Wurzeln zurück und hilft dabei, uns an die ursprünglichen Motive der Akteure, die damals mit der Entwicklung der Windkraft begonnen haben, zu erinnern. Das ist ein sehr notwendiges Signal und sollte weit über unsere Landesgrenzen hinaus wahrgenommen werden“, sagt Matthias Kaulmann, naturwind GmbH.</p> <p>Klaus H. Uhl, Enercon, fügt hinzu<strong>: </strong>„Diese Chronik ist ein sehr gelungener Wurf und zeigt die Vielzahl der Hersteller und Akteure im Land. Das Buch ist ein wichtiges Medium,&nbsp;um die Geschichte der Windbranche in Mecklenburg-Vorpommern auch für künftige Generationen festzuhalten.”</p> <p><b>Das Buch “25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern” kann beim BWE-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern zum Preis von 20 EUR (zzgl. Porto- und Versandkosten) per E-Mail unter </b><a href="mailto:mv@bwe-regional.de">mv@bwe-regional.de</a><b> bestellt werden:</b></p> </div> </div> </div> Mon, 29 Sep 2014 07:21:10 +0000 3878 at http://www.wind-energie.de WindEnergy Hamburg – Erfolgreicher Messeauftakt mit 1.200 Ausstellern http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergy-hamburg-erfolgreicher-messeauftakt-mit-1200-ausstellern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Aussteller aus 30 Ländern präsentierten sich auf der ersten WindEnergy Hamburg vom 23. bis zum 26. September 2014. Der BWE war mit seinem Stand in der zentralen Halle A1 vertreten und nutzte den Branchentreff neben diversen Gremiensitzungen zur Ausrichtung des BWE-Forums „Energiewende in der Praxis – Windenergieplanung im Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und administrativen Hemmnissen“. 33.000 nationale und internationale Gäste zählte die Hamburg Messe und Congress GmbH im Laufe der Woche.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eröffnet wurde die Messe am Montagabend von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der der Windindustrie als „Aushängeschild des deutschen Maschinenbaus“ eine zentrale Rolle für die kommenden Jahrzehnte bescheinigte. Sie sei der Lastesel der Energiewende in Deutschland, so Gabriel.</p> <p>Die ebenfalls anwesenden Ministerpräsidenten der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, Olaf Scholz und Torsten Albig (beide SPD), hatten während der Eröffnung die Bedeutung der Zusammenarbeit beider Bundesländer beim weiteren Ausbau der Windenergie betont. Vorausgegangen waren dem Branchentreff längere Kooperationsvereinbarungen der hiesigen Messegesellschaften zur Austragung der Leitmesse.</p> <p>Der BWE nutzte den Branchentreff neben Gremiensitzungen und der Ausrichtung seines Forums auch zur Pressekonferenz, auf der BWE-Präsident Hermann Albers notwendige europäische Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der deutschen Windenergie skizzierte: „Deutsche und europäische Unternehmen stehen an der technologischen Spitze, wenn es um <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> geht. Wie diese Unternehmen an wachsenden Märkten in vielen Regionen teilhaben, hängt auch davon ab, ob die EU die industriepolitischen Interessen wahrnimmt und die Erneuerbaren Branchen wirtschaftspolitisch stärker flankiert.“</p> <p>Als Austragungsort der WindEnergy punktete Hamburg nicht nur als internationale Messestadt, sondern mit seinen 5.000 Beschäftigten im Windbereich auch als starker Standort der Windindustrie. In 2015 wird dann die HUSUM Wind mit ihrem speziellen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die Windbranche wieder im schleswig-holsteinischen Husum versammeln.</p> </div> </div> </div> Mon, 29 Sep 2014 16:45:56 +0000 3880 at http://www.wind-energie.de Erneuerbare Energien sind wichtige Säule des weltweiten Klimaschutzes http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/erneuerbare-energien-sind-wichtige-saeule-des-weltweiten-klimaschutzes <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Meldung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Sonne, Wind &amp; Co. tragen gleichzeitig zu Wachstum bei. Da die internationalen Verhandlungen zum Klimaschutz schleppend verlaufen, lädt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon Staats- und Regierungschefs am 23. September in New York zu einem Klimagipfel der Vereinten Nationen ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich des Treffens im Vorfeld der Klimakonferenz (COP20) verweist Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, auf das Verhältnis von Erneuerbaren Energien und Klimaschutz: „Beim Kampf gegen die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung spielt die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen eine entscheidende Rolle.“ Das Beispiel Deutschland zeigt, wie nachhaltig Erneuerbare das Klima schützen: Die Substitution von fossilen Energieträgern durch Energie aus Sonne, Wind, Geothermie, Wasser und Biomasse hat 2013 rund 148 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente) vermieden.</p> <p>In dem Mitte September 2014 im Auftrag des UN-Generalsekretärs veröffentlichten Bericht „Better Growth, Better Climate: The New Climate Economy Report“ macht eine Expertenkommission deutlich, dass der rapide Preisverfall bei Wind- und Solarenergie Erneuerbare Energien auch gegenüber Energie aus Kohle konkurrenzfähig mache. So könnte schon in den nächsten 15 Jahren mehr als die Hälfte der weltweiten Stromerzeugung aus regenerativen Quellen stammen. Aufgrund des technologischen Fortschritts könnten Regierungen und Unternehmen gleichzeitig Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und Energieeinsparungen verwirklichen. Investitionen in emissionsarme Technologien brächten nachhaltiges Wachstum und schützten vor negativen Auswirkungen der Erderwärmung, so die Autoren des Berichtes.&nbsp;</p> <p><strong>Erneuerbare Energien vermeiden Emissionen in Deutschland&nbsp; </strong><br />Welchen positiven Effekt Erneuerbare Energien haben, zeigt das Beispiel Deutschland. Sonne, Wind &amp; Co. hatten 2013 hierzulande einen Anteil von 12,3 Prozent an der Energieversorgung. Ihr Einsatz spart die Verbrennung fossiler, klimaschädlicher Energieträger ein und reduziert so den Ausstoß von Treibhausgasen. Im Stromsektor sparten Erneuerbare Energien 2013 knapp 108 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein, wovon rund 86 Millionen Tonnen auf die Strommenge mit EEG-Vergütung zurückzuführen sind. Durch die Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmesektor wurden Treibhausgase in Höhe von weiteren 35 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten vermieden. Im Bereich Verkehr vermieden Biokraftstoffe circa fünf Millionen Tonnen Emissionen.</p> <p><strong>Reform des <abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> bekommt Schlüsselfunktion </strong><br />Trotz der positiven Klimaschutzeffekte von Erneuerbaren Energien prognostiziert die Beratungsgesellschaft McKinsey in ihrem Anfang September 2014 veröffentlichten Energiewende-Index, dass Deutschland sein für 2020 gesetztes Klimaziel – Reduktion der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent – verfehlen wird. Denn wegen geringer Preise für Kohlestrom und Emissionszertifikate wächst momentan der Anteil der Braunkohle an der Stromerzeugung. Dadurch steigen auch die Treibhausgasemissionen. 2013 lagen die Emissionen um 1,2 Prozent höher als im Vorjahr. Im Vergleich zu 940 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten in 2012 betrug die Menge im Folgejahr 951 Millionen Tonnen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Um ausreichende Investitionsanreize für klima- und umweltfreundliche Technologien zu setzen, bedarf es einer schnellen und wirkungsvollen Reform des Emissionshandels“, so Vohrer. Gelänge es, die Kosten von Klimaschäden mithilfe des Emissionshandels zu internalisieren, könnte dieser ein marktwirtschaftliches und kostengünstiges Instrument sein, um Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen anzureizen. Zwar kann er spezifische Technologieförderinstrumente wie das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) nicht ersetzen, wohl aber sinnvoll ergänzen, um endlich die Emissionen fossiler Energieträger zu deckeln.</p> <p><strong>Positive Erfahrungen mit Erneuerbare Energien sind weltweites Vorbild – das Beispiel China </strong><br />Die Vorteile Erneuerbarer Energien – Klimaschutz, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, Unabhängigkeit von endlichen Energieträgern – kommen auch außerhalb von Deutschland gut an. Die Volksrepublik China, mit 10 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalenten der weltweit größte Treibhausgasemittent, investierte 2013 erstmals mehr in Erneuerbare Energien als in Kohlekraftwerke. Die installierte elektrische <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von Erneuerbare-Energien-Anlagen beläuft sich in China auf 57 Gigawatt. Zum Vergleich: Die installierte Leistung zur Strombereitstellung aus Erneuerbaren Energien betrug 2013 in Deutschland rund 84 Gigawatt. Derzeit basieren 70 Prozent der installierten Kraftwerksleistung in China auf fossilen Energieträgern. <br />&nbsp;<br />UN-Bericht 09/2014: <a target="_blank" href="http://newclimateeconomy.report/">„Better Growth, Better Climate: The New Climate Economy Report“</a>.&nbsp; <br />McKinsey 09/2014: <a target="_blank" href="http://www.mckinsey.de ">Energiewende-Index Deutschland 2020</a><br />&nbsp;<br /><strong>Kontakt:</strong><br />Agentur für Erneuerbare Energien, Alena Müller, Pressereferentin <br />Tel:&nbsp;&nbsp; 030-200535-45, <a href="mailto:a.mueller@unendlich-viel-energie.de">a.mueller@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Internationales Klimaschutz Windenergie Mon, 22 Sep 2014 12:46:12 +0000 3867 at http://www.wind-energie.de Erster wirtschaftlich operierender Batteriespeicher in Schwerin eingeweiht http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/erster-wirtschaftlich-operierender-batteriespeicher-schwerin-eingeweiht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das erste kommerzielle, europäische Batteriekraftwerk mit einer Speicherkapazität von 5 Megawatt wurde vom Schweriner Ökostromversorger WEMAG im Beisein von Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Ministerpräsident Erwin Sellering an das Netz angeschlossen. Die vollautomatische Anlage wurde von der Berliner Firma Younicos konzipiert und arbeitet mit Lithium-Ionen Speichern. Sie kann kurzfristige Schwankungen der Netzfrequenz stabilisieren und trägt damit zur Integration von Windstrom in das Netz bei.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Minister Gabriel bezeichnete den Speicher als gutes Beispiel für das Engagement kommunaler Energieversorger und als wichtigen Schritt zum Gelingen der Energiewende und für die Versorgungssicherheit vor Ort. Speicher seien ein wichtiges Element im Umgang mit der schwankenden Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Sie machten unser Stromsystem flexibler, weil sie dabei helfen, schnell auf unterschiedliche Erzeugungs- und Verbrauchssituationen reagieren zu können, erklärte Gabriel.</p> <p>Als Vertreter des Bundesverband WindEnergie nahm dessen Präsident, Hermann Albers an der Einweihung teil. "Der Schweriner Batteriespeicher sichert die <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr>. Er ist damit ein wichtiger Baustein für unser künftiges Energiesystem. Die WEMAG unterstreicht hier, dass die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen sind“, so Albers.</p> <p>Der Speicher wurde innerhalb von zwölf Monaten schlüsselfertig errichtet. Im Inneren des Gebäudes speichern 25.600 Lithium-Manganoxid-Zellen Strom in Millisekunden. Zelllieferant Samsung SDI garantiert die <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> des Batteriekraftwerks für mindestens 20 Jahre. Fünf, jeweils vier Tonnen schwere Mittelspannungs-Transformatoren verbinden das Kraftwerk sowohl mit dem regionalen <abbr title="Umfasst Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze und dient der regionalen Stromverteilung. Das Verteilnetz ist über Umspannwerke (Transformatoren) mit dem Übertragungsnetz (Höchstspannung) verbunden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term309" title="Umfasst Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze und dient der regionalen Stromverteilung. Das Verteilnetz ist über Umspannwerke (Transformatoren) mit dem Übertragungsnetz (Höchstspannung) verbunden.">Verteilnetz</a></abbr> als auch mit dem nahegelegenen 380-kV-Höchstspannungsnetz. Die 5 Megawatt-Batterie in Schwerin ersetzt das Regelpotenzial einer konventionellen 50 Megawatt-<abbr title="Maschine, welche die kinetische Energie von Flüssigkeiten oder Gasen in Rotationsenergie umwandelt. Die Rotationsenergie von Turbinen wird mit Hilfe von Generatoren in elektrischen Strom umgewandelt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term306" title="Maschine, welche die kinetische Energie von Flüssigkeiten oder Gasen in Rotationsenergie umwandelt. Die Rotationsenergie von Turbinen wird mit Hilfe von Generatoren in elektrischen Strom umgewandelt. ">Turbine</a></abbr> und zielt damit auf die Bereitstellung von <abbr title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term293" title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten.">Regelenergie</a></abbr> ab.</p> <p>Innerhalb von Sekunden können die neuen Speicher Energie liefern. Kohlekraftwerke dagegen brauchen Stunden um hochzufahren, laufen daher oft hochtourig weiter, obwohl der Strom gerade nicht gebraucht wird und produzieren unnötig CO2. Nach Ansicht von Experten werden sich die Kosten für Lithium Ionen Batterien im Mobilitätsbereich bis 2020 in etwa halbieren. Diese Kostenreduktion wird sich dann voraussichtlich auch auf Großspeicher auswirken.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Netze Speicher Windenergie Wed, 17 Sep 2014 12:30:59 +0000 3866 at http://www.wind-energie.de Nachruf für Vorstandsmitglied Claus-Dieter Keck http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/nachruf-fuer-vorstandsmitglied-claus-dieter-keck <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p style="text-align: left;" align="center">Mit Bestürzung haben die Mitglieder des Landesverbandes Sachsen und mit ihm die Kollegen der Bundesgeschäftsstelle Berlin vom Tod ihres langjährigen Landesvorstandsmitgliedes Claus-Dieter Keck erfahren. Mit ihm verliert der Verband einen überzeugten Vordenker und Mitstreiter für eine nachhaltige und ökologische Energieversorgung in Sachsen. Der Landesverband wird Claus-Dieter Keck im ehrenden Gedenken behalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/nachruf-fuer-claus-dieter-keck/bwe-nachruf-claus-dieter-keck.pdf" class="file-link" title="Nachruf des Bundesverband WindEnergie - Landesverband Sachsen für Claus-Dieter Keck">Nachruf des Landesverband Sachsen für Claus-Dieter Keck</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/nachruf-fuer-claus-dieter-keck/bwe-nachruf-claus-dieter-keck.pdf" type="application/pdf; length=276331" title="bwe-nachruf-claus-dieter-keck.pdf">Nachruf des Bundesverband WindEnergie - Landesverband Sachsen für Claus-Dieter Keck</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Tue, 16 Sep 2014 18:27:48 +0000 3853 at http://www.wind-energie.de Sachsens Erneuerbare hoffen auf frischen Wind mit neuer Koalition http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/sachsens-erneuerbare-hoffen-auf-frischen-wind-mit-neuer-koalition <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Fünf Jahre Blockadepolitik haben Sachsen im Bereich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zurückgeworfen. <br />Eine nach wie vor überdeutliche Mehrheit der Bundesbürger ist für die Energiewende! Stattfinden soll sie allerdings bitte überall, aber nicht vor der eigenen Haustür. Das ist menschlich und hierbei können nur intensive Gespräche und eine faire Aufklärung über die Folgen zwischen Investoren von Erneuerbare-Energien-Anlagen und den Anwohnern helfen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Moderieren sollte so etwas die Politik, doch in Sachsen lief das in den vergangenen Jahren genau anders herum. Hier saßen die Kritiker in der Regel unmittelbar in den Behörden, die doch eigentlich die Beschlüsse der eigenen Bundesregierung umsetzen helfen sollten.</p> <p>Wenn sogar die landeseigene Energieagentur öffentlich feststellt, dass der Freistaat und hier insbesondere das noch FDP geführte Wirtschaftsministerium den „Ausbau der Erneuerbaren mit unterschiedlichsten Regelungen konterkariere“, dann, so Prof. Dr. Martin Maslaton, Energierechtsexperte und sächsischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE), „ist es höchste Zeit, dass wieder Normalität im Umgang mit den Erneuerbaren Energien eintritt!“ Dazu bietet das Ergebnis der kürzlich stattgefundenen Landtagswahl nun allen Grund, wieder an das bundesweite Niveau des Zubaus in diesem Bereich anzuschließen. „Mit der Option, entweder mit den BündnisGrünen oder aber der SPD eine Koalition eingehen zu müssen, wird sich die CDU-Fraktion auch dem Thema Erneuerbare deutlich offensiver und auch kompromissbereiter stellen müssen“, so Maslaton hoffnungsvoll.</p> <p>Dies mit gutem Grund, denn die Situation ist im Freistaat seit fünf Jahren mehr als bedenklich. Bei der Windenergie herrscht in Sachsen derzeit nahezu Stillstand. Gerade einmal 11 Neuanlagen werden in diesem Jahr bis Ende Dezember ans Netz gegangen sein. „Diese Entwicklung spiegelt leider sehr deutlich Sachsens konsequente Windrad-Verhinderungspolitik wider. Umso mehr gerät das Thema <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, also der Ersatz mehrerer alter Windenergieanlagen durch wenige neue, aber deutlich leistungsfähigeren Anlagen, in den Focus, ist doch das Repowering ganz im Sinne eines schonenden Umgangs mit der Landschaft“, so der Energierechtsexperte. „Derzeit gibt es circa 160 Altanlagen in Sachsen außerhalb der von den Planungsverbänden festgelegten Vorrang- und Eignungsgebiete für Windenergieanlagen. Über kurz oder lang werden zahlreiche dieser Altanlagen aus Altersgründen abgebaut. Gute Gelegenheit also für die Investoren, sie durch weniger, aber leistungsfähigere Anlagen zu ersetzen und dies ohne weitere Flächenversiegelung am gleichen Standort.“</p> <p>„Wir hoffen sehr stark, dass sich der neue Koalitionspartner auch wieder dem alten Ziel der Staatsregierung verschreibt, bis 2020 den Anteil an Erneuerbaren Energien an Sachsens Strommix auf die ursprünglichen 33 Prozent anzuheben, anstatt die mageren 28 Prozent, die Minister Morlok auf Druck der eigenen Partei dann durchsetzte.“</p> <p>Auch den Einwand, dass das Landschaftsbild durch Windenergieanlagen stark beeinträchtigt wird, lässt Maslaton nicht gelten: „Der Braunkohletagebau verwüstet die Landschaft um ein Vielfaches mehr als die Windräder. Die Braunkohleverstromung führt dazu, dass ganze Landstriche künstlich verändert und über Jahre für Flora und Fauna verloren sind.“ Zudem ist gerade Strom aus Windenergie wettbewerbsfähig und durch weiteren Zubau auch keine zusätzliche Steigerung der Stromkosten zu befürchten.</p> <p>Unflexible Braunkohlekraftwerke dagegen führen dazu, dass nicht nur die Umwelt leidet, sondern auch die Strompreise negativ beeinflusst werden. Die gestrige Wahl in Schweden sollte die neue Regierung zum Anlass nehmen, den Ausstieg aus der Braunkohle sozial verträglich und vor allem langfristig zu organisieren, damit nicht das passiert, was vor 30 Jahren in Nordrhein-Westfalen geschah: Wirtschaftliche Interessen führten zum unkontrollierten Zusammenbruch der Kohlewirtschaft. Das droht Sachsen auch!</p> <p>„Wir hoffen ganz stark und sind angesichts der Gespräche zwischen CDU auf der einen Seite und der SPD sowie den Grünen auf der anderen, optimistisch, dass es künftig wieder innovative Konzepte in der dezentralen Stromversorgung Made in Sachsen gibt und wir die Rote Laterne in diesem Bereich endlich wieder abgeben können“, so Prof. Maslaton abschließend.</p> <p><strong>Rückfragen:</strong> <br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Windkraft Tue, 16 Sep 2014 08:17:49 +0000 3845 at http://www.wind-energie.de Windenergie- und Entwicklungsdialog 2014: Ausschreibungsmodelle für Windenergie http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergie-und-entwicklungsdialog-2014-ausschreibungsmodelle-fuer-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Ausschreibungsmodelle für Windenergie: Erfahrungen und Lessons Learned für Entwicklungs- und Schwellenländer" ist das Thema des 9. Windenergie- und Entwicklungsdialogs (WEED 2014) am 9. Oktober 2014 in Berlin. Die Veranstaltung wird, wie in vergangenen Jahren, von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), vom Bundesverband WindEnergie (BWE) und vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) organisiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kernfragen, die in diesem Jahr auf dem WEED diskutiert und hoffentlich beantwortet werden, sind u. a.:</p> <ul> <li>Welches sind die Erfolgsfaktoren und Fallstricke von Ausschreibungssystemen in Entwicklungsländern?</li> <li>Können andere Märkte von Einblicken in Brasilien und Südafrika profitierten?</li> <li>Was sollten Regierungen bei der Ausgestaltung von Ausschreibungsmodellen beachten?</li> <li>Was sind die potenziellen Beschäftigungseffekte von Ausschreibungssystemen?</li> </ul> <p>Hierbei sind auch die länderspezifischen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Der WEED 2014 bietet Herstellern, Entwicklern und Betreibern aus dem Windenergiebereich, politischen Entscheidungsträgern aus Deutschland und den Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Vertretern der Entwicklungszusammenarbeit die Gelegenheit, Erfahrungen und Ansätze zu Ausschreibungen für Windenergieprojekte auszutauschen und miteinander zu diskutieren.</p> <div><b>Donnerstag, 9. Oktober, 9 bis 14:30 Uhr</b></div> <div><b>Landesvertretung Brandenburg (Ministergärten), Berlin</b></div> <div><b><br /></b></div> <p>Konferenzsprache ist Englisch mit Simultanübersetzungen ins Deutsche, Spanische und Französische. Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen. Anmeldungen erfolgen per Email unter <a href="mailto:politik@wind-energie.de">politik@wind-energie.de</a>. Partner der GIZ sowie Mitglieder von BWE und VDMA nehmen kostenlos an der Veranstaltung teil.</p> <p>Download:&nbsp; <a href="/system/files/attachments/article/2014/windenergie-und-entwicklungsdialog-2014-ausschreibungsmodelle-fuer-windenergie/weed-2014-programme.pdf" class="file-link" title="Einladung und Programm">Einladung und Programm</a></p> <p><b>Literaturtipp</b>:<br />Studie zu Ausschreibungsmodellen für Wind onshore – Erfahrungen im Ausland.&nbsp; <br /><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/shop-studie-ausschreibungsmodelle-onshore">&gt;&gt; Inhalt und weitere Informationen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/windenergie-und-entwicklungsdialog-2014-ausschreibungsmodelle-fuer-windenergie/weed-2014-programme.pdf" type="application/pdf; length=338977" title="weed-2014-programme.pdf">Einladung und Programm</a></div> </div> </div> </div> Tue, 16 Sep 2014 13:39:01 +0000 3850 at http://www.wind-energie.de Sinkende EEG-Umlage gute Nachricht für Stromkunden http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/sinkende-eeg-umlage-gute-nachricht-fuer-stromkunden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung Bundesverband Erneuerbare Energie: Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms wird 2015 von heute 6,24 Cent auf voraussichtlich 6 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (kWh) Strom sinken. Das ergeben Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Ab dem 1. Januar 2015 ist dieser Betrag von allen nicht befreiten Stromkunden für jede verbrauchte Kilowattstunde zu bezahlen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Dass die EEG-Umlage erstmals seit ihrer Einführung im Jahr 2000 sinkt, ist eine gute Nachricht für die Stromkunden“, sagt Harald Uphoff, stellvertretender BEE-Geschäftsführer. „Die Senkung hat aber nichts mit der EEG-Reform von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu tun.“</p> <p>Die Anhebung der EEG-Umlage auf 6,24 Cent für 2014 war etwas zu hoch gewesen. Dies trug dazu bei, dass die Einnahmen auf dem EEG-Konto höher waren als die Ausgaben. Während im vergangenen Jahr der Kontostand im August noch unter ein Minus von 2 Mrd. Euro gesunken war, gibt es dieses Jahr im August einen EEG-Überschuss von 1,5 Mrd. Euro. Der BEE erwartet für den Kontostand am 30. September 2014 ein Plus von ca. 800 Millionen Euro, also einen leichten Rückgang gegenüber August, da noch nachgeholte Zahlungen zu erwarten sind. Abweichungen von diesen Annahmen können die EEG-Umlage um 0,11 Cent erhöhen oder senken.</p> <p>„Auch wenn es noch kleine Restunsicherheiten gibt, ist klar: Die Zeiten deutlich steigender EEG-Umlagen sind vorbei“, sagt Uphoff. „Auch für die Jahre 2016 und 2017 rechnen wir mit einer stabilen Umlage. <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind so günstig geworden, dass neue Anlagen das EEG-Konto kaum belasten.“&nbsp;</p> <p>Der BEE hat bei seinen Berechnungen angenommen, dass die EEG-Umlage auf einen jährlichen Stromverbrauch von 365 Terawattstunden umgelegt werden kann. Der sogenannte nichtprivilegierte Letztverbrauch, auf den die volle EEG-Umlage gezahlt wird, liegt damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Die Auswirkungen der Befreiungen der stromintensiven Industrie wurden auch nach der EEG-Reform 2014 als konstant angesetzt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p>Der Börsenstrompreis wird nach der BEE-Prognose von durchschnittlich 3,2 Cent/kWh in diesem Jahr auf 3 Cent im Jahr 2015 sinken. 2013 hatte er noch bei 3,8 Cent gelegen, 2008 noch bei rund 7 Cent. Ein sinkender Börsenstrompreis erhöht die EEG-Umlage, weil mit der EEG-Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütungen für die Erzeuger von Ökostrom abgedeckt wird. „Im Gegenzug sollten die seit Jahren fallenden Börsenstrompreise 2015 endlich an alle Stromkunden weitergegeben werden“, so Uphoff.</p> <p><i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p>--</p> <p>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Wed, 10 Sep 2014 15:45:16 +0000 3799 at http://www.wind-energie.de Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft - Windenergie sichert 5.360 Arbeitsplätze und sorgt für 134 Millionen Euro Einnahmen bei der öffentlichen Hand http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/stabilitaetsanker-der-brandenburger-wirtschaft-windenergie-sichert-5360 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Nicht allein die Küste, sondern vor allem auch das Land Brandenburg ist der Motor der Energiewende in Deutschland. Nach der installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 5.233 MW steht Brandenburg auf dem 2. Platz im Bundesländerranking wenn es um die Nutzung der preiswerten Windenergie an Land geht. 3.275 Windkraftanlagen produzieren hier sauberen Strom für Haushalte, Handel, Gewerbe und Industrie. Durch diese Entwicklung wird die Windenergie mehr und mehr zum Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie an Land sichert 5.360 Arbeitsplätze und sorgt allein bei der öffentlichen Hand für Einnahmen in Höhe von 134 Millionen Euro“, zitierte der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Jan Hinrich Glahr, eine aktuelle Studie des renommierten DIW ECON, die heute gemeinsam mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers im Rahmen des 16. Brandenburger Energietages in Cottbus vorgestellt wurde.</p> <p>„Bisher findet sich die Wirtschaftsleistung der Windenergiebranche statistisch in verschiedenen Bereichen wieder, beginnend beim Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zu unterschiedlichen Zuliefererbranchen. DIW Econ hat mit der nun vorliegenden Studie gesonderte Ergebnisse für die Windbranche als Ganzes ausgewiesen. Ausgangspunkt der Untersuchung waren dabei die Investitionen in neue Windenergieanlagen an Land und die wirtschaftlichen Effekte, die durch den Betrieb bestehender Windenergieanlagen entstehen. Im Ergebnis steht die Branche in Brandenburg für einen Gesamteffekt auf die Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich fast 955,3 Millionen Euro und 5.360 Erwerbstätigen“, so Dr. Anselm Mattes von DIW Econ.&nbsp;</p> <p>„Brandenburg nimmt in der gesamten Breite an der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> der wachsenden Windbranche teil. Wir haben Hersteller, Zulieferer, Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter und Betreiber bei uns im Land. Bürgerinnen und Bürger und vor allem Gemeinden profitieren direkt von der Errichtung neuer Anlagen. Standortpolitisch ist die Ansiedlung von weiteren Betrieben aus dem Bereich Hersteller und Zulieferer wünschenswert. Die Beschäftigungseffekte in diesem Bereich sind besonders hoch.</p> <p>Große Wertschöpfungspotenziale stecken allerdings auch in der Speicher- und Netztechnologie für die Energiewende. Wir wünschen uns, dass die Landesregierung diese erfreuliche Entwicklung weiter flankiert und so die Chancen der Energiewende nutzt. Die wirtschaftlichen Potenziale der Windenergie in Brandenburg sind noch nicht ausgereizt. Hierfür sind ein geordneter Netzausbau und eine kontinuierliche Ausweisung weiterer Flächen erforderlich. Gerade der Netzausbau darf nicht länger durch provinzielles Denken u.a. aus Bayern blockiert werden", machte Jan Hinrich Glahr deutlich.</p> <p>„Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass die Windenergiebranche in Brandenburg inzwischen eine respektable Größe erreicht hat. Dies ist erfreulich, weil damit in den letzten Jahren immer mehr qualifizierte Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche entstanden sind. Die Zahlen der Studie belegen auch, dass Kommunen und Land von der Wertschöpfung der Branche profitieren, immerhin fließen mehr als 31 Mio. EUR in die öffentlichen Kassen“,&nbsp; so Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/press-release/2014/stabilitaetsanker-der-brandenburger-wirtschaft-windenergie-sichert-5360-arbeitsplaetze-und-sorgt/20140828-diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-bb.pdf" title=" Die ökonomische Bedeutung der Windenergiebranche - Windenergie an Land in Brandenburg">Die ökonomische Bedeutung der Windenergiebranche - Windenergie an Land in Brandenburg</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Wed, 10 Sep 2014 18:03:39 +0000 3796 at http://www.wind-energie.de Brandenburg soll Chancen der Energiewende mutig nutzen http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/brandenburg-soll-chancen-der-energiewende-mutig-nutzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Energiewende ist ein Fakt, an dem auch eine&nbsp;Brandenburgische Landesregierung nicht mehr rütteln kann. Die Bundesregierung&nbsp;hat mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einen Zielrahmen&nbsp;für den Umbau der&nbsp;Energiewirtschaft gesteckt. Danach wird der Anteil des Stroms&nbsp;aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 auf mindestens 80 Prozent erhöht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Zwischenziele sind für 2025 ein Anteil von 40–45 Prozent und bis 2035 ein&nbsp;Anteil von 55–60&nbsp;Prozent definiert. Brandenburg sollte alles daran setzen,&nbsp;überproportional an den von der Bundesregierung definierten Ausbauzielen&nbsp;teilzuhaben“, forderte der Landesvorsitzende und Vizepräsident des Bundesverbandes&nbsp;WindEnergie Jan&nbsp;Hinrich Glahr angesichts der Debatte um die Rolle der&nbsp;Braunkohle im Landtagswahlkampf.</p> <p>„Es ist bedauerlich, dass sich Teile der Landespolitik noch&nbsp;immer an das Auslaufmodell Braunkohle klammern, statt mutig die Chancen der&nbsp;Erneuerbaren Energien für die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort zu ergreifen. Gerade hat&nbsp;das DIW Econ&nbsp;herausgearbeitet, dass allein die sich dynamisch entwickelnde&nbsp;Windbranche in Brandenburg für eine Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich&nbsp;fast 955,3 Millionen Euro und 5.360 Erwerbstätigen steht. Dabei nimmt&nbsp;Brandenburg bereits heute&nbsp;in der gesamten Breite an der Wertschöpfung der&nbsp;wachsenden Windbranche teil. Wir haben Hersteller, Zulieferer,&nbsp;Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter und Betreiber bei uns im Land.&nbsp;Bürgerinnen und Bürger und vor allem Gemeinden&nbsp;profitieren direkt von der&nbsp;Errichtung neuer Anlagen.<br /> &nbsp;<br /> Die Energiewende wird umgesetzt, schafft Arbeitsplätze und&nbsp;sorgt für Wertschöpfung, wobei gerade die Windbranche mit ihrem hohem&nbsp;Exportpotential zugleich zur Stärke der deutschen Volkswirtschaft beiträgt. Wo&nbsp;und in welchen Regionen&nbsp;in Deutschland dies geschieht, hängt entscheidend von&nbsp;der Politik der Länder ab. Kein langfristig denkender Landespolitiker kann ein&nbsp;Interesse daran haben, die technologische und wirtschaftliche Entwicklung zu&nbsp;bremsen oder gar zu stoppen.&nbsp;Die Erneuerbaren werden die Kohle ersetzen. Die&nbsp;Frage ist nur, ob Brandenburg danach noch Energieland ist, oder Grünen Strom&nbsp;aus anderen Bundesländern einkaufen muss.<br /> &nbsp;<br /> Unser Appell an die Landesregierung ist es, bereits heute&nbsp;darauf hinzuarbeiten, Steuereinnahmen und Beschäftigung für die Zeit nach 2030&nbsp;zu sichern! Die Wertschöpfung der Windbranche liegt gleichauf mit der&nbsp;Landwirtschaft und hat mit&nbsp;der Energiestrategie 2030 des Landes ein klar&nbsp;ersichtliches Wachstumspotential. Im Umfeld der Erneuerbaren Energie werden bei&nbsp;Netztechnologien, Systemsteuerung, Demand Site Management,&nbsp;<abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr>, Integration in den&nbsp;Wärmesektor und in die Mobilität&nbsp;weitere Beschäftigungspotentiale erschlossen. Schon heute sichern die Erneuerbaren&nbsp;Energien in Brandenburg insgesamt 20.100 Menschen eine Beschäftigung. Wir&nbsp;erwarten, dass die künftige&nbsp;Landesregierung in Brandenburg im Interesse dieser&nbsp;Beschäftigten handelt und die Akteure der Energiewirtschaft an einen Tisch bringt.&nbsp;Es gilt&nbsp;gemeinsam einen Weg zu definieren, der allen&nbsp;Beteiligten Investitionssicherheit bietet“, so Jan&nbsp;Hinrich Glahr.</p> <p>Der <b>Bundesverband Windenergie e.V. (BWE)</b> bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie ab. Er vertritt die Interessen von Herstellern, Zulieferern, Planern, Betreibern, Investoren und Dienstleistern auf Bundes- und Landesebene.&nbsp;In Brandenburg sind rund 800 Mitglieder organisiert. Insgesamt hat der Verband 25.000 Mitglieder.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Wed, 10 Sep 2014 13:03:39 +0000 3798 at http://www.wind-energie.de Branchentag Niedersachsen zum Windenergieerlass http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/branchentag-niedersachsen-zum-windenergieerlass <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem Erlass will das Land Niedersachsen die Verdreifachung der Windenergie bis ins Jahr 2050 ermöglichen. Ziel der Landesregierung ist ein Ausbau auf 20 Gigawatt im Jahr 2050. Der BWE veranstaltet am 20. November 2014 vor diesem Hintergrund den Branchentag Niedersachsen in Hannover, um mit den Vertretern der Windenergiebranche, dem niedersächsischen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und den Mitgliedern des Landtags den Inhalt und die Auswirkungen des geplanten Windenergieerlasses auf die Zukunft der Windenergie in Niedersachsen zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuell gibt es in Niedersachsen 5.530 Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von insgesamt 7.819 Megawatt. Mit einem Erlass will das Land Niedersachsen die Verdreifachung der Windenergie bis ins Jahr 2050 ermöglichen. Ziel der Landesregierung ist ein Ausbau auf 20 Gigawatt im Jahr 2050. Mit der heutigen Technologie wären dazu insgesamt 8.000 Anlagen erforderlich. In dem Entwurf des Windenergieerlasses wird davon ausgegangen, dass künftig eine durchschnittliche Anlagenleistung von fünf Megawatt realistisch ist – so wären dann noch 4000 Anlagen nötig, der Flächenbedarf liege bei 1,4 Prozent der Landesfläche bzw. rund 8 % der Potenzialfläche.</p> <p>Bis Ende des Jahres soll der Erlass in Kraft treten und die bisherigen Leitlinien des Niedersächsischen Landkreistages ersetzen, um für alle Beteiligten mehr Rechtssicherheit zu schaffen. In den Medien tauchten Teile des Erlasses bereits auf und sorgten für hitzige Debatten.</p> <p>Renommierte Referenten aus namhaften Unternehmen wie Frau Dr. Ruth Brand-Schock von ENERCON GmbH stellen Ihre aktuellen Erfahrungen bei neuen Windprojekten in Niedersachsen vor.</p> <p>In den Vorträgen werden ebenfalls schnellere und effizientere Planungs- und <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> vorgestellt, die den Leitfaden Naturschutz berücksichtigen. Die Teilnehmer des Branchentages erhalten hier einen Einblick in die neuesten Maßnahmen für einen naturverträglichen Ausbau der Windenergie.</p> <p>Zum §18a LuftVG wird Rechtsanwalt Christian Falke von den MASLATON Rechtsanwälten referieren und veranschaulichen, wie bei zukünftigen Windenergievorhaben Flugsicherungseinrichtungen berücksichtigt werden können. Sie erhalten in diesem Vortrag ebenfalls wertvolle Empfehlungen, wie man der Entscheidung des BAF oder der Stellungnahme der Flugsicherungsorganisation mit einem Gutachten entgegen treten kann.</p> <p>Um den Flächenverbrauch zu begrenzen, soll bewusst in Niedersachsen das <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>-Potenzial genutzt werden. Jedoch wird es nach dem Erlass Hürden und Restriktionen beim Repowering von Windenergieanlagen geben. Peter Spengemann von wpd windmanager GmbH &amp; Co. KG wird in seinem Vortrag die Auswirkungen des Windenergieerlasses auf das Repowering vorstellen und zeigen, wie es nach Wegfall des Repowering Bonus weitergehen wird.</p> <p>Nehmen Sie am Branchentag Niedersachsen teil und erfahren Sie u. a., mit welchen Bürgerbeteiligungsformen man die Akzeptanz bei den Bürgen für die Windenergie schaffen kann. Lernen Sie Stromvermarktungskonzepte wie Eigenversorgungsmodelle oder regionale Stromtarife zur Förderung der Windenergie kennen.</p> <p>Den Abschluss der Veranstaltung bilden zwei parallele Podiumsdiskussionen und die politischen Stellungnahmen der Mitglieder des Niedersächsischen Landtages von der CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zum aktuellen Stand des Windenergieausbaus in Niedersachsen.</p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2014/branchentag-niedersachsen-zum-windenergieerlass/branchentag-niedersachsen-sponsorenangebot.pdf" class="file-link" title="Sponsoren-Angebot für den 1. Branchentag Niedersachsen ">Sponsoren-Angebot für den 1. Branchentag Niedersachsen </a></strong></p> <p><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-1-branchentag-niedersachsen?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Branchentag-NDS&amp;utm_campaign=VA-14-10-01"><b>Branchentag Niedersachsen</b></a><b><br /> </b>20. November 2014 in Hannover</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Branchentag-NDS&amp;utm_campaign=VA-14-10-01">www.bwe-seminare.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/branchentag-niedersachsen-zum-windenergieerlass/branchentag-niedersachsen-sponsorenangebot.pdf" type="application/pdf; length=2421508" title="branchentag-niedersachsen-sponsorenangebot.pdf">Sponsoren-Angebot für den 1. Branchentag Niedersachsen </a></div> </div> </div> </div> Mon, 08 Sep 2014 11:48:38 +0000 3739 at http://www.wind-energie.de Anlagenregisterverordnung: Registrierungs- und Mitwirkungspflichten für Betreiber http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/anlagenregisterverordnung-registrierungs-und-mitwirkungspflichten-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der am 5. August 2014 in Kraft getretenen Anlagenregisterverordnung ergeben sich für die Betreiber von Windenergieanlagen Registrierungs- und Mitwirkungspflichten. Demnach müssen WEA, die nach dem 31. Juli 2014 in Betrieb genommen werden, von den Anlagenbetreibern bei der Bundesnetzagentur innerhalb von drei Wochen nach der Inbetriebnahme registriert werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Welche Angaben übermittlungspflichtig sind, ergibt sich aus dem Erhebungsbogen der Bundesnetzagentur, der auf <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister" title="www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister">www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister</a> zum Download bereit steht.</p> <p>In der Startphase des Registerbetriebs gilt eine Übergangsfrist von rund 4 Monaten (Stichtag ist der 1. Dezember 2014, § 16 Abs. 2 AnlRegV). Vor dem 1. Dezember 2014 ist eine Überschreitung der 3- Wochenfrist unschädlich. Erst wenn am 1. Dezember 2014 die 3- Wochenfrist bereits überschritten ist, greift die Reduzierung der Förderung vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage bis zur nachgeholten Meldung.</p> <p>Bußgelder für verspätete Meldungen werden im Übergangszeitraum nicht verhängt. Gesonderte Regelungen gibt es ebenfalls für bereits genehmigte Anlagen und Anlagen im Bestand. Entsprechende Hinweise befinden sich auf dem Merkblatt der Bundesnetzagentur.</p> <p>Die wichtigsten Punkte zur Anlagenregisterverordnung&nbsp; haben wir für BWE Mitglieder im&nbsp; geschützten Bereich unter <strong>"Alle Mitglieder/downloads"</strong> zusammengestellt. (Login mit Mitgliedsnummer und Postleitzahl)</p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Windkraft Fri, 05 Sep 2014 10:11:24 +0000 3512 at http://www.wind-energie.de Brandenburg muss Spitzenreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien bleiben http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/brandenburg-muss-spitzenreiter-beim-ausbau-der-erneuerbaren-energien-bleiben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Verbände der erneuerbaren Energien appellieren an die in Brandenburg zur Wahl stehenden Parteien, Herausforderungen der Energiewende als Chance für das Land zu sehen. <br />Potsdam. Das Berlin-Brandenburg Energy Network e.V.,&nbsp; die Landesgruppen des Bundesverband WindEnergie e.V. und des Fachverband Biogas e.V. fordern im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion, dass die in Brandenburg zur Wahl stehenden Parteien den Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Region weiter vorantreiben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter dem Titel „Erneuerbare Energien – Quo Vadis?“ diskutieren Verbändevertreter heute Abend in der IHK Potsdam mit Landespolitikern von Bündnis90/Die Grünen, CDU, FDP, Die Linke und SPD über die energiepolitische Zukunft Brandenburgs kurz vor der Landtagswahl.</p> <p>„Brandenburg ist in mehrfacher Hinsicht weiter in der Energiewende als viele andere Bundesländer in Deutschland. Die damit in Verbindung stehenden Herausforderungen sollten als Chance für Innovationen begriffen werden, um damit den Unternehmen der Region mit ihren Lösungsansätzen neue Exportchancen zu eröffnen“, sagt David Wortmann, Geschäftsführer des Berlin-Brandenburg Energy Network.</p> <p>Brandenburg gehört seit Jahren zu den Bundesländern in Deutschland, das einen hohen Ausbau der erneuerbaren Energien realisiert hat. Aktuell steht das Land vor den Herausforderungen der verbraucherfreundlichen Integration erneuerbare Energien in die Netze. Eine besondere Verantwortung kommt daher den politischen Vertretern aller Parteien zu, mutige Entscheidungen für den beschleunigten und versorgungssicheren Ausbau der erneuerbaren Energien zu treffen. Dazu gehören insbesondere verbesserte Rahmenbedingungen für innovative Hybrid- und Verbundkraftwerke aus Wind-, Solar- und Speicherkraftwerken sowie der regelbaren Biomasse und ein beschleunigtes Verfahren zur Ausweisung von geeigneten Flächen für erneuerbare Energien Anlagen.</p> <p>Die Branche der Erneuerbaren Energien ist bereits heute ein wichtiger Wirtschaftszweig mit hohem Zukunftspotenzial. Die Windenergie leistet laut einer aktuellen Studie des DIW Econ rund 995 Millionen € jährliche Bruttowertschöpfung und hat über 5.400 Beschäftigte in Brandenburg. „Wir wollen gemeinsam mit der Landespolitik die Herausforderungen der Energiewende meistern. Brandenburg hat dabei enorme Chancen. Diese gilt es zu nutzen. Wenn der Ausbau der Windenergie einbrechen würde, hätte dies fatale Auswirkungen für die Industrie- und Standortpolitik. Daher sind Forderungen nach pauschalen Abständen von 2.000 Metern zur Wohnbebauung ein Verhinderungsinstrument, welches Brandenburg nicht nach vorn bringt“, so Jan Hinrich Glahr vom BWE.</p> <p>Eine wichtige Basis für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Brandenburg ist die Bioenergie. Unabhängig und verlässlich können Biogasanlagen auch dann Energie erzeugen, wenn Windräder und Solaranlagen witterungsbedingt eine Pause einlegen. „Um die vielfältigen Vorteile zu nutzen, die Biogas besonders für die ländlichen Räume sowohl im Strom- als auch im Verkehrs- und Wärmesektor bietet, sind klare Impulse aus der Landespolitik dringend notwendig“, fordert Sandra Rostek vom Fachverband Biogas.</p> <p><strong>Über BEN: </strong>Der Berlin-Brandenburg Energy Network e.V. ist das Netzwerk und die Interessensvertretung der Erneuerbare-Energien-Branche in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Der BEN ist Mitglied im Bundesverband Erneuerbare Energien und fördert den Meinungsaustausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, und Politik, setzt sich für verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen ein und unterstützt die Weiterentwicklung der Branche in der Region.</p> <p><strong>Über BWE:</strong> Der Bundesverband Windenergie e.V. bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie ab. Er vertritt die Interessen von Herstellern, Zulieferern, Planern, Betreibern, Investoren und Dienstleistern auf Bundes- und Landesebene. In Brandenburg sind rund 800 Mitglieder organisiert. Insgesamt hat der Verband 25.000 Mitglieder</p> <p><strong>Über FvB: </strong>Der Fachverband Biogas e.V. vereint bundesweit Betreiber, Hersteller und Planer von Biogasanlagen, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie sonstige Interessierte und ist mit über 4.800 Mitgliedern Europas stärkste Organisation im Bereich Biogas. Er setzt sich durch intensive politische Interessenvertretung auf Bundes- und Länderebene für die verstärkte Nutzung der Biogastechnologie ein. Darüber hinaus fördert der Verband den Erfahrungs- und Informationsaustausch im Biogasbereich.</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Windenergie Wirtschaft Thu, 04 Sep 2014 10:34:22 +0000 3522 at http://www.wind-energie.de Mecklenburg-Vorpommern: 61 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien in 2013 http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/mecklenburg-vorpommern-61-prozent-strom-aus-erneuerbaren-energien-2013 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Statistische Landesamt hat in einer Pressemittteilung vom 3. September Zahlen zur Stromproduktion des Jahres 2013 für Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Danach hat der Anteil der Ökostromproduktion um 12 Prozent zugenommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das größte Wachstum bei der erneuerbaren Stromerzeugung gab es bei der Sonnenenergie mit einer Steigerung um 78 Prozent. Auch Windenergie steigerte sich um 8 Prozent, Biomasse um 6 Prozent. Nach vorläufigen Angaben sind im vergangenen Jahr 1702 Fotovoltaik-, 89 Windenergie- und 32 Biogasanlagen neu ans Netz gegangen.</p> <p>Windenergie bleibt die wichtigste Ökostromquelle im Land. 1595 Anlagen produzierten in 2013 rund 3688 Gigawattstunden Strom. Damit steht die Windenergie mit einem Anteil von 33 Prozent an der <abbr title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term249" title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste.">Bruttostromerzeugung</a></abbr> an erster Stelle im Energieträgermix und hat auch die Steinkohle überholt, deren Anteil auf 28 Prozent gesunken ist.</p> <p>Rein rechnerisch könnten die Erneuerbaren Energien den gesamten Strombedarf des Landes abdecken. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2050 den <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu decken, ist heute schon in Mecklenburg-Vorpommern erreicht.</p> <p>&gt;&gt;<a target="_blank" href="http://www.statistik-mv.de/cms2/STAM_prod/STAM/de/start/index.jsp?&amp;pid=81833">Weitere Infos finden Sie auf der Seite des Statistischen Amtes</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Stromnetz Windenergie Thu, 04 Sep 2014 12:28:26 +0000 3518 at http://www.wind-energie.de 2. „BWE-Wind-Treffen“ in Mecklenburg-Vorpommern http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/2-bwe-wind-treffen-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Großer Gemeinschaftsstand unter dem Motto “25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern”. Auf dem Gemeinschaftsmessestand des BWE – Landesverbandes MV, diesmal mitten in der zentralen Halle 2 der MeLa, präsentieren sich in diesem Jahr 23 namhafte Unternehmen der Windenergiebranche.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kein Wunder, denn das nördliche Bundesland bietet enorme Wachstumsperspektiven und wird von den Unternehmen als einer der wichtigsten deutschen Märkte gesehen.</p> <p>In diesem Jahr mit dabei: Enercon GmbH,&nbsp; Nordex Energy GmbH, Vestas Deutschland GmbH, notus energy Nord GmbH &amp; Co. KG, eno energy, Senvion Deutschland GmbH, Siemens AG, ENERTRAG, Wind-projekt GmbH, naturwind schwerin gmbh, wpd-onshore GmbH &amp; Co. KG, WindBauer GmbH, UKA Nord GmbH &amp; Co. KG, WEMAG AG,&nbsp; ÖKOTEC Windenergie GmbH, Denker &amp; Wulf AG, Ingenieurcontor Elektrotechnik, Ingenieurbüro Ganß GmbH, Wind-Consult GmbH, Energiekontor AG,&nbsp; FWT energy GmbH &amp; Co. KG, Rechtsanwälte Maslaton und Andresen.</p> <p><b>Buchpräsentation</b></p> <p>Das Motto des gemeinschaftlichen Auftritts lautet: “25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern”. Hier hat das Land eine nicht nur lange, sondern auch höchst interessante Geschichte, die weit vor der Wende schon in der ehemaligen DDR beginnt und jetzt auch in Buchform aufbereitet wurde.</p> <p>Das Buch “25 Jahre Windenergie in MV” wird am Freitag, dem 12. September ab 12 Uhr im Fachforum neben dem BWE – Messestand in der Halle 2, im Beisein des Energieministers Christian Pegel, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.</p> <p><b>Vorträge im Fachforum</b></p> <p>Weitere Themen des im Fachforum stattfindenden Vortragsprogramms werden z. B. sein:<br /> Die Auswirkungen der aktuellen EEG-Änderungen, Direktvermarktung des Windstroms, die regionale Bedeutung der Windenergie für Kommunen und Gemeinden sowie die Betrachtung möglicher Auswirkungen auf den Tourismus und den Naturschutz, u.v.m.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Konferenzprogramm 2014</strong>: <a href="http://www.bwe-wind-mv.de/wp-content/uploads/2014/08/Konferenzprogramm-MeLa2014.pdf">Download (pdf)</a></p> <p><strong>Termin: 11. bis 14. September 2014</strong></p> </div> </div> </div> Mon, 01 Sep 2014 14:17:20 +0000 3821 at http://www.wind-energie.de BSH erteilt Genehmigung für geräuscharme „Flüster-Gründung“ bei Offshore Windenergieanlagen http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bsh-erteilt-genehmigung-fuer-geraeuscharme-fluester-gruendung-bei-offshore <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg hat in der letzten Woche einen neuen Fundamenttyp zur Gründung von Windenergieanlagen genehmigt, der ohne geräuschintensive Rammung im Meeresboden installiert werden kann und somit das sensible marine System schont.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei kommt das neue sogenannte „Suction Bucket Jacket-Fundament“ von Dong Energy zum Einsatz. Es wird mit drei Saugeimern über Unterdruck in den Meeresboden gezogen und vermeidet so die bisherigen schallintensiven Rammungen. Vorteil der Methode ist ein verbesserter Schutz der Meerestiere sowie eine kostengünstigere Installation.</p> <p>Die Präsidentin des BSH Monika Breuch-Moritz begrüßte diese Entwicklung, die zeige, dass Behörden, Wissenschaft und Industrie seit Jahren nach Lösungen suchen, um die Nutzung der Meere möglichst umweltverträglich zu gestalten. Begleitet wird die Bau- und Betriebsphase im Bereich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund 1, etwa 40 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von der Leibniz-Universität Hannover und der Bundesanstalt für Materialprüfung. Umfassende Messungen und Untersuchungen am Fundament fließen in die zukünftige Nutzung dieses Typs und in weitere Zulassungsverfahren ein.</p> <p><b>Veranstaltungshinweis:</b><br /> BWE Fachtagung Offshore Betrieb – Instandhaltung und Haftungsfragen</p> <p><span class="date-display-start">19. </span>bis <span class="date-display-end">20.11.2014</span> / Hamburg</p> <p><a target="_blank" href=" http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-offshore-windenergie-betrieb-instandhaltung-und-haftungsfragen/programm">&gt;&gt; Zum Programm</a></p> </div> </div> </div> Fundamente Naturschutz Offshore Mon, 01 Sep 2014 15:51:22 +0000 3515 at http://www.wind-energie.de Internationale Windkunst in Nordhessen http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/internationale-windkunst-nordhessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 17. - 31.8.2014 findet in diesem Jahr zum 7. Mal der&nbsp; Windkunstwettbewerb statt. <br />Nach einer sehr Wind bewegten Eröffnung werden in den nächsten Tage weitere Termine angeboten beim 7. Windkunstfestival in Kassel und im Windpark Söhrewald. Die Ausstellung an den beiden Veranstaltungsorten ist immer offen, umsonst und draußen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Ausstellungsführungen:</strong> Am Samstag., den 23.8.2014 wird eine Führung mit der Kuratorin Reta Reinl an beiden Ausstellungsorten angeboten. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Windpark Söhrewald an der Windkraftanlage Sö2.&nbsp; Die BesucherInnen bekommen Informationen zu den Arbeiten der Künstler und auch die eine oder andere Geschichte aus der Aufbauwoche erzählt. Um ca. 17:30 Uhr wird die Führung am Schenkelsberg in Oberzwehren fortgesetzt. Treffpunkt ist Eingang des Geländes von der Julius-Leberstraße aus. Beide Führungen kosten 12€, an nur einem Ort 6€.</p> <p><strong> Windpicknick:&nbsp; </strong>Am Sonntag, dem 24.8.14 lädt einfachessen und Steff ab 12:30 Uhr zum Windpicknick am Schenkelsberg. Nähere Infos <a target="_blank" href="http://einfachessenblog.wordpress.com/2014/08/19/in-sachen-wind/">hier</a>.&nbsp; Eine Anmeldung wird erbeten.</p> <p>&nbsp;Zum Thema „between“ ist der Kunstwettbewerb ausgeschrieben.&nbsp; Aus 140 Bewerbungen aus 24 Ländern wurden rund 60 Exponate ausgewählt, die jetzt in sehr unterschiedlichen Landschaftssituationen präsentiert werden. Windobjekte, Installationen, Performances und Videos werden gezeigt. Es gibt Windtürme, Tornado-Skulpturen, sich erneuernde Herzen, riesige QR-Codes, Audioinstallationen, wehende Schwarz-Weis-Räume, Kokons zwischen Netzen und noch so viel mehr zu entdecken.</p> <p>In Zusammenarbeit mit der Stadtwerkeunion Nordhessen (SUN), dem Umwelt-und Gartenamt der Stadt Kassel und engagierten Partnern, Unterstützern und Helfern setzt der Verein „bewegter wind“ diese Idee der Landschaftsausstellung um. Windkunst wird in Nordhessens Landschaft inszeniert und lädt zu Entdeckungen zwischen zeitgenössischer Kunst und dem Naturelement Wind ein.</p> <p>Veranstalter von Kunstwettbewerb und Landschaftsausstellung ist “bewegter wind” e.V.- Verein zur Förderung der Windkunst und interkultureller Kommunikation, der das Windkunstfestival gemeinsam mit Partnern und Helfern organisiert. Alle zwei Jahre in den letzten beiden Augustwochen werden Kunst, Wind und Natur an wechselnden Ausstellungsorten miteinander inszeniert. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet, das zum Entdecken von Landschaft und Exponaten einlädt.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Reta Reinl, <a href="mailto:mail@bewegter-wind.de">mail@bewegter-wind.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Windkraft Fri, 22 Aug 2014 08:31:28 +0000 3499 at http://www.wind-energie.de Planung neuer Windkraftanlagen kommt voran http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/planung-neuer-windkraftanlagen-kommt-voran <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Meldung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE) auf Föderal Erneuerbar. 15.8.2014. Anfang der Woche erst seien die jüngsten Genehmigungen für zehn neue Windkraftanlagen in Baden-Württemberg erteilt worden, sagte Umweltminister Franz Untersteller zur Vorstellung der aktuellen Ausbauzahlen für die Windkraft in Baden-Württemberg. Damit seien in diesem Jahr insgesamt bereits 38 Genehmigungen erteilt worden. Zusammen mit früher bereits erteilten Genehmigungen seien somit 45 Projekte auf der Zielgeraden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sind immer noch dabei, das über viele Jahre fest zementierte Bollwerk gegen die Windkraft abzubauen. Die neuen Zahlen sind jedoch sehr ermutigende Signale, dass der Umsetzungsprozess für die klimaschonende und kostengünstige Windenergie voranschreitet.“</p> <p><strong>Konkrete Planungen</strong><br />Genehmigungsanträge für 264 Windkraftanlagen liegen derzeit in den Landratsämtern zur Prüfung, dazu konkrete Voranfragen für weitere 233 Anlagen. Die mit Abstand meisten Anträge und Voranfragen sind im Regierungsbezirk Stuttgart (Genehmigungsanträge für 189 Windenergieanlagen und Voranfragen für 90 Windenergieanlagen) zu verzeichnen, was sich im Wesentlichen auf die Aktivitäten in den Landkreisen Main-Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Heidenheim, Heilbronn und Schwäbisch Hall zurückführen lässt. Im Regierungsbezirk Freiburg liegen Anträge für 44 Windenergieanlagen, im Regierungsbezirk Tübingen Anträge für 17 und im Regierungsbezirk Karlsruhe Anträge für 14 Windenergieanlagen vor.</p> <p><strong>Mögliche Stromeinspeisung</strong><br />Ein weiterer Indikator für die zunehmende Ausbaudynamik der Windkraft sind die offiziellen Anfragen potenzieller Anlagenbetreiber zur Stromeinspeisung ins Netz. Allein im ersten Halbjahr 2014 sind Anträge zur Windstromeinspeisung für Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 502 MW bei Netze BW eingegangen. Das entspricht rund 16 Prozent der Leistung, die benötigt wird, um das Ziel der Landesregierung zu erreichen, ein Zehntel des Stroms im Land mit Wind zu produzieren. Zuvor sind in den Jahren 2012 und 2013 jeweils über 1.000 MW angefragt worden. Diese Zahlen sagen allerdings nur etwas über die Absicht zur Stromeinspeisung aus, nichts darüber, ob und wann ein Vorhaben umgesetzt wird.</p> <p>„Anders als ihre Gegner es vermutlich gerne sähen, entwickelt sich die Windenergie in Baden-Württemberg! Später zwar als erhofft, dafür aber mit wachsender Kraft und Dynamik und vor allem mit der gebotenen Nachhaltigkeit. Wir wollen den Ausbau schließlich nicht mit der Brechstange erzwingen. Die Menschen dabei mitzunehmen und wo möglich einzubinden, benötigt einfach auch Zeit“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.</p> <p><strong>Planungsgrundlagen</strong><br />Zwei der 12 Regionalverbände – Ostwürttemberg und Heilbronn-Franken – haben ihre Windplanungen über die Regionalpläne inzwischen als Satzung beschlossen und damit 46 Vorranggebiete für den Bau von Windenergieanlagen festgelegt. In den anderen 10 Regionalverbänden werden derzeit gut 300 Suchräume näher geprüft. Präzise Angaben, wann die Prüfungen abgeschlossen sein werden, lassen sich nicht machen. Auf der kommunalen Planungsebene liegen inzwischen 251 Aufstellungsbeschlüsse für einen Flächennutzungsplan zur Steuerung der Windenergie vor. 12 Verfahren zur kommunalen Windsteuerung sind bislang abgeschlossen.</p> <p>Nach wie vor gebe es insbesondere auf kommunaler Ebene Klärungsbedarf bei natur- und artenschutzrechtlichen Fragestellungen, räumte Umweltminister Franz Untersteller ein. Das von der schwarz-gelben Vorgängerregierung in diesem Bereich hinterlassene Informationsdefizit abzubauen, habe sich als echte Herkulesaufgabe erwiesen. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz, LUBW, erarbeite nach und nach die nötigen Grundlagen, aber das sei mit der gebotenen Sorgfalt eben auch zeitaufwändig. Unabhängig davon habe die Landesregierung den Kommunen mit den Kompetenzzentren an den Regierungspräsidien und bei der LUBW aber auch Anlaufstellen geschaffen, an die sie sich bei Fragen ihre Planung betreffend wenden können.</p> <p>In Baden-Württemberg werden derzeit rund 400 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 550 Megawatt betrieben.</p> <p><strong>Weitere Informationen: <br /></strong> <a target="_blank" href="http://energiewende.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/">Energiewende im Land Baden-Württemberg</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a target="_blank" href="https://um.baden-wuerttemberg.de/?id=5847">Windenergie in Baden Württemberg</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Onshore Potenziale Windenergie Windkraft Tue, 19 Aug 2014 10:28:17 +0000 3495 at http://www.wind-energie.de Windenergie: Schleswig-Holsteinische Windenergie profitiert von Flächenausweisung http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergie-schleswig-holsteinische-windenergie-profitiert-von <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE Landesverbands Schleswig-Holstein. Simonsberg. 443 Megawatt Windleistung (159 Windenergieanlagen) wurden im ersten Halbjahr 2014 in Schleswig-Holstein zugebaut. Dahinter verbirgt sich ein Investitionsvolumen von rund 660 Millionen Euro. Die Zubauleistung hat damit einen Anteil von rund einem Viertel der gesamten bundesdeutschen Zubauleistung und entspricht dem Jahreswert für 2013.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das ist ein sehr gutes Ergebnis für Schleswig-Holstein und ein großer Schritt hin zu einer hundertprozentigen Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie. Gleichzeitig merkte er aber auch an, dass es Vorzieheffekte beim Zubau gäbe, weil viele Investoren sich Sorgen machten angesichts der politischen Entwicklung in Berlin sowohl was das EEG anginge als auch das Thema Ausschreibungen.</p> <p>Unter den verwirklichten Projekten waren jedoch auch zahlreiche Repoweringvorhaben, so dass der energiewirtschaftliche Zubau deutlich geringer ausfallen dürfte. Mit dem Inkrafttreten der EEG-Novelle am 1. August 2014 wurde die Einrichtung eines zentralen Anlagenregisters vorgeschrieben. Dann werden alle neu errichteten Windenergieanlagen in einem zentralen Register erfasst. Wenn darin auch die Repowering-Eigenschaft von Windenergieanlagen sowie der Abbau von Altanlagen vermerkt werden, können erstmals auch umfassende Daten zum Repowering ausgewiesen werden.</p> <p>Bundesweit betrug der Repowering-Anteil im ersten Halbjahr 2014 mindestens 15 Prozent am Brutto-Zubau. Die Repowering-Anlagen in Schleswig-Holstein verfügten über eine durchschnittliche <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von rund 2,8 Megawatt.</p> <p>Schleswig-Holstein hatte nach den Untersuchungen der Deutschen Windguard noch einen ganz anderen Rekord zu verzeichnen: Wiederum war es das Bundesland, in dem die Nabenhöhe der Anlagen rund 30 Meter niedriger waren als im Bundesdurchschnitt. Dass die Gesamthöhe der Anlagen 100 Meter nicht überschreiten, ist im Land zwischen den Meeren auch ein Akzeptanzfaktor, denn ist eine Windenergieanlage insgesamt höher als 100 Meter, muss sie Tag und Nacht aus Gründen der Flugsicherheit blinken. Unabhängig davon, ob sich ein Flugkörper nähert oder nicht. Zumindest hier ist eine Änderung in Sicht: Die Vorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen wird zurzeit überarbeitet, sodass eine bedarfsgerechte Befeuerung zukünftig möglich sein wird. Das dürfte wohl auch in Schleswig-Holstein dafür sorgen, dass sich höhere Windenergieanlagen durchsetzen werden.</p> <p>Ein weiterer Trend ist absehbar. Der Windenergieausbau in der Mitte und im Süden Deutschlands nimmt relativ gesehen weiter zu. Nur noch rund 40 Prozent der bundesweit installierten Leistung befinden sich in den nördlichen Bundesländern, 45 Prozent bereits in der Mitte und auch der Süden der Republik hat mittlerweile einen zweistelligen Anteil an der Gesamtleistung.</p> <p>„Sicherlich hatte das Inkrafttreten des EEG einen gewissen Einfluss auf den bemerkenswerten Ausbau der Windenergie“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie. „Doch man darf nicht vergessen, dass die Planungszeiten für Windparkprojekte einige Jahre betragen und in diesem Jahr die Projekte realisiert werden, deren Planung mindestens fünf Jahre zurückliegen. Einen Schub hat die Windenergie auch durch die Ausweisung der Eignungsflächen im Dezember 2012 erhalten. Diese Projekte sind bereits soweit fortgeschritten, dass sie nicht mehr gestoppt werden können, auch wenn damals noch niemand an einen Ausbau-Deckel dachte. So wird Schleswig-Holstein wahrscheinlich auch 2015 einen vorderen Tabellenplatz einnehmen“, so Albers weiter.</p> <p>Umfangreiches Bildmaterial zu Bau/Repowering ist im Landesbüro abrufbar.</p> <p><strong>Identifizierte Daten SH:</strong></p> <p><img src="/system/files/images/article/2014/windenergie-schleswig-holsteinische-windenergie-profitiert-von-flaechenausweisung/20140813-tabelle-halbjahresstatistik_0.jpg" width="532" height="185" class="inserted-image" /></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />&nbsp;sh@bwe-regional.de <br />e</p> </div> </div> </div> Bundesländer Onshore Regionale Wertschöpfung Repowering Windenergie Thu, 14 Aug 2014 08:48:04 +0000 3482 at http://www.wind-energie.de Kinderuni auf Föhr stieß auf großes Interesse http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/kinderuni-auf-foehr-stiess-auf-grosses-interesse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Wo kommt eigentlich der grüne Strom her?&nbsp; Rund 35 Kinder und noch einmal ebenso viele Erwachsene machten sich am Mittwoch, dem 6.08.2014 auf Föhr auf den Weg zum Oevenumer Deich. Doch nicht Baden stand auf dem Programm - was bei strahlendem Wetter und Wassertemperaturen bis zu 20 Grad leicht möglich gewesen wäre-&nbsp; sondern lernen. Ganz freiwillig und in den Ferien!</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="751" title="Besichtigung von Windenergieanlagen im Rahmen der Kinderuni auf Föhr" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/kinderuni-auf-foehr-stiess-auf-grosses-interesse/internet-img-20140806-095227.jpg?1407497783" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gemeinsam mit der Föhrer Inseltouristik hatte der Windmüller Hauke Brodersen die Idee, das Programm der Kinderuni Föhr auch um eine Exkursion zum Windpark zu erweitern und den Kindern direkt an den Windenergieanlagen zu erklären, wie man aus Wind sauberen Strom macht.<br />Mit einer solch großen Resonanz hat aber auch er nicht gerechnet. „Das freut mich ja, dass so viele gekommen sind“, strahlte Brodersen dann auch. „Ich mache das heute zum ersten Mal. Bitte sehen sie mir nach, wenn noch nicht alles perfekt läuft“</p> <p>Und tatsächlich lief nicht alles auf Anhieb perfekt. Es waren nämlich die Eltern, die den Kleinen zuerst die Show stahlen. Kaum am Turm der ersten Mühle angekommen, wurde Hauke Brodersen auch schon gelöchert mit Fragen zu Einspeisevergütungen, detaillierten Leistungsdaten oder der Zusammensetzung des Strompreises. Insbesondere die Vermarktungsfragen interessierten dann die Erwachsenen. Das Unternehmen Föhrer Windkraft mit Firmensitz in Oevenum bietet Ökostrom nicht nur für die Föhrer, sondern auch auf der Nachbarinsel Amrum und in Dagebüll an. 500 Stromkunden hat der Familienbetrieb schon.</p> <p>So guckten die Kinder auch erst erstaunt: sollte das doch eine Veranstaltung für sie sein. Doch mit der Frage, warum eine Mühle drei Flügel hat und nicht zwei oder vier (wegen der Unwucht) kamen dann auch wieder die Kinder zu Wort und stellten allerhand Fragen,&nbsp; auf die auch ihre Eltern nicht so schnell eine Antwort parat hatten und Hauke Brodersen dann einspringen konnte. Noch relativ einfach zu beantworten waren die Fragen, wie schnell sich die Flügel drehen (rund 40 Mal pro Minute), wie lange es dauert, so eine Mühle aufzubauen (ca. zwei Tage) und ob sich der Kopf auch mit dreht, wenn sich die Windrichtung ändert (ja).</p> <p>Interessant war für die Kleinen und die Großen gleichermaßen, wie viele Haushalte die zehn Anlagen mit Strom versorgen (rund 1.500), wie tief das Fundament in den Boden reicht (rund 15 Meter) und aus wie vielen Einzelteilen die Mühlen bestehen (sieben).</p> <p>Schwieriger wurde es bei der Frage, wo der Strom bleibt, wenn die Mühle abgeschaltet ist. Und bei der Frage, wie lange sich eine Mühle drehen muss, damit man „Die Sendung mit der Maus“ im Fernsehen sehen kann, musste auch Windmüller Brodersen passen.</p> <p>Bis zur nächsten Kinderuni ist Brodersen dann aber auch darauf gefasst. Diese soll in den nächsten Sommerferien wieder stattfinden. „Nächstes Mal sind wir klüger. Dann werden wir auch rigoros die Eltern von den Kindern trennen und zwei Veranstaltungen machen. Eine für die Großen und eine für die Kleinen. Dann haben alle etwas davon.“</p> <p>Ob die nächste Veranstaltung wieder an den zehn Vestas-Anlagen stattfindet, ist noch nicht sicher. Diese Kinderuni fand eher in einem Wind-Museum statt. Die fünf Vestas V 25 mit 200 kW und die fünf Vestas V 27 mit 225 kW sind 24 Jahre alt und stehen auf einem 30 Meter Turm.</p> <p>Den Wunsch zum Repowern hegt Windmüller Brodersen schon seit acht bis neun Jahren, aber immer kam etwas dazwischen. Sollten alle Genehmigungen vorliegen, kann es aber im nächsten Jahr losgehen. Dann stehen am Oevenumer Deich nur noch drei Anlagen mit jeweils 2,3 Megawatt statt zehn Anlagen mit insgesamt 2,1 Megawatt. Obwohl die Gesamthöhe bis zur Flügelspitze auch dann 100 Meter nicht überschreiten darf, soll sich die eingespeiste Leistung vervierfachen. Was die Leistungsfähigkeit angeht werden die Gäste der nächsten Kinderuni also noch mehr staunen: Der Rotordurchmesser der neuen Anlagen beträgt dann 70 Meter. Dort kann sich dann ein Airbus 380 rund 1,3 Mal hinter den Rotoren verstecken, so groß soll die Spannweite werden. Und dann wirkt bei starkem Wind auch eine enorme Kraft von rund 100 Tonnen pro Sekunde auf die Flügel. Das können die Kinder dann selber in griffige Beispiele umrechnen, zum Beispiel in das Gewicht von 100 Kleinwagen.</p> <p>Windenergie auch für Touristen erlebbar machen ist auch eine Empfehlung des Bundesverbandes Windenergie in Schleswig-Holstein. Das erhöht die Akzeptanz. „Die Gäste fühlen sich auf der Insel durch die Windenergieanlagen hier überhaupt nicht gestört.“, sagte Brodersen dann auch. „Ich wurde bisher von den Leuten nur positiv angesprochen“.&nbsp; Auch ein Gast meinte: „Hier stören die Anlagen doch niemanden. Wenn nicht hier, wo sollen die denn dann stehen?“</p> <p>Das deckt sich mit den Ergebnissen der jüngst vom BWE und einer Projektgemeinschaft veröffentlichten Tourismusstudie*. Demnach fühlen sich im Urlaubsland Schleswig-Holstein 94 Prozent der Gäste überhaupt nicht von Windenergieanlagen gestört. Und nur ein Prozent der Gäste würde laut der repräsentativen Untersuchung wegen der Windenergieanagen dort keinen Urlaub mehr machen wollen. Vielmehr überwiegt die Symbolwirkung der Windenergieanlagen: Sie stehen auch bei den Gästen für sauberen und atommüllfreien Strom.</p> <p>„Auf jeden Fall übertragbar“ war auch das Resümee von Nicole Knudsen, Leiterin des BWE Landesbüros in Schleswig-Holstein. „Nicht nur aus touristischer Sicht. Ich freue mich schon darauf, wenn eine „echte“ Uni in der vorlesungsfreien Zeit ihre Türen öffnet und ein „echter“ Professor kindgerecht Vorlesungen zum Thema Windenergie hält“.</p> <p>Die Tourismusinformation Föhr war Träger der Veranstaltungen und bietet noch den ganzen Sommer über zahlreiche Expeditionen und spannende Vorträgen aus der Welt der Naturwissenschaften. </p> <p>* Einflussanalyse <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Tourismus in Schleswig-Holstein, 07/2014; Kurzfassung abrufbar im Landesbüro SH</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Querweg 4, 25813 Simonsberg <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a> </p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausbildung Bundesländer Veranstaltung Verband Windenergie Fri, 08 Aug 2014 11:37:32 +0000 3476 at http://www.wind-energie.de Zusammen wird ein Schuh draus: Strom, Wärme, Mobilität http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/zusammen-wird-ein-schuh-draus-strom-waerme-mobilitaet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, hat auf der Diskussionsplattform <i>Dialog. Energie. Zukunft.</i> von EnBW gefordert, im Rahmen der Energiewende den gesamten Energiesektor in den Blick zu nehmen. Strom, Mobilität und Wärme müssten immer gemeinsam betrachtet werden. Neben dem Wärmesektor, wo zum Beispiel über Power to Heat als Flexibilitätsoption für den sicheren Betrieb der Stromnetze noch viele Chancen zu heben seien, müsse besonders der Bereich der Mobilität betrachtet werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dieser sei aus zwei Gründen unerlässlich.„Zum einen ist der Straßenverkehr für 20 Prozent der energiebedingten CO<sub>2</sub>-Emissionen verantwortlich. Wer die Klimaschutzziele erreichen will, muss deshalb hier ansetzen und fossile Energieträger aus dem Verkehrssektor zurückdrängen. Zum anderen können E-Autos wie Speicher eingesetzt werden. Deshalb muss die Politik hier deutlich stärker aktiv werden. Die Fahrzeugflotten von Bund, Ländern und Kommunen könnten viel zügiger auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Ein so zu erreichender deutlicher Nachfrageimpuls würde diesen Fahrzeugen auch den Weg in den Massenmarkt ebnen“, forderte Hermann Albers.</p> <p>Den gesamten Gastbeitrag finden Sie unter: <a href="https://www.dialog-energie-zukunft.de/strom-waerme-mobilitaet/#inhalt">https://www.dialog-energie-zukunft.de/strom-waerme-mobilitaet/#inhalt</a></p> </div> </div> </div> Mon, 04 Aug 2014 16:05:06 +0000 3455 at http://www.wind-energie.de Wo kommt eigentlich der grüne Strom her? Kinderuni auf Föhr geht in die zweite Runde http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/wo-kommt-eigentlich-der-gruene-strom-her-kinderuni-auf-foehr-geht-die-zweite <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Wie viel Kraft hat der Wind? Wie kommt der Strom in eine Windenergieanlage und von dort wieder hinaus? Und wenn mal Flaute ist, gehen dann die Lichter aus? Für Kinder ab acht Jahre, Einheimische und Gäste&nbsp; gibt der Föhrer Windmüller Hauke Brodersen umfangreich Auskunft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Und er weiß: Kinder stellen oftmals Fragen, auf die auch ein Erwachsener nicht so schnell eine Antwort hat. Deswegen ist die zweite und letzte Kinderuni auf Föhr zum Thema <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Windenergie auch was für die Eltern der kleinen Studentinnen und Studenten.</p> <p>Beginn ist am Mittwoch, 6. August 2014 um 10.30 Uhr. Die Expedition am Windpark Oevenum dauert rund eine Stunde, Treffpunkt ist am Umspannwerk. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p> <p>Die Tourismusinformation Föhr ist Träger der Veranstaltungen und bietet mit zahlreichen Expeditionen und spannenden Vorträgen aus der Welt der Naturwissenschaften lernen alles über Natur, Umwelt, Leben und deren Zusammenhänge.</p> <p>Anreise mit der Fähre von Dagebüll: <a target="_blank" href="http://www.faehre.de/fahrplaene/fahrplanauskunft/#1403692810323">Infos</a>&nbsp; <br />Weitere <a target="_blank" href=" http://www.kinderuni-foehr.de/expeditionen/tiere-natur/windkraftanlage/">Info </a>zur Veranstaltung</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Querweg 4, 25813 Simonsberg <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Windenergie Windkraft Mon, 04 Aug 2014 09:48:34 +0000 3456 at http://www.wind-energie.de Keine neuen Subventionen für alte Kraftwerke http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/keine-neuen-subventionen-fuer-alte-kraftwerke <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fühlt sich durch die jüngsten Gutachten im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Kapazitätsmechanismen voll bestätigt. „Es wäre ein schwerer Fehler, neue Finanzhilfen für alte, schmutzige Kraftwerke einzuführen“, warnt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das würde Milliardenkosten für die Stromverbraucher bedeuten und den Umbau unserer Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit blockieren. Hier muss die Bundesregierung standhaft bleiben und sich Forderungen der grauen Herren in den Vorstandsetagen verweigern.“</p> <p>Die Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass die von der fossilen Energiewirtschaft geforderten Kapazitätsmärkte zu Mehrkosten für die Stromverbraucher von bis zu 15 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 führen würden. Diese Modelle liefen auf eine „Sozialisierung der Risiken“ hinaus, die Kunden müssten für die Bereithaltung verlustbringender Kraftwerke zahlen. Auch seien Kapazitätsmärkte nicht dazu geeignet, CO2-Emissionen zu senken.</p> <p>Die Experten sehen für die nächsten Jahre keine Engpässe in der deutschen Stromversorgung. Diese Einschätzung wird auch von der Bundesnetzagentur geteilt. Die Gutachter empfehlen statt neuer Subventionen eine Flexibilisierung des bestehenden Systems. Sollte die Politik in einigen Jahren doch Bedarf für eine zusätzliche Absicherung sehen, wäre nach Einschätzung der Analysehäuser das Modell der Strategischen Reserve wesentlich besser geeignet als Kapazitätsmärkte. Die Strategische Reserve hatte der BEE im Mai 2013 gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft erarbeitet. Nach den Kriterien Effizienz, Wettbewerbsintensität, Flexibilität und europäische Einbindung wäre dieses Modell das Beste, so die Gutachter des Bundeswirtschaftsministeriums.</p> <p>Das Papier zur Strategischen Reserve steht auf der BEE-Homepage unter „Publikationen-&gt;Positionen“ zum <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/sonstiges/2013/20130513_Fachdialog_Strategische_Reserve.pdf">Download </a>bereit.</p> <p>Die Diskussion um die künftige Versorgungssicherheit zeigt nach Auffassung von BEE-Geschäftsführer Falk: „Gerade in Süddeutschland mit seinen großen industriellen Zentren sollte insbesondere mehr kostengünstige Windkraft ans Netz gehen, um die Abschaltung der Atomkraftwerke in den nächsten Jahren zu kompensieren. Abstandsregelungen wie in Bayern und vorgeschobene Naturschutzargumente wie in Baden-Württemberg dürfen diese Energieform nicht ausbremsen.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Jens Tartler, Pressesprecher <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Strompreis Windenergie Fri, 01 Aug 2014 10:58:44 +0000 3447 at http://www.wind-energie.de 3. Hessischer Windbranchentag in Frankfurt http://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/3-hessischer-windbranchentag-frankfurt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter dem Titel „Windkraft in Hessen und im Bund. Energiewende am Ende?“ lud der BWE-Regionalverband Südhessen zum 3. hessischen Windbranchentag in die Bankenmetropole am Main ein, um gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die zukünftigen Herausforderungen der erst kürzlich im Bundesrat verabschiedeten EEG-Novelle zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1500" height="1000" title="Dr. Simone Peter, Michael Häußer und Prof. Dr. Martina Klärle auf dem 3. Hessischen Windbrachentag " alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/3-hessischer-windbranchentag-frankfurt/20140722-wbt-hessen-2.jpg?1407159266" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ähnlich den Äußerungen von Herrn Dr. Brans, Vertreter des hessischen Wirtschaftsministerium, &nbsp;konnte auch BWE-Vizepräsident Klaus Schulze Langenhorst von einer Investitions- und Planungsunsicherheit innerhalb der gesamten Windbranche durch die Neuregelungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes berichten. Dennoch war es dem BWE-Präsidiumsmitglied ein Anliegen ebenfalls auf die Erfolge zu verweisen, die der Bundesverband im Zuge der Debatte für sich verzeichnen kann. Insbesondere der Diskurs um die Höhe der Vergütungen bei Windenergie an Land wurde vom Verband intensiv geführt.</p> <p>Als Ergebnis konnte eine verbesserte Anpassung der Förderhöhen gegenüber den ersten Gesetzesentwürfen und somit den tatsächlichen <abbr title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh)."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term228" title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh).">Stromgestehungskosten</a></abbr> der Windenergie erzielt werden. Hierdurch wird der Ausbau, trotz starker Einschnitte, zumindest in den nächsten Jahren an den meisten Standorten sichergestellt. Laut Schulze Langenhorst wird es nun entscheidend sein, sich als Bundesverband, bei dem bereits angekündigten Systemwechsel hin zu Ausschreibungen, in den nächsten Monaten entsprechend einzubringen und mitzuarbeiten. Hierzu hat der BWE eine Studie beim Institut für Zukunfts-Energie-Systeme (IZES) auf den Weg gebracht, die belegt: „unterschiedliche Praxisbeispiele aus dem Ausland stellen unter Beweis, dass Ausschreibungen nicht der richtige Weg sind“, so der Vizepräsident. Allerdings dürfe sich die Branche auch nichts vormachen. „Die Weichen sind in Richtung Ausschreibung gestellt und sofern unsere Argumente nicht fruchten, müssen wir uns zumindest so einbringen, dass die schlimmsten Auswirkungen der Ausschreibungen vermieden werden und unsere bisherige Akteursvielfalt samt Bürgerbeteiligung gewahrt bleibt.“</p> <p>Gastgeber und BWE-Regionalverbandsvorsitzender Michael Häußer nahm sein Statement vor den fast 200 Gästen noch einmal zum Anlass um auf die gestiegenen finanziellen Risiken bei der Projektierung von Windenergieprojekten im Süden Deutschlands zu verweisen. 8,9 ct/kWh, samt eingepreister Direktvermarktungskosten, seien längst nicht genug, um auch an windschwächeren Standorten in Hessen zu projektieren.</p> <p>Dabei sind die Zeichen aus der hessischen Landesregierung grundsätzlich positiv, konnte BWE-Landesvorstand Joachim Wierlemann berichten. Die seit Januar neu im Amt befindliche Landesregierung hat ein klares Bekenntnis für die Windenergie im Land und zu dem Ziel 100% Erneuerbare ausgesprochen. Wirtschaftsminister Tarek al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen) bekräftigte hierzu erst kürzlich, die Windenergie stehe im &nbsp;Mittelpunkt der landeseigenen Energiestrategie. Hierzu bleibe die Landesregierung bei ihrem Wort auch weiterhin 2% der Landesfläche als Windeignungsgebiete auszuschreiben. Damit nimmt Hessen deutschlandweit eine proaktive Rolle bei der Förderung der Windenergie ein.</p> <p>Dieses Engagement stellte auch noch einmal al-Wazirs Parteikollegin und Grünenchefin Simone Peter in ihrem Beitrag positiv heraus. „Der Knoten in Hessen ist geplatzt.“, so die Politikerin. Hessen stehe exemplarisch, für die immense Bedeutung der Binnenländer für das Erreichen der Ziele der Energiewende und einer dezentralen Energieversorgung. Grünenchefin Peter betonte die anstehenden Herausforderungen und verwies auf die anhaltende Ungerechtigkeit zwischen Erneuerbaren und Konventionellen Energien. Nach ihrer Ansicht ist eine nationale Kompensation des &nbsp;gescheiterten internationalen Zertifikatehandels zwingend erforderlich. Damit unterstützt die Bundespolitikerin einen wesentlichen Gedanken des Wissenschaftlers, Prof. Leprich, der in seinem Vortrag über die entscheidenden Wege zur Systemtransformation berichtete. Das von Leprich entwickelte und bereits umfassend diskutierte Modell der „Fluktuierenden Erneuerbaren Energien“ als Kern des zukünftigen Strommarktdesigns, stieß auch in Frankfurt wieder auf viele interessierte Zuhörer.</p> <p>In der anschließenden Podiumsdiskussion bekräftigte der wissenschaftliche Leiter des Instituts für Zukunfts-Energie-Systeme (IZES) darüber hinaus die Notwendigkeit der effektiven Grünstromvermarktung. Das aktuelle EEG schreibt grundsätzlich die Möglichkeit aus durch eine Verordnungsermächtigung die Grünstromeigenschaft von Ökostrom am Markt hervorzuheben-. Dennoch schreibt eine solche Verordnung keine Automatisierung vor, dieses auch zwingend in einem Gesetz zu verankern. Ideen hierfür müssen erst noch entwickelt und umgesetzt werden. Hier sieht der Wissenschaftler neben der Bundesregierung, die Branche und stellvertretend den BWE in der Pflicht, sich dieser Aufgabe proaktiv anzunehmen.</p> <p>Dominiert wurde die Podiumsdiskussion zudem von einem weiteren Punkt. Simon Schäfer-Stradowsky, Geschäftsführer des Institut für Klimaforschung, Mobilität und Energie (IKEM), wusste von neuen Herausforderungen für Bürgerwindenergieprojekte durch die kurzfristigen Änderungen des Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) zu berichten. „Der Gesetzgeber hat mit seinen Neuregelungen des Gesetzes im April und Juli diesen Jahres die Anforderungen an die Planungen von Bürgerwindprojekten sukzessive verschärft.“, so der Jurist. Nach der neuesten Fassung müssen sich Bürgergenossenschaften auf weitere Hürden bei der finanziellen Beteiligung an Windprojekten einstellen. Eine umfassende Prüfung der Neuregelungen stehe jedoch noch aus. Der BWE ist ebenfalls um Aufklärung bemüht.</p> <p>Auch in den anderen Foren zu Themen der Bürgerbeteiligung, Kleinwindkraft, Naturschutz u.a. wurde dem interessierten Zuhörer ein breites Spektrum an Informationen und spannenden Diskussion geboten. Die große Teilnehmerzahl und die rege Beteiligung der Gäste bestätigte die Veranstalter, allen voran den RV-Vorsitzenden Michael Häußer und Sandra Hook, Sprecherin des wissenschaftlichen Beirats im BWE, mit ihren Themen den richtigen Nerv getroffen zu haben.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/3-windbranchentag-hessen-windkraft-hessen-und-im-bund-energiewende-am-ende/20140703-wbt-flyer-hessen.pdf">Programm des 3. Hessischen Windbranchentages</a></p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/BT-Hessen">Download der Vorträge des Windbranchentages</a></p> </div> </div> </div> Thu, 31 Jul 2014 14:23:27 +0000 3444 at http://www.wind-energie.de WindEnergy Hamburg mit mehr als 1.000 Ausstellern http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/windenergy-hamburg-mit-mehr-als-1000-ausstellern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Vom 23. bis zum 26. September 2014 findet zum ersten Mal die WindEnergy Hamburg statt – die globalen Fachmesse für Windenergie. Auf 65.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich mehr als 1.000 Planer, Hersteller, Zulieferer, Finanzierer, Betreiber, Energieversorgungsunternehmen und Dienstleister aus dem On- und Offshore-Sektor sowie Vertreter der Forschung. </b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="360" height="180" title="WindEnergy Hamburg vom 23. - 26. September 2014" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/windenergy-hamburg-more-1000-exhibitors/weh-14-sf-basis.jpg?1406205579" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild rechts ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hamburg punktet nicht nur als internationale Messestadt, sondern inzwischen auch als starker Standort der Windenergiebranche. Die WindEnergy Hamburg wird deutlich erkennen lassen, wie stark Zulieferer und Hersteller aus Deutschland international positioniert sind und wie wichtig ein stabiler deutscher Markt dafür ist. Die Windbranche leistet mit einem Exportanteil von 67 Prozent und mit 10,67 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung einen wichtigen Beitrag für die deutsche Volkswirtschaft.</p> <p>Aus diesem Grund wird von Hamburg aus eine Aufforderung an Berlin und Brüssel ausgehen: Wir brauchen angesichts der deutlich zunehmenden Bedeutung der Erneuerbaren Energien, wachsender Weltmärkte und massiv steigender Chancen endlich ein klares Bekenntnis der Politik. Der BWE untermauert in Hamburg daher seine Forderung nach einer verlässlichen Industriepolitik, die diese Entwicklung trägt, faire Märkte in Europa schafft und Marktzugänge international sichert.</p> <p>Besuchen Sie den Bundesverband WindEnergie in Halle A1 am Stand 308 und informieren Sie sich über die aktuell politischen Entwicklungen sowie Status und Zukunftstrends am deutschen Windmarkt. Die Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle freuen sich auf interessante Gespräche mit Ihnen.</p> <p>BWE-Mitglieder haben außerdem die Möglichkeit, über die Bundesgeschäftsstelle in Berlin Freikarten zu erhalten.</p> <p>WindEnergy Hamburg, 23. bis 26. September<br />Stand des Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Halle A1, Stand 308</p> <p>Freikarten bestellen unter: <a href="mailto:m.schmidt@wind-energie.de">m.schmidt@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Internationales Unternehmen Veranstaltungen Windenergie Windkraft Wirtschaft Thu, 24 Jul 2014 08:00:33 +0000 3369 at http://www.wind-energie.de EEG-Reform unterzeichnet http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/eeg-reform-unterzeichnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Nach dem Beschluss der EEG-Novelle 2014 durch den Bundesrat am 11. Juli 2014 unterzeichnete Bundespräsident Joachim Gauck laut Präsidialamt am Dienstag das Gesetz zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Es tritt wie von der Bundesregierung geplant am 1. August in Kraft. Am heutigen Mittwoch will die EU-Kommission den letzten Nachbesserungen zustimmen.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für die Windenergie an Land beinhaltet die EEG-Novelle unter anderem die Einführung eines Ausbaupfades von 2.500 MW (netto) sowie den so genannten „atmenden Deckel“, durch den die Vergütung ab 2016 quartalsweise abgesenkt wird. Außerdem wurde eine verpflichtende Direktvermarktung nach Marktprämienmodell eingeführt.<br />Eine Einspeisevergütung gibt es nur noch in Ausnahmefällen. <br />Die Boni für <abbr title="Die Systemdienstleistung (SDL) beinhaltet für die Funktionstüchtigkeit notwendige Dienste in der Elektrizitätsversorgung, die Netzbetreiber neben der Übertragung und Verteilung elektrischer Energie zusätzlich erbringen. Dies sind unter anderem: Frequenzhaltung (durch Bereitstellung von Regelleistung), Spannungshaltung, Versorgungswiederaufbau und Betriebsführung/Netzengpassmanagement."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term305" title="Die Systemdienstleistung (SDL) beinhaltet für die Funktionstüchtigkeit notwendige Dienste in der Elektrizitätsversorgung, die Netzbetreiber neben der Übertragung und Verteilung elektrischer Energie zusätzlich erbringen. Dies sind unter anderem: Frequenzhaltung (durch Bereitstellung von Regelleistung), Spannungshaltung, Versorgungswiederaufbau und Betriebsführung/Netzengpassmanagement.">Systemdienstleistung</a></abbr>, <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und Management entfallen für Neuanlagen zum 1. August 2014.</p> <p>Welche Anlagen noch gemäß EEG 2012 gefördert werden, wird mit Hilfe der Stichtagsregelung ermittelt. Diese sieht vor, dass das alte EEG für alle Anlagen gilt, die vor dem 23. Januar 2014 genehmigt und noch vor dem 1. Januar 2015 in Betrieb genommen werden.</p> <p>Diese und weitere Änderungen, die die Windenergie an Land betreffen, finden sie hier: <a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" class="file-link" title="Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></p> <p>Die nächste EEG-Reform ist seitens der Bundesregierung bereits für 2016 angekündigt.</p> <p><b>&nbsp;Downloads und weiterführende Links:</b></p> <p><a target="_blank" href="http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/EEG/eeg_2014.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">Lesefassung des Gesetzes</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></p> <p>Nächste Veranstaltung zum Thema EEG: EEG-Novelle - Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land, 27. bis 28. August 2014, Berlin. <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie">Zur Anmeldung</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" type="application/pdf; length=180314" title="20140723-bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" type="application/pdf; length=429369" title="20140723-infoblatt-eeg-novelle-final.pdf">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" type="application/pdf; length=659768" title="20140723-infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></div> </div> </div> </div> EEG EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Vergütung Windenergie Wed, 23 Jul 2014 12:50:30 +0000 3367 at http://www.wind-energie.de Gesetzesänderungen treten im August in Kraft http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/gesetzesaenderungen-treten-im-august-kraft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesrat hat am 11. Juli die EEG-Novelle 2014 beschlossen und mit ihr die Änderungen zur Besonderen Ausgleichsregelung sowie parallel die Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch. Dass der Bundesrat die Gesetzentwürfe ungewohnt zügig und ohne Anberufung des Vermittlungsausschusses passieren lassen würde, war in den Tagen zuvor bereits kritisiert worden. Auf diesem Weg kann das novellierte EEG wie von der Bundesregierung gewünscht am 1. August in Kraft treten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Angesichts von Planungszeiträumen von 3 bis 5 Jahren ist die Situation höchst unbefriedigend. Zwar gibt die Politik mit dem Ausbaukorridor von 2.500 MW netto pro Jahr für die Windenergie an Land nun eine Richtung vor, allerdings wird diese durch die angekündigten Ausschreibungen sofort wieder in Frage gestellt. Mit der parallel zum EEG verabschiedeten Länderöffnungsklausel droht zudem der Ausbau der preiswerten Windenergie in einzelnen Bundesländern völlig zum Erliegen zu kommen“, so BWE-Präsident Hermann Albers zu den beschlossenen Gesetzesänderungen.&nbsp;</p> <p>Die Neuregelung im Baugesetzbuch gibt den Landesgesetzgebern die Möglichkeit an die Hand, Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und baulichen Nutzungen zu definieren. Das Bundesland Bayern hatte mit der so genannten "10H-Regel" im Laufe der Diskussion bereits einen vielfach kritisierten Vorschlag auf Landesebene vorgelegt. Dem Vorschlag gemäß hat der Abstand einer Windenergieanlage zur Bebauung das Zehnfache der Anlagenhöhe zu betragen. Bei modernen Anlagen (wie sie für eine effiziente Stromausbeute im Binnenland benötigt werden) mit großen Rotordurchmessern und einer Gesamthöhe von bis zu 200 Metern wären das folglich bis zu 2.000 Meter Abstand − und damit das Aus für die Windenergie in Bayern, für die dann nur noch 0,05 Prozent der Landesfläche zur Verfügung stünden.</p> <p>Ungeachtet einer Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2015 sind die Landesgesetzgeber aber nicht zur Umsetzung einer <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> auf Landesebene verpflichtet. Denn: Die bestehenden immissionsschutzrechtlichen Vorgaben bei der Bestimmung von Abständen gewährleisten bereits einen umfassenden Anwohnerschutz. Der BWE hatte in seiner <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/planung/bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf">Stellungnahme</a> im Rahmen der Verbändeanhörung auf die fragwürdige Notwendigkeit sowie auf verfassungsrechtliche Zweifel hingedeutet und ruft die Länder nun dazu auf, die über 20 Jahre erprobten und bewährten Planungsinstrumente geltend zu lassen.</p> <p>Eine Lesefassung des Gesetzes finden Sie unter: <a target="_blank" href="http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/EEG/eeg_2014.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">Link</a></p> <p>Download:</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/gesetzesaenderungen-treten-im-august-kraft/bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" class="file-link" title="Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/laenderoeffnungsklausel-auswirkungen-der-10h-regel.jpg" class="file-link" title="BWE-Infografik zur Länderöffnungsklausel">BWE-Infografik zur Länderöffnungsklausel (jpg)</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>Nächste Veranstaltung zum Thema EEG: EEG-Novelle - Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land, 27. bis 28. August 2014, Berlin. <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie">Zur Anmeldung</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" type="application/pdf; length=429369" title="infoblatt-eeg-novelle-final.pdf">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" type="application/pdf; length=659768" title="infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/laenderoeffnungsklausel-auswirkungen-der-10h-regel.jpg" type="image/jpeg; length=4081110" title="laenderoeffnungsklausel-auswirkungen-der-10h-regel.jpg">BWE-Infografik zur Länderöffnungsklausel</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/gesetzesaenderungen-treten-im-august-kraft/bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" type="application/pdf; length=180314" title="bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Bundesregierung EEG EEG - Gesetzgebung Mon, 14 Jul 2014 12:51:11 +0000 3340 at http://www.wind-energie.de Kommunale Windenergie in Thüringen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/kommunale-windenergie-thueringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Elf thüringische Stadtwerke haben sich erstmals für den Bau einer Windenergieanlage zusammengeschlossen. In das Windrad in Immenrode (Sondershausen) bei Nordhausen investiert die Windkraft Thüringen GmbH (WKT) rund 3,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die repowerte Anlage soll Ende September in Betrieb gehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die WKT ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Stadtwerken und der kommunalen Thüringer Energie AG. Ihm gehören unter anderem die Stadtwerke in Ilmenau, Weimar, Eisenach, Sonneberg, Sondershausen und Rudolstadt an.</p> <p>Die neue 2,3 MW-Anlage hat einen Rotordurchmesser 82 Metern und wird seinen Strom ins Netz der Stadtwerke Sondershausen einspeisen. Allein mit diesem Windrad können&nbsp; pro Jahr rund 2000 Haushalte versorgt werden. Insgesamt werden am Standort Immenrode sechs moderne Windräder an der Stelle von ehemals sechs leistungsschwächeren Anlagen errichtet.</p> <p>Thüringen deckt circa 11 Prozent seines Bruttostrombedarfs mit Strom aus Windenergieanlagen, bleibt aber noch unter seinen Möglichkeiten. An windhöffigen Standorten in Hochlagen der Mittelgebirge und Waldgebieten mangelt es nicht. Ende 2013 erzeugten in Thüringen 675 Windräder mit insgesamt 993 MW (Megawatt) <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> sauberen Windstrom. Bis 2020 sollen mindestens 45 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen, die Hälfte aus Wind. Schon auf einem Prozent der Landesfläche ließen sich bis 2020 rund 2.000 MW Windenergieleistung realisieren, was einer Verdopplung der jetzigen Leistung entspricht.</p> <p>Bericht im mdr: <a href="http://www.mdr.de/thueringen/nord-thueringen/windkraft_kooperation100.html">http://www.mdr.de/thueringen/nord-thueringen/windkraft_kooperation100.html</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesländer Repowering Windenergie Windkraft Windrad Fri, 11 Jul 2014 09:56:36 +0000 3339 at http://www.wind-energie.de Beitrag von Hermann Albers im BMWi-Newsletter "Energiewende direkt" http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/beitrag-von-hermann-albers-im-bmwi-newsletter-energiewende-direkt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span class="userContent">Zur Frage "Machen uns erneuerbare Energien unabhängiger von Importen fossiler Energieträger?" äußert sich der BWE-Präsident im Newsletter des Bun<span class="text_exposed_show">deswirtschaftsministeriums: "Noch werden 71 Prozent unseres Energiebedarfs durch Importe abgedeckt. 2013 mussten 98 Prozent des Erdöls, 90 Prozent des Erdgases, 87 Prozent der Steinkohle und 100 Prozent des Urans importiert werden. Das macht uns abhängig von steigenden Weltmarktpreisen, Krisen und Konflikten.</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span class="userContent"><span class="text_exposed_show">Die Zukunftsinvestitionen in erneuerbare Energien stärken dagegen die Wirtschaftskraft vor Ort. Sie fließen nicht ins Ausland ab. Zudem profitieren Handwerk und Mittelstand in der Region, weil sie die Anlagen bauen, warten und betreiben.</span></span></p> <p> Der kontinuierliche Ausbau der Erneuerbaren befreit unser Land aus einer unguten Abhängigkeit. Insgesamt sparten die Erneuerbaren 2012 schon 10 Milliarden Euro an Energieimporten. Dieser Wert steigt. Denn während 2012 23,6 Prozent des Brutto-Inlandsstromverbrauchs durch Erneuerbare-Energien-Anlagen abgedeckt werden konnten, stieg deren Beitrag im ersten Quartal 2014 auf rund 27 Prozent. Wind an Land ist hier der wichtige Leistungsträger, auch weil moderne Windkraftanlagen inzwischen einen wesentlichen Beitrag zur <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr> und Frequenzsicherung leisten.</p> <p> Der stabile Zubau von Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien senkt gleichzeitig den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> für die Industrie. Weil viele Industrieunternehmen mindestens einen Teil ihrer benötigten Strommengen an der Börse kaufen, profitieren sie von den dort sinkenden Preisen. Mittlerweile liegt der Industriestrompreis in Deutschland niedriger als in den meisten europäischen Nachbarstaaten. Hinzu kommt eine leistungsfähige Infrastruktur. Bei einem steigenden Anteil der Erneuerbaren liegen wir hinsichtlich der Versorgungsqualität weltweit an der Spitze. Während in den USA 240 Minuten im Jahr der Strom ausfällt, sind es bei uns nicht einmal 15 Minuten.</p> <p> Deutschland tut gut daran, den Ausbau der Erneuerbaren mutig fortzusetzen. Schon mittelfristig nutzt dies unserer Volkswirtschaft. Die Energiewende wird mehr und mehr zum Innovationstreiber, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und spart teure Energieimporte. Statt zu zögern, sollte die Politik sich deshalb den Herausforderungen stellen: Der brachliegende C02-Zertifikatehandel ist wiederzubeleben, ein fairer Strommarkt muss Impulse für <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> geben und sicher brauchen wir auch einen gut geplanten und langfristig abgesicherten Ausstieg aus der Kohleverstromung."</p> <p>Beitrag unter: <a target="_blank" href="http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2014/22/Meldung/kontrovers-milojcic-albers.html">www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2014/22/Meldung/kontrovers-milojcic-albers.html</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Wirtschaft Energiepolitik Fri, 11 Jul 2014 08:34:22 +0000 3338 at http://www.wind-energie.de Erneuerbare Energien und Tourismus: Gäste weniger kritisch als befürchtet http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erneuerbare-energien-und-tourismus-gaeste-weniger-kritisch-als-befuerchtet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Urlauber in Schleswig-Holstein beurteilen Windkraftanlagen, Biogasstandorte und Solarflächen zwar nicht immer als schön, aber gestört fühlen sich nur wenige“ – so lautet das Fazit der „Einflussanalyse <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Tourismus in Schleswig-Holstein“, die unter der Federführung der IHK Schleswig-Holstein vom Bundesverband Windenergie, dem Bauernverband Schleswig-Holstein, dem Tourismusverband Schleswig-Holstein, Dithmarschen Tourismus, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland und der TenneT TSO GmbH gemeinsam in Auftrag gegeben worden war.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Ergebnisse wurden heute im Rahmen einer Veranstaltung im NordseeCongressCentrum in Husum der Öffentlichkeit vorgestellt. „Die nunmehr verlässlich ermittelte Sicht unserer Gäste bestätigt, dass wir uns nicht aus-schließlich mit Konfliktlösungen zwischen den Nutzungsansprüchen von zwei Zukunftsbran-chen Schleswig-Holsteins beschäftigen müssen. Das macht Mut und wir sollten uns darauf konzentrieren, Erneuerbare Energie für unsere Gäste erlebbar zu machen. Das steigert noch einmal die Akzeptanz“, so Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein.</p> <p>Mit drei verschiedenen Methoden untersuchte das beauftragte Kieler Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT), welche Anlagen Urlauber wahrnehmen, warum sie sich gestört fühlen und ob sie deshalb zukünftig wegbleiben wollen. Im Gegensatz zu der am 7.7.2014 zum gleichen Thema in Rostock vorgestellten Untersuchung für Mecklenburg-Vorpommern beruhen die für Schleswig-Holstein erhobenen Daten damit auf einer wesentlich umfassenderen und differenzierteren Basis.</p> <p>In den drei Teilstudien wurden Schleswig-Holstein-Urlauber befragt und ihre Antworten mit denen von Gästen in anderen Urlaubsländern verglichen. In einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung mit mehr als 7.500 Teilnehmern im Januar 2014 zeigte sich, dass Urlauber in Schleswig-Holstein Windkraftanlagen häufiger wahrnehmen als in anderen norddeutschen Urlaubsländern. Aber: Störungsgefühl und Meidungsabsicht sind in Schleswig-Holstein sogar geringer ausgeprägt als in anderen Ländern. So gaben 65 % der Schleswig-Holstein-Urlauber an, Windkraftanlagen wahrgenommen zu haben, aber nur 6 % fühlten sich gestört. Damit liegt das Störgefühl auf dem Niveau von Hochhäusern oder Autobahnen. Wegen der Windkraftanlagen, Biogasstandorte und Solarflächen nicht wiederkommen wollten zwischen 1 % (an der Ostsee) und 2 % (an der Nordsee). „Diese Vermeidungsrate liegt genau auf dem Niveau, das wir schon in der Gästebefragung Schleswig-Holstein im Jahr 2011 für Landschaftsbildveränderungen gemessen haben“, kommentiert Projektleiter Kai Ziesemer vom NIT. Andere Gründe wie schlechtes Wetter, ungünstiges Preis-Leistungs-Verhältnis oder unschöne Ortsbilder führten bei deutlich mehr Gästen zu Ablehnung.</p> <p>"In Schleswig-Holstein ist es offenbar bisher gelungen, den Ausbau der erneuerbaren Energien bei den Gästen positiv zu besetzen. Allerdings bedeutet dies keinen Freifahrschein für einen ungezügelten Ausbau. Alle Beteiligten sind aufgefordert, die weitere Entwicklung sensibel zu beobachten und ausgewogen zu begleiten", so Dr. Jörn Klimant, Vorsitzender des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein e. V.</p> <p>Die tieferliegenden Zusammenhänge von Wahrnehmung und Störung untersuchten die Kieler Forscher in drei intensiven Gruppendiskussionen mit Gästen in Büsum, Schleswig und Grömitz in den Osterferien 2014. Heraus kam, dass vor allem die Einsicht in die Notwendigkeit alternativer Stromerzeugung bei Urlaubern für Akzeptanz sorgt. So bewerten die meisten Gäste zum Beispiel Windkraftanlagen nicht unbedingt als schön, aber: „Wenn wir keine Atomkraft mehr wollen und auch keine Kohlekraftwerke, dann bleiben uns ja nur Wind, Wasser und Sonne – und irgendwie muss man die Energie ja einfangen“, wie ein Gast sagte. Für einige Urlauber gehören die Windkraftanlagen inzwischen auch schon zum Landschaftsbild Schleswig-Holsteins dazu, mit durchaus positiven Imageaspekten: „Ein Windrad sagt auch immer: Hier wird sauberer Strom produziert, ohne Abgase, ohne Umweltbelastung.“</p> <p>„Die Studie hat gezeigt, dass auch bei den Gästen die Symbolwirkung einer Windenergieanlage überwiegt. Wir zeigen hier in unserem Land, wie Energiewende lebt“, freut sich Nicole Knudsen, Leiterin des BWE Landesbüros, „die Studie hat zur Versachlichung der Diskussion beigetragen und deutlich gemacht, dass es keine Konflikte zwischen den beiden Kernbranchen Tourismus- und Energiewirtschaft gibt. Wir werden nun gemeinsam die Potenziale und Chancen nutzen, die sich für eine Kooperation anbieten.“</p> <p>Urlauber reagieren aber durchaus sehr sensibel, wenn die Energieanlagen zu nahe am Aufenthaltsort stehen oder so groß sind, so dass sie das Landschaftsbild dominieren, oder wenn sich Monotonie im Landschaftsbild einstellt. „Die Zusammenhänge und Begründungen passen sehr gut zu Untersuchungen, die wir bereits im Jahr 2000 zu Windkraftanlagen und Tourismus durchgeführt haben“, so Ziesemer.</p> <p>„Unsere Kulturlandschaft, von den Landwirten geprägt, hat beim Tourismus einen hohen Stellenwert. Das zeigen auch die neusten Zahlen vom Statistikamt Nord. Ein einvernehmliches Nebeneinander von Gewinnung erneuerbarer Energien und Tourismus kann der Studie entnommen werden. Der oftmals überschätzte Maisanbau, gleichgesetzt mit Monokultur, wird von den Touristen nicht als Problem bzw. Beeinträchtigung gesehen und wahrgenommen“, ergänzt Klaus Dahmke, Bauernverband Schleswig-Holstein e. V.</p> <p>Kurzfassung:<a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei-touristen-dialog-zahlt-sich-aus/ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf"> Einflussanalyse Erneuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig</a></p> <p>Ihr Ansprechpartner:<br />Michael Legband<br />Tel.: 0431 5194-224<br />E-Mail: <a href="mailto:legband@kiel.ihk.de">legband@kiel.ihk.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Publikation Windenergie Windkraft Wirtschaft Wed, 09 Jul 2014 13:14:57 +0000 3311 at http://www.wind-energie.de Energieintensive Industrie zahlt günstige Strompreise http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/energieintensive-industrie-zahlt-guenstige-strompreise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE): Die häufig verbreitete Behauptung, die Strompreise für die Industrie seien in Deutschland im internationalen Vergleich besonders hoch, ist in dieser Allgemeinheit wissenschaftlich nicht haltbar. Das ergibt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Industriestrompreise für die verschiedenen Branchen stark auseinander klaffen und Teile der deutschen Industrie in den Genuss sehr günstiger Stromkosten kommen. <br />Außerdem ist das deutsche Stromnetz sehr stabil. In den USA beispielsweise sind die Ausfallzeiten sechs bis acht Mal so lang wie in Deutschland – ein wichtiger Kostenfaktor.</p> <p> <a href="http://www.bee-ev.de/1:1719/Publikationen/Studien/2014/Industriestrompreise-in-Deutschland-und-den-USA.html">In ihrer Studie</a> weisen die FÖS-Wissenschaftler nach, dass die gängigen Statistiken des europäischen Statistikamtes Eurostat die tatsächlichen Industriestrompreise in Deutschland deutlich zu hoch ausweisen. So geht Eurostat von einem Durchschnittspreis für Großverbraucher von 10,6 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> im Jahr 2013 aus (ohne Strom- und Mehrwertsteuer). Tatsächlich zahlten stromintensive Betriebe, die von umfangreichen Ausnahmen und Vergünstigungen bei Steuern, Abgaben und Umlagen in Deutschland profitieren, 2013 für ihren Strom im Durchschnitt nicht 10,6 Cent, sondern 4,8 Cent – also weniger als die Hälfte des Eurostat-Wertes. Eurostat hatte insbesondere die durchschnittliche EEG-Umlage mit rund 4 Cent je Kilowattstunde zu hoch angesetzt.</p> <p> Im laufenden Jahr 2014 wird der genannte Wert von 4,8 Cent unter anderem durch die niedrigen Börsenstrompreise voraussichtlich auf bis zu 4,1 Cent je Kilowattstunde sinken. Zudem bilden die Eurostat-Daten nur den Fremdstrombezug ab – der von vielen Abgaben und Umlagen befreite Eigenstrom wird nicht erfasst. Auch Daten des deutschen Statistikamtes Destatis zu den tatsächlichen Stromkosten unterschiedlicher Branchen weisen eine sehr große Bandbreite auf. </p> <p> Die Forscher zeigen zudem, dass auch in den USA die Strompreise für die energieintensive Industrie nicht niedriger sind als in Deutschland. Im Durchschnitt zahlten diese Unternehmen in den Vereinigten Staaten 2012 durchschnittlich 5,2 Cent je Kilowattstunde, in Deutschland 4,8 Cent. In den USA unterscheiden sich die Strompreise von Bundesstaat zu Bundesstaat sehr deutlich. Deshalb wählten die FÖS-Wissenschaftler zwei Bundesstaaten aus, die eine ähnliche Industriestruktur haben wie Deutschland: Texas und Pennsylvania. Dort zahlten Industriekunden 3,7 bis 5,4 Cent und 5,7 bis 7,0 Cent je Kilowattstunde. Deutschland konnte mit 4,8 Cent also sehr gut mithalten. Und weil die Stromerzeugung aus Gas in den USA teurer wird, spricht der Trend für Deutschland.</p> <p><i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p><i><br /></i></p> <p>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Strompreis Tue, 08 Jul 2014 08:23:40 +0000 3297 at http://www.wind-energie.de Dialog statt Konfrontation - Tourismus und Erneuerbare Energien-Anlagen passen zusammen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/dialog-statt-konfrontation-tourismus-und-erneuerbare-energien-anlagen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Tourismus und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Anlagen passen zusammen. Die gestern im Rahmen einer Fachveranstaltung vorgestellten Daten des Instituts für Tourismus und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) belegen dies ganz deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Statt sich konfrontativ gegen die Windenergie in Stellung zu bringen, sollte der Dialog gesucht werden. Bei den Touristen von nah und fern überwiegt die hohe Symbolkraft der Windenergieanlagen für eine umweltfreundliche Energieversorgung“, so Andreas Jesse, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie in Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>Die Auswertung der Reiseanalyse und von Befragungen gibt ein deutliches Bild: 92,3 Prozent derjenigen, die Mecklenburg-Vorpommern besuchen, stören Windkraftanlagen nicht. Für 98,9 Prozent der Gäste gibt es keine landschaftsbildbezogenen Gründe für ein künftiges Fernbleiben. Der Wunsch einen anderen Ort zu besuchen, der Ärger über ein mangelhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis, schlechtes Wetter oder unzureichender Service sind hier offenbar deutlich ausschlaggebender.</p> <p>„Sinnvoll wäre, wenn die Beteiligten der Tourismusindustrie und der Erneuerbaren-Energien-Branche künftig an einem Strang ziehen und deutlich machen, dass Mecklenburg-Vorpommern durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Anlagen an touristischer Attraktivität gewinnt. Die Menschen, die unser Land besuchen, sehen im Binnenland und an der Küste gelebte Energiewende. Das ist eine große Chance zur weiteren Steigerung der Akzeptanz“, so Andreas Jesse.</p> <p>&nbsp;</p> <p class="p1">Wolfram Axthelm<br /> Pressesprecher<br /> Tel.: +49 30 212341 251<br /> Fax.: +49 30 212341 410<br /> <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesländer Umwelt Tue, 08 Jul 2014 12:09:35 +0000 3301 at http://www.wind-energie.de EuGH-Urteil gute Nachricht für Stromkunden http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/eugh-urteil-gute-nachricht-fuer-stromkunden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Als gute Nachricht für saubere Energie und die Stromkunden wertet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Fall Ålands Vindkraft AB (Rechtssache C-573/12). Die Richter am EuGH haben betont, dass die EU-Mitgliedsstaaten großen Freiraum haben, die Erneuerbaren Energien entsprechend ihren jeweiligen nationalen, demokratisch legitimierten Überzeugungen zu fördern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit wird es keine Rosinenpickerei über die Grenzen hinweg geben, was nur das deutsche System deutlich verteuert und die Stromkunden belastet hätte. Der finnische Windpark-Betreiber Ålands Vindkraft wollte vor dem EuGH durchsetzen, dass er vom schwedischen Fördersystem profitiert. Dies hatten die schwedischen Behörden abgelehnt. Der EuGH gab den Behörden nun Recht.</p> <p>Die Richter wiesen in ihrem Urteil auch ausdrücklich darauf hin, dass es im Allgemeininteresse liege, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu fördern, um die Umwelt zu schützen und die Klimaveränderungen zu bekämpfen. BEE-Geschäftsführer Falk dazu: „Durch diese Klarstellung von höchster Stelle haben Europas Regierungen, aber auch die Investoren in <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Rechts- und Planungssicherheit. Das gibt der Energiewende neuen Schub.“</p> <p>Falk weiter: „Übrigens werden sich auch die französischen Stromkunden freuen, weil nun keine deutschen Unternehmen von den deutlich höheren südfranzösischen Solarstromvergütungen, die dort aufgrund des Ausschreibungssystems gezahlt werden, profitieren können.“</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p>Jens Tartler, Pressesprecher <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2014/eugh-urteil-gute-nachricht-fuer-stromkunden/20140701-eugh-urteil-c-0573-2012-de-arr.pdf" class="file-link" title="Urteil des Gerichtshofs der Europäishcen Unionzu nationalen Förderregelungen">Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union zu nationalen Förderregelungen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eugh-urteil-gute-nachricht-fuer-stromkunden/20140701-eugh-urteil-c-0573-2012-de-arr.pdf" type="application/pdf; length=339825" title="20140701-eugh-urteil-c-0573-2012-de-arr.pdf">Urteil des Gerichtshofs der Europäishcen Unionzu nationalen Förderregelungen</a></div> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa Internationales Recht Strompreis Vergütung Windenergie Tue, 01 Jul 2014 10:49:56 +0000 3255 at http://www.wind-energie.de Windenergie macht NRW stark: Hohe Wertschöpfung und viel Potential nach oben http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung. Düsseldorf.&nbsp; „NRW profitiert in wachsendem Maße von der dynamischen Entwicklung der Windenergie an Land. Immer mehr werden wir zum Standort einer hochinnovativen und exportstarken Zulieferindustrie. Davon profitiert die Öffentliche Hand bereits heute mit 307 Millionen Euro aus Steuern und Sozialversicherungsabgaben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2964" height="1654" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/20140630-landespressekonferenz-nrw.jpg?1404133871" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p><section class="text">Wenn die Landesregierung diese Entwicklung weiter flankiert, lassen sich aus der Energiewende erhebliche Vorteile ziehen", so Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes WindEnergie anlässlich der Vorstellung einer Studie der DIW Econ.</section></p> <p>In Nordrhein-Westfalen produzieren derzeit rund 3.000 Windenergieanlagen preiswerten und sauberen Strom für fast 1,4 Millionen Dreipersonenhaushalte. Der hiesige Windenergieausbau hat vor dem Hintergrund der Ausbauziele der Landesregierung weiterhin ein großes Potenzial und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur landesweiten <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>. DIW Econ hat im Auftrag des Landesverbandes NRW im BWE nun erstmals beziffert wie hoch dieser Beitrag zur Wertschöpfung ist.&nbsp;</p> <p>„Bisher findet sich die Wirtschaftsleistung der Windenergiebranche statistisch in verschiedenen Bereichen wieder, beginnend beim Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zu unterschiedlichen Zuliefererbranchen. DIW Econ hat mit der nun vorliegenden Studie gesonderte Ergebnisse für die Windbranche als Ganzes ausgewiesen. Ausgangspunkt der Untersuchung waren dabei die Investitionen in neue Windenergieanlagen an Land und die wirtschaftlichen Effekte, die durch den Betrieb bestehender Windenergieanlagen entstehen. Im Ergebnis steht die Branche in Nordrhein-Westfalen für einen Gesamteffekt auf die Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich etwa einer Milliarde Euro und – direkt und indirekt – knapp 10.000 Arbeitsplätze. Rechnet man die Konsumeffekte der Einkommen, die in der Branche verdient werden, hinzu, ergibt sich sogar ein Effekt von fast 14.000 Erwerbstätigen.“, so Dr. Anselm Mattes von DIW Econ.</p> <p>„Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass NRW ein Zehntel zur deutschlandweiten Wertschöpfung der Windenergie beiträgt und dies trotz eines bisher eher geringen Ausbaus dieser Technologie im eigenen Land und obwohl kein Hersteller von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen zu Hause ist. Wir verfügen in NRW aber über eine hochinnovative Zulieferindustrie, die ihre Produkte in Deutschland und weltweit verkauft. In NRW wird so eindrücklich gezeigt, wie eine Industrie der konventionellen Energieerzeugung, vornehmlich aus Kohle, den Schwenk zu einer starken Zulieferbranche für die Erneuerbaren Energien geschafft hat. Das ist Energiewende par Excellence! So hat sich die Branche in NRW sowohl deutschlandweit, wie auch international eine starke Stellung erobert und trägt mit zukunftsorientierten Unternehmen zum preiswerten und sauberen Umbau der Energieversorgung bei“, so Klaus Schulze Langenhorst.&nbsp;</p> <p>„Die Windbranche ist die tragende Säule der dezentralen Energiewende. Davon profitiert auch die öffentliche Hand, an die im Jahr 2012 rund 307 Millionen Euro aus Steuern und Sozialversicherungsabgaben flossen, wovon etwa 73 Millionen Euro beim Land und den Kommunen verblieben. Zudem fließt die Wertschöpfung aufgrund der großen Akteursvielfalt und der dezentralen Erzeugung des regenerativen Stroms direkt in die Regionen“, erläutert Klaus Schulze Langenhorst.</p> <p>Die wirtschaftlichen Potenziale der Windenergie in NRW seien dabei noch nicht ausgereizt: „Derzeit trägt die Windenergie rund drei Prozent zur <abbr title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term249" title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste.">Bruttostromerzeugung</a></abbr> in Nordrhein-Westfalen bei. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil auf 15 Prozent zu erhöhen. Dies wird die Wirtschaftsleistung nach überschlägigen Schätzungen verdreifachen und noch einmal deutlich voran bringen. Aber um die Ziele der Landesregierung erreichen zu können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen. So müssen unter anderem der Windenergieerlass und der Landesentwicklungsplan mithelfen, einen stabilen Ausbau der Windenergie in NRW abzusichern.</p> <p>Denn unsere grüne Branche mit hoher Exportstärke sichert Arbeitsplätze und hohe Wertschöpfung. Wir haben das Potential für eine grüne Industrierevolution made in NRW. Dieses gilt es zu nutzen und weiter auszubauen“, so Klaus Schulze Langenhorst abschließend.</p> <p><strong>Downloads: </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-d-nrw.pdf" class="file-link" title="Die ökonomische Bedeutung der Windenergie - Windenergie an Land in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen">Die ökonomische Bedeutung der Windenergie - Windenergie an Land in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen</a>&nbsp;&nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-nrw-folien.pdf" class="file-link" title="Folien zur Pressekonferenz">Folien zur Pressekonferenz</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />BWE Landesverband Nordrhein-Westfalen<br />Klaus Schulze Langenhorst<br />Corneliusstraße 18<br />40215 Düsseldorf<br />Telefon: 0211 9367 6066<br />Telefax: 0211 9367 6061<br />E-Mail: <a class="mailto" href="mailto:nrw@bwe-regional.de">nrw@bwe-regional.de</a></p> <p></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-d-nrw.pdf" type="application/pdf; length=576528" title="diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-d-nrw.pdf">Die ökonomische Bedeutung der Windenergie - Windenergie an Land in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-nrw-folien.pdf" type="application/pdf; length=1357696" title="diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-nrw-folien.pdf">Folien zur Pressekonferenz</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Potenziale Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Windkraft Mon, 30 Jun 2014 13:58:52 +0000 3250 at http://www.wind-energie.de Studie: Windpark-Geräusche für Mehrheit der Anwohner keine Belästigung http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/studie-windpark-geraeusche-fuer-mehrheit-der-anwohner-keine-belaestigung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück hat am 24. Juni die Ergebnisse einer Studie zur Lärmbelästigung durch Windenergieanlagen vorgestellt. Erstellt wurde diese von der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg mittels Zuwendungen der DBU. Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben Wissenschaftler des Instituts für Psychologie zusammen mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) das Lärmempfinden von Anwohnern eines Windparks im niedersächsischen Wilstedt unter stresspsychologischen und akustischen Aspekten analysiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Über 200 Anwohner wurden danach befragt, ob sie sich durch die Geräusche großer Windenergieanlagen belästigt fühlen, zu welchen Zeiten und ob und wie sich dies auf ihren Alltag, ihren Schlaf sowie auf ihr körperliches und psychisches Empfinden auswirkt.</p> <p>Mehrheitlich hatten die Befragten keine Probleme mit Windparkgeräuschen, nur 10 Prozent fühlen sich stark belästigt. Entscheidend, ob ein Geräusch als Lärm empfunden wird, ist laut Studie die grundsätzliche Einstellung der Person. Wer ohnehin die Nutzung der Windenergie ablehnt, fühlt sich schon durch das kleinste Geräusch empfindlich gestört.</p> <p>WEA-Geräusche wurden im Mittel als etwa gleich belästigend wie Straßenverkehrslärm und weniger belästigend als bestimmte landwirtschaftliche Fahrzeuge empfunden. Im Ergebnis bewerten die Befragten den Windpark eher positiv so Professor Dr. Gundula Hübner von der AG Gesundheits- und Umweltpsychologie. Selbst Anwohner, die sich durch den Windpark belästigt fühlen, lehnen ihn jedoch nicht pauschal ab.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.dbu.de/123artikel35414_335.html">Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Website der DBU</a></p> </div> </div> </div> Forschung Lärm Umwelt Windenergie Thu, 26 Jun 2014 09:54:34 +0000 3246 at http://www.wind-energie.de 50 Prozent der Landesstromproduktion durch Erneuerbare Energien http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/50-prozent-der-landesstromproduktion-durch-erneuerbare-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> hat in dieser Woche Zahlen zum Anteil der Erneuerbaren an der Bruttostromproduktion sowie zur Anzahl von Unternehmen der EE-Branche in den Bundesländern veröffentlicht. Danach hat Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2012 erstmals über 50 Prozent der gesamten Landesstromerzeugung aus Wind, Sonne, Biomasse und Co. gewonnen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem Windenergie-Anteil von über 40 Prozent am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> gehört das Land auch hier bereits bundesweit zu den Spitzenreitern.</p> <p>In fast allen Bundesländern ist nicht nur der Anteil Erneuerbarer am Stromverbrauch, sondern auch an der Stromproduktion angestiegen. Die Anzahl der in der Branche tätigen Unternehmen steigt kontinuierlich an und schafft gerade in strukturschwachen Ländern Arbeitsplätze und Einnahmen für die Kommunen. In Mecklenburg Vorpommern haben sich heute bereits 1.116 Unternehmen der EE-Branche angesiedelt, das sind 2,3 Prozent aller Unternehmen des Bundeslandes.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Potenziale Statistik Windenergie Tue, 24 Jun 2014 13:50:23 +0000 3241 at http://www.wind-energie.de Erneuerbaren-Branche punktet mit Patenten http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erneuerbaren-branche-punktet-mit-patenten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>2013 rund 2.000 Erfindungen für Energiewende &amp; Co. registriert. Pressemitteilung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Berlin. Trotz wirtschaftlich teilweise schwieriger Bedingungen sind die Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien weiterhin sehr innovativ. Das zeigt die hohe Zahl an Erfindungen: Fast 2.000 Patente wurden 2013 im Bereich Erneuerbare Energien in Deutschland angemeldet, wie aus aktuellen Zahlen im Jahresbericht des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) hervorgeht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Rekordniveau des Vorjahres von mehr als 2.200 Patentanmeldungen wurde damit zwar nicht wieder erreicht. Doch lagen die Anmeldungen um rund das Doppelte über dem Niveau vor den Energiewendebeschlüssen im Jahr 2011. So waren im Mittel der Jahre 2007 bis 2010 im Schnitt gut 1.000 Patentanmeldungen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien registriert worden. „Die neuen Zahlen belegen, dass die Branche der Erneuerbaren Energien nach wie vor ein starker Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist“, sagt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. „Das gilt für die Windkraft ebenso wie für die Solarenergie und andere Sparten der Erneuerbaren Energien.</p> <p>Mit mehr als 900 Anmeldungen stammte 2013 fast die Hälfte der angemeldeten Erfindungen im Bereich der Erneuerbaren Energien aus der Solartechnik, die seit einigen Jahren mit einem starken Preisrückgang bei Photovoltaikmodulen und seit 2013 mit einem deutlich verminderten Zubau an Solarstromkapazität zu kämpfen hat. Die Entwickler deutscher Unternehmen konzentrierten sich laut DPMA zuletzt hauptsächlich auf solarthermische Kraftwerke. Im Bereich der Solartechnik stammten die Anmeldungen dem Patentamt zufolge überwiegend von mittelständischen Unternehmen aus Deutschland sowie Großunternehmen aus Japan, Korea und den USA.</p> <p>Dicht hinter der Solartechnik folgte 2013 die Windkraft mit rund 800 Patentanmeldungen. Der leichte Rückgang war hier auf weniger Anmeldungen aus dem Ausland zurückzuführen, während bei den Anmeldern aus Deutschland ein leichter Zuwachs verzeichnet wurde. Wichtige Themen für die Erfinder in Sachen Wind waren unter anderem die Rotorblätter, die Integration der Windenergie ins Stromnetz, Offshore-Anlagen vor der Küste und die Speicherung von Windenergie.</p> <p><strong>Einspeisevergütung fördert Erfindergeist</strong><br />Bei den Biogasanlagen rückt die Qualität des produzierten Biogases laut DPMA in den Vordergrund, und es geht vermehrt um die Kombination mit anderen regenerativen Energiequellen wie beispielsweise der Solartechnik. „Solcher Erfindergeist ist in Deutschland nicht&nbsp; zuletzt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen technologiespezifischen Einspeisevergütungen für Strom aus sauberen Quellen angereizt worden“, unterstrich Vohrer anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen.</p> <p>Vielfalt bei der Nutzung der Erneuerbaren sei eine Stärke des Standorts Deutschland. Nur durch das Zusammenspiel verschiedener Erneuerbaren-Technologien werde Deutschland langfristig die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien schaffen. „Die Schwerpunkte der Innovationen zeigen, dass der Erneuerbaren-Branche die Ideen nicht ausgehen, wie die Herausforderungen der Energiewende gelöst werden können.</p> <p>Die bisher dynamische technologische Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland auf dem Strommarkt ist aber kein Selbstläufer. Vielmehr benötigen diese weiterhin Rahmenbedingungen, unter denen sie ihre Vorteile wie Ressourcen- und Klimaschutz sowie Versorgungssicherheit auch ausspielen können“, betont Vohrer. Das gelte neben dem Strom- auch für den Wärme- und Kraftstoffmarkt.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, Alexander Knebel<br />Tel: 030-200535-52,&nbsp; Mail: <a href="mailto:a.knebel@unendlich-viel-energie.de">a.knebel@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Forschung Technik Unternehmen Windenergie Mon, 23 Jun 2014 08:41:02 +0000 3231 at http://www.wind-energie.de Kürzungen im neuen EEG machen mehr denn je Bau hoher kosteneffizienter Windenergieanlagen in NRW nötig http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/kuerzungen-im-neuen-eeg-machen-mehr-denn-je-bau-hoher-kosteneffizienter <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Landesplanerische Vorgaben müssen auf den Wegfall von Höhenbeschränkungen hinwirken.<br />Neues EEG erfordert Bau moderner kosteneffizienter Binnenlandanlagen von knapp 200 Metern Gesamthöhe BWE-Landesvorsitzender Schulze Langenhorst: „Wenn NRW mit dem neuen EEG noch die Landesziele für den Ausbau der Windenergie erreichen will, muss der Bau hoher Anlagen modernen Typs landesweit möglich sein.“&nbsp; Kommunen, die Höhenbegrenzungen einführen, verhindern den Ausbau der Windenergie.&nbsp; Vorgaben des Landes müssen auf Wegfall der Höhenbegrenzungen hinwirken.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf. Der Vorsitzende des BWE-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Klaus Schulze Langenhorst, sieht in den Plänen zur Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) eine Gefahr für den Ausbau der Windenergie in NRW: „Aufgrund der geplanten starken Vergütungskürzung von 10 bis 20 Prozent muss sehr genau auf die Rahmenbedingungen geachtet werden, damit die <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> der Projekte noch gegeben ist. Verschärfend kommt die vorgesehene unentgeltliche Abregelung von bis zu 5 Prozent der Jahresarbeit hinzu sowie der Ausbaudeckel, der bei Überschreitung zu einer stärkeren Vergütungsabsenkung führt.</p> <p>Daher werden zukünftig nur moderne, leistungsfähige und binnenlandoptimierte Windenergieanlagen auf großer Nabenhöhe den Weg in den wirtschaftlichen Betrieb finden“, stellt Schulze Langenhorst klar und fordert die Landesregierung auf, die Rahmenbedingungen in NRW so anzupassen, dass Windenergieanlagen weiterhin wirtschaftlich betrieben werden können: „Wenn NRW die Landesziele für den Ausbau der Windenergie erreichen will, müssen wir die modernen Binnenlandanlagen errichten können, um die Luftschichten mit höheren Windgeschwindigkeiten zu erreichen und so mit den deutlich gesunkenen Vergütungssätzen klarzukommen“, so der BWE NRW-Vorsitzende. Unter Berücksichtigung der geltenden gesetzlichen Regelungen sei der Einsatz dieser Anlagentechnologie möglich. Zudem werde dem Anwohnerschutz ausreichend Rechnung getragen.</p> <p>„Zahlreiche Gemeinden haben allerdings Höhenbegrenzungen für Windenergieanlagen eingeführt oder sind nicht bereit, einmal festgelegte Restriktionen nach oben anzupassen. Kommunen und Gemeinden die dies tun, verhindern den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen, weil die Kombination aus niedrigeren Vergütungssätzen und Höhenbeschränkungen den wirtschaftlichen Betrieb massiv erschwert.“ Daher appelliert der BWE-Landesvorsitzende an die Landesregierung und die Verantwortlichen in den Planungsbehörden, auf den Wegfall von Höhenbeschränkungen hinzuwirken. Zwar werde schon im aktuellen Windenergieerlass auf die besonderen Voraussetzungen für die Festsetzung von Höhengrenzen sowie die negativen Folgen für den Windenergieausbau hingewiesen. Dies sei jedoch längst nicht ausreichend. So müsse beispielsweise auch in den Landesentwicklungsplan ein Passus aufgenommen werden, wonach auf Höhenbegrenzungen verzichtet werden sollte, sofern diese nicht zwingend erforderlich seien</p> <p><strong>Kontakt:</strong></p> <p>Jan Dobertin&nbsp; <br />Bundesverband WindEnergie e.V. (Landesverband Nordrhein-Westfalen)<br />Corneliusstraße 18, 40215 Düsseldorf<br />Tel.: 0211-9367 6060 <br />E-Mail: <a href="mailto:j.dobertin@bwe-regional.de">j.dobertin@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Energiepolitik Planung Windenergie Mon, 23 Jun 2014 13:24:23 +0000 3233 at http://www.wind-energie.de BEE fordert EU-Strategie für nachhaltige Energieversorgung http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bee-fordert-eu-strategie-fuer-nachhaltige-energieversorgung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Europäische Kommission in einem neuen Positionspapier auf, eine Strategie für eine nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. In dem englischsprachigen Papier „EU Energy Security Strategy – Tackling the causes, not just the symptoms“ spricht sich der BEE dafür aus, möglichst bald den Weg zu einem versorgungssicheren Energiesystem zu beschreiben, das die heimischen Erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt stellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Positionspapier steht auf der BEE-Homepage unter „Publikationen“ zum Download bereit und wurde an Abgeordnete des Europaparlaments sowie EU-Kommission, Europäischen Rat und Bundeswirtschaftsministerium verschickt.</p> <p>Mit dem Papier schafft der BEE einen Gegenentwurf zur Ende Mai von EU-Energiekommissar Günther Oettinger vorgelegten Strategie zur Energieversorgungssicherheit. Diese setzt aus Sicht des deutschen Dachverbandes der Erneuerbaren Energien viel zu stark auf Atomkraft und fossile Energien mit wenig realistischen und umstrittenen Optionen wie Schiefergas und der Speicherung von Kohlendioxid unter der Erde (CCS).</p> <p>Auch Maßnahmen wie größere Gasspeicher, eine Verschiebung der Lieferländer oder Notfallpläne kurieren nur kurzfristig an den Symptomen. Wer die Risiken von Lieferengpässen auf Dauer minimieren will, muss auf eine Steigerung der Energieeffizienz und vor allem einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren setzen. Was die sauberen Energien leisten können, zeigen beispielhaft diese Zahlen: Von 2003 bis 2013 ist die Stromproduktion pro Jahr aus Erneuerbaren in der EU von 404 Terawattstunden (TWh) auf 787 TWh gestiegen. Dieser Anstieg von 383 TWh entspricht der gesamten jährlichen Stromerzeugung aus Erdgas.<br /><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> schaffen <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Europa, während Erdgas, Öl und Uran zum weit überwiegenden Teil importiert werden müssen – teilweise aus politisch unsicheren Staaten. Besonders große Potenziale, fossile Energien zu ersetzen, haben Erneuerbare und Effizienzsteigerung in der Wärmeversorgung.</p> <p>Deshalb spricht sich der BEE dafür aus, auf europäischer Ebene für jeden EU-Staat verbindliche, ehrgeizige Mindestziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und eine Verbesserung der Energieeffizienz festzulegen. Mitgliedsstaaten, deren Energieversorgung besonders gefährdet ist, sollten eine Mitfinanzierung beim Umbau ihres Systems erhalten. Diese Investitionen in Innovation und Infrastruktur könnten von der Europäischen Investitionsbank, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie aus EU-Strukturfonds und EU-Programmen für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz mitfinanziert werden.</p> <p><strong><a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/BEE2014_EU_Energy_Security_Strategy-Tackling_thecauses_not_just_the_symptoms.pdf">Download des BEE-Positionspapiers "EU Energy Security Strategy</a></strong></p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Internationales Thu, 19 Jun 2014 11:00:05 +0000 3230 at http://www.wind-energie.de Russland dreht Erdgas ab, Bundesregierung muss Biogas fördern http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/russland-dreht-erdgas-ab-bundesregierung-muss-biogas-foerdern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Abgeordneten der Großen Koalition davor, der&nbsp; strategisch wichtigen Biogasbranche die Existenzgrundlage zu entziehen. „Wenn Russland der Ukraine den Erdgashahn zudreht, sollte Gabriel das heimische Biogas fördern und nicht behindern“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die ukrainische Regierung ist heute darüber informiert worden, dass die Gaslieferungen aus Russland „auf Null“ heruntergefahren worden seien. Die Versorgung Westeuropas ist kurzfristig zwar nicht gefährdet, doch mit Blick auf die längerfristige Entwicklung des Konflikts warnt EU-Energiekommissar Günther Oettinger vor möglichen Versorgungsengpässen im nächsten Winter.</p> <p>Die EU-Staaten geben jedes Jahr insgesamt mehr als 550 Mrd. Euro für Importe fossiler Energieträger aus. Gut ein Drittel der Erdgas- und Rohöleinfuhren kommt aus Russland. In Deutschland liegt der Anteil mit 36 und 39 Prozent sogar noch etwas höher. Die Bundesrepublik gibt für Öl, Gas und Kohle aus Russland 33 Mrd. Euro im Jahr aus.</p> <p>„Umso unverständlicher ist es, wie drastisch Gabriel die Biogaserzeugung bei seiner Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zusammen kürzen will“, kritisiert Falk. „Durch saubere Energien Arbeitsplätze und Innovationen im eigenen Land zu schaffen ist wesentlich intelligenter, als Milliarden nach Moskau zu überweisen.“ Wenn der EEG-Entwurf, wie vom Bundeswirtschaftsminister vorgeschlagen, beschlossen würde, schätzt der Fachverband Biogas, dass lediglich ein Neubau von 6 Megawatt pro Jahr möglich wäre. Das im EEG-Entwurf vorgesehene Ausbauziel beträgt dagegen 100 Megawatt, was bereits ein deutlicher Rückgang wäre.</p> <p>Die heutige Biogasproduktion in Deutschland entspricht ca. 20 Prozent der derzeitigen Erdgasimporte aus Russland. Mit dem verbleibenden Potenzial könnten weitere 10 Prozent ersetzt werden. Langfristig wären 55 Prozent möglich. „In der gesamten EU gäbe es sogar ein Potenzial von 125 Prozent der derzeitigen Erdgasimporte aus Russland“, betont Falk. In der Ukraine findet noch keine nennenswerte Biogasproduktion statt. Mit dem bestehenden Potenzial könnten ca. 15 Prozent der Importe aus dem Nachbarland substituiert werden, langfristig sogar mehr als 89 Prozent.</p> <p>Falk bemängelt zudem, dass weder die Bundesregierung noch die Europäische Kommission ein stringentes Konzept hat, um die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmebereich voranzutreiben. Dadurch würde der Erdgasverbrauch sinken.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Potenziale Mon, 16 Jun 2014 14:21:14 +0000 3227 at http://www.wind-energie.de Start der Woche des Windes http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/start-der-woche-des-windes <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen des Global Wind Day 2014 veranstaltete der BWE einen Fotowettbewerb unter dem Motto „wind bewegt“. Eine Auswahl der schönsten Einsendungen werden seit Montag in einer Woche des Windes präsentiert.<b><br /></b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Von April bis Mai hatten Windfreunde aller Altersklassen die Möglichkeit mit ihren Bildern zu zeigen, wie der Wind sie bewegt. Es wurden viele kreative und schöne Fotos eingereicht, die in dieser Woche des Windes noch einmal präsentiert werden.</p> <p>Auf dem <a href="https://www.facebook.com/BWEeV">Facebook-Kanal des BWE</a> wird ab dem 9. Juni 2014 täglich ein Bild veröffentlicht und gleichzeitig in einem bunten Themenmix aus dem Bereich Wind und Windenergie informiert. Die Galerie aller eingesendeten Fotos ist <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/BWEeV/app_139875069511238 ">hier </a>einzusehen. Das Gewinnerbild wird am Global Wind Day, dem 15. Juni 2014, offiziell bekannt gegeben.</p> <p><b>Regionale Aktionen</b><br />Nicht nur online, sondern auch deutschlandweit finden wieder viele Aktionen statt – veranstaltet von Landes- und Regionalverbänden sowie Mitgliedern des BWE. Sie können sich unter <a href="http://www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a> über Veranstaltungen in Ihrer Nähe informieren oder auch eine selbst organisierte Aktion bei unserem Team anmelden.</p> <p><i>Der Global Wind Day ist ein weltweiter Aktionstag der Windenergie. Seit 2007 veranstaltet die European Wind Energy Association (EWEA) diesen Tag jährlich am 15. Juni gemeinsam mit dem Global Wind Energy Council (GWEC) und den Windenergie-Verbänden der Länder. Weitere Informationen zu den weltweiten Veranstaltungen finden Sie unter </i><a href="http://www.globalwindday.org"><i>www.globalwindday.org</i></a><i> </i></p> </div> </div> </div> Internationales Verband Windenergie Windkraft Wed, 11 Jun 2014 10:40:30 +0000 3220 at http://www.wind-energie.de Rote Karte für die Energiewendeblockade http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/rote-karte-fuer-die-energiewendeblockade <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist mit seiner 10H-Windkraftblockade jüngst durch die Expertenanhörung im Bundestag und die Ablehnung durch den Bundesrat in die Defensive geraten. Der BWE will diese positiven Entwicklungen im Interesse einer sachlichen Politik nutzen und den Druck in der Frage der Abstandregelung erhöhen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="794" height="556" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/rote-karte-fuer-die-energiewendeblockade/20140610-rote-karte.jpg?1402392783" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon auf&nbsp; der Großdemonstration am 10. Mai in Berlin zeigte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie,&nbsp; gemeinsam mit Tausenden Menschen Horst Seehofer die Rote Karte. Um den Druck auf die Bayerische Landesregierung zu erhöhen hat der BWE nun 30.000 weitere Rote Postkarten in Umlauf gebracht sowie eine eCard-Aktion gestartet, um den Postkasten von Ministerpräsident Seehofer in den kommenden Tagen zu fluten.</p> <p>Auf Drängen der Bayerischen Landesregierung soll es zu einer Gesetzesänderung im Baugesetzbuch kommen, die den Ausbau der Windenergie an Land massiv gefährdet. Ministerpräsident Seehofer fordert konkret für Bayern, dass der Mindestabstand einer Windkraftanlage zu einem Wohngebiet vergrößert wird – und zwar auf das zehnfache der Höhe der Anlage. Das entspricht einem Ausbaustopp für die preiswerte und saubere Windenergie im Freistaat.</p> <p>Mit dem Gesetzesvorstoß wird in ein bewährtes gesetzliches Regelwerk eingegriffen. Die angedachten Änderungen des Baugesetzbuches kollidieren mit den Planungsrechten der Kommunen und werfen massive verfassungsrechtliche Probleme auf. Auch die geschaffene Akzeptanz würde mit der Länderöffnungsklausel untergraben. Das alles steht im absoluten Gegensatz zur Energiewende, die einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung hat und allein durch die Windbranche Arbeit für 11.900 Menschen in Bayern schafft.</p> <p>Deshalb schicken der BWE sowie Mitglieder und Partner ihre unterschriebenen Rote Karten an Seehofer und zeigen damit deutlich, was sie von seiner Politik halten. Die Karten können im 10er, 20er oder 50er-Pack bei Michael Schmidt&nbsp; bestellt werden. E-Mail: <strong><a href="mailto:m.schmidt@wind-energie.de">m.schmidt@wind-energie.de</a></strong></p> <p>Es gibt zudem die Möglichkeit, mit nur einem Mausklick eine<strong> <a target="_blank" href="http://www.windbewegt.de/news/rote-karte-fuer-horst-seehofer/ ">eCard-Version</a></strong> zu versenden.</p> <p>Download: <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/planung/bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf">Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Wohnnutzungen </a></p> <p></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Tue, 10 Jun 2014 09:35:10 +0000 3218 at http://www.wind-energie.de CDU-Küstenparlamentarier unterstützen weiteren Ausbau der Windkraft http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/cdu-kuestenparlamentarier-unterstuetzen-weiteren-ausbau-der-windkraft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion tagte heute gemeinsam mit Vertretern des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Der Präsident des BWE, Hermann Albers, hob dabei die immer größer werdende wirtschaftliche Bedeutung der Windbranche hervor, in der aktuell rund 137.800 Menschen Beschäftigung finden (119.000 onshore und 18.800 offshore) und allein im onshore-Bereich eine <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> von fast 11 Milliarden Euro erzeugen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3508" height="3017" title="Hermann Albers, Präsident des BWE und Dr. Philipp Murmann, MdB, Vorsitzender des AK Küste" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/cdu-kuestenparlamentarier-unterstuetzen-weiteren-ausbau-der-windkraft/20140605-ak-kueste-bwe.jpg?1401976113" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Bis 2020 wird die Beschäftigtenzahl im gesamten Bereich der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> auf 500.000 steigen. Damit sind wird dann eine der Leitbranchen der deutschen Wirtschaft“ so Albers.</p> <p>Der Grund für diese positive Entwicklung liege vor allem in den richtigen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien, so der Vorsitzende des Arbeitskreises Küste, Philipp Murmann, und ergänzte „vor allem die hohe Exportquote von 67% zeigt, dass deutsche Qualität im Ausland stark nachgefragt wird. Um unser heimisches Know-How und die Effizienz weiter zu verbessern, wollen wir den Ausbau der Windkraft auch in Zukunft voranbringen – ohne Verbraucher und Unternehmen zu stark zu belasten.“ Schon jetzt dringen chinesische Hersteller in den Windmarkt in Südosteuropa – unterstützt durch günstige Finanzierungsmodelle von chinesischen Staatsbanken. „Diese Entwicklung müssen wir aufmerksam verfolgen“, betonte Murmann.</p> <p>Strittig in der Diskussion zwischen BWE und den Küstenabgeordneten war die Frage der Länderöffnungsklausel. Während der Windverband dadurch die Ausbauziele als gefährdet ansieht, waren die Parlamentarier überzeugt, dass dies kaum praktische Auswirkungen haben werde.</p> <p>Einig war man sich dagegen hinsichtlich des für 2017 geplanten Ausschreibungsmodells für Erneuerbare Energie-Anlagen. Dies müsse sehr sorgfältig geplant werden, hob Philipp Murmann hervor. „Schließlich wollen wir dadurch den Wettbewerb fördern, aber nicht die Vielfalt der Akteure einschränken. Unsere Energiewende braucht Akzeptanz und das schaffen wir vor allem dadurch, wenn sich auch in Zukunft Bürger direkt, zum Beispiel über Energiegenossenschaften, daran beteiligen können“, hob der schleswig-holsteinische Abgeordnete abschließend hervor.</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Potenziale Regionale Wertschöpfung Windenergie Wirtschaft Thu, 05 Jun 2014 13:53:34 +0000 3215 at http://www.wind-energie.de Regionale Wirtschaft im Aufwind http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/regionale-wirtschaft-im-aufwind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE). <br />Berlin. Die Energie-Kommune Dornum bringt sich für den Klimaschutz ein und stärkt damit die regionale Wirtschaft. <br />Die Nutzung der Windenergie ist für das niedersächsische Dornum zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Die mehr als 80 Windenergieanlagen werden von Landwirten und Windmüllern aus der Region betrieben und im eigenen Landkreis wurden viele dieser Anlagen hergestellt. Im Mai wird Dornum von der AEE als Energie-Kommune ausgezeichnet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energie aus Windkraft gehört hier in Ostfriesland schon lange dazu“, bestätigt Dornums Bürgermeister Michael Hook. „Während Segelboote den Wind ausschließlich zur Fortbewegung und Windmühlen zum Mahlen des Korns nutzten, bietet der in den modernen Windenergieanlagen erzeugte Strom eine Vielzahl von Möglichkeiten: Sei es zur Nutzung von Haushaltsgeräten, von Unterhaltungselektronik, zur Produktion von Gütern oder zum Betanken von Elektromobilen.“</p> <p>Die knapp 4.500 Menschen in der niedersächsischen Gemeinde Dornum blicken auf einen jahrhundertedauernden Kampf mit den Naturgewalten zurück. Trotz der Anstrengungen im Deichbau erlebten die Ortschaften zwischen Neßmer- und Dornumersiel in vielen Sturmfluten die zerstörerische Kraft von Wind und Wasser. Dass die Naturkräfte auch dem Nutzen der Menschen dienen können, gehörte dabei genauso zu den Traditionen dieses Landstrichs. Die Segelhäfen und die Dornumer Bockwindmühle aus dem Jahr 1626 zeugen von dieser Geschichte mit und am Wind.</p> <p>„Die meisten der Windenergieanlagen werden von Landwirten und Windmüllern aus der Region betrieben und sogar hier in Ostfriesland, in den Werken Aurich gebaut“, meint Bürgermeister Hook. „Damit sorgen die Windparks nicht nur für saubere Energie, sondern auch für kommunale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in unserer Region.“</p> <p>Ein Windrad mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 2 Megawatt allein kann fast 3 Millionen Euro an kommunaler Wertschöpfung während eines zwanzigjährigen Betriebs auslösen. Für eine ländliche Region wie Dornum eröffnen solche ökonomischen Impulse Handlungsspielräume. Geld, welches sonst dem Wirtschaftskreislauf der Kommune entzogen würde, bleibt in Form von Einkommen, Steuern und Gewinn vor Ort. Wie schon seit Jahrhunderten ermöglicht die Windenergie den Menschen am Deich auch jetzt wieder ihr Auskommen.</p> <p>„Dank der bisherigen Gesetzgebung wurden in Dornum lokale Investitionen in eine dezentrale Energieversorgung ermöglicht“, bekräftigt Bürgermeister Hook. „Ohne entsprechende Anreize und Garantien wird es für regionale Akteure immer schwieriger, Energieprojekte umzusetzen.“<br />Einen ausführlichen Bericht zu Dornum finden Sie auf dem AEE-Infoportal: <a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de">www.kommunal-erneuerbar.de</a>.</p> <p><strong>Pressekontakt: </strong><br />Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> e.V., Benjamin Dannemann <br />Tel: 030 200535 47,&nbsp; Mail: <a href="mailto:b.dannemann@unendlich-viel-energie.de">b.dannemann@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Windenergie Fri, 30 May 2014 12:14:08 +0000 3205 at http://www.wind-energie.de BWE Fachtagung zur EEG Novelle http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bwe-fachtagung-zur-eeg-novelle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die geplanten Veränderungen am Erneuerbaren-Energien-Gesetz werden Folgen haben: Sei es der Ausbaudeckel für Windenergie an Land, die neuen Vergütungshöhen oder die Stichtagsregelung. Nach Inkrafttreten der EEG-Novelle müssen sich alle Windakteure umstellen. Betreiber, Hersteller, Projektier, Stromhändler. An welchen Standorten kann in Zukunft noch ausgebaut werden und unter welchen finanziellen Prämissen?</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Antworten auf diese Fragen und Lösungsvorschläge für die neuen Projektherausforderungen hören die Teilnehmer der BWE Fachtagung des Jahres „Die EEG-Novelle und die Folgen für die Windenergie an Land“.</p> <p>Viel Aufmerksamkeit wird der Vortrag von Markus Wessel-Ellermann, Geschäftsleitungsmitglied der Commerzbank AG, erhalten: Das Publikum bekommt einen vergleichenden Einblick in die Finanzierungsanforderungen von Windenergieprojekten an Küsten- und Binnenlandstandorten. Ebenso wichtig werden die Fragen sein, ob die Finanzierungskosten durch die verpflichtende Direktvermarktung steigen und welche neuen Sicherheiten Betreibern und Stromhändlern abverlangt werden.<br /> Generell treibt die Windbranche die Frage um, wie sich die Direktvermarktung von Windstrom weiterentwickeln wird. Daniel Hölder, Leiter Energiepolitik bei Clean Energy Sourcing, stellt neue Stromprodukte für Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden vor und beantwortet die Frage, welche Zukunft die Windstromvermarktung in räumlicher Nähe hat.</p> <p>Daran anknüpfend wird diskutiert, ob sich für die Windbranche neue Geschäftsmodelle durch Systemdienstleistungen ergeben. Hier geht René Eggemeyer von der ALSTOM Grid auf verschiedenste Optionen wie Frequenzstützung, <abbr title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term293" title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten.">Regelenergie</a></abbr> und <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> ein. Wie müssen diese Systemdienstleistungen vergütet werden und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Windenergie?</p> <p>Auch ein scheinbar formelles Thema kommt nicht zu kurz: So führt Peter Stratmann, Referatsleiter bei der Bundesnetzagentur, in das Anlagenregister ein und stellt die künftigen Informationspflichten von Windenergieanlagenbetreibern dar.</p> <p>Am Ende der Fachtagung steht ein brisanter Punkt: Ausschreibungsmodelle und ihre Funktionsweise. Dr. Patrick Graichen, Direktor der Agora Energiewende, verschafft den Teilnehmern einen Überblick, welche Pilotprojekte in Deutschland angedacht sind und welche Argumente für und gegen Ausschreibungen in der Windenergie sprechen.</p> <p>Ziel der BWE Fachtagung ist es, alle wichtigen Branchenakteure der Windenergie zusammenzuführen und Lösungsmöglichkeiten für die neuen Herausforderungen kontrovers zu diskutieren. Dabei soll der erholsame Part nicht zu kurz kommen: Auf einer abendlichen Schifffahrt über die Spree in Berlin werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, in geselliger und entspannter Atmosphäre ihre Gespräche fortzuführen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=EEG-Novelle&amp;utm_campaign=VA-14-03-01">BWE Fachtagung EEG-Novelle. Die Folgen für die Windenergie an Land</a><br /> Datum: 27. – 28. August 2014<br /> Ort: Berlin</p> <p>Die Stellungnahme des BWE zum Referentenentwurf der EEG-Reform:<br /> <a href="http://www.eeg-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/03/20140312-bwe-stellungnahme-eeg-referentenentwurf.pdf">www.eeg-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/03/20140312-bwe-stellungnahme-eeg-referentenentwurf.pdf </a></p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen" title="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p>Kontakt:<br /> Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br /> Bundesverband WindEnergie e.V.<br /> Service Hotline: 030 / 20 164 222<br /> E-Mail: <a href="http://www.eeg-aktuell.de/2014/05/bwe-fachtagung-zur-eeg-novelle/seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a><br /> Weiterführende Informationen</p> </div> </div> </div> EEG Finanzierung Planung Recht Windenergie Tue, 27 May 2014 14:01:07 +0000 3203 at http://www.wind-energie.de Schleswig-Holstein: 100 Prozent Versorgung mit Ökostrom in Aussicht http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/schleswig-holstein-100-prozent-versorgung-mit-oekostrom-aussicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 21. Mai stellte Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) eine durch sein Ministerium in Auftrag gegebene Studie der Pöyry Deutschland GmbH vor, die das Potenzial der Erneuerbaren Energien und eine Prognose der zu erwartenden Erzeugungsleistung in Schleswig-Holstein zum Gegenstand hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Ausbauprognose wurde auf Basis der aktuell ausgewiesenen Windeignungsgebiete und der noch verbliebenen Weißflächen, bereits beantragter Projekte sowie des zu erwartenden Repowerings erstellt. Für das Repowering kommen 897 Anlagen, die bis 2023 eine Betriebszeit von 20 Jahren erreicht haben werden in Frage. Sie haben eine gemeinsame installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1,1 GW und können durch 2,5 GW ersetzt werden, was weit mehr als eine Verdopplung der Leistung auf gleicher Fläche bedeutet.</p> <p>Die Schwerpunkte des Zubaus liegen in den Kreisen Ostholstein, Nordfriesland, Dithmarschen, Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde. Die Prognose bezieht auch Erkenntnisse aus der historischen Entwicklung, mögliche begrenzende Faktoren durch Technik, Wirtschaft oder Politik und die zu erwartende Steigerung der mittleren Anlagenleistung mit ein. So leistete eine durchschnittliche WEA im Jahr 1995 500 KW. 2023 werden es 3,3 MW sein.</p> <p>Minister Habeck stellte fest, dass Schleswig-Holstein in diesem Jahr den Strombedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken kann, wenn es sich um ein mindestens durchschnittliches Windjahr handelt. Er rechnet damit, in den nächsten zehn Jahren den Anteil der Erneuerbaren Energien am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> auf mindestens 300 Prozent zu steigern. Damit würde Schleswig-Holstein als führender Windenergiestandort einen Anteil von rund 8 Prozent der Stromnachfrage in Deutschland abdecken.</p> <p>Um mit dem hohen Tempo der Energiewende in Schleswig-Holstein mithalten zu können, haben die Behörden in Schleswig-Holstein das Personal zur Bearbeitung von Genehmigungsanträgen bereits aufgestockt.</p> <p>Die Studie und die daraus resultierenden Ausbauerwartungen werden auch Grundlage für die weiteren Netzausbauplanungen der Bundesnetzagentur sein. "Die Daten zeigen, dass die Planungen auf einem guten Weg sind. Es muss immer gelten: So viel Netzausbau wie nötig, so wenig wie möglich", betonte Habeck.</p> <ul> <li><strong><a target="_blank" href="http://www.schleswig-holstein.de/Energie/DE/Energiewende/Ziele/analyse1__blob=publicationFile.pdf">Link zur Studie</a>&nbsp; </strong></li> </ul> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Onshore Potenziale Repowering Windenergie Mon, 26 May 2014 08:25:19 +0000 3202 at http://www.wind-energie.de Noch vier Monate bis zur Premiere: Bundesminister Gabriel eröffnet internationale Leitmesse der Windbranche in Hamburg http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/noch-vier-monate-bis-zur-premiere-bundesminister-gabriel-eroeffnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der Hamburg Messe. WindEnergy Hamburg – The global on- &amp; offshore expo - Vom 23. bis 26. September 2014 auf dem Gelände der Hamburg Messe. In fast genau vier Monaten schaut die Windbranche weltweit auf Hamburg: Vom 23. bis 26. September hat die WindEnergy Hamburg auf dem Gelände der Hamburg Messe Premiere. „Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, wird die WindEnergy Hamburg eröffnen. </p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das unterstreicht die Bedeutung der Leitmesse als globale Plattform für die Windbranche – onshore wie offshore“, betonte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress, am Donnerstag bei der Vorab-Pressekonferenz in der Windmetropole Hamburg. Rund 1000 Aussteller aus mehr als 30 Ländern präsentieren vier Tage lang auf insgesamt 65 000 Quadratmeter Fläche ihre Neuheiten und Dienstleistungen. In mehr als 15 Nationenpavillons haben sich Branchen-Unternehmen verschiedener Länder zusammengeschlossen. Dabei präsentieren sich Windenergie-Märkte von Dänemark bis zu den USA und China. Darüber hinaus werden zur Leitmesse im September zahlreiche Besucherdelegationen erwartet, unter anderem aus Brasilien und Japan.</p> <p>„Die Branche wird auf der WindEnergy Hamburg eindrucksvoll zeigen, wie sie zu innovativen Lösungsansätzen für eine nachhaltige Energieversorgung beiträgt“, so Aufderheide. Die Innovationskraft der Hersteller wie Zulieferer war eines der Hauptthemen der Vorab- Pressekonferenz. Im Fokus standen Neuentwicklungen, die die Stromgewinnung durch Windenergie an Land wie auf dem Meer noch effizienter machen. „Die Windindustrie ist bekannt dafür, vom technologischen Fortschritt getrieben zu sein“, sagte Andreas Nauen, Vorsitzender der Windbranche im VDMA und Vorstandsvorsitzender von Senvion. Angesichts von Studien zum Kostensenkungspotenzial wisse man, welcher Weg zu gehen sei.</p> <p>Volker Malmen, Kaufmännischer Geschäftsführer von Dong Energy in Deutschland, wies auf die wichtige Rolle der <abbr title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term222" title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen.">Offshore-Windenergie</a></abbr> hin: „Ein vermehrter Einsatz von Offshore-Windenergie führt wegen der Stetigkeit zu einem hohen <abbr title="Der Energieergtrag beschreibt die erzeugte elektrische Energie über einen bestimmten Zeitraum. Da Energieerzeugungsanlagen nicht immer in ihrer Nennleistung laufen können, wird ihr Energieertrag durch multiplizieren von durchschnittlich erbrachter elektrischer Leistung mit der Zeit, in der diese Leistung erbracht wurde, ermittelt."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term253" title="Der Energieergtrag beschreibt die erzeugte elektrische Energie über einen bestimmten Zeitraum. Da Energieerzeugungsanlagen nicht immer in ihrer Nennleistung laufen können, wird ihr Energieertrag durch multiplizieren von durchschnittlich erbrachter elektrischer Leistung mit der Zeit, in der diese Leistung erbracht wurde, ermittelt.">Energieertrag</a></abbr> und zusätzlich zu geringeren Systemkosten. Denn durch diese Stetigkeit sind systemische Einsparungen bei Speicherung und Ausgleichsenergie in erheblichem Umfang möglich.“ Als Beispiele für Neuentwicklungen für den Offshore-Bereich führte Malmen an: „Neben den größeren Turbinen mit erhöhten Erträgen sind es vor allen Dingen Innovationen in der Installation von Großkomponenten. So arbeiten wir auch an neuen Fundamenttypen, die Installationskosten senken sollen.“ Andreas Nauen hob grundsätzlich die Bedeutung von Offshore in Ergänzung von Onshore-Energie hervor: „Bei Volllaststunden und besten Windbedingungen, wie wir sie in der deutschen Nordsee vorfinden, ist die Energie, die wir produzieren, vergleichbar mit der eines Heizkraftwerkes. Solche perfekten Bedingungen nicht zu nutzen, das wäre, als würde Saudi-Arabien kein Öl fördern.“</p> <p>Auch die Zulieferindustrie treibe, als enger Partner der Hersteller, weltweit Innovationen mit Blick auf nachhaltige Kostensenkungen und eine stetige Verbesserung der Verfügbarkeit der Anlagen voran, so Leopold Greipl, Geschäftsführer AG Windindustrie VDMA. Beispiele seien unter anderem neuartige Condition-Monitoring Systeme, Sensoren, Steuerungskonzepte oder auch Schmiersysteme.</p> <p>Zentrale Themen werden während der WindEnergy Hamburg auch die Energiewende am führenden Technologiestandort Deutschland und die wichtige Rolle der Windenergie bei ihrer Umsetzung sein. „Viele Länder schauen auf Deutschland und beobachten, wie diese hochentwickelte Industrie die Energiewende samt Atomausstieg stemmt“, sagte Greipl. Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE), unterstrich: „Hamburg wird der Politik in Deutschland noch einmal sehr eindrucksvoll vor Augen führen: Die Windenergie an Land ist der preiswerte Leistungsträger der Energiewende.“ Damit Wind in Europa insgesamt gute Zukunftsperspektiven hat, hält er verbindliche und ambitionierte Klimaschutzziele für die Länder für erforderlich. Außerdem gelte es, „die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten aus unsicheren Regionen zu stoppen“, so Albers. Dies stärke gleichzeitig die Wertschöpfungskette in Europa.</p> <p>Auch die Speicherung von Windstrom wird auf der Leitmesse ein wichtiges Thema sein: Auf der parallel zur WindEnergy Hamburg veranstalteten H2Expo werden Ansätze für die Integration der Erneuerbaren in den Energiemarkt gezeigt, die Lösungen im Bereich Speicherung und Mobilität bieten. Darüber hinaus bietet die Leitmesse zahlreiche Informations- und Networking- Möglichkeiten. Auf dem „Forum“ in Halle B6 gehen Experten in Fachvorträgen auf die aktuellen Branchenthemen ein. Um Job- und Karrierechancen in der Windindustrie geht es beim Recruiting Day am Freitag, 26. September. Weitere Programmpunkte stehen im Internet unter <a href="http://www.windenergyhamburg.com" title="www.windenergyhamburg.com">www.windenergyhamburg.com</a></p> <p><strong>WindEnergy Hamburg </strong></p> <p>Von 23. bis 26. September 2014 findet in Hamburg die internationale Leitmesse der Windenergie- Branche statt. Zur WindEnergy Hamburg werden mehr als 1000 Aussteller aus aller Welt erwartet, die ihre Neuheiten präsentieren. Die internationale Leitmesse für die On- und Offshore- Windbranche wird alle zwei Jahre auf dem Gelände der Hamburg Messe veranstaltet. Vom 15. bis 18. September 2015 wird darüber hinaus die Windmesse mit Fokus auf den nationalen Markt in Husum stattfinden. Die HUSUM Wind wird ebenfalls im zweijährlichen Turnus gemeinsam ausgerichtet. Mitten im Windpionierland der deutschen Nordseeküste sorgt der traditionsreiche Treffpunkt für den intensiven Austausch der Branche und schafft praxisorientierten Mehrwert. <br />Weitere Informationen finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.windenergyhamburg.com">windenergyhamburg.com</a> und <a target="_blank" href="http://www.husumwind.com">husumwind.com</a></p> <p>Pressekontakt: Gudrun Blickle, Tel: +49 (0)40-3569-2442, <a href="mailto:gudrun.blickle@hamburg-messe.de">gudrun.blickle@hamburg-messe.de</a></p> </div> </div> </div> Offshore Onshore Unternehmen Windenergie Wirtschaft Thu, 22 May 2014 15:39:13 +0000 3201 at http://www.wind-energie.de Europawahl am 25. Mai - für Klimaschutz und Versorgungssicherheit http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/europawahl-am-25-mai-fuer-klimaschutz-und-versorgungssicherheit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Ergebnis der Europawahl am 25. Mai wird Einfluss auf die Leitlinien zukünftiger europäischer Energie- und Umweltpolitik nehmen. Bei den CO2-Minderungsvorhaben sowie verbindlichen Ausbauzielen für Erneuerbare ist eine ambitioniertere Politik nötig, wie Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des BWE und der EREF (European Renewable Energies Federation), betont.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir rufen dazu auf, an der Europawahl teilzunehmen und ein starkes Europäisches Parlament zu wählen. Gerade erleben wir mit dem Konflikt in der Ukraine, wie problematisch die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten aus unsicheren Regionen ist. Deshalb brauchen wir ein starkes Europa, welches durch einen klaren Rahmen die Energiewende unterstützt und den Klimaschutz nicht verwässert. Wenn weniger Geld für Kohle, Gas und Öl ins Ausland fließt, stärkt dies zugleich die Wertschöpfungsketten in Europa und senkt die Energiekosten für alle.“</p> <p>Die eigenständige Versorgung Europas mit Energie zu bezahlbaren Preisen zu sichern, ist ein Ziel des zu schaffenden europäischen Energiebinnenmarkts, was auch eine Abkehr vom Import fossiler Ressourcen bedeuten kann. Der Ausbau und die Systemintegration Erneuerbarer Energien, die dezentral Strom und Wärme liefern und flexibel gespeichert werden können, ist eine der drängenden Aufgaben der europäischen Energiewende. Europas Energieinfrastruktur sollte in Zukunft sowohl den grenzenlosen Stromhandel als auch direkten, lokalen Verbrauch von grünem Strom ermöglichen. Gleichzeitig müssen Marktinstrumente wie der Handel mit Zertifikaten für klimaschädliche Emissionen wieder auf die Beine gestellt werden.</p> <p>Wer sich mit der Wahlentscheidung noch schwer tut, kann sich Unterstützung u. a. beim <i>Wahl-O-Mat</i> der Bundeszentrale für politische Bildung holen.</p> <p>Lesen Sie auch das <a target="_blank" href="http://www.neueenergie.net/politik/europa/eine-richtungsentscheidung-fuer-die-naechsten-zehn-bis-15-jahre">‚neue energie‘-Interview</a> mit luxemburgischen EU-Parlamentarier Claude Turmes.Europawahl am 25. Mai</p> </div> </div> </div> Emissionshandel Energiepolitik Europa Thu, 22 May 2014 13:14:56 +0000 3200 at http://www.wind-energie.de Ausschreibungen machen Energiewende teurer http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ausschreibungen-machen-energiewende-teurer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Ausschreibungen sind kein geeignetes Mittel, den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und kostengünstiger zu gestalten als bisher. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (izes) im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), das gestern in Berlin vorgestellt wurde.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ausschreibungen verursachen sowohl für die staatliche Verwaltung als auch für die teilnehmenden Unternehmen erheblichen Mehraufwand und höhere Kosten“, sagte Prof. Dr. Uwe Leprich, wissenschaftlicher Leiter des izes, bei der Vorstellung. Dies wirke insbesondere auf kleinere Unternehmen abschreckend, die Strom aus erneuerbaren Quellen produzieren. Kleine und mittelgroße Anbieter hätten „mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Chance zur Marktteilnahme“, heißt es in dem Gutachten.</p> <p>BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk sagte: „Gerade angesichts der schlechten Erfahrungen mit Ausschreibungen im Ausland, die das izes-Gutachten nachzeichnet, verstehen wir nicht, warum Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dieses Instrument mit soviel Nachdruck durchsetzen will.“ Wenn Gabriel darauf verweise, dass die EU-Kommission die Einführung von Ausschreibungen bis 2017 fordere, nutze er die EU-Vorgabe innenpolitisch, nachdem er sich selbst in Brüssel für Ausschreibungen stark gemacht habe. Zudem setze er nicht einmal die Brüsseler Bagatellgrenze von 1 Megawatt&nbsp; für Photovoltaik-Anlagen um.</p> <p>Falk hob einige Ergebnisse des izes-Gutachtens besonders hervor: In den Niederlanden wurden viele Erneuerbaren-Anlagen selbst Jahre nach der Ausschreibung nicht gebaut, weil die Unternehmen zu niedrige Gebote abgegeben hatten, um sich den Zuschlag zu sichern. Mangels wirksamer Strafzahlungen waren sie auch nicht dazu gezwungen, die zugesagten Projekte zu realisieren. Auch in Brasilien ist die Umsetzungsrate enttäuschend, obwohl eine staatliche Förderbank sehr günstige Finanzierungskonditionen bietet. In Frankreich fiel auf, dass die Ausschreibungen für Photovoltaik (PV) im sonnenverwöhnten Süden des Landes Vergütungen ergaben, die mehr als 3 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> höher lagen als die PV-Vergütungen nach dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz. „Ausschreibungen dienen nur dazu, die deutschen Stromkonzerne zurück ins Spiel zu bringen“, resümierte Falk.</p> <p>Robert Neumann, Vorstand BürgerEnergie Buxtehude eG, sagte bei der Veranstaltung, Ausschreibungen würden zu hohen Risikoaufschlägen bei der Finanzierung führen. Dadurch würden sich viele Genossenschaften nicht einmal an Pilotprojekten beteiligen. „Die Akteursvielfalt, die die deutsche Energiewende bislang auszeichnet, wäre in Gefahr“, warnte Neumann.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/IZES2014-05-20BEE_EE-Ausschreibungen_Endbericht.pdf">izes-Studie herunterladen</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Erneuerbare Energien Finanzierung Windenergie Wed, 21 May 2014 12:28:36 +0000 3196 at http://www.wind-energie.de Gegner oder Befürworter der Erneuerbaren? http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kommunalwahl in Brandenburg und Wahl zum Europa-Parlament am 25. Mai 2014: BWE-Wahlprüfsteine zu energiepolitischen Positionen</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. Mai 2014 findet in Brandenburg die Kommunalwahl statt. Zu diesem Anlass befragte der Bundesverband WindEnergie Berlin-Brandenburg die Spitzenkandidaten für die brandenburgischen Kreistage und Stadtverordnetenversammlungen nach ihren energiepolitischen Positionen und Zielsetzungen. Besonders interessierte ihr persönlicher Einsatz für die erneuerbaren Energien. Dies sind die Antworten, die uns erreichten.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-kommunalwahl.pdf" class="file-link" title="Auswertung der Fragen zur Kommunalwahl">Auswertung der Fragen zur Kommunalwahl</a></p> <p>Ebenfalls am 25. Mai 2014 wird auch das Europäische Parlament neu gewählt. Grund genug, auch die aussichtsreichsten Kandidaten aus Berlin und Brandenburg nach ihren energiepolitischen Standpunkten zu befragen. Diese Antworten wurden an uns zurückgesandt.</p> <p><span class="file-link"><a href="/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-europawahl.pdf" class="file-link" title="Auswertung der Fragen zur Europawahl">Auswertung der Fragen zur Europawahl</a></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-kommunalwahl.pdf" type="application/pdf; length=195784" title="auswertung-kommunalwahl.pdf">Auswertung der Fragen zur Kommunalwahl</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-europawahl.pdf" type="application/pdf; length=252384" title="auswertung-europawahl.pdf">Auswertung der Fragen zur Europawahl</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Europa Windenergie Tue, 20 May 2014 12:19:51 +0000 3195 at http://www.wind-energie.de Sächsische Gesetzesinitiative zu Abständen von Windenergieanlagen zu Staats- und Kreisstraßen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/saechsische-gesetzesinitiative-zu-abstaenden-von-windenergieanlagen-zu <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In dieser Woche wird die Landesregierung Sachsen eine Initiative in den Bundesrat einbringen, die eine Änderung des Bundesfernstraßengesetzes vorsieht. Der vorliegende Entwurf sieht einen grundsätzlichen Abstand von Windenergieanlagen zum Fahrbahnrand von 150 Metern vor. Soweit die Anlagen eine größere Gesamthöhe als 150 Meter aufweisen, muss der Abstand mindestens der Gesamthöhe entsprechen. Existiert an Anlagen keine Vorrichtung zum Schutz vor Eisabwurf, soll der Abstand auf mindestens 400 m ausgeweitet werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Sachsens einseitiges Vorgehen gegen die preiswerteste erneuerbare Energie treibt eine neue Blüte. Gekoppelt mit den durch Bayern und Sachsen auf den Weg gebrachten pauschalen größeren Abständen zu Bebauungen ist dies ein erneuter Schlag gegen die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung. Wer die Flächen für die Windenergie immer weiter beschneidet, gefährdet die Energiewende“, kommentiert BWE-Geschäftsführer Henning Dettmer. Zudem gäbe es mit der Handreichung der Bund‐Länder‐Initiative Windenergie zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrassen bereits ein vernünftiges Regelwerk.</p> <p>Begründet wird die Initiative mit Gefahren, die von Windenergieanlagen ausgehen wie Eisabwurf, Bränden in der Gondel oder der Ablenkung von Autofahrern. Vorwände, wie der Bundesverband Windenergie feststellt. Bereits heute legen Genehmigungsbehörden in besonders betroffenen Gebieten in der Baugenehmigung fest, dass Eisdetektoren zum Einsatz kommen müssen. Die Anlagen müssen dann vor Ort kontrolliert und manuell wieder angeschaltet werden, nachdem festgestellt wurde, dass kein Eisansatz mehr besteht. Brände sind ein äußerst seltenes Ereignis. 2013 gab es bundesweit sechs Brandereignisse, im laufenden Jahr waren es bisher zwei und dies bei einem aktuellen Bestand von 23.645 Windkraftanlagen, von denen erst 858 in Sachsen stehen.</p> <p>Auch der sächsische BWE-Landesvorstand Prof. Martin Maslaton stellt die Frage, ob Windenergieanlagen plötzlich die einzigen Bauten an Staats- und Kreisstraßen in Sachsen sind. Kaum vorstellbar – und doch werden sie nun auf einmal als einzige den neuen Restriktionen unterworfen. Was ist eigentlich mit Hochspannungsfreileitungen?“, fragt der Energieexperte. „Und was ist mit all den anderen baulichen Anlagen an Staats- und Kreisstraßen?</p> <p><strong>Hintergrundinformationen: </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/saechsische-gesetzesinitiative-zu-abstaenden-von-windenergieanlagen-zu-staats-und-kreisstrassen/blwe-handreichung-wi-bf.pdf" class="file-link" title="Bund‐Länder‐Initiative Windenergie (BLWE), Handreichung zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrasse">Bund‐Länder‐Initiative Windenergie (BLWE), Handreichung zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrasse</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/saechsische-gesetzesinitiative-zu-abstaenden-von-windenergieanlagen-zu-staats-und-kreisstrassen/blwe-handreichung-wi-bf.pdf" type="application/pdf; length=116021" title="blwe-handreichung-wi-bf.pdf">Bund‐Länder‐Initiative Windenergie (BLWE), Handreichung zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrasse</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Windkraft Mon, 19 May 2014 11:30:40 +0000 3191 at http://www.wind-energie.de LEE NRW e.V. lädt ein zur Tagung „Recht auf Eigenversorgung“ http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/lee-nrw-ev-laedt-ein-zur-tagung-recht-auf-eigenversorgung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bürgerinnen und Bürger, kleine und mittelständische Unternehmen, Landwirte sowie Energiegenossenschaften haben in den letzten Jahren den Ausbau der Erneuerbaren Energien maßgeblich vorangetrieben und somit entscheidend zum Erfolg der Energiewende beigetragen. So befanden sich Mitte des Jahres 2013 fast 50 Prozent der in Deutschland installierten Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Hand von Privatleuten und Landwirten. Ohne deren Engagement wäre die Energiewende heute also gerade einmal „halb so weit“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durch die aktuelle EEG-Novelle wird diese breite Akteursbeteiligung jedoch stark gefährdet. Vor allem die geplante Abgabe auf selbstverbrauchten Strom aus Erneuerbaren Energien und die ersatzlose Streichung des bisherigen Grünstromprivilegs sind ein Angriff auf die dezentrale und bürgergetragene Energiewende und eine wirkliche Teilhabe der Erneuerbaren Energien am künftigen Energiemarkt.</p> <p>Vor diesem Hintergrund lädt der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (LEE) NRW e.V. am <strong>27. Mai 2014 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Haus der Technik in Essen</strong> (Hollestraße 1 - direkt gegenüber des Essener Hauptbahnhofs, Saal B) zu einer Tagung zum „Recht auf Eigenversorgung“ ein, um die Auswirkungen der Belastung von selbstverbrauchtem Strom aus Erneuerbaren Energien und die notwendigen Schritte zur Einführung eines funktionierenden Grünstrommarktes zu erörtern. </p> <p>Dabei sollen vor allem folgende Fragestellungen im Fokus stehen:</p> <ul> <li>Wie stellt sich der geplante künftige Rechtsrahmen für den Eigenverbrauch und die regionale Vermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien dar? </li> <li>Wie sind die geplanten Änderungen aus verfassungsrechtlicher Perspektive zu bewerten?</li> <li>Welche Folgen hätten die geplanten EEG-Änderungen zur Belastung des Eigenverbrauchs aus Erneuerbaren Energien für die bürgergetragene Energiewende sowie Unternehmen und Verbraucher?</li> <li>Was sind die Forderungen der regenerativen Branche hinsichtlich der künftigen Eigenversorgung und eines intakten Grünstrommarktes?</li> <li>Welche konkreten Änderungen an den aktuellen EEG-Plänen sind jetzt notwendig, damit Bürgerinnen und Bürger sowie mittelständische Unternehmen auch weiterhin Verantwortung für die Energiewende übernehmen können?</li> </ul> <p>Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Initiatoren von Bürgerenergieprojekten, Mitglieder von Energiegenossenschaften, Hersteller, Projektierer und Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen, Vertreter von Verbänden, Organisationen und lokalen Vereinen mit Bezug zur Energiewirtschaft, Mandatsträger aus Bundestag, Landtag und Kommunen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.</p> <p>Weitere Details zu der Veranstaltung sind dem unten angehängten Programm zu entnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings sind die Teilnahmeplätze begrenzt. Daher bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail (<a href="mailto:info@lee-nrw.de">info@lee-nrw.de</a>) oder telefonisch unter 0211-93676060. Gerne können Sie diese Einladung an Interessierte weiterleiten. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie am 27. Mai 2014 in Essen begrüßen zu dürfen.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/lee-nrw-ev-laedt-ein-zur-tagung-recht-auf-eigenversorgung/20140527-programm-tagung-recht-eigenversorgung.pdf" class="file-link" title="Tagungsprogramm „Recht auf Eigenversorgung“ ">Download:Tagungsprogramm „Recht auf Eigenversorgung“ </a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/lee-nrw-ev-laedt-ein-zur-tagung-recht-auf-eigenversorgung/20140527-programm-tagung-recht-eigenversorgung.pdf" type="application/pdf; length=244890" title="20140527-programm-tagung-recht-eigenversorgung.pdf">Tagungsprogramm „Recht auf Eigenversorgung“ </a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Fri, 16 May 2014 09:26:13 +0000 3189 at http://www.wind-energie.de Atom-Stiftung ist durchsichtiger Erpressungsversuch http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/atom-stiftung-ist-durchsichtiger-erpressungsversuch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Während in Berlin tausende Menschen am 10. Mai 2014 für eine nachhaltige und kostengünstige Energieversorgung durch effizienten .Energieeinsatz und erneuerbare Energiequellen auf die Straße gehen, versuchen die Betreiber der Atomkraftwerke ihre finanzielle Risikoverantwortung für <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> der Atommeiler und die atomare Endlagerung auf den Steuerzahler abzuladen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für jede Windenergieanlage muss heute bereits vor Baubeginn eine Bürgschaft für den <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> der Anlage&nbsp;&nbsp; bereitgestellt werden. Diese Kosten müssen von den heute 9,13 €/Cent pro kWh Einspeisevergütung finanziert werden.&nbsp;&nbsp; Gleiches muss auch für die konventionellen Kraftwerke gelten.&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Die Bundesregierung sollte den Versuch der Energiekonzerne, sich von den Risiken ihrer Atomaktivitäten&nbsp;&nbsp; freizukaufen, klar ablehnen. Es geht nicht an, dass die Konzerne jahrzehntelange Folgekosten der Allgemeinheit&nbsp;&nbsp; aufbürden. Gerade angesichts der ungeklärten Endlagerproblematik für den atomaren Müll braucht es eine langfristige&nbsp;&nbsp; finanzielle Verantwortung derjenigen Unternehmen, die jahrelang massive Gewinne erwirtschaftet haben", so Hermann&nbsp;&nbsp; Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, zu entsprechenden Medienberichten.&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Angesichts der Probleme der alten Stromwirtschaft ist es allerdings zwingend erforderlich, dass bilanzierte&nbsp;&nbsp; Rückstellungen für den Rückbau der Atomkraftwerke auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Hier erscheint es&nbsp;&nbsp; notwendig, dass die Bundesregierung gegebenenfalls auch gesetzgeberisch tätig wird. Dass die Konzerne ihre&nbsp;&nbsp; ungerechtfertigten Schadensersatzklagen jetzt als Druckmittel einsetzen, um das nicht mehr funktionierende&nbsp;&nbsp; Atomgeschäft loszuwerden, ist dreist. Es ist nichts anderes als der Versuch, den Staat und damit die Bürgerinnen und&nbsp;&nbsp; Bürger zu erpressen. Auch deshalb muss die Bundesregierung standhaft bleiben und die Stiftungsidee ablehnen.&nbsp;&nbsp;</p> <p>Die enormen Folgekosten der Nutzung der Atomenergie sind nach wie vor nicht zu beziffern. Deshalb ist die zügige&nbsp;&nbsp; Fortführung der Energiewende so wichtig. Die Erneuerbaren Energien sind preiswert, nachhaltig und kostentransparent.&nbsp;&nbsp; Wir stemmen heute bereits 27 Prozent des Strommarktes und sind in der Lage, die zügige Abschaltung der&nbsp;&nbsp; Atomkraftwerke zu kompensieren. Damit ersparen wir nachfolgenden Generationen enorme finanzielle Lasten“, so der&nbsp;&nbsp; Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers.&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Regionalverband Südwestfalen, Hans-Josef Becker<br />Tel.: 02904 / 70051, Mail: <a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesregierung Energiepolitik Umwelt Thu, 15 May 2014 08:19:46 +0000 3182 at http://www.wind-energie.de Tausende demonstrieren in Berlin gegen das Ausbremsen Erneuerbarer Energien http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/tausende-demonstrieren-berlin-gegen-das-ausbremsen-erneuerbarer-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. In der heißen Phase der EEG-Reform protestieren Zehntausende per Boot auf der Spree und zu Fuß im Regierungsviertel für den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien. Unter dem Motto „Energiewende nicht kentern lassen!“ schließen sich Naturschützer, Bürger, Mittelstand und Unternehmer zusammen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="626" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/tausende-demonstrieren-berlin-gegen-das-ausbremsen-erneuerbarer-energien/demo-20140510-mg-6944.jpg?1399892414" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind Klimaschützer Nummer eins in Deutschland. Und sie sind mittlerweile teils günstiger, teils auf demselben Kostenniveau wie Atom- und Kohlekraftwerke. Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) drückt die Bundesregierung beim Ausbau der Erneuerbaren jedoch kräftig auf die Bremse. „Bislang ging die Energiewende stark von den Bürgern aus. 84 Prozent der Deutschen möchten am liebsten direkt mit Ökostrom aus der Region versorgt werden, wie eine&nbsp; repräsentative TNS Emnid-Umfrage belegt. Wenn die Bundesregierung nun das Grünstromprivileg streicht, wird die Stromlieferung aus heimischen EEG-Anlagen in vielen Fällen unwirtschaftlich“, warnt Dr. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie, der dadurch die Akzeptanz der Energiewende bedroht sieht.</p> <p>Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft: <br />„Wer Solarenergie-Nutzer künftig abkassieren will und Klimasünder gleichzeitig in großem Stil entlastet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die geplante „Sonnen-Steuer“ soll die Energiewende abwürgen. Wir dürfen keinesfalls zulassen, dass sie das Licht der Welt erblickt. Die Politik darf Bürger und Unternehmen nicht daran hindern, ihre Energieversorgung umweltfreundlich selbst in die Hand zu nehmen. Sie sollte sie vielmehr tatkräftig dabei unterstützen.“</p> <p>Horst Seide, Präsident des Fachverbandes Biogas:<br />„Dass die Energiewende nur im Konzert aller Formen Erneuerbarer Energie umsetzbar ist, hat die Regierung bei ihrem EEG-Reformvorschlag aus den Augen verloren. Die flexible Bioenergie spielt eine entscheidende Rolle, fluktuierende Energieträger wie Sonnen- und Windenergie auszugleichen. Dennoch will die Bundesregierung der Bioenergie mit der EEG-Novelle an den Kragen. Dass sie ausgerechnet hier radikal streichen will, legt die Vermutung nahe, dass hier ein potentieller Konkurrent für den Kohlestrom zerstört werden soll. Ohne den Neubau von Biogasanlagen in Deutschland verliert die Branche den heimischen Markt und damit auf Dauer die notwendige Innovationskraft, um auch im Exportgeschäft konkurrenzfähig zu bleiben.“</p> <p>Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie:<br />„Wir warnen davor, dass die Energiewende mit dem Gesetzentwurf der Regierung deutlich an Tempo verlieren wird. Das Vorgehen gegen preiswerte und bereits heute gegenüber neuen Kohle- und Gaskraftwerken konkurrenzfähige Energieformen wie die Windenergie untergräbt die Ausbauziele der Bundesregierung. Wir wehren uns gegen Ausschreibungen, weil wir wollen, dass die Energiewende weiter von Mittelstand und Bürgerenergie geprägt ist und nicht anonyme Finanzinvestoren entscheiden. Die bisherigen Erfahrungen mit Ausschreibungen sind in anderen Ländern durchweg negativ, da dieses System zu höheren Kosten führt. Wie diese angesichts des deutschen Planungsrechts überhaupt rechtssicher zu gestalten sind, ohne dabei die Akzeptanz vor Ort zu untergraben und eine Beteiligung von Bürgern und Kommunen an den Projekten zu ermöglichen, ist völlig offen.“</p> <p>Dr. Erwin Knapek, Vorsitzender des Wirtschaftsforums Geothermie e.V. und Präsident des GtV-Bundesverbandes Geothermie e.V.: <br />„Mit der EEG-Reform verpasst die Bundesregierung die Chance, der grundlastfähigen Geothermie und den volatilen, witterungsabhängigen Erneuerbaren Energien eine langfristige Perspektive zu geben. Es wird dem Bundestag eine EEG-Novelle zur Diskussion vorgelegt, die auf die technologiespezifische Entwicklung der Tiefengeothermie praktisch keine Rücksicht nimmt. Wir brauchen eine an die verschiedenen Technologien angepasste Reform des EEG, welche die Geothermie und die anderen Erneuerbaren Energien gemäß ihrem technischen Stand würdigt und ihre wirtschaftliche Entwicklung nicht behindert."</p> <p>Hans-Peter Lang, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke:<br />„Wasserkraft ist eine verlässliche, speicherbare und heimische Energiequelle, die zu einem zukunftsfähigen Energiemix dazu gehört. Dieser Rolle wird die Bundesregierung mit dem EEG-Gesetzentwurf nicht gerecht. Zum einen werden die Betreiber ökologische Verbesserungen an ihren Wasserkraftanlagen, wie den Bau von Fischtreppen, nur noch sehr schwer realisieren können – ein großes Problem für wandernde Fische und andere Wasserorganismen. Zum anderen soll der Bau von neuen Anlagen gleich ganz verboten werden. Das vollkommen falsche Signal, wenn die Bundesregierung die Energiewende ernst meint, denn Wasserkraft liefert auch dann Energie, wenn nur wenig Wind- und Sonnenstrom verfügbar sind.“</p> <p>Die Demonstration wird von .ausgestrahlt, Campact, den Naturfreunden Deutschlands und dem BUND veranstaltet. Im Rahmen der Initiative Erneuerbare Energiewende Jetzt! unterstützt die Wirtschaftsbranche der Erneuerbaren Energien die Protestaktion.</p> <p>Pressefotos unter: <a target="_blank" href="http://tinyurl.com/lon7yly">http://tinyurl.com/lon7yly</a></p> </div> </div> </div> Mon, 12 May 2014 14:06:53 +0000 3159 at http://www.wind-energie.de Überarbeiteter Windatlas Bayern veröffentlicht http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ueberarbeiteter-windatlas-bayern-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwoch präsentierte die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den neuen Windatlas für Bayern, dessen Veröffentlichung von Fachleuten sowie der Windbranche seit langem erwartet wurde. Der Atlas zeigt, dass es beträchtliche Potenziale für die Nutzung der Windenergie in Bayern gibt, und widerlegt damit anders lautende Behauptungen der Landesregierung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das zentrale Planungsinstrument&nbsp; zum Ausbau der Windenergie in Bayern besteht unter anderem aus Karten, die verdeutlichen in welchen Regionen ein Ausbau sinnvoll und wirtschaftlich ist. Die positiven Erwartungen von Experten dürften berechtigt sein. In Höhenlagen wie in Oberfranken oder der östlichen Oberpfalz bläst der Wind sehr kräftig mit Windgeschwindigkeiten von sechs Metern pro Sekunde. Es gibt sehr gute, ertragreiche Standorte, die sich hervorragend für die Nutzung der Windenergie eignen. Die Süddeutsche Zeitung zitiert einen Insider der Branche, der die bisherigen Ausbauziele der Landesregierung, &nbsp;bis 2021 zwischen 1.000 und 1.500 Windräder zu errichten, eher für die unterste Grenze dessen hält, was möglich wäre.</p> <p>Online bietet der neue Atlas die Option,&nbsp; den eigenen Standort in eine Suchmaschine einzugeben, um dann im Ergebnis zu sehen, welche Windstärken dort herrschen und ob sich der Bau von Windrädern lohnen würde. Mit modernsten meteorologischen Berechnungsverfahren können die tatsächlichen Windverhältnisse an jedem Ort Bayerns wesentlich genauer erfasst werden.</p> <p>Eine weitere Neuerung ist das Planungstool ,3-D-Analyse von Windenergieanlagen‘. Es enthält neue und geplante Anlagen in 3-D-Ansicht und ermöglicht eine sehr realitätsnahe Darstellung. Die dreidimensionale Visualisierung&nbsp; erlaubt es zudem, sich anzuschauen, wie sich Windenergieanlagen in das Landschaftsbild einfügen.</p> <p>Ministerpräsident Horst Seehofer, erklärter Gegner der Windenergie, hatte die Veröffentlichung des Windatlasses hinauszögern wollen, wohl um im Vorfeld der Europawahlen eine erneute Winddebatte zu vermeiden. Ilse Aigner konnte sich demgegenüber jedoch mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung durchsetzen.</p> <p>Auch das überarbeitete bayerische Energieprogramm soll nach Auskunft der Staatsregierung bald vorliegen. Die Ausbauziele für erneuerbare Energien seien überprüft worden. Damit würde dann der Fahrplan für den Ausbau der Ökoenergien in Bayern präsentiert.</p> <p><strong><a target="_blank" href="http://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwivt/Publikationen/2014/Bayerischer-Windatlas-Maerz-2014.pdf">Link zum Windatlas </a></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Potenziale Windenergie Windkraft Thu, 08 May 2014 15:52:33 +0000 3154 at http://www.wind-energie.de Ablaufplan Demo "Energiewende nicht kentern lassen!" http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ablaufplan-demo-energiewende-nicht-kentern-lassen-0 <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" title="Ablaufplan &quot;Energiewende nicht kentern lassen!&quot;" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/ablaufplan-demo-energiewende-nicht-kentern-lassen/demoroute-10mai.jpg?1399449054" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/ablaufplan-demo-energiewende-nicht-kentern-lassen/demoroute-10mai_0.jpg" type="image/jpeg; length=490133">demoroute-10mai.jpg</a></div> </div> </div> </div> Wed, 07 May 2014 07:51:29 +0000 3148 at http://www.wind-energie.de Umweltministerkonferenz in Konstanz http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/umweltministerkonferenz-konstanz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 7. bis 9. Mai tagen die Umweltministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren von Bund und Ländern im baden-württembergischen Konstanz. Landesumweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) übernahm zu Beginn des Jahres turnusgemäß den Vorsitz der Konferenz. Themen sollen laut Agenda die Fortführung der Energiewende, Klimaschutz, Hochwasserschutz sowie Ressourceneffizienz sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Noch zu Beginn des Jahres forderten die beiden Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Horst Seehofer (CSU), in einem gemeinsamen Positionspapier die Einrichtung einer ständigen Energieministerkonferenz. Beide Landesregierungen betonten darin gemeinsame Interessen um einen „nationalen Konsens in der Energiepolitik“.</p> <p>Im Jahr 2020 will die grün-rote Landesregierung zehn Prozent der Stromerzeugung in Baden-Württemberg per Windkraft decken. Mit einem Deckel für den Ausbau der Windenergie an Land könnte das Ziel der Landesregierung aber gefährdet sein. Vor allem die Pläne der Bundesländer, die bei der Windenergie aufholen müssen, könnten durch die Neuregelungen im jährlichen Ausbau und der <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> von Windrädern zur Wohnbebauung zunichte gemacht werden.</p> <p>So sieht der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vor, für Windenergie an Land eine Länderöffnungsklausel in das Baugesetzbuch (BauGB) einzuführen. Die Länder sollen danach künftig eigenständig die Abstände von Windrädern zur Wohnbebauung bestimmen, in denen dann Privilegierungstatbestände für Windenergieanlagen nicht mehr gelten. Offenbar soll die Änderung nun im Schnelldurchlauf die parlamentarischen Hürden nehmen und bereits ab 1.8.2014 gelten. Für die Windbranche im Nachbarland Bayern hätte das den kompletten Stillstand zur Folge, droht dort doch die so genannte 10H-Regelung die für Windenergie geeigneten Flächen auf 0,05 Prozent der Landesfläche zu reduzieren.</p> <p>Die potentiellen Gefahren der Länderöffnungsklausel werden ebenfalls Thema des sechsten baden-württembergischen Windbranchentags am 28. Mai sein. Die eintägige Veranstaltung findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Eine Anmeldung ist unter folgender Adresse möglich: <a href="http://www.otseinladung.de/event/81acb01a48" target="_blank">http://www.otseinladung.de/event/81acb01a48</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Akzeptanz Bundesländer Bundesregierung Energiewende Erneuerbare Energien Wed, 07 May 2014 14:46:53 +0000 3152 at http://www.wind-energie.de Erneuerbare machen Energiewende zum familienfreundlichen Erlebnis http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erneuerbare-machen-energiewende-zum-familienfreundlichen-erlebnis <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE). Bundesweiter „Tag der Erneuerbaren Energien“ und neuer Reiseführer zeigen Vielfalt der regenerativen Energieversorgung. Berlin. Der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April gemahnt an die Gefahren der Atomkraft und die Notwendigkeit einer nachhaltigen und regenerativen Energieversorgung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bereits zum 19. Mal macht deshalb eine bundesweite Initiative diesen Termin zum „Tag der Erneuerbaren Energien“. Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland sind eingeladen, Erneuerbare-Energien-Anlagen in ihrer Nähe zu besichtigen und sich über den Stand der Energiewende vor Ort zu informieren. Über den Tag hinaus zeigt der neue Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energiewende erleben“ die spannende Vielfalt regenerativer Energieversorgung.</p> <p>„Tschernobyl steht als Symbol für die katastrophalen Konsequenzen einer Energieversorgung, die auf Kosten der Umwelt und der nachfolgenden Generationen wirtschaftet“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>: „Auch nach fast dreißig Jahren besteht rund um den havarierten Reaktor im Norden der Ukraine eine menschenfeindliche Sperrzone, etwa von der Größe des Saarlandes.“</p> <p>Der „Tag der Erneuerbaren Energien“ hingegen lädt dazu ein, die Orte der nachhaltigen Energieversorgung zu erkunden, und zeigt, wie interessant und familienfreundlich Energieerzeugung sein kann. Koordiniert vom sächsischen Städtchen Oederan, öffnen am 26. April Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen, Bürgerinitiativen und Unternehmen in ganz Deutschland ihre Tore für die Öffentlichkeit. An zahlreichen Standorten bundesweit können sich die Besucher über die Energiebereitstellung aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wind, Biomasse und Umweltwärme informieren. „Erneuerbare Energien sind als dezentrale Technologien über ganz Deutschland verteilt“, betont Philipp Vohrer. „Viele von ihnen stellen lohnende Ziele für Ausflüge und Exkursionen dar. Denn an einer echten Anlage lässt sich die Energiewende am besten erfahren“, so Vohrer weiter.</p> <p>Die Attraktionen sprechen dabei nicht nur Technikfans an. Vielerorts stehen Unterhaltung, Spaß und Erholung im Vordergrund. So lädt etwa das Kinder- und Jugendmuseum „EnergieStadt“ auf dem „NaturGut Ophoven“ in Leverkusen dazu ein, Themen wie Energie und Klimaschutz spielerisch zu erkunden. Am 26. April erhalten zudem alle klimafreundlich anreisenden Besucher freien Eintritt.</p> <p>Ein Programm für Kulturinteressierte bietet das Bauhaus in Dessau: Im Rahmen der Initiative „EnergieAvantgarde Anhalt“ ist das Weltkulturerbe Schauplatz mehrerer Vorträge und Ausgangspunkt einer Exkursion, die unter anderem zum Umweltbundesamt und zur „Ferropolis“ führt, einem ehemaligen Braunkohletagebau, der heute ein Energiemuseum mit Schülerlabor beherbergt. Vor der imposanten Kulisse ausgedienter Braunkohleförderanlagen finden mittlerweile Konzerte und Musikfestivals statt.</p> <p>Doch auch über den Tag der Erneuerbaren Energien hinaus laden zahlreiche&nbsp; Reise- und Ausflugsziele zu Besuchen und Erkundungen ein: Der neu aufgelegte Baedeker-Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energien erleben“ stellt neben NaturGut, Umweltbundesamt und Ferropolis 190 weitere Reiseziele rund um das Thema vor. Auf dem Programm stehen neben historischer und moderner Architektur mit regenerativer Energieversorgung auch Ferienhöfe, Freizeitparks und Wanderwege, auf denen die Energiewende zum Reiseerlebnis wird.</p> <p>„Ob im Reiseführer oder am Tag der Erneuerbaren Energien: Die Vielfalt der vorgestellten Ziele überall in Deutschland zeigt uns, dass die Energiewende hierzulande längst gelebte Wirklichkeit ist, die – anders als die Atomkraft – gerade auch der jungen Generation Vorteile und sogar Vergnügen bringt“, stellt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer fest.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.unendlich-viel-energie.de/ee-reisefuehrer ">Informationen zum Baedeker-Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energien erleben“ </a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Windenergie Fri, 25 Apr 2014 11:54:45 +0000 3132 at http://www.wind-energie.de BWE-Windenergietag an der BTU in Cottbus am 8. Mai 2014 http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bwe-windenergietag-der-btu-cottbus-am-8-mai-2014 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aufgrund&nbsp; der aktuellen Reformierung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) und der Länderöffnungsklausel herrscht eine gewisse Unsicherheit, wie es mit dem Ausbau der Windenergie weitergeht. Wir wollen die Situation für die Politik und Verwaltungen in unserer Region transparent machen und zeigen, welchen Stellenwert die Windenergie bereits eingenommen hat und welche&nbsp; Rolle sie im Rahmen von Brandenburgs Energiestrategie 2030 spielen wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Hauptredner erwartet Sie der deutsche Journalist und Buchautor Franz Alt, der sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften einsetzt. Vertreter aus Industrie und Projektentwicklung halten Vorträge über Erfolge und Aussichten in der Windenergiebranche der Region. Professor Eike Albrecht von der BTU Cottbus-Senftenberg wird in seiner Rede den EEG-Referentenentwurf aus rechtlicher Sicht praxisnah beleuchten. Es schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Hier als auch nach den Vorträgen haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.</p> <p>Der Windenergietag startet am 08.05.2014 an der <strong>BTU in Cottbus, Platz der Deutschen Einheit 1, 03046 Cottbus im Zentralen Hörsaalgebäude, Hörsaal A&nbsp;</strong> um 9:00 Uhr. Offizielles Ende ist 15:00 Uhr. Autofahrer haben die Möglichkeit, auf den Parkplätzen des BTU-Geländes oder im Parkhaus des Einkaufscenters „Spreegalerie“ zu parken.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/bwe-windenergietag-der-btu-cottbus-am-8-mai-2014/20140508-wet-einladungsschreiben.pdf" class="file-link" title="Einladung und Lageplan">Einladung und Lageplan</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bwe-windenergietag-der-btu-cottbus-am-8-mai-2014/20140508-wet-einladungsschreiben.pdf" type="application/pdf; length=518099" title="20140508-wet-einladungsschreiben.pdf">Einladung und Lageplan</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Energiepolitik Windenergie Fri, 25 Apr 2014 07:51:52 +0000 3127 at http://www.wind-energie.de Aktuelles Jahrbuch Windenergie veröffentlicht http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/aktuelles-jahrbuch-windenergie-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für all diejenigen, die sich intensiv mit der Windenergie beschäftigen ist das Jahrbuch Windenergie ein kompaktes Nachschlagewerk und ein wertvoller Begleiter für die tägliche Praxis. Das Werk hat sich über die letzten Jahre zum Standardwerk der Windbranche entwickelt. Unter dem prägnanten Titel <i>Jahrbuch Windenergie 2014</i> hat sich die bisherige BWE-Marktübersicht in seiner 24. Auflage einen neuen Namen, ein frisches Layout, einen Hardcovereinband und ein leserfreundliches Farbleitsystem verdient.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Natürlich finden die Leser auch die bewährten Inhalte. So bietet das Jahrbuch neben den Betriebsergebnissen und Anlagendaten wie gewohnt einen Überblick über die Marktentwicklung im On- und Offshore-Bereich sowie Fakten und Hintergründe aus Deutschland Europa und dem Weltmarkt.</p> <p><strong>Zahlen, Daten und Fakten 2013</strong></p> <p>Zahlreiche Tabellen und Grafiken laden immer wieder zum Nachschlagen der Informationen ein. Darüber hinaus enthält jeder Beitrag einen kurzen Ausblick und zeichnet so mittel- und langfristige Perspektiven der Windenergie auf. In Artikeln zu Windenergierecht, Normen und Richtlinien sind die zurückliegenden Prozesse und die daraus folgenden Entwicklungen schlüssig dargestellt. Die Betriebsergebnisse von mehr als 2.000 Windenergieanlagen sind hinweisgebend, welche Standorte für die eigene Planung rentabel sein könnten, und bieten einen guten Vergleich zu eigenen Projekten.</p> <p><strong>Anlagentechnik und Trends</strong></p> <p>Die Auswahl der passenden Windenergieanlage ist oft ein schwieriges Unterfangen mit weitreichenden Auswirkungen für den späteren Betrieb. Die Datenblätter der aktuell erhältlichen Anlagen geben einen wichtigen Überblick über den derzeitigen Herstellermarkt. Zudem beleuchtet diese Auflage erneut die Trends in der Anlagetechnik. Anlagenhersteller berichten, mit welchen innovativen Strategien die Kosten pro erzeugte <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> weiter verringert werden können und welche Entwicklungen in der Rotorblattproduktion zu erwarten sind.</p> <p><strong>Schwerpunktthema Strommarkt</strong></p> <p>Wie funktioniert der Strommarkt genau, welche Akteure gestalten diesen und wie kommt der Börsenpreis zustande? Das Verständnis für die Funktionalität des aktuellen Strommarkts ist unverzichtbar für alle Marktteilnehmer. Das Jahrbuch Windenergie liefert fundierte Antworten auf diese Fragestellungen und erläutert, welche Veränderungen die Branche bei der Direktvermarktung voraussichtlich zu erwarten hat. <br /> Auch virtuelle Kraftwerke sind längst schon nicht mehr nur Zukunftsmusik. Im „Jahrbuch Windenergie“ wird erklärt, wie ein virtuelles Kraftwerk funktioniert, und grafisch aufgezeigt, was hinter dem Begriff Regelleistung steckt.</p> <p><strong>Service und Wartung auf 36 Seiten</strong></p> <p>Das Team des Jahrbuchs hat 40 Hersteller und Servicedienstleister zu ihrem Leistungskatalog befragt. Die Ergebnisse werden tabellarisch aufgearbeitet und helfen so, das passende Serviceunternehmen zu finden. Wie zufrieden die Betreiber mit ihrem jetzigen Servicedienstleister sind, verrät die BWE-Serviceumfrage. Auch diese wird im Jahrbuch erläutert und grafisch dargestellt.</p> <p>Alles in allem ist das „Jahrbuch Windenergie“ ein perfekter Begleiter für all diejenigen, die sich beruflich mit der Windenergie beschäftigen oder das für die Zukunft planen. Bestellen Sie Ihre persönliches Exemplar unter <a href="http://www.bwe-shop.de">www.bwe-shop.de</a> oder per Mail an <a href="mailto:bestellung@wind-energie.de">bestellung@wind-energie.de.</a></p> </div> </div> </div> Verband Verband Fri, 25 Apr 2014 10:50:53 +0000 3131 at http://www.wind-energie.de Anti-AKW Demo in Brokdorf, Schleswig-Holstein http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/anti-akw-demo-brokdorf-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einer Protest- und Kulturmeile protestieren am 26. April anlässlich des Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl AtomkraftgegnerInnen aus Norddeutschland für die Stilllegung des AKW Brokdorf. Das letzte aktive Atomkraftwerk Schleswig-Holsteins in der Nähe von Hamburg soll bis 2021 am Netz bleiben. Angesichts des Energiekonzeptes des Landes, im Jahr 2020 die Stromversorgung zu 100 % aus Erneuerbaren Energien zu erreichen, ist die unrentable und risikobehaftete Technologie auch aus Gründen der Versorgungssicherheit nicht mehr vertretbar.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zudem bedeutet der weitere Betrieb von konventionellen Kraftwerken wie Atom- und Kohlemeiler eine zügige Energiewende und zeitnahe Investitionen in den notwendigen Ausbau von intelligenten Stromnetzen und Speichertechniken.</p> <p>Der BWE unterstützt die von einem Bündnis aus Umweltverbänden und Anti-Atom-Gruppen initiierte Veranstaltung mit eigenen Informationsangeboten und persönlichen AnsprechpartnerInnen vor Ort.</p> <p>Informationen der Organisatoren und zum kulturellen Programm findet sich unter <a href="http://akw-brokdorf-abschalten.de/">http://akw-brokdorf-abschalten.de/</a></p> <p>&nbsp;Link Webbanner: <a href="http://akw-brokdorf-abschalten.de/wp-content/uploads/2014/02/Brokdorf2014.jpg">http://akw-brokdorf-abschalten.de/wp-content/uploads/2014/02/Brokdorf2014.jpg</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Mon, 21 Apr 2014 10:51:51 +0000 3130 at http://www.wind-energie.de Deutschland muss wieder Vorreiter im Klimaschutz werden http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/deutschland-muss-wieder-vorreiter-im-klimaschutz-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Bundesregierung anlässlich der heutigen Vorlage des dritten Teils des Weltklimaberichts auf, wieder zu einem Vorreiter in der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik zu werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Der Weltklimarat weist eindringlich darauf hin, dass eine Anpassung an den Klimawandel nicht reicht. Wir müssen aktiv gegen die Erwärmung vorgehen, wenn wir noch mehr Unwetter, Dürren und einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel und damit viel menschliches Leid verhindern wollen“, sagt der stellvertretende BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff.</p> <p>Der BEE unterstützt den Weltklimarat IPCC in seiner Empfehlung, die Erneuerbaren Energien stärker auszubauen. Die vom IPCC genannten Alternativen Atomkraft und Abscheidung von Kohlendioxid in Kohlekraftwerken seien dagegen ein Irrweg. „Atomkraft ist lebensgefährlich und extrem teuer, und die Abscheidung von Kohlendioxid ist ineffizient und verzögert nur die Umstellung von Kohle auf saubere und nachhaltige Energien“, sagt Uphoff.</p> <p>Deutschland muss die Erneuerbaren Energien deutlich schneller ausbauen als jetzt von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplant, wenn die Bundesregierung ihr eigenes Klimaziel von 40 Prozent Treibhausgas-Einsparung bis 2020 noch erreichen will. In einer Studie für den BEE hat der renommierte Energieforscher Dr. Joachim Nitsch (vormals Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR, und Hauptautor der „Leitszenarien“ des Bundesumweltministeriums) errechnet, dass Deutschland von 1990 bis 2020 nur 29 bis&nbsp; 32 Prozent seiner Treibhausgas-Emissionen einsparen wird – abhängig davon, wie schnell die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Auch die langfristigen Klimaschutzziele für 2030 und 2050 werden mit der bisherigen Politik deutlich verfehlt. Die Defizite, die sich bis 2025 abzeichnen, lassen sich in den Jahren zwischen 2025 und 2050 kaum wieder aufholen, selbst wenn die Klimaschutzpolitik deutlich ehrgeiziger würde, so die Studie.</p> <p>Immerhin habe Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit ihrer Ankündigung, ein Sofortprogramm Klimaschutz zu starten, das Problem erkannt, sagt Uphoff. „Dann muss aber mehr kommen als der Ratschlag, weniger zu heizen und einen Pullover anzuziehen.“ Gefordert sei jetzt eine umfassende Strategie für die Bereiche Strom, Energieeffizienz, Erneuerbare Wärme und Mobilität.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 26 Verbänden und Organisationen mit 30.000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5.000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise ca. 380.000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher, Fon: 030/2758170–16, Fax: –20<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Mon, 14 Apr 2014 08:35:03 +0000 3104 at http://www.wind-energie.de Bundeskabinett stimmt über EEG-Vorschläge ab http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 8. April hat das Bundeskabinett den Entwurf des EEG 2014 verabschiedet. Gleichwohl der verabschiedete Gesetzentwurf gegenüber seinen vorherigen Entwurfsfassungen leichte Verbesserungen für die Windenergie an Land mit sich bringt, bleiben kritische Punkte enthalten und die relevante Frage, wie die Klimaschutzziele der Bundesregierung mit dem gleichzeitigen Eingriff in den Erneuerbaren-Ausbau überein zu kriegen seien, offen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie hatte in der politischen Debatte klare Forderungen&nbsp; an die Bundesregierung und -ministerien gestellt, um der Stimme von 118.000 Arbeitnehmern ein breites Gehör zu verschaffen.</p> <p>Diese lauteten:</p> <ul> <li>Kein Deckel für die Windenergie an Land! </li> <li>Ausschreibungsmodell allein auf Grundlage einer umfassenden Prüfung! </li> <li>Deutschlandweiter Ausbau der Windenergie an Land zu gerechten Kosten! </li> <li>Realistische Vorgaben zur Stichtagregelung! </li> </ul> <p>Als Grundlage seiner politischen Arbeit brachte der BWE frühzeitig die erste und einzige Erhebung zum Thema Kosten der Windenergie an Land in die Debatte ein und unterbreitete eigene Vorschläge zur Kostenreduktion. Auch im weiteren Verfahren wird der BWE seine Positionen gegenüber dem Bundestag betonen. Das parlamentarische Verfahren soll nach aktueller Planung bis zum 11. Juli 2014 dauern.</p> <p>Zusammen mit einem Bündnis aus weiteren Verbänden und Nichtregierungsorganisationen wird der Verband neben seiner politischen Arbeit am 10. Mai auch öffentlich Druck machen: bei der gemeinsamen <a target="_blank" href="https://www.erneuerbare-jetzt.de/aktionen/energiewende-demo-2014/">Demo "Energiewende retten!"</a> werden mehr als 30.000 Menschen ihre breite öffentliche Unterstützung für die Energiewende deutlich zu machen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/erneuerbare-energien-gesetz-eeg/20140312-bwe-stellungnahme-eeg-referentenentwurf.pdf">BWE-Stellungnahme zum EEG-Gesetzentwurf (pdf)</a>&nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab/infoblatt-eeg-stellungnahme.pdf" class="file-link" title="BWE-Infoblatt zur EEG-Stellungnahme"></a><a href="/system/files/attachments/article/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab/infoblatt-eeg-stellungnahme-neu.pdf" class="file-link">BWE-Infoblatt zur Stellungnahme (pdf)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab/infoblatt-eeg-stellungnahme-neu.pdf" type="application/pdf; length=480596">infoblatt-eeg-stellungnahme-neu.pdf</a></div> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Energiewende Klimaschutz Windenergie Wed, 09 Apr 2014 10:54:12 +0000 3096 at http://www.wind-energie.de Energiewende muss bürgernah und mittelstandsfreundlich bleiben http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/energiewende-muss-buergernah-und-mittelstandsfreundlich-bleiben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Der Bundesverband Erneuerbare Energie&nbsp; hat große Sorge, dass die Energiewende in Bürgerhand zu einer Veranstaltung für Großkonzerne gemacht wird. „Bürger und Mittelstand sind die wichtigsten Träger der Energiewende. Die Bundesregierung wird nur dann eine breite Unterstützung für die EEG-Novelle bekommen, wenn die Energiewende in Bürgerhand bleibt“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk am Tag vor der Verabschiedung des Gesetzentwurfs für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Bundeskabinett.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Wenn die Energieversorgung tatsächlich dezentral, marktorientiert und reich an Innovationen werden soll, muss die Bundesregierung ihren Kurs deutlich korrigieren.“ So verbietet der Gesetzentwurf jede Möglichkeit, Kunden aus regionalen Anlagen direkt, kostengünstig und sauber mit Strom zu versorgen. „Der saubere Strom sollte direkt an die Kunden verkauft und nicht an der Börse mit all dem anderen Strom vermischt werden“, fordert Falk. „Hierzu gibt es fertige Modelle, die die Politik schnell umsetzen könnte.“</p> <p>Ähnlich bürgerfern ist das Regierungsvorhaben, ab 2017 den Zubau von Erneuerbaren-Anlagen in jedem Fall auszuschreiben. „Ausschreibungsverfahren sind teuer und aufwändig“, so Falk. „An diesen Verfahren könnte etwa die Energiegenossenschaft aus dem Schwarzwald nicht mehr teilnehmen, nur noch der Stromkonzern aus Spanien oder der Pensionsfonds aus den USA.“</p> <p>Falk kritisiert auch die Regierungspläne, die Eigenerzeugung von Ökostrom mit der EEG-Umlage zu belasten. „Die Versorgung von Nachbarn oder ganzen Mehrfamilienhäusern mit Sonnenstrom rechnet sich dann nicht mehr“, so Falk. „Dabei fordert die Politik doch gerade, dass die Energiewende sozial bleiben und auch Mietern zugute kommen soll.“</p> <p>Die verpflichtende Direktvermarktung würde kleine Erzeuger von Ökostrom aus dem Markt drängen, so der BEE-Geschäftsführer. Die Erzeuger wären wenigen professionellen Direktvermarktern ausgeliefert, die ihre Marktmacht ausspielen könnten. Die Folge wäre, dass die Marge der Erzeuger nicht mehr ausreichend wäre.<br />Nach Auffassung des BEE kümmert sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in jüngster Zeit zu stark um den Erhalt oder die Ausweitung der Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage und zu wenig um die Grundausrichtung der Energiewende.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 26 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise ca. 380 000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt</strong>:<br />Jens Tartler, Bundesverband Erneuerbare Energie,&nbsp; Pressesprecher, Telefon: 030/2758170–16,<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Mon, 07 Apr 2014 11:38:54 +0000 3093 at http://www.wind-energie.de Ihre Meinung ist gefragt - Mitgliederumfrage des BWE http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ihre-meinung-ist-gefragt-mitgliederumfrage-des-bwe <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dem BWE ist es wichtig, die Erwartungen seiner Mitglieder besser zu kennen. Wie zufrieden sind Sie eigentlich mit unserer Arbeit - der politischen Interessenvertretung, der Öffentlichkeitsarbeit für die Windbranche und den weiteren Leistungen des BWE? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an unserer Mitgliederumfrage 2014 beteiligen. Machen Sie mit und geben Sie Ihre Meinung bequem über unser Umfrageportal ab.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durchgeführt wird die Analyse von der mindline energy GmbH, einem erfahren und unabhängigen Marktforschungsinstitut. Die Beantwortung unserer Fragen dauert nur etwa 10 Minuten. <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/hinweise-zum-datenschutz">Hier</a> gelangen Sie direkt zur Befragung.</p> <p>Unter allen Teilnehmern verlosen wir als kleines Dankeschön 5 Tickets zur Teilnahme an einer frei wählbaren Fachtagung des BWE. Werfen Sie dafür gerne einen Blick in das <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/veranstaltungen?etype=Fachtagung">Seminarangebot des BWE</a>.</p> <p>Sollten Sie Fragen zu der Umfrage haben, sprechen Sie uns gerne an: Anne Tobsing (<a href="mailto:a.tobsing@wind-energie.de">a.tobsing@wind-energie.de</a>) oder Carlo Reeker (<a href="mailto:c.reeker@wind-energie.de">c.reeker@wind-energie.de</a>); Tel.: 030/212 341 125.</p> </div> </div> </div> Verband Verband Mon, 07 Apr 2014 08:11:54 +0000 3094 at http://www.wind-energie.de Hinweise zum Datenschutz http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/hinweise-zum-datenschutz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vielen Dank, dass Sie an unserer Mitgliederumfrage teilnehmen. Nachfolgend finden Sie unsere Datenschutzbestimmungen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><a target="_blank" href="http://mindline.3uu.de/uc/admin/e41e/?a=1255">&gt;&gt;&gt; Zur Mitgliederumfrage</a></p> <p>Bei der Teilnahme ist für das beauftragte, unabhängige Marktforschungsinstitut mindeline energy GmbH eventuell ein Rückschluss auf den Teilnehmer durch die Angabe der Mitgliedsnummer möglich. Dadurch können Rückmeldungen großen Mitgliedergruppen zugeordnet und besser verstanden werden. Alle Angaben werden von mindeline energy nur zur Auswertung dieser einen Umfrage genutzt und nur als kumuliertes Ergebnis vollständig anonymisiert an den Bundesverband WindEnergie e.V. weitergegeben. Nur in dieser Form können die Ergebnisse durch den BWE&nbsp; publiziert werden. Alle für die Erhebung erfassten Daten werden nach Abschluss der Umfrage gelöscht.</p> <p>Datenschutzinformation: Selbstverständlich können Sie die Nutzung Ihrer Mitgliedsdaten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zur E-Mail-Ansprache, zu Umfragen des BWE oder zur Bewerbung von Angeboten des BWE postalisch unter Bundesverband WindEnergie e.V., Neustädtische Kirchstraße 6, 10117 Berlin, per E-Mail an <a href="mailto:info@wind-energie.de">info@wind-energie.de</a> oder telefonisch widerrufen: Anne Tobsing; Tel.: 030/212 341 125.</p> </div> </div> </div> Verband Verband Mon, 07 Apr 2014 18:07:48 +0000 3095 at http://www.wind-energie.de „Wind bewegt“ – Fotowettbewerb zum Global Wind Day 2014 http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/wind-bewegt-fotowettbewerb-zum-global-wind-day-2014 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit Jahrhunderten bringt Wind die Menschen voran. Früher half er, Ozeane zu überqueren, Korn zu mahlen und Flächen zu wässern. Heute spielt er eine Schlüsselrolle beim Umstieg auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Wind bewegt Mensch und Umwelt - das will der BWE mit einem Fotowettbewerb zum Global Wind Day zeigen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) nutzt den Global Wind Day 2014, um die bunte Vielfalt zum Thema „Wind bewegt“ darzustellen. Bis zum 1. Mai 2014 können kreative und aussagekräftige Bilder über das Fotoportal auf <a href="http://www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a> eingeschickt werden. Mit wenigen Klicks können die Bilder bequem hochgeladen werden.</p> <p>Die Energiewende gehört in Bürgerhand. Ganz in diesem Sinne lässt der BWE die Menschen teilhaben und gibt die Bilder vom 2. bis zum 16. Mai zur Onlineabstimmung frei.</p> <p>Das Gewinnerbild wird rund um den Global Wind Day, dem 15. Juni 2014, als Plakatserie an prominenten Plätzen Berlins veröffentlicht, um auf die Bedeutung der Windenergie für das Gelingen der Energiewende hinzuweisen. Neben der Möglichkeit, mit dem eigenen Bild ins öffentliche Zentrum Berlins zu gelangen, gibt es außerdem noch folgende Gewinne: 1. Platz: 500 Euro, 2. Platz: 250 Euro, 3. Platz: 100 Euro sowie 4. – 10. Platz: Sachpreise.</p> <p>Zur Teilnahme berechtigt sind alle Profi- und Hobbyfotografen im Alter von 1 bis 99 Jahren. Weitere Informationen zur Teilnahme findet Ihr in den Teilnahmebedingungen. Alles Informationen unter: <a href="http://www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a> oder auf der <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/BWEeV/app_139875069511238">Facebookseite</a> des BWE.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/wind-bewegt-fotowettbewerb-zum-global-wind-day-2014/flyer-zum-fotowettbewerb.pdf" class="file-link" title="Download Flyer &quot;Wind bewegt - Fotowettbewerb&quot;">Download Flyer "Wind bewegt - Fotowettbewerb" (pdf)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/wind-bewegt-fotowettbewerb-zum-global-wind-day-2014/flyer-zum-fotowettbewerb.pdf" type="application/pdf; length=870614" title="flyer-zum-fotowettbewerb.pdf">Download Flyer &quot;Wind bewegt - Fotowettbewerb&quot;</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Akzeptanz Bürgerwindpark Erneuerbare Energien Wind im Wald Windenergie Windkraft Windrad Fri, 04 Apr 2014 08:35:00 +0000 3086 at http://www.wind-energie.de Merkels EEG‐Gipfel: Fortschritt oder doch eher Rückschritt! http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/merkels-eeg-gipfel-fortschritt-oder-doch-eher-rueckschritt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach großer Kanzleramtsrunde: BWE‐Landesvorsitzender Prof. Maslaton wertet Ergebnisse eher kritisch. Prof. Martin Maslaton, Leipziger Energierechtsexperte und Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen), wertet die Ergebnisse der großen EEG-Gipfelrunde im Kanzleramt und deren Auswirkungen auf Sachsens Erneuerbare‐Energien‐Branche eher kritisch.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die nunmehr auf Bundesebene im Rahmen der EEG-Novelle erreichten ‚Fortschritte’ bleiben trotz allem ungenügend und ändern nichts daran, dass die Ausbaubedingungen für erneuerbare Energien massiv verschlechtert werden. Dies gilt umso mehr, als gerade die sächsische Staatsregierung&nbsp; - zusammen mit der bayerischen allen voran - die Energiewende torpediert. Nicht zuletzt die auch von der sächsischen Staatsregierung initiierten gesetzlichen Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Wohnbebauung machen nicht nur die auf Ebene der EEG-Novelle mühsam erreichten Ergebnisse zunichte, sondern drohen im Gegenteil eher, die Energiewende auf Bundes-&nbsp; wie auf Landesebene komplett auszubremsen.“</p> <p>Insgesamt brachte das große Treffen von Kanzlerin Merkel, Energieminister Gabriel und den sechzehn Ministerpräsidenten für die Windbranche zwar ein wenig Licht, aber gleichzeitig viel Schatten. Positiv ist die Nichtanrechnung von <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> alter Windenergieanlagen auf den jährlichen Ausbaudeckel. „Da gerade in Sachsen allerdings viele Altanlagen außerhalb von Vorrang-&nbsp; und Eignungsgebieten liegen und neue Flächen aufgrund der Blockadepolitik kaum ausgewiesen werden, wird sich hier vermutlich dennoch nicht viel tun“, so Energieexperte Maslaton. Ebenso katastrophal wie die drohenden Mindestabstände ist der Schwenk zu Ausschreibungen. „Die Erfahrungen mit Ausschreibungen sind in anderen Ländern durch die Bank negativ. Einzige Folge waren am Ende stets nur höhere Kosten.“</p> <p>„Mit diesen Ergebnissen wird erneut die Haltung der Dresdner Landesregierung nur bestärkt, wonach sich um die Energiewende die anderen Länder kümmern, während Sachsen weiter unverdrossen Braunkohle verstromt und dabei munter tausende Tonnen an Kohlendioxid in die Luft bläst.“</p> <p><b>Rückfragen: </b><br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: martin@maslaton.de,&nbsp; <br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Planung Windenergie Windkraft Fri, 04 Apr 2014 09:42:20 +0000 3088 at http://www.wind-energie.de EEG-Pläne machen Strom teurer und Deutschland abhängiger von russischem Erdgas http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/eeg-plaene-machen-strom-teurer-und-deutschland-abhaengiger-von-russischem <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Die Branche der Erneuerbaren Energien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Ministerpräsidenten der Länder vor deren Spitzentreffen am 1. April aufgefordert, den Gesetzentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) grundlegend zu verändern. „Der Ausbau der Erneuerbaren darf nicht abgebremst, sondern muss dynamisch fortgesetzt werden."</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit diesem Appell wandte sich Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), heute in Berlin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz des BEE mit dem Bundesverband WindEnergie (BWE), dem Fachverband Biogas und dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) an die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten.</p> <p>„Energiesparen, mehr Energieeffizienz und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> machen uns unabhängiger von Russland. Mit den Erneuerbaren können wir die Energieimporte von 90 Mrd. Euro pro Jahr reduzieren und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Deutschland schaffen“, sagte Brickwedde. Forschung und Entwicklung, die zu technischen Innovationen und deutlichen Preisreduktionen geführt hätten, seien durch die EEG-Umlage mitfinanziert worden. Die neuen Anlagen der Erneuerbaren stellten kein Kostenproblem dar. Es werde deshalb 2015 voraussichtlich&nbsp; keine Erhöhung der EEG-Umlage geben.</p> <p>BWE-Geschäftsführer Henning Dettmer kritisierte, dass mit dem im Gesetzentwurf vorgesehenen viel zu niedrigen&nbsp; Ausbaudeckel von 2,5 Gigawatt (inklusive <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>) im Jahr ausgerechnet die kostengünstigste Erneuerbare Energie, nämlich Wind an Land, zusammengekürzt werde. „Der Ausbaudeckel, die massiven Eingriffe in die Vergütung und der Zwang, wertvollen Grünstrom an der Börse zu verramschen, statt die Möglichkeiten auszubauen, diesen bis zum Endkunden zu vermarkten, gefährden den weiteren Ausbau der preisgünstigen Windenergie an Land“, so Dettmer. „Die deutlichen Abweichungen vom Koalitionsvertrag – z.B. bei Direktvermarktung, Ausschreibungen oder Offshore-Vergütung – untergraben zudem das Vertrauen der Investoren in die Politik.“ Durch die völlig inakzeptable Stichtagsregelung fielen mehr als die Hälfte der bereits fertig projektierten Windkraftanlagen aus der Übergangsregelung, ohne dass dies eine positive Auswirkung auf die EEG-Umlage hätte. „Investitionen in Millionenhöhe werden zerstört. Das würde die Bundesregierung bei keiner anderen Branche wagen.“</p> <p>Horst Seide, Präsident des Fachverbandes Biogas, wies die Bundesregierung darauf hin, dass Biogasanlagen durch eine Umrüstung auf eine flexible Fahrweise und einen moderaten Zubau bis 2020 10,5 Gigawatt flexibler und gesicherter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> bereitstellen könnten. Gabriels Gesetzentwurf sehe jedoch die Streichung der Flexibilitätsprämie des EEG 2012 vor, die genau diese Umrüstung finanziere. „Das ist volkswirtschaftlich unsinnig, da die Umrüstung bestehender Biogasanlagen die derzeit günstigste Option zum Ausgleich von Wind und Solarenergie darstellt“, bemängelte Seide. Auch müsse die Prämie für alle Bioenergieanlagen gelten. Zudem sei Bioenergie strategisch wichtig, um sich unabhängiger von Importen fossiler Brennstoffe zu machen. „In Deutschland erzeugte Bioenergie bietet die derzeit einzig verfügbare erneuerbare Alternative zum Import von Erdgas und zur Gewinnung von Erdgas mittels der Fracking-Methode“, sagte Seide. „Biomethan kann ins Erdgasnetz eingespeist und bedarfsgerecht&nbsp; in der bestehenden Infrastruktur zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie im Mobilitätssektor verwendet werden. Flexible Bioenergieanlagen mit <abbr title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term221" title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. ">Kraft-Wärme-Kopplung</a></abbr> sind darüber hinaus ein hervorragender Ersatz von Spitzenlastkraftwerken und Wärmetechnologien auf Erdgasbasis.“</p> <p>Der Präsident des BSW-Solar, Dr. Günther Häckl, unterstrich die Bedeutung der Eigenerzeugung von Solarstrom für den künftigen Energiemarkt. Deshalb appellierte er an die Bundesregierung, Bürger und Unternehmen weiterhin nicht mit der EEG-Umlage zu belasten, wenn sie Sonnenstrom umweltfreundlich für den Eigenbedarf erzeugen. Eine EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch würde gewerbliche Photovoltaik-Investitionen unrentabel machen, so Häckl. Die Photovoltaik-Nachfrage sei im vergangenen Jahr durch überzogene Fördereinschnitte in Deutschland&nbsp; bereits um nahezu 60 Prozent eingebrochen. „Wenn jetzt auch noch die Geschäftsmodelle zur solaren Eigen- und Nahstromversorgung zerstört werden, droht einem Großteil der Solarbranche der Todesstoß. Mit der EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch lassen sich weder Kosten sparen noch Energiewende-Ziele erreichen“, mahnte Häckl. Gewerbetreibende und Mieter mit einer EEG-Umlage zu belasten, während die energieintensive Industrie für klimaschädlichen Strom weitestgehend von der Umlage befreit bleiben soll, erhöhe sogar die Umlage und zerstöre auch nach Einschätzung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes die Akzeptanz der Energiewende.</p> <p><strong>Kontakt</strong>:<br />Jens Tartler, Pressesprecher, Fon: 030/2758170–16<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Mon, 31 Mar 2014 13:33:27 +0000 3079 at http://www.wind-energie.de Abgeordneter irrt mit Position zu Windenergie http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/abgeordneter-irrt-mit-position-zu-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie Hessen, Joachim Wierlemann, hat eine ehrliche Auseinandersetzung um den Ausbau der Windenergie angemahnt. „Gerade von Abgeordneten des Deutschen Bundestages ist zu erwarten, dass sie nicht mit Nebelkerzen um sich werfen und den dringend notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien untergraben“, so Joachim Wierlemann mit Blick auf die Aussagen des Abgeordneten Helmut Heidrich in der Hersfelder Zeitung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Wir hatten bei der Windenergie im Jahr 2013 einen Zubau von insgesamt 2998 Megawatt in ganz Deutschland. Darunter fielen 766 Megawatt <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, d.h. den Ersatz alter Anlagen durch neue leistungsfähige Anlagen vor allem in Norddeutschland. Klar ist, dass wir weiter einen stabilen Zubau der preiswerten Windenergie an Land brauchen, u.a. um die wegfallenden Atomkraftwerke ab 2015 zu kompensieren. Gerade der Ausbau im Binnenland bietet hier vielfältige Chancen, weil so Netzausbaukosten gespart werden können und die zur Verfügung stehenden modernen Anlagen für das Binnenland inzwischen bis zu 3.500 Volllaststunden erreichen und so die Netze stabilisieren. Zudem begrenzt die preiswerte Windenergie an Land bereits heute den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>. Der Anteil der Windenergie an Land an der Erneuerbaren-Energien–Umlage beträgt lediglich 0,25 Cent je Kilowattstunde“, machte Joachim Wierlemann deutlich.</p> <p>Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie Hessen wies zugleich daraufhin, dass auch andere Aspekte diskutiert werden müssten. So greife beispielsweise ein Braunkohletagebau irreversibel in die Landschaft ein. Jedes Jahr verlieren wegen der Braunkohle tausende Menschen in der Lausitz und im Ruhrgebiet ihre Heimat. Selbst historische Bauwerke, Kirchen und Friedhöfe fallen dem Abbau zum Opfer. Und Kernkraftwerke sehen nicht nur unschön aus, sondern hinterlassen für Generationen gefährlichsten Atommüll. „Während ein Kohletagebau also nicht nur die Landschaft dauerhaft verändert, sondern der Nahrungsmittelproduktion auch wertvolle landwirtschaftliche Flächen entzieht, können unter Windkraftanlagen weiter Getreide und Kartoffeln wachsen, Gemüse gedeihen oder Kühe und Schafe weiden. Dies darf in der gesamten Debatte um die Energiewende nicht unter den Tisch fallen“, mahnte Joachim Wierlemann.</p> <p><strong>Weitere Informationen: </strong><br /><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/wind-bewegt-argumente-fuer-die-windenergie/20140305_bwe_argumentarium.pdf">Wind bewegt - Argumente für die Windenergie</a><br /><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/statistiken/fact-sheet-onshore-statistik-jahr-2013-final.pdf">Statistiken zur Windenergie 2013</a></p> <p><strong>Kontakt: <br /></strong>Joachim Wierlemann,Bundesverband WindEnergie, <br />Landesverband Hessen, <a href="mailto:j.wierlemann@bwe-regional.de">j.wierlemann@bwe-regional.de</a> <br />Tel.: 06446 - 92 19 34, Mobil: 0170 - 21 32 797</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Netzausbau Potenziale Windenergie Windkraft Mon, 31 Mar 2014 07:34:12 +0000 3076 at http://www.wind-energie.de Menschen wollen Energiewende - Am 10. Mai Großdemonstration in Berlin http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/menschen-wollen-energiewende-am-10-mai-grossdemonstration-berlin <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„In München, Freiburg, Düsseldorf, Mainz/Wiesbaden, Hannover, Potsdam und Kiel haben am Samstag über 30.000 Menschen ihre Forderung nach einer zügigen Energiewende auf die Straße getragen. Dies macht deutlich: Die Menschen in ganz Deutschland wollen eine saubere Energieversorgung ohne Atom und Kohle", so die Präsidentin des als Mitorganisator aktiven Bundesverbandes WindEnergie Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Energiepolitik der Großen Koalition geht in die falsche Richtung. Aus dem erfolgreichen Erneuerbaren Energien Gesetz droht ein Energiewende-Blockadegesetz zu werden. Statt die Erneuerbaren Energie abzuwürgen brauchen wir&nbsp; den dynamischen Ausbau, um die Klimaschutzziele zu erreichen.</p> <p>Wir befürchten, dass die Bundesregierung Anfang April eine Gesetzesnovelle auf den Weg bringt, die sich gegen die Interessen der Menschen, gegen die innovative und leistungsstarke Erneuerbare-Energien-Branche, gegen hunderttausende Arbeitsplätze und gegen die Fortsetzung der Energiewende richtet. Über 30.000 Menschen machten am Samstag deutlich, dass sie eine solche Politik nicht wollen. Wir haben nach den Meseberger Beschlüssen angekündigt für stürmische Zeiten im Regierungsviertel zu sorgen. Mitten im parlamentarischen Verfahren zu der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes werden wir mit einer Großdemonstration in Berlin am 10. Mai deutlich machen: Die Politik ist auf einem Irrweg, der schnell verlassen werden muss", so Sylvia-Pilarsky-Grosch.</p> <p>Eindrücke aus allen Landeshauptstädten finden Sie in unserer <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/120995334@N07/sets/72157642896520484/">Foto-Galerie</a>.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Bundesregierung EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft EEG Mon, 24 Mar 2014 13:17:07 +0000 3070 at http://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie hat Netzstrategie bereits vorgelegt http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bundesverband-windenergie-hat-netzstrategie-bereits-vorgelegt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband WindEnergie (BWE) ist mit seinem Positionspapier „Windenergie und Netzumbau“ der erste Verband gewesen, der umfassende Kernpunkte eines regenerativen Energieversorgungsystems vorgelegt hatte.&nbsp; Wir haben damit unterstrichen, dass wir zum Dialog mit den Netzbetreibern bereit sind und uns offensiv den Herausforderungen stellen“, so der Bundesgeschäftsführer des BWE, Henning Dettmer.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Gerade angesichts der wachsenden Marktanteile der Erneuerbaren Energien und der hervorgehobenen Rolle der Windenergie als Leistungsträger innerhalb des künftigen Stromsystems stellen wir uns der Verantwortung. Wir unterbreiten für die Systemtransformation fachlich fundierte Vorschläge, um zu gewährleisten, dass 2050 ein regeneratives Energieversorgungssystem in Deutschland etabliert ist“, so Geschäftsführer Henning Dettmer.</p> <p>In dem Papier schlägt der BWE u.a. vor, dass es wichtig ist, alle Flexibilitätsoptionen auszuschöpfen, um das Stromsystem für einen steigenden Anteil fluktuierender Erneuerbare-Energie-Anlagen zu flexibilisieren. Hierzu gehört ein beschleunigter Netzausbau, wobei der Netzausbaubedarf nicht ausschließlich für eine Auslegung des Netzes auf das letzte Kilowatt zu ermitteln ist und die Abstimmung zwischen Übertragungs- und <abbr title="Umfasst Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze und dient der regionalen Stromverteilung. Das Verteilnetz ist über Umspannwerke (Transformatoren) mit dem Übertragungsnetz (Höchstspannung) verbunden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term309" title="Umfasst Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze und dient der regionalen Stromverteilung. Das Verteilnetz ist über Umspannwerke (Transformatoren) mit dem Übertragungsnetz (Höchstspannung) verbunden.">Verteilnetz</a></abbr> verstärkt werden soll. Der BWE spricht sich dafür aus, regional Einspeisenetze als Alternative zum klassischen Netzausbau zu schaffen. Außerdem bietet der BWE einen aktiven Beitrag zur Flexibilisierung durch die Windenergie an. Dies kann durch Verstetigung der Einspeisung, eine flexible Leistungsbereitstellung durch Windenergieanlagen und die Bereitstellung von Systemdienstleistungen erfolgen.&nbsp;</p> <p>Link zum Positionspapier <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/windenergie-und-netzumbau/bwe-positionspapier_windenergie_netzumbau_2014_final.pdf ">„Windenergie und Netzumbau“ (pdf)</a></p> </div> </div> </div> Netzausbau Netze Netzintegration Mon, 24 Mar 2014 14:45:05 +0000 3075 at http://www.wind-energie.de Energiewende retten! Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/energiewende-retten-sonne-und-wind-statt-fracking-kohle-und-atom <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umweltverbänden, Globalisierungsgegnern, Erneuerbaren Energien Verbänden und Parteien haben Mitglieder des Bundesverbands WindEnergie aus Südwestfalen an der Demonstration Energiewende retten! Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom am 22. März 2014 in Düsseldorf teilgenommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4256" height="2177" title="Demo Energiewende retten! in Düsseldorf" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/energiewende-retten-sonne-und-wind-statt-fracking-kohle-und-atom/20140322-dsc-1070.jpg?1396259260" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit ihrer Teilnahme haben die ca. 5.000 Teilnehmer auf die Auswirkungen der geplanten Änderungen zum Erneuerbaren Energien Gesetz aufmerksam gemacht. Kernpunkte ihrer Kritik waren, dass</p> <p>&nbsp;</p> <ul> <li> sich die öffentliche Debatte über die Energiewende in den letzten Monaten nur noch auf die Preisentwicklung beim Strom beschränkt. </li> <li>die Notwendigkeit von effizientem Energieeinsatz und das Ersetzen konventioneller Energieträge im gesamtem Energiesektor kaum noch thematisiert wird. </li> <li>die Umstellung bei der Wärmeversorgung und im Verkehrsbereich weit hinter den gesteckten Zielen zur CO2-Reduzierung geblieben ist.</li> <li> durch den Umbau des Erneuerbare Energien Gesetzes zum Sommer 2014 die Gefahr besteht, auch im Stromsektor den dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien auszubremsen.</li> <li>ein geplantes Ausschreibungs-Modell die Vielzahl von Stromproduzenten reduziert. Nur große Anbieter können die hohen Vorlaufkosten und finanziellen Risiken stemmen. Die Energieversorgung aus Bürgerhand ist damit ausgeträumt. Zur Kostenreduzierung führt ein Ausschreibung-Modell nach Erfahrungen in anderen Ländern nicht. Nach einer Marktbereinigung steigen die Preise überproportional an. </li> <li>eine verpflichtende Direktvermarktung dazu führt, dass sauberer Ökostrom faktisch nur noch über die Strombörse verramscht werden kann. Die sinnvolle und von vielen Menschen gewollte Direktvermarktung von Grünstrom zum Endkunden wird dagegen erschwert. </li> <li>der Strom-Eigenverbrauch aus Erneuerbaren Energien Kraftwerken nicht mit der kompletten Stromsteuer und der EEG-Umlage belastet werden darf. Das wäre der erste Schritt zur Solarsteuer.</li> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Hans-Josef Becker, BWE-Regionalverband Südwestfalen<br /><a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Erneuerbare Energien Umwelt Windenergie Mon, 24 Mar 2014 09:52:22 +0000 3078 at http://www.wind-energie.de Länderöffnungsklausel führt zu Rechtsunsicherheit – Bundesregierung soll Gesetzgebungsverfahren neu starten http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/laenderoeffnungsklausel-fuehrt-zu-rechtsunsicherheit-bundesregierung-soll <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Eine Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Wohnnutzungen in der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Form führt zu Rechtsunsicherheit und behindert dadurch massiv die Energiewende. Die auf der Vereinbarung im Koalitionsvertrag fußende Gesetzesinitiative droht der Windenergie an Land den Garaus zu machen“, so die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE hat seine Stellungnahme zum Gesetzentwurf abgegeben. Darin wird der Gesetzesvorstoß abgelehnt. Der Gesetzesentwurf macht die fortbestehende Regelung des § 35 Abs. 3 S. 3 BauGB praktisch funktionslos, so dass von der Öffnungsklausel Gebrauch machendes Landesrecht einen Normkollisionsfall im Verhältnis zu höherrangigem Bundesrecht darstellt. Der Gesetzesentwurf birgt auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung die Gefahr, dass jede Anwendung durch ein Land ins Leere geht, weil die beabsichtigte Regelung nicht den nach wie vor bestehenden Anforderungen nach einem Mindestmaß an Positivflächen in den einzelnen Gemeindegebieten des jeweiligen Landes genügt.</p> <p>„Wir lehnen daher eine willkürliche Erweiterung von Abständen ab. Die CSU hat durch Herrn Ramsauer inzwischen aussprechen lassen, was das Ziel ihrer breiten Torpedierung einer vernünftigen Neuausrichtung der Energiepolitik ist. Sie will ganz offenbar den Atomkonsens erneut in Frage stellen. Dagegen beziehen wir klar Position. Wir schlagen dem Gesetzgeber allerdings auch zwei Alternativen vor, die Wertungswidersprüche vermeiden, die Länderöffnungsklausel inhaltlich begrenzen und die Ausbauziele des EEG nicht gefährden.</p> <p>Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist untauglich und gefährdet den Rechtsfrieden. Die Bundesregierung sollte das Gesetzgebungsverfahren neu starten“, forderte Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> <p><strong>Download:</strong> <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/planung/bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf">Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Wohnnutzungen</a>&nbsp;</p> <p>Vom 25.-26.06.2014 veranstaltet der Bundesverband WindEnergie in Berlin eine Konferenz zum Thema "Windprojekte zwischen Länderöffnungsklausel, Radaranlagen und Einschätzungsprärogativ".<br /><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergierecht">Weitere Infos zur Konferenz</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/laenderoeffnungsklausel-fuehrt-zu-rechtsunsicherheit-bundesregierung-soll-gesetzgebungsverfahren-neu/bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf" type="application/pdf; length=349075" title="bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf">Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen Wi</a></div> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Planung Windenergie Thu, 20 Mar 2014 10:12:27 +0000 3031 at http://www.wind-energie.de Windanlagenbauer kämpfen für ihre Arbeitsplätze - Warnminute für die Windenergie in Ostbrandenburg http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/windanlagenbauer-kaempfen-fuer-ihre-arbeitsplaetze-warnminute-fuer-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die IG Metall in Ostbrandenburg plant am Mittwoch, dem 19. März gemeinsam mit dem IG Metall Bezirk Küste sowie dem Bundesverband WindEnergie (BWE) eine „Warnminute für die Windenergie“. Um „5 vor 12“ finden Protestaktionen vor den Werktoren der Windanlagenhersteller in Trampe und Eberswalde statt. Beschäftigte und Geschäftsführungen demonstrieren damit gegen die teilweise bedrohlichen Situationen für die Arbeitsplätze und Unternehmen der Branche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergie ist der preiswerte Leistungsträger der Energiewende und ein wichtiger Jobmotor. Die Chancen für Arbeit, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort und Erfolg im Export dürfen nicht verspielt werden. Der aktuelle Entwurf für ein neues Erneuerbare-Energie-Gesetz droht die positive Entwicklung abzuschnüren.</p> <p>Die Windenergie kann in Deutschland auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die 118.000 Beschäftigten der Windbranche in Deutschland beweisen mit einem Exportanteil von 67 Prozent ihre Innovationskraft. Weltweit setzen deutsche Unternehmen den Maßstab für Technik, Effizienz und Systemverträglichkeit. Dienstleister – vom Projektierer über den Windgutachter bis zum Wartungsunternehmer – sind international gefragte Fachleute.</p> <p><strong>Geplante öffentliche Aktionen am Mittwoch, 19. März: </strong><br />Senvion SE / Trampe in 16230 Breydin, Kruger Damm 11, <br />Ansprechpartner Betriebsratsvorsitzender Thomas Rex, Tel. 033451 / 55861057</p> <p>Senvion GmbH in 16225 Eberswalde, Heegermühlerstr. 64<br />Ansprechpartner Betriebsrat Ronny Hildebrand, Tel. 0174 / 1725535</p> <p>Für die IG Metall in der Region Ostbrandenburg steht Ihnen als Ansprechpartner Siegfried Wied vor Ort zur Verfügung. Tel. 0170 / 3333642</p> <p><strong>Zu den weiteren Aktionen wenden Sie sich bitte an: </strong><br />Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Küste, Tel.: 040 / 28009043, Mobil: 0160 / 5331180<br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher Bundesverband WindEnergie e.V., Tel.: 030 / 212341 251, Mobil 0172 / 3991304</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Wed, 19 Mar 2014 10:47:03 +0000 3013 at http://www.wind-energie.de Ministerpräsidenten der Länder müssen sich für echte Energiewende einsetzen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ministerpraesidenten-der-laender-muessen-sich-fuer-echte-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, sich in der entscheidenden Phase der Verhandlungen mit der Bundesregierung über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für eine echte Energiewende in Deutschland einzusetzen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Der von der Bundesregierung vorgesehene Deckel für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ist so niedrig, dass der Ökostrom nicht einmal den bis Ende 2022 zu ersetzenden Atomstrom kompensieren kann“, warnt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. Wenn der Deckel nicht angehoben werde, sei ein weiterer Anstieg der Kohleverstromung die Folge. „Es kann nicht sein, dass die Regierung drei Jahre nach Fukushima die Energiewende nur noch deckelt und zusammenkürzt, statt sie zu fördern“, kritisiert Falk.</p> <p>Auch sicherheitspolitisch sei es richtig, sich von Importen fossiler Brennstoffe immer unabhängiger zu machen. „Eine Umstellung auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> nicht nur bei der Stromerzeugung, sondern auch bei Wärme und Mobilität macht Deutschland weniger erpressbar und schafft stattdessen <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Arbeitsplätze im eigenen Land“, sagt der BEE-Geschäftsführer. Für eine solche Politik sollten sich die Regierungschefs von Bund und Ländern auch in Brüssel einsetzen, wo nächste Woche die Klimaschutzziele für die Zeit nach 2020 festgelegt werden sollen. „Nötig sind für die einzelnen Mitgliedsstaaten verbindliche Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien“, so Falk.</p> <p>In der nationalen Debatte über die EEG-Reform fordert der BEE, dass die viel zu engen Ausbaukorridore für Wind an Land und Biomasse sich zumindest auf Nettogrößen beziehen. Wenn nämlich die Erneuerung bestehender Anlagen auf den Ausbaukorridor angerechnet würde – was die Bundesregierung plant –, würde in den kommenden Jahren der echte Neubau faktisch zum Erliegen kommen.</p> <p>Außerdem lehnt der BEE in seiner gestern eingereichten Stellungnahme zum Gesetzentwurf eine generelle verpflichtende Direktvermarktung für Ökostromerzeuger ab, weil sie zu höheren Finanzierungskosten und Strompreisen führen würde.</p> <p>Die Einführung von Ausschreibungen bis spätestens 2017 führt zu erheblicher Unsicherheit für Investoren. Die geplanten Absenkungen der Vergütungen für Wind onshore, Photovoltaik und Wasserkraft sind stärker als die Kostensenkungen bei diesen Technologien. Das gefährdet Investitionen und Arbeitsplätze ebenso wie die Belastung des Eigenverbrauchs von Solarstrom mit der EEG-Umlage.</p> <p>Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungen zum Stichtag und zum Vertrauensschutz für Investoren sind völlig inakzeptabel und gefährden von Unternehmen und Bürgern investiertes Kapital in Millionenhöhe.</p> <p>Kontakt: Jens Tartler, Pressesprecher<br />Telefon: 030/2758170–16, E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Direktvermarktung EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Fri, 14 Mar 2014 18:33:40 +0000 3008 at http://www.wind-energie.de Windenergie Instandhaltungslösungen für den gesamten Lebenszyklus http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/windenergie-instandhaltungsloesungen-fuer-den-gesamten-lebenszyklus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windbranche besticht 2014 mit verschiedenen Innovationen in Bezug auf Technik und Richtlinien. <br />Wie gestalte ich Wartung und Instandsetzung meiner Windenergieanlage über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg? Die diesjährige BWE Fachtagung „Service Instandhaltung Betrieb“ vergleicht in Hamburg aktuelle Konzepte und technische Innovationen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hersteller der Branche stellen in Kurzvorträgen ihre Vollwartungskonzepte vor. Doch die Betreiber wollen mehr als nur Wartung: Ertragsteigerungen durch nachträgliche Optimierungen sind stark gefragt. Hier werden Vertreter verschiedener Firmen auf Verbesserungen bei Rotorblättern und bei der Windnachführung eingehen.</p> <p>Auch der letzte Abschnitt im Lebenszyklus einer Windenergieanlage wird in Augenschein genommen. Spezialisten von Ingenieurbüros erklären die Berechnung der Restlebensdauer einer Anlage nach den frisch veröffentlichen BWE Grundsätzen und erläutern, was der Betreiber aus dem Gutachten für den Betrieb seiner Windkraftanlage ableiten kann.</p> <p>Nicht unumstritten ist das Thema, dem sich ein weiterer Abschnitt der BWE Fachtagung widmet: Die RDS-PP-Richtlinie, deren Umsetzung für Hersteller und Zulieferer der Windbranche viel Aufwand bedeutet. In jedem Fall erhofft sich die Branche die überfällige Standardisierung von Komponentenbezeichnungen der verschiedenen Windenergieanlagen. Ein ganz ähnliches Ziel hat die DIN-Spezifikation für Instandhaltungsdienstleistungen, die im April 2014 veröffentlicht wird. Beides – die RDS-PP-Richtlinie und die DIN SPEC – sind von großer Relevanz für das aktuelle große Datenbankprojekt der Windbranche: Der „WInD-Pool“ als unternehmensübergreifende Wissensdatenbank zu Betrieb und Instandhaltung von Windenergieanlagen. Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob sich die Branche auf diese Datenzusammenführung und Datenauswertung einlässt.</p> <p>Die Fortschritte und der Fortschrittswille der Instandhaltungsbranche sind augenfällig. Ziel der BWE Fachtagung ist es, mit Betreibern, Betriebsführern, Herstellern und unabhängigen Servicedienstleistern diese Entwicklungen zu bewerten und über ihre Durchschlagskraft offen und kontrovers zu diskutieren.</p> <p>BWE Fachtagung „Service Instandhaltung Betrieb“ <br />Datum: 14. – 15. Mai 2014<br />Ort: Hamburg</p> <p>Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">www.bwe-seminare.de</a>&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Service Hotline: 030 / 20 164 222, E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Betriebsführung Service und Wartung Windenergie Windkraft Tue, 11 Mar 2014 13:39:03 +0000 2998 at http://www.wind-energie.de Warnminute von Beschäftigten und Unternehmen der Windbranche http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/warnminute-von-beschaeftigten-und-unternehmen-der-windbranche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Windenergie ist der preiswerte Leistungsträger der Energiewende und ein wichtiger Jobmotor im Norden. Die Chancen für Arbeit, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort und Erfolg im Export dürfen nicht verspielt werden. Der aktuelle Entwurf für ein neues Erneuerbare-Energie-Gesetz droht die positive Entwicklung abzuschnüren. Deshalb setzen Beschäftigte und Unternehmen der Branche am 19. März ein gemeinsames Zeichen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Es geht um tausende Arbeitsplätze und die erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende“, so Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, und Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste.</p> <p><strong>Warnminute für die Windenergie in Norddeutschland. </strong><br /><strong>Mittwoch, 19. März um „5 vor 12“ </strong></p> <p>Wir stehen für die Energiewende: Beschäftigte und Unternehmen der Windbranche, BWE-Mitglieder und Wind-Aktive aus ganz Norddeutschland. Mehr Infos: bwe-nord.net und igmetall-kueste.de<br />&nbsp;<br /><strong>Wie können Sie an der Warnminute, am 19.3. um „5 vor 12“ teilnehmen?</strong></p> <ul> <li>Gehen Sie am 19.3. um 11:55 Uhr mit Ihren Arbeitskollegen geschlossen vor Ihren Betrieb.</li> <li>Nehmen Sie ein Unternehmensbanner, ein BWE-Banner, ein EE-Demo-Banner oder sonstige Zeichen des Widerstands mit!</li> <li>Schießen Sie ein Photo der symbolischen Arbeitsniederlegung.</li> <li>Lassen Sie das Photo von Ihrer Öffentlichkeitsabteilung verarbeiten und schicken Sie uns eine Version an <a href="mailto:Warnminute@bwe-nord.net">Warnminute@bwe-nord.net</a></li> </ul> <p><strong>Folgende BWE Landesverbände nehmen Teil:</strong></p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/hamburg">Landesverband Hamburg </a></li> <li><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/mecklenburg-vorpommern">Landesverband Mecklenburg-Vorpommern</a></li> <li><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/niedersachsen-bremen">Landesverband Niedersachsen / Bremen </a></li> <li><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/schleswig-holstein">Landesverband Schleswig-Holstein</a></li> </ul> <p>Die norddeutschen Landesverbände des BWE sehen die Warnminute als eigene Auftaktmobilisierung für die am 22. März stattfindenen Demonstrationen des Bündnisses „Energiewende Retten“ und rufen ebenfalls dazu auf, nach Hannover, Kiel und Potsdam zu fahren. Flyer finden Sie demnächst auf den Webseiten der Landesverbände.</p> <p>Download Flyer: <a href="/system/files/attachments/article/2014/warnminute-von-beschaeftigten-und-unternehmen-der-windbranche/20140313-warnminute-norddeutschland.pdf" class="file-link" title="Warnminute für die Windenergie in Norddeutschland">Warnminute für die Windenergie in Norddeutschland</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/warnminute-von-beschaeftigten-und-unternehmen-der-windbranche/20140313-warnminute-norddeutschland.pdf" type="application/pdf; length=753047" title="20140313-warnminute-norddeutschland.pdf">Warnminute für die Windenergie in Norddeutschland</a></div> </div> </div> </div> Tue, 11 Mar 2014 10:26:27 +0000 2997 at http://www.wind-energie.de Erneuerbare-Energien-Unternehmen in ganz Deutschland fordern: Energiewende nicht platzen lassen! http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erneuerbare-energien-unternehmen-ganz-deutschland-fordern-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (BEE). Bundesweiter Aktionstag verdeutlicht: Den Ausbau Erneuerbarer Energien zu bremsen, schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit dem Appell „Energiewende nicht platzen lassen!“ haben sich heute mehr als 60 Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche in ganz Deutschland an Politiker der Bundes- und Landesebene gewandt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Aktionstag der Firmen der Erneuerbaren Energien (Prenzlau in der Uckermark)" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/erneuerbare-energien-unternehmen-ganz-deutschland-fordern-energiewende-nicht-platzen-lassen/internet-ee-aktionstag-uckermark.jpg?1394188359" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen der Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ setzten Anlagenhersteller, -betreiber und Projektierer mit öffentlichen Aktionen am Firmensitz ein Zeichen für Planungs- und Investitionssicherheit, während Bundes- und Landespolitiker über die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beraten. Sie warnten davor, dass ein Ausbremsen des Ausbaus der Erneuerbaren Energien genau jenen Branchen schade, die wichtig seien für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschlands.</p> <p>„Der Entwurf der EEG-Novelle geht exakt in die falsche Richtung. Seine Umsetzung würde dazu führen, dass Deutschland seine eigenen Klimaschutzziele verfehlen würde. Außerdem würden Innovationskraft und heimische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> einer der wichtigsten deutschen Zukunftsbranchen bedroht“, warnt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Derzeit laufen Gespräche zwischen der Bundesregierung und den Ländern zur EEG-Novelle. Anfang April 2014 soll der Gesetzentwurf durch das Bundeskabinett gehen. Das Bundeswirtschaftsministerium plant, dass das novellierte EEG am 1. August 2014 in Kraft tritt.</p> <p>„Die Windbranche steht mit 118 000 Beschäftigten als innovative Industrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir sichern Wohlstand in den Regionen mit einem Exportanteil von heute 67 Prozent, der sich auf einem funktionierenden Heimatmarkt gründet. Angesichts der Ankündigung der Bundesregierung, in die Strukturen des EEG einzuschneiden, ist es jetzt an der Zeit, den Protest auf die Straße zu tragen. Deshalb beteiligt sich der Bundesverband WindEnergie (BWE) an dem bundesweiten Branchenaktionstag“, so BWE-Geschäftsführer Henning Dettmer.</p> <p>Auch Horst Seide, Präsident des Fachverbandes Biogas, übt Kritik: „Der EEG-Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums würde ohne Korrekturen das Potenzial von Biogas als erneuerbarer Systemstabilisator in der Energiewende zunichte machen. Es droht dann der massive Verlust von Know-how, Arbeitsplätzen sowie der Technologieführerschaft Deutschlands.“</p> <p>Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), mahnt: „Statt Klimaschützer mittels einer EEG-Umlage auf selbstverbrauchten Solarstrom zu bestrafen, sollten endlich die Verursacher des Klimaproblems stärker zur Kasse gebeten werden. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn der Markteinbruch bei der Photovoltaik jetzt gestoppt wird. Das&nbsp; breite Engagement der Bürger- und Unternehmerschaft für die Energiewende darf nicht ausgebremst werden." Die Solarbranche hat im vergangenen Jahr aufgrund überzogener Förderkürzungen bereits einen beispiellosen Markteinbruch von knapp 60 Prozent erleiden müssen. Zehntausende Jobs gingen dadurch verloren. Arbeitsplatzverluste durch die EEG-Novelle drohen auch der grundlastfähigen Wasserkraft und der heimischen Strom- und Wärmequelle Geothermie.</p> <p>Eine Übersicht der teilnehmenden Unternehmen, Bildmaterial sowie O-Töne als Audiodatei&nbsp; finden Sie auf der Website: w<a target="_blank" href="https://www.erneuerbare-jetzt.de/aktionen/dezentraler-aktionstag/">ww.erneuerbare-jetzt.de</a>&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Jens Tartler, Pressesprecher<br />Telefon: 030/2758170–16, <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Unternehmen Windenergie Fri, 07 Mar 2014 10:49:53 +0000 2994 at http://www.wind-energie.de Umweltschutz ist bedeutender Wirtschaftsfaktor http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/umweltschutz-ist-bedeutender-wirtschaftsfaktor <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Laut einer Studie des Bundesumweltamtes (UBA) zum Thema „Wirtschaftfaktor Umweltschutz“ die dem Handelsblatt vorliegt, hat sich der Umweltschutz zu einem treibenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Deutschland sei mit einem Umsatz von 85 Milliarden Euro in diesem Wachstumsmarkt heute die weltweit führende Volkswirtschaft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erstellt wurde die Studie vom niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer –Institut für System- und Innovationsforschung. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass in diesem Wirtschaftssektor noch Steigerungspotenzial besteht. Die globalen umweltpolitischen Herausforderungen wiesen auf eine expansive Marktentwicklung hin.</p> <p>Die 200 Seiten umfassende Studie liefere nach Ansicht des UBA starke Argumente für die Politik, um Umweltinvestitionen durch eine entsprechende Zielsetzung und die Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen zu fördern. Zum Wirtschaftsfaktor Umweltschutz rechnen die Verfasser der Studie alle Produkte und Dienstleistungen, die zum Schutz von Klima und Umwelt beitragen. Dazu zählen sehr unterschiedliche Bereiche wie Luftreinhaltung, <abbr title="Die nachhaltige Entsorgung alter Windenergieanlagen ist eine große Herausforderung. Die faserverstärkten Verbundwerkstoffe in Rotorblättern können durch thermo-chemische Spaltung (Pyrolyse) aufgebrochen und wiederverwertet werden. Je nach Energieaufwand ist dies aufgrund der sehr stabilen Struktur der Verbundstoffe aber nicht immer sinnvoll. Geschredderte Teile werden daher auch als Ersatzbrennstoff statt Braunkohle bei der Zementproduktion verwendet. Rückgebaute alte Windnergieanlagen erfahren zudem eine Weiterverwendung an anderen Standorten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term225" title="Die nachhaltige Entsorgung alter Windenergieanlagen ist eine große Herausforderung. Die faserverstärkten Verbundwerkstoffe in Rotorblättern können durch thermo-chemische Spaltung (Pyrolyse) aufgebrochen und wiederverwertet werden. Je nach Energieaufwand ist dies aufgrund der sehr stabilen Struktur der Verbundstoffe aber nicht immer sinnvoll. Geschredderte Teile werden daher auch als Ersatzbrennstoff statt Braunkohle bei der Zementproduktion verwendet. Rückgebaute alte Windnergieanlagen erfahren zudem eine Weiterverwendung an anderen Standorten.">Recycling</a></abbr>, Gewässerschutz und auch die Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien.</p> <p>Zunehmend steige die Nachfrage nach Umweltschutzgütern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Deutschland sei hier in einer Vorreiterrolle und habe eine starke Position auf diesen Märkten umgesetzt. Globale Megatrends wie die steigende Nachfrage nach Rohstoffen, die zunehmende Weltbevölkerung oder der Klimawandel seien die zentralen Treiber der weiteren Marktentwicklung. Die Autoren stellen jedoch auch fest, dass der Aufbau einer starken Umweltschutzbranche nicht umsonst zu haben ist.</p> <p>Gerade vor dem Hintergrund, dass Europa das Thema Klimaschutz nach dem Kampf gegen Armut und Hunger und wirtschaftlichen Erwägungen nur noch mit der Priorität 3 bewerten, setzt diese Studie ein deutliches Signal. Das zeigt die aktuelle Eurobarometer-Umfrage von TNS im Auftrag der Europäischen Kommission, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Sie kommt jedoch auch zu folgendem Ergebnis: Vier von fünf Bürgern sind überzeugt, dass umweltfreundliches Wirtschaften und effizientere Verwendung von Energie zu einem Boom an Arbeitsplätzen führen werden.</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Energieeffizienz Europa Windenergie Wirtschaft Wed, 05 Mar 2014 09:44:45 +0000 2984 at http://www.wind-energie.de EEG: Klage der Bundesregierung gegen EU-Beihilfeverfahren um Industrierabatte http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/eeg-klage-der-bundesregierung-gegen-eu-beihilfeverfahren-um <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) erhöht in der Kontroverse um die teilweise Befreiung energieintensiver deutscher Industriebetriebe von der EEG-Umlage den Druck. Die Bundesregierung reichte am Freitag beim Gericht der Europäischen Union eine Klage gegen das Beihilfeverfahren wegen der Industrierabatte ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>EU-Wettbewerbskommissar Almunia sieht in den Besonderen Ausgleichsregelungen eine unerlaubte Beihilfe und hat deswegen im Dezember ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet. Zur jetzigen Klage gegen die EU, so betont das Wirtschaftsministerium, habe man sich entschlossen, um „sich alle&nbsp; Verhandlungsoptionen offen zu halten.“</p> <p>Auch wegen der anstehenden Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetz ist die Bundesregierung an einer schnellen Klärung, möglichst noch im März, interessiert. Solange das Verfahren der EU läuft, können für 2015 keine weiteren EEG-Befreiungen gewährt werden. Die derzeitige Ausnahmeregelung führt nach Ansicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) in Teilbereichen zu Verzerrungen, weswegen sichergestellt werden muss, dass zukünftig nur diejenigen Unternehmen entlastet werden, die im internationalen Wettbewerb stehen. Zudem sollte berücksichtigt werden, dass Unternehmen von den derzeit niedrigeren Börsenstrompreisen in Folge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien profitieren.</p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa Unternehmen Windenergie Wirtschaft Tue, 04 Mar 2014 13:21:14 +0000 2983 at http://www.wind-energie.de Windenergietage NRW 2014 in Bad Driburg http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/windenergietage-nrw-2014-bad-driburg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem Rückblick auf die zweiten Windenergietage NRW im Jahr 2013 in Bad Driburg, freuen wir uns Ihnen heute den Termin für das Jahr 2014 bekannt geben zu können. Auch in diesem Jahr findet die Veranstaltung kurz vor dem ersten Advent vom 27. bis zum 28. November 2014 im Gräflichen Park von Bad Driburg statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Interessen der Betreiber, Planer und Projektierer von Windenergieanlagen stehen dabei auch in diesem Jahr wieder im Fokus der Windenergietage NRW. Nutzen Sie die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, aktuelle Informationen aus der Branche zu erhalten und im direkten Dialog mit Experten der Branche aktuelle Fragestellungen zu diskutieren.</p> <p>Mehr als 350 Teilnehmer und über 40 Aussteller aus der regionalen und überregionalen Windbranche werden in diesem Jahr erwartet. Wir würden uns freuen, Sie als aktive Teilnehmer der 3. Windenergietage NRW begrüßen zu dürfen!</p> <p>Weitere Informationen unter: <br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Rssyh75opNU">http://www.youtube.com/watch?v=Rssyh75opNU</a>&nbsp;&nbsp; <br /><a href="http://www.windenergietage-nrw.de/">http://www.windenergietage-nrw.de/</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Wirtschaft Wed, 26 Feb 2014 09:01:39 +0000 2971 at http://www.wind-energie.de Bundesländer fordern Änderungen an den EEG-Vorschlägen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bundeslaender-fordern-aenderungen-den-eeg-vorschlaegen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vier Bundesländer fordern öffentlich Änderungen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) an seinen Plänen zur EEG-Reform. Die vier Ministerpräsidenten der Bundesländer Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Hessen, Volker Bouffier (CDU) sowie der SPD-geführten Länder Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, Malu Dreyer und Torsten Albig stärken damit der Windenergie an Land den Rücken.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Sie kritisieren insbesondere den zum 22. Januar gekappten Vertrauensschutz für im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> stehende Windenergieanlagen, die bis Ende des Jahres in Betrieb gehen. Die jetzt geplante Regelung gefährde langfristig geplante Projekte. Investoren, die eine Genehmigung in den nächsten Monaten erwarten, rechneten für das Inbetriebnahmejahr 2014 mit den nach derzeitigem Recht gültigen Vergütungssätzen und hätten ihre Finanzierungskonzepte darauf abgestellt.</p> <p>Die vier Ministerpräsidenten betonen, dass Windenergie an Land die kostengünstigste Erneuerbare Energie sei, deren Ausbaupotenzial genutzt werden müsse. Die Fördersätze des EEG 2012 sollen dem Schreiben entsprechend für alle Anlagen gelten, die bis zum 31. Dezember in Betrieb gehen. Eine vom Ministerium befürchtete „Endrallye“ beim Windenergieausbau sei in diesem Jahr aufgrund der langen Planungs- und Genehmigungszeiträume bei Windenergieanlagen auch mit einer geänderten Stichtagsregelung ohnehin nicht zu erwarten.</p> </div> </div> </div> EEG Wed, 26 Feb 2014 10:44:22 +0000 2972 at http://www.wind-energie.de Bayern mehrheitlich für Energiewende und Ausbau der Windenergie http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bayern-mehrheitlich-fuer-energiewende-und-ausbau-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einer Demonstration am Rande des kleinen Parteitags der CSU im bayerischen Bamberg protestierten am 15. Februar Bürger gegen den Kurs von Ministerpräsident Horst Seehofer im Rahmen der Energiewende. Zu der Veranstaltung hatte das bundesweite Kampagnennetzwerk Campact e.V. aufgerufen. Zu den Teilnehmern zählten auch zahlreiche Mitglieder des Bundesverband WindEnergie e.V., unterstützt durch Mitarbeiter aus der Bundesgeschäftsstelle Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Ministerpräsident Horst Seehofer und BWE-Landesvorsitzender Günter Beermann auf der Demonstration in Bamberg" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/bayern-mehrheitlich-fuer-energiewende-und-ausbau-der-windenergie/internet-ql3p4413.jpg?1393316439" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einer Demonstration am Rande des kleinen Parteitags&nbsp; der CSU im bayerischen Bamberg protestierten am 17. Februar Bürger gegen den Kurs&nbsp; von Ministerpräsident Horst Seehofer im Rahmen der Energiewende. Zu der Veranstaltung hatte das bundesweite Kampagnennetzwerk Campact e.V. aufgerufen. Zu den Teilnehmern zählten auch zahlreiche Mitglieder des Bundesverband WindEnergie e.V., unterstützt durch Mitarbeiter aus der Bundesgeschäftsstelle Berlin.</p> <p>Im Vorfeld hatten sich 200.000 Befürworter der Energiewende in einem Online-Unterschriftenappell dafür ausgesprochen, die Energiewende nicht abzusägen. Horst Seehofer weigerte sich bisher, die Unterschriftenliste persönlich entgegenzunehmen.</p> <p>Bayern blockiert mit überzogenen Abstandsregelungen den Ausbau der Windenergie und lehnt andererseits den Ausbau von Stromtrassen ab, die nach Abschaltung der Atomkraftwerke Windstrom aus dem Norden der Republik in den Süden transportieren sollen. Ein ökonomisch wie ökologisch unsinniger Kurs, gerade die kostengünstige Windenergie zu bekämpfen. Ein Sprecher von Campact vermutet, dass damit für eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken der Boden bereitet werden soll.</p> <p>Zudem wurden 1.000 Menschen aus Bayern vom 13. bis 17. Februar von TNS Emnid im Auftrag von Campact zur Energiewende befragt.&nbsp; Die Auswertung ergab, dass sich&nbsp; 76 Prozent der Bayern im Gegensatz zu ihrem Ministerpräsidenten für den Ausbau der Windenergie aussprechen. Auch der Neubau einer&nbsp; Stromtrasse für den Transport von Windstrom aus Norddeutschland nach Bayern wird mit 59 Prozent mehrheitlich befürwortet. Neue Trassen für den Transport von Kohlestrom finden jedoch nur bei 18 Prozent der Befragten Zustimmung. Auch nach der Option, den Atomausstieg zu verschieben wurde gefragt. Im Ergebnis halten es &nbsp;nur 31 Prozent für sinnvoll, die Laufzeiten über das Jahr 2022 hinaus zu verlängern.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Windenergie Tue, 25 Feb 2014 14:36:31 +0000 2961 at http://www.wind-energie.de Energiewende retten! Weitere Demos am 22. März und 10. Mai http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/energiewende-retten-weitere-demos-am-22-maerz-und-10-mai <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nachdem im November vergangenen Jahres bereits 16.000 Menschen im Rahmen der Großdemonstration „Energiewende retten!“ in Berlin gegen den Koalitionsvertrag und die darin angekündigte rückwärtsgewandte Energiepolitik der Großen Koalition auf die Straße gingen, sorgen die Reformvorhaben zum EEG von Vizekanzler Sigmar Gabriel für weiteren Unmut und große Verunsicherung in der Erneuerbaren-Branche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Fehlender Vertrauensschutz und Vergütungskürzungen gefährden Investitionsvorhaben und damit Arbeitsplätze. Zudem ist die Zukunft der Windbranche angesichts des angekündigten Ausschreibungsmodells ungewiss.</p> <p>Ein breites Bündnis aus Verbänden, Nichtregierungsorganisationen und Umweltschutzgruppen plant daher für den 22. März 2014 weitere Demonstrationen in Kiel, Hannover, Potsdam, München, Düsseldorf und Mainz/Wiesbaden. Zudem werden am 10. Mai 2014 mehrere Zehntausend Menschen im Berliner Regierungsviertel erwartet, um gegen das Ausbremsen der Energiewende zu protestieren.</p> <p>Das Signal an die Politik lautet: Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland stehen hinter dem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien und sind gegen die Energiegewinnung aus Atom und Kohle. Der BWE ruft im Rahmen der Kampagne „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ zusammen mit anderen Erneuerbaren-Verbänden zur Unterstützung und Teilnahme auf.</p> <p>Alle Informationen zu den geplanten Protesten sind unter <strong><a target="_blank" href="http://www.energiewende-demo.de">www.energiewende-demo.de</a></strong> zu finden.</p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Fri, 21 Feb 2014 09:03:58 +0000 2950 at http://www.wind-energie.de BWE Bayern ruft zur Unterstützung der Kundgebung "Heimat schützen - Energiewende retten!" auf http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bwe-bayern-ruft-zur-unterstuetzung-der-kundgebung-heimat-schuetzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum Kleinen Parteitag der CSU am 15. Februar in Bamberg demonstrieren der BUND Naturschutz in Bayern, das Bündnis Rückenwind für Bayern und der Bundesverband WindEnergie (BWE) in Bayern für eine Politik der Vernunft. Sie fordern von der bayerischen Landesregierung, am Atomausstieg (Grafenrheinfeld 2015, Gundremmingen 2021 und Isar II 2022) und an deren Klimaschutzzielen festzuhalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ihr Motto: "keine Stromautobahn für den Kohlestrom aus Sachsen. Eigene Energie produzieren und vor Ort verbrauchen". Diesem haben sich bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Bürgerenergiegesellschaften, Unternehmen, Vereine und Verbände angeschlossen.</p> <p>Sie wehren sich gegen die von der Landesregierung beschlossene 10H-Regelung, die einen Abstand zwischen Windenergieanlage und der örtlichen Wohnbebauung von mindestens dem Zehnfachen der Anlagenhöhe vorsieht. Für viele Windenergieprojekte bedeutet dieses Vorgehen im dicht besiedelten Bayern das Aus. Über 11.900 in der bayerischen Windbranche tätige Arbeitsplätze sowie unzählige Investitionsvorhaben sind in Gefahr. Und das, obwohl die bayerische Bevölkerung ungebrochen hinter der Energiewende steht. Die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Windenergieanlagen in der unmittelbaren Nachbarschaft liegt mit 68 Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 61 Prozent.</p> <p>Der BWE Landesverband Bayern ruft zur Unterstützung der Kundgebung auf!</p> <p><strong>Kundgebung Heimat schützen: ENERGIEWENDE RETTEN!</strong><br /><strong>am Samstag, 15. Februar 2014</strong><br /><strong>9.30-10.30 Uhr, Mußstraße 1, Kongresshalle Bamberg</strong></p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2014/bwe-bayern-ruft-zur-unterstuetzung-der-kundgebung-heimat-schuetzen-energiewende-retten-auf/14-02-15-energiewende-retten-demo-bamberg.pdf" class="file-link" title="Aufruf als Download (pdf)">Aufruf als Download (pdf)</a><br /></strong></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bwe-bayern-ruft-zur-unterstuetzung-der-kundgebung-heimat-schuetzen-energiewende-retten-auf/14-02-15-energiewende-retten-demo-bamberg.pdf" type="application/pdf; length=402141" title="14-02-15-energiewende-retten-demo-bamberg.pdf">Aufruf als Download (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Tue, 11 Feb 2014 09:17:34 +0000 2942 at http://www.wind-energie.de Erfolgreiche Informationsveranstaltung zu Kleinwindanlagen in Weisweil http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erfolgreiche-informationsveranstaltung-zu-kleinwindanlagen-weisweil <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 7. Februar hatte der BWE-Regionalverband Südbaden zu einer Informationsveranstaltung&nbsp; zum Thema „Planung und Realisierung von <abbr title="Kleine Windenergieanlagen, die meist der Selbstversorgung einzelner Haushalte dienen und eine Leistung von bis zu 500 Kilowatt haben. Laut des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) sind Kleinwindanlagen Anlagen mit weniger als 200 m² überstrichener Rotorkreisfläche."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term270" title="Kleine Windenergieanlagen, die meist der Selbstversorgung einzelner Haushalte dienen und eine Leistung von bis zu 500 Kilowatt haben. Laut des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) sind Kleinwindanlagen Anlagen mit weniger als 200 m² überstrichener Rotorkreisfläche.">Kleinwindanlagen</a></abbr> für den privaten Bereich" in den Evangelischen Gemeindesaal&nbsp; in Weisweil eingeladen.&nbsp; Das Interesse für den Fachvortrag des Referenten Norbert Stubning von der Asea Brown Boveri? (ABB) war beeindruckend.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1526" height="878" title="Informationsveranstaltung zu Kleinwindanlagen in Weisweil" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/erfolgreiche-informationsveranstaltung-zu-kleinwindanlagen-weisweil/bw-info-kleinwind.jpg?1392111831" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Rund 100 interessierte&nbsp; Bürger der Region hatten sich in Weisweil eingefunden, um im Anschluss an das Vortragsprogramm über verschiedenste Fragen zum Einsatz von Kleinwindkraft zu diskutieren. Die Organisatoren der Veranstaltung engagieren sich für den baldigen Bau einer leistungsfähigen Kleinwindanlage auf einem landwirtschaftlichen Betrieb der Region, die dann für zukünftige Projekte als Referenzanlage genutzt werden kann. 46 Teilnehmer der Veranstaltung meldeten sich im Anschluss direkt für eine Fachexkursion zu Standorten von <abbr title="Kleine Windenergieanlagen, die meist der Selbstversorgung einzelner Haushalte dienen und eine Leistung von bis zu 500 Kilowatt haben. Laut des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) sind Kleinwindanlagen Anlagen mit weniger als 200 m² überstrichener Rotorkreisfläche."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term270" title="Kleine Windenergieanlagen, die meist der Selbstversorgung einzelner Haushalte dienen und eine Leistung von bis zu 500 Kilowatt haben. Laut des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) sind Kleinwindanlagen Anlagen mit weniger als 200 m² überstrichener Rotorkreisfläche.">Kleinwindanlagen</a></abbr> an.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie bietet&nbsp; am 3. und 4.12<b>.</b>2014 eine<strong> Fachtagung</strong> in Hannover an: <strong>Kleinwindkraft – Branchenüberblick zu Wirtschaft, Technik und Recht</strong> und hat eine Publikation zum Thema veröffentlicht: <strong><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/shop-neuauflage-bwe-marktuebersicht-spezial-kleinwindanlagen">BWE Marktübersicht spezial – Kleinwindanlagen</a></strong>.</p> <p>Kontakt: <br />Erhard Schulz,BWE- Regionalverband Südbaden<br /> <a href="mailto:e.schulz@bwe-regional.de">e.schulz@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Kleinwind Technik Windenergie Tue, 11 Feb 2014 09:45:02 +0000 2943 at http://www.wind-energie.de Gabriels Ausschreibungspläne sind das Ende der Bürgerwindparks http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/gabriels-ausschreibungsplaene-sind-das-ende-der-buergerwindparks <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schleswig-Holstein ist Tabellenführer - in der Aufstellung des Bundesverbandes Windenergie. So betrug 2013 der Brutto-Zubau an Windenergieleistung 428 Megawatt, mehr als in jedem anderen Bundesland. 162 neue Windenergieanlagen wurden aufgestellt, häufig haben sie dabei ältere Anlagen ersetzt (<abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>). Doch gibt es trotz Spitzenplatz nicht nur Grund zur Freude.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Mit rund 428 Megawatt wurde die Zubauleistung der letzten Jahre noch einmal übertroffen. Insofern war das Jahr 2013 ein gutes für die Windwirtschaft und den Klimaschutz in Schleswig Holstein. Von diesen Zubauwerten müssen aber die im <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> abgebauten Leistungen abgezogen werden. Damit liegt die Nettoleistungszunahme in Schleswig- Holstein im Mittel der letzten drei Jahre bei etwa 288 Megawatt.</p> <p>Dazu Hermann Albers, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie, „ Schleswig- Holsteins Wirtschaft profitiert von dem stetigen Wachstum der Windwirtschaft im Land. Die Ausweisung neuer Windeignungsräume beginnt zu wirken. Aber auch das Repowering wird immer wichtiger. Umsätze und Beschäftigung in der Windbranche könnten so weiter ausgebaut werden. Bei einem Anteil Ökostrom von rund 52 Prozent am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> gehört unser Land auch im Klimaschutz zu den Spitzenreitern."</p> <p>Aber damit könnte schon ab 2014 Schluss sein. Zwar wurden 2013 rund eine Milliarde Euro von der Windbranche im Land investiert, doch diese Zahlen sind eher ein Blick in die Vergangenheit und lassen keine Prognose für die kommenden Jahre zu. Aufgrund der langen Planungszeiträume von Windenergieanlagen wurden 2013 die Projekte realisiert, die bereits fünf bis acht Jahre zuvor geplant wurden. Mehr als 400 Anträge aus dem Jahr 2013 liegen noch zur Bearbeitung bei den Behörden.</p> <p>Besorgt in die Zukunft blickt Hermann Albers vor allem wegen des vorgesehenen Ausbaudeckels. Nach Einschätzungen des Landesverbandes wird sich der Deckel eher negativ auf die Strompreise auswirken. So ist die Windenergie an Land schon heute in der Lage, den Strom für sechs bis acht Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> zu produzieren. Mit Förderkosten an der EEG-Vergütung von 0,25 Cent ist sie der „Billigmacher der Energiewende“.</p> <p>Ein weiterer Beschluss des Wirtschaftsministers trifft insbesondere die Bürgerwindparks hart: Spätestens 2017 soll der Anteil Windenergie im Strommix über Ausschreibungen geregelt werden. „Das Ausschreibungsmodell ist das Ende der schleswig-holsteinischen Bürgerwindparks. Damit holt Minister Gabriel amerikanische Investmentfonds oder spanische Energieversorger in unsere Dörfer. Die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> wandert ab, die Akzeptanz geht verloren, wenn die Bürger vor Ort nicht mehr an der Energiewende teilhaben" sagt dazu Hermann Albers.</p> <p>Dabei reicht ein Blick in die europäischen Nachbarländer. Immer wieder sind dort Ausschreibungsmodelle gescheitert, zuletzt Ende 2012 in Tschechien. Zu teuer, zu kompliziert, zu bürokratisch und mittelstandsfeindlich sind nur einige der dort gemachten Erfahrungen. Vor allem die Ausbauziele wurden in keinem Fall erreicht. „Bundeswirtschaftsminister Gabriel setzt alle deutschen Erfolge mit der Ausschreibung aufs Spiel. Das müssen die Ministerpräsidenten der Länder verhindern“, so Hermann Albers.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V. Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Querweg 4, 25813 Simonsberg <br />Telefon: 04841 66 32 10, Telefax: 04841 66 32 09,&nbsp; E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesregierung Bürgerwindpark Energiepolitik Windenergie Fri, 07 Feb 2014 08:10:06 +0000 2941 at http://www.wind-energie.de Winfried Kretschmann und Horst Seehofer wollen ständige Energieministerkonferenz einrichten http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/winfried-kretschmann-und-horst-seehofer-wollen-staendige <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein gemeinsames Positionspapier der Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann (Grüne) und Horst Seehofer (CSU), fordert die Einrichtung einer ständigen Energieministerkonferenz. Beide Landesregierungen betonen gemeinsame Interessen, um einen „nationalen Konsens in der Energiepolitik“ herzustellen,&nbsp; so Seehofer, haben aber auch voneinander abweichende Kritikpunkte an den Plänen von Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.</p> <p>Ein Ziel der Energieministerkonferenz soll sein, den Bau neuer Windenergieanlagen in Süddeutschland rentabel zu halten. Die rot-grüne Landesregierung in Stuttgart stört sich am Deckel für den Ausbau der Windenergie an Land. Wenn mehr als 2500 Megawatt an neuen Anlagen gebaut würden, soll es automatisch eine Kürzung bei der Förderung geben. Das würde vor allem die Pläne der Bundesländer, die bei der Windenergie aufholen müssen, zunichte machen. Im Jahr 2020 will die grün-rote Landesregierung zehn Prozent der Stromerzeugung in Baden-Württemberg per Windkraft decken.</p> <p>Horst Seehofer rückt die Bezahlbarkeit des Atomausstiegs und Versorgungssicherheit an die erste Stelle, steht jedoch auch weiterhin&nbsp; in der Kritik, die Windenergieprojekte in seinem Bundesland durch überzogene Abstandsregelungen zu stoppen.</p> <p>Den Beschluss für eine dauerhafte Fachministerkonferenz von Bund und Ländern zum Thema Energie müssten alle Ministerpräsidenten fassen, deren nächstes Treffen ist jedoch nicht vor Ende März geplant.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Onshore Windenergie Tue, 04 Feb 2014 10:49:30 +0000 2937 at http://www.wind-energie.de Mit dem Stopp der Windenergie läutet Seehofer die Verlängerung der Atomlaufzeiten in Bayern ein http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/mit-dem-stopp-der-windenergie-laeutet-seehofer-die-verlaengerung-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Bayern fordert von Staatsregierung und CSU Rückkehr zu einer soliden und berechenbaren Energiewende-Politik. "Der Ausbau einer klimafreundlichen Stromversorgung auf Basis der erneuerbaren Energien ist in Bayern mit dem heutigen Tag beendet". Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende des BWE-Bayern Günter Beermann den von der bayerischen Staatsregierung vorgelegten Beschluss einer äußerst rigiden <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> für neue Windkraftanlagen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Demnach müssen sich deren Abstände zur Wohnbebauung ab dem 4. Februar 2014 nach der Höhe der Windenergieanlagen bemessen und der 10-fachen Gesamthöhe entsprechen. Bei den derzeit zum Einsatz kommenden Anlagen sind das rund 2.000 m.</p> <p>Nach Berechnungen des BWE-Bayern bleiben dann noch 0,05 % der bayerischen Staatsgebietsfläche überhaupt beplanbar für neue Windstandorte. "Selbst mit den auf Druck der CSU-Landtagsfraktion aufgenommenen, aber rechtlich vage formulierten Ausnahmen bedeutet dies einen Stillstand beim Ausbau der Windenergie in Bayern", so Beermann.&nbsp; "Die im Energiekonzept 'Energie innovativ' formulierten Ziele mit 50 % Öko-Strom bis 2021 lassen sich jetzt nicht mehr erreichen", ergänzte der BWE-Experte, "da nur die Windenergie die entsprechenden Potenziale mitbringt."</p> <p>Das bedeute aber nichts anderes, als dass Bayern mit dem eingeschlagenen Gegenwind-Kurs eine Verlängerung der Atomlaufzeit und einen verstärkten Einsatz des Klimakillers Kohle "wenn nicht bewusst befördert, so doch billigend in Kauf nimmt," warnte der BWE-Landesvorsitzende. Die von der Staatsregierung in Aussicht gestellten Gaskraftwerke könnten weder unter zeitlichen noch wirtschaftlichen noch unter Klimagesichtspunkten den Ausfall der Windenergie in Bayern wettmachen.</p> <p>Auch von dem im Vorfeld der Entscheidung groß angekündigten Vertrauensschutz für schon getätigte Investitionen zum Beispiel von Energiegenossenschaften oder Bürgerbeteiligungen bleibe mit dem Beschluss von heute nicht viel übrig. "Dutzende von Projekten und Millionen von Investitionen aus dem Mittelstand sind damit von einem Tag auf den anderen in den Sand gesetzt",&nbsp; sagte Beermann. Schon in den vergangenen Monaten habe der abrupte Kurswechsel in Bayern allen am Ausbau der Windkraft Beteiligten einen enormen Einbruch und massiven Schaden beschert. Umfangreiche Planungen auf regionaler oder kommunaler Ebene sowie langfristig getätigte private und öffentliche Investitionen seien aufgrund dieser Entscheidung ausgesetzt worden.</p> <p>Der BWE-Landesvorsitzende forderte die Staatsregierung und die CSU-Landtagsfraktion auf, wieder zu einer berechenbaren, soliden und planbaren Energiepolitik zurückzukehren. "Sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene erwarten wir eine Politik und Gesetzgebung, die die ökonomisch und ökologisch zwingend notwendige erneuerbare Energiewende unterstützt, statt diese zu abzuwürgen", mahnte Beermann. "Setzen Sie ein Zeichen, dass es kein Zurück zu Atomstrom und zum Klimakiller Kohle gibt. Stoppen Sie den unverantwortlichen Don-Quichotte-Kampf gegen Windmühlen in Bayern!"</p> <p><strong>Rückfragen an:</strong><br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Landesvorsitzender Dipl.-Ing.&nbsp; Günter Beermann<br />Sollner Straße 10, 81479 München <br />Tel.: +49 89 72 77 99 40, Fax.: + 49 89 791 34 80<br /><a href="mailto:g.beermann@bwe-regional.de">g.beermann@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Tue, 04 Feb 2014 15:27:11 +0000 2938 at http://www.wind-energie.de Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags nehmen an Windenergietour NRW teil. http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/abgeordnete-des-nordrhein-westfaelischen-landtags-nehmen-windenergietour <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Forschung und Entwicklung für eine effiziente Nutzung der Ressource Wind.&nbsp; Die letzte Station der diesjährigen Windenergietour NRW des Landesverbandes <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (LEE) NRW e.V. und des Landesverbandes NRW des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE NRW) führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Spitze eines Windrades.&nbsp; Dort konnten sie sich persönlich ein Bild von der Kraft des Windes machen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="448" height="336" title="Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags nehmen an Windenergietour NRW teil." alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/abgeordnete-des-nordrhein-westfaelischen-landtags-nehmen-windenergietour-nrw-teil/nrw-windenergietour.jpg?1391417967" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beim Betreten des schmalen Förderkorbes, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Spitze des rund 100 Meter hohen Windrades der PSM GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Erkelenz bringen sollte, war dem ein oder anderen Teilnehmer durchaus mulmig zumute. Die Entschädigung aber erfolgte in Form eines grandiosen Blicks über die von <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> geprägte Landschaft.</p> <p>Vorangegangen war eine Tour durch Nordrhein-Westfalen, beginnend bei der H2Herten GmbH. In diesem Forschungs- und Entwicklungszentrum, das mit Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalen und unter Schirmherrschaft der Stadt Herten gegründet wurde, wird Windstrom in Wasserstoff umgewandelt. Das in Sichtweite des Zentrums befindliche Windrad auf der Halde Hoppenbruch liefert den Strom, der - in Wasserstoff umgewandelt - sowohl ein Bürogebäude, als auch eine Flotte von Brennstoffzellenfahrzeugen mit Energie versorgt. Die Speicherung des Wasserstoffs erfolgt in einem rund zwanzig Meter hohen Zylinder, der gleichzeig als eine Art Landmarke auf diese Zukunftstechnologie aufmerksam macht. Seinen besonderen Reiz entfaltet die so genannte Power-to-Gas- Technologie beim Ausgleich von Lastspitzen der Erneuerbaren Energien. Überschüssiger Windstrom kann als Wasserstoff gespeichert und bei Windflaute abgerufen werden. So versorgt die H2Herten GmbH den Technologiepark und die Brennstoffzellenautos nicht nur rein rechnerisch zu einhundert Prozent mit Erneuerbaren Energien, sondern tatsächlich.</p> <p>Von einer noch nicht weit verbreiteten Zukunftstechnologie ging es im Anschluss zu der Firma Eickhoff nach Bochum, die als Zulieferer für die Branche der Erneuerbaren Energien fungiert. Das Familienunternehmen verfügt über eine 150 jährige Tradition, die ihre Wurzeln in der Produktion von Maschinen für den Kohlebergbau hat und heute Tradition und Moderne einzigartig miteinander verbindet. Denn noch immer fertigt Eickhoff Sondermaschinen für den Abbau von Kohle und liefert an Bergbauunternehmen in der ganzen Welt.</p> <p>Gleichzeitig haben die Verantwortlichen bereits in den 1990er Jahren mit dem Aufbau eines neuen Standbeines begonnen. Die Entwicklung und Fertigung von Getrieben für Windenergieanlagen. Diese tonnenschweren und mehr als mannshohen Kolosse werden bei Eickhoff mit einer bemerkenswerten Fertigungstiefe hergestellt. Den ersten Produktionsschritt konnten so auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besichtigen. In der werkseigenen Gießerei werden Gehäuseteile, Zahnräder und Wellen gegossen. Hitze, Schmutz und glühendes Metall passen auf den ersten Blick nicht zur strahlend weißen Fassade moderner Windenergieanlagen. Wie man aber nicht nur in Bochum, sondern im gesamten Ruhrgebiet weiß, gehören sie dazu und bilden die Basis der grünen und sauberen Energiegewinnung.</p> <p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich so auch einig: Gerade für das immer noch im Strukturwandel befindliche Ruhrgebiet bieten die Erneuerbaren Energien und insbesondere die Windenergie erhebliche Chancen für Wachstum und Beschäftigung. Unternehmen wie die H2Herten GmbH zeigen die Innovationsfreude und den Mut einer ganzen Region den Aufbruch zu wagen und traditionsreiche Unternehmen wie Eickhoff schaffen es, Bewährtes mit Neuem zu verbinden und so wandlungs- und wettbewerbsfähig in die Zukunft zu blicken.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Windenergie Wirtschaft Mon, 03 Feb 2014 09:00:03 +0000 2932 at http://www.wind-energie.de Energiewende im Stromsektor erfolgreich fortführen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/energiewende-im-stromsektor-erfolgreich-fortfuehren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden und Verbänden der Erneuerbaren Energien hat ein gemeinsames Positionspapier zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erarbeitet. Darin unterstreichen die Verbände, dass der Ausbaugrad der Erneuerbaren Energien in Deutschland ein beispielloser industriepolitischer Erfolg ist. Die Energiewende sei das Projekt und die Verpflichtung unserer Generation.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine ökologisch wie ökonomisch erfolgreiche Energiewende in Deutschland werde andere Industrie- und wichtige Schwellenländer animieren, sich auf einen vergleichbaren Weg zu begeben.&nbsp;Die Verbände fordern, die Energiewende in Deutschland insgesamt dynamisch voranzubringen. Für Wind-Onshore als günstigste EE-Technologie wird ein ambitionierter Ausbau, auch im Süden der Republik, gefordert. Weder der Ausbaukorridor noch das zu novellierende Referenzertragsmodell dürfen dazu führen, dass der küstenferne Ausbau einbricht.</p> <ul> <li>&nbsp;<a href="/system/files/attachments/article/2014/energiewende-im-stromsektor-erfolgreich-fortfuehren/20140127-positionspapier-verbaende-energiewende-fortfuehren.pdf" class="file-link" title="Gemeinsames Positionspapier">Gemeinsames Positionspapier</a></li> <li><a href="/system/files/attachments/article/2014/energiewende-im-stromsektor-erfolgreich-fortfuehren/20140127-anhang-positionspapier-eeg.pdf" class="file-link" title="Anhang: Fakten und Hintergründe ">&nbsp;Anhang: Fakten und Hintergründe </a></li> </ul> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/energiewende-im-stromsektor-erfolgreich-fortfuehren/20140127-positionspapier-verbaende-energiewende-fortfuehren.pdf" type="application/pdf; length=375296" title="20140127-positionspapier-verbaende-energiewende-fortfuehren.pdf">Gemeinsames Positionspapier</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/energiewende-im-stromsektor-erfolgreich-fortfuehren/20140127-anhang-positionspapier-eeg.pdf" type="application/pdf; length=504661" title="20140127-anhang-positionspapier-eeg.pdf">Anhang: Fakten und Hintergründe </a></div> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Tue, 28 Jan 2014 08:11:53 +0000 2919 at http://www.wind-energie.de Albig: In der Sache gehe ich keinem Streit aus dem Weg http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/albig-der-sache-gehe-ich-keinem-streit-aus-dem-weg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes Windenergie und der ARGE Netz bekannte sich die Landesregierung klar zur Energiewende. Bezahlbar bleibt sie nur durch die Windenergie aus Schleswig-Holstein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="672" title="Hermann Albers (BWE), Ministerpräsident Torsten Albig, Dr. Martin Grundmann (ARGE Netz), © BWE/ARGE Netz/Andreas.Birresborn" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/albig-der-sache-gehe-ich-keinem-streit-aus-dem-weg/20140123-sh-neujahrsempfang-bwe-arge.jpg?1390810149" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Rund 200 Vertreter der Windindustrie hörten gestern Abend im Kieler Landeshaus einen kämpferischen Ministerpräsidenten. Dieser bekam von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel durch den Merseberger Kabinettsbeschluss zur Energiewende dafür eine Steilvorlage. Die Große Koalition beschloss am 22.01.2014, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung und den Ausbau der Windenergie an Land zu deckeln. Dadurch können die Erneuerbaren Energien den Wegfall der Atomkraftwerke im Jahr 2022 nicht mehr kompensieren. Atomenergie soll stattdessen durch Kohleenergie ersetzt werden.</p> <p>Ohne die schleswig-holsteinische Windenergie sei der Atomausstieg nicht zu schaffen, betonte Albig mehrmals. Dass er damit mit dem Bundeswirtschaftsminister über Kreuz liegt, stört ihn kaum: „Wenn es um die Energieversorgung Deutschlands durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> geht, gehe ich in der Sache keinem Streit aus dem Weg, denn wir haben die richtigen Argumente. Die Windenergie an Land zeigt, wie man es richtig macht. Wir sind diejenigen, die die Energiewende in Deutschland zum Erfolg führen“, so der Ministerpräsident als Antwort auf die Frage des gut informierten Moderators Carsten Kock, RSH.</p> <p>Dass die Energieversorgung der Zukunft nur durch die Windenergie an Land für die Verbraucher bezahlbar bleibt, machte Hermann Albers, Landesvorstand des BWE an harten Zahlen deutlich. Die Politik solle aufhören mit der Mär, die Vergütung für sauberen Windstrom für gestiegene Strompreise verantwortlich zu machen. Dies hat der BWE mehrfach vorgerechnet. Eine jüngst vom Verband in Auftrag gegebene Studie mache deutlich, dass man auch in keiner Weise von einer Überförderung der Windmüller im Land reden könne. „Gern stellt sich die Industrie dem Spiel der Märkte“, so Albers, „aber wir brauchen einen Marktplatz, auf dem die gleichen Spielregeln für alle gelten.</p> <p>Während bei den konventionellen Energieträgern unbezifferte volkswirtschaftliche Kosten entstehen, müssen die Windmüller für alle Kosten von der Genehmigung bis zum <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> grade stehen“. Als „geradezu zynisch“ bezeichnete Albers das Wort „Vertrauensschutz“ im Eckpunktepapier aus dem Wirtschaftsministerium. Bestandsanlagen seien demnach von den geplanten Änderungen ausgenommen, wenn sie bis zum 22. Januar eine Genehmigung hatten. Im Koalitionsvertrag war noch von Ostern die Rede. Laut den beiden schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Nina Scheer (SPD) und Ingbert Liebing (CDU) war das nicht der einzige Verstoß gegen den Koalitionsvertrag.</p> <p>Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz, betonte die Leistungsfähigkeit der Branche, für die die Marktintegration und die Systemverantwortung nichts Neues sei. Noch in diesem Jahr wird die ARGE Netz das erste erneuerbare Kraftwerk in Schleswig-Holstein bauen. Durch diese Art Kraftwerke wird es möglich sein, auch die Stadt Hamburg mit erneuerbaren Strom zu versorgen. „Wir brauchen endlich einen freien Zugang zu einem fairen Markt“, so Grundmann, „die Marktregeln entsprechen noch immer dem einer zentralistisch organisierten Energieerzeugung.“</p> <p>Ministerpräsident Albig machte den Zuhörern noch einmal Mut: „Im Verbund mit den anderen Norddeutschen Ländern sind wir eine starke Stimme in Berlin. Wenn wir gemeinsam diese Stimme erheben und sagen: ohne uns werdet ihr scheitern, kann ich mir nicht vorstellen, nicht gehört zu werden.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesbüro Schleswig-Holstein, Nicole Knudsen&nbsp; <br />Telefon: 04841 66 32 10 E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Energiepolitik Energiewende Verband Windenergie Sat, 25 Jan 2014 10:34:45 +0000 2917 at http://www.wind-energie.de BWE Fachtagung informiert über die anstehende EEG-Novelle http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bwe-fachtagung-informiert-ueber-die-anstehende-eeg-novelle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergie Direktvermarktung im Jahr der EEG-Novelle. Die EEG-Novelle soll bereits im August dieses Jahres in Kraft treten. Windenergie Betreiber, Projektierer und Stromhändler bereiten sich mit Hochdruck auf die bevorstehenden Veränderungen vor. Auch innerhalb der Windenergie Direktvermarktung wird es künftig zu Umstellungen kommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Laut dem Eckpunktepapier zur Reform des EEG gilt ab 2015 eine verpflichtende Direktvermarktung für alle Neuanlagen ab einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 500 kW. Zudem müssen die Neuanlagen zwingend fernsteuerbar sein. Die bisher eigenständige Managementprämie entfällt und wird in die Einspeisevergütung eingepreist. Um Finanzierungskosten im Risikofall nicht ansteigen zu lassen, soll laut Eckpunktepapier eine sogenannte „Ausfallvermarktung“ eingeführt werden.</p> <p>Über das EEG hinausgehend wurde bereits die Speicherung von Erneuerbarer Energie im Koalitionsvertrag thematisiert. Die Bundesregierung sieht mittel- bis langfristig einen wachsenden Bedarf an neuen Speichern. Hervorgehoben hat sie dabei die Power to Gas-Technologie.</p> <p>Wie all diese Neuerungen im Detail gesetzlich ausgestaltet sein werden, ist noch offen. Außer Frage steht jedoch, dass die EEG-Novelle von höchster wirtschaftlicher Bedeutung für alle Windenergie-Betreiber und Stromhändler sein wird.</p> <p>Aus diesem Grund veranstaltet der Bundesverband WindEnergie die Fachtagung Windenergie Direktvermarktung. Ziel ist es, sich mit der Branche auf die Veränderungen einzustellen und verschiedene Lösungen zu diskutieren. So stellt Jörg-Uwe Fischer von der Deutschen Kreditbank die künftigen Finanzierungsanforderungen bei einer verpflichtenden Direktvermarktung vor.</p> <p>Gleich mehrere Experten gehen auf die Geschäftsmodelle rund um die Direktvermarktung in räumlicher Nähe ein. Umfassend wird die <abbr title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term293" title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten.">Regelenergie</a></abbr> behandelt. Hartmut Bauer von 50Hertz spricht über die Präqualifizierungsanforderungen für Windenergieanlagen, während Andreas Keil von Energy2market die <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> verschiedener Regelleistungsprodukte für Windenergiebetreiber beleuchten wird.</p> <p>Aufschlussreich wird der Blick über den Tellerrand nach Dänemark: Hier wird die Teilnahme an der Regelenergie durch Windenergieanlagen schon seit längerer Zeit erfolgreich praktiziert. In diesem Zusammenhang werden auf der Fachtagung auch Flexibilitätsoptionen behandelt: Die Power to Gas-Technologie sowie der Einsatz von Großbatterien werden vergleichend nebeneinander gestellt.</p> <p>Diese Veranstaltung hat sich über die Jahre zum wichtigsten Branchentreffen zum Thema Direktvermarktung entwickelt. Eine Vielzahl an Windenergie Betreibern, Betriebsführern, Projektierern, Stromhändlern, Banken und Netzbetreibern diskutieren gewohnt offen und kontrovers über künftige Marktoptionen für die Windenergie.</p> <p><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergie-direktvermarktung-1?utm_source=WIND-ENERGIE&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Direktvermarktung&amp;utm_campaign=VA-14-01-01"><b>BWE Fachtagung Windenergie Direktvermarktung</b></a><b><br /> Datum: </b>20. – 21. März 2014<br /><b>Ort: </b>Hamburg</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p>Kontakt: Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Service Hotline: 030 / 20 164 222, E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Direktvermarktung EEG Verband Windenergie Thu, 23 Jan 2014 10:54:10 +0000 2916 at http://www.wind-energie.de Faktencheck: Windenergie an Land bereits heute am preisgünstigsten http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/faktencheck-windenergie-land-bereits-heute-am-preisguenstigsten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Ende vergangener Woche bekannt gewordenen „Eckpunkte für die Reform des EEG“ aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sprechen von einer durchschnittlichen Vergütung aller Erneuerbaren-Technologien in Höhe von 17 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Diese pauschale Betrachtung wird der Windenergie an Land jedoch nicht gerecht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term223" title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden.">Onshore-Windenergie</a></abbr> ist die Erneuerbare Energie mit den geringsten <abbr title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh)."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term228" title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh).">Stromgestehungskosten</a></abbr> weit unter den genannten 17 Cent und kann bereits heute mit konventionellen Energieträgern konkurrieren. Laut Eckpunktepapier des Ministeriums belaufen sich die Vollkosten von neuen Steinkohle- und Gaskraftwerken auf 7 bis 11 Cent je kWh – externe Kosten wie Umwelt- und Gesundheitsschäden noch nicht einmal einbezogen. Demgegenüber erhalten Betreiber von Onshore-Windenergieanlagen im Jahr 2014 lediglich 8,66 Cent <abbr title="Die Anfangsvergütung ist eine erhöhte Vergütung für Strom aus Windenergieanlagen. Sie wird nach EEG ab der Inbetriebnahme mindestens fünf (Onshore) beziehungsweise zwölf Jahre (Offshore) gezahlt."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term86" title="Die Anfangsvergütung ist eine erhöhte Vergütung für Strom aus Windenergieanlagen. Sie wird nach EEG ab der Inbetriebnahme mindestens fünf (Onshore) beziehungsweise zwölf Jahre (Offshore) gezahlt.">Anfangsvergütung</a></abbr> sowie fünf Jahre nach <span class="st">Inbetriebnahme </span> 4,72 Cent Grundvergütung.</p> <p>Damit garantiert die Windenergienutzung an Land stabile und langfristig niedrige Strompreise. Dieser geringen Vergütungshöhe steht ein deutliches Plus an <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> gegenüber. Denn die bisherige Förderung der Windenergie an Land trug dazu bei, dass die Branche innerhalb nur weniger Jahre einen technologischen Fortschritt meistern konnte, der sie heute fast 10 Prozent am deutschen Strombedarf stemmen lässt.</p> <p>Hier finden Sie die BWE-Strompreisgrafik als <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/press-release/2013/eeg-umlage-2014-was-schaetzen-sie/strompreisgrafik-final.jpg">Download</a>.</p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Windrad EEG Tue, 21 Jan 2014 10:30:42 +0000 2907 at http://www.wind-energie.de 7. Windkunstfestival "bewegter wind" http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/7-windkunstfestival-bewegter-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 17.-31. August 2014 findet das 7. Windkunstfestival in Hessen statt. Das diesjährige Thema des internationalen Wettbewerbs ist "between". Die Wettbewerbsbeiträge werden in der vielfältigen Landschaft Nordhessens präsentiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1024" height="768" title="Sieger des Wettbewerbs &quot;bewegter wind&quot;2012" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/7-windkunstfestival-bewegter-wind/20140121-bewegter-wind.jpg?1390305434" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="font-family: 'arial', 'helvetica', sans-serif; font-size: 10pt;">Die Open Air Ausstellung inszeniert Kunst und Landschaft und Wind mit all seiner Ambivalenz.<br />Kreative Antworten aus allen Bereichen der Kunst sind gefragt. Der 1. Preis ist mit 2.500 €, der Sonderpreis mit 1.500 € dotiert.</span></p> <p><span style="font-family: 'arial', 'helvetica', sans-serif; font-size: 10pt;">Die Beiträge werden in landschaftlich besonderen Orten in Nordhessen ausgestellt. Die Ausstellung wird von einem thematischen Rahmenprogramm begleitet, das zum Entdecken von Landschaft und Exponaten einlädt.Veranstalter&nbsp; ist “bewegter wind” e.V.- Verein zur Förderung der Windkunst und interkultureller Kommunikation, der das Windkunstfestival gemeinsam mit Partnern und Helfern organisiert.<span style="color: black;"></span></span></p> <p>Einsendeschluss des Ideenwettbewerbs ist der 24.3.2014, den Download der Ausschreibung gibt es <strong><a target="_blank" href="http://www.bewegter-wind.de/de/downloads/view.download/3/22">hier</a></strong>. <br />Gerne können die Wettbewerbsunterlagen auch per Mail angefordert werden.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />bewegter wind e.V., Reta Reinl, Orker Str. 11, 35104 Lichtenfels, Mail: <a href="mailto:vorstand@bewegter-wind.de">vorstand@bewegter-wind.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Windenergie Windkraft Tue, 21 Jan 2014 12:01:44 +0000 2908 at http://www.wind-energie.de Energiewende in Bayern auf der Kippe http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/energiewende-bayern-auf-der-kippe <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Energiewende in Bayern hat diese Woche erneut einen tiefen Schlag hinnehmen müssen. Am Montag stimmte das Landeskabinett der von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) geforderten Erhöhung des Mindestabstandes von Windenergieanlagen zur örtlichen Bebauung zu. Die ohnehin streng limitierte Planung von Windenergieprojekten soll künftig durch die so genannte 10H-Regel weiter beschnitten werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3504" height="2336" title="CSU-Fraktionsvorsitzender Thomas Kreuzer stellt sich den kritischen Fragen der Demonstranten (Foto: BWE/Johannes Müller)" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/energiewende-bayern-auf-der-kippe/ql3p3739.jpg?1389716467" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>So müsse der Abstand zwischen einer Windenergieanlage und der örtlichen Wohnbebauung mindestens dem Zehnfachen der Anlagenhöhe entsprechen. Für viele Windenergieprojekte bedeutet dieses Vorgehen im dicht besiedelten Bayern das Aus. Über 11.900 in der bayerischen Windbranche tätige Arbeitsplätze sowie unzählige Investitionsvorhaben sind in Gefahr. Und das, obwohl die bayerische Bevölkerung ungebrochen hinter der Energiewende steht. Die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Windenergieanlagen in der unmittelbaren Nachbarschaft liegt mit 68 Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 61 Prozent.</p> <p>Auch hängt der Vertrauensschutz für Windenergieprojekte in Bayern in der Schwebe. Planungen für Windkraftanlagen ziehen sich in der Regel über 3 bis 5 Jahre hin. Erst dann liegen alle erforderlichen Gutachten und Genehmigungen vor. Für 460 in Planung befindliche Projekte ist der Vertrauensschutz noch nicht gesichert.</p> <p>Die Landesregierung stellt mit ihrem Handeln das eigene am 24. Mai 2011 beschlossene Energiekonzept in Frage. Dort wart festgelegt worden, dass die Windenergie bis 2021 einen Anteil von bis zu 10 Prozent am Stromverbrauch in Bayern decken soll. Mit den aktuellen Maßnahmen beschneidet die Landesregierung die kostengünstigste Energieform. Denn: Nicht einmal 1 Prozent des durchschnittlichen Haushaltsstrompreises kommt den reinen Förderkosten für Windenergie an Land zu (vgl. <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2013/eeg-umlage-2014-was-schaetzen-sie">Strompreisgrafik</a>).</p> <p>Befürworter der Windenergie protestierten heute anlässlich der CSU Klausurtagung in Wildbad Kreuth für eine regenerative und dezentrale Energiewende in Bayern. Unter dem Motto „Pro Energiewende“ forderten der BUND Naturschutz in Bayern, Energiewende Oberland und der Bundesverband WindEnergie Bayern auf einer Kundgebung das Festhalten der bayerischen Landesregierung an ihren Energiezielen.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Tue, 14 Jan 2014 15:15:34 +0000 2896 at http://www.wind-energie.de Zu viel klimaschädlicher Strom aus Braunkohle http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/zu-viel-klimaschaedlicher-strom-aus-braunkohle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die klimaschädliche Verstromung aus Braunkohle erreichte im vergangenen Jahr einen bedrohlichen Höchststand seit dem Vergleichsjahr 1990. Über 162 Milliarden Kilowattstunden Strom seien 2013 demnach in Braunkohlekraftwerken erzeugt worden. Entsprechend stieg auch der CO<sub>2 </sub>Ausstoß im Vergleich zum Jahr der Wiedervereinigung. Die Anlagen seien zwar effizienter, der Braunkohleeinsatz damit leicht gesunken, allerdings würden flexible Gaskraftwerke so aus dem Markt gedrängt</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als ein wichtiger Grund werden die derzeit niedrigen Handelszertifikate für Emissionen je Tonne Kohlendioxid benannt. Obwohl der Energieverbrauch in Deutschland seit 1990 rückläufig ist, stieg so die Stromerzeugung aus Braunkohle. Der Anteil der Braun- und Steinkohle an der deutschen Stromerzeugung beträgt 2013 45,5 Prozent. Ein wesentlicher Teil der erzeugten Energie wird darüber hinaus ins Ausland exportiert (33 Mrd. Kilowattstunden).</p> <p>Neben den klimatischen Auswirkungen befürchten Energieexperten nun auch unmittelbare Einflüsse auf Natur und Umwelt. Anders als bei der Windenergie an Land beansprucht der Abbau von Braunkohle einen beträchtlichen Flächenbedarf. Ganze Landstriche und Ortschaften fallen dem Abbau der Braunkohle zum Opfer. Gerade erst droht 3.000 Menschen im ostdeutschen Braunkohlerevier der Verlust ihrer Heimat.</p> <p>Die Wiederbelebung des schmutzigen Braunkohlestroms konterkariert die Erfolge der Erneuerbaren Energien, die im vergangenen Jahr rund 25 Prozent des deutschen Strombedarfs deckten.</p> </div> </div> </div> Klimaschutz Energiepolitik Fri, 10 Jan 2014 10:54:24 +0000 2895 at http://www.wind-energie.de Jahresrückblick von BWE-Geschäftsführer Henning Dettmer http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/jahresrueckblick-von-bwe-geschaeftsfuehrer-henning-dettmer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windbranche blickt auf ein bewegtes Jahr 2013 zurück. Bereits im Februar löste das Altmaier-Rösler-Papier mit seiner vermeintlichen Strompreisbremse eine hitzige Debatte über explodierende Kosten durch den Ausbau Erneuerbarer Energien aus. Diese wurden in der Folge vor allem als Kostentreiber gebrandmarkt. Der BWE bezog in dieser Situation schnell und entschieden Position.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In engem Austausch mit der Politik wurden die Vorteile der Erneuerbaren Energien und insbesondere der Windenergie wieder stärker in den Fokus gerückt. Mit einem Positionspapier und Studien wurde aufgezeigt: Eine kostengünstige und schnelle Energiewende ist nur durch den kraftvollen Ausbau der Windenergie zu erreichen. Nicht durch ihre Deckelung. &nbsp;</p> <p>Weitere Meilensteine des vergangenen Jahres stellt Henning Dettmer in einem kurzen Filmbeitrag vor, den Sie sich unter folgendem Link ansehen können:</p> <p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QT26rClMji0" title="http://www.youtube.com/watch?v=QT26rClMji0">http://www.youtube.com/watch?v=QT26rClMji0</a> </p> </div> </div> </div> Energiewende Verband Windenergie Fri, 20 Dec 2013 12:52:32 +0000 2881 at http://www.wind-energie.de EU-Kommission bestätigt Einspeisetarife für Erneuerbare http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/eu-kommission-bestaetigt-einspeisetarife-fuer-erneuerbare <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (BEE). Berlin.&nbsp; Erfreulicherweise hat die EU-Kommission heute das Vergütungssystem des Erneuerbare-Energien-Gesetzes als rechtskonform bestätigt. In ihrer Veröffentlichung zur Einleitung eines Prüfverfahrens gegen die besondere Ausgleichsregelung im EEG deklariert die EU-Kommission das EEG insgesamt allerdings als Beihilfe.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist gut, dass die EU-Kommission heute die Systematik der EEG-Vergütungen bestätigt hat. Jedoch befindet sie sich mit der Behauptung, das Gesetz falle unter die Beihilferichtlinie, im klaren Widerspruch zur geltenden Rechtsprechung“, kommentiert BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk die heutige Stellungnahme der Kommission.</p> <p>Der Europäische Gerichtshof (EuGH) habe im Fall PreussenElektra von 2001 das EEG klar vom Beihilfe-Verdacht befreit. Dieses Urteil sei auch Grundlage der bisherigen Positionierung der EU-Kommission. „Die neue Auffassung der Kommission, dass es seitdem signifikante Änderungen des EEG gegeben habe, die eine Einordnung als Beihilfe begründen könnten, ist rechtlich nicht stichhaltig“, erläutert Falk.</p> <p><strong>Neue Leitlinien für Beihilferecht geplant</strong></p> <p>Gleichzeitig mit der Eröffnung des Prüfverfahrens hat EU-Wettbewerbskommissar Almunia heute angekündigt, die Leitlinien für das Beihilferecht grundsätzlich zu überarbeiten. Der bisherige Entwurf des Wettbewerbskommissars für eine Neufassung der Leitlinien stellt einen umfassenden Angriff auf das EEG dar. Darin sind detaillierte Vorgaben für die Refinanzierung der Erneuerbaren Energien vorgesehen, die mit der geltenden EU-Richtlinie für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> nicht vereinbar sind. Diese legt eindeutig fest, dass die Nationalstaaten die Hoheit über die Förderung der Erneuerbaren behalten müssen, um ihre Ausbauziele für das Jahr 2020 zu erreichen.</p> <p>„Der Leitlinienentwurf von Almunia ist in keiner Weise akzeptabel. Wir gehen vielmehr davon aus, dass die neuen Beihilfeleitlinien so ausgestaltet werden, dass die Mitgliedsstaaten weiterhin den notwendigen Spielraum beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und den dafür geeigneten Förderinstrumenten behalten“, erklärt Falk.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 26 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise ca. 380 000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Daniel Kluge, Leiter Kommunikation, Fon: 030/2758170–15, Fax: –20<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Vergütung Wed, 18 Dec 2013 15:00:16 +0000 2875 at http://www.wind-energie.de Sylvia Pilarsky-Grosch bei TV-Berlin http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/sylvia-pilarsky-grosch-bei-tv-berlin <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, diskutierte in der Sendung Standort Berlin mit Moderator Peter Brinkmann von TV Berlin die Herausforderungen der Energiewende in der neuen Legislaturperiode. Sie nutze die Gelegenheit, um für Windenergie an Land als preiswerteste Erneuerbare Energie zu werben, die Aussagen aus dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD kritisch zu beleuchten und darzustellen, welche Chancen die Energiewende für Deutschland eröffnet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD lässt breiten Raum für Interpretationen. Sowohl die Fortsetzung der Energiewende als auch ein Abbremsen der erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre wäre denkbar. Gerade angesichts der Kostendebatte darf es für die preisgünstige Windenergie an Land keine neuen Beschränkungen geben, machte die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie deutlich.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=hHSOYejcq5w&amp;list=PL7Ort_YZGjC6WFrpCtpASYKUTKv2ka9kK&amp;index=1">Standort Berlin mit Sylvia Pilarsky-Grosch - Teil 1</a><br /><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=wkOOv_9e3IQ&amp;list=PL7Ort_YZGjC6WFrpCtpASYKUTKv2ka9kK&amp;index=2">Standort Berlin mit Sylvia Pilarsky-Grosch - Teil 2</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Mon, 16 Dec 2013 14:55:22 +0000 2873 at http://www.wind-energie.de Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist keine Beihilfe http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/das-erneuerbare-energien-gesetz-ist-keine-beihilfe <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) stellt fest, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach geltendem EU-Recht keine Beihilfe ist. Der Europäische Gerichtshof hat dies am 13. März 2001 festgestellt. Die EU-Kommission hat sich daraufhin 2002 dieser Wertung angeschlossen und ausdrücklich gesagt, dass das EEG keine Beihilfe ist. Elf Jahre später versucht die EU-Kommission, ohne dass es materielle Änderungen am EEG gegeben hätte, das Gesetz als Beihilfe zu deklarieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ziel ist es, direkt Einfluss auf die Energiepolitik eines Mitgliedsstaates zu nehmen. „Das deutsche Einspeiserecht wurde in 22 Jahren immer wieder vor Gericht angegriffen und wurde stets bestätigt“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> <p>Des Weiteren zeigt sich der BEE überrascht, dass die EU-Kommission Regelungen des EEG in Frage stellt, die einer Umsetzung der Europäischen Richtlinie für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> entsprechen. Anstatt Investoren durch diesen ungerechtfertigten Angriff auf das ganze EEG zu verunsichern und damit die Energiewende zu behindern, sollte die Kommission Wächter darüber sein, dass ihre eigenen Richtlinien umgesetzt werden. Das ist in Deutschland der Fall.</p> <p>Unabhängig von der Frage, ob der Aspekt der „Besonderen Ausgleichsregelung“ im EEG Beihilfecharakter haben könnte, kann der BEE nachvollziehen, dass die EU-Kommission die derzeitige Regelung als Problem ansieht, da sie in Teilbereichen zu Verzerrungen führt. Der BEE spricht sich daher dafür aus, dass nur diejenigen Unternehmen entlastet werden, die im internationalen Wettbewerb stehen. Zudem sollte berücksichtigt werden, dass die Unternehmen von niedrigeren Börsenstrompreisen in Folge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien profitieren. Deshalb sollte künftig kein Unternehmen weniger EEG-Umlage zahlen, als es durch niedrigere Strompreise einspart. Unternehmen sollten zudem nur dann begünstigt werden, wenn sie im Gegenzug ihre Energieeffizienz nachprüfbar erhöhen.</p> <p>Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren vieles getan, um die Kritik der EU-Kommission beim Thema Besondere Ausgleichsregelung zu bestärken und in den vergangenen Wochen zu wenig getan, um die Sorgen der Kommission zu entkräften. Umso wichtiger wird es sein, in den nächsten Monaten eine echte Reform der Besonderen Ausgleichsregelung anzugehen. Damit würde die Bundesregierung der EU-Kommission signalisieren, dass sie deren Sorgen ernst nimmt. Außerdem muss die Bundesregierung juristisch untermauern, dass das EEG keine Beihilfe ist.</p> <p><strong>Kontakt</strong>:<br />Jens Tartler, Pressesprecher<br />Telefon: 030/2758170–16<br /> E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Fri, 13 Dec 2013 09:11:17 +0000 2871 at http://www.wind-energie.de Neu gewählter BWE-Landesvorstand in Rheinland-Pfalz: Koalitionsvereinbarung belastet erneuerbare Energien http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/neu-gewaehlter-bwe-landesvorstand-rheinland-pfalz-koalitionsvereinbarung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf seiner konstituierenden Sitzung beschäftigte sich der neu gewählte Landesvorstand des Bundesverbands Windenergie mit den Plänen der möglichen großen Koalition. „Wir wollen die Energiewende naturverträglich gestalten und zugleich die hierfür notwendigen Verfahren und dafür geeigneten Strukturen schaffen“, dies steht auf Seite 61 der Koalitionsvereinbarung und könnte auch von uns unterstützt werden, sagt der wieder gewählte Landesvorsitzende Wilhelm Heyne.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="751" title="Ciro Capricano, W. Heyne (Vorsitzender), Werner Vogt, Matthias Boller (stv. Vorsitzender), Werner Schwarz, Robert Kölsch, Dieter Berg (Schriftführer)" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/neu-gewaehlter-bwe-landesvorstand-rheinland-pfalz-koalitionsvereinbarung-belastet-erneuerbare/landesvorstand-rheinland-pfalz.jpg?1392376056" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Auf den Seiten 49 bis 59 wird jedoch erläutert, dass dies einseitig zu Lasten und auf Kosten der vor allem vom Bürger getragenen erneuerbaren Energien gehen soll. Ein Beitrag der fossilen Energieträger wird mit keinem Wort erwähnt. Dies bedeutet, dass diese ohne Einschränkungen produzieren bzw. ihre Produktion sogar noch erhöhen können, statt sie auf das notwendige Maß zurückzufahren.“</p> <p>„Fossile Energieträger sind wertvolle Rohstoffe für Pharmazie und chemische Industrie. Wir brauchen als erstes ein nachhaltiges Ressourcenmanagement, damit wir die fossilen Energieträger so sparsam einsetzen wie möglich, ihre Verfügbarkeit erhalten und nicht die Atmosphäre weiter aufheizen“ so der stellvertretende Vorsitzende Matthias Boller.</p> <p>Es darf nur soviel Strom aus Kohle und Braunkohle produziert werden wie nötig, jede Überproduktion muss mit einer Fehlproduktionsabgabe belegt werden. Stattdessen werden die regenerativen Energien, die praktisch ohne Ressourcenverbrauch bereitgestellt werden, mit der EEG-Umlage belastet, um sie künstlich zu verteuern. Zudem sollen die Einspeisevergütungen für den heute schon preiswerten Windstrom an Land gekürzt und teuerer Windstrom auf See weiter gefördert werden.</p> <p>Die dafür notwendigen Netze sollen dann über Steuergelder finanziert werden. „So kann man weder eine erfolgreiche Energiewende betreiben noch die Bürger daran beteiligen“, erläutert Matthias Boller. „Wir müssen die dezentrale Energieversorgung an Land fördern, dann brauchen wir auch keinen massiven Netzausbau. Über so genannte virtuelle Kraftwerke lässt sich heute schon das Stromangebot bedarfsgerecht ohne großen Speicherbedarf steuern. Wir müssten nur die bereits vorhandene Regeltechnik einsetzen, meint Wilhelm Heyne weiter. In der Bilanz sind die Vorgaben aus der Koalitionsvereinbarung volkswirtschaftlich bedenklich und werden zu Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten für die breite Bevölkerung führen. Nur wenn man eine faire Lasten- und Nutzenaufteilung durchführt, wird die dringend notwendige Energiewende praktisch und erfolgreich umzusetzen sein.</p> <p>Der BWE Rheinland-Pfalz möchte hierzu seinen Beitrag leisten und die Herausforderungen sowohl verbandsintern angehen als auch der Öffentlichkeit die Zusammenhänge verdeutlichen. Der neue Landesvorstand wird dazu die Themenschwerpunkte und Ansprechpartner festlegen.</p> <p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />Matthias Boller, Wilhelm Heyne, Tel: 02602-6747670</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Windenergie Thu, 05 Dec 2013 11:07:52 +0000 2857 at http://www.wind-energie.de Energiewende Retten – Erfolgreiche Demo in Berlin - Südwestfalen streiten für die Energiewende in Bürgerhand http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/energiewende-retten-erfolgreiche-demo-berlin-suedwestfalen-streiten-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auch aus Südwestfalen sind engagierte Menschen, Jung und Alt, am 30.11.2013 nach Berlin gefahren und<br />haben sich gemeinsam mit über 16.000 Teilnehmern für den Ausbau Erneuerbarer Energien und den<br />effizienten Energieeinsatz ausgesprochen. In einem breiten Bündnis von Umweltschutz-, Bürgerrechtsgruppen und Verbänden der Erneuerbaren Energien wurden bei der Demo in Berlin die rückwärtsgewendeten Beschlüsse einer möglichen neuen Koalition zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz angeprangert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Demo Energiewende Retten! in Berlin" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/energiewende-retten-erfolgreiche-demo-berlin-suedwestfalen-streiten-fuer-die-energiewende/internet-nrw-demo-berlin.jpg?1386166536" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der nun vorgesehene Ausbaukorridor für 2025 liegt mit der Obergrenze von 45% Erneuerbaren Energien an<br />der deutschen Stromproduktion noch unter dem von der schwarz-gelben Koalition 2010, also noch vor der<br />nuklearen Katastrophe in Fuskushima, angestrebten Mindestausbauziel. Der Wegfall des Grünstromprivilegs und die Einführung eines Ausschreibungsmodells erschwert den Betrieb regionaler Bürgergesellschaften und die lokale Vermarktung 100 %-igen Grünstroms.<br />Die Forderung der Teilnehmer lautete:</p> <ul> <li>Erneuerbare Energie ist dezentral und gehört in Bürgerhand</li> <li>Atomkraftanlagen schneller abschalten</li> <li>Veraltete nicht regelbare Braunkohlekraftwerk runterfahren, moderne flexible Kraftwerke fördern</li> <li>CO2-Handel ertüchtigen oder abschaffen</li> </ul> <p>Die Energiewende in Deutschland steht am Scheideweg. Wir appellieren deshalb an die Abgeordneten von<br />CDU/CSU und SPD in Bund und Ländern die Energiewende engagiert fortzuführen.</p> <p>Kontakt:<br />Hans-Josef Becker, BWE-Regionalverband Südwestfalen, <a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Windenergie Windkraft Wed, 04 Dec 2013 14:22:45 +0000 2854 at http://www.wind-energie.de Koalitionsvertrag gefährdet über 50 Prozent der potenziellen Windstandorte in NRW http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/koalitionsvertrag-gefaehrdet-ueber-50-prozent-der-potenziellen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Diskussionen auf zweiten Windenergietagen drehen sich um Koalitionsvertrag. Projektierer, Planer und Betreiber in großer Sorge. BWE NRW Vorsitzender Schulze Langenhorst: Mehr als 50 Prozent der potenziellen Windstandorte in NRW würden nicht mehr bebaut.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Teilnehmer des Windbranchentages NRW in Bad Driburg" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/koalitionsvertrag-gefaehrdet-ueber-50-prozent-der-potenziellen-windstandorte-nrw/internet-wet-2013-034.jpg?1386064453" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bad Driburg.&nbsp; Auch der zweite Tag der&nbsp; Windenergietage NRW 2013 vom 28. bis zum 29. November steht unter den Eindrücken des Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD. Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW) fasst die Stimmung der Planer, Projektierer und Betreiber von Windenergieanlagen zusammen: „Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass nur noch Standorte mit mehr als 75 Prozent des Referenzwertes gefördert werden sollen. Die Begrenzung des Windenergieausbaus wird mit großer Sorge intensiv diskutiert.“</p> <p>Im Mittelpunkt stehe die Frage, was die Reduzierung für den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen bedeute. Schulze Langenhorst: „Wenn das Vorhaben so umgesetzt wird, könnten mehr als 50 Prozent der potenziellen Windstandorte in NRW nicht mehr bebaut werden! Dadurch ist die Entstehung von Arbeitsplätzen in Gefahr und der Jobmotor Energiewende wird abgewürgt!“ So lägen deutschlandweit etwa 60 Prozent der zwischen 2009 und 2011 gebauten Windenergieanlagen unter dem <abbr title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term292" title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort.">Referenzertrag</a></abbr> von 75 Prozent. Der BWE NRW-Vorsitzende appelliert an die Rot-Grüne Landesregierung sich für die Windenergie und die Energiewende in NRW einzusetzen: „Die Landesregierung muss dafür sorgen, dass der nun im Koalitionsvertrag abgesteckte Rahmen für eine EEG-Reform im Sinne der Windenergie und der Energiewende ausgestaltet wird!“</p> <p>Veranstaltungen wie die Windenergietage NRW seien für die Branche gerade in diesen Zeiten extrem wichtig: „Es hilft uns die Stimmung der Beteiligten zu erfassen. Das ist für uns als Verband sehr hilfreich, um die nächsten Schritte im Ringen um das Gelingen der Energiewende zu planen“, so Schulze Langenhorst. Schon jetzt zog er ein positives Resümee: „Wir freuen uns auf die nächsten Windenergietage 2014!“ Neben Diskussionen zum Koalitionsvertrag konnten die rund 350 Besucherinnen und Besucher an Vorträgen und Präsentationen zu branchenrelevanten Themen teilnehmen. Dazu gehörten aktuelle Rechtsfragen bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen ebenso, wie die neuesten Entwicklungen zum Thema Artenschutz und Windenergie. Der Artenschutz stand auch bei der Podiumsdiskussion, die den Abschluss der Veranstaltung darstellte, im Mittelpunkt.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Potenziale Windenergie Tue, 03 Dec 2013 09:56:20 +0000 2849 at http://www.wind-energie.de Demonstration "Energiewende Retten!" am Samstag im Berliner Regierungsviertel http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/demonstration-energiewende-retten-am-samstag-im-berliner-regierungsviertel <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gemeinsam mit 16.000 Menschen demonstrierten am Samstag auch Mitglieder unseres Verbandes in Berlin für die Energiewende. Unter dem Motto „Energiewende retten!“ ging es quer durch das Regierungsviertel. Den Höhepunkt der eindrucksvollen, bunten Demonstration bildete die symbolische Umzingelung des Kanzleramtes. Der Bundesverband WindEnergie war im Rahmen der Kampagne „Erneuerbare Energiewende Jetzt“ durch Mitglieder aus allen Landesverbänden stark und sichtbar vertreten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4760" height="3173" title="BWE-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch und Moderator Roman Denter auf dem Kampagnen-Truck" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/demonstration-energiewende-retten-am-samstag-im-berliner-regierungsviertel/ir-2038.jpg?1385984842" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unsere Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch sprach vom Kampagnen-Truck in der Reinhardtstraße zu den Teilnehmern und rief zu einer deutlichen Unterstützung der Energiewende auf. „Heute haben wir gezeigt, dass die Energiewende ein echtes Projekt der Menschen in diesem Land ist. Machen wir der Politik weiter Druck den Kurs zu 100% <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> fortzusetzen“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> <p>Fotos der Demonstration finden Sie in unserer<strong>&nbsp;&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/infocenter/mediathek/demonstration-energiewende-retten">Bildergalerie</a></strong></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Verband Windenergie Mon, 02 Dec 2013 15:11:55 +0000 2842 at http://www.wind-energie.de Viele Überraschungen erwarten Sie im BWE-Adventskalender auf Facebook http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/viele-ueberraschungen-erwarten-sie-im-bwe-adventskalender-auf-facebook <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Es ist wieder Wichtelzeit! Wie schon im vergangenen Jahr steht der BWE-Adventskalender mit Gewinnspielen, Downloads, Videos und Windinfos allen BWE-Fans und Windfreunden auf Facebook zur Verfügung. Lassen Sie sich überraschen, denn &nbsp;hinter so manchem Türchen verbirgt sich ein hochwertiges Geschenk, zum Spielen, Lesen oder Anziehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Manchmal verbirgt sich einfach nur ein verblüffender Fakt hinter der Tür. Und wirklich jeden Tag gibt es etwas anderes. Einfach vorbeischauen, „gefällt mir“ klicken und schon geht es los. Auf dem Facebookauftritt des Bundesverbandes WindEnergie finden Sie auch weiterhin Meldungen und interessante Links zum Thema Windenergie und Energiewende.</p> <p>Der BWE wünscht allen eine schöne Vorweihnachtszeit und drückt die Daumen beim Gewinnspiel.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.facebook.com/pages/Bundesverband-WindEnergie-eV/126516312764?id=126516312764&amp;sk=app_1412327585663300"><img src="/system/files/resize/images/article/2013/viele-ueberraschungen-erwarten-sie-im-bwe-adventskalender-auf-facebook/internet-20131202-facebook-kalender-460x493.jpg" title="BWE Adventskalender 2013 auf Facebook" width="460" height="493" class="inserted-image" /></a></p> <p><a target="_blank" href="https://www.facebook.com/pages/Bundesverband-WindEnergie-eV/126516312764?id=126516312764&amp;sk=app_1412327585663300">Zum Adventskalender auf Facebook.</a></p> </div> </div> </div> Sun, 01 Dec 2013 15:23:14 +0000 2845 at http://www.wind-energie.de 2. Mitteldeutsche Windbranchentage in Erfurt http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/2-mitteldeutsche-windbranchentage-erfurt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf den Branchentagen am 26. und 27. November, die wieder auf dem Gelände der Messe Erfurt stattfanden, trafen sich rund 380 Teilnehmer und 35 Aussteller aus ganz Deutschland, um die Anforderungen der Energiewende an die Kommunen in den Blickpunkt zu rücken.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="663" title="BWE Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch auf den Mitteldeutschen Windbranchentagen in Erfurt" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/2-mitteldeutsche-windbranchentage-erfurt/internet-mg-8399.jpg?1385733993" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zentrales Thema waren aktuell auch die angekündigten Änderungen der Energiepolitik durch die zukünftige Koalition. BWE-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch warnte&nbsp; in ihrer Rede eindringlich vor einer „Ausbremsung der Energiewende“, da die Zukunft der Stromversorgung bei den Erneuerbaren Energien liege. Die entscheidende Rolle trage dabei die Windenergie.</p> <p>Aus Sicht der teilnehmenden Industrievertreter bringt die Energiewende viele positive Effekte wie <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Arbeitsplätze in die Regionen und sorgt für eine stabile Strompreisentwicklung. <br />Im Rahmen eines „Kommunalforums“ diskutierten Entscheider aus den Kommunen und Vertreter der Windindustrie anhand von best-practise Beispielen die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Fragestellungen zur Windenergieversorgung auf regionaler Ebene.</p> <p>Zudem gab es auf insgesamt sechs Veranstaltungen im „Thüringer Erneuerbare Energienforum“ Informationen für die Kommunen zu ökologisch und ökonomisch sinnvollen Investitionen in Erneuerbare Energien.</p> <p>Ein Höhepunkt der Windbranchentage war die Vorstellung der Ergebnisse der Potenzialanalyse „Umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung in Thüringen“ (EuPD Bonn), die den Ausbau des Freistaats als künftigen Modellstandort für Erneuerbare Energie empfiehlt. Schon heute kann die Branche einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro im Jahr vorweisen.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Fri, 29 Nov 2013 14:06:45 +0000 2828 at http://www.wind-energie.de Windenergietage NRW 2013: „SPD begräbt in Berlin Ausbauziele der Windenergie in NRW“! http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/windenergietage-nrw-2013-spd-begraebt-berlin-ausbauziele-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>LEE NRW und BWE Landesverband NRW veranstalten mit 350 Teilnehmern zweite „Windenergietage NRW“ in Bad Driburg.&nbsp; Kritik am Koalitionsvertrag steht im Mittelpunkt der Diskussion. Begrenzung der Förderung für Windenergie reduziert den Ausbau drastisch.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bad Driburg. Die Windenergietage NRW 2013, die vom 28. bis 29. November in Bad Driburg stattfinden, versprechen stürmische Tage zu werden: Neben den Ergebnissen des Koalitionsvertrages diskutierten die rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Zukunft des EEG und der Energiewende. Die beiden veranstaltenden Verbände LEE und BWE NRW betonten die herausragende Bedeutung des Windenergieausbaus im Binnenland und übten zugleich massive Kritik am Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Andreas Düser Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW e.V. (LEE NRW): „Im Koalitionsvertrag ist vorgesehen, die Förderung der Windenergie zu begrenzen. Künftig soll nur noch für Standorte mit mehr als 75 Prozent des Referenzwertes eine EEG-Vergütung erfolgen. Die SPD bringt damit eine der zentralen Säulen der Energiewende ins Wanken und begräbt in Berlin ihre eigenen Ausbauziele für die Windenergie in NRW. Die Landesregierung hatte sich selbst das Ziel gesetzt, 2020 mehr als 15 Prozent des Stroms in NRW aus der Windenergie zu gewinnen. Unter diesen Vorzeichen wird das nicht gelingen!“</p> <p>Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW), macht die Tragweite der Förderbremse deutlich: „Wir laufen Gefahr, dass der Ausbau im Binnenland zum Erliegen kommt. Die Windenergie an Land ist schon heute mit die kostengünstigste Energiequelle und belastet den Durchschnittshaushalt mit weniger als zehn Euro im Jahr. Soll die Energiewende gelingen, braucht es einen breiten deutschlandweiten Ausbau der Windenergie im Binnenland!“ Schulze Langenhorst appelliert direkt an eine mögliche Große Koalition in Berlin, die Windenergie mit der anstehenden EEG-Reform nicht auszubremsen: „An windstarken Standorten kann die Vergütung nach unten korrigiert werden. Die Begrenzung der Förderung von Windenergieanlagen allein auf die bundesweit besten Standorte ist allerdings nicht zielführend. Vielmehr braucht es die Nutzung guter Standorte in allen Regionen Deutschlands, um die Energiewende zum Erfolg zu führen!“</p> <p>Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Sylvia Pilarsky-Grosch, sieht die Energiewende in Deutschland insgesamt am Scheideweg und richtete vor den Teilnehmern der Tagung in Bad Driburg an die Abgeordneten von CDU/CSU und SPD in Bund und Ländern den Appell, die Energiewende weiter zu unterstützen. „Die neue Regierungskoalition droht angesichts der erfolgreichen Entwicklung der Erneuerbaren Energien der Mut zu verlassen. Wir brauchen jetzt keinen Stopp der Energiewende, sondern eine mutige Fortsetzung. Dazu rufen wir die Bundesregierung auf! Die Windenergie an Land ist die preiswerteste Erneuerbare Energie. Wir sind gegenüber neuen Kohlekraftwerken konkurrenzfähig. Statt die Energiewende insgesamt auszubremsen, muss die Bundesregierung den Rahmen für ein neues Strommarktdesign geben, in welchem die fluktuierende Wind- und Sonnenenergie im Zentrum stehen und Biomasse sowie flexible konventionelle Kraftwerke für Versorgungssicherheit sorgen. Mit den aktuellen Regelungen wird der <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> nicht stabilisiert. Die Bundesregierung droht einen Irrweg zu beschreiten. Dass müssen wir verhindern!“</p> <p><strong>Pressekontakt:</strong><br />Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.<br />Nils lütke Zutelgte (Pressesprecher)<br />Telefon: 0211 1596 1397, E-Mail: <a href="mailto:presse@lee-nrw.de">presse@lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Unternehmen Windenergie Wirtschaft Thu, 28 Nov 2013 15:14:48 +0000 2826 at http://www.wind-energie.de Plakatserie zeigt Vorteile der Windenergie auf http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/plakatserie-zeigt-vorteile-der-windenergie-auf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einer Plakat-Aktion wirbt der Bundesverband WindEnergie derzeit in Berlin Mitte an 40 Standorten für den weiteren Ausbau der Windkraft. Parallel zu den Koalitionsverhandlungen stellt die dreiteilige Motivserie der verzerrten öffentlichen Debatte um vermeintlich explodierende Strompreise und Blackouts klare Vorteile der Windenergie gegenüber.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2599" height="4351" title="Windenergie-Plakate zeigen Vorteile auf (Foto BWE/S. Reents)" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/plakatserie-zeigt-vorteile-der-windenergie-auf/ir-0865.jpg?1385544919" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Plakate zeigen: Die Windenergie ist die tragende Säule der Energiewende und wichtiger Jobmotor. 120.000 Menschen bietet die Branche einen Arbeitsplatz mit Perspektive. Zudem ist Strom aus modernen Windenergieanlagen schon heute günstiger als aus neuen Kohlekraftwerken, wie BWE-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch betont: "Entgegen der Polemik der vergangenen Tage ist klar: Mit einer Vergütung zwischen 9,15 Cent und knapp unter 6 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> ist die Windenergie an Land kein Kostentreiber, sondern stabilisiert den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>."</p> <p>Auch die Innovationskraft der Branche wird mit Hilfe der Plakate deutlich gemacht. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass eine einzige moderne Windenergieanlage bis zu 4.800 Dreipersonenhaushalte mit sauberen Strom versorgen kann. Dieses Bewusstsein zu stärken, ist Ziel der Plakataktion.</p> <p>Auf der Internetseite der Intitiative 'Erneuerbare Energiewende Jetzt!' stehen die Materialien zur eigenen Verwendung als Anzeigen, Druckvorlagen für Poster und Webbanner frei zur Verfügung. Über ein Online-Tool können die Motive als Plakate deutschlandweit gebucht werden.</p> <p>Zu den Motiven: <a target="_blank" href="http://www.windbewegt.de/kampagnen-motive/">www.windbewegt.de/kampagnen-motive</a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Windrad Wirtschaft Mon, 25 Nov 2013 10:57:49 +0000 2825 at http://www.wind-energie.de Kommt die kostengünstigste erneuerbare Energie in den Koalitionsverhandlungen unter die Räder? http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/kommt-die-kostenguenstigste-erneuerbare-energie-den <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Bayern fordert Festhalten an einem Ausbau der Windenergie in ganz Deutschland. <br />Pressemitteilung des Bundesverbands WindEnergie - Landesverband Bayern (BWE-Bayern). <br />München. Der Ausbau einer klimafreundlichen Energieversorgung auf Basis der erneuerbaren Energien gerät in den Koalitionsverhandlungen immer mehr unter Druck. Das bekommt insbesondere die Windenergie zu spüren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ginge es nämlich nach Umweltminister Peter Altmaier (CDU), dann würde der Süden Deutschlands in Zukunft ganz von einer EEG-Förderung für die Windkraft und auch von deren weiteren technologischen Entwicklung abgeschnitten.&nbsp; Altmaier will nur noch "gute Standorte" finanziell fördern und verlegt diese per Definition einfach nach Norddeutschland.</p> <p>"Damit droht die kostengünstigste erneuerbare Energie in vielen Bundesländern abgewürgt zu werden. Ziel müsste aber im Gegenteil ein Windenergieausbau in ganz Deutschland sein,&nbsp; um eine dezentrale, also möglichst verbrauchsnahe und ohne neue Netze auskommende Stromversorgung zu garantieren", kommentierte der BWE-Landesvorsitzende Günter Beermann den aktuellen Zwischenstand der Koalitionsverhandlungen in Sachen Energie.</p> <p>Der BWE-Bayern hat vor diesem Hintergrund 450 in Bayern schon bestehende Anlagen auf den von Altmaier ins Spiel gebrachten Schwellenwert von 80 Prozent <abbr title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term292" title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort.">Referenzertrag</a></abbr> untersucht. Die Folgen wären ein dramatischer Einschnitt: Weit weniger als 10 Prozent der heute bestehenden Windkraftanlagen hätten unter solchen Bedingungen errichtet werden können. Und selbst bei 70 Prozent wäre schon etwa die Hälfte der neuen Anlagen nicht gebaut worden.</p> <p>Die Berechnungen des BWE-Bayern zeigen aber auch, dass der Referenzertrag mit größer werdenden Anlagen zunimmt. Die schlechteren Standorte werden dann weniger. "Genau diesen Weg – höhere Anlagen mit größeren Rotoren –&nbsp; verbaut die CSU aber mit ihrer sogenannten 10-H-Abstandsforderung", kritisierte Beermann.</p> <p>Am Ende wäre durch beide Maßnahmen ein wesentliches Standbein der Energiewende in Bayern bedroht, ebenso die entsprechenden Arbeitsplätze und die vielbeschworene Bürgerbeteiligung. "Regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> aus Windkraft würde dann nur noch in den nördlichen Bundesländern stattfinden", mahnte der BWE-Landesvorsitzende, "Bayern wäre außen vor".</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Landesvorsitzender Dipl.-Ing.&nbsp; Günter Beermann<br />Sollner Straße 10, 81479 München <br />Tel.: +49 89 72 77 99 40, Fax.: + 49 89 791 34 80<br /><a href="mailto:g.beermann@bwe-regional.de">g.beermann@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Regionale Wertschöpfung Windenergie Wed, 20 Nov 2013 15:41:49 +0000 2777 at http://www.wind-energie.de 8. Windenergie- und Entwicklungsdialog – Perspektiven auf lokale Wertschöpfung http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/8-windenergie-und-entwicklungsdialog-perspektiven-auf-lokale-wertschoepfun <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) haben am 24. Oktober in Berlin über 100 Hersteller, Projektierer und Betreiber von Windenergieanlagen sowie politische Entscheidungsträger aus Deutschland und einem guten Dutzend Entwicklungs- und Schwellenländern zusammengeführt, um Perspektiven und Instrumente zur Schaffung lokaler <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2126" height="1415" title="Windenergie- und Entwicklungsdialog 2013" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/8-windenergie-und-entwicklungsdialog-perspektiven-auf-lokale-wertschoepfung/047rew-9731.jpg?1383725565" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der 8. Windenergie- und Entwicklungsdialog unter dem Titel "Perspectives on creating local content in the wind sector in developing and emerging economies" widmete sich der Frage, wie Windenergieprojekte in neuen Märkten Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung fördern können, ohne dabei Projektkosten zu steigern.</p> <p>Gemeinsam wurde ein Papier zum Umgang mit sogenannten Local-Content-Anforderungen (LCR) in nationalen EE-Gesetzgebungen diskutiert, das den Dialog mit der Windindustrie und Regierungen in Entwicklungs- und Schwellenländern anregen soll. Das Papier verdeutlicht die rechtlichen und wirtschaftlichen Probleme, die die Einführung solcher Maßnahmen mit sich bringt, und benennt Kriterien, die bei der&nbsp; Ausgestaltung von LCRs mindestens berücksichtigt werden sollten, falls sie dennoch in einzelnen Ländern verwendet werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p>Die Windenergiepotenziale in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern sind immens. Jedoch verfügen nur wenige dieser Länder über wettbewerbsfähige Industrien, die Windenergieprojekte mit höheren lokalen Wertschöpfungsanteilen umsetzen können. In der Hoffnung, heimische Produktionskapazitäten zu entwickeln und Arbeitsplätze zu schaffen, haben viele&nbsp; Länder Local-Content-Anforderungen in ihren Gesetzen und Ausschreibungen zur Förderung der Windenergie verankert.</p> <p>Für internationale Investoren und Lieferanten können LCRs zu Kostenerhöhungen führen, den Wettbewerb verzerren sowie zu suboptimalen Investitionsentscheidungen und Ineffizienzen führen. Auf dem Windenergie- und Entwicklungsdialog wurden Potentiale und Grenzen lokaler Wertschöpfung von der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) aufgezeigt. Während der europäische Windenergieverband EWEA und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Grundsätze und Vorzüge des freien Handels betonten, setzten sich Vertreter des türkischen und südafrikanischen Windenergieverbandes in ihren Vorträgen mit den konkreten Anforderungen an lokale Fertigung in ihrem Land auseinander. Die Hersteller von Windenergieanlagen Vestas und Nordex sowie der Projektierer Mainstream machten bei aller Kritik an bestehenden Regeln auch pragmatische Vorschläge. Dabei geht es ihnen darum, den Umgang mit LCRs für internationale Investoren und Lieferanten aber gleichermaßen für die Entscheidungsträger vor Ort zu erleichtern, sollten solche Maßnahmen in Zielmärkten trotz aller Vorbehalte zum Einsatz kommen.</p> <p>Neben LCRs wurden vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) weitere Instrumente zur Förderung von lokaler Wertschöpfung vorgestellt und mit Vertretern aus Nordafrika, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Asien diskutiert. Angesprochen wurden z.B. das Potenzial von „Supplier Development Programs“, speziellen Anreizen zur Förderung von Innovation, sowie alternative politische und wirtschaftliche Maßnahmen um Investoren anzulocken. Die Ergebnisse des Dialogs werden in das Papier zum Umgang mit LCRs einfließen und anschließend in die Exportinitiative <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> des BMWi, in die Diskussionen der europäischen und globalen Windindustrie sowie in die Entwicklungszusammenarbeit eingespeist.</p> <p class="iconize"><strong><a href="/sites/default/files/attachments/article/2013/8-windenergie-und-entwicklungsdialog-perspektiven-auf-lokale-wertschoepfung/programm-weed-2013.pdf" class="file-link" title="Programm des Windenergie- und Entwicklungsdialogs">Programm des Windenergie- und Entwicklungsdialogs</a></strong></p> <p class="iconize"><strong><a href="/system/files/attachments/article/2013/8-windenergie-und-entwicklungsdialog-perspektiven-auf-lokale-wertschoepfung/dialog-paper-local-content-requirements.pdf" class="file-link" title="Dialog Paper - Dealing with Local Content Requirements (LCR)">Dialog Paper - Dealing with Local Content Requirements (LCR)</a></strong>&nbsp;</p> <p><strong>Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie <a target="_blank" href="http://wind.vdma.org/article/-/articleview/2229728">hier</a></strong></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2013/8-windenergie-und-entwicklungsdialog-perspektiven-auf-lokale-wertschoepfung/programm-weed-2013.pdf" type="application/pdf; length=179679" title="programm-weed-2013.pdf">Programm des Windenergie- und Entwicklungsdialogs</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2013/8-windenergie-und-entwicklungsdialog-perspektiven-auf-lokale-wertschoepfung/dialog-paper-local-content-requirements.pdf" type="application/pdf; length=55711" title="dialog-paper-local-content-requirements.pdf">Dialog Paper - Dealing with Local Content Requirements (LCR)</a></div> </div> </div> </div> Energieeffizienz Internationales Unternehmen Windenergie Wirtschaft Fri, 15 Nov 2013 12:04:54 +0000 2746 at http://www.wind-energie.de Sachsens erneuerbare Energien leiden unter schlechtem Investitionsklima http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/sachsens-erneuerbare-energien-leiden-unter-schlechtem-investitionsklima <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Energieexperte Prof. Maslaton kommentiert Beschäftigtenentwicklung und Umlagendebatte. <br />Die Bundestagswahl ist passé und die Energiebranche von Fossil bis Erneuerbar wartet gespannt auf die weiteren Schritte Berlins in Sachen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Unterdessen schreckt die Höhe der bekanntgegebenen EEG-Umlage von 6,24 Cent/kWh die Öffentlichkeit auf, und die Stromkonzerne schieben den schwarzen Peter wie immer den erneuerbaren Energien zu.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur gleichen Zeit werden im Freistaat Sachsen den Erneuerbaren seitens der Landesregierung nach wie vor regelmäßig Steine in den Weg gelegt wie erst jüngst mit dem unsinnigen und letztlich nicht bindenden Windkrafterlass. Hinzu kommt, dass die Zahl der Beschäftigten in den Erneuerbaren-Energien-Branchen erstmals im Freistaat sinkt. „Die Blockade in der Landesplanung zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren hat ganz wesentlich zum schlechten Investitionsklima in der Branche beigetragen“, zeigt sich Prof. Martin Maslaton von der Forschungsstelle <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Recht (NEuR) überzeugt.</p> <p>Seit Jahren erfasst der VEE Sachsen e.V. die Beschäftigtenzahlen in allen Teilbereichen der Erneuerbare-Energien-Branche in Sachsen. Erstmals seit Beginn der Erhebungen sind die Arbeitsplätze im vergangenen Jahr zurückgegangen. Waren 2011 noch über 13.000 Personen in der Branche beschäftigt, so sank die Zahl im Jahr 2012 auf rund 11.800. Wesentliche Ursache des erstmaligen Rückgangs ist der kräftige Job-Abbau im Bereich Photovoltaik. „Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren leider fortsetzen“, so Prof. Martin Maslaton.</p> <p>„Sachsens Energiepolitik sendet seit Jahren keine besonders freundlichen Signale in Richtung der Erneuerbaren. Die Ausbauziele bis zum Jahr 2022 wurden jüngst erheblich zurückgeschraubt, lediglich 28 Prozent des Jahresstromverbrauchs sollen dann von den erneuerbaren Energien kommen. Auch mit dem derzeit äußerst langsamen Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen wäre diese Marke bereits im Jahr 2015 erreicht. Zurzeit liegt der Anteil bei circa 22 Prozent. Folge dieser Entwicklung ist bedauerlicherweise, dass die Firmen zum einen Mitarbeiter abbauen und gleichzeitig ihre Hauptaktivitäten in andere Bundesländer und zunehmend auch ins Ausland verlagern. Ob das im Sinne des Wirtschaftsstandorts Sachsens ist, darf bezweifelt werden, zumal die Branche mit den 11.800 Beschäftigten nach wie vor weit mehr Menschen Arbeit gibt als die Braunkohle mit ihren gerade einmal 2500 Arbeitsplätzen.“</p> <p>Zusätzlich schlechten Einfluss auf die Branche hat die Strompreisdebatte, die auch in Sachsen beim Verbraucher den Eindruck hinterlässt, die Erneuerbaren seien die wesentlichen Preistreiber. Sachsens Wirtschaftsminister befeuert dieses Bild auch noch durch diverse Reformvorstöße, die alle mit dem angeblich ausufernden Ausbau der Erneuerbaren und dem Anstieg der EEG-Umlage begründet werden. Dabei gehen, wie Energy Brainpool nachgewiesen hat, nur 13 Prozent des Anstiegs der EEG-Umlage auf den Bau neuer Erneuerbare-Energien-Anlagen zurück. 52 Prozent liegen im sinkenden Börsenpreis begründet und 25 Prozent werden von den sehr umfangreichen Ausnahmeregelungen für die Industrie verursacht. Die restlichen 10 Prozent haben diverse Ursachen wie die Eigenstromnutzung und die Managementprämie.</p> <p>Hinzu kommt, dass die Beschaffungskosten von Strom für Sachsens Stromanbieter seit 2009 im Mittel um 1,4 Prozent gesunken sind. Hintergrund sind wieder die dank Zunahme des grünen Stroms gesunkenen Börsenpreise. Im nächsten Jahr werden die Beschaffungskosten sogar um weitere 0,6 bis 2 Cent sinken. „Ob allerdings die Stromanbieter dies an die Stromverbraucher weitergeben und damit den Anstieg der EEG-Umlage von fast einem Cent kompensieren, bleibt fraglich“, befürchtet der Energierechtsexperte. Eine umfassende Reform des EEG wird kommen. „Aller Voraussicht nach wird diese Reform aber nicht vor Januar 2015 in Kraft treten. Viel Zeit also, um gründlich zu diskutieren“.&nbsp;</p> <p>Sachsens Energiepolitik steht unterdessen am Scheideweg. Landtagswahlen stehen vor der Tür. „Es wird sich zeigen, ob die braunkohledominierte Politik so weitergeführt wird, das schlechte Investitionsklima für die erneuerbaren Energien in Sachsen muss sich jedenfalls dringend ändern. Die Fesseln für die Regionalen Planungsverbände, wie die minimalen Ausbauziele und der nur Verwirrung stiftende Windenergieerlass, müssen schnellstmöglich fallen. Ein Kurswechsel von ganz oben, sprich vom Ministerpräsidenten, in Sachen Windenergie wäre ebenfalls geboten“, fordert Maslaton. „Statt Anti-Windrad-Bürgerinitiativen zu ermuntern, sollte die Staatsregierung die Bürger lieber von den Vorteilen dieser kosten- und energieeffizientesten erneuerbaren Energie überzeugen. Das wäre einmal ganz in Sinne von Klimaschutz und Resourcenschonung!“</p> <p>Rückfragen: Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 011, Mail: <a href="mailto:NEuR@maslaton.de">NEuR@maslaton.de</a>, <br />www.maslaton.de,&nbsp; Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515 </p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Vergütung Fri, 15 Nov 2013 12:56:34 +0000 2767 at http://www.wind-energie.de Energiewende retten! - Aufruf zur Demonstation am 30. November in Berlin http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/energiewende-retten-aufruf-zur-demonstation-am-30-november-berlin <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Sonne &amp; Wind statt Fracking, Kohle &amp; Atom: Die Energiewende darf nicht ausgebremst werden. Das ist das Motto der Demonstration am 30.11.2013 in Berlin, zu der die Veranstalter – ausgestrahlt, attac, Bundesverband Bürgerinitiativen, campact, Naturfreunde Deutschland – Tausende Menschen aufrufen. Das Signal an die Politik lautet: Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland stehen hinter dem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien und sind gegen die Energiegewinnung aus Atom und Kohle.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE schließt sich im Rahmen der Kampagne „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ zusammen mit anderen Erneuerbaren-Verbänden der Reihe der&nbsp; Unterstützer an. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für den weiteren Ausbau der Windenergie. Protestieren Sie mit und leiten Sie den Aufruf weiter!</p> <ul> <li>13.00 Uhr Auftaktkundgebung Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof</li> <li>14.00 Uhr Demo &amp; Umzingelung des Kanzleramts</li> <li>15.30 Uhr Abschlusskundgebung Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof</li> </ul> <p><strong>Alle Informationen unter:&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.energiewende-demo.de">www.energiewende-demo.de</a></strong><br />Hinweis: Die Windfreunde treffen sich am Stand der Kampagne „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ am Washingtonplatz. </p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Verband Windenergie Mon, 11 Nov 2013 09:51:16 +0000 2756 at http://www.wind-energie.de BWE ruft zur Beteiligung an seiner 14. Serviceumfrage auf http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/bwe-ruft-zur-beteiligung-seiner-14-serviceumfrage-auf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die jährliche BWE-Service Umfrage startet in die 14. Runde! Auch in diesem Jahr werden die beim BWE gemeldeten Anlagenbetreiber von uns angeschrieben, mit der Bitte die Qualität ihres Serviceanbieters zu bewerten. Eingerichtet wurde die Umfrage als Plattform, um Probleme zwischen Betreibern und Herstellern bzw. Servicedienstleistern zu identifizieren und zu lösen. Nicht zuletzt wird dadurch mehr Transparenz und Qualität auf dem Servicemarkt gewährleistet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie im vergangenen Jahr wünschen wir uns eine rege Teilnahme, um die Aussagekraft der Umfrage sicher zu stellen. Der Fragebogen kann sowohl online ausgefüllt wie auch per Fax oder Mail an uns gesendet werden. Wir möchten Sie bitten, vorzugsweise die Onlinevariante zu nutzen.</p> <p>Die Einwahl sowie ausführliche Hinweise finden Sie unter: <a target="_blank" href="http://questfox.com/Token/">http://questfox.com/Token/</a></p> <p>Einen Login können Sie vornehmen, sobald Sie Ihren Anmeldecode erhalten haben.<br /><strong>Einsendeschluss für die Umfrage ist der 20. Dezember 2013!</strong></p> </div> </div> </div> Betreiber Service und Wartung Technik Verband Fri, 08 Nov 2013 07:41:09 +0000 2724 at http://www.wind-energie.de Breites Bündnis aus Sozialverbänden, Umweltorganisationen und BEE für die Energiewende http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/breites-buendnis-aus-sozialverbaenden-umweltorganisationen-und-bee-fuer-di <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Ein Bündnis aus großen Sozialverbänden wie der AWO, den wichtigsten deutschen Umweltschutzorganisationen, dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband sowie dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat einen dringenden Appell an CDU/CSU und SPD für eine dynamische, gerechte und soziale Energiewende gerichtet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor dem Hintergrund einer nach wie vor überwältigenden gesellschaftlichen Unterstützung für den Umbau der Energieversorgung und des alarmierenden jüngsten Berichts des Weltklimarats IPCC fordern die Verbände die künftigen Koalitionäre in ihrem gemeinsamen Papier auf, die Energiewende mit ihren Beschlüssen zu stabilisieren und unumkehrbar zu machen. Dazu sind nach ihrer Auffassung ambitionierte Klimaschutzziele und verbindliche Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa notwendig.</p> <p>In Deutschland ist ein Anteil der Erneuerbaren von 45 Prozent am Stromverbrauch 2020 erforderlich, um die Klimaschutzziele zu erfüllen. Sollten internationale Instrumente wie der EU-<abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> scheitern, müssen sie durch neue nationale Instrumente ergänzt und ersetzt werden.</p> <p>Die nächste Bundesregierung muss eine Energiewende auch im Bereich Wärme auslösen und die großen Potenziale für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und mehr Effizienz gerade im Gebäudebestand heben. Die staatliche Förderung für energetische Gebäudesanierungen muss auf 5 Mrd. Euro aufgestockt und verstetigt werden.</p> <p>Die Kosten der Energiewende müssen fair zwischen den verschiedenen Verbrauchern aufgeteilt werden. Auch die privaten Kunden müssen unter anderem von den sinkenden Strompreisen an der Börse profitieren. Die Vorteile von energetischen Gebäudesanierungen sollen den Mietern in der Form zu Gute kommen, dass ihre Warmmiete nicht steigt. Die Kosten der Sanierung sollen entsprechend ihren Vorteilen von Vermietern, Staat/KfW-Förderung und Mietern getragen werden.</p> <p>Sozialleistungen wie ALG II, Sozialhilfe, Wohngeld oder die Grundsicherung im Alter müssen die gestiegenen Energiekosten in tatsächlicher Höhe berücksichtigen. Energieeffiziente Geräte müssen bei Erstausstattung von Haushalten, die Grundsicherung erhalten, besonders gefördert werden. Der energetische Zustand von Gebäuden muss bei der Festlegung von Angemessenheitsgrenzen bei der Miete berücksichtigt werden. Energiesparberatungen müssen weiterhin flächendeckend angeboten werden und zudem für einkommensschwache Haushalte kostenlos zugänglich sein.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher, Telefon: 030-2758170-16<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Fri, 08 Nov 2013 14:45:45 +0000 2754 at http://www.wind-energie.de Große Koalition gefährdet Erreichung der Klimaschutzziele http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/grosse-koalition-gefaehrdet-erreichung-der-klimaschutzziele <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Mit ihrem Vorstoß, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 35 bis 40 Prozent im Jahr 2020 zu deckeln, bremsen CDU/CSU und SPD die Energiewende aus. „So wird die künftige Bundesregierung ihre eigenen Klimaschutzziele mit Sicherheit verfehlen“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE)</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Schon vor der Reaktorkatastrophe in Fukushima hatte die damalige Bundesregierung einen Anteil der Erneuerbaren Energien von 38,6 Prozent bis 2020 als Ziel ausgegeben. Jetzt wird ein Deckel von 35 bis 40 Prozent als Energiewende verkauft.“</p> <p>Der BEE lehnt rigide Maßnahmen zur Mengensteuerung der Erneuerbaren strikt ab. So würden Ausschreibungen die Kosten erhöhen und kleine Betreiber sowie Energiegenossenschaften vom weiteren Ausbau ausschließen. Das gleiche gilt für den Zwang, den Ökostrom direkt zu vermarkten. Statt einer dezentralen Energiewende in Bürgerhand gäbe es ein Comeback der großen Stromkonzerne. Mit der geplanten Konzentration der Förderung auf Starkwindstandorte in Norddeutschland würde die künftige Koalition den Ausbau der Windenergie in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Baden-Württemberg unmöglich machen.</p> <p>Die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz darf nicht auf die besten Windstandorte und Photovoltaik beschränkt werden.&nbsp; Die Energiewende braucht den bewährten Mix der verschiedenen Technologien wie Biogas, Wasserkraft und Geothermie. So können diese ihre Stärken ausspielen, zum Beispiel Biogas als flexible <abbr title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term293" title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten.">Regelenergie</a></abbr>. Diese Vielfalt schafft Sicherheit und Stabilität in der Versorgung.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher, Tel.:: 030-2758170-16,<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Thu, 07 Nov 2013 15:42:15 +0000 2753 at http://www.wind-energie.de Rekordbesuch beim 8. Windstammtisch in Südhessen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/rekordbesuch-beim-8-windstammtisch-suedhessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit knapp einhundert Teilnehmern war der 8. Windstammtisch des BWE Regionalverbandes Südhessen am 25.10.2013 bestens besucht. Die Veranstaltung im Bensheimer Hotel Felix war ausgebucht und die Werbung für die Veranstaltung musste vorzeitig eingestellt werden. Bereits im Mai 2013 hatten 50 interessierte Zuhörer den Weg zum Stammtisch nach Mühlheim gefunden. Zukünftig sollen aufgrund des großen Interesses jährlich zwei Veranstaltungen durchgeführt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="994" title="v.l.:Erhard Renz, (BWE Regionalverband Südhessen), Sponsor Franz Mitsch (BWE Ehrenmitglied) und Referent Prof. Dr. Robert Gasch" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/rekordbesuch-beim-8-windstammtisch-suedhessen/internet-dsc-0009a.jpg?1383748115" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Impulsrefereat des Abends wurde von Prof. Dr. Robert Gasch gehalten, der über die Geschichte der Windkraft von 1980 bis in die heutige Zeit berichtete. Er begeisterte die Zuhörer nicht nur mit der Analyse technischer Aspekte, sondern nahm auch die Politik ins Visier. Die Besucher ließen sich nicht lange bitten und es entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch. Sehr zur Freude des BWE-Ehrenmitglieds Franz Mitsch, der an diesem Abend das Sponsoring übernommen hatte. Die Gespräche dauerten bis in den späten Abend und so manche Visitenkarte wechselte den Besitzer.</p> <p>Überrascht vom Mix der Zuhörer war Erhard Renz (Vorstand BWE Südhessen), der durch das Programm führte. Aus ganz Südhessen aber auch den angrenzenden Städten kamen die Besucher. Auch der Altersmix war beachtlich. Von jungen Studenten, die nach einem Praktikumsplatz fragten, über Planer die ihre aktuellen „Baustellen“ anpriesen, bis zu ergrauten Windpionieren war alles vertreten.</p> <p>Rege diskutiert wurden unter anderem die Anforderungen der Deutschen Flugsicherung, die derzeit ca. 3.500 MW zeitlich verzögert oder sogar verhindert. Der Arbeiskreis Luftverkehr und <abbr title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term224" title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel.">Radar</a></abbr> des Bundesverband WindEnergie e.V. hat dazu auf seiner Internetseite eine Umfrage veröffentlicht, deren Ergebnisse Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/arbeitskreis-radar/20130815-bwe-umfrage-radar.pdf">hier</a></strong> abrufen können.</p> <p>Im Frühjahr soll der 9. Windstammtisch folgen. Termin und Ort stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig veröffentlicht.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Technik Windenergie Wirtschaft Mon, 04 Nov 2013 15:41:13 +0000 2743 at http://www.wind-energie.de Energiewende zum Erfolg führen – Erste Sitzung der AG Energie in Berlin http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/energiewende-zum-erfolg-fuehren-erste-sitzung-der-ag-energie-berlin <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Koalitionsarbeitsgruppe Energie traf sich gestern in Berlin, um Leitlinien einer künftigen Energiepolitik zu definieren. Im Falle einer großen Koalition solle bis Ostern 2014 eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ins parlamentarische Verfahren gegeben werden, teilten die Verhandlungsführer, Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), nach der ersten Sitzung mit.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Energiewende könne eines der zentralen Projekte der Koalition werden, so der amtierende Bundesumweltminister. An dessen EEG-Reformvorschlägen entzündete sich im Frühjahr dieses Jahres eine Kostendebatte, die die wirtschaftlichen wie ökologischen Vorteile der Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien gänzlich ausblendete.</p> <p>Für den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der heute den turnusgemäß wechselnden Posten des Bundesratspräsidenten übernimmt, ist klar, dass es nur noch den Weg der alten in die neue Energieversorgung geben kann. Für ihn spiele vor allem die Windkraft eine wichtige Rolle. Sie sei enorm effizient, so Weil im Interview mit NDR-Info.</p> <p>BWE-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch machte im Zuge der AG-Sitzung deutlich: „Wir setzen darauf, dass die Große Koalition die Energiewende nicht ausbremst. Der wirtschaftliche Nutzen für Deutschland und der technologische Werbeeffekt weltweit ist jetzt bereits viel zu groß. Welches Industrieland soll heutzutage eine Energiewende realisieren, wenn nicht Deutschland?“</p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Fri, 01 Nov 2013 14:12:37 +0000 2737 at http://www.wind-energie.de Erste Windenergieanlage im Landkreis Augsburg am Netz http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/erste-windenergieanlage-im-landkreis-augsburg-am-netz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 20. Oktober 2013 wurde mit einem Tag der offenen Tür die erste Windenergieanlage vom Typ E82 bei Meitingen-Langenreichen im Landkreis Augsburg der Öffentlichkeit vorgestellt. „20 Bürger aus der Region haben sich zu der Firma Roth Windkraft Langenreichen GmbH &amp; Co. KG zusammengeschlossen und einen weiteren Meilenstein der Energiewende gesetzt“ betonte der Bayerische BWE Landesvorstand Günter Beermann.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Veranstalter wurden von einem Besucheransturm interessierter Bürger überrascht. In der Augsburger Allgemeinen wird von Tausend Teilnehmern berichtet, die die Gelegenheit nutzten, sich über die technische Ausstattung sowie eine ausführliche Bilddokumentation zur Errichtung der Anlage in deren Innenraum zu informieren.</p> <p>Viele Familien fanden sich ein und konnten Fragen zur Technik und Effizienz an die Vertreter des Herstellers richten. Für viele beeindruckend war der Blick aus dem Innenraum in die Höhe der Anlage sowie die Erkenntnis, dass die Geräuschentwicklung unerwartet gering sei. Da es im Vorfeld des Baus starke Vorbehalte und Genehmigungsprobleme gab, war das große Interesse der Bürger vor Ort für die Veranstalter dieses Tags der offenen Tür sehr erfreulich. </p> <p>Lesen Sie dazu auch den <a target="_blank" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Kopf-zurueck-und-Blick-nach-oben-So-schaut-ein-Windrad-von-innen-aus-id27455847.html">Bericht der Augsburger Allgemeinen</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Windenergie Windkraft Wed, 30 Oct 2013 08:58:40 +0000 2729 at http://www.wind-energie.de Fortsetzung des BWE-Workshops „Gesetze, Fundamente, Strom“ http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/fortsetzung-des-bwe-workshops-gesetze-fundamente-strom <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein wieder zunehmender Ausbau der Windenergie und ein ambitioniertes Energiekonzept bringen Mecklenburg-Vorpommern in eine Vorreiterstellung unter den Bundesländern im Bereich der Windenergie. Das wurde deutlich bei der erfolgreichen Fortsetzung des BWE-Workshops „Gesetze, Fundamente, Strom“ des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern, der am 23.10.2013 im Schloß Griebenow stattfand.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Landesvorstand Andreas Jesse begrüßte die positiven Signale und die gute Zusammenarbeit mit der Landesregierung und erklärte vor den rund 100 Gästen in Griebenow: „Mecklenburg-Vorpommern laufe in diesem Jahr auf einen Rekord bei der neuinstallierten Windleistung hinaus. Zum 1. Halbjahr 2013 sind bislang 117,87 Megawatt an das Netz angeschlossen worden, bis zum Jahresende erhofft sich Jesse einen weiteren starken Zuwachs und einen Wert über 300 MW.“ Die erfolgreiche Raumplanung und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten innerhalb der Branche machen die schnellen Realisierungszeiten erst möglich.</p> <p>Dr. Graham Butt aus dem Energieministerium betonte, insbesondere die Chancen für den ländlichen Raum seien für die mecklenburgische Landesregierung ausschlaggebend, die Erneuerbaren Energien im Land effektiv zu fördern. Dabei sei jedoch nicht nur der Ausbau Onshore im Fokus der Bemühungen, auch Offshore will Mecklenburg-Vorpommern seine Potenziale heben, so Butt weiter.</p> <p>Mit großem Interesse folgten die Gäste den Äußerungen von Dr. Lauven, Fachmann für die europäische AIFM-Richtlinie und deren Auswirkungen auf den deutschen Gesetzgeber, die im Sommer dieses Jahres zu sehr viel Unruhe innerhalb der Branche geführt hatte.</p> <p>Natürlich waren auch die aktuellen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD Thema der Veranstaltung und boten viel Gesprächsstoff. Weitere Informationen zum Workshop lesen Sie demnächst in BWEintern.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Finanzierung Verband Windenergie Wed, 30 Oct 2013 12:03:09 +0000 2730 at http://www.wind-energie.de Wir brauchen Verstärkung! http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/wir-brauchen-verstaerkung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) gehört mit über 20.000 Mitgliedern zu den weltweit größten Verbänden der Erneuerbaren Energien. Er setzt sich seit Jahren erfolgreich für einen nachhaltigen und effizienten Ausbau der Windenergie in Deutschland ein. Der Landesverband Berlin-Brandenburg des BWE mit Sitz in Potsdam sucht fortlaufend <b>eine Praktikantin/einen Praktikanten.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p align="left"><b>Ihr Profil:</b></p> <ul> <li>Sie sind Student/Studentin der Volkswirtschaftslehre, Politik- oder Kommunikationswissenschaften.</li> <li> Sie besitzen fundierte Kenntnisse politischer Prozesse und ökonomischer Zusammenhänge.</li> <li>Sie verfügen über ein sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen in Deutsch und Englisch.</li> <li>Sie gehen sicher mit den gängigen MS-Office-Programmen um.</li> <li>Sie arbeiten selbstständig und zuverlässig nach Vorgaben, bringen eigene Ideen ein sind engagiert, aufgeschlossen und teamfähig.</li> </ul> <p align="left"><b>Ihre Aufgaben:</b></p> <ul> <li>Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von Veranstaltungen</li> <li>Unterstützung bei der inhaltlichen und redaktionellen Arbeit an Positionspapieren</li> <li>Unterstützung bei der Recherche und Analyse aktueller energiepolitischer Themen</li> </ul> <p align="left"><b>Wir bieten:</b></p> <ul> <li>Ein praxisnahes Praktikum mit operativer Mitarbeit in laufenden Projekten</li> <li> Einblick in die Arbeitsweise eines Verbandes und in politische Kommunikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit</li> </ul> <p>Dauer: mindestens 3 Monate</p> <p>Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (inkl. Praktikumszeitraum) per E-Mail (Stichwort ‚Praktikum‘) an <a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a>.</p> </div> </div> </div> Wed, 30 Oct 2013 14:57:01 +0000 2734 at http://www.wind-energie.de Sächsischer Windenergietag: Wir lassen uns nicht beirren! http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/saechsischer-windenergietag-wir-lassen-uns-nicht-beirren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Sachsen. Windenergie-Branche trotzt Anti-Wind-Kurs des Landes - Verbandstag mit 125 Teilnehmern heute in Leipzig. Die Bundestagswahl ist passé, das&nbsp;Thema Energiewende bleibt jedoch präsent, denn die Energiebranche von Fossil&nbsp;bis Erneuerbar wartet gespannt auf die weiteren Schritte Berlins in Sachen&nbsp;Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Umfassende Reformen werden erwartet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Windbranchentag des BWE-Landesverbands Sachsen in Leipzig" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/saechsischer-windenergietag-wir-lassen-uns-nicht-beirren/internet-wbt-sachsen-1.jpg?1382080483" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Während&nbsp;in Sachsen der Windenergie seitens der Landesregierung wie jüngst mit dem&nbsp;unsinnigen und letztlich nicht bindenden Windkrafterlass regelmäßig Steine in&nbsp;den Weg gelegen werden, sinkt gleichzeitig im Freistaat erstmals die Zahl der&nbsp;Beschäftigten in der&nbsp;Erneuerbare-Energien-Branche. Waren 2011 noch über 13.000&nbsp;Personen in der Branche beschäftigt, so sank die Zahl 2012 auf rund 11.800. Für&nbsp;dieses Jahr werden gar nur noch etwa 10.300 Beschäftigte prognostiziert. Die&nbsp;Windenergie-Branche trotzt dennoch dem Anti-Wind-Kurs von Wirtschaftsminister&nbsp;Sven Morlok und zeigte beim 17. Sächsischen Windenergietag des Bundesverbands&nbsp;WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) heute in Leipzig&nbsp;demonstrativ Selbstbewusstsein. Über 120 Branchenvertreter waren gekommen.</p> <p>Unter der Überschrift&nbsp;„Energiewende 2013 – Wo steht die&nbsp;Energiewende nach der Bundestagswahl?“&nbsp;hatte der BWE Sachsen zahlreiche&nbsp;Experten, aber auch Landespolitiker zur Bestandsaufnahme und Diskussion&nbsp;eingeladen. „Das Klima für die Windenergie ist im Freistaat nicht&nbsp;gut“,&nbsp;berichtete&nbsp;Prof. Martin Maslaton,&nbsp;Vorsitzender des BWE Sachsen. „Wir lassen uns aber nicht beirren und&nbsp;treiben die Energiewende in Sachsen dennoch voran, denn nach wie vor ist die&nbsp;Windenergie die mit Abstand kosten- und energieeffizienteste erneuerbare&nbsp;Energie.&nbsp;Auch ein Störfeuer wie der letztlich unerhebliche Windenergieerlass&nbsp;vom Juli wird Sachsens Windenergieanlagenbauer nicht vom weiteren Windradbau&nbsp;abbringen und dies, obwohl die Genehmigungen für Windenergieanlagen leider&nbsp;vermehrt vor Gericht erstritten werden&nbsp;müssen. Ein Zustand, den selbst die für&nbsp;die Ausweisung von Windparkflächen zuständigen Regionalen Planungsverbände&nbsp;untragbar finden.“</p> <p>Der am 12. Juli herausgegebene Windenergieerlass&nbsp;empfiehlt pauschal einen Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen Wohngebäuden&nbsp;und Windrädern. „Diese Vorgabe ist unvereinbar mit der Rechtssprechung des&nbsp;Bundesverwaltungsgerichts, wonach bei der&nbsp;Landesplanung der Windenergienutzung&nbsp;stets in substanzieller Weise Raum geschaffen werden muss“, stellte der BWE-Landesvorsitzende&nbsp;erneut klar. „Der Erlass ist daher eine klassische sächsische Luftnummer, denn&nbsp;in dem Papier selbst steht sogar, dass im Einzelfall auch&nbsp;abweichende&nbsp;Mindestabstände gewählt werden können und der Windenergie bei Abwägungen substantiell&nbsp;Raum gegeben werden muss. Auch die Regionalen Planungsverbände sehen dies so&nbsp;und legen oft geringere Abstände fest. So mancher Vertreter der&nbsp;Planungsverbände&nbsp;nennt die Verwaltungsvorschrift daher nicht ohne Grund auch&nbsp;einen ‚unsäglichen Erlass´. Die Folge ist, dass Planungsverbände derzeit nicht&nbsp;richtig wissen, wie sie weiter agieren sollen, was dringend notwendige&nbsp;Planungen zusätzlich in die Länge zieht.“</p> <p>Der 17. Sächsische Windenergietag&nbsp;beschäftigte sich aber nicht nur mit dem aktuellen Stand der Windenergie in&nbsp;Sachsen und ihren Schwierigkeiten. Die Bundestagswahl und die weitere Entwicklung&nbsp;der Energiewende standen ebenfalls im Mittelpunkt des Branchentreffens.&nbsp;Dr. Franz Alt,&nbsp;prominenter Streiter für&nbsp;Umweltschutz, Ressourcenschonung und bekennender Fürsprecher einer dezentralen&nbsp;Energiewirtschaft, sprach im Leipziger Westin Hotel dazu als Gastredner.</p> <p>Mit Spannung erwartet wurden die&nbsp;Statements der Landesparteien zur weiteren Entwicklung der Energiewende.&nbsp;Bedauerlicherweise folgten nur die Landes-SPD, die Grünen sowie die LINKE der&nbsp;Einladung des BWE Sachsen zu einem Gastvortrag. Thomas Jurk (SPD), Johannes&nbsp;Lichdi (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) und Dr. Monika Runge (DIE LINKE) erläuterten&nbsp;die bekannten Positionen der drei Oppositionsfraktionen zur Energiepolitik in&nbsp;Sachsen. Von den Regierungsparteien CDU und FDP war auch in diesem Jahr wieder&nbsp;kein Vertreter erschienen.</p> <p>„Welche Koalition auch immer künftig in Berlin die&nbsp;Regierung tragen wird, es bleibt viel zu tun bei der Energiewende“, resümierte&nbsp;BWE-Landesvorsitzender Prof. Maslaton zum Abschluss beim Windenergietag. „Die&nbsp;Politik wird den gesamten Energiemarkt auf den Prüfstand&nbsp;stellen. Bei allem&nbsp;Reformeifer müssen aber der Einspeisevorrang der Erneuerbaren sowie die&nbsp;Mindestpreisvergütung unbedingt erhalten bleiben. Nur so kommen wir bei der&nbsp;Energiewende weiter voran und können die umweltschädlichen fossilen&nbsp;Energieträger weiter&nbsp;zurückdrängen. Eine Entwicklung, die so von der Politik ja&nbsp;erwünscht ist. Sachsen wird dabei seine ‚Wir-haben-die-Braunkohle-die-anderen-machen-die-Energiewende’-Einstellung&nbsp;nicht mehr lange halten können und deutlich mehr Gegenwind aus Berlin&nbsp;bekommen”, so&nbsp;Maslaton abschließend.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.medienkontor.net/index.php?id=243">Pressefotos vom Windenergietag</a> </p> <p> <strong>Rückfragen:</strong><br />Prof. Dr. Martin&nbsp;Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 /&nbsp;31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Potenziale Windenergie Fri, 18 Oct 2013 07:19:04 +0000 2710 at http://www.wind-energie.de Windmotiv im Rahmen des Journalistenpreises „unendlich viel energie“ ausgezeichnet http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/windmotiv-im-rahmen-des-journalistenpreises-unendlich-viel-energie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE freut sich zusammen mit dem Magazin „neue energie“, dass bei der Verleihung der Preise für die besten Medienbeiträge über Erneuerbare Energien in der Kategorie Foto das Motiv „Giganten der Lüfte“ von Ulrich Mertens prämiert wurde. „Giganten der Lüfte“ wurde in der Februarausgabe 2013 von „neue energie“ veröffentlicht und zeigt im Rahmen einer eindrucksvollen Bildstecke die Errichtung einer modernen Windenergieanlage.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu sehen ist der Aufbau einer 2,5-MW-Anlage - und das aus einem interessanten Blickwinkel, denn die Aufnahme erfolgte mittels einer ferngesteuerten Kamera. Das prämierte Foto des Hamburger Fotografen ist reizvoll komponiert, hinterlässt ein Gefühl der <abbr title="Der Spannungsbereich zwischen 30 und 110 Kilovolt gilt als Hochspannung. Die Hochspannungsleitungen gehören zum Verteilnetz und dienen einem kürzeren, regionalen Stromtransport sowie der Versorgung von Kleinstädten. Es sind kleinere bis mittlere Kraftwerke - wie Beispielsweise Windparks - am Hochspannungsnetz angeschlossen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term261" title="Der Spannungsbereich zwischen 30 und 110 Kilovolt gilt als Hochspannung. Die Hochspannungsleitungen gehören zum Verteilnetz und dienen einem kürzeren, regionalen Stromtransport sowie der Versorgung von Kleinstädten. Es sind kleinere bis mittlere Kraftwerke - wie Beispielsweise Windparks - am Hochspannungsnetz angeschlossen.">Hochspannung</a></abbr> und zeigt eindrucksvoll die Einheit von Technik und Mensch.</p> <p>Mehr finden Sie unter: <a target="_blank" href="http://www.neueenergie.net/wissen/technologien/ulrich-mertens-erhaelt-aee-journalistenpreis">Link</a></p> <p><a target="_blank" href="http://www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/44/gewinner-des-journalistenpreises-unendlich-viel-energie-ausgezeichnet.html?no_cache=1">Weitere Infos zum Journalistenpreis</a></p> </div> </div> </div> Technik Verband Windenergie Fri, 18 Oct 2013 09:15:51 +0000 2712 at http://www.wind-energie.de Erneuerbare Energie und Klimawandel - 5 Impulse auf 008° Ost http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/erneuerbare-energie-und-klimawandel-5-impulse-auf-008deg-ost <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Untrennbar verbunden mit der Diskussion um den Klimawandel ist die Auseinandersetzung um die Gewinnung und den Einsatz erneuerbarer Energieformen. Auch hier herrscht Verunsicherung über ökonomische und ökologische Sinnhaftigkeit und Interessenkonflikte treten deutlich zu Tage. Mit diesen Fragen werden sich verschiedene Workshops im Rahmen des interkulturellen Projektes "Erneuerbare Energie und Klimawandel, 5 Impulse auf 008 Grad Ost" am 9. November 2013 in der Hochschule Bremerhaven befassen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aus den Blickwinkeln Wirtschaft, Wissenschaft und Religion werden in den Workshops die Themen „Erneuerbare Energie und Klimawandel“, „Klimaforschung, Klimawandel, Klimaprojekte“ und Religion-Schöpfung-Ökologie“ diskutiert.</p> <p>In einer anschließenden Podiumsdiskussion werden Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Religion und Politik ihre Sichtweisen zum Leitthema darlegen und auf Fragen der Teilnehmer eingehen.<br />Höhepunkt des Tages bildet am Abend die Uraufführung des Jazzkonzertes „5 Impulse auf 008ˆOst“ der Gruppe BBU, eine musikalische und visuelle Reise entlang des 8. Längengrades, inspiriert durch die Klimazonen der Erde.</p> <p>Die Veranstaltung wird präsentiert von Musik im Management e.V. in Zusammenarbeit mit verschiedenen Projektpartnern unter anderem auch dem Bundesverband WindEnergie e.V.</p> <p>Weitere Infos finden Sie&nbsp; <strong><a target="_blank" href="http://www.5Impulse.de">hier</a></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Klimaschutz Verband Windenergie Fri, 18 Oct 2013 12:21:40 +0000 2713 at http://www.wind-energie.de EEG-Umlage kein Preisschild für die Energiewende http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/eeg-umlage-kein-preisschild-fuer-die-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (BEE). Der heute veröffentlichte Anstieg der EEG-Umlage auf 6,24 Cent/kWh für 2014 geht nur zu einem geringen Teil auf den Zubau von Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbarer Energie (EE) zurück. Der Ausbau hat nur einen Anteil von 15 % oder 0,15 Cent/kWh an dem Anstieg der EEG-Umlage von insgesamt knapp 1 Cent/kWh, erklärt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die reinen Finanzierungskosten für EE-Anlagen machen auch an der gestiegenen EEG-Umlage 2014 nur 2,54 Cent/kWh von 6,24 Cent/kWh aus. „Die EEG-Umlage ist also schon lange kein Preisschild mehr für den Ausbau der Erneuerbaren Energien“, sagt Falk.</p> <p>Wichtig ist auch die langfristige Perspektive: Die gesamte EE-Vergütung wird ab dem Jahr 2020 nur noch leicht zulegen und ab 2027 deutlich fallen. Dann werden die durchschnittlichen Kosten für EE-Anlagen niedriger sein als die für neue fossile Kraftwerke. Insgesamt rechnet sich die Energiewende für die deutsche Volkswirtschaft. „Bis 2050 können die Einsparungen insgesamt etwa 500 Milliarden Euro betragen“, kalkuliert Prof. Dr. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts ISE in Freiburg. Die Energieeinsparmaßnahmen und die Ersetzung von atomaren und fossilen Kraftwerken kosten bis dahin ca. 300 Milliarden Euro.</p> <p>In der aktuellen Diskussion um die EEG-Umlage ist zu beachten: Den größten Anteil an der Steigerung der Umlage haben der Rückgang des Strompreises an der Börse und die zusätzlichen Ausnahmeregelungen für Unternehmen mit 36 % bzw. 33 %. Von den fallenden Preisen an der Strombörse profitieren – anders als häufig dargestellt – viele Unternehmen ganz direkt durch den günstigen Einkauf ihres Stroms. Für die Erneuerbaren ist die Berechnungsweise der EEG-Umlage dagegen ein Problem: Dadurch dass sie an der Börse die Preise senken, wächst die Differenz zwischen der gezahlten EEG-Vergütung für grünen Strom und den mit diesem Strom an der Börse erzielten Einnahmen. Damit steigt automatisch die Umlage, die diese Lücke schließen muss. „Das heißt: Die Erneuerbaren senken die Strompreise und werden gleichzeitig durch die mangelhafte Berechnungsmethode der Umlage Opfer ihres eigenen Erfolgs“, so Falk. Dieser Faktor macht 2014 insgesamt 1,47 Cent/kWh innerhalb der EEG-Umlage aus – ein Anstieg von 0,37 Cent/kWh gegenüber 2013.</p> <p>Die Entlastung von Industrieunternehmen wird im kommenden Jahr für die übrigen Verbraucher mit 1,26 Cent/kWh zu Buche schlagen. Das sind 0,34 Cent/kWh mehr als in diesem Jahr. Eigentlich war die Besondere Ausgleichsregelung im EEG zum Schutz stromintensiver Unternehmen im internationalen Wettbewerb eingeführt worden. Die Zahl der begünstigten Betriebe ist aber von 603 im Jahr 2011 auf 1691 in diesem Jahr gestiegen und wird bis zu 2300 Betriebe im kommenden Jahr umfassen. „Demgegenüber zahlen die meisten Unternehmen unserer Branche natürlich die volle EEG-Umlage“, sagt Falk.</p> <p>Nach Auffassung des BEE kann der Anstieg der EEG-Umlage in den kommenden Jahren durch folgende Maßnahmen direkt begrenzt werden:</p> <ol> <li>Internalisierung des Merit-Order-Effektes: Der strompreissenkende Effekt der Erneuerbaren an der Börse muss den Erneuerbaren gut geschrieben werden.</li> <li>Einsatz für angemessenere <abbr title="Zertifikate, die die Betreiber fossiler Kraftwerke/Industrieanlagen benötigen, um eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen zu dürfen. Es gibt mehrere nationale und internationale Handelssysteme. Im Rahmen des EU-Emissionshandels werden Zertifikate zentral durch die EU-Kommission (Kommissar für Klimaschutz) vergeben."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term210" title="Zertifikate, die die Betreiber fossiler Kraftwerke/Industrieanlagen benötigen, um eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen zu dürfen. Es gibt mehrere nationale und internationale Handelssysteme. Im Rahmen des EU-Emissionshandels werden Zertifikate zentral durch die EU-Kommission (Kommissar für Klimaschutz) vergeben.">CO2-Zertifikate</a></abbr>-Preise auf EU-Ebene: Dadurch sinkt automatisch die Differenz zum Preis von Kohlestrom, der zurzeit in großen Mengen billig auf den Markt drängt.</li> <li>Begrenzung der Ausnahmeregelungen auf wirklich im internationalen Wettbewerb stehende, stromintensive Unternehmen: Dadurch werden die Investitionskosten gerechter verteilt.</li> </ol> <p>„Mit entsprechenden Anpassungen ist das EEG auch weiterhin das effizienteste Instrument, um die Erneuerbaren Energien zügig auszubauen“, sagt Falk. „Durch die hohe Investitionssicherheit, die das EEG bietet, werden unnötige Risikoaufschläge vermieden und so die Kapitalkosten für den Umbau der Energieversorgung gering gehalten. Allen alternativen Förderinstrumenten ist das EEG damit überlegen.“</p> <p>Um die Preise an der Strombörse zu stabilisieren und fairere Wettbewerbsbedingungen für die Erneuerbaren herzustellen, müssen zudem bestehende Überkapazitäten insbesondere bei Kohlekraftwerken aus dem Markt genommen werden. Dazu können angemessene CO2-Preise ebenso beitragen wie das Konzept einer strategischen Reserve. Dabei gehen konventionelle Kraftwerke aus dem Markt, um nur noch für den Bedarfsfall zur Sicherung der Systemstabilität einzuspringen.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/1:1492/Publikationen/Positionen/2013/BEE-Hintergrundpapier-zur-EEG-Umlage2014.html">BEE-Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2014 </a></strong></p> <p><strong>Link zur BWE-Grafik der Strompreiszusammensetzung und Anteil von Windenergie an Land: <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2013/eeg-umlage-2014-was-schaetzen-sie">Link</a><br /></strong></p> </div> </div> </div> EEG Energiewende Erneuerbare Energien Verband Vergütung Tue, 15 Oct 2013 12:35:35 +0000 2705 at http://www.wind-energie.de Optionen für ein neues Strommarktdesign - Direktvermarktungsmodelle für die Windenergie http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/optionen-fuer-ein-neues-strommarktdesign-direktvermarktungsmodelle-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) veranstaltet am 23./24. Oktober 2013 eine Fachtagung&nbsp; zum Thema „Windenergie Direktvermarktung“ in Berlin . Bereits heute werden 80 Prozent des Windstroms über die <abbr title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term94" title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt">Marktprämie</a></abbr> vermarktet – das heißt, sie kommen auf die Strombörse EPEX SPOT in Paris.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kein anderes Thema elektrisiert die Branche so sehr wie die Windenergie Direktvermarktung: Das erst letztes Jahr eingeführte Marktprämienmodell wurde durch den Fernsteuerbarkeitsbonus ab dem 1. Januar 2013 neu justiert. Windenergiebetreiber, Stromhändler, Verteil- und <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr>, Behörden und Projektierer werden sich am 23./24. Oktober 2013 in Berlin austauschen.</p> <p>Neben einer Einführung in sämtliche Aspekte der Direktvermarktung bietet die Fachtagung eine gute Plattform für einen tiefgreifenden Erfahrungsaustausch.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergie-direktvermarktung-0">Zum Programm der Fachtagung</a></p> </div> </div> </div> Direktvermarktung Verband Windenergie Tue, 08 Oct 2013 13:35:33 +0000 2701 at http://www.wind-energie.de Ausufernde Industrieprivilegien in den Griff bekommen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/ausufernde-industrieprivilegien-den-griff-bekommen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie hat sich Forderungen nach einer Überprüfung der so genannten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage angeschlossen. Sowohl auf Europaebene als auch von Verbraucherschutzorganisationen ist aktuell an den entsprechenden Befreiungen Kritik geübt worden. <span class="userContent">Laut Angaben des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) werden Verbraucher auch 2014 mit ihrer Stromrechnung die Industriebefreiung schultern müssen - ganze 37 % mehr als 2013.</span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span class="userContent"> </span>Zudem sei in den nächsten Wochen mit einem Urteil der EU-Wettbewerbskommission zum Beihilfeverfahren gegen die EEG-Ausnahmen für energieintensive Unternehmen zu rechnen.</p> <p>„Die Befreiungstatbestände des EEG müssen auf den Prüfstand. Es kann nicht sein, dass sich immer mehr Unternehmen, aus der solidarischen Ausgestaltung der Energiewende in Deutschland ausklinken. Wir brauchen eine klare Eingrenzung von Ausnahmen von der EEG-Umlage, um die Akzeptanz der Energiewende bei allen Beteiligten zu erhalten“, machte die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch deutlich.</p> <p>Während im vergangenen Jahr bereits 2055 Unternehmen eine Befreiung von der EEG-Umlage beantragt hatten, stieg die Zahl 2013 noch einmal deutlich auf 2.400. Die Befreiungsmöglichkeit war ursprünglich nur für Unternehmen vorgesehen, die im internationalen Wettbewerb stehen.</p> <p>"Der Bundesgesetzgeber muss die Balance zwischen Großverbrauchern sowie kleineren und mittleren Unternehmen und den Privathaushalten wieder herstellen. Auch wenn die EEG-Umlage nur einen geringen Teil des Strompreises ausmacht, so steht doch fest: Wir brauchen eine solidarische Finanzierung der Energiewende“, so Sylvia Pilarsky-Grosch.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Energiewende Europa Internationales Unternehmen Windenergie Windkraft Mon, 07 Oct 2013 08:25:58 +0000 2699 at http://www.wind-energie.de Neues Weiterbildungsprogramm 2014 des Bundesverbands WindEnergie http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/neues-weiterbildungsprogramm-2014-des-bundesverbands-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ab Oktober dieses Jahres bietet der Bundesverband WindEnergie (BWE) wieder auf 47 Seminaren und Fachtagungen Expertenwissen und Networking-Möglichkeiten. Die Erfahrung aus nahezu zwei Jahrzehnten in der Windbranche macht den Verband zum primären Ansprechpartner für qualitativ hochwertige Veranstaltungen. Die hohe Relevanz für die tägliche Praxis bestätigen 83 Prozent aller bisherigen Teilnehmer. Laut einer jüngsten Umfrage zur Kundenzufriedenheit geben sie an, das gelernte Wissen direkt anwenden zu können.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Themenklassiker und &nbsp;Aktuelles</b></p> <p>Auch im neuen Programm werden thematische Klassiker wie Projektplanung und Flächensicherung sowie Betriebsführung ihren festen Platz erhalten. In verschiedenen Seminaren wird der Bundesverband WindEnergie aber auch die wirtschaftlichen Aspekte der Windenergie aufgreifen und die Teilnehmer sowohl in Ertragsberechnungen als auch in Finanzierungsmodelle und die Formen von Direktvermarktung einführen.</p> <p>Eines der Top-Themen im kommenden Jahr wird die anstehende „EEG-Novelle“ sein. Sobald es dazu politische Entscheidungen gibt, wird der BWE die Windbranche über alle Einzelheiten und Auswirkungen der Novelle informieren.</p> <p><b>Standortvielfalt – Seminare und Tagungen im ganzen Bundesgebiet</b></p> <p>Die Veranstaltungen werden im ganzen Bundesgebiet angeboten. Dies ermöglicht vielen Teilnehmern, ein Seminar oder eine Fachtagung in ihrer Nähe besuchen. Fahrt- und Übernachtungskosten können so gespart werden.</p> <p>Als Veranstaltungsorte haben sich neben Hamburg und Hannover dabei vor allem Berlin, Düsseldorf, Nürnberg und Stuttgart etabliert.</p> <p><b>Teilnehmerumfrage zeigt: Hohe Qualität - nicht nur für Mitglieder</b></p> <p>Die 47 Seminare und Tagungen werden auch gerne von Einsteigern der Branche oder anderen Akteuren genutzt, die nicht im Bundesverband WindEnergie Mitglied sind. Das zeigt die jüngste Umfrage zur Teilnehmerzufriedenheit. Allen gemein ist die gute Note, die sie den Veranstaltungen geben. Mit einer 1,8 erhält der BWE von seinen Teilnehmer eine äußerst positive Resonanz.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie steht 3.000 Unternehmen der Branche als Partner zur Seite und vertritt insgesamt über 20.000 Mitglieder. Zu den Veranstaltungen sind selbstverständlich auch Nicht-Mitglieder herzlich eingeladen.</p> <p>Das vollständige Weiterbildungsprogramm 2014 und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie auf der Webseite des BWE: <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen.</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Unternehmen Wed, 02 Oct 2013 10:07:59 +0000 2697 at http://www.wind-energie.de Neuer Weltklimabericht: Endlich ernst machen mit der Energiewende http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/neuer-weltklimabericht-endlich-ernst-machen-mit-der-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Vor dem Hintergrund der Veröffentlichung des aktuellen Berichts des Weltklimarates mahnt der Landesverband Schleswig-Holstein im Bundesverband WindEnergie zu einer Beschleunigung der Energiewende. Den Skeptikern zum Trotz: Die Wissenschaft ist sich schon lange darüber einig, dass der Mensch Einfluss auf die Klimaentwicklungen der Erde nimmt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Hauptverantwortlichen sind schnell ausgemacht: Verkehr und Kohleenergie. Ausgerechnet in diesen Kernbereichen drückt die Bundesregierung auf die Bremse. So hat sie die CO2-Drosselung für die Automobilindustrie verhindert und genehmigt so viele Kohlekraftwerke wie schon lange nicht mehr. "Die Kohle-Subventionierung durch die Stromsteuer und verbilligte Verschmutzungsrechte für klimaschädliche Industrien können wir uns in Zeiten der Energiewende nicht mehr leisten", so Nicole Knudsen, Leiterin des BWE Landesbüros, "Die Fördertatbestände für fossile Energieträger sind weitaus höher als die für die Windenergie. Dabei sparte Windenergie an Land allein in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr rund 4,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein."</p> <p>Die Energiewende lässt sich sozialverträglich und wirtschaftlich organisieren. Die dafür erforderlichen Stellschrauben muss die kommende Bundesregierung nutzen. Inzwischen haben sich rund 90 Staaten für eine Förderung der Erneuerbaren Energien nach deutschem Vorbild entschieden. Deutschland als wichtiges Industrieland muss diese Vorreiterrolle fortsetzen. Mit Blick auf die in Berlin beginnenden Sondierungsgespräche zur Bildung der neuen Bundesregierung mahnt Knudsen an, das Paradoxon, dass der Erfolg der Erneuerbaren über sinkende Börsenpreise zu einer steigenden EEG-Umlage führt, endlich zu stoppen.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesbüro Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Querweg 4, 25813 Simonsberg<br />Telefon: 04841 66 32 10, Telefax: 04841 66 32 09<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Klimaschutz Umwelt Mon, 30 Sep 2013 10:19:33 +0000 2690 at http://www.wind-energie.de 5. Kongress „100 % Erneuerbare-Energie-Regionen" http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/5-kongress-100-erneuerbare-energie-regionen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf dem fünften Kongress „100 % Erneuerbare-Energie-Regionen" der vom 24.-25. September in Kassel stattfindet, treffen sich rund 800 Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft. Ein umfangreiches Programm mit Fachvorträgen, Diskussionsforen und einer Ausstellung erwartet die Teilnehmer des zweitägigen Kongresses.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Angeboten werden unter anderem Informationen zur Entwicklung der Erneuerbaren, zu Bürgerbeteiligungen, Energieeffizienz, Energie- und Verkehrskonzepten oder dezentraler Energieversorgung.</p> <p>Die Energiewende vollzieht sich gerade auf dezentraler Ebene in den Regionen mit großem Erfolg. Dem Netzwerk der 100ee-Regionen haben sich inzwischen 138 Landkreise, Gemeinden und Regionalverbünde angeschlossen, in denen mehr als 20 Millionen Menschen leben, was einem Viertel der gesamtdeutschen Bevölkerung entspricht. Hier wird die Energiewende gelebt.</p> <p>Die Gemeinde Saerbeck in Nordrhein-Westfalen wird in diesem Jahr von der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> e.V. (AEE) als Energie-Kommune 2013 ausgezeichnet. Saerbeck setzt kommunale Handlungsmöglichkeiten beim Umbau der Energieversorgung zum Nutzen für die regionale Wirtschaft und die Menschen vor Ort ein, begründet AEE Geschäftsführer Philipp Vohrer die Entscheidung der Agentur.</p> <p>Auf dem Kongress werden zudem die Region Hannover, der Rhein-Hunsrück-Kreis, der Wetteraukreis, die Landkreise Cuxhaven, Saarlouis, Brandis, Teltow-Fläming und Osterholz sowie die Stadt Osnabrück und der Flecken Steyerberg als 100ee-Regionen ausgezeichnet</p> <p>Weitere Informationen zum Kongress, zu den Energiekommunen sowie eine Karte mit den 100ee-Regionen finden Sie unter folgenden Links:</p> <p><a target="_blank" href="http://www.100-eekongress.de">Kongress</a></p> <p><a target="_blank" href="http://www.100-ee.de">Karte zu den 100ee-Regionen </a></p> <p><a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de">Energie-Kommunen - Kommunal Erneuerbar</a></p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiewende Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Tue, 24 Sep 2013 13:43:54 +0000 2675 at http://www.wind-energie.de Demonstrationsprojekt zur Speicherung von Windstrom geht in Betrieb http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/demonstrationsprojekt-zur-speicherung-von-windstrom-geht-betrieb <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nördlich von Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern wurde heute die bundesweit größte Versuchsanlage für die Speicherung von Windenergie in Form von Wasserstoff in Betrieb genommen. Die Anlage in Gapzow gehört zu einem 140-Megawatt-Windpark mit 28 Anlagen in der Nähe von Altentreptow im Kreis Mecklenburgische Seenplatte und soll laut dpa eine Gesamtleistung von 1000 Kilowatt haben. Über ein neues Umspannwerk des Netzbetreibers 50Hertz&nbsp; ist der Windpark an das 380-Kilovolt-Hochspannungsnetz angeschlossen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gefördert wird das Projekt vom Bund aus dem Nationalen Innovationsprogramm für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Die Laufzeit beträgt drei Jahre.</p> <p>Überschüssiger Strom aus dem Windpark wird dazu genutzt Wasser in Wasser- und Sauerstoff aufzuspalten.Der gespeicherte Wasserstoff kann dann nach Bedarf verbrannt und wieder zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet werden. Für dieses Verfahren wurden neue Wasserstoffmotoren entwickelt, die zu einem Blockheizkraftwerk gehören.</p> <p>Ziel des Projekts ist es Windstrom zeitunabhängig und bedarfsgerecht für die Verbraucher zur Verfügung zu stellen. Dies ist gleichzeitig ein aktiver Beitrag zur Netzintegration von Erneuerbaren Energien, zur Sicherung der <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr> sowie der Stromversorgung.</p> <p>Das Innovations- und Demonstrationsprojekt wird nach Angaben des Projektleiters dazu beitragen, Erfahrungen unter anderem bei Wirkungsgraden, Regelverhalten und Betriebskosten von Wind-Wasserstoff-Systemen im industriellen Maßstab zu sammeln.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.rh2-wka.de/projekt/wind-wasserstoff-system.html?139,60">Weitere Informationen zum Projekt</a></p> </div> </div> </div> Forschung Speicher Windenergie Thu, 19 Sep 2013 08:01:08 +0000 2662 at http://www.wind-energie.de Akzeptanzumfrage: Befürwortung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ungebrochen hoch http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/akzeptanzumfrage-befuerwortung-fuer-den-ausbau-der-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Initiative der Erneuerbaren Verbände „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ hat ihre Studie zur Akzeptanz gegenüber Erneuerbarer Energien veröffentlicht. 1003 Bürgerinnen und Bürger wurden befragt. Zentrales Ergebnis der Meinungsumfrage, die von TNS Emnid durchgeführt wurde: 9 von 10 Befragten sprechen sich für den Ausbau Erneuerbarer Energien aus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit bestätigen sich verschiedene Umfragen der letzten Monate, die eine konstant hohe Akzeptanz in der Bevölkerung diagnostizierten.</p> <p>93 Prozent der Bürger finden demnach den stärkeren Ausbau der Erneuerbaren wichtig, sehr wichtig oder außerordentlich wichtig. Trotz der kritischen Diskussionen der letzten Monate ist dieser Wert so hoch wie im Vorjahr.</p> <p>Auch im Hinblick auf die Kosten der Energiewende zeigen sich die Bürger bereit, einen finanziellen Beitrag zum Umbau des Energieversorgungssystems zu leisten. Obwohl die EEG-Umlage im kommenden Jahr möglicherweise auf rund sechs Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> steigen wird, halten 55 Prozent der Befragten den Beitrag für „angemessen“ oder sogar für „zu niedrig“.</p> <p>Besonders bemerkenswert: Die Zustimmung der Menschen steigt, je mehr Erfahrung sie mit regenerativen Anlagen im eigenen Wohnumfeld besitzen. Solar- und Windenergieanlagen schneiden hier mit 78 % bzw. mit 70 % bei Befragten mit Vorerfahrungen am besten ab. Die Zustimmung ist für alle Technologien der Erneuerbaren damit wesentlich höher als die zu fossilen oder atomar betriebenen Kraftwerken.</p> <p>Die heute von der Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt!" veröffentlichten Umfrageergebnisse finden Sie im Internet unter <a href="http://www.erneuerbare-jetzt.de/aktionen">www.erneuerbare-jetzt.de/aktionen</a>.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Wed, 18 Sep 2013 14:56:21 +0000 2659 at http://www.wind-energie.de Erstes intelligentes Stromnetz des Nordens geht auf Pellworm in Betrieb http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/erstes-intelligentes-stromnetz-des-nordens-geht-auf-pellworm-betrieb <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pellworm ist jetzt offiziell eine Modellregion für die Energiewende. Wie die dpa heute berichtet, wurde auf der Nordsee-Insel am Montag das erste intelligente Stromnetz in Norddeutschland in Betrieb genommen. Beispielhaft solle die lokale Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom sowie der Betrieb eines intelligenten Stromnetzes erprobt und weiterentwickelt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ziel ist es, die Stromverbraucher über moderne Datenleitungen mit den Erzeugungsanlagen zu verknüpfen, sodass Erzeugung und Verbrauch von elektrischer Energie besser aufeinander abgestimmt sind. Werden bei viel Wind und Sonneneinstrahlung auf der Insel große Mengen Strom erzeugt, können diese zukünftig direkt in leistungsstarken Batterien sowie beispielsweise in Heizungssystemen von Haushalten gespeichert werden. Gibt es kaum Wind oder Sonne, liefern die Batterien den Strom für die Inselhaushalte.</p> <p>Nach Aussagen von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) sei Pellworm für das Projekt&nbsp; hervorragend geeignet. Die Inselanlagen erzeugten pro Jahr dreimal mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als dort verbraucht werde. Daher sei es wichtig, jetzt den Einsatz effizienter Speichersysteme zu erforschen. Die Akzeptanz der Bevölkerung ist nach Angaben Albigs groß: Rund 75 Prozent der Inselbewohner stünden hinter der Energiewende und wünschten sich eine noch stärkere Nutzung von erneuerbaren Energiequellen.</p> <p>Ziel des Projektes ist es den Angaben zufolge, mehrere Herausforderungen der Energiewende anzugehen. So soll die schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien abgefedert und die Verwertung vor Ort verbessert werden. Was auf Pellworm modellhaft bereits realisiert sei, könne künftig in größerem Maßstab dazu beitragen, die Abhängigkeit von Stromtransporten quer durch Deutschland und Europa zu mindern und den dafür erforderlichen Netzausbau zu reduzieren.</p> <p>Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von fast zehn Millionen Euro wird von einem breit aufgestellten Innovationsverbund aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft getragen und von verschiedenen Bundesministerien gefördert. Weitere Infos zu Pellworm finden Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.smartregion-pellworm.de/home.html">hier</a></strong>.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie bietet ein Seminar an zum Thema "Basiswissen Stromnetze und Netzanbindung Windenergie". Nähere Informationen dazu finden Sie auf unseren <strong><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-basiswissen-stromnetze-und-netzanbindung-windenergie-technik-und-recht-2">Seminarseiten</a></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Netze Speicher Tue, 10 Sep 2013 12:56:38 +0000 2649 at http://www.wind-energie.de Windenergie- und Entwicklungsdialog am 24. Oktober 2013 http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/windenergie-und-entwicklungsdialog-am-24-oktober-2013 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie können Windenergieprojekte in neuen Märkten Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung fördern, ohne dabei die Projektkosten zu steigern? Dieser Frage widmet sich der 8. Windenergie- und Entwicklungsdialog am 24. Oktober 2013 in Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter dem Titel "Perspectives on creating local content in the wind sector in developing and emerging economies" wollen wir den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren aus Partnerländern und der deutschen Windindustrie intensivieren und Strategien zur Schaffung lokaler <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> diskutieren.</p> <p>Zum Hintergrund: Die Windenergiepotenziale in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern sind immens. Jedoch verfügen die wenigsten dieser Länder über wettbewerbsfähige Industrien, um Windenergieprojekte mit höheren lokalen Wertschöpfungsanteilen umzusetzen. In der Hoffnung, heimische&nbsp; Produktionskapazitäten zu entwickeln und Arbeitsplätze zu schaffen, haben viele&nbsp; Entwicklungs- und Schwellenländer in den letzten Jahren Local&nbsp; Content-Anforderungen in ihren Gesetzen und Ausschreibungen zur Förderung erneuerbarer Energien verankert. Das stellt ausländische Investoren und Lieferanten aus Deutschland, aber auch die Beteiligten vor Ort, vor große Herausforderungen.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE), der Verband Deutsche Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führen Projektierer und Hersteller aus dem Windbereich, politische Entscheidungsträger aus Deutschland und aus Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Vertreter der Entwicklungszusammenarbeit zusammen, um gemeinsam Hemmnisse beim Windenergieausbau zu identifizieren und geeignete Instrumente zur Schaffung lokaler Wertschöpfung zu entwickeln.</p> <p><strong>Ort:</strong> Landesvertretung Schleswig-Holstein, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin<br />Konferenzsprache ist Englisch mit Simultanübersetzungen ins Deutsche, Spanische und Französische. Partner der GIZ sowie Mitglieder von VDMA und BWE nehmen kostenlos an der Veranstaltung teil. Alle anderen Teilnehmer bitten wir vor Ort um einen Kostenbeitrag in Höhe von 100 Euro.</p> <p><strong><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/events/windenergie-und-entwicklungsdialog/programm-weed-2013.pdf">Zum Programm</a> <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/events/8th-wind-energy-and-development-dialogue/20130906-programm-weed-2013.pdf"><br /></a></strong></p> <p><strong><a target="_blank" href="http://www.otseinladung.de/event/6a84509297">Zur Online-Anmeldung</a></strong></p> <p><strong><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/events/8th-wind-energy-and-development-dialogue/20130906-programm-weed-2013.pdf"><br /></a></strong></p> </div> </div> </div> Internationales Unternehmen Windenergie Wirtschaft Mon, 09 Sep 2013 15:14:16 +0000 2502 at http://www.wind-energie.de Station der WindRAD-Tour 2013 - Pressegespräch in Wiesbaden http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/station-der-windrad-tour-2013-pressegespraech-wiesbaden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Montag, 2. September 2013: Wahlkampf live in Wiesbaden: Beim Windenergie-Projektierer ABO Wind lauschte WindRAD-Fahrer Sebastian heute einem Pressegespräch zum Stand der Energiewende in Hessen. Anlass war die bevorstehende hessische Landtagswahl, die am 22. September – am gleichen Tag wie die Bundestagswahl – stattfindet. Bei dem Gespräch mit dabei: ABO-Vorstand Jochen Ahn und BWE-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stephan und Dr. Claudia Kemfert, Energiewende-Beauftragte des hessischen SPD-Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Drei Viertel des hessischen Strombedarfs sollen langfristig von der Windenergie gedeckt werden – so jedenfalls hatte es der Landes-Energiegipfel 2011 festgelegt. Doch Ahn und Pilarsky-Grosch attestierten dem Land Hessen heute eher Rückschritte bei der Umsetzung der Energiewende. Schuld sei ihrer Meinung nach eine fehlende Konsequenz im politischen und administrativen Handeln. ABO-Vorstand Ahn zufolge seien die Genehmigungshürden für Windprojekte hier besonders hoch. BWE-Präsidentin Pilarsky-Grosch verwies zudem auf die restriktiven, absolut überzogenen Beschränkungen des Windenergie-Ausbaus durch Belange der Deutschen Flugsicherung. Diese entbehrten einer sachlichen Grundlage und wirkten sich gerade in Südhessen mit dem Frankfurter Flughafen fatal aus.</p> <p>SPD-Expertin Dr. Claudia Kemfert sah ebenfalls einen großen Nachholbedarf des Landes beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Kemfert, die als Leiterin der Abteilung Energie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) tätig ist, verdeutlichte zudem die Dimension der Energiewende. Sie sei mehr als nur eine Stromwende und beträfe zum Bespiel auch den gesamten Mobilitätssektor. <br />Produzieren, speichern, transportieren – auf diese Formel brachte schließlich Peter Stephan als energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion die vorrangigen Aufgaben bei der Bewältigung der Energiewende. Gleichfalls verwies er auf die enorme Wichtigkeit der Akzeptanz in der Bevölkerung. Hier seien Bürgerbeteiligungen ein sehr gutes Konzept.</p> <p>„Das war eine sehr lebhafte Diskussion, die zwar gezeigt hat, dass alle die Energiewende wollen, nur Definition und Wege manchmal unterschiedlich sind“, resümierte Sebastian nach dem Pressegespräch. Gastgeber ABO Wind ist übrigens seit 1996 im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig – und das überaus erfolgreich: Vom anfänglichen Zwei-Mann-Betrieb ist das Unternehmen inzwischen auf 250 Mitarbeiter im In- und Ausland angewachsen. Bis heute haben die Wiesbadener rund 400 Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene Leistung einer Windenergieanlage bezeichnet, die diese umsetzen beziehungsweise generieren kann. Diese maximal mögliche Leistung kann sich von der praktisch erreichten Leistung etwa aufgrund der Windverhältnisse vor Ort unterscheiden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term277" title="Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene Leistung einer Windenergieanlage bezeichnet, die diese umsetzen beziehungsweise generieren kann. Diese maximal mögliche Leistung kann sich von der praktisch erreichten Leistung etwa aufgrund der Windverhältnisse vor Ort unterscheiden.">Nennleistung</a></abbr> von mehr als 700 Megawatt realisiert. Erreicht wird dabei ein jährliches Projektvolumen von circa 200 Millionen Euro.&nbsp;&nbsp;</p> <p>Morgen geht’s für Sebastian über den Rhein nach Mainz und dann weiter ins nahegelegene Wörrstadt. Dort erwartet ihn mit der juwi AG ein Global Player mit einer „100-prozentigen“ Vision.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Windenergie Mon, 09 Sep 2013 07:53:41 +0000 2646 at http://www.wind-energie.de Quotenmodelle sind wettbewerbsfeindlich, teuer und für eine echte Energiewende unbrauchbar http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/quotenmodelle-sind-wettbewerbsfeindlich-teuer-und-fuer-eine-echte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).&nbsp; Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie weist das heute von der Monopolkommission empfohlene Quotenmodell als untauglich zurück. Nach Erfahrungen in anderen Ländern verfehlen Quotenmodelle häufig die Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, machen deren Ausbau teurer, verhindern technologische Innovation und verringern die Zahl der Wettbewerber.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das weltweit vielfach kopierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hingegen bietet als Herzstück der Energiewende erheblich bessere Rahmenbedingungen für einen lebendigen Wettbewerb. „Die Monopolkommission ignoriert, dass ein Quotensystem mehr Planwirtschaft und weniger Wettbewerb im Energiemarkt bedeuten würde. Mit ihrem fortgesetzten Plädoyer für dieses Modell läuft die Kommission Gefahr, zu einer Pro-Monopolkommission zu mutieren“, kritisiert BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> <p>Auch der Verweis auf Schweden sei irreführend. Dort bestehen mit nur zehn Millionen Einwohnern, einem Anteil der Wasserkraft an der Energieerzeugung von fast 50 Prozent und einem verschwindend geringen Ausbau von Wind- und Solarenergie völlig andere Anforderungen als in Deutschland. „Wenn man das schwedische Modell tatsächlich auf die erneuerbar erzeugte Strommenge übertragen wollte, die Deutschland für die Energiewende benötigt, würden große Mitnahmeeffekte bei günstigen Technologien entstehen und die gesamten Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren erheblich steigen“, warnt Falk.</p> <p>Wie die Monopolkommission in ihrem heute vorgelegten Bericht selbst bestätigt, hat das EEG in Deutschland dafür gesorgt, dass der von wenigen großen Energieversorgern dominierte Strommarkt aufgebrochen wurde. „Heute besitzen Millionen Menschen in Deutschland entweder selbst Anlagen, die Strom erzeugen, oder sie haben sich an solchen Anlagen beteiligt. Dies ist aus Ländern, in denen es Quotensysteme gibt, nicht bekannt“, betont Falk. Dort sei die Zahl der Player meist nach wie vor auf wenige große Konzerne begrenzt. Dagegen habe das EEG für einen lebendigen Wettbewerb zwischen Anlagenherstellern, Projektierern, Installateuren und Finanzierern beim Aufbau regenerativer Kraftwerke gesorgt. Falk: „Leider blendet die Monopolkommission diesen entscheidenden Teil des Wettbewerbs aus.“</p> <p>Der BEE fordert die Monopolkommission auf, für faire Wettbewerbsbedingungen für die Erneuerbaren Energien zu sorgen. Das bedeute vor allem, dass nicht nur die Erneuerbaren ehrliche Preise ausweisen, sondern auch Kohlekraft und Co ihre wahren Kosten offenlegen und selber tragen müssten. „Hier besteht staatlicher Handlungsbedarf, wenn echter Wettbewerb wirklich gewollt ist“, fügt Hermann Falk an.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Daniel Kluge, Leiter Kommunikation, Fon: 030/2758170–15, Fax: –20<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a><br />&nbsp;</p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 05 Sep 2013 10:46:07 +0000 2638 at http://www.wind-energie.de Windenergie auf Halde? http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/windenergie-auf-halde <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 26. August machte die WindRAD-Tour des Bundesverbandes WindEnergie Halt in Nordrhein-Westfalen. Auf seiner 2.900 km langen Route quer durch Deutschland absolviert der Potsdamer Rennradfahrer Sebastian Bock rund 320 km im Land, um diverse Energiewendeprojekte der Region zu erkunden. Erstes Etappenziel in Nordrhein-Westfalen lautete Herten sowie im Anschluss das nahe gelegene Gladbeck.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="667" title="Sebastian Bock, Klaus Schulze Langenhorst und Ulrich Carow " alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/windenergie-auf-halde/internet-nrw1.jpg?1378380410" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie kann die Energieversorgung des energieintensiven NRW aussehen, wenn 2018 die letzte Steinkohle vom Band rollt? Dazu sprach der Fahrer der WindRAD-Tour Bock in Herten mit Klaus Schulze Langenhorst, Landesvorstand des Bundesverband Windenergie in NRW, Ulrich Carow, Bereichsleiter Umwelt beim Regionalverband Ruhr, und Nils lütke Zutelgte, Pressesprecher beim Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW.</p> <p>Um den Wandel von der Kohleverstromung hin zu einer sauberen und nachhaltigen Energiegewinnung zu erreichen, verfolgt die hiesige Landesregierung das Ziel, den Windenergieanteil am Stromverbrauch bis 2020 auf 15 Prozent zu erhöhen. Eine Möglichkeit, die dafür dringend benötigte Technologie zu errichten, sieht Klaus Schulze Langenhorst in der Nutzung alter Bergehalden als Standorte für Windenergieanlagen. Dafür müsse aber zunächst sichergestellt sein, dass die Halde von ihrer Beschaffenheit her geeignet ist, betont Ulrich Carow vom Regionalverband Ruhr. Nicht jede Halde sei prinzipiell für die Errichtung von Windenergieanlagen geeignet.</p> <p>Auf der Halde Hoppenbruch in Herten steht seit 1997 eine 67 Meter hohe Windenergieanlage und versinnbildlicht damit den Beginn eines neuen Energiezeitalters in Nordrhein-Westfalen. Was den Ausbau der Windenergie im Revier betrifft, sieht Klaus Schulze Langenhorst Synergieeffekte mit den umliegenden Regionen: „Auch im Ballungsgebiet an der Ruhr treiben wir die Energiewende voran, mit viel Fleiß, Kreativität und dem Blick fürs Ganze“, erklärt Schulze Langenhorst. Im Zusammenspiel mit den umliegenden Regionen, so der Chef des Landesverbands, würde das Ruhrgebiet eine wirkungsvolle Symbiose für den Ausbau einer zukunftsorientierten Energieversorgung eingehen: „Das Umfeld des Ruhrgebiets nutzt sein Flächenpotenzial zur Grünstromproduktion, das energieintensive Ruhrgebiet ist dankbarer Abnehmer des Stroms.“</p> <p>Im Anschluss ging es für WindRAD-Fahrer Sebastian Bock und Klaus Schulze Langenhorst ins benachbarte Gladbeck. Mit dem Unternehmen SL Bürgerenergie Gladbeck hat Schulze Langenhorst in Kooperation mit der Stadt dort im Jahr 2011 30 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,7 Megawatt errichtet – eine davon auf dem Dach der Feuerwehr. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Gladbeck hat die Umsetzung des Projekts, an dem auch die Bürger beteiligt sind, befördert: „Eine enge Zusammenarbeit zwischen Projektplanern und Gemeinden wie hier in Gladbeck kann den Ausbau der Erneuerbaren Energien deutlich vereinfachen. Über die Gemeinde gewinnen die Planer lokale Akteure wie zum Beispiel Stadtwerke, soziale Einrichtungen oder auch die Feuerwehr als Partner. Das schafft Synergien und mehr Miteinander bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort“, so Schulze Langenhorst.</p> <p>Für WindRAD-Fahrer Bock geht es nun Richtung Siegerland. Dort besichtigt er die vom Sturm Kyrill im Jahre 2007 zerstörten Waldflächen, die künftig ebenfalls Standorte für die Gewinnung regenerativer Energien sein sollen.</p> <p><strong>Die WindRAD-Tour 2013 des Bundesverbands WindEnergie</strong></p> <p>Unter dem Motto „Wind bewegt“ wird der Fahrer der WindRAD-Tour, der Potsdamer Radsportler Sebastian Bock, über 2.900 Kilometer durch Deutschland zurücklegen. Die Streckenlänge symbolisiert das bundesweite Ausbauziel der Windenergiebranche für das Jahr 2013. Jeder Kilometer steht für ein Megawatt. „An über 30 Tourstationen in ganz Deutschland werden wir zeigen, wie intensiv die Windenergie-Branche an der Umsetzung der Energiewende arbeitet, wer uns dabei unterstützt und wie die Projekte den Menschen vor Ort nutzen“, so Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des BWE.</p> <p>Vor Ort wird Bock aktive Unterstützer der Windenergie treffen und mit ihnen einen Teil der Strecke gemeinsam absolvieren. In seinem Online-Reisetagebuch berichtet er dann künftig regelmäßig in Wort und Bild über seine Erlebnisse. Mit der WindRAD-Tour will der BWE eine breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Branche in Deutschland aufmerksam machen. „Die Windenergie ist ein Zugpferd des Gemeinschaftsprojektes Energiewende. Das wollen wir in den kommenden Monaten anhand von Beispielen aus ganz Deutschland wieder stärker vor Augen führen. Gerade jetzt, da vielerorts mit teilweise hanebüchenen Aussagen Angst vor Blackouts und explodierenden Strompreisen geschürt wird, ist es wichtig zu zeigen, welchen Beitrag die Windenergie zur Versorgungssicherheit in Deutschland leistet und wie sehr die Windenergie bereits in der Gesellschaft verwurzelt ist“, erklärt BWE-Präsidentin Pilarsky-Grosch.</p> <p>Die Reiseberichte, den Routenplan sowie Fotos und Videos von der WindRAD-Tour 2013 finden Sie unter <a href="http://www.windbewegt.de" title="www.windbewegt.de">www.windbewegt.de</a> und auf Facebook unter <a href="https://www.facebook.com/ErneuerbareEnergiewendeJetzt" title="https://www.facebook.com/ErneuerbareEnergiewendeJetzt">https://www.facebook.com/ErneuerbareEnergiewendeJetzt</a>. </p> <p>Bildmaterial finden Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/presse/bildergalerien/wind-bewegt/windrad-herten-nrw">hier</a></strong>.</p> <p><strong>Pressekontakte:</strong><br />Nils lütke Zutelgte, Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.<br />Telefon: 0211 / 15961397, E-Mail: <a href="mailto:nils.luetke.zutelgte@lee-nrw.de">nils.luetke.zutelgte@lee-nrw.de</a><br />Ina Kietzmann, Bundesverband WindEnergie e.V., Telefon: 030 / 212341-256<br />E-Mail: <a href="mailto:i.kietzmann@wind-energie.de">i.kietzmann@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Potenziale Windenergie Thu, 05 Sep 2013 11:29:32 +0000 2639 at http://www.wind-energie.de Greenpeace-Studie zur regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/greenpeace-studie-zur-regionalen-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sorgen für signifikante Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbeiträge in deutschen Regionen. Das hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in einer Studie zur Wertschöpfung durch den Ausbau Erneuerbarer Energien im Jahr 2012 im Auftrag von Greenpeace aufgezeigt. Bundesweit belief sich demnach die Wertschöpfung durch Erneuerbare auf 17 Milliarden Euro.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>66 Prozent der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> fallen in Städten und Gemeinden an. Auch strukturschwache ländliche Regionen würden von dieser Entwicklung stark profitieren.</p> <p>Das IÖW bezog erstmals auch die indirekte Wertschöpfung durch Vorleistungen von Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen in die Rechnung mit ein, so dass ein Gesamtwert von 25 Milliarden Euro ermittelt wurde.</p> <p>Bundesweit entstanden zwei Drittel der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in den Bereichen Installation, Planung und Betrieb. Die dezentrale Struktur schaffe Arbeitsplätze und führe zu Unternehmensgewinnen und Steuereinnahmen für Kommunen. &nbsp;</p> <p>Das IÖW hat zudem eine Kosteneinsparung durch den Einsatz Erneuerbarer Energien ermitteln können: durch ihren Einsatz wurden Importkosten für fossile Energieträger in Höhe von 6 Milliarden Euro gespart.</p> <p>Die ausführliche Studie finden Sie <a href="http://service.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/20130902-Greenpeace-Studie-Wertschoepfung.pdf" target="_blank">hier</a> zum Download.</p> </div> </div> </div> Tue, 03 Sep 2013 08:27:25 +0000 2584 at http://www.wind-energie.de Durch Bürgerenergie bleibt das Geld im Dorf http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/durch-buergerenergie-bleibt-das-geld-im-dorf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg.&nbsp; Es scheint schon fast verwegen, in der jetzigen Debatte um eine Strompreisbremse von <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zu reden. Dr. Peter Heck, Professor am Umweltcampus Birkenfeld, tat das auf der Veranstaltung „Klimawandel und kommunale Wertschöpfung“ in Westerrönfeld trotzdem. Zahlreiche Vertreter der Politik, der Kommunen und der Wirtschaft staunten nicht schlecht, als der Professor vorrechnete, wie viel Geld die Bürger durch die Energiewende sparen und wie hoch der Gewinn für die Kommunen dabei ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>An zahlreichen realen Beispielen führte Heck aus, dass 500 Einwohner eines Dorfes heute rund 780.000 Euro Heiz- und Stromkosten ausgeben. Geld, das den Kommunen bei der Nutzung konventioneller Energieträger nicht mehr zur Verfügung steht. Sogenannte Bio- Energiedörfer setzen dagegen durch die Beheizung kommunaler Liegenschaften auf Basis von Holz aus der Grünschnittaufbereitung, Energieautarke Bürger-Kläranlagen, Nahwärmenetze, Bürgerwindparks und eine Pelletproduktion auf Autarkie.</p> <p>„Das Geld des Dorfes dem Dorfe“, zitierte Heck&nbsp; den Begründer der Genossenschaften, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, und führte weiter aus „Durch den Ausbau regenerativer Energieträger im Strom- und Wärmebereich kann die regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Landkreis Südwestpfalz bis 2050 auf circa 13 Milliarden Euro gesteigert werden!“.</p> <p>Weiter plädierte der Professor in seinem engagierten Vortrag für eine echte Teilhabe aller Bürger, dann haben anspruchsvolle Projekte mit teilweise hohen Anfangsinvestitionen auch eine echte Akzeptanz-Chance.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br /> Bundesverband WindEnergie e.V. Landesbüro Schleswig-Holstein Nicole Knudsen <br />Querweg 4, 25813 Simonsberg, Tel.: 04841 66 32 10, Fax: 04841 66 32 09,&nbsp; E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Regionale Wertschöpfung Windenergie Tue, 03 Sep 2013 11:22:01 +0000 2610 at http://www.wind-energie.de 2. Hessischer Windbranchentag in der Fachhochschule Frankfurt http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/2-hessischer-windbranchentag-der-fachhochschule-frankfurt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mitten im Hessischen Wahlkampf hat der BWE-Landesverband Hessen gemeinsam mit dem Frankfurter Forschungsinstitut (FFin) an der Fachhochschule Frankfurt (FH) den 2. Hessischen Windbranchentag veranstaltet. Der mit über 200 Gästen gut besuchte Branchentag bot zahlreiche Vorträge und Diskussionen mit Referenten und Besuchern. Ein Ergebnis der Diskussionen war es, dass die starre Festlegung auf zwei Prozent der Hessischen Landesfläche für Windvorranggebiete die Ziele des Hessischen Energiegipfels in Gefahr bringen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="2. Windbranchentag Hessen" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/2-hessischer-windbranchentag-der-fachhochschule-frankfurt/20130827-he-wbt-frankfurt.jpg?1378215909" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hessen habe eigentlich gute Voraussetzungen zur Nutzung der Windenergie, sagte Syvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverband WindEnergie. Gerade in Mittelgebirgen gebe es gute Standorte mit genug Wind, dort ließe sich allein mit Windenergie die Hälfte des Hessischen Strombedarfs decken.</p> <p>Großer Knackpunkt beim Ausbau bleiben die umfassenden Einschränkungen durch <abbr title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term211" title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen.">Drehfunkfeuer</a></abbr> und Wetterradarstationen. In einer jüngst durch den BWE veröffentlichten Erhebung werden allein in Hessen mehr als 600 Megawatt durch die Einschränkungen ziviler und militärischer Radarstationen verhindert. Erschwert wird der Prozess durch die mangelnde Gesprächsbereitschaft seitens der Verwaltungsbehörden. Der Landesvorsitzende des BWE, Joachim Wierlemann, forderte die Landesregierung daher auf, diesbezüglich bei der Bundesregierung vorstellig zu werden, um einen Runden Tisch mit allen Beteiligten einzuberufen.</p> <p>Trotz aller Hemmnisse wurde auf dem Windbranchentag deutlich, dass der Ausbau der Windenergie in Hessen weiter auf dem Vormarsch ist. Auch Omnid Nouripour, Mitglied der Grünen Bundestagsfraktion, betonte in seiner Rede die Vorteile der Windenergie und die strategische Bedeutung eines dezentralen Ausbaus der Windenergie für Deutschland.</p> <p>Der Windbranchentag in Hessen war ein voller Erfolg und lässt nur einen Schluss zu – ein dritter folgt bestimmt!</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Potenziale Windenergie Tue, 03 Sep 2013 13:53:00 +0000 2611 at http://www.wind-energie.de Verstärkung für den BWE-Landesverband Niedersachsen/Bremen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/verstaerkung-fuer-den-bwe-landesverband-niedersachsen-bremen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover. Roman Denter übernimmt ab 1. September die Leitung der neuen Landesgeschäftsstelle des Bundesverbands WindEnergie e.V. (BWE) in Hannover. Der 37jährige Volljurist bringt nicht nur rechtliche Expertise mit, sondern ist als ehemaliger Energiereferent der Fraktion Die Linke in Hamburg auch mit den Feinheiten des Parlamentsbetriebs vertraut.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="500" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/verstaerkung-fuer-den-bwe-landesverband-niedersachsen-bremen/internet-pieper-reents-denter-wilberts.jpg?1378113174" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir freuen uns, mit Roman Denter einen kompetenten Mitstreiter für den BWE in Niedersachsen und Bremen gewonnen zu haben“, so der BWE-Landesvorsitzende Wilhelm Pieper.</p> <p>Niedersachsen liegt im Ländervergleich bei der Windenergie mit einer installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von mehr als 7.500 MW unangefochten auf Platz eins. Auch bei den aktuellen Zubauzahlen im ersten Halbjahr 2013 führt das Bundesland mit 72 neuen Anlagen und über 186 MW Leistung. Nach den Zielen der Landesregierung ist bis 2020 ein Ausbau auf rund 14.300 MW im Binnenland und 8.100 MW offshore geplant. „Wir haben in Niedersachsen einen stabilen Zubau im ersten Halbjahr geliefert. Um aber die Ziele der Landesregierung zu erfüllen, müssen dringend Hindernisse in der Regionalplanung abgebaut und Abstände einheitlicher festgelegt werden. Unterschiedliche Vorgaben sind hier oft nicht nachvollziehbar. Wir nehmen die Landesregierung beim Wort und erwarten, dass Umweltminister Stefan Wenzel den angekündigten Windenergieerlass zügig auf den Weg bringt. Wir werden uns zusammen mit Herrn Denter über die neue Landesgeschäftsstelle in Zukunft noch stärker in die Landespolitik einbringen“, so Pieper weiter.</p> <p>Innerhalb des BWE ist Niedersachsen mit über 5.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband. Über 20.000 Menschen im Land sind in der Windbranche beschäftigt. Enercon, der deutsche Marktführer im Herstellerbereich, hat seinen Stammsitz in Aurich. Dr. Ruth Brand-Schock, Leiterin Politik und Regierungsbeziehungen Enercon, ergänzt: „Auch Enercon begrüßt als BWE-Mitglied ausdrücklich, dass der Verband sich durch eine eigene Landesgeschäftsstelle in Hannover und einen festen Ansprechpartner für die Mitglieder neu aufstellt. Wir freuen uns auf eine noch stärkere Bündelung und Vertretung der Interessen der niedersächsischen Windbranche gegenüber der Landesregierung.“</p> <p><strong>Foto&nbsp; (v.l.n.r):</strong> <br /> Wilhelm Pieper (BWE-Landesvorsitzender), Hermann Reents (BWE-Landesvorstand), Roman Denter (Landesgeschäftsstellenleiter), Wilhelm Wilberts (stellv. BWE-Landesvorsitzender)</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Roman Denter;&nbsp; BWE Landesgeschäftsstelle, Reuterstraße 9, 30159 Hannover<br />Tel: 0511/ 679 525 70; Mobil: 0163/ 361 34 04<br />E-Mail: <a href="mailto:r.denter@wind-energie.de">r.denter@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Sun, 01 Sep 2013 09:26:05 +0000 2579 at http://www.wind-energie.de Parlamentarischer Abend 2013 in Potsdam http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/parlamentarischer-abend-2013-potsdam <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwochabend lud der Landesverband Berlin-Brandenburg des Bundesverbandes WindEnergie zum jährlichen Parlamentarischen Abend in Potsdam. Unter dem Motto „Windenergie im Dialog“ kamen Politiker, Vertreter der Ministerien und Verwaltungen sowie Verbandsmitgleider aus Brandenburg zusammen. Traditionell lädt der Brandenburger Windenergieverband nach der Sommerpause des Landtages zu einem Jahresresümee ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Wirtschaftsminister Ralf Christoffers und Jan Hinrich Glahr, BWE-Landesvorstand" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/parlamentarischer-abend-2013-potsdam/internet-fre-1505.jpg?1378115604" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei geht es zum einen um die Erfolge der Branche und zum anderen um die noch zu meisternden Herausforderungen der Energiewende. Die Veranstaltung ist eine willkommene Gelegenheit zum Dialog zwischen der Politik und den Branchenvertretern. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers sprach für die Landesregierung. Er bekräftigte das Ziel der Energiestrategie 2030, die erforderlichen Windeignungsgebiete zur Sicherung von 2 % der Landesfläche rechtzeitig auszuweisen. Außerdem sagte der Minister zu, dem vom Landesvorsitzenden Jan Hinrich Glahr angesprochenen Bearbeitungsstau in den Regionalen Planungsgemeinschaften durch personelle Verstärkung entgegenzuwirken.</p> <p>Jan Hinrich Glahr skizzierte mit Blick auf die Bundestagswahlen die Forderungen des Verbandes an die neue Bundesregierung und unterstrich den Willen der Branche, mehr Systemverantwortung zu übernehmen. "Wir müssen gemeinsam dafür arbeiten, dass die Dynamik der Energiewende in Berlin und Brandenburg aufrechterhalten bleibt. Dies ist Voraussetzung für die dringend notwendigen Innovationen in Speicher und Netze!" so der Landeschef.</p> <p>Die rund 90 Teilnehmer zeigten sich durchweg zufrieden mit der Bereitschaft von Politik und Wirtschaft, gemeinsam an den Herausforderungen des Umbaus der Energieversorgung zu arbeiten.</p> <p>Kontakt: <br />Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender BWE e.V. Landesverband Berlin-Brandenburg, E-Mail: <a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Potenziale Verband Fri, 30 Aug 2013 09:58:40 +0000 2578 at http://www.wind-energie.de BWE startet Wahlkreistour im Rahmen der Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt! http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/bwe-startet-wahlkreistour-im-rahmen-der-initiative-erneuerbare <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Vorfeld der Bundestagswahlen am 22. September 2013 organisiert der BWE an zehn Stationen im gesamten Bundesgebiet Gespräche mit den DirektkandidatInnen für den 18. Deutschen Bundestag und wichtigen politischen Entscheidern auf Landes- und Bundesebene. Thema ist die Energiewende und der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der Wahlkreistour will der BWE auf die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Branche in Deutschland aufmerksam machen. „Die Windenergie ist ein Zugpferd des Gemeinschaftsprojektes Energiewende. Gerade jetzt, da vielerorts mit teilweise hanebüchenen Aussagen Angst vor Blackouts und explodierenden Strompreisen geschürt wird, ist es wichtig mit politischen Entscheidern darüber zu sprechen, welchen Beitrag die Windenergie zur Versorgungssicherheit in Deutschland leistet und wie sehr die Windenergie bereits in der Gesellschaft verwurzelt ist“, erklärt BWE-Präsidentin Pilarsky-Grosch.</p> <p>Der BWE startet seine Deutschlandtour am 22. August mit dem Besuch des Parlamentarischen Sommerfestes in Kiel.</p> <p><strong>Stationen der Wahlkreistour: </strong></p> <ul> <li>22. August, Parlamentarisches Sommerfest Kiel</li> <li>23. August, Windbranchentag in Cuxhaven </li> <li>27. August, Windbranchentag in Frankfurt</li> <li>28. August, Parlamentarischer Abend in Potsdam</li> <li>5. September, LEE Wahltalk in Düsseldorf</li> <li>6. September, Windbranchentag in Stade</li> <li>9. September, Podiumsdiskussion mit BundestagskandidatInnen in Erkelenz</li> <li>11. September, Parlamentarischer Abend in Hamburg</li> <li>13. September, Messe MeLa Mühlengeez in Mecklenburg Vorpommern</li> </ul> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Verband Windenergie Fri, 16 Aug 2013 12:49:15 +0000 2561 at http://www.wind-energie.de BWE Fachtagung "Beteiligung Windenergie und Akzeptanz" http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/bwe-fachtagung-beteiligung-windenergie-und-akzeptanz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE Fachtagung diskutiert neue und bewährte Windenergie Beteiligungsmodelle vier Monate nach der Einführung des AIFM-Umsetzungsgesetzes. Alternative Investment Fund Manager kurz AIFM lautete das prägende Schlagwort der Windenergie Branche in diesem Frühjahr. Unsicherheit lag in der Luft – sind Bürgerwindparkprojekte durch die Gesetzesänderungen im KAGB noch umsetzbar?</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 22. Juli 2013 trat das AIFM-Umsetzungsgesetz in Kraft. Anlässlich der ersten Praxiserfahrungen veranstaltet der Bundesverband WindEnergie im November die BWE Fachtagung Beteiligung Windenergie und Akzeptanz.</p> <p>Wie sich Bürgerbeteiligung in der Praxis darstellt zeigen diverse Praxisbeispiele aus fünf verschiedenen Bundesländern. So kommen neben erfahrenen Projektierern, wie der ABO Wind AG und der juwi GmbH, <br />auch Banken, wie die Raiffeisenbank Lorup aus Niedersachen zu Wort. Auch Kommunen, wie die Kommune Wildpoldsried in Bayern,&nbsp; stellen ihre erfolgreich umgesetzten Windenergie Bürgerbeteiligungsprojekte vor.</p> <p>Neben den bewährten Bürgerbeteiligungsmodellen wie Energiegenossenschaften und GmbH &amp; Co. KGs, werden auch neuere Modelle, wie Bürgerwindaktien und Bürgerstrommodelle, beleuchtet. Bürgerwindaktien wirken nicht nur bei der lokalen Bevölkerung, sondern beeinflussen das gesellschaftliche Bild der Windenergie in Deutschland. Doch wie hoch sind die Haftungsrisiken? Rechtsanwalt Philip von Alvensleben, aus dem juristischen Beirat des BWE, gibt einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Pflichten.</p> <p>Das Thema Bürgerstrom ist mit der Windenergie Direktvermarktung nicht mehr wegzudenken. Günstiger Strom für die direkten Anwohner eines Windparks klingt in der Theorie wie die Lösung aller Akzeptanzprobleme.&nbsp; Allerdings stellt sich für Projektierer und Windenergie Betreiber oft die Frage, wie hoch die wirtschaftlichen Einbußen zu Gunsten der Akzeptanz sein können. Julius Ecke, Berater bei der enervis energy advisors GmbH, stellt die verschiedenen Bürgerstrommodelle vor und gibt eine Einschätzung zu deren Kompatibilität mit Windenergie Beteiligungsmodellen.</p> <p>Ziel der BWE Fachtagung Beteiligung Windenergie und Akzeptanz ist es, mit dem Erfahrungsaustausch den kompetenten Umgang mit Beteiligungsmodellen in der Branche zu befördern und damit zur Akzeptanzsteigerung von Windenergie beizutragen.</p> <p>BWE Fachtagung Beteiligung Windenergie und Akzeptanz<br />Datum: 05. – 06. November 2013<br />Ort: Ulm</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen der Windenergie durch.<br />Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a>&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Service Hotline: 030 / 20 164 222 <br />E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></p> <p>Hören Sie auf der BWE Fachtagung Beteiligung Windenergie und Akzeptanz vom 05.-06.11.2013 in Ulm aktuelle Informationen zum AIFM-Umsetzungsgesetz, Windenergie Beteiligungsmodellen, kommunaler Beteiligung, Windenergie und Tourismus, Bürgerstrom und vieles mehr.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Verband Windenergie Thu, 15 Aug 2013 09:57:29 +0000 2562 at http://www.wind-energie.de Mini-Ausbauvorgaben + enorme Mindestabstände = Windkraft-Aus http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/mini-ausbauvorgaben-enorme-mindestabstaende-windkraft-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Neuer Landesentwicklungsplan, Energie- und Klimaprogramm und jüngster Mindestabstandserlass würgen Sachsens Windenergie endgültig ab. „Die Windenergie ist in Sachsen nicht gewollt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Neubau von Windenergieanlagen in den sogenannten Vorrang- und Eignungsgebieten werden immer strikter und verhindern letztendlich den weiteren Ausbau der Windenergie in Sachsen beinahe komplett“, so das sachliche Resümee von Prof. Martin Maslaton, sächsischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE), auf Sachsens Energiepolitik.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu diesem Urteil muss man kommen, sieht man sich den jüngst vom Kabinett beschlossenen Landesentwicklungsplan 2013 in Kombination mit dem Energie- und Klimaprogramm vom März diesen Jahres und dem noch druckfeuchten Mindestabstandserlass für Windenergieanlagen aus Sachsens Innen- und Wirtschaftsministerium genauer an.</p> <p>Der Anteil an erneuerbaren Energien an Sachsens Strommix (<abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr>) soll laut Energie- und Klimaprogramm bis zum Jahr 2020 lediglich auf 28 Prozent gesteigert werden. Vom 33-Prozent-Ziel war man auf Druck der FDP wieder abgerückt, obwohl im gesamten Bundesgebiet mindestens 35 % aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden sollen. Für die Windenergie bedeutet das eine Steigerung um lächerlich geringe 500 Gigawattstunden pro Jahr von derzeit 1.700 Gigawattstunden auf 2.200 Gigawattstunden pro Jahr im Jahr 2020.</p> <p>Dabei geht die Staatsregierung davon aus, dass dafür 275 Windräder durch leistungsfähigere Windenergieanlagen ersetzt werden (<abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>) und ganze 20 neue Windräder zugebaut werden. „Selbst diese zwanzig neuen Windräder sind nun in Gefahr“, so Prof. Maslaton „Jetzt fordert Sachsens Braunkohle-affine Staatsregierung zusammen mit Bayern auch noch extreme Mindestabstände zwischen neuen Windrädern und Wohnbebauung.“ Zehn mal die Höhe einer Windenergieanlage (Turmfuß bis Windradflügelspitze) sollen die Windräder künftig von Wohnhäusern entfernt stehen. Bei modernen Anlagen mit einer Höhe von 200 Metern sind das dann zwei Kilometer. „Hätte diese Bundesratinitiative Erfolg, so würde die Energiewende in Deutschland endgültig ausgebremst, da kaum noch Flächen für Windräder übrig blieben“, so Prof. Maslaton.</p> <p>„Dabei propagiert der Landesentwicklungsplan eigentlich den klimaverträglichen Energieumstieg“, so Energierechtsexperte Maslaton. „Doch die Details dazu im Energie- und Klimaprogramm sprechen eine andere Sprache.“ Der am 12. Juli herausgegebene „Erlass über Mindestabstände zwischen Wohnbebauung und Vorrang- und Eignungsgebieten zur Nutzung der Windenergie“ stößt in das gleiche Horn. Die Verwaltungsvorschrift empfiehlt den Regionalen Planungsverbänden bei der Festlegung von Windparkflächen zukünftig pauschal einen Mindestabstand von 1000 Metern zwischen Wohngebäuden und Windrädern anzusetzen. „Diese Vorgabe ist unvereinbar mit der Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach bei der Landesplanung der Windenergienutzung stets in substanzieller Weise Raum geschaffen werden muss“, kritisiert der BWE-Landesvorsitzende. „Der Erlass ist daher eine Luftnummer, denn in dem Papier selbst steht sogar, dass im Einzelfall auch abweichende Mindestabstände gewählt werden können. Außerdem müsse im Ergebnis der Abwägung der Windenergie wie gefordert substantiell Raum gegeben werden. Selbst die Regionalen Planungsverbände sehen dies so und legen oft geringere Abstände fest.“</p> <p>Alles in allem ist die Windenergie von Sachsens Regierung nicht gewollt. Wo es geht, werden dem Bau von neuen Windrädern Steine in den Weg gelegt. „Wie bisher auch werden sich Windenergie-Investoren in Sachsen ihre Baugenehmigungen meist vor Gericht erstreiten müssen“, fasst Prof. Maslaton zusammen. „Diese ´Wir-haben-die-Braunkohle-die-anderen-machen-die-Energiewende’-Einstellung der Landesregierung ist beschämend! Zum Glück können Tillich, Zastrow und Co. die Windenergie nicht völlig abwürgen, auch sie müssen ihr substantiell Raum schaffen, obwohl das den Herren vor Gericht stets aufs Neue abgetrotzt werden muss.“</p> <p><strong>Rückfragen: </strong>Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a>, <a href="http://www.verlag-energierecht.de" title="www.verlag-energierecht.de">www.verlag-energierecht.de</a>, <a href="http://www.maslaton.de;" title="www.maslaton.de;">www.maslaton.de;</a> Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Thu, 08 Aug 2013 12:38:56 +0000 2556 at http://www.wind-energie.de Perspektiven für die Windenergie Direktvermarktung http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/perspektiven-fuer-die-windenergie-direktvermarktung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE Fachtagung diskutiert Fernsteuerbarkeit, <abbr title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term293" title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten.">Regelenergie</a></abbr> und neue Strommarktmodelle. <br />Der Lernprozess in der Direktvermarktung von Windenergie hält an. Die Umstellung auf die Fernsteuerbarkeit prägt das Jahr 2013. Einerseits müssen nun Betriebsführer, Stromhändler und Anlagenhersteller neue Abstimmungsprozesse einüben, wenn es um die Abstimmung von Anlagenabregelung geht. Gleichzeitig bietet die Fernsteuerbarkeit eine wichtige Grundlage für die mögliche künftige Teilnahme der Windenergie am Regelenergiemarkt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu der Ausbalancierung der täglichen Arbeitspraxis gesellt sich eine massive Diskussion um eine Neugestaltung des Strommarktdesigns. Angetrieben wird der Diskurs um neue Tiefmarken bei den Strompreisen im kurzfristigen Börsenhandel an der Strombörse in Paris. So lag der Durchschnittspreis im Juni 2013 im kurzfristigen Handel für den deutschen Markt bei 27,82 Euro pro MWh – fast vier Euro niedriger als noch im Vormonat. Am 16. Juni 2013 fiel der Strompreis sogar in den negativen Bereich, also unter null Euro pro Megawattstunde. Aktuell verläuft die Strommarktdiskussion zwischen der Option eines flexibilisierten Energy-only-Markts und dem Umschwung zu einem Kapazitätsmarkt. Aber auch bei letzterem gibt es gleich eine ganze Reihe an Ausgestaltungsoptionen.</p> <p>Nicht zuletzt schaut die Branche auf die bevorstehende EEG-Novelle und die darin enthaltenen Regelungen zur künftigen Direktvermarktung von Windenergie.</p> <p>Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Bundesverband WindEnergie die Fachtagung Windenergie Direktvermarktung. Ziel ist es, die verschiedenen Branchenakteure zusammenzubringen, um offen und kontrovers über die aktuelle Situation und künftige Marktoptionen zu diskutieren. So knüpft der Verband an die vergangenen Veranstaltungen an, wo sich stets über 150 Vertreter aus Windbetreibern, Stromhändlern, Netzbetreibern, Betriebsführern und Behörden zum Austausch getroffen haben.</p> <p>Fachtagung Windenergie Direktvermarktung<br />Datum: 23. – 24. Oktober 2013<br />Ort: Berlin</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch.</p> <p>Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p>Kontakt: Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Service Hotline: 030 / 20 164 222, E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Direktvermarktung Windenergie Thu, 08 Aug 2013 09:43:53 +0000 2555 at http://www.wind-energie.de Aufruf zur Unterzeichnung der Petition „Rückenwind für Bayern“ http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/aufruf-zur-unterzeichnung-der-petition-rueckenwind-fuer-bayern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Kritik an den Plänen der bayerischen Regierung zur Windenergienutzung werden lauter: Bürgerinnen und Bürger, Genossenschaften, Verbände und Unternehmen haben sich zur Initiative „Rückenwind für Bayern“ zusammengetan und fordern in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) das Bestehen der bisherigen Abstandsregelungen für ein Erreichen der bayerischen Energieziele und damit zugleich das Gelingen der Energiewende.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="517" height="163" title="Rückenwind für Bayern" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/aufruf-zur-unterzeichnung-der-petition-rueckenwind-fuer-bayern/130108-bild-rueckenwind.jpg?1375777757" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Initiatoren sind neben dem BWE Landesverband Bayern unter anderem der BUND Naturschutz in Bayern e.V. sowie zahlreiche Energiegenossenschaften. Auch der Bayerische Städtetag erklärte gestern in einer Pressemitteilung, dass man sich von Seehofer „im Stich gelassen“ fühle. Der Vorstand hat den Vorschlag des Ministerpräsidenten einstimmig abgelehnt. Laut Vorsitzendem des Bayerischen Städtetages, Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, stelle dieser die Ernsthaftigkeit der Energiewende infrage und mache das Erreichen der bayerischen Ausbauziele nahezu unmöglich.</p> <p>Im Juli 2013 hatten Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und sein sächsischer Kollege Stanislaw Tillich (CDU) eine Bundesratsinitiative zur Erhöhung des Mindestabstandes von Windrädern zur Bebauung auf das Zehnfache ihrer Höhe ins Leben gerufen. Erst im Jahr 2011 waren gemäß der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) neue Mindestabstände von 800 Metern zu allgemeinen Wohngebieten definiert worden, um den geforderten Schallpegel einzuhalten. Mit der neuen Regelung stünden zukünftig weniger als 0,1 Prozent der Landesfläche Bayerns für die Nutzung von Windenergie zur Verfügung. Das Ziel, mittelfristig 6 bis 10 und langfristig sogar 20 Prozent des bayerischen Strombedarfs durch Windenergie abzudecken, würde somit unter keinen Umständen erreicht werden können. Viele Unternehmen wären zudem in ihrer unternehmerischen Existenz bedroht.</p> <p>Der BWE und sein Landesbüro Bayern rufen daher alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Initiative auf der Homepage <a href="http://www.rueckenwind-bayern.de">www.rueckenwind-bayern.de</a> mit ihrer Stimme zu unterstützen und damit ein klares Zeichen zu setzen!</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesländer Tue, 06 Aug 2013 08:31:50 +0000 2547 at http://www.wind-energie.de BWE Wahlcheck zur Bundestagswahl online http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/bwe-wahlcheck-zur-bundestagswahl-online <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Die Bundestagswahl steht vor der Tür und viele Wählerinnen und Wähler sind noch unschlüssig, welcher Partei und welchen Kandidaten sie ihre Stimme geben sollen. Eine kürzlich veröffentliche Umfrage der Ensys AG ergab, dass für 62% aller Deutschen die Energiepolitik der Bundestagsparteien eine maßgebliche Rolle spielt. 19% und damit fast jeder fünfte Bundesbürger macht sein Kreuzchen explizit vom Standpunkt einzelner Parteien zu Energiethemen abhängig.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="358" height="180" title="BWE Wahlcheck online" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/bwe-wahlcheck-zur-bundestagswahl-online/wahlcheck.jpg?1375468258" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Um Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, hat der Bundesverband WindEnergie e.V. einen energiepolitischen Wahlcheck entwickelt, der Ihrem jeweiligen Wahlkreiskandidaten einmal auf den Zahn fühlen soll.</p> <p>Mitmachen kann jeder und es erfordert nur ein paar wenige Klicks. Je mehr Leute sich beteiligen, desto lauter finden unsere Themen Gehör! Klicken Sie <strong><a target="_blank" href="/sites/default/files/attachments/article/2013/bwe-wahlcheck-zur-bundestagswahl-online/kandidatenbefragung-2013-07-30-v12.pdf" title="hier">hier</a></strong>,&nbsp;um zum <strong>BWE Wahlcheck</strong> zu gelangen!</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="http://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2013/bwe-wahlcheck-zur-bundestagswahl-online/kandidatenbefragung-2013-07-30-v12.pdf" type="application/pdf; length=411350" title="kandidatenbefragung-2013-07-30-v12.pdf">hier</a></div> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Fri, 02 Aug 2013 12:11:20 +0000 2544 at http://www.wind-energie.de Saarland setzt bei der Energiewende auf Windenergie http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/saarland-setzt-bei-der-energiewende-auf-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Letzte Woche präsentierte der saarländische Energieminister Heiko Maas (SPD) die Ergebnisse des seit Mai 2012 bestehenden Energiebeirates. Kernpunkte sind der Ausbau der Photovoltaik- und Windenergie, Speichertechnologie und Bürgergenossenschaften.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bei der Präsentation stellte Maas klar, dass der Ausbau der Erneuerbaren und der weitere Betrieb konventioneller Steinkohle- und Gaskraftwerke sich nicht entgegenstünden. Man müsse die Belange gleichermaßen beachten und das Know-how im Bereich konventioneller Energieträger als ergänzende Begleitung zum Ausbau der Erneuerbaren nutzen. Somit stärke man das Saarland als Energieland.</p> <p>Ziel der Landesregierung ist es, den Anteil Erneuerbarer Energieträger am Stromverbrauch bis zum Jahre 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Zu diesem Ziel bekannte Maas sich bei der Präsentation erneut.</p> <p>Zum Erreichen des Zieles werde dem Speicherbereich zukünftig eine wichtige Rolle zukommen. Gleichzeitig werden Photovoltaik (erwarteter Zuwachs 2013: rund 60 Megawatt) und Windenergie ausgebaut. Die <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> der Windenergie solle bis zum Jahre 2016 um weitere 300 Megawatt ausgebaut werden. Das entspräche einer knappen Verdreifachung der aktuell installierten Leistung (im Jahre 2012 rund 158 Megawatt).</p> <p>Hierbei unterstützt die Landesregierung auch den Aufbau von Bürgerenergiegenossenschaften, die laut Maas nicht nur die Akzeptanz für den Ausbau der Erneuerbaren Energien erhöhen, sondern auch ein attraktives Investitions- und Finanzierungsmodell sein können.</p> <p>Die generell positive Einstellung der saarländischen Landesregierung gegenüber der Windenergie ist zu begrüßen. Dennoch sei erwähnt, dass das Saarland bei einer Nutzung von nur 2 Prozent der Landesfläche sogar eine installierte Leistung von rund 2.400 Megawatt - und somit auch einen weit höheren Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch - erreichen könnte.</p> <p>Pressemitteilung der Landesregierung: <a target="_blank" href="http://www.saarland.de/59842_105287.htm">http://www.saarland.de/59842_105287.htm</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Tue, 30 Jul 2013 15:59:41 +0000 2542 at http://www.wind-energie.de WindRAD-Tour mit Zwischenstopp auf der Rickmer Rickmers http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/windrad-tour-mit-zwischenstopp-auf-der-rickmer-rickmers <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit dem 11. Juli rollt die WindRAD-Tour des Bundesverbandes WindEnergie durch den Norden der Republik. Am 24. Juli trifft Tourfahrer Sebastian Bock mit seinem Energiewende-Tandem in Hamburg ein. In der Hansestadt wird er gemeinsam mit Joachim Stratenschulte, dem Vorstand der Stiftung Rickmer Rickmers sowie Jens Heidorn und Heinz Otto vom BWE-Landesverband Hamburg den Bogen von der historischen Segelschifffahrt über die heutige Windenergienutzung zur zukünftigen Windschifffahrt spannen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Moderne Windschiffe - klimaschonende Alternative für die Schifffahrt</strong></p> <p>Dass die Nutzung des Windes nicht nur für alte Schulschiffe und private Segeljachten, sondern auch für moderne Handelsschiffe möglich ist, zeigt Heinz Otto vom BWE-Landesverband Hamburg bereits am Mittwochmorgen. Vor dem Hamburger Rathaus gewährt er Tourfahrer Sebastian Bock einen Einblick in die Zukunft der Seefahrt und stellt die Technologie der Windschiffe anhand eines Modells vor. Da allein die internationale Schifffahrt pro Jahr 2,7 bis 4,5 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verursacht, liegen hier enorme Einsparpotenziale durch den Einsatz der modernen Segler - als Hauptantriebsenergie wie auch in Kombination mit herkömmlichen Schiffsmotoren. Für den Hamburger Hafen könnte so in einigen Jahren eine neue Ära beginnen.</p> <p><strong>Treffen auf der Rickmer Rickmers</strong></p> <p>"Wind bewegt" - wohl nirgendwo sonst wird das Motto der WindRAD-Tour augenfälliger als beim anschließenden Termin auf der Rickmer Rickmers, dem alten Segelschiff und Wahrzeichen des Hamburger Hafens. 1896 zu seiner Jungfernfahrt nach Hongkong aufgebrochen und mit Reis und Bambus von dort sicher zurückgekehrt, ist es heute noch ein Symbol für die jahrhundertealte, vielfältige Praxis der Windenergienutzung. Für WindRAD-Tourfahrer Sebastian Bock ein absolutes Highlight auf seiner 2.900 Kilometer langen, über 30 Stationen umfassenden Energiewende-Tour quer durch Deutschland.</p> <p>Für BWE-Landesvorstand Dr. Axel Röpke bedeutet die Windenergienutzung zu Land und zu Wasser damals wie heute wirtschaftlichen Aufschwung. "So hat Hamburg", wie Röpke verdeutlicht, "in den zurückliegenden Jahren stark vom Boom der deutschen Windindustrie profitiert. Mehr und mehr Unternehmen vom Hersteller über den Planer bis hin zum Zertifizierer siedeln sich in der Hansestadt an und schaffen sichere, zukunftsfähige Arbeitsplätze." Insgesamt arbeiten in Hamburg rund 100 Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten im Bereich der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>.</p> <p><b>Hamburg - Europas Umwelthauptstadt</b></p> <p>Die Hansestadt ist mit 52,9 MW kumulierter Windenergieleistung im Jahr 2011 zu "Europas Umwelthauptstadt" gekürt worden. Doch die Potenziale für Windenergie sind in Hamburg wie deutschlandweit noch längst nicht ausgeschöpft: Die Windenergie an Land kann bis zu 65 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken, wenn nur 2 Prozent der Fläche für Windenergieanlagen zur Verfügung stünden. Im Kontext der Energiewende setzt sich der BWE mit seinen Landesverbänden vor Ort für einen konsequenten, nachhaltigen und sozialverträglichen Ausbau der Windenergie ein.</p> <p><b>Hintergrund WindRAD-Tour:</b></p> <p>2.900 Kilometer mit Muskelkraft für 2.900 Megawatt prognostizierte Ausbauleistung der Windenergie in 2013 - das ist der Tourenplan von WindRAD-fahrer Sebastian Bock. Bis zur Bundestagswahl wird der Potsdamer im Rahmen der Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt!" mit seinem Tandem mehr als zwei Monate quer durch die Republik radeln und an über 30 Stationen der Energiewende haltmachen. Seine Etappenziele sind Unternehmen, Menschen und Projekte, die in ihren Regionen die Energiewende vorantreiben.</p> <p><b>Termine:<br /> </b>Mittwoch, 24.07.2013<br /> 9:30 Uhr Thema: Windschiffe, vor dem Hamburger Rathaus<br /> 11:00 Uhr Thema: Frachtsegelschiff Rickmer Rickmers, Landungsbrücken, Ponton 1a, Fiete-Schmidt-Anleger</p> <p><b>Die Reiseberichte</b>, den Routenplan sowie Fotos und Videos von der WindRAD-Tour 2013 sind unter <a target="_blank" href="http://www.windbewegt.de/">www.windbewegt.de</a> und auf Facebook unter <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/ErneuerbareEnergiewendeJetzt">https://www.facebook.com/ErneuerbareEnergiewendeJetzt</a> zu finden.</p> <p><b>Bildmaterial</b> finden Sie zu Ihrer Verfügung unter: <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/infocenter/mediathek/wind-bewegt">http://www.wind-energie.de/infocenter/mediathek/wind-bewegt</a></p> </div> </div> </div> Wed, 24 Jul 2013 07:22:31 +0000 2523 at http://www.wind-energie.de Energieminister Schlotmann empfängt WindRAD-Fahrer http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/energieminister-schlotmann-empfaengt-windrad-fahrer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Volker Schlotmann hat Freitag den WindRAD-Fahrer des Bundesverbands WindEnergie e.V. (BWE) an seinem Amtssitz in Schwerin empfangen. Im Rahmen der Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt!" fährt der Rennradsportler Sebastian Bock (35) bis zur Bundestagswahl durch rund 30 Orte in ganz Deutschland, um Menschen zu treffen, die täglich für das Vorankommen der Energiewende arbeiten. Schwerin bildete den Abschluss seiner sechstägigen Tour durch Mecklenburg-Vorpommern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Minister Schlotmann zählt auf der 2.900 Kilometer langen Strecke zu den zahlreichen Unterstützern der WindRAD-Tour 2013. "Windenergie ist eine Schlüsseltechnologie bei der Umsetzung der Energiewende. Wir in Mecklenburg-Vorpommern sehen zusätzlich den industriepolitischen Aspekt. Mit dem Ausbau der Windenergienutzung an Land und vor allem auf See werden wir Arbeitsplätze schaffen. Die Neuausweisung von Windeignungsgebieten an Land wird gerade unter Beteiligung der Öffentlichkeit von den Regionalen Planungsverbänden durchgeführt. Der Ausbau auf See soll ebenfalls in geeigneten vorab festgelegten Gebieten erfolgen. Dazu wird das Landesraumentwicklungsprogramm Festlegungen enthalten. Im Herbst beginnt dazu eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung. Um die Akzeptanz der erneuerbaren Energien und der Windkraft weiter zu steigern, suchen wir nach neuen Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung für Kommunen und Private. Das Ziel ist klar: <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> muss im Land bleiben", so Schlotmann.</p> <p>Derzeit werden in Mecklenburg-Vorpommern über 40 Prozent des Nettostromverbrauchs durch Wind erzeugt. "Das Land ist insbesondere im vergangenen Jahr zu einem Musterland der Energiewende geworden", erklärt der Landesvorsitzende des BWE Andreas Jesse. "Dank des Einsatzes unserer Mitgliedsunternehmen konnte die Windenergieproduktion um rund 16 Prozent gesteigert werden. Für 2013 rechnen wir mit einem noch stärkeren Ausbau."</p> <p>Unter dem Motto "Wind bewegt" wird der Fahrer der WindRAD-Tour insgesamt 2.900 Kilometer zurücklegen.</p> <p>Jeder Kilometer steht für ein Megawatt der bundesweiten Ausbauprognose der Windenergie an Land für das Jahr 2013. "An über 30 Tourstationen in ganz Deutschland werden wir zeigen, wie intensiv die Windenergie-Branche an der Umsetzung der Energiewende arbeitet, wer uns dabei unterstützt und wie die Projekte den Menschen vor Ort nutzen", so Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des BWE.</p> <p>Vor Ort wird Bock aktive Unterstützer der Windenergie treffen und mit ihnen einen Teil der Strecke gemeinsam absolvieren. In seinem Online-Reisetagebuch berichtet er regelmäßig in Wort und Bild über seine Erlebnisse. Mit der WindRAD-Tour will der BWE eine breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Branche in Deutschland aufmerksam machen. "Die Windenergie ist ein Zugpferd des Gemeinschaftsprojektes Energiewende. Das wollen wir in den kommenden Monaten anhand von Beispielen aus ganz Deutschland wieder stärker vor Augen führen. Gerade jetzt, da vielerorts mit teilweise hanebüchenen Aussagen Angst vor Blackouts und explodierenden Strompreisen geschürt wird, ist es wichtig zu zeigen, welchen Beitrag die Windenergie zur Versorgungssicherheit in Deutschland leistet und wie sehr die Windenergie bereits in der Gesellschaft verwurzelt ist", erklärt BWE-Präsidentin Pilarsky-Grosch.</p> <p>In Mecklenburg-Vorpommern traf Sebastian Bock unter anderem am 18. Juli Alexandra Meyer vom Windenergieanlagenhersteller eno energy Rostock, die bei dieser Gelegenheit das neue E-Bike-Konzept ihres Unternehmens vorstellte. Anschließend ging es am 19. Juli nach Schwerin, wo WindRAD-Fahrer Bock nach seinem Termin mit Minister Schlotmann auch mit Johann-Georg Jaeger (B90/Die Grünen) und einem Vertreter der Naturwind GmbH über die Herausforderungen der Energiewende und den weiteren Ausbau der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern sprach.</p> <p>Die Reiseberichte, den Routenplan sowie Fotos und Videos von der WindRAD-Tour 2013 sind unter <a href="http://www.windbewegt.de">www.windbewegt.de</a> und auf Facebook unter <a href="https://www.facebook.com/ErneuerbareEnergiewendeJetzt">https://www.facebook.com/ErneuerbareEnergiewendeJetzt</a> zu finden.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Energiewende Mon, 22 Jul 2013 14:43:14 +0000 2521 at http://www.wind-energie.de DIW: Erneuerbare einzige Option für europäische Stromwirtschaft http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/diw-erneuerbare-einzige-option-fuer-europaeische-stromwirtschaft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt nach einem Vergleich aktueller Untersuchungen zu dem Schluss, dass die Kosten für Atomstrom und CO2-Abscheidung systematisch unterschätzt und die Kosten für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> deutlich zu hoch angesetzt werden. Das DIW empfiehlt der Europäischen Kommission daher, umgehend aktuelle Modellrechnungen zu erstellen, um der europäischen Energiepolitik nachvollziehbare Szenarien zur Entscheidungshilfe anbieten zu können.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Besonders bei der Fotovoltaik sind die Kapitalkosten bereits heute unterhalb der Werte, die die Kommission für 2050 annimmt. Claudia Kemfert, DIW-Energie-Expertin, kritisiert, dass die Kommission in ihrer „Energy Roadmap 2011“ von sinkenden Stromkosten für Atomenergie ausgehe. Dies entspricht jedoch nicht der aktuellen Entwicklung. Im Gegenteil sind die Kosten für Atomenergie drastisch angestiegen. Beispiele dafür sind die sich zurzeit im Bau befindenden Atomkraftwerke in Finnland und Frankreich. Ging man 2006 noch von einem Preis von 1.500 Euro pro installiertem Kilowatt aus, belaufen sich die letzten Schätzungen vom Dezember 2012 bereits auf 5.100 Euro pro Kilowatt. Zudem sind die Kosten für Endlagerung oder drohende Unfälle kaum zu überblicken.&nbsp;</p> <p>Bei den Erneuerbaren Energien stellt das DIW hingegen in den letzten Jahren massive Preissenkungen fest. Deren weltweite Ausbreitung sowie laufende technische Innovationen lassen auch für die Zukunft einen Rückgang der spezifischen Produktionskosten erwarten. Im Bereich der <abbr title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term223" title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden.">Onshore-Windenergie</a></abbr> werden nach Aussagen des DIW erhebliche Produktionszuwächse sowie Kostenrückgänge festgestellt. Während die Kapitalkosten vor rund 10 Jahren noch bei über 2.000 Euro pro Kilowatt installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> lagen, haben sie sich heute ungefähr halbiert.</p> <p>Das DIW empfiehlt der Europäischen Union anspruchsvollere Ziele für den Ausbau Erneuerbarer Energien bis 2030, flankiert von klaren Emissionsreduktions- und Effizienzzielen.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie im <a target="_blank" href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.424628.de/13-29.pdf">DIW Wochenbericht</a>:</p> <p></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Windenergie Thu, 18 Jul 2013 14:35:06 +0000 2500 at http://www.wind-energie.de Wind-Eigenstrom: Auch für Gemeinden interessant http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/wind-eigenstrom-auch-fuer-gemeinden-interessant <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Wenn sich Kommunen aktiv einbringen, können sie von Windparks direkt profitieren. </strong><br />Windräder im ländlichen Raum sorgen regelmäßig für heiße Diskussionen. Diffuse Ängste vor <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> und dem <abbr title="Je nach Tageszeit und Position einer Windenergieanlage wirft diese einen bewegten Schlagschatten. Die maximale Schattenwurfdauer, die Wohngebiete beeinflussen könnte, ist gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term295" title="Je nach Tageszeit und Position einer Windenergieanlage wirft diese einen bewegten Schlagschatten. Die maximale Schattenwurfdauer, die Wohngebiete beeinflussen könnte, ist gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt.">Schattenwurf</a></abbr> der Anlagen lassen viele Anwohner schnell zu Windenergiegegnern werden. Mindestabstände zur Wohnbebauung werden plötzlich heiß debattiert und Bürgerinitiativen gegründet. Die Haltung „Energiewende grundsätzlich ja, aber nicht vor meiner Haustür“ ist dabei leider weit verbreitet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der anderen Seite gibt es allerdings bundesweit auch zahlreiche Beispiele von Windparks, die ohne Bürgerproteste entstanden. „Meist sind das Projekte, bei denen einerseits die Bevölkerung frühzeitig informiert und eingebunden wurde, und andererseits sich Bürger direkt finanziell beteiligen konnten, etwa über eine Energiegenossenschaft“, erläutert Prof. Martin Maslaton, sächsischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE).</p> <p>„Wenn sich die Kommunen bei Windenergieanlagen selbst auch noch finanziell engagieren, dann profitieren alle Seiten und unnötige Konflikte können so vermieden werden, vorausgesetzt natürlich, dass die Bürger fortlaufend und zeitnah über das Vorhaben informiert werden. Es gibt diverse derartige Modelle, die schon den Praxistest erfolgreich bestanden haben.“</p> <p>Wenn Windpark-Projektierer bei den Rathäusern anklopfen, ist es für eine Gemeinde wichtig, gut vorbereitet und beraten zu sein. Nicht nur die direkte Beteiligung am Projekt kann für den Gemeindehaushalt von Vorteil sein, sondern eben auch der Eigenstrombezug von den Windrädern etwa für gemeindeeigene Gebäude wie Kindereinrichtungen, Bauhöfe oder auch nur die Straßenbeleuchtung. „Die Beteiligung von Kommunen beim Bezug des Stroms aus Windenergieanlagen ist machbar, da sich Gemeinden zum Einen an den Anlagen selbst, in welcher Form auch immer, beteiligen können, und zum Anderen sie bei entsprechenden Wegeleitungsrechten die Möglichkeit haben, sich die Leitungsnutzung angemessen vergüten zu lassen. Kombiniert mit einem Eigenstrombezug, der der Kommune zum Teil ansonsten anfallenden Strompreisbestandteilen ersparen kann, ist so ein Engagement eine absolut runde Sache“, ergänzt BWE-Landesvorstand Prof. Maslaton.&nbsp;</p> <p>Hierzu muss sich die Kommune in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Anlagenbetreiber – sofern sie nicht selbst oder über ihre Stadtwerke die Anlage betreibt – die rechtlichen Rahmenbedingungen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und auch das Vergaberecht für den eventuellen Strombezug ansehen. „Nur so können hier rechtssicher die entsprechenden Strompreisbestandteile zum Beispiel für die Energieversorgung gemeindeeigener Gebäude verringert werden. In Betracht kommen vorrangig Netzentgelte, Stromsteuer und weitere, immer zahlreichere Umlagen“, so der Energierechtsexperte. „Auf diese Weise kann der Kommunalhaushalt von Kosten durch einen bisherigen externen Energiebezug entlastet werden.“</p> <p>Kommunen stehen umfangreiche vertragliche Möglichkeiten zur Verfügung, außerhalb und neben der Gewerbesteuer signifikant von Windenergieanlagen zu profitieren und dies sowohl bei der Errichtung, bei der Verpachtung von gemeindeeigenen Flächen als auch, wie beschrieben, durch die dezentrale Vermarktung des Stroms. „Wie derartige Erneuerbare-Energien-Modelle konkret aussehen, hängt vom Einzelfall und den örtlichen Gegebenheiten ab. Die rechtlichen Konstruktionen dahinter unterscheiden sich je nach gewähltem Energiekonzept und der Beteiligungsform“, berichtet Prof. Maslaton. „In Sachsen fehlt es aber bis dato, bis auf wenige Ausnahmen, noch an mutigen Gemeinden.“</p> <p><strong>Rückfragen: </strong>Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a>, <a href="http://www.maslaton.de" title="www.maslaton.de">www.maslaton.de</a>, Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Planung Regionale Wertschöpfung Wed, 17 Jul 2013 10:49:22 +0000 2498 at http://www.wind-energie.de Bürgerbeteiligung am Energiekonzept für Mecklenburg-Vorpommern http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/buergerbeteiligung-am-energiekonzept-fuer-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie Energieminister Volker Schlotmann (SPD) am Dienstag bekannt gab, wird am 28. August der Bericht des Energierats zum neuen Energiekonzept des Landes vorgestellt. Nach Angaben der dpa sei die Formulierung des Konzeptentwurfs durch den Energierat fast abgeschlossen und könne planmäßig an die Landesregierung übergeben werden. Nach der Abstimmung mit den anderen Ressorts könne das Energiekonzept anschließend dem Landtag zur Beratung und Beschlussfassung übergeben werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit einem Jahr hat die Bevölkerung die Gelegenheit, sich mit Vorschlägen und Anregungen an dessen Erstellung zu beteiligen. Energieminister Schlotmann zeigte sich von dem eingeschlagenen Weg der rechtzeitigen Bürgerbeteiligung überzeugt. Für ihn steht die Qualität der Beiträge im Vordergrund.</p> <p>Einen Ausblick auf die künftige Energiepolitik des Landes bietet Schlotmann bereits am kommenden Freitag bei einem Treffen mit WindRAD-Fahrer Sebastian Bock. Dieser macht am 19. Juli mit seinem Tandem Halt in Schwerin. Unter dem Motto „Wind bewegt“ wird Sebastian Bock im Rahmen der Kampagne „Erneuerbare Energiewende Jetzt“ bis zur Bundestagswahl über 2.900 Kilometer mit seinem Rad quer durch Deutschland zurücklegen und dabei über 30 Energiewendestationen besuchen.</p> <p>Eine weitere Station des WindRADs in Mecklenburg-Vorpommern ist bereits am morgigen Donnerstag die Firma ENO Energy in Rostock. Dort wird sich Sebastian Bock das neue E-Bike vorstellen lassen.</p> <p>Weitere ausführliche Informationen zur WindRAD-Tour finden Sie auf der Internetseite der Kampagne auf <strong><a target="_blank" href="http://www.windbewegt.de/">www.windbewegt.de</a></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Wed, 17 Jul 2013 14:20:11 +0000 2499 at http://www.wind-energie.de 6. Windenergietag Rheinland-Pfalz mit rund 300 Gästen http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/6-windenergietag-rheinland-pfalz-mit-rund-300-gaesten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur Information und Diskussion hatten die Transferstelle Bingen, der Bundesverband WindEnergie e.V.,&nbsp; die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung des Landes Rheinland-Pfalz und die Fachhochschule Bingen am Donnerstag, dem 20.06.2013, zum 6. Windenergietag Rheinland-Pfalz an die FH Bingen eingeladen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="933" height="665" title="BWE Vizepräsident Jan Hinrich Glahr auf dem 6. Windbranchentag in Rheinland-Pfalz" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/6-windenergietag-rheinland-pfalz-mit-rund-300-gaesten/20130715-wbt-rheinl-pfalz-glahr.jpg?1373873424" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 bilanziell 100 % der elektrischen Energie, die in Rheinland-Pfalz benötigt wird, aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Die Windenergie als eine der günstigsten Erzeugungsformen der Erneuerbaren Energien wird dabei die wichtigste Rolle spielen.</p> <p>Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung in Rheinland-Pfalz hielt einen fachlich beeindruckenden Vortrag zur kommunalen Steuerung der Windenergie. Bis 2020 soll die Energieerzeugung aus Windenergie auf 8,4 Terawattstunden ansteigen. In 2012 wurden 287 MW installiert wodurch die Gesamtleistung der Windkraft auf 1.900 MW anstieg. Mit dem fortgeschriebenen Landesentwicklungsplan (LEP) wurden erstmalig für Rheinland-Pfalz die Ziele und Grundsätze der Landesplanung mit einer landesweit einheitlichen Steuerung festgelegt. Die Kommunen können unter Beteiligung der Bürger festlegen, ob und wie die Windenergie lokal genutzt werden soll.</p> <p>„Ein interessanter Ansatz im Vergleich zur Ausweisung von Windeignungsgebieten mit Ausschlusscharakter durch die Regionalplanung „ merkte Jan Hinrich Glahr an. Der Vizepräsident des Bundesverband WindEnergie e.V.&nbsp; sprach über zentrale Anliegen und Hemmnisse aus Sicht der Windbranche.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Windenergie Mon, 15 Jul 2013 08:43:29 +0000 2495 at http://www.wind-energie.de Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad noch möglich http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/begrenzung-der-erderwaermung-auf-zwei-grad-noch-moeglich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In ihrem gestern veröffentlichten „World Energy Outlook Special Report“ mit dem Titel „Redrawing the Energy-Climate Map“ erläutert die Internationale Energie Agentur (IEA), unter welchen Voraussetzungen eine Begrenzung der Erderwärmung auf maximal zwei Grad noch möglich wäre. Einige wichtige Aussagen aus dem Report stellt die Frankfurter Rundschau in ihrer gestrigen Ausgabe zusammen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Naturkatastrophen der vergangenen Monate wie in Indien oder auch Deutschland bieten Anlass zur Sorge und sind hauptsächlich dem wachsenden Bedarf in den Schwellenländern zuzuordnen. Aber auch Deutschland und Großbritannien hatten im Jahr 2012 einen Anstieg der CO2-Emissionen zu verzeichnen. Doch noch ist es möglich, das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten.&nbsp; Die fossilen Energielieferanten, die einen Anteil von 80 Prozent am weltweiten Energieverbrauch haben, sind der Schlüssel für den Klimaschutz.</p> <p>Einer der effektivsten Hebel ist laut IEA die Einführung spezifischer Energieeffizienzmaßnahmen, die bis 2020 ein Einsparpotenzial von circa 50 Prozent haben. Die zweite Maßnahme sieht eine Begrenzung für den Bau von Kohlekraftwerken vor, die den Mindestwirkungsgrad von 45 bis 47 Prozent&nbsp; nicht erreichen. Rund 18 Prozent CO2-Reduzierung ließe sich mit einer Minimierung des Methan-Ausstoßes bei der Öl-und Gasförderung&nbsp; erzielen sowie weitere 12 Prozent durch die Absenkung der Förderung&nbsp; für die Nutzung fossiler Brennstoffe. Deren Subventionen seien in den vergangenen Jahren auf den Rekordwert von 523 Milliarden Dollar gestiegen – sechsmal mehr als die Unterstützung für die Erneuerbaren Energien.</p> <p>Die Entwicklung der Erneuerbaren ist global betrachtet auf einem guten Weg. Weltweit 8,5 Prozent Zuwachs bei der installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> im Jahr 2012 sind ein beeindruckendes Ergebnis. Spitzenreiter ist China, das inzwischen den höchsten Anteil an der weltweit installierten erneuerbaren Energiekapazität aufweisen kann.<br />Die notwendigen Rahmenbedingungen müssten jedoch jetzt von den jeweiligen Regierungen gesetzt werden, dann sei das Zwei-Prozent-Ziel noch erreichbar.</p> <p>Link zum Report:&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.worldenergyoutlook.org/media/weowebsite/2013/energyclimatemap/RedrawingEnergyClimateMap.pdf">World Energy Outlook Special Report</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Internationales Klimaschutz Umwelt Wed, 10 Jul 2013 07:42:02 +0000 2481 at http://www.wind-energie.de Entwurf des Landesentwicklungsplans NRW vorgestellt http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/entwurf-des-landesentwicklungsplans-nrw-vorgestellt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die nordrhein-westfälische Landesregierung erarbeitet zurzeit unter Federführung der Staatskanzlei einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP). Der Entwurf dazu wurde am Donnerstag vom Leiter der Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, der Öffentlichkeit präsentiert. Im Entwurf werden der Grundsatz einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien, die Erhöhung der Energieeffizienz sowie eine sparsame Energienutzung formuliert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter Punkt 10 finden sich zudem Richtlinien zur zukünftigen Energieversorgung des Landes. Unter anderem wird hier beschrieben, dass für die Nutzung der Windenergie ausreichende Flächen festgelegt werden sollen. Dazu werden die Träger der Regionalplanung Vorranggebiete definieren, deren Mindestgrößen in dem Entwurf vorgegeben werden.</p> <p>Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, bis 2020 15 Prozent der Stromproduktion in NRW aus Windenergie zu erzeugen. Bezogen auf den Stromverbrauch im Jahr 2010 wären das rund 21 TWh/a. Bis 2025 sollen es rund 30 Prozent sein. Ob die vorgenannten Ausbauziele des Landes für die Windenergienutzung bereits auf 1,6 Prozent der Landesfläche (ca.54.000ha) erreichbar sind, wird zu diskutieren sein.</p> <p>Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Landesregierung <br /><a target="_blank" href="http://www.nrw.de/web/media_get.php?mediaid=28184&amp;fileid=92763&amp;sprachid=1">Entwurf des Landesentwicklungsplans&nbsp; </a></p> <p>Weitere Informationen zum Stand der Windenergie in Nordrhein-Westfalen, zur Systemtransformation, zum Artenschutz oder zu aktuellen Entwicklungen in der Anlagentechnik erhalten Sie auf den Windenergietagen NRW, die am 28./29.11.2013 in Bad Driburg stattfinden.<br /><a target="_blank" href="http://www.windenergietage-nrw.de/">Windenergietage NRW</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Windenergie Fri, 05 Jul 2013 13:52:42 +0000 2478 at http://www.wind-energie.de Öko-Institut und Greenpeace veröffentlichen Studie zur Strompreisentwicklung http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/oeko-institut-und-greenpeace-veroeffentlichen-studie-zur <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Strompreise für Privathaushalte könnten eigentlich sinken, wenn die großen Energieversorger die niedrigen Erzeugungskosten an alle Verbraucher weitergeben würden. An einem Anstieg der Strompreise wird im kommenden Jahr jedoch wohl kein Weg vorbeigehen. Das Öko-Institut aus Freiburg kommt in seiner Expertise im Auftrag von Greenpeace zu dem Ergebnis, dass der Preis voraussichtlich um rund 10 Prozent ansteigen wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die am 1.7.2013 veröffentlichte Studie kommt zu der Einschätzung, dass unter den gegebenen Bedingungen die EEG-Umlage in 2014&nbsp; von derzeit 5,3 auf 6,1 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> steigen wird. Hauptgrund dafür ist der sinkende <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> an der Börse. Dadurch erhöht sich die Differenz zum garantierten Abnahmepreis, den die Erzeuger erneuerbarer Energieanlagen in Form der EEG-Umlage erhalten.</p> <p>Auch die Kosten für den Netzausbau tragen zum steigenden Preis für die Stromkunden bei. Greenpeace fordert daher von der Politik mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern. Die großzügigen Umlagebefreiungen&nbsp; für rund 1700 energieintensive Unternehmen gehören auf den Prüfstand. Zudem soll die Stromerzeugung fairer besteuert werden. Erneuerbare verursachen wesentlich geringere Folgekosten für Umweltschäden und sollten daher geringer oder gar nicht besteuert werden. Beide Maßnahmen würden die Ökostrom-Umlage um 2,4 Cent senken.</p> <p>Es gibt schnell umsetzbare politische Instrumente, die Haushalte und kleine und mittlere Unternehmen entlasten könnten. Nach Ansicht von Greenpeace ist es jedoch die Politik, die die Verbraucher zahlen lässt.</p> <p>Link zur Studie auf der Website von&nbsp; Greenpeace: <strong><a target="_blank" href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/Oeko-Institut__2013__-_Greenpeace_Prognose_EEG-Umlage.pdf">EEG-Umlage und die Kosten der Stromversorgung für 2014</a></strong></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Vergütung Wirtschaft Wed, 03 Jul 2013 08:29:51 +0000 2471 at http://www.wind-energie.de Protest gegen strengere Mindestabstände von Windenergieanlagen in Bayern http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/protest-gegen-strengere-mindestabstaende-von-windenergieanlagen-bayern-1 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die CSU will größere Mindestabstände zwischen Wohngebieten und neuen Windenergieanlagen festlegen. Dies ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs von Ministerpräsident Horst Seehofer, Umweltminister Marcel Huber und weiteren CSU Fachpolitikern wie heute von der Nürnberger Zeitung und der Passauer Neuen Presse berichtet wird. Im Fokus stehen vor allem sehr große und damit besonders effiziente Anlagen mit einer Höhe von 200 Metern. Die Überlegungen sehen einen Mindestabstand von zwei Kilometern zwischen neu zu errichtenden Anlagen vor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die aktuell in Bayern vorherrschenden Genehmigungsvorschriften für den Bau von Windenergieanalgen gelten im bundesweiten Vergleich, bereits jetzt als sehr intensiv. Ein Mindestabstand von 800 Metern zur nächstgelegenen Wohnbebauung wird von den Behörden vorgeschrieben. Jeder Standort muss sich, von Vornherein der Genehmigung durch die Behörden, einer strengen Untersuchung unterziehen, bei der explizit auf die Bedürfnisse der anliegender Bevölkerung und Umwelt geachtet wird.</p> <p>Das Vorgehen löste Empörung bei Vertretern der Erneuerbaren Energien aus. Der BWE-Landeverband Bayern reichte etwa am Donnerstag eine Petition mit dem Titel „Energiewende jetzt – Windkraftausbau fortsetzen“ im Bayerischen Landtag ein. Darin wird darauf hingewiesen, dass Planung und Bau neuer Windenergieanlagen zum Erliegen kommen, wenn sich diese Regelung durchsetzt. Mit einem derartigen Erlass sei die Verunsicherung nach Aussagen von Beermann komplett. Sie sei rechtswidrig, würde den Ausbau der Windenergie stoppen und führe zu einer totalen Verunsicherung in der Branche.</p> <p>Auch die Süddeutsche Zeitung weist unter dem Titel „Politische Windspiele“ auf die zentrale Rolle der Windenergie bei der Energiewende hin. Das Energiekonzept der Staatsregierung sehe einen Anteil an der Stromproduktion von mittelfristig sechs bis zehn, langfristig sogar bis zu 20 Prozent vor. Dazu seien bayernweit mindestens 1500 Windenergieanlagen nötig. Dieses Ausbauziel sei nach Meinung von Experten, darunter auch Vertreter des Bund Naturschutz, vergleichsweise moderat.</p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Fri, 21 Jun 2013 13:22:17 +0000 2460 at http://www.wind-energie.de Rekordwert: Über 60 Prozent Strom aus Wind und Sonne http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/rekordwert-ueber-60-prozent-strom-aus-wind-und-sonne <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am vergangenen Sonntag leisteten Sonne und Wind einen weltweiten Rekord: Ihr Anteil an der Stromversorgung in Deutschland stieg erstmalig auf über 60 Prozent. Dies berichtete das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) basierend auf einer Auswertung der&nbsp;Strombörse EEX. Damit übertreffen die deutsche Wind- und Solarenergie sogar den Wert des Vortages von 59,1 Prozent.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Zeitraum von 14:00 bis 15:00 Uhr betrug der bundesweite Strombedarf rund 48.500 MW. Zusammen steuerten Wind- und Solaranlagen 29.600 MW zur Kraftwerksleistung bei, während auf die konventionellen Kraftwerke (Atom, Kohle, Gas, Öl) nur noch eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von rd. 18.900 MW entfiel. Damit erreichten Wind- und Solarenergieanlagen einen Anteil von rd. 61 Prozent an der benötigten Kraftwerksleistung in Deutschland.</p> <p>Dieser Wert belegt, welchen enormen Beitrag <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> bereits heute zur Stromversorgung in Deutschland leisten können. Um der in Teilen von Politik und Medien geschürten Angst vor Versorgungsengpässen entgegenzuwirken, muss die Leistungsfähigkeit der Erneuerbaren Energien wieder stärker kommuniziert werden.</p> </div> </div> </div> Energiewende Netze Potenziale Windenergie Thu, 20 Jun 2013 14:40:42 +0000 2455 at http://www.wind-energie.de Wanderausstellung zur Netzintegration von Sonne und Wind veröffentlicht http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/wanderausstellung-zur-netzintegration-von-sonne-und-wind-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine mehrsprachige Wanderausstellung zur Integration von Wind- und Solarenergie wird seit gestern von der Renewables Academy aus Berlin angeboten. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) erstellt und durch das Bundesumweltministerium (BMU) gefördert. Dazu wurden passende Internetlehrgänge entwickelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf 15 farbigen Bannern wird die Funktionsweise von Stromnetzen erklärt. Zudem wird erläutert, wie die zunehmenden Mengen Erneuerbarer Energien zu einem verlässlichen Teil der Stromversorgung werden. Die Ausstellung steht in den Sprachen Arabisch, Französisch und Englisch zur Verfügung und wird von der RENAC in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zurzeit kostenlos verliehen.</p> <p>Die Ausstellung ist für alle Veranstaltungen und Räume geeignet, in denen zukunftsgerichtet zu Erneuerbaren Energien und Klimaschutz informiert wird. Angesprochen werden unterschiedliche Zielgruppen, sowohl Fachleute als auch interessierte Laien.</p> <p>Weitere Informationen zur Wanderausstellung und zu begleitenden Internetkursen finden Sie auf der Internetseite der <strong><a target="_blank" href="http://www.renac.de/en/projects/regrid/mobile-exhibition/">RENAC</a></strong></p> <p>Der Bundesverband WindEnergie bietet zum Thema Stromnetze und Netzanbindung vom 11.-12.09.2013 ein Basisseminar an. Weitere Informationen dazu finden Sie <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-basiswissen-stromnetze-und-netzanbindung-windenergie-technik-und-recht-2">hier</a>.<strong><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-basiswissen-stromnetze-und-netzanbindung-windenergie-technik-und-recht-2"></a></strong></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Netzausbau Netze Windenergie Thu, 20 Jun 2013 14:53:40 +0000 2456 at http://www.wind-energie.de Windgeschichten im Husumer Rathaus http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/windgeschichten-im-husumer-rathaus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg, 14. Juni 2013: Das Husumer Rathaus schrieb Geschichte: „Windgeschichten“ standen im Mittelpunkt der diesjährigen Preisverleihung des Schulwettbewerbes „Wind und Wir“ des Regionalverbandes Nordfriesland. Für den Wettbewerb waren Nordfrieslands Schulen aufgerufen, Ihre Windgeschichten zu erzählen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1600" height="1200" title="Wind und Wir - Wettbewerb im Rahmen des Global Wind Day 2013" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/windgeschichten-im-husumer-rathaus/windundwir2013.jpg?1371649706" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zahlreiche Schulen kamen der Aufforderung nach und schickten ihre Kurzgeschichten, Karikaturen, Theaterstücke oder Videoclips. Schnell füllte sich das Rathaus, in dem es selten so lebendig zuging, mit 150 aufgeregten Kindern und deren ebenso gespannten Eltern und Lehrern. Dem Moderator Wolfgang Paulsen gelang es dennoch, mit seiner eigenen Wind-Geschichte für Konzentration und Aufmerksamkeit zu sorgen.</p> <p>Anschließend begrüßte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Husum, Lothar Pletowski, die Gäste in der Geburtsstadt der Windmesse und riet den Kindern, sich weiter für die Energiewende einzusetzen, ein späterer Beruf im Bereich der Erneuerbaren Energien nicht ausgeschlossen. Dann gab es erst einmal für alle etwas zu gewinnen: Beim Energiewende-Quiz mussten Fragen beantwortet werden, wie oft eine Boing in eine Windmühle passt (1,6 mal) oder wie viel Strom in Schleswig-Holstein schon erneuerbar ist (50 Prozent).</p> <p>Im Anschluss gab die Jury die Gewinner bekannt. Es war nicht einfach, unter den professionellen und kreativen Einsendungen eine Auswahl zu treffen, und so gab es zwei erste Preise. Alle Preisträger haben ihre Projekte selber dem Publikum vorgestellt. Den ersten Preis, eine professionelle „Schreibwerkstatt“ mit dem mehrfach ausgezeichneten Kinder- und Sachbuchautoren Wolfram Hänel, gewannen die Viertklässler der Theater-AG der Grundschule Tetenbüll für ihr technisch-raffiniertes, witziges Theaterstück zur erneuerbaren Fortbewegung. Und dazu gab’s für alle noch einen Kinogutschein.</p> <p>Die zweite „Schreibwerkstatt“ gewannen die Kinder der Friedrich Paulsen Schule Langenhorn für ihre musikalische Aufarbeitung der Arbeitsschritte Planung, Bau &amp; Betrieb einer WEA. Und weil die Einsendung recht sportlich war, gab’s für alle noch eine Freikarte fürs Husum Bad. Den zweiten Preis holten sich die Schüler der Beruflichen Schule Husum. Sie benannten den Wettbewerb kurzerhand um in „Wind und Bier“ und drehten ein amüsantes Video im Stil der Werbespots einer norddeutschen Brauerei. Dafür bekamen sie eine Besichtigung der Fertigungsanlagen bei der Firma Repower in Husum.</p> <p>Der dritte Preis, ein Besuch der SG Flensburg Handewitt in der Campushalle, ging an die Grundschule Bordelum für ihre Windgeschichten: eine kunstvolle Zusammenstellung vieler Kurzgeschichten zu einem Buch. Sonderpreise gingen an die TSS Husum für das Gewinnervideo des klasseninternen Wettbewerbs, an die Schule in Mildstedt für ein selbstgebastelten Windchies im BWE-Design, an das Schulzentrum Sylt und an die GMS Husum Nord für eine Bildergeschichte zum Thema Windenergie.</p> <p>Möglich wurde die Veranstaltung Dank der Sponsoren Deutsche Windtechnik, windcomm, VR Bank Niebüll, Repower, den Stadtwerken Husum und der Husum Messe. Die Aktion fand im Rahmen des Global Wind Days statt, an dem auf der ganzen Welt in den Tagen vor und nach dem 15. Juni rund um den Globus Events veranstaltet wurden, die auf Vorteile und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> zur Windenergie aufmerksam machen.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesbüro Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen, Querweg 4, 25813 Simonsberg<br />Telefon: 04841 66 32 10, Telefax: 04841 66 32 09<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Wed, 19 Jun 2013 13:49:54 +0000 2452 at http://www.wind-energie.de 5. Windbranchentag im Ländle http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/5-windbranchentag-im-laendle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kommt der Windenergieausbau im Schwabenland mit neun im Jahr 2012 neu errichteten Anlagen noch in Gang? Ist das Ziel der grün-roten Landesregierung, bis 2020 jährlich 120 neue Windkraftanlagen zu zubauen, zu halten? Diesen Fragen stellten sich Referenten und Teilnehmer des 5. Windbranchentags Baden-Württemberg, der Anfang Mai in der mit 350 Teilnehmern bestens gefüllten König-Karl Halle im Stuttgarter Haus der Wirtschaft stattfand.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1936" height="1288" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/5-windbranchentag-im-laendle/20130617-wbt-bw-img-7548.jpg?1371457600" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie ist also der aktuelle Stand in puncto Windkraftausbau? Umweltminister Franz Untersteller zu den bescheidenen Zahlen: „2012 war das Jahr des Umbruchs, 2013 ist das Jahr der Planung und 2014 wird das Jahr des relevanten Zubaus sein.“ Immerhin, so berichtete die Präsidentin des Regierungspräsidiums Freiburg, Bärbel Schäfer, befänden sich von 90 kommunalen Planungsträgern mit windgeeigneten Flächen 77 in der Planungsphase und 72 in der Beteiligungsphase. Genug Angebot an geeigneten Flächen also? Keineswegs, denn das Angebot an faktisch bebaubarer Fläche schnurrt oft zusammen wie ein Luftballon, dem gerade die Luft ausgeht.</p> <p>Als Hindernis Nummer 1 gilt: der Artenschutz. Frank Hummel, Geschäftsführer der SoWiTec Group in Sonnenbühl berichtete exemplarisch über ein Gebiet mit über sechs Metern pro Sekunde Windgeschwindigkeit. Diverse Rotmilanhorste hätten dafür gesorgt, dass von den 115 potenziellen nur 15 mögliche Windkraftstandorte geblieben seien. Die Kommunen würden, so Jörg Dürr-Pucher von WPD, allzu oft Kreisflächen um die Horste 1:1 als Planungsgrundlage nehmen. Bei genauer Betrachtung würde deutlich, dass die tatsächlichen Nahrungssuchgebiete der Vögel zum Teil deutlich abwichen. Wie also kommt der Projektierer zu einer, den tatsächlichen Gegebenheiten angepassten Schutzfläche um den Horst?</p> <p>Wolfgang Reimer vom Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg reagierte prompt und sprach: „Hier können Sie bauen!“ Doch der Projektierer wird die Sorge nicht los, dass er seine kommunalen Ansprechpartner im Alltag weiter mit teuren Gutachten überzeugen darf. Bärbel Schäfer vom Regierungspräsidium Freiburg forderte deshalb, die naturschutzrechtliche Methodik an „einer am Maßstab der praktischen Vernunft ausgerichteten Prüfung“ zu orientieren.</p> <p>Hindernis Nummer 2: die Staatsforste Baden-Württemberg. Hier gebe es gemäß dem BWE-Landesvorsitzendem Walter Witzel starken Unmut wegen fehlender vertraglicher Klarheit, vor allem bei Kombiflächen von Staatsforst und Kommunen. Wolfgang Reimer unterstrich: Alle Flächen müssten vor einer endgültigen Vergabe nach EU-Recht ausgeschrieben werden. Verträge mit Kommunen könnten aufgrund der Ausschreibung in Kombizonen später ihre Gültigkeit verlieren. Die Praxis, nach der finanzielle Kriterien des Projektierers mit 70 Prozent in die Entscheidung für das Projekt eingingen, führe dazu, dass die Vorleistungen aus der Erkundungsphase eines gegebenenfalls anderen Projektierers nur nachrangig berücksichtigt würden.</p> <p>Diese und weitere Faktoren sorgten für reichlich Unmut, so Walter Witzel. Während zahlreiche Redner forderten, in der Zusammenarbeit mit den Kommunen Flächen differenzierter zu betrachten und so den Fokus auf ertragreiche Flächen zu legen, verteidigte Reimer vehement die Vorgabe, zuerst die einfachen, gegebenenfalls weniger ertragreichen Flächen zügig zu bebauen.</p> <p>Apropos Ausbautempo: Bärbel Schäfer betonte, dass die systematische Qualifizierung der kommunalen Ansprechpartner vor dem Eintreffen der Projektierer eine die Zusammenarbeit vereinfachende Wirkung habe. Dabei und bei der gesamten Begleitung aller Beteiligten würden die neu geschaffenen Kompetenzzentren für Energie eine zentrale Rolle spielen. Leider seien diese jeweils nur mit einer Vollzeitstelle ausgestattet. Leicht wird es nicht, so Umweltminister Untersteller: „Im letzten Jahr haben wir gesagt: Die Mühen der Ebenen liegen vor uns, in diesem Jahr kann man sagen: Wir befinden uns mittendrin.“ Alle Beteiligten sind gespannt, ob 2014 tatsächlich zum Jahr des Ausbaus wird.</p> <p><strong>Merken Sie sich deshalb den 28.05.2014 als Termin für den 6. Windbranchentag Baden- Württemberg vor.</strong></p> <p>Die Folien der Experten-Vorträge des Branchentages&nbsp; finden Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.oekonsult-stuttgart.de/">hier</a></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Potenziale Unternehmen Verband Mon, 17 Jun 2013 08:26:57 +0000 2447 at http://www.wind-energie.de Entwicklung der Windenergie vorantreiben http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/entwicklung-der-windenergie-vorantreiben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung vom Landesverband NRW des Bundesverbandes Windenergie: +++ BWE NRW fordert anlässlich des Global Wind Days am 15. Juni noch mehr Entschlossenheit beim Windenergieausbau in NRW +++ Strompreisdebatte mit Vernunft und Ehrlichkeit führen +++ Artenschutz mit Augenmaß +++</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf, 14. Juni 2013: Bei dem am morgigen Samstag stattfindenden Global Wind Day werden weltweit Veranstaltungen durchgeführt, die auf das Potential der Windenergie aufmerksam machen. Die saubere, umwelt- und klimafreundliche Technik ermöglicht eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung. Allein in Deutschland tragen schon heute gut 30.000 Megawatt installierte Windleistung zur Energieversorgung bei. Damit ist die Nutzung der Windenergie ein wichtiger Pfeiler der zukünftigen Energieversorgung.</p> <p>Zum Anlass des Global Wind Day fordert der Vorsitzende des BWE Landesverbandes Nordrhein Westfalen, Klaus Schulze Langenhorst, den bisherigen Einsatz der Landesregierung beim Ausbau der Windenergie zu verstärken: „Das Ziel der Landesregierung, bis 2020 insgesamt 15 Prozent Windstromanteil in NRW zu erzeugen, ist eine erfreuliche Zielmarke. Sie ist erreichbar, duldet aber kein Zaudern und Zögern!“ Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen 2.900 Windanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 3.100 Megawatt installiert. Um den Windstromanteil auf 15 Prozent zu erhöhen, müssen bis 2020 rund 8.500 Megawatt installiert werden. Wie die am Mittwoch vorgestellte Studie des Umweltbundesamtes zeigt, steckt in der <abbr title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term223" title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden.">Onshore-Windenergie</a></abbr> noch erhebliches Potential. Die Voraussetzungen für einen Ausbau der Windenergie an Land sind also gut.</p> <p>Sorgen macht dem Vorsitzenden des BWE Landesverband NRW die von Bundesumwelt- minister Peter Altmaier ausgelöste Strompreisdebatte: „Die Strompreisdebatte hat viel Schaden verursacht und für Verunsicherung bei den Verbrauchern gesorgt. Mittlerweile müsste es weithin bekannt sein, dass die Kosten für die Umstellung auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> volkswirtschaftlich auf lange Sicht günstiger sind, als das Beibehalten des alten Versorgungssystems.“</p> <p>Schulze Langenhorst mahnt deshalb eine ehrliche und mit Vernunft geführte Debatte um die Energiepreise an: „Erneuerbare Energien wirken sich nicht nur positiv auf Umwelt und Klima aus, sondern sind zudem die einzige Möglichkeit, auch in Zukunft die Versorgung mit kostengünstiger Energie aufrechtzuerhalten. Hierbei steht die Windenergie im Zentrum.“ Der BWE nimmt den Global Wind Day zum Anlass für einen Kommunikationsstart der Kampagne „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“, die sich unter dem Motto „Keine versteckten Kosten“ einer fairen Kosten-Nutzen-Abwägung Erneuerbarer Energien mit fossilen Energien widmet. Unter <a href="http://www.erneuerbare-jetzt.de" title="www.erneuerbare-jetzt.de">www.erneuerbare-jetzt.de</a> werden Informationen zum Thema zusammengefasst. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich als Unterstützer der Kampagne zu registrieren.</p> <p>In Bezug auf den Artenschutz fordert Schulze Langenhorst die Landesregierung auf, diesen mit Augenmaß zu betreiben: „Immer mehr Projekte fallen dem Artenschutz zum Opfer, mit der Konsequenz, dass die Ausbauziele gefährdet werden.“ Strengere Auflagen, Abschaltforderungen der Anlagen und Kompensationsforderungen drohten zudem ganze Projekte aus der <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> zu verdrängen.</p> <p>Schulze-Langenhorst möchte aber nicht missverstanden werden: „Wir möchten den Artenschutz nicht aushebeln, aber wir müssen zu einer realistischen Betrachtung kommen. An jeder Stelle in NRW gibt es die verschiedensten Fledermäuse und Vogelarten. Fallen Windanlagen aber überzogenen Artenschutzanforderungen zum Opfer, bleiben als Alternative nur fossile Kraftwerke. Aber gerade diese sind dem Natur und Klimaschutz gar nicht förderlich, weshalb es dringend der Steuerung und eines mutigeren Herangehens bedarf.“ Deshalb appelliert er an die Landesregierung, die möglichen Ausnahmen nach dem Naturschutzgesetz gerade bei der Windenergie und nicht nur beim Verkehr zuzulassen. Windenergienutzung ist Klimaschutz und somit Naturschutz!</p> <p>Im gesamten Bundesgebiet finden anlässlich des Global Wind Day zahlreiche Aktionen statt: So organisiert in Nordrhein-Westfalen der EuroWindPark Aachen ein Windfest, mit der Möglichkeit eine Besucherwindanlage zu besichtigen. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite <a href="http://www.aachen-hat-energie.de" title="www.aachen-hat-energie.de">www.aachen-hat-energie.de</a>. Termine und Aktionen für ganz Deutschland stehen auf der Internetseite des Global Wind Day unter <a href="http://www.globalwindday.de" title="www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a> zum Abruf bereit.</p> <p>Pressekontakt:<br />Bundesverband Windenergie LV Nordrhein-Westfalen e.V.<br />Jan Dobertin<br />Corneliusstraße 18<br />40215 Düsseldorf</p> <p>Telefon: 0211 1596 1395<br />Telefax: 0211 2392 1272<br />Mobil: 0177 9710 386<br />E-Mail: <a href="mailto:j.dobertin@bwe-regional.de">j.dobertin@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Fri, 14 Jun 2013 15:19:27 +0000 2444 at http://www.wind-energie.de Neue Studie des Umweltbundesamts zu den Potenzialen der Windenergie an Land http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/neue-studie-des-umweltbundesamts-zu-den-potenzialen-der-windenergie-land <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einer heute veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wird der Windenergie an Land ein wesentlich größeres Potenzial zugeschrieben als bisher. Die Studie wurde im Auftrag des UBA durch das Fraunhofer Institut für Energiesystemtechnik (IWES) erstellt und kommt zu dem Ergebnis, dass unter Anwendung modernster Anlagentechnik rund 49.400 Quadratkilometer als Standort für Onshore-Windenergieanlagen grundsätzlich geeignet sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dies entspricht 13,8 Prozent der deutschen Landesfläche. Bei der Nutzung dieses Potenzials sei laut Studie keine erhebliche Beeinträchtigung sensibler Schutzgebiete zu befürchten. Abstriche beim gesetzlichen Lärmschutz würden zudem vermieden.</p> <p>Auf der möglichen Fläche ist so eine Windenergieleistung von 1200 Gigawatt erreichbar, mehr als nach bisherigen Szenarien für die Nutzung der Windenergie an Land angenommen. 2,9 Millionen Gigawatt Strom aus Windenergie könnten auf diesem Wege produziert werden.&nbsp;</p> <p>Es bestehe daher nach Einschätzung von UBA-Präsident Jochen Flasbarth ein großer Gestaltungsspielraum, nicht das gesamte Potenzial müsse ausgeschöpft werden. Das tatsächliche Potenzial sei ohnehin geringer, je nachdem wie die ökonomischen, ökologischen und politischen Rahmenbedingungen definiert seien.</p> <p>Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie auf den Seiten des Bundesumweltamtes.</p> <p><strong>Download der Studie :<a target="_blank" href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4467.pdf"> Potenzial der Windenergie an Land (pdf)<br /></a></strong></p> </div> </div> </div> Planung Potenziale Windenergie Tue, 11 Jun 2013 16:36:01 +0000 2436 at http://www.wind-energie.de Ausbau der Windkraft http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/ausbau-der-windkraft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Umweltminister Franz Untersteller: „Allen Unkenrufen zum Trotz kommt der Ausbau der Windkraft im Land gut voran. Ende März lagen bereits für 80 Anlagen Anträge auf Genehmigung und zusätzlich für mehr als 300 Anlagen konkrete Voranfragen vor.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="Pressetext">Anlässlich eines Gedankenaustauschs mit der neuen Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Sylvia Pilarsky-Grosch, hat Umweltminister Franz Untersteller heute (03.06.) in Stuttgart betont, dass sich der Ausbau der Windkraft im Land gut entwickelt: „Stand Ende März lagen den zuständigen Behörden Genehmigungsanträge für 80 Windenergieanlagen vor. Außerdem gab es für über 300 Anlagen konkrete Voranfragen.“ Zudem sind bereits 60 Prozent der kommunalen Planungsträger in die Windplanung eingetreten. Daneben haben mittlerweile acht der insgesamt zwölf Regionalverbände die Anzahl möglicher Windenergieanlagen abgeschätzt. Sie kommen auf eine Größenordnung zwischen 1.100 und 1.500 Anlagen.</p> <p class="Pressetext">Der Umweltminister wies darauf hin, dass von der ersten Planung bis zum Bau einer Anlage in aller Regel rund zwei Jahre vergehen. „Die Änderung des Landesplanungsgesetzes sowie die von uns erarbeiteten zahlreichen Planungshilfen haben dafür gesorgt, dass sich die Mehrheit der zuständigen Behörden und Planungsträger intensiv mit dem Ausbau der Windenergie auseinander setzen und im ganzen Land nach geeigneten Standorten suchen“, erklärte Untersteller. Ab dem Jahr 2014 erwarte er daher eine deutliche Zunahme von Windkraftanlagen im Land.</p> <p class="Pressetext">In Anbetracht der notwendigen Projektierungs- und Planungszeiträume zeigte der Umweltminister kein Verständnis für die gelegentlich zur Schau gestellten „Krokodilstränen“ aus den Reihen der Opposition: „Ich finde es schon erstaunlich, dass diejenigen, die jahrzehntelang auf der Bremse standen, jetzt, nur wenige Monate nachdem die bisherigen regionalplanerischen Vorrang- und Ausschlussgebiete zum 1. Januar 2013 aufgehoben wurden, den Eindruck erwecken wollen, Grün-Rot sei dafür verantwortlich, dass es im Land noch so wenig Windkraftanlagen gibt.“ Wer so tue, als müssten die Anlagen nun wie von selbst aus dem Boden sprießen, zeige einmal mehr, dass er von Windkraft nichts verstehe, sagte Franz Untersteller.</p> <p class="Pressetext">Natürlich seien noch viele Herausforderungen zu meistern, damit das Ziel von rund 1.200 Anlagen bis zum Jahr 2020 erreicht werden könne, erklärte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft weiter. Die Landesregierung werde daher auch weiterhin Hilfestellungen wie <a href="http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/225809/" title="Verbreitungskarten">Verbreitungskarten zu ausgewählten windkraftempfindlichen Artenvorkommen</a> oder Hinweise zur Windenergienutzung in Landschaftsschutzgebieten erarbeiten und die Planungsträger bei ihrer Aufgabe unterstützen.</p> <p class="Pressetext"><span style="text-decoration: underline;">Ergänzende Informationen:</span></p> <p class="Pressetext">Im Jahr 2012 gingen in Baden-Württemberg 13 neue Windkraftanlagen in Betrieb, insgesamt gab es Ende 2012 damit rund 400 Anlagen im Land.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Thu, 06 Jun 2013 12:45:43 +0000 2431 at http://www.wind-energie.de Sylvia Pilarsky-Grosch: "Wir müssen jetzt gemeinsam für die Energiewende kämpfen!" http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/sylvia-pilarsky-grosch-wir-muessen-jetzt-gemeinsam-fuer-die-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zwei Jahre nach dem Beschluss der Bundesregierung, die Nutzung der Atomenerige zu beenden und zügig auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> umzusteigen, wird vermehrt Stimmung gegen die Erneuerbaren gemacht. Um dem entstandenen Zerrbild aus Ängsten vor Blackouts und Strompreissteigerungen entgegenzutreten und die Diskussion zu versachlichen, initiiert der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sowie dessen Mitgliedsverbänden und Unternehmen der Branche die bundesweit angelegte Kampagne "Erneuerbare Energiewende Jetzt!".</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="472" height="354" title="Logo &quot;Erneuerbare Energiewende Jetzt!&quot;" alt="" src="http://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2013/sylvia-pilarsky-grosch-wir-muessen-jetzt-gemeinsam-fuer-die-energiewende-kaempfen/wegewerk-bee-icons-wind-ohne-schatten-vertikal.png?1370517429" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Jahr der Bundestagswahl soll deutlich gemacht werden: <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind ein Gewinn für die Gesellschaft. Deshalb muss die Energiewende fortgesetzt werden.</p> <p>"Ich möchte alle Mitglieder sowie die Regional- und Landesverbände des BWE dazu aufrufen, sich aktiv in die Kampagne einzubringen und sie zu unterstützen, sei es in Form von eigenen Aktionen oder durch finanzielle Beteiligung. Wir müssen jetzt gemeinsam für die Energiewende und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren kämpfen", sagt Sylvia Pilarsky-Grosch. Die BWE-Präsidentin kritisiert die aktuell verzerrt geführte Strompreisdebatte: "Wir wollen im Rahmen der Kampagne die wahren Kosten der verschiedenen Energieträger offenlegen und deutlich machen, dass die Erneuerbaren Energien und insbesondere die Windenergie an Land schon heute günstiger sind als Kohle, Gas und Atom."</p> <p>Die Forderung nach mehr Kostentransparenz trugen am 19. März rund 2000 Demonstranten im Rahmen einer Auftaktveranstaltung vor das Bundesumweltministerium. Zudem thematisierte eine erste großflächige Plakataktion in Berlin die horrenden externen Kosten, die durch Klimaschäden und die Endlagerung radioaktiver Abfälle entstehen. Die Botschaft lautet: "Keine versteckten Kosten: Erneuerbare Energien."</p> <p><strong>Was können Sie tun?</strong></p> <p>Die vier Plakatmotive stehen mittlerweile kostenlos zum Download auf der Kampagnen-Homepage <a href="http://www.erneuerbare-jetzt.de" title="www.erneuerbare-jetzt.de">www.erneuerbare-jetzt.de</a> zur Verfügung und können von Unterstützern als E-Card versendet oder als Webbanner in eigene Webauftritte integriert werden (<a target="_blank" href="https://www.erneuerbare-jetzt.de/aktiv-werden/material-nutzen/">zum Downloadbereich von "Erneuerbare Energiewende Jetzt!"</a>).</p> <p>Eine weitere gute Möglichkeit, die Botschaft bundesweit sichtbar zu machen, stellt das Plakatbuchungstool auf der Kampagnen-Homepage dar. Dazu können etwa Standorte in der Nähe von Unternehmen, vor dem örtlichen Rathaus oder vor Parteiniederlassungen und Abgeordnetenbüros gebucht und auch der nötige Druck der Plakate bequem mit ein paar Mausklicks abgewickelt werden (<a target="_blank" href="http://erneuerbare-jetzt.123plakat.de/">zur Plakatbuchung vor Ort</a>).</p> <p><strong>Ihre Stimme für die Kampagne!</strong></p> <p>Zudem ist jeder Sympathisant aufgerufen, sich online in die Liste der Unterstützer einzutragen und diese über seine eigenen Kanäle zu bewerben (<a target="_blank" href="https://www.erneuerbare-jetzt.de/aktiv-werden/unterstuetzer/">zur Unterstützerliste</a>). Je mehr Unterstützer, desto höher die politische Schlagkraft!</p> <p>"Wir wollen die Botschaften und Materialien der Kampagne über unser großes Netzwerk von Unterstützern in den kommenden Wochen bundesweit sichtbar machen und so die fadenscheinigen Argumente enttarnen", sagt Hermann Albers, BWE-Vizepräsident und Mitinitiator der Kampagne. Aus diesem Grund geht der BWE dieser Tage in die Offensive und sammelt weitere Gelder für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen wie Banner- und Anzeigenschaltungen oder die Produktion von Werbemitteln. "Um der medialen Präsenz großer Konzerne wirksam etwas entgegensetzen zu können, müssen wir Vertreter der Erneuerbaren Energien unsere Kräfte und Finanzmittel bündeln. Das ist keine leichte Aufgabe, weil die Branche aus sehr vielen Akteuren besteht", so Klaus Schulze Langenhorst, Geschäftsführer der SL NaturEnergie Gruppe. Das Unternehmen hat sich bereit erklärt, die Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt!" tatkräfitg zu unterstützen. Derzeit zählt das Kampagnenbüro des BWE mehr als 130 Sponsoren. Als besonders erfreulich wird dort auch die Beteiligung zahlreicher kleinerer Bürgerwindparks bewertet.</p> <p>Weitere Informationen zur Kampagne sind unter <a href="http://www.erneuerbare-jetzt.de" title="www.erneuerbare-jetzt.de">www.erneuerbare-jetzt.de</a> zu finden.</p> <p>Für Fragen und Anregungen steht das BWE-Kampagnenbüro gern zur Verfügung.</p> <p>Kontakt: Johannes Müller, Kampagnenmanager (<a href="mailto:j.mueller@wind-energie.de">j.mueller@wind-energie.de</a>)</p> <p><img src="/sites/default/files/images/article/2013/sylvia-pilarsky-grosch-wir-muessen-jetzt-gemeinsam-fuer-die-energiewende-kaempfen/wegewerk-bee-kohle.jpg" title="Plakatreihe &amp;quot;Keine versteckten Kosten: Erneuerbare Energien&amp;quot;" width="450" height="319" class="inserted-image" /></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Verband Thu, 06 Jun 2013 09:50:27 +0000 2428 at http://www.wind-energie.de 11. Parlamentsforum Südliche Ostsee tagte in Schwerin http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/11-parlamentsforum-suedliche-ostsee-tagte-schwerin <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 2. bis zum 4. Juni 2013 nahmen rund 40 Parlamentarier an der Konferenz Anfang der Woche teil. Wesentliche Kernthemen waren dabei die Erneuerbaren Energien und der Ausbau der Energieinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd">