Einspeisemanagement
Eine vom BWE in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass Windenergieanlagen bislang meist lokal - im Einzelfall zum Teil erheblich - vom Einspeisemanagement betroffen sind. Mindestens 1,6 GW installierte Windleistung waren im Jahr 2009 durch das Einspeisemanagement betroffen – und je nach Netzbetreiber zwischen 3% und 42% der jeweils dort installierten Windleistung. Die Ursachen sind vermutlich Überlastungen im Hochspannungsnetz, an Hochspannungs-/Mittelspannungs-Umspannwerken und im Mittelspannungsnetz.
Ohne einen beschleunigten Netzausbau dürfte diese Problematik in der Zukunft deutlich zunehmen. Das Einspeisemanagement schränkt die Einspeisung des Erneuerbaren Energien-Stroms ein und stellt allenfalls eine kurzfristige Übergangslösung dar. Langfristiges Ziel ist die Systemtransformation und der erforderliche Netzausbau, um die Abnahme einer größtmöglichen Menge Stroms von Erneuerbaren Energien zu gewährleisten.
