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Sichere Netze mit Windenergie!?

Mit ihren üppigen Einnahmen aus dem Netzentgelt müssen sich die vier Regional-Monopolisten Eon, RWE, Vattenfall und EnBW um den Netzausbau kümmern, schreibt der Gesetzgeber vor. Weitere Verbindungstrassen zwischen Ost- und West-Deutschland stehen an. Auch ist die Netzaufrüstung wegen des erhöhten Stromhandels mit dem Ausland notwendig, der seit Anfang der 90er Jahre um über 50 Prozent gestiegen ist. Und nicht zuletzt muss die Netzanbindung der geplanten Offshore-Windparks in der Nordsee sichergestellt werden. Wohlgemerkt: Die Stromtrassen von den Offshore-Mühlen bis zum Leitungsnetz an Land zahlen die Windpark-Investoren aus eigener Tasche. Parallel zum Netzausbau können Netzbetreiber wie Eon die Leistungsfähigkeit der bestehenden Netze noch erhöhen. Durch exakte Temperaturmessung können die Überlandleitungen besser ausgelastet werden. Auch die höheren Anfangsinvestitionen für Erdkabel rentieren sich auf lange Sicht gegenüber den wartungsintensiven Überlandleitungen, fanden Wissenschaftler der Uni Duisburg heraus. Und bestehende 220kV-Netze können auf 380 kV erweitert werden, empfehlen etwa die Netzexperten von ABB. Eine gemeinsame Studie von Windkraft-Branche, Netzbetreibern und Bundeswirtschaftsministerium stellte fest, dass das 36.000 Kilometer lange Höchstspannungsnetz um lediglich 845 Kilometer erweitert werden muss, damit man für die Zukunft gut gerüstet ist.

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