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Vogeltod durch WEA vergleichsweise selten

Quelle: BWE

Verglichen mit anderen menschlichen Eingriffen in die Natur sind Windenergieanlagen harmlos

Der BUND rechnet mit durchschnittlich 0,5 toten Vögeln pro Anlage und Jahr, derzeit also statistisch rund 8.000 jährlich. Zum Vergleich listet der BUND auf: „Man geht davon aus, dass jeweils ca. 5 - 10 Millionen Vögel im Straßenverkehr und an Hochspannungsmasten pro Jahr in Deutschland sterben.“  Vogeltod durch Windkraft kommt hierzulande also vergleichsweise selten vor. Dass Windkraftanlagen auch zur friedlichen Koexistenz mit Vögeln fähig sind, belegt ein Bericht des Deutschen Naturschutzrings in Niedersachsen: Im Wybelsumer Polder westlich der Stadt Emden wurde 1999/2000 ein Windpark mit 44 Windenergieanlagen errichtet. Bei einem Vergleich des Vogelbestandes im Polder fünf Jahre nach Errichtung des Windparks mit dem Bestand vor Errichtung zählte man nun mehr Vögel als früher. Von den 21 regelmäßig vorkommenden Gastvogelarten kommen drei Arten mit lokaler Bedeutung nach Bau des Windparks in geringeren Beständen vor. Die Bestände von acht Arten blieben gleich. Und zehn Arten haben sich deutlich vermehrt.

Auch die Brutvögel kommen auf ihre Kosten: Die Ackerflächen des Polders waren bislang für Brutvögel uninteressant. Nur wenige Kiebitzpaare konnten beobachtet werden. Mit dem Bau des Windparks wurde schwerer Boden für den Deichbau unmittelbar neben Windrädern abgegraben, die Flächen wurden für den Naturschutz hergerichtet. Bereits im ersten Jahr brüteten dort viele unterschiedliche Arten. Eine dreijährige Erfassung des Brutbestandes weist eine nationale Bedeutung dieses Brutgebietes nach. Offensichtlich orientieren sich die Vögel vor allem an der Eignung der Brutplätze und lassen sich durch die Windräder nicht oder nur gering stören.

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