Arbeitskreis Luftverkehr und  Radar

Arbeitskreis Luftverkehr und Radar

Windprojekte von mehr als 4.120 MW werden durch bestehende Belange der Flugsicherheit und Radar blockiert. Das hat eine aktuelle Erhebung des BWE ergeben (Stand September 2015). Mit über 2.333 Megawatt verhinderter Windleistung sind die Schutzbereiche mit einem Radius von 15 Kilometern rund um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) derzeit das größte Problem. Weitere Hemmnisse beim Ausbau der Windenergie sind zivile und militärische Radarsysteme, An- und Abflugverfahren und Platzrunden an zivilen und militärischen Flugplätzen.

Zur besseren Vereinbarkeit von Windenergieausbau und Flugsicherung verbessert der Arbeitskreis Radar den Informationsaustausch der betroffenen Mitglieder untereinander und mit dem BWE. Zudem unterstützen die Teilnehmer mit ihrer Arbeit das Finden einer einheitlichen Position der Branche zu dieser Problematik und gewährleisten deren Kommunikation in  Richtung Politik und Behörden. Ziel ist es, einen sachgerechten Ausgleich zwischen dem Ausbau von WEA und den Interessen des Luftverkehrs zu schaffen.

Sprecher
Dr. Hans-Günther Lüth
Ingenieurbüro Dr. Lüth GmbH

Sprecherkreis
Jann Berghaus
Rechtsanwalt u. Notar
RA Berghaus, Duin und Kollegen

Prof. Martin Maslaton 
BWE-LV-Sachsen
Rechtsanwalt
Maslaton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Clemens Krips 
Norderland

Tags: Planung, Radar, Recht



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Quelle: www.wind-energie.de/verband/fachgremien/arbeitskreise/luftverkehr-und-radar