Aktuelle Meldungen https://www.wind-energie.de/article-view de Eckpunkten zu Ausschreibungen Wind an Land fehlt Mittelstandkomponente https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eckpunkten-zu-ausschreibungen-wind-land-fehlt-mittelstandkomponente <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/ausschreibungen-fuer-windenergie-land-ein-modell-fuer-den-leistungstraeger">Ausschreibungen für Windenergie an Land - Ein Modell für den Leistungsträger Wind?</a> </div> <div class="field-item even"> <a href="/shop-studie-ausschreibungsmodelle-onshore">Studie Ausschreibungsmodelle Onshore</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Windenergie in Deutschland ist geprägt von einem lebendigen Mittelstand. Die Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums lassen eine Mittelstandskomponente vermissen und müssen daher nachgearbeitet werden“, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), anlässlich der Vorlage der Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums für ein Ausschreibungssystem für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Branche wird getragen vom Engagement von Einzelpersonen über Bürgerenergieprojekten und Genossenschaften, von kleinen und mittleren Unternehmen, Kommunen und ihren Stadtwerken bis hin zu klassischen Energieversorgern. Diese Vielfalt der Akteure sichert einen aktiven Markt, führt zu ständigen Innovationen und treibt die technische Entwicklung voran. Die vielen mittelständischen Betreiber bilden dem Grunde nach die Entwicklungs- und Forschungsabteilungen der Hersteller und haben die deutsche Windindustrie an die Spitze der Welt geführt", so Albers weiter.</p> <p>Der BWE verweist darauf, dass die in den europäischen Beihilferichtlinien hinterlegte Ausnahmeregelung von 6 MW und 6 Erzeugungseinheiten genutzt werden muss, um den mittelständischen deutschen Betreiber- und Erzeugermarkt zu sichern. Dabei könne die Regelung durchaus mit den Kriterien der KMU-Definition verbunden werden.</p> <p>„Wir haben im Namen unserer 20.000 Mitglieder und aufgrund der jahrlangen Erfahrungen in der Praxis immer wieder deutlich gemacht, dass das EEG das mit Abstand am besten geeignete Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen. Das EEG setzt gerade die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen, mittelständisch getragenen Ausbau der Windenergie an Land perfekt um, während ein Ausschreibungssystem deutliche Fragen aufwirft. Dies wird auch mit den heute vorgelegten Eckpunkten der Bundesregierung deutlich. Wir werden uns trotz unserer Skepsis weiter an der Diskussion mit der Bundesregierung beteiligen, um eine erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende abzusichern“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p>Der Präsident des BWE fordert außerdem das jährliche Volumen bei einer potentiellen Ausschreibung für Windenergie an Land auf 5.000 Megawatt auszulegen. Nur so sei die Zielerreichung der Energiewende der Bundesregierung insgesamt – vor allem in Hinsicht auf Wärme und Mobilität – zu erreichen. Der BWE kündigte an, zu den Eckpunkten ausführlich Stellung zu beziehen.</p> <p>Weitere Positionen des BWE finden Sie unter: <a href="https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen">https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen</a></p> <p>Veranstaltungshinweis: BWE-Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“ am 15. und 16. Oktober in Berlin: <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Fri, 31 Jul 2015 12:41:14 +0000 4641 at https://www.wind-energie.de „So wird Bayern die Energiewende nicht schaffen“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/so-wird-bayern-die-energiewende-nicht-schaffen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zubau von Windkraftanlagen in Bayern im ersten Halbjahr 2015 stark gesunken. Der neue Landesvorsitzende des Bundesverbands WindEnergie in Bayern, Raimund Kamm, hat heute anlässlich der Halbjahresbilanz über den Windenergieausbau in Bayern vor einem Scheitern der Energiewende gewarnt. Laut den gemeinsam vom Bundesverband WindEnergie und dem <span class="st">Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau </span> veröffentlichten Zahlen ist der Zubau von Windkraftanlagen im Freistaat im ersten Halbjahr 2015 um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gesunken.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wurden im ersten Halbjahr 2014 noch 51 neue Windräder in Bayern aufgestellt, waren es im ersten Halbjahr 2015 nur noch 37. „So wird unser Land die wichtigen Ziele Atomausstieg, Klimaschutz und eigene preiswerte Stromversorgung nicht erreichen“, mahnte Kamm in Augsburg.</p> <p>Die allein im Freistaat gültige 10H-Regel schreibt vor, dass neue Windräder in der Regel 2000 Meter Abstand zu Wohnhäusern einhalten müssen. Dies ermöglicht in Bayern mit seinen verstreuten Weilern und Häusern kaum noch neue Genehmigungen. „Deshalb beruhen alle 2015 noch errichteten Anlagen auf Altgenehmigungen, die vor Einführung der 10H-Regel im November 2014 erteilt wurden“, so der BWE-Landesvorsitzende. Auch die Zahl der neu eingereichten Genehmigungsanträge für zukünftige Windprojekte in Bayern sei nach Inkrafttreten des 10H-Gesetzes fast auf Null zurückgegangen.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) beteiligt sich deswegen auch an den Klagen gegen die aus seiner Sicht „schikanöse 10H-Regel“. „Der BWE ist sich mit der bayerischen Wirtschaft wie den Umweltschützern einig: Die Nutzung von Photovoltaik und Windkraft liefert uns den Strom für heute schon unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Und das sehr umweltfreundlich“, führte Kamm aus. Während die umweltschädliche Stromerzeugung aus Erdgas- und Kohlekraftwerken immer teurer werde, würden die Kosten für den Photovoltaik- wie Windstrom weiter sinken.</p> <p>&nbsp;</p> <div><b>BWE LV Bayern Presse</b></div> <div>Christoph Markl-Meider</div> <div>Tel. +49 841-975915, Mobil +49 179-5975863<br /> <a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></div> </div> </div> </div> Höhenbegrenzung Fri, 31 Jul 2015 13:21:27 +0000 4645 at https://www.wind-energie.de Gut kombiniert! – Mehr Fachkräfte für die Windbranche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/gut-kombiniert-mehr-fachkraefte-fuer-die-windbranche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Messe HUSUM Wind ist das Schaufenster der deutschen Windindustrie. Eine gute Plattform für Menschen, die sich in dieser Branche mit Herz nach einem Job umschauen wollen. Die Windcareer, die am Messefreitag, dem 18. September 2015, ihre Tore öffnet, ist die ideale Anlaufstelle für jobsuchende Fachkräfte und Talente. Hier bietet sich die Chance, mit Personalverantwortlichen – unter anderem von Enercon, Deutsche Windtechnik AG, UKA, Ferchau oder Nordex – ins Gespräch zu kommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wer nicht persönlich vorbeischauen kann oder sich weitergehende Informationen einholen möchte, hat die Möglichkeit, über die „Windindustrie Karriere“ (WID Karriere) an die Firmen heranzutreten. Die neue Publikation und das damit verbundene Online-Karriereportal des Bundesverbandes WindEnergie präsentiert potentiellen Bewerbern die Windenergiebranche mit ihren Jobmöglichkeiten und interessanten Arbeitgebern.</p> <p>Die Attraktivität eines Unternehmens ist dabei keine Frage der Größe; viele mittelständische Unternehmen überzeugen durch Top-Leistungen und gehören als Arbeitgeber längst zu den angesagten Adressen. Die „Windindustrie Karriere“ lässt nicht nur die weltbekannten Unternehmen der Branche zu Wort kommen, sondern gibt auch den „heimlichen Champions“ eine Bühne. Die Messe HUSUM Wind mit der Windcareer als die Messe für Jobs, Aus- und Weiterbildung im Bereich der Windenergie und der Bundesverband WindEnergie (BWE) haben so eine ideale Kombination geschaffen.</p> <p>Gut kombiniert, meint auch Thomas Seifried, Projektleiter der HUSUM Wind (Messe Husum &amp; Congress): „Die Kombination aus Live-Event, Networking, Publikation und Online-Portal überzeugt“. Und Thorsten Paulsen, Leiter der Abteilung Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing beim BWE, fügt hinzu: „Für die Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften bieten wir so eine überzeugende Leistung“.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Besuchen Sie die Jobmesse Windcareer auf der HUSUM Wind:</div> <div><a href="http://www.husumwind.com/husumwind/de/messe/jobmesse/">http://www.husumwind.com/husumwind/de/messe/jobmesse/</a></div> <p>&nbsp;</p> <div>Netzwerk- und Stellenportal der HUSUM Wind:</div> <div><a href="http://www.windcommunity.net/">http://www.windcommunity.net/</a></div> <p>&nbsp;</p> <div>Präsentieren Sie Ihr Unternehmen in der WID Karriere:</div> <div><a href="http://www.windindustrie-in-deutschland.de/werbeangebote/windindustrie-karriere/">http://www.windindustrie-in-deutschland.de/werbeangebote/windindustrie-karriere/</a></div> </div> </div> </div> Mon, 27 Jul 2015 08:26:30 +0000 4630 at https://www.wind-energie.de Energiegipfel-Ziele mit aktueller Windkraftplanung des Landes außer Reichweite https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Teilregionalplan Energie Mittelhessen muss neu aufgestellt werden. <br />Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hessen, Joachim Wierlemann, macht darauf aufmerksam, dass die Energiewende-Ziele der hessischen Landesregierung und des Energiegipfels mit dem entscheidenden Ausbauziel für Windkraft deutlich verfehlt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die von Wirtschafts- und Energieminister Al-Wazir in seiner Regierungserklärung vom Juli 2014 geforderte Verdreifachung der Windkraftleistung in Hessen ist mit den Vorgaben der Landesplanung und der Genehmigungspraxis nicht erreichbar“,&nbsp; so Joachim Wierlemann. Aktuell zeige sich dies besonders krass an der gestern beschlossenen 2.&nbsp;Offenlage des Teilregionalplans Energie Mittelhessen (TRPM). In der 2. Offenlage werden ausgerechnet die windstärksten Gebiete Vogelsberg und Westerwald mit einer Verhinderungsplanung überzogen. Eine Kurzstudie von Fachanwalt Hans Karpenstein für die Regionalversammlung Mittelhessen unter dem Titel „Energiewende und TRPM zur Windkraft“ zeigt die Versäumnisse der Regionalplanung und der Genehmigungspraxis auf und macht konkrete Vorschläge zur Abhilfe, mit denen die Energiegipfel- und Regierungsziele noch erreicht werden könnten.</p> <p>Alle gesellschaftlich relevanten Gruppen haben beim Hessischen Energiegipfel in 2011 beschlossen, dass die Energiewende in Hessen voran gebracht werden soll. Besonders der Ausbau der heimischen Windenergienutzung steht dabei im Mittelpunkt. Mit der Windkraft soll ¾ des Strombedarfs in Hessen abgedeckt werden (= 28 Terawattstunden). Dies gelingt nach dem Ergebnis des Energiegipfels nur, wenn sich in den 2% für die Windkraft reservierten Landesfläche auch ein hoher Anteil besonders windstarker Flächen wiederfindet und damit die Flächen überhaupt wirtschaftlich für Windkraft geeignet sind.</p> <p>In Mittelhessen findet nun genau das Gegenteil statt, außerdem werden sich bei weitem nicht alle ausgewiesenen Flächen überhaupt für wirtschaftliche Windkraftnutzung eignen. „Die starke Beschneidung der seit Jahrzehnten erfolgreichen Windenergienutzung im Vogelsberg und im Westerwald ist in dieser Weise nicht zukunftsweisend. Damit wird der ohnehin strukturschwachen Region Wirtschaftskraft und erhebliche Steuereinnahmen entzogen und die Kommunen mit ihrer wichtigen Aufgabe der Daseinsvorsorge ausgeblutet“, erklärte der Bürgermeister der Stadt Ulrichstein Edwin Schneider.</p> <p>Im Vogelsberg und im Westerwald sollen die vorhandenen Windkraftanlagen im Großen und Ganzen sogar ohne <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> zurückgebaut werden, neue Windvorranggebiete werden in den windhöffigsten Gebieten so gut wie keine ausgewiesen. „Von jetzt 123 Windenergieanlagen (WEA) werden vermutlich nur noch 28 Standorte für WEA im Hohen Vogelsberg übrigbleiben“, erklärt Gerd Morber von der hessenENERGIE. Dabei hätte ein geordneter und nicht überhastet erstellter Plan erheblich zum Klima- und Naturschutz beitragen können. Die formelle Erfüllung der Forderung nach Ausweisung von 2 % der Landesfläche (bei gänzlichem Ausschluss der restlichen 98 %) kann das Problem nicht lösen. Denn diese Standorte drohen wirtschaftlich auszufallen – wenn sie sich denn angesichts sonstiger entgegenstehender Belange überhaupt als genehmigungsfähig erweisen, so die Schlussfolgerung der hessenENERGIE.</p> <p>„Aus der strengen hessischen Ausschlussplanung mit der Beschränkung der Windkraft auf rund 2% der Landesfläche folgt das rechtliche Gebot, vorrangig die besten Standorte auszuweisen. Mit dem restriktiven Eingriff in die Windpotentialflächen Vogelsberg und Westerwald verstößt die Regionalplanung gegen dieses Effizienzgebot“, so Rechtsanwalt Hans Karpenstein, Spezialist für Windenergierecht aus Wettenberg (Kreis Gießen). Begründet wird dieser rigorose Ansatz mit angeblich unüberbrückbaren Konflikten mit dem Natur- und Artenschutz in diesen Regionen. Um diese Bedenken zu entschärfen, hatte die Regionalversammlung Mittelhessen in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Umweltministerium für den Vogelsberg und den Westerwald Vogelschutzgutachten (VGU) in Auftrag gegeben. „Die Ergebnisse dieser Gutachten waren vernichtend für die Windenergienutzung“, sagt der Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Daraufhin wurde vom Hessischen Wirtschaftsministerium, das auch für die Landesplanung und die Regionalpläne zuständig ist, ein Qualitätssicherungsgutachten (QG) zu diesen VGU in Auftrag gegeben. „Dieses QG hat die Vorgehensweise und die inhaltlichen Rückschlüsse der VGU überprüft und erhebliche Mängel festgestellt, gleichzeitig wurden Verbesserungsvorschläge zur Abhilfe der Fehler gemacht“, erläuterte Karpenstein.</p> <p>Damit hätte jetzt die Regionalversammlung die gewünschten Begründungshilfen für die Ausweisung neuer Vorranggebiete und das Repowering der alten WEA gehabt, erklärt Karpenstein. Die an der restriktiven Planung beteiligten Ministerien für Wirtschaft und Umwelt hätten die QG für eine Öffnung der windstärksten Flächen in Hessen nutzen können. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sei dieser Spielraum nur völlig unzureichend genutzt worden. Im windhöffigsten Bereich Hessens hätte deutlich über 2% der Fläche für Windkraft ausgewiesen werden müssen – nun ist das Ergebnis weit unter 1%.</p> <p>Gerade der Ausbau im Binnenland bietet hier vielfältige Chancen, weil so Netzausbaukosten gespart werden können und die zur Verfügung stehenden modernen Anlagen für das Binnenland inzwischen bis zu 3.000 Volllaststunden erreichen und so die Netze stabilisieren. Zudem begrenzt die preiswerte Windenergie an Land bereits heute den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>. Der Anteil der Windenergie an der Erneuerbaren-Energien–Umlage beträgt lediglich 0,25 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>.</p> <p>Der Bundesverbandes WindEnergie weist zugleich darauf hin, dass auch andere Aspekte diskutiert werden müssten. So greife beispielsweise ein Braunkohletagebau irreversibel in die Landschaft ein. Jedes Jahr verlieren wegen der Braunkohle Hunderte Menschen in der Lausitz und im Ruhrgebiet ihre Heimat. Selbst historische Bauwerke, Kirchen, Friedhöfe und tausende Hektar Wald fallen dem Abbau zum Opfer. Und Kernkraftwerke sehen nicht nur unschön aus, sondern hinterlassen für Generationen gefährlichsten Atommüll. „Kohletagebau verändert die Landschaft unwiederbringlich. Äcker, Wiesen und große Wälder werden zerstört, dagegen können unter Windkraftanlagen weiter Getreide und Kartoffeln wachsen, und die Wälder bleiben mit ihrer Natur- und Schutzfunktion erhalten. Dies darf in der gesamten Debatte um die Energiewende nicht unter den Tisch fallen“, mahnte Joachim Wierlemann abschließend.</p> <p><strong>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser-reichweite-teilregionalplan/stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf" class="file-link" title="Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein ">Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein </a></strong></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser-reichweite-teilregionalplan/stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf" type="application/pdf; length=2503361" title="stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf">Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein </a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung Genehmigung Planung Windenergie Fri, 24 Jul 2015 08:13:51 +0000 4629 at https://www.wind-energie.de Umfrage zu Energiegenossenschaften: Zahl der Neugründungen eingebrochen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/umfrage-zu-energiegenossenschaften-zahl-der-neugruendungen-eingebrochen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Anzahl der Neugründungen von Energiegenossenschaften ist im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent zurückgegangen. Waren es 2013 noch 129 so wurden in 2014 nur noch 54 Neugründungen registriert. Dies teilten heute der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nachdem in den vergangenen Jahren das Konzept der Energieerzeugung in Bürgerhand einen Boom erlebte, so Dr. Eckhard Ott, Vorstandsvorsitzender der DGRV, sei diese Entwicklung nun gestoppt. Die Ursachen sieht er in der Reform des EEG und den darin vorgesehenen Ausschreibungsverfahren auch für kleinere Projekte der Erneuerbaren sowie in geplanten Änderungen im Kapitalanlagegesetzbuch, die zu einem Investitionsstau geführt hätten.</p> <p>Für das Ausschreibungsverfahren zum Bau von Windenergieanlagen an Land schlägt Ott eine Übertragungsregel für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor. Diese sollten sich nicht am Bieterverfahren beteiligen müssen, sondern die Preise daraus übernehmen. Dadurch würden eine gleitende Umstellung auf Ausschreibungen und der Erhalt der Akteursvielfalt ermöglicht.</p> <p>Die Umfrage ergab, dass ein Drittel der Genossenschaften ihre Zukunft in der Windenergie sehen und hier im kommenden Jahr umfangreiche Investitionen planen. Bereits heute sind 15 Prozent von Ihnen mit durchschnittlich 544.000 Euro an Windprojekten beteiligt.</p> <p>Ergänzend hatte die AEE in einer Blitzumfrage bei Energie-Kommunen ermittelt, dass für fast 80 Prozent der Befragten die Bürgerbeteiligung an erneuerbaren Projekten einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz leistet.</p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.genossenschaften.de/energie">Ergebnisse der DGRV-Umfrage bei 772 Energiegenossenschaften</a></li> <li><a target="_blank" href="http://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/hemmnisse-und-triebfedern-der-regionalen-energiewende-aus-sicht-von-energie-kommunen ">Infografiken zur Blitzumfrage der&nbsp; AEE</a></li> </ul> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Dezentrale Versorgung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 16 Jul 2015 12:57:00 +0000 4621 at https://www.wind-energie.de Wahlbekanntmachung des BWE-Landesverbands Berlin-Brandenburg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/wahlbekanntmachung-des-bwe-landesverbands-berlin-brandenburg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesverband Berlin/Brandenburg wählt am 8. September 2015 gemäß § 8 Abs. 2 und § 10 Abs. 3 der Satzung einen neuen Landesvorstand. Dieser wird von jeweils drei Vorstandsmitgliedern der drei Regionalverbände mit einfacher Mehrheit gewählt. Der Landesvorstand Berlin/Brandenburg besteht mindestens aus einer/einem Vorsitzenden, einer/einem stellvertretenden Vorsitzenden und einer/einem Schriftführer/in.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bitte geben Sie Ihre Kandidatur (unter Angabe des Postens, auf den Sie sich bewerben) bis Freitag, den 21. August 2015, elektronisch an <a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a> oder postalisch dem Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg, Gregor-Mendel-Straße 36-37, 14469 Potsdam, bekannt.<br />Ansprechpartnerin ist Laura Kölbel, Leiterin der Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg</p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Wed, 15 Jul 2015 07:31:00 +0000 4617 at https://www.wind-energie.de EU-Konsultation: Europäische Energiemärkte fit für Erneuerbare machen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-konsultation-europaeische-energiemaerkte-fit-fuer-erneuerbare-machen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die Europäische Kommission stellt mit der heute eröffneten öffentlichen Konsultation über ein neues Energiemarktdesign wichtige Weichen für den europaweiten Umbau des Energiesystems vor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Fragestellungen weisen in die richtige Richtung: Die Energiemärkte sollen flexibler werden, für eine Vielzahl auch dezentraler Erzeuger und Konsumenten Erneuerbarer Energien die richtigen Anreize setzen und sie sollen besser miteinander koordiniert werden“, kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Kapazitätsmärkten steht die EU-Kommission kritisch gegenüber und hält ihre Errichtung grundsätzlich nur sehr eingeschränkt und grenzüberschreitend für hinnehmbar.</p> <p>In dem Konsultationsdokument, das im Rahmen des Energie-Sommerpakets vorgestellt wurde, spricht sie sich dafür aus, Flexibilitätshemmnisse ab- und Speicherkapazitäten aufzubauen. Um EU-weit eine nachhaltige und sichere Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energiequellen aufzubauen, plädiert Falk für eine Reihe von Instrumenten, die das Bundeswirtschaftsministerium für Deutschland im Weißbuch verankert hat. Dazu zählt ein weiterentwickelter, flexibler Strommarkt ebenso wie die grenzüberschreitende Öffnung der Energiemärkte, zum Beispiel beim Intraday-Handel. „Wir haben in Europa die heimischen Ressourcen und das Know-how für eine saubere und zuverlässige Energieversorgung, die gleichzeitig die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> steigert, Innovationen anregt und das Klima schützt“, so Falk.</p> <p>„Wir werden uns intensiv an der Konsultation beteiligen und unsere umfangreichen Vorschläge zur Beseitigung von Markthemmnissen und zur Schaffung zukunftsorientierter Energiemärkte einbringen, in denen die Erneuerbaren einen ständig wachsenden Anteil übernehmen.“ In Umfragen sprechen sich die Bürger stets mehrheitlich für eine moderne, saubere Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer aus. Falk: „Die europäische Politik hat den Auftrag, den passenden Rahmen für die Energiewende zu setzen und die Entwicklung der Erneuerbaren zu unterstützen.“&nbsp;&nbsp; </p> <p>Die Konsultation der Vorschläge ist bis zum 8. Oktober geplant. Auf Basis der Antworten will die Kommission im kommenden Jahr legislative Vorschläge entwickeln. Der Text der Konsultation sowie weitere heute als „Energie-Sommerpaket“ veröffentlichte Dokumente (Reform des Emissionshandels, Labelling von Energie-Efffizienz u. a.) stehen auf der <a target="_blank" href="https://ec.europa.eu/energy/en/news/new-electricity-market-consumers">Kommissions-Website</a> zur Verfügung.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Strommarktdesign Wed, 15 Jul 2015 13:21:04 +0000 4619 at https://www.wind-energie.de Planungsrechtliche Umsetzung des Energiekonzepts wird unterstützt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der Übergabe einer rechtsgutachterlichen Stellungnahme der TU Braunschweig / Koordinierungsstelle Windenergierecht (k:wer) zu Planungskriterien für Regionalpläne an das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung unterstützt der Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern die Umsetzung des kürzlich im Landtag beschlossenen Energiekonzepts.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Umsetzung der Energiewende rechtlich bestandssicher zu gestalten, ist – wie viele Gerichtsentscheidungen der Verwaltungsgerichte in den Ländern und des Bundesverwaltungsgerichts zeigen – eine große Herausforderung. Um die Landesregierung in diesem nicht einfachen Prozess&nbsp; zu unterstützen, haben wir durch Prof Dr. Edmund Brandt, welcher seit 2012 die k:wer an der TU Braunschweig leitet, ein Rechtsgutachten erarbeiten lassen. Dieses gibt wichtige Hinweise, wie die Regionalplanung die Rechtslage und aktuelle Gerichtsentscheidungen umsetzen kann, um rechtssichere Regionalpläne bei den aktuellen Teilfortschreibungen vorlegen zu können. Wir hoffen, dass wir damit das Handwerks- und Rüstzeug bereitstellen, um die immer komplexeren Planungsprozesse rechtssicher zu machen“, so Andreas Jesse, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>Derzeit sind in Mecklenburg-Vorpommern lediglich ca. 0,6 % der Landesfläche als Eignungsgebiete für Windenergie ausgewiesen. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern unter dem Bundesdurchschnitt. Nach der Teilfortschreibung der Regionalpläne wird sich die Fläche auf voraussichtlich 1,2 Prozent anpassen.</p> <p>„Mecklenburg-Vorpommern stand immer für geordnete planerische Prozesse bei Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die so erreichte Planungssicherheit bildete die Grundlage für den Erfolg der Windenergie im Land, die heute mit Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg aktiv ist. Mit dem Gutachten geben wir eine erläuternde Darstellung, wie in Planungswerken die Kriterien der substanziellen Raumverschaffung und die Einordnung harter wie weicher Tabukriterien gestaltet werden können. Die Berücksichtigung dieser Hinweise, wird dazu beitragen, die Umsetzung des Energiekonzeptes des Landes auch künftig auf gerichtsfesten Regionalplänen fortzuführen“, so Andreas Jesse.</p> <p><strong>Anlage: <a href="/system/files/attachments/article/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt/20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf" class="file-link" title="Rechtsgutachterliche Stellungnahme">Rechtsgutachterliche Stellungnahme</a></strong></p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br />Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt/20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf" type="application/pdf; length=420805" title="20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf">Rechtsgutachterliche Stellungnahme</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Recht Windenergie Tue, 14 Jul 2015 08:08:06 +0000 4613 at https://www.wind-energie.de 78 Prozent der Bürger in den ostdeutschen Bundesländern befürworten die Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/78-prozent-der-buerger-den-ostdeutschen-bundeslaendern-befuerworten-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsoge e.V. an der Universität Leipzig veröffentlichte Anfang Juli Ergebnisse der Studie „Energiewelt Ost“, die sie im Auftrag eines großen Mitteldeutschen Energieversorgers bereits zum vierten Mal erstellt hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Umfrage zufolge hat sich die Zustimmung zur Energiewende in Ostdeutschland bei allen Befragten erhöht. 78 Prozent der Bürger, 77 Prozent der Kommunen und 67 Prozent der energieintensiven Unternehmen sind mit der Neuausrichtung der Energieversorgung einverstanden.Besonders bei den Kommunen wurde ein Anstieg der Zustimmung von 16 Prozent ermittelt, bei den Haushalten stieg sie um 5 und bei den Unternehmen um 6 Prozentpunkte.&nbsp;</p> <p>Mit der Umsetzung der Energiewende zeigt sich die Mehrheit jedoch unzufrieden. Hier ist die Politik gefordert, wie Dr. Oliver Rottmann, Studienleiter und geschäftsführender Vorstand des Kompetenzzentrums, feststellt. Auch die ungleiche Verteilung der Kosten sowie eine fehlende gemeinsame Vorgehensweise von Bund und Ländern bei energiepolitischen Frage- und Problemstellungen wird bemängelt.</p> <p>Der Trend hin zu Erneuerbaren Energien zeigt sich auch bei der Zunahme von Energie-Kommunen in den ostdeutschen Ländern, die sich für eine dezentrale Versorgung aus regenerativen Quellen entscheiden und sich möglichst unabhängig von großen Anbietern versorgen wollen. Die Versorgungssicherheit ist aus Sicht der Mehrheit durch den Umbau des Energiesystems nicht gefährdet.</p> <p>Einen Überblick bietet die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> auf ihrem&nbsp; Webportal „Kommunal Erneuerbar“. Die Agentur zeichnet regelmäßig Bundesländer mit dem „Leitstern für Erneuerbare Energien“ aus. </p> <p><strong>Weiterführende Links:</strong><br /><a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de/de/energie-kommunen/kommunalatlas.html">Energiekommunen auf dem Webportal „Kommunal Erneuerbar</a>“&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a target="_blank" href="http://www.energiezukunft-ostdeutschland.de/energiedialog/energiewissen/wie-stehen-haushalte-kommunen-und-unternehmen-im-jahr-2015-zum-umbau-der-deutschen-energieversorgung/">Infos zur Studie „Energiewelt Ost“</a>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Dezentrale Versorgung Energiewende Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Tue, 14 Jul 2015 09:33:40 +0000 4614 at https://www.wind-energie.de Netzausbau in Schleswig-Holstein hat begonnen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/netzausbau-schleswig-holstein-hat-begonnen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die sogenannte Mittelachse, eine technische Erweiterung der alten Stromtrasse vom&nbsp; Umspannwerk Audorf (Nähe Rendsburg) in den Norden Hamburgs nimmt Formen an. Am Montag wurde der erste Mast der sogenannten Mittelachse offiziell eingeweiht. Die neue 380-Kilovolt-Trasse wird eine 220-kV-Leitung ersetzen und 70 Kilometer lang sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ihr Verlauf folgt weitgehend der alten Leitung, weicht an manchen Orten aber auch davon ab. An vielen Stellen ist sie an die Autobahn 7 herangeführt worden. Durch die Modernisierung kann in Zukunft achtmal mehr Energie als bisher transportiert werden, was der <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von rund 1000 Windkraftanlagen der Drei-Megawatt-Klasse unter Volllast entspricht.</p> <p>Dem Spatenstich waren Beteiligungsverfahren mit Anwohnern und Gemeinden vorangegangen, sodass laut dem Grünen Energiewendeminister Habeck ein „relativ breiter Konsens“ mit der Bevölkerung erreicht wurde. Der Netzbetreiber Tennet beschäftigt sich derzeit mit den im Zuge des Planverfahrens eingegangenen Einwendungen für den nächsten Abschnitt nördlich Richtung Flensburg. Von dort wird die Leitung dann über acht Kilometer weiter Richtung Norden gebaut und an das dänische Stromnetz angeschlossen.</p> <p>Auch für die kommende Ostküstentrasse finden Bürgerdialoge statt, in denen mögliche Streckenvarianten diskutiert werden. Der Bau ist ab Mitte 2018 geplant, in Betrieb gehen soll diese Leitung im Jahr 2020.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Netzausbau Stromnetz Windenergie Tue, 14 Jul 2015 14:08:04 +0000 4616 at https://www.wind-energie.de Unsicherheiten durch §24 EEG beenden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/unsicherheiten-durch-ss24-eeg-beenden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das EEG 2014 sieht in § 24 ab dem 01.01.2016 eine Reduzierung der Förderung von Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen auf null vor, wenn dieser in einem Zeitraum produziert wurde, in dem die Spotmarktpreise sechs oder mehr Stunden in Folge negative Werte aufweisen. Ohne eine deutliche Anpassung des Marktdesigns an die neue Energiewelt drohen solche Phasen negativer Strompreise immer häufiger.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als einer der ersten Akteure hat der BWE die negativen Folgen des Paragrafen 24 im EEG 2014 in einer <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/zukuenftige-auswirkungen-der-sechs-stunden-regelung-gemaess-ss-24-eeg-2014/2014-12-11_bwe_sechsstunden-regelung_energybrainpool.pdf">Studie </a>untersucht und kommuniziert. Das unabhängige Analyse- und&nbsp; Beratungshaus Energy Brainpool geht darin von Ertragsausfällen aus, die im Extremfall und wenn es zu keinen Marktanpassungen kommt, mit 40 Prozent beziffert werden. Das mögliche Ausbleiben von Erlösen in der Zukunft wirkt sich angesichts langfristiger Finanzierungen bereits heute auf Windkraftprojekte aus, weil Risikoaufschläge in der Projektfinanzierung drohen. Zusätzlich verhindert der so entstehende ökonomische Druck das Potenzial für Investitionen aus der Branche heraus u.a. in Speicherlösungen und blockiert damit unerlässliche Flexibilitätsoptionen. </p> <p>Die mit § 24 EEG geöffnete Falltür in der Vergütung lässt sich – solange wie es keine ausreichende Gleichstellung der Erneuerbaren mit der konventionellen Stromerzeugung gibt – nicht umsetzen. Die Regelung muss durch eine diskriminierungsfreie Regelung ersetzt werden. Zudem müssen Erlöseinbußen mindestens auf ein Volumen, das die intendierte Investitionssicherheit des EEG nicht konterkariert und/oder zu Risikoaufschlägen in der Finanzierung führt, begrenzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sprechen wir auch mit anderen Akteuren der Energiewirtschaft.</p> <p><strong>Studie:&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/zukuenftige-auswirkungen-der-sechs-stunden-regelung-gemaess-ss-24-eeg-2014/2014-12-11_bwe_sechsstunden-regelung_energybrainpool.pdf"> Zukünftige Auswirkungen des Sechs-Stunden-Regelung gemäß § 24 EEG 2014,&nbsp; Energy Brainpool, 11/2014</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energieeffizienz Energiepolitik Strommarktdesign Strompreis Mon, 13 Jul 2015 08:31:05 +0000 4603 at https://www.wind-energie.de 8. Windenergietag in Rheinland-Pfalz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/8-windenergietag-rheinland-pfalz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. Juni 2015 fand im Audimax der Fachhochschule Bingen der inzwischen achte Windenergietag statt. Veranstalter waren das Ministerium für Wirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz und der BWE sowie die Energieagentur Rheinland-Pfalz. Die Organisation hatte, wie bereits in den Vorjahren, die Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung (TSB) in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Keilen vom Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz und dem Landesvorstand des BWE übernommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3060" height="1914" title="BWE-Landesvorstand Wilhelm Heyne auf dem 8. Windenergietag Rheinland-Pfalz" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/8-windenergietag-rheinland-pfalz/windenergietag-rlp-11.jpg?1436781893" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hauptzielgruppen der Veranstaltung sind neben den Akteuren der Windindustrie vor allem Vertreter von Behörden und Kommunen. Wie im Vorjahr hatten die Veranstalter zusätzliche Standplätze in der Mensa der Fachhochschule angeboten, die stark nachgefragt und lange vor der Veranstaltung ausgebucht waren.</p> <p>Hochkarätige Referentenkonnten für den Windenergietag mit 230 Teilnehmern gewonnen werden. Staatssekretär Uwe Hüser vom Wirtschaftsministerium referierte in Vertretung von Ministerin Eveline Lemke über EEG-Ausschreibungen und eine von ihm erwartete Kostenexplosion. Martin Kraus vom BUND informierte über Windkraft und Artenschutz und Professor Dr. Martin Maslaton, der sächsische BWE-Vorsitzende, über <abbr title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term211" title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen.">Drehfunkfeuer</a></abbr> und Wetterradar aus der Sicht des Juristen.</p> <p>Besonders interessant und heiß diskutiert waren auch die beiden Vorträge von Silvana Tiedemann von ECOFYS und von Frank Sailer von der Stiftung Umweltenergierecht zu Plänen und Meinungsströmungen bezüglich der geplanten Ausschreibungen für Windenergie an Land und den &nbsp;notwendigen Präqualifikationen.Weitere Vorträge von Herrn Wernig von der Regionalplanung in Trier, Herrn Lohner vom Landesbetrieb Mobilität und Frau Adolph von ABO-Wind bezüglich der Abschalt-Algorithmen für Fledermäuse rundeten das Programm ab.</p> <p>Für alle Mitglieder, Aussteller und Gäste war die Veranstaltung eine gelungene Sammlung wertvoller Informationen und Kontakte. Weitere Informationen finden Sie in der kommenden Ausgabe des BWE-Mitgliedermagazins „neue energie“.</p> <p><b>Kontakt:</b><br /> Wilhelm Heyne, Vorsitzender, Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland<br /> <a href="mailto:RP-SL@bwe-regional.de">RP-SL@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Mon, 13 Jul 2015 10:08:32 +0000 4610 at https://www.wind-energie.de EEG sichert zuverlässige Zielerreichung – Ausschreibungen mit deutlichen Fragezeichen verbunden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) befasst sich in einem speziellen Arbeitskreis und im Bundesvorstand regelmäßig mit dem von der Bundesregierung gewollten Systemwechsel bei der Fortentwicklung der Energiewende. Dabei hat der BWE von Anfang an unterstrichen, dass das bisherige EEG das mit Abstand am besten geeignete Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das EEG setzt die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen Ausbau perfekt um, während ein Ausschreibungssystem deutliche Fragen aufwirft. Trotzdem wird die Bundesregierung Anfang Juli ihre Eckpunkte für ein Ausschreibungssystem für Windenergie an Land vorlegen.</p> <p>Trotz der Skepsis, mit der der BWE einem potentiellen Ausschreibungssystem gegenübersteht, hat er sich an den bisherigen Diskussionen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Politik um die Ausgestaltung eines Ausschreibungssystems für die Windenergie an Land konstruktiv beteiligt und vertritt dabei folgende Positionen:</p> <ol> <li>Das jährliche Volumen bei einer potentiellen Ausschreibung für Windenergie an Land muss bei mindestens 2.500 MW netto liegen, wobei für <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und Nichtrealisierung ein Aufschlag von 20-30% erforderlich ist. Zur Zielerreichung der Energiewende der Bundesregierung insgesamt vor allem in Hinsicht auf Wärme und Mobilität, sind die genannten Ziele allerdings nicht ausreichend. Deshalb fordern wir ein Ausbauvolumen von 5.000 MW pro Jahr auszuschreiben.</li> <li>Potentielle Ausschreibungen sollen vierteljährlich erfolgen.</li> <li>Ausgeschrieben werden soll die <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr>. Gebote sollen auf den Preis/kWh erfolgen. Die Vergütung soll als gleitende <abbr title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term94" title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt">Marktprämie</a></abbr> gezahlt werden.</li> <li>Um höchste Ernsthaftigkeit und Realisierungswahrscheinlichkeit zu gewährleisten, sollte das Vorliegen einer Genehmigung nach dem BImSchG zur Bedingung für die Teilnahme an Ausschreibungen werden.</li> <li>Auch bei ggfls. eingeführten Ausschreibungen muss grundsätzlich weiterhin ein bundesweiter Ausbau der Windenergie möglich bleiben. Hierzu muss das aktuelle Referenzertragsmodell grundsätzlich beibehalten werden. Ggfls. erforderlicher Anpassungsbedarf muss zunächst gutachterlich herausgearbeitet und bewertet werden.</li> <li>Die in den europäischen Beihilferichtlinien hinterlegte De-minimis-Regelung von 6 MW und 6 Erzeugungseinheiten muss zum Schutz insbesondere der kleineren Marktakteure genutzt werden. Ggfls. ist die Regelung mit den Kriterien der KMU-Definition zu verbinden. Gleichzeitig fordert der BWE, die Vergütung für diejenigen Projekte die von Ausschreibungen ausgenommen sind, am oberen Rahmen der Ergebnisse der vorangegangenen Ausschreibungen zu orientieren.</li> </ol> <p>Die Bundesregierung verfolgt mit dem Systemwechsel drei selbst ernannte Ziele: Kosteneffizienz herbeiführen, Akteursvielfalt erhalten und Ausbauziele erreichen. Der BWE ist – ausdrücklich mit Blick auf die Entwicklungen in ausländischen Märkten und unter Hinzuziehung der Ergebnisse der PV-Pilot-Ausschreibung – mehr als skeptisch, ob sich diese Ziele erreichen lassen.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Dezentrale Versorgung Energiepolitik Energiewende Fri, 10 Jul 2015 06:39:04 +0000 4602 at https://www.wind-energie.de Landesvorstand der SPD stellt Weichen für den weiteren Ausbau der Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesvorstand-der-spd-stellt-weichen-fuer-den-weiteren-ausbau-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist gut, dass die in Brandenburg seit 1990 regierende SPD das Land weiter Schritt für Schritt zu einem starken Land der Erneuerbare Energien entwickeln will. Damit wird zudem deutlich, dass die Landes-SPD den mit dem Kompromiss der Regierungskoalition auf der Bundesebene eingeleiteten Abschied von der Braunkohle aktiv begleiten wird. Dies ist ein gutes Signal für die Zukunft Brandenburgs.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir sind dem Landesvorstand der SPD sehr dankbar, dass mit den Beschlüssen vom 7. Juli 2015 klar ist, dass eine den Ausbau der Windenergie strangulierende <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> vom Tisch ist. Auch die Zusage bei der Regionalplanung gesetzlich nachzubessern, um einen kontinuierlichen Ausbau der Windenergie zu ermöglichen, ist sehr positiv", so Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Berlin-Brandenburg.</p> <p>Anlässlich der heutigen Übergabe von Unterschriften von Windkraftgegnern an die Landtagspräsidentin in Brandenburg machte der BWE-Landesvorsitzende weiter deutlich: „29.000 Unterschriften stehen nicht für die 2,4 Millionen Menschen in Brandenburg! Die Landespolitik darf sich vor den zweifelsohne lautstarken Anhängern des Mottos ‚Windenergie ja – aber nicht vor meiner Haustür‘ nicht zurückziehen. Es gilt jetzt standhaft die Erfolge und die Zukunftsperspektiven der Energiewende für das Land und insbesondere für die Lausitz zu vertreten. Die preiswerte Windenergie sichert in Brandenburg bereits über 6.100 Arbeitsplätze. Wichtige Unternehmen aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich sorgen mit steigenden Erfolgen in ausländischen Märkten für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Land. Brandenburg soll weiter Vorreiter bei Forschung und Innovation für die Zukunft von Strom, Wärme und Mobilität aus Erneuerbaren Energien sein.</p> <p>Die Windenergiebranche ist sehr dafür, die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger und Kommunen zu sichern und zu verbessern. Da sind wir mit der SPD auf dem richtigen Weg. Welche Form der Beteiligung für Brandenburg geeignet ist, gilt es gemeinsam zu erarbeiten. Um Bürgergenossenschaften, Bürgerenergieprojekte und kommunale Einbindung auch künftig zu sichern, brauchen wir ein Ausschreibungsmodell, dass solchen Projekten eine Zukunft lässt. Hier wünschen wir uns die Unterstützung der Landesregierung gegenüber dem Bund“, so Jan Hinrich Glahr.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 09 Jul 2015 09:33:36 +0000 4598 at https://www.wind-energie.de Mehrheit der Menschen will keine Rückkehr zu Braunkohle und Atom - Energiewende stärkt Nordosten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/mehrheit-der-menschen-will-keine-rueckkehr-zu-braunkohle-und-atom-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„15.000 Unterschriften stehen nicht für 1,6 Millionen Menschen! Die Landespolitik darf sich vor den zweifelsohne lautstarken Anhängern von Kohle und Atom nicht zurückziehen. Es gilt jetzt standhaft die Erfolge der Energiewende für den Nordosten zu vertreten. Die von Bayern vom Zaun gebrochene und von den Gegnern der Energiewende dankbar aufgegriffene Abstandsdebatte geht an den Realitäten vorbei und schadet dem wirtschaftlichen Potenzial des Landes", so Andreas Jesse, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Mecklenburg-Vorpommern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich der heutigen Übergabe von Unterschriften von Windkraftgegner an die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern machte der BWE-Landesvorsitzende weiter deutlich: „Die preiswerte Windenergie sichert im Land 7.900 fair bezahlte Arbeitsplätze. Wichtige Unternehmen aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich sind im Land aktiv und sorgen mit steigenden Erfolgen in ausländischen Märkten für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> bei uns im Land. Bis 1990 exportierte Mecklenburg-Vorpommern Strom in andere Bundesländer. Wir sind heute dank Windenergie dabei, wieder in die Liga der Energieexporteure aufzusteigen. All diese Chance gilt es beherzt zu nutzen, wie es der Landtag mit der breiten Zustimmung zum Landesenergiekonzept jüngst getan hat."</p> <p>Der BWE geht davon aus, dass die Landesregierung die Unterschriften genau prüft. Es stehe zu vermuten, dass die Initiatoren auch viele Unterschriften von Menschen vorgelegt haben, die nicht im Land zu Hause sind.</p> <p>„Wir wollen Windenergie dort, wo der Wind weht, gemeinsam mit den Menschen und unter Sicherstellung der Anforderungen des Artenschutzes. Aktuell werden zur Wohnbebauung bereits deutlich größere Abstände vorgenommen als diese das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die TA Lärm erfordern oder in anderen Bundesländern Praxis sind. Selbst im dünn besiedelten Mecklenburg-Vorpommern würde mit den von den Gegnern der Erzeugung sauberer Energie verlangten Abständen die Flächenkulisse zusammenbrechen und die Energiewende zu Ende sein. Dies will die Mehrheit der Menschen in unserem Land genauso wenig, wie die Rückkehr zu Braunkohle und Atom", unterstrich Andreas Jesse.</p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Wed, 08 Jul 2015 14:28:14 +0000 4595 at https://www.wind-energie.de Landwirten drohen weitere Einbußen - Energiemix macht Energiewende aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landwirten-drohen-weitere-einbussen-energiemix-macht-energiewende-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine Änderung im Erneuerbaren Energien Gesetz bringt dramatische Einbußen für die Betreiber von Biogasanlagen. Diese ziehen jetzt vors Bundesverfassungsgericht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover, Husum, 8. Juli 2015: Schleswig-Holsteins Biogasanlagenbetreiber kämpfen für Ihren Bestandsschutz. Hintergrund ist die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes im letzten Jahr. Dort wurden die Biogasanlagenbetreiber in ihrem Investitionswillen ausgebremst. 95 Prozent ihrer installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> oder aber die höchste Bemessungsleistung in einem vollen Kalenderjahr dürfen sie nur noch in das Netz einspeisen. „Für alles was darüber hinaus geht erhalten wir nur noch den Börsenpreis. Das ist ein Eingriff in den Bestandsschutz, gegen den wir klagen“, erläutert Hans-Ulrich Martensen, Regionalgruppensprecher des Fachverbandes Biogas. Ursprünglich wurde den Landwirten in den Vorgänger-EEGs für 20 Jahre eine feste Vergütung zugesichert. Diese Zusicherung hebelt das EEG jetzt aus.</p> <p>Energie aus Sonne, Wind und Biogas machen die Energiewende aus. Insbesondere die Speicherwirkung der Biogasanlagen ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Deswegen sieht auch der Windverband Schleswig-Holstein in diesem Vorgehen eine Besorgnis erregende Signalwirkung. „Während Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke weiterhin staatliche Subventionen in Milliardenhöhe erhalten, sollen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Anlage ausgebremst werden. Das kann nicht der richtige Weg sein“, sagte Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle im Windverband Schleswig-Holstein. „Der jährliche Verlust für die Biogasbetreiber beträgt mehr als fünf Millionen Euro, während eine Rücknahme dieser Regelung keinen Einfluss auf den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> hätte. Bei keiner Erneuerbaren Energieanlage darf es solchen unverhältnismäßigen Eingriff in den Bestandsschutz geben“.</p> </div> </div> </div> Wed, 08 Jul 2015 11:08:52 +0000 4596 at https://www.wind-energie.de Entscheidung für Genossenschaftsmodell stärkt Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/entscheidung-fuer-genossenschaftsmodell-staerkt-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Entscheidung der Gläubiger, welche maßgeblich durch den Verein „Freunde von Prokon e.V.“ auf die Ziellinie gebracht wurde, ist ein deutliches Votum für die Energiewende von unten. Alleine schon das stellt daher auch ein sehr wichtiges politisches Signal dar, auf das die Bundesregierung hören sollte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Energiewende wird von Bürgerinnen und Bürgern, Mittelstand und Kommunen getragen. Sie alle schultern die überwältigende Mehrzahl der Projekte, die heute für einen Anteil von 32.5 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> im Strommix in Deutschland sorgen.</p> <p>Gerade vor dem Hintergrund des von der Bundesregierung angelegten Systemwechsels zu Ausschreibungen wird deutlich: Die Entscheidung ist ein deutliches Votum für die Bürgerenergiewende. Den Bürgern ging es eigentlich um eine sinnvolle Weiterentwicklung der Energiewende und weniger um das Gewinnstreben. Deshalb dürfen die Menschen nicht von der Energiewende ausgeschlossen werden, gerade die Bürger haben die Energiewende getragen und werden das auch weiterhin tun.“, so Wilhelm Heyne, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Rheinland-Pfalz.</p> <p>Rainer Doemen, Pressesprecher des Vereins "Die Freunde von PROKON e. V." lobt die kooperative Zusammenarbeit mit dem BWE. "Ich habe immer eine gute Antwort auf meine Fragen erhalten. Ich würde mich sehr freuen, wenn die neue PROKON eG sich über die Vorteile einer Mitgliedschaft im BWE zeitnah Gedanken macht."</p> <p>Der Verein ‚Freunde von Prokon‘ wurde kurz nach seiner Gründung Mitglied im BWE. Die neue Genossenschaft ist eingeladen, im Verband mitzuarbeiten und so vom Know-how der Branche zu profitieren und an der Weiterentwicklung der vom Bürger getragenen Energiewende mitzuarbeiten. Der BWE wird mithelfen, damit die Genossenschaft das Kerngeschäfts der insolventen Prokon erfolgreich fortführen kann.</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Bürgerwindpark Verband Windenergie Mon, 06 Jul 2015 09:59:44 +0000 4588 at https://www.wind-energie.de BEE-Statement zu der Klage Österreichs gegen die Subventionierung des britischen Atommeilers Hinkley Point C https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bee-statement-zu-der-klage-oesterreichs-gegen-die-subventionierung-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE: „Die Klage Österreiches gegen Hinkley Point C ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Die britische Regierung macht mit dem Bau des neuen Atomkraftwerks einen Riesenschritt rückwärts in die Vergangenheit und das auch noch mit dem Segen der Europäischen Kommisssion. Erneuerbare Energien sind schon heute deutlich günstiger und werden durch die technologische Entwicklung noch effizienter. Sie sind sicher und zuverlässig.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Doch Hinkley Point C setzt ein anderes Zeichen: Auf die britischen Stromkunden kommen immense Kosten zu, die sich sogar über die Jahre hinweg massiv steigern. Der Atomstrom soll am Anfang 12 Ct/kWh kosten und würde dann durch den Inflationsausgleich immer teurer, erst bis zur Inbetriebnahme und dann noch über Jahrzehnte hinweg. Vergleicht man dies mit dem hiesigen EEG (Laufzeit 20 Jahre, kein Inflationsausgleich) entspräche dies einer Vergütung von 38 Ct/kWh.</p> <p>Der Neubau des Atomkraftwerkes wird aber nicht nur teuer, sondern schafft erneut eine Risikoquelle für ganz Europa, deren externe Kosten einmal mehr nicht eingepreist werden. Die Wettbewerbsverzerrung benachteiligt Unternehmen, die im europäischen Wettbewerb mit den Betreibern von Hinkley Point C stehen. Es ist daher konsequent, dass heute Österreich sowie in der vergangenen Woche bereits eine Reihe von Unternehmen gerichtlich gegen diese neue Atomsubvention vorgehen beziehungsweise vorgegangen sind.“</p> <p>Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Europa Mon, 06 Jul 2015 14:27:11 +0000 4589 at https://www.wind-energie.de Regierungskoalition beschließt Energiepaket https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/regierungskoalition-beschliesst-energiepaket <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Vorfeld des Treffens der Spitzen der Koalition in Berlin riefen BUND, Campact, Greenpeace, NABU, Oxfam und 360.org am 1. Juli 2015 zu einer Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt auf. Über 300.000 Unterschriften gegen den Weiterbetrieb der Kohleenergie sollten symbolisch der Kanzlerin überreicht werden. Auch BWE-Präsident Hermann Albers sowie Mitarbeiter der Bundes- und Landesgeschäftsstelle nahmen an der Aktion teil und setzten stellvertretend für die Windenergiebranche ein Zeichen für den umfassenden Umbau unseres Energiesystems.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4239" height="2814" title="Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt-Aktion Braunkohlestopp" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/regierungskoalition-beschliesst-energiepaket/dsc9804-kopie-web.jpg?1435909564" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Nacht einigten sich die Spitzen der Koalition dann über die wesentlichen Themen der Energiewende. Beschlossen wurde in Übereinstimmung mit den seit circa 2 Jahren von den Erneuerbaren vertretenen Positionen unter anderem die Vorrangigkeit der Flexibilisierung des Strommarktes, ein Energy-Only-Market 2.0, die Betonung des CO2-Einsparbedarfs von 22 Millionen Tonnen, der Netzausbau, die Bedeutung der regionalen Versorgungssicherheit sowie die Vorhaltung einer Kapazitätsreserve, die auch so ausgestaltet werden kann, dass damit Kohlekraftwerke stillgelegt werden. Zusätzlich wurde ein Stresstest für Atom-EVUs hinsichtlich der Werthaltigkeit der Atomrückstellungen beschlossen.</p> <p>Zu unnötigen Mehrkosten für die Stromkunden führt allerdings das Scheitern des Klimabeitrages. Dies sieht auch Claudia Kemfert vom DIW so, die kritisiert, dass die Beschlüsse für die Verbraucher wesentlich teurer würden, als die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante CO2 Abgabe auf Kohlestrom. Das gesamte beschlossene Paket wird nach dpa Angaben ein Volumen von über 10 Milliarden Euro haben.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende fossile Energieträger Strommarkt Fri, 03 Jul 2015 07:49:32 +0000 4583 at https://www.wind-energie.de Windenergie braucht Verlässlichkeit! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-braucht-verlaesslichkeit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressestatement von Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bundesverbandes WindEnergie zum 7. Windbranchentag NRW am 02. Juli 2015 in Düsseldorf.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie jede andere Branche auch brauchen wir in unserem Sektor der Windenergie Verlässlichkeit und entsprechende Rahmenbedingungen. Die Landesregierung in NRW ist gerade dabei, entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen. Allerdings zu zögerlich, was daran deutlich wird, dass wir hinter den gesteckten Ausbauzielen deutlich hinterherhinken.&nbsp; Nach über 2 Jahren befindet sich der dringend benötigte Windenergieerlass nun auf der Zielgeraden und ich erwarte vom federführenden Umweltministerium, dass dieser Erlass mehr Rechtssicherheit und einen nachhaltigen Ausbau der Windenergie ermöglicht. Richtige Ansätze sind in dem Entwurf vorhanden, aber an einigen Stellen besteht noch deutlicher Nachbesserungsbedarf.</p> <p>Zugleich ist die Arbeit der Landesregierung damit noch lange nicht beendet, denn neben dem immer noch nicht abgeschlossenen Landesentwicklungsplan sehen wir gerade bei den Überarbeitungen der Regionalpläne, dass die Akzeptanz für die Windenergie in einigen Gegenden deutlich gelitten hat. Hier ist sachliche&nbsp; Aufklärungsarbeit von Nöten, damit beispielhaft der Artenschutz nicht gegen die Windenergie ausgespielt wird.&nbsp; Denn die Windenergie ist nicht, wie immer mehr Studien belegen, die Ursache für den Artenrückgang.</p> <p>Wir haben in NRW ein hohes Potential in Bezug auf den Windenergieausbau. Dieses gilt es zu nutzen, um unserem Industrieland auch nach der Kohlenutzung noch einen nennenswerten Anteil an der Stromerzeugung&nbsp; in Deutschland zu erhalten.&nbsp; Denn die Windenergienutzung schafft zahlreiche Arbeitsplätze in unserem Bundesland -nicht nur bei den Zulieferern der Branche- sondern auch durch den Betrieb der Anlagen.&nbsp; Die Nutzung der Erneuerbaren Energien kann die wegfallenden Arbeitsplätze in der Braunkohle mehr als kompensieren und darüber hinaus noch kostengünstigen und umweltfreundlichen Strom zur Verfügung stellen.</p> <p>Der anstehende Wechsel der Förderung der Erneuerbaren Energien von dem bewährten EEG zu einem möglichen Ausschreibungssystem birgt sehr große Gefahren.&nbsp; Dieser Wechsel muss gut überlegt und ein mögliches Ausschreibungssystem ausgewogen sein. Nur so wird auch zukünftig ein deutschlandweiter Ausbau sichergestellt und auch kleine Akteure werden die Chance haben, am Markt zu bestehen. Im Sinne unserer Landeszielerreichung sehe ich die NRW Landesregierung gefordert, sich auf Bundesebene für Kontinuität und entsprechende Rahmenbedingungen einzusetzen. Dass sie dieses kann, hat sie in anderen Branchen eindrücklich&nbsp; unter Beweis gestellt.<br /></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Fri, 03 Jul 2015 10:18:04 +0000 4586 at https://www.wind-energie.de Statement von BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk zur Veröffentlichung des Weißbuchs des Bundeswirtschaftsministeriums. https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/statement-von-bee-geschaeftsfuehrer-dr-hermann-falk-zur-veroeffentlichung-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><i>Berlin.&nbsp;</i> Dr. Hermann Falk: „Der BEE begrüßt das Weißbuch des Bundeswirtschaftsministeriums. Die grundsätzliche Ausrichtung auf die Weiterentwicklung des Strommarktes ist der richtige Weg. Der weiterentwickelte Strommarkt, ergänzt durch die Kapazitätsreserve, wird die Versorgungssicherheit gewährleisten. Kapazitätsmärkte als weiteres Element wären vollkommen überflüssig gewesen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat sie folgerichtig abgelehnt und damit die Stromkunden zumindest an dieser Stelle vor unnötigen Mehrkosten bewahrt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Einer der zentralen Aussagen des Weißbuchs, dass die Strommärkte vor allem flexibler werden müssen, stimmen wir zu. Flexibilitätshemmnisse, etwa die Industriesubventionen für inflexible Großverbraucher bei den Netzentgelten, müssen abgebaut werden. Aus BEE-Sicht sollten zudem die Marktpreissignale verstärkt werden, hierzu würde sich u.a. eine Flexibilisierung der EEG-Umlage sowie des KWK-Bonus anbieten. Die Flexibilisierung des KWK-Bonus sollte in die anstehende Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) einfließen, damit die Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung künftig stärker am Bedarf ausgerichtet wird.</p> <p>Im Weißbuch ist ebenso verankert, dass die Regelenergiemärkte stärker flexibilisiert werden sollen. Der BEE sieht darin die Chance, dass <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> künftig mehr Verantwortung bei der Sicherstellung der Stromversorgung übernehmen können. Hierzu müssen die Ausschreibungsfristen verringert und die Präqualifikationsbedingungen für Erneuerbare Energien und Speicher angepasst werden.</p> <p>Zur Flexibilisierung gehört auch, dass alte Kapazitäten aus dem Markt genommen werden. Die Abschaltung jedes inflexiblen Atom- und Braunkohlekraftwerkes wird daher dazu beitragen, die Reaktionsfähigkeit des Systems zu erhöhen und damit der Wertigkeit der Erneuerbaren Energien Raum zu verschaffen. Atomausstieg, Klimaschutz und die Weiterentwicklung der Strommärkte gehen Hand in Hand.</p> <p>Mit dem Weißbuch spricht sich das BMWI zu Recht für eine Intensivierung der europäischen Kooperation aus. Sie hat bereits in den vergangenen Jahren zu einer Erhöhung der Versorgungssicherheit und zu einer Senkung der Systemkosten geführt.</p> <p>Bei den Netzen hält es der BEE für unerlässlich, dass die Kommunikation zwischen Übertragungsnetzbetreibern und Verteilnetzbetreibern besser wird. Es sollte darüber hinaus angeregt werden, dass dezentrale Erzeuger über Systemdienstleistungen einen Beitrag zur Systemstabilität erbringen können, was für die künftig dezentral dominierte Erzeugungsstruktur unerlässlich sein wird.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien fossile Energieträger Fri, 03 Jul 2015 09:29:11 +0000 4587 at https://www.wind-energie.de Die Top-Arbeitgeber der Windbranche stellen sich vor https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/die-top-arbeitgeber-der-windbranche-stellen-sich-vor <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie ist das Rückgrat der Energiewende und beschäftigt heute schon ca. 120.000 Menschen. Die Unternehmen der Branche haben einen hohen Bedarf an guten Fachkräften. Und dieser Bedarf nimmt weiter zu. Kontinuierlich sind über 150 Stellen ausgeschrieben. Jedes Jahr müssen rund 10.000 Stellen neu besetzt werden. Bei der Suche nach der besten Besetzung steht die Windbranche dabei in einem harten Wettbewerb mit anderen Branchen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei sind die Unternehmen der deutschen Windindustrie hervorragende Arbeitgeber. Denn gerade heute zählen für die Bewerber Faktoren wie Image eines Industriezweiges und Ansehen eines Unternehmens. Die Erneuerbaren Energien haben da mehr zu bieten als andere Unternehmen. Die noch junge Windbranche ist innovativ, modern und aufstrebend und hat in diesem Wettbewerb ausgezeichnete Karten.</p> <p><strong>Crossmediale Karriere-Plattform der Windindustrie</strong><br />Der Bundesverband WindEnergie zeigt nun im Detail, wie attraktiv die Branche und ihre Unternehmen heute sind. Zu diesem Zweck startet der Verband den ersten crossmedialen Karriereführer speziell für die Wind-Branche: die "Windindustrie Karriere". „Mit dieser Publikation möchten wir Begeisterung für die Unternehmen der deutschen Windindustrie wecken und neue Fachkräfte in die Branche holen“, erklärt Herrmann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V.</p> <p>Die hochwertige Print-Publikation ergänzt den seit Jahren erfolgreichen Branchenreport „Windindustrie in Deutschland“. Erweitert wird das Angebot durch die Online-Stellenbörse auf dem Branchenportal <a href="http://www.windindustrie-in-deutschland.de" title="www.windindustrie-in-deutschland.de">www.windindustrie-in-deutschland.de</a>, die im Zuge des Projektes deutlich ausgebaut wird.</p> <p><strong>Die Kunst, neue Zielgruppen zu begeistern</strong><br />„Wir wollen mit der "Windindustrie Karriere" offensiv Fachkräfte und angehende Fachkräfte ansprechen, die die Windbranche bisher nicht auf dem Schirm hatten. Als BWE wollen wir damit auch einen Beitrag leisten, dass neue Leute in die Branche kommen und der Wettbewerb um die besten Köpfe nicht nur innerhalb der Branche stattfindet“ sagt Thorsten Paulsen, Leiter der Abteilung Corporate Publishing. „Darum werden wir einen hohen Aufwand betreiben, um Zielgruppen wie IT-Fachleute, Service Fachkräfte und Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen zu erreichen. Die Einnahmen aus den Selbstdarstellungen der Unternehmen in der WID Karriere investieren wir in den Online-Auftritt und in die Verteilung der 25.000 Druckexemplare. Diese gezielte Ansprache ist eine Herausforderung, aber darin liegt auch der klare Mehrwert für die Unternehmen der Windbranche. Und deshalb sehen wir da auch unseren Auftrag“ so Paulsen weiter.</p> <p>Unternehmen haben noch bis zum 15.August 2015 die Möglichkeit ein individuelles Firmenprofil zu buchen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. </p> <p><strong>Link: </strong><a target="_blank" href="http://www.windindustrie-in-deutschland.de/windindustrie-karriere/"><strong>Windindustrie Karriere</strong><br /></a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Unternehmen Windenergie Wirtschaft Thu, 02 Jul 2015 14:33:04 +0000 4582 at https://www.wind-energie.de Stärken beim Strommarkt, Schwächen beim Klimaschutz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/staerken-beim-strommarkt-schwaechen-beim-klimaschutz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Berlin. Der BEE begrüßt nachdrücklich die Entscheidungen der Koalition zum Strommarkt, bedauert aber die halbherzigen Schritte zum Klimaschutz. Der Verzicht auf die Einführung von Kapazitätsmärkten ist eine ebenso richtige Entscheidung wie die Weiterentwicklung der Strommärkte. Der Verzicht auf den Klimabeitrag widerspricht allerdings dem Verursacherprinzip und führt zu unnötigen Mehrkosten“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Auseinandersetzung um das künftige Strommarktdesign sowie den Einstieg in den Kohleausstieg wurde in den vergangenen Monaten intensiv geführt. Die Bundesregierung geht nun mit der Flexibilisierung des Strommarktes den richtigen Weg. Die Weiterentwicklung des künftigen Strommarktes, verbunden mit der Absicherung durch eine Kapazitätsreserve, ist die richtige Weichenstellung. Die Einführung eines Kapazitätsmarktes hätte zu deutlichen Mehrkosten geführt und alte, überholte Strukturen zementiert.</p> <p>Zu unnötigen Mehrkosten für die Stromkunden führt hingegen das Scheitern des Klimabeitrages, der der stark von der IG BCE geprägten Alternative weichen musste. Anstatt die externen Kosten in die Kohlestrompreise zu integrieren, müssen jetzt die Stromkunden die Zusatzkosten tragen. „Die Verantwortung für die Mehrkosten tragen all die Akteure, die den kostengünstigeren Klimabeitrag verhindet haben. Einen arbeitnehmerfreundlichen Strukturwandel in den Kohleregionen erreicht man besser mit gezielter Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik als mit Geschenken an defizitäre Konzerne zu Lasten der Allgemeinheit,“ so Falk.</p> <p>Damit das Instrument die vorgegebenen CO2-Einsparungen erbringen kann, muss sichergestellt werden, dass kein Braunkohlekraftwerk in der Reserve landet, das ohnehin stillgelegt worden wäre. Sonst wäre das eine Scheinbuchung. Eine Scheinbuchung wären auch Braunkohlekraftwerke, die im Progressionsbericht der Bundesregierung für 2020 nicht mehr auftauchen. Ebenso muss sicher gestellt werden, dass die zusätzlichen Mittel für die KWK tatsächlich CO2-mindernd wirken. Die CO2-Effizienz der KWK ist folglich zu verbessern, am besten mit klimafreundlicher Bioenergie. Kohlekraftwerke dürfen keine KWK-Förderung mehr erhalten.</p> <p>Der BEE begrüßt den Vorschlag des DGB, eine Ethik-Kommission einzurichten,&nbsp; um Vorschläge für eine sozial- und wirtschaftsverträgliche Energiewende, die den Klimaschutzzielen gerecht wird, zu erarbeiten. Aus Sicht des BEE ist dies nur mit einem schrittweisen Braunkohleausstieg möglich. Im nächsten Jahrzehnt müssen deutlich ambitioniertere Entscheidungen getroffen und Weichen gestellt werden. Dies wird eine strukturpolitische Begleitung für die Regionen erfordern. Das nun beschlossene IG BCE-Modell hilft RWE und Vattenfall, nicht aber den Bergleuten.</p> <p>„Wir freuen uns, dass es beim Netzausbau jetzt weitergeht und akzeptanzfördernde Maßnahmen beschlossen wurden“. Letztere mögen auf den ersten Blick teurer sein als bisherige Planungen, dürften aber am Ende dazu führen, dass die Netze früher fertig werden, was wiederum Kosten senkt und weitere Verwerfungen auf dem Strommarkt verhindert.</p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien fossile Energieträger Strommarktdesign Thu, 02 Jul 2015 12:56:50 +0000 4581 at https://www.wind-energie.de Halbjahresbilanz: Windstrom stärkt Stromsektor, Erneuerbare Wärme und Verkehr stagnieren https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/halbjahresbilanz-windstrom-staerkt-stromsektor-erneuerbare-waerme-und-verkehr <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Berlin. Ökostrom hat im ersten Halbjahr 2015 mit 32,5 Prozent zum gesamten Stromverbrauch in Deutschland beigetragen. Der Anstieg basiert maßgeblich auf dem starken Ausbau der Windenergie, gekoppelt mit guten Winderträgen. „Mit knapp 33 Prozent ist der Erneuerbaren-Anteil im Stromsektor so hoch wie nie zuvor, das ist für Klimaschutz und Energiewende eine sehr gute Nachricht“, bekräftigt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Doch darf das erfreulich gute Ergebnis bei der Windstromerzeugung nicht darüber hinwegtäuschen, dass&nbsp; der Ausbau bei anderen Erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik und Biogas, derzeit stark rückläufig ist. Dort werden die von der Politik selbst gesteckten, ohnehin niedrigen Ausbauziele deutlich verfehlt. Handlungsbedarf besteht auch in dem für den Klimaschutz und die deutsche Wirtschaft so wichtigen Heizungsmarkt.“</p> <p>„Wir freuen uns über die großen Erfolge der Windenergie, die eine starke Säule der sauberen Stromerzeugung darstellt“, so Falk. Sie basieren vor allem auf dem starken Ausbau der Windenergie an Land, der im Wesentlichen der Flächenbereitstellung in den Ländern zu danken ist. „Doch wünschen wir uns von der Politik eine ambitioniertere Gestaltung der gesamten Energiewende. Die Vielfalt der Technologien ist die Grundlage für eine stabile und sichere Energieversorgung.“ Schließlich gebe es gravierende Einschnitte nicht nur bei den anderen Technologien im Stromsektor, sondern auch ein zu schwaches Wachstum in den Bereichen Wärme und Mobilität. Erneuerbare Energiequellen tragen nur zu knapp 11 Prozent zum Wärmeverbrauch bei; der Anteil der klimafreundlichen Mobilität beläuft sich auf gerade mal 5 Prozent.&nbsp;</p> <p>Nur im Zusammenspiel können jedoch die übergeordneten Ziele bis zum Jahr 2020 erreicht werden: der Anteil von 18 Prozent Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch sowie die Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase um 40 Prozent in Relation zu 1990. Zum gesamten Endenergieverbrauch in den Monaten Januar bis Juni 2015 tragen die Erneuerbaren mit gut 14 Prozent bei. Der europäische Durchschnitt entspricht 15 Prozent. </p> <p>Weitere Informationen sind auf der <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/">BEE-Website</a> abrufbar. </p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiebilanz Energiewende Erneuerbare Energien Statistik Verband Tue, 30 Jun 2015 11:11:38 +0000 4579 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare übernehmen Grafenrheinfeld-Stromproduktion https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/erneuerbare-uebernehmen-grafenrheinfeld-stromproduktion <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Die für den morgigen Samstag geplante Abschaltung des Atomkraftwerkes in Grafenrheinfeld ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Energieversorgung mit Zukunft. Geräuschlos übernehmen die Erneuerbaren Energien die stabile und sichere Versorgung. „Ein alter Atommeiler geht vom Netz und saubere, innovative Technologien übernehmen. So sieht die Energiewende aus, die für die Menschen und für den Natur- und Klimaschutz gemacht ist“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Grafenrheinfeld ist der zweite der vier bayerischen Reaktoren, die abgeschaltet werden. Auf dem Weg ins atomkraftfreie Bayern ist das Bundesland nun in der Halbzeit angekommen. Für die Bürger ist das ein wichtiger Schritt.&nbsp; „Mit dem alten Atomkraftwerk geht eine unkalkulierbare Gefahrenquelle aus dem Betrieb.“ Gleichzeitig bleibe ihr modernes Leben mit dem Komfort einer zuverlässigen und nunmehr auch sauberen Stromversorgung erhalten. Strom wird in Deutschland noch immer mehr produziert als verbraucht. Allein mit dem exportierten Stromüberschuss im Jahr 2014 (35,5 TWh) hätten 10 Millionen Haushalte versorgt werden können. Mit fortschreitendem Umbau des Energiesystems übernehmen die Erneuerbaren zudem immer mehr die Verantwortung, die früher von den Atom- und Kohlekraftwerken übernommen wurden.</p> <p>Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet: Die 10 Milliarden Kilowattstunden Strom, die Grafenrheinfeld jährlich erzeugt hat, können mit Leichtigkeit von Erneuerbaren-Anlagen produziert werden. So könnte die installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von entweder 10.000 Megawatt (MW) Photovoltaik oder 6.250 MW Windenergie (an Land), 1.667 MW Bioenergie oder 2.000 MW Wasserkraft das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ersetzen. „Aber natürlich ist dies nur ein Rechenbeispiel. Die Erneuerbare Energieversorgung ist von einer Vielfalt geprägt, die allen Anforderungen gerecht wird: Ihr Joker ist der Mix aus wetterabhängigen Quellen wie Sonne und Wind und konstanten Erzeugern wie Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie.“ In Bayern haben die Erneuerbaren bereits große Marktanteile und noch großes Potenzial: Insgesamt trugen die sauberen Quellen im vergangenen Jahr mit 35 Prozent zur bayerischen Stromproduktion bei. Der Anteil der Wasserkraft daran liegt zum Beispiel bei 41 Prozent, Photovoltaik bei 29 Prozent und der Anteil der Biomasse beläuft sich auf 25 Prozent.</p> <p>Durch die Thüringer Strombrücke und durch den weiteren Netzausbau kann die Versorgungssicherheit in Bayern zusätzlich gesteigert werden. Für die Sicherheit des Energiesystems ist die <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr> von zentraler Bedeutung. Falk betont die Notwendigkeit, Leitungen dort zu verstärken, wo es möglich ist und neu zu bauen, wo es nötig ist. Die Erneuerbaren Energien werden auch bei den künftigen Abschaltungen der noch verbleibenden Kernkraftwerke die entstehenden Lücken füllen.</p> <p>Weitere Informationen sind auf der Website <a target="_blank" href="http://www.foederal-erneuerbar.de/startseite">föderal erneuerbar</a> der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> verfügbar. </p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Netzausbau Potenziale Versorgungssicherheit Fri, 26 Jun 2015 09:58:18 +0000 4567 at https://www.wind-energie.de Bürgerenergiegenossenschaft oder Energiekonzern? Bündnis Bürgerenergie befürwortet Prokon-Genossenschaft https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/buergerenergiegenossenschaft-oder-energiekonzern-buendnis-buergerenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) Berlin. Das Bündnis Bürgerenergie begrüßt die Möglichkeit zur Überführung des Kerngeschäftes von Prokon in eine Genossenschaft. Es ermutigt die Genussrechteinhaber der insolventen Prokon, sich für diese vom Insolvenzverwalter ausgearbeitete Alternative zu entscheiden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Alternativ liegt ein Übernahmeangebot durch den Energiekonzern EnBW auf dem Tisch, das auch aufgrund einer geringeren Quote für 75.000 Bürger, die in die Erneuerbaren Energien investiert haben, nicht überzeugen kann. Auf der Gläubigerversammlung am 2. Juli werden die Weichen für die Zukunft von Prokon neu gestellt - die Entscheidung liegt bei den Genussrechtsinhabern.</p> <p>„Die Entscheidung für die Prokon-Genossenschaft wäre ein wichtiges Signal für die Stärkung der Energiewende in Bürgerhand“, betont Dr. Banning, Vorstandsvorsitzender im Bündnis Bürgerenergie. „Schon viele Genussrechteinhaber haben Zustimmungserklärungen zum Genossenschaftsmodell eingereicht. Sie haben sich neben den finanziellen auch aus inhaltlichen Erwägungen für die Fortführung als Genossenschaft entschieden. Denn sie möchten die Energiewende voranbringen – möglichst dezentral und bürgernah. Bisher trugen die Anleger nur das Risiko und verloren Kapital, als Genossen könnten sie die weitere Entwicklung bei Prokon aktiv mitgestalten.“</p> <p>Aus Prokon könnte so eine der größten Energiegenossenschaften in Deutschland werden. Die Chancen stehen nicht schlecht. Auch der Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin hat das Genossenschaftsmodell als "zweifelsfrei tragfähig“ eingestuft. Viele Akteure, wie die NATURSTROM AG oder die GLS-Treuhand, unterstützen das Vorhaben.</p> <p>Bürgerenergie ist die tragende Säule der Energiewende, die wesentlich für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien gesorgt hat. „Energiegenossenschaften haben sich bewährt und sind einer der wichtigsten Träger einer dezentralen Energiewende. Genossenschaften werden außerdem von den jeweiligen Prüfungsverbänden streng kontrolliert. Wenn jetzt von einigen Seiten aus öffentlich davor gewarnt wird, Prokon in eine Genossenschaft umzuwandeln, fehlt einfach das Verständnis für genossenschaftliche Aktivitäten. Ein Denken in kurzfristigen, finanzmarktgetriebenen Kategorien ist der falsche Weg, Energiezukunft unter Einbindung engagierter Bürger zu gestalten. Genossenschaften sind auf Gestaltung von Lebensumständen zum Wohle ihrer Mitglieder und der Allgemeinheit ausgelegt und sie wollen damit langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein. Das ist auch im Fall der Prokon-Genossenschaft so, daher wünschen wir dieser Alternative den Erfolg“, sagt Banning.</p> <p>Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V. ist Vordenker der dezentralen Energiewende in Bürgerhand. Das Bündnis vermittelt Bürgerenergie-Akteuren Wissen und Qualifikationen, damit sie mit innovativen Ideen die dezentrale Energiewende weiter aktiv mitgestalten. Das Bündnis Bürgerenergie e.V. hat aktuell über 100 Mitglieder. Es vereint über seine Mitglieder über 500.000 Energiebürger aus ganz Deutschland. Sie engagieren sich einzeln als Privatpersonen oder gemeinschaftlich als Genossen oder Mitglieder in Organisationen für eine Stärkung der Energiewende in Bürgerhand. Diese Menschen eint die Überzeugung, dass die Energiewende nur durch Einbeziehung der Bürgerenergie erfolgreich fortgeführt werden kann.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bündnis Bürgerenergie e.V.<br />Invalidenstr. 91, 10115 Berlin<br />Tel: +49 (0)30 30 88 17 89, Fax: +49 (0)30 84 71 27 36 <br /><a href="mailto:info@buendnis-buergerenergie.de">info@buendnis-buergerenergie.de</a><br />www.buendnis-buergerenergie.de/about/</p> </div> </div> </div> Beteiligungskonzepte Bürgerbeteiligung Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Thu, 25 Jun 2015 12:24:18 +0000 4566 at https://www.wind-energie.de Neues „Faktenpapier Windenergie und Infraschall“ aus Hessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/neues-faktenpapier-windenergie-und-infraschall-aus-hessen <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/themen/infraschall">Infraschall</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der <a target="_blank" href="https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223628/">Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg und weiteren Landesbehörden</a> hat sich nun auch das Hessische Ministerium für Wirtschaft und Energie dem Thema <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> gewidmet. In einem Faktenpapier bestätigen die beauftragten Wissenschaftler, dass der von Windenergieanlagen erzeugte Infraschalldruckpegel bereits vor dem Erreichen der geltenden Mindestabstände deutlich unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle liegt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Messtechnisch kann <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> zwar nachgewiesen werden. Ein wissenschaftlich eindeutiger Zusammenhang zwischen Infraschall durch Windenergieanlagen und gesundheitlichen Belastungen sei aber bei der derzeitigen Befundlage definitiv nicht herstellbar. Dennoch müsse im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes noch mehr bei dem Thema Infraschall geforscht werden. Insbesondere das Zusammenwirken der zahlreichen künstlich vom Menschen erzeugten Quellen von Infraschall sei weiterhin zu untersuchen.</p> <p>In dem Faktenpapier heißt es:</p> <p>„Windenergieanlagen erzeugen neben hörbarem Schall auch Infraschall. Sie gehören daher zu den künstlich vom Menschen geschaffenen Infraschallquellen. Der von ihnen erzeugte Infraschall kann im Umfeld der Anlage gemessen werden. Aktuelle Messergebnisse aus Baden-Württemberg an Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1,8 bis 3,2 Megawatt (MW) zeigen, dass der Infraschalldruckpegel auch im Nahbereich bei Abständen zwischen 150 und 300 Metern (m) deutlich unterhalb der menschlichen Hör- bzw. Wahrnehmungsschwelle liegt. Windenergieanlagen erzeugen bereits deutlich vor dem Erreichen der gesetzlichen Mindestabstände nur Infraschalldruckpegel, die weit unterhalb der Hör- oder Wahrnehmungsschwellen liegen. […]</p> <p>Da die festgestellten Infraschalldruckpegel bereits bei niedrigen Entfernungen weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Menschen liegen, haben sie keine negativen Wirkungen auf die menschliche Gesundheit. Es gibt bisher keine wissenschaftlich abgesicherten Studien, die zeigen, dass Infraschall auch unterhalb der Hör- oder Wahrnehmungsschwelle gesundheitliche Wirkungen haben kann. […]</p> <p>In einer komplexen Umwelt ist es sehr schwierig zu trennen, welche Symptome auf welche Ursachen zurückzuführen sind. Dies stellt die Wissenschaft vor besondere Herausforderungen.“</p> <p>Das Faktenpapier des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft und Energie finden Sie unter folgendem Link: <a target="_blank" href="http://www.energieland.hessen.de/aktion/zukunftswerkstatt/faktencheck/Faktenpapier_Windenergie_und_Infraschall_Mai_2015.pdf">http://www.energieland.hessen.de/aktion/zukunftswerkstatt/faktencheck/Faktenpapier_Windenergie_und_Infraschall_Mai_2015.pdf</a></p> <p>Das Faltblatt der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg finden Sie unter folgendem Link: <a target="_blank" href="https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223628/windenergie_und_infraschall.pdf?command=downloadContent&amp;filename=windenergie_und_infraschall.pdf">https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223628/windenergie_und_infraschall.pdf?command=downloadContent&amp;filename=windenergie_und_infraschall.pdf</a></p> <p>Das BWE-Hintergrundpapier zum Thema Infraschall finden Sie <a href="/system/files/attachments/article/2015/neues-faktenpapier-windenergie-und-infraschall-aus-hessen/20150430-hintergrundpapier-infraschall-wea.pdf" class="file-link" title="hier">hier</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/neues-faktenpapier-windenergie-und-infraschall-aus-hessen/20150430-hintergrundpapier-infraschall-wea.pdf" type="application/pdf; length=559226" title="20150430-hintergrundpapier-infraschall-wea.pdf">hier</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Lärm Schall Tue, 23 Jun 2015 07:42:02 +0000 4553 at https://www.wind-energie.de EU-Projekt prognostiziert Verfehlung der Erneuerbare-Energien-Ziele https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-projekt-prognostiziert-verfehlung-der-erneuerbare-energien-ziele <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt prognostiziert für Deutschland eine Verfehlung der Erneuerbare-Energien-Ziele bis 2020. Unter Beibehaltung der aktuellen Förderpolitiken werden die sauberen Energiequellen in Deutschland höchstens einen Anteil von 17,3 Prozent am Endenergieverbrauch erreichen, so das Ergebnis der Szenarien-Berechnung aus Keep on Track!.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit bestätigt das EU-Projektkonsortium die kürzlich vom BEE vorgestellte Kurzexpertise von Dr. Joachim Nitsch, die je nach Szenario zu einem Ergebnis von 17 bzw. 17,2 Prozent kommt.</p> <p>Sowohl die Nitsch-Kurzexpertise als auch das Keep-on-Track!-Szenario gehen davon aus, dass sich der Erneuerbare Stromsektor in Deutschland weiterhin positiv entwickeln, allerdings die Zuwächse nicht für einen Ausgleich des mangelnden Wachstums im Wärme- und Mobilitätssektor ausreichen. „Eine weitere Begrenzung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien würde deswegen zu einer noch größeren Verletzung unserer internationalen Verpflichtungen führen. Deutschland erreicht dann weder die 18 Prozent Erneuerbaren-Anteil noch die Reduktion der Klimagase um 40 Prozent im Vergleich zu 1990“, sagt Dr. Hermann Falk, BEE-Geschäftsführer.</p> <p>Für Gesamteuropa prognostizieren die Projektpartner, neben Wissenschaftlern und nationalen Verbänden auch der BEE, lediglich einen Anteil von höchstens 18,4 Prozent bis 2020 – anstelle der avisierten 20 Prozent. Auch wenn 25 Mitgliedsstaaten derzeit ihre Zwischenziele noch erfüllen konnten, wie die Europäische Kommission kürzlich mitteilte: In den nächsten Jahren wird der Zielpfad deutlich steiler und nur mit zusätzlichen Anstrengungen möglich.</p> <p>Die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten sind deshalb jetzt gefordert, über verbindliche nationale Verpflichtungen für 2030 und ein neues flexibles Marktdesign die Voraussetzungen zu schaffen für mehr <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Das wäre zugleich die Grundlage für Investitionssicherheit, regionale und europäische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und die Einhaltung der Erneuerbaren- und Klimaschutzziele. Falk appelliert an die Bundesregierung,&nbsp; mit konkreten Maßnahmen den Erneuerbaren-Ausbau zu stützen. Dazu zählt, die Märkte für Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft im Stromsektor wiederzubeleben sowie die Erneuerbare Wärme und klimafreundliche Mobilität zu stärken. </p> <p>Die <a target="_blank" href="http://www.keepontrack.eu/publications/">Keep-on-Track!-Szenarien</a> stehen auf der Projektwebsite, eine <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/20150622_BEE-Zusammenfassung_Keep_on_Track.pdf">BEE-Zusammenfassung der Keep-on-Track!-Szenarien</a> sowie die <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/publikationen/studien/">Nitsch-Kurzexpertise</a> auf der BEE-Website zur Verfügung.</p> <p>Kontakt: Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa Klimaschutz Strommarktdesign Mon, 22 Jun 2015 11:24:11 +0000 4549 at https://www.wind-energie.de Landesregierung in Hessen will Energiegenossenschaften unterstützen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesregierung-hessen-will-energiegenossenschaften-unterstuetzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Aufbau eines landesweiten Netzwerkes von Bürger-Energiegenossenschaften&nbsp; (LaNEG) wird mit Fördermitteln von&nbsp; rund 250.000 Euro durch das Land Hessen unterstützt. Dies gab Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al Wazir in der vergangenen Woche bekannt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bereits 68 Bürger-Energiegenossenschaften, die überwiegend ehrenamtlich geführt werden und Windkraft- Photovoltaik und Biomasseanlagen betreiben, tragen durch umfassende Informationsvermittlung dazu bei, dass sich Bürger engagieren und an der Energiewende teilnehmen. Das Netzwerk wurde vor zwei Jahren gegründet und bietet Fachinformationen, Beratungen und Workshops an. Zudem werden Kooperationen initiiert und Hilfe bei der Suche nach neuen Geschäftsfeldern angeboten. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.</p> <p>Ziel ist die Bildung weiterer Genossenschaften. "Die Energiewende lebt von der Vielfalt des Marktes und der Akteure" so Energieminister Al Wazir.</p> <p>Weitere Infos zum <a target="_blank" href="http://www.laneg-hessen.de/">LandesNetzwerk BürgerEnergieGenossenschaften Hessen e.V</a>.</p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Bürgerwindpark Regionale Wertschöpfung Mon, 22 Jun 2015 12:30:17 +0000 4568 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie: Der neue BEE https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energie-der-neue-bee <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Weichen für den neuen BEE sind gestellt: Als Dachverband gestärkt und nunmehr offen für Unternehmen als stimmberechtigte Mitglieder, geht der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) mit gebündelter Kompetenz in die Herausforderungen der nächsten Jahre.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Erneuerbaren sind der Kern der Energieversorgung und wir sind der Verband, der die Transformation des Energiesystems maßgeblich prägt und begleitet“, sagt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, BEE-Präsident. „Gemeinsam mit unseren Spartenverbänden gehen wir diesen Weg seit Jahren entschlossen und kennen die Anforderungen im Prozess der Energiewende ebenso wie die Chancen.“ Mit Beschluss der BEE-Mitgliederversammlung vom 17. Juni 2015 wird die Zusammenarbeit der Erneuerbaren-Verbände vertieft. Zugleich können Unternehmen ihre Expertise aus der Praxis noch stärker in den Verband einbringen.</p> <p>Der neue BEE arbeitet verstärkt an den spartenübergreifenden, systemischen Fragestellungen, die sich mit wachsendem Ausbau der Erneuerbaren ergeben. „Wir wollen den Umbau auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> in allen drei Sektoren – Strom, Wärme und Mobilität – entschieden voranbringen und dabei den dezentralen Charakter der Energiewende erhalten“, so Brickwedde. „Die nachhaltige Energieversorgung findet vor Ort statt und bildet das Fundament für Erfolg und Akzeptanz dieses modernen Systems.“ Mit wachsenden Marktanteilen übernehmen die Erneuerbaren immer mehr die Gesamtverantwortung. Der BEE werde dafür im engen Schulterschluss mit den Spartenverbänden Lösungen für die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen erarbeiten. „Wir sind die Gestalter der Energiewende. Dafür verbinden wir uns mit allen, die progressiv mit uns die erneuerbare und dezentrale Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen.“</p> <p>Die wesentlichen Änderungen betreffen daher die Öffnung des BEE für stimmberechtige Unternehmensmitglieder, die Schaffung von BEE-Kompetenzzentren sowie die personelle und finanzielle Stärkung des BEE. Die im BEE zusammengeschlossenen Verbände arbeiten deshalb daran, sich nicht nur in ihren eigenen Fachbereichen weiter zu professionalisieren, sondern insbesondere ihre gemeinsamen Kompetenzen stärker unter dem Dach des BEE zu bündeln.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 30 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas, der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke und der Bundesverband Geothermie. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p>Kontakt:<br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Wed, 17 Jun 2015 07:27:24 +0000 4542 at https://www.wind-energie.de Globale Wirtschaft entdeckt Windenergie für sich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/globale-wirtschaft-entdeckt-windenergie-fuer-sich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="bodytext">Immer mehr multinationale Unternehmen wenden sich der regenerativen, sicheren und kosteneffizienten Windenergie zu. Eine Entwicklung, die auf dem diesjährigen „Global Wind Day” gefeiert wird. Der „Global Wind Day” findet jedes Jahr am 15. Juni statt. In diesem Jahr stellt er einen ganz besonders wichtigen Termin dar, angesichts der bevorstehenden UN Klimaverhandlungen im November in Paris.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="bodytext">Der Global Wind Day wird auch in Deutschland gefeiert. Mehrere BWE-Mitgliedsunternehmen riefen anlässlich des Windtages zu Bürgerbesichtigungen oder Windparkeinweihungen auf. Der gemeinnützige Verein „Wind &amp; Wir“ aus Schleswig-Holstein plant am diesjährigen Global Wind Day eine Aktion mit allen Geschäftsführern von Windparks in Nordfriesland und Mitarbeitern im Bereich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Mit einer medienwirksamen Aktion wollen sie gemeinsam auf die Windkraft im eigenen Bundesland aufmerksam machen. Im Rahmen der Messe HUSUM Wind möchte der Verein mit Kindern ein ganzes Windenergie-Rotorblatt ziehen und dabei einen Rekordversuch aufstellen. Die Aktion wird im Vorwege am Global Wind Day geprobt.</p> <p class="bodytext">Mit den Veranstaltungen zeigt die Branche die Möglichkeiten der Windenergie bei der Umgestaltung des Energiesystems auf. Bürgerinnen und Bürger sind dabei eingeladen, mehr über die Windenergie zu erfahren, etwa über ihren Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft oder zum Wirtschaftswachstum in Deutschland und weltweit. &nbsp;</p> <p>Heute bereits ist die Windenergie global eine der am schnellsten wachsenden Industrien. Allein im Jahr 2014 vereinte sie Investitionen im Wert von 100 Mrd. US-Dollar auf sich.&nbsp;</p> <p>“Windenergie ist zu einer bevorzugten Lösung geworden für große Unternehmen, die eine verlässliche und gleichmäßige Stromversorgung für den Betrieb ihrer Produktions-, Operations- und Datenzentren benötigen“ sagt Malgosia Bartosik, amtierende Geschäftsführerin des Europäischen Windenergieverbandes (EWEA). Erst zu Beginn dieses Monats hat der schwedische Möbelhersteller IKEA 1 Mrd. Euro für Maßnahmen im Klimaschutz und in der Entwicklung von Wind- und Sonnenenergie zugesagt. Darüber hinaus haben sich eine Reihe namhafter Unternehmen mittlerweile bei der Energieversorgung für den Wind entschieden, darunter BMW, General Motors, Nissan, Honda, CEMEX, Heineken, LEGO, IKEA, Facebook, Google, Amazon, Microsoft und Apple.</p> <p>”Der Klimawandel vollzieht sich schneller als erwartet, gleiches gilt aber auch für die Umstellung auf die erneuerbaren Energien. Mit dem steigenden Bewusstsein in der Wirtschaft für die technologischen Fortschritte und die sinkenden Kosten ist gleichzeitig eine rasante Veränderung des Investitionsverhaltens zu beobachten“, konstatiert Steve Sawyer, Generalsekretär des Global Wind Energy Council. “Firmen wie IKEA ebnen den Weg für eine emissionsfreie Zukunft und geben anderen ein wichtiges Beispiel zum Nachmachen”, so Sawyer abschließend.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Mon, 15 Jun 2015 14:14:44 +0000 4537 at https://www.wind-energie.de BMWi Studie: 230.000 neue Jobs durch Erneuerbare Energien möglich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bmwi-studie-230000-neue-jobs-durch-erneuerbare-energien-moeglich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Fünf renommierte deutsche Wissenschaftseinrichtungen haben in einem groß angelegten Forschungsprojekt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine 200 Seiten umfassende Studie zu den Arbeitsplatzeffekten der Erneuerbaren Branche erstellt. Diese wurde nun mit mehrmonatiger Verspätung veröffentlicht. Das Magazin "neue energie" hatte bereits in seiner Aprilausgabe über die Studie berichtet, die der Redaktion vorab vorlag.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Analyse, an der die wissenschaftlichen Einrichtungen DLR, Prognos, GWS, DIW und ZSW beteiligt waren, bezieht Daten ab dem Jahr 2004 ein und beschreibt mögliche Entwicklungspfade zu den Beschäftigungszahlen im Bereich der Erneuerbaren Energien bis 2050, ohne verbindliche Prognosen zu geben. Neu ist nicht nur der weite Blick in die Zukunft. Auch dass es sich bei den Ergebnissen des Expertenteams erstmals um so genannte Nettobeschäftigungswerte handelt, könnte die aktuelle Diskussion nachhaltig beeinflussen. Denn damit liegen jetzt Zahlen zu künftigen Energiewende-Effekten auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt vor.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Magazins <a target="_blank" href="http://www.neueenergie.net/wirtschaft/markt/bmwi-studie-endlich-veroeffentlicht">„neue energie“</a></p> <p>Link zur Studie: <a href="http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=707646.html" target="_blank">Beschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland:<br />Ausbau und Betrieb, heute und morgen</a></p> <p></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien Publikation Wirtschaft Fri, 12 Jun 2015 10:02:05 +0000 4529 at https://www.wind-energie.de TEVARO wird neues Mitglied beim Bundesverband WindEnergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/tevaro-wird-neues-mitglied-beim-bundesverband-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit Juni 2015 ist die TEVARO GmbH neues Mitglied im Bundesverband&nbsp; Windenergie (BWE). <br />„Durch die Mitwirkung im Branchenverband wollen wir uns langfristig für den Ausbau der Windenergie in Deutschland einsetzen“, unterstrich Wieland Zeller, Geschäftsführer der TEVARO GmbH.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>TEVARO ist ein Kooperationsunternehmen der GASAG Berliner Gaswerke AG, der GDF SUEZ Energie Deutschland AG und der Wuppertaler WSW Energie und Wasser AG. Die drei Unternehmen, die gemeinsam über die Erfahrung in der Entwicklung und dem Betrieb von 3.800 MW Windkraftleistung, davon rund 200 MW in Deutschland verfügen, arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen. Mit den Stärken und Kompetenzen ihrer Gesellschafter deckt TEVARO den gesamten Prozess, von der Flächenentwicklung über den Bau bis zum Betrieb und der Vermarktung von Windparks ab. Das Unternehmen steht Kommunen kontinuierlich und auf lange Sicht als Partner zur Seite.</p> <p>Der BWE - Bundesverband WindEnergie e.V. zählt mit über 20.000 Mitgliedern zu den weltweit größten Verbänden der Erneuerbaren Energien. Er bündelt das gesamte Know-how der landesweiten Onshore- und Offshore-Industrie entlang der Wertschöpfungskette und dient als Vernetzungs- und Informationsplattform der Windenergie. Der BWE stärkt die Wertschöpfung bei der Nutzung der Windenergie und ist das Netzwerk, das die vorhandenen Kompetenzen der Windenergiewirtschaft vereint, die Standortentwicklung im internationalen Wettbewerb vorantreibt und die Aktivitäten koordiniert.</p> </div> </div> </div> Unternehmen Verband Windenergie Wirtschaft Wed, 10 Jun 2015 14:50:39 +0000 4524 at https://www.wind-energie.de Dardesheim in Sachsen-Anhalt als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/dardesheim-sachsen-anhalt-als-energie-kommune-des-monats-ausgezeichnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Die Systemintegration <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ist nicht nur ein Thema für Forschungsinstitute, sondern sie erfordert auch die Erfahrung der Praktiker auf kommunale Ebene, welche die Energiewende vor Ort aktiv umsetzen“, so Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), die die Harzer Gemeinde als Energie-Kommune des Monats auszeichnet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Dardesheim&nbsp; ist seit langem aktiv, baut Wind- und Solarenergieanlagen auf und bringt diese in Forschungsprojekte zur Systemintegration, Verteilnetzsicherheit und <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> ein, um neue Erkenntnisse für die Umsetzung der Energiewende zu erarbeiten.“</p> <p>Für die rund 760 Einwohner der Gemeinde ist es die ‚Stadt der Erneuerbaren Energien‘ , denn die Gemeinde Dardesheim verfolgt gemeinsam mit Stadtrat und Landkreis seit mehr als zehn Jahren regenerative und innovative Energieprojekte. Es wird nicht nur Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt, sondern auch beispielhaft an Lösungen für das intelligente Energiemanagement gearbeitet. „Uns alle eint das Ziel, das Klima zu schützen und eine sichere und bezahlbare Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien zu etablieren“, so Ortsbürgermeister Ralf Voigt.&nbsp;</p> <p>Der Windpark Druiberg mit derzeit 32 Windenergieanlagen hat eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 68,9 Megawatt und produziert das 40-fache des gesamten jährlichen Stromverbrauchs von Dardesheim. Bis 2017 sollen sieben weitere Anlagen errichtet werden. Zeitgleich ist vorgesehen, zusammen mit der Universität Magdeburg und dem Fraunhofer IWES, ein Batteriespeichersystem zu erarbeiten um den erzeugten Windstrom bei Bedarf zwischen zu speichern.</p> <p>Zudem ist der Windpark Teil des Forschungsprojektes SECVER, das die Integration von Windstrom in Verteilnetzen untersucht. Unter der Koordination des Fraunhofer IFF sollen Lösungsansätze zur Netzstabilisierung bei steigender aber schwankender Einspeisung dezentraler Stromerzeuger gefunden werden. Bereits zuvor war der Windpark in das vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützte Forschungsprojekt „Regenerative Modellregion Harz (RegModHarz)“ integriert, in dem neue Technologien und Geschäftsmodelle für ein Internet der Energien entwickelt und im Landkreis Harz getestet wurden.</p> <p>In einem aktuellen Projekt geht es um die Modernisierung der Straßenbeleuchtungen mit einem LED-System. Alte Straßenlaternen/Leuchtmittel werden auf Laternen mit LED-Leuchten/Leuchtmittel umgestellt, die 80 Prozent weniger Energie verbrauchen. „Wir wollen unsere Gemeinde dadurch zur ‚Energieeffizienten Stadt der erneuerbaren Energie‘ entwickeln“, erklärt Bürgermeister Voigt. &nbsp;Aus diesem Projekt soll eine Empfehlung für andere Orte entstehen.</p> <p>Auch im Bereich Aufklärung über <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> engagiert sich die Gemeinde stark. So wird die ehemalige sowjetische Radarstation im Windpark zu einem „Informations- und Erlebnispark für Erneuerbare Energien“ umgebaut. Der Wind- und Informationspark soll zum Ausflugziel für &nbsp;interessierte Bürgerinnen und Bürger werden und über die Vorteile der Erneuerbaren Energien aufklären.</p> <p>Den ausführlichen Bericht über die Gemeinde Dardesheim als Energie-Kommune des Monats finden Sie auf dem AEE-Infoportal: <a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de">www.kommunal-erneuerbar.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Netzintegration Regionale Wertschöpfung Windenergie Tue, 09 Jun 2015 11:04:31 +0000 4521 at https://www.wind-energie.de BEE-Statement zu G7-Klimaschutzvereinbarungen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bee-statement-zu-g7-klimaschutzvereinbarungen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Enerig (BEE). Die Vereinbarungen der G7-Chefs zum Klimaschutz gehen in die richtige Richtung, doch sie müssen sich erst in der Realität beweisen“, sagt Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nun müsse auch die Bundeskanzlerin Farbe bekennen und klar sagen, wie Deutschland in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität Emissionen einsparen will. Noch immer schwelt die Debatte um den Klimabeitrag der fossilen Kraftwerke, sie wird nun zum Lackmustest für die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung.</p> <p>Eine saubere und nachhaltige Energieversorgung kann nur mit Erneuerbaren Energien gelingen. Dafür müsse die Kohle auch tatsächlich im Boden bleiben und ein geordneter Ausstieg aus der Kohle eingeleitet werden. „Die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft beginnt in jedem einzelnen Land.“ Das formulierte Ziel, bis 2050 40 bis 70 Prozent weniger Emissionen auszustoßen als 2010 – und sich dabei am oberen Ende zu bewegen – sei ohnehin eine Mindestanforderung, so Brickwedde. Die früheren Einsparziele, die sich auf den Ausstoß von 1990 bezogen hatten, waren eindeutig ambitionierter.</p> <p>Kontakt: Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Tue, 09 Jun 2015 13:47:00 +0000 4523 at https://www.wind-energie.de RV Lausitz-Spreewald sieht geplante Ausschreibungen für Wind an Land kritisch https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/rv-lausitz-spreewald-sieht-geplante-ausschreibungen-fuer-wind-land-kritisch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am vergangenen Donnerstag fand der zweite Windenergietag des BWE-Regionalverbandes Lausitz-Spreewald an der BTU Cottbus-Senftenberg statt. In acht Vorträgen referierten Vertreter aus Kommunen, Verbänden und der Branche über Strommarktdesign, <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> von Anlagen und dem aktuell wohl drängendsten Thema: der geplanten Ausschreibung für Windenergie an Land.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Podium auf dem Windenergietag an der BTU Cottbus-Senftenberg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/rv-lausitz-spreewald-sieht-geplante-ausschreibungen-fuer-wind-land-kritisch/internet-wet-2015-podium-2.jpg?1433754674" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der anschließenden Podiumsdiskussion wurde diese auf den Prüfstand gestellt. Klare Aussage der Veranstaltung: Die 2017 drohende Einführung von Auktionen für regenerative Energien gefährdet die bisherige Akteursvielfalt.</p> <p>„Und zwar zum Negativen“, wie Fabian Zuber, Geschäftsführer des Bündnis Bürgerenergie glaubt. „Ohne expliziten gesetzlichen Schutz für Bürgerenergieprojekte haben diese bei Preisangeboten keine Chance gegen große Konkurrenten.“ Eine ähnliche Meinung vertritt auch Tom Lange, Referent des BWE: „Die Entwicklung von Windparkprojekten war bisher durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt und damit bürgernah. Dies ginge mit der Einführung eines Ausschreibungssystem zu Gunsten der großen Unternehmen verloren.“ Ergänzt wurde diese Aussage durch Dr. Jan Thiele, Kanzlei Dombert: „Erfahrungsgemäß haben Großinvestoren weniger Bindung zur Bevölkerung. Das macht die Akzeptanz-Debatte bestimmt nicht leichter.“</p> <p>Aber auch gegenteilige Meinungen wurden zum Thema Ausschreibungen laut. Eberhard Holstein betonte, dass es marktwirtschaftliche Steinzeit sei, die Vergütung an Kilowattstunden zu orientieren. Über Ausschreibungen könne der Markt reguliert werden. Da gäbe es eben Verlierer und Gewinner.</p> <p>Alle acht Referenten, darunter Erik Blasius vom Lehrstuhl Energieverteilung, Jens Schober, Energieversorgung Cottbus und René Just, Fa. Energiequelle, sorgten mit ihren Vorträgen zu Strommarktdesign und Ausschreibung für Windenergie für eine hochkarätige Fachveranstaltung. Jörg Brodauf, UKA Cottbus und Lutz Klauber, Leiter der regionalen Planungsstelle Havelland-Fläming sorgten mit ihren Beiträgen zum <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> von Windkraftanlagen für Praxisnähe.</p> <p>Studenten der BTU nutzten die Möglichkeit mitzudiskutieren. An Firmenständen konnten sie sich zudem über die Mitgliederfirmen des Verbandes informieren und Bewerbungen abgeben. Einen Blick über den Tellerrand bot der Stand der Galerie Fango, ein subkultureller Verein aus Cottbus, der von den BWE-Mitgliedern unterstützt wird.</p> <p>Der Regionalverband Lausitz-Spreewald vertritt den Bundesverband Windenergie in der Region. Er versteht sich als Ansprechpartner für Politik, Behörden und alle interessierten Bürger.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Mon, 08 Jun 2015 14:25:50 +0000 4513 at https://www.wind-energie.de BWE veröffentlicht Report zur 15. Serviceumfrage https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-veroeffentlicht-report-zur-15-serviceumfrage-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die jährliche Umfrage des BWE „Umfrage zur Servicezufriedenheit von Windenergieanlagenbetreibern“ steht künftig als übersichtlicher Report zum Download zur Verfügung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der mittlerweile 15. Auflage hat der Verband damit ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal geschaffen: Aktuell gibt es – auch im Ausland – kein vergleichbares Servicebarometer. Angeschrieben werden jährlich knapp 2200 Betreiber/-gesellschaften, mit der Bitte, die Qualität der <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> ihres Serviceanbieters zu bewerten. Alle Betreiber, die beim BWE Anlagen gemeldet haben, können sich daran beteiligen.</p> <p>Ziel der Umfrage ist es, einen umfassenden Überblick über die Qualität des Service bei Windenergieanlagen zu geben. Darüber hinaus soll die Umfrage zu mehr Transparenz und Qualität auf dem Servicemarkt beitragen. Aber auch für die Serviceanbieter<br />und Hersteller selbst sind die Ergebnisse von großer Bedeutung, da sie so ein realistisches Abbild ihrer eigenen Servicequalität erhalten und Verbesserungen anstoßen können.</p> <p>Der von der Firma INWT Statistics erstellte Report zur 15. Serviceumfrage beschreibt die wesentlichen Ergebnisse der Auswertung. Darüber hinaus werden in dem Report Struktur und Ziel sowie der methodische Hintergrund der Umfrage beschrieben.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/15-bwe-umfrage-servicezufriedenheit/20150615_bwe_service-umfrage_2015.pdf">Report zur Serviceumfrage</a></strong></p> </div> </div> </div> Mon, 08 Jun 2015 14:58:03 +0000 4518 at https://www.wind-energie.de EU Kommission braucht zusätzliche Befugnisse zur Realisierung des europäischen Erneuerbaren-Ziels https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-kommission-braucht-zusaetzliche-befugnisse-zur-realisierung-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der European Wind Energy Association (EWEA). Die Europäische Kommission braucht zusätzliche Befugnisse um gewährleisten zu können, dass die Mitgliedstaaten das EU-weite Erneuerbaren-Ziel von mindestens 27 % bis 2030 erreichen werden, so heißt es in einem kürzlich vom Europäischen Windenergieverband (EWEA) veröffentlichten Papier.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bis Dezember 2015 solle die Kommission indikative&nbsp; Zielmarken für die individuellen Beiträge der Mitgliedstaaten präsentieren, die Orientierung für die Umsetzung des gesamteuropäischen Erneuerbaren- Ziels geben. Hierbei ist wichtig, dass es eine gerechte Verteilung der nationalen Beiträge gibt.</p> <p>Kristian Ruby, Chief Policy Officer bei EWEA, meint: “Angesichts fehlender national verbindlicher Verpflichtungen für 2030 ist es wichtig, dass die Kommission einschreitet falls die Mitgliedstaaten das Ziel von mindestens 27 Prozent nicht erreichen. Wir dürfen nicht in eine Situation geraten, in der sich einige Länder zurücklehnen in der Hoffnung, dass ambitioniertere Mitgliedstaaten mögliche Defizite ausgleichen werden.“ “Es ist essenziell“ so Ruby weiter “dass die Rolle der Kommission nach 2020 gestärkt wird, um das Vertrauen der Investoren und einen stabilen regulatorischen Rahmen zu erhalten. Beides ist für die weitere Entwicklung der Erneuerbaren in Europa dringend nötig.“</p> <p>Die Mitgliedstaaten sollten ihre individuellen Beiträge bis spätestens Dezember 2017 formuliert haben. Falls diese nicht zur Realisierung des gesamteuropäischen Ziels genügen, sollte die Kommission vermittelnd tätig werden, um die Kooperation zwischen benachbarten Staaten, insbesondere denjenigen, die hinter den indikativen Zielmarken der Kommission zurückbleiben, zu befördern.&nbsp; Sollten die Länder weiterhin die Differenz nicht ausgleichen können, müsste die EU- Exekutive bis Januar 2020 ein Programm auflegen und Länder mit zu niedrigen Beiträgen zur Einzahlung in einen Fond zur Entwicklung Erneuerbarer Energien verpflichten. </p> <p>Sicherstellen der Umsetzung auf nationaler Ebene:&nbsp; <br />Im Rahmen eines 2030 Governance-Systems, so EWEA, sollte die Kommission alle zwei Jahre offizielle politische Empfehlungen für die Nationalen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Aktionspläne aussprechen. Falls Mitgliedstaaten diese ignorieren, sollte eine Verwarnung seitens der Kommission erfolgen mit der Möglichkeit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. </p> <p>„Es ist unerlässlich, dass die Kommission handlungsfähig ist“, betont Ruby. Mitgliedstaaten müssten „in einem strikteren Governance-System die Kommission informieren, bevor sie Änderungen am regulatorischen Rahmen, die die Entwicklung der Erneuerbaren Energien betreffen, vornehmen.“</p> <p><strong>EWEA Positionspapier: <a target="_blank" href="http://www.ewea.org/fileadmin/files/library/publications/position-papers/EWEA-position-on-2030-governance.pdf">Meeting the 2030 renewable energy objective thanks to a robust governance system</a></strong></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Europa Internationales Windenergie Mon, 08 Jun 2015 10:36:18 +0000 4510 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare: Schlüssel für Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung weltweit https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/erneuerbare-schluessel-fuer-klimaschutz-und-wirtschaftliche-entwicklung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Klimaschutz ist der beste Weg für Wohlstand und eine dauerhaft lebenswerte Umwelt“, sagt Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE, anlässlich des G7-Gipfels an diesem Wochenende in Elmau. „Die Regierungen sind nun aufgefordert, sich auf gute Lösungen zu einigen, die auf dem Klimagipfel in Paris in Völkerrecht gegossen werden. Für Klimaschutz muss das Rad nicht neu erfunden, sondern endlich ins Laufen gebracht werden.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Verschiedene Studien haben in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, wie das funktionieren könnte. So geht zum Beispiel die IRENA in ihrem Szenario REmap 2030 von einer weltweiten Verdoppelung des Erneuerbare-Energien-Anteils bis 2030 aus. Das führt jährlich zu einer zusätzlichen Einsparung von fast neun Milliarden Tonnen CO2 und von bis zu 740 Milliarden US-Dollar.</p> <p>Im Ausbau der Erneuerbaren liegt der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft in einer sauberen Umwelt. <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden und stellen bei Investitionsentscheidungen jetzt schon häufig die kostengünstigste Variante dar. Der starke globale Ausbau der Erneuerbaren Energien führt zu weiteren Kostensenkungen. Weltweit gibt es bereits 7,7 Millionen Arbeitsplätze bei Erneuerbaren Energien. In wenigen Jahren dürften es 10 Millionen sein.</p> <p>Doch noch fließt seitens der Staaten das meiste Geld in Energieträger, die das Klima zerstören, wie jüngst der Internationale Währungsfonds (IWF) hervor gehoben hat. Allein in diesem Jahr werden laut IWF 5,3 Billionen US-Dollar an Subventionen für Kohle, Öl und Gas ausgegeben. Würden die Subventionen auslaufen, würden die Erneuerbaren Energien oft zu Selbstläufern werden. Zugleich könnten die eingesparten Subventionen ins Gesundheits- und Schulwesen investiert werden; die globalen Treibhausgasemissionen könnten um 17 Prozent sinken.</p> <p>Besonders die Entwicklungs- und Schwellenländer profitieren von einer verantwortlichen Politik, die sie vor den Folgen der Umwelt- und Gesundheitsschäden sowie der Klimaerwärmung schützt. „Die Gefährdung ist messbar, wir wissen um die Sterberaten z. B. in China als Folge der Luftverschmutzung ebenso wie von den Menschen, die durch die Klimaerhitzung ihre Lebensgrundlagen verlieren und aus ihrer Heimat flüchten“, so Brickwedde. „Die Regierungen sind aufgefordert, endlich den Weg zu ebnen für eine weitreichende Klimaschutzpolitik, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die ökonomischen und ökologischen Vorteile liegen längst auf der Hand.“</p> <p>Doch dabei gilt es, nicht nur auf Klimahilfen für die Entwicklungsländer zu setzen. „Die Hausaufgaben muss jeder auch vor der eigenen Türe machen,“ so Brickwedde. Die Industrienationen seien hier besonders in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen und ökonomisch tragfähige Konzepte zu entwickeln. Alte Braunkohlekraftwerke schaden sowohl dem Klimaschutz als auch der Glaubwürdigkeit Deutschlands bei den internationalen Klimaschutz-Verhandlungen. Die Energiewende muss auch im Mobilitäts- und im Wärmesektor voran getrieben werden. Auch hier ist Deutschland in der Pflicht, seine Hausaufgaben zu erledigen, damit die deutschen und europäischen Klimaziele erreicht werden können.</p> <p>Kontakt:<br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Internationales Windenergie Fri, 05 Jun 2015 10:20:14 +0000 4511 at https://www.wind-energie.de Der Ausbau der Windenergie muss auch nach der Veränderungssperre weitergehen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/der-ausbau-der-windenergie-muss-auch-nach-der-veraenderungssperre-weitergehen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am kommenden Freitag, den 5.06.2015, tritt im Bundesland Schleswig-Holstein landesweit eine Veränderungssperre in Kraft. Die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein ist immens. Betroffen davon ist die hier heimische Windenergie-Branche mit ihren rund 9.000 Arbeitsplätzen und Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro jährlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ohne Windenergie wird die Energiewende in Schleswig-Holstein nicht funktionieren und ohne Schleswig-Holstein schaffen wir den Atomausstieg und die Klimaziele in Deutschland nicht“, so BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen. „Onshore Wind ist volkswirtschaftlich die günstigste Form der Erneuerbaren Stromversorgung. Aus diesem Grund darf der Ausbau nicht stoppen. Selbst ein Stillstand von nur einigen Wochen bedeutet einen herben Rückschlag.“</p> <p>Nach Inkrafttreten des Windenergieplanungsfeststellungsgesetzes am kommenden Freitag gilt eine Veränderungssperre für ganz Schleswig-Holstein. Das hat es noch in keinem anderen Bundesland gegeben. Betroffen davon sind ebenfalls die kommunalen Planungen, denn mit der Aufhebung aller alten Regionalpläne sind auch die sogenannten F- und B-Pläne, die sich auf die alten Regionalpläne bezogen, unwirksam.</p> <p>Damit der Ausbau der Windenergie fortgesetzt werden kann, müssen die Investoren für jedes ihrer Projekte Einzelausnahmen beantragen. Um eine Ausnahme erhalten zu können, müssen zahlreiche Kriterien eingehalten werden. Nach dem Willen der Landesregierung sollen die Ausnahmekriterien den Investoren Rechtssicherheit geben und die Akzeptanz der Bevölkerung sichern. „Uns ist es besonders wichtig, dass diese Kriterien rechtssicher sind. Es wäre fatal, wenn diese gleich wieder vor den Richtern landen. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie uns einen barrierefreien Zugang zum Strommarkt ermöglicht. Dazu gehört auch, dass der Netzausbau weiter dem Ausbau der Windenergie folgt und nicht umgekehrt“, so Christiansen weiter.</p> <p>Ziel der Landesregierung ist eine rechnerische 300 Prozentige Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2025. Dieser Anteil entspricht der Menge, die die drei&nbsp; Kernkraftwerke Schleswig-Holsteins vor der Energiewende erzeugten. Sollen auch Industriestandorte im Süden mit sauberem Strom versorgt werden und die Wärmeversorgung und die e-Mobilität ebenfalls aus erneuerbaren Energiequellen stammen, dann muss dieser Prozentanteil noch nach oben korrigiert werden.</p> <p>Kontakt:<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Telefon: 0152 33 73 96 18<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 04 Jun 2015 12:42:18 +0000 4488 at https://www.wind-energie.de Brandenburger Bürgerwindparkbetreiber laden zur Debatte über neues Ausschreibungsverfahren ein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/brandenburger-buergerwindparkbetreiber-laden-zur-debatte-ueber-neues <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf Initiative des Bundesverbandes WindEnergie besucht Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, am 2. Juni 2015 ab 15.00 Uhr die Energiegenossenschaft Rehfelde EigenEnergie e.G. im Landkreis Märkisch-Oderland und besichtigt den zugehörigen Windpark.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bei Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Helmut Grützbach und Dietrich von Tengg-Kobligk, Vorstandsmitglieder der Energiegenossenschaft Rehfelde sowie Reiner Donath, Bürgermeister Rehfelde und Mitinitiator der Energiegenossenschaft, informiert sich Simone Peter über den Windpark der Energiegenossenschaft Rehfelde und diskutiert über die veränderten energiepolitischen Ausschreibungsbedingungen für Bürgerenergiegenossenschaften sowie die Sichtweise von Projektierern und institutionellen Investoren.</p> <p>Die Energiegenossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG&nbsp; hat das Ziel eine stabile Versorgung der Rehfelder mit Energie und Wärme zu sichern. Dabei will man eine sozialverträgliche, preisgünstige und unabhängige Alternative anbieten und Strom und Wärme im Energiemix aus nachhaltigen und umweltverträglichen Rohstoffe bereitstellen. Die Genossenschaft betreibt bereits eine Solaranlage auf dem Dach der örtlichen Schule. Zwei Windkraftanlagen befinden sich im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr>. Mit diesen wird ein in der Gemeinde bereits bestehender Windpark erweitert. Dieser Windpark wird von der Allianz Capital Partners GmbH gehalten.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Windenergie Fri, 29 May 2015 12:06:59 +0000 4477 at https://www.wind-energie.de BWE Regionalverband Südhessen veranstaltete 11. Windstammtisch https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-regionalverband-suedhessen-veranstaltete-11-windstammtisch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gastgeber für den 11. Windstammtisch am 21. April war das Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt. Hauptthema war das sogenannte 3D-Vis Modell eine hauseigene Entwicklung, welche maßgeblich vom Hessischen Wirtschaftsministerium finanziert wurde. Das Institut stellte den rund 30 Gästen die interaktive Visualisierung eines geplanten Windenergievorhabens im Rheingau, respektive der Stadt Eltville, vor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3264" height="2448" title="Teilnehmer des Windstammtisches in Südhessen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/bwe-regionalverband-suedhessen-veranstaltete-11-windstammtisch/150421-11windstammtisch-darmstadt-6-1.jpg?1432803507" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wirklichkeitsgetreu und mit höchstmöglicher Datengenauigkeit konnte man sich mithilfe der neuen Software und eines eigens dafür konstruierten Multitouchtabels, aus allen erdenklichen Blickwinkeln den geplanten Windpark darstellen lassen. Hinterlegt waren neben Schall- und Schattensimulationen auch Visualisierungen anhand von Photographien. Bewegen konnte man sich in den Planungen anhand des Touchscreens.</p> <p>Bereits der jetzige Bearbeitungsstand eröffnet mannigfaltige Möglichkeiten der realitätsgetreuen Darstellung von Windenergievorhaben und könnte für die Regionalplanung in Hessen von großem Nutzen sein. Gerade in der durch emotionale Bürgerproteste gebeutelten Region Rheingau, kam der Multitouchtable bereits mehrfach bei Bürgerinformationsveranstaltungen erfolgreich zum Einsatz.</p> <p>„Wir müssen uns nicht einbilden, wir könnten jeden Einzelnen vor Ort von der Windkraft überzeugen. Aber eine so plastische und realitätsnahe Abbildung der Planungen könnte uns zumindest dabei helfen, es weiterhin zu versuchen“, kommentierte Michael Häußer, Vorsitzender des Regionalverbandes Südhessen die Demonstration der Fraunhofer Forscher unter der Leitung von Herrn Dr. Rix.</p> <p>Eines der wesentlichen Probleme bei der Anwendung auf ganz Hessen ist die Verfügbarkeit an hochauflösenden Daten der Landesämter. Diese haben zwar für das Forschungsvorhaben 3D-Vis ihre Daten unentgeltlich zur Verfügung gestellt, würden dies für eine flächendeckende, kommerzielle Anwendung jedoch nicht tun. Bedenken wurden von Seiten der Projektentwickler geäußert, die sich um eine weitere finanzielle Bürde im Genehmigungsprozess sorgen. Durch diese interaktive Darstellungsmöglichkeit würden auf Genehmigungsseite Begehrlichkeiten geweckt.</p> <p>In einem waren sich die Teilnehmer aus Planung, Politik und Genehmigungsbehörden einig: 3D-Vis bietet bisher ungeahnte Darstellungsmöglichkeiten, die schwerwiegende Akzeptanzprobleme vor Ort potenziell entschärfen könnten. Gerade auch zu Beginn des Planungsprozesses, bereits auf Ebene der Regionalplanung und bei der Kommunikation der Flächenpotenziale, bieten sich durch den Einsatz dieser Software neue Chancen. Eine weitere Landesinitiative wäre demnach wünschenswert, um die Rheingau- Arbeitsversion in 3D-Vis weiterzuentwickeln und auf Gesamthessen zu übertragen.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Planung Windenergie Thu, 28 May 2015 09:01:22 +0000 4474 at https://www.wind-energie.de 2. Windenergietag des BWE-Regionalverbandes Lausitz-Spreewald https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/2-windenergietag-des-bwe-regionalverbandes-lausitz-spreewald <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergie ist ein wichtiger Teil bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Auf Bundesebene werden Entscheidungen für den Strommarkt und Ausschreibungsmodelle für Windenergieanlagen mit weitreichenden Konsequenzen für Kommunen, kommunale Unternehmen und damit auch für den Bürger getroffen. Zu diesem Thema findet der zweite Windenergietag des BWE Regionalverbandes Lausitz-Spreewald&nbsp; an der BTU Cottbus-Senftenberg statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter anderem werden Tom Lange, BWE und Vertreter der Kanzlei Dombert Rechtsanwälte Vorträge halten. Professor Schwarz von der BTU referiert über die Netzintegration Erneuerbarer Energien. Außerdem sind das Bündnis Bürgerenergie, die Firmen Energiequelle und UKA Cottbus sowie ein Vertreter der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming mit einem Vortrag dabei.</p> <p>Anschließend werden kommunale Unternehmen aus Cottbus und Umgebung, unter anderem die Stadtwerke Cottbus und die Firma Grundgrün, die noch ungeklärten Auswirkungen auf die Grünstromvermarktung und den Netzausbau diskutieren. In einer abschließenden Podiumsdiskussion geht es um Auswirkungen, Vor- und Nachteile von Ausschreibungen. Im &nbsp;Foyer präsentieren sich Firmen der Windbranche. Studenten, Schüler und Fachkräfte können sich direkt informieren und gern Bewerbungen für Beruf und Praktika abgeben. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen teilzunehmen und mitzudiskutieren.</p> <p><strong>Der 2.&nbsp; Windenergietag des BWE-Regionalverbandes Lausitz-Spreewald findet am 04.06.2015 ab 09.00 Uhr an der BTU Cottbus-Senftenberg im Hörsaal A statt.</strong></p> <p><strong><a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/events/2-windenergietag-des-bwe-regionalverbandes-lausitz-spreewald/20150604-wet-cottbus-programm.pdf">&gt;&gt;Zum Programm</a><br /></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Veranstaltung Windenergie Tue, 26 May 2015 06:57:11 +0000 4470 at https://www.wind-energie.de Klimaschutz mit Energiewende verbinden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/klimaschutz-mit-energiewende-verbinden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Jedes einzelne Land muss kohlenstofffrei werden. Deutschland muss mit der Dekarbonisierung beginnen und darf diese nicht auf die lange Bank schieben“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Jede Tonne CO2, die wir in Deutschland mit dem Klimabeitrag der Bundesregierung einsparen, hilft dem Klimaschutz weltweit. Jede zusätzliche Verzögerung beim Klimaschutz bremst die Energiewende und umgekehrt.“ Ein richtiger Klimabeitrag, der Braunkohlestro verdrängt und <abbr title="Zertifikate, die die Betreiber fossiler Kraftwerke/Industrieanlagen benötigen, um eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen zu dürfen. Es gibt mehrere nationale und internationale Handelssysteme. Im Rahmen des EU-Emissionshandels werden Zertifikate zentral durch die EU-Kommission (Kommissar für Klimaschutz) vergeben."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term210" title="Zertifikate, die die Betreiber fossiler Kraftwerke/Industrieanlagen benötigen, um eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen zu dürfen. Es gibt mehrere nationale und internationale Handelssysteme. Im Rahmen des EU-Emissionshandels werden Zertifikate zentral durch die EU-Kommission (Kommissar für Klimaschutz) vergeben.">CO2-Zertifikate</a></abbr> aus dem Markt nimmt, ist ein wichtiger Ansatz. Er würde zugleich Wettbewerbsverzerrungen zu Gunsten der Kohlewirtschaft reduzieren, die die Energiewende hemmen.</p> <p>Diese Markt- und Wettbewerbsverzerrungen fußen auf einer Kombination aus Markt- und Staatsversagen. Von den 80 Euro je Tonne CO2, die der IPCC als Umweltkosten angibt, werden über den <abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> weniger als 10 Prozent eingepreist. Daran wird dessen Reform nur wenig ändern. Nun&nbsp; wird voraussichtlich die Klimaabgabe, die die fortwährende Marktverzerrung teilweise korrigieren sollte, ebenfalls verwässert. Als Folge bleiben alte Braunkohlekraftwerke am Netz und moderne Gaskraftwerke werden abgeschaltet. Dies wiederum erhöht den Finanzierungsbedarf für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und <abbr title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term221" title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. ">Kraft-Wärme-Kopplung</a></abbr>, so die Erfahrung der vergangenen Jahre. „Jetzt sollen die Mittel für Kraft-Wärme-Kopplung von 750 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro verdoppelt werden, weil wieder der politische Mut fehlt, die Kosten der Energieversorgung verursachungsgerecht zuzuordnen“, so Falk.</p> <p>Wichtig ist jetzt, das Design des Strommarktes an die Anforderungen einer sauberen, dezentralen Energieversorgung anzupassen. Alte Braunkohlekraftwerke sind nicht nur Klimasünder, sondern stellen auch ein strukturelles Hemmnis dar. Sie reagieren aus ökonomischen und technischen Gründen deutlich langsamer als flexible Kraftwerke auf die Schwankungen bei der Stromerzeugung und Nachfrage. Falk: „Energiewende und ein Heimatmuseum für Kohlekraftwerke passen nicht zusammen. Wer Energiewende sagt, muss auch Ja sagen zu Strukturveränderungen; sonst entstehen unnötige Kosten.“</p> <div id="fliesstext2"> <p>Kontakt:<br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)<br />Irene Beringer, Pressesprecherin<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16, Fax: 030 / 275 81 70-20<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de" title="Opens window for sending email" class="mail">presse(at)bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Klimaschutz Strommarktdesign Versorgungssicherheit Wed, 20 May 2015 09:01:21 +0000 4467 at https://www.wind-energie.de 7. Windbranchentag Baden-Württemberg – Ausbau im Südwesten zieht an. https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/7-windbranchentag-baden-wuerttemberg-ausbau-im-suedwesten-zieht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beim 7. Windbranchentag Baden-Württemberg am 13. Mai in Stuttgart zogen Umweltminister Untersteller und BWE-Landesvorsitzender Walter Witzel die Neuigkeit fast zeitgleich aus dem Hut: die Zahl der Baugenehmigungen für Windkraftanlagen ist 2014 um das Neunfache auf 94 angestiegen!</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das war dann doch eine kleine Sensation, die so Witzel, ein Ergebnis der geduldigen Grundlagenarbeit der grün-roten Landesregierung ist. Zum siebten Mal hat der BWE-Landesverband Baden-Württemberg das Treffen zwischen Vertretern der Windbranche, der Kommunen, der Verbände und der Politik ausgerichtet und wieder einen interessanten Themenmix angeboten.</p> <p>Im Fokus standen zunächst die Gründe, warum es in Baden-Württemberg trotz grünem Ministerpräsidenten mit dem Ausbau so langsam vorangeht. Ein anderes umstrittenes Thema waren die geplanten Ausschreibungen für Windkraftanlagen, die von Vertretern der Parteien unterschiedlich bewertet wurden. So äußerte beispielsweise Umweltminister Untersteller, dass ihm aus den aktuellen PV-Freiflächen-Ausschreibungen Fälle bekannt seien, bei denen der Ertrag via Ausschreibung über denen des EEG liegen würde. <br />Großen Raum nahm zudem das Thema Akzeptanz und Kommunikation ein. Hier wurde festgestellt, dass nur ein kleiner, jedoch harter Kern gegen die Windenergie sei, während oft die deutliche Mehrheit der Bevölkerung die Windkraft befürworte.</p> <p>Eines wurde anhand des diesjährigen Branchentages deutlich: Es gibt in Baden-Württemberg eine Fülle politisch, administrativ und methodisch unterstützender Maßnahmen, die eine erfolgreiche Umsetzung von Windenergieprojekten in einer „rauen“ Umgebung unterstützen. Die emotionale Auseinandersetzung zwischen Bürgermeistern, Projektierern, Bürgern und Windkraftgegnern ersetzt das nicht.</p> <p>Eine ausführliche Berichterstattung zum Windbranchentag finden Sie in der nächsten Ausgabe von <strong>BWEintern</strong>.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Windenergie Tue, 19 May 2015 12:05:51 +0000 4464 at https://www.wind-energie.de BWE-Positionspapier "Vergütung von Blindarbeit" veröffentlicht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-positionspapier-verguetung-von-blindarbeit-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE hat sein aktuelles Positionspapier zur Vergütung von Blindarbeit verabschiedet. Ziel ist es, Netzbetreibern die Möglichkeit zu geben, Anlagenbetreibern die von ihnen bereitgestellte Blindarbeit aus Windenergieanlagen zu vergüten. Je nach den technischen Bedürfnissen am Netzanschlusspunkt kann der Netzbetreiber demnach entscheiden, welche Blindleistungsquelle die technisch und wirtschaftlich günstigste ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur ordnungsgemäßen Versorgung von Verbrauchern wie auch zur Übertragung von elektrischer Energie muss die Spannung im Netz stabil gehalten werden. Die Spannungshaltung ist deshalb eine elementare Aufgabe des Netzbetriebs und hängt unter anderem von verfügbaren Blindleistungsquellen im Netz ab. Im Zuge der Energiewende werden diese Blindleistungsquellen vermehrt durch Erneuerbare-Energien-Anlagen bereitgestellt. Die technischen Grundlagen haben die Anlagenbetreiber auf Basis der „Verordnung zu Systemdienstleistungen durch Windenergieanlagen“ (SDL WindV) umgesetzt. Dies wurde durch den SDL Bonus, der die Investitionskosten abdeckt, ermöglicht.</p> <p>Laut der gültigen Anschlussbedingungen in Deutschland müssen erneuerbare Energieerzeuger einen bestimmten Blindleistungsstellbereich (gemäß der aktuell gültigen Netzanschlussbedingungen wie z. B. SDL WindV und Mittelspannungsrichtlinie) vorweisen können, um an ein öffentliches Netz angeschlossen zu werden. Inwiefern diese Kapazität aber tatsächlich von dem Netzbetreiber genutzt wird und wieviel „Blindarbeit“ (= tatsächlich abgerufene Blindleistung in kVarh oder MVarh) dem Netz zur Verfügung gestellt wird, ist sehr unterschiedlich und hängt von den Notwendigkeiten des Netzverknüpfungspunktes, vom Vorhandensein anderer Blindleistungsquellen, vom Status des Netzausbaus wie auch von der Regelphilosophie des jeweiligen Netzbetreibers ab.</p> <p>Aus Sicht des BWE sollte die Lieferung von Blindarbeit auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit für den Anlagenbetreiber basieren. Dafür muss der gesetzliche Rahmen angepasst werden (z. B. EnWG, Stromnetzentgeltverordnung, Anreizregulierungsverordnung).</p> <p>Das BWE-Positionspapier "Vergütung von Blindarbeit" finden Sie online unter: <a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-positionspapier-verguetung-von-blindarbeit/bwe_positionspapier_verguetung_blindarbeit.pdf">https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-positionspapier-verguetung-von-blindarbeit/bwe_positionspapier_verguetung_blindarbeit.pdf </a></p> </div> </div> </div> Netzausbau Netze Netzintegration Stromnetz Vergütung Mon, 18 May 2015 16:36:32 +0000 4460 at https://www.wind-energie.de Gemeinsamer Appell von IG Metall Küste und Bundesverband WindEnergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/gemeinsamer-appell-von-ig-metall-kueste-und-bundesverband-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Stärkeres Engagement für Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern gefordert&nbsp; </strong><br />Schwerin.&nbsp; Der Bundesverband WindEnergie und die IG Metall Küste haben vor einem zögerlichen Ausbau der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern gewarnt. Vor der Landespressekonferenz in Schwerin forderten der Interessenverband und die Gewerkschaft, stärker die Chancen herauszustellen, die die Energiewende für die Wirtschaft und Arbeitsplätze im Land bedeuten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ohne die Windenergie an Land und auf See wird die Energiewende nicht gelingen“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Es sei deshalb falsch von der Landesregierung, die Pläne für Windparks auf See drastisch einzuschränken. „Die Regierung darf sich nicht von den Interessen einzelner Gruppen wie den Hotelbesitzern leiten lassen, sondern muss deutlich stärker für die Akzeptanz der Energiewende werben“, so der Gewerkschafter. „In der Diskussion wird häufig vergessen, dass die Windkraftindustrie für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Arbeitsplätze sorgt. Dadurch wird die industrielle Basis im Land gesichert.“</p> <p>Andreas Jesse, Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern des Bundesverbandes WindEnergie, sieht als Voraussetzungen für eine weiter positive Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Land, dass veraltete fossile Kraftwerke aus dem Markt genommen werden und Flächen für die Errichtung von Anlagen bereitgestellt werden. Nötig sei außerdem ein Strommarktdesign, welches der Energiewende Rechnung trägt. Er forderte von der Landesregierung ein „deutlich stärker akzentuiertes gemeinsames Auftreten“ für die Energiewende: „Der Energieminister darf in der Debatte nicht allein gelassen werden. Die Energiewende ist nicht das Projekt einer Person, sondern ein Gemeinschaftswerk. Wir fordern daher die Landesregierung auf, mutiger zu sein und gemeinsam die Chancen der Energiewende zu ergreifen“, so Jesse.</p> <p><strong>Download:&nbsp; </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2015/gemeinsamer-appell-von-ig-metall-kueste-und-bundesverband-windenergie/20150512-factsheet-mv-und-offshore.pdf" class="file-link" title="Factsheet zur Landespressekonferenz - Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern">Factsheet zur Landespressekonferenz - Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern</a></p> <p><strong>Ansprechpartner für die Medien:</strong></p> <p>Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Küste, <br />Tel. 040-280090-43, Mobil 0160 5331180, <a href="mailto:Heiko.Messerschmidt@igmetall.de">Heiko.Messerschmidt@igmetall.de</a>, <a href="http://www.igmetall-kueste.de" title="www.igmetall-kueste.de">www.igmetall-kueste.de</a></p> <p>Wolfram Axthelm, Pressesprecher Bundesverband WindEnergie e.V., <br />Tel. 030-212341-251, Mobil 0172 3991304, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/gemeinsamer-appell-von-ig-metall-kueste-und-bundesverband-windenergie/20150512-factsheet-mv-und-offshore.pdf" type="application/pdf; length=1415525" title="20150512-factsheet-mv-und-offshore.pdf">Factsheet zur Landespressekonferenz - Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Energiepolitik Energiewende Regionale Wertschöpfung Tue, 12 May 2015 15:37:59 +0000 4448 at https://www.wind-energie.de 25 Jahre den Aufbau der heimischen Windenergie begleitet – Das Jahrbuch Windenergie feiert Jubiläum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/25-jahre-den-aufbau-der-heimischen-windenergie-begleitet-das-jahrbuch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine umfassende Markt- und Technologieübersicht der deutschen Windindustrie bietet das neue Jahrbuch des Bundesverbandes WindEnergie. Die Publikation feiert in diesem Jahr bereits ihr 25-jähriges Jubiläum. „Mit dem Jahrbuch haben wir den Aufbau der heimischen Windenergie seit der ersten Ausgabe im Jahr 1989 nachdrücklich begleitet“, erklärt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. „Das Jahrbuch ist mittlerweile eine feste Institution für die gesamte Branche&nbsp; und hat sich als Standardwerk etabliert.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die <b>Jubiläumsausgabe</b>&nbsp; wirft&nbsp; zunächst einen Blick zurück und beleuchtet die <b>Windgeschichte der Pioniere</b> von damals. Aber die Reise geht weiter, und die Erneuerbaren sind auf dem Weg, wichtigster Pfeiler der deutschen Stromversorgung zu werden. Was bringen also die nächsten 25 Jahre an Innovationen? Dieser Frage ist das Redaktionsteam der Publikation nachgegangen und hat die führenden Hersteller nach den Zukunftsaussichten der Windenergie befragt.</p> <h4>Zahlen und Fakten zur Windkraftanlagentechnik</h4> <p>Im Bereich <b>Technik </b>finden sich neben den Datenblättern der Hersteller auch viele wissenswerte Zahlen und Fakten zur Anlagentechnik. Doch nicht nur der technische Fortschritt treibt die Branche um, auch der <b>Weiterbetrieb </b>über die geplante zwanzigjährige Nutzungsdauer hinaus wird wirtschaftlich zunehmend interessanter. Voraussetzung hierfür: die Standsicherheit. Wie sie geprüft und nachgewiesen werden kann, verrät ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Buches.</p> <p>Natürlich verzichtet auch die Jubiläumsausgabe nicht auf die bewährten Inhalte: Ein Auszug aus der <b>Betreiberdatenbasis </b>mit mehr als <b>2.000 Betriebsergebnissen von Windkraftanlagen</b> in ganz Deutschland hilft, den eigenen Standort zu vergleichen und zu bewerten.</p> <p>Die Ergebnisse der <b>BWE Serviceumfrage,</b> eine umfangreiche <b>Tabelle zum Servicemarkt</b> in Deutschland und alle Fakten zum Windjahr 2014 sind im Jahrbuch gleichfalls verständlich aufbereitet und mit vielen Grafiken und Tabellen illustriert. Das Jahrbuch Windenergie ist somit das Standardwerk, um sich jährlich auf dem aktuellen Stand der Windenergie-Entwicklung zu halten.</p> <h4>Direktvermarktung: 16 Anbieter im Vergleich</h4> <p>Einen harten Kampf um Marktanteile gibt es im Bereich <b>Direktvermarktung</b>. Die Betreiber haben hier keine andere Wahl: Seit dem EEG 2014 müssen sie den Strom an die Börse bringen. Doch der Markt ist unübersichtlich. Das Team des Jahrbuchs hat 16 führende Direktvermarkter&nbsp; zu ihrem Leistungskatalog befragt. Die Ergebnisse werden tabellarisch aufgearbeitet und helfen so, den passenden Partner zu finden.</p> <p>Alles in allem ist das „Jahrbuch Windenergie“ ein perfekter Begleiter für all diejenigen, die sich beruflich mit der Windenergie beschäftigen oder das für die Zukunft planen.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/shop-jahrbuch-windenergie-2015?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Jahrbuch&amp;utm_campaign=MÜ-JB-15">Jahrbuch Windenergie 2015</a><strong></strong></p> <p><strong>ISBN 978-3-942579308</strong></p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/shop-jahrbuch-windenergie-2015?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Jahrbuch&amp;utm_campaign=MÜ-JB-15">&gt;&gt; zum BWE Shop.</a></p> </div> </div> </div> Thu, 07 May 2015 13:49:53 +0000 4436 at https://www.wind-energie.de Tag der erneuerbaren Energien war voller Erfolg und wird 2016 wiederholt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/tag-der-erneuerbaren-energien-war-voller-erfolg-und-wird-2016-wiederholt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern.&nbsp; „Die Windbranche in Mecklenburg-Vorpommern ist hoch zufrieden mit dem erstmals konzeptionell durchdacht und flächendeckend im Land organisierten Tag der erneuerbaren Energien. Wir hatten in 21 Unternehmen aus dem Verband kleine und größere Aktionen die auf eine gute Resonanz trafen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mehrere tausend Menschen informierten sich in Zuliefererunternehmen, bei Herstellern von Windkraftanlagen, Servicedienstleistern und an den Anlagen vor Ort über die Technik, die Einbindung von Windkraftanlagen in die Netze, Fragen der Versorgungssicherheit und der Speicherung erneuerbaren Stroms. Wo es die Möglichkeit gab, Anlagen zu besteigen oder sich mit Rundflügen einen Eindruck zu verschaffen gab es lange Schlangen.&nbsp; Viele Menschen erfuhren dabei, wie gut sich moderne Windkraftanlagen in den Mix von Strukturen und Elementen, die unsere sich dynamisch entwickelnde Kulturlandschaft prägen, einfügen“, so Andreas Jesse.</p> <p>Insgesamt hatten über 70 Unternehmen, Vereine und Institutionen an diesem Tag ihre Tore geöffnet, um im Energieland Mecklenburg-Vorpommern über die Erneuerbare Energiewelt zu informieren.<br />„Wir haben sehr deutlich erfahren, dass sich die Menschen in unserem Bundesland für die Windenergie interessieren und positiv zu dieser preiswerten und sauberen Energieerzeugung stehen. Nach dem Erfolg in diesem Jahr sagen wir schon heute zu: Wir werden dieses Event 2016 wiederholen“, kündigte Andreas Jesse, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) an.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Erneuerbare Energien Unternehmen Windenergie Thu, 30 Apr 2015 09:04:37 +0000 4427 at https://www.wind-energie.de Starker Schulterschluss für Energiewende erforderlich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/starker-schulterschluss-fuer-energiewende-erforderlich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Landesregierung heute mit den Verbänden über einen Lösungsweg für die Fortsetzung der Energiewende diskutiert hat und der Ministerpräsident diese offensiv zur Chefsache macht. Die Landesregierung strebt nach dem Urteil des OVG Schleswig eine übergeordnete Steuerung an und öffnet so nahtlos einen neuen Verfahrensweg. Damit entsteht zumindest keine Rechtslücke.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir können diesen Weg nachvollziehen und begrüßen, dass damit auch angestrebt wird, die große Akzeptanz vor&nbsp; Ort zu sichern“, so Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) in Schleswig-Holstein im Anschluss an ein Treffen im Gästehaus der Landesregierung.</p> <p>„Für uns als Verband ist es von großer Priorität, dass alle Projekte die sich auf Windeignungsflächen beziehen und deren BImSchG-Anträge noch vor Rechtswirksamkeit des OVG-Urteils vorlagen, zielorientiert abgearbeitet werden. In den betroffenen 400 Projekten wurde - oft durch Bürgergesellschaften - sehr viel Geld investiert. Es gilt, Rechtssicherheit für diese Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von ca. 1,8 Milliarden Euro zu erreichen. Der von der Landesregierung vorgetragene Lösungsweg ist schwierig. Wir müssen aufpassen, dass die bislang positive Entwicklung nicht in voller Fahrt ausgebremst wird. Deshalb brauchen wir eine zeitliche Perspektive. Dazu gehört, dass neue raumordnerische Ziele schnell formuliert werden und eine transparente Liste mit Kriterien für Ausnahmeregelungen zügig vorliegt. Drittens brauchen wir einen verbindlichen Zeitplan, um Planungssicherheit zu schaffen. Daran wollen wir als Branche aktiv mitwirken“, machte Reinhard Christiansen deutlich.</p> <p>Der BWE forderte, dass der Bürgerwille vor Ort und die Form des Betriebs als <abbr title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term209" title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei.">Bürgerwindpark</a></abbr> künftig zum harten Belang der Landesplanung wird. Auch gelte es, unrealistische Kompensationsabgaben auf den Prüfstand zu stellen. Anlagen, die den Klimaschutz dienen, dürften nicht durch unverhältnismäßige Abgaben behindert werden.</p> <p>„Wir haben verstanden, dass es Verschiebungen geben wird. Wir dürfen aber keinen Abbruch des Zubaus hinnehmen. Der Ministerpräsident hat deutlich unterstrichen, dass er die Windenergie weiter als starken Motor der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes sieht. Diese Worte nehmen wir ernst und bieten ihm als Branche den Schulterschluss an“, unterstrich Reinhard Christiansen.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Mon, 27 Apr 2015 15:31:53 +0000 4417 at https://www.wind-energie.de BWE Sachsen zum Tag der Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-sachsen-zum-tag-der-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dem guten Willen des Wirtschaftsministers müssen Taten der Regierung folgen. <br />Das Klima für die Erneuerbaren Energien in Sachsen hat sich deutlich verbessert. Die neue Landesregierung und das SPD-geführte Wirtschaftsministerium fahren einen merklich freundlicheren Kurs gegenüber dem Ausbau der Wind- und Solarenergie sowie der Biogas- und Wasserkraftnutzung als noch die schwarz-gelbe Vorgängerregierung. Im Koalitionsvertrag bekennt sich Schwarz-Rot ausdrücklich zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und zum Ausbau der Erneuerbaren in Sachsen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beim 20. Tag der Erneuerbaren Energien am 25. April kann man diesen Kurswechsel besichtigen. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wird bei der Zentralveranstaltung in Oederan erwartet und sicher erneut aufmunternde Worte zu den Erneuerbaren finden. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Windenergie e.V. Landesverband Sachsen, Prof. Dr. Martin Maslaton, dazu: „Gerade am Tag der Erneuerbaren Energien wird mehr als deutlich: Es gibt noch viel zu tun im Freistaat. Gerade einmal 24,8 Prozent Erneuerbare beim <abbr title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term280" title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung.">Nettostromverbrauch</a></abbr> in Sachsen sind noch zu wenig: Das Innenressort ist aufgerufen, die nötigen Änderungen des Landesentwicklungsplans, an den die Regionalen Planungsverbände gebunden sind, rasch auf den Weg zu bringen. Die Planungsverbände müssen endlich mehr Flächen für die Windenergie ausweisen, die unselige Wasserentnahmeabgabe bei Wasserkraftwerken muss endgültig beerdigt und die weitere Ausweisung von Braunkohletagebauen gestoppt werden. Schlussendlich sollten die Sachsen die Energiewende auch einmal selbst in die Hand nehmen.“</p> <p>Mit gutem Beispiel gehen hierbei die immer zahlreicheren Projekte voran. Prominentes Beispiel ist die Neue Energien Ostsachsen eG (egNEOS), die in Kürze eine eigene 3-MW-Windenergieanlage im Windpark Wülknitz-Streumen nördlich Riesa in Betrieb nehmen wird. „Durch eine direkte Geldeinlage, einen Genossenschaftsanteil, können sich Bürger dort aktiv an der Energiewende beteiligen und werden so mittelbar Miteigentümer der Anlagen. Dies auch zu günstigen Konditionen, denn in der Regel bewegen sich die Beteiligungen um die 500 Euro“, erläutert der BWE-Landesvorsitzende und Verwaltungsrechtler, der an der TU Chemnitz das Recht der Erneuerbaren Energien lehrt.</p> <p>„Durch die direkte Beteiligung der Bürger gibt es auch weit weniger Probleme bei der Akzeptanz von Erneuerbare-Energien-Projekten. Das sollte die Landesregierung unterstützen!“Letztendlich geht es um die Bekämpfung des Klimawandels. „Längere Trockenperioden im Sommer und die Zunahme von extremen Wettereignissen haben wir schon jetzt im Freistaat“, so Prof. Maslaton. „Gerade am Tag der Erneuerbaren Energien sollten die Landespolitiker daher nicht nur die Bürger zum Stromsparen aufrufen, sondern endlich auch einen Ausstiegsfahrplan aus der Braunkohleverstromung verkünden. Lippendorf und Boxberg sind schließlich die größten CO2-Emittenden im Energiebereich. Die Landschaftszerstörung im Namen des Stroms muss ein Ende haben.“</p> <p>Dass den Erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, ist unbestritten. „Beim Tag der Erneuerbaren Energien ist es immer leicht, den innovativen Wirtschaftszweig zu loben und Energieanlagen zu besichtigen. Mit Worten allein lassen sich die deutschen Klimaschutzziele aber nicht erreichen, und mit der Braunkohle schon gar nicht“, so der BWE-Landesvorsitzende abschließend.</p> <p><b>Rückfragen: <br /></b>Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a> Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Potenziale Windenergie Wed, 22 Apr 2015 12:18:36 +0000 4409 at https://www.wind-energie.de Unterstützen Sie die Anti-Kohle-Kette am 25. April 2015 in Garzweiler https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/unterstuetzen-sie-die-anti-kohle-kette-am-25-april-2015-garzweiler <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Landesverbands <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW e.V. (LEE) <br />Mitte März 2015 hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ein Eckpunkte-Papier vorgelegt, in dem er eine Klima-Abgabe für die ältesten und klimaschädlichsten Kraftwerke in Deutschland vorsieht. Diesen Vorstoß unterstützt der Landesverband Erneuerbare Energien ausdrücklich, denn Energiewende heißt nicht nur, Erneuerbare Energien hinzuzubauen. Energiewende bedeutet auch, klimaschädliche und unzeitgemäße Kraftwerke schrittweise abzuschalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Angesichts des mit der Energiewende zwangsläufig verbundenen sukzessiven Ausstiegs aus der Braunkohle sowie des heftigen Gegenwinds, den Sigmar Gabriel von führenden Vertretern der CDU, seiner eigenen Partei und bestimmten Gewerkschaften für seinen sinnvollen Vorschlag bekommt, ruft der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zur Teilnahme an der „Anti-Kohle-Kette“ entlang des Braunkohletagebaus Garzweiler am 25. April 2015 auf.</p> <p>Sofern Sie nicht durch den am gleichen Tag stattfindenden „Tag der Erneuerbaren Energien“ eingebunden sind, freuen wir uns, wenn Sie die Bürgerbewegung gegen Kohle am kommenden Samstag unterstützen. Alle Informationen zur Anti-Kohle-Kette finden Sie unter <a href="http://www.anti-kohle-kette.de   " title="www.anti-kohle-kette.de   ">www.anti-kohle-kette.de   </a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Sarah Preuß, Pressesprecherin <br />Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.<br />Telefon: 0211-9367 6064, Telefax: 0211-9367 6061<br />E-Mail: <a href="mailto:sarah.preuss@lee-nrw.de">sarah.preuss@lee-nrw.de</a> <br />Internet: <a href="http://www.lee-nrw.de" title="www.lee-nrw.de">www.lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Wed, 22 Apr 2015 06:10:27 +0000 4408 at https://www.wind-energie.de Sinkende EEG-Umlage erreicht private Haushalte https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/sinkende-eeg-umlage-erreicht-private-haushalte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon seit 2013 ist der <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> etwa konstant - trotz des jährlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wenn sich die jetzt erhobenen Verbraucherpreise im Jahresverlauf 2015 behaupten, wäre der Strom aktuell sogar wieder billiger als 2013. Diese Entwicklung muss bei den privaten Verbrauchern ankommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine Familie hat in den ersten Monaten dieses Jahres nach einer Untersuchung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Schnitt etwa einen Euro weniger an den Stromversorger gezahlt. Gegenüber 85 Euro im Jahr 2014 ging die monatliche Stromrechnung für einen Haushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden auf 84 Euro zurück.</p> <p>Nach Angaben des BDEW kaufen die Stromunternehmen ihren Strom wieder billiger ein und profitieren dabei insbesondere von der gesunkenen Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien. Die EEG-Umlage ist danach von 6,24 Cent/kWh auf 6,17 Cent/kWh gesunken. Der Durchschnittshaushalt zahlt nach diesen Zahlen jetzt gut 18 Euro im Monat für die Ökoenergien, 1 Euro pro Monat weniger als im Vorjahr. Noch stärker als die EEG-Umlage sind die Kosten für „Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb“ gesunken – von 7,38 auf 7,12 Cent/kWh. Das ist der niedrigste Wert seit 2008. Weiterhin machen Steuern und Abgaben konstant 52 Prozent des Strompreises für Endverbraucher aus, Netzentgelte verursachen 23 Prozent der Kosten.</p> <p>Da Erneuerbare-Energien-Anlagen inzwischen zu deutlich geringeren Kosten errichtet werden und immer mehr Anlagen aus der Förderung fallen, ist nicht mit einem Anstieg der EEG-Umlage zu rechnen. Windenergie ist von allen Erneuerbaren Energien die kostengünstigste. Im Jahr 2015 werden laut Prognose rund 42 Prozent des Erneuerbaren Stroms aus Windenergie erzeugt. Ihr Anteil an der gesetzlichen Förderung durch die EEG-Umlage liegt jedoch nur bei 19 Prozent.</p> <p>&nbsp;</p> <p><b>BWE-Praxistag „Potentielle Strommarktentwicklung und Auswirkungen auf die Strompreise“</b></p> <p>EXKLUSIV: auf dem Praxistag werden exklusiv die Ergebnisse aus zwei zusätzlichen&nbsp;Strompreisszenarien präsentiert. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit den Experten aus der Branche.&nbsp;</p> <p><b><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-potentielle-strommarktentwicklung-und-auswirkungen-auf-die-strompreise/programm" target="_blank" title="Opens external link in new window">&gt;&gt; Zum Programm</a></b></p> </div> </div> </div> Strompreis Fri, 10 Apr 2015 15:17:37 +0000 4390 at https://www.wind-energie.de BWE bietet Vergütungsrechner EEG 2014 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-bietet-verguetungsrechner-eeg-2014 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem neuen Onlinetool lässt sich künftig die Vergütungshöhe nach dem so genannten „Atmenden Deckel“ berechnen. Unter <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verguetung">www.wind-energie.de/verguetung</a> stellt der BWE einen Rechner zur Verfügung, der mit wenigen Klicks die Ergebnisse entsprechend der Zubauprognosen bereitstellt. Für die Handyanwendung ist der Rechner ebenfalls optimiert und unter <a target="_blank" href="http://www.verguetungsrechner.info">www.verguetungsrechner.info</a> abrufbar.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Was ist der Hintergrund?</strong></p> <p>Die Bundesregierung hat mit dem EEG 2014 einen Ausbaukorridor für Windenergie an Land von 2.400 bis 2.600 Megawatt netto pro Jahr festgelegt. Zudem erfolgt die Degression ab Anfang 2016 jeweils zum 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Die Höhe der Degression beträgt zunächst 0,4 Prozent vierteljährlich, wenn der Ausbau innerhalb des festgelegten Korridors erfolgt. Abhängig davon, ob dieser innerhalb des 12-monatigen Betrachtungszeitraums über- oder unterschritten wird, steigt oder sinkt die Vergütung in festgelegten Stufen. Dieses Prinzip bezeichnet man als „Atmenden Deckel“.</p> <p><strong>Wie funktioniert der Rechner?</strong></p> <p>Geben Sie links den angenommenen Zubauwert für die jeweiligen Betrachtungszeiträume 1 bis 4 ein. Diese Betrachtungszeiträume ergeben sich aus dem EEG 2014. Voreingetragen sind jeweils 2.500 MW Zubau. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis stark von der Genauigkeit der Prognose abhängt. Auf der rechten Seite wird Ihnen die Vergütung in Cent je kW/h und die Degression in Prozent für das angegebene Quartal ausgegeben. Sobald die jüngsten Zubauwerte bekannt sind, aktualisiert der BWE den Rechner. Zunächst beschränkt sich die Berechnung auf die Zeit bis Ende 2016.</p> <p>Online abrufbar unter: <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verguetung">www.wind-energie.de/verguetung</a></p> <p>Anwendung für Mobiltelefon: <a target="_blank" href="http://www.verguetungsrechner.info">www.verguetungsrechner.info</a></p> </div> </div> </div> Vergütung Fri, 10 Apr 2015 14:21:11 +0000 4392 at https://www.wind-energie.de Windenergie in Sachsen 2014: Zähes Mini-Wachstum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-sachsen-2014-zaehes-mini-wachstum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Landesvorsitzender Prof. Maslaton zieht Bilanz und fordert mehr Flächen für Windräder - <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> kommt in Gang</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie hat es im braunkohledominierten Sachsen nicht leicht. Immer noch werden 75 Prozent der sächsischen Stromproduktion durch die Braunkohleverfeuerung gedeckt. Dennoch wuchs der Windmarkt 2014 auch in Sachsen weiter, wenn auch in gewohnt kleinen Schritten. So gingen im vergangenen Jahr im gesamten Freistaat lediglich 14 neue Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von rund 36 MW ans Netz. Im Jahr 2013 waren es auch nur 15 neue WEA mit 35,5 MW.</p> <p>Nach Zahlen von Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel vom BWE kommt Sachsen damit aktuell auf 850 Windräder mit einer installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1.081 MW. Die Gesamtzahl der WEA hat sich im Vergleich zu 2013 sogar um neun Windräder verringert, da mehrere alte und deutlich leistungsschwächere Anlagen im Rahmen des <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> durch wenige, aber erheblich modernere und leistungsstärkere Anlagen ersetzt wurden. Damit zählt Sachsen bei der Windstromproduktion deutschlandweit weiterhin zu den Schlusslichtern. Hans-Jürgen Schlegel, langjähriger Experte auf dem Fachgebiet der Erneuerbaren Energien in Sachsen, prognostiziert für das vergangene Jahr einen Stromertrag durch die sächsischen WEA von rund 1.800 GWh, nach etwa 1.690 GWh im Jahr 2013. Das entspricht einem Windstromanteil am Gesamtstromverbrauch von mageren 9,2 Prozent in Sachsen.</p> <p>„Das Wachstum der Stromerzeugung aus Windenergie in Sachsen bleibt ein mühsames Geschäft, wie man an den kümmerlichen 14 neuen Windrädern sieht“, betont auch Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender beim Bundesverband Windenergie (BWE) in Sachsen. „Mehr Flächen für Windräder sind dringend erforderlich, will man mit der Energiewende im Freistaat vorankommen. Hier ist die neue Staatsregierung in der Pflicht. Schließlich bekennt sie sich im Koalitionsvertrag zum weiteren Ausbau der Windenergie.“</p> <p>Insgesamt lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am <abbr title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term280" title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung.">Nettostromverbrauch</a></abbr> 2014 in Sachsen bei 24,8 Prozent. Bei der Windenergie werden vermehrt die leistungsstarken WEA mit einer <abbr title="Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene Leistung einer Windenergieanlage bezeichnet, die diese umsetzen beziehungsweise generieren kann. Diese maximal mögliche Leistung kann sich von der praktisch erreichten Leistung etwa aufgrund der Windverhältnisse vor Ort unterscheiden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term277" title="Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene Leistung einer Windenergieanlage bezeichnet, die diese umsetzen beziehungsweise generieren kann. Diese maximal mögliche Leistung kann sich von der praktisch erreichten Leistung etwa aufgrund der Windverhältnisse vor Ort unterscheiden.">Nennleistung</a></abbr> von 3 MW und einer Nabenhöhe von mindestens 135 Metern errichtet. „Bereits im Jahr 2016 erwarten die Betreiber der sächsischen Windenergie, dass die Schwelle der Stromerträge von 2.000 GWh pro Jahr erstmalig überschritten wird“, so Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel. Gerade diese Anlagen eignen sich hervorragend für das Repowering. Der vielbeschworene Ersatz zahlreicher alter und niedrigerer Anlagen durch wenige hohe Windräder mit größerer Leistung kommt in Sachsen derzeit langsam in Gang. So wurden zum Beispiel im Windpark Riesa-Mautitz fünf alte Anlagen mit einer Leistung von je 600 kW durch nur noch vier neue 3-MW-Anlagen ersetzt. Im Windpark Streumen (Gemeinde Wülknitz, Landkreis Meißen) wurden vier alte 600-kW-Anlagen durch vier 2-MW-Windräder ersetzt. Zwei weitere Altanlagen werden dort in diesem Jahr repowered. Ebenfalls zurückgebaut wurden die drei kleinen 100-kW-Anlagen des Windparks Bernsbach bei Schwarzenberg. Dafür ging im Windpark Mark-Sahnau bei Crimmitschau eine 3-MW-Windenergieanlage ans Netz.</p> <p>„Dass das Repowering ganz langsam Fahrt aufnimmt, freut uns natürlich“, erklärt Prof. Maslaton, der nebenbei auch das Recht der erneuerbaren Energien an der TU Chemnitz und Umweltrecht an der TU Bergakademie Freiberg lehrt. „Doch da liegt noch ein langer Weg vor uns, da die Mehrzahl der alten WEA außerhalb der Vorrang- und Eignungsgebiete stehen und schlicht die Flächen für neue Anlagen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgewiesen sind.“</p> <p>Ob es in Sachen Windenergie in Sachsen tatsächlich zu einem Kurswechsel kommt und sich die Lage der Windenergie verbessert, bleibt abzuwarten. „In diesem Jahr wird sich zeigen, ob die Regionalen Planungsverbände wirklich neue zusätzliche Flächen für Windräder ausweisen“, so der BWE-Landesvorsitzende. „Auch Flächen in Gewerbe- und Industriegebieten wären eine Überlegung wert, etwa zur Windstrom-Eigenversorgung ansässiger Betriebe. Wenn man sich schon als Staatsregierung wieder in die bundesweiten Ziele bei der Reduzierung der CO2-Emissionen einklinken möchte, dann müssen den Worten auch Taten folgen.“ Vorwärts käme man, wenn das Innenministerium den fortschrittlichen Kurs von Wirtschaftsminister Dulig mitträgt.</p> <p><strong>Rückfragen:</strong> Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, E-Mail: martin@maslaton.de; Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Repowering Windenergie Fri, 10 Apr 2015 11:27:48 +0000 4389 at https://www.wind-energie.de Starke Firmenbeteiligung am Tag der Erneuerbaren in Mecklenburg-Vorpommern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/starke-firmenbeteiligung-am-tag-der-erneuerbaren-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. April feiert der Tag der Erneuerbaren Energien sein 20-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass öffnen viele Firmen der Branche ihre Türen für die Öffentlichkeit und machen die Energiewende erlebbar. <br />Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung informiert auf einer Online-Übersichtskarte über die vielfältigen Möglichkeiten für Interessierte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><a class="image-left" href="https://www.energietag-mv.de/" target="_blank"><img src="/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2015/starke-firmenbeteiligung-am-tag-der-erneuerbaren-mecklenburg-vorpommern/logo-tag-der-erneuerbaren.jpg" title="Tag der Erneuerbaren 2015" class="imagecache-200px-Breite inserted-image" width="200" height="90" /></a>Zum breiten Spektrum der Teilnehmer gehören auch viele Firmen und Betreiber der Windbranche sowie Zulieferer oder Energieversorger. Das Angebot ist sehr vielfältig und bietet unter anderem Besteigungen von Windenergieanlagen, Besichtigungen von Komponentenherstellern oder auch eine Schiffstour zum Offshore-Windpark Baltic1 an.</p> <p>Mit der Energiewende ist es im ganzen Norden gelungen, industrielle Wertschöpfungsketten neu zu etablieren. In Mecklenburg und Vorpommern sichert die Windenergie inzwischen Industriearbeitsplätze bei Herstellern und Zuliefern, sorgt für Arbeitsplätze bei Service und Wartung oder in den Leitstellen der Stromnetzbetreiber. 7.580 Arbeitsplätze sind es allein in der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern, 14.980 Beschäftigte sind es in allen Branchen der Erneuerbaren Energien.</p> <p>Welche Aktivitäten bundesweit zum Tag der Erneuerbaren angeboten werden, erfahren Sie auf der Internetseite <a href="http://www.energietag.de" title="www.energietag.de">www.energietag.de</a>. Hier gibt es auch die Möglichkeit sich für weitere Aktionen anzumelden.</p> <p>Link:&nbsp; <a href="https://www.energietag-mv.de/" target="_blank">Tag der Erneuerbaren in Mecklenburg-Vorpommern</a>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 09 Apr 2015 09:07:11 +0000 4382 at https://www.wind-energie.de Bekenntnis der Koalition in Hamburg zur Energiewende ist wichtiges Signal https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bekenntnis-der-koalition-hamburg-zur-energiewende-ist-wichtiges-signal <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir freuen uns über die klaren Aussagen im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Hamburg. Das deutliche Bekenntnis zur Windbranche und die ausgesprochene Zusage sich im Bund weiter für die rasche Umsetzung der Energiewende und den Umstieg auf Erneuerbare Energien einzusetzen, ist ein wichtiges Signal.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Die Energiewende ist mit großen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Chancen verbunden. Mit dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag ist sichergestellt, dass die Hansestadt Hamburg diese Chancen weiter in den Mittelpunkt ihrer Politik rücken wird“, so Axel Röpke, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie (BWE).</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie e.V.,<br />Landesverband Hamburg, Dr. Axel Röpke<br />ABC Straße 1<br />20354 Hamburg<br />040/357534-0<br /><a href="mailto:a.roepke@bwe-regional.de">a.roepke@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Verband Windenergie Thu, 09 Apr 2015 15:03:18 +0000 4384 at https://www.wind-energie.de Landesregierung und Bundesverband Windenergie arbeiten an Lösung für den geordneten Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesregierung-und-bundesverband-windenergie-arbeiten-loesung-fuer-den <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Jetzt nur nicht kopflos werden. Dass die Windenergiebranche eine große Bedeutung für unser Land hat, bestreitet inzwischen niemand mehr: Es ist Schleswig-Holsteins Beitrag zum Klimaschutz mit einem hohen Wertschöpfungsfaktor. Die Windenergie sorgt für mehr als 9.000 Arbeitsplätze und Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2014. Ende Januar jedoch erklärte das Oberverwaltungsgericht die Windeignungsflächen in zwei Teilgebieten für unwirksam – mit noch unbekannten Folgen für das ganze Land.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesverband Windenergie machte daraufhin der Landesregierung den Vorschlag, Vorranggebiete auszuweisen an Stelle von Eignungsgebieten. Ein interessanter Vorschlag, der zu einer zügigen neuen Steuerung der Windenergie im Land führen könnte, wie die Staatskanzlei bestätigte. Denn auch 2015 und in den Folgejahren soll der Ausbau planvoll weitergehen.&nbsp;</p> <p>„Der Ministerpräsident und wir werden nach dem zweiten runden Tisch am 27. April die&nbsp; Öffentlichkeit über unsere Lösungsvorschläge informieren“, so Reinhard Christiansen, Vorstand des Landesverbandes Windenergie. „Wir werden die Vorreiterrolle Schleswig-Holsteins als&nbsp; Windland nicht aufs Spiel setzen - gemeinsam mit Bürgervertretern und Naturschützern. Aber wir sollten bis dahin nicht in Spekulationen oder Aktionismus verfallen oder kopflos werden. Unser Ergebnis muss dauerhaft sein, dann lieber einmal mehr überlegen“, mahnte Christiansen. Sorgen, dass es zu dem viel beschworenen Wildwuchs kommen könnte, macht er sich nicht.&nbsp;</p> <p>Ernst Hansen, Leiter der Landesplanung in der Staatskanzlei, unterstrich die Verbandsforderung: „Wir haben fristwahrende Rechtsmittel gegen die OVG-Urteile eingelegt und prüfen auch mögliche gesetzgeberische Maßnahmen. Der Ministerpräsident hat zu einem zweiten Runden Tisch am 27. April in Kiel eingeladen und in der Folge trifft sich die Landesplanung mit allen Beteiligten, darunter dem BWE, um die möglichen Lösungen zu besprechen. Wir werden zu einer Regelung kommen, die durch eine planerische Steuerung den Investoren Rechtssicherheit gibt und die Akzeptanz der Bevölkerung sichert.“&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Industriestraße 30a<br />25813 Husum<br />Telefon: 0152 33 73 96 18<br />E-Mail: sh@bwe-regional.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Wed, 08 Apr 2015 08:53:58 +0000 4383 at https://www.wind-energie.de Broschüre "Ausschreibungen für Windenergie an Land" steht zur Verfügung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/broschuere-ausschreibungen-fuer-windenergie-land-steht-zur-verfuegung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die handliche Broschüre fasst die Ergebnisse der jüngsten BWE-Studien zum Thema Ausschreibungen und Akteursvielfalt zusammen. Neben einem Glossar und anschaulichen Grafiken sind wichtige Aspekte benannt, die in einem etwaigen Ausschreibungssystem für Windenergie an Land zu beachten sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="995" height="610" title="EE-Projekte unterscheiden sich in Größe und Vorlaufzeit - eine Übertragung des Pilotmodells auf den Bereich Windenergie an Land ist daher nicht möglich" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/broschuere-ausschreibungen-fuer-windenergie-land-steht-zur-verfuegung/topthema-flyer.jpg?1428565721" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Förderhöhe über Ausschreibungen zu ermitteln, ist aus Sicht des Bundesverband WindEnergie e. V. (BWE) ein Griff zum falschen Instrument. Trotz seiner Zweifel bringt sich der Windverband aber mit Vorschlägen in die politische Debatte ein, damit die Ziele der Energiewende weiterhin erreicht werden können.</p> <p>Einen Beitrag stellt die Broschüre "Ausschreibungen für Windenergie an Land - Ein Modell für den Leistungsträger Wind?" dar. Die Broschüre gibt den aktuellen Diskussionsstand vom April 2015 wieder. Da der Positionierungsprozess im Verband in den kommenden Monaten fortgeführt wird, wird der BWE zeitnah weitere Anmerkungen und Vorschläge zum neuen Fördersystem bereithalten.</p> <p>Ab spätestens 2017 sollen für alle Erneuerbaren-Energien-Technologien Ausschreibungen gelten. Seit Anfang 2015 werden dafür in einem Pilotvorhaben für Photovoltaik-Freiflächenanlagen erste Erfahrungen gesammelt. Über die Abgabe konkurrierender Gebote bewerben sich Entwickler von PV-Freiflächenanlagen auf eine Förderung, anstatt eine gesetzlich festgelegte zu beziehen.</p> <p>Download <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/ausschreibungen-fuer-windenergie-land-ein-modell-fuer-den-leistungstraeger-wind/bwe_ausschreibungsflyer_final_20150407_hyperlinks.pdf">"Ausschreibungen für Windenergie an Land - Ein Modell für den Leistungsträger Wind?"</a></p> <p>Weitere Informationen zum Thema Ausschreibungen (politische Termine, Materialien, Studien, Glossar, Positionen) bietet der BWE seinen Mitglieder unter <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/intern">www.wind-energie.de/intern</a>.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG Wed, 08 Apr 2015 07:49:17 +0000 4379 at https://www.wind-energie.de Einladung zur Fachtagung des BWE Regionalverbandes Steinburg, Segeberg, Pinneberg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/einladung-zur-fachtagung-des-bwe-regionalverbandes-steinburg-segeberg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">am 05.05.2015&nbsp; 19:00h – 21:00h bei M.O.E. GmbH, Fraunhoferstraße 3, 25524 Itzehoe</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Windmüller,</p> <p class="BWETEXT">hiermit laden wir Sie zur ersten Fachtagung des BWE Regionalverbandes 2015 ein. Es erwarten Sie diese aktuellen Themen:</p> <ul> <li>Neue Systemstabilitätsverordnung (SysStabV): Nachrüstpflicht für Bestandanlagen</li> <li>BGV A3 Prüfung: Pflicht oder freiwillige Maßnahme für den Betreiber?</li> <li>Neuster Stand der Speicherentwicklung</li> </ul> <p class="BWETEXT">Zum Hintergrund:</p> <p class="BWETEXT">Zukünftig müssen alle Windenergieanlagen einen erweiterten Frequenzbereich von 47,5 Hz bis zur oberen Abschaltfrequenz durchfahren können. Die obere Abschaltfrequenz wird vom <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> festgelegt und muss zwischen 50,2 Hz - 51,5 Hz liegen. Die bescheinigten SDL-fähigen Anlagen erfüllen diese Anforderungen schon jetzt, alle anderen Anlagen müssen umgerüstet bzw. umparametriert werden.</p> <p class="BWETEXT">Gemeinsam werden wir die nachfolgenden Fragen erörtern:</p> <ul> <li>Welche Auswirkungen hat die Einführung der SysStabV zum März 2015 für die Betreiber in der Region?</li> <li>Wie wichtig sind wiederkehrende Prüfungen gemäß BGV A3/ DUGV V3 für den sicheren Betrieb von Anlagen? Welche Konsequenzen erwarten Geschäftsführer von Windenergieanlagen, wenn die regelmäßigen Prüfungen nicht erfolgen?</li> </ul> <p>Was können Stromspeicher leisten und welche Arten von Speicher sind für unterschiedliche Anwendungen geeignet? Das Unternehmen LIACON Batteries, Spezialist für elektrochemische Stromspeichersysteme für Industrieanwendungen auf Basis der Lithium-Ionen Polymer-Technologie, stellt sein Produkt vor.</p> <p class="BWETEXT">Auf diese erste Fachtagung freuen wir uns besonders und hoffen, dass durch eine zahlreiche Teilnahme die aktuellen Themen umfangreich diskutiert werden können.</p> <p>Bitte melden Sie sich bis zum 25.04.2015 an unter Telefon: 04821 40 636 0 oder gerne auch per E-Mail: <a href="mailto:info@moe-service.com">info@moe-service.com</a>.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2015/einladung-zur-fachtagung-des-bwe-regionalverbandes-steinburg-segeberg-pinneberg/20150331-einladung-moe.pdf" class="file-link" title="Download Einladungsschreiben und Programm">Download Einladungsschreiben und Programm</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/einladung-zur-fachtagung-des-bwe-regionalverbandes-steinburg-segeberg-pinneberg/20150331-einladung-moe.pdf" type="application/pdf; length=483250" title="20150331-einladung-moe.pdf">Download Einladungsschreiben und Programm</a></div> </div> </div> </div> Netze Potenziale SDL Speicher Veranstaltungen Thu, 02 Apr 2015 07:15:48 +0000 4364 at https://www.wind-energie.de Bayerischer Energietag 2015 in Eichstätt am 26.03.2015 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bayerischer-energietag-2015-eichstaett-am-26032015 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der diesjährige Bayerische Energietag, der Kongress für bayerische Kommunen in Eichstätt, fand in einer Zeit statt, in der die Energiewende durch die bayerische Politik massiv ausgebremst wird. Dementsprechend waren die Vorträge und die Stimmung der anwesenden Teilnehmer.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Franz Alt hat in einem engagierten Vortrag die anwesenden Bürgermeister und Kommunalvertreter auf die dringende Notwendigkeit der Energiewende und die Unsinnigkeit der 10H-Regelung eingeschworen.</p> <p>Auch der BWE-Landesvorstand Bayern, Günter Beermann, ist in seinem Kurzvortrag auf die 10H-Regelung und die Klage der Klagegemeinschaft, der sich auch der BWE angeschlossen hat, eingegangen. Zur 10H-Regelung erwähnte er, dass diese von allen Experten abgelehnt wurde und wohl nur "auf Grund einer göttlichen Eingebung des Ministerpräsidenten entstanden sei". Auf diese Äußerung ist die Leiterin der Abt. 8 -Energiepolitik, Energieinfrastruktur- im Wirtschaftsministerium, Frau MDirig.in Dr. Ulrike Wolf in Ihrem Vortrag eingegangen und wollte "die göttliche Eingebung" so nicht stehen lassen. Sie verwies darauf, dass die Bürger sich massiv gegen die Windenergie aussprächen und der Ministerpräsident einen gerechten Ausgleich gesucht habe.</p> <p>Dieser Aussage stehen Umfrageergebnisse, dass die Bürger mehrheitlich für den weiteren Ausbau der Windenergie stimmen, entgegen. Damit dies auch im Ministerium zur Kenntnis genommen wird, sind aktuelle Umfragen dringend erforderlich.</p> <p>Eine interessante Kernaussagen von Frau Dr. Wolf war jedoch auch: Mit Abschalten des letzten Kernkraftwerkes 2022 fehlen in Bayern 40 Mrd. kWh und eine gesicherte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 5 GW. (derzeitiger Stromverbrauch in BY lt. Statistischem Landesamt: 90,8 TWh). Voraussetzung, um das leisten zu können ist der geplante Ausbau der Erneuerbaren Energien und das Erreichen der Energieeffizienzziele.</p> <p>Bayern will also an den Ausbauzielen festhalten. Gemäß Energiekonzept 2011 wurden 6 bis 10% des Stromverbrauchs für Windstrom festgeschrieben, das wären fast 10 TWh. Allerdings schreibt das Wirtschaftsministerium bereits an einem neuen (wahrscheinlich angepassten) Energiekonzept. Der BWE wurde im Gegensatz zum Energiekonzept 2011 bisher nicht konsultiert.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2015/bayerischer-energietag-2015-eichstaett-am-26032015/150326-vortrag-bwe-bayern-energietag.pdf" class="file-link" title="Vortrag BWE-Landesvorstand Günter Beermann">Vortrag BWE-Landesvorstand Günter Beermann</a></p> <p><a target="_blank" href="http://www.bayerischer-energietag.de/">www.bayerischer-energietag.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/bayerischer-energietag-2015-eichstaett-am-26032015/150326-vortrag-bwe-bayern-energietag.pdf" type="application/pdf; length=555052" title="150326-vortrag-bwe-bayern-energietag.pdf">Vortrag BWE-Landesvorstand Günter Beermann</a></div> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Akzeptanz Bundesländer Bundesländer Thu, 02 Apr 2015 08:16:06 +0000 4366 at https://www.wind-energie.de Windkraft Zulieferer Forum auf der Hannover Messe 2015 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windkraft-zulieferer-forum-auf-der-hannover-messe-2015 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautet<b>:</b> Innovative Technologien und Zuliefererkonzepte treiben den Ausbau der Windenergie in Deutschland voran – Beispiele aus der Praxis<strong>“</strong><b>. </b>Zum dritten<b> </b>Mal kommen Zulieferer und Hersteller der Windbranche im Rahmen der Messe zusammen, um<b> </b>über<b> </b>aktuelle Schlüsselthemen zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eröffnet wird das Forum von BWE-Präsident Hermann Albers und einem Grußwort des Geschäftsführers der EnergieAgentur NRW, Dr. Frank-Michael Baumann. Im Anschluss werden&nbsp; Referenten namhafter Global Player zu Themen aus Forschung und Entwicklung, Herstellung, Service und Dienstleistungen referieren. Den Abschluss des Forums bildet eine von BWE-Fachreferent Wolf Stötzel moderierte Podiumsdiskussion.</p> <p>Der produktive Dialog zwischen Anlagenherstellern und Zulieferern machte das Forum, das seit 2013 in Kooperation der Firma Plarad und der Deutschen Messe AG (DMAG) stattfindet, zu einem vollen Erfolg. 2014 nahmen rund 500 Besucher teil, was das Forum zum am stärksten frequentierten der gesamten Messe machte.</p> <p>Sie finden das Windkraft Zulieferer Forum am Stand E50 in Halle 27.<br /> Beginn: 15. April um 9:30 Uhr. <a href="/system/files/attachments/article/2015/windkraft-zulieferer-forum-auf-der-hannover-messe-2015/20150327-programm-windkraftzuliefererforum.pdf" class="file-link" title="Zum Programm"><br />Zum Programm</a></p> <p>BWE-Mitglieder können sich kostenlos für die Messe registrieren lassen.<br /><a target="_blank" href="http://www.hannovermesse.de/ticketregistrierung?Rkot3yhump8exv">Zur Registrierung</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/windkraft-zulieferer-forum-auf-der-hannover-messe-2015/20150327-programm-windkraftzuliefererforum.pdf" type="application/pdf; length=922524" title="20150327-programm-windkraftzuliefererforum.pdf">Zum Programm</a></div> </div> </div> </div> Technik Veranstaltung Windenergie Wirtschaft Fri, 27 Mar 2015 11:14:15 +0000 4355 at https://www.wind-energie.de Steinmeier und Gabriel eröffnen internationale Energiewendekonferenz in Berlin https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/steinmeier-und-gabriel-eroeffnen-internationale-energiewendekonferenz-berlin <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gemeinsame Pressemitteilung des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesverbands Erneuerbare Energie e. V. und des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. Berlin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel werden heute im Auswärtigen Amt den ersten „Berlin Energy Transition Dialogue“ eröffnen.<b></b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Konferenz bringt erstmalig in Berlin Vertreter aus über 60 Staaten zusammen, Außen- und Energieminister und hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Ziel des internationalen Energiewendedialoges ist es, die deutsche Energiewende vorzustellen sowie Erfahrungen und nächste Schritte mit internationalen Partnern zu diskutieren. Bei diesem Austausch sollen – auch mit Blick auf die Weltklimakonferenz COP21 in Paris – Anregungen für künftige politische Weichenstellungen weltweit entwickelt werden.</p> <p>Dazu erklärte <b>Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier</b> heute in Berlin:<br /> „Deutschland ist ein globaler Vorreiter für Energiesysteme der Zukunft. Wir zeigen, dass Klimaschutz, Energieversorgungssicherheit und wirtschaftliches Wachstum zusammen passen und einander nicht ausschließen. Die Bundesregierung unterstützt deutsche Firmen im Energiebereich, Märkte im Ausland für innovative, effiziente und klimaschonende Produkte zu erschließen. Gemeinsam mit unseren Partnern aus aller Welt wollen wir Wege zu einer nachhaltigen, sicheren und kostengünstigen Energieversorgung entwickeln.“</p> <p>Zur Energiewendekonferenz erklärte der <b>Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel</b>, heute in Berlin:<br /> „Die Energiewende in Deutschland, basierend auf den zwei zentralen Säulen erneuerbare Energien und Energieeffizienz, ist eines der zentralen Zukunftsprojekte Deutschlands. Hiermit wollen wir die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten verringern und zugleich unsere Klimaschutzziele erreichen. Und schließlich entwickeln wir mit der Energiewende neue Technologien, mit denen wir auch auf den Weltmärkten erfolgreich sind. Damit unser Weg gelingt, brauchen wir für eine erfolgreiche Energiewende eine enge Abstimmungen mit unseren europäischen und internationalen Partnern. Hierfür bildet der erste ‚Berlin Energy Transition Dialogue‘ eine sehr gute Plattform.“</p> <p><b>Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE</b>, dazu heute in Berlin:<br /> „Erneuerbare Energien sind gleichermaßen ein Gewinn für Wirtschaft und Klimaschutz. Denn nur Erneuerbare Energien sind in der Lage, unsere Energieversorgung auf eine CO2-freie Basis zu stellen, dabei Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort zu stärken. Dazu kommt: Eine bürgernahe Energiewende ist ein Innovationsmotor für Industrie und Mittelstand. Das hat Deutschland modellhaft bewiesen.“&nbsp; </p> <p> <i>Ergänzende Informationen:</i><br /> Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Ressourcen- und Klimaschutz sind die zentralen Herausforderungen der Energieversorgung weltweit. Die Bedeutung erneuerbarer Energien nimmt deshalb zu. Immer mehr Länder setzen auf den Ausbau dieser nachhaltigen und klimaschonenden Energielieferanten. <br /> Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen gesetzt. Die Energiewende ist zu einem Markenzeichen geworden, das weltweit Interesse weckt. Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellen internationalen Partnern daher im Rahmen der Konferenz den deutschen Ansatz vor.</p> <p>Der Weg hin zu einer aus erneuerbaren Quellen gespeisten Energieversorgung ist nicht ohne Hürden. Die Bundesregierung versteht sich als Mittler und Ideengeber in Energiefragen. Wichtiges Element der deutschen Außenpolitik ist, Netzwerke für eine nachhaltige Energieversorgung zu schaffen. Die Bundesregierung möchte mit dieser Konferenz diese Netzwerke stärken und im Dialog mit den internationalen Partnern den Weg zu einer globalen Energiewende ebnen, der zugleich die spezifischen und oft sehr unterschiedlichen Herausforderungen der einzelnen Staaten berücksichtigt.<br /> Deutschland ist Vorreiter bei der Entwicklung zukunftsweisender Energietechnologien. Die Bundesregierung unterstützt mit dem „Berlin Energy Transition Dialogue“ die Innovationstreiber in Industrie und Forschung bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland.</p> <p> <i>Auf der Konferenz sprechen unter anderem:</i></p> <ul> <li>Der Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier</li> <li>Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel</li> <li>Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks</li> <li>Der Generaldirektor der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), Adnan Amin</li> <li>Der Ökonom Jeremy Rifkin</li> <li> Der Vizepräsident des Bundesverbandes Erneuerbarer Energien, Hermann Albers</li> </ul> <p>Die Konferenz ist auf Englisch. Mehr Informationen finden Sie unter: <a href="http://www.energiewende2015.com">http://www.energiewende2015.com</a>&nbsp;&nbsp; <br />In den Sozialen Medien können Sie sich an der Diskussion um den Berlin Energy Transition Dialogue mit dem Hashtag #energiewende2015 beteiligen.<br />Ein digitales Presse-Kit des Berlin Energy Transition Dialogue finden Sie unter: <a href="http://www.energiewende2015.com/press">http://www.energiewende2015.com/pres</a></p> <p>Weitere Informationen zu der Konferenz: <br /> Pressestelle Berlin Energy Transition Dialogue <br /> c/o Bundesverband Solarwirtschaft e.V. <br /> Französische Straße 23 / 10117 Berlin <br /> +49 30 29 77 78 88 0 <br /> <a href="mailto:presse@energiewende2015.com">presse@energiewende2015.com</a> <br /> +49 30 29 77 78 88 0 <br /> <a href="mailto:presse@energiewende2015.com">presse@energiewende2015.com</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 26 Mar 2015 10:21:30 +0000 4349 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Windenergie macht Vorschläge für neue Landesplanung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-macht-vorschlaege-fuer-neue-landesplanung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit Beschluss vom 20. Januar 2015 kippte das Oberverwaltungsgericht Schleswig die Teilfortschreibung der Regionalpläne I und III. Mit schwerwiegenden Folgen für die Windenergie im Land. Der BWE Landesverband schlägt der Landesregierung einen Systemwechsel vor, der den rechtssicheren Ausbau der Windenergie bei größtmöglicher Akzeptanz gewährleistet – und in nur wenigen Wochen durchsetzbar wäre.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum, 12. März 2015: Die Landesregierung erlaubte den Bau von Windenergieanlagen nur in sogenannten Windeignungsgebieten. Außerhalb dieser Eignungsgebiete war der Bau bisher nur in Ausnahmefällen (<abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, Test- und Demonstrationsanlagen) möglich. Damit beschritt die Landesplanung einen in Deutschland einmaligen Sonderweg, der von den Richtern des OVG Schleswig aus mehreren Gründen für unwirksam erklärt wurde. Der BWE Landesverband empfiehlt nun – wie in den meisten anderen Bundesländern bereits vorhanden- sogenannte Vorranggebiete. Der Vorteil: den örtlichen Gegebenheiten kann besser Rechnung getragen werden.</p> <p>Die Festlegung von Windeignungsgebieten in Regionalplänen erfordert eine sachliche Letztentscheidung auf der Ebene der Landesplanung. Definitionsgemäß ist nur in den Eignungsgebieten der Bau von Windenergieanlagen möglich, woanders nicht.</p> <p>Vorranggebiete sind hingegen flexibler. Windvorranggebiete erlauben der Landesplanung eine Steuerung, ohne die Letztentscheidung zu treffen. Die Letztentscheidung wird nach Prüfung der einzelnen Voraussetzungen im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> durch die zuständige Behörde getroffen – mit allen Rechtsschutzmöglichkeiten für Nachbarn, Gemeinden und Betreiber.</p> <p>„Diese Verlagerung der Letztentscheidung trägt zur Flexibilisierung und damit zum Zeitgewinn bei“, so Landesvorstand Reinhard Christiansen. „Was in anderen Bundesländern sehr gut funktioniert, darf in Schleswig-Holstein nicht von vornherein ausgeschlossen werden“.</p> <p>Weiterhin geht der Landesverband davon aus, dass es für die rund 400 sich in der Genehmigungsphase befindlichen Anträge einen Bestandsschutz gibt, das heißt, diese noch nach „altem Recht“ genehmigt werden. „Es darf den Windmüllern im Land kein finanzieller Schade entstehen“, so Christiansen weiter.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/bundesverband-windenergie-macht-vorschlaege-fuer-neue-landesplanung/20150312-lpk-ovg-beschluss-praesentation.pdf" class="file-link" title="Präsentation zur Landespressekonfereznz">Präsentation zur Landespressekonferenz</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Bundesverband WindEnergie e.V. Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Industriestraße 30a, 25813 Husum <br />Telefon: 04841 66 32 10, Telefax: 04841 66 32 09<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/bundesverband-windenergie-macht-vorschlaege-fuer-neue-landesplanung/20150312-lpk-ovg-beschluss-praesentation.pdf" type="application/pdf; length=282504" title="20150312-lpk-ovg-beschluss-praesentation.pdf">Präsentation zur Landespressekonfereznz</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Onshore Planung Windenergie Thu, 12 Mar 2015 14:37:07 +0000 4380 at https://www.wind-energie.de Experten einig: 10fach-Abstand käme Ausbaustopp gleich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/experten-einig-10fach-abstand-kaeme-ausbaustopp-gleich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Landtagsanhörung brachte es erneut an den Tag: 10-H-Abstand wäre das Ende für Windenergieausbau.<br />„Wir bekennen uns zum weiteren Ausbau der Windenergie“, heißt es im Koalitionsvertrag von Sachsens schwarz-roter Regierung. Nach dem Willen der Koalitionspartner soll das bisherige faktische Ausbremsen beim Ausbau der Windenergie ein Ende haben. In diesem Zusammenhang soll der Windenergie, wie vom Gesetzgeber auch gefordert, „substantiell Raum geschaffen werden“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erste Nagelprobe dieses Kurswechsels ist die Frage, ob Sachsen von der im Baugesetzbuch neu geschaffenen Möglichkeit Gebrauch macht und per Gesetz bis Ende dieses Jahres einen Mindestabstand zwischen Windenergieanlagen und bebauten Gebieten festlegt. In der Diskussion ist dabei meist die sogenannte 10-H-Regelung, wonach der Mindestabstand das Zehnfache der Höhe der jeweiligen Windenergieanlagen (Nabenhöhe plus Radius der Windradflügel) betragen soll. Bei einer Anhörung zu diesem Thema im Umweltausschuss des Landtags waren sich die geladenen Sachverständigen, darunter auch Rechtsanwalt Prof. Martin Maslaton, Landesvorstand des Bundesverband WindEnergie in Sachsen, mehrheitlich einig: Ein Mindestabstand über die bisherigen Abstände zwischen 650 und 1.000 Meter hinaus käme faktisch einem totalen Ausbaustopp für die Windenergie im Freistaat gleich.</p> <p>Insbesondere die Vertreter der Regionalen Planungsverbände machten deutlich, dass eine 10-H-Regelung ihnen angesichts der dichten Besiedlung Sachsen überhaupt keinen Raum mehr ließe, noch Vorrang- und Eignungsgebiete für die Windenergie ausweisen zu können. Schon jetzt liege man bei unter 0,5 Prozent der Fläche, die für die Windenergie überhaupt in Frage komme. Außerdem würde ein neu festgesetzter Mindestabstand die derzeit in der Überarbeitung befindlichen Regionalpläne völlig über den Haufen werfen.</p> <p>„Wir müssten dann wieder bei Null anfangen“, so Prof. Andreas Berkner vom Regionalen Planungsverband Leipzig-Westsachen und Dr. Jens Uhlig vom Planungsverband Region Chemnitz übereinstimmend. Derzeit orientieren sich die Regionalen Planungsverbände am Landesentwicklungsplan (LEP) und dem Energie- und Klimaprogramm (EKP), in dem Mindestwerte für die Bruttostromproduktion festgelegt sind. „Eine substantielle Ausweisung von Flächen für die Windkraft, wie gesetzlich gefordert, wäre mit 10 H definitiv nicht mehr möglich“, bekräftigt auch Maslaton, „denn bei 2.000 Metern, und das bedeutet 10-H ja in der Realität, gehen die Potentialflächen gegen Null.“</p> <p>„Selbst die Ausweisung von Vorrang- und Eignungsflächen“, ergänzte Maslaton im Landtagsausschuss, „bedeutet aber nicht automatisch, dass sich auf diesen Flächen dann auch einmal Windräder drehen werden. Am Ende der umfangreichen <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> steht gerade in Sachsen erfahrungsgemäß sehr oft auch die Versagung der Baugenehmigung. Zentrale Rolle spielt dabei das Immissionsschutzrecht. Das Bundesimmissionsschutzgesetz, in dem auch Fragen rund um Schall und Lärm geregelt sind, hat schon in zahlreichen Fällen entweder Windenergieanlagen verhindert oder für ausgeweitete Abstände gesorgt. Der Schutz der Anwohner wird also schon jetzt sehr ernst genommen.“</p> <p>Alles in allem erübrigt sich nach Meinung der Experten eine Diskussion um landesgesetzlich festgelegte Mindestabstände für Windenergieanlagen, denn im Koalitionsvertrag von CDU und SPD heißt es: „Starre Mindestabstandsregelungen für die Errichtung von Windkraftanlagen lehnen wir ab.“ Bis auf Bayern, das die 10-H-Regel eingeführt hat, denkt auch derzeit kein anderes Bundesland darüber nach, Mindestabstände vorzuschreiben. „Die Landesregierung sollte sich an ihre Koalitionsvereinbarung halten und im Interesse des Klimaschutzes umsetzen, mithin den Landesentwicklungsplan und das Klimaprogramm entsprechend aktualisieren“, so Prof. Maslaton</p> <p><strong>Rückfragen:</strong>&nbsp;Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.:&nbsp;0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a>;&nbsp;Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Tue, 03 Mar 2015 09:39:31 +0000 4317 at https://www.wind-energie.de Klimaschutz im Gebäudesektor nicht stoppen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/klimaschutz-im-gebaeudesektor-nicht-stoppen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Der Bundesverband Erneuerbare Energie erwartet von der Bundesregierung, dass sie ihre Ankündigungen zum Klimaschutz umsetzt. „Die Menschen im Land wollen in Klimaschutz investieren. Die wiederholte Ankündigung von steuerlichen Förderungen für Sanierungsmaßnahmen im Gebäudesektor, die dann doch nicht kommen, führt zu einer deutlichen Verunsicherung der Hauseigentümer. Die Schrumpfung des Heizungsmarktes im vergangenen Jahr verdeutlicht dies“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein Investitionsvolumen in Höhe von einigen Milliarden Euro werde aufgrund der Ankündigungspolitik nicht umgesetzt, zum Schaden des Klimaschutzes und der deutschen Wirtschaft. „Die Bundesregierung sollte jetzt handeln.“</p> <p>Karl-Heinz Stawiarski, Sprecher der AG Wärme im BEE: „Alle wollen dieses Instrument: Bund, Länder, Verbraucher und Unternehmen. Es ist geradezu absurd, dass es in Zeiten, in denen der Gesamtstaat zweistellige Milliardenüberschüsse erwirtschaftet, an Finanzierungsfragen scheitern soll. Der Vertrauensverlust in die energiepolitische Handlungsfähigkeit der Politik wäre enorm.“</p> <p>Die Bundesregierung hat in ihrem Aktionsplan zum nationalen Klimaschutz die Treibhausgaseinsparungen durch energetische Gebäudesanierungen fest eingeplant. Falk: „Die Bundesregierung muss diese Einsparungen jetzt durch konkrete Fördermaßnahmen unterlegen und damit umsetzen.“ Ansonsten verliert sie sowohl national Glaubwürdigkeit bei den Wählern als auch international bei den Vorbereitungen zum G7-Treffen sowie bei den Klimaschutzverhandlungen in Paris. Der Ölpreisverfall in den letzten Monaten hat die Förderung der energetischen Gebäudesanierung noch wichtiger und dringlicher gemacht.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energieeffizienz Erneuerbare Energien Klimaschutz Thu, 26 Feb 2015 09:19:04 +0000 4296 at https://www.wind-energie.de Windenergie: Keine negativen Auswirkungen auf Immobilienpreise https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-keine-negativen-auswirkungen-auf-immobilienpreise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergieanlagen sind ein weithin sichtbares Zeichen der Energiewende, bei deren Planung die Belange der Gemeinden berücksichtigt werden. Dass Windenergieanlagen keinen Einfluss auf den Wert von benachbarten Grundstücken und Immobilien haben, ist nun im Rahmen eines umfassenden Grundstückmarktberichts belegt worden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN), Regionaldirektion Aurich, hat in seinem aktuellen Grundstücksmarktbericht darlegen können, dass Windenergieanlagen keine negativen Auswirkungen auf die Kaufpreise benachbarter Häuser hatten. Der Untersuchungszeitraum belief sich auf die Jahre 2005 bis 2012. Das Ergebnis ist entsprechend dem Grundstücksmarktbericht unabhängig von der Entfernung der Anlagen zu den Wohnhäusern. Untersucht wurde die Entwicklung der Kaufpreise von Einfamilienhausgrundstücken in der Nähe von Windkraftanlagen in den Landkreisen Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie in den kreisfreien Städten Emden und Wilhelmshaven.</p> <p>Zum <a target="_blank" href="http://www.gag.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=25928&amp;article_id=113323&amp;_psmand=39">Grundstücksmarktbericht GAG Aurich</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Wed, 25 Feb 2015 15:57:23 +0000 4308 at https://www.wind-energie.de EU soll Nummer Eins bei Erneuerbaren werden – noch fehlt eine klare Weichenstellung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-soll-nummer-eins-bei-erneuerbaren-werden-noch-fehlt-eine-klare <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).<em> </em>Wir begrüßen die Absicht der EU-Kommission, die Europäische Union weltweit zur Nummer Eins bei den Erneuerbaren zu machen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. Der Zielformulierung sollen nun auch Taten folgen, um den Ausbau der regenerativen Energiequellen weiter voranzubringen. „Um die Nummer Eins zu werden, benötigen die Erneuerbaren klare und stabile Weichenstellungen von der Politik. In der heute veröffentlichten Mitteilung zieht die Kommission nur halbherzige Konsequenzen.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Kommission betont zwar die technologischen Fortschritte, fokussiert aber zu wenig die großen Vorteile heimischer Energieträger für den Klimaschutz, für den Wettbewerb, die europäische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und vor allem für die Versorgungssicherheit. Es sei positiv zu bewerten, dass die Kommission ausdrücklich die Notwendigkeit&nbsp; einer dezentralen Produktion sowie flexiblen Netzen und Märkten herausstellt. „Wir sind gespannt auf den noch für 2015 angekündigten Vorschlag für ein neues Marktdesign, der ausdrücklich zum Ziel haben soll, einer Vielzahl neuer Erzeuger Erneuerbarer Energien die Marktteilnahme zu ermöglichen“, sagt Rainer Hinrichs-Rahlwes, BEE-Vorstandsmitglied und Sprecher der AG Europa.</p> <p>Die guten Ansätze werden aber überschattet von vielen alten und neuen Fehlern sowie von problematischen Prioritäten. So sei es schwer nachzuvollziehen, sagt Hinrichs-Rahlwes, „dass die Suche nach neuen Gasverkäufern und der Bau neuer Pipelines und LNG-Terminals bei den Prioritäten der Kommission immer noch weit vor dem massiven Ausbau der Erneuerbaren rangieren. Erdgas kann schon heute schnell und kosteneffizient weitgehend durch Biogas und andere <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> aus Sonne, Wind, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme ersetzt werden.“</p> <p>Völlig unakzeptabel ist es nach Auffassung des BEE, dass ausdrücklich Atomkraft und unkonventionelle fossile Energien, ebenso wie die CO2-Abscheidung bei fossilen Kraftwerken, als notwendig und förderungswürdig genannt werden. „Auf diese Weise wird massive Verschwendung von Steuergeld für klimaschädliche und gefährliche Energiequellen unterstützt“, sagt Hinrichs-Rahlwes. Schon jetzt arbeiten die neuen Erneuerbaren Kraftwerke auf demselben Kostenniveau wie die Fossilen.</p> <p>Die Energie Union soll den Weg vom alten, zentralisierten und auf fossilen Quellen beruhenden Energiesystem hin zu einer verstärkt dezentralen und flexiblen Energieversorgung, die saubere Energiequellen in den Mittelpunkt stellt, ebnen. Dafür hat die Kommission auch eine EU-weit koordinierte Infrastrukturentwicklung sowie die Schaffung einer europäischen Regulierungsbehörde vorgeschlagen. Gleichzeitig setzt sie jedoch über die Beihilfeleitlinien mit den Ausschreibungen einen Rahmen, der Dezentralität untergräbt. Falk: „Wir kritisieren ausdrücklich, dass die im vergangenen Jahr beschlossenen Beihilfeleitlinien als Maßstab für künftige Erneuerbaren Förderung bezeichnet werden. Gegen die nationalen Interessen der Mitgliedsstaaten soll auf diese Weise der hochproblematische Weg der Ausschreibungen zementiert werden“.</p> <p><a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/priorities/energy-union/index_en.htm">Link zur Seite der Europäischen Kommission</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong>Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Strommarktdesign Wed, 25 Feb 2015 16:10:20 +0000 4295 at https://www.wind-energie.de Ausbau der Windenergie in Südwestfalen stagniert - Mehr Windenergieanlagen abgebaut als neu errichtet. https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/ausbau-der-windenergie-suedwestfalen-stagniert-mehr-windenergieanlagen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Südwestfalen: Zum ersten Mal wurden in Südwestfalen mit 16 Anlagen mehr Windenergieanlagen ab- als mit zwölf Anlagen aufgebaut. Die installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> wurde zwar um 17,225 MW erhöht, was allerdings rund 7 MW weniger Zubau gegenüber 2013 bedeutet. Bundesweit ist dagegen ein erheblicher Ausbau der Windenergie zu verzeichnen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit ca. 4.400 MW liegt der Zuwachs der Windenergieanlagen in Deutschland um gut 1.800 MW über dem geplanten Ausbaukorridor des EEG. Da allerdings weder Fotovoltaik noch Biomasse die ihnen zugebilligten Korridore erreichen, trägt die preiswerte Windenergie an Land jetzt maßgeblich zur Gesamtzielerreichung der Bundesregierung bei. Der starke Zubau ist vor allem mit der Ausweisung von Windkonzentrationsflächen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg sowie Vorzieheffekten im Freistaat Bayern und dem drohenden Ausschreibungsverfahren zu erklären. Eine starke zusätzliche Senkung der EEG-Vergütung für 2016 wird die Folge aus den vorgezogenen Investitionen sein.</p> <p>Zwar ist in NRW der Windenergiezubau auch in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Um die ambitionierten Ziele der Landesregierung bis 2020 zu erreichen, müsste die Windenergie allerdings mehr als doppelt so schnellausgebaut werden.</p> <p>Nach den Plänen der NRW-Landesregierung soll etwa ein Drittel der zukünftigen Windenergieleistung NRWs in Südwestfalen erzeugt werden. Davon sind die fünf Landkreise Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest aber noch weit entfernt. Noch immer fehlen in vielen Kommunen wirtschaftlich nutzbare Windvorrangzonen.</p> <p>Durch die Diskussion zum Entwurf des „Sachlichen Teilplans ‚Energie‘“ zum Regionalplan Arnsberg sind in vielen Kommunen der Region die begonnen Flächennutzungsverfahren verzögert oder ausgesetzt worden. Von der Bezirksregierung Arnsberg ist noch keine Terminplanung für die weiteren Planungsschritte bekanntgegeben worden. Es wird nur angedeutet, dass wegen nicht vorhandener Fristen kein Handlungsdruck besteht.</p> <p>Zusätzlich ist auch die Verabschiedung des Landesentwicklungsplanes noch nicht in Sicht. Dieser muss allerdings bei der jetzigen Fassung des Regionalplans zunächst wirksam sein, um den „Sachlichen Teilplan ‚Energie‘“ in Kraft setzen zu können. Aufgrund der starken Verzögerungen in zahlreichen Kommunen bei der Flächenausweisung in Südwestfalen kann die Region die Ziele der Landes- und Bundesregierung zum Ausbau der Windenergie für den Schutz der Umwelt und zur Schonung der Ressourcen in Deutschland in den nächsten Jahren voraussichtlich kaum unterstützen. Die Ausweisung von umsetzbaren Windvorrangzonen ist daher kurzfristig unumgänglich.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/ausbau-der-windenergie-suedwestfalen-stagniert-mehr-windenergieanlagen-abgebaut-als-neu-errichtet/bwe-rv-suedwestfalen-ausbau-windenergie-2014.pdf" class="file-link" title="Entwicklung der Windenergienutzung in Südwestfalen bis 2014">Entwicklung der Windenergienutzung in Südwestfalen bis 2014</a></p> <p>Kontakt:<br />BWE Regionalverband Südwestfalen<br />Hans-Josef Becker<br /><a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/ausbau-der-windenergie-suedwestfalen-stagniert-mehr-windenergieanlagen-abgebaut-als-neu-errichtet/bwe-rv-suedwestfalen-ausbau-windenergie-2014.pdf" type="application/pdf; length=2371737" title="bwe-rv-suedwestfalen-ausbau-windenergie-2014.pdf">Entwicklung der Windenergienutzung in Südwestfalen bis 2014</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Repowering Statistik Windenergie Wed, 18 Feb 2015 09:56:10 +0000 4272 at https://www.wind-energie.de Weltweiter Zubau der Windenergie 2014 erstmals über 50 GW https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/weltweiter-zubau-der-windenergie-2014-erstmals-ueber-50-gw <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Global Wind Energy Council (GWEC) hat seine jährliche Statistik zu den weltweiten Installationszahlen der Windenergie veröffentlicht. Danach wächst der globale Markt im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent und erreicht erstmals die Rekordmarke von 50 Gigawatt an neu installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr>. Nach einigen Jahren der weltweiten Stagnation erholt sich die Branche wieder. Ende 2014 waren rund um den Globus 369.553 MW Windleistung installiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>China hat seine Führungsposition mit einem Zubau von 23.351 MW gefestigt, was rund 45 Prozent der weltweit neu installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> entspricht. Die Entwicklung in den europäischen Ländern war bei einem Kapazitätszuwachs von 12.820 MW eher verhalten. Deutschland zementierte seine europäische Führungsrolle mit einem Installationsrekord von 5.279 MW, gefolgt von Großbritannien mit 1.736 MW und Schweden, das mit 1.050 MW erstmals die 1.000 MW Marke überschritt.</p> <p>Auf dem Afrikanischen Kontinent ging in Marokko ein Windpark mit 300 MW in Betrieb, ein wesentlicher Beitrag zur kumulierten Leistung von 934 MW Ende 2014. In Lateinamerika hat Brasilien mit 2.472 MW vor Chile und Uruguay die Führung übernommen. Der US-Markt konnte sich nach einem Tiefpunkt in 2013 mit dem Zubau von 4.854 MW erholen und auch Kanada brach seinen bisherigen Rekord mit 1.871 MW.<br />Die Australische Windindustrie konnte sich mit 567 MW Zubauleistung gegen alle Bemühungen der Regierung behaupten, die Erneuerbare Branche lahm zu legen.</p> <p>Weitere Infos sowie ausführliche Zahlen finden Sie auf der Seite des <a target="_blank" href="http://www.gwec.net/wp-content/uploads/2015/02/GWEC-PRstats-2014_EN_LowRes.pdf">Global Wind Energy Council.</a></p> </div> </div> </div> Internationales Statistik Windenergie Wirtschaft Wed, 11 Feb 2015 10:13:40 +0000 4257 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie: Marktwirtschaftliche Impulse für den neuen Strommarkt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energie-marktwirtschaftliche-impulse-fuer-den-neuen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. „Für den Erfolg der Energiewende ist es entscheidend, dass sich der Strommarkt flexibilisiert. Damit kann sich das Marktsystem auf die Erneuerbaren Energien ausrichten und die Erneuerbaren können zugleich mehr Verantwortung übernehmen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Flexibilisierung des Strommarktes sei die wesentliche Grundlage für die kosteneffiziente Nutzung von Strom aus wetterabhängigen Quellen wie Sonne und Wind. „Jetzt beginnt die Energiewende 2.0, bei der es vor allem um die intelligente Nutzung der klimafreundlichen Strommengen geht! Deutschland kann mit Markt- und Ingenieurwissen der Welt zeigen, wie die Energiemärkte mit über 30 % Wind- und Solarstrom funktionieren können.“</p> <p>Um die saubere Energiegewinnung rasch und kosteneffizient weiter auszubauen, steht bereits jetzt eine Vielzahl technischer Möglichkeiten zur Verfügung. Die Synchronisierung von Erzeugung und Verbrauch auf der Nachfrageseite senkt Kosten und baut Markthemmnisse ab, so Falk. „Die Flexibilitätsoptionen sind das Fundament für den Fortschritt der Energiewende hin zu einer Versorgung aus 100 Prozent Erneuerbarer Energiequellen.“</p> <p>Das ist das Ergebnis der neuen Studie zum Thema Strommarkt-Flexibilsierung, in der Hemmnisse und Lösungskonzepte untersucht wurden. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass die Energieerzeugung umso sicherer und preiswerter wird, je direkter Preissignale auf die Nachfrage seitens der Unternehmenskunden einwirken. Thorsten Lenck, Energy Brainpool, erklärt, „mit dem Abbau von Flexibilitätshemmnissen sowie der Dynamisierung ausgewählter Bestandteile des Endkundenpreises haben wir marktwirtschaftlich konforme und wirkungsvolle Hebel identifiziert“. Das bedeutet, in Zeiten starker Nachfrage die Preise zu erhöhen und in Zeiten geringer Nachfrage sie über entsprechende Preissignale anzukurbeln. „Die Kostenvorteile der Stromerzeugung aus Erneuerbaren können so an den Endkunden weitergegeben werden.“</p> <p>Malte Jansen vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel sagt: „Die Stromnachfrage kann systematisch und dauerhaft an die fluktuierende Erzeugung von Wind- und Solarenergie angepasst werden. Das senkt sowohl die residuale <abbr title="Die Spitzenlast (Peak Load) ist eine besonders hohe Energienachfrage, die nur an wenigen Tagen im Jahr oder an wenigen Stunden am Tag (Mittagsstunden) auftritt. Bei der Stromversorgung werden diese Spitzen in der Lastkurve über die Börse mit teuren Peakload-Produkten oder durch Spitzenlastkraftwerke (Erdgas oder Pumpspeicher) abgedeckt."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term303" title="Die Spitzenlast (Peak Load) ist eine besonders hohe Energienachfrage, die nur an wenigen Tagen im Jahr oder an wenigen Stunden am Tag (Mittagsstunden) auftritt. Bei der Stromversorgung werden diese Spitzen in der Lastkurve über die Börse mit teuren Peakload-Produkten oder durch Spitzenlastkraftwerke (Erdgas oder Pumpspeicher) abgedeckt.">Spitzenlast</a></abbr> wie auch den Bedarf an gesicherter konventioneller <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> erheblich.“ Die Dynamisierung der Strompreisbestandteile regt ein solches Verhalten bei verschieden flexiblen Verbrauchen an. So können Schwankungen in der Stromproduktion bei entsprechenden Preissignalen ausgeglichen werden anstatt sie zu exportieren, z.B. im Wärmesektor oder durch Industrieanlagen, die ihren Energieverbrauch kurzfristig verschieben. Die <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> jeder einzelnen Flexibilität bestimmt dabei ihren Einsatz.&nbsp;</p> <p><strong>Link zur Studie <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/20140208BEE_Strommarkt_Flexibilisierung.pdf">„Strommarkt-Flexibilisierung. Hemmnisse und Lösungskonzepte“ </a></strong></p> <p><strong>Kontakt:</strong> Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:irene.beringer@bee-ev.de">irene.beringer@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiewende Erneuerbare Energien Strommarkt Strommarktdesign Sun, 08 Feb 2015 20:51:43 +0000 4241 at https://www.wind-energie.de Bayerns Energiedialog geht vor Gericht weiter – Chancen der Energiewende noch ungenutzt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bayerns-energiedialog-geht-vor-gericht-weiter-chancen-der-energiewende-noch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Bayern unterstützt jetzt offiziell Popularklage gegen 10H-Regelung. Der Bundesverband WindEnergie, Landesverband Bayern (BWE-Bayern), hat heute in München sein Resümee zum Ausgang des bayerischen Energiedialogs vorgelegt und juristische Konsequenzen angekündigt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sind enttäuscht, dass der Energiedialog nicht zu einer Wiederbelebung der Energiewende in Bayern geführt hat“, führte Raimund Kamm, stellvertretender Landesvorstand des BWE-Bayern, aus. Stattdessen würden jetzt nach dem unseligen 10H-Gesetz weitere Rückschritte durch Blockaden beim Netzumbau und Subventionen für fossile Kraftwerke drohen. Statt den 2011 mit ‚Energie innovativ‘ eingeschlagenen Weg in die Erneuerbare Energiewelt fortzusetzen, plane die Staatsregierung ein Zurück in die fossile und nukleare Stromwelt. „Dies schadet der Umwelt, der Wirtschaft und somit den Menschen. Dabei könnte die Windbranche für weniger als 9 ct/kWh vor Ort ein Drittel des in Bayern benötigten Stroms liefern“, so Kamm. Er kündigte zugleich an, dass der Verband nun zur Unterstützung der Popularklage gegen die 10H-Regelung offiziell der Klagegemeinschaft „Pro Windkraft“ beitritt.</p> <p>Wie der BWE erläuterte, sei der gute Zubau in Bayern im Jahr 2014 mit 154 Windkraftanlagen und einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 410 Megawatt der sichtbare Beweis, dass die preiswerte Windenergie dank effizienter Binnenlandanlagen sich auch im Freistaat rechne. Aufgrund der vor der 10H-Gesetzgebung erteilten Genehmigungen geht der BWE auch für 2015 von einem Zubau von ca. 300 MW aus. Ab 2016 drohe aber ein jähes Ende des Ausbaus. Spätestens dann würde sich Bayern ohne einen weiteren nennenswerten Zubau von Erneuerbarer Kraftwerksleistung gänzlich aus der Energiewende verabschieden. Schon jetzt ist der Zubau bei Fotovoltaik und Biomasse zum Erliegen gekommen und nennenswerte Ausbaupotenziale bei Wasserkraft oder Geothermie sind kaum vorhanden.</p> <p>„Die sture Haltung der Staatsregierung gefährdet die Energiewende in Deutschland und die Stromversorgung in Bayern“, warnte Hans-Josef Fell, Kläger und Sprecher der Initiative „Pro Windkraft“. „Das 10h-Gesetz ist hierfür nur ein exemplarisches Beispiel. Deshalb haben wir uns sehr früh entschlossen gegen dieses Gesetz zu klagen. Es hebelt die Ziele Bayerns und der Bundesregierung für die Energiewende aus. Wer wie die bayerische Staatsregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien so massiv drosselt und gleichzeitig keine neuen Leitungen will, kann nur eine erneute Laufzeitverlängerung der Atomenergie im Hinterkopf haben, denn so lässt sich der Atomstrom bis 2022 nicht ersetzen.“</p> <p>Rechtsanwalt Dr. Helmut Loibl, der die Klagegemeinschaft juristisch vertritt, informierte über den aktuellen Stand des Verfahrens. „Wir sehen gute Chancen, dass unsere Klage vor dem bayerischen Verfassungsgerichtshof erfolgreich ist“, so der Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Eine vorausschauende Landespolitik müsse dies erkennen, statt auf ein Urteil zu warten. „Stattdessen wird derzeit in Kauf genommen, dass seit Geltung der 10 H-Regelung letztlich keine neuen Windenergieanlagen mehr beantragt oder genehmigt werden und damit ein faktischer Ausbaustopp vorliegt.“ Deshalb hofft Loibl, dass möglichst noch in 2015 eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes ergeht, da, so der Rechtsanwalt, „jeder Tag ein verlorener Tag für die Windenergienutzung in Bayern“ sei.</p> <p>„Wir wünschen uns eine Rückkehr der Staatsregierung zum Energiekonzept‚ Energie innovativ‘“, betonten Raimund Kamm und Hans-Josef Fell abschließend gemeinsam. Für Bayern könne die Energiewende nach wie vor zu einer Erfolgsgeschichte werden. „Dafür muss jetzt umgesteuert werden, denn sonst laufen wir Gefahr, am Ende mit einem massiven Standortnachteil dazustehen.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Christoph Markl-Meider, Pressesprecher BWE-Bayern<br />Sollner Straße 10, 81479 München<br />T +49 179 5975863, F +49 89 7913480<br /><a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a>, <a href="http://www.wind-energie.de" title="www.wind-energie.de">www.wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Fri, 06 Feb 2015 20:51:00 +0000 4240 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energien - Pressestatement zum Energiedialog in Bayern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energien-pressestatement-zum-energiedialog-bayern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der bayerische Energiedialog ist ohne ein konkretes Ergebnis zu Ende gegangen und lässt den Streit um neue Stromtrassen völlig offen. Politisch verschuldete Netzengpässe könnten Bürger und Unternehmen mittelfristig teuer zu stehen kommen. Es ist nicht zu erwarten, dass die EU politisch verschuldete Netzengpässe in einem einheitlichen Marktgebiet dulden wird. Als Folge würde das einheitliche Marktgebiet in zwei Marktzonen getrennt werden, siehe das Beispiel Schweden. Wenn Physik und Ökonomie auseinanderlaufen, wird sich die Ökonomie der Physik anpassen müssen, unabhängig von politischen Willensbekundungen“, so Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt: </strong>Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<br />Telefon: 030/2758170-16, <a href="http://www.bee-ev.de">presse@bee-ev.de<br /></a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Netzausbau Netze Strommarkt Stromnetz Wed, 04 Feb 2015 09:54:30 +0000 4237 at https://www.wind-energie.de Neues Branchenportal www.Windindustrie-in-Deutschland.de https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/neues-branchenportal-wwwwindindustrie-deutschlandde <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Von der Branche für die Branche - neues Portal für die Windindustrie - Wöchentlicher Newsletter mit den Nachrichten aus der Windindustrie - Expertenwissen zeitgemäß aufbereitet für einen schnellen und tiefen Blick in die Branche</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum 1. Februar ging das neue Branchenportal <a href="http://www.Windindustrie-in-Deutschland.de" title="www.Windindustrie-in-Deutschland.de">www.Windindustrie-in-Deutschland.de</a> (WID) online. Der Bundesverband Windenergie (BWE) startet somit eine Plattform, die allen Marktteilnehmern einen vertiefenden Einblick in die Windwirtschaft ermöglicht und interessierten Personen einen fundierten Branchenüberblick verschafft. Der ergänzende, wöchentlich erscheinende Newsletter liefert der Windindustrie kurz und prägnant die aktuellen Nachrichten aus der Windbranche.</p> <p>Darüber hinaus können Unternehmen ihre aktuellen Innovationen präsentieren und wichtige Impulse für mögliche Partnerschaften und Kooperationen setzen. Das Portal „Windindustrie in Deutschland“ kann so entscheidend zur Planung und Durchführung neuer Projekte beitragen.</p> <p>Die redaktionellen Inhalte, bestehend aus facettenreichen Fachartikeln, bieten eine große Detailtiefe und beleuchten technische und administrative Aspekte von verschiedenen Seiten. Geschrieben von Experten aus der Praxis, geben Sie Aufschluss über Angebot, Bedarf und Anforderungen der Windindustrie von morgen.</p> <p>Alle Inhalte des Portals sind thematisch verknüpft. Dadurch ist es für den Nutzer möglich, sich berufsspezifisch und anwendungsbezogen, schnell und effektiv zu allen wichtigen Themen auf der Plattform WID zu informieren.</p> <p>Der frisch gestartete Webauftritt geht einher mit einer jährlich erscheinenden Printpublikation, welche die wichtigsten Inhalte und Unternehmen auf dem Papier zusammenfasst.</p> <p><strong>Wo: <a target="_blank" href="http://www.Windindustrie-in-Deutschland.de">www.Windindustrie-in-Deutschland.de</a></strong></p> <p>Kontakt: Thorsten Paulsen,<br />Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />E-Mail: <a href="mailto:t.paulsen@wind-energie.de">t.paulsen@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Publikation Unternehmen Verband Windenergie Wed, 04 Feb 2015 15:32:14 +0000 4238 at https://www.wind-energie.de Ausbaurekord für die Windenergie in Deutschland – NRW weiter schwach! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/ausbaurekord-fuer-die-windenergie-deutschland-nrw-weiter-schwach <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Trotz leichter Steigerung gegenüber dem Vorjahr, Zubau von gut 300 MW in 2014 zu wenig, um Landesziele bis 2020 zu erreichen. Hierfür mehr als die doppelte Kapazität jährlich notwendig. Ausweisung neuer Flächen und Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen gehen in NRW immer noch zu schleppend voran.&nbsp; Mit der geplanten Einführung von Ausschreibungen ab 2017 weiterer Zubau der Windenergie ungewiss.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf. Anlässlich der Vorstellung der bundesweiten Ausbauzahlen für die Windenergie hält der Landesvorsitzende&nbsp; des Bundesverbandes Windenergie (BWE) in Nordrhein-Westfalen, Klaus Schulze Langenhorst fest: „So erfreulich der Ausbautrend in NRW mit einer erneut höheren Installationszahl zum Vorjahr ist, NRW muss weiter deutlich zulegen. Wir benötigen im Durchschnitt mehr als den doppelten jährlichen Zubau von 2014, um die Landesziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen.“ Der BWE, der Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) und die Deutsche Windguard hatten gestern in Berlin den Rekordzubau von bundesweit&nbsp; 4.750 Megawatt (MW)&nbsp; (1766 Anlagen) im Jahr 2014 bekannt gegeben. In NRW sind in diesem Jahr 307 MW (124 Anlagen) installiert worden. Im Jahr 2012 hatte der Zubau noch bei 142 MW, im Jahr 2013 bei 237 MW gelegen. Trotz dieser Steigerung liegt NRW aber im Vergleich der Bundesländer beim Zubau im Jahr 2014 wie im Vorjahr nur auf Platz 7 – während man hier einst zur Spitzengruppe gehört hat.</p> <p>Wesentliche Ursachen für das verhältnismäßig geringe Ausbauvolumen gegenüber heutigen Spitzenreitern&nbsp; wie Schleswig-Holstein (rund 1303 MW), Niedersachsen (fast 630 MW) oder Brandenburg (fast 500 MW) sieht Schulze Langenhorst vor allem in der schleppenden Ausweisung neuer Flächen sowie einer zu langsamen Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen in NRW: „Während in anderen Bundesländern Regionalplanungsbehörden und Kommunen frühzeitig neue Flächen für die Windenergie ausgewiesen haben, ist man in NRW hier vielfach erst mitten im Verfahren. Bisher haben mit den Bezirksregierungen Arnsberg, Münster und Düsseldorf erst die Hälfte der Regionalplanungsbehörden in NRW überhaupt Entwürfe für neue Regionalpläne vorgelegt. Darüber hinaus&nbsp; lassen wichtige Grundlagen für den Windenergieausbau wie der überarbeitete Windenergieerlass oder der Landesentwicklungsplan weiter auf sich warten, bzw. dauert deren Verabschiedung viel zu lange.“</p> <p>Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Einführung von Ausschreibungen ab dem Jahr 2017 sei das im Vergleich zum bundesweiten Rekordwert relativ geringe Ausbauvolumen in NRW sehr bedenklich. So rechne der BWE zwar auch im nächsten Jahr mit einem bundesweiten Zubau von gut 3.500 bis 4.000 MW netto. Spätestens ab dem Jahr 2017 sei die weitere Perspektive aber ungewiss: „Bis 2020 soll in NRW mindestens 15 % des Strombedarfs aus der Windenergie stammen. Damit dies gelingt, gilt es jetzt in Nordrhein-Westfalen mit Nachdruck die entsprechenden Rahmenbedingungen anzupassen – auch um in den nächsten zwei Jahren stärker am erwarteten hohen bundesweiten Ausbau zu partizipieren. Zugleich muss auf Bundesebene&nbsp; in der bevorstehenden Diskussion zu Ausschreibungsmodellen sichergestellt werden, dass nach dem Jahr 2016 ein ambitionierter Zubau in NRW stattfinden kann“, so Schulze Langenhorst.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Stefan Reimering<br />BWE-Landesgeschäftsstellenleiter Nordrhein-Westfalen<br />T +49 (0)211 / 9367 6066, <a href="mailto:s.reimering@bwe-regional.de">s.reimering@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Onshore Planung Windenergie Fri, 30 Jan 2015 13:47:27 +0000 4235 at https://www.wind-energie.de Urteil stellt Regierung und Branche vor Herausforderungen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/urteil-stellt-regierung-und-branche-vor-herausforderungen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbands und der ARGE Netz: Auf dem Neujahrsempfang der ARGE Netz und des BWE-Landesverbandes Schleswig-Holstein stand das Gerichtsurteil des OVG Schleswig im Zentrum. Ministerpräsident Torsten Albig sagte schnellstmögliche Planungssicherheit zu.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="679" title="Ministerpräsident Torsten Albig: kein rechtsfreier Raum für die Windenergie © BWE/Tim Riediger" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/urteil-stellt-regierung-und-branche-vor-herausforderungen/internet-torsten-albig.jpg?1422355560" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Breklum/Simonsberg. Mehr als 200 hochkarätige Gäste aus Wirtschaft und Politik trafen sich zum&nbsp; Neujahrsempfang der ARGE Netz und des Landesverbandes Windenergie im Landeshaus Schleswig-Holstein. Die Branche erwartete eine Antwort auf das Urteil des Schleswiger Oberverwaltungsgerichtes, welches am letzten Dienstag die Windeignungsflächen des Landes gekippt hatte. Nach der Ansprache von Ministerpräsident Torsten Albig gab es ein erstes Aufatmen: die bereits genehmigten 400 Anlagen werden fertig gebaut.</p> <p><strong>Windenergie nicht im rechtsfreien Raum</strong><br />Landtagspräsident Klaus Schlie, der in seiner Zeit als Innenminister für die Landesplanung und die Ausweisung der Windeignungsgebiete verantwortlich war, fühlte sich persönlich betroffen: „Unser Ziel war es, mit dem umfangreichen Dialogverfahren Rechtssicherheit für die Investoren und Akzeptanz bei den Schleswig-Holsteinern zu gewährleisten“.</p> <p>Ministerpräsident Torsten Albig betonte, dass es auch nach dem Urteil des Schleswiger Oberverwaltungsgerichtes keinen rechtsfreien Raum gebe, sondern nach heutiger Interpretation das Baurecht gelte. Gleichzeitig appellierte er an die rund 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft: „Bitte seien Sie sich ihrer Verantwortung auch für den Akzeptanzerhalt bewusst und lassen sie uns den Ausbau der Windenergie klug gemeinsam weiter voranbringen“. Er sagte zu, kurzfristig einen runden Tisch mit Branchenvertretern einzuberufen.</p> <p>Die Windbranche investierte im Jahr 2014 mehr als eine Milliarde Euro in Schleswig-Holstein. Trotzdem sei nichts falscher, als die Energiewende ausschließlich unter Kostengesichtspunkten zu diskutieren, so der Ministerpräsident. Die Debatte um das Zwischenlager Brunsbüttel zeige, welche Kosten andere Energieträger bedeuten.</p> <p><strong>Klimaschutz auch Thema im Landtag</strong><br />Die Veranstaltung stand unter dem Motto Klimaschutz und hätte auch nicht passender sein können. Während im Schleswig-Holstein-Saal schon die ersten Gäste eintrafen, wurde im Landtag noch heftig darüber debattiert, ob Schleswig-Holstein ein Klimaschutzgesetz braucht oder nicht. Während die einen reden, fangen die anderen schon mal an: die Veranstalter hatten die CO2-Emissionen der gesamten Veranstaltung berechnen lassen. Rund 20 Kilogramm CO2 pro Person sind ermittelt und zu einhundert Prozent kompensiert worden. „Der Klimawandel wird nicht erst kommen, wir sind schon mitten drin“, so der BWE-Landesvorsitzende Reinhard Christiansen. „Wir können ihn auch nicht mehr stoppen, aber vielleicht unseren kleinen Beitrag leisten, damit er verlangsamt wird - Schleswig-Holsteins Windenergieanlagen sparten 2014 immerhin rund sechs Millionen Tonnen Treibhausgase ein.“, so Christiansen weiter. „Wer, wenn nicht wir muss anfangen. Nicht lang schnacken-machen“.</p> <p><strong>Intelligente Lösungen werden schon gelebt</strong><br />Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz, wies darauf hin, dass die Unterstützung der Bevölkerung für die Energiewende nach wie vor ungebrochen sei. Das sei auch wichtig, denn allein in Deutschland würden in den nächsten 15 Jahren mehr als 300 Mrd. Euro in die Energiewende investiert. Für den Erfolg gebe es jedoch für alle Beteiligte noch viel zu tun.</p> <p>Die ARGE Netz mit ihren knapp 300 Gesellschaftern arbeitet intensiv an Praxislösungen und macht der Landesregierung zahlreiche konkrete Vorschläge. Ein entscheidender Schritt ist dabei das Erneuerbare Kraftwerk. Weitere wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Energiewende sind die Integration aller Erneuerbaren Erzeugungsanlagen in einen flexiblen Energiemarkt und die Nutzung des Grünstroms für Wärme und Mobilität. Grundmann betonte die Leistungsfähigkeit der inzwischen erwachsen gewordenen Branche: „Wenn konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden, bedeutet das die Übernahme einer sehr hohen Verantwortung durch die erneuerbaren Energien, nämlich die Gewährleistung der Versorgungssicherheit einer Industrienation. Es ist vollkommen klar, dass wir das schaffen werden.“</p> <p><strong>Strompreisbremse weiterhin ein Thema</strong> <br />Während die Veranstalter der Landesregierung und dem Landtag ein durchaus positives Zeugnis für die Unterstützung bei der Energiewende ausstellten, wurde ein Begriff der Bundesregierung zum Energiewendebremser 2014 mit großer Mehrheit gewählt: die „Strompreisbremse“. Der im Jahr 2013 geprägte Begriff hatte auch 2014 nichts von seiner Aktualität verloren. Noch immer wird den Erneuerbaren Energien unterstellt, dass sie für die Erhöhungen der Strompreise verantwortlich seien. Die Kosten der konventionellen Energieträger werden dagegen schön gerechnet. „Wir machen mit Brunsbüttel grade sehr teure Erfahrungen“, so die Veranstalter.</p> <p><strong>Kontakt: <br /></strong>Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein, Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Telefon: 04841 66 32 10, E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> <p>ARGE Netz GmbH &amp; Co. KG<br />Svenja Ehlert <br />Telefon: 04671 943 89 12, E-Mail: <a href="mailto:ehlert@arge-netz.de">ehlert@arge-netz.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Tue, 27 Jan 2015 14:50:37 +0000 4205 at https://www.wind-energie.de Bayerisches Energiekonzept darf nicht hinter Ziele aus 2011 zurückfallen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bayerisches-energiekonzept-darf-nicht-hinter-ziele-aus-2011-zurueckfallen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Bayern. „Die Bayerische Staatsregierung hatte am 24. Mai 2011 ihr Energiekonzept Energie innovativ beschlossen. Darin wurde als Ziel beschrieben, die <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> deutlich schneller auszubauen. Seither hat es einen Kurswechsel gegeben, der Bayern bei der Umsetzung der Energiewende aus dem Tritt bringt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir drohen uns mit dieser neuen Ängstlichkeit zu verstolpern“, so der Vorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie(BWE) Bayern, Günter Beermann, nach der von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner geäußerten Skepsis gegenüber den Erneuerbaren Energien.</p> <p>„Bayern hat mit einem über dem Bundesdurschnitt liegenden starken Ausbau von Fotovoltaik und der Nutzung der Biomasse ein solides Fundament für die Sicherung eines immer höheren Teils des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien gelegt. Auch die Windenergie leistet einen immer wichtigeren und vor allem preiswerten Beitrag zum Erneuerbaren Energiemix im Freistaat. Trotz der Beschränkungen durch das - aus unserer Sicht verfassungswidrige - 10h-Gesetz werden wir 2014 und 2015 noch einen nennenswerten Zubau erleben.</p> <p>Statt jetzt in Ängstlichkeit und Verzagtheit zu verfallen, sollte die Bayerische Staatsregierung an das gute Energiekonzept Energie innovativ anknüpfen. Der ländliche Raum in Bayern, der bayerische Mittelstand und die Zuliefererindustrie können von der Energiewende nur profitieren. Dafür brauchen wir eine entschlossen und mutig handelnde Staatsregierung“, mahnte Günter Beermann. </p> <p><strong>Kontakt: </strong>Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Genehmigung Planung Windenergie Mon, 26 Jan 2015 11:36:27 +0000 4192 at https://www.wind-energie.de Landesvorsitzender Reinhard Christiansen auf dem Parlamentarischen Abend des Landesverbands in Kiel https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 22. Januar 2015 sprach Landesvorsitzender Reinhard Christiansen auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der Erneuerbaren von Arge Netz und BWE LV Schleswig Holstein über die Energiewendevorhaben seines Bundeslandes und richtete dabei einen klaren Appell an die anwesende Landespolitik. Seine Rede ist&nbsp; online abrufbar.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="669" title="Neujahrsempfang von ARGE Netz und BWE-Landesverband Schleswig-Holstein in Kiel" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-landesverbands-kiel/internet-3000px-20150122tr036.jpg?1422267696" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Gemeinsam sollten wir die großen Chancen der Energiewende erkennen und nutzen zum Wohle der Bürger, der Natur und des Klimas! Viele Schleswig-Holsteiner haben das erkannt und gehen in die richtige Richtung. Als BWE erwarten wir von der Landesregierung weitere Maßnahmen zur Fortsetzung des erfolgreichen Weges.</p> <p>Wir sollten gemeinsam konsequent den Weg weitergehen zur Energiewende zu 100 %. Wir dürfen keinerlei Verständnis mehr haben für die Betreiber von Atomkraftwerken. Die Atomtechnologie beweist seit Jahren, dass sie nicht beherrschbar, wahnsinnig teuer ist und hoch giftigen Müll für viele 100.000 Jahre hinterlässt."</p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-landesverbands-kiel/20150122-rede-neujahrsbegruessung-christiansen.pdf" class="file-link" title="Rede von Reinhard Christiansen">Download: Rede von Reinhard Christiansen</a></strong></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-landesverbands-kiel/20150122-rede-neujahrsbegruessung-christiansen.pdf" type="application/pdf; length=185550" title="20150122-rede-neujahrsbegruessung-christiansen.pdf">Rede von Reinhard Christiansen</a></div> </div> </div> </div> Fri, 23 Jan 2015 14:52:32 +0000 4190 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Windenergie zum Urteil des OVG Schleswig - Akzeptanz wird durch Bürgerenergie gewährleistet https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-zum-urteil-des-ovg-schleswig-akzeptanz-wird-durch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Zum Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig zur Teilfortschreibung der Regionalpläne in den Planungsräumen eins und drei des Landes Schleswig-Holstein sagt der BWE Landesvorstand Reinhard Christiansen:&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="567" height="850" title="BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/bundesverband-windenergie-zum-urteil-des-ovg-schleswig-akzeptanz-wird-durch-buergerenergie/reinhard-christiansen.jpg?1421826679" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energiewende und allen voran die Windenergie genießt in Schleswig-Holstein eine ungebrochen hohe Akzeptanz. Das liegt vor allem an der breiten Bürgerbeteiligung. Neun von zehn Windmühlen drehen sich zum Beispiel in Nordfriesland in Bürgerhand. Hier sind wir Vorbild. Diese hohe Akzeptanz darf durch das Urteil nicht gefährdet werden. Wir appellieren an die Gemeinden, Planer und Investoren, sich bei der zukünftigen Planung an einen Tisch zu setzen“.</p> <p>Christiansen macht deutlich, dass die Branche verlässliche und abgestimmte Planungsprozesse braucht, damit es nicht zu einem genehmigungstechnischen Durcheinander kommt. „Daran hat niemand ein Interesse“, so der Landesvorstand und weiter: „Wo eine Kommune partout keine Windkraft will, muss diese auch nicht mit der Paragrafen-Brechstange durchgesetzt werden. Die Rücksichtnahme auf die Wünsche der Gemeinden darf kein Planungsfehler sein.“</p> <p>Der Verband wird sich in Kürze mit der Landesregierung zusammensetzen, um weitere Planungsrechte zu präzisieren.</p> <p>Weitere Infos siehe auch unter <a target="_blank" href="http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Oberverwaltungsgericht-kippt-Windkraftplanung-,windkraft530.html">ndr.de</a></p> <p><strong>Kontakt </strong>:<br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Querweg 4, 25813 Simonsberg <br />Telefon: 04841 66 32 10, E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Recht Windenergie Wed, 21 Jan 2015 07:55:07 +0000 4173 at https://www.wind-energie.de Merkel würdigt Leistungen der Erneuerbare Energien-Branche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/merkel-wuerdigt-leistungen-der-erneuerbare-energien-branche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Die Erneuerbaren Energien haben sich im vergangenen Jahr erstmals an die Spitze der Brutto-Stromerzeugung gesetzt und knapp 30 Prozent des Stroms geliefert. „Das ist ein Rekordwert und ein Erfolg für den Klima, Umwelt- und Gesundheitsschutz“, sagte Dr. E. h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE. Die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, würdigte beim BEE-Neujahrsempfang die Fortschritte zu einer „nachhaltigen und grundlegenden Energiewende“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1024" height="675" title="BEE-Präsident Dr. Fritz Brickwedde und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf dem BEE Neujahrsempfang" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/merkel-wuerdigt-leistungen-der-erneuerbare-energien-branche/bee-neujahrsempfang-2015-merkel-brickwedde_0.jpg?1421330506" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Weiterentwicklung des Strommarktdesigns sieht der BEE einen wichtigen Schritt, um den Strommarkt fit für die Zukunft zu machen. Die Flexibilisierung wird im Zentrum der Neuausrichtung des Strommarktes stehen. Der BEE bekräftigt die Notwendigkeit, den neuen Strommarkt durch eine Strategische Reserve abzusichern und damit eine zuverlässige Energieversorgung zu sichern. „Kapazitätsmärkte“, betont Brickwedde auch beim Neujahrsempfang, „lehnen wir ab. Sie führen zu jener Kostendynamik, die eigentlich vermieden werden soll.“ Kanzlerin Merkel antwortete: „Ich teile Ihre Skepsis zu Kapazitätsmärkten.“</p> <p>In der steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung sieht Merkel „eines der besten Mittel“, um die Energieeffizienz – die „zweite Säule der Energiewende“ – zu stärken und rief insbesondere die Bundesländer auf, die Bundesregierung hierbei zu unterstützen.</p> <p>Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende bezeichnete Merkel als „Herkulesaufgabe“. Brickwedde erinnerte daran, die Energiewende nicht nur als Strom-, sondern auch als Verkehrs- und Wärmewende zu sehen. Die Unternehmer der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Branche hätten sich als innovativ, aktiv und modern erwiesen und stünden selbstbewusst den Herausforderungen gegenüber.&nbsp; Merkel: „Die Branche der Erneuerbaren Energien ist ein großer Wirtschaftsfaktor geworden.“</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Unternehmen Veranstaltung Verband Thu, 15 Jan 2015 14:02:12 +0000 4172 at https://www.wind-energie.de EU-Energy Union als Schlüssel zur Versorgungssicherheit https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-energy-union-als-schluessel-zur-versorgungssicherheit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). <br />Berlin. Es ist gut, dass mit der Energy Union für Europa ein stabiler und verlässlicher Rahmen für krisenfeste Energieversorgungssicherheit geschaffen werden soll“, sagt BEE-Vorstandsmitglied und Sprecher der Arbeitsgruppe Europa, Rainer Hinrichs-Rahlwes, betont aber: „Dies kann nur dann gelingen, wenn die Nutzung heimischer Erneuerbarer Energien als Kern der Lösung verstanden wird“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BEE hat heute ein Positionspapier an die EU-Kommission übersandt und auf aus seiner Sicht notwendige Prioritäten verwiesen. Das Strategiepapier der EU-Kommission zur Ausgestaltung der geplanten Energy Union wird in den nächsten Wochen erwartet.</p> <p>Die Energy Union war von Donald Tusk, dem Präsidenten des Europäischen Rates, im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise ins Gespräch gebracht worden. Nach Auffassung des BEE muss sie allerdings „deutlich mehr sein als die von Tusk angestrebte Einkaufsgemeinschaft der Europäer für fossile Rohstoffe“. Vielmehr gelte es, „die Wurzeln des Problems anzupacken, die Kostenrisiken und Lieferunterbrechungen, die sich aus der wachsenden Abhängigkeit der EU von fossilen Rohstoffimporten ergeben. Dies geht nur durch zügigen Umstieg auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Energie-Effizienz“, sagt Hinrichs-Rahlwes, „andere Lösungen sind entweder noch nicht verfügbar, zu klimaschädlich, zu teuer, zu risikoreich oder alles zusammen“.</p> <p>In dem Positionspapier nennt der BEE sechs Prioritäten, damit die „Energy Union“ ein Erfolg wird:</p> <ol> <li>Erneuerbare Energien als Schlüssel für Versorgungssicherheit</li> <li>Energy Union als verlässlicher Rahmen für die Europäische Energiewende</li> <li>Zentrale und dezentrale Strukturen in zukunftsfähigen Energiemärkten intelligent vernetzen</li> <li>Grenzüberschreitende Modellregionen schaffen für nachhaltige Energieversorgung</li> <li>Arbeitsplätze und gesellschaftlicher Reichtum durch nachhaltige Energieversorgung</li> <li>Klimaschutz ohne Um- und Abwege: Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz</li> </ol> <p>Der BEE betont die Notwendigkeit, bei der Ausgestaltung des künftigen Energiesystems „zentral und dezentral intelligent zu kombinieren mit flexibilitätsgetriebenen, zunehmend auch grenzüberschreitenden Märkten für immer mehr Erneuerbare und Effizienz“.</p> <p>Der BEE schlägt vor, in grenzüberschreitenden Modellprojekten – z.B. mit unseren polnischen Nachbarn – regionale Kooperationen und regionale Vermarktung Erneuerbarer Energien zu testen. „Dabei kann in der Praxis erprobt werden, wie Rahmenbedingungen verändert oder angepasst werden müssen, um grenzübergreifend erfolgreich zu sein“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> <p>Das Positionspapier ist auf Deutsch und Englisch unter <a target="_blank" href="http://bee-ev.de/Publikationen/Positionen.php">http://bee-ev.de/Publikationen/Positionen.php</a> verfügbar.</p> <p><strong>Kontakt: </strong>Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Mon, 12 Jan 2015 12:47:08 +0000 4165 at https://www.wind-energie.de Jahreshauptversammlung des BWE-Regionalverbands Südhessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/jahreshauptversammlung-des-bwe-regionalverbands-suedhessen-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vorstand mit etwas veränderten Verantwortlichkeiten bestätigt. Am 11. Dezember&nbsp; trafen sich die Mitglieder des Regionalverbandes Südhessen in den Räumlichkeiten der Firma Luftstrom in Mühlheim am Main zu ihrer Jahreshauptversammlung 2014. Neben einem erfreulichen Resümee der Veranstaltungen des vergangenen Jahres, zu denen der 3. Windbranchentag in Frankfurt, zwei Windstammtische sowie das&nbsp; Einweihungsfest des Windparks Freiensteinau gehörten, standen in diesem Jahr auch Vorstandswahlen an.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1386" height="957" title="euer Vorstand Regionalverband Südhessen: Erhard Renz, Sandra Hook, Michael Häußer (von links)" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/jahreshauptversammlung-des-bwe-regionalverbands-suedhessen/2014-vorstand-suedhessen_0.jpg?1420467912" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der erste Vorsitzende Michael Häußer wurde einstimmig bestätigt; der zweite Vorsitzende Ludwig Schneider gab seine aktive Position auf und wechselte in den Beirat. An seine Stelle trat&nbsp; Erhard Renz, der auch stellvertretender Landesvorsitzender in Hessen ist. Ebenfalls in den Beirat wechselte Schriftführer Florian Häusser, dessen Amt von Sandra Hook übernommen wurde.</p> <p>Es ergaben sich nicht nur Verschiebungen innerhalb des Vorstandes, es wurden zusätzlich Günter Rost und Michael Hollerbach aus der Runde der Mitglieder in den Beirat gewählt. Anschließend wurden noch die Delegierten für die nächste Periode bestimmt. Jürgen Simon (Vertretung Michael Hollerbach), Kai Heidler (Vertretung Erhard Renz) und Michael Häußer stellten sich&nbsp; zur Verfügung.</p> <p>Nach dem formellen Teil der Versammlung wurden Themen zur Arbeit des BWE diskutiert, wie etwa der Informationsfluss von Berlin in den Regionalverband&nbsp; Südhessen und dessen Rückkopplung. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig Veranstaltungen vor Ort für eine Identifikation mit der guten Windsache sind.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zudem wurden Themen und Termine für 2015 festgelegt – denn auch hier möchte man in und aus Südhessen aktiv die Energiewende mitgestalten!</p> </div> </div> </div> Bundesländer Mon, 05 Jan 2015 15:52:32 +0000 4156 at https://www.wind-energie.de Anträge zur Abstandsregelung 10 H in Brandenburg abgelehnt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/antraege-zur-abstandsregelung-10-h-brandenburg-abgelehnt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Brandenburger Landtag hat am 17.12. die Anträge von CDU, Freien Wählern und AfD zur 10H-Regelung mehrheitlich abgelehnt. Damit wird der umstrittene Vorschlag, pauschal das Zehnfache der Höhe eines Windrads als Abstand zur Wohnbebauung festzusetzen, nicht umgesetzt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE hatte im Vorfeld der Parlamentssitzung mit intensiver Informationsarbeit erfolgreich auf die fehlende Notwendigkeit einer solchen Regelung und die Kontraproduktivität für die Ziele der Energiewende in Brandenburg hingewiesen.</p> <p>In einem Hintergrundpapier machte der BWE-Landesverband Brandenburg klar, dass bei Planungen von Windenergieanlagen sowohl das Bundes-Immissionsschutzgesetz als auch das Baugesetzbuch den rechtlichen Rahmen für den Anwohnerschutz z.B. vor Lärmbelästigung vorgeben.</p> <p>Auch Umweltverträglichkeitsprüfungen sind Teil dieses über 20 Jahre bewährten Systems. Der von der Opposition geforderte Mindestabstand von 10 H hätte bei modernen&nbsp; Anlagen&nbsp; im Regelfall&nbsp; zu Abständen von 2.000&nbsp; Metern geführt. In Folge hätte sich die verbleibende Landesfläche für Windräder auf maximal 0,5 Prozent des Landes, ohne Berücksichtigung der bestehenden und bereits in Planung befindlichen Windeignungsflächen, verringert.</p> <p>So hätte beispielsweise die Planungsregion&nbsp; Uckermark-Barnim weniger als 30 ha Eignungsfläche zur Verfügung gehabt. Für die Erreichung der Landesziele zum Klimaschutz sind jedoch 2% der Landesfläche als Vorranggebiete für Windenergie vorgesehen. Brandenburg ist momentan Windland Nummer 2 in Deutschland, wichtiger Stromlieferant für die Metropole Berlin und deckt seinen Eigenverbrauch schon jetzt zur Hälfte aus Windstrom.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Fri, 19 Dec 2014 13:46:50 +0000 4150 at https://www.wind-energie.de Mitteldeutsche Windbranchentage am 14./15. Oktober in Erfurt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/mitteldeutsche-windbranchentage-am-14-15-oktober-erfurt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windkraft an Land ist die kostengünstige Art, Energie zu erzeugen. Das stellte eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Ecofys fest, die pünktlich zu Beginn der Erfurter Windbranchentage &nbsp;2014 von der EU veröffentlicht wurde.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski und Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverband WindEnergie e.V (BWE), wiesen im Rahmen der mitteldeutschen Kongressmesse außerdem auf die enormen Potenziale in Bezug auf <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Beschäftigungseffekte für die Länder und Kommunen hin. In der Windkraftbranche sind bundesweit aktuell 120.000 Menschen beschäftigt.</p> <p>410 Teilnehmer aus ganz Deutschland besuchten am 14. und 15. Oktober 2014 die dritte Ausgabe der „Wind.Energie – Mitteldeutsche Branchentage“, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Parallel bestückten 44 Unternehmen aus 13 Bundesländern (2013: 34 aus 12) die begleitende Ausstellung mit neuesten Produkten und Dienstleistungen.</p> <p>„Windenergie wird die Energiewende maßgeblich prägen. Unsere Veranstaltung rückt die wichtigsten Akteure in den Blickpunkt und geht die Aufgabe an, offene Fragen für Kommunen, Bürger und beteiligte Unternehmen umfassend zu klären“, sagt Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt. Im Mittelpunkt standen am ersten Kongresstag der aktuelle Status der Branche u.a. in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Am Folgetag rückten praktische Fragen, beispielsweise zu Lastenmanagement, Speichern, Netzausbau, Projektfinanzierung, Bürgerbeteiligung und neue Technologien in den Fokus.</p> <p>Neben Verbänden und Wissenschaftlern berichteten auch führende Windenergie-Firmen wie BOREAS, Vattenfall, Enercon oder Vestas aus der Praxis. Zum ersten Mal engagierte sich die „Fachagentur Windenergie an Land“ mit der Tagung „Windenergie in der Regional- und Bauleitplanung: Rechtsprechung und Planungspraxis“ in Erfurt.</p> <p><strong>Stimmen zur Wind.Energie 2014: </strong></p> <p>Mario Butz, Enercon GmbH, Vertrieb Magdeburg „Die Wind.Energie war auch in diesem Jahr eine gelungene Veranstaltung, um der Öffentlichkeit die Themen Windenergie und erneuerbare Energien nahe zu bringen. Die Foren und die Ausstellung selbst waren gut besucht.“</p> <p>Bernhard Weigel, Projektleiter, Boreas Energie GmbH „Als heimisches Unternehmen sind wir immer wieder gern dabei und werden dies auch zukünftig sein. Ganz wichtig war für uns in diesem Jahr die Absichtserklärung durch den Thüringer Wirtschaftsstaatssekretär, dass auch die nächste Landesregierung dem Thema Windenergie große Aufmerksamkeit widmen wird.“</p> <p>Bernd Stefan Wolf, Geschäftsführer Wolf-moderne Windkraft „Mit unserem Nischenprodukt Kleinwindanlage haben wir den Nerv der Zeit getroffen und viele Interessenten an unseren Messestand ziehen können. Wir sind begeistert von der Veranstaltung.“</p> <p>Weitere Infos zum Branchentag finden Sie <a href="http://www.mitteldeutsche-windbranchentage.de/" target="_blank">hier</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Verband Windenergie Wirtschaft Tue, 16 Dec 2014 09:54:47 +0000 4144 at https://www.wind-energie.de Windkraft in der Oberpfalz – ein Wirtschaftsfaktor auf Abruf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windkraft-der-oberpfalz-ein-wirtschaftsfaktor-auf-abruf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Oberpfalz sieht Vorreiterrolle der Region in Sachen Windenergie durch 10-H-Regelung gefährdet und appelliert an die Verantwortung der Kommunen für eine erfolgreiche Energiewende. Der bisherige und auch neue Vorsitzende des Bundesverbands WindEnergie – Regionalverband Oberpfalz, Dr. Peter Niebauer, hat die Bedeutung der Windkraft als starker Wirtschaftsfaktor Ostbayerns hervorgehoben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Ende 2014 werden an die 100 Windenergieanlagen mit einem Investitionsvolumen von 450 Millionen Euro und mit einem Anteil von 8,5 Prozent zur Oberpfälzer Stromversorgung beitragen“, rechnete Niebauer auf der gestrigen Jahreshauptversammlung des BWE-Regionalverbands in Wernberg-Köblitz (Lkr. Schwandorf) vor. Damit liege der Regierungsbezirk beim Windstrom sogar knapp über dem Bundesdurchschnitt.</p> <p>Allerdings sieht der Regionalvorsitzende die Vorreiterrolle der Oberpfalz mittelfristig in Gefahr. „Wenn die Kommunen nicht mutig gegensteuern, wird die bayerische 10-H-<abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> spätestens ab 2016 für einen Stillstand im Ausbau der Windkraft sorgen“, warnte Niebauer. Schon jetzt sei die Zahl neuer Genehmigungsanträge eingebrochen. „Dann herrscht auch in der Oberpfalz Flaute in Sachen dezentraler Energiewende und regionaler <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>.“</p> <p><strong>Wertschöpfung aus Windkraft überschreitet 1 Milliarde Euro – allein in der Oberpfalz <br /></strong>Es ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte in Zahlen und Fakten, mit der der Windbranchenverband zum Jahresabschluss 2014 für die Oberpfalz aufwarten kann. Fast 100 Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von über 210 Megawatt und einer jährlich produzierten Strommenge von ca. 500 Millionen Kilowattstunden zählt der BWE in seiner Bilanz auf. Das entspricht dem Strombedarf von 145.000 Oberpfälzer Haushalten, der damit CO2-frei abgedeckt werden kann.</p> <p>„Wir haben bisher mit unseren Investitionen in die Windenergie – mitgetragen von lokaler Bürgerbeteiligung und kommunalen Stadtwerken – eine regionale Wertschöpfung von rund 1 Milliarde Euro allein in der Oberpfalz ermöglicht“, zeigte sich Niebauer erfreut. Und das Potenzial sei längst nicht ausgeschöpft. Nach Schätzungen des BWE-Oberpfalz auf der Basis des bayerischen Energiekonzepts „Energie innovativ“ könnten bis 2025 in der Region sogar etwa 4 Milliarden Euro an Wertschöpfung generiert und 2 Milliarden Euro an Investitionen getätigt werden.</p> <p><strong>Jetzt kommt’s auf die Kommunen an! <br /></strong>Vor diesem Hintergrund kritisierte er die Entscheidung der Staatsregierung und den Beschluss der CSU-Landtagsmehrheit über die Einführung der sogenannten 10-H-Abstandsregel scharf. „Damit hat sich die Staatsregierung bei einem wichtigen Pfeiler der zukünftigen Energieversorgung aus ihrer Verantwortung gestohlen“, so Niebauer. Diese Kehrtwende habe das Vertrauen der bayerischen Wirtschaft und der mittelständisch geprägten Branche in eine verlässliche Politik schwer erschüttert. Es sei zu befürchten, dass der aufkeimende Wirtschaftsfaktor Windkraft in Bayern und der Oberpfalz wieder abstirbt. Ob die entsprechende Änderung der Bayerischen Bauordnung auf Grundlage der Länderöffnungsklausel einer juristischen Prüfung standhält, müsse sich noch zeigen.</p> <p>Nach Ansicht des BWE kommt es jetzt mehr denn je auf die Kommunen an, ob die erneuerbare Energiewende in Bayern eine Zukunft hat. „Wir appellieren an jene Gemeinden und Städte, die es mit einer dezentralen und regenerativen Energieversorgung ernst meinen, auch weiterhin auf die Windkraft zu bauen. „Windenergie in Bayern und in der Oberpfalz ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende und den Klimaschutz vor Ort – noch dazu mit einem hohen Maß an regionaler Wertschöpfung“, zeigte sich Niebauer überzeugt.</p> <p>Christoph Markl-Meider, BWE-Bayern Presse</p> <p><strong>Rückfragen bitte an: </strong><br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) – Regionalverband Oberpfalz <br /> Dr. Peter Niebauer Heiliggeistgasse 18, 93047 Regensburg <br />Tel. +49 941 5041915, Handy: +49 163 6740150, <a href="mailto:p.niebauer@bwe-regional.de">p.niebauer@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Mon, 15 Dec 2014 13:29:39 +0000 4136 at https://www.wind-energie.de Zweiter Transformationsworkshop in Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/zweiter-transformationsworkshop-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schleswig-Holstein ist in vielen Dingen ein Versuchslabor. Unter der Prämisse hatten sich im Juni Vertreter von Kirche, Gewerkschaft, Umweltverbänden und der Zivilgesellschaft zusammen gefunden, um gemeinsam einen Transformationsprozess zu gestalten: weg von fossilen Energieträgern - hin zu einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="666" title="BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen im Gespräch mit Kirchenvertretern, © Perke Held" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/zweiter-transformationsworkshop-schleswig-holstein/internet-landesvorsitzender-christiansen-mit-kirchenvertretern-im-gespraech.jpg?1418300323" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das bedeutet mehr als nur eine Umstellung aus ökologischen oder ökonomischen Gründen. Es bedeutet auch soziale Transformation. Nach diesem ersten Treffen waren sich die Teilnehmer schnell einig, dass dieser Modell-Versuch wiederholt werden muss. Diesmal mit einer Konkretion.</p> <p>Auf diesem zweiten Treffen am 9. Dezember 2014 haben die Organisatoren (Friedemann Magaard vom Christian-Jensen-Kolleg als Kirchenvertreter, Susanne Uhl vom DGB und Nicole Knudsen vom BWE) mit den Teilnehmern Projektideen in einem World-Kaffee entwickelt, diese sortiert, strukturiert und daraus Handlungsansätze und Verantwortlichkeiten abgeleitet. Die Projektideen umfassten Maßnahmen zur Energieeffizienz oder <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> genauso wie die Verbesserung der Eigenstromversorgung oder die Nutzung von Brach – und Grasflächen für die Einsaat von Bienentrachten.</p> <p>Den Impulsvortrag, der sicherlich die eine oder andere Idee hervorbrachte, gab der frisch gebackenen Landesvorstand Reinhard Christiansen mit einem klaren Bekenntnis zur Bürgerenergie und Eigenstromversorgung.</p> <p>Ermutigt von den Ideen und Rückmeldungen waren sich auch nach diesem Abend alle einig, dass das Versuchslabor jetzt verlassen werden könne und die entwickelten Ideen reif seien für die Pilotphase. Deswegen wurde das nächste Treffen schon gleich vereinbart. Der Transformationsprozess und die positive und konstruktive Zusammenarbeit von Gewerkschaftlern, Kirchenvertretern und Umweltgruppen geht weiter.&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Veranstaltung Windenergie Thu, 11 Dec 2014 13:10:51 +0000 4123 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Windenergie wählt neuen Landesvorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bundesverband-windenergie-waehlt-neuen-landesvorstand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gefühlte zwanzig Jahre hielt Hermann Albers in Schleswig-Holstein als Landesvorstand des Bundesverbandes Windenergie das Zepter in der Hand. Die gleichzeitige Funktion als Präsident im Bundesverband ließ die weitere Landesvertretung nun nicht mehr zu. Grund genug, den Vorsitz abzugeben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Neu gewählter BWE-Landesvorstand, Reinhard Christiansen, © BWE/Silke Reents" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/bundesverband-windenergie-waehlt-neuen-landesvorstand/internet-ir-0437.jpg?1417692856" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Die Wahlmänner und Wahlfrauen der fünf Regionalverbände wählten Reinhard Christiansen, Geschäftsführer mehrerer Bürgerwindparks, zu ihrem neuen Landesvorstand. „Eines meiner Hauptanliegen ist es, den Verband im Land zu stärken; dazu gehört auch die Gewinnung neuer Mitglieder“, so Christiansen in seiner Antrittsrede.</p> <p class="BWETEXT">Hermann Albers gratulierte dem neuen Gremium und wünscht den Verantwortlichen und dem Landesverband weiterhin viel Erfolg. Reinhard Christiansen dankte Hermann Albers im Namen aller Mitglieder für seine langjährige Tätigkeit als Landesvorsitzender und die hohen Verdienste für den Verband und den Aufbau der erneuerbaren Energien im Norden.</p> <p class="BWETEXT">Als Stellvertretende Landesvorsitzende wurden &nbsp;Petra Helmers (WKN) und Dr. Martin Grundmann (ARGE Netz) gewählt. Alle drei werden dem Landesverband neue Impulse geben für die vor ihm liegenden Aufgaben, die vielfältiger nicht sein könnten: Die Systemverantwortung der Erneuerbaren und ein neues Strommarktdesign stehen ebenso an wie die Verbändereform des BWE. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt wird die Zusammenarbeit der norddeutschen Bundesländer sein.</p> <p class="BWETEXT"><strong>Kontakt:</strong> Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesbüro Schleswig-Holstein, Nicole Knudsen<br />Telefon: 04841 66 32 10<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Thu, 04 Dec 2014 11:41:47 +0000 4111 at https://www.wind-energie.de "Benni Brise" beim 11. bundesweiten Vorlesetag https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/benni-brise-beim-11-bundesweiten-vorlesetag <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 11. bundesweiten Vorlesetag nahm der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie, Jan Hinrich Glahr, als einer von 80.000 angemeldeten Freiwilligen teil. Er las am 25. November 2014 den Kindern in der katholischen Kita Peter und Paul in Potsdam die Geschichte "Benni Brise und das Windrad" vor. Sie ist 2013 als Pixie-Bilderbuch, von Delia Zorn geschrieben und von Dorothee Mahnkopf illustriert, erschienen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="640" height="426" title="BWE-Vizepräsident Jan Hinrich Glahr beim Vorlesetag" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/benni-brise-beim-11-bundesweiten-vorlesetag/benni-brise-vorlesetag-2.jpg?1417626110" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Kindern vorzulesen und damit die Begeisterung für das geschriebene und erzählte Wort zu wecken, ist seit 2004 Anliegen des Vorlesetages“, so Jan Hinrich Glahr.</p> <p>„Benni Brise und das Windrad" erklärt in einer kindergerechten Sprache, wie eine Windkraftanlage aufgebaut wird und wie sich mit einem einzigen Windrad der Strom für ein ganzes Dorf erzeugen lässt. "Die Geschichte zeigt Kindern Funktion und Aufgabe von Windenergieanlagen und das der Strom nicht einfach nur aus der Steckdose kommt“, so Glahr weiter.</p> <p>Mitglieder können das Buch beim Bundesverband WindEnergie e. V. bestellen unter <a href="mailto:info@wind-energie.de">info@wind-energie.de</a>.</p> </div> </div> </div> Wed, 03 Dec 2014 17:06:51 +0000 4110 at https://www.wind-energie.de BWE Windstammtisch Südhessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-windstammtisch-suedhessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der 10. Windstammtisch Südhessen fand am 14. November 2014&nbsp; in Heppenheim-Kirschhausen statt. Als Referent war Dr. Alexander Bormann extra aus Berlin angereist, um zum Thema „Flugwindkraftanlagen - Visionen, Fakten, Potentiale“ zu reden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die&nbsp; rund&nbsp; 40 Gäste waren fasziniert von der Chance der Windenergie “ohne Turm”. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung zum Thema durch Erhard Renz&nbsp; vom BWE-Regionalverband&nbsp; Südhessen berichtete Dr. Alexander Bormann von den Neuigkeiten, die sein Team von Enerkite vorzuweisen hat.</p> <p>Besonders beeindruckend ist das ambitionierte Ziel, Strom zu einem Preis von weniger als 4 Cent je Kilowatt anzubieten sowie&nbsp; die Ressourcen sparende Technik („3 Gummibärchen Material“ für den täglichen Strombedarf). Der Drachen startet, dank rotierendem Ankermast, auch bei Flaute in Bodennähe.</p> <p>Zudem gibt es&nbsp; „Akzeptanz-Vorteile“ gegenüber Windrädern mit hohem Turm. Bei Flaute, bei Gewitter, wenn sich Wildgänse oder Fledermäuse nähern, kann Enerkite einfach landen und wartet bis „die Luft wieder rein” ist. Ob diese „Vorteile“ im späteren Leistungsbetrieb zum Einsatz kommen, dürften die spannenden Fragen der Zukunft sein.</p> <p>Das kleine Team sucht derzeit Investoren, die dem Projekt die&nbsp; Chance zur Realisierung geben möchten. Auch hier betritt Enerkite Neuland und sucht Geldgeber über eine Crowdfunding Internetseite. Zwischen dem 28.11. und dem 1.12.2014 fanden bereits weitere Flugtests statt. Nach einem fast zweistündigen Vortrag, Fragen und einer&nbsp; Diskussionsrunde ging der 10. BWE-Windstammtisch zum gemütlichen Teil über. An diesem Abend zeigte sich, dass sich technisches Know How durchaus in Schwachwindgegenden entwickeln kann.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.slideshare.net/e_renz/20141114-windstammtisch-smallppt ">Link zum Vortrag von Dr. Alexander Bormann</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Technik Veranstaltung Windenergie Tue, 02 Dec 2014 11:48:14 +0000 4101 at https://www.wind-energie.de Starke Impulse für Klima und Konjunktur nur mit Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/starke-impulse-fuer-klima-und-konjunktur-nur-mit-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).&nbsp; Die steuerliche Förderung von energetischen Sanierungen, welche morgen vom Bundeskabinett im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz beschlossen werden soll, ist der wichtigste Schritt für mehr Klimaschutz im Wärmesektor. Gleichzeitig gehen davon starke Konjunkturimpulse aus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Unter dem Strich wird sich das für die deutschen Finanzminister sogar lohnen. Daher sind auch die Bundesländer gefordert, ihre Unterstützung rasch zuzusagen. Ein langes politisches Tauziehen würde der deutschen Konjunktur, den Arbeitsplätzen und dem Klima schaden“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. „Alle Argumente sprechen für dieses Instrument: mehr heimische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, mehr Beschäftigung und weniger fossile Energieträger und CO2-Ausstoß.“ Für alle Einsatzgebiete steht eine große Bandbreite von erneuerbaren Technologien zur Verfügung: Solarthermieanlagen, Wärmepumpen, Pelletkessel- und -öfen, Holzhackschnitzelanlagen, Scheitholzvergaser¬kessel und andere Bioenergieanlagen.</p> <p>Insgesamt reicht aber das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020, welches ebenfalls morgen vom Bundeskabinett&nbsp; verabschiedet werden soll, nicht aus, um die Lücke beim Klimaschutz zu schließen. „Wenn es die Bundesregierung mit ihrem Ziel, die Treibhausgasemissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, ernst meint, muss sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen“, fordert Dr. Hermann Falk.</p> <p>Der BEE begrüßt zwar, dass die Energieversorger von 2016 bis 2020 zusätzlich 22 Millionen Tonnen CO2 einsparen sollen. Da die Berechnungen der Bundesregierung jedoch auf sehr optimistischen Annahmen beruhen, dürfte die Klimaschutzlücke weitaus größer sein als angenommen. Zudem werden die beschlossenen Maßnahmen weniger CO2-Einsparungen einbringen als erhofft.</p> <p>„Erneuerbare Energien sind Deutschlands Klimaschützer Nummer eins“, betont Falk. „Anstatt einer konsequenten Energiewende wurden die meisten Erneuerbaren Energie-Technologien durch die letzte EEG-Reform stark gebremst. Neben den ersten Schritten im Wärmemarkt sollte die Bundesregierung auch im Bereich Mobilität&nbsp; handeln, um mit sauberer Energie zusätzlich CO2 einzusparen.“</p> <p>Bereits im Februar hatte der Energieforscher Dr. Joachim Nitsch aufgezeigt, dass die nationalen Klimaschutzziele sowie das nationale verpflichtende Ausbauziel für Erneuerbare Energien durch die große Koalition deutlich verfehlt werden. Demnach können durch die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Maßnahmen lediglich rund 30 Prozent CO2 anstatt der geplanten 40 Prozent eingespart werden. Auch das verpflichtende nationale Ausbauziel für Erneuerbare Energien wird mit 16,4 statt 18 Prozent deutlich verfehlt. <br />„Nur mit einem verstärkten Einsatz von Erneuerbaren Energien und einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz kann die Bundesregierung jetzt noch ihre eigenen Klimaziele erreichen“, so Falk. „Zugleich wird die heimische Wirtschaft und das Handwerk gestärkt und die Abhängigkeit von ausländischen Energieimporten gemindert.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Telefon: 030/2758170-16, <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Emissionshandel Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Tue, 02 Dec 2014 13:29:52 +0000 4102 at https://www.wind-energie.de 1. Branchentag der Windenergie in Niedersachsen vor vollem Haus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/1-branchentag-der-windenergie-niedersachsen-vor-vollem-haus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Überwältigend" war wohl die Vokabel, die angesichts des Besucherandrangs am 1. Branchentag der Windenergie in Hannover am häufigsten fiel. Mit rund 450 Teilnehmern war die Veranstaltung des Bundesverband WindEnergie (BWE) ausgebucht und zeigte damit auch, über welch große Bandbreite die niedersächsische <abbr title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden."><span class="glossary-term">Onshore-Windenergie</span></abbr> verfügt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Hans-Dieter Kettwig – Enercon, Kai Froböse – Senvion Geschäftsführung, Eckhard Forst – Vorstand Nord LB, Ministerpräsident Stephan Weil, BWE-Präsident Hermann Albers, BWE-Landesvorstand Wilhelm Pieper" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/1-branchentag-der-windenergie-niedersachsen-vor-vollem-haus/internet-btn-006.jpg?1417082235" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das wusste auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu würdigen, der als Gastredner mit seinen Botschaften ein Heimspiel vor vollem Haus hatte. "Das Windrad ist mittlerweile zum heimlichen Symbol Niedersachsens geworden" und "Danke für 200 Millionen Steuern jedes Jahr - machen Sie weiter so", kamen bei den angesichts von EEG-Reformen und zahlreichen Konfliktpunkten im Land teils verunsicherten Vertretern der Branche gut an. Auch das klare Bekenntnis des Ministerpräsidenten zum geplanten Windenergieerlass und sein Ziel, Niedersachsen mit seinem "neu entdeckten Rohstoff Wind" zum Energieland Nummer 1 in Deutschland zu machen, quittierte das Publikum mit donnerndem Applaus.</p> <p>Der Windenergieerlass und seine Auswirkungen standen denn auch in den verschiedenen Fachvorträgen der Foren und bei den Pausendiskussionen im Mittelpunkt. Bis Juni 2015 soll der jetzt in Arbeit befindliche Erlass zusammen mit dem Leitfaden Naturschutz rechtkräftig sein. Wichtigste Ziele: Die Ausweisung von 1,4 Prozent der Landesfläche für die Nutzung der Windenergie und die Installation von 20 Gigawatt <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> bis 2050.</p> <p>Neben den Auswirkungen des Winderlasses standen die Dauerbrenner der Onshore-Branche auf dem Vortragsprogramm der Foren: von der Akzeptanz<strong> </strong>bei Anwohnern geplanter Windparks über die Probleme mit der Flugsicherung<strong> </strong>und dem Naturschutz<strong> </strong>bis zu bedarfsgerechter Befeuerung und den Möglichkeiten der Direktvermarktung reichten die Themen. Und zwischen den Vorträgen wurde es zwischen den Ständen der ausstellenden Unternehmen so eng, dass Austausch und Netzwerken fast unvermeidlich war.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/niedersachsen-bremen/branchentag">Weitere Informationen und Impressionen zum Branchentag</a></p> </div> </div> </div> Thu, 27 Nov 2014 08:47:48 +0000 4084 at https://www.wind-energie.de 2. Berliner Windrad geht in Betrieb https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/2-berliner-windrad-geht-betrieb <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Bundeshauptstadt kann größeren Beitrag zur Energiewende leisten. </strong><br />„Die Bundeshauptstadt kann noch mehr tun, um die Energiewende voranzubringen. Ich wünsche mir von der Berliner Politik ambitioniertere Ziele und eine stärkere Kooperation mit Brandenburg“, so Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie anlässlich der heutigen Inbetriebnahme der zweiten Windkraftanlage auf dem Gebiet der Bundeshauptstadt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="665" title="Einweihung der 2. Berliner Windenergieanlage im Bezirk Pankow © Tobias Schietzelt " alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/2-berliner-windrad-geht-betrieb/internet-wea-berlin-pankow.jpg?1416574294" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Bundeshauptstadt kann noch mehr tun, um die Energiewende voranzubringen. Ich wünsche mir von der Berliner Politik ambitioniertere Ziele und eine stärkere Kooperation mit Brandenburg“, so Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie anlässlich der heutigen Inbetriebnahme der zweiten Windkraftanlage auf dem Gebiet der Bundeshauptstadt.</p> <p>Im Beisein von Staatssekretärin Iris Gleicke vom Bundeswirtschaftsministerium, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup und Bezirksbürgermeister Herrn Matthias Köhne wurde heute die 186 Meter hohe Windkraftanlage im Bezirk Pankow, unmittelbar an der Grenze zu Brandenburg in Betrieb genommen. Mit einem Rotordurchmesser von 82 Metern kann es eine elektrische <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 2.300 kW aus der Kraft des Windes erzeugen. Erwartet wird eine jährliche Einspeisung von fünf Millionen Kilowattstunden. Damit kann die Anlage mehr als 1500 Vierpersonenhaushalte versorgen. Initiator und Betreiber der Anlage ist – wie beim ersten Berliner Windrad – die NEB Neue Energie Berlin GmbH &amp; Co. KG. Investiert wurden 3,4 Millionen Euro.</p> <p>Berlin hinkt bei der Nutzung der Erneuerbaren Energien nach wie vor selbst anderen Stadtstaaten hinterher. Bei der Nutzung der Fotovoltaik gibt es sicher noch erhebliche Reserven. Bei Windenergie wäre eine Ausweitung innerhalb der Landesgrenzen entlang der Autobahnen und Bahntrassen möglich. Laut eines Konzepts der Berliner Stadtgüter, die die landeseigenen Flächen verwalten, ist die Versorgung von 114.000 Berliner Haushalten mit Windenergie machbar. Ungeachtet des großen Zuspruchs, ist die Realisierung bislang kaum vorangekommen. Auch die Diskussion um den Aufbau eines Stadtwerkes, welches nach dem Stadtwerke-Gesetz die Berliner u.a. mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen soll, steckt bisher fest.</p> <p>„Ausdrücklich unterstützen wir das Konzept für ein „klimaneutrales Berlin“ mit dem 80-Prozent-Ziel <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> bei Strom, Wärme und Mobilität bis 2050. Wir wünschen uns von der Berliner Politik mehr Mut und ein deutliches Zugehen auf das wichtige Windenergieland Brandenburg. Gemeinsam könnte die Region Berlin-Brandenburg zeigen, dass die Versorgung einer Großstadt mit Erneuerbaren Energien organisierbar ist. Windstrom aus Brandenburg kann dabei eine bedeutende Rolle spielen“, so Jan Hinrich Glahr.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Windenergie Windkraft Thu, 20 Nov 2014 15:30:46 +0000 4053 at https://www.wind-energie.de Windmüller der Kreise Steinburg, Pinneberg und Segeberg wählen einen neuen Vorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windmueller-der-kreise-steinburg-pinneberg-und-segeberg-waehlen-einen-neuen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kollmar. Die Windmüller des BWE Regionalverbandes Steinburg ernannten auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Hans-Hermann Magens, Geschäftsführer eines Bürgerwindparks in Raa-Besenbek, wurde einstimmig im Amt des Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Magens ist bereits seit zwei Jahren Vorsitzender und bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir haben sehr viel vor uns, insbesondere weil die Vergütung für Windenergie zukünftig ausgeschrieben werden soll“, so Magens. „Wir befürchten Nachteile für Bürgerwindparks und höhere Kosten für die Stromverbraucher“. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von Dr. Klaus Gumpert als Stellvertreter, Jochen Möller als Schriftführer und einem dreiköpfigen Beirat.</p> <p>Neben der Wahl standen auch bundespolitische Themen wie das <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Gesetz auf der Tagesordnung oder die Modellierung der kommenden Ausschreibung. Auch die Landespolitik kam nicht zu kurz: Denkmalschutz oder Tourismus waren nur einige der angesprochenen Themen.</p> <p>Im Anschluss an diesen politischen Teil stellte Michel Ahrendsen von der Firma Parasol in seinem Vortrag das Prinzip der bedarfsgerechten Befeuerung vor. Dieses Passiv-<abbr title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term224" title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel.">Radar</a></abbr>-System sorgt dafür, dass die Windenergieanlagen nachts nur dann blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert. Auch bestehende Windparks können nachgerüstet werden.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Telefon: 04841 66 32 10, E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a> </p> </div> </div> </div> Versorgungssicherheit Weiterbetrieb Thu, 20 Nov 2014 13:47:18 +0000 4056 at https://www.wind-energie.de Windmüller in Ostholstein wählen einen neuen Vorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windmueller-ostholstein-waehlen-einen-neuen-vorstand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Oldenburg. Die Windmüller im Südosten Schleswig-Holsteins ernannten auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Claus Weilandt, Windmüller aus Fehmarn, wurde einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Zukünftig wird er die Interessen der Branche in den Kreisen Plön, Ostholstein, Stormarn, Herzogtum Lauenburg und den Städten Kiel, Neumünster und Lübeck vertreten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„In unserer Region ist die Windenergie ein wesentlicher Wertschöpfungsfaktor“, so Weilandt in seiner Antrittsrede, „dabei ist sie die günstigste aller Erneuerbaren Energien. Zudem werden mehr als vier Millionen Tonnen Klimaschädlicher Gase im Jahr allein durch die Windenergie in Schleswig-Holstein eingespart. Ein Grund mehr, um sich für den Ausbau stark zu machen“. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von Jan Brodersen als Stellvertreter, Julius Detlef als Schriftführer und einem fünfköpfigen Beirat.</p> <p>Neben der Wahl standen auch bundespolitische Themen wie das <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Gesetz oder die Modellierung der kommenden Ausschreibung auf der Tagesordnung. Auch die Landespolitik kam nicht zu kurz: Denkmalschutz, Tourismus oder Flugsicherung waren nur einige der angesprochenen Themen.</p> <p>Im Anschluss an diesen politischen Teil stellte Carsten Schmidt von der Firma Tennet den Planungsstand der Ostküstentrasse vor. Er verwies auf die Auftaktkonferenz „Dialogverfahren Ostküstenleitung“ für den 1. Abschnitt Kreis Segeberg / Kreis Stormarn – Raum Lübeck am 26.11.2014 in Bad Oldesloe.</p> <p>Michel Ahrendsen von der Firma Parasol stellte in seinem Vortrag das Prinzip der bedarfsgerechten Befeuerung vor. Dieses Passiv-<abbr title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term224" title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel.">Radar</a></abbr>-System sorgt dafür, dass die Windenergieanlagen nachts nur dann blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert. Auch bestehende Windparks können nachgerüstet werden.</p> <p>Kontakt: Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Regionale Wertschöpfung Verband Windenergie Tue, 18 Nov 2014 15:36:10 +0000 4046 at https://www.wind-energie.de BWE Sachsen gratuliert Martin Dulig zum Ministeramt und bietet Mitarbeit bei Energiepolitik-Kurswechsel an https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-sachsen-gratuliert-martin-dulig-zum-ministeramt-und-bietet-mitarbeit-bei <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Sachsens neuer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Martin Dulig (SPD) ist für die Energiepolitik im Freistaat zuständig. Nach Jahren des Stillstandes und der Gängelung der Erneuerbaren Energien in Sachsen, maßgeblich betrieben vom alten Regierungspartner FDP, hat sich die neue schwarz-rote Landesregierung auf diesem Feld einen Kurswechsel vorgenommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Prof. Martin Maslaton, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen im Bundesverband WindEnergie (BWE Sachsen) dazu: „Sachsens Windbranche gratuliert Martin Dulig zum verantwortungsvollen Amt und denkt, dass den Worten auch Taten folgen werden. Machen Sie Wind, Herr Dulig, und treiben Sie die Energiewende in Sachsen voran! Die Windenergie steht bereit. Wir bringen unser Know-how ein und sind offen für alle Gespräche auch und gerade mit Kommunen und Bürgern.“</p> <p>„Wir bekennen uns zum weiteren Ausbau der Windenergie“, heißt es im Koalitionsvertrag, und weiter: „Wir orientieren uns bei den sächsischen Ausbauzielen für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> an den Zielen des Bundes, welche derzeit bis 2025 zwischen 40 und 45 Prozent und bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent liegen.“ Daran wird sich die Energiepolitik der nächsten fünf Jahre messen lassen müssen. „Nicht nur der Landesentwicklungsplan und das Energie- und Klimaprogramm müssen überarbeitet werden, wie es im Koalitionsvertrag steht“, so der BWE-Landesvorsitzende. „Auch das Gesetz zur Raumordnung und Landesplanung gehört, wie wir finden, auf den Prüfstand, um dort für die Erneuerbaren Energien einen Vorrang zu verankern. Andere Bundesländer machen dies vor.“</p> <p>„Wir bieten unsere Expertise zu Fragen des <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, also dem Ersatz mehrerer alter Windenergieanlagen durch wenige neue verträglichere Anlagen, und zu Fragen rund um die Regionalpläne, aber auch zu Strommarktthemen und Bürgerbeteiligungsmodellen bei Windparks an“, so Prof. Maslaton. „Neben einem aktiven Einsatz für den weiteren Ausbau der Windenergie und der übrigen Erneuerbaren Energien in Sachsen wäre es sinnvoll, dass das Ministerium gleichzeitig bei der Bevölkerung für die Erneuerbaren werben und die Kommunikation mit allen fördern würde. Die Fakten sprechen eindeutig für die Erneuerbaren Energien.“</p> <p>Die Windenergie ist keineswegs nur ein Thema für Großinvestoren. Die Bürger vor Ort können sich finanziell, auch mit kleinen Beträgen etwa im Rahmen einer Genossenschaft an Windenergieanlagen beteiligen. „Ausgearbeitete Bürgerbeteiligungsmodelle für Windparks sind vorhaben. Die Einbeziehung der Bürger in die Planungen bei Neustandorten wie beim Repowering sowie ihre finanzielle Beteiligung ist uns ein wichtiges Anliegen“, bekräftigt Prof. Maslaton.</p> <p><strong>Rückfragen:</strong> <br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 9500, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Energiepolitik Potenziale Windenergie Fri, 14 Nov 2014 14:15:56 +0000 4035 at https://www.wind-energie.de Bei der EEG-Umlage liegt die Wahrheit in der Mitte https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bei-der-eeg-umlage-liegt-die-wahrheit-der-mitte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die heute veröffentlichte Mittelfristprognose der <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> (ÜNB) bietet keinen Anlass für Negativszenarien zur Entwicklung der EEG-Umlage. „Die obere Bandbreite der ÜNB-Prognose von 7,27 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> für das Jahr 2016 ist genauso unrealistisch wie die untere Bandbreite von 5,66 Cent“ sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Schon 2013 wurde von interessierter Seite ein Anstieg der EEG-Umlage auf 7 Cent vorausgesagt. Dieser Anstieg ist nicht eingetreten und wird es auch in den nächsten Jahren nicht. Die Zeiten stark steigender EEG-Umlagen sind vorbei.“</p> <p>Die ÜNB nehmen in ihrem mittleren Trendszenario eine Umlage von 6,5 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> für 2016 an. Der BEE rechnet dagegen mit 6,05 Cent. Für diese Abweichung gibt es vor allem zwei Gründe:</p> <ul> <li>1. Die ÜNB erwarten, dass die Privilegierung der energieintensiven Industrie bei der EEG-Umlage in den kommenden Jahren noch ansteigen wird – anders als von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplant. Dadurch würde die EEG-Umlage auf weniger Schultern verteilt. Privatverbraucher und mittelständische Unternehmen würden mehr für ihren Strom zahlen.</li> <li>2. Der Kontostand auf dem EEG-Konto wird nach Einschätzung der ÜNB am 30.9.2015 bei 1,95 Mrd. Euro liegen, der BEE geht dagegen von 2,6 Mrd. Euro aus. Das liegt im Wesentlichen daran, dass die ÜNB auch in ihrem Trendszenario mit einer höheren Einspeisung von Strom aus Windkraftanlagen auf See rechnen. Dabei liegen selbst die niedrigeren BEE-Annahmen noch über den eigenen Erwartungen der Offshore-Branche.</li> </ul> <p>Die obere Bandbreite der ÜNB-Prognose ist allein schon deshalb unrealistisch, weil ihr gleichzeitig eine extrem hohe Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom zugrunde liegt.</p> <p>„Der BEE hat schon in der Vergangenheit realistische Prognosen in einem mittleren Korridor abgegeben und ist damit gut gefahren“, so Hermann Falk. „Deshalb halten wir an unseren Werten von 6,05 Cent für 2016 und 6,2 Cent für 2017 fest.“<i></i></p> <p><strong>Kontakt: </strong>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16<br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> </p> </div> </div> </div> EEG Erneuerbare Energien Strommarkt Strompreis Windenergie Fri, 14 Nov 2014 15:32:26 +0000 4040 at https://www.wind-energie.de Neuer Vorstand beim BWE Sachsen: Wir reichen die Hand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/neuer-vorstand-beim-bwe-sachsen-wir-reichen-die-hand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Sachsens Windbranche ist gespannt auf neuen Wirtschaftsminister – BWE-Vorstand bietet Gespräche an.<br />Beim 18. Sächsischen Windenergietag des Bundesverbands WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) mit rund 90 Branchenvertretern vergangene Woche in Leipzig stand neben Gesprächen mit den Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, B90/Die Grünen und Der Linken sowie Fachvorträgen auch die turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes an.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Der neugewählte Vorstand des BWE Sachsen (v.l.n.r.): Frank Bündig, Kerstin Mann (Schriftführerin), Prof. Martin Maslaton (Vorsitzender), Bernhard Weigel, Uta Barthel. Nicht im Bild: Gernot Gauglitz (stellv. Vorsitzender)." alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/neuer-vorstand-beim-bwe-sachsen-wir-reichen-die-hand/internet-windenergietag2014-wehmer4.jpg?1415868714" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Wahl fand ganz unter dem Eindruck des angekündigten Kurswechsels der künftigen Landespolitik in Sachen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und speziell im Bereich der Windenergie statt. Der BWE-Landesvorstand erklärte umgehend nach der Wahl seine Bereitschaft, eng mit der schwarz-roten Landesregierung und insbesondere mit dem neuen Wirtschaftsminister zusammenzuarbeiten, um die Windenergie in Sachsen nach Jahren einer lähmenden Stagnation wieder voranzubringen.</p> <p>Der neue und alte Landesvorsitzende des BWE Sachsen Prof. Dr. Martin Maslaton dazu: „Der schwarz-rote Koalitionsvertrag spricht eine klare Sprache. Die Windenergie und die Erneuerbaren Energien sollen sich wieder entfalten können und ihren Anteil am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> steigern. Die Klimaschutzziele des Bundes sollen hier jetzt wieder die Richtschnur sein. Wir sind gespannt auf den neuen SPD-Wirtschaftsminister und reichen ihm jetzt schon die Hand für ausführliche Gespräche. Die Vertreter der sächsischen Windenergiebranche mit ihren zahlreichen Mitarbeitern stellen gern ihr Know-how zur Verfügung. Bis ins kleinste ausgearbeitete Bürgerbeteiligungsmodelle für Windparks liegen in unseren Schubladen. Die Einbeziehung der Bürger in die Planungen, aber auch ihre finanzielle Beteiligung selbst mit kleineren Beträgen etwa im Rahmen einer Genossenschaft, ist auch uns ein wichtiges Anliegen.“</p> <p>Der neugewählte Vorstand des BWE Sachsen setzt sich wie folgt zusammen (Wahlperiode 2014 – 2016):</p> <ul> <li>Prof. Dr. Martin Maslaton, Vorsitzender (MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Leipzig)</li> <li>Gernot Gauglitz, Stellv. Vorsitzender (UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH &amp; Co. KG, Meißen)</li> <li>Kerstin Mann, Schriftführerin (WSB Neue Energien Holding GmbH, Dresden)</li> <li>Frank Bündig (Energieanlagen Frank Bündig, Waldheim)</li> <li>Bernhard Weigel (BOREAS Energie GmbH, Dresden)</li> <li>Uta Barthel </li> </ul> <p>Pressefotos vom neuen BWE-Vorstand unter: <a href="http://www.medienkontor.net/index.php?id=243" title="http://www.medienkontor.net/index.php?id=243">http://www.medienkontor.net/index.php?id=243</a><br />Rückfragen: Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a>, Internet: <a href="http://www.wind-energie.de" title="www.wind-energie.de">www.wind-energie.de</a>, <a href="http://www.verlag-energierecht.de" title="www.verlag-energierecht.de">www.verlag-energierecht.de</a>, <a href="http://www.maslaton.de;" title="www.maslaton.de;">www.maslaton.de;</a> Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Verband Windenergie Thu, 13 Nov 2014 08:52:24 +0000 4027 at https://www.wind-energie.de Große Politik, lokale Themen und ein neuer Vorstand im Regionalverband Dithmarschen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/grosse-politik-lokale-themen-und-ein-neuer-vorstand-im-regionalverband <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Die Themen auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des BWE Regionalverbandes Dithmarschen waren vielfältig. Neben den bundespolitischen Themen wie den Auswirkungen des Erneuerbaren Energien-Gesetzes oder die Modellierung der kommenden Ausschreibung ging es auch um Landespolitik: Denkmalschutz, Tourismus oder Flugsicherung waren nur einige davon.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Anschluss an diesen politischen Teil stellte Frau Bergmann von der Firma Tennet den Planungsstand der Westküstentrasse für die Abschnitte eins und zwei vor. Robert Rattay vom Kirchenkreis Dithmarschen warb um Spenden für eine einzurichtende FÖJ-Stelle, mit der unter anderem wichtige Themen wie Energiesparen und Energieeffizienz im Kirchenkreis begleiten werden sollen. Michel Ahrendsen von der Firma Parasol stellte in seinem Vortrag das Prinzip der bedarfsgerechten Befeuerung vor. Sie sorgt dafür, dass die Windenergieanlagen nachts nur dann blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert. Zwischenzeitlich gibt es zwei Systeme in Deutschland, mit denen auch bestehende Windparks nachgerüstet werden können.</p> <p>Der letzte Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstandes und der Delegierten. Der alte Vorstand wurde mit jeweils zwei Enthaltungen und ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. So bleibt Karl Albert Brandt Vorsitzender, Marten Brandt&nbsp; sein Stellvertreter und Jan Hanssen Schriftführer.<br />Der Vorstand wird durch Henning Wittmaack, Jan Sievers, Matthias Endulat, Thies Kruse, Telse Lange und Jörg Beckmann als Beisitzer in seiner Arbeit unterstützt.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen<br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Wed, 12 Nov 2014 14:18:29 +0000 4024 at https://www.wind-energie.de Neues EEG und neuer Vorstand im Regionalverband https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/neues-eeg-und-neuer-vorstand-im-regionalverband <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Das <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> trat im August in Kraft. Verbunden mit zahlreichen Änderungen für nordfriesische Windmüller. Hierüber informierte der politische Referent des Bundesverbandes Windenergie, Tom Lange, auf der Mitgliederversammlung des BWE Regionalverbandes Nordfriesland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3264" height="2448" title="v.r.n.l: Thomas Thiesen, Vorstand, Anika Paysen, Schriftführerin, Arne Möbest, Stellvertretender Vorstand" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/neues-eeg-und-neuer-vorstand-im-regionalverband/regionalvorstand-bwe-nf2.jpg?1415632010" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Doch obwohl die Auswirkungen des Gesetzes noch nicht alle sichtbar sind, drehte sich die Diskussion schon um die erneute Gesetzesnovelle. Ab dem Jahr 2017 sollen Leistungen und Vergütungen des Strommarktes&nbsp; im Rahmen von Ausschreibungen vergeben werden. Es verbleiben nur wenige Monate, um so eine Ausschreibung zu modellieren.</p> <p>Im Anschluss an den politischen Teil wählten die rund 150 Mitglieder in der Koogshalle ihren neuen Vorstand. Viel Veränderung gab es nicht, die Mitglieder waren mit der bisherigen Arbeit des Vorstands zufrieden. So wurde der Vorsitzende Thomas Thiesen einstimmig im Amt bestätigt. Thomas Thiesen, Geschäftsführer eines Bürgerwindparks, freute sich über das klare Votum und mahnte gleichzeitig „Es liegen zahlreiche Aufgaben vor uns und wir müssen unbedingt noch sichtbarer werden, wollen wir die Menschen vor Ort von der Energiewende überzeugen und die Akzeptanz steigern.“ Dafür hat er jetzt ein starkes Team zusammen: Arne Möbest von dem Projektierer eenord wurde als sein Stellvertreter und Anika Paysen von der Steensen Verwaltung als Schriftführerin ebenfalls einstimmig gewählt.&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Telefon: 04841 66 32 10, <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a> </p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Windkraft Mon, 10 Nov 2014 15:09:16 +0000 4016 at https://www.wind-energie.de BWE-Bayern fordert Moratorium für 10-H-Regel bis zum Ende des Bayerischen Energiedialogs https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-bayern-fordert-moratorium-fuer-10-h-regel-bis-zum-ende-des-bayerischen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband Windenergie in Bayern hat sich heute dafür ausgesprochen, während der Dauer des von Staatsministerin Aigner initiierten Energiedialogs ein Moratorium für die sogenannte 10-H-Regelung zu erlassen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem Schreiben an die Staatsregierung und den Teilnehmerkreis des Energiedialogs begründet der BWE-Landesvorsitzende Günter Beermann seine Forderung damit, dass der Energiedialog laut Aussage der Staatsministerin ergebnisoffen sein soll. "Dann dürfen nicht gleichzeitig Fakten wider die Energiewende geschaffen werden," mahnt Beermann.</p> <p>Er verweist in dem Schreiben darauf, dass sich auch die Staatsregierung für den Stromnetzausbau, der bereits vor eineinhalb Jahren im Bundestag und im Bundesrat als Planungsgesetz beschlossen wurde, ein Moratorium bis zum Ende des Bayerischen Energiedialogs ausbedungen habe. Vor diesem Hintergrund sei die für den 12. November geplante Verabschiedung der 10-H-Regel im Landtag nicht zu rechtfertigen.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/bwe-bayern-fordert-moratorium-fuer-10-h-regel-bis-zum-ende-des-bayerischen-energiedialogs/20141110-appell-teilnehmer-energiedialog.pdf" class="file-link" title=" BWE-Brief an die Teilnehmer des Bayerischen Energiedialogs"> BWE-Brief an die Teilnehmer des Bayerischen Energiedialogs</a>&nbsp;&nbsp;</p> <p>Christoph Markl-Meider, BWE-Bayern Presse<br />Tel. +49 841-975915, Mobil +49 179-5975863<br /><a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></p> <p><strong>Rückfragen:</strong><br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Landesvorsitzender Dipl.-Ing.&nbsp; Günter Beermann<br />Tel. +49 89 72 77 99 40, <a href="mailto:g.beermann@bwe-regional.de">g.beermann@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bwe-bayern-fordert-moratorium-fuer-10-h-regel-bis-zum-ende-des-bayerischen-energiedialogs/20141110-appell-teilnehmer-energiedialog.pdf" type="application/pdf; length=150941" title="20141110-appell-teilnehmer-energiedialog.pdf"> BWE-Brief an die Teilnehmer des Bayerischen Energiedialogs</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Windkraft Mon, 10 Nov 2014 10:23:26 +0000 4011 at https://www.wind-energie.de Ermöglichung statt Verhinderung: Neuer Kurs bei Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/ermoeglichung-statt-verhinderung-neuer-kurs-bei-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windbranche baut auf vereinbarten Kurswechsel - Verbandstag mit 90 Teilnehmern heute in Leipzig.&nbsp;Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD lässt Sachsens Windenergie-Branche definitiv wieder deutlich zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Die jahrelange quälende Gängelung der Branche und die faktische Blockade des weiteren Ausbaus der Windenergie in Sachsen werden - glaubt man den Festlegungen des schwarzen-roten Regierungsprogramms – endlich ein Ende haben.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="line-height: 1.5em;">Die sächsische Energiepolitik wird derzeit neu ausgerichtet und sich wieder deutlich mehr den von der Bundesregierung postulierten Zielen der Energiewende annähern. Selbst das Thema Braunkohle wird, wenn auch von den neuen Regierungspartnern ungewollt, dank der Ausstiegsabsichten Schwedens auf den Prüfstand kommen. Welche Rolle kann und wird also die Windenergie bei diesem Strukturwandel spielen? Welche Spielräume ergeben sich mit dem neuen Kabinett? Beim heutigen 18. Sächsischen Windenergietag des Bundesverbands WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) in Leipzig standen diese Fragen ganz oben auf der Agenda. Rund 90 Branchenvertreter waren gekommen, um Näheres über die aktuelle Entwicklung zu erfahren und sich auszutauschen.&nbsp;</span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;"></span><span style="line-height: 1.5em;">Unter der Überschrift „EEG 2.0 – Wohin mit der Energiewende“ hatte der BWE Sachsen zahlreiche Experten und Landespolitiker zur Bestandsaufnahme und Diskussion eingeladen. „Das Klima für die Windenergie wird wieder besser“, so Prof. Martin Maslaton, Vorsitzender des BWE Sachsen.</span><span style="line-height: 1.5em;">&nbsp;„Der schwarz-rote Koalitionsvertrag hat einen klaren Kurswechsel gegenüber den Erneuerbaren Energien festgeschrieben. Darauf bauen wir und stehen gerne bereit, den nötigen Strukturwandel bei der Energieversorgung auch in Sachsen wieder verantwortlich voranzutreiben.“ </span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">Selbst &nbsp;Georg-Ludwig von Breitenbuch (MdL CDU,</span><b style="line-height: 1.5em;">&nbsp;</b><span style="line-height: 1.5em;">Gastredner beim Windenergietag und bisher eher als Kritiker der Erneuerbaren bekannt, ließ ein Umdenken erkennen: „Die Windenergie wurde ja in der vergangenen Legislaturperiode klein gehalten. Jetzt öffnet sich die Möglichkeit, der Windenergie wieder mehr Entfaltung zu ermöglichen, das werden wir tun.“ Auch sein künftiger Koalitionskollege Dirk Panter (MdL SPD)</span><b style="line-height: 1.5em;">&nbsp;</b><span style="line-height: 1.5em;">erläuterte den neuen Kurs der künftigen Landesregierung. „Wir werden eine andere Herangehensweise gegenüber der Windenergie an den Tag legen und statt einer Verhinderungshaltung eine Ermöglichungshaltung einnehmen und die Branche miteinbeziehen.“&nbsp;</span></p> <p>Von allen Teilnehmern des Windenergietages wurde der festgeschriebene Abschied der neuen Landesregierung vom bisherigen Credo „Wir haben die Braunkohle, die anderen machen die Energiewende“ mit großem Wohlwollen zur Kenntnis genommen. „Wir freuen uns, dass Sachsens neue Regierung in spe in Sachen Windenergie und auch bei den anderen Erneuerbaren Energien ein neues Kapitel aufschlägt und die CDU damit einem Klimawandel-Skeptizismus und Anti-Windrad-Populismus, wie ihn der bisherige Koalitionspartner betrieb, keinen Raum mehr lässt. Wir gehen davon aus, dass das neue Kabinett zeitnah den konstruktiven Dialog mit dem BWE Sachsen sucht. Dies zum Wohl einer sauberen Energieerzeugung und zum Wohl der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Sachsens Erneuerbare-Energien-Branche“, bekräftigt der BWE-Landesvorsitzende Prof. Maslaton. „Wir sind stets offen für Gespräche und sofort bereit, bei den entsprechenden Planungen mitzuarbeiten.“&nbsp;</p> <p>In den folgenden Jahren, so waren sich alle Referenten einig, muss sich Sachsens Windbranche ganz aktiv in die Energiepolitik des Landes einbringen. Insbesondere, so etwa der Geschäftsführer der sächsischen Energieagentur (SAENA) Christian Miksch, muss die Windbranche vermehrt mit den Kommunen vor Ort sprechen und für Bürgerbeteiligungsmodelle werben. Modelle, die alle bis ins Detail ausgefeilt bereits in der Schublade liegen, so der BWE-Landesvorsitzende.&nbsp;</p> <p>Neben dem aktuellen Stand der Windenergie in Sachsen - Energieexperte Hans-Jürgen Schlegel präsentierte dazu wie gewohnt die neuesten Zahlen (lediglich 14 neue Anlagen 2014) - beschäftigte sich der 18. Sächsische Windenergietag auch mit der weiteren Zukunft und neuen Möglichkeiten für die Windenergie. Prof. Maslaton appellierte an die Branche, auch Eigenversorgungsmodelle für Industrie- und Gewerbegebiete verstärkt zu verfolgen.&nbsp;</p> <p>„Die Windbranche in Sachsen ist wieder da und zählt nicht länger als ‚Schmuddelkind’, mit dem man um Himmels Willen keinen Umgang pflegen darf“, zog Prof. Maslaton eine positive Bilanz. „Wir werden die neue Landesregierung bei ihrem Ziel, sich wieder in die bundesweite Klimaschutzpolitik einzuklinken, unterstützen.“&nbsp;</p> <p><b><a href="http://www.medienkontor.net/index.php?id=243 " target="_blank">Pressefotos vom Windenergietag</a></b></p> <p><b>Rückfragen:&nbsp;<br /></b><span style="line-height: 1.5em;">Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a> <br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</span></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Potenziale Windenergie Windkraft Fri, 07 Nov 2014 07:48:16 +0000 4010 at https://www.wind-energie.de Regionalverband Nord-Ost wählt neuen Vorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/regionalverband-nord-ost-waehlt-neuen-vorstand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Die Mitglieder des BWE Regionalverbandes Nord-Ost wählten in Treia ihren neuen Vorstand. Viel Veränderung gab es nicht, die Mitglieder waren mit der bisherigen Arbeit des Vorstands überaus zufrieden. So wurde der Vorsitzende Thomas Jensen einstimmig im Amt bestätigt.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3264" height="2448" title="Der neue Vorstand des BWE Regionalverbandes (von links): Thomas Jensen, Vorsitzender, Henning Steffen, Schriftführer, Andreas Jordt, stellvertretender Schriftführer" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/regionalverband-nord-ost-waehlt-neuen-vorstand/sh-veranstaltungen.jpg?1415279166" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Thomas Jensen, Geschäftsführer eines Bürgerwindparks, freute sich über das klare Votum und mahnte gleichzeitig „Es liegen zahlreiche Aufgaben vor uns und wir müssen unbedingt noch sichtbarer werden, wollen wir die Menschen vor Ort von der Energiewende überzeugen und die Akzeptanz steigern.“ Dafür hat er jetzt ein starkes Team zusammen:&nbsp; Andreas Jordt von dem Projektierer Nadeva wurde ebenfalls einstimmig als sein Stellvertreter gewählt und der bisherige Schriftführer Henning Steffen vom Planungsbüro neue energien im Amt bestätigt. Unterstützt wird der Vorstand durch einen dreiköpfigen Beirat (Nina Andresen, Jürgen Tiemann, Jürgen Hopmann).</p> <p class="BWETEXT">Doch es wurde nicht nur gewählt: Auf der Mitgliederversammlung informierte Dr. Jens-Andreas Böttger von der Firma Tennet über den Stand der Planungen zur Mittelachse. Dabei wird die bestehende Höchstspannungsleitung von Flensburg-Handewitt bis Audorf neu gebaut und die über 50 Jahre alte Leitung ersetzt. Das südlichere Teilstück von Audorf bis Hamburg wird auf der bisherigen 220 Kilovolt-Trasse gebaut. Die Mittelachse ist insbesondere für den Abtransport der Windenergie bedeutsam. Dr. Böttger bestätigte, dass bei allen Netzausbaumaßnahmen die Grenzwerte für die magnetische Feldstärke eingehalten werden. Im Bürgerbüro in Jübek, das jeden Dienstag geöffnet ist, können sich Anwohner und Interessierte über den Stand der Planungen und der Trassenführung informieren.</p> <p class="BWETEXT">Anschließend berichtet Lukas Wienholt von der ARGE Netz aus Breklum über die Vermarktungsmöglichkeiten von Windstrom. Dabei wird es den Betreibern von Windenergieanlagen immer schwerer gemacht, ihren sauberen Strom direkt an große industrielle Kunden zu verkaufen. Ob sich die komplizierten rechtlichen Rahmenbedingungen dafür im kommenden Jahr ändern, sei noch ungewiss.</p> <p class="BWETEXT">Kontakt:&nbsp;<span style="line-height: 1.5em;">Bundesverband WindEnergie e.V.<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">Landesbüro Schleswig-Holstein<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">Nicole Knudsen&nbsp;<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">Telefon: 04841 66 32 10<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">sh@bwe-regional.de</span></p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Windkraft Thu, 06 Nov 2014 13:34:57 +0000 4007 at https://www.wind-energie.de Brandenburg wird zum Erneuerbaren-Energien-Land https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/brandenburg-wird-zum-erneuerbaren-energien-land <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Linke in Brandenburg ist eine solide Basis, um den Umbau der Energiewirtschaft in Brandenburg erfolgreich zu meistern. Wir sind den Regierungsfraktionen dankbar, dass sie ein klares Signal zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und insbesondere der Windkraft geben“, so Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und Vorsitzender des BWE in Brandenburg. Gestern hatte SPD und LINKE auf Landesparteitagen dem Koalitionsvertrag zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Bildung der Landesregierung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Dass die künftige Landesregierung mit der Förderung von Modellvorhaben zu <a href="http://www.wind-energie.de/simplenews/statistics/click?p=eNoBY1wwnP9zOjkxOlwismmcf0EIQyviUw32XDCi22FAzippWVV_XCf-7ECH0O2dXFxyD88_EdMtG1_CB7n0RvqSqvPI_NYPHHMG9Sa16W_dFTsOVI8JqqO25b6YwyWcXm4htLQaH_5JN7tWKlwiO8CBLcU,&amp;h=eNortjI2slIySza2MDe3MEhJNDY2M05MNTEyTU4xMTJOS0k1tzBMNVKyBlww0jsKYQ,," title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a> und der Umsetzung regionaler und kommunaler Energiekonzepte aus dem Programm RENplus einen deutlichen Impuls für die künftig dezentrale Energiewirtschaft geben wird, ist ein gutes Signal. Damit kann Brandenburg eine bundesweite Vorreiterrolle einnehmen. Den Schritt ein Forum aller Akteure der Energiewende zu entwickeln, begrüßen wir ausdrücklich. So lässt sich der dezentrale Umbau der Energiewirtschaft gemeinsam bewältigen“, zeigte sich Jan Hinrich Glahr zufrieden.</p> <p>„Mit der in dieser Woche deutlicher gewordener Absicht von Vattenfall sich aus dem Braunkohle-Geschäft zurückzuziehen ist zudem klar geworden, dass das vermeintlich sichere Polster Braunkohle infrage steht. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Brandenburg ein so deutliches Signal für einen Zubau der Erneuerbaren Energien setzt. Mit einer Bruttowertschöpfung in Höhe von 955,3 Millionen Euro (DIW ECON, 2014) und immerhin bereits 6.120 Beschäftigte (GWS, 2014) bildet die Windenergie an Land heute schon einen Stabilitätsanker der Wirtschaft im Land. Darauf lässt sich aufbauen“, machte Jan Hinrich Glahr deutlich.</p> </div> </div> </div> Sun, 02 Nov 2014 08:59:42 +0000 4001 at https://www.wind-energie.de 10. Windstammtisch des BWE RV Südhessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/10-windstammtisch-des-bwe-rv-suedhessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach sehr erfolgreichen Veranstaltungen in der Vergangenheit hat sich der Regionalverband Südhessen entschlossen, in diesem Jahr einen weiteren Windstammtisch zu organisieren. Der 10. Windstammtisch Südhessen findet am 14. November 2014 ab 19 Uhr in&nbsp; Heppenheim-Kirschhausen statt. Als Referent konnte Dr. Alexander Bormann gewonnen werden, der zum Thema „Flugwindkraftanlagen - Visionen, Fakten, Potentiale“ reden wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dr. Alexander Bormann beschreibt die unterschiedlichen Visionen im Bereich von Flugwindkraftanlagen, die ohne Turm und schweres Fundament den stetigen und beständigen Wind in großen Höhen ernten sollen. Die Grundlagen und wichtigsten Herausforderungen werden am Beispiel EnerKíte dargestellt bzw. analysiert. Unter anderem werden die Ergebnisse aktueller Messkampagnen vorgestellt und Methoden aufgezeigt, , wie die technischen und marktseitigen Potentiale in fundierten Schritten zu erschließen und zu skalieren sind. Kern der aktuellen Entwicklungen ist eine Flugwindkraftanlage mit 100 kW für dezentralen Eigenbedarf, die einen EEG <abbr title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term292" title="Der Referenzertrag beschreibt die für jeden Windenergieanlagentyp bestimmte Strommenge, die dieser in x Betriebsjahren erbringen wird. Dabei wird die jeweilige Nabenhöhe beachtet. Grundlage für diesen rechnerischen Wert ist auch der so genannte Referenzstandort.">Referenzertrag</a></abbr> von 500 MWh/Jahr und Gestehungskosten von weniger als 10 ct/kWh hat.</p> <p>Dr. Alexander Bormann, gelernter Flugzeugmechaniker, hat Luftfahrttechnik und Windenergie an der TU Berlin studiert und 2014 bei Robert Gasch promoviert. In seiner ersten wissenschaftlichen Publikation 1995 zeigte er die Kostenproblematik und das Optimierungspotential bei Türmen von MW-Anlagen auf. Heute arbeiten er und sein Team an vollautomatischen Flugwindkraftanlagen, die den Wind in 200 – 500 Meter Höhe ernten und dabei auf Turm und Fundament - und somit auf einen wesentlichen Kostenfaktor - verzichten.</p> <p>Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch in gemütlicher Runde.<br />Interessenten melden sich bitte über folgenden Doodle-link an: <a target="_blank" href="http://doodle.com/rqs8dxwmimpgp7ig">http://doodle.com/rqs8dxwmimpgp7ig</a></p> <p>Kontakt: Erhard Renz , Vorstandsmitglied des Regionalverbandes Südhessen,&nbsp;&nbsp; <a href="mailto:erhard.renz@t-online.de">erhard.renz@t-online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Forschung Technik Windenergie Thu, 30 Oct 2014 13:04:08 +0000 3999 at https://www.wind-energie.de BWE ruft zur Beteiligung an seiner 15. Serviceumfrage auf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-ruft-zur-beteiligung-seiner-15-serviceumfrage-auf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Es ist wieder soweit: Die jährliche BWE-Serviceumfrage startet in die 15. Runde. Angeschrieben werden wie in den vergangenen Jahren über 2000 Betreiber und Betreibergesellschaften mit der Bitte, die Qualität ihres Serviceanbieters zu bewerten. Betreiber, die beim Bundesverband WindEnergie Anlagen gemeldet haben, können sich an der Umfrage beteiligen. Die einzige Befragung dieser Art gibt wichtige Impulse zum Qualitätsmanagement des deutschen Servicemarktes.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ziel der Erhebung ist es, Probleme zwischen Betreibern und Herstellern bzw. Servicedienstleistern zu identifizieren, zu beschreiben und somit in beiderseitigem Verständnis Lösungen herbeizuführen. Die Umfrage leistet daher einen wichtigen Beitrag zu mehr Transparenz und Qualität auf dem Servicemarkt. Aber auch für die Hersteller selbst sind die Ergebnisse von großer Bedeutung, da sie ein realistisches Bild ihrer eigenen Servicequalität erhalten und somit Verbesserungen anstoßen können.</p> <p>Die Umfrage gliedert sich in drei wesentliche Teilbereiche: Regelmäßige Wartungsarbeiten, außerplanmäßige Instandsetzungen und Reparaturen sowie außerordentliche Serviceleistungen. Alle drei Bereiche gehen zu gleichen Teilen in die Bewertung der Gesamtnote ein.</p> <p>Eine Zusammenfassung der wichtigsten Umfrageergebnisse finden Sie anschließend in der Märzausgabe des BWE-Magazins "neue energie" sowie im Jahrbuch Windenergie 2015.</p> <p>Wie in den vergangenen Jahren hoffen wir auf rege Teilnahme, um die Aussagekraft der Umfrage sicherzustellen. Der Fragebogen kann sowohl online ausgefüllt wie auch per Fax oder Mail an uns gesendet werden. Wir möchten Sie bitten, vorzugsweise die Onlinevariante zu nutzen. Die Einwahl sowie ausführliche Hinweise finden Sie - nach Erhalt Ihres Anmeldecodes - unter: <a target="_blank" href="http://bwesurvey.limequery.com/index.php/189922/lang-de">http://bwesurvey.limequery.com/index.php/189922/lang-de</a>. <strong>Einsendeschluss ist der 22. Dezember 2014.</strong></p> <p>Ansprechpartner: Stefan Grothe (<a href="mailto:s.grothe@wind-energie.de">s.grothe@wind-energie.de</a>)</p> </div> </div> </div> Tue, 28 Oct 2014 14:36:05 +0000 3991 at https://www.wind-energie.de Windenergie sorgt für mehr Jobs im Norden / Beschäftigungsrückgang in Solarländern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergie-sorgt-fuer-mehr-jobs-im-norden-beschaeftigungsrueckgang <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuelle Studie zeigt eine differenzierte Entwicklung der Beschäftigung durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> 2013. Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).&nbsp; Berlin. Eine aktuelle Publikation der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zeigt einen engen Zusammenhang zwischen dem Ausbau Erneuerbarer Energien und den Beschäftigungseffekten in den Bundesländern</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durch den stark reduzierten Zubau der Solarenergie im vergangenen Jahr gingen nicht nur viele Industrie-arbeitsplätze verloren, sondern auch Jobs bei Installations- und Handwerksbetrieben. Insbesondere Länder im Süden und in der Mitte Deutschlands mussten daher deutliche Beschäftigungsrückgänge verzeichnen. Auf der anderen Seite konnten in der Windbranche viele neue Jobs geschaffen werden, wovon insbesondere die Nordländer profitierten. Insgesamt waren 2013 etwa 371.000 Menschen direkt und indirekt in der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt, die meisten davon mit rund 61.000 in Bayern. Im Vorjahr waren es knapp 400.000 Arbeitsplätze. „Eine engagierte Energiewende führt neben Klimaschutz und Versorgungs-sicherheit auch zu neuen Jobs. Dafür muss der Ausbau Erneuerbarer Energien aber unterstützt und nicht gebremst werden“, kommentiert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, die Ergebnisse.</p> <p>Die im Jahr 2013 deutschlandweit zurückgegangene Beschäftigung durch Erneuerbare Energien zeigt sich naturgemäß auch beim Blick auf die Bundesländer: In den meisten Ländern konnte das Beschäftigtenniveau des Vorjahres nicht gehalten werden. Dieser Rückgang liegt vor allem an der Entwicklung in der Solarbranche - hier sind die Jobzahlen von rund 114.000 Beschäftigten 2012 um fast 40 Prozent auf 68.500 im Jahr 2013 zurückgegangen. Diese Entwicklung trifft insbesondere Länder, die zuvor eine starke Solarindustrie hatten oder in denen Neuinstallationen von Photovoltaikanlagen zuletzt eine große Bedeutung aufwiesen. Vor allem Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber auch Schleswig-Holstein oder Niedersachsen mussten hier deutliche Einbußen verzeichnen.</p> <p>Im Gegenzug verzeichnete die Windenergie eine positive Entwicklung mit zusätzlichen Jobs in allen Bundesländern. Durch Zuwächse in diesem Sektor konnte in den Küstenländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sogar insgesamt ein leichtes Beschäftigungsplus ermittelt werden. Die Gesamtzahl der Arbeitsplätze in der Windenergie stieg von 122.000 auf 138.000.</p> <p>Im Bereich Bioenergie liegt die Beschäftigung mit 126.000 Jobs in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, es kam nur zu leichten Verschiebungen zwischen den Bundesländern „Da Erneuerbare Energien dezentral installiert werden müssen, haben sie eine hohe Arbeitsplatzwirkung in den Regionen. Um diesen Effekt nutzbar zu machen, muss jedoch der Ausbau in allen Regionen Deutschlands kontinuierlich weitergehen“, fasst Philipp Vohrer zusammen. „So könnte sich beispielsweise die Beschränkung beim Zubau von Biogasanlagen negativ auf die Arbeitsplatzentwicklung des Sektors auswirken.“</p> <p>Trotz der insgesamt zurückgegangenen Beschäftigung hat die Erneuerbare-Energien-Branche insbesondere in den neuen Bundesländern, aber auch in Ländern wie Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein eine hohe Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt. „Bezogen auf die gesamte Beschäftigung, entfällt schon knapp jeder 100. Arbeitsplatz direkt oder indirekt auf die EE-Branche. In Sachsen-Anhalt trifft dies sogar auf jeden 37. und in Mecklenburg-Vorpommern auf jeden 43. Beschäftigten zu“, ordnet Philip Ulrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter der GWS und Hauptautor der Studie, die Ergebnisse ein.</p> <p>Philipp Vohrer ermuntert die Länder: „Trotz des Beschäftigungsrückgangs im Jahr 2013 bieten die Erneuerbaren Energien auf Dauer erhebliche ökonomische Chancen, insbesondere für mit dem Strukturwandel kämpfende Regionen. Um diese Chancen zu nutzen, muss man die Energiewende offensiv angehen. Die Länder können sich so nicht nur mit einer sauberen Energieversorgung, sondern auch mit zukunftsfähigen Jobs und regionaler <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> belohnen.“</p> <p>Die Beschäftigungszahlen der Bundesländer und der einzelnen Sparten finden Sie in Form interaktiver Karten und Tabellen auf dem AEE-Bundesländerportal <a target="_blank" href="http://www.foederal-erneuerbar.de/startseite">Föderal-Erneuerbar</a>. </p> <p><a target="_blank" href="http://www.gws-os.com/discussionpapers/EE_besch%C3%A4ftigt_bl_2013.pdf">&gt;&gt;Download der ausführlichen GWS-Studie </a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Agentur für Erneuerbare Energien, Sven Kirrmann <br />030 200 535 59,&nbsp; <a href="mailto:s.kirrmann@unendlich-viel-energie.de">s.kirrmann@unendlich-viel-energie.de</a></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Fri, 24 Oct 2014 10:24:50 +0000 3986 at https://www.wind-energie.de Kurswechsel bei der Windenergie in Sachsen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/kurswechsel-bei-der-windenergie-sachsen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE Landesverbandes Sachsen. BWE Sachsen begrüßt beschlossenes Ende der Windenergie-Blockade und bietet Mitarbeit an. Sachsens neue Landesregierung aus CDU und SPD schickt sich an, die jahrelange Gängelung der Windenergiebranche und die faktische Blockade des weiteren Ausbaus der Windenergie in Sachsen zu beenden. Diesen Kurswechsel legen zumindest die Vereinbarungen des gestern veröffentlichten Koalitionsvertrages der künftigen Partner zur Windenergie nahe.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir bekennen uns zum weiteren Ausbau der Windenergie“, heißt es dort. „Wir orientieren uns bei den sächsischen Ausbauzielen für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> an den Zielen des Bundes, welche derzeit bis 2025 zwischen 40 und 45 Prozent und bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent liegen.“</p> <p>Dazu der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen im Bundesverband WindEnergie (BWE Sachsen), Prof. Martin Maslaton: „Wir begrüßen auf ganzer Linie diese substantielle Änderung der bisherigen Politik gegenüber der Windenergie. Wir erwarten, dass den Worten auch Taten folgen und mit Hilfe ganz konkreter Schritte der weitere Ausbau der Windenergie in Sachsen endlich wieder Fahrt aufnehmen kann. Wichtig dabei sind eine positive Aufklärung der Bevölkerung, eine Einbeziehung der Bürger in die Planungen sowie - wie von den Koalitionären festgeschrieben - eine Förderung der Beteiligung der Bürger an den Anlagen selbst.“</p> <p>„Die Kernaussage des Koalitionsvertrages, von nun an der Windenergie und damit auch der sächsischen Windenergiewirtschaft einen Ausbau im Sinne des Klimaschutzes durch flexible Regelungen auf Ebenen der Regionalen Planungsverbände zu ermöglichen, ist sinnvoll und wird von uns ausdrücklich begrüßt“, so Prof. Maslaton. „Eine Bürgerbeteiligung an den Neustandorten sowohl beim <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> als auch bei Planungen ist in der Tat unerlässlich. Die im Koalitionsvertrag getroffene Vereinbarung dazu, von starren Mindestabstandsregelungen abzusehen, ist zielführend und sollte sich in der Entwicklung daran orientieren, wie regional und kommunal Projekte verträglich realisierbar sind.“</p> <p>Konkret bietet der Bundesverband WindEnergie Landesverband Sachsen dazu seine Mitarbeit bei folgenden im Koalitionsvertrag angesprochenen Punkten an:</p> <ul> <li>Erstellung einer neuen Windpotenzialstudie sowie Weiterentwicklung des Klima- und Energieprogramms des Freistaates Sachsen. Der Verband kann hier die regionalen Details durch Betreiber- und Verbandsexpertise beisteuern.</li> <li>Abstandsregelungen: Beisteuerung unseres projektbezogenen Know-hows, insbesondere zu möglichen technischen Regelungen, um zu einem verträglichen Miteinander zu gelangen.</li> <li>Legislative Maßnahmen: Um die Ziele aus dem Koalitionsvertrag zu erreichen, muss definitiv auch der Landesentwicklungsplan verändert werden. Wir schlagen dabei vor, sich an Landesentwicklungsplänen anderer Bundesländer zu orientieren, also insbesondere auch quantitative Ziele mit aufzunehmen, wie dies die Rechtsprechung bereits verlangt.</li> <li>Fortschreibung der Regionalpläne: Wir erklären uns ausdrücklich bereit, frühzeitig daran konstruktiv mitzuarbeiten.</li> </ul> <p>„Wir freuen uns, dass Sachsens neue Regierung in Sachen Windenergie und auch bei den anderen Erneuerbaren Energien ein neues Kapitel aufschlägt und die CDU damit einem Klimawandel-Skeptizismus und Anti-Windrad-Populismus, wie ihn der bisherigen Koalitionspartner betrieb, keinen Raum mehr lässt. Wir gehen davon aus, dass das neue Kabinett den konstruktiven Dialog mit dem BWE Sachsen sucht zum Wohl einer sauberen Energieerzeugung und zum Wohl der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Sachsens Erneuerbaren-Energien-Branche, einer Branche mit immerhin dreimal so vielen Beschäftigen wie in der Braunkohle. Wir sind zur Mitarbeit bereit“, bekräftigt der BWE-Landesvorsitzende abschließend.</p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Windkraft Fri, 24 Oct 2014 10:58:38 +0000 3987 at https://www.wind-energie.de EU-Kompromiss gefährdet schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/eu-kompromiss-gefaehrdet-schnellen-ausbau-erneuerbarer-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Das von den Staats- und Regierungschefs der &nbsp;Europäischen Union beschlossene Energie- und Klimapaket für 2030 &nbsp;bleibt hinter den Erwartungen zurück. "Anstatt die europäische &nbsp;Wirtschaft durch den ambitionierten Ausbau Erneuerbarer Energien &nbsp;anzukurbeln, hat sich der Europäische Rat auf weiche Zielvorgaben &nbsp;geeinigt", kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des &nbsp;Bundesverbandes Erneuerbare Energie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und mehr Energieeffizienz führen zu &nbsp;Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und neuen Arbeitsplätzen. &nbsp;Ehrgeizigere Vorgaben wären daher nicht nur im Interesse des &nbsp;Klimaschutzes, sondern auch im Interesse der europäischen Wirtschaft &nbsp;und der Versorgungssicherheit. Stattdessen hat die Lobby der &nbsp;konventionellen Energieträger auf die Bremse getreten.&nbsp;</p> <p>Laut gestrigem Beschluss soll die EU ihren Anteil an Erneuerbaren &nbsp;Energien bis 2030 nur auf mindestens 27 Prozent erhöhen. Dieses Ziel &nbsp;gilt allerdings nur für die EU insgesamt. "Verbindliche Ziele für die einzelnen Mitgliedsstaaten wurden nicht festgelegt, sodass sich &nbsp;Länder, die weiterhin auf Kohle und Atomkraft setzen, eine große &nbsp;Hintertür offen halten. In Zeiten einer schwächelnden Konjunktur &nbsp;würde der rasche Ausbau Erneuerbarer Energien neue Arbeitsplätze &nbsp;schaffen und die heimische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> erhöhen", sagt Falk.&nbsp;</p> <p>Das Europäische Parlament hatte zuletzt eine CO2-Reduktion von &nbsp;mindestens 40 Prozent, einen Anteil von mindestens 30 Prozent &nbsp;Erneuerbarer Energie und eine Steigerung der Energieeffizienz von &nbsp;mindestens 30 Prozent gefordert. Der Bundesverband Erneuerbare &nbsp;Energie setzt sich dafür ein, dass das Europäische Parlament in den &nbsp;Beratungen mit dem Europäischen Rat höhere Ziele für Erneuerbare &nbsp;Energien und Energieeffizienz vereinbart.&nbsp;</p> <p>Kontakt: Jens Tartler, Pressesprecher<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16, E-Mail: <a href="mailto:presse@Bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiewende Europa Internationales Klimaschutz Windenergie Fri, 24 Oct 2014 13:02:16 +0000 3990 at https://www.wind-energie.de Aigner setzt bayerischen Schlingerkurs in der Energiewende fort https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/aigner-setzt-bayerischen-schlingerkurs-der-energiewende-fort <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE Landesverbandes Bayern.&nbsp; "Die heutige Regierungserklärung bestätigt die starken Zweifel nicht nur der Windbranche, ob die Staatsregierung die Energiewende in Bayern noch zum Erfolg führen kann." Mit diesen Worten kommentierte Raimund Kamm, Stellvertr. Landesvorsitzender des BWE-Bayern, die heutige Regierungserklärung von Staatsministerin Ilse Aigner zur zukünftigen Energiepolitik des Freistaats.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon bislang, bemängelte Kamm, sei der Anteil von Strom aus Wind in Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern und im Hinblick auf die Ziele der Bundesregierung nur marginal. Die Seehofer'sche 10-H-Regelung werde den Ausbau der Windkraft jetzt nicht nur bremsen, sondern zum Stillstand bringen. "Neue Standorte – auch für Bürgerwindanlagen – werden dann die Ausnahme sein. Und die Kommunen sind dazu degradiert, diese Ausnahme vor Ort zu vertreten", kritisierte der BWE-Vertreter.</p> <p>Die Windenergie hätte aber auch im Süden Deutschlands das größte und am schnellsten zu realisierende Potenzial innerhalb der erneuerbaren Energien – "gerade auch, wenn es um die von Staatsministerin Aigner geforderte Versorgungssicherheit geht", so Kamm. "Und das für unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>!"</p> <p><strong>Rückfragen:</strong><br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Stellvertr. Landesvorsitzender Raimund Kamm<br />Tel. +49 821-541936 , <a href="mailto:r.Kamm@anti-akw.de">r.Kamm@anti-akw.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Genehmigung Windenergie Thu, 23 Oct 2014 11:44:47 +0000 3984 at https://www.wind-energie.de Akzeptanzinitiative in Arnsberg vorgestellt: Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE NRW, EnergieAgentur.NRW und LEE NRW stellen Initiative zur Steigerung der Akzeptanz der Windenergie in Arnsberg vor. Publikation „Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten“ geht 17 Vorurteilen gegenüber der Windenergie sachlich auf den Grund.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Arnsberg, 20. Oktober 2014</b>: „Seit Veröffentlichung des Regionalplanentwurfs durch die Bezirksregierung Arnsberg, in dem Vorranggebiete für Windenergieanlagen erstmals zeichnerisch festgelegt werden, wird die Diskussion um die Windenergie im Bezirk Arnsberg kontrovers geführt. Aufgrund von Vorurteilen und irreführenden Informationen sehen wir uns zum Teil mit einer ablehnenden Haltung gegenüber der Windenergie konfrontiert. Mit unserer Initiative zur Steigerung der Akzeptanz der Windenergie leisten wir aktive Aufklärungsarbeit, um dem zu begegnen“, erläutert Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW).</p> <p>Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die Initiative des BWE NRW, die in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (LEE) NRW e.V. durchgeführt wird, heute in Arnsberg vorgestellt. Bestandteil ist eine Publikation des BWE NRW mit dem Titel <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/infocenter/publikationen/windenergie-im-fokus-mythen-und-wahrheiten">„Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten“</a>, in der 17 Vorurteilen gegenüber der Windenergie sachlich auf den Grund gegangen wird. Themen sind unter anderem „Windenergie im Wald“ und „Windenergie und Artenschutz“. „Die Publikation wird an Bürgermeister und Stadträte im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg verschickt, steht aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern auf der Homepage des BWE NRW zur Verfügung“, so Schulze Langenhorst.</p> <p>Einen weiteren Bestandteil bildet die Veranstaltungsreihe „Windenergie in Südwestfalen – Technik, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Akzeptanz“, mit der die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit dem BWE NRW und dem LEE NRW über den Ausbau der Windenergie in Südwestfalen aufklären und so zur Versachlichung der Diskussionen rund um den Windenergieausbau im Regierungsbezirk Arnsberg beitragen möchte. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien nimmt in den Städten und Regionen ganz konkrete Gestalt an. Gerade deshalb ist der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort über die Chancen, aber auch über Vorbehalte gegenüber der Windenergie von zentraler Bedeutung. Deshalb sollen positive Effekte, wie regionale Wertschöpfung, Unabhängigkeit von Energieimporten und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an einer dezentralen Energieversorgung ebenso beleuchtet werden, wie Fragen nach dem Anwohnerschutz, Tourismus sowie Themen, die für die Bürgerinnen und Bürgern speziell in der Region Südwestfalen von großer Bedeutung sind“, so Sascha Schulz vom EnergieDialog.NRW.</p> <p>„Nordrhein-Westfalen hat sich ehrgeizige Ziele in Fragen des Klimaschutzes und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien gesetzt. Der Windenergie kommt dabei als einer der tragenden Säulen der zukünftigen Energieversorgung eine entscheidende Rolle zu. Um die Akzeptanz der Bevölkerung für den Ausbau der Windenergie zu erhalten, müssen Vorurteile abgebaut und Missverständnisse aufgeklärt werden. Dies leisten sowohl die Publikation als auch die Veranstaltungsreihe, daher unterstützen wir die Initiative“, so Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW.</p> <p>Die Ziele der Landesregierung sehen vor, dass bis 2025 etwa 30 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden soll. Der Anteil der Windenergie an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent (derzeit ca. 4%) steigen. In den Regierungsbezirken werden daher Regionalpläne aufgestellt, die erstmals in Nordrhein-Westfalen auch Vorranggebiete für Windenergieanlagen zeichnerisch festlegen.</p> <p>Als Veranstaltungsorte für die Veranstaltungsreihe wurden Olpe (23.10.2014 – Themenschwerpunkt „Wald und Artenschutz“), Soest (13.11.2014 – Themenschwerpunkt „Artenschutz“) sowie Schmallenberg (03.12.2014 – Themenschwerpunkt „Tourismus“) ausgewählt.</p> <p><b>Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist über die Homepage der <a target="_blank" href="http://www.energieagentur.nrw.de/veranstaltungsreihe-windenergie-suedwestfalen-25597.asp ">EnergieAgentur.NRW</a> möglich:</b></p> <p><b><br /></b></p> <div><b>Downloads:</b></div> <ul> <li><b><a href="/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/140217-argument-auflage-2-web03.pdf" class="file-link" title="Publikation &quot;Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten&quot;">Publikation "Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten"</a><span class="file-link"> (pdf)</span><a href="/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/140217-argument-auflage-2-web03.pdf" class="file-link" title="Publikation &quot;Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten&quot;"><br /></a></b> </li> <li><b><span class="file-link"><a href="/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/literaturliste-flyer-homepage-20141022.pdf" class="file-link" title="Quellenangabe zur Publikation">Quellenangabe zur Publikation</a>&nbsp;(pdf)</span><br /></b></li> </ul> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/140217-argument-auflage-2-web03.pdf" type="application/pdf; length=361609" title="140217-argument-auflage-2-web03.pdf">Publikation &quot;Windenergie im Fokus - Mythen und Wahrheiten&quot;</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/akzeptanzinitiative-arnsberg-vorgestellt-beitrag-zur-versachlichung-der-diskussion-um-den-ausbau-der/literaturliste-flyer-homepage-20141022.pdf" type="application/pdf; length=127154" title="literaturliste-flyer-homepage-20141022.pdf">Quellenangabe zur Publikation</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Mon, 20 Oct 2014 15:11:16 +0000 3928 at https://www.wind-energie.de Veranstaltungsreihe: Windenergie in Südwestfalen – Technik, Wertschöpfung und Akzeptanz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/veranstaltungsreihe-windenergie-suedwestfalen-technik-wertschoepfung-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich ehrgeizige Ziele zum Schutz des Klimas gesetzt, welche sich unter anderem in der Verabschiedung des ersten bundesweiten Klimaschutzgesetzes und der Erarbeitung eines Klimaschutzplans unter Beteiligung gesellschaftlicher Akteure und der Bürgerinnen und Bürger widerspiegelt. Bis 2025, so die Festlegung, sollen rund 30 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Windenergienutzung kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, ihr Anteil an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent (derzeit ca. 4%) steigen.</p> <p>Die Landesregierung hat&nbsp; seit 2011 daher Maßnahmen ergriffen, um den weiteren Ausbau der Windenergie zu fördern. Zu erwähnen sind hier der Windenergieerlass, die Potenzialstudie zur Windenergie, die Leitfäden zur Windenergie im Wald und dem Arten- und Habitatsschutz sowie der EnergieDialog bei der EnergieAgentur.NRW als Informations- und Austauschplattform.</p> <p>Auch die Bezirksregierung Arnsberg hat seit 2011 mit der Erstellung der Potentialstudie “Erneuerbare Energien” Maßstäbe in Deutschland gesetzt. Fest im Visier steht das Ziel Klimaschutz&nbsp; Im Juli 2014 hat der Regionalrat Arnsberg den Erarbeitungsbeschluss für den sachlichen Teilplan „Energie“ gefasst. Erstmals werden darin auch Vorranggebiete für Windenergieanlagen, sogenannte&nbsp; „Windenergiebereiche“, zeichnerisch dargestellt sein.</p> <p>In Südwestfalen steht die Windenergie also besonders im Fokus und damit im Spannungsfeld von Akzeptanz bei der Bevölkerung und Notwendigkeit des Ausbaus zur Erreichung der Klimaschutzziele in NRW.</p> <p>Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, über Chancen und Risiken der Windenergie in der Region aufzuklären und so eine Versachlichung der Diskussionen zum Windenergieausbau im Regierungsbezirk Arnsberg zu erreichen.</p> <p>Positive Effekte, wie regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, Unabhängigkeit von Energieimporten und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an einer dezentralen Energieversorgung sollen ebenso Diskussionsbestandteile sein wie die Themen Artenschutz und Tourismus und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit technischen Fragestellungen.</p> <p>Zielgruppe der Veranstaltung sind Regional- und Stadtplaner, Mitglieder der Stadt- und Gemeinderäte, Vertreter von Waldgenossenschaften, der Landwirtschaftskammer, von Naturschutzbehörden, Forstämtern, Klimaschutzbeauftragte der Gemeinden, BWE-Mitglieder, Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder von Bürgerenergiegenossenschaften und Bürgerinitiativen mit dem Themenschwerpunkt Windkraft.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.energieagentur.nrw.de/veranstaltungsreihe-windenergie-suedwestfalen-25597.asp"><strong>&gt;&gt; Weitere Informationen zu der Veranstaltung</strong></a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Naturschutz Planung Regionale Wertschöpfung Technik Windenergie Windkraft Wed, 15 Oct 2014 09:32:45 +0000 3961 at https://www.wind-energie.de Pressekonferenz "Akzeptanz der Windenergie in Nordrhein-Westfalen" https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/pressekonferenz-akzeptanz-der-windenergie-nordrhein-westfalen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE NRW, EnergieAgentur.NRW und LEE NRW: Einladung Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Initiative "Akzeptanz der Windenergie in Nordrhein-Westfalen" am 20. Oktober 2014, 11:00 Uhr, Arnsberg</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="line-height: 1.5em;">Nordrhein-Westfalen hat sich in Fragen des Klimaschutzes und des Ausbaus Erneuerbarer Energien ehrgeizige Ziele gesetzt. Der zunehmenden Nutzung der Windenergie kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, denn ihr Anteil an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent (derzeit ca. 4%) steigen. In den verschiedenen Regierungsbezirken werden daher Regionalpläne aufgestellt, die erstmals in Nordrhein-Westfalen auch Vorranggebiete für Windenergieanlagen, sogenannte&nbsp; „Windenergiebereiche“, zeichnerisch festlegen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat für Südwestfalen den Entwurf bereits veröffentlicht. Seither wird die Diskussion um die Windenergie im Regierungsbezirk Arnsberg teilweise sehr emotional und kontrovers geführt.</span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">Der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW) sieht sich in diesen Diskussionen vermehrt mit vielen Vorurteilen und einer daraus resultierenden ablehnenden Haltung gegenüber der Windenergie konfrontiert, weswegen er sich daher entschieden hat, eine Initiative zur Steigerung der Akzeptanz zu starten. Damit soll zu einer Versachlichung der Diskussionen um den Windenergieausbau beigetragen werden. Ein Bestandteil ist die Veranstaltungsreihe „Windenergie in Südwestfalen – Technik, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Akzeptanz“ der EnergieAgentur.NRW, die in Kooperation mit dem BWE NRW und dem Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW e.V. (LEE NRW) durchgeführt wird. Zudem hat der BWE NRW eine Publikation mit dem Titel „Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten“ aufgelegt, in dem 17 Vorurteilen gegenüber der Windenergie auf den Grund gegangen wird. Diese Publikation wird an Bürgermeister und Stadträte im gesamten Regierungsbezirk verteilt, wie aber auch an alle anderen interessierten Personen.</span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">Wir möchten Sie daher anlässlich der Vorstellung der Initiative zu einer Pressekonferenz herzlich einladen:</span></p> <p style="text-align: center;">&nbsp;<strong><span style="line-height: 1.5em;">Akzeptanz der Windenergie in Nordrhein-Westfalen</span></strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>am 20. Oktober 2014 um 11:00 Uhr</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>im R-Café in Arnsberg (Dicke Hecke 30, 59755 Arnsberg-Neheim)</strong></p> <p style="text-align: left;"><strong><span style="line-height: 1.5em;">Anwesend sein werden:</span></strong></p> <ul> <li><span style="line-height: 1.5em;">Klaus Schulze Langenhorst, Landesvorsitzender des BWE NRW und Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V.</span></li> <li><span style="line-height: 1.5em;">Sascha Schulz, Referent des EnergieDialogs.NRW, EnergieAgentur.NRW</span></li> <li><span style="line-height: 1.5em;">Jan Dobertin, Geschäftsführer LEE NRW</span></li> </ul> <p><span style="line-height: 1.5em;">Klaus Schulze Langenhorst wird die Initiative zur Akzeptanz der Windenergie gemeinsam mit Jan Dobertin vorstellen. Sascha Schulz wird auf die Planungen des Windenergieausbaus eingehen und Herausforderungen sowie zentrale Hindernisse beleuchten.</span></p> <p>Für Fragen und Fotos ist ausreichend Zeit eingeplant.</p> <p>Wir würden uns sehr freuen, Sie am 20.10.2014 um 11:00 Uhr in Arnsberg begrüßen zu dürfen.</p> <div><strong>Kontakt:</strong><br />Stefan Reimering,&nbsp;<span style="line-height: 1.5em;">Bundesverband WindEnergie e.V.&nbsp;<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">Corneliusstraße 18, </span><span style="line-height: 1.5em;">40215 Düsseldorf<br /></span><span style="line-height: 1.5em;">T&nbsp;+49 (0)211 / 9367 6066</span></div> <div><a href="mailto:s.reimering@bwe-regional.de"><span style="line-height: 1.5em;">s.reimering@bwe-regional.de</span></a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Windenergie Wed, 15 Oct 2014 12:29:43 +0000 3964 at https://www.wind-energie.de Tillich und Woidke haben den Schuss aus Stockholm nicht gehört https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/tillich-und-woidke-haben-den-schuss-aus-stockholm-nicht-gehoert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Brandenburg und Sachsen wollen sich weiter wegbaggern: Windbranche kritisiert Braunkohle-Irrweg.&nbsp;Kaum gibt es Signale aus Stockholm, Vattenfall neu auszurichten, müssen sich Sachsens und Brandenburgs Ministerpräsidenten schon in Stellung bringen und die vermeintlich vielen Braunkohle-Arbeitsplätze in ihren Bundesländern beschützen.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span style="line-height: 1.5em;">In einem gemeinsamen Pressestatement weisen sie auf die angeblich „existenzielle Bedeutung“ der Braunkohleverstromung für die Oberlausitz hin und pochen auf die netzstabilisierende Bedeutung der hochmodernen Braunkohlekraftwerke Boxberg und Lippendorf. Gleichzeitig kündigen sie Verhandlungen mit Schwedens neuer Regierung an. </span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">Sachsens Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE Sachsen) Prof. Martin Maslaton fehlen erst einmal die Worte, aber dennoch: „Gratulation, man will verhandeln. Immerhin! Dennoch haben die Ministerpräsidenten Tillich und Woidke offensichtlich den Schuss nicht gehört. Die Braunkohleverstromung pulvert Abertausende von Tonnen an Kohlendioxid in die Luft, baggert Quadratkilometer um Quadratkilometer Kulturlandschaft weg, frisst Millionen an versteckten Subventionen und hat schon mittelfristig ökonomisch keinen Sinn mehr! Aber davon wollen die Herren Tillich und Woidke wie schon Vorgänger Platzeck ja schon seit Jahren nichts wissen.</span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">“

Nicht nur dass das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) bereits 2012 in einer Studie angesichts des europäischen Energiemarktes und des Wachstums der Erneuerbaren Energien in Deutschland zusätzliche Tagebaue für überflüssig hält, nein, auch eine jüngste Untersuchung lässt fossile Energieträger in keinem besonders günstigen Licht erscheinen. Das Beratungsunternehmen Ecofys hatte im Auftrag von EU-Kommissar Günther Oettinger die Kosten der Energieerzeugung ohne staatliche Eingriffe errechnet. “Die Studie hat sich leider nicht mit der Braunkohle aufgrund zu unsicherer Datenlage befasst, was allein schon Bände spricht, dennoch zeigen die Ergebnisse zu den externen Kosten der Nutzung fossiler Energieträger, wie irrsinnig die ungebremste Kohleverfeuerung zur Energiegewinnung ist”, so Prof. Maslaton. Die externen Kosten, also die Kosten von Umwelt- und Gesundheitsschäden, beziffert Ecofys für alle EU-Staaten auf 150 bis 310 Milliarden Euro im Jahr 2012. Deutschland führt die Negativrangliste mit 42 Mrd. Euro an. Hauptgrund ist der immer noch viel zu hohe Anteil der Kohle, in diesem Fall der Steinkohle, an der Energieerzeugung. Darauf entfallen 45 Prozent der Schäden. Die Kohle hat Folgekosten von bis zu 140 Euro je MWh, Erdgas kommt auf 60 Euro. Atomkraft und Sonnenenergie liegen bei 20 Euro je MWh, Biomasse schlägt mit 25 Euro zu Buche. Windkraft hat laut Ecofys faktisch keine Folgekosten. </span></p> <p><span style="line-height: 1.5em;">„Gerade das Windenergieland Brandenburg, an dem sich Sachsen auf diesem Gebiet ein Beispiel nehmen sollte, kann doch nicht ernsthaft an der Braunkohle festhalten wollen. Welch ein Irrsinn. In Sachsen das gleiche Spiel: Weiter so, statt sich endlich ernsthaft mit einem Ausstiegsfahrplan zu beschäftigen. Die Verhandlungen mit Stockholm und Vattenfall bieten die Chance dafür. Die Windenergie und alle anderen Erneuerbaren Energien stehen jedenfalls bereit, in Kombination mit Gaskraftwerken, umfassendem Netzausbau und Speicherbau die Braunkohle langfristig zu ersetzen. Die Ministerpräsidenten Woidke und Tillich verweisen ja richtigerweise selbst auf die CO2-Einsparziele Deutschlands. Der Wechsel hin zu einer CO2-freien Energiewirtschaft kann aber viel schneller gehen, als die Regierungschefs denken. Verzichtet man auf neue Tagebaue, bekommt diese Entwicklung zusätzlich an Fahrt. Sachsens Windenergiebranche hat hierbei noch viel Potential und Sachsen noch viel Platz für weitere Windräder“, bekräftigt Energierechtsexperte und BWE-Landesvorsitzender Prof. Maslaton abschließend.</span></p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin&nbsp;Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="https://owa.bwe-mail.de/owa/redir.aspx?C=vKun6b2cTEekwTT868G-IE0ZVzwWvNEIo7e38UoKzLXS2sy8vhbXZhMdf3naUcTIP7NPPWjR6-I.&amp;URL=mailto%3amartin%40maslaton.de">martin@maslaton.de</a>;&nbsp;<br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0351 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer fossile Energieträger Windenergie Wed, 15 Oct 2014 14:25:27 +0000 3965 at https://www.wind-energie.de BEE erwartet stabile EEG-Umlage bis 2017 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bee-erwartet-stabile-eeg-umlage-bis-2017 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) rechnet mit einer stabilen EEG-Umlage bis 2017. Für 2015 sinkt die Umlage nach Berechnungen der <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> (ÜNB) von zurzeit 6,24 Cent auf 6,17 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (kWh) Ökostrom.&nbsp; Der BEE erwartet für 2016 eine Umlage von 6,05 Cent/kWh und für 2017 von 6,2 Cent/kWh.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Die Zeiten deutlich steigender EEG-Umlagen sind vorbei“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „2015 sollten die Stromkonzerne die seit Jahren fallenden Börsenstrompreise endlich an alle Stromkunden weitergeben.“</p> <p>Als Risiko für die EEG-Umlage sieht der Dachverband der Erneuerbaren die Forderung der fossilen Energiewirtschaft nach sogenannten Kapazitätsmärkten. Berechnungen im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums haben ergeben, dass Zahlungen für die Bereithaltung von Kraftwerken die EEG-Umlage um 0,5 Cent erhöhen würden.</p> <p>Die EEG-Umlage 2015 könnte sogar noch etwas niedriger liegen als jetzt beschlossen. Doch die ÜNB&nbsp; haben für 2015 eine deutlich höhere Stromerzeugung der Wind-Onshore- und -Offshore-Anlagen angenommen als der BEE. Der BEE orientiert sich beim Tempo, mit dem neue Offshore-Windkraftwerke nach dem Bau ihre volle <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> liefern können, an den Erfahrungen der vergangenen Jahre.</p> <p>Das Gleiche gilt für die Volllaststunden von Onshore-Windkraftanlagen. Hier legt der BEE die Werte der vergangenen 14 Jahre zugrunde. Das ergibt 1600 Volllaststunden pro Jahr. Mit einem Zuschlag für den technischen Fortschritt von 50 Stunden kommt der BEE auf 1650 Stunden, die ÜNB rechnen dagegen mit 1762 Stunden.</p> <p>Die größten Treiber der EEG-Umlage waren in den vergangenen Jahren die sinkenden Börsenstrompreise und die Zunahme der Industrieprivilegierung. Der Börsenstrompreis ist in den vergangenen vier Jahren um 40 Prozent von 5 auf 3 Cent/kWh gefallen. Der BEE erwartet in den nächsten Jahren einen weiteren Rückgang der Stromhandelspreise, der aber deutlich schwächer als in den Vorjahren ausfällt, weil das heutige Niveau bereits sehr niedrig ist und die Grenzkosten der günstigsten Kohlekraftwerke fast erreicht worden sind. Der BEE nimmt für die Berechnung der EEG-Umlage an, dass der Börsen¬strompreis weiter fällt: auf 3 Cent 2015, auf 2,9 Cent 2016 und 2,8 Cent 2017.</p> <p><strong>Download:</strong> <br /><a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/20141015_BEE_Hintergrund_EEG-Umlage-2015.pdf">BEE-Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2015 - Bestandteile, Entwicklung und Mittelfristprognose bis 2017</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16<br />&nbsp;presse@bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Strompreis Windenergie Wed, 15 Oct 2014 09:11:01 +0000 3960 at https://www.wind-energie.de 9. Windenergie- und Entwicklungsdialog in Berlin zeigt Diskussionsbedarf beim Thema Ausschreibungen auf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auch in diesem Jahr organisierte der BWE wieder den Windenergie- und Entwicklungsdialog (WEED) zusammen mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems). Am 9. Oktober trafen sich internationale Vertreter aus Politik und Wirtschaft zum Austausch über das Thema "Ausschreibungsmodelle für Windenergie: Erfahrungen und Lessons Learned für Entwicklungs- und Schwellenländer" in Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gastredner Steve Sawyer, CEO des Global Wind Energy Council (GWEC), hob Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen bestehenden Auktionsmodellen hervor und ließ in der anschließenden Podiumsdiskussion sein Unverständnis über die Umstellung des erfolgreichen deutschen Fördersystems erkennen. Das erfolgreichste Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien weltweit würde künftig durch ein System ersetzt, das seiner Einschätzung nach keine Verbesserung mit sich brächte – entgegen der Meinung des Wirtschaftsministeriums. Die Bedingungen, die seinerzeit zu der teuren Photovoltaik-Blase führten, seien in den nächsten Jahren nicht mehr zu befürchten, Ausschreibungen zur Preis- und Ausbauregulierung daher kein notwendiges Mittel, so Sawyer. Das sei, als würde man „das Stalltor verriegeln, nachdem das Pferd gestohlen wurde”.</p> <p>Für Toby D. Couture, Gründer und Leiter der Beratungsagentur E3Analytics, steht fest: Der Vorteil von Ausschreibungen könne sein, dass der vermeintliche Lobbyeinfluss auf die Preisbildung minimal gehalten würde. Die ausschreibende Behörde müsse dafür jedoch transparent arbeiten und breit aufgestellt sein. Mit Blick auf Ausschreibungssysteme im Ausland sei der Nachteil eindeutig die Reduzierung der Akteursvielfalt. Insbesondere die Einbindung der örtlichen Akteure sei seiner Erfahrung nach nur selten gegeben. Zudem riskiere ein allein auf den Preis ausgerichtetes Ausschreibungssystem geographische Konzentrationseffekte, so Couture weiter.</p> <p>Zum Fachaustausch steuerten Jens-Peter Molly (DEWI) und Malte Meyer (Vestas Central Europe) ihre Erfahrungen aus dem Land Brasilien bei. Die weiteren Schwerpunktländer Südafrika und Marokko bedienten Sören David (GIZ Südafrika), Matthias Hahn (Siemens Wind Power) und Taoufik Laabi (Office National de L'Electricité et de L'Eau Potable) mit ihren Vorträgen. Unterm Strich waren sich die Vortragenden einig, dass ein Ausschreibungssystem flexibel auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst werden muss. Man darf jedoch skeptisch sein, ob die Bundesregierung mit ihrem Kurs die selbstgesteckten Ziele erreichen dürfte. Der BWE wird sich aktiv in die Ausgestaltung des neuen Fördersystems einbringen.</p> <p>Die Vorträge zur Veranstaltung finden Sie unter: <a href="http://wind.vdma.org/article/-/articleview/5698572">wind.vdma.org/article/-/articleview/5698572</a></p> <p>&nbsp;</p> <h4>Impressionen</h4> </div> </div> </div> <fieldset class="fieldgroup group-global-gallery"><legend>Bildergalerie</legend><div class="field field-type-filefield field-field-global-gallery-image"> <div class="field-label">Galerie-Bild:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Toby D. Couture, E3Analytics, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/weed-2014/2014-10-09-weed-2014-foto-couture-1.jpg?1413981380" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Henning Dettmer, Geschäftsführer Bundesverband WindEnergie e. V., Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/weed-2014/2014-10-09-weed-2014-foto-dettmer-2.jpg?1413981390" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Steve Sawyer, CEO bei Global Wind Energy Council (GWEC), Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-sawyer-1.jpg?1413982129" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Hanna Schumacher, BMWi, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-schumacher-1.jpg?1413983889" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Jens-Peter Molly, DEWI, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-molly-1.jpg?1413982542" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Lorenz Petersen, GIZ, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-petersen-2.jpg?1413982916" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="WEED-Podiumsdiskussion: Auf dem Podium Daniel Fürstenwerth, Steve Sawyer, Hanna Schumacher, Toby D. Couture, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-panel-1.jpg?1413982181" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1066" title="Malte Meyer, Vestas, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-meyer-1.jpg?1413982566" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1065" title="9. Windenergie- und Entwicklungsdialog in Berlin, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-audience.jpg?1413982594" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1600" height="1065" title="Taoufik Laabi, ONEE Morocco, Foto Thomas Ecke" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/9-windenergie-und-entwicklungsdialog-berlin-zeigt-diskussionsbedarf-beim-thema-ausschreibungen-auf/2014-10-09-weed-2014-foto-laabi-2.jpg?1413983442" /> </div> </div> </div> </fieldset> Wed, 15 Oct 2014 13:21:35 +0000 3981 at https://www.wind-energie.de Brunskappeler Bürger besichtigen Windenergieanlage im Windpark Bleiwäsche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/brunskappeler-buerger-besichtigen-windenergieanlage-im-windpark-bleiwaesche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einer Informationsveranstaltung des Vereins für Umwelt- und Natusschutz e.V. Olsberg im<br />Dorfgemeinschaftshaus Brunskappel&nbsp; lud Thomas Hachmann, Vorsitzender des Bundesverband Windenergie in Südwestfalen, am 5. August&nbsp; interessierte Bürger zu einer Besichtigung des Windparks Bleiwäsche ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="695" title="Besichtigung Windpark Bleiwäsche in NRW" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/brunskappeler-buerger-besichtigen-windenergieanlage-im-windpark-bleiwaesche/internet-wp-bleiwaesche-nrw-hachmann.jpg?1413274340" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>12 Brunskappeler Bürger nahmen diese Einladung am Sonntag, 12. Oktober 2014 an. Thomas Hachmann begrüßte die Gäste und informierte sie über die technischen Daten der zu besichtigenden&nbsp; Windenergieanlage vom Typ Enercon E-82 der neuen Megawatt-Generation. In zwei Gruppen konnten die Besucher die Windenergieanlagen besteigen und sich ein eigenes Bild über die&nbsp; Anlage und den Windpark machen.</p> <p>Die zweite Gruppe besichtigte in der Zwischenzeit jeweils die Elektro-&nbsp; Technik und die Anlagensteuerung. Fazit der Besucher: Neue Windenergieanlagen sind erheblich leiser und&nbsp; netzregelbar. Das Betonfundament der 2 MW Anlage hat ein Gewicht von 650 Tonnen und ist kleiner als&nbsp; angenommen. Über normale landwirtschaftliche Wege mit 3,5m Breite wurden die Anlagen aufgebaut.</p> <p>Die&nbsp; Windenergieanlagen sind schon nach acht Monaten Betrieb energetisch amortisiert! Ortsvorsteher Klaus-Peter Körner: „Das Thema ist komplex und muss sachlich angegangen werden. Ich kann nur jedem empfehlen, sich vor Ort zu informieren. Viele unsachliche Informationen über die Nutzung der Windenergie werden leider immer noch verbreitet! Jeder Bürger sollte nach entsprechender Meinungsbildung&nbsp; auch von seinem Recht Gebrauch machen und an dem laufenden Beteiligungsverfahren zur&nbsp; Regionalplanung teilnehmen.“</p> <p>Auf Fragen zum aktuellen Planungsentwurf der Bezirksregierung stellt Thomas Hachmann fest: „Der&nbsp; Planungsentwurf der Bezirksregierung ist bisher noch nicht mit den kommunalen Untersuchungen abgeglichen worden. Die teilweise detaillierteren Erkenntnisse der kommunalen Untersuchungen werden jetzt im Beteiligungsverfahren nach dem Gegenstromprinzip in die Planungssystematik einfließen. Auch die&nbsp; Windverhältnisse müssen in dieser Planungssystematik Berücksichtigung finden.&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Thomas Hachmann<br /><a href="mailto:t.hachmann@bwe-regional.de">t.hachmann@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Planung Windenergie Tue, 14 Oct 2014 08:16:48 +0000 3955 at https://www.wind-energie.de EU-Studie unterstreicht Kostengünstigkeit der Erneuerbaren https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/eu-studie-unterstreicht-kostenguenstigkeit-der-erneuerbaren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die von der EU-Kommission veröffentlichte Studie zu Kosten und Subventionen der verschiedenen Energieträger zeigt eindrucksvoll, wie günstig <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> geworden sind. „Strom aus Windkraft an Land ist finanziell auf Augenhöhe mit Kohlestrom, und Solarstrom ist so günstig geworden, dass sein Preis nur noch minimal über dem von Gas und Atomkraft liegt“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Beratungsunternehmen Ecofys hatte im Auftrag von EU-Kommissar Günther Oettinger die Kosten der Energieerzeugung ohne staatliche Eingriffe errechnet. Danach liegt Strom aus Steinkohle bei 75 Euro je Megawattstunde (MWh), Wind onshore unwesentlich höher, Atomenergie und Strom aus Gaskraftwerken liegen bei 100 Euro je MWh und Solarstrom bei 100 bis 115 Euro je MWh (je nach Anlagengröße). Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Ecofys-Zahlen von 2012 stammen. Seitdem sind die Erneuerbaren Energien noch kostengünstiger geworden.</p> <p>Noch klarer werden die Vorteile der sauberen Energien, wenn man die sogenannten externen Kosten wie Umwelt- und Gesundheitsschäden mit einrechnet. Diese Kosten beziffert Ecofys für alle EU-Staaten auf 150 bis 310 Milliarden Euro im Jahr 2012. Deutschland führt die Negativrangliste mit 42 Mrd. Euro an. Hauptgrund ist der immer noch viel zu hohe Anteil der Kohle an der Energieerzeugung. Darauf entfallen 45 Prozent der Schäden. Die Kohle hat Folgekosten von bis zu 140 Euro je MWh, Erdgas kommt auf 60 Euro. Atomkraft und Sonnenenergie liegen bei 20 Euro je MWh, Biomasse schlägt mit 25 Euro zu Buche. Windkraft hat laut Ecofys faktisch keine Folgekosten.&nbsp;</p> <p>Bei der Berechnung der externen Kosten der Atomkraft hat Ecofys extrem niedrige Kosten für einen nuklearen Unfall angesetzt: umgerechnet 0,5 bis 4 Euro je MWh. Die deutsche Versicherungswirtschaft war in einer Studie für den BEE auf 140 Euro je MWh gekommen. Auch berücksichtigt Ecofys nicht den Wert der verschenkten Verschmutzungszertifikate im EU-<abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> und den staatlichen Verzicht auf eine angemessene Versicherung der Atomreaktoren – beide Faktoren hätten die Gesamtrechnung noch deutlich zulasten der Kohle- und Atomwirtschaft ausgeprägt, was derzeit in der EU wohl nicht gewollt ist.</p> <p>„Wer sich all diese Zahlen vor Augen hält, sollte klar sehen, dass sich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ökologisch und ökonomisch rechnen“, so BEE-Geschäftsführer Falk abschließend.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa fossile Energieträger Strompreis Windenergie Tue, 14 Oct 2014 09:19:30 +0000 3959 at https://www.wind-energie.de Kunst und Windenergie passen zusammen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/kunst-und-windenergie-passen-zusammen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wind. Licht. Es war das erste Kulturfestival in Husum. Und es war das erste Mal, dass die drei Windenergieanlagen im Husumer Stadtgebiet auf eine besondere Weise in den Mittelpunkt rückten. Kunst und Windenergie passen zusammen, wie die Lichtkünstlerin Gisela Meyer-Hahn bewies. Als Vorprogramm zum Festival illuminierte sie eine HSW 750 (Baujahr 1993), eine RE 48 / 600 und eine MD 70 und sorgte mit ihrem Farbenspiel für Aufmerksamkeit und Staunen bei Einheimischen und Touristen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="668" height="1000" title="Lichtkunst an Windenergieanlagen in Husum, © Gisela Meyer-Hahn" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/kunst-und-windenergie-passen-zusammen/internet-lichtkunst-meyer-hahn.jpg?1413210974" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei ging es ihr vor allem darum zu zeigen, dass die Windmühlen farblich kommunizieren und miteinander in einen Trialog treten können - und damit auch mit den Menschen. Farben bewirken etwas, sie beeinflussen andere Sinnenwahrnehmungen wie zum Beispiel das Hören. So erscheinen uns blau angestrahlte Windmühlen lauter als rote. Die starre Architektur der Türme wurde durch die Lichtkunst bewegter, dynamischer und verband sich mit der Umgebung, auch mit einem klaren Husumer Sternenhimmel.</p> <p>Wer sich nicht nur für die Künstlerische sondern auch für die technische Perspektive interessierte, kam ebenfalls auf seine Kosten: Das Licht erzeugten acht ColorReach-Powercore-LED-Scheinwerfer der Firma Philips. Jeder Scheinwerfer hatte 52 LED. Damit war ein Ausstrahlwinkel zwischen acht bis 63 Grad möglich – ideal für die konischen Türme. Diese Lichttechnik mit ihren jeweils 300 Watt (5.600 Kelvin und 8.500 Lumen) ist erst seit einem Jahr auf dem Markt und ein wahrer Energieverbrauchszwerg. Der Stromverbrauch lag für die gesamte Zeit war vergleichbar mit dem eines Haushaltsstaubsaugers.</p> <p>Dadurch, dass jeweils zwei bis drei Scheinwerfer pro Windenergieanlage eingesetzt wurden, ließ sich ein vertikaler Wechsel der Farbigkeiten erzeugen, bei dem das Tempo, die Dauer, Intensität, Sättigung und der Farbton händisch oder automatisch gesteuert werden konnte.</p> <p>Das Farbspiel war so ungewöhnlich, dass zahlreiche Schaulustige nachts durch die Stadt fuhren, um den besten Platz für einen ungestörten Genuss zu finden. Der Deich war voller Menschen, die ihre Stative justierten oder mit ihren Handys Bilder machten.&nbsp; Und es wirkte nach: Viele Rückmeldungen in den sozialen Medien beschrieben noch Tage später individuelle Eindrücke und die besondere Atmosphäre. Eine Schulklasse aus Husum (10.Klasse) macht jetzt eine Projektwoche aus diesem Erlebnis.</p> <p>&nbsp;„Ohne die spontane Unterstützung der Sponsoren hätten wir das Projekt nicht realisieren können. Deswegen gilt mein Dank neben den Veranstaltern des Festivals, der unterstützenden Tourismusbranche und der Künstlerin vor allem den Sponsoren Energiepark Simonsberg,&nbsp; Ingenieurbüro Henning Holst, ee-Nord,&nbsp; Denker &amp; Wulf,&nbsp; Messe Husum &amp; Congress, Offtec Base,&nbsp; GreenTEC Campus und dem Windpark Ellhöft“, so Nicole Knudsen, Leiterin des Landesbüros Schleswig-Holstein. Und: „Sicherlich Akzeptanzfördernd“, so ihr Fazit.</p> <p>Bei einer Lebensdauer der LED von rund 90.000 Stunden war es bestimmt nicht die letzte Installation von Meyer-Hahn. Ein nächstes Projekt könnte die durch Farbe geänderte Wahrnehmung des Schattenwurfs untersuchen. Ganz nach dem Prinzip Gegenschall im Audiobereich reduzieren Farben auch Schattenwürfe im Bereich der visuellen Wahrnehmung.&nbsp;</p> <p>Der Zeitpunkt der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Torsten Albig stehenden Lichtkunst war nicht nur wegen des Kulturfestivals gut gewählt. Der letzte Tag der Installation war zugleich der Startschuss der Hamburger Windmesse. Und so konnte Husum mit einem freundlichen Augenzwinkern nach Hamburg strahlen. Und alles Gute wünschen.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Mon, 13 Oct 2014 14:38:46 +0000 3943 at https://www.wind-energie.de Branchenpionier stellt nachhaltig geführtes Unternehmen vor https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/branchenpionier-stellt-nachhaltig-gefuehrtes-unternehmen-vor <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Montage von Windenergieanlagen Hauptbereich bei Großkranen.<br />Zu einer Besichtigung seines in zweiter Generation geführten Familienunternehmens begrüßte Dirk Bracht<br />Vertreter von Windanlagenbetreibern und dem Bundesverband Windenergie e.V. aus Südwestfalen am<br />Standort Erwitte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beim Rundgang über das Firmengelände wurde den Besuchern neben beeindruckenden Kranen auch deren Wartung und Instandhaltung, der Metallbau, die Lackiererei und die Lagerplätze von Ausrüstungskomponenten einzelner Krane sowie liebevoll restaurierte historische Kranfahrzeuge vorgestellt.</p> <p>Ein wesentliches Betätigungsfeld des Unternehmens ist mittlerweile durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien entstanden. Etwa 30 % - 40 % des Umsatzes werden mittlerweile mit der Montage von Biogasund Biomasse-, Photovoltaik - und Windenergieanlagen generiert. Bei den Großkranen, die bis 150 Meter hohe Windenergieanlagen montieren können, hat die Firma in den letzten Jahren verstärkt investiert.</p> <p>Der nachhaltige Umgang mit den Fahrzeugen ist Dirk Bracht sehr wichtig. Es sind ca. 10 % der Mitarbeiter in diesem Bereich eingesetzt und mit 12 Auszubildenden zum Mechatroniker wird auch hier für die Zukunft vorgesorgt. Auch die Kranfahrer werden im Unternehmen selbst ausgebildet. Eine anerkannte Berufsausbildung gibt es in Deutschland für diese Spezialisten nicht. Hier wären die IHK oder die Berufsverbände am Zug.</p> <p>Auch beim Ausbau der Erneuerbaren Energien erwartet Inhaber Bracht die Unterstützung der Kammern und Verbände. Es muss darauf geachtet werden, dass der Ausbau der Windenergie nicht so massiv gedrosselt wird wie der Ausbau der Photovoltaik im Freiland.</p> <p>Kontakt: Hans-Josef Becker, Regionalverband Südwestfalen <a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Mon, 13 Oct 2014 09:57:35 +0000 3939 at https://www.wind-energie.de Akzeptanz kommt aus Nordfriesland https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/akzeptanz-kommt-aus-nordfriesland <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Windenergieanlagen genießen an der Westküste eine große Akzeptanz. Das liegt zum einen an dem hohen Anteil Bürgerenergieprojekten. Das liegt zum anderen auch daran, dass die Bevölkerung nachts nicht von blinkenden Windmühlen gestört wird. Zu niedrig sind die Anlagen, um nachts durch rote <abbr title="Ab einer gewissen Höhe einer Windenergieanlage muss diese gekennzeichnet werden. Hierbei ist zwischen Tag- und Nachtkennzeichnung zu unterscheiden. Tagsüber werden Anlagen durch farbige Markierungen und/oder weiß leuchtende Lampen (auch "Feuer" genannt) gekennzeichnet, nachts durch rote. Die Art der Kennzeichnung für die unterschiedlichen Höhen ist in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen" (AVV) geregelt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term260" title="Ab einer gewissen Höhe einer Windenergieanlage muss diese gekennzeichnet werden. Hierbei ist zwischen Tag- und Nachtkennzeichnung zu unterscheiden. Tagsüber werden Anlagen durch farbige Markierungen und/oder weiß leuchtende Lampen (auch "Feuer" genannt) gekennzeichnet, nachts durch rote. Die Art der Kennzeichnung für die unterschiedlichen Höhen ist in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen" (AVV) geregelt. ">Hindernisbefeuerung</a></abbr> für Flugsicherheit sorgen zu müssen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Parasol Radarsystem, entwickelt auf dem Dirkshof in Nordfriesland, © Andreas Birresborn" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/akzeptanz-kommt-aus-nordfriesland/internet-dirkshof-1424.jpg?1413202189" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Eine Untersuchung der Deutschen Windguard hat ergeben, dass in Schleswig-Holstein mit einer durchschnittlichen Nabenhöhe von 84 Metern bundesweit die niedrigsten Türme stehen. Im Land Bayern zum Beispiel sind es gut 50 Meter mehr.Der Nachteil der niedrigen Türme liegt in der nicht optimalen Effizienz. Höhere Windenergieanlagen haben eine höhere Windausbeute und können so gleichmäßiger und mehr Strom produzieren.</p> <p class="BWETEXT">Durch eine Innovation des Pioniers und Windmüllers Dirk Ketelsen aus dem Sönke-Nissen-Koog könnten die Schleswig-Holsteiner nun auch von diesem Effizienzgewinn profitieren, ohne auf eine dunkle Nacht verzichten zu müssen. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR wurde ein sogenanntes Passiv-Radar-System entwickelt. Damit ist gewährleistet, dass die Windenergieanlagen nur noch blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert.</p> <p class="BWETEXT">„Ich bin sicher, dass dieses System dafür sorgen kann, in der Bevölkerung die Akzeptanz für höhere Windmühlen zu verbessern“, so Nicole Knudsen, Leiterin des Bundesverbandes Windenergie in Schleswig-Holstein. „Bei diesem Passiv-Radar gibt es keine zusätzlichen Emissionen, es nutzt bereits vorhandene Fernseh-und Mobilfunk-Wellen von DVB-T, DAB plus oder LTE“.</p> <p class="BWETEXT">Der engagierte Windmüller Ketelsen&nbsp; hat inzwischen die einjährige Pilotphase erfolgreich abgeschlossen und will im kommenden Jahr durchstarten – er wartet nur noch auf eine entsprechende Gesetzesänderung. Doch schon jetzt ist mit Hilfe von Einzelgenehmigungen eine Ausstattung bestehender Windparks mit dieser neuen Technologie möglich. In der Regel reichen drei Sensoren pro Windpark aus, um die Echos der möglichen Flugobjekte zu orten, die nachts über den Luftraum der blinkenden Windparks fliegen „Alle reden von der Weiterentwicklung der Windenergie im Rahmen der Energiewende, wir fangen schon mal an“, so Ketelsen.</p> <p class="BWETEXT">Die Rückendeckung aus dem Energiewendeministerium hat er schon mal. Von der Funktion und der Leistungsfähigkeit der Sensoren überzeugten sich Tobias Goldschmidt, Leiter der Stabstelle Energiepolitik, und Nicole Knudsen, Leiterin des BWE Landesbüros.&nbsp;</p> <p>„Innovationen, die helfen, Störungen zu verringern und Anwohner zu entlasten, sind enorm wichtig. Gut, dass in Schleswig-Holstein so ein zupackender Erfindergeist herrscht. Energiewende funktioniert nur, wenn die Bevölkerung mitmacht. Bedarfsgerechte Befeuerung ist ein ganz entscheidender Schritt, dass auch in Schleswig-Holstein die Energiewende ein Mitmachprojekt bleibt und anderswo hoffentlich zu einem solchen wird“, so Goldschmidt.</p> <p class="BWETEXT">Kontakt: <br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesbüro Schleswig-Holstein, Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Querweg 4, 25813 Simonsberg<br />Telefon: 04841 66 32 10<br /><a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> <p class="BWETEXT"><a href="http://www.energiewende-demo.de"></a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Radar Windenergie Fri, 10 Oct 2014 12:28:20 +0000 3941 at https://www.wind-energie.de 25 Jahrfeier HUSUM Wind https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/25-jahrfeier-husum-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor 25 Jahren öffnete die erste Fachmesse und öffentliche Ausstellung für die Windbranche. Seitdem hat die HUSUM Wind eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Windindustrie in Deutschland gespielt. Am 14. Oktober lädt die Messe Husum &amp; Congress GmbH &amp; Co. KG daher Vertreter aus Politik, Presse und Industrie zur Jahresfeier.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Gäste zugesagt haben bereits Ministerpräsident Torsten Albig, der Präsident des Bundesverband WindEnergie, Hermann Albers, Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH, Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der Senvion SE, und viele weitere Windexperten, Pioniere und Wegbereiter. Treffpunkt ist das Husumer NordseeCongressCentrum.</p> <p>Im September 2015 wird die HUSUM Wind mit ihrem besonderen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die gesamte Branche wieder in der schleswig-holsteinischen Stadt versammeln.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Mehr Infos unter:</div> <div><a href="http://www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php">www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php</a></div> </div> </div> </div> Thu, 09 Oct 2014 15:37:39 +0000 3922 at https://www.wind-energie.de Jetzt gemeinsam mit Vattenfall Ausstieg aus Braunkohle planen! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/jetzt-gemeinsam-mit-vattenfall-ausstieg-aus-braunkohle-planen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Landesvorsitzender Prof. Maslaton begrüßt Signale aus Schweden und fordert Schwarz-Rot zum Handeln auf. Es bewegt sich endlich etwas in Sachen Braunkohle in Sachsen. Schwedens neue Regierung möchte ihren Staatskonzern grüner machen und da passt die landschaftsvernichtende und extrem klimaschädliche Braunkohleförderung und Verstromung im Freistaat nicht so recht ins Bild.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Georg-Ludwig von Breitenbuch ist auch schon ganz aufgeschreckt und wirft erneut mit seinen altbekannten Argumenten um sich. Nur die Kohle, so von Breitenbuch, könnte den Atomausstieg flankieren und die Grundlast sichern. Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE) in Sachsen dazu: „Deutschland hat kein Grundlastproblem. Wir exportieren sogar Strom. Außerdem: Dass die Braunkohle ein Auslaufmodell ist, gehört inzwischen zum Allgemeinwissen. Volkswirtschaftlich ist die Verfeuerung dieses wertvollen Rohstoffes zur Stromgewinnung noch dazu völlig absurd, und die beim Abbau entstehenden Kosten und vielen verdeckten Subventionen stehen in keinerlei Verhältnis zum Nutzen. Der Kurswechsel in Schweden bringt Sachsens künftige schwarz-rote Regierung hoffentlich endlich dazu, den Ausstieg aus der Braunkohle ernsthaft zu planen und mit zu begleiten. Als BWE fordern wir das neue Kabinett ausdrücklich dazu auf: Verhandeln Sie mit Vattenfall und organisieren Sie den mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Nochten 2 benötigt niemand mehr!“</p> <p>Der neuen Landesregierung eröffnet sich gerade jetzt mit dem Vorstoß aus Schweden die Möglichkeit, in der Energiepolitik neue Wege zu gehen. Arbeitsplätze, preiswerte Stromgewinnung und Grundlastsicherung – Breitenbuchs bekannte Argumente für die Braunkohle verlieren bei genauerem Hinsehen schnell an Gewicht. So arbeiten in Sachsens Erneuerbare-Energien-Branche mehr als dreimal so viele Menschen wie in der Braunkohlebranche. Preiswert ist Braunkohlestrom keineswegs, rechnet man alle versteckten staatlichen Subventionen mit ein: Umsiedlungsförderung, Zuschüsse zur Tagebausanierung, Befreiung von der Wasserentnahmeabgabe, der Feldes- und Förderabgabe sowie der Stromsteuer. „Die Sanierung der Tagebaue in der Lausitz und in Mitteldeutschland kostete Bund und Länder von 1990 bis 2013 allein 9,2 Milliarden Euro, bis 2017 kommen mindestens noch 1,2 Milliarden hinzu“, so Maslaton.</p> <p>„Stichwort Grundlastsicherung. Die Erneuerbaren Energien, insbesondere die hocheffiziente Windenergie, tragen schon jetzt ganz erheblich zur Grundlastsicherung in Deutschland bei. Mittlerweile liegen wir beim Stromkonsum bei 27,7 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>! Doch die Bedeutung der Grundlast wird insgesamt abnehmen, und es werden sich nur noch wenige fossile Anlagen um eine Residuallast kümmern müssen, die nach der Einspeisung des grünen Stroms noch abzudecken ist. Braunkohlekraftwerke sind aufgrund ihrer unflexiblen Fahrweise ein Hemmnis der Energiewende und führen unmittelbar zu negativen Strompreisen an der Strombörse.“</p> <p>Schon 2013 hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) klar gezeigt, dass der Bau neuer Braunkohlekraftwerke in Deutschland betriebswirtschaftlich „nicht darstellbar“ ist. Gleichzeitig sind die bisherigen planerisch genehmigten Abbaumengen völlig ausreichend und somit neue Tagebauerschließungen schlichtweg unnötig. „Ein Ausstieg aus der Braunkohle, so die Studie, ist bis zum Jahr 2045, also innerhalb der nächsten 30 Jahre, wirtschaftlich sinnvoll und machbar“, so der BWE-Landesvorsitzende. „Bleibt zu hoffen, dass Sachsens SPD der CDU dazu einen klaren Fahrplan abringen kann.“</p> <p>Sachsen braucht eine neue Energiepolitik, um auch in Zukunft bei den Zukunftstechnologien nicht abgehängt zu werden. „Es wird höchste Zeit, aus der landschaftszerstörenden und klimaschädlichen Braunkohle auszusteigen. Die Windenergiebranche ist bereit, auch in Sachsen wieder vermehrt zu investieren. Dazu benötigen wir allerdings wieder ein positives Investitionsklima für die Erneuerbaren. Da sind so manche von der Vorgängerregierung hinterlassene Stolpersteine zu beseitigen“, betont Prof. Maslaton abschließend im Hinblick auf die derzeit laufenden schwarz-roten Koalitionsverhandlungen.</p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: martin@maslaton.de; <br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik fossile Energieträger Umwelt Windenergie Thu, 09 Oct 2014 13:39:35 +0000 3918 at https://www.wind-energie.de 25 Jahrfeier HUSUM Wind https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/25-jahrfeier-husum-wind-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor 25 Jahren öffnete die erste Fachmesse und öffentliche Ausstellung für die Windbranche. Seitdem hat die HUSUM Wind eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Windindustrie in Deutschland gespielt. Am 14. Oktober lädt die Messe Husum &amp; Congress GmbH &amp; Co. KG daher Vertreter aus Politik, Presse und Industrie zur Jahresfeier.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><section class="text"></section></p> <p>Als Gäste zugesagt haben bereits Ministerpräsident Torsten Albig, der Präsident des Bundesverband WindEnergie, Hermann Albers, Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH, Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der Senvion SE, und viele weitere Windexperten, Pioniere und Wegbereiter. Treffpunkt ist das Husumer NordseeCongressCentrum.</p> <p>Im September 2015 wird die HUSUM Wind mit ihrem besonderen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die gesamte Branche wieder in der schleswig-holsteinischen Stadt versammeln.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Mehr Infos unter:</div> <div><a target="_blank" href="http://www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php">www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php</a></div> <p></p> </div> </div> </div> Thu, 09 Oct 2014 16:02:13 +0000 3925 at https://www.wind-energie.de 25 Jahrfeier HUSUM Wind https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/25-jahrfeier-husum-wind-1 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor 25 Jahren öffnete die erste Fachmesse und öffentliche Ausstellung für die Windbranche. Seitdem hat die HUSUM Wind eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Windindustrie in Deutschland gespielt. Am 14. Oktober lädt die Messe Husum &amp; Congress GmbH &amp; Co. KG daher Vertreter aus Politik, Presse und Industrie zur Jahresfeier.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><section class="text"></section></p> <p>Als Gäste zugesagt haben bereits Ministerpräsident Torsten Albig, der Präsident des Bundesverband WindEnergie, Hermann Albers, Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer der ENERCON GmbH, Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der Senvion SE, und viele weitere Windexperten, Pioniere und Wegbereiter. Treffpunkt ist das Husumer NordseeCongressCentrum.</p> <p>Im September 2015 wird die HUSUM Wind mit ihrem besonderen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die gesamte Branche wieder in der schleswig-holsteinischen Stadt versammeln.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Mehr Infos unter:</div> <div><a target="_blank" href="http://www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php">www.husumwind.com/content/de/aktuelles/2014/25-jahre-husumwind.php</a></div> <p></p> </div> </div> </div> Thu, 09 Oct 2014 16:02:55 +0000 3926 at https://www.wind-energie.de BWE Fachtagung zum Betrieb von Offshore Windparks https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-fachtagung-zum-betrieb-von-offshore-windparks <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der Inbetriebnahme der Offshore Windparks Baltic I, BARD Offshore I und nicht zuletzt Riffgat demonstriert die Offshore Windenergiebranche ihre Stärke. Weitere Offshore Windparks befinden sich in der Errichtungsphase und stehen kurz vor der Fertigstellung. Der BWE präsentiert daher vom 19. bis 20. November neuste Informationen zum Betrieb von Offshore Windparks.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die bisherigen Erfahrungen in der Betriebsführung von Offshore Windparks in Deutschland sind begrenzt. Zwar hat die Forschung im Rahmen des alpha ventus Projekts viele neue Erkenntnisse hervorgebracht, aber es bleiben noch Fragen, gerade die Instandhaltung und Kostensenkungspotentiale betreffend, offen.</p> <p>Antworten auf diese Fragen und Lösungsvorschläge für die Herausforderungen in der Betriebsführung hören Sie auf dem Jahresevent der Branche zum Thema Offshore Windenergie, der BWE Fachtagung „Offshore Windenergie Betrieb - Instandhaltung und Haftungsfragen“.</p> <p>Zwangsabschaltungen von Offshore Windparks stehen im besonderen Fokus der Branche. Erfahrene Juristen und Branchenvertreter informieren die Teilnehmer über die Ursachen und Gründe der Abschaltungen und zeigen Lösungswege zum Umgang mit Haftungsfragen und zur Einforderung von Entschädigungen.</p> <p>Daran anknüpfend wird diskutiert, wie die Anforderungen an wiederkehrende Prüfungen für Offshore Windkraftanlagen ausgestaltet werden sollen. Mit verschiedenen Experten und einem Vertreter des BSH wird zusammen mit den Teilnehmern der Fachtagung beleuchtet, welche Intervalle für wiederkehrende Prüfungen wirklich sinnvoll sind und welche Anforderungen Sachverständige erfüllen müssen.</p> <p>Abschließend beleuchtet die Fachtagung das Thema Forschung und Entwicklung hinsichtlich Perspektiven für neue Instandhaltungslösungen. In verschiedenen Kurzvorträgen werden neue Systeme zur Zustandsüberwachung vorgestellt, die durch Kosten- und Zeiteinsparung von Serviceeinsätzen zur Optimierung der Betriebsführung führen.</p> <p>Ziel der BWE Fachtagung ist es, alle wichtigen Branchenakteure der Offshore Windenergie zusammenzuführen und Lösungsmöglichkeiten für die neuen Herausforderungen kontrovers zu diskutieren. Nutzen Sie die Fachtagung auch, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte zu pflegen: Bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, in geselliger und entspannter Atmosphäre ihre Gespräche fortzuführen.</p> <p>&nbsp;</p> <div><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-offshore-windenergie-betrieb-instandhaltung-und-haftungsfragen"><b>BWE Fachtagung Offshore Betrieb - Instandhaltung und Haftungsfragen</b></a></div> <div><b>Datum: </b>19. – 20. November 2014</div> <div><b>Ort: </b>Hamburg</div> <p>&nbsp;</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=EEG-Novelle&amp;utm_campaign=VA-14-03-01">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p><b>&nbsp;</b></p> <div><b>Kontakt:</b></div> <div>Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing</div> <div>Bundesverband WindEnergie e.V.</div> <div>Service Hotline: 030 / 20 164 222</div> <div>E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></div> </div> </div> </div> Offshore Mon, 06 Oct 2014 16:31:11 +0000 3927 at https://www.wind-energie.de Koalition in Sachsen muss Energieversorgung erneuern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/koalition-sachsen-muss-energieversorgung-erneuern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Einen konsequenten Umbau der Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) von den künftigen Koalitionären in Sachsen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Gerade einem Land, das für seine Innovationskraft so bekannt ist wie der Freistaat, stünde es gut an, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern und einen Ausstiegsplan für die klima- und gesundheitsschädliche Braunkohle zu beschließen“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk an die Adresse von CDU und SPD, die zurzeit über die Energiepolitik in Sachsen verhandeln.</p> <p>Der Dachverband der Erneuerbaren Energien spricht sich dafür aus, auf neue Braunkohletagebaue zu verzichten und die ineffizientesten Braunkohlekraftwerke nach und nach abzuschalten. Da in Sachsen der Energieträger Braunkohle ersetzt werden sollte, muss der Wechsel zu Erneuerbaren Energien noch dynamischer ausfallen: Der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromerzeugung muss bis zum Jahr 2030 bei 45 Prozent liegen und bis zum Jahr 2035 auf 100 Prozent angestiegen sein. Die Bundesregierung rechnet für ganz Deutschland mit einem Anteil von 80 Prozent 2050.</p> <p>CDU und SPD sollten von der sogenannten Länderöffnungsklausel zur <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> bei Windrädern ausdrücklich keinen Gebrauch machen. Andernfalls würde der Ausbau der kostengünstigen Windkraft an Land blockiert. Die regionalen Planungsbehörden sollten die Abstände zwischen Windenergieanlagen und Wohnhäusern selbst festlegen. In der Regel sollten 750 Meter gelten, in Gewerbe- und Industriegebieten auch weniger.</p> <p>Die derzeit geltende Wasserentnahmeabgabe auf die Nutzung der Wasserkraft („Wassercent“) in Höhe von 15 bis 25 Prozent der Einspeiseerlöse nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz muss umgehend abgeschafft werden. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 11.9.2014 gibt es keinen Grund mehr für deren Fortbestand. „Das Potenzial der Wasserkraft ist in Sachsen auch unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Anforderungen noch nicht ausgeschöpft“, sagt Falk.</p> <p>Ähnliches gilt nach Auffassung des BEE-Geschäftsführers für den Einsatz von Erdwärme zum Heizen und Kühlen von Gebäuden. Die geplante tiefengeothermische ESG-Pilotanlage in Sachsen ist von überragender Bedeutung, sogar im europäischen Maßstab. Die künftige Landesregierung muss sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Mittel für die Forschungsbohrung bald von der Bundesregierung freigegeben werden.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt</strong>: <br />Jens Tartler, Pressesprecher <br />Telefon: 030/2758170-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> </p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Thu, 02 Oct 2014 08:23:29 +0000 3896 at https://www.wind-energie.de Nach 5 Jahren Pause wieder in die Energiewende einklinken! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/nach-5-jahren-pause-wieder-die-energiewende-einklinken <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windbranche appelliert an Sachsens Landtagsabgeordnete: Erneuerbare wieder unterstützen. <br />In einem Brief an die neugewählten Abgeordneten des Sächsischen Landtages fordert der Bundesverband Windenergie Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) die Parlamentarier zu mehr Mut bei der Umsetzung der Energiewende im Freistaat auf.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nicht ohne Grund wendet sich die Windbranche gerade jetzt an die Landespolitiker. Wurde doch während der vergangenen fünf Jahre der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen massiv blockiert und insbesondere die Windenergie schlecht geredet. In den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD besteht jetzt, so der BWE Sachsen, die Chance, das Ruder herumzureißen und wieder Anschluss an die anderen Bundesländer zu bekommen.</p> <p>„Sachsen kann und muss sich endlich wieder in die Energiewende einklinken“, so Prof. Dr. Martin Maslaton, Energierechtsexperte und Vorsitzender des BWE Sachsen sowie Mitunterzeichner des offenen Briefes an die Landtagsabgeordneten. „Schließlich ist eine überdeutliche Mehrheit der Bundesbürger weiterhin für die Energiewende! CDU und SPD haben es jetzt in der Hand, sich von der vor allem von der FDP betriebenen Blockadepolitik gegenüber den Erneuerbaren Energien zu verabschieden. Vor allem die bisherige Windradverhinderungspolitik muss ein Ende haben. Schließlich ist die Windenergie nach wie vor der kostengünstigste und effizienteste Leistungsträger unter den Erneuerbaren Energien.“</p> <p>In dem Brief an die Parlamentarier betont der BWE Sachsen die wirtschaftliche Bedeutung der Windbrache für Deutschland sowie den Freistaat Sachsen. „Der Exportanteil deutscher Anlagenhersteller liegt bei 67 Prozent. Betreiber und Dienstleister – vom Projektierer über den Windgutachter bis zum Wartungsunternehmer – sind international gefragte Fachleute. Der seit Jahren stabile und so berechenbare Ausbau der Windenergie im Heimatmarkt Deutschland ist dabei die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg der Branche. Das DIW Econ hat herausgearbeitet, dass die Windenergiebranche für deutlich über 100.000 Arbeitsplätze, eine jährliche Investitionsnachfrage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro und zusätzlich 1,2 Milliarden Euro an Nachfrage nach Betriebsleistungen steht. Im Freistaat Sachsen stehen die Bosch Rexroth GmbH und die VEM Sachsenwerk GmbH in Dresden sowie die Eickhoff Wind Power GmbH in Klipphausen beispielhaft für die dynamische Entwicklung der Branche. Diese Unternehmen stehen exemplarisch für den wirtschaftlichen Aufschwung, den der gesamte Freistaat in den letzten Jahren, auch durch Investitionen in die Energiewende, erlebt hat.“</p> <p>„Wirtschaftswachstum und Klimaschutz lassen sich gerade bei den Erneuerbaren Energien wunderbar miteinander verbinden. Andere Bundesländer machen es vor“, so Prof. Maslaton. „Vorrang- und Eignungsgebiete in den Regionalplänen, Windkrafterlass und Ausbauziele - es gibt viel zu tun, um in Sachsen bei der Windenergie wieder den Anschluss zu finden. Der schwarz-rote Koalitionsvertrag wäre ein guter Ort, um hier einen neuen Kurs festzuschreiben. Einen Kurs der endlich auch in Sachsen die Energiewende weiter voranbringt.“</p> <p>Ein auf Sonne und Wind basierender Energiemarkt ist möglich. Ein Blick nach Schweden, so formuliert es der BWE Sachsen in seinem Brief, zeige zudem, dass die dortigen Diskussionen um die künftige Ausrichtung von Vattenfall durchaus Auswirkungen auf die Energiepolitik in Sachsen haben können. Deshalb wird es für den Freistaat wichtig sein, rechtszeitig den Strukturwandel zu unterstützen. „Lediglich elf neue Windenergieanlagen, wie in diesem Jahr genehmigt, werden da aber bei weitem nicht reichen“, bekräftigt der BWE-Landesvorsitzende. „Doch mit mehr Genehmigungen allein ist es nicht getan. Die neue Landesregierung muss endlich auch wieder in der Bevölkerung für die Energiewende und die Windenergie werben und außerdem dringend zwischen Anwohnern und Investoren vermitteln, statt Ängste zu schüren wie bisher“, bekräftigt Prof. Maslaton abschließend.</p> <p><strong>Rückfragen: </strong><br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Onshore Windenergie Windkraft Wed, 01 Oct 2014 14:00:40 +0000 3886 at https://www.wind-energie.de BWE begrüßt geplante Kennzeichnungsvorschrift https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-begruesst-geplante-kennzeichnungsvorschrift <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) geplanten Änderungen in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen werden vom Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) überwiegend befürwortet. In seiner Stellungnahme an das BMVI äußert sich der Windverband positiv über die Aufnahme der bedarfsgesteuerten Befeuerung als Option für die Nachtkennzeichnung in das Regelwerk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir freuen uns, dass unsere Forderung nach Schaltung der Feuer nun eine formelle Grundlage erhält“, erklärt Oliver Frank, Sprecher des Arbeitskreises (AK) Kennzeichnung des BWE. Nicht zufrieden ist der Sprecherkreis des AK dagegen damit, dass die Schaltung der Feuer über Transponder als Option nahezu ausgeschlossen werden soll.</p> <p>Durch die geplante Einschränkung, dass die Feuer auf dem Maschinenhaus nicht allein über Systeme im Flugzeug geschaltet werden dürfen, kann ein von Enercon und Lanthan entwickeltes transpondergesteuertes Verfahren mittelfristig kaum umgesetzt werden. Eine Schaltung ist somit nur über an Windrädern installierte Primär- und Passivradare möglich.</p> <p>Weitere Änderungen sind in der AVV bei der Ersatzstromversorgung, der Turmkennzeichnung und der Blockbefeuerung von Windparks geplant. Insbesondere die klarere Definition von Parks für die Kennzeichnung durch die Peripherie-Anlagen wird vom AK Kennzeichnung begrüßt. Die klarere Formulierung, so hofft der BWE, führt dazu, dass vermehrt auf die Kennzeichnung der inneren Anlagen eines Windparks verzichtet werden kann.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Gemeinsame Stellungnahme von BWE und VDMA:&nbsp;<a href="/system/files/attachments/article/2014/bwe-begruesst-neue-kennzeichnungsvorschrift/140829-bwe-und-vdma-ps-stellungnahme-refe-aenderung-avv-final.pdf" class="file-link" title="Download (Link)">Download (Link)</a></div> <div>Weitere Informationen zum AK-Kennzeichnung unter <a href="http://www.wind-energie.de/verband/fachgremien/arbeitskreise/kennzeichnung">www.wind-energie.de/verband/fachgremien/arbeitskreise/kennzeichnung</a></div> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bwe-begruesst-neue-kennzeichnungsvorschrift/140829-bwe-und-vdma-ps-stellungnahme-refe-aenderung-avv-final.pdf" type="application/pdf; length=142969" title="140829-bwe-und-vdma-ps-stellungnahme-refe-aenderung-avv-final.pdf">Download (Link)</a></div> </div> </div> </div> Kennzeichnung Wed, 01 Oct 2014 16:58:11 +0000 3895 at https://www.wind-energie.de WindEnergy Hamburg – Erfolgreicher Messeauftakt mit 1.200 Ausstellern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergy-hamburg-erfolgreicher-messeauftakt-mit-1200-ausstellern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Aussteller aus 30 Ländern präsentierten sich auf der ersten WindEnergy Hamburg vom 23. bis zum 26. September 2014. Der BWE war mit seinem Stand in der zentralen Halle A1 vertreten und nutzte den Branchentreff neben diversen Gremiensitzungen zur Ausrichtung des BWE-Forums „Energiewende in der Praxis – Windenergieplanung im Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und administrativen Hemmnissen“. 33.000 nationale und internationale Gäste zählte die Hamburg Messe und Congress GmbH im Laufe der Woche.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eröffnet wurde die Messe am Montagabend von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der der Windindustrie als „Aushängeschild des deutschen Maschinenbaus“ eine zentrale Rolle für die kommenden Jahrzehnte bescheinigte. Sie sei der Lastesel der Energiewende in Deutschland, so Gabriel.</p> <p>Die ebenfalls anwesenden Ministerpräsidenten der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, Olaf Scholz und Torsten Albig (beide SPD), hatten während der Eröffnung die Bedeutung der Zusammenarbeit beider Bundesländer beim weiteren Ausbau der Windenergie betont. Vorausgegangen waren dem Branchentreff längere Kooperationsvereinbarungen der hiesigen Messegesellschaften zur Austragung der Leitmesse.</p> <p>Der BWE nutzte den Branchentreff neben Gremiensitzungen und der Ausrichtung seines Forums auch zur Pressekonferenz, auf der BWE-Präsident Hermann Albers notwendige europäische Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der deutschen Windenergie skizzierte: „Deutsche und europäische Unternehmen stehen an der technologischen Spitze, wenn es um <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> geht. Wie diese Unternehmen an wachsenden Märkten in vielen Regionen teilhaben, hängt auch davon ab, ob die EU die industriepolitischen Interessen wahrnimmt und die Erneuerbaren Branchen wirtschaftspolitisch stärker flankiert.“</p> <p>Als Austragungsort der WindEnergy punktete Hamburg nicht nur als internationale Messestadt, sondern mit seinen 5.000 Beschäftigten im Windbereich auch als starker Standort der Windindustrie. In 2015 wird dann die HUSUM Wind mit ihrem speziellen Fokus auf den Kernmarkt Deutschland die Windbranche wieder im schleswig-holsteinischen Husum versammeln.</p> </div> </div> </div> Mon, 29 Sep 2014 16:45:56 +0000 3880 at https://www.wind-energie.de Buchpremiere „25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/buchpremiere-25-jahre-windenergie-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu einem diesjährigen besonderen Ereignis, der Präsentation des Buches „25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern“, war Energieminister Christian Pegel zur Fachausstellung MeLa angereist und zeigte sich überaus beindruckt vom dortigen BWE-Gemeinschaftsstand sowie vom gleichnamigen Buch, das der Landesverband kurz zuvor herausgegeben hatte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wind tut gut - in und für Mecklenburg-Vorpommern! Dies zeigt das Buch über unsere 25-jährige Windgeschichte. Schon beim schnellen Durchblättern beweisen die vielen Bilder, dass Windenergieanlagen auch gut aussehen können und unserem schönen Landschaftsbild nicht schaden müssen. Das ist auch eine wichtige Botschaft für den Tourismus, unserem wichtigen Standbein im Land”, sagte Minister Christian Pegel (SPD) anlässlich der Buchpräsentation am 12. September auf dem Fachforum der Messe MeLa 2014.</p> <p>„Das Buch und auch der gelungene gemeinschaftliche Auftritt der Branche hier auf der MeLa machen sehr deutlich, dass wir stolz sein können auf unsere Windtradition und auf das, was wir in den vergangenen Jahren in diesem Land vollbracht haben. Ich danke Andreas Jesse für die gute Verbandsarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband WindEnergie.”</p> <p>Nicht nur der Minister zeigte sich sehr angetan von der interessanten, bildhaften und zum Teil sehr persönlichen Aufarbeitung der Windenergieentwicklung in MV, die bereits vor der Wende begonnen hatte, ebenfalls die anwesenden Unternehmensvertreter versanken schnell in die Lektüre.</p> <p>„Das Buch beschreibt zum einen sehr anschaulich, inwiefern MV die Wiege der ostdeutschen Windenergiebranche ist. Zum anderen führt es uns an unsere Wurzeln zurück und hilft dabei, uns an die ursprünglichen Motive der Akteure, die damals mit der Entwicklung der Windkraft begonnen haben, zu erinnern. Das ist ein sehr notwendiges Signal und sollte weit über unsere Landesgrenzen hinaus wahrgenommen werden“, sagt Matthias Kaulmann, naturwind GmbH.</p> <p>Klaus H. Uhl, Enercon, fügt hinzu<strong>: </strong>„Diese Chronik ist ein sehr gelungener Wurf und zeigt die Vielzahl der Hersteller und Akteure im Land. Das Buch ist ein wichtiges Medium,&nbsp;um die Geschichte der Windbranche in Mecklenburg-Vorpommern auch für künftige Generationen festzuhalten.”</p> <p><b>Das Buch “25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern” kann beim BWE-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern zum Preis von 20 EUR (zzgl. Porto- und Versandkosten) per E-Mail unter </b><a href="mailto:mv@bwe-regional.de">mv@bwe-regional.de</a><b> bestellt werden:</b></p> </div> </div> </div> Mon, 29 Sep 2014 07:21:10 +0000 3878 at https://www.wind-energie.de Erfolgreicher BWE-Messeauftritt auf der MeLa 2014 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/erfolgreicher-bwe-messeauftritt-auf-der-mela-2014 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach dem Start im vergangenen Jahr war der große Gemeinschaftsstand des BWE-Landesverbands in diesem September in der zentralen Halle 2 des Messegeländes und direkt neben dem Fachforen-Veranstaltungsbereich hervorragend „mittendrin“ positioniert. Das zweite Jahr in Folge traf sich die Branche auf der Fachausstellung MeLa darüber hinaus zum Windtreffen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das BWE-Windtreffen ist eine außergewöhnliche Chance, einem breiten Publikum die Windkraft in Mecklenburg-Vorpommern nahe zu bringen. Es ist wichtig, dass die Windenergie auch in den kommenden Jahren auf der MeLa vertreten ist“, sagt Stephan Schröder, Geschäftsführer Notus Energy. „Nach wie vor gibt es sehr viele Anknüpfungspunkte mit der Landwirtschaft und diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden. Ebenfalls unsere Vorträge zu den Themen 'Naturschutz' und 'Bürgerbeteiligung' wurden sehr gut angenommen. Die MeLa-Besucher sind interessiert und möchten sich informieren.”</p> <p>„Insgesamt präsentierten sich in diesem Jahr 23 Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand und mit Fachvorträgen im Forum“, erklärt Andreas Jesse, BWE-Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>„Der gemeinschaftliche Auftritt der zahlreichen Unternehmen ist zu einem wichtigen Branchentag der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern geworden“, bestätigt Klaus H. Uhl, Enercon Vertriebsleiter für Nord und Ost. „Als Hersteller vor Ort können wir hier&nbsp;Landeigentümer und Fachpublikum treffen. Zudem können sich hier potentielle Bewerber für einen Arbeitsplatz über aktuelle Entwicklungen der Branche informieren.“</p> <p>Neben Enercon waren mit dabei: wpd onshore, eno energy, Vestas Deutschland, WIND-projekt, Nordex Energy, Rechtsanwalt Andresen, Senvion, Denker &amp; Wulf, Siemens, Enertrag, Maslaton Rechtsanwaltsgesellschaft, WIND-consult, UKA Nord, WindBauer, Ingenieurbüro Ganß, Energiekontor, naturwind schwerin, WEMAG, FWT energy, Ökotec Windenergie und Ingenieur Contor Elektrotechnik.</p> <p>„Es war eine sehr gute Entscheidung für naturwind, sich erstmals in diesem Jahr am BWE-Gemeinschaftsstand zu beteiligen“, bekräftigt Matthias Kaulmann, Projektleiter, naturwind schwerin. „Die BWE-Verbandsarbeit ist für uns die beste Möglichkeit, um der Branche im Land Wahrnehmung zu verschaffen und um mit einer geschlossenen, starken Stimme mit der Politik zu kommunizieren. Wir sind sehr positiv überrascht, wie gut das Konzept, hier mit den Landwirten in Kontakt zu treten, aufgeht. Wir haben zahlreiche sehr gute Gespräche geführt und werden im kommenden Jahr gerne wieder mit dabei sein.”</p> <p>Gute Gespräche führten die Unternehmen nicht nur mit den zahlreichen, interessierten Besuchern, sondern auch mit Vertretern von Kommunen, Gemeinden und der Landesregierung. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) sowie Bauernverbandspräsident Tietböhl besuchten den Gemeinschaftsstand.</p> </div> </div> </div> Mon, 29 Sep 2014 15:44:42 +0000 3877 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare Energien sind wichtige Säule des weltweiten Klimaschutzes https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/erneuerbare-energien-sind-wichtige-saeule-des-weltweiten-klimaschutzes <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Meldung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Sonne, Wind &amp; Co. tragen gleichzeitig zu Wachstum bei. Da die internationalen Verhandlungen zum Klimaschutz schleppend verlaufen, lädt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon Staats- und Regierungschefs am 23. September in New York zu einem Klimagipfel der Vereinten Nationen ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich des Treffens im Vorfeld der Klimakonferenz (COP20) verweist Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, auf das Verhältnis von Erneuerbaren Energien und Klimaschutz: „Beim Kampf gegen die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung spielt die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen eine entscheidende Rolle.“ Das Beispiel Deutschland zeigt, wie nachhaltig Erneuerbare das Klima schützen: Die Substitution von fossilen Energieträgern durch Energie aus Sonne, Wind, Geothermie, Wasser und Biomasse hat 2013 rund 148 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente) vermieden.</p> <p>In dem Mitte September 2014 im Auftrag des UN-Generalsekretärs veröffentlichten Bericht „Better Growth, Better Climate: The New Climate Economy Report“ macht eine Expertenkommission deutlich, dass der rapide Preisverfall bei Wind- und Solarenergie Erneuerbare Energien auch gegenüber Energie aus Kohle konkurrenzfähig mache. So könnte schon in den nächsten 15 Jahren mehr als die Hälfte der weltweiten Stromerzeugung aus regenerativen Quellen stammen. Aufgrund des technologischen Fortschritts könnten Regierungen und Unternehmen gleichzeitig Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und Energieeinsparungen verwirklichen. Investitionen in emissionsarme Technologien brächten nachhaltiges Wachstum und schützten vor negativen Auswirkungen der Erderwärmung, so die Autoren des Berichtes.&nbsp;</p> <p><strong>Erneuerbare Energien vermeiden Emissionen in Deutschland&nbsp; </strong><br />Welchen positiven Effekt Erneuerbare Energien haben, zeigt das Beispiel Deutschland. Sonne, Wind &amp; Co. hatten 2013 hierzulande einen Anteil von 12,3 Prozent an der Energieversorgung. Ihr Einsatz spart die Verbrennung fossiler, klimaschädlicher Energieträger ein und reduziert so den Ausstoß von Treibhausgasen. Im Stromsektor sparten Erneuerbare Energien 2013 knapp 108 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein, wovon rund 86 Millionen Tonnen auf die Strommenge mit EEG-Vergütung zurückzuführen sind. Durch die Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmesektor wurden Treibhausgase in Höhe von weiteren 35 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten vermieden. Im Bereich Verkehr vermieden Biokraftstoffe circa fünf Millionen Tonnen Emissionen.</p> <p><strong>Reform des <abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> bekommt Schlüsselfunktion </strong><br />Trotz der positiven Klimaschutzeffekte von Erneuerbaren Energien prognostiziert die Beratungsgesellschaft McKinsey in ihrem Anfang September 2014 veröffentlichten Energiewende-Index, dass Deutschland sein für 2020 gesetztes Klimaziel – Reduktion der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent – verfehlen wird. Denn wegen geringer Preise für Kohlestrom und Emissionszertifikate wächst momentan der Anteil der Braunkohle an der Stromerzeugung. Dadurch steigen auch die Treibhausgasemissionen. 2013 lagen die Emissionen um 1,2 Prozent höher als im Vorjahr. Im Vergleich zu 940 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten in 2012 betrug die Menge im Folgejahr 951 Millionen Tonnen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Um ausreichende Investitionsanreize für klima- und umweltfreundliche Technologien zu setzen, bedarf es einer schnellen und wirkungsvollen Reform des Emissionshandels“, so Vohrer. Gelänge es, die Kosten von Klimaschäden mithilfe des Emissionshandels zu internalisieren, könnte dieser ein marktwirtschaftliches und kostengünstiges Instrument sein, um Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen anzureizen. Zwar kann er spezifische Technologieförderinstrumente wie das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) nicht ersetzen, wohl aber sinnvoll ergänzen, um endlich die Emissionen fossiler Energieträger zu deckeln.</p> <p><strong>Positive Erfahrungen mit Erneuerbare Energien sind weltweites Vorbild – das Beispiel China </strong><br />Die Vorteile Erneuerbarer Energien – Klimaschutz, <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, Unabhängigkeit von endlichen Energieträgern – kommen auch außerhalb von Deutschland gut an. Die Volksrepublik China, mit 10 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalenten der weltweit größte Treibhausgasemittent, investierte 2013 erstmals mehr in Erneuerbare Energien als in Kohlekraftwerke. Die installierte elektrische <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von Erneuerbare-Energien-Anlagen beläuft sich in China auf 57 Gigawatt. Zum Vergleich: Die installierte Leistung zur Strombereitstellung aus Erneuerbaren Energien betrug 2013 in Deutschland rund 84 Gigawatt. Derzeit basieren 70 Prozent der installierten Kraftwerksleistung in China auf fossilen Energieträgern. <br />&nbsp;<br />UN-Bericht 09/2014: <a target="_blank" href="http://newclimateeconomy.report/">„Better Growth, Better Climate: The New Climate Economy Report“</a>.&nbsp; <br />McKinsey 09/2014: <a target="_blank" href="http://www.mckinsey.de ">Energiewende-Index Deutschland 2020</a><br />&nbsp;<br /><strong>Kontakt:</strong><br />Agentur für Erneuerbare Energien, Alena Müller, Pressereferentin <br />Tel:&nbsp;&nbsp; 030-200535-45, <a href="mailto:a.mueller@unendlich-viel-energie.de">a.mueller@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Internationales Klimaschutz Windenergie Mon, 22 Sep 2014 12:46:12 +0000 3867 at https://www.wind-energie.de Erster wirtschaftlich operierender Batteriespeicher in Schwerin eingeweiht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/erster-wirtschaftlich-operierender-batteriespeicher-schwerin-eingeweiht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das erste kommerzielle, europäische Batteriekraftwerk mit einer Speicherkapazität von 5 Megawatt wurde vom Schweriner Ökostromversorger WEMAG im Beisein von Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Ministerpräsident Erwin Sellering an das Netz angeschlossen. Die vollautomatische Anlage wurde von der Berliner Firma Younicos konzipiert und arbeitet mit Lithium-Ionen Speichern. Sie kann kurzfristige Schwankungen der Netzfrequenz stabilisieren und trägt damit zur Integration von Windstrom in das Netz bei.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Minister Gabriel bezeichnete den Speicher als gutes Beispiel für das Engagement kommunaler Energieversorger und als wichtigen Schritt zum Gelingen der Energiewende und für die Versorgungssicherheit vor Ort. Speicher seien ein wichtiges Element im Umgang mit der schwankenden Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Sie machten unser Stromsystem flexibler, weil sie dabei helfen, schnell auf unterschiedliche Erzeugungs- und Verbrauchssituationen reagieren zu können, erklärte Gabriel.</p> <p>Als Vertreter des Bundesverband WindEnergie nahm dessen Präsident, Hermann Albers an der Einweihung teil. "Der Schweriner Batteriespeicher sichert die <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr>. Er ist damit ein wichtiger Baustein für unser künftiges Energiesystem. Die WEMAG unterstreicht hier, dass die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen sind“, so Albers.</p> <p>Der Speicher wurde innerhalb von zwölf Monaten schlüsselfertig errichtet. Im Inneren des Gebäudes speichern 25.600 Lithium-Manganoxid-Zellen Strom in Millisekunden. Zelllieferant Samsung SDI garantiert die <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> des Batteriekraftwerks für mindestens 20 Jahre. Fünf, jeweils vier Tonnen schwere Mittelspannungs-Transformatoren verbinden das Kraftwerk sowohl mit dem regionalen <abbr title="Umfasst Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze und dient der regionalen Stromverteilung. Das Verteilnetz ist über Umspannwerke (Transformatoren) mit dem Übertragungsnetz (Höchstspannung) verbunden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term309" title="Umfasst Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze und dient der regionalen Stromverteilung. Das Verteilnetz ist über Umspannwerke (Transformatoren) mit dem Übertragungsnetz (Höchstspannung) verbunden.">Verteilnetz</a></abbr> als auch mit dem nahegelegenen 380-kV-Höchstspannungsnetz. Die 5 Megawatt-Batterie in Schwerin ersetzt das Regelpotenzial einer konventionellen 50 Megawatt-<abbr title="Maschine, welche die kinetische Energie von Flüssigkeiten oder Gasen in Rotationsenergie umwandelt. Die Rotationsenergie von Turbinen wird mit Hilfe von Generatoren in elektrischen Strom umgewandelt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term306" title="Maschine, welche die kinetische Energie von Flüssigkeiten oder Gasen in Rotationsenergie umwandelt. Die Rotationsenergie von Turbinen wird mit Hilfe von Generatoren in elektrischen Strom umgewandelt. ">Turbine</a></abbr> und zielt damit auf die Bereitstellung von <abbr title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term293" title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten.">Regelenergie</a></abbr> ab.</p> <p>Innerhalb von Sekunden können die neuen Speicher Energie liefern. Kohlekraftwerke dagegen brauchen Stunden um hochzufahren, laufen daher oft hochtourig weiter, obwohl der Strom gerade nicht gebraucht wird und produzieren unnötig CO2. Nach Ansicht von Experten werden sich die Kosten für Lithium Ionen Batterien im Mobilitätsbereich bis 2020 in etwa halbieren. Diese Kostenreduktion wird sich dann voraussichtlich auch auf Großspeicher auswirken.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Netze Speicher Windenergie Wed, 17 Sep 2014 12:30:59 +0000 3866 at https://www.wind-energie.de Nachruf für Vorstandsmitglied Claus-Dieter Keck https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/nachruf-fuer-vorstandsmitglied-claus-dieter-keck <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p style="text-align: left;" align="center">Mit Bestürzung haben die Mitglieder des Landesverbandes Sachsen und mit ihm die Kollegen der Bundesgeschäftsstelle Berlin vom Tod ihres langjährigen Landesvorstandsmitgliedes Claus-Dieter Keck erfahren. Mit ihm verliert der Verband einen überzeugten Vordenker und Mitstreiter für eine nachhaltige und ökologische Energieversorgung in Sachsen. Der Landesverband wird Claus-Dieter Keck im ehrenden Gedenken behalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/nachruf-fuer-claus-dieter-keck/bwe-nachruf-claus-dieter-keck.pdf" class="file-link" title="Nachruf des Bundesverband WindEnergie - Landesverband Sachsen für Claus-Dieter Keck">Nachruf des Landesverband Sachsen für Claus-Dieter Keck</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/nachruf-fuer-claus-dieter-keck/bwe-nachruf-claus-dieter-keck.pdf" type="application/pdf; length=276331" title="bwe-nachruf-claus-dieter-keck.pdf">Nachruf des Bundesverband WindEnergie - Landesverband Sachsen für Claus-Dieter Keck</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Tue, 16 Sep 2014 18:27:48 +0000 3853 at https://www.wind-energie.de Windenergie- und Entwicklungsdialog 2014: Ausschreibungsmodelle für Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergie-und-entwicklungsdialog-2014-ausschreibungsmodelle-fuer-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Ausschreibungsmodelle für Windenergie: Erfahrungen und Lessons Learned für Entwicklungs- und Schwellenländer" ist das Thema des 9. Windenergie- und Entwicklungsdialogs (WEED 2014) am 9. Oktober 2014 in Berlin. Die Veranstaltung wird, wie in vergangenen Jahren, von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), vom Bundesverband WindEnergie (BWE) und vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) organisiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kernfragen, die in diesem Jahr auf dem WEED diskutiert und hoffentlich beantwortet werden, sind u. a.:</p> <ul> <li>Welches sind die Erfolgsfaktoren und Fallstricke von Ausschreibungssystemen in Entwicklungsländern?</li> <li>Können andere Märkte von Einblicken in Brasilien und Südafrika profitierten?</li> <li>Was sollten Regierungen bei der Ausgestaltung von Ausschreibungsmodellen beachten?</li> <li>Was sind die potenziellen Beschäftigungseffekte von Ausschreibungssystemen?</li> </ul> <p>Hierbei sind auch die länderspezifischen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Der WEED 2014 bietet Herstellern, Entwicklern und Betreibern aus dem Windenergiebereich, politischen Entscheidungsträgern aus Deutschland und den Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Vertretern der Entwicklungszusammenarbeit die Gelegenheit, Erfahrungen und Ansätze zu Ausschreibungen für Windenergieprojekte auszutauschen und miteinander zu diskutieren.</p> <div><b>Donnerstag, 9. Oktober, 9 bis 14:30 Uhr</b></div> <div><b>Landesvertretung Brandenburg (Ministergärten), Berlin</b></div> <div><b><br /></b></div> <p>Konferenzsprache ist Englisch mit Simultanübersetzungen ins Deutsche, Spanische und Französische. Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen. Anmeldungen erfolgen per Email unter <a href="mailto:politik@wind-energie.de">politik@wind-energie.de</a>. Partner der GIZ sowie Mitglieder von BWE und VDMA nehmen kostenlos an der Veranstaltung teil.</p> <p>Download:&nbsp; <a href="/system/files/attachments/article/2014/windenergie-und-entwicklungsdialog-2014-ausschreibungsmodelle-fuer-windenergie/weed-2014-programme.pdf" class="file-link" title="Einladung und Programm">Einladung und Programm</a></p> <p><b>Literaturtipp</b>:<br />Studie zu Ausschreibungsmodellen für Wind onshore – Erfahrungen im Ausland.&nbsp; <br /><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/shop-studie-ausschreibungsmodelle-onshore">&gt;&gt; Inhalt und weitere Informationen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/windenergie-und-entwicklungsdialog-2014-ausschreibungsmodelle-fuer-windenergie/weed-2014-programme.pdf" type="application/pdf; length=338977" title="weed-2014-programme.pdf">Einladung und Programm</a></div> </div> </div> </div> Tue, 16 Sep 2014 13:39:01 +0000 3850 at https://www.wind-energie.de Sachsens Erneuerbare hoffen auf frischen Wind mit neuer Koalition https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/sachsens-erneuerbare-hoffen-auf-frischen-wind-mit-neuer-koalition <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Fünf Jahre Blockadepolitik haben Sachsen im Bereich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zurückgeworfen. <br />Eine nach wie vor überdeutliche Mehrheit der Bundesbürger ist für die Energiewende! Stattfinden soll sie allerdings bitte überall, aber nicht vor der eigenen Haustür. Das ist menschlich und hierbei können nur intensive Gespräche und eine faire Aufklärung über die Folgen zwischen Investoren von Erneuerbare-Energien-Anlagen und den Anwohnern helfen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Moderieren sollte so etwas die Politik, doch in Sachsen lief das in den vergangenen Jahren genau anders herum. Hier saßen die Kritiker in der Regel unmittelbar in den Behörden, die doch eigentlich die Beschlüsse der eigenen Bundesregierung umsetzen helfen sollten.</p> <p>Wenn sogar die landeseigene Energieagentur öffentlich feststellt, dass der Freistaat und hier insbesondere das noch FDP geführte Wirtschaftsministerium den „Ausbau der Erneuerbaren mit unterschiedlichsten Regelungen konterkariere“, dann, so Prof. Dr. Martin Maslaton, Energierechtsexperte und sächsischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE), „ist es höchste Zeit, dass wieder Normalität im Umgang mit den Erneuerbaren Energien eintritt!“ Dazu bietet das Ergebnis der kürzlich stattgefundenen Landtagswahl nun allen Grund, wieder an das bundesweite Niveau des Zubaus in diesem Bereich anzuschließen. „Mit der Option, entweder mit den BündnisGrünen oder aber der SPD eine Koalition eingehen zu müssen, wird sich die CDU-Fraktion auch dem Thema Erneuerbare deutlich offensiver und auch kompromissbereiter stellen müssen“, so Maslaton hoffnungsvoll.</p> <p>Dies mit gutem Grund, denn die Situation ist im Freistaat seit fünf Jahren mehr als bedenklich. Bei der Windenergie herrscht in Sachsen derzeit nahezu Stillstand. Gerade einmal 11 Neuanlagen werden in diesem Jahr bis Ende Dezember ans Netz gegangen sein. „Diese Entwicklung spiegelt leider sehr deutlich Sachsens konsequente Windrad-Verhinderungspolitik wider. Umso mehr gerät das Thema <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, also der Ersatz mehrerer alter Windenergieanlagen durch wenige neue, aber deutlich leistungsfähigeren Anlagen, in den Focus, ist doch das Repowering ganz im Sinne eines schonenden Umgangs mit der Landschaft“, so der Energierechtsexperte. „Derzeit gibt es circa 160 Altanlagen in Sachsen außerhalb der von den Planungsverbänden festgelegten Vorrang- und Eignungsgebiete für Windenergieanlagen. Über kurz oder lang werden zahlreiche dieser Altanlagen aus Altersgründen abgebaut. Gute Gelegenheit also für die Investoren, sie durch weniger, aber leistungsfähigere Anlagen zu ersetzen und dies ohne weitere Flächenversiegelung am gleichen Standort.“</p> <p>„Wir hoffen sehr stark, dass sich der neue Koalitionspartner auch wieder dem alten Ziel der Staatsregierung verschreibt, bis 2020 den Anteil an Erneuerbaren Energien an Sachsens Strommix auf die ursprünglichen 33 Prozent anzuheben, anstatt die mageren 28 Prozent, die Minister Morlok auf Druck der eigenen Partei dann durchsetzte.“</p> <p>Auch den Einwand, dass das Landschaftsbild durch Windenergieanlagen stark beeinträchtigt wird, lässt Maslaton nicht gelten: „Der Braunkohletagebau verwüstet die Landschaft um ein Vielfaches mehr als die Windräder. Die Braunkohleverstromung führt dazu, dass ganze Landstriche künstlich verändert und über Jahre für Flora und Fauna verloren sind.“ Zudem ist gerade Strom aus Windenergie wettbewerbsfähig und durch weiteren Zubau auch keine zusätzliche Steigerung der Stromkosten zu befürchten.</p> <p>Unflexible Braunkohlekraftwerke dagegen führen dazu, dass nicht nur die Umwelt leidet, sondern auch die Strompreise negativ beeinflusst werden. Die gestrige Wahl in Schweden sollte die neue Regierung zum Anlass nehmen, den Ausstieg aus der Braunkohle sozial verträglich und vor allem langfristig zu organisieren, damit nicht das passiert, was vor 30 Jahren in Nordrhein-Westfalen geschah: Wirtschaftliche Interessen führten zum unkontrollierten Zusammenbruch der Kohlewirtschaft. Das droht Sachsen auch!</p> <p>„Wir hoffen ganz stark und sind angesichts der Gespräche zwischen CDU auf der einen Seite und der SPD sowie den Grünen auf der anderen, optimistisch, dass es künftig wieder innovative Konzepte in der dezentralen Stromversorgung Made in Sachsen gibt und wir die Rote Laterne in diesem Bereich endlich wieder abgeben können“, so Prof. Maslaton abschließend.</p> <p><strong>Rückfragen:</strong> <br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Tel. 0177 / 31 60 515</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Windkraft Tue, 16 Sep 2014 08:17:49 +0000 3845 at https://www.wind-energie.de Brandenburg soll Chancen der Energiewende mutig nutzen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/brandenburg-soll-chancen-der-energiewende-mutig-nutzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Energiewende ist ein Fakt, an dem auch eine&nbsp;Brandenburgische Landesregierung nicht mehr rütteln kann. Die Bundesregierung&nbsp;hat mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einen Zielrahmen&nbsp;für den Umbau der&nbsp;Energiewirtschaft gesteckt. Danach wird der Anteil des Stroms&nbsp;aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 auf mindestens 80 Prozent erhöht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Zwischenziele sind für 2025 ein Anteil von 40–45 Prozent und bis 2035 ein&nbsp;Anteil von 55–60&nbsp;Prozent definiert. Brandenburg sollte alles daran setzen,&nbsp;überproportional an den von der Bundesregierung definierten Ausbauzielen&nbsp;teilzuhaben“, forderte der Landesvorsitzende und Vizepräsident des Bundesverbandes&nbsp;WindEnergie Jan&nbsp;Hinrich Glahr angesichts der Debatte um die Rolle der&nbsp;Braunkohle im Landtagswahlkampf.</p> <p>„Es ist bedauerlich, dass sich Teile der Landespolitik noch&nbsp;immer an das Auslaufmodell Braunkohle klammern, statt mutig die Chancen der&nbsp;Erneuerbaren Energien für die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort zu ergreifen. Gerade hat&nbsp;das DIW Econ&nbsp;herausgearbeitet, dass allein die sich dynamisch entwickelnde&nbsp;Windbranche in Brandenburg für eine Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich&nbsp;fast 955,3 Millionen Euro und 5.360 Erwerbstätigen steht. Dabei nimmt&nbsp;Brandenburg bereits heute&nbsp;in der gesamten Breite an der Wertschöpfung der&nbsp;wachsenden Windbranche teil. Wir haben Hersteller, Zulieferer,&nbsp;Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter und Betreiber bei uns im Land.&nbsp;Bürgerinnen und Bürger und vor allem Gemeinden&nbsp;profitieren direkt von der&nbsp;Errichtung neuer Anlagen.<br /> &nbsp;<br /> Die Energiewende wird umgesetzt, schafft Arbeitsplätze und&nbsp;sorgt für Wertschöpfung, wobei gerade die Windbranche mit ihrem hohem&nbsp;Exportpotential zugleich zur Stärke der deutschen Volkswirtschaft beiträgt. Wo&nbsp;und in welchen Regionen&nbsp;in Deutschland dies geschieht, hängt entscheidend von&nbsp;der Politik der Länder ab. Kein langfristig denkender Landespolitiker kann ein&nbsp;Interesse daran haben, die technologische und wirtschaftliche Entwicklung zu&nbsp;bremsen oder gar zu stoppen.&nbsp;Die Erneuerbaren werden die Kohle ersetzen. Die&nbsp;Frage ist nur, ob Brandenburg danach noch Energieland ist, oder Grünen Strom&nbsp;aus anderen Bundesländern einkaufen muss.<br /> &nbsp;<br /> Unser Appell an die Landesregierung ist es, bereits heute&nbsp;darauf hinzuarbeiten, Steuereinnahmen und Beschäftigung für die Zeit nach 2030&nbsp;zu sichern! Die Wertschöpfung der Windbranche liegt gleichauf mit der&nbsp;Landwirtschaft und hat mit&nbsp;der Energiestrategie 2030 des Landes ein klar&nbsp;ersichtliches Wachstumspotential. Im Umfeld der Erneuerbaren Energie werden bei&nbsp;Netztechnologien, Systemsteuerung, Demand Site Management,&nbsp;<abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr>, Integration in den&nbsp;Wärmesektor und in die Mobilität&nbsp;weitere Beschäftigungspotentiale erschlossen. Schon heute sichern die Erneuerbaren&nbsp;Energien in Brandenburg insgesamt 20.100 Menschen eine Beschäftigung. Wir&nbsp;erwarten, dass die künftige&nbsp;Landesregierung in Brandenburg im Interesse dieser&nbsp;Beschäftigten handelt und die Akteure der Energiewirtschaft an einen Tisch bringt.&nbsp;Es gilt&nbsp;gemeinsam einen Weg zu definieren, der allen&nbsp;Beteiligten Investitionssicherheit bietet“, so Jan&nbsp;Hinrich Glahr.</p> <p>Der <b>Bundesverband Windenergie e.V. (BWE)</b> bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie ab. Er vertritt die Interessen von Herstellern, Zulieferern, Planern, Betreibern, Investoren und Dienstleistern auf Bundes- und Landesebene.&nbsp;In Brandenburg sind rund 800 Mitglieder organisiert. Insgesamt hat der Verband 25.000 Mitglieder.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Wed, 10 Sep 2014 13:03:39 +0000 3798 at https://www.wind-energie.de Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft - Windenergie sichert 5.360 Arbeitsplätze und sorgt für 134 Millionen Euro Einnahmen bei der öffentlichen Hand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/stabilitaetsanker-der-brandenburger-wirtschaft-windenergie-sichert-5360 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Nicht allein die Küste, sondern vor allem auch das Land Brandenburg ist der Motor der Energiewende in Deutschland. Nach der installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 5.233 MW steht Brandenburg auf dem 2. Platz im Bundesländerranking wenn es um die Nutzung der preiswerten Windenergie an Land geht. 3.275 Windkraftanlagen produzieren hier sauberen Strom für Haushalte, Handel, Gewerbe und Industrie. Durch diese Entwicklung wird die Windenergie mehr und mehr zum Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie an Land sichert 5.360 Arbeitsplätze und sorgt allein bei der öffentlichen Hand für Einnahmen in Höhe von 134 Millionen Euro“, zitierte der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Jan Hinrich Glahr, eine aktuelle Studie des renommierten DIW ECON, die heute gemeinsam mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers im Rahmen des 16. Brandenburger Energietages in Cottbus vorgestellt wurde.</p> <p>„Bisher findet sich die Wirtschaftsleistung der Windenergiebranche statistisch in verschiedenen Bereichen wieder, beginnend beim Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zu unterschiedlichen Zuliefererbranchen. DIW Econ hat mit der nun vorliegenden Studie gesonderte Ergebnisse für die Windbranche als Ganzes ausgewiesen. Ausgangspunkt der Untersuchung waren dabei die Investitionen in neue Windenergieanlagen an Land und die wirtschaftlichen Effekte, die durch den Betrieb bestehender Windenergieanlagen entstehen. Im Ergebnis steht die Branche in Brandenburg für einen Gesamteffekt auf die Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich fast 955,3 Millionen Euro und 5.360 Erwerbstätigen“, so Dr. Anselm Mattes von DIW Econ.&nbsp;</p> <p>„Brandenburg nimmt in der gesamten Breite an der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> der wachsenden Windbranche teil. Wir haben Hersteller, Zulieferer, Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter und Betreiber bei uns im Land. Bürgerinnen und Bürger und vor allem Gemeinden profitieren direkt von der Errichtung neuer Anlagen. Standortpolitisch ist die Ansiedlung von weiteren Betrieben aus dem Bereich Hersteller und Zulieferer wünschenswert. Die Beschäftigungseffekte in diesem Bereich sind besonders hoch.</p> <p>Große Wertschöpfungspotenziale stecken allerdings auch in der Speicher- und Netztechnologie für die Energiewende. Wir wünschen uns, dass die Landesregierung diese erfreuliche Entwicklung weiter flankiert und so die Chancen der Energiewende nutzt. Die wirtschaftlichen Potenziale der Windenergie in Brandenburg sind noch nicht ausgereizt. Hierfür sind ein geordneter Netzausbau und eine kontinuierliche Ausweisung weiterer Flächen erforderlich. Gerade der Netzausbau darf nicht länger durch provinzielles Denken u.a. aus Bayern blockiert werden", machte Jan Hinrich Glahr deutlich.</p> <p>„Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass die Windenergiebranche in Brandenburg inzwischen eine respektable Größe erreicht hat. Dies ist erfreulich, weil damit in den letzten Jahren immer mehr qualifizierte Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche entstanden sind. Die Zahlen der Studie belegen auch, dass Kommunen und Land von der Wertschöpfung der Branche profitieren, immerhin fließen mehr als 31 Mio. EUR in die öffentlichen Kassen“,&nbsp; so Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/press-release/2014/stabilitaetsanker-der-brandenburger-wirtschaft-windenergie-sichert-5360-arbeitsplaetze-und-sorgt/20140828-diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-bb.pdf" title=" Die ökonomische Bedeutung der Windenergiebranche - Windenergie an Land in Brandenburg">Die ökonomische Bedeutung der Windenergiebranche - Windenergie an Land in Brandenburg</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Wed, 10 Sep 2014 18:03:39 +0000 3796 at https://www.wind-energie.de Sinkende EEG-Umlage gute Nachricht für Stromkunden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/sinkende-eeg-umlage-gute-nachricht-fuer-stromkunden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung Bundesverband Erneuerbare Energie: Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms wird 2015 von heute 6,24 Cent auf voraussichtlich 6 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (kWh) Strom sinken. Das ergeben Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Ab dem 1. Januar 2015 ist dieser Betrag von allen nicht befreiten Stromkunden für jede verbrauchte Kilowattstunde zu bezahlen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Dass die EEG-Umlage erstmals seit ihrer Einführung im Jahr 2000 sinkt, ist eine gute Nachricht für die Stromkunden“, sagt Harald Uphoff, stellvertretender BEE-Geschäftsführer. „Die Senkung hat aber nichts mit der EEG-Reform von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu tun.“</p> <p>Die Anhebung der EEG-Umlage auf 6,24 Cent für 2014 war etwas zu hoch gewesen. Dies trug dazu bei, dass die Einnahmen auf dem EEG-Konto höher waren als die Ausgaben. Während im vergangenen Jahr der Kontostand im August noch unter ein Minus von 2 Mrd. Euro gesunken war, gibt es dieses Jahr im August einen EEG-Überschuss von 1,5 Mrd. Euro. Der BEE erwartet für den Kontostand am 30. September 2014 ein Plus von ca. 800 Millionen Euro, also einen leichten Rückgang gegenüber August, da noch nachgeholte Zahlungen zu erwarten sind. Abweichungen von diesen Annahmen können die EEG-Umlage um 0,11 Cent erhöhen oder senken.</p> <p>„Auch wenn es noch kleine Restunsicherheiten gibt, ist klar: Die Zeiten deutlich steigender EEG-Umlagen sind vorbei“, sagt Uphoff. „Auch für die Jahre 2016 und 2017 rechnen wir mit einer stabilen Umlage. <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind so günstig geworden, dass neue Anlagen das EEG-Konto kaum belasten.“&nbsp;</p> <p>Der BEE hat bei seinen Berechnungen angenommen, dass die EEG-Umlage auf einen jährlichen Stromverbrauch von 365 Terawattstunden umgelegt werden kann. Der sogenannte nichtprivilegierte Letztverbrauch, auf den die volle EEG-Umlage gezahlt wird, liegt damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Die Auswirkungen der Befreiungen der stromintensiven Industrie wurden auch nach der EEG-Reform 2014 als konstant angesetzt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> <p>Der Börsenstrompreis wird nach der BEE-Prognose von durchschnittlich 3,2 Cent/kWh in diesem Jahr auf 3 Cent im Jahr 2015 sinken. 2013 hatte er noch bei 3,8 Cent gelegen, 2008 noch bei rund 7 Cent. Ein sinkender Börsenstrompreis erhöht die EEG-Umlage, weil mit der EEG-Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütungen für die Erzeuger von Ökostrom abgedeckt wird. „Im Gegenzug sollten die seit Jahren fallenden Börsenstrompreise 2015 endlich an alle Stromkunden weitergegeben werden“, so Uphoff.</p> <p><i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p>--</p> <p>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Wed, 10 Sep 2014 15:45:16 +0000 3799 at https://www.wind-energie.de Branchentag Niedersachsen zum Windenergieerlass https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/branchentag-niedersachsen-zum-windenergieerlass <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem Erlass will das Land Niedersachsen die Verdreifachung der Windenergie bis ins Jahr 2050 ermöglichen. Ziel der Landesregierung ist ein Ausbau auf 20 Gigawatt im Jahr 2050. Der BWE veranstaltet am 20. November 2014 vor diesem Hintergrund den Branchentag Niedersachsen in Hannover, um mit den Vertretern der Windenergiebranche, dem niedersächsischen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und den Mitgliedern des Landtags den Inhalt und die Auswirkungen des geplanten Windenergieerlasses auf die Zukunft der Windenergie in Niedersachsen zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuell gibt es in Niedersachsen 5.530 Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von insgesamt 7.819 Megawatt. Mit einem Erlass will das Land Niedersachsen die Verdreifachung der Windenergie bis ins Jahr 2050 ermöglichen. Ziel der Landesregierung ist ein Ausbau auf 20 Gigawatt im Jahr 2050. Mit der heutigen Technologie wären dazu insgesamt 8.000 Anlagen erforderlich. In dem Entwurf des Windenergieerlasses wird davon ausgegangen, dass künftig eine durchschnittliche Anlagenleistung von fünf Megawatt realistisch ist – so wären dann noch 4000 Anlagen nötig, der Flächenbedarf liege bei 1,4 Prozent der Landesfläche bzw. rund 8 % der Potenzialfläche.</p> <p>Bis Ende des Jahres soll der Erlass in Kraft treten und die bisherigen Leitlinien des Niedersächsischen Landkreistages ersetzen, um für alle Beteiligten mehr Rechtssicherheit zu schaffen. In den Medien tauchten Teile des Erlasses bereits auf und sorgten für hitzige Debatten.</p> <p>Renommierte Referenten aus namhaften Unternehmen wie Frau Dr. Ruth Brand-Schock von ENERCON GmbH stellen Ihre aktuellen Erfahrungen bei neuen Windprojekten in Niedersachsen vor.</p> <p>In den Vorträgen werden ebenfalls schnellere und effizientere Planungs- und <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> vorgestellt, die den Leitfaden Naturschutz berücksichtigen. Die Teilnehmer des Branchentages erhalten hier einen Einblick in die neuesten Maßnahmen für einen naturverträglichen Ausbau der Windenergie.</p> <p>Zum §18a LuftVG wird Rechtsanwalt Christian Falke von den MASLATON Rechtsanwälten referieren und veranschaulichen, wie bei zukünftigen Windenergievorhaben Flugsicherungseinrichtungen berücksichtigt werden können. Sie erhalten in diesem Vortrag ebenfalls wertvolle Empfehlungen, wie man der Entscheidung des BAF oder der Stellungnahme der Flugsicherungsorganisation mit einem Gutachten entgegen treten kann.</p> <p>Um den Flächenverbrauch zu begrenzen, soll bewusst in Niedersachsen das <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>-Potenzial genutzt werden. Jedoch wird es nach dem Erlass Hürden und Restriktionen beim Repowering von Windenergieanlagen geben. Peter Spengemann von wpd windmanager GmbH &amp; Co. KG wird in seinem Vortrag die Auswirkungen des Windenergieerlasses auf das Repowering vorstellen und zeigen, wie es nach Wegfall des Repowering Bonus weitergehen wird.</p> <p>Nehmen Sie am Branchentag Niedersachsen teil und erfahren Sie u. a., mit welchen Bürgerbeteiligungsformen man die Akzeptanz bei den Bürgen für die Windenergie schaffen kann. Lernen Sie Stromvermarktungskonzepte wie Eigenversorgungsmodelle oder regionale Stromtarife zur Förderung der Windenergie kennen.</p> <p>Den Abschluss der Veranstaltung bilden zwei parallele Podiumsdiskussionen und die politischen Stellungnahmen der Mitglieder des Niedersächsischen Landtages von der CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zum aktuellen Stand des Windenergieausbaus in Niedersachsen.</p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2014/branchentag-niedersachsen-zum-windenergieerlass/branchentag-niedersachsen-sponsorenangebot.pdf" class="file-link" title="Sponsoren-Angebot für den 1. Branchentag Niedersachsen ">Sponsoren-Angebot für den 1. Branchentag Niedersachsen </a></strong></p> <p><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-1-branchentag-niedersachsen?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Branchentag-NDS&amp;utm_campaign=VA-14-10-01"><b>Branchentag Niedersachsen</b></a><b><br /> </b>20. November 2014 in Hannover</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Branchentag-NDS&amp;utm_campaign=VA-14-10-01">www.bwe-seminare.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/branchentag-niedersachsen-zum-windenergieerlass/branchentag-niedersachsen-sponsorenangebot.pdf" type="application/pdf; length=2421508" title="branchentag-niedersachsen-sponsorenangebot.pdf">Sponsoren-Angebot für den 1. Branchentag Niedersachsen </a></div> </div> </div> </div> Mon, 08 Sep 2014 11:48:38 +0000 3739 at https://www.wind-energie.de Anlagenregisterverordnung: Registrierungs- und Mitwirkungspflichten für Betreiber https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/anlagenregisterverordnung-registrierungs-und-mitwirkungspflichten-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der am 5. August 2014 in Kraft getretenen Anlagenregisterverordnung ergeben sich für die Betreiber von Windenergieanlagen Registrierungs- und Mitwirkungspflichten. Demnach müssen WEA, die nach dem 31. Juli 2014 in Betrieb genommen werden, von den Anlagenbetreibern bei der Bundesnetzagentur innerhalb von drei Wochen nach der Inbetriebnahme registriert werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Welche Angaben übermittlungspflichtig sind, ergibt sich aus dem Erhebungsbogen der Bundesnetzagentur, der auf <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister" title="www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister">www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister</a> zum Download bereit steht.</p> <p>In der Startphase des Registerbetriebs gilt eine Übergangsfrist von rund 4 Monaten (Stichtag ist der 1. Dezember 2014, § 16 Abs. 2 AnlRegV). Vor dem 1. Dezember 2014 ist eine Überschreitung der 3- Wochenfrist unschädlich. Erst wenn am 1. Dezember 2014 die 3- Wochenfrist bereits überschritten ist, greift die Reduzierung der Förderung vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage bis zur nachgeholten Meldung.</p> <p>Bußgelder für verspätete Meldungen werden im Übergangszeitraum nicht verhängt. Gesonderte Regelungen gibt es ebenfalls für bereits genehmigte Anlagen und Anlagen im Bestand. Entsprechende Hinweise befinden sich auf dem Merkblatt der Bundesnetzagentur.</p> <p>Die wichtigsten Punkte zur Anlagenregisterverordnung&nbsp; haben wir für BWE Mitglieder im&nbsp; geschützten Bereich unter <strong>"Alle Mitglieder/downloads"</strong> zusammengestellt. (Login mit Mitgliedsnummer und Postleitzahl)</p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Windkraft Fri, 05 Sep 2014 10:11:24 +0000 3512 at https://www.wind-energie.de Brandenburg muss Spitzenreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien bleiben https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/brandenburg-muss-spitzenreiter-beim-ausbau-der-erneuerbaren-energien-bleiben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Verbände der erneuerbaren Energien appellieren an die in Brandenburg zur Wahl stehenden Parteien, Herausforderungen der Energiewende als Chance für das Land zu sehen. <br />Potsdam. Das Berlin-Brandenburg Energy Network e.V.,&nbsp; die Landesgruppen des Bundesverband WindEnergie e.V. und des Fachverband Biogas e.V. fordern im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion, dass die in Brandenburg zur Wahl stehenden Parteien den Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Region weiter vorantreiben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter dem Titel „Erneuerbare Energien – Quo Vadis?“ diskutieren Verbändevertreter heute Abend in der IHK Potsdam mit Landespolitikern von Bündnis90/Die Grünen, CDU, FDP, Die Linke und SPD über die energiepolitische Zukunft Brandenburgs kurz vor der Landtagswahl.</p> <p>„Brandenburg ist in mehrfacher Hinsicht weiter in der Energiewende als viele andere Bundesländer in Deutschland. Die damit in Verbindung stehenden Herausforderungen sollten als Chance für Innovationen begriffen werden, um damit den Unternehmen der Region mit ihren Lösungsansätzen neue Exportchancen zu eröffnen“, sagt David Wortmann, Geschäftsführer des Berlin-Brandenburg Energy Network.</p> <p>Brandenburg gehört seit Jahren zu den Bundesländern in Deutschland, das einen hohen Ausbau der erneuerbaren Energien realisiert hat. Aktuell steht das Land vor den Herausforderungen der verbraucherfreundlichen Integration erneuerbare Energien in die Netze. Eine besondere Verantwortung kommt daher den politischen Vertretern aller Parteien zu, mutige Entscheidungen für den beschleunigten und versorgungssicheren Ausbau der erneuerbaren Energien zu treffen. Dazu gehören insbesondere verbesserte Rahmenbedingungen für innovative Hybrid- und Verbundkraftwerke aus Wind-, Solar- und Speicherkraftwerken sowie der regelbaren Biomasse und ein beschleunigtes Verfahren zur Ausweisung von geeigneten Flächen für erneuerbare Energien Anlagen.</p> <p>Die Branche der Erneuerbaren Energien ist bereits heute ein wichtiger Wirtschaftszweig mit hohem Zukunftspotenzial. Die Windenergie leistet laut einer aktuellen Studie des DIW Econ rund 995 Millionen € jährliche Bruttowertschöpfung und hat über 5.400 Beschäftigte in Brandenburg. „Wir wollen gemeinsam mit der Landespolitik die Herausforderungen der Energiewende meistern. Brandenburg hat dabei enorme Chancen. Diese gilt es zu nutzen. Wenn der Ausbau der Windenergie einbrechen würde, hätte dies fatale Auswirkungen für die Industrie- und Standortpolitik. Daher sind Forderungen nach pauschalen Abständen von 2.000 Metern zur Wohnbebauung ein Verhinderungsinstrument, welches Brandenburg nicht nach vorn bringt“, so Jan Hinrich Glahr vom BWE.</p> <p>Eine wichtige Basis für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Brandenburg ist die Bioenergie. Unabhängig und verlässlich können Biogasanlagen auch dann Energie erzeugen, wenn Windräder und Solaranlagen witterungsbedingt eine Pause einlegen. „Um die vielfältigen Vorteile zu nutzen, die Biogas besonders für die ländlichen Räume sowohl im Strom- als auch im Verkehrs- und Wärmesektor bietet, sind klare Impulse aus der Landespolitik dringend notwendig“, fordert Sandra Rostek vom Fachverband Biogas.</p> <p><strong>Über BEN: </strong>Der Berlin-Brandenburg Energy Network e.V. ist das Netzwerk und die Interessensvertretung der Erneuerbare-Energien-Branche in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Der BEN ist Mitglied im Bundesverband Erneuerbare Energien und fördert den Meinungsaustausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, und Politik, setzt sich für verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen ein und unterstützt die Weiterentwicklung der Branche in der Region.</p> <p><strong>Über BWE:</strong> Der Bundesverband Windenergie e.V. bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie ab. Er vertritt die Interessen von Herstellern, Zulieferern, Planern, Betreibern, Investoren und Dienstleistern auf Bundes- und Landesebene. In Brandenburg sind rund 800 Mitglieder organisiert. Insgesamt hat der Verband 25.000 Mitglieder</p> <p><strong>Über FvB: </strong>Der Fachverband Biogas e.V. vereint bundesweit Betreiber, Hersteller und Planer von Biogasanlagen, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie sonstige Interessierte und ist mit über 4.800 Mitgliedern Europas stärkste Organisation im Bereich Biogas. Er setzt sich durch intensive politische Interessenvertretung auf Bundes- und Länderebene für die verstärkte Nutzung der Biogastechnologie ein. Darüber hinaus fördert der Verband den Erfahrungs- und Informationsaustausch im Biogasbereich.</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Windenergie Wirtschaft Thu, 04 Sep 2014 10:34:22 +0000 3522 at https://www.wind-energie.de Mecklenburg-Vorpommern: 61 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien in 2013 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/mecklenburg-vorpommern-61-prozent-strom-aus-erneuerbaren-energien-2013 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Statistische Landesamt hat in einer Pressemittteilung vom 3. September Zahlen zur Stromproduktion des Jahres 2013 für Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Danach hat der Anteil der Ökostromproduktion um 12 Prozent zugenommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das größte Wachstum bei der erneuerbaren Stromerzeugung gab es bei der Sonnenenergie mit einer Steigerung um 78 Prozent. Auch Windenergie steigerte sich um 8 Prozent, Biomasse um 6 Prozent. Nach vorläufigen Angaben sind im vergangenen Jahr 1702 Fotovoltaik-, 89 Windenergie- und 32 Biogasanlagen neu ans Netz gegangen.</p> <p>Windenergie bleibt die wichtigste Ökostromquelle im Land. 1595 Anlagen produzierten in 2013 rund 3688 Gigawattstunden Strom. Damit steht die Windenergie mit einem Anteil von 33 Prozent an der <abbr title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term249" title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste.">Bruttostromerzeugung</a></abbr> an erster Stelle im Energieträgermix und hat auch die Steinkohle überholt, deren Anteil auf 28 Prozent gesunken ist.</p> <p>Rein rechnerisch könnten die Erneuerbaren Energien den gesamten Strombedarf des Landes abdecken. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2050 den <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu decken, ist heute schon in Mecklenburg-Vorpommern erreicht.</p> <p>&gt;&gt;<a target="_blank" href="http://www.statistik-mv.de/cms2/STAM_prod/STAM/de/start/index.jsp?&amp;pid=81833">Weitere Infos finden Sie auf der Seite des Statistischen Amtes</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Stromnetz Windenergie Thu, 04 Sep 2014 12:28:26 +0000 3518 at https://www.wind-energie.de 2. „BWE-Wind-Treffen“ in Mecklenburg-Vorpommern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/2-bwe-wind-treffen-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Großer Gemeinschaftsstand unter dem Motto “25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern”. Auf dem Gemeinschaftsmessestand des BWE – Landesverbandes MV, diesmal mitten in der zentralen Halle 2 der MeLa, präsentieren sich in diesem Jahr 23 namhafte Unternehmen der Windenergiebranche.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kein Wunder, denn das nördliche Bundesland bietet enorme Wachstumsperspektiven und wird von den Unternehmen als einer der wichtigsten deutschen Märkte gesehen.</p> <p>In diesem Jahr mit dabei: Enercon GmbH,&nbsp; Nordex Energy GmbH, Vestas Deutschland GmbH, notus energy Nord GmbH &amp; Co. KG, eno energy, Senvion Deutschland GmbH, Siemens AG, ENERTRAG, Wind-projekt GmbH, naturwind schwerin gmbh, wpd-onshore GmbH &amp; Co. KG, WindBauer GmbH, UKA Nord GmbH &amp; Co. KG, WEMAG AG,&nbsp; ÖKOTEC Windenergie GmbH, Denker &amp; Wulf AG, Ingenieurcontor Elektrotechnik, Ingenieurbüro Ganß GmbH, Wind-Consult GmbH, Energiekontor AG,&nbsp; FWT energy GmbH &amp; Co. KG, Rechtsanwälte Maslaton und Andresen.</p> <p><b>Buchpräsentation</b></p> <p>Das Motto des gemeinschaftlichen Auftritts lautet: “25 Jahre Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern”. Hier hat das Land eine nicht nur lange, sondern auch höchst interessante Geschichte, die weit vor der Wende schon in der ehemaligen DDR beginnt und jetzt auch in Buchform aufbereitet wurde.</p> <p>Das Buch “25 Jahre Windenergie in MV” wird am Freitag, dem 12. September ab 12 Uhr im Fachforum neben dem BWE – Messestand in der Halle 2, im Beisein des Energieministers Christian Pegel, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.</p> <p><b>Vorträge im Fachforum</b></p> <p>Weitere Themen des im Fachforum stattfindenden Vortragsprogramms werden z. B. sein:<br /> Die Auswirkungen der aktuellen EEG-Änderungen, Direktvermarktung des Windstroms, die regionale Bedeutung der Windenergie für Kommunen und Gemeinden sowie die Betrachtung möglicher Auswirkungen auf den Tourismus und den Naturschutz, u.v.m.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Konferenzprogramm 2014</strong>: <a href="http://www.bwe-wind-mv.de/wp-content/uploads/2014/08/Konferenzprogramm-MeLa2014.pdf">Download (pdf)</a></p> <p><strong>Termin: 11. bis 14. September 2014</strong></p> </div> </div> </div> Mon, 01 Sep 2014 14:17:20 +0000 3821 at https://www.wind-energie.de BSH erteilt Genehmigung für geräuscharme „Flüster-Gründung“ bei Offshore Windenergieanlagen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bsh-erteilt-genehmigung-fuer-geraeuscharme-fluester-gruendung-bei-offshore <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg hat in der letzten Woche einen neuen Fundamenttyp zur Gründung von Windenergieanlagen genehmigt, der ohne geräuschintensive Rammung im Meeresboden installiert werden kann und somit das sensible marine System schont.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei kommt das neue sogenannte „Suction Bucket Jacket-Fundament“ von Dong Energy zum Einsatz. Es wird mit drei Saugeimern über Unterdruck in den Meeresboden gezogen und vermeidet so die bisherigen schallintensiven Rammungen. Vorteil der Methode ist ein verbesserter Schutz der Meerestiere sowie eine kostengünstigere Installation.</p> <p>Die Präsidentin des BSH Monika Breuch-Moritz begrüßte diese Entwicklung, die zeige, dass Behörden, Wissenschaft und Industrie seit Jahren nach Lösungen suchen, um die Nutzung der Meere möglichst umweltverträglich zu gestalten. Begleitet wird die Bau- und Betriebsphase im Bereich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund 1, etwa 40 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von der Leibniz-Universität Hannover und der Bundesanstalt für Materialprüfung. Umfassende Messungen und Untersuchungen am Fundament fließen in die zukünftige Nutzung dieses Typs und in weitere Zulassungsverfahren ein.</p> <p><b>Veranstaltungshinweis:</b><br /> BWE Fachtagung Offshore Betrieb – Instandhaltung und Haftungsfragen</p> <p><span class="date-display-start">19. </span>bis <span class="date-display-end">20.11.2014</span> / Hamburg</p> <p><a target="_blank" href=" http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-offshore-windenergie-betrieb-instandhaltung-und-haftungsfragen/programm">&gt;&gt; Zum Programm</a></p> </div> </div> </div> Fundamente Naturschutz Offshore Mon, 01 Sep 2014 15:51:22 +0000 3515 at https://www.wind-energie.de Internationale Windkunst in Nordhessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/internationale-windkunst-nordhessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 17. - 31.8.2014 findet in diesem Jahr zum 7. Mal der&nbsp; Windkunstwettbewerb statt. <br />Nach einer sehr Wind bewegten Eröffnung werden in den nächsten Tage weitere Termine angeboten beim 7. Windkunstfestival in Kassel und im Windpark Söhrewald. Die Ausstellung an den beiden Veranstaltungsorten ist immer offen, umsonst und draußen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Ausstellungsführungen:</strong> Am Samstag., den 23.8.2014 wird eine Führung mit der Kuratorin Reta Reinl an beiden Ausstellungsorten angeboten. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Windpark Söhrewald an der Windkraftanlage Sö2.&nbsp; Die BesucherInnen bekommen Informationen zu den Arbeiten der Künstler und auch die eine oder andere Geschichte aus der Aufbauwoche erzählt. Um ca. 17:30 Uhr wird die Führung am Schenkelsberg in Oberzwehren fortgesetzt. Treffpunkt ist Eingang des Geländes von der Julius-Leberstraße aus. Beide Führungen kosten 12€, an nur einem Ort 6€.</p> <p><strong> Windpicknick:&nbsp; </strong>Am Sonntag, dem 24.8.14 lädt einfachessen und Steff ab 12:30 Uhr zum Windpicknick am Schenkelsberg. Nähere Infos <a target="_blank" href="http://einfachessenblog.wordpress.com/2014/08/19/in-sachen-wind/">hier</a>.&nbsp; Eine Anmeldung wird erbeten.</p> <p>&nbsp;Zum Thema „between“ ist der Kunstwettbewerb ausgeschrieben.&nbsp; Aus 140 Bewerbungen aus 24 Ländern wurden rund 60 Exponate ausgewählt, die jetzt in sehr unterschiedlichen Landschaftssituationen präsentiert werden. Windobjekte, Installationen, Performances und Videos werden gezeigt. Es gibt Windtürme, Tornado-Skulpturen, sich erneuernde Herzen, riesige QR-Codes, Audioinstallationen, wehende Schwarz-Weis-Räume, Kokons zwischen Netzen und noch so viel mehr zu entdecken.</p> <p>In Zusammenarbeit mit der Stadtwerkeunion Nordhessen (SUN), dem Umwelt-und Gartenamt der Stadt Kassel und engagierten Partnern, Unterstützern und Helfern setzt der Verein „bewegter wind“ diese Idee der Landschaftsausstellung um. Windkunst wird in Nordhessens Landschaft inszeniert und lädt zu Entdeckungen zwischen zeitgenössischer Kunst und dem Naturelement Wind ein.</p> <p>Veranstalter von Kunstwettbewerb und Landschaftsausstellung ist “bewegter wind” e.V.- Verein zur Förderung der Windkunst und interkultureller Kommunikation, der das Windkunstfestival gemeinsam mit Partnern und Helfern organisiert. Alle zwei Jahre in den letzten beiden Augustwochen werden Kunst, Wind und Natur an wechselnden Ausstellungsorten miteinander inszeniert. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet, das zum Entdecken von Landschaft und Exponaten einlädt.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Reta Reinl, <a href="mailto:mail@bewegter-wind.de">mail@bewegter-wind.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Windkraft Fri, 22 Aug 2014 08:31:28 +0000 3499 at https://www.wind-energie.de Planung neuer Windkraftanlagen kommt voran https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/planung-neuer-windkraftanlagen-kommt-voran <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Meldung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE) auf Föderal Erneuerbar. 15.8.2014. Anfang der Woche erst seien die jüngsten Genehmigungen für zehn neue Windkraftanlagen in Baden-Württemberg erteilt worden, sagte Umweltminister Franz Untersteller zur Vorstellung der aktuellen Ausbauzahlen für die Windkraft in Baden-Württemberg. Damit seien in diesem Jahr insgesamt bereits 38 Genehmigungen erteilt worden. Zusammen mit früher bereits erteilten Genehmigungen seien somit 45 Projekte auf der Zielgeraden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sind immer noch dabei, das über viele Jahre fest zementierte Bollwerk gegen die Windkraft abzubauen. Die neuen Zahlen sind jedoch sehr ermutigende Signale, dass der Umsetzungsprozess für die klimaschonende und kostengünstige Windenergie voranschreitet.“</p> <p><strong>Konkrete Planungen</strong><br />Genehmigungsanträge für 264 Windkraftanlagen liegen derzeit in den Landratsämtern zur Prüfung, dazu konkrete Voranfragen für weitere 233 Anlagen. Die mit Abstand meisten Anträge und Voranfragen sind im Regierungsbezirk Stuttgart (Genehmigungsanträge für 189 Windenergieanlagen und Voranfragen für 90 Windenergieanlagen) zu verzeichnen, was sich im Wesentlichen auf die Aktivitäten in den Landkreisen Main-Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Heidenheim, Heilbronn und Schwäbisch Hall zurückführen lässt. Im Regierungsbezirk Freiburg liegen Anträge für 44 Windenergieanlagen, im Regierungsbezirk Tübingen Anträge für 17 und im Regierungsbezirk Karlsruhe Anträge für 14 Windenergieanlagen vor.</p> <p><strong>Mögliche Stromeinspeisung</strong><br />Ein weiterer Indikator für die zunehmende Ausbaudynamik der Windkraft sind die offiziellen Anfragen potenzieller Anlagenbetreiber zur Stromeinspeisung ins Netz. Allein im ersten Halbjahr 2014 sind Anträge zur Windstromeinspeisung für Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 502 MW bei Netze BW eingegangen. Das entspricht rund 16 Prozent der Leistung, die benötigt wird, um das Ziel der Landesregierung zu erreichen, ein Zehntel des Stroms im Land mit Wind zu produzieren. Zuvor sind in den Jahren 2012 und 2013 jeweils über 1.000 MW angefragt worden. Diese Zahlen sagen allerdings nur etwas über die Absicht zur Stromeinspeisung aus, nichts darüber, ob und wann ein Vorhaben umgesetzt wird.</p> <p>„Anders als ihre Gegner es vermutlich gerne sähen, entwickelt sich die Windenergie in Baden-Württemberg! Später zwar als erhofft, dafür aber mit wachsender Kraft und Dynamik und vor allem mit der gebotenen Nachhaltigkeit. Wir wollen den Ausbau schließlich nicht mit der Brechstange erzwingen. Die Menschen dabei mitzunehmen und wo möglich einzubinden, benötigt einfach auch Zeit“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.</p> <p><strong>Planungsgrundlagen</strong><br />Zwei der 12 Regionalverbände – Ostwürttemberg und Heilbronn-Franken – haben ihre Windplanungen über die Regionalpläne inzwischen als Satzung beschlossen und damit 46 Vorranggebiete für den Bau von Windenergieanlagen festgelegt. In den anderen 10 Regionalverbänden werden derzeit gut 300 Suchräume näher geprüft. Präzise Angaben, wann die Prüfungen abgeschlossen sein werden, lassen sich nicht machen. Auf der kommunalen Planungsebene liegen inzwischen 251 Aufstellungsbeschlüsse für einen Flächennutzungsplan zur Steuerung der Windenergie vor. 12 Verfahren zur kommunalen Windsteuerung sind bislang abgeschlossen.</p> <p>Nach wie vor gebe es insbesondere auf kommunaler Ebene Klärungsbedarf bei natur- und artenschutzrechtlichen Fragestellungen, räumte Umweltminister Franz Untersteller ein. Das von der schwarz-gelben Vorgängerregierung in diesem Bereich hinterlassene Informationsdefizit abzubauen, habe sich als echte Herkulesaufgabe erwiesen. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz, LUBW, erarbeite nach und nach die nötigen Grundlagen, aber das sei mit der gebotenen Sorgfalt eben auch zeitaufwändig. Unabhängig davon habe die Landesregierung den Kommunen mit den Kompetenzzentren an den Regierungspräsidien und bei der LUBW aber auch Anlaufstellen geschaffen, an die sie sich bei Fragen ihre Planung betreffend wenden können.</p> <p>In Baden-Württemberg werden derzeit rund 400 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 550 Megawatt betrieben.</p> <p><strong>Weitere Informationen: <br /></strong> <a target="_blank" href="http://energiewende.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/">Energiewende im Land Baden-Württemberg</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a target="_blank" href="https://um.baden-wuerttemberg.de/?id=5847">Windenergie in Baden Württemberg</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Onshore Potenziale Windenergie Windkraft Tue, 19 Aug 2014 10:28:17 +0000 3495 at https://www.wind-energie.de Windenergie: Schleswig-Holsteinische Windenergie profitiert von Flächenausweisung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windenergie-schleswig-holsteinische-windenergie-profitiert-von <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE Landesverbands Schleswig-Holstein. Simonsberg. 443 Megawatt Windleistung (159 Windenergieanlagen) wurden im ersten Halbjahr 2014 in Schleswig-Holstein zugebaut. Dahinter verbirgt sich ein Investitionsvolumen von rund 660 Millionen Euro. Die Zubauleistung hat damit einen Anteil von rund einem Viertel der gesamten bundesdeutschen Zubauleistung und entspricht dem Jahreswert für 2013.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das ist ein sehr gutes Ergebnis für Schleswig-Holstein und ein großer Schritt hin zu einer hundertprozentigen Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie. Gleichzeitig merkte er aber auch an, dass es Vorzieheffekte beim Zubau gäbe, weil viele Investoren sich Sorgen machten angesichts der politischen Entwicklung in Berlin sowohl was das EEG anginge als auch das Thema Ausschreibungen.</p> <p>Unter den verwirklichten Projekten waren jedoch auch zahlreiche Repoweringvorhaben, so dass der energiewirtschaftliche Zubau deutlich geringer ausfallen dürfte. Mit dem Inkrafttreten der EEG-Novelle am 1. August 2014 wurde die Einrichtung eines zentralen Anlagenregisters vorgeschrieben. Dann werden alle neu errichteten Windenergieanlagen in einem zentralen Register erfasst. Wenn darin auch die Repowering-Eigenschaft von Windenergieanlagen sowie der Abbau von Altanlagen vermerkt werden, können erstmals auch umfassende Daten zum Repowering ausgewiesen werden.</p> <p>Bundesweit betrug der Repowering-Anteil im ersten Halbjahr 2014 mindestens 15 Prozent am Brutto-Zubau. Die Repowering-Anlagen in Schleswig-Holstein verfügten über eine durchschnittliche <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von rund 2,8 Megawatt.</p> <p>Schleswig-Holstein hatte nach den Untersuchungen der Deutschen Windguard noch einen ganz anderen Rekord zu verzeichnen: Wiederum war es das Bundesland, in dem die Nabenhöhe der Anlagen rund 30 Meter niedriger waren als im Bundesdurchschnitt. Dass die Gesamthöhe der Anlagen 100 Meter nicht überschreiten, ist im Land zwischen den Meeren auch ein Akzeptanzfaktor, denn ist eine Windenergieanlage insgesamt höher als 100 Meter, muss sie Tag und Nacht aus Gründen der Flugsicherheit blinken. Unabhängig davon, ob sich ein Flugkörper nähert oder nicht. Zumindest hier ist eine Änderung in Sicht: Die Vorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen wird zurzeit überarbeitet, sodass eine bedarfsgerechte Befeuerung zukünftig möglich sein wird. Das dürfte wohl auch in Schleswig-Holstein dafür sorgen, dass sich höhere Windenergieanlagen durchsetzen werden.</p> <p>Ein weiterer Trend ist absehbar. Der Windenergieausbau in der Mitte und im Süden Deutschlands nimmt relativ gesehen weiter zu. Nur noch rund 40 Prozent der bundesweit installierten Leistung befinden sich in den nördlichen Bundesländern, 45 Prozent bereits in der Mitte und auch der Süden der Republik hat mittlerweile einen zweistelligen Anteil an der Gesamtleistung.</p> <p>„Sicherlich hatte das Inkrafttreten des EEG einen gewissen Einfluss auf den bemerkenswerten Ausbau der Windenergie“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie. „Doch man darf nicht vergessen, dass die Planungszeiten für Windparkprojekte einige Jahre betragen und in diesem Jahr die Projekte realisiert werden, deren Planung mindestens fünf Jahre zurückliegen. Einen Schub hat die Windenergie auch durch die Ausweisung der Eignungsflächen im Dezember 2012 erhalten. Diese Projekte sind bereits soweit fortgeschritten, dass sie nicht mehr gestoppt werden können, auch wenn damals noch niemand an einen Ausbau-Deckel dachte. So wird Schleswig-Holstein wahrscheinlich auch 2015 einen vorderen Tabellenplatz einnehmen“, so Albers weiter.</p> <p>Umfangreiches Bildmaterial zu Bau/Repowering ist im Landesbüro abrufbar.</p> <p><strong>Identifizierte Daten SH:</strong></p> <p><img src="/system/files/images/article/2014/windenergie-schleswig-holsteinische-windenergie-profitiert-von-flaechenausweisung/20140813-tabelle-halbjahresstatistik_0.jpg" width="532" height="185" class="inserted-image" /></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />&nbsp;sh@bwe-regional.de <br />e</p> </div> </div> </div> Bundesländer Onshore Regionale Wertschöpfung Repowering Windenergie Thu, 14 Aug 2014 08:48:04 +0000 3482 at https://www.wind-energie.de Kinderuni auf Föhr stieß auf großes Interesse https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/kinderuni-auf-foehr-stiess-auf-grosses-interesse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Wo kommt eigentlich der grüne Strom her?&nbsp; Rund 35 Kinder und noch einmal ebenso viele Erwachsene machten sich am Mittwoch, dem 6.08.2014 auf Föhr auf den Weg zum Oevenumer Deich. Doch nicht Baden stand auf dem Programm - was bei strahlendem Wetter und Wassertemperaturen bis zu 20 Grad leicht möglich gewesen wäre-&nbsp; sondern lernen. Ganz freiwillig und in den Ferien!</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="751" title="Besichtigung von Windenergieanlagen im Rahmen der Kinderuni auf Föhr" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/kinderuni-auf-foehr-stiess-auf-grosses-interesse/internet-img-20140806-095227.jpg?1407497783" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gemeinsam mit der Föhrer Inseltouristik hatte der Windmüller Hauke Brodersen die Idee, das Programm der Kinderuni Föhr auch um eine Exkursion zum Windpark zu erweitern und den Kindern direkt an den Windenergieanlagen zu erklären, wie man aus Wind sauberen Strom macht.<br />Mit einer solch großen Resonanz hat aber auch er nicht gerechnet. „Das freut mich ja, dass so viele gekommen sind“, strahlte Brodersen dann auch. „Ich mache das heute zum ersten Mal. Bitte sehen sie mir nach, wenn noch nicht alles perfekt läuft“</p> <p>Und tatsächlich lief nicht alles auf Anhieb perfekt. Es waren nämlich die Eltern, die den Kleinen zuerst die Show stahlen. Kaum am Turm der ersten Mühle angekommen, wurde Hauke Brodersen auch schon gelöchert mit Fragen zu Einspeisevergütungen, detaillierten Leistungsdaten oder der Zusammensetzung des Strompreises. Insbesondere die Vermarktungsfragen interessierten dann die Erwachsenen. Das Unternehmen Föhrer Windkraft mit Firmensitz in Oevenum bietet Ökostrom nicht nur für die Föhrer, sondern auch auf der Nachbarinsel Amrum und in Dagebüll an. 500 Stromkunden hat der Familienbetrieb schon.</p> <p>So guckten die Kinder auch erst erstaunt: sollte das doch eine Veranstaltung für sie sein. Doch mit der Frage, warum eine Mühle drei Flügel hat und nicht zwei oder vier (wegen der Unwucht) kamen dann auch wieder die Kinder zu Wort und stellten allerhand Fragen,&nbsp; auf die auch ihre Eltern nicht so schnell eine Antwort parat hatten und Hauke Brodersen dann einspringen konnte. Noch relativ einfach zu beantworten waren die Fragen, wie schnell sich die Flügel drehen (rund 40 Mal pro Minute), wie lange es dauert, so eine Mühle aufzubauen (ca. zwei Tage) und ob sich der Kopf auch mit dreht, wenn sich die Windrichtung ändert (ja).</p> <p>Interessant war für die Kleinen und die Großen gleichermaßen, wie viele Haushalte die zehn Anlagen mit Strom versorgen (rund 1.500), wie tief das Fundament in den Boden reicht (rund 15 Meter) und aus wie vielen Einzelteilen die Mühlen bestehen (sieben).</p> <p>Schwieriger wurde es bei der Frage, wo der Strom bleibt, wenn die Mühle abgeschaltet ist. Und bei der Frage, wie lange sich eine Mühle drehen muss, damit man „Die Sendung mit der Maus“ im Fernsehen sehen kann, musste auch Windmüller Brodersen passen.</p> <p>Bis zur nächsten Kinderuni ist Brodersen dann aber auch darauf gefasst. Diese soll in den nächsten Sommerferien wieder stattfinden. „Nächstes Mal sind wir klüger. Dann werden wir auch rigoros die Eltern von den Kindern trennen und zwei Veranstaltungen machen. Eine für die Großen und eine für die Kleinen. Dann haben alle etwas davon.“</p> <p>Ob die nächste Veranstaltung wieder an den zehn Vestas-Anlagen stattfindet, ist noch nicht sicher. Diese Kinderuni fand eher in einem Wind-Museum statt. Die fünf Vestas V 25 mit 200 kW und die fünf Vestas V 27 mit 225 kW sind 24 Jahre alt und stehen auf einem 30 Meter Turm.</p> <p>Den Wunsch zum Repowern hegt Windmüller Brodersen schon seit acht bis neun Jahren, aber immer kam etwas dazwischen. Sollten alle Genehmigungen vorliegen, kann es aber im nächsten Jahr losgehen. Dann stehen am Oevenumer Deich nur noch drei Anlagen mit jeweils 2,3 Megawatt statt zehn Anlagen mit insgesamt 2,1 Megawatt. Obwohl die Gesamthöhe bis zur Flügelspitze auch dann 100 Meter nicht überschreiten darf, soll sich die eingespeiste Leistung vervierfachen. Was die Leistungsfähigkeit angeht werden die Gäste der nächsten Kinderuni also noch mehr staunen: Der Rotordurchmesser der neuen Anlagen beträgt dann 70 Meter. Dort kann sich dann ein Airbus 380 rund 1,3 Mal hinter den Rotoren verstecken, so groß soll die Spannweite werden. Und dann wirkt bei starkem Wind auch eine enorme Kraft von rund 100 Tonnen pro Sekunde auf die Flügel. Das können die Kinder dann selber in griffige Beispiele umrechnen, zum Beispiel in das Gewicht von 100 Kleinwagen.</p> <p>Windenergie auch für Touristen erlebbar machen ist auch eine Empfehlung des Bundesverbandes Windenergie in Schleswig-Holstein. Das erhöht die Akzeptanz. „Die Gäste fühlen sich auf der Insel durch die Windenergieanlagen hier überhaupt nicht gestört.“, sagte Brodersen dann auch. „Ich wurde bisher von den Leuten nur positiv angesprochen“.&nbsp; Auch ein Gast meinte: „Hier stören die Anlagen doch niemanden. Wenn nicht hier, wo sollen die denn dann stehen?“</p> <p>Das deckt sich mit den Ergebnissen der jüngst vom BWE und einer Projektgemeinschaft veröffentlichten Tourismusstudie*. Demnach fühlen sich im Urlaubsland Schleswig-Holstein 94 Prozent der Gäste überhaupt nicht von Windenergieanlagen gestört. Und nur ein Prozent der Gäste würde laut der repräsentativen Untersuchung wegen der Windenergieanagen dort keinen Urlaub mehr machen wollen. Vielmehr überwiegt die Symbolwirkung der Windenergieanlagen: Sie stehen auch bei den Gästen für sauberen und atommüllfreien Strom.</p> <p>„Auf jeden Fall übertragbar“ war auch das Resümee von Nicole Knudsen, Leiterin des BWE Landesbüros in Schleswig-Holstein. „Nicht nur aus touristischer Sicht. Ich freue mich schon darauf, wenn eine „echte“ Uni in der vorlesungsfreien Zeit ihre Türen öffnet und ein „echter“ Professor kindgerecht Vorlesungen zum Thema Windenergie hält“.</p> <p>Die Tourismusinformation Föhr war Träger der Veranstaltungen und bietet noch den ganzen Sommer über zahlreiche Expeditionen und spannende Vorträgen aus der Welt der Naturwissenschaften. </p> <p>* Einflussanalyse <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Tourismus in Schleswig-Holstein, 07/2014; Kurzfassung abrufbar im Landesbüro SH</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Querweg 4, 25813 Simonsberg <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a> </p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausbildung Bundesländer Veranstaltung Verband Windenergie Fri, 08 Aug 2014 11:37:32 +0000 3476 at https://www.wind-energie.de Zusammen wird ein Schuh draus: Strom, Wärme, Mobilität https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/zusammen-wird-ein-schuh-draus-strom-waerme-mobilitaet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, hat auf der Diskussionsplattform <i>Dialog. Energie. Zukunft.</i> von EnBW gefordert, im Rahmen der Energiewende den gesamten Energiesektor in den Blick zu nehmen. Strom, Mobilität und Wärme müssten immer gemeinsam betrachtet werden. Neben dem Wärmesektor, wo zum Beispiel über Power to Heat als Flexibilitätsoption für den sicheren Betrieb der Stromnetze noch viele Chancen zu heben seien, müsse besonders der Bereich der Mobilität betrachtet werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dieser sei aus zwei Gründen unerlässlich.„Zum einen ist der Straßenverkehr für 20 Prozent der energiebedingten CO<sub>2</sub>-Emissionen verantwortlich. Wer die Klimaschutzziele erreichen will, muss deshalb hier ansetzen und fossile Energieträger aus dem Verkehrssektor zurückdrängen. Zum anderen können E-Autos wie Speicher eingesetzt werden. Deshalb muss die Politik hier deutlich stärker aktiv werden. Die Fahrzeugflotten von Bund, Ländern und Kommunen könnten viel zügiger auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Ein so zu erreichender deutlicher Nachfrageimpuls würde diesen Fahrzeugen auch den Weg in den Massenmarkt ebnen“, forderte Hermann Albers.</p> <p>Den gesamten Gastbeitrag finden Sie unter: <a href="https://www.dialog-energie-zukunft.de/strom-waerme-mobilitaet/#inhalt">https://www.dialog-energie-zukunft.de/strom-waerme-mobilitaet/#inhalt</a></p> </div> </div> </div> Mon, 04 Aug 2014 16:05:06 +0000 3455 at https://www.wind-energie.de Wo kommt eigentlich der grüne Strom her? Kinderuni auf Föhr geht in die zweite Runde https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/wo-kommt-eigentlich-der-gruene-strom-her-kinderuni-auf-foehr-geht-die-zweite <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Wie viel Kraft hat der Wind? Wie kommt der Strom in eine Windenergieanlage und von dort wieder hinaus? Und wenn mal Flaute ist, gehen dann die Lichter aus? Für Kinder ab acht Jahre, Einheimische und Gäste&nbsp; gibt der Föhrer Windmüller Hauke Brodersen umfangreich Auskunft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Und er weiß: Kinder stellen oftmals Fragen, auf die auch ein Erwachsener nicht so schnell eine Antwort hat. Deswegen ist die zweite und letzte Kinderuni auf Föhr zum Thema <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Windenergie auch was für die Eltern der kleinen Studentinnen und Studenten.</p> <p>Beginn ist am Mittwoch, 6. August 2014 um 10.30 Uhr. Die Expedition am Windpark Oevenum dauert rund eine Stunde, Treffpunkt ist am Umspannwerk. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p> <p>Die Tourismusinformation Föhr ist Träger der Veranstaltungen und bietet mit zahlreichen Expeditionen und spannenden Vorträgen aus der Welt der Naturwissenschaften lernen alles über Natur, Umwelt, Leben und deren Zusammenhänge.</p> <p>Anreise mit der Fähre von Dagebüll: <a target="_blank" href="http://www.faehre.de/fahrplaene/fahrplanauskunft/#1403692810323">Infos</a>&nbsp; <br />Weitere <a target="_blank" href=" http://www.kinderuni-foehr.de/expeditionen/tiere-natur/windkraftanlage/">Info </a>zur Veranstaltung</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Querweg 4, 25813 Simonsberg <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Windenergie Windkraft Mon, 04 Aug 2014 09:48:34 +0000 3456 at https://www.wind-energie.de Keine neuen Subventionen für alte Kraftwerke https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/keine-neuen-subventionen-fuer-alte-kraftwerke <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fühlt sich durch die jüngsten Gutachten im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Kapazitätsmechanismen voll bestätigt. „Es wäre ein schwerer Fehler, neue Finanzhilfen für alte, schmutzige Kraftwerke einzuführen“, warnt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Das würde Milliardenkosten für die Stromverbraucher bedeuten und den Umbau unserer Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit blockieren. Hier muss die Bundesregierung standhaft bleiben und sich Forderungen der grauen Herren in den Vorstandsetagen verweigern.“</p> <p>Die Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass die von der fossilen Energiewirtschaft geforderten Kapazitätsmärkte zu Mehrkosten für die Stromverbraucher von bis zu 15 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 führen würden. Diese Modelle liefen auf eine „Sozialisierung der Risiken“ hinaus, die Kunden müssten für die Bereithaltung verlustbringender Kraftwerke zahlen. Auch seien Kapazitätsmärkte nicht dazu geeignet, CO2-Emissionen zu senken.</p> <p>Die Experten sehen für die nächsten Jahre keine Engpässe in der deutschen Stromversorgung. Diese Einschätzung wird auch von der Bundesnetzagentur geteilt. Die Gutachter empfehlen statt neuer Subventionen eine Flexibilisierung des bestehenden Systems. Sollte die Politik in einigen Jahren doch Bedarf für eine zusätzliche Absicherung sehen, wäre nach Einschätzung der Analysehäuser das Modell der Strategischen Reserve wesentlich besser geeignet als Kapazitätsmärkte. Die Strategische Reserve hatte der BEE im Mai 2013 gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft erarbeitet. Nach den Kriterien Effizienz, Wettbewerbsintensität, Flexibilität und europäische Einbindung wäre dieses Modell das Beste, so die Gutachter des Bundeswirtschaftsministeriums.</p> <p>Das Papier zur Strategischen Reserve steht auf der BEE-Homepage unter „Publikationen-&gt;Positionen“ zum <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/sonstiges/2013/20130513_Fachdialog_Strategische_Reserve.pdf">Download </a>bereit.</p> <p>Die Diskussion um die künftige Versorgungssicherheit zeigt nach Auffassung von BEE-Geschäftsführer Falk: „Gerade in Süddeutschland mit seinen großen industriellen Zentren sollte insbesondere mehr kostengünstige Windkraft ans Netz gehen, um die Abschaltung der Atomkraftwerke in den nächsten Jahren zu kompensieren. Abstandsregelungen wie in Bayern und vorgeschobene Naturschutzargumente wie in Baden-Württemberg dürfen diese Energieform nicht ausbremsen.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Jens Tartler, Pressesprecher <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Strompreis Windenergie Fri, 01 Aug 2014 10:58:44 +0000 3447 at https://www.wind-energie.de 3. Hessischer Windbranchentag in Frankfurt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/3-hessischer-windbranchentag-frankfurt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter dem Titel „Windkraft in Hessen und im Bund. Energiewende am Ende?“ lud der BWE-Regionalverband Südhessen zum 3. hessischen Windbranchentag in die Bankenmetropole am Main ein, um gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die zukünftigen Herausforderungen der erst kürzlich im Bundesrat verabschiedeten EEG-Novelle zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1500" height="1000" title="Dr. Simone Peter, Michael Häußer und Prof. Dr. Martina Klärle auf dem 3. Hessischen Windbrachentag " alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/3-hessischer-windbranchentag-frankfurt/20140722-wbt-hessen-2.jpg?1407159266" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ähnlich den Äußerungen von Herrn Dr. Brans, Vertreter des hessischen Wirtschaftsministerium, &nbsp;konnte auch BWE-Vizepräsident Klaus Schulze Langenhorst von einer Investitions- und Planungsunsicherheit innerhalb der gesamten Windbranche durch die Neuregelungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes berichten. Dennoch war es dem BWE-Präsidiumsmitglied ein Anliegen ebenfalls auf die Erfolge zu verweisen, die der Bundesverband im Zuge der Debatte für sich verzeichnen kann. Insbesondere der Diskurs um die Höhe der Vergütungen bei Windenergie an Land wurde vom Verband intensiv geführt.</p> <p>Als Ergebnis konnte eine verbesserte Anpassung der Förderhöhen gegenüber den ersten Gesetzesentwürfen und somit den tatsächlichen <abbr title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh)."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term228" title="Stromgestehungskosten sind die Kosten, die für die Umwandlung einer Energieform in elektrischen Strom aufgewendet werden müssen (in €/MWh).">Stromgestehungskosten</a></abbr> der Windenergie erzielt werden. Hierdurch wird der Ausbau, trotz starker Einschnitte, zumindest in den nächsten Jahren an den meisten Standorten sichergestellt. Laut Schulze Langenhorst wird es nun entscheidend sein, sich als Bundesverband, bei dem bereits angekündigten Systemwechsel hin zu Ausschreibungen, in den nächsten Monaten entsprechend einzubringen und mitzuarbeiten. Hierzu hat der BWE eine Studie beim Institut für Zukunfts-Energie-Systeme (IZES) auf den Weg gebracht, die belegt: „unterschiedliche Praxisbeispiele aus dem Ausland stellen unter Beweis, dass Ausschreibungen nicht der richtige Weg sind“, so der Vizepräsident. Allerdings dürfe sich die Branche auch nichts vormachen. „Die Weichen sind in Richtung Ausschreibung gestellt und sofern unsere Argumente nicht fruchten, müssen wir uns zumindest so einbringen, dass die schlimmsten Auswirkungen der Ausschreibungen vermieden werden und unsere bisherige Akteursvielfalt samt Bürgerbeteiligung gewahrt bleibt.“</p> <p>Gastgeber und BWE-Regionalverbandsvorsitzender Michael Häußer nahm sein Statement vor den fast 200 Gästen noch einmal zum Anlass um auf die gestiegenen finanziellen Risiken bei der Projektierung von Windenergieprojekten im Süden Deutschlands zu verweisen. 8,9 ct/kWh, samt eingepreister Direktvermarktungskosten, seien längst nicht genug, um auch an windschwächeren Standorten in Hessen zu projektieren.</p> <p>Dabei sind die Zeichen aus der hessischen Landesregierung grundsätzlich positiv, konnte BWE-Landesvorstand Joachim Wierlemann berichten. Die seit Januar neu im Amt befindliche Landesregierung hat ein klares Bekenntnis für die Windenergie im Land und zu dem Ziel 100% Erneuerbare ausgesprochen. Wirtschaftsminister Tarek al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen) bekräftigte hierzu erst kürzlich, die Windenergie stehe im &nbsp;Mittelpunkt der landeseigenen Energiestrategie. Hierzu bleibe die Landesregierung bei ihrem Wort auch weiterhin 2% der Landesfläche als Windeignungsgebiete auszuschreiben. Damit nimmt Hessen deutschlandweit eine proaktive Rolle bei der Förderung der Windenergie ein.</p> <p>Dieses Engagement stellte auch noch einmal al-Wazirs Parteikollegin und Grünenchefin Simone Peter in ihrem Beitrag positiv heraus. „Der Knoten in Hessen ist geplatzt.“, so die Politikerin. Hessen stehe exemplarisch, für die immense Bedeutung der Binnenländer für das Erreichen der Ziele der Energiewende und einer dezentralen Energieversorgung. Grünenchefin Peter betonte die anstehenden Herausforderungen und verwies auf die anhaltende Ungerechtigkeit zwischen Erneuerbaren und Konventionellen Energien. Nach ihrer Ansicht ist eine nationale Kompensation des &nbsp;gescheiterten internationalen Zertifikatehandels zwingend erforderlich. Damit unterstützt die Bundespolitikerin einen wesentlichen Gedanken des Wissenschaftlers, Prof. Leprich, der in seinem Vortrag über die entscheidenden Wege zur Systemtransformation berichtete. Das von Leprich entwickelte und bereits umfassend diskutierte Modell der „Fluktuierenden Erneuerbaren Energien“ als Kern des zukünftigen Strommarktdesigns, stieß auch in Frankfurt wieder auf viele interessierte Zuhörer.</p> <p>In der anschließenden Podiumsdiskussion bekräftigte der wissenschaftliche Leiter des Instituts für Zukunfts-Energie-Systeme (IZES) darüber hinaus die Notwendigkeit der effektiven Grünstromvermarktung. Das aktuelle EEG schreibt grundsätzlich die Möglichkeit aus durch eine Verordnungsermächtigung die Grünstromeigenschaft von Ökostrom am Markt hervorzuheben-. Dennoch schreibt eine solche Verordnung keine Automatisierung vor, dieses auch zwingend in einem Gesetz zu verankern. Ideen hierfür müssen erst noch entwickelt und umgesetzt werden. Hier sieht der Wissenschaftler neben der Bundesregierung, die Branche und stellvertretend den BWE in der Pflicht, sich dieser Aufgabe proaktiv anzunehmen.</p> <p>Dominiert wurde die Podiumsdiskussion zudem von einem weiteren Punkt. Simon Schäfer-Stradowsky, Geschäftsführer des Institut für Klimaforschung, Mobilität und Energie (IKEM), wusste von neuen Herausforderungen für Bürgerwindenergieprojekte durch die kurzfristigen Änderungen des Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) zu berichten. „Der Gesetzgeber hat mit seinen Neuregelungen des Gesetzes im April und Juli diesen Jahres die Anforderungen an die Planungen von Bürgerwindprojekten sukzessive verschärft.“, so der Jurist. Nach der neuesten Fassung müssen sich Bürgergenossenschaften auf weitere Hürden bei der finanziellen Beteiligung an Windprojekten einstellen. Eine umfassende Prüfung der Neuregelungen stehe jedoch noch aus. Der BWE ist ebenfalls um Aufklärung bemüht.</p> <p>Auch in den anderen Foren zu Themen der Bürgerbeteiligung, Kleinwindkraft, Naturschutz u.a. wurde dem interessierten Zuhörer ein breites Spektrum an Informationen und spannenden Diskussion geboten. Die große Teilnehmerzahl und die rege Beteiligung der Gäste bestätigte die Veranstalter, allen voran den RV-Vorsitzenden Michael Häußer und Sandra Hook, Sprecherin des wissenschaftlichen Beirats im BWE, mit ihren Themen den richtigen Nerv getroffen zu haben.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/3-windbranchentag-hessen-windkraft-hessen-und-im-bund-energiewende-am-ende/20140703-wbt-flyer-hessen.pdf">Programm des 3. Hessischen Windbranchentages</a></p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/BT-Hessen">Download der Vorträge des Windbranchentages</a></p> </div> </div> </div> Thu, 31 Jul 2014 14:23:27 +0000 3444 at https://www.wind-energie.de WindEnergy Hamburg mit mehr als 1.000 Ausstellern https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/windenergy-hamburg-mit-mehr-als-1000-ausstellern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Vom 23. bis zum 26. September 2014 findet zum ersten Mal die WindEnergy Hamburg statt – die globalen Fachmesse für Windenergie. Auf 65.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich mehr als 1.000 Planer, Hersteller, Zulieferer, Finanzierer, Betreiber, Energieversorgungsunternehmen und Dienstleister aus dem On- und Offshore-Sektor sowie Vertreter der Forschung. </b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="360" height="180" title="WindEnergy Hamburg vom 23. - 26. September 2014" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/windenergy-hamburg-more-1000-exhibitors/weh-14-sf-basis.jpg?1406205579" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild rechts ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hamburg punktet nicht nur als internationale Messestadt, sondern inzwischen auch als starker Standort der Windenergiebranche. Die WindEnergy Hamburg wird deutlich erkennen lassen, wie stark Zulieferer und Hersteller aus Deutschland international positioniert sind und wie wichtig ein stabiler deutscher Markt dafür ist. Die Windbranche leistet mit einem Exportanteil von 67 Prozent und mit 10,67 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung einen wichtigen Beitrag für die deutsche Volkswirtschaft.</p> <p>Aus diesem Grund wird von Hamburg aus eine Aufforderung an Berlin und Brüssel ausgehen: Wir brauchen angesichts der deutlich zunehmenden Bedeutung der Erneuerbaren Energien, wachsender Weltmärkte und massiv steigender Chancen endlich ein klares Bekenntnis der Politik. Der BWE untermauert in Hamburg daher seine Forderung nach einer verlässlichen Industriepolitik, die diese Entwicklung trägt, faire Märkte in Europa schafft und Marktzugänge international sichert.</p> <p>Besuchen Sie den Bundesverband WindEnergie in Halle A1 am Stand 308 und informieren Sie sich über die aktuell politischen Entwicklungen sowie Status und Zukunftstrends am deutschen Windmarkt. Die Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle freuen sich auf interessante Gespräche mit Ihnen.</p> <p>BWE-Mitglieder haben außerdem die Möglichkeit, über die Bundesgeschäftsstelle in Berlin Freikarten zu erhalten.</p> <p>WindEnergy Hamburg, 23. bis 26. September<br />Stand des Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Halle A1, Stand 308</p> <p>Freikarten bestellen unter: <a href="mailto:m.schmidt@wind-energie.de">m.schmidt@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Internationales Unternehmen Veranstaltungen Windenergie Windkraft Wirtschaft Thu, 24 Jul 2014 08:00:33 +0000 3369 at https://www.wind-energie.de EEG-Reform unterzeichnet https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/eeg-reform-unterzeichnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Nach dem Beschluss der EEG-Novelle 2014 durch den Bundesrat am 11. Juli 2014 unterzeichnete Bundespräsident Joachim Gauck laut Präsidialamt am Dienstag das Gesetz zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Es tritt wie von der Bundesregierung geplant am 1. August in Kraft. Am heutigen Mittwoch will die EU-Kommission den letzten Nachbesserungen zustimmen.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für die Windenergie an Land beinhaltet die EEG-Novelle unter anderem die Einführung eines Ausbaupfades von 2.500 MW (netto) sowie den so genannten „atmenden Deckel“, durch den die Vergütung ab 2016 quartalsweise abgesenkt wird. Außerdem wurde eine verpflichtende Direktvermarktung nach Marktprämienmodell eingeführt.<br />Eine Einspeisevergütung gibt es nur noch in Ausnahmefällen. <br />Die Boni für <abbr title="Die Systemdienstleistung (SDL) beinhaltet für die Funktionstüchtigkeit notwendige Dienste in der Elektrizitätsversorgung, die Netzbetreiber neben der Übertragung und Verteilung elektrischer Energie zusätzlich erbringen. Dies sind unter anderem: Frequenzhaltung (durch Bereitstellung von Regelleistung), Spannungshaltung, Versorgungswiederaufbau und Betriebsführung/Netzengpassmanagement."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term305" title="Die Systemdienstleistung (SDL) beinhaltet für die Funktionstüchtigkeit notwendige Dienste in der Elektrizitätsversorgung, die Netzbetreiber neben der Übertragung und Verteilung elektrischer Energie zusätzlich erbringen. Dies sind unter anderem: Frequenzhaltung (durch Bereitstellung von Regelleistung), Spannungshaltung, Versorgungswiederaufbau und Betriebsführung/Netzengpassmanagement.">Systemdienstleistung</a></abbr>, <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und Management entfallen für Neuanlagen zum 1. August 2014.</p> <p>Welche Anlagen noch gemäß EEG 2012 gefördert werden, wird mit Hilfe der Stichtagsregelung ermittelt. Diese sieht vor, dass das alte EEG für alle Anlagen gilt, die vor dem 23. Januar 2014 genehmigt und noch vor dem 1. Januar 2015 in Betrieb genommen werden.</p> <p>Diese und weitere Änderungen, die die Windenergie an Land betreffen, finden sie hier: <a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" class="file-link" title="Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></p> <p>Die nächste EEG-Reform ist seitens der Bundesregierung bereits für 2016 angekündigt.</p> <p><b>&nbsp;Downloads und weiterführende Links:</b></p> <p><a target="_blank" href="http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/EEG/eeg_2014.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">Lesefassung des Gesetzes</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></p> <p>Nächste Veranstaltung zum Thema EEG: EEG-Novelle - Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land, 27. bis 28. August 2014, Berlin. <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie">Zur Anmeldung</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" type="application/pdf; length=180314" title="20140723-bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" type="application/pdf; length=429369" title="20140723-infoblatt-eeg-novelle-final.pdf">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-reform-unterzeichnet/20140723-infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" type="application/pdf; length=659768" title="20140723-infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></div> </div> </div> </div> EEG EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Vergütung Windenergie Wed, 23 Jul 2014 12:50:30 +0000 3367 at https://www.wind-energie.de Gesetzesänderungen treten im August in Kraft https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/gesetzesaenderungen-treten-im-august-kraft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesrat hat am 11. Juli die EEG-Novelle 2014 beschlossen und mit ihr die Änderungen zur Besonderen Ausgleichsregelung sowie parallel die Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch. Dass der Bundesrat die Gesetzentwürfe ungewohnt zügig und ohne Anberufung des Vermittlungsausschusses passieren lassen würde, war in den Tagen zuvor bereits kritisiert worden. Auf diesem Weg kann das novellierte EEG wie von der Bundesregierung gewünscht am 1. August in Kraft treten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Angesichts von Planungszeiträumen von 3 bis 5 Jahren ist die Situation höchst unbefriedigend. Zwar gibt die Politik mit dem Ausbaukorridor von 2.500 MW netto pro Jahr für die Windenergie an Land nun eine Richtung vor, allerdings wird diese durch die angekündigten Ausschreibungen sofort wieder in Frage gestellt. Mit der parallel zum EEG verabschiedeten Länderöffnungsklausel droht zudem der Ausbau der preiswerten Windenergie in einzelnen Bundesländern völlig zum Erliegen zu kommen“, so BWE-Präsident Hermann Albers zu den beschlossenen Gesetzesänderungen.&nbsp;</p> <p>Die Neuregelung im Baugesetzbuch gibt den Landesgesetzgebern die Möglichkeit an die Hand, Mindestabstände zwischen Windenergieanlagen und baulichen Nutzungen zu definieren. Das Bundesland Bayern hatte mit der so genannten "10H-Regel" im Laufe der Diskussion bereits einen vielfach kritisierten Vorschlag auf Landesebene vorgelegt. Dem Vorschlag gemäß hat der Abstand einer Windenergieanlage zur Bebauung das Zehnfache der Anlagenhöhe zu betragen. Bei modernen Anlagen (wie sie für eine effiziente Stromausbeute im Binnenland benötigt werden) mit großen Rotordurchmessern und einer Gesamthöhe von bis zu 200 Metern wären das folglich bis zu 2.000 Meter Abstand − und damit das Aus für die Windenergie in Bayern, für die dann nur noch 0,05 Prozent der Landesfläche zur Verfügung stünden.</p> <p>Ungeachtet einer Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2015 sind die Landesgesetzgeber aber nicht zur Umsetzung einer <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> auf Landesebene verpflichtet. Denn: Die bestehenden immissionsschutzrechtlichen Vorgaben bei der Bestimmung von Abständen gewährleisten bereits einen umfassenden Anwohnerschutz. Der BWE hatte in seiner <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/planung/bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf">Stellungnahme</a> im Rahmen der Verbändeanhörung auf die fragwürdige Notwendigkeit sowie auf verfassungsrechtliche Zweifel hingedeutet und ruft die Länder nun dazu auf, die über 20 Jahre erprobten und bewährten Planungsinstrumente geltend zu lassen.</p> <p>Eine Lesefassung des Gesetzes finden Sie unter: <a target="_blank" href="http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/EEG/eeg_2014.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">Link</a></p> <p>Download:</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/gesetzesaenderungen-treten-im-august-kraft/bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" class="file-link" title="Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" class="file-link" title="BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/laenderoeffnungsklausel-auswirkungen-der-10h-regel.jpg" class="file-link" title="BWE-Infografik zur Länderöffnungsklausel">BWE-Infografik zur Länderöffnungsklausel (jpg)</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>Nächste Veranstaltung zum Thema EEG: EEG-Novelle - Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land, 27. bis 28. August 2014, Berlin. <a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie">Zur Anmeldung</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-eeg-novelle-final.pdf" type="application/pdf; length=429369" title="infoblatt-eeg-novelle-final.pdf">BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf" type="application/pdf; length=659768" title="infoblatt-laenderoeffnungsklausel-final.pdf">BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)</a></div> </div> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eeg-2014-tritt-kraft/laenderoeffnungsklausel-auswirkungen-der-10h-regel.jpg" type="image/jpeg; length=4081110" title="laenderoeffnungsklausel-auswirkungen-der-10h-regel.jpg">BWE-Infografik zur Länderöffnungsklausel</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/gesetzesaenderungen-treten-im-august-kraft/bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf" type="application/pdf; length=180314" title="bwe-erfolge-vergleich-eeg-2012-und-2014.pdf">Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Bundesregierung EEG EEG - Gesetzgebung Mon, 14 Jul 2014 12:51:11 +0000 3340 at https://www.wind-energie.de Beitrag von Hermann Albers im BMWi-Newsletter "Energiewende direkt" https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/beitrag-von-hermann-albers-im-bmwi-newsletter-energiewende-direkt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span class="userContent">Zur Frage "Machen uns erneuerbare Energien unabhängiger von Importen fossiler Energieträger?" äußert sich der BWE-Präsident im Newsletter des Bun<span class="text_exposed_show">deswirtschaftsministeriums: "Noch werden 71 Prozent unseres Energiebedarfs durch Importe abgedeckt. 2013 mussten 98 Prozent des Erdöls, 90 Prozent des Erdgases, 87 Prozent der Steinkohle und 100 Prozent des Urans importiert werden. Das macht uns abhängig von steigenden Weltmarktpreisen, Krisen und Konflikten.</span></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><span class="userContent"><span class="text_exposed_show">Die Zukunftsinvestitionen in erneuerbare Energien stärken dagegen die Wirtschaftskraft vor Ort. Sie fließen nicht ins Ausland ab. Zudem profitieren Handwerk und Mittelstand in der Region, weil sie die Anlagen bauen, warten und betreiben.</span></span></p> <p> Der kontinuierliche Ausbau der Erneuerbaren befreit unser Land aus einer unguten Abhängigkeit. Insgesamt sparten die Erneuerbaren 2012 schon 10 Milliarden Euro an Energieimporten. Dieser Wert steigt. Denn während 2012 23,6 Prozent des Brutto-Inlandsstromverbrauchs durch Erneuerbare-Energien-Anlagen abgedeckt werden konnten, stieg deren Beitrag im ersten Quartal 2014 auf rund 27 Prozent. Wind an Land ist hier der wichtige Leistungsträger, auch weil moderne Windkraftanlagen inzwischen einen wesentlichen Beitrag zur <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr> und Frequenzsicherung leisten.</p> <p> Der stabile Zubau von Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien senkt gleichzeitig den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> für die Industrie. Weil viele Industrieunternehmen mindestens einen Teil ihrer benötigten Strommengen an der Börse kaufen, profitieren sie von den dort sinkenden Preisen. Mittlerweile liegt der Industriestrompreis in Deutschland niedriger als in den meisten europäischen Nachbarstaaten. Hinzu kommt eine leistungsfähige Infrastruktur. Bei einem steigenden Anteil der Erneuerbaren liegen wir hinsichtlich der Versorgungsqualität weltweit an der Spitze. Während in den USA 240 Minuten im Jahr der Strom ausfällt, sind es bei uns nicht einmal 15 Minuten.</p> <p> Deutschland tut gut daran, den Ausbau der Erneuerbaren mutig fortzusetzen. Schon mittelfristig nutzt dies unserer Volkswirtschaft. Die Energiewende wird mehr und mehr zum Innovationstreiber, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und spart teure Energieimporte. Statt zu zögern, sollte die Politik sich deshalb den Herausforderungen stellen: Der brachliegende C02-Zertifikatehandel ist wiederzubeleben, ein fairer Strommarkt muss Impulse für <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> geben und sicher brauchen wir auch einen gut geplanten und langfristig abgesicherten Ausstieg aus der Kohleverstromung."</p> <p>Beitrag unter: <a target="_blank" href="http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2014/22/Meldung/kontrovers-milojcic-albers.html">www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2014/22/Meldung/kontrovers-milojcic-albers.html</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Windkraft Wirtschaft Energiepolitik Fri, 11 Jul 2014 08:34:22 +0000 3338 at https://www.wind-energie.de Kommunale Windenergie in Thüringen https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/kommunale-windenergie-thueringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Elf thüringische Stadtwerke haben sich erstmals für den Bau einer Windenergieanlage zusammengeschlossen. In das Windrad in Immenrode (Sondershausen) bei Nordhausen investiert die Windkraft Thüringen GmbH (WKT) rund 3,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die repowerte Anlage soll Ende September in Betrieb gehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die WKT ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Stadtwerken und der kommunalen Thüringer Energie AG. Ihm gehören unter anderem die Stadtwerke in Ilmenau, Weimar, Eisenach, Sonneberg, Sondershausen und Rudolstadt an.</p> <p>Die neue 2,3 MW-Anlage hat einen Rotordurchmesser 82 Metern und wird seinen Strom ins Netz der Stadtwerke Sondershausen einspeisen. Allein mit diesem Windrad können&nbsp; pro Jahr rund 2000 Haushalte versorgt werden. Insgesamt werden am Standort Immenrode sechs moderne Windräder an der Stelle von ehemals sechs leistungsschwächeren Anlagen errichtet.</p> <p>Thüringen deckt circa 11 Prozent seines Bruttostrombedarfs mit Strom aus Windenergieanlagen, bleibt aber noch unter seinen Möglichkeiten. An windhöffigen Standorten in Hochlagen der Mittelgebirge und Waldgebieten mangelt es nicht. Ende 2013 erzeugten in Thüringen 675 Windräder mit insgesamt 993 MW (Megawatt) <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> sauberen Windstrom. Bis 2020 sollen mindestens 45 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen, die Hälfte aus Wind. Schon auf einem Prozent der Landesfläche ließen sich bis 2020 rund 2.000 MW Windenergieleistung realisieren, was einer Verdopplung der jetzigen Leistung entspricht.</p> <p>Bericht im mdr: <a href="http://www.mdr.de/thueringen/nord-thueringen/windkraft_kooperation100.html">http://www.mdr.de/thueringen/nord-thueringen/windkraft_kooperation100.html</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesländer Repowering Windenergie Windkraft Windrad Fri, 11 Jul 2014 09:56:36 +0000 3339 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare Energien und Tourismus: Gäste weniger kritisch als befürchtet https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erneuerbare-energien-und-tourismus-gaeste-weniger-kritisch-als-befuerchtet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Urlauber in Schleswig-Holstein beurteilen Windkraftanlagen, Biogasstandorte und Solarflächen zwar nicht immer als schön, aber gestört fühlen sich nur wenige“ – so lautet das Fazit der „Einflussanalyse <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Tourismus in Schleswig-Holstein“, die unter der Federführung der IHK Schleswig-Holstein vom Bundesverband Windenergie, dem Bauernverband Schleswig-Holstein, dem Tourismusverband Schleswig-Holstein, Dithmarschen Tourismus, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland und der TenneT TSO GmbH gemeinsam in Auftrag gegeben worden war.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Ergebnisse wurden heute im Rahmen einer Veranstaltung im NordseeCongressCentrum in Husum der Öffentlichkeit vorgestellt. „Die nunmehr verlässlich ermittelte Sicht unserer Gäste bestätigt, dass wir uns nicht aus-schließlich mit Konfliktlösungen zwischen den Nutzungsansprüchen von zwei Zukunftsbran-chen Schleswig-Holsteins beschäftigen müssen. Das macht Mut und wir sollten uns darauf konzentrieren, Erneuerbare Energie für unsere Gäste erlebbar zu machen. Das steigert noch einmal die Akzeptanz“, so Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein.</p> <p>Mit drei verschiedenen Methoden untersuchte das beauftragte Kieler Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT), welche Anlagen Urlauber wahrnehmen, warum sie sich gestört fühlen und ob sie deshalb zukünftig wegbleiben wollen. Im Gegensatz zu der am 7.7.2014 zum gleichen Thema in Rostock vorgestellten Untersuchung für Mecklenburg-Vorpommern beruhen die für Schleswig-Holstein erhobenen Daten damit auf einer wesentlich umfassenderen und differenzierteren Basis.</p> <p>In den drei Teilstudien wurden Schleswig-Holstein-Urlauber befragt und ihre Antworten mit denen von Gästen in anderen Urlaubsländern verglichen. In einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung mit mehr als 7.500 Teilnehmern im Januar 2014 zeigte sich, dass Urlauber in Schleswig-Holstein Windkraftanlagen häufiger wahrnehmen als in anderen norddeutschen Urlaubsländern. Aber: Störungsgefühl und Meidungsabsicht sind in Schleswig-Holstein sogar geringer ausgeprägt als in anderen Ländern. So gaben 65 % der Schleswig-Holstein-Urlauber an, Windkraftanlagen wahrgenommen zu haben, aber nur 6 % fühlten sich gestört. Damit liegt das Störgefühl auf dem Niveau von Hochhäusern oder Autobahnen. Wegen der Windkraftanlagen, Biogasstandorte und Solarflächen nicht wiederkommen wollten zwischen 1 % (an der Ostsee) und 2 % (an der Nordsee). „Diese Vermeidungsrate liegt genau auf dem Niveau, das wir schon in der Gästebefragung Schleswig-Holstein im Jahr 2011 für Landschaftsbildveränderungen gemessen haben“, kommentiert Projektleiter Kai Ziesemer vom NIT. Andere Gründe wie schlechtes Wetter, ungünstiges Preis-Leistungs-Verhältnis oder unschöne Ortsbilder führten bei deutlich mehr Gästen zu Ablehnung.</p> <p>"In Schleswig-Holstein ist es offenbar bisher gelungen, den Ausbau der erneuerbaren Energien bei den Gästen positiv zu besetzen. Allerdings bedeutet dies keinen Freifahrschein für einen ungezügelten Ausbau. Alle Beteiligten sind aufgefordert, die weitere Entwicklung sensibel zu beobachten und ausgewogen zu begleiten", so Dr. Jörn Klimant, Vorsitzender des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein e. V.</p> <p>Die tieferliegenden Zusammenhänge von Wahrnehmung und Störung untersuchten die Kieler Forscher in drei intensiven Gruppendiskussionen mit Gästen in Büsum, Schleswig und Grömitz in den Osterferien 2014. Heraus kam, dass vor allem die Einsicht in die Notwendigkeit alternativer Stromerzeugung bei Urlaubern für Akzeptanz sorgt. So bewerten die meisten Gäste zum Beispiel Windkraftanlagen nicht unbedingt als schön, aber: „Wenn wir keine Atomkraft mehr wollen und auch keine Kohlekraftwerke, dann bleiben uns ja nur Wind, Wasser und Sonne – und irgendwie muss man die Energie ja einfangen“, wie ein Gast sagte. Für einige Urlauber gehören die Windkraftanlagen inzwischen auch schon zum Landschaftsbild Schleswig-Holsteins dazu, mit durchaus positiven Imageaspekten: „Ein Windrad sagt auch immer: Hier wird sauberer Strom produziert, ohne Abgase, ohne Umweltbelastung.“</p> <p>„Die Studie hat gezeigt, dass auch bei den Gästen die Symbolwirkung einer Windenergieanlage überwiegt. Wir zeigen hier in unserem Land, wie Energiewende lebt“, freut sich Nicole Knudsen, Leiterin des BWE Landesbüros, „die Studie hat zur Versachlichung der Diskussion beigetragen und deutlich gemacht, dass es keine Konflikte zwischen den beiden Kernbranchen Tourismus- und Energiewirtschaft gibt. Wir werden nun gemeinsam die Potenziale und Chancen nutzen, die sich für eine Kooperation anbieten.“</p> <p>Urlauber reagieren aber durchaus sehr sensibel, wenn die Energieanlagen zu nahe am Aufenthaltsort stehen oder so groß sind, so dass sie das Landschaftsbild dominieren, oder wenn sich Monotonie im Landschaftsbild einstellt. „Die Zusammenhänge und Begründungen passen sehr gut zu Untersuchungen, die wir bereits im Jahr 2000 zu Windkraftanlagen und Tourismus durchgeführt haben“, so Ziesemer.</p> <p>„Unsere Kulturlandschaft, von den Landwirten geprägt, hat beim Tourismus einen hohen Stellenwert. Das zeigen auch die neusten Zahlen vom Statistikamt Nord. Ein einvernehmliches Nebeneinander von Gewinnung erneuerbarer Energien und Tourismus kann der Studie entnommen werden. Der oftmals überschätzte Maisanbau, gleichgesetzt mit Monokultur, wird von den Touristen nicht als Problem bzw. Beeinträchtigung gesehen und wahrgenommen“, ergänzt Klaus Dahmke, Bauernverband Schleswig-Holstein e. V.</p> <p>Kurzfassung:<a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/system/files/attachments/press-release/2014/solides-datenwerk-zeigt-hohe-akzeptanz-der-energiewende-auch-bei-touristen-dialog-zahlt-sich-aus/ee-und-tourismus-sh-kurzfassung.pdf"> Einflussanalyse Erneuerbarer Energien und Tourismus in Schleswig</a></p> <p>Ihr Ansprechpartner:<br />Michael Legband<br />Tel.: 0431 5194-224<br />E-Mail: <a href="mailto:legband@kiel.ihk.de">legband@kiel.ihk.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Publikation Windenergie Windkraft Wirtschaft Wed, 09 Jul 2014 13:14:57 +0000 3311 at https://www.wind-energie.de Dialog statt Konfrontation - Tourismus und Erneuerbare Energien-Anlagen passen zusammen https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/dialog-statt-konfrontation-tourismus-und-erneuerbare-energien-anlagen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Tourismus und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Anlagen passen zusammen. Die gestern im Rahmen einer Fachveranstaltung vorgestellten Daten des Instituts für Tourismus und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) belegen dies ganz deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Statt sich konfrontativ gegen die Windenergie in Stellung zu bringen, sollte der Dialog gesucht werden. Bei den Touristen von nah und fern überwiegt die hohe Symbolkraft der Windenergieanlagen für eine umweltfreundliche Energieversorgung“, so Andreas Jesse, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie in Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>Die Auswertung der Reiseanalyse und von Befragungen gibt ein deutliches Bild: 92,3 Prozent derjenigen, die Mecklenburg-Vorpommern besuchen, stören Windkraftanlagen nicht. Für 98,9 Prozent der Gäste gibt es keine landschaftsbildbezogenen Gründe für ein künftiges Fernbleiben. Der Wunsch einen anderen Ort zu besuchen, der Ärger über ein mangelhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis, schlechtes Wetter oder unzureichender Service sind hier offenbar deutlich ausschlaggebender.</p> <p>„Sinnvoll wäre, wenn die Beteiligten der Tourismusindustrie und der Erneuerbaren-Energien-Branche künftig an einem Strang ziehen und deutlich machen, dass Mecklenburg-Vorpommern durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Anlagen an touristischer Attraktivität gewinnt. Die Menschen, die unser Land besuchen, sehen im Binnenland und an der Küste gelebte Energiewende. Das ist eine große Chance zur weiteren Steigerung der Akzeptanz“, so Andreas Jesse.</p> <p>&nbsp;</p> <p class="p1">Wolfram Axthelm<br /> Pressesprecher<br /> Tel.: +49 30 212341 251<br /> Fax.: +49 30 212341 410<br /> <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesländer Umwelt Tue, 08 Jul 2014 12:09:35 +0000 3301 at https://www.wind-energie.de Energieintensive Industrie zahlt günstige Strompreise https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/energieintensive-industrie-zahlt-guenstige-strompreise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE): Die häufig verbreitete Behauptung, die Strompreise für die Industrie seien in Deutschland im internationalen Vergleich besonders hoch, ist in dieser Allgemeinheit wissenschaftlich nicht haltbar. Das ergibt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Industriestrompreise für die verschiedenen Branchen stark auseinander klaffen und Teile der deutschen Industrie in den Genuss sehr günstiger Stromkosten kommen. <br />Außerdem ist das deutsche Stromnetz sehr stabil. In den USA beispielsweise sind die Ausfallzeiten sechs bis acht Mal so lang wie in Deutschland – ein wichtiger Kostenfaktor.</p> <p> <a href="http://www.bee-ev.de/1:1719/Publikationen/Studien/2014/Industriestrompreise-in-Deutschland-und-den-USA.html">In ihrer Studie</a> weisen die FÖS-Wissenschaftler nach, dass die gängigen Statistiken des europäischen Statistikamtes Eurostat die tatsächlichen Industriestrompreise in Deutschland deutlich zu hoch ausweisen. So geht Eurostat von einem Durchschnittspreis für Großverbraucher von 10,6 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> im Jahr 2013 aus (ohne Strom- und Mehrwertsteuer). Tatsächlich zahlten stromintensive Betriebe, die von umfangreichen Ausnahmen und Vergünstigungen bei Steuern, Abgaben und Umlagen in Deutschland profitieren, 2013 für ihren Strom im Durchschnitt nicht 10,6 Cent, sondern 4,8 Cent – also weniger als die Hälfte des Eurostat-Wertes. Eurostat hatte insbesondere die durchschnittliche EEG-Umlage mit rund 4 Cent je Kilowattstunde zu hoch angesetzt.</p> <p> Im laufenden Jahr 2014 wird der genannte Wert von 4,8 Cent unter anderem durch die niedrigen Börsenstrompreise voraussichtlich auf bis zu 4,1 Cent je Kilowattstunde sinken. Zudem bilden die Eurostat-Daten nur den Fremdstrombezug ab – der von vielen Abgaben und Umlagen befreite Eigenstrom wird nicht erfasst. Auch Daten des deutschen Statistikamtes Destatis zu den tatsächlichen Stromkosten unterschiedlicher Branchen weisen eine sehr große Bandbreite auf. </p> <p> Die Forscher zeigen zudem, dass auch in den USA die Strompreise für die energieintensive Industrie nicht niedriger sind als in Deutschland. Im Durchschnitt zahlten diese Unternehmen in den Vereinigten Staaten 2012 durchschnittlich 5,2 Cent je Kilowattstunde, in Deutschland 4,8 Cent. In den USA unterscheiden sich die Strompreise von Bundesstaat zu Bundesstaat sehr deutlich. Deshalb wählten die FÖS-Wissenschaftler zwei Bundesstaaten aus, die eine ähnliche Industriestruktur haben wie Deutschland: Texas und Pennsylvania. Dort zahlten Industriekunden 3,7 bis 5,4 Cent und 5,7 bis 7,0 Cent je Kilowattstunde. Deutschland konnte mit 4,8 Cent also sehr gut mithalten. Und weil die Stromerzeugung aus Gas in den USA teurer wird, spricht der Trend für Deutschland.</p> <p><i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p><i><br /></i></p> <p>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Strompreis Tue, 08 Jul 2014 08:23:40 +0000 3297 at https://www.wind-energie.de EuGH-Urteil gute Nachricht für Stromkunden https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/eugh-urteil-gute-nachricht-fuer-stromkunden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Als gute Nachricht für saubere Energie und die Stromkunden wertet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Fall Ålands Vindkraft AB (Rechtssache C-573/12). Die Richter am EuGH haben betont, dass die EU-Mitgliedsstaaten großen Freiraum haben, die Erneuerbaren Energien entsprechend ihren jeweiligen nationalen, demokratisch legitimierten Überzeugungen zu fördern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit wird es keine Rosinenpickerei über die Grenzen hinweg geben, was nur das deutsche System deutlich verteuert und die Stromkunden belastet hätte. Der finnische Windpark-Betreiber Ålands Vindkraft wollte vor dem EuGH durchsetzen, dass er vom schwedischen Fördersystem profitiert. Dies hatten die schwedischen Behörden abgelehnt. Der EuGH gab den Behörden nun Recht.</p> <p>Die Richter wiesen in ihrem Urteil auch ausdrücklich darauf hin, dass es im Allgemeininteresse liege, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu fördern, um die Umwelt zu schützen und die Klimaveränderungen zu bekämpfen. BEE-Geschäftsführer Falk dazu: „Durch diese Klarstellung von höchster Stelle haben Europas Regierungen, aber auch die Investoren in <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Rechts- und Planungssicherheit. Das gibt der Energiewende neuen Schub.“</p> <p>Falk weiter: „Übrigens werden sich auch die französischen Stromkunden freuen, weil nun keine deutschen Unternehmen von den deutlich höheren südfranzösischen Solarstromvergütungen, die dort aufgrund des Ausschreibungssystems gezahlt werden, profitieren können.“</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p>Jens Tartler, Pressesprecher <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2014/eugh-urteil-gute-nachricht-fuer-stromkunden/20140701-eugh-urteil-c-0573-2012-de-arr.pdf" class="file-link" title="Urteil des Gerichtshofs der Europäishcen Unionzu nationalen Förderregelungen">Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union zu nationalen Förderregelungen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/eugh-urteil-gute-nachricht-fuer-stromkunden/20140701-eugh-urteil-c-0573-2012-de-arr.pdf" type="application/pdf; length=339825" title="20140701-eugh-urteil-c-0573-2012-de-arr.pdf">Urteil des Gerichtshofs der Europäishcen Unionzu nationalen Förderregelungen</a></div> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa Internationales Recht Strompreis Vergütung Windenergie Tue, 01 Jul 2014 10:49:56 +0000 3255 at https://www.wind-energie.de Windenergie macht NRW stark: Hohe Wertschöpfung und viel Potential nach oben https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung. Düsseldorf.&nbsp; „NRW profitiert in wachsendem Maße von der dynamischen Entwicklung der Windenergie an Land. Immer mehr werden wir zum Standort einer hochinnovativen und exportstarken Zulieferindustrie. Davon profitiert die Öffentliche Hand bereits heute mit 307 Millionen Euro aus Steuern und Sozialversicherungsabgaben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2964" height="1654" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/20140630-landespressekonferenz-nrw.jpg?1404133871" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p><section class="text">Wenn die Landesregierung diese Entwicklung weiter flankiert, lassen sich aus der Energiewende erhebliche Vorteile ziehen", so Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes WindEnergie anlässlich der Vorstellung einer Studie der DIW Econ.</section></p> <p>In Nordrhein-Westfalen produzieren derzeit rund 3.000 Windenergieanlagen preiswerten und sauberen Strom für fast 1,4 Millionen Dreipersonenhaushalte. Der hiesige Windenergieausbau hat vor dem Hintergrund der Ausbauziele der Landesregierung weiterhin ein großes Potenzial und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur landesweiten <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>. DIW Econ hat im Auftrag des Landesverbandes NRW im BWE nun erstmals beziffert wie hoch dieser Beitrag zur Wertschöpfung ist.&nbsp;</p> <p>„Bisher findet sich die Wirtschaftsleistung der Windenergiebranche statistisch in verschiedenen Bereichen wieder, beginnend beim Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zu unterschiedlichen Zuliefererbranchen. DIW Econ hat mit der nun vorliegenden Studie gesonderte Ergebnisse für die Windbranche als Ganzes ausgewiesen. Ausgangspunkt der Untersuchung waren dabei die Investitionen in neue Windenergieanlagen an Land und die wirtschaftlichen Effekte, die durch den Betrieb bestehender Windenergieanlagen entstehen. Im Ergebnis steht die Branche in Nordrhein-Westfalen für einen Gesamteffekt auf die Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich etwa einer Milliarde Euro und – direkt und indirekt – knapp 10.000 Arbeitsplätze. Rechnet man die Konsumeffekte der Einkommen, die in der Branche verdient werden, hinzu, ergibt sich sogar ein Effekt von fast 14.000 Erwerbstätigen.“, so Dr. Anselm Mattes von DIW Econ.</p> <p>„Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass NRW ein Zehntel zur deutschlandweiten Wertschöpfung der Windenergie beiträgt und dies trotz eines bisher eher geringen Ausbaus dieser Technologie im eigenen Land und obwohl kein Hersteller von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen zu Hause ist. Wir verfügen in NRW aber über eine hochinnovative Zulieferindustrie, die ihre Produkte in Deutschland und weltweit verkauft. In NRW wird so eindrücklich gezeigt, wie eine Industrie der konventionellen Energieerzeugung, vornehmlich aus Kohle, den Schwenk zu einer starken Zulieferbranche für die Erneuerbaren Energien geschafft hat. Das ist Energiewende par Excellence! So hat sich die Branche in NRW sowohl deutschlandweit, wie auch international eine starke Stellung erobert und trägt mit zukunftsorientierten Unternehmen zum preiswerten und sauberen Umbau der Energieversorgung bei“, so Klaus Schulze Langenhorst.&nbsp;</p> <p>„Die Windbranche ist die tragende Säule der dezentralen Energiewende. Davon profitiert auch die öffentliche Hand, an die im Jahr 2012 rund 307 Millionen Euro aus Steuern und Sozialversicherungsabgaben flossen, wovon etwa 73 Millionen Euro beim Land und den Kommunen verblieben. Zudem fließt die Wertschöpfung aufgrund der großen Akteursvielfalt und der dezentralen Erzeugung des regenerativen Stroms direkt in die Regionen“, erläutert Klaus Schulze Langenhorst.</p> <p>Die wirtschaftlichen Potenziale der Windenergie in NRW seien dabei noch nicht ausgereizt: „Derzeit trägt die Windenergie rund drei Prozent zur <abbr title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term249" title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste.">Bruttostromerzeugung</a></abbr> in Nordrhein-Westfalen bei. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil auf 15 Prozent zu erhöhen. Dies wird die Wirtschaftsleistung nach überschlägigen Schätzungen verdreifachen und noch einmal deutlich voran bringen. Aber um die Ziele der Landesregierung erreichen zu können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen. So müssen unter anderem der Windenergieerlass und der Landesentwicklungsplan mithelfen, einen stabilen Ausbau der Windenergie in NRW abzusichern.</p> <p>Denn unsere grüne Branche mit hoher Exportstärke sichert Arbeitsplätze und hohe Wertschöpfung. Wir haben das Potential für eine grüne Industrierevolution made in NRW. Dieses gilt es zu nutzen und weiter auszubauen“, so Klaus Schulze Langenhorst abschließend.</p> <p><strong>Downloads: </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-d-nrw.pdf" class="file-link" title="Die ökonomische Bedeutung der Windenergie - Windenergie an Land in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen">Die ökonomische Bedeutung der Windenergie - Windenergie an Land in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen</a>&nbsp;&nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-nrw-folien.pdf" class="file-link" title="Folien zur Pressekonferenz">Folien zur Pressekonferenz</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />BWE Landesverband Nordrhein-Westfalen<br />Klaus Schulze Langenhorst<br />Corneliusstraße 18<br />40215 Düsseldorf<br />Telefon: 0211 9367 6066<br />Telefax: 0211 9367 6061<br />E-Mail: <a class="mailto" href="mailto:nrw@bwe-regional.de">nrw@bwe-regional.de</a></p> <p></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-d-nrw.pdf" type="application/pdf; length=576528" title="diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-d-nrw.pdf">Die ökonomische Bedeutung der Windenergie - Windenergie an Land in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/windenergie-macht-nrw-stark-hohe-wertschoepfung-und-viel-potential-nach-oben/diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-nrw-folien.pdf" type="application/pdf; length=1357696" title="diw-econ-oekonomische-bedeutung-windenergie-nrw-folien.pdf">Folien zur Pressekonferenz</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Potenziale Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Windkraft Mon, 30 Jun 2014 13:58:52 +0000 3250 at https://www.wind-energie.de Studie: Windpark-Geräusche für Mehrheit der Anwohner keine Belästigung https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/studie-windpark-geraeusche-fuer-mehrheit-der-anwohner-keine-belaestigung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück hat am 24. Juni die Ergebnisse einer Studie zur Lärmbelästigung durch Windenergieanlagen vorgestellt. Erstellt wurde diese von der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg mittels Zuwendungen der DBU. Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben Wissenschaftler des Instituts für Psychologie zusammen mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) das Lärmempfinden von Anwohnern eines Windparks im niedersächsischen Wilstedt unter stresspsychologischen und akustischen Aspekten analysiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Über 200 Anwohner wurden danach befragt, ob sie sich durch die Geräusche großer Windenergieanlagen belästigt fühlen, zu welchen Zeiten und ob und wie sich dies auf ihren Alltag, ihren Schlaf sowie auf ihr körperliches und psychisches Empfinden auswirkt.</p> <p>Mehrheitlich hatten die Befragten keine Probleme mit Windparkgeräuschen, nur 10 Prozent fühlen sich stark belästigt. Entscheidend, ob ein Geräusch als Lärm empfunden wird, ist laut Studie die grundsätzliche Einstellung der Person. Wer ohnehin die Nutzung der Windenergie ablehnt, fühlt sich schon durch das kleinste Geräusch empfindlich gestört.</p> <p>WEA-Geräusche wurden im Mittel als etwa gleich belästigend wie Straßenverkehrslärm und weniger belästigend als bestimmte landwirtschaftliche Fahrzeuge empfunden. Im Ergebnis bewerten die Befragten den Windpark eher positiv so Professor Dr. Gundula Hübner von der AG Gesundheits- und Umweltpsychologie. Selbst Anwohner, die sich durch den Windpark belästigt fühlen, lehnen ihn jedoch nicht pauschal ab.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.dbu.de/123artikel35414_335.html">Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Website der DBU</a></p> </div> </div> </div> Forschung Lärm Umwelt Windenergie Thu, 26 Jun 2014 09:54:34 +0000 3246 at https://www.wind-energie.de 50 Prozent der Landesstromproduktion durch Erneuerbare Energien https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/50-prozent-der-landesstromproduktion-durch-erneuerbare-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> hat in dieser Woche Zahlen zum Anteil der Erneuerbaren an der Bruttostromproduktion sowie zur Anzahl von Unternehmen der EE-Branche in den Bundesländern veröffentlicht. Danach hat Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2012 erstmals über 50 Prozent der gesamten Landesstromerzeugung aus Wind, Sonne, Biomasse und Co. gewonnen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem Windenergie-Anteil von über 40 Prozent am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> gehört das Land auch hier bereits bundesweit zu den Spitzenreitern.</p> <p>In fast allen Bundesländern ist nicht nur der Anteil Erneuerbarer am Stromverbrauch, sondern auch an der Stromproduktion angestiegen. Die Anzahl der in der Branche tätigen Unternehmen steigt kontinuierlich an und schafft gerade in strukturschwachen Ländern Arbeitsplätze und Einnahmen für die Kommunen. In Mecklenburg Vorpommern haben sich heute bereits 1.116 Unternehmen der EE-Branche angesiedelt, das sind 2,3 Prozent aller Unternehmen des Bundeslandes.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Potenziale Statistik Windenergie Tue, 24 Jun 2014 13:50:23 +0000 3241 at https://www.wind-energie.de Kürzungen im neuen EEG machen mehr denn je Bau hoher kosteneffizienter Windenergieanlagen in NRW nötig https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/kuerzungen-im-neuen-eeg-machen-mehr-denn-je-bau-hoher-kosteneffizienter <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Landesplanerische Vorgaben müssen auf den Wegfall von Höhenbeschränkungen hinwirken.<br />Neues EEG erfordert Bau moderner kosteneffizienter Binnenlandanlagen von knapp 200 Metern Gesamthöhe BWE-Landesvorsitzender Schulze Langenhorst: „Wenn NRW mit dem neuen EEG noch die Landesziele für den Ausbau der Windenergie erreichen will, muss der Bau hoher Anlagen modernen Typs landesweit möglich sein.“&nbsp; Kommunen, die Höhenbegrenzungen einführen, verhindern den Ausbau der Windenergie.&nbsp; Vorgaben des Landes müssen auf Wegfall der Höhenbegrenzungen hinwirken.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf. Der Vorsitzende des BWE-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Klaus Schulze Langenhorst, sieht in den Plänen zur Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) eine Gefahr für den Ausbau der Windenergie in NRW: „Aufgrund der geplanten starken Vergütungskürzung von 10 bis 20 Prozent muss sehr genau auf die Rahmenbedingungen geachtet werden, damit die <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> der Projekte noch gegeben ist. Verschärfend kommt die vorgesehene unentgeltliche Abregelung von bis zu 5 Prozent der Jahresarbeit hinzu sowie der Ausbaudeckel, der bei Überschreitung zu einer stärkeren Vergütungsabsenkung führt.</p> <p>Daher werden zukünftig nur moderne, leistungsfähige und binnenlandoptimierte Windenergieanlagen auf großer Nabenhöhe den Weg in den wirtschaftlichen Betrieb finden“, stellt Schulze Langenhorst klar und fordert die Landesregierung auf, die Rahmenbedingungen in NRW so anzupassen, dass Windenergieanlagen weiterhin wirtschaftlich betrieben werden können: „Wenn NRW die Landesziele für den Ausbau der Windenergie erreichen will, müssen wir die modernen Binnenlandanlagen errichten können, um die Luftschichten mit höheren Windgeschwindigkeiten zu erreichen und so mit den deutlich gesunkenen Vergütungssätzen klarzukommen“, so der BWE NRW-Vorsitzende. Unter Berücksichtigung der geltenden gesetzlichen Regelungen sei der Einsatz dieser Anlagentechnologie möglich. Zudem werde dem Anwohnerschutz ausreichend Rechnung getragen.</p> <p>„Zahlreiche Gemeinden haben allerdings Höhenbegrenzungen für Windenergieanlagen eingeführt oder sind nicht bereit, einmal festgelegte Restriktionen nach oben anzupassen. Kommunen und Gemeinden die dies tun, verhindern den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen, weil die Kombination aus niedrigeren Vergütungssätzen und Höhenbeschränkungen den wirtschaftlichen Betrieb massiv erschwert.“ Daher appelliert der BWE-Landesvorsitzende an die Landesregierung und die Verantwortlichen in den Planungsbehörden, auf den Wegfall von Höhenbeschränkungen hinzuwirken. Zwar werde schon im aktuellen Windenergieerlass auf die besonderen Voraussetzungen für die Festsetzung von Höhengrenzen sowie die negativen Folgen für den Windenergieausbau hingewiesen. Dies sei jedoch längst nicht ausreichend. So müsse beispielsweise auch in den Landesentwicklungsplan ein Passus aufgenommen werden, wonach auf Höhenbegrenzungen verzichtet werden sollte, sofern diese nicht zwingend erforderlich seien</p> <p><strong>Kontakt:</strong></p> <p>Jan Dobertin&nbsp; <br />Bundesverband WindEnergie e.V. (Landesverband Nordrhein-Westfalen)<br />Corneliusstraße 18, 40215 Düsseldorf<br />Tel.: 0211-9367 6060 <br />E-Mail: <a href="mailto:j.dobertin@bwe-regional.de">j.dobertin@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Energiepolitik Planung Windenergie Mon, 23 Jun 2014 13:24:23 +0000 3233 at https://www.wind-energie.de Erneuerbaren-Branche punktet mit Patenten https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erneuerbaren-branche-punktet-mit-patenten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>2013 rund 2.000 Erfindungen für Energiewende &amp; Co. registriert. Pressemitteilung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Berlin. Trotz wirtschaftlich teilweise schwieriger Bedingungen sind die Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien weiterhin sehr innovativ. Das zeigt die hohe Zahl an Erfindungen: Fast 2.000 Patente wurden 2013 im Bereich Erneuerbare Energien in Deutschland angemeldet, wie aus aktuellen Zahlen im Jahresbericht des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) hervorgeht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Rekordniveau des Vorjahres von mehr als 2.200 Patentanmeldungen wurde damit zwar nicht wieder erreicht. Doch lagen die Anmeldungen um rund das Doppelte über dem Niveau vor den Energiewendebeschlüssen im Jahr 2011. So waren im Mittel der Jahre 2007 bis 2010 im Schnitt gut 1.000 Patentanmeldungen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien registriert worden. „Die neuen Zahlen belegen, dass die Branche der Erneuerbaren Energien nach wie vor ein starker Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist“, sagt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. „Das gilt für die Windkraft ebenso wie für die Solarenergie und andere Sparten der Erneuerbaren Energien.</p> <p>Mit mehr als 900 Anmeldungen stammte 2013 fast die Hälfte der angemeldeten Erfindungen im Bereich der Erneuerbaren Energien aus der Solartechnik, die seit einigen Jahren mit einem starken Preisrückgang bei Photovoltaikmodulen und seit 2013 mit einem deutlich verminderten Zubau an Solarstromkapazität zu kämpfen hat. Die Entwickler deutscher Unternehmen konzentrierten sich laut DPMA zuletzt hauptsächlich auf solarthermische Kraftwerke. Im Bereich der Solartechnik stammten die Anmeldungen dem Patentamt zufolge überwiegend von mittelständischen Unternehmen aus Deutschland sowie Großunternehmen aus Japan, Korea und den USA.</p> <p>Dicht hinter der Solartechnik folgte 2013 die Windkraft mit rund 800 Patentanmeldungen. Der leichte Rückgang war hier auf weniger Anmeldungen aus dem Ausland zurückzuführen, während bei den Anmeldern aus Deutschland ein leichter Zuwachs verzeichnet wurde. Wichtige Themen für die Erfinder in Sachen Wind waren unter anderem die Rotorblätter, die Integration der Windenergie ins Stromnetz, Offshore-Anlagen vor der Küste und die Speicherung von Windenergie.</p> <p><strong>Einspeisevergütung fördert Erfindergeist</strong><br />Bei den Biogasanlagen rückt die Qualität des produzierten Biogases laut DPMA in den Vordergrund, und es geht vermehrt um die Kombination mit anderen regenerativen Energiequellen wie beispielsweise der Solartechnik. „Solcher Erfindergeist ist in Deutschland nicht&nbsp; zuletzt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen technologiespezifischen Einspeisevergütungen für Strom aus sauberen Quellen angereizt worden“, unterstrich Vohrer anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen.</p> <p>Vielfalt bei der Nutzung der Erneuerbaren sei eine Stärke des Standorts Deutschland. Nur durch das Zusammenspiel verschiedener Erneuerbaren-Technologien werde Deutschland langfristig die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien schaffen. „Die Schwerpunkte der Innovationen zeigen, dass der Erneuerbaren-Branche die Ideen nicht ausgehen, wie die Herausforderungen der Energiewende gelöst werden können.</p> <p>Die bisher dynamische technologische Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland auf dem Strommarkt ist aber kein Selbstläufer. Vielmehr benötigen diese weiterhin Rahmenbedingungen, unter denen sie ihre Vorteile wie Ressourcen- und Klimaschutz sowie Versorgungssicherheit auch ausspielen können“, betont Vohrer. Das gelte neben dem Strom- auch für den Wärme- und Kraftstoffmarkt.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, Alexander Knebel<br />Tel: 030-200535-52,&nbsp; Mail: <a href="mailto:a.knebel@unendlich-viel-energie.de">a.knebel@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Forschung Technik Unternehmen Windenergie Mon, 23 Jun 2014 08:41:02 +0000 3231 at https://www.wind-energie.de BEE fordert EU-Strategie für nachhaltige Energieversorgung https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bee-fordert-eu-strategie-fuer-nachhaltige-energieversorgung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Europäische Kommission in einem neuen Positionspapier auf, eine Strategie für eine nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. In dem englischsprachigen Papier „EU Energy Security Strategy – Tackling the causes, not just the symptoms“ spricht sich der BEE dafür aus, möglichst bald den Weg zu einem versorgungssicheren Energiesystem zu beschreiben, das die heimischen Erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt stellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Positionspapier steht auf der BEE-Homepage unter „Publikationen“ zum Download bereit und wurde an Abgeordnete des Europaparlaments sowie EU-Kommission, Europäischen Rat und Bundeswirtschaftsministerium verschickt.</p> <p>Mit dem Papier schafft der BEE einen Gegenentwurf zur Ende Mai von EU-Energiekommissar Günther Oettinger vorgelegten Strategie zur Energieversorgungssicherheit. Diese setzt aus Sicht des deutschen Dachverbandes der Erneuerbaren Energien viel zu stark auf Atomkraft und fossile Energien mit wenig realistischen und umstrittenen Optionen wie Schiefergas und der Speicherung von Kohlendioxid unter der Erde (CCS).</p> <p>Auch Maßnahmen wie größere Gasspeicher, eine Verschiebung der Lieferländer oder Notfallpläne kurieren nur kurzfristig an den Symptomen. Wer die Risiken von Lieferengpässen auf Dauer minimieren will, muss auf eine Steigerung der Energieeffizienz und vor allem einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren setzen. Was die sauberen Energien leisten können, zeigen beispielhaft diese Zahlen: Von 2003 bis 2013 ist die Stromproduktion pro Jahr aus Erneuerbaren in der EU von 404 Terawattstunden (TWh) auf 787 TWh gestiegen. Dieser Anstieg von 383 TWh entspricht der gesamten jährlichen Stromerzeugung aus Erdgas.<br /><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> schaffen <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Europa, während Erdgas, Öl und Uran zum weit überwiegenden Teil importiert werden müssen – teilweise aus politisch unsicheren Staaten. Besonders große Potenziale, fossile Energien zu ersetzen, haben Erneuerbare und Effizienzsteigerung in der Wärmeversorgung.</p> <p>Deshalb spricht sich der BEE dafür aus, auf europäischer Ebene für jeden EU-Staat verbindliche, ehrgeizige Mindestziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und eine Verbesserung der Energieeffizienz festzulegen. Mitgliedsstaaten, deren Energieversorgung besonders gefährdet ist, sollten eine Mitfinanzierung beim Umbau ihres Systems erhalten. Diese Investitionen in Innovation und Infrastruktur könnten von der Europäischen Investitionsbank, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie aus EU-Strukturfonds und EU-Programmen für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz mitfinanziert werden.</p> <p><strong><a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/BEE2014_EU_Energy_Security_Strategy-Tackling_thecauses_not_just_the_symptoms.pdf">Download des BEE-Positionspapiers "EU Energy Security Strategy</a></strong></p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Internationales Thu, 19 Jun 2014 11:00:05 +0000 3230 at https://www.wind-energie.de Russland dreht Erdgas ab, Bundesregierung muss Biogas fördern https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/russland-dreht-erdgas-ab-bundesregierung-muss-biogas-foerdern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Abgeordneten der Großen Koalition davor, der&nbsp; strategisch wichtigen Biogasbranche die Existenzgrundlage zu entziehen. „Wenn Russland der Ukraine den Erdgashahn zudreht, sollte Gabriel das heimische Biogas fördern und nicht behindern“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die ukrainische Regierung ist heute darüber informiert worden, dass die Gaslieferungen aus Russland „auf Null“ heruntergefahren worden seien. Die Versorgung Westeuropas ist kurzfristig zwar nicht gefährdet, doch mit Blick auf die längerfristige Entwicklung des Konflikts warnt EU-Energiekommissar Günther Oettinger vor möglichen Versorgungsengpässen im nächsten Winter.</p> <p>Die EU-Staaten geben jedes Jahr insgesamt mehr als 550 Mrd. Euro für Importe fossiler Energieträger aus. Gut ein Drittel der Erdgas- und Rohöleinfuhren kommt aus Russland. In Deutschland liegt der Anteil mit 36 und 39 Prozent sogar noch etwas höher. Die Bundesrepublik gibt für Öl, Gas und Kohle aus Russland 33 Mrd. Euro im Jahr aus.</p> <p>„Umso unverständlicher ist es, wie drastisch Gabriel die Biogaserzeugung bei seiner Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zusammen kürzen will“, kritisiert Falk. „Durch saubere Energien Arbeitsplätze und Innovationen im eigenen Land zu schaffen ist wesentlich intelligenter, als Milliarden nach Moskau zu überweisen.“ Wenn der EEG-Entwurf, wie vom Bundeswirtschaftsminister vorgeschlagen, beschlossen würde, schätzt der Fachverband Biogas, dass lediglich ein Neubau von 6 Megawatt pro Jahr möglich wäre. Das im EEG-Entwurf vorgesehene Ausbauziel beträgt dagegen 100 Megawatt, was bereits ein deutlicher Rückgang wäre.</p> <p>Die heutige Biogasproduktion in Deutschland entspricht ca. 20 Prozent der derzeitigen Erdgasimporte aus Russland. Mit dem verbleibenden Potenzial könnten weitere 10 Prozent ersetzt werden. Langfristig wären 55 Prozent möglich. „In der gesamten EU gäbe es sogar ein Potenzial von 125 Prozent der derzeitigen Erdgasimporte aus Russland“, betont Falk. In der Ukraine findet noch keine nennenswerte Biogasproduktion statt. Mit dem bestehenden Potenzial könnten ca. 15 Prozent der Importe aus dem Nachbarland substituiert werden, langfristig sogar mehr als 89 Prozent.</p> <p>Falk bemängelt zudem, dass weder die Bundesregierung noch die Europäische Kommission ein stringentes Konzept hat, um die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmebereich voranzutreiben. Dadurch würde der Erdgasverbrauch sinken.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Potenziale Mon, 16 Jun 2014 14:21:14 +0000 3227 at https://www.wind-energie.de Start der Woche des Windes https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/start-der-woche-des-windes <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen des Global Wind Day 2014 veranstaltete der BWE einen Fotowettbewerb unter dem Motto „wind bewegt“. Eine Auswahl der schönsten Einsendungen werden seit Montag in einer Woche des Windes präsentiert.<b><br /></b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Von April bis Mai hatten Windfreunde aller Altersklassen die Möglichkeit mit ihren Bildern zu zeigen, wie der Wind sie bewegt. Es wurden viele kreative und schöne Fotos eingereicht, die in dieser Woche des Windes noch einmal präsentiert werden.</p> <p>Auf dem <a href="https://www.facebook.com/BWEeV">Facebook-Kanal des BWE</a> wird ab dem 9. Juni 2014 täglich ein Bild veröffentlicht und gleichzeitig in einem bunten Themenmix aus dem Bereich Wind und Windenergie informiert. Die Galerie aller eingesendeten Fotos ist <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/BWEeV/app_139875069511238 ">hier </a>einzusehen. Das Gewinnerbild wird am Global Wind Day, dem 15. Juni 2014, offiziell bekannt gegeben.</p> <p><b>Regionale Aktionen</b><br />Nicht nur online, sondern auch deutschlandweit finden wieder viele Aktionen statt – veranstaltet von Landes- und Regionalverbänden sowie Mitgliedern des BWE. Sie können sich unter <a href="http://www.globalwindday.de">www.globalwindday.de</a> über Veranstaltungen in Ihrer Nähe informieren oder auch eine selbst organisierte Aktion bei unserem Team anmelden.</p> <p><i>Der Global Wind Day ist ein weltweiter Aktionstag der Windenergie. Seit 2007 veranstaltet die European Wind Energy Association (EWEA) diesen Tag jährlich am 15. Juni gemeinsam mit dem Global Wind Energy Council (GWEC) und den Windenergie-Verbänden der Länder. Weitere Informationen zu den weltweiten Veranstaltungen finden Sie unter </i><a href="http://www.globalwindday.org"><i>www.globalwindday.org</i></a><i> </i></p> </div> </div> </div> Internationales Verband Windenergie Windkraft Wed, 11 Jun 2014 10:40:30 +0000 3220 at https://www.wind-energie.de Rote Karte für die Energiewendeblockade https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/rote-karte-fuer-die-energiewendeblockade <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist mit seiner 10H-Windkraftblockade jüngst durch die Expertenanhörung im Bundestag und die Ablehnung durch den Bundesrat in die Defensive geraten. Der BWE will diese positiven Entwicklungen im Interesse einer sachlichen Politik nutzen und den Druck in der Frage der Abstandregelung erhöhen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="794" height="556" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/rote-karte-fuer-die-energiewendeblockade/20140610-rote-karte.jpg?1402392783" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon auf&nbsp; der Großdemonstration am 10. Mai in Berlin zeigte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie,&nbsp; gemeinsam mit Tausenden Menschen Horst Seehofer die Rote Karte. Um den Druck auf die Bayerische Landesregierung zu erhöhen hat der BWE nun 30.000 weitere Rote Postkarten in Umlauf gebracht sowie eine eCard-Aktion gestartet, um den Postkasten von Ministerpräsident Seehofer in den kommenden Tagen zu fluten.</p> <p>Auf Drängen der Bayerischen Landesregierung soll es zu einer Gesetzesänderung im Baugesetzbuch kommen, die den Ausbau der Windenergie an Land massiv gefährdet. Ministerpräsident Seehofer fordert konkret für Bayern, dass der Mindestabstand einer Windkraftanlage zu einem Wohngebiet vergrößert wird – und zwar auf das zehnfache der Höhe der Anlage. Das entspricht einem Ausbaustopp für die preiswerte und saubere Windenergie im Freistaat.</p> <p>Mit dem Gesetzesvorstoß wird in ein bewährtes gesetzliches Regelwerk eingegriffen. Die angedachten Änderungen des Baugesetzbuches kollidieren mit den Planungsrechten der Kommunen und werfen massive verfassungsrechtliche Probleme auf. Auch die geschaffene Akzeptanz würde mit der Länderöffnungsklausel untergraben. Das alles steht im absoluten Gegensatz zur Energiewende, die einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung hat und allein durch die Windbranche Arbeit für 11.900 Menschen in Bayern schafft.</p> <p>Deshalb schicken der BWE sowie Mitglieder und Partner ihre unterschriebenen Rote Karten an Seehofer und zeigen damit deutlich, was sie von seiner Politik halten. Die Karten können im 10er, 20er oder 50er-Pack bei Michael Schmidt&nbsp; bestellt werden. E-Mail: <strong><a href="mailto:m.schmidt@wind-energie.de">m.schmidt@wind-energie.de</a></strong></p> <p>Es gibt zudem die Möglichkeit, mit nur einem Mausklick eine<strong> <a target="_blank" href="http://www.windbewegt.de/news/rote-karte-fuer-horst-seehofer/ ">eCard-Version</a></strong> zu versenden.</p> <p>Download: <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/planung/bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf">Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Wohnnutzungen </a></p> <p></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Tue, 10 Jun 2014 09:35:10 +0000 3218 at https://www.wind-energie.de CDU-Küstenparlamentarier unterstützen weiteren Ausbau der Windkraft https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/cdu-kuestenparlamentarier-unterstuetzen-weiteren-ausbau-der-windkraft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion tagte heute gemeinsam mit Vertretern des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Der Präsident des BWE, Hermann Albers, hob dabei die immer größer werdende wirtschaftliche Bedeutung der Windbranche hervor, in der aktuell rund 137.800 Menschen Beschäftigung finden (119.000 onshore und 18.800 offshore) und allein im onshore-Bereich eine <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> von fast 11 Milliarden Euro erzeugen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3508" height="3017" title="Hermann Albers, Präsident des BWE und Dr. Philipp Murmann, MdB, Vorsitzender des AK Küste" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/cdu-kuestenparlamentarier-unterstuetzen-weiteren-ausbau-der-windkraft/20140605-ak-kueste-bwe.jpg?1401976113" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Bis 2020 wird die Beschäftigtenzahl im gesamten Bereich der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> auf 500.000 steigen. Damit sind wird dann eine der Leitbranchen der deutschen Wirtschaft“ so Albers.</p> <p>Der Grund für diese positive Entwicklung liege vor allem in den richtigen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien, so der Vorsitzende des Arbeitskreises Küste, Philipp Murmann, und ergänzte „vor allem die hohe Exportquote von 67% zeigt, dass deutsche Qualität im Ausland stark nachgefragt wird. Um unser heimisches Know-How und die Effizienz weiter zu verbessern, wollen wir den Ausbau der Windkraft auch in Zukunft voranbringen – ohne Verbraucher und Unternehmen zu stark zu belasten.“ Schon jetzt dringen chinesische Hersteller in den Windmarkt in Südosteuropa – unterstützt durch günstige Finanzierungsmodelle von chinesischen Staatsbanken. „Diese Entwicklung müssen wir aufmerksam verfolgen“, betonte Murmann.</p> <p>Strittig in der Diskussion zwischen BWE und den Küstenabgeordneten war die Frage der Länderöffnungsklausel. Während der Windverband dadurch die Ausbauziele als gefährdet ansieht, waren die Parlamentarier überzeugt, dass dies kaum praktische Auswirkungen haben werde.</p> <p>Einig war man sich dagegen hinsichtlich des für 2017 geplanten Ausschreibungsmodells für Erneuerbare Energie-Anlagen. Dies müsse sehr sorgfältig geplant werden, hob Philipp Murmann hervor. „Schließlich wollen wir dadurch den Wettbewerb fördern, aber nicht die Vielfalt der Akteure einschränken. Unsere Energiewende braucht Akzeptanz und das schaffen wir vor allem dadurch, wenn sich auch in Zukunft Bürger direkt, zum Beispiel über Energiegenossenschaften, daran beteiligen können“, hob der schleswig-holsteinische Abgeordnete abschließend hervor.</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Potenziale Regionale Wertschöpfung Windenergie Wirtschaft Thu, 05 Jun 2014 13:53:34 +0000 3215 at https://www.wind-energie.de Regionale Wirtschaft im Aufwind https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/regionale-wirtschaft-im-aufwind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE). <br />Berlin. Die Energie-Kommune Dornum bringt sich für den Klimaschutz ein und stärkt damit die regionale Wirtschaft. <br />Die Nutzung der Windenergie ist für das niedersächsische Dornum zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Die mehr als 80 Windenergieanlagen werden von Landwirten und Windmüllern aus der Region betrieben und im eigenen Landkreis wurden viele dieser Anlagen hergestellt. Im Mai wird Dornum von der AEE als Energie-Kommune ausgezeichnet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energie aus Windkraft gehört hier in Ostfriesland schon lange dazu“, bestätigt Dornums Bürgermeister Michael Hook. „Während Segelboote den Wind ausschließlich zur Fortbewegung und Windmühlen zum Mahlen des Korns nutzten, bietet der in den modernen Windenergieanlagen erzeugte Strom eine Vielzahl von Möglichkeiten: Sei es zur Nutzung von Haushaltsgeräten, von Unterhaltungselektronik, zur Produktion von Gütern oder zum Betanken von Elektromobilen.“</p> <p>Die knapp 4.500 Menschen in der niedersächsischen Gemeinde Dornum blicken auf einen jahrhundertedauernden Kampf mit den Naturgewalten zurück. Trotz der Anstrengungen im Deichbau erlebten die Ortschaften zwischen Neßmer- und Dornumersiel in vielen Sturmfluten die zerstörerische Kraft von Wind und Wasser. Dass die Naturkräfte auch dem Nutzen der Menschen dienen können, gehörte dabei genauso zu den Traditionen dieses Landstrichs. Die Segelhäfen und die Dornumer Bockwindmühle aus dem Jahr 1626 zeugen von dieser Geschichte mit und am Wind.</p> <p>„Die meisten der Windenergieanlagen werden von Landwirten und Windmüllern aus der Region betrieben und sogar hier in Ostfriesland, in den Werken Aurich gebaut“, meint Bürgermeister Hook. „Damit sorgen die Windparks nicht nur für saubere Energie, sondern auch für kommunale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in unserer Region.“</p> <p>Ein Windrad mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 2 Megawatt allein kann fast 3 Millionen Euro an kommunaler Wertschöpfung während eines zwanzigjährigen Betriebs auslösen. Für eine ländliche Region wie Dornum eröffnen solche ökonomischen Impulse Handlungsspielräume. Geld, welches sonst dem Wirtschaftskreislauf der Kommune entzogen würde, bleibt in Form von Einkommen, Steuern und Gewinn vor Ort. Wie schon seit Jahrhunderten ermöglicht die Windenergie den Menschen am Deich auch jetzt wieder ihr Auskommen.</p> <p>„Dank der bisherigen Gesetzgebung wurden in Dornum lokale Investitionen in eine dezentrale Energieversorgung ermöglicht“, bekräftigt Bürgermeister Hook. „Ohne entsprechende Anreize und Garantien wird es für regionale Akteure immer schwieriger, Energieprojekte umzusetzen.“<br />Einen ausführlichen Bericht zu Dornum finden Sie auf dem AEE-Infoportal: <a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de">www.kommunal-erneuerbar.de</a>.</p> <p><strong>Pressekontakt: </strong><br />Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> e.V., Benjamin Dannemann <br />Tel: 030 200535 47,&nbsp; Mail: <a href="mailto:b.dannemann@unendlich-viel-energie.de">b.dannemann@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Windenergie Fri, 30 May 2014 12:14:08 +0000 3205 at https://www.wind-energie.de BWE Fachtagung zur EEG Novelle https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bwe-fachtagung-zur-eeg-novelle <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die geplanten Veränderungen am Erneuerbaren-Energien-Gesetz werden Folgen haben: Sei es der Ausbaudeckel für Windenergie an Land, die neuen Vergütungshöhen oder die Stichtagsregelung. Nach Inkrafttreten der EEG-Novelle müssen sich alle Windakteure umstellen. Betreiber, Hersteller, Projektier, Stromhändler. An welchen Standorten kann in Zukunft noch ausgebaut werden und unter welchen finanziellen Prämissen?</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Antworten auf diese Fragen und Lösungsvorschläge für die neuen Projektherausforderungen hören die Teilnehmer der BWE Fachtagung des Jahres „Die EEG-Novelle und die Folgen für die Windenergie an Land“.</p> <p>Viel Aufmerksamkeit wird der Vortrag von Markus Wessel-Ellermann, Geschäftsleitungsmitglied der Commerzbank AG, erhalten: Das Publikum bekommt einen vergleichenden Einblick in die Finanzierungsanforderungen von Windenergieprojekten an Küsten- und Binnenlandstandorten. Ebenso wichtig werden die Fragen sein, ob die Finanzierungskosten durch die verpflichtende Direktvermarktung steigen und welche neuen Sicherheiten Betreibern und Stromhändlern abverlangt werden.<br /> Generell treibt die Windbranche die Frage um, wie sich die Direktvermarktung von Windstrom weiterentwickeln wird. Daniel Hölder, Leiter Energiepolitik bei Clean Energy Sourcing, stellt neue Stromprodukte für Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden vor und beantwortet die Frage, welche Zukunft die Windstromvermarktung in räumlicher Nähe hat.</p> <p>Daran anknüpfend wird diskutiert, ob sich für die Windbranche neue Geschäftsmodelle durch Systemdienstleistungen ergeben. Hier geht René Eggemeyer von der ALSTOM Grid auf verschiedenste Optionen wie Frequenzstützung, <abbr title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term293" title="Regelenergie wird benötigt, um unvorhersehbare Schwankungen im Stromverbrauche und in der Stromerzeugung, etwa Kraftwerksausfälle, auszugleichen. Damit die Energie sofort zur Verfügung steht, wird Leistung in flexibel regelbaren Kraftwerken vorgehalten.">Regelenergie</a></abbr> und <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> ein. Wie müssen diese Systemdienstleistungen vergütet werden und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Windenergie?</p> <p>Auch ein scheinbar formelles Thema kommt nicht zu kurz: So führt Peter Stratmann, Referatsleiter bei der Bundesnetzagentur, in das Anlagenregister ein und stellt die künftigen Informationspflichten von Windenergieanlagenbetreibern dar.</p> <p>Am Ende der Fachtagung steht ein brisanter Punkt: Ausschreibungsmodelle und ihre Funktionsweise. Dr. Patrick Graichen, Direktor der Agora Energiewende, verschafft den Teilnehmern einen Überblick, welche Pilotprojekte in Deutschland angedacht sind und welche Argumente für und gegen Ausschreibungen in der Windenergie sprechen.</p> <p>Ziel der BWE Fachtagung ist es, alle wichtigen Branchenakteure der Windenergie zusammenzuführen und Lösungsmöglichkeiten für die neuen Herausforderungen kontrovers zu diskutieren. Dabei soll der erholsame Part nicht zu kurz kommen: Auf einer abendlichen Schifffahrt über die Spree in Berlin werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, in geselliger und entspannter Atmosphäre ihre Gespräche fortzuführen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-eeg-novelle-folgen-fuer-die-windenergie?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=EEG-Novelle&amp;utm_campaign=VA-14-03-01">BWE Fachtagung EEG-Novelle. Die Folgen für die Windenergie an Land</a><br /> Datum: 27. – 28. August 2014<br /> Ort: Berlin</p> <p>Die Stellungnahme des BWE zum Referentenentwurf der EEG-Reform:<br /> <a href="http://www.eeg-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/03/20140312-bwe-stellungnahme-eeg-referentenentwurf.pdf">www.eeg-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/03/20140312-bwe-stellungnahme-eeg-referentenentwurf.pdf </a></p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen" title="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p>Kontakt:<br /> Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br /> Bundesverband WindEnergie e.V.<br /> Service Hotline: 030 / 20 164 222<br /> E-Mail: <a href="http://www.eeg-aktuell.de/2014/05/bwe-fachtagung-zur-eeg-novelle/seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a><br /> Weiterführende Informationen</p> </div> </div> </div> EEG Finanzierung Planung Recht Windenergie Tue, 27 May 2014 14:01:07 +0000 3203 at https://www.wind-energie.de Schleswig-Holstein: 100 Prozent Versorgung mit Ökostrom in Aussicht https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/schleswig-holstein-100-prozent-versorgung-mit-oekostrom-aussicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 21. Mai stellte Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) eine durch sein Ministerium in Auftrag gegebene Studie der Pöyry Deutschland GmbH vor, die das Potenzial der Erneuerbaren Energien und eine Prognose der zu erwartenden Erzeugungsleistung in Schleswig-Holstein zum Gegenstand hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Ausbauprognose wurde auf Basis der aktuell ausgewiesenen Windeignungsgebiete und der noch verbliebenen Weißflächen, bereits beantragter Projekte sowie des zu erwartenden Repowerings erstellt. Für das Repowering kommen 897 Anlagen, die bis 2023 eine Betriebszeit von 20 Jahren erreicht haben werden in Frage. Sie haben eine gemeinsame installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1,1 GW und können durch 2,5 GW ersetzt werden, was weit mehr als eine Verdopplung der Leistung auf gleicher Fläche bedeutet.</p> <p>Die Schwerpunkte des Zubaus liegen in den Kreisen Ostholstein, Nordfriesland, Dithmarschen, Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde. Die Prognose bezieht auch Erkenntnisse aus der historischen Entwicklung, mögliche begrenzende Faktoren durch Technik, Wirtschaft oder Politik und die zu erwartende Steigerung der mittleren Anlagenleistung mit ein. So leistete eine durchschnittliche WEA im Jahr 1995 500 KW. 2023 werden es 3,3 MW sein.</p> <p>Minister Habeck stellte fest, dass Schleswig-Holstein in diesem Jahr den Strombedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken kann, wenn es sich um ein mindestens durchschnittliches Windjahr handelt. Er rechnet damit, in den nächsten zehn Jahren den Anteil der Erneuerbaren Energien am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> auf mindestens 300 Prozent zu steigern. Damit würde Schleswig-Holstein als führender Windenergiestandort einen Anteil von rund 8 Prozent der Stromnachfrage in Deutschland abdecken.</p> <p>Um mit dem hohen Tempo der Energiewende in Schleswig-Holstein mithalten zu können, haben die Behörden in Schleswig-Holstein das Personal zur Bearbeitung von Genehmigungsanträgen bereits aufgestockt.</p> <p>Die Studie und die daraus resultierenden Ausbauerwartungen werden auch Grundlage für die weiteren Netzausbauplanungen der Bundesnetzagentur sein. "Die Daten zeigen, dass die Planungen auf einem guten Weg sind. Es muss immer gelten: So viel Netzausbau wie nötig, so wenig wie möglich", betonte Habeck.</p> <ul> <li><strong><a target="_blank" href="http://www.schleswig-holstein.de/Energie/DE/Energiewende/Ziele/analyse1__blob=publicationFile.pdf">Link zur Studie</a>&nbsp; </strong></li> </ul> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Onshore Potenziale Repowering Windenergie Mon, 26 May 2014 08:25:19 +0000 3202 at https://www.wind-energie.de Europawahl am 25. Mai - für Klimaschutz und Versorgungssicherheit https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/europawahl-am-25-mai-fuer-klimaschutz-und-versorgungssicherheit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Ergebnis der Europawahl am 25. Mai wird Einfluss auf die Leitlinien zukünftiger europäischer Energie- und Umweltpolitik nehmen. Bei den CO2-Minderungsvorhaben sowie verbindlichen Ausbauzielen für Erneuerbare ist eine ambitioniertere Politik nötig, wie Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des BWE und der EREF (European Renewable Energies Federation), betont.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir rufen dazu auf, an der Europawahl teilzunehmen und ein starkes Europäisches Parlament zu wählen. Gerade erleben wir mit dem Konflikt in der Ukraine, wie problematisch die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten aus unsicheren Regionen ist. Deshalb brauchen wir ein starkes Europa, welches durch einen klaren Rahmen die Energiewende unterstützt und den Klimaschutz nicht verwässert. Wenn weniger Geld für Kohle, Gas und Öl ins Ausland fließt, stärkt dies zugleich die Wertschöpfungsketten in Europa und senkt die Energiekosten für alle.“</p> <p>Die eigenständige Versorgung Europas mit Energie zu bezahlbaren Preisen zu sichern, ist ein Ziel des zu schaffenden europäischen Energiebinnenmarkts, was auch eine Abkehr vom Import fossiler Ressourcen bedeuten kann. Der Ausbau und die Systemintegration Erneuerbarer Energien, die dezentral Strom und Wärme liefern und flexibel gespeichert werden können, ist eine der drängenden Aufgaben der europäischen Energiewende. Europas Energieinfrastruktur sollte in Zukunft sowohl den grenzenlosen Stromhandel als auch direkten, lokalen Verbrauch von grünem Strom ermöglichen. Gleichzeitig müssen Marktinstrumente wie der Handel mit Zertifikaten für klimaschädliche Emissionen wieder auf die Beine gestellt werden.</p> <p>Wer sich mit der Wahlentscheidung noch schwer tut, kann sich Unterstützung u. a. beim <i>Wahl-O-Mat</i> der Bundeszentrale für politische Bildung holen.</p> <p>Lesen Sie auch das <a target="_blank" href="http://www.neueenergie.net/politik/europa/eine-richtungsentscheidung-fuer-die-naechsten-zehn-bis-15-jahre">‚neue energie‘-Interview</a> mit luxemburgischen EU-Parlamentarier Claude Turmes.Europawahl am 25. Mai</p> </div> </div> </div> Emissionshandel Energiepolitik Europa Thu, 22 May 2014 13:14:56 +0000 3200 at https://www.wind-energie.de Noch vier Monate bis zur Premiere: Bundesminister Gabriel eröffnet internationale Leitmesse der Windbranche in Hamburg https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/noch-vier-monate-bis-zur-premiere-bundesminister-gabriel-eroeffnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der Hamburg Messe. WindEnergy Hamburg – The global on- &amp; offshore expo - Vom 23. bis 26. September 2014 auf dem Gelände der Hamburg Messe. In fast genau vier Monaten schaut die Windbranche weltweit auf Hamburg: Vom 23. bis 26. September hat die WindEnergy Hamburg auf dem Gelände der Hamburg Messe Premiere. „Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, wird die WindEnergy Hamburg eröffnen. </p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das unterstreicht die Bedeutung der Leitmesse als globale Plattform für die Windbranche – onshore wie offshore“, betonte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress, am Donnerstag bei der Vorab-Pressekonferenz in der Windmetropole Hamburg. Rund 1000 Aussteller aus mehr als 30 Ländern präsentieren vier Tage lang auf insgesamt 65 000 Quadratmeter Fläche ihre Neuheiten und Dienstleistungen. In mehr als 15 Nationenpavillons haben sich Branchen-Unternehmen verschiedener Länder zusammengeschlossen. Dabei präsentieren sich Windenergie-Märkte von Dänemark bis zu den USA und China. Darüber hinaus werden zur Leitmesse im September zahlreiche Besucherdelegationen erwartet, unter anderem aus Brasilien und Japan.</p> <p>„Die Branche wird auf der WindEnergy Hamburg eindrucksvoll zeigen, wie sie zu innovativen Lösungsansätzen für eine nachhaltige Energieversorgung beiträgt“, so Aufderheide. Die Innovationskraft der Hersteller wie Zulieferer war eines der Hauptthemen der Vorab- Pressekonferenz. Im Fokus standen Neuentwicklungen, die die Stromgewinnung durch Windenergie an Land wie auf dem Meer noch effizienter machen. „Die Windindustrie ist bekannt dafür, vom technologischen Fortschritt getrieben zu sein“, sagte Andreas Nauen, Vorsitzender der Windbranche im VDMA und Vorstandsvorsitzender von Senvion. Angesichts von Studien zum Kostensenkungspotenzial wisse man, welcher Weg zu gehen sei.</p> <p>Volker Malmen, Kaufmännischer Geschäftsführer von Dong Energy in Deutschland, wies auf die wichtige Rolle der <abbr title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term222" title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen.">Offshore-Windenergie</a></abbr> hin: „Ein vermehrter Einsatz von Offshore-Windenergie führt wegen der Stetigkeit zu einem hohen <abbr title="Der Energieergtrag beschreibt die erzeugte elektrische Energie über einen bestimmten Zeitraum. Da Energieerzeugungsanlagen nicht immer in ihrer Nennleistung laufen können, wird ihr Energieertrag durch multiplizieren von durchschnittlich erbrachter elektrischer Leistung mit der Zeit, in der diese Leistung erbracht wurde, ermittelt."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term253" title="Der Energieergtrag beschreibt die erzeugte elektrische Energie über einen bestimmten Zeitraum. Da Energieerzeugungsanlagen nicht immer in ihrer Nennleistung laufen können, wird ihr Energieertrag durch multiplizieren von durchschnittlich erbrachter elektrischer Leistung mit der Zeit, in der diese Leistung erbracht wurde, ermittelt.">Energieertrag</a></abbr> und zusätzlich zu geringeren Systemkosten. Denn durch diese Stetigkeit sind systemische Einsparungen bei Speicherung und Ausgleichsenergie in erheblichem Umfang möglich.“ Als Beispiele für Neuentwicklungen für den Offshore-Bereich führte Malmen an: „Neben den größeren Turbinen mit erhöhten Erträgen sind es vor allen Dingen Innovationen in der Installation von Großkomponenten. So arbeiten wir auch an neuen Fundamenttypen, die Installationskosten senken sollen.“ Andreas Nauen hob grundsätzlich die Bedeutung von Offshore in Ergänzung von Onshore-Energie hervor: „Bei Volllaststunden und besten Windbedingungen, wie wir sie in der deutschen Nordsee vorfinden, ist die Energie, die wir produzieren, vergleichbar mit der eines Heizkraftwerkes. Solche perfekten Bedingungen nicht zu nutzen, das wäre, als würde Saudi-Arabien kein Öl fördern.“</p> <p>Auch die Zulieferindustrie treibe, als enger Partner der Hersteller, weltweit Innovationen mit Blick auf nachhaltige Kostensenkungen und eine stetige Verbesserung der Verfügbarkeit der Anlagen voran, so Leopold Greipl, Geschäftsführer AG Windindustrie VDMA. Beispiele seien unter anderem neuartige Condition-Monitoring Systeme, Sensoren, Steuerungskonzepte oder auch Schmiersysteme.</p> <p>Zentrale Themen werden während der WindEnergy Hamburg auch die Energiewende am führenden Technologiestandort Deutschland und die wichtige Rolle der Windenergie bei ihrer Umsetzung sein. „Viele Länder schauen auf Deutschland und beobachten, wie diese hochentwickelte Industrie die Energiewende samt Atomausstieg stemmt“, sagte Greipl. Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE), unterstrich: „Hamburg wird der Politik in Deutschland noch einmal sehr eindrucksvoll vor Augen führen: Die Windenergie an Land ist der preiswerte Leistungsträger der Energiewende.“ Damit Wind in Europa insgesamt gute Zukunftsperspektiven hat, hält er verbindliche und ambitionierte Klimaschutzziele für die Länder für erforderlich. Außerdem gelte es, „die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten aus unsicheren Regionen zu stoppen“, so Albers. Dies stärke gleichzeitig die Wertschöpfungskette in Europa.</p> <p>Auch die Speicherung von Windstrom wird auf der Leitmesse ein wichtiges Thema sein: Auf der parallel zur WindEnergy Hamburg veranstalteten H2Expo werden Ansätze für die Integration der Erneuerbaren in den Energiemarkt gezeigt, die Lösungen im Bereich Speicherung und Mobilität bieten. Darüber hinaus bietet die Leitmesse zahlreiche Informations- und Networking- Möglichkeiten. Auf dem „Forum“ in Halle B6 gehen Experten in Fachvorträgen auf die aktuellen Branchenthemen ein. Um Job- und Karrierechancen in der Windindustrie geht es beim Recruiting Day am Freitag, 26. September. Weitere Programmpunkte stehen im Internet unter <a href="http://www.windenergyhamburg.com" title="www.windenergyhamburg.com">www.windenergyhamburg.com</a></p> <p><strong>WindEnergy Hamburg </strong></p> <p>Von 23. bis 26. September 2014 findet in Hamburg die internationale Leitmesse der Windenergie- Branche statt. Zur WindEnergy Hamburg werden mehr als 1000 Aussteller aus aller Welt erwartet, die ihre Neuheiten präsentieren. Die internationale Leitmesse für die On- und Offshore- Windbranche wird alle zwei Jahre auf dem Gelände der Hamburg Messe veranstaltet. Vom 15. bis 18. September 2015 wird darüber hinaus die Windmesse mit Fokus auf den nationalen Markt in Husum stattfinden. Die HUSUM Wind wird ebenfalls im zweijährlichen Turnus gemeinsam ausgerichtet. Mitten im Windpionierland der deutschen Nordseeküste sorgt der traditionsreiche Treffpunkt für den intensiven Austausch der Branche und schafft praxisorientierten Mehrwert. <br />Weitere Informationen finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.windenergyhamburg.com">windenergyhamburg.com</a> und <a target="_blank" href="http://www.husumwind.com">husumwind.com</a></p> <p>Pressekontakt: Gudrun Blickle, Tel: +49 (0)40-3569-2442, <a href="mailto:gudrun.blickle@hamburg-messe.de">gudrun.blickle@hamburg-messe.de</a></p> </div> </div> </div> Offshore Onshore Unternehmen Windenergie Wirtschaft Thu, 22 May 2014 15:39:13 +0000 3201 at https://www.wind-energie.de Ausschreibungen machen Energiewende teurer https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ausschreibungen-machen-energiewende-teurer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Ausschreibungen sind kein geeignetes Mittel, den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und kostengünstiger zu gestalten als bisher. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (izes) im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), das gestern in Berlin vorgestellt wurde.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ausschreibungen verursachen sowohl für die staatliche Verwaltung als auch für die teilnehmenden Unternehmen erheblichen Mehraufwand und höhere Kosten“, sagte Prof. Dr. Uwe Leprich, wissenschaftlicher Leiter des izes, bei der Vorstellung. Dies wirke insbesondere auf kleinere Unternehmen abschreckend, die Strom aus erneuerbaren Quellen produzieren. Kleine und mittelgroße Anbieter hätten „mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Chance zur Marktteilnahme“, heißt es in dem Gutachten.</p> <p>BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk sagte: „Gerade angesichts der schlechten Erfahrungen mit Ausschreibungen im Ausland, die das izes-Gutachten nachzeichnet, verstehen wir nicht, warum Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dieses Instrument mit soviel Nachdruck durchsetzen will.“ Wenn Gabriel darauf verweise, dass die EU-Kommission die Einführung von Ausschreibungen bis 2017 fordere, nutze er die EU-Vorgabe innenpolitisch, nachdem er sich selbst in Brüssel für Ausschreibungen stark gemacht habe. Zudem setze er nicht einmal die Brüsseler Bagatellgrenze von 1 Megawatt&nbsp; für Photovoltaik-Anlagen um.</p> <p>Falk hob einige Ergebnisse des izes-Gutachtens besonders hervor: In den Niederlanden wurden viele Erneuerbaren-Anlagen selbst Jahre nach der Ausschreibung nicht gebaut, weil die Unternehmen zu niedrige Gebote abgegeben hatten, um sich den Zuschlag zu sichern. Mangels wirksamer Strafzahlungen waren sie auch nicht dazu gezwungen, die zugesagten Projekte zu realisieren. Auch in Brasilien ist die Umsetzungsrate enttäuschend, obwohl eine staatliche Förderbank sehr günstige Finanzierungskonditionen bietet. In Frankreich fiel auf, dass die Ausschreibungen für Photovoltaik (PV) im sonnenverwöhnten Süden des Landes Vergütungen ergaben, die mehr als 3 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> höher lagen als die PV-Vergütungen nach dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz. „Ausschreibungen dienen nur dazu, die deutschen Stromkonzerne zurück ins Spiel zu bringen“, resümierte Falk.</p> <p>Robert Neumann, Vorstand BürgerEnergie Buxtehude eG, sagte bei der Veranstaltung, Ausschreibungen würden zu hohen Risikoaufschlägen bei der Finanzierung führen. Dadurch würden sich viele Genossenschaften nicht einmal an Pilotprojekten beteiligen. „Die Akteursvielfalt, die die deutsche Energiewende bislang auszeichnet, wäre in Gefahr“, warnte Neumann.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/IZES2014-05-20BEE_EE-Ausschreibungen_Endbericht.pdf">izes-Studie herunterladen</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Erneuerbare Energien Finanzierung Windenergie Wed, 21 May 2014 12:28:36 +0000 3196 at https://www.wind-energie.de Gegner oder Befürworter der Erneuerbaren? https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kommunalwahl in Brandenburg und Wahl zum Europa-Parlament am 25. Mai 2014: BWE-Wahlprüfsteine zu energiepolitischen Positionen</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. Mai 2014 findet in Brandenburg die Kommunalwahl statt. Zu diesem Anlass befragte der Bundesverband WindEnergie Berlin-Brandenburg die Spitzenkandidaten für die brandenburgischen Kreistage und Stadtverordnetenversammlungen nach ihren energiepolitischen Positionen und Zielsetzungen. Besonders interessierte ihr persönlicher Einsatz für die erneuerbaren Energien. Dies sind die Antworten, die uns erreichten.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-kommunalwahl.pdf" class="file-link" title="Auswertung der Fragen zur Kommunalwahl">Auswertung der Fragen zur Kommunalwahl</a></p> <p>Ebenfalls am 25. Mai 2014 wird auch das Europäische Parlament neu gewählt. Grund genug, auch die aussichtsreichsten Kandidaten aus Berlin und Brandenburg nach ihren energiepolitischen Standpunkten zu befragen. Diese Antworten wurden an uns zurückgesandt.</p> <p><span class="file-link"><a href="/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-europawahl.pdf" class="file-link" title="Auswertung der Fragen zur Europawahl">Auswertung der Fragen zur Europawahl</a></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-kommunalwahl.pdf" type="application/pdf; length=195784" title="auswertung-kommunalwahl.pdf">Auswertung der Fragen zur Kommunalwahl</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/gegner-oder-befuerworter-der-erneuerbaren/auswertung-europawahl.pdf" type="application/pdf; length=252384" title="auswertung-europawahl.pdf">Auswertung der Fragen zur Europawahl</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Europa Windenergie Tue, 20 May 2014 12:19:51 +0000 3195 at https://www.wind-energie.de Sächsische Gesetzesinitiative zu Abständen von Windenergieanlagen zu Staats- und Kreisstraßen https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/saechsische-gesetzesinitiative-zu-abstaenden-von-windenergieanlagen-zu <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In dieser Woche wird die Landesregierung Sachsen eine Initiative in den Bundesrat einbringen, die eine Änderung des Bundesfernstraßengesetzes vorsieht. Der vorliegende Entwurf sieht einen grundsätzlichen Abstand von Windenergieanlagen zum Fahrbahnrand von 150 Metern vor. Soweit die Anlagen eine größere Gesamthöhe als 150 Meter aufweisen, muss der Abstand mindestens der Gesamthöhe entsprechen. Existiert an Anlagen keine Vorrichtung zum Schutz vor Eisabwurf, soll der Abstand auf mindestens 400 m ausgeweitet werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Sachsens einseitiges Vorgehen gegen die preiswerteste erneuerbare Energie treibt eine neue Blüte. Gekoppelt mit den durch Bayern und Sachsen auf den Weg gebrachten pauschalen größeren Abständen zu Bebauungen ist dies ein erneuter Schlag gegen die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung. Wer die Flächen für die Windenergie immer weiter beschneidet, gefährdet die Energiewende“, kommentiert BWE-Geschäftsführer Henning Dettmer. Zudem gäbe es mit der Handreichung der Bund‐Länder‐Initiative Windenergie zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrassen bereits ein vernünftiges Regelwerk.</p> <p>Begründet wird die Initiative mit Gefahren, die von Windenergieanlagen ausgehen wie Eisabwurf, Bränden in der Gondel oder der Ablenkung von Autofahrern. Vorwände, wie der Bundesverband Windenergie feststellt. Bereits heute legen Genehmigungsbehörden in besonders betroffenen Gebieten in der Baugenehmigung fest, dass Eisdetektoren zum Einsatz kommen müssen. Die Anlagen müssen dann vor Ort kontrolliert und manuell wieder angeschaltet werden, nachdem festgestellt wurde, dass kein Eisansatz mehr besteht. Brände sind ein äußerst seltenes Ereignis. 2013 gab es bundesweit sechs Brandereignisse, im laufenden Jahr waren es bisher zwei und dies bei einem aktuellen Bestand von 23.645 Windkraftanlagen, von denen erst 858 in Sachsen stehen.</p> <p>Auch der sächsische BWE-Landesvorstand Prof. Martin Maslaton stellt die Frage, ob Windenergieanlagen plötzlich die einzigen Bauten an Staats- und Kreisstraßen in Sachsen sind. Kaum vorstellbar – und doch werden sie nun auf einmal als einzige den neuen Restriktionen unterworfen. Was ist eigentlich mit Hochspannungsfreileitungen?“, fragt der Energieexperte. „Und was ist mit all den anderen baulichen Anlagen an Staats- und Kreisstraßen?</p> <p><strong>Hintergrundinformationen: </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/saechsische-gesetzesinitiative-zu-abstaenden-von-windenergieanlagen-zu-staats-und-kreisstrassen/blwe-handreichung-wi-bf.pdf" class="file-link" title="Bund‐Länder‐Initiative Windenergie (BLWE), Handreichung zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrasse">Bund‐Länder‐Initiative Windenergie (BLWE), Handreichung zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrasse</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/saechsische-gesetzesinitiative-zu-abstaenden-von-windenergieanlagen-zu-staats-und-kreisstrassen/blwe-handreichung-wi-bf.pdf" type="application/pdf; length=116021" title="blwe-handreichung-wi-bf.pdf">Bund‐Länder‐Initiative Windenergie (BLWE), Handreichung zu Windenergieanlagen an Infrastrukturtrasse</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Windkraft Mon, 19 May 2014 11:30:40 +0000 3191 at https://www.wind-energie.de LEE NRW e.V. lädt ein zur Tagung „Recht auf Eigenversorgung“ https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/lee-nrw-ev-laedt-ein-zur-tagung-recht-auf-eigenversorgung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bürgerinnen und Bürger, kleine und mittelständische Unternehmen, Landwirte sowie Energiegenossenschaften haben in den letzten Jahren den Ausbau der Erneuerbaren Energien maßgeblich vorangetrieben und somit entscheidend zum Erfolg der Energiewende beigetragen. So befanden sich Mitte des Jahres 2013 fast 50 Prozent der in Deutschland installierten Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Hand von Privatleuten und Landwirten. Ohne deren Engagement wäre die Energiewende heute also gerade einmal „halb so weit“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durch die aktuelle EEG-Novelle wird diese breite Akteursbeteiligung jedoch stark gefährdet. Vor allem die geplante Abgabe auf selbstverbrauchten Strom aus Erneuerbaren Energien und die ersatzlose Streichung des bisherigen Grünstromprivilegs sind ein Angriff auf die dezentrale und bürgergetragene Energiewende und eine wirkliche Teilhabe der Erneuerbaren Energien am künftigen Energiemarkt.</p> <p>Vor diesem Hintergrund lädt der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (LEE) NRW e.V. am <strong>27. Mai 2014 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Haus der Technik in Essen</strong> (Hollestraße 1 - direkt gegenüber des Essener Hauptbahnhofs, Saal B) zu einer Tagung zum „Recht auf Eigenversorgung“ ein, um die Auswirkungen der Belastung von selbstverbrauchtem Strom aus Erneuerbaren Energien und die notwendigen Schritte zur Einführung eines funktionierenden Grünstrommarktes zu erörtern. </p> <p>Dabei sollen vor allem folgende Fragestellungen im Fokus stehen:</p> <ul> <li>Wie stellt sich der geplante künftige Rechtsrahmen für den Eigenverbrauch und die regionale Vermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien dar? </li> <li>Wie sind die geplanten Änderungen aus verfassungsrechtlicher Perspektive zu bewerten?</li> <li>Welche Folgen hätten die geplanten EEG-Änderungen zur Belastung des Eigenverbrauchs aus Erneuerbaren Energien für die bürgergetragene Energiewende sowie Unternehmen und Verbraucher?</li> <li>Was sind die Forderungen der regenerativen Branche hinsichtlich der künftigen Eigenversorgung und eines intakten Grünstrommarktes?</li> <li>Welche konkreten Änderungen an den aktuellen EEG-Plänen sind jetzt notwendig, damit Bürgerinnen und Bürger sowie mittelständische Unternehmen auch weiterhin Verantwortung für die Energiewende übernehmen können?</li> </ul> <p>Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Initiatoren von Bürgerenergieprojekten, Mitglieder von Energiegenossenschaften, Hersteller, Projektierer und Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen, Vertreter von Verbänden, Organisationen und lokalen Vereinen mit Bezug zur Energiewirtschaft, Mandatsträger aus Bundestag, Landtag und Kommunen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.</p> <p>Weitere Details zu der Veranstaltung sind dem unten angehängten Programm zu entnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings sind die Teilnahmeplätze begrenzt. Daher bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail (<a href="mailto:info@lee-nrw.de">info@lee-nrw.de</a>) oder telefonisch unter 0211-93676060. Gerne können Sie diese Einladung an Interessierte weiterleiten. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie am 27. Mai 2014 in Essen begrüßen zu dürfen.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/lee-nrw-ev-laedt-ein-zur-tagung-recht-auf-eigenversorgung/20140527-programm-tagung-recht-eigenversorgung.pdf" class="file-link" title="Tagungsprogramm „Recht auf Eigenversorgung“ ">Download:Tagungsprogramm „Recht auf Eigenversorgung“ </a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/lee-nrw-ev-laedt-ein-zur-tagung-recht-auf-eigenversorgung/20140527-programm-tagung-recht-eigenversorgung.pdf" type="application/pdf; length=244890" title="20140527-programm-tagung-recht-eigenversorgung.pdf">Tagungsprogramm „Recht auf Eigenversorgung“ </a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Fri, 16 May 2014 09:26:13 +0000 3189 at https://www.wind-energie.de Atom-Stiftung ist durchsichtiger Erpressungsversuch https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/atom-stiftung-ist-durchsichtiger-erpressungsversuch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Während in Berlin tausende Menschen am 10. Mai 2014 für eine nachhaltige und kostengünstige Energieversorgung durch effizienten .Energieeinsatz und erneuerbare Energiequellen auf die Straße gehen, versuchen die Betreiber der Atomkraftwerke ihre finanzielle Risikoverantwortung für <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> der Atommeiler und die atomare Endlagerung auf den Steuerzahler abzuladen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für jede Windenergieanlage muss heute bereits vor Baubeginn eine Bürgschaft für den <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> der Anlage&nbsp;&nbsp; bereitgestellt werden. Diese Kosten müssen von den heute 9,13 €/Cent pro kWh Einspeisevergütung finanziert werden.&nbsp;&nbsp; Gleiches muss auch für die konventionellen Kraftwerke gelten.&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Die Bundesregierung sollte den Versuch der Energiekonzerne, sich von den Risiken ihrer Atomaktivitäten&nbsp;&nbsp; freizukaufen, klar ablehnen. Es geht nicht an, dass die Konzerne jahrzehntelange Folgekosten der Allgemeinheit&nbsp;&nbsp; aufbürden. Gerade angesichts der ungeklärten Endlagerproblematik für den atomaren Müll braucht es eine langfristige&nbsp;&nbsp; finanzielle Verantwortung derjenigen Unternehmen, die jahrelang massive Gewinne erwirtschaftet haben", so Hermann&nbsp;&nbsp; Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, zu entsprechenden Medienberichten.&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Angesichts der Probleme der alten Stromwirtschaft ist es allerdings zwingend erforderlich, dass bilanzierte&nbsp;&nbsp; Rückstellungen für den Rückbau der Atomkraftwerke auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Hier erscheint es&nbsp;&nbsp; notwendig, dass die Bundesregierung gegebenenfalls auch gesetzgeberisch tätig wird. Dass die Konzerne ihre&nbsp;&nbsp; ungerechtfertigten Schadensersatzklagen jetzt als Druckmittel einsetzen, um das nicht mehr funktionierende&nbsp;&nbsp; Atomgeschäft loszuwerden, ist dreist. Es ist nichts anderes als der Versuch, den Staat und damit die Bürgerinnen und&nbsp;&nbsp; Bürger zu erpressen. Auch deshalb muss die Bundesregierung standhaft bleiben und die Stiftungsidee ablehnen.&nbsp;&nbsp;</p> <p>Die enormen Folgekosten der Nutzung der Atomenergie sind nach wie vor nicht zu beziffern. Deshalb ist die zügige&nbsp;&nbsp; Fortführung der Energiewende so wichtig. Die Erneuerbaren Energien sind preiswert, nachhaltig und kostentransparent.&nbsp;&nbsp; Wir stemmen heute bereits 27 Prozent des Strommarktes und sind in der Lage, die zügige Abschaltung der&nbsp;&nbsp; Atomkraftwerke zu kompensieren. Damit ersparen wir nachfolgenden Generationen enorme finanzielle Lasten“, so der&nbsp;&nbsp; Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers.&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Regionalverband Südwestfalen, Hans-Josef Becker<br />Tel.: 02904 / 70051, Mail: <a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bundesregierung Energiepolitik Umwelt Thu, 15 May 2014 08:19:46 +0000 3182 at https://www.wind-energie.de Tausende demonstrieren in Berlin gegen das Ausbremsen Erneuerbarer Energien https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/tausende-demonstrieren-berlin-gegen-das-ausbremsen-erneuerbarer-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. In der heißen Phase der EEG-Reform protestieren Zehntausende per Boot auf der Spree und zu Fuß im Regierungsviertel für den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien. Unter dem Motto „Energiewende nicht kentern lassen!“ schließen sich Naturschützer, Bürger, Mittelstand und Unternehmer zusammen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="626" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/tausende-demonstrieren-berlin-gegen-das-ausbremsen-erneuerbarer-energien/demo-20140510-mg-6944.jpg?1399892414" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind Klimaschützer Nummer eins in Deutschland. Und sie sind mittlerweile teils günstiger, teils auf demselben Kostenniveau wie Atom- und Kohlekraftwerke. Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) drückt die Bundesregierung beim Ausbau der Erneuerbaren jedoch kräftig auf die Bremse. „Bislang ging die Energiewende stark von den Bürgern aus. 84 Prozent der Deutschen möchten am liebsten direkt mit Ökostrom aus der Region versorgt werden, wie eine&nbsp; repräsentative TNS Emnid-Umfrage belegt. Wenn die Bundesregierung nun das Grünstromprivileg streicht, wird die Stromlieferung aus heimischen EEG-Anlagen in vielen Fällen unwirtschaftlich“, warnt Dr. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie, der dadurch die Akzeptanz der Energiewende bedroht sieht.</p> <p>Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft: <br />„Wer Solarenergie-Nutzer künftig abkassieren will und Klimasünder gleichzeitig in großem Stil entlastet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die geplante „Sonnen-Steuer“ soll die Energiewende abwürgen. Wir dürfen keinesfalls zulassen, dass sie das Licht der Welt erblickt. Die Politik darf Bürger und Unternehmen nicht daran hindern, ihre Energieversorgung umweltfreundlich selbst in die Hand zu nehmen. Sie sollte sie vielmehr tatkräftig dabei unterstützen.“</p> <p>Horst Seide, Präsident des Fachverbandes Biogas:<br />„Dass die Energiewende nur im Konzert aller Formen Erneuerbarer Energie umsetzbar ist, hat die Regierung bei ihrem EEG-Reformvorschlag aus den Augen verloren. Die flexible Bioenergie spielt eine entscheidende Rolle, fluktuierende Energieträger wie Sonnen- und Windenergie auszugleichen. Dennoch will die Bundesregierung der Bioenergie mit der EEG-Novelle an den Kragen. Dass sie ausgerechnet hier radikal streichen will, legt die Vermutung nahe, dass hier ein potentieller Konkurrent für den Kohlestrom zerstört werden soll. Ohne den Neubau von Biogasanlagen in Deutschland verliert die Branche den heimischen Markt und damit auf Dauer die notwendige Innovationskraft, um auch im Exportgeschäft konkurrenzfähig zu bleiben.“</p> <p>Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie:<br />„Wir warnen davor, dass die Energiewende mit dem Gesetzentwurf der Regierung deutlich an Tempo verlieren wird. Das Vorgehen gegen preiswerte und bereits heute gegenüber neuen Kohle- und Gaskraftwerken konkurrenzfähige Energieformen wie die Windenergie untergräbt die Ausbauziele der Bundesregierung. Wir wehren uns gegen Ausschreibungen, weil wir wollen, dass die Energiewende weiter von Mittelstand und Bürgerenergie geprägt ist und nicht anonyme Finanzinvestoren entscheiden. Die bisherigen Erfahrungen mit Ausschreibungen sind in anderen Ländern durchweg negativ, da dieses System zu höheren Kosten führt. Wie diese angesichts des deutschen Planungsrechts überhaupt rechtssicher zu gestalten sind, ohne dabei die Akzeptanz vor Ort zu untergraben und eine Beteiligung von Bürgern und Kommunen an den Projekten zu ermöglichen, ist völlig offen.“</p> <p>Dr. Erwin Knapek, Vorsitzender des Wirtschaftsforums Geothermie e.V. und Präsident des GtV-Bundesverbandes Geothermie e.V.: <br />„Mit der EEG-Reform verpasst die Bundesregierung die Chance, der grundlastfähigen Geothermie und den volatilen, witterungsabhängigen Erneuerbaren Energien eine langfristige Perspektive zu geben. Es wird dem Bundestag eine EEG-Novelle zur Diskussion vorgelegt, die auf die technologiespezifische Entwicklung der Tiefengeothermie praktisch keine Rücksicht nimmt. Wir brauchen eine an die verschiedenen Technologien angepasste Reform des EEG, welche die Geothermie und die anderen Erneuerbaren Energien gemäß ihrem technischen Stand würdigt und ihre wirtschaftliche Entwicklung nicht behindert."</p> <p>Hans-Peter Lang, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke:<br />„Wasserkraft ist eine verlässliche, speicherbare und heimische Energiequelle, die zu einem zukunftsfähigen Energiemix dazu gehört. Dieser Rolle wird die Bundesregierung mit dem EEG-Gesetzentwurf nicht gerecht. Zum einen werden die Betreiber ökologische Verbesserungen an ihren Wasserkraftanlagen, wie den Bau von Fischtreppen, nur noch sehr schwer realisieren können – ein großes Problem für wandernde Fische und andere Wasserorganismen. Zum anderen soll der Bau von neuen Anlagen gleich ganz verboten werden. Das vollkommen falsche Signal, wenn die Bundesregierung die Energiewende ernst meint, denn Wasserkraft liefert auch dann Energie, wenn nur wenig Wind- und Sonnenstrom verfügbar sind.“</p> <p>Die Demonstration wird von .ausgestrahlt, Campact, den Naturfreunden Deutschlands und dem BUND veranstaltet. Im Rahmen der Initiative Erneuerbare Energiewende Jetzt! unterstützt die Wirtschaftsbranche der Erneuerbaren Energien die Protestaktion.</p> <p>Pressefotos unter: <a target="_blank" href="http://tinyurl.com/lon7yly">http://tinyurl.com/lon7yly</a></p> </div> </div> </div> Mon, 12 May 2014 14:06:53 +0000 3159 at https://www.wind-energie.de Überarbeiteter Windatlas Bayern veröffentlicht https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ueberarbeiteter-windatlas-bayern-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwoch präsentierte die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den neuen Windatlas für Bayern, dessen Veröffentlichung von Fachleuten sowie der Windbranche seit langem erwartet wurde. Der Atlas zeigt, dass es beträchtliche Potenziale für die Nutzung der Windenergie in Bayern gibt, und widerlegt damit anders lautende Behauptungen der Landesregierung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das zentrale Planungsinstrument&nbsp; zum Ausbau der Windenergie in Bayern besteht unter anderem aus Karten, die verdeutlichen in welchen Regionen ein Ausbau sinnvoll und wirtschaftlich ist. Die positiven Erwartungen von Experten dürften berechtigt sein. In Höhenlagen wie in Oberfranken oder der östlichen Oberpfalz bläst der Wind sehr kräftig mit Windgeschwindigkeiten von sechs Metern pro Sekunde. Es gibt sehr gute, ertragreiche Standorte, die sich hervorragend für die Nutzung der Windenergie eignen. Die Süddeutsche Zeitung zitiert einen Insider der Branche, der die bisherigen Ausbauziele der Landesregierung, &nbsp;bis 2021 zwischen 1.000 und 1.500 Windräder zu errichten, eher für die unterste Grenze dessen hält, was möglich wäre.</p> <p>Online bietet der neue Atlas die Option,&nbsp; den eigenen Standort in eine Suchmaschine einzugeben, um dann im Ergebnis zu sehen, welche Windstärken dort herrschen und ob sich der Bau von Windrädern lohnen würde. Mit modernsten meteorologischen Berechnungsverfahren können die tatsächlichen Windverhältnisse an jedem Ort Bayerns wesentlich genauer erfasst werden.</p> <p>Eine weitere Neuerung ist das Planungstool ,3-D-Analyse von Windenergieanlagen‘. Es enthält neue und geplante Anlagen in 3-D-Ansicht und ermöglicht eine sehr realitätsnahe Darstellung. Die dreidimensionale Visualisierung&nbsp; erlaubt es zudem, sich anzuschauen, wie sich Windenergieanlagen in das Landschaftsbild einfügen.</p> <p>Ministerpräsident Horst Seehofer, erklärter Gegner der Windenergie, hatte die Veröffentlichung des Windatlasses hinauszögern wollen, wohl um im Vorfeld der Europawahlen eine erneute Winddebatte zu vermeiden. Ilse Aigner konnte sich demgegenüber jedoch mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung durchsetzen.</p> <p>Auch das überarbeitete bayerische Energieprogramm soll nach Auskunft der Staatsregierung bald vorliegen. Die Ausbauziele für erneuerbare Energien seien überprüft worden. Damit würde dann der Fahrplan für den Ausbau der Ökoenergien in Bayern präsentiert.</p> <p><strong><a target="_blank" href="http://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwivt/Publikationen/2014/Bayerischer-Windatlas-Maerz-2014.pdf">Link zum Windatlas </a></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Potenziale Windenergie Windkraft Thu, 08 May 2014 15:52:33 +0000 3154 at https://www.wind-energie.de Umweltministerkonferenz in Konstanz https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/umweltministerkonferenz-konstanz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 7. bis 9. Mai tagen die Umweltministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren von Bund und Ländern im baden-württembergischen Konstanz. Landesumweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) übernahm zu Beginn des Jahres turnusgemäß den Vorsitz der Konferenz. Themen sollen laut Agenda die Fortführung der Energiewende, Klimaschutz, Hochwasserschutz sowie Ressourceneffizienz sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Noch zu Beginn des Jahres forderten die beiden Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Horst Seehofer (CSU), in einem gemeinsamen Positionspapier die Einrichtung einer ständigen Energieministerkonferenz. Beide Landesregierungen betonten darin gemeinsame Interessen um einen „nationalen Konsens in der Energiepolitik“.</p> <p>Im Jahr 2020 will die grün-rote Landesregierung zehn Prozent der Stromerzeugung in Baden-Württemberg per Windkraft decken. Mit einem Deckel für den Ausbau der Windenergie an Land könnte das Ziel der Landesregierung aber gefährdet sein. Vor allem die Pläne der Bundesländer, die bei der Windenergie aufholen müssen, könnten durch die Neuregelungen im jährlichen Ausbau und der <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> von Windrädern zur Wohnbebauung zunichte gemacht werden.</p> <p>So sieht der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vor, für Windenergie an Land eine Länderöffnungsklausel in das Baugesetzbuch (BauGB) einzuführen. Die Länder sollen danach künftig eigenständig die Abstände von Windrädern zur Wohnbebauung bestimmen, in denen dann Privilegierungstatbestände für Windenergieanlagen nicht mehr gelten. Offenbar soll die Änderung nun im Schnelldurchlauf die parlamentarischen Hürden nehmen und bereits ab 1.8.2014 gelten. Für die Windbranche im Nachbarland Bayern hätte das den kompletten Stillstand zur Folge, droht dort doch die so genannte 10H-Regelung die für Windenergie geeigneten Flächen auf 0,05 Prozent der Landesfläche zu reduzieren.</p> <p>Die potentiellen Gefahren der Länderöffnungsklausel werden ebenfalls Thema des sechsten baden-württembergischen Windbranchentags am 28. Mai sein. Die eintägige Veranstaltung findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Eine Anmeldung ist unter folgender Adresse möglich: <a href="http://www.otseinladung.de/event/81acb01a48" target="_blank">http://www.otseinladung.de/event/81acb01a48</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Akzeptanz Bundesländer Bundesregierung Energiewende Erneuerbare Energien Wed, 07 May 2014 14:46:53 +0000 3152 at https://www.wind-energie.de Ablaufplan Demo "Energiewende nicht kentern lassen!" https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ablaufplan-demo-energiewende-nicht-kentern-lassen-0 <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" title="Ablaufplan &quot;Energiewende nicht kentern lassen!&quot;" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/ablaufplan-demo-energiewende-nicht-kentern-lassen/demoroute-10mai.jpg?1399449054" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/ablaufplan-demo-energiewende-nicht-kentern-lassen/demoroute-10mai_0.jpg" type="image/jpeg; length=490133">demoroute-10mai.jpg</a></div> </div> </div> </div> Wed, 07 May 2014 07:51:29 +0000 3148 at https://www.wind-energie.de Aktuelles Jahrbuch Windenergie veröffentlicht https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/aktuelles-jahrbuch-windenergie-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für all diejenigen, die sich intensiv mit der Windenergie beschäftigen ist das Jahrbuch Windenergie ein kompaktes Nachschlagewerk und ein wertvoller Begleiter für die tägliche Praxis. Das Werk hat sich über die letzten Jahre zum Standardwerk der Windbranche entwickelt. Unter dem prägnanten Titel <i>Jahrbuch Windenergie 2014</i> hat sich die bisherige BWE-Marktübersicht in seiner 24. Auflage einen neuen Namen, ein frisches Layout, einen Hardcovereinband und ein leserfreundliches Farbleitsystem verdient.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Natürlich finden die Leser auch die bewährten Inhalte. So bietet das Jahrbuch neben den Betriebsergebnissen und Anlagendaten wie gewohnt einen Überblick über die Marktentwicklung im On- und Offshore-Bereich sowie Fakten und Hintergründe aus Deutschland Europa und dem Weltmarkt.</p> <p><strong>Zahlen, Daten und Fakten 2013</strong></p> <p>Zahlreiche Tabellen und Grafiken laden immer wieder zum Nachschlagen der Informationen ein. Darüber hinaus enthält jeder Beitrag einen kurzen Ausblick und zeichnet so mittel- und langfristige Perspektiven der Windenergie auf. In Artikeln zu Windenergierecht, Normen und Richtlinien sind die zurückliegenden Prozesse und die daraus folgenden Entwicklungen schlüssig dargestellt. Die Betriebsergebnisse von mehr als 2.000 Windenergieanlagen sind hinweisgebend, welche Standorte für die eigene Planung rentabel sein könnten, und bieten einen guten Vergleich zu eigenen Projekten.</p> <p><strong>Anlagentechnik und Trends</strong></p> <p>Die Auswahl der passenden Windenergieanlage ist oft ein schwieriges Unterfangen mit weitreichenden Auswirkungen für den späteren Betrieb. Die Datenblätter der aktuell erhältlichen Anlagen geben einen wichtigen Überblick über den derzeitigen Herstellermarkt. Zudem beleuchtet diese Auflage erneut die Trends in der Anlagetechnik. Anlagenhersteller berichten, mit welchen innovativen Strategien die Kosten pro erzeugte <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> weiter verringert werden können und welche Entwicklungen in der Rotorblattproduktion zu erwarten sind.</p> <p><strong>Schwerpunktthema Strommarkt</strong></p> <p>Wie funktioniert der Strommarkt genau, welche Akteure gestalten diesen und wie kommt der Börsenpreis zustande? Das Verständnis für die Funktionalität des aktuellen Strommarkts ist unverzichtbar für alle Marktteilnehmer. Das Jahrbuch Windenergie liefert fundierte Antworten auf diese Fragestellungen und erläutert, welche Veränderungen die Branche bei der Direktvermarktung voraussichtlich zu erwarten hat. <br /> Auch virtuelle Kraftwerke sind längst schon nicht mehr nur Zukunftsmusik. Im „Jahrbuch Windenergie“ wird erklärt, wie ein virtuelles Kraftwerk funktioniert, und grafisch aufgezeigt, was hinter dem Begriff Regelleistung steckt.</p> <p><strong>Service und Wartung auf 36 Seiten</strong></p> <p>Das Team des Jahrbuchs hat 40 Hersteller und Servicedienstleister zu ihrem Leistungskatalog befragt. Die Ergebnisse werden tabellarisch aufgearbeitet und helfen so, das passende Serviceunternehmen zu finden. Wie zufrieden die Betreiber mit ihrem jetzigen Servicedienstleister sind, verrät die BWE-Serviceumfrage. Auch diese wird im Jahrbuch erläutert und grafisch dargestellt.</p> <p>Alles in allem ist das „Jahrbuch Windenergie“ ein perfekter Begleiter für all diejenigen, die sich beruflich mit der Windenergie beschäftigen oder das für die Zukunft planen. Bestellen Sie Ihre persönliches Exemplar unter <a href="http://www.bwe-shop.de">www.bwe-shop.de</a> oder per Mail an <a href="mailto:bestellung@wind-energie.de">bestellung@wind-energie.de.</a></p> </div> </div> </div> Verband Verband Fri, 25 Apr 2014 10:50:53 +0000 3131 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare machen Energiewende zum familienfreundlichen Erlebnis https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/erneuerbare-machen-energiewende-zum-familienfreundlichen-erlebnis <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE). Bundesweiter „Tag der Erneuerbaren Energien“ und neuer Reiseführer zeigen Vielfalt der regenerativen Energieversorgung. Berlin. Der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April gemahnt an die Gefahren der Atomkraft und die Notwendigkeit einer nachhaltigen und regenerativen Energieversorgung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bereits zum 19. Mal macht deshalb eine bundesweite Initiative diesen Termin zum „Tag der Erneuerbaren Energien“. Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland sind eingeladen, Erneuerbare-Energien-Anlagen in ihrer Nähe zu besichtigen und sich über den Stand der Energiewende vor Ort zu informieren. Über den Tag hinaus zeigt der neue Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energiewende erleben“ die spannende Vielfalt regenerativer Energieversorgung.</p> <p>„Tschernobyl steht als Symbol für die katastrophalen Konsequenzen einer Energieversorgung, die auf Kosten der Umwelt und der nachfolgenden Generationen wirtschaftet“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>: „Auch nach fast dreißig Jahren besteht rund um den havarierten Reaktor im Norden der Ukraine eine menschenfeindliche Sperrzone, etwa von der Größe des Saarlandes.“</p> <p>Der „Tag der Erneuerbaren Energien“ hingegen lädt dazu ein, die Orte der nachhaltigen Energieversorgung zu erkunden, und zeigt, wie interessant und familienfreundlich Energieerzeugung sein kann. Koordiniert vom sächsischen Städtchen Oederan, öffnen am 26. April Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen, Bürgerinitiativen und Unternehmen in ganz Deutschland ihre Tore für die Öffentlichkeit. An zahlreichen Standorten bundesweit können sich die Besucher über die Energiebereitstellung aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wind, Biomasse und Umweltwärme informieren. „Erneuerbare Energien sind als dezentrale Technologien über ganz Deutschland verteilt“, betont Philipp Vohrer. „Viele von ihnen stellen lohnende Ziele für Ausflüge und Exkursionen dar. Denn an einer echten Anlage lässt sich die Energiewende am besten erfahren“, so Vohrer weiter.</p> <p>Die Attraktionen sprechen dabei nicht nur Technikfans an. Vielerorts stehen Unterhaltung, Spaß und Erholung im Vordergrund. So lädt etwa das Kinder- und Jugendmuseum „EnergieStadt“ auf dem „NaturGut Ophoven“ in Leverkusen dazu ein, Themen wie Energie und Klimaschutz spielerisch zu erkunden. Am 26. April erhalten zudem alle klimafreundlich anreisenden Besucher freien Eintritt.</p> <p>Ein Programm für Kulturinteressierte bietet das Bauhaus in Dessau: Im Rahmen der Initiative „EnergieAvantgarde Anhalt“ ist das Weltkulturerbe Schauplatz mehrerer Vorträge und Ausgangspunkt einer Exkursion, die unter anderem zum Umweltbundesamt und zur „Ferropolis“ führt, einem ehemaligen Braunkohletagebau, der heute ein Energiemuseum mit Schülerlabor beherbergt. Vor der imposanten Kulisse ausgedienter Braunkohleförderanlagen finden mittlerweile Konzerte und Musikfestivals statt.</p> <p>Doch auch über den Tag der Erneuerbaren Energien hinaus laden zahlreiche&nbsp; Reise- und Ausflugsziele zu Besuchen und Erkundungen ein: Der neu aufgelegte Baedeker-Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energien erleben“ stellt neben NaturGut, Umweltbundesamt und Ferropolis 190 weitere Reiseziele rund um das Thema vor. Auf dem Programm stehen neben historischer und moderner Architektur mit regenerativer Energieversorgung auch Ferienhöfe, Freizeitparks und Wanderwege, auf denen die Energiewende zum Reiseerlebnis wird.</p> <p>„Ob im Reiseführer oder am Tag der Erneuerbaren Energien: Die Vielfalt der vorgestellten Ziele überall in Deutschland zeigt uns, dass die Energiewende hierzulande längst gelebte Wirklichkeit ist, die – anders als die Atomkraft – gerade auch der jungen Generation Vorteile und sogar Vergnügen bringt“, stellt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer fest.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.unendlich-viel-energie.de/ee-reisefuehrer ">Informationen zum Baedeker-Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energien erleben“ </a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Windenergie Fri, 25 Apr 2014 11:54:45 +0000 3132 at https://www.wind-energie.de BWE-Windenergietag an der BTU in Cottbus am 8. Mai 2014 https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bwe-windenergietag-der-btu-cottbus-am-8-mai-2014 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aufgrund&nbsp; der aktuellen Reformierung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) und der Länderöffnungsklausel herrscht eine gewisse Unsicherheit, wie es mit dem Ausbau der Windenergie weitergeht. Wir wollen die Situation für die Politik und Verwaltungen in unserer Region transparent machen und zeigen, welchen Stellenwert die Windenergie bereits eingenommen hat und welche&nbsp; Rolle sie im Rahmen von Brandenburgs Energiestrategie 2030 spielen wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Hauptredner erwartet Sie der deutsche Journalist und Buchautor Franz Alt, der sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften einsetzt. Vertreter aus Industrie und Projektentwicklung halten Vorträge über Erfolge und Aussichten in der Windenergiebranche der Region. Professor Eike Albrecht von der BTU Cottbus-Senftenberg wird in seiner Rede den EEG-Referentenentwurf aus rechtlicher Sicht praxisnah beleuchten. Es schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Hier als auch nach den Vorträgen haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.</p> <p>Der Windenergietag startet am 08.05.2014 an der <strong>BTU in Cottbus, Platz der Deutschen Einheit 1, 03046 Cottbus im Zentralen Hörsaalgebäude, Hörsaal A&nbsp;</strong> um 9:00 Uhr. Offizielles Ende ist 15:00 Uhr. Autofahrer haben die Möglichkeit, auf den Parkplätzen des BTU-Geländes oder im Parkhaus des Einkaufscenters „Spreegalerie“ zu parken.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2014/bwe-windenergietag-der-btu-cottbus-am-8-mai-2014/20140508-wet-einladungsschreiben.pdf" class="file-link" title="Einladung und Lageplan">Einladung und Lageplan</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bwe-windenergietag-der-btu-cottbus-am-8-mai-2014/20140508-wet-einladungsschreiben.pdf" type="application/pdf; length=518099" title="20140508-wet-einladungsschreiben.pdf">Einladung und Lageplan</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Energiepolitik Windenergie Fri, 25 Apr 2014 07:51:52 +0000 3127 at https://www.wind-energie.de Anti-AKW Demo in Brokdorf, Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/anti-akw-demo-brokdorf-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einer Protest- und Kulturmeile protestieren am 26. April anlässlich des Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl AtomkraftgegnerInnen aus Norddeutschland für die Stilllegung des AKW Brokdorf. Das letzte aktive Atomkraftwerk Schleswig-Holsteins in der Nähe von Hamburg soll bis 2021 am Netz bleiben. Angesichts des Energiekonzeptes des Landes, im Jahr 2020 die Stromversorgung zu 100 % aus Erneuerbaren Energien zu erreichen, ist die unrentable und risikobehaftete Technologie auch aus Gründen der Versorgungssicherheit nicht mehr vertretbar.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zudem bedeutet der weitere Betrieb von konventionellen Kraftwerken wie Atom- und Kohlemeiler eine zügige Energiewende und zeitnahe Investitionen in den notwendigen Ausbau von intelligenten Stromnetzen und Speichertechniken.</p> <p>Der BWE unterstützt die von einem Bündnis aus Umweltverbänden und Anti-Atom-Gruppen initiierte Veranstaltung mit eigenen Informationsangeboten und persönlichen AnsprechpartnerInnen vor Ort.</p> <p>Informationen der Organisatoren und zum kulturellen Programm findet sich unter <a href="http://akw-brokdorf-abschalten.de/">http://akw-brokdorf-abschalten.de/</a></p> <p>&nbsp;Link Webbanner: <a href="http://akw-brokdorf-abschalten.de/wp-content/uploads/2014/02/Brokdorf2014.jpg">http://akw-brokdorf-abschalten.de/wp-content/uploads/2014/02/Brokdorf2014.jpg</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Mon, 21 Apr 2014 10:51:51 +0000 3130 at https://www.wind-energie.de Deutschland muss wieder Vorreiter im Klimaschutz werden https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/deutschland-muss-wieder-vorreiter-im-klimaschutz-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Bundesregierung anlässlich der heutigen Vorlage des dritten Teils des Weltklimaberichts auf, wieder zu einem Vorreiter in der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik zu werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Der Weltklimarat weist eindringlich darauf hin, dass eine Anpassung an den Klimawandel nicht reicht. Wir müssen aktiv gegen die Erwärmung vorgehen, wenn wir noch mehr Unwetter, Dürren und einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel und damit viel menschliches Leid verhindern wollen“, sagt der stellvertretende BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff.</p> <p>Der BEE unterstützt den Weltklimarat IPCC in seiner Empfehlung, die Erneuerbaren Energien stärker auszubauen. Die vom IPCC genannten Alternativen Atomkraft und Abscheidung von Kohlendioxid in Kohlekraftwerken seien dagegen ein Irrweg. „Atomkraft ist lebensgefährlich und extrem teuer, und die Abscheidung von Kohlendioxid ist ineffizient und verzögert nur die Umstellung von Kohle auf saubere und nachhaltige Energien“, sagt Uphoff.</p> <p>Deutschland muss die Erneuerbaren Energien deutlich schneller ausbauen als jetzt von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplant, wenn die Bundesregierung ihr eigenes Klimaziel von 40 Prozent Treibhausgas-Einsparung bis 2020 noch erreichen will. In einer Studie für den BEE hat der renommierte Energieforscher Dr. Joachim Nitsch (vormals Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR, und Hauptautor der „Leitszenarien“ des Bundesumweltministeriums) errechnet, dass Deutschland von 1990 bis 2020 nur 29 bis&nbsp; 32 Prozent seiner Treibhausgas-Emissionen einsparen wird – abhängig davon, wie schnell die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Auch die langfristigen Klimaschutzziele für 2030 und 2050 werden mit der bisherigen Politik deutlich verfehlt. Die Defizite, die sich bis 2025 abzeichnen, lassen sich in den Jahren zwischen 2025 und 2050 kaum wieder aufholen, selbst wenn die Klimaschutzpolitik deutlich ehrgeiziger würde, so die Studie.</p> <p>Immerhin habe Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit ihrer Ankündigung, ein Sofortprogramm Klimaschutz zu starten, das Problem erkannt, sagt Uphoff. „Dann muss aber mehr kommen als der Ratschlag, weniger zu heizen und einen Pullover anzuziehen.“ Gefordert sei jetzt eine umfassende Strategie für die Bereiche Strom, Energieeffizienz, Erneuerbare Wärme und Mobilität.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 26 Verbänden und Organisationen mit 30.000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5.000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise ca. 380.000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Jens Tartler, Pressesprecher, Fon: 030/2758170–16, Fax: –20<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, Internet: <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Mon, 14 Apr 2014 08:35:03 +0000 3104 at https://www.wind-energie.de Bundeskabinett stimmt über EEG-Vorschläge ab https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 8. April hat das Bundeskabinett den Entwurf des EEG 2014 verabschiedet. Gleichwohl der verabschiedete Gesetzentwurf gegenüber seinen vorherigen Entwurfsfassungen leichte Verbesserungen für die Windenergie an Land mit sich bringt, bleiben kritische Punkte enthalten und die relevante Frage, wie die Klimaschutzziele der Bundesregierung mit dem gleichzeitigen Eingriff in den Erneuerbaren-Ausbau überein zu kriegen seien, offen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie hatte in der politischen Debatte klare Forderungen&nbsp; an die Bundesregierung und -ministerien gestellt, um der Stimme von 118.000 Arbeitnehmern ein breites Gehör zu verschaffen.</p> <p>Diese lauteten:</p> <ul> <li>Kein Deckel für die Windenergie an Land! </li> <li>Ausschreibungsmodell allein auf Grundlage einer umfassenden Prüfung! </li> <li>Deutschlandweiter Ausbau der Windenergie an Land zu gerechten Kosten! </li> <li>Realistische Vorgaben zur Stichtagregelung! </li> </ul> <p>Als Grundlage seiner politischen Arbeit brachte der BWE frühzeitig die erste und einzige Erhebung zum Thema Kosten der Windenergie an Land in die Debatte ein und unterbreitete eigene Vorschläge zur Kostenreduktion. Auch im weiteren Verfahren wird der BWE seine Positionen gegenüber dem Bundestag betonen. Das parlamentarische Verfahren soll nach aktueller Planung bis zum 11. Juli 2014 dauern.</p> <p>Zusammen mit einem Bündnis aus weiteren Verbänden und Nichtregierungsorganisationen wird der Verband neben seiner politischen Arbeit am 10. Mai auch öffentlich Druck machen: bei der gemeinsamen <a target="_blank" href="https://www.erneuerbare-jetzt.de/aktionen/energiewende-demo-2014/">Demo "Energiewende retten!"</a> werden mehr als 30.000 Menschen ihre breite öffentliche Unterstützung für die Energiewende deutlich zu machen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/erneuerbare-energien-gesetz-eeg/20140312-bwe-stellungnahme-eeg-referentenentwurf.pdf">BWE-Stellungnahme zum EEG-Gesetzentwurf (pdf)</a>&nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab/infoblatt-eeg-stellungnahme.pdf" class="file-link" title="BWE-Infoblatt zur EEG-Stellungnahme"></a><a href="/system/files/attachments/article/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab/infoblatt-eeg-stellungnahme-neu.pdf" class="file-link">BWE-Infoblatt zur Stellungnahme (pdf)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2014/bundeskabinett-stimmt-ueber-eeg-vorschlaege-ab/infoblatt-eeg-stellungnahme-neu.pdf" type="application/pdf; length=480596">infoblatt-eeg-stellungnahme-neu.pdf</a></div> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Energiepolitik Energiewende Klimaschutz Windenergie Wed, 09 Apr 2014 10:54:12 +0000 3096 at https://www.wind-energie.de Ihre Meinung ist gefragt - Mitgliederumfrage des BWE https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/ihre-meinung-ist-gefragt-mitgliederumfrage-des-bwe <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dem BWE ist es wichtig, die Erwartungen seiner Mitglieder besser zu kennen. Wie zufrieden sind Sie eigentlich mit unserer Arbeit - der politischen Interessenvertretung, der Öffentlichkeitsarbeit für die Windbranche und den weiteren Leistungen des BWE? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an unserer Mitgliederumfrage 2014 beteiligen. Machen Sie mit und geben Sie Ihre Meinung bequem über unser Umfrageportal ab.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durchgeführt wird die Analyse von der mindline energy GmbH, einem erfahren und unabhängigen Marktforschungsinstitut. Die Beantwortung unserer Fragen dauert nur etwa 10 Minuten. <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/hinweise-zum-datenschutz">Hier</a> gelangen Sie direkt zur Befragung.</p> <p>Unter allen Teilnehmern verlosen wir als kleines Dankeschön 5 Tickets zur Teilnahme an einer frei wählbaren Fachtagung des BWE. Werfen Sie dafür gerne einen Blick in das <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/veranstaltungen?etype=Fachtagung">Seminarangebot des BWE</a>.</p> <p>Sollten Sie Fragen zu der Umfrage haben, sprechen Sie uns gerne an: Anne Tobsing (<a href="mailto:a.tobsing@wind-energie.de">a.tobsing@wind-energie.de</a>) oder Carlo Reeker (<a href="mailto:c.reeker@wind-energie.de">c.reeker@wind-energie.de</a>); Tel.: 030/212 341 125.</p> </div> </div> </div> Verband Verband M