Aktuelle Meldungen https://www.wind-energie.de/article-view de Beschluss des Bundestages zu Fracking führt in Sackgasse https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/beschluss-des-bundestages-zu-fracking-fuehrt-sackgasse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 28. April 2016 stimmten alle schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten der SPD- und CDU-Fraktion gegen ein Verbot des umstrittenen Frackings. Der Bundesverband Windenergie befürchtet,&nbsp; dass diese Risikotechnologie nun auch in Schleswig-Holstein wahrscheinlicher wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am 28. April 2016 gab es im Bundestag keine Mehrheit für ein Verbot des umstrittenen Frackings. In diesem Zusammenhang ist es bedauerlich, dass der erfreulich restriktive Gesetzesvorstoß den Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bereits Anfang April vergangenen Jahres präsentierte, nach wie vor nicht beschlossen ist.</p> <p>„Die Abstimmung am Donnerstag und der im Bundestag stecken gebliebene Vorstoß der Bundesumweltministerin zeigen überdeutlich: Wir brauchen endlich eine Energiepolitik aus einem Guss, die den Weg zu 100 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> flankiert. Mit Sonne, Wind und Biomasse gibt es Technologien die einen Verzicht auf die Risikotechnologie Fracking leicht machen. Dies sollte man in Berlin erkennen und entsprechend handeln“, fordert Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle des Windenergieverbandes.</p> <p>„Wer es mit der Energiewende ernst meint, braucht kein Fracking mit unkalkulierbaren Risiken für das Grundwasser. Der Bundesverband Windenergie hatte der Politik bereits vor Wochen ein Gutachten vorgelegt das belegt, wie die Erneuerbaren Energien erfolgreich auch den Wärmebereich und die Mobilität abdecken können. Das würde Fracking komplett überflüssig machen und die Stromnetze erheblich entlasten. Dafür müssten wenige gesetzliche Präzisierungen vorgenommen werden. Es wäre gut, wenn dies im Rahmen der EEG Novelle 2016 geschieht und nicht bis nach der Wahl vertagt wird.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE)<br />Nicole Knudsen<br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Tel.: (04841) 663210<br />E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />www.windenergie-sh.net</p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien fossile Energieträger Umwelt Fri, 29 Apr 2016 12:43:09 +0000 5229 at https://www.wind-energie.de Einladung - Windenergie in SH - Repowering und Weiterbetrieb https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das geplante Repoweringverbot der Landesplanung auf einer Vielzahl der zukünftigen Vorranggebiete ist das große Länder-Thema in Schleswig-Holstein. Hierfür sucht der BWE Landesverband noch regionalplanerisch nach klugen Lösungen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und/oder Weiterbetrieb - das sind die Schwerpunktthemen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Windenergiedaten Schleswig-Holstein (AWD). Die Veranstaltung mit der AWD zur Landesplanung war mit mehr als 350 Gästen im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Auch in diesem Jahr ist es gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer gelungen, erstklassige Referenten zu gewinnen und ein hochaktuelles Programm zusammenzustellen.</p> <p>Anbei finden Sie das Programm und die Einladung. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung „Windenergie in SH - Repowering und Weiterbetrieb“ am Mittwoch, dem 25. Mai 2016, um 10:00 Uhr in der Halle der Landwirtschaftskammer, Messegelände, 24768 Rendsburg mit dem beiliegenden Dokument an. Es ist ausreichend Zeit für Diskussionen mit allen Referenten vorgesehen.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb/windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf" class="file-link" title="Einladung">Einladung</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb/windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf" type="application/pdf; length=126866" title="windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf">Einladung</a></div> </div> </div> </div> Planung Repowering Thu, 28 Apr 2016 12:43:31 +0000 5216 at https://www.wind-energie.de Power to change - Premiere in Koblenz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/power-change-premiere-koblenz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 22.04.2016 erfolgte die Koblenzer Premiere des Films „Power to change“. Der BWE-Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland und die Firma Höhenwind waren bei der Vorstellung des Dokumentarfilms mit einem Stand dabei.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4608" height="3456" title="Ciro Capricano, Werner Vogt und interessierte junge Windfreundinnen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/power-change-premiere-koblenz/img-5275-300-dpi-xx.jpg?1461838068" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Highlight war die Anwesenheit des Regisseurs Carl-A. Fechner. Sein Fazit „100 % Erneuerbare sind möglich – wenn man denn will“. Im Anschluss an die Vorführung hatte Fechner Zeit zur Diskussion zum Thema Erneuerbare-&nbsp; und Windenergien. Hierzu fand ein reger Austausch statt.</p> <p>Interessante Hinweise auf regionale Beteiligungsmöglichkeiten zur Nutzung von erneuerbaren Energien wurden bekannt gemacht. Zudem wurde sehr deutlich, dass jeder - mit seinem noch so kleinen Anteil - zum großen Gesamtergebnis beitragen kann.</p> <p>Und auch die Anwesenden von BWE und Höhenwind können mitteilen: „Ja, wir wollen!“</p> <p><a target="_blank" href="http://powertochange-film.de/">Link zum Film</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung Veranstaltung Windenergie Thu, 28 Apr 2016 10:25:58 +0000 5208 at https://www.wind-energie.de Deutliche Korrekturen an EEG 2016 erforderlich, um Energiewende auf Kurs zu halten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutliche-korrekturen-eeg-2016-erforderlich-um-energiewende-auf-kurs-zu-halten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Die Energiewende ist das beharrliche Werk von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Mittelstand, die mutig und entschlossen über alle Erneuerbaren Technologien hinweg in eine dezentrale Erzeugungsstruktur investierten. Heute stellen sich alle Akteure der Energiewirtschaft der Aufgabe das erneuerbare Energiesystem aufzubauen. Die Bundesregierung muss dies zur Kenntnis nehmen und den Prozess mit der EEG Novelle 2016 unterstützen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dafür sind an dieser Novelle noch deutliche Korrekturen erforderlich. „Bisher tritt die Bundesregierung mit der EEG Novelle völlig auf der Stelle. Es droht ein gefährlicher Rückschlag für die hoch erfolgreiche Energiewende. Es gilt jetzt den Schwung von Paris in die Novelle einfließen zu lassen. Dafür müssen der Ausbau Erneuerbarer Technologien dynamisiert, die Sektorenkopplung vorangebracht und Flexibilitäten im System unterstützt werden“, so Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Der BEE hat heute seine Stellungnahme zum EEG 2016 abgegeben, die sich inhaltlich in die Stellungnahmen zum Strommarktgesetz, zum Digitalisierungsgesetz einfügt und so deutlich unterstreicht, dass es jetzt um die Gestaltung eines verlässlichen Rechtsrahmens für die Erneuerbare Energiewelt gehen muss.</p> <p>Es geht um 350.000 Arbeitsplätze aber auch um Millionen von Menschen die begeistert in Erneuerbare Energien investiert haben. Es ist mutlos, den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung zu deckeln. Die Bundesregierung darf den Ausbau nicht blockieren, sondern muss diesen positiv flankieren. Dafür ist es erforderlich das Ziel für den Strommarkt auf 60% Erneuerbare bis 2025 anzuheben und allen Erneuerbaren Technologien eine klare Ausbauperspektive zu geben.</p> <p>Für Biomasse ist eine zügige Nachfolgeregelung notwendig, um die energiewirtschaftlich wichtige Ausgleichsfunktion der Bioenergie zu sichern. Darüber hinaus würde ein moderater Zubau an Bioenergieanlagen dem hohen Nutzen der Bioenergie für den Strommarkt der Zukunft gerecht.</p> <p>Bei der Photovoltaik verfehlt die Bundesregierung wiederholt ihre eigenen niedrigen Zielwerte. Wir halten es angesichts des schwachen Solarmarkts für tragbar, die Ausschreibungsmenge für Freiflächenanlagen auf 1.000 MW zu erhöhen. Der BEE begrüßt den Verzicht auf Ausschreibungen für Photovoltaik-Dachanlagen, so wie es die De-minimis-Regel der EU-Kommission vorsieht. Die Novelle sollte außerdem dazu genutzt werden, Mieterstromkonzepte zu erleichtern, damit auch die Menschen in den Städten günstigen Solarstrom nutzen können.</p> <p>Wir brauchen zudem einen kontinuierlich dynamischen Ausbau der Windenergie an Land und ein stabiles Mengengerüst für die Offshore Windenergie. Ohne die Bestätigung des Netto-Ausbaukorridors für Wind an Land aus dem EEG 2014 droht energiepolitischer Stillstand und werden tausende Arbeitsplätze in dieser hoch innovativen und exportstarken Industrie und ihren Zulieferern massiv gefährdet. Deshalb ist eine Mindestausschreibungsmenge von 2.500 MW netto unumgänglich. Bei Offshore lassen sich die Ansiedlung von Produktionsstätten und die Erschließung von Kostensenkungspotenzialen nur erreichen, wenn es einen verlässlichen Ausbaukorridor von 900 MW jährlich gibt und eine klare Regelung wie der bisher geleistete Entwicklungsaufwand entschädigt wird.</p> <p>In einem breit aufgefächerten Markt, der von vielen mittelständischen Akteuren und Unternehmen aller Rechtsformen gekennzeichnet ist, wurde der Ausbau Erneuerbarer-Energien-Kapazitäten erreicht. Die breite Beteiligung der Menschen ist zugleich die Basis für Akzeptanz einer immer dezentraleren Energieproduktion. Deshalb erwarten wir, dass die Bundesregierung die von der EU-Kommission konkretisierte De-minimis-Regelung für Projekte von bis zu 18 MW bei Wind an Land nutzt, um Bürgerenergieprojekte weiter möglich zu machen. Die im Referentenentwurf vorgesehene Regelung erhöht deren Risiken und stellt diese gegenüber global agierenden Akteuren schlechter. Aus Sicht des BEEs greift die von der Bundesregierung vorgesehene Regelung für Bürgerenergie zu kurz. Die durch Ausschreibung entstehenden Risiken für Bürgerenergie sollten deutlich reduziert werden.</p> <p>„Der Entwurf für das EEG 2016 wird den Vereinbarungen von Paris und dem kurz vor der Fertigstellung stehenden Klimaschutzplan 2050 nicht gerecht. Der Gesetzentwurf enthält eine Reihe von schwerwiegenden irreversiblen Fehlern, die die Energiewende insgesamt und die international beachtlich erfolgreiche Branche des Erneuerbare-Energien-Anlagenbaus nachhaltig gefährden können. Wir mahnen daher eine solide Überarbeitung des Gesetzentwurfes an“, so BEE-Präsident Fritz Brickwedde.</p> <p>Die Stellungnahme des BEE finden Sie <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/publikationen/positionspapiere-und-stellungnahmen/ ">hier</a>.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: +49 (0) 172 - 9008854 <br />E-Mail: <a href="mailto:carsten.pfeiffer@bee-ev.de">carsten.pfeiffer@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 28 Apr 2016 08:22:39 +0000 5227 at https://www.wind-energie.de Bundesregierung will Windenergie abwürgen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie schreibt an Ministerpräsident Kretschmann. Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) droht den Ausbau der Windenergie abzuwürgen. Daher bittet der Bundesverband WindEnergie (BWE) Ministerpräsident Kretschmann, die preiswerte Windenergie an Land und die Exportstärke der leistungsstarken Unternehmen auch in Baden-Württemberg zu sichern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Überstürzt eingeführte Ausschreibungen für Windenergie an Land bedrohen nicht nur die Akteure und damit die Akzeptanz vor Ort, sondern gefährden gleichzeitig eine überaus erfolgreiche Industrie mit über 150.000 Beschäftigten.</p> <p>Deutschland hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Staatengemeinschaft in Paris verbindliche Klimaschutzziele vereinbart hat. Um diese Ziele zu erreichen, müsste das deutsche Stromausbauziel auf 60 Prozent Erneuerbaren Strom bis 2025 angehoben werden. Dagegen hält die Bundesregierung weiter am im Koalitionsvertrag definierten Ziel von maximal 45 Prozent EE-Strom bis 2025 fest, um weiterhin&nbsp;klimaschädliche Braunkohle verstromen zu können.</p> <p>Der vorgesehene Systemwechsel zu Ausschreibungen darf nicht durch zusätzliche Einschnitte beim Ausbauvolumen belastet werden. Wie im EEG 2014 festgelegt ist ein jährlicher Zubau von netto 2.500 Megawatt (MW) notwendig. Allein Baden-Württemberg benötigt jährlich neue Windkraftanlagen mit 500 Megawatt, um die installierte Windenergieleistung auf 3,5 Gigawatt im Jahr 2020 zu steigern.</p> <p>Bereits im Februar 2016 hat Ministerpräsident Kretschmann sich in einem Brief an die Kanzlerin gewandt und an sie appelliert, nicht hinter die vereinbarten Ausbaupfade für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zurückzufallen. Der BWE bittet den Ministerpräsidenten weiterhin um seine Unterstützung, denn der Erfolg der Energiewende baut auf dem starken und soliden Fundament des EEG auf.</p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen/2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf" class="file-link" title="Download Schreiben an MP Kretschmann">Download Schreiben an MP Kretschmann</a></strong></p> <p>Dr. Walter Witzel<br /> Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br /> Im Laimacker 93<br /> 79249 Merzhausen<br /> 0761 / 406937<br /> <a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen/2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf" type="application/pdf; length=718506" title="2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf">Download Schreiben an MP Kretschmann</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer EEG EEG - Gesetzgebung Thu, 21 Apr 2016 11:13:52 +0000 5186 at https://www.wind-energie.de Windbranche unterstützt Bundesratsantrag zur Förderung von Bürgerwindparks https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windbranche-unterstuetzt-bundesratsantrag-zur-foerderung-von-buergerwindparks <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum.&nbsp; Der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein &nbsp;unterstützt einen Entschließungsantrag der Bundesländer &nbsp;Schleswig-Holstein, Bayern, Nordrhein-Westfalen, &nbsp;Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zur Förderung von &nbsp;Bürgerwindparks.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach diesem Antrag sollen Bürgerwindparks bei &nbsp;Ausschreibungen eine Zuschlagsgarantie bekommen, ohne vorher ein &nbsp;konkretes Angebot abgeben zu müssen. Die Konditionen für den Zuschlag richten sich nach dem rentabelsten Gebot der Wettbewerber. Über den &nbsp;Antrag auf Initiative der Landesregierung Schleswig-Holstein berät &nbsp;der Bundesrat am kommenden Freitag, 22. April 2016.&nbsp;</p> <p>"Bürgerwindparks genießen in der Bevölkerung eine viel höhere &nbsp;Akzeptanz als institutionelle Investorenmodelle. Zudem kommen die &nbsp;Gewinne bei Bürgerprojekten den Kommunen zugute und fließen nicht an &nbsp;fremde Konzerne, die sich eventuell sogar im Ausland befinden", sagt &nbsp;Nicole Knudsen, Geschäftsstellenleiterin des Landesverbands. "Das &nbsp;Ziel der Landesregierungen ist es, Bürgern weiterhin eine Beteiligung an nachhaltigen Energieprojekten zu ermöglichen und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in der Region zu halten. Das begrüßen wir ausdrücklich", so Knudsen. &nbsp;Ansonsten bestehe die Gefahr, Bürger zum desinteressierten Zaungast &nbsp;der Energiewende zu machen.&nbsp;</p> <p>Hintergrund: Nach dem aktuellen Entwurf der EEG-Novelle wird die &nbsp;Vergabe von Windenergie-Ausbaukapazitäten ab 2017 bundesweit &nbsp;ausgeschrieben. Dabei gibt die Bundesregierung eine &nbsp;Gesamt-Leistungsmenge vor, beispielsweise 400 Megawatt (MW) pro &nbsp;Quartal eines Jahres. Auf Teilmengen davon, beispielsweise 20 MW, können sich solche Unternehmen oder Bürger bewerben, welche bereits &nbsp;die Flächen für potenzielle Windenergieanlagen vorweisen können. Der &nbsp;Standort ist dabei unerheblich. Er kann sich genauso in Nordfriesland wie in Südbayern befinden.&nbsp;</p> <p>In ihrer Bewerbung nennen die Bieter den Preis pro produzierter &nbsp;<abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (Einspeisevergütung), den sie verlangen, um die Anlage zu errichten, beispielsweise 6 Cent pro Kilowattstunde. Vereinfacht &nbsp;beschrieben, erteilt die Bundesnetzagentur die Zuschläge in &nbsp;Reihenfolge der niedrigsten Gebote, bis die jeweilige Ausbaumenge von beispielsweise 400 MW erreicht ist.&nbsp;</p> <p>Zu befürchten ist, dass Bürgerwindparks nach diesem System nicht &nbsp;zum Zuge kommen, weil das Investitionsrisiko für Flächen und &nbsp;Projektierungen zu hoch ist und weil institutionelle Anleger über &nbsp;einen Preiskampf einen Verdrängungswettbewerb einleiten werden. In &nbsp;einzelnen EU-Ländern wie Spanien bewerben sich bereits Interessenten &nbsp;mit einem "Mindestpreis" von 0 Cent, nur um in den Markt zu kommen. &nbsp;Mit dem Bundesrats-Entschließungsantrag wollen die fünf Bundesländer &nbsp;dieser Gefahr entgegentreten. Die Initiative sieht vor, dass &nbsp;Bürgerenergieprojekte garantiert jeweils zu den Konditionen des &nbsp;höchsten erfolgreichen Angebots jeder Ausschreibungsrunde den &nbsp;Zuschlag bekommen - beispielsweise zu 8 Cent pro Kilowattstunde.&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung Bürgerwindpark EEG - Gesetzgebung Thu, 21 Apr 2016 13:57:13 +0000 5224 at https://www.wind-energie.de Windbranche kritisiert massiv CDU-Forderung nach höheren Mindestabständen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windbranche-kritisiert-massiv-cdu-forderung-nach-hoeheren-mindestabstaenden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die CDU Schleswig-Holstein fordert eine Erhöhung des Mindestabstands von Windrädern zur Wohnbebauung. Dieser Forderung widerspricht der Landesverband Windenergie Schleswig- Holstein. Bei Umsetzung dieser Forderung wären die energiepolitischen Ziele der Landesregierung kaum noch zu erreichen. Sie konterkariere zudem die Erwartung der eigenen Wähler.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Zu großen Irritationen hat der heutige Antrag der CDU-Landtagsfraktion bei der Landesorganisation Schleswig-Holstein des Bundesverbands Windenergie (BWE SH) geführt. Die CDU fordert in dem Antrag weit größere Abstände von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung als notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. „Damit torpediert die CDU die Ziele der Landesregierung, den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, die Energiewende zu unterstützen und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Land zu halten“, kritisiert Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle Windenergie.</p> <p>„Bei höheren Mindestabständen würde sich die Menge der für Windenergieanlagen geeigneten Flächen ungefähr halbieren. Damit stünden kaum noch ausreichend Gebiete zur Verfügung“, warnt Knudsen. „Für die Windenergiebranche hätte das verheerende Folgen und würde allein in Schleswig- Holstein tausende Arbeitsplätze gefährden und mittelfristig Wertschöpfung in Milliardenhöhe vernichten.“</p> <p>Knudsen hält die CDU-Forderung für Populismus, um Stimmen im Lager der Windenergiegegner zu gewinnen. Gleichzeitig verweist sie auf eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS EMNID. Danach wünschen sich 46 Prozent der CDU-Wähler einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien, 39 Prozent möchten das Tempo mindestens halten.</p> <p>Inhaltlich falsch sei zudem die CDU-Aussage, höhere Mindestabstände würden die Bürgerakzeptanz für Windenergie steigern: Zwischen Bürgerakzeptanz für Windenergieanlagen und Mindestabständen gibt es keinen direkten Zusammenhang, sofern geltende Immissionsschutzregelungen eingehalten werden. Zahlreiche Studien würden das belegen.</p> <p>Knudsen: „Die Aussage, mit steigendem Abstand nehme die Akzeptanz zu, lässt sich empirisch nicht nachweisen.“ Die bestehenden Mindestabstände von 400 bis 800 Metern seien zum Schutz der Bürger völlig ausreichend und würden von diesen&nbsp; überwiegend auch akzeptiert. „Die CDU betreibt jetzt mit falschen Argumenten Vorwahlkampf zu Lasten der Bürger, des Klimaschutzes und der nachfolgenden Generationen.“</p> <p>Der ehemalige CDU-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen habe entscheidend daran mitgewirkt, dass heute dank der Energiewende viele Kommunen im Land gut dastehen. „Dass nun ausgerechnet seine eigene Partei der Branche Knüppel zwischen die Beine wirft und die wirtschaftliche Lage von zehntausenden Bürgern und Arbeitnehmern drastisch verschlechtern will, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Knudsen. „Wir fordern die CDU auf, ihren Antrag zurückziehen.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE) Nicole Knudsen <br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (04841) 663210 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Windenergie Wed, 20 Apr 2016 14:14:43 +0000 5225 at https://www.wind-energie.de Einweihung der neuen Landesgeschäftsstelle des BWE Bayern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/einweihung-der-neuen-landesgeschaeftsstelle-des-bwe-bayern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der bayerische Landesverband freut sich, dass es auch in Bayern seit dem 01.02.2016 ein Landesbüro in Landsberg am Lech gibt. Besetzt ist die Landesgeschäftsstelle mit einer halben Stelle von Kristina Dürr, die kürzlich den Masterstudiengang Umweltingenieurwesen abgeschlossen hat und bereits Erfahrungen in der Projektierung und Planung von Windenergieanlagen in Bayern hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4608" height="3456" title="Einweihung der Landesgeschäftsstelle Bayern, in der ersten Reihe stehen von links nach rechts: Robert Sing (zweiter von links), Dr. Bernd Wust, Kristina Dürr und Raimund Kamm" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/einweihung-der-neuen-landesgeschaeftsstelle-des-bwe-bayern/bild1.jpg?1462369785" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Geschäftsstelle soll den fachlichen Informationsfluss in unserer Branche fördern und insbesondere unermüdlich daran arbeiten, den Nutzen der Windenergie den Bürgern, Medien und Politikern zu vermitteln. Mit der neuen Geschäftsstelle ist der bayerische Landesverband durchgängig erreichbar.</p> <p>Die Finanzierung dieses Büros wurde insbesondere durch das Anmelden von bayerischen Windkraftanlagen beim BWE ermöglicht. Bisher wurden die Budgets unseres bayerischen Regional- und unseres Landesverbandes in erheblichem Maße von den Beiträgen unserer norddeutschen Kollegen mitbezahlt. Deswegen soll im Landesbüro auch dazu beigetragen werden, dass die Meldequote in Bayern erhöht wird.</p> <p>Am 06.04.2016 fand im Rahmen einer Landesvorstandssitzung die feierliche Einweihung der Landesgeschäftsstelle statt, zu der sich ca. 30 Teilnehmer in Landsberg am Lech einfanden.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Fri, 15 Apr 2016 13:52:12 +0000 5244 at https://www.wind-energie.de Studie zur Weiterentwicklung des Einspeise-Managements veröffentlicht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/studie-zur-weiterentwicklung-des-einspeise-managements-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Während der Zubau der Erneuerbaren Energien zur Erreichung der Ziele der Bundesregierung sichergestellt ist, kommt der Netzausbau nur langsam voran. In der Folge nehmen Maßnahmen, die die Überlastung der Netzkapazität vermeiden, zu. Reicht das Netz nicht, um den Strom zu transportieren, werden zuerst fossile Kraftwerke abgeregelt (Redispatch). Erst wenn der Engpass weiter besteht, müssen zusätzlich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Anlagen zeitweise abgeschaltet werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um durch geeignete Maßnahmen die Überlastung der Netze zu vermeiden, wurde mit dem EEG 2009 das Instrument des Einspeisemanagements (EinsMan) geschaffen. Dessen Bedeutung wächst im Zuge der Energiewende. Mit der Studie zu Weiterentwicklung des Einspeise-Managements zeigt der Bundesverband WindEnergie fundiert Ansätze und Möglichkeiten der künftigen Ausgestaltung auf und gibt so einen wichtigen Impuls für die politische Diskussion.&nbsp;</p> <p>Der BWE spricht sich für die Weiterentwicklung des Einspeisemanagements bei Beibehaltung der <abbr title="Die Härtefallregelung bestimmt die Höhe und Berechnung der Entschädigungszahlungen, wenn Anlagen im Rahmen des Einspeisemanagements heruntergefahren werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term93" title="Die Härtefallregelung bestimmt die Höhe und Berechnung der Entschädigungszahlungen, wenn Anlagen im Rahmen des Einspeisemanagements heruntergefahren werden.">Härtefallregelung</a></abbr> und des absoluten Primats des Netzausbaus aus. Darüber hinaus drängt der Verband darauf alternative Wege zur Verwendung wegen Netzengpässen nicht nutzbaren Erneuerbaren Stroms zu ermöglichen. Denn um das System flexibel zu gestalten, gibt es z. B. die Möglichkeit, Verbrauch und Erzeugung besser aufeinander abzustimmen (Lastmanagement) und überschüssigen Strom anderweitig z. B. für Wärme und Mobilität nutzbar zu machen (Sektorenkopplung).</p> <p><strong><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/studie-weiterentwicklung-des-einspeise-managements/studie_weiterentwicklung_einspeisemanagement.pdf">&gt;&gt;Download der Studie</a></strong></p> </div> </div> </div> Fri, 08 Apr 2016 13:59:57 +0000 5165 at https://www.wind-energie.de Hermann Albers fordert die zivile Flugsicherung zum Dialog über die Gestaltung der Energiewende auf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/hermann-albers-fordert-die-zivile-flugsicherung-zum-dialog-ueber-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Statement von Hermann Albers, Präsident&nbsp; Bundesverband Windenergie, zum Urteil im Verfahren des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig im Fall Windwärts Energie GmbH gegen Region Hannover als Genehmigungsbehörde.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei&nbsp; ging es um die Ablehnung eines immissionsschutzrechtlichen Vorbescheids wegen einer negativen Stellungnahme der Deutschen Flugsicherung/des&nbsp; Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung. Das Bundesverwaltungsgericht hat heute die geforderte Revision zurückgewiesen.</p> <p>„Wir sind enttäuscht, dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nicht zu einer wirklichen Klärung beigetragen hat. Wir fordern die zivile Flugsicherung zum Dialog über die Gestaltung der Energiewende auf. Die Blockadehaltung die wir bisher erleben führt uns genauso wenig weiter wie ein Gutachterstreit oder über mehrere Instanzen getriebene juristische Auseinandersetzungen. Die Deutsche Flugsicherung sollte sich ein Beispiel an der Bundeswehr nehmen und die Energiewende mit Herz und Kopf unterstützen. Wir sind uns sicher, dass sich Lösungen finden lassen, die die Interessen beider Seiten vollständig würdigt.“</p> </div> </div> </div> Genehmigung Planung Radar Windenergie Thu, 07 Apr 2016 08:29:12 +0000 5206 at https://www.wind-energie.de Europäische Windbranche stellt sich neu auf: Francesco Venturini Präsident von WindEurope https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/europaeische-windbranche-stellt-sich-neu-auf-francesco-venturini-praesident <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Europäische Windenergiebranche tritt künftig unter dem Label WindEurope auf. Die Windenergie trägt inzwischen mehr als 11% des europäischen Strommarktes. Die Branche generiert jährlich 67 Milliarden Euro Umsatz und unterstreicht mit einem hohen Exportanteil ihre Leistungskraft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mehr als 250.000 Arbeitsplätze bietet die aufstrebende Industrie in Europa. Nachdem die Branche die letzten Jahre als European Wind Energy Association (EWEA)in Brüssel für den Ausbau der Windenergie, kluge Rahmensetzungen und verbindliche Ausbau- wie Klimaschutzziele warb, will sie nun selbstbewusst als WindEurope die Interessen der wachsenden Industrie vertreten.</p> <p>Auf dem Treffen des Führungsgremiums, dem nationale Verbände, Unternehmensmitglieder und anderen Organisationen angehören, wurde Francesco Venturini für 18 Monate zum neuen Präsidenten von WindEurope gewählt. Der CEO von Enel Green Power, folgt Dr. Markus Tacke, CEO von Siemens Wind Power &amp; Renewables, der den Verband seit Oktober 2014 vorstand.</p> <p>Francesco Venturini nach seiner Wahl: „Wir stehen an einem Wendepunkt, für die Windindustrie und für den gesamten europäischen Energiesektor. Es besteht die Notwendigkeit, Europas Strommärkte zu reformieren und verbindliche Politik für erneuerbare Energien festzulegen. WindEurope fordert ein festes Ziel von mindestens 30% erneuerbaren Energien im europäischen Energiemix bis 2030. Dies ist auch der Schlüssel damit Europa&nbsp; seine Führungsposition im Bereich der erneuerbaren Energien sichert."</p> <p><a target="_blank" href="https://windeurope.org/about-us/new-identity/">https://windeurope.org/about-us/new-identity/</a></p> </div> </div> </div> Europa Internationales Potenziale Windenergie Wirtschaft Thu, 07 Apr 2016 08:32:45 +0000 5160 at https://www.wind-energie.de München - 10 Tage vor der 10H-Verhandlung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie zieht Bilanz über die Windkraftentwicklung in Bayern seit Einführung der gesetzlichen <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>1. Bayerns Stromversorgung ist jetzt gefährlich und umweltschädlich</strong><br />Bayern erzeugt seit Jahrzehnten in Deutschland den meisten Atomstrom und damit auch den meisten Atommüll. Von dem seit Inbetriebnahme des ersten AKW (Kahl) im Jahr 1960 in Bayern erzeugten hochradioaktiven Atommüll ist noch kein Kilo entsorgt. Alles nur gefährlich zwischengelagert. Ein unglaublicher aber verdrängter Skandal!</p> <p>Zurzeit werden noch fast 40 Prozent des in Bayern verbrauchten Stroms in Atomkraftwerken produziert. Nach geltendem Recht sollen spätestens 2017 Block B und 2021 Block C in Gundremmingen und 2022 Isar 2&nbsp; bei Landshut stillgelegt werden. Bisher will die CSU-Landesregierung den wegfallenden Strom überwiegend mit Stromimporten ersetzen. Und bricht damit einen feierlich am&nbsp; 19.7.2013 in DER BAYERNPLAN 2013 – 2018 gefassten vernünftigen Beschluß <a href="http://www.csu.de/politik/beschluesse/:" title="http://www.csu.de/politik/beschluesse/:">http://www.csu.de/politik/beschluesse/:</a> „Das sind unsere Ziele für die kommenden fünf Jahre: Wir wollen so viel Strom, wie wir in Bayern verbrauchen, in Bayern selbst herstellen.“</p> <p>In Paris haben zudem die Staaten unserer Erde gelobt, den gefährlich schnellen Klimawandel durch radikale Einschränkung der Treibhausgasemissionen abzubremsen. Bayern muss endlich seine Stromversorgung modernisieren und enkeltauglich machen! Die Wirtschaft kann es und die Mehrheit des Volkes will es.</p> <p><strong>2. Bayern kann</strong><br />Mit gut auszubauender Photovoltaik (PV) und Windkraft sowie mit den überwiegend schon<br />vorhandenen Kraftwerken, die mit Bioenergie oder Wasserkraft arbeiten, und mit den Begleitbausteinen Lastmanagement, Netzausbau und Speicherausbau kann Bayern seine Stromversorgung Richtung 100 % EE-Strom entwickeln.</p> <p>Arbeitspferde müssen die PV und die Windkraft sein. Beide liefern jetzt schon den Strom aus neuen Großanlagen für unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Und bei beiden werden dank technischer Fortschritte diese Kosten noch sinken.</p> <p><strong>3. Wie steht es um den Ausbau der Windkraft in Bayern?</strong><br />Drei Indikatoren zeigen, wie in den nächsten Jahren sich die Windkraftnutzung in Bayern zu entwickeln droht: Zahl der Inbetriebnahmen, Zahl der Genehmigungen und die Zahl neuer Projekte.</p> <p>Von ersten Projektüberlegungen bis zur Inbetriebnahme dauert es für Planung, Genehmigung und Bau in der Regel 3 – 6 Jahre. In Bayern machte sich in den Jahren 2014 und 2015 der Aufbruch nach dem Großschadensereignis Fukushima bemerkbar. Bayern braucht 4.000 moderne Windkraftanlagen (WKA) mit gut 10.000 MW, um ein Drittel seines Stromverbrauchs aus Windkraft zu decken. Andere Bundesländer (Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) mit gleicher oder größerer Bevölkerungsdichte haben heute auf die Fläche bezogen schon mehr Windkraftwerke als Bayern mit 4000 Windrädern dann hätte.</p> <p>Die erteilten Genehmigungen für Windenergieanlagen in Bayern nahmen seit dem Jahr 2013<br />kontinuierlich ab. Und brechen seit 2015 dramatisch auf lediglich 65 Genehmigungen ein. Im November 2014 trat die 10-H-Regelung in Kraft. Von den 65 in 2015 erteilten Genehmigungen wurden laut Aussagen der Landratsämter die meisten noch nach alter Gesetzgebung behandelt, da die Unterlagen schon vor Februar 2014 eingereicht waren oder vor November 2014 ein Vorbescheid gem. § 9 BImSchG ausgestellt war. So wurden von diesen 65 Genehmigungen nur 26 nach den neuen Gesetzen (10 H) behandelt.</p> <p>Wenn ein Windkraftprojekt angedacht wird, sprechen zu Beginn die Projektierer mit einem Windgutachter: Weht am Standort ausreichend Wind? Eine Nachfrage bei Windgutachtern ergab, dass im ganzen Jahr 2015 praktisch kein einziges neues Windkraftprojekt aus Bayern angefragt wurde.</p> <p>Zum Schutz vor weiterer Zersiedlung unterbindet das Baugesetzbuch das Bauen im Außenbereich. Allerdings sieht es Ausnahmen für insbesondere Infrastruktureinrichtungen wie Verkehrs- oder Energieanlagen sowie Landwirtschaftsgebäude vor. Dieses Ausnahmeprivileg wurde allein in Bayern für Windkraftvorhaben unterhalb 10H aufgehoben. 10H verlangt, dass eine neue WKA mindestens zehnmal so weit von Wohngebäuden entfernt sein muss, wie die Anlage insgesamt hoch ist. Da Bayern im Unterschied zu küstennahen Regionen ein Land mit Leichtwind ist, müssen die Anlagen hier auf hohen Türmen errichtet werden. Eine Faustformel sagt: „Ein Meter mehr Höhe bringt fast ein Prozent mehr Windstrom. Nimmt man statt 100 m Nabenhöhe 150 m Nabenhöhe, kann man fast 50 Prozent mehr Windstrom produzieren. Niedrige Anlagen sind in Bayern nicht wirtschaftlich.</p> <p>Hinzu kommen die drei Flügel des Rotors. Es heißt: „Der Rotor ist der Motor“. Wenn die Flügel länger werden, nutzen sie mehr Wind. So werden heute Anlagen mit bereits 60 – 65 Meter langen Flügeln errichtet. Solche Anlagen können dann insgesamt 220 m hoch sein. 10H bedeutet in diesem Fall, die Anlagen müssen weiter als 2 Kilometer von den Häusern entfernt sein.</p> <p>10H wirkt auch indirekt fatal. Vor 10H tat jede Gemeinde gut daran, Konzentrationsflächen für die Windkraft im Gemeindegebiet auszuweisen und dann die anderen Gebiete für die Windkraft zu sperren. Damit leisteten die Gemeinden ihren Beitrag zur Energiewende und konnten dennoch ihre kommunale Planungshoheit wahrend über die Flächennutzung in der Gemeinde bestimmen. Seit 10 H müssen die Gemeinden über Flächennutzungs- sowie Bebauungspläne Baurecht für Windkraftwerke schaffen. Damit muss in jeder Gemeinde die Frage, ob Windkraft sinnvoll ist oder nicht, neu entschieden werden. Dies trägt Streit und Zwiespalt in manche Gemeinde, und dies obwohl der Bund diese Frage durch die Privilegierung im Baugesetzbuch und die Energiewendegesetzgebung an sich entschieden hatte. Die meisten Gemeinden scheuen diese Auseinandersetzung und fassen das Thema Windkraft erst gar nicht an. Die Folge: Stillstand beim Ausbau der Erneuerbaren gerade dort, wo der Strom in Zukunft fehlen wird und nicht weit transportiert werden muss.</p> <p>So versagt Bayern in der Energiewende und macht sich weiter von Atomstrom und zukünftigen Stromimporten abhängig. Auch verringert Bayern so nicht die Treibhausgase. Die Windkraftbranche hingegen wird Tausende Arbeitsplätze einbüßen. Nach der letzten Statistik hat sie in Deutschland über 150.000 und sogar in Bayern bei Planern, Projektierern, Gutachterbüros, Erbauern, Betreibern und Zulieferern 12.350 Beschäftigte.</p> <p><strong>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung/20160401-medienerklaerung.pdf" class="file-link" title="Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern">Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern </a></strong></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Raimund Kamm<br />BWE-Landesvorstand Bayern<br />Tel.: 0821 – 54 19 36<br /><a class="mailto" href="mailto:r.kamm@bwe-regional.de">r.kamm@bwe-regional.de</a></p> <p></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung/20160401-medienerklaerung.pdf" type="application/pdf; length=557977" title="20160401-medienerklaerung.pdf">Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Versorgungssicherheit Windenergie Fri, 01 Apr 2016 09:03:03 +0000 5140 at https://www.wind-energie.de Neue Studie zeigt: Bürgerenergie durch Ausschreibungen bedroht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-studie-zeigt-buergerenergie-durch-ausschreibungen-bedroht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf.&nbsp; Feste Einspeisevergütung gilt in Umfrage als zentrales Kriterium für den bisherigen Erfolg von Bürgerwindprojekten. Die ab 2017 geplanten Ausschreibungen für die Windenergie an Land drohen Bürgerwindakteure zu benachteiligen und verzerren die derzeit ausgeglichenen Wettbewerbsbedingungen zugunsten finanzstarker Akteure.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die World Wind Energy Association (WWEA) und der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW (LEE NRW) am 22. März 2016 in Düsseldorf veröffentlicht haben. So bewerten alle in der Studie befragten Bürgerwind-Experten die Umstellung auf Ausschreibungen als negativ bis sehr negativ, während die bestehende feste Einspeisevergütung als zentrales Kriterium für den bisherigen Erfolg der Bürgerenergie gilt.</p> <p>„Die Ergebnisse zeigen deutlich die Verunsicherung, die das geplante Ausschreibungsmodell mit sich bringt. Bürgerenergieprojekte sichern als zentraler Bestandteil einer verbrauchernahen Energiewende die Akzeptanz regenerativer Energien vor Ort. Die seit vielen Jahren bewährte feste Einspeisevergütung lieferte dabei für Bürgerenergieprojekte ein solides Fundament. Statt dieses nun wegzubrechen, sollten Bürgerenergieprojekte deshalb auch künftig konsequent von den Ausschreibungen ausgenommen werden“, forderte Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW.</p> <p>In den ab 2017 geplanten Ausschreibungen für die Windenergie an Land, denen der LEE NRW grundsätzlich mit großen Vorbehalten gegenübersteht, bieten Akteure bundesweit um eine festgelegte Menge an Erzeugungskapazität. Insbesondere kleinere bürgergetragene Projekte haben gegenüber großen Projektierungsunternehmen deutliche Nachteile, weil sie durch umfangreiche finanzielle Vorleistungen erheblich höhere Risiken tragen und Kosten eines eventuell gescheiterten, weil einzigen Projektes nicht auf andere Projekte umlegen können. So haben internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen gezeigt, dass deren Umsetzung regelmäßig auch zu einer hohen Konzentration der Marktakteure geführt hat.</p> <p>Die aktuelle Studie der WWEA und des LEE NRW zeigt, dass aus Sicht der Befragten das geplante Ausschreibungsmodell die Akteursvielfalt der Energiewende untergräbt und die lokale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> schwächt, indem kleinere Bürgerwindakteure strukturell benachteiligt werden. Auch erwarten die in der Studie befragten Bürgerwind-Experten nicht, dass der Umstieg von einer festen Vergütung auf Ausschreibungen im neuen Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) mit einer fairen Preissetzung einhergehen wird oder die Kosten auf Dauer sinken werden.</p> <p>„Die von den Bürgerwindakteuren in Deutschland erwarteten Einbrüche werden auch von Erfahrungen in anderen Ländern bestätigt, die schon vor einiger Zeit auf Ausschreibungen umgestellt haben: So werden die Märkte in Ländern wie Brasilien, Südafrika oder im kanadischen Ontario von multinationalen Großkonzernen dominiert. In keinem dieser Länder ist unter dem Ausschreibungsmodell auch nur ein einziger <abbr title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term209" title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei.">Bürgerwindpark</a></abbr> entstanden, obwohl dies jeweils offizielles politisches Ziel ist“, mahnte Stefan Gsänger, Generalsekretär der WWEA.</p> <p>Hatte die Bundesregierung zunächst überhaupt keine Sonderregeln für Bürgerenergieprojekte vorgesehen, sollen sich laut den jüngsten Vorschlägen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) Bürgerenergieprojekte nun schon vor dem Einholen teurer Genehmigungen an der Ausschreibung beteiligen dürfen und die Genehmigungen innerhalb von zwei Jahren nach dem erteilten Zuschlag nachreichen. Der LEE NRW kritisiert diese Regelung dennoch als völlig ungenügend, da sich viele Kosten erst im Laufe des Planungsprozesses ergeben und somit das zunächst abgegebene Gebot oftmals nicht haltbar ist. Zudem sei zu Beginn der Planung nicht ersichtlich, ob das Projekt überhaupt einen Zuschlag erhalte, was die grundsätzliche Investitionsbereitschaft bei Bürgerwindakteuren hemme. Generell seien diese Sonderregelungen nicht in der Lage, das Ausschreibungsverfahren zu einem fairen Wettbewerb zwischen Bürgerenergieprojekten und großen Akteuren zu gestalten.</p> <p>„Wenn wir die Ziele der Energiewende ernst nehmen, vor allem aber auch die Ziele des bejubelten Pariser Klimaabkommens, dann brauchen wir deutlich mehr Dynamik beim deutschlandweiten wie auch beim globalen Ausbau der Windenergie. Dies kann nur mit einem Mehr an Bürgerenergie gelingen. Ausschreibungen sind dafür kontraproduktiv, auch da sie keinen echten Beitrag zur Integration der Erneuerbaren Energien leisten. Wer es mit der Integration der Erneuerbaren Energien ernst meint, sollte Raum schaffen für dezentrale Vermarktungsmodelle von Grünem Strom, anstatt immer noch weitere künstliche Hürden aufzubauen“, so Gsänger.</p> <p>Der LEE NRW fordert daher, unterstützt von der WWEA, umfassende Änderungen an den Plänen für ein neues EEG 2016. Derzeit sieht der EEG-Entwurf vor, nur Projekte, die kleiner als 1 Megawatt sind, von Ausschreibungen auszunehmen. Dies hätte jedoch für heutige Windenergieprojekte, bei denen bereits eine einzelne Anlage regelmäßig 2,5 Megawatt und mehr aufweist, praktisch keine Relevanz. „Auch die jüngsten Vorschläge des BMWi zu Ausnahmeregeln für Bürgerenergieakteure im neuen EEG werden weiterhin zu Vorteilen zugunsten finanzstarker Großinvestoren führen“, warnte Jan Dobertin. Bürgerenergieprojekte in Höhe von 18 Megawatt müssten daher grundsätzlich von Ausschreibungen befreit werden. Bekräftigt wird diese Forderung des LEE NRW durch die Aussage der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, wonach Ausnahmeregeln für Windenergieprojekte bis 18 Megawatt mit den EU-Beihilfeleitlinien vereinbar seien.</p> <p>Des Weiteren fordert der LEE NRW eine Anhebung des bisher geplanten garantierten Ausbauvolumens für die Windenergie von 2.000 Megawatt brutto (also inklusive <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>) auf 2.500 Megawatt netto (ohne Repowering) jährlich sowie eine faire Ausgestaltung des Ausschreibungsdesigns für einen deutschlandweit ausgewogenen Windenergieausbau.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wwindea.org/download/community_power/Burgerenergie _NRW.pdf">&gt;&gt;Download der Studie </a></p> <p><a target="_blank" href="http://bit.ly/1UBmCVm ">&gt;&gt;Zusammenfassung der Studie</a></p> <p>Hintergrund zum LEE NRW Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW ist die Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Vorbild der Dachverbände in Bund und EU vertritt der LEE NRW die Branche spartenübergreifend gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mitglieder sind Unternehmen, Verbände und Privatpersonen aus allen Bereichen der regenerativen Energien. Sitz der Geschäftsstelle ist in Düsseldorf.</p> <p>Kontakt: <br />Sarah Preuß, Pressesprecherin LEE NRW<br />Tel: 0211 93676064<br /><a href="mailto:sarah.preuss@lee-nrw.de">sarah.preuss@lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Bürgerbeteiligung Energiepolitik Tue, 22 Mar 2016 13:21:59 +0000 5141 at https://www.wind-energie.de Kurzanalyse zu geplantem neuen Referenzertragsmodell online https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kurzanalyse-zu-geplantem-neuen-referenzertragsmodell-online <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/kurzanalyse-zu-verhaeltnisfaktoren-unter-verschiedenen-annahmen">Kurzanalyse zu Verhältnisfaktoren unter verschiedenen Annahmen</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das&nbsp; Bundeswirtschaftsministerium hat mit den Eckpunktepapieren aus Dezember 2015 und Februar 2016 zur EEG Novelle 2016 eine Neudefinition des Referenzstandorts eingeführt und Verhältnisfaktoren dargestellt, die dazu dienen sollen, den Zuschlagswert in Abhängigkeit von der Standortqualität in die Vergütungshöhe (bzw. den anzulegenden Wert)&nbsp; umzuwandeln.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuell wird&nbsp; diskutiert, wie die Verhältnisfaktoren auszulegen sind, um den Zubau an Standorten aller Standortqualitäten zu ermöglichen. Hierzu legt der Bundesverband WindEnergie jetzt eine Kurzanalyse der Deutschen WindGuard vor, die die Verhältnisfaktoren für die Ermittlung der anzulegenden Werte in einem Ausschreibungssystem mit einstufigem Referenzertragsmodell berechnet.</p> <p>Dafür hat die Deutsche WindGuard die Eingangsparameter der Stromgestehungskostenuntersuchung an ein einstufiges Referenzertragsmodell angepasst.&nbsp; Da die Verhältnisfaktoren stark von den variablen Betriebskosten beeinflusst sind, werden hierfür aktualisierte&nbsp; Annahmen&nbsp; zu Grunde gelegt. Des Weiteren wurden Änderungen an der auszuwählenden Anlagentechnologie und den Ertragsannahmen vorgenommen.</p> <p>Hinsichtlich der Anlagentechnologie reizt das Bundeswirtschaftsministerium großen Nabenhöhen an. Dies führt dazu, dass die Technologieauswahl in IEC-Klasse II (angesetzt ab einer 110% Standortqualität) eine durchschnittliche Gesamthöhe von 188 Meter aufweist. Der BWE weist deutlich darauf hin, dass die bisherige Zubausituation im Norden Deutschlands, insbesondere in Schleswig-Holstein, geringere Nabenhöhen aufweist. Dies kann dazu führen, dass der im zukünftigen EEG gesetzte Anreiz unwirksam bleibt,&nbsp; weil große Anlagenhöhen in Starkwindregionen nicht genehmigt&nbsp; werden.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/kurzanalyse-zu-verhaeltnisfaktoren-unter-verschiedenen-annahmen/20160314_windguard_kurzanalyse_verhaeltnisfaktoren_verschiedene_annahmen.pdf">Kurzanalyse zu Verhältnisfaktoren unter verschiedenen Annahmen</a></strong></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Publikation Referenzertrag Windenergie Mon, 21 Mar 2016 15:36:20 +0000 5132 at https://www.wind-energie.de Deutsch-Afrikanisches Energieforum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutsch-afrikanisches-energieforum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie ist in diesem Jahr Medienpartner des Deutsch-Afrikanischen Energieforums. Seit 10 Jahren bietet der Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft mit dieser Veranstaltung Unternehmen, Politikern und der Wissenschaft aus Deutschland und Afrika eine Plattform.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum diesjährigen Deutsch-Afrikanischen Energieforum treffen die über 400 Teilnehmer am 25. und 26. April 2016 in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, in 20457 Hamburg zusammen. Es geht dabei u.a. um die Frage ob der afrikanische Energiemix erneuerbar oder konventionell wird. Das Gesamtprogramm und Informationen zur Anmeldung finden sich hier: <a href="http://www.energyafrica.de/">http://www.energyafrica.de/</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Internationales Unternehmen Wirtschaft Wed, 16 Mar 2016 08:17:17 +0000 5117 at https://www.wind-energie.de Ausbau der Windenergie in Brandenburg geht zurück – BWE erwartet künftig mehr Kontinuität auf niedrigerem Niveau https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausbau-der-windenergie-brandenburg-geht-zurueck-bwe-erwartet-kuenftig-mehr <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam/Berlin. Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Der Ausbau der Windenergie in Brandenburg fand 2015 auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr statt. Insgesamt wurden 2015 148 Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von knapp 400 Megawatt (MW) neu errichtet. Das sind fast ein Viertel Anlagen weniger als 2014. „Dennoch sind wir mit der Zahl der Aufstellungen zufrieden, weil sie etwas über dem Mittel der vergangenen vier Jahre von 350 MW jährlich liegt“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin / Brandenburg im BWE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Allerdings schöpfe Brandenburg beim Ersatz alter durch neue, leistungsfähigere Anlagen sein Potenzial noch nicht aus. „Hier Anreize zu setzen ist auch Aufgabe der Landespolitik. Denn so ließen sich die Energiepolitischen Ziele bis 2030 mit vergleichsweise wenigen Windenergieanlagen erreichen“ so Glahr.<br />Der Anteil der Windenergie-Installationen am bundesweiten Zubau ist in Brandenburg etwa konstant und liegt bei 10 %. Das entspricht auch in etwa dem Anteil der Fläche von Berlin und Brandenburg (8,5 %) an der Fläche von ganz Deutschland.</p> <p>In Berlin wurden 2015 zwei Anlagen mit jeweils 2,35 MW gebaut, die an der Schönerlinder Straße in Pankow stehen – man sieht sie von der Pankower Autobahn A114 und vom Stadtring, von der A10 am Kreuz Pankow. „Wir freuen uns über diese Entwicklung. Die Energieerzeugung rückt damit näher an die Verbraucher in Berlin heran“, so Glahr. Er weist darauf hin, dass mindestens eine weitere Anlage bis Ende 2015 noch in Pankow genehmigt wurde. Dieses Windrad ist zwar etwas niedriger als die bisherigen Anlagen, hat aber mehr <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> – 3,4 MW statt 2,35 MW.</p> <p>Für Brandenburg ergibt sich eine insgesamt installierte Leistung an Windenergie zum Ende 2015 von 5850 MW. Glahr: „Wir setzen auf einen planbaren und kontinuierlichen Ausbau. Damit bleibt der Umbau der Energieversorgung für alle Beteiligten nachvollziehbar und erträglich.“</p> <p><strong>2016 könnten Installationen weiter sinken</strong><br />Für das kommende Jahr erwartet der BWE Landesverband Berlin / Brandenburg noch einmal einen weiteren leichten Rückgang der neu installierten Leistung. Ende 2015 lagen nach den Erhebungen der Fachagentur Windenergie im ganzen Land Genehmigungen für 94 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 245,7 MW vor. Das lasse zwar einen schwächeren Ausbau erwarten, für die Prognose 2016 gebe es aber noch gewisse Unsicherheiten: Da die durchschnittliche Dauer von der Genehmigung bis zur Inbetriebnahme knapp unter 12 Monaten liege, könnten auch Anlagen, die erst nach dem Stichtag 31.12.2015 genehmigt wurden, noch 2016 in Betrieb gehen.</p> <p>Glahr nahm anlässlich des laufenden Volksbegehrens in Brandenburg auch Stellung zum Thema „Wind im Wald“. In Brandenburg stünden heute rund 200 Windräder in Forsten. Anders als von Windkraftgegnern behauptet, stünden solche Anlagen praktisch nur im Kiefernwald. Solche monokulturellen Forste wurden überwiegend nach dem Weltkrieg mit schnellwachsenden Hölzern bepflanzt, weil Brandenburg massenhaft Holz als Reparationszahlungen nach Russland liefern musste. Glahr: „Die Förster des Landes versuchen seit Jahrzehnten, diese Kieferwälder wieder mit Laubgehölzen zu durchmischen – und nutzen dazu jetzt auch die Gelder, die sie aus der Verpachtung für Windräder erzielen können.“ Glahr betont, dass für die Windenergie keine geschützten, Buchen- und Eichenwälder zerstört werden. Der Artenschutz wird bei Waldstandorten umfassend berücksichtig. Und von dem Geld, dass die Windmüller für Ausgleichsmaßnahmen zahlen, wurden so viele Maßnahmen umgesetzt, dass die biologische Vielfallt größer ist als vorher.</p> <p><strong>Auch Privatleute sollen von günstigem Windstrom profitieren</strong><br />Bei der Lösung der zahlreichen Herausforderungen der Energiewende steht der BWE in vielen Bereichen Seite an Seite mit der Landespolitik. So unterstützt die Branche eine gerechte Verteilung der Kosten des Netzausbaus.“ Es kann nicht sein, dass wir vor Ort Energie für rund 9 Eurocent produzieren und dennoch die Preise für den privaten Stromkunden steigen. Wir setzen uns für entsprechende Änderungen auf der Bundesebene ein. Mittelfristig sollen private und gewerbliche Kunden von der Windenergie als günstigste Energieform profitieren!“<br />Brandenburger Energiepolitik kann nicht ohne Berlin und Brüssel betrachtet werden. Mit der anstehenden Novelle des EEG in 2016 sind massive Nachteile verbunden. Das Bundeswirtschaftsministerium setzt darauf, die kleinen und mittleren Akteure der Windbranche aus dem Markt zu drängen. Große, finanzkräftige Unternehmen sollen den Markt übernehmen und damit der demokratischen Energiewende ein Ende setzen. „Wir wollen unsere energiepolitischen Aufgaben in Brandenburg mit den heutigen Akteuren lösen, die Marktbereinigung aus Berlin ist kontraproduktiv“ stellt Glahr abschließend fest.</p> <p><strong>Download: <br /><a href="/system/files/attachments/article/2016/ausbau-der-windenergie-brandenburg-geht-zurueck-bwe-erwartet-kuenftig-mehr-kontinuitaet-auf/20160316-pressemitteilung-bwe-berlin-brandenburg.pdf" class="file-link" title="Pressemitteilung mit aktuellen Tabellen zum Ausbau der Windenergie in Berlin/Brandenburg">Pressemitteilung mit aktuellen Tabellen zum Ausbau der Windenergie in Berlin/Brandenburg</a></strong></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Jan Hinrich Glahr, Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Landesverband Berlin-Brandenburg <br />Gregor-Mendel-Straße 36, 14469 Potsdam <br />Tel: 0331 27342-884<br />be-bb@bwe-regional.de&nbsp; <br />&nbsp;<br />Ansprechpartner für die Presse: <br />Kai Weller, Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br /><a href="mailto:weller@ahnenenkel.com">weller@ahnenenkel.com</a></p> <p></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/ausbau-der-windenergie-brandenburg-geht-zurueck-bwe-erwartet-kuenftig-mehr-kontinuitaet-auf/20160316-pressemitteilung-bwe-berlin-brandenburg.pdf" type="application/pdf; length=198200" title="20160316-pressemitteilung-bwe-berlin-brandenburg.pdf">Pressemitteilung mit aktuellen Tabellen zum Ausbau der Windenergie in Berlin/Brandenburg</a></div> </div> </div> </div> Beteiligungskonzepte Bundesländer Statistik Umwelt Wed, 16 Mar 2016 09:27:32 +0000 5118 at https://www.wind-energie.de BWE-Präsident fordert höhere Ökostromziele, einen Kohleausstiegsplan und Schnittstellen zu den Sektoren Wärme und Verkehr https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bwe-praesident-fordert-hoehere-oekostromziele-einen-kohleausstiegsplan-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem Gastkommentar für energate, dem Informations- und Kommunikationsdienstleister für Energiethemen, hat BWE-Präsident Hermann Albers seine Sorge im Hinblick auf die Gestaltung des neuen EEG 2016 zum Ausdruck gebracht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundeswirtschaftsministerium setze anstatt auf den bewährten EEG-Mechanismus zukünftig auf Ausschreibungen und gefährde durch diesen Systemwechsel Akzeptanz und Bürgerbeteiligung. Trotz der Beschlüsse von Paris solle an der Zielmarke von 45 Prozent Ökostromanteil bis 2025 festgehalten werden. Albers befürchtet daher einen Stopp der Energiewende, wenn hier nicht deutlich nachgebessert wird. Volkswirtschaftlich sei dies kontraproduktiv, gingen doch die Investitionen aller Marktakteure inzwischen in Richtung erneuerbare Energien.</p> <p>Paris erfordere die Anhebung des Ökostromanteils auf 60 Prozent bis 2025 sowie einen schnellen Schritt in Richtung Mobilität und Wärme. Hier müssen Schnittstellen geschaffen werden, die erneuerbare Energie für diese Bereiche nutzbar machen und damit ein enormes CO2 Senkungspotenzial schaffen. Ein strukturierter, verlässlicher Weg aus der Braunkohle mit begleitenden strukturpolitischen Maßnahmen sei zudem überfällig.</p> <p>Albers betont die Bereitschaft der Erneuerbaren Energien zur Übernahme von Verantwortung für das Gesamtsystem und appelliert an die Politik, für eine verlässliche Dynamik im Markt zu sorgen.</p> <p>Den Gastkommentar finden Sie auf <a target="_blank" href="http://www.energate-messenger.de/news/162933/-paris-erzwingt-60-prozent-oekostrom">energate.de</a></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Energiewende Klimaschutz Thu, 10 Mar 2016 08:08:21 +0000 5092 at https://www.wind-energie.de Licht, Lärm, Infraschall – wie gut sind Windpark-Anlieger geschützt? https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/licht-laerm-infraschall-wie-gut-sind-windpark-anlieger-geschuetzt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gibt es ein verträgliches Miteinander zwischen Windenergie und Anwohnern? Wie gut sind Windpark-Anlieger geschützt? Diesen Fragen wird unter dem Motto „Licht, Lärm, <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> – Emissionen von Windenergieanlagen“ am Dienstag, 12. April, ab 17.30 Uhr im Technologiezentrum Lichtenau nachgegangen.&nbsp; Die Veranstaltung in Lichtenau findet in Kooperation zwischen der Energieagentur Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Paderborn-Höxter-Lippe im Bundesverband Windenergie (BWE) statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong></strong><strong></strong>Nach einem Grußwort von Lichtenaus Bürgermeister Josef Hartmann stellt ein Vertreter des Kreises Paderborn das Bundesimmissionsschutzgesetz als rechtliche Grundlage für den Schutz von Mensch und Natur vor. Dabei wird auch die Frage beantwortet, wie die Behörde auf Beschwerden von Bürgern über Lärmemissionen reagiert und wie die Einhaltung geltender Grenzerte überwacht wird.</p> <p>Viele Anlieger empfinden die nachts rot blinkenden Lichter an Windenergieanlagen als störend. Welche Anforderungen stellt die Flugaufsichtsbehörde an die Nachtbefeuerung und welche Maßnahmen sind wirklich notwendig? Darüber informiert Dr. Oliver Frank von der Anwaltssozietät Engemann und Partner aus Lippstadt, der auch Vorsitzender des BWE-Arbeitskreises „Kennzeichnung“ ist.</p> <p>Windkraftkritiker weisen auf gesundheitliche Gefahren durch <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> hin. Über die Erkenntnisse der Wissenschaft zu Infraschall-Emissionen von Windenergieanlagen berichtet Lars Schnatbaum-Laumann vom Netzwerk Windenergie der Energieagentur NRW. Oliver Bunk von der Firma Kötter Consulting Engineers aus Rheine stellt die Ergebnisse von Infraschall-Messungen am Windpark Weiberg im Kreis Paderbon vor.</p> <p>&nbsp;Die Veranstalter wollen die teils emotional geführte Diskussion um den Ausbau der Windenergie durch die Regionalveranstaltung in Lichtenau versachlichen und wünschen sich, dass vor allem auch Windkraftkritiker und Entscheidungsträger in den Kommunen die Möglichkeit zur Information nutzen.</p> <p>Die Veranstaltung ist kostenfrei, es ist jedoch eine Anmeldung erforderlich über das Internet-Portal der Energieagentur NRW (<a href="http://www.energieagentur.nrw/windenergie/netzwerk-windenergie">www.energieagentur.nrw/windenergie/netzwerk-windenergie</a>).</p> </div> </div> </div> Bundesländer Kennzeichnung Schall Umwelt Veranstaltung Mon, 07 Mar 2016 09:55:41 +0000 5074 at https://www.wind-energie.de Deutschland verfehlt Klimaschutzziele https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutschland-verfehlt-klimaschutzziele <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Neue Studie empfiehlt Aufholjagd – BEE fordert Anhebung des EE-Deckels gemäß Koalitionsvertrag<i>. <br /></i></b>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die Studienergebnisse des renommierten Energie-Experten Joachim Nitsch sind eindeutig: Die Bemühungen der Bundesregierung beim Klimaschutz werden den jüngsten <a href="http://www.bmub.bund.de/cop21/">Beschlüssen des Klimaschutzgipfels von Paris</a> bei weitem nicht gerecht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wenn es weitergeht wie bisher, dann</p> <ul> <li><b>kann Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis 2020 nur um 32% gegenüber 1990 mindern und wird damit sein Reduktionsziel von 40% deutlich verfehlen</b></li> <li><b>wird Deutschland bis 2050 nur eine Treibhausgasminderung von 58% statt der erforderlichen 95% erreichen.</b></li> </ul> <p>Für die Umsetzung der COP21-Beschlüsse von Paris wäre jedoch bis 2025 ein Anteil Erneuerbarer Energien von mindestens 60% am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> erforderlich.</p> <p>Das Fazit von Nitsch, dessen Studie der BEE heute am Vortag seines Neujahrsempfangs veröffentlichte: „Die derzeitige Energiewendepolitik lässt noch keine kohärente Strategie erkennen, mit der die großen Herausforderungen eines Komplettumbaus aller Sektoren der Energieversorgung in der notwendigen Zeit bis 2050 wirksam bewältigt werden könnten.“ Und: „Verstärkt sich die Umbaudynamik im gesamten Energiesektor nicht erheblich, würden die fossilen Energieträger auch noch zur Jahrhundertmitte mit 70 - 75% Anteil das Energiesystem dominieren. Das Klimaschutzziel wäre weit verfehlt.“</p> <p>BEE-Präsident Fritz Brickwedde: „Die Nitsch-Studie ist für die Bundesregierung ein deutliches Warnsignal. Der BEE hat extra eine konservativ gerechnete Studie in Auftrag gegeben. Doch auch bei vorsichtiger Berechnung lautet die Botschaft: Wir haben keine Zeit zu verlieren! Die Bundesregierung muss jetzt schleunigst Maßnahmen ergreifen, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr effektiv und effizient voranzutreiben – vorausgesetzt sie nimmt die COP21-Beschlüsse ernst. Vor allem in den Sektoren Wärme und Verkehr hinkt Deutschland weit hinterher.</p> <p>Ein Abbremsen beim Ausbau des Ökostrom-Bereichs können wir uns daher ebenso wenig erlauben. Es ist unabdingbar den Ausbaukorridor für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> im Stromsektor deutlich über jene 45% anzuheben, die im Koalitionsvertrag vorgesehen sind. Bekanntlich stehen die Klima- und Energieziele der Bundesregierung unter Vorbehalt der Ergebnisse von Paris. Diese sind anzupassen, wie es die Öffnungsklausel des Koalitionsvertrags vorsieht.“</p> <p>Die ebenfalls neu erschienene Studie von Greenpeace bezieht im Gegensatz zur BEE-Studie bereits die Vorgaben der COP21-Ergebnisse von Paris ein, was zu einem noch größeren Anteil der Erneuerbaren Energien führt.</p> <p><b>Downloads: </b><br /> <b><a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/Joachim_Nitsch_Energiewende_nach_COP21.pdf">Dr. Joachim Nitsch: Die Energiewende nach COP21 </a></b><br /> <b><a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/BEE-Zusammenfassung_Energiewende_nach_COP21_Nitsch.pdf">BEE-Zusammenfassung der Nitsch-Studie </a></b><br /> <b><a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/Grafiken_Energiewende_nach_COP21_Nitsch_2016.pdf">Infografiken: Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick </a></b></p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Dr. Matthias Hochstätter, kommissarischer Pressesprecher <br /> Tel.: 0170 / 551 25 42 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Tue, 23 Feb 2016 10:45:13 +0000 5058 at https://www.wind-energie.de Zu Gast beim BWE-Landesvorstand Niedersachsen/Bremen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/zu-gast-beim-bwe-landesvorstand-niedersachsen-bremen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bernd Busemann, Präsident des Niedersächsischen Landtags, Frank Oesterhelweg, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag und die CDU-Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp&nbsp; folgten der Einladung des BWE-Landesvorsitzenden Niedersachsen/Bremen Wilhelm Pieper zum Informationsabend am 19. Januar in Hannover.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2784" height="1772" title="Bernd Busemann, Wilhelm Pieper, Frank Oesterhelweg und Ingrid Klopp auf dem Informationsabend des BWE-Landesverbandes Niedersachsen/Bremen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/zu-gast-beim-bwe-landesvorstand-niedersachsen-bremen/hannover-cdu-infoabend.jpg?1456218822" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Insgesamt nutzten 20 CDU-Abgeordnete des niedersächsischen Landtags die Gelegenheit, um sich über den Stand der EEG-Novelle und die Position des BWE zu informieren. „Es ist höchste Zeit, dass wir die Politiker in den Bundesländern auf die Gefahren des abrupten Systemwechsels zur Ausschreibung aufmerksam machen und die von der EU gewünschte Akteursvielfalt fordern“, so Pieper.</p> <p>Insbesondere zur Stärkung des ländlichen Raums benötigt die Windbranche nach Auffassung des Windmüllers aus dem Emsland ein ausreichendes Ausbauvolumen und entsprechende Anpassungen im EEG- Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums. Diese will der Landesverband Niedersachsen/Bremen in den nächsten Wochen in Abstimmung mit der Bundesgeschäftsstelle einfordern.</p> </div> </div> </div> Tue, 23 Feb 2016 09:25:05 +0000 5056 at https://www.wind-energie.de Schleswig-Holstein droht zum Windenergiemuseum zu verkommen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/schleswig-holstein-droht-zum-windenergiemuseum-zu-verkommen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung. Kein anderes Bundesland legte in den beiden vergangenen Jahren so viele Windenergieanlagen still wie Schleswig-Holstein. Trotzdem sind noch rund 450 Turbinen am Netz, die älter sind als zwanzig Jahre.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Veraltete Windkraftanlagen durch effizientere Modelle zu ersetzen („Repowering“), ist wirtschaftlich und energiepolitisch vielfach sinnvoll. Allerdings werden hierfür in Schleswig-Holstein derzeit kaum noch Genehmigungen erteilt, kritisiert der Landesverband WindEnergie Schleswig-Holstein.</p> <p>Nach einer aktuellen Studie der „Fachagentur Windenergie an Land“, liegt die durchschnittliche Betriebsdauer einer schleswig-holsteinischen Windenergieanlage bei 17,5 Jahren – und damit ein knappes Jahr über dem Bundesdurchschnitt. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Schleswig-Holstein zu den Pionieren der Windenergiebranche zählt. Daher stehen hier noch viele Anlagen der ersten Generation.</p> <p>Insofern ist der Modernisierungsbedarf hier besonders hoch. Und obwohl kein anderes Bundesland in den vergangenen zwei Jahren mehr Windkraftanlagen stillgelegt hat als Schleswig-Holstein, befinden sich noch 450 Turbinen am Netz, die älter als 20 Jahre sind. „Schleswig-Holstein darf nicht zum Museum der Windbranche werden“, warnt der Verbandsvorsitzende Reinhard Christiansen.</p> <p>Die Akzeptanz für modernisierte Windkraftanlagen ist immer dort am größten, wo bereits Windräder stehen. Somit wäre es am sinnvollsten, neue Anlagen gerade dort aufzustellen, wo alte abgebaut werden. Doch dieser Grundsatz, der in den vergangenen Jahrzehnten üblich war, hat aufgrund der neuen Regionalplanung des Landes oft keine Gültigkeit mehr.</p> <p>Die Bürgerwindparks Schleswig-Holsteins mit ihren mehr als 15.000 Kommanditisten stehen dadurch vor großen Problemen. Ihre Anlagen befinden sich auf Gemeindegebiet. Das Repowering in einem anderen Landesteil kommt für sie nicht in Frage. „Wir dürfen den Bürgerwindparks das Repowering nicht so schwer machen, sondern müssen mit der Landesplanung nach Lösungen suchen, ob, wo und wann Windenergieanlagen in Zukunft repowert werden können“, so Christiansen.</p> <p>Der Landesverband WindEnergie Schleswig-Holstein (BWE S-H) hat 5.000 Mitglieder, überwiegend Bürgerwindparks mit etwa 15.000 Kommanditisten. Die Branche investiert jährlich mehr als eine Milliarde Euro in Schleswig-Holstein. Die 3.435 Windkraftanlagen des Bundeslandes haben eine installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von circa 5,9 Gigawatt. Das entspricht der Leistung von fünf durchschnittlichen Atomkraftwerken. Die Mitglieder des BWE SH haben maßgeblich dazu beigetragen, dass das Land seinen Strombedarf mittlerweile vollständig aus erneuerbaren Energien decken kann. An der Windenergiebranche hängen allein in Schleswig-Holstein mehr als 9.000 direkte Arbeitsplätze und ein Gewerbesteueraufkommen von jährlich rund 60 Millionen Euro. Diese Steuern kommen zum Großteil vergleichsweise strukturschwachen Regionen zugute.</p> <p>Und noch einen Vorteil des Repowerings sieht der Landesvorsitzende: „Wo sich früher ein Dutzend Mühlen vierzig Mal in der Minute drehten, stehen heute nur noch drei oder vier – die sich mit zudem nur mit rund einem Drittel der Geschwindigkeit drehen. Das ist eine deutliche Entlastung für das Landschaftsbild“.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Nicole Knudsen, Leiterin BWE Geschäftsstelle SH, Husum <br />E-Mail <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a>, Tel. 04841 663210</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Genehmigung Planung Repowering Windenergie Wed, 17 Feb 2016 10:45:46 +0000 5050 at https://www.wind-energie.de Norddeutschland und Energie-Verbände fordern Absicherung der dezentralen Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/norddeutschland-und-energie-verbaende-fordern-absicherung-der-dezentralen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Enerige (BEE).&nbsp; Eine breite Koalition zwischen Energie-Verbänden und Politik will die drohenden Einschnitte in der anstehenden Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) verhindern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einer Tagung des BEE und des Bundesverbands WindEnergie zum künftigen Ausschreibungssystem des EEG forderte BEE-Vorstand Jan Hinrich Glahr: „Die weite Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, von Landwirten, Bürgerenergieprojekten, Kommunen und Genossenschaften am Ausbau erneuerbarer Energien ist Basis der Akzeptanz der Energiewende. Diese Basis darf mit dem Umstieg auf Ausschreibungen nicht zerstört werden. Deshalb erwarten wir, dass die Bundesregierung die von der Europäischen Kommission ausdrücklich aufgezeigten Ausnahmen für kleine Akteure berücksichtigt.“</p> <p>Niedersachsens Umwelt- und Energie-Minister Stefan Wenzel vertrat den Standpunkt der norddeutschen Bundesländer: „Die Energiewende führt zu einer dezentralen Energieerzeugung und darüber zu einer Stärkung ländlicher Räume. Sie ist gleichzeitig eine große Chance für die regional verankerten Stadtwerke. Mittelstand und Kommunen haben die Entwicklung maßgeblich vorangetrieben. Wir wollen, dass diese Akteure auch im Ausschreibungssystem eine Chance haben. Gemeinsam mit den Norddeutschen Ländern haben wir deshalb unterstrichen, dass die Akteursvielfalt langfristig erhalten werden muss.“</p> <p>Und Claude Turmes, Mitglied des Industrieausschusses und Berichterstatter der EU-Erneuerbaren-Richtlinie im Europäischen Parlament: „Es gibt keinen Druck aus Brüssel unisono alles auszuschreiben. Die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager hat kürzlich klargestellt, dass Windkraftanlagen mit einer Höchstgrenze von insgesamt 18 MW an installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von dem Erfordernis der wettbewerblichen Ausschreibung befreit werden können. Die Bundesregierung muss diese Ausnahme nun auch nutzen; nur so kann die erfolgreiche Bürgerenergiewende weitergeführt werden.“</p> <p>BEE-Vorstand und BWE-Vizepräsident Glahr: „Zwei von drei in Deutschland produzierten Windkraftanlagen werden im Ausland errichtet. Der Erfolg der deutschen Windindustrie in internationalen Märkten steht und fällt mit einem starken und stabilen deutschen Heimatmarkt. Hier werden Innovationsschritte realisiert und Weiterentwicklungen zur Marktreife gebracht. Voraussetzung hierfür ist eine große Anzahl mittelständischer Akteure. Für den Exporterfolg bildet der deutsche Markt die Grundlage. Deshalb muss die Bundesregierung dazu beitragen, dass der mittelständisch geprägte deutsche Markt stabil und dynamisch wachsen kann.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Dr. Matthias Hochstätter, kommissarischer Pressesprecher <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Dezentrale Versorgung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Erneuerbare Energien Tue, 16 Feb 2016 11:20:47 +0000 5054 at https://www.wind-energie.de Windenergieausbau in Südwestfalen blockiert https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergieausbau-suedwestfalen-blockiert-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Olsberg. Durch Stau bei den Projektanträgen werden die Klimaschutzziele der Landesregierung voraussichtlich weit verfehlt. Im Jahr 2015 sind in Südwestfalen nur 12 neue Windenergieanlagen (WEA) in Betrieb genommen worden. Damit verfehlt die Region wie schon im Vorjahr deutlich die notwendigen Ausbauzahlen, um die&nbsp; Klimaschutzziele der nordrhein-westfälischen Landesregierung zu erreichen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Errichtet wurden alle neuen Anlagen im Kreis Soest. Dagegen sind in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis im vergangenen Jahr keine WEA in Betrieb genommen worden. Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist es, bis 2020 15 Prozent des in NRW verbrauchten Stroms über die Windenergienutzung abzudecken. Dafür müssten allein in Südwestfalen 1.000 WEA Strom ins Stromnetz einspeisen.&nbsp;</p> <p>Derzeit unterstützen allerdings nur ca. 470 WEA den Umbau des Energiesystems auf nachhaltige Energiequellen. Um die Zielvorgaben noch zu erfüllen, müssten in den nächsten fünf Jahren pro Jahr mehr als 100 WEA errichtet und ans Stromnetz angeschlossen werden. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl allerdings nur um 20 Anlagen angestiegen, da in diesem Zeitraum für 45 neu errichtete Anlagen 25 alte abgebaut wurden.</p> <p>„Dass wir die Zielvorgaben so deutlich verfehlen, liegt nicht am Willen und Einsatz von Betreibern und Planern der Windenergienutzung“, konstatiert Thomas Hachmann, Vorsitzender des Bundesverbands Windenergie e.V. (BWE) in Südwestfalen. Vielmehr stauten sich die Projektanträge für Windenergieanlagen im Raum Südwestfalen. So lagen allein der Immissionsschutzbehörde im Hochsauerlandkreis Anfang Januar 2016 Projektanträge für 91 WEA vor. „Dieser Antragsstau ist die Konsequenz verzögerter kommunaler Bauleitplanung und daraus resultierend fehlender Flächenausweisung für die Windenergienutzung“, erläutert Thomas Hachmann. „Seit 1998 haben die Kommunen das Recht, die Windenergienutzung innerhalb ihres Gebietes über die Bauleitplanung zu steuern. Bei nachgewiesener Verfahrensverschleppung könnten allerdings enorme Schadensersatzforderungen auf die beteiligte Behörden zukommen!“</p> <p>Einen weiteren Grund für die unzureichenden Ausbauzahlen sieht Hachmann im Verhalten erschreckend vieler Natur- und Landschaftsschützer: „Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist beispielsweise die Baugenehmigung eines Windparks mit acht Anlagen je drei Megawatt installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> durch die Klage eines Landschaftsschutzverbands außer Kraft gesetzt worden, nachdem bereits die Fundamentarbeiten begonnen hatten.“ Auch im Kreis Soest habe eine Klage&nbsp; des Naturschutzbundes (NABU) NRW die Baugenehmigung für einen Windpark mit sechs Anlagen je zwei Megawatt installierter Leistung verhindert. „Wir können nicht nachvollziehen, warum gerade Naturschützer durch ihre Einwände und Klagen sogar gegen Bürgerwindanlagen den benötigten raschen Ausbau der Windenergienutzung behindern“, resümiert der BWE-Vorsitzende Thomas Hachmann.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2016/windenergieausbau-suedwestfalen-blockiert/20160215-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2015.pdf" class="file-link" title="Download: Windenergiestatistik Südwestfalen">Download: Windenergiestatistik Südwestfalen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/windenergieausbau-suedwestfalen-blockiert/20160215-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2015_0.pdf" type="application/pdf; length=1339510" title="20160215-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2015.pdf">Download: Windenergiestatistik Südwestfalen</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Mon, 15 Feb 2016 09:51:08 +0000 5057 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare-Energien-Richtlinie muss verbindliche Rahmenbedingungen für Investoren schaffen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/erneuerbare-energien-richtlinie-muss-verbindliche-rahmenbedingungen-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).<i> Berlin.</i> „Die novellierte Erneuerbare-Energien-Richtlinie muss verbindliche Rahmenbedingungen für Investoren garantieren, um die Energiewende auch auf europäischer Ebene zum Erfolg zu bringen und um die ehrgeizigen Klimaschutzziele von Paris zu erfüllen. Die nationalen Fördersysteme und der Einspeisevorrang Erneuerbarer Energien müssen daher unbedingt erhalten bleiben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Novellierung bietet außerdem die Chance, die Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> anzuheben und an die Klimaschutzziele anzupassen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE).</p> <p>„Wenn es die EU mit ihrem Anspruch, Nummer eins beim Ausbau Erneuerbarer Energien zu werden, ernst meint, brauchen wir ambitionierte, verbindliche Ausbaupläne für die einzelnen Mitgliedsstaaten und zugleich ein robustes Governance-System in Brüssel“, so Falk weiter.</p> <p>Die novellierte Richtlinie sollte konkrete Instrumente beinhalten, um das Erreichen der verbindlichen europäischen Ausbauziele sicherzustellen. Der BEE hat sich <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/20160210_BEE_A_Strong_Renewable_Energy_Directive_for_2030.pdf">mit einer ausführlichen Stellungnahme am Konsultationsprozess beteiligt</a> und dazu Vorschläge unterbreitet.</p> <p>Kontakt: <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Thu, 11 Feb 2016 07:41:47 +0000 5041 at https://www.wind-energie.de Europa: Windenergie baute in 2015 mehr Kapazitäten zu als jede andere Technologie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/europa-windenergie-baute-2015-mehr-kapazitaeten-zu-als-jede-andere-technologie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit 12,8 GW angeschlossener <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> in 2015 machte Windenergie 44 % gesamten neu zugebauten Energieerzeugungskapazität in den 28 EU-Mitgliedstaaten aus. 9.766 MW davon entfielen auf Wind Onshore- und 3.034 MW auf Wind Offshore-Anlagen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg der neu installierter Kapazität von 6,3%. Die kumulierte Kapazität zum Ende des Jahres 2015 betrug 142 GW, womit Windenergie 11,4 % des europäischen Stromverbrauchs abdeckte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="text_exposed_show"> <p>„Diese Zahlen verdeutlichen die Rolle von Wind als treibende Kraft der europäischen Energiewende. Windenergie macht ökonomisch Sinn und leistet einen beträchtlich Beitrag zur europäischen Energiesicherheit und zu den europäischen Wettbewerbszielen.“, so Giles Dickson, CEO des Europäischen Windenergieverbandes (EWEA).</p> <p>Die Erneuerbaren insgesamt installierten in 2015 Erzeugungseinheiten mit einer Kapazität von 22,3 GW und stellten damit 77 % der neu installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> aller Technologien.</p> <p>Investitionen in neue Onshore- und Offshore- Windparks stiegen auf ein Rekordniveau von 26,4 Mrd. Euro an, ein Plus zu 2014 von 40%. Fast die Hälfte der neuen Installationen in 2015 fand in Deutschland statt. Polen und Frankreich folgen mit Zubauzahlen von 1,3 GW und 1 GW respektive.</p> <p>Dickson: “Wir haben in 2015 einen starken Ausbau in Deutschland und einen starkes Jahr für Wind auf See gesehen. Allerdings ist die geografische Verteilung des Wachstums innerhalb der EU sehr ungleich. Wir sehen nicht so gute Fortschritte in Ländern mit unklaren und/oder uneffektiven politischen Rahmenbedingungen – Investoren und Planer kehren diesen Ländern den Rücken zu.</p> <p>Der politische Rahmen ist entscheidend, insbesondere auf lange Sicht. Bisher haben lediglich sechs der 28 EU-Mitgliedstaaten klare Ziele und Maßnahmen für den Erneuerbaren-Ausbau nach 2020 formuliert. Größere Ambitionen sind dagegen bei den Schwellenländern erkennbar – was das EU- Ziel, die Nr. 1 in den Erneuerbaren zu werden in Frage stellt.</p> <p>Der für Dezember angekündigte Vorschlag der Europäischen Kommission für eine neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie ist eine wichtige Gelegenheit angesichts fehlender national verbindlicher Ziele die Ambitionen der Mitgliedstaaten zu stärken.”</p> <p><a target="_blank" href="http://www.ewea.org/fileadmin/files/library/publications/statistics/EWEA-Annual-Statistics-2015.pdf" title="TEXT, EWEA-Annual-Statistics-2015, EWEA-Annual-Statistics-2015.pdf, 2.1 MB">Download der Europäischen Statistiken.</a></p> </div> </div> </div> </div> Europa Internationales Statistik Windenergie Wed, 10 Feb 2016 15:13:54 +0000 5037 at https://www.wind-energie.de Berlin wird im März 2016 erneut Hauptstadt der globalen Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/berlin-wird-im-maerz-2016-erneut-hauptstadt-der-globalen-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Meldung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Zweiter „Berlin Energy Transition Dialogue“ ermutigt zu Investitionen in <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Energieeffizienz. Nach den Klimaverhandlungen in Paris (COP 21) zeigt sich einmal mehr, dass eine Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz ein wirksames Instrument gegen den Klimawandel ist. Die Energiewende „made in Germany“ beweist zudem, wie sich erfolgreiche Klimapolitik mit Wirtschaftspolitik verbinden lässt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um Wege aufzuzeigen, wie COP21 durch den Ausbau Erneuerbarer Energien umgesetzt werden kann, veranstaltet die Bundesregierung am 17. und 18. März 2016 in Partnerschaft mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) die zweite internationale Energiewende-Konferenz, den Berlin Energy Transition Dialogue 2016. Unter dem Motto „towards a global Energiewende“ wird die Konferenz im Auswärtigen Amt von den Bundesministern Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel eröffnet. Die Konferenz ist die wichtigste politische Veranstaltung der Bundesregierung zum internationalen Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Energiewende-Strategien und die einzige in enger Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft.</p> <p>„Der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Branche kommt in diesem Dialog zwischen Industrie und Politik eine wichtige Rolle zu: Sie liefert das Know-how und die Technologien, die die Suche nach effizienten Lösungen für den Umbau unserer weltweiten Energiewirtschaft erleichtern. Den Erfolg dieses Dialog-Formats zeigte die Auftaktveranstaltung im März 2015: Knapp 1.000 Besucher aus 67 Staaten, 25 Minister und Staatssekretäre aus dem Ausland, dazu drei Bundesminister sowie viele Unternehmensvorstände nahmen teil“, so Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE.</p> <p>Der Erfolg der zweiten Konferenz wird auch daran gemessen werden, wie der Berliner Energiewende-Dialog einerseits den energiepolitischen Entscheidern Strategien an die Hand gibt, um die auf dem COP21 gesteckten Ziele zu erreichen und wie anderseits industrielle Transformationsprozesse eingeleitet werden können. Die Konferenz wird sich mit integrierten Energie-, Infrastruktur- sowie Mobilitätssystemen der Zukunft befassen, bei denen Erneuerbare Energie und Energieeffizienz eng verzahnt sind.</p> <p>Begleitend zum Berlin Energy Transition Dialogue findet vom 14.3. bis 18.3. die Woche der Energiewende statt. In einem von der Deutschen Energieagentur (dena) organisierten Rahmenprogramm wird ausländischen Vertretern von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Möglichkeit gegeben, die „Energiewende made in Germany“ anhand beispielhafter Projekte und technischer Lösungen hautnah zu erleben, um im direkten Erfahrungsaustausch die eigenen Energiewende-Prozesse abzukürzen und zu optimieren.</p> <p>In Vorbereitung des Berlin Energy Transition Dialogue 2016 wird zudem das „Green Energiewende Sofa“ auf anderen internationalen Veranstaltungen für die globale Energiewende werben und dabei mit Stimmen von Experten und Akteuren aus aller Welt den Berlin Energy Transition Dialogue 2016 einleiten.</p> <p><strong>Berlin Energy Transtion Dialogue 2016 im Netz: </strong><br /><a target="_blank" href="https://www.energiewende2016.com/">https://www.energiewende2016.com/</a><br /><a target="_blank" href="https://twitter.com/greensofa_betd">https://twitter.com/greensofa_betd</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.&nbsp; <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Thu, 04 Feb 2016 15:39:50 +0000 5028 at https://www.wind-energie.de Energieverbände fordern faire Wettbewerbsbedingungen für Energiespeicher https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/energieverbaende-fordern-faire-wettbewerbsbedingungen-fuer-energiespeicher <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Gemeinsame Pressemitteilung von BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU. Mit einem gemeinsamen Brief fordern BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU die Politik auf, das Strommarktgesetz zu nutzen, um einen einheitlichen Gesetzesrahmen für <abbr title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term217" title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können.">Energiespeicher</a></abbr> zu schaffen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Verbände kritisieren, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen für den Betrieb von Batterien, Pumpspeicherwerken oder auch Power-to-Gas-Anlagen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben. Insbesondere die Einstufung von Energiespeichern als „Letztverbraucher“ belastet Speicherbetreiber mit Entgelten und Abgaben, was den wirtschaftlichen Betrieb gefährdet.</p> <p>Flexibilitätsoptionen wie Speicher sind entscheidend für die Energiewende, da sie die stark schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Energien im Stromsystem schnell ausgleichen können. Aktuell sind aber ausgerechnet systemrelevante Pumpspeicherwerke von Stilllegung bedroht, Neubauprojekte werden gestoppt und andere <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> wie etwa Batterien oder Power-to-Gas-Anlagen kommen nur sehr langsam in den Markt. Ursache für die fehlende <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> von Energiespeichern sind vor allem die gesetzlich festgelegten Abgaben: Die Speicherung von Strom wird gleich zweimal mit Netzentgelten belastet. Derzeit fallen Netzentgelte sowohl für das Beladen des Speichers als auch nach der Ausspeicherung beim Verbraucher an. Gegen diese Doppelbelastung, die keiner anderen Technologie auferlegt wird, hatte sich auch der Bundesrat ausgesprochen.</p> <p>Aus Sicht der Verbände dürfen Speicher deshalb nicht als Letztverbraucher eingestuft werden. Die Doppelabrechnung von Netzentgelten benachteiligt Speicher auch innerhalb Europas: Im europäischen Ausland fallen für Energiespeicher teilweise keine oder erheblich geringere Netzentgelte an. Ausländische Speicher haben somit einen Wettbewerbsvorteil. Gleiche Wettbewerbsbedingungen sind jedoch die zentrale Voraussetzung für einen gesamteuropäischen Energiebinnenmarkt.</p> <p>Der Gesetzgeber muss daher das aktuelle Verfahren zum Strommarktgesetz als Chance nutzen, Energiespeicher rechtlich und ordnungspolitisch sinnvoll einzustufen und so einen fairen Wettbewerb für Energiespeicher ermöglichen. </p> <p><strong>Download</strong>: <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/2016-01-26_Verbaende-Brief_Energiespeicher.pdf">Appell zum Abbau bestehender Hemmnisse für Energiespeicher</a><br />-- <br /><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Speicher Strommarkt Stromnetz Strompreis Fri, 29 Jan 2016 13:44:05 +0000 5016 at https://www.wind-energie.de „Wismarer Appell“ zum Norddeutschen Windenergiegipfel am 25.01.2016 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/wismarer-appell-zum-norddeutschen-windenergiegipfel-am-25012016 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Regierungschefs der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie die Windindustrie, die Nordmetall und die IG Metall Küste verfolgen gemeinsam mit der Bundesregierung das Ziel, die Energiewende erfolgreich umzusetzen und die Klimaschutzziele zu erreichen. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie an Land und auf See. Er bietet zudem große wirtschaftliche Entwicklungschancen und langfristig Preisstabilität im Energiesektor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen der aktuellen Reformüberlegungen der Bundesregierung zum Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) sind allerdings noch wichtige Änderungen notwendig, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen und aktuelle positive energie- und wirtschaftspolitische Entwicklungen in Deutschland nicht zu gefährden.</p> <p><b>45 % dürfen keine Obergrenze sein </b></p> <p>Das im EEG 2014 politisch gesetzte Ziel eines Anteils der Erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch von 40 – 45% bis 2025 darf nicht als Obergrenze missverstanden werden. Der künftig deutlich höhere Bedarf an erneuerbarem Strom z.B. im Wärme- und Mobilitätsbereich sowie das Abkommen von Paris zum globalen Klimaschutz sprechen für eine schnellere Zielerreichung. Allein durch den bis 2022 vollendeten Atomausstieg fallen zudem ca. 16% der deutschen Stromerzeugung weg. Ohne Kompensation durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> müsste vermehrt Strom importiert oder fossil erzeugt werden.</p> <p>Eine ausreichende kritische Masse an Ausbauvolumina für die Windenergie an Land und auf See ist außerdem entscheidendes Kriterium für weitere technische Innovation zur Kostendämpfung. Nur so kann die Technologieführerschaft deutscher Hersteller von Windkraftanlagentechnik in global wachsenden Märkten und eine große Zahl von Arbeitsplätzen in Deutschland gesichert werden.</p> <p><b>Am Zubau von 2,5 GW netto pro Jahr für Windenergie an Land sollte festgehalten werden </b></p> <p>Die Windenergie an Land ist der kosteneffizienteste erneuerbare Energieträger. Das EEG 2014 nennt einen Ausbaupfad von 2,5 GW pro Jahr, auf den sich die Branche eingestellt hat. Dieser darf nicht abgesenkt werden. Insbesondere darf die Zubaumenge der Windenergie an Land nicht vom Zubau der Photovoltaik und dem der Windenergie auf See abhängig gemacht werden, wie es die derzeit diskutierte Berechnungsformel zur Bestimmung der künftigen Ausschreibungsmengen vorsieht. Jährlich schwankende Ausschreibungsmengen nehmen den Unternehmen die Planungsgrundlage und gefährden Arbeitsplätze.</p> <p><b>Bürgerenergieprojekte und die Akteursvielfalt müssen erhalten werden</b></p> <p>Die Umstellung auf Ausschreibungen bedeutet gerade für kleine Akteure und Bürgerenergieprojekte eine enorme Herausforderung. Daher muss es Ausnahmen von der Ausschreibungspflicht für kleine Akteure und Bürgerenergieprojekte geben, um auch langfristig die Akteursvielfalt zu erhalten. Die einschlägige EU-Richtlinie bietet hier ausreichenden Spielraum.</p> <p><b>Auch in den 20er Jahren sollte in jedem Jahr der Bau von zwei, besser drei Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee (mindestens 0,9 GW) gesichert werden</b></p> <p>Die Windenergie auf See ist inzwischen ein bedeutender Wirtschafts-, Export- und Wachstumsfaktor in Deutschland mit derzeit ca. 18.000 direkten Arbeitsplätzen (Branchenanteil), der erhalten und gestärkt werden muss. Brüche im Markt (sog. Fadenriss) müssen unbedingt vermieden werden.</p> <p>Nur durch die Bereitstellung eines ausreichenden Volumens an Zubaumöglichkeiten sind die erforderlichen Kostensenkungspotentiale erreichbar. Auch in einem zukünftigen Ausschreibungsmodell bzw. dem Übergang dahin müssen jedes Jahr zwei, besser drei Windparks jährlich errichtet werden, um die industrielle Basis zu sichern. Dazu müssen jedes Jahr mindestens 0,9 GW vergeben werden.</p> <p>Der Start in ein Ausschreibungsmodell muss ein Höchstmaß an Vertrauensschutz und Rechtssicherheit für diejenigen gewährleisten, die im Vertrauen auf die ursprünglichen Ausbaupläne erhebliche Vorleistungen erbracht haben, um die Projekte zu entwickeln. Sie müssen eine Chance auf Realisierung ihrer Projekte haben. Die Übergangsphase sollte daher mindestens vier Jahre dauern und mehrere Auktionen umfassen.</p> <p>Um wettbewerbliche Ausschreibungen zu ermöglichen, benötigt die Offshore-Windindustrie außerdem ein flexibles, aber dennoch verlässliches Netzanbindungsregime. Es muss jetzt sichergestellt werden, dass der zuständige <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> für die Nordsee sofort mit den Arbeiten für die Fertigstellung von Netzanschlusssystemen 2021 und 2022 beginnt. Auch ist der Netzausbau an Land abzusichern und zu beschleunigen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Den Appell gibt es hier als Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/wismarer-appell-zum-norddeutschen-windenergiegipfel-am-25012016/wismarer-appell-unterzeichnet.pdf" class="file-link" title="Wismarer Appell">Wismarer Appell</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/wismarer-appell-zum-norddeutschen-windenergiegipfel-am-25012016/wismarer-appell-unterzeichnet.pdf" type="application/pdf; length=1292073" title="wismarer-appell-unterzeichnet.pdf">Wismarer Appell</a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung Mon, 25 Jan 2016 17:17:48 +0000 5008 at https://www.wind-energie.de Parlamentarischer Abend der ARGE Netz und des Bundesverbandes Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/parlamentarischer-abend-der-arge-netz-und-des-bundesverbandes-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kiel. Verbände und Staatssekretär üben scharfe Kritik an der geplanten EEG-Novelle. Rund 170 Projektierer, Windmüller, Verbandsmitglieder und Politiker trafen sich am 21. Januar 2016 zum vierten „Neujahrsempfang der Erneuerbaren“ des BWE-Landesverbands Schleswig-Holstein und der ARGE Netz im Kieler Landeshaus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) begrüßte die Gäste und übermittelte Grüße von Ministerpräsident Torsten Albig, der in diesem Jahr nicht persönlich anwesend sein konnte. Schlie kritisierte den vom Bundeswirtschaftsministerium entwickelten Entwurf zur geplanten Novelle des EEG als schädlich für Schleswig-Holstein.</p> <p>Staatssekretär Dr. Frank Nägele (Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein) warnte u.a. vor einem Verlust des Innovationspotenzials im Norden. Mit der beabsichtigten Umstellung auf ein Ausschreibungsmodell für die künftige Ermittlung der Einspeisevergütung für Windenergie an Land und auf See werde ab 2017 faktisch ein Systemwechsel vollzogen. Dieser verlange der Branche schmerzhafte Anpassungsleistungen ab, so Nägele. Er versprach, seine Kritik gemeinsam mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer in Berlin deutlich zu machen. „Die Umsetzung der Pariser Klimabeschlüsse verlangt einen beschleunigten Ausbau der Windenergie – und nicht das Gegenteil“, so Nägele.</p> <p>Deutliche Worte fand auch Reinhard Christiansen vom BWE Landesvorstand Schleswig-Holstein. „Der Entwurf zur Novellierung des EEG aus dem Wirtschaftsministerium des Herrn Minister Gabriel ist eine Beleidigung und Schande gegenüber dem jetzigen EEG und dessen Gründervätern“, so Christiansen.</p> <p>Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz, betonte, dass die Branche bereit sei, es mit den Herausforderungen der künftigen Energiepolitik aufzunehmen. Die Versorgung mit Erneuerbarer Wärme, Erneuerbarer Mobilität und auch der großen Verbrauchszentren wie Hamburg mit günstiger Windenergie aus Schleswig-Holstein darf nicht länger durch bundesrechtliche Stolpersteine behindert werden.</p> <p>Professor Roland Menges vom Institut für Wirtschaftswissenschaft an der TU Clausthal berichtete den Gästen von seinen Ökonomie-Forschungen zum Thema Verteilungsgerechtigkeit in der Windenergie-Branche. Nach Meinung des Ökonomen sei die Energiewende zum erheblichen Wirtschaftsfaktor für das Land geworden.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Nicole Knudsen, Leitung BWE SH Geschäftsstelle I Husum<br />E-Mail <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a>, Tel 04841 663210<br />Svenja Ehlert, ARGE Netz, Breklum<br />E-Mail <a href="mailto:ehlert@arge-netz.de">ehlert@arge-netz.de</a>, Tel 04671 943 89 12</p> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Windenergie Mon, 25 Jan 2016 09:58:06 +0000 5013 at https://www.wind-energie.de BUND und BWE fordern weiteren dynamischen Ausbau erneuerbarer Energien und Erhalt der Bürgerenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bund-und-bwe-fordern-weiteren-dynamischen-ausbau-erneuerbarer-energien-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin/Wismar: Die Konferenz der norddeutschen Bundesländer am Montag in Wismar zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Bundesverband Windenergie (BWE) ein Signal dafür, dass die Energiewende am Scheideweg steht. Für einen Fehler halten beide Verbände die geplante Systemumstellung auf Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen. Die daraus resultierenden höheren Kosten und Risiken für Investoren würden der Energiewende schaden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit den geplanten Ausschreibungen sollen die Erneuerbaren insgesamt gedeckelt und die Windkraft an Land hart ausgebremst werden. Bürgerenergie und andere kleine Akteure haben keine Chance mehr. Das gerade im Norden von den Bürgern getragene Engagement für eine erneuerbare Stromerzeugung wird so künftig verhindert. Wir fordern die Regierungen der norddeutschen Bundesländer auf, wirksame Ausnahmen für diese zentralen Akteure durchzusetzen. Der europarechtliche Rahmen muss ausgeschöpft werden“, sagte BWE-Präsident Hermann Albers.</p> <p>Die vorgesehene Ausbaugrenze für erneuerbar erzeugten Strom von 45 Prozent bis 2025 führe zu einem Ausbremsen der erneuerbaren Energien und sei eine Bestandsgarantie für Kohlekraftwerke. „Der Beschluss des Pariser Weltklimagipfels zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad erfordert auch in Deutschland weit größere Anstrengungen in der Klima- und Energiepolitik als bisher. 2015 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, dieser Trend muss gestoppt werden. Die Bundesregierung muss nicht nur dem Ausbau erneuerbarer Energien neuen Schub verleihen, sie muss außerdem dafür sorgen, dass erneuerbare Energien auch im Wärmebereich und im Mobilitätssektor stärker genutzt werden“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.</p> <p>Von den Ministerpräsidenten der norddeutschen Bundesländer forderten beide Verbandsvorsitzende, das Ausbauziel für Windkraft an Land von mindestens 2500 Megawatt netto pro Jahr zu erhalten und die Ausbauziele für Erneuerbare an die in Paris vereinbarten Klimaziele anzupassen.</p> <p>„Ein Selbstläufer ist die Energiewende inzwischen nicht mehr. Die geplante EEG-Reform würde der Energiewende und dem Klimaschutz großen Schaden zufügen“, sagte Weiger. „Die hohe Akzeptanz für Windkraftanlagen beruht stark auf der Teilhabe der Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Wenn Bürgerwindparks und kleinere regionale Investoren nicht mehr gewollt sind, wird ein zentraler Erfolgsfaktor der Energiewende ausgeschaltet. Ausschreibungen sichern finanzstarken Investoren und den Energiekonzernen ihre Marktanteile. Wettbewerb sieht anders aus“, sagte Weiger.</p> <p>Albers: „Der Ausbau der Solar- und der Bioenergie wurde in den letzten Jahren bereits heruntergefahren. Sollte die Bundesregierung jetzt auch den Ausbau der Windkraft an Land drosseln, droht die Energiewende ins Stocken zu geraten. Ausgerechnet die kostengünstigste erneuerbare Energie abzuwürgen, wiederspricht auch dem Ziel der Regierung, Kosten sparen zu wollen. Um das Netz zu entlasten, sollten zuerst Atom- und Kohlekraftwerke heruntergefahren werden, nicht die erneuerbaren Energien. Dies konnte und wollte die Bundesregierung jedoch gegenüber der Kohle-Lobby nicht durchsetzen, sehr zum Schaden der Verbraucher und der Energiewende“, sagte Albers.</p> <p><b>&nbsp;<br /></b></p> <div><b>Pressekontakt:</b></div> <div>Tina Löffelsend, BUND-Energieexpertin, Tel. 0176-20067099</div> <div>bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-27586-425/464,</div> <div>E-Mail: <a href="mailto:presse@bund.net">presse@bund.net</a>, <a href="http://www.bund.net">www.bund.net</a>;</div> <p>&nbsp;</p> <div>Wolfram Axthelm, BWE-Pressesprecher, Tel.: <a href="tel:+49%2030%20212341%20251">030-212341-251</a>,</div> <div>E-Mail: <a href="https://www.wind-energie.de/simplenews/statistics/click?p=eNoBVFwwq_9zOjc2Olwismmcf0EBSi7iUw32XDCixWFK3zt1RlRzCefFWYqT7N5cXG4N1D1W0mZZT5Ye9vUa-4qq7Mik1xkTcEDnI7bNNdEVOlFWiAn2oLqv95DJXCI7PBwoGQ,,&amp;h=eNortjI2slJKMbA0NDUzSUxNNTZPMTAwNUo1MTCxTE1JsTRKMTNLSlSyBlww1CQKig,," target="_BLANK?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????">w.axthelm@wind-energie.de</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Naturschutz Sat, 23 Jan 2016 12:20:30 +0000 5007 at https://www.wind-energie.de Kohleausstieg nur mit Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kohleausstieg-nur-mit-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Statement des Bundesverband Erneuerbare Energie.&nbsp; Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), zur aktuellen Debatte um einen Kohleausstieg:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1152" height="648" title="Szenario - Kohleausstieg nur mit Erneuerbaren Energien" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kohleausstieg-nur-mit-erneuerbaren-energien/20160113-szenario-kohleausstieg-nur-mit-erneuerbaren-energien.jpg?1452697949" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn man den UN-Klimavertrag von Paris ernst nimmt, müssen wir jetzt einen geordneten Ausstieg aus der Kohleverstromung einleiten. Der Kohlestrom kann und muss zügig durch saubere <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ersetzt werden. Die Eckpunkte für einen nationalen Kohlekonsens, die Agora Energiewende heute in Berlin vorgestellt hat, sehen einen Kohleausstieg bis 2040 vor.</p> <p>Bei einem vollständigen Ausstieg aus der Kohle müsste der Anteil Erneuerbarer Energien am Strommix im Jahr 2040 bei 93 Prozent liegen. Berücksichtigt sind dabei ein gestiegener Strombedarf durch <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> und Erneuerbare Wärme sowie ein gleichbleibender Anteil an Erdgas. Für eine vollständige Dekarbonisierung wären 100 Prozent Erneuerbare Energien im Jahr 2040 nötig – und zu fairen Preisen technisch möglich. </p> <p>Angesichts der historischen Einigung bei der COP21 wäre es ein völlig falsches Signal, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bei 45 Prozent im Jahr 2025 zu deckeln, wie es die Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums für das EEG 2016 vorsehen. Die Bundesregierung hat die Ergebnisse der G7 in Elmau und der Klimakonferenz von Paris (COP 21) maßgeblich geprägt und ist nun gefordert, diese zügig auf der nationalen Ebene umzusetzen.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien fossile Energieträger Wed, 13 Jan 2016 15:34:31 +0000 5000 at https://www.wind-energie.de Ausschreibungen ‒ EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausschreibungen-eu-wettbewerbskommissarin-zum-thema-de-minimis-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager an den BWE gibt die EU-Politikerin auf Nachfrage des Windverbands an, wie hoch der Grenzwert für Ausnahmen von der Ausschreibungspflicht nach EU-Leitlinien sein sollte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Leitlinien beziehen sich auf eine durchschnittlich große Erzeugungseinheit von 2,5 bis 3 MW Kapazität. Die Befreiung vom Erfordernis der wettbewerblichen Ausschreibung gilt daher für Windkraftanlagen mit einer Höchstgrenze von insgesamt 18 MW an installierter Leistung“, ist dem Schreiben zu entnehmen.</p> <p>Das Schreiben bestätigt damit nach jetzigem Kenntnisstand die juristische Deutung des BWE, nach der die Lesart der europäischen Ausnahmeregelung als Leistung je Erzeugungseinheit zu verstehen ist.</p> <p>Der BWE hatte in seiner politischen Argumentation eine Maximalleistung von 6 MW je Erzeugungseinheit als Grundlage der Berechnung angesetzt. Der Verband spricht sich deutlich für die Nutzung der de-minimis-Regel aus, da sie insbesondere kleine Akteure und Bürgerenergieprojekte unter besonderen Schutz stellt. Die dezentrale Vielfalt der Bürgerenergie schafft Akzeptanz und Teilhabe am Gemeinschaftsprojekt Energiewende. Allein ihre <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Bereich <abbr title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term223" title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden.">Onshore-Windenergie</a></abbr> liegt bei 512,5 Millionen Euro pro Jahr. Unterstützt wird der Verband durch die Initiative mehrerer Bundesländer, die EU-Ausnahmeregelung für kleine Marktteilnehmer im Gesetzesprozess zu berücksichtigen.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/ausschreibungen-eu-wettbewerbskommissarin-zum-thema-de-minimis/160106-antwortschreiben-eu-wettbewerbskommission-den-bwe.pdf" class="file-link" title="Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis">Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/ausschreibungen-eu-wettbewerbskommissarin-zum-thema-de-minimis/160106-antwortschreiben-eu-wettbewerbskommission-den-bwe.pdf" type="application/pdf; length=191609" title="160106-antwortschreiben-eu-wettbewerbskommission-den-bwe.pdf">Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis</a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung Wed, 13 Jan 2016 11:54:07 +0000 4999 at https://www.wind-energie.de Windenergie stärkt wirtschaftliche Basis und finanzielle Kraft von Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergie-staerkt-wirtschaftliche-basis-und-finanzielle-kraft-von-schleswig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>BWE befürchtet falsche Weichenstellung der Landesregierung. Husum.&nbsp; </strong><br /> „Die Windenergie sichert in Schleswig-Holstein mehr als 9.000 Menschen eine fair gezahlte Beschäftigung. Sie sorgt darüber hinaus auch für Finanzflüsse, von denen Kommunen und Land deutlich profitieren. Dies unterstreicht: Mit der Energiewende gewinnt Schleswig-Holstein an Anziehungskraft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Diese Fakten lassen sich nicht wegwischen. Wir fordern deswegen die Landesregierung auf, endlich den Fuß von der Bremse zu nehmen und die Ausbaudynamik nicht noch länger zu gefährden“, so Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie vor dem Hintergrund der ersten Auftaktveranstaltung der Landesregierung zur neuen Regionalplanung am Dienstag in Kiel.</p> <p>„Windkraftanlagen gehören inzwischen wie die Windmühlen im 18. Jahrhundert zum festen Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Dabei stehen diese heute auf lediglich 1,7 Prozent der Landesfläche. Über 98 Prozent des Landes leisten also keinen Beitrag zur Gewinnung der preiswerten Windenergie an Land. Die Landesregierung darf die ökologischen und ökonomischen Vorteile der kostengünstigsten Energiegewinnung bei der Regionalplanung nicht aus den Augen verlieren“, so Christiansen weiter.</p> <p>Das Land Schleswig-Holstein will nach der neuen Regionalplanung 300 Prozent des eigenen&nbsp; im Land verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugen – das ist der Wert, den das Stromexportland Schleswig-Holstein auch früher erreichte. Allerdings mit Kernenergie. „Wir wollen eine echte Energiewende und müssen deswegen die Wärmeversorgung und die Mobilität endlich erneuerbar gestalten, das geht nur mit einem planbaren Ausbau der Windenergie. Eine reine Stromwende ist uns zu wenig“, so der BWE-Landesvorsitzende.</p> <p>Die Windbranche steht nicht zuletzt durch die in Schleswig-Holstein üblichen Bürgerwindparks fest an der Seite der Menschen in der Region. Sie trägt dazu bei, dass es im Norden eine echte Zukunft für nachfolgende Generationen gibt und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der BWE begrüßt die Ergebnisse der Klimakonferenz von Paris (COP 21), die eine konsequente Fortführung der Vereinbarungen zum Klimaschutz auf dem G20-Treffen in Elmau darstellen, ausdrücklich. Die verbindliche Festlegung auf das 2 Grad-Ziel (und die ambitionierte mögliche Reduzierung auf nur 1,5 Grad) erfordern weiter einen konsequenten und ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Tel.: 04841 663210<br /><a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Planung Regionale Wertschöpfung Mon, 11 Jan 2016 09:13:46 +0000 4992 at https://www.wind-energie.de Agora veröffentlicht Analyse zur Energiewende im Stromsektor für 2015 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/agora-veroeffentlicht-analyse-zur-energiewende-im-stromsektor-fuer-2015 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> haben im Jahr 2015 einen Rekordanteil an der Stromerzeugung und am Stromverbrauch erreicht. Jede dritte verbrauchte <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (32,5 Prozent) stammte nach Erhebungen des Denk- und Politiklabors Agora Energiewende aus Wind, Sonne, Wasser und Bioenergieanlagen. Kein anderer Energieträger erreichte in der Vergangenheit in Deutschland diesen Wert. Zu dieser Steigerung von über 5 Prozent hat maßgeblich die Windenergie beigetragen, deren Stromproduktion sich im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent erhöhte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="960" height="540" title="Strommix 2015, Quellen: Agora Energiewende, AG Energiebilanzen 2015" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/agora-veroeffentlicht-analyse-zur-energiewende-im-stromsektor-fuer-2015/agora-jahresauswertung-2015-strommix-web.jpg?1452167628" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit 647 Terrawattstunden wurde auch bei der&nbsp; Stromproduktion in Deutschland ein neuer Spitzenwert erreicht. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 3 Prozent. Da der Stromverbrauch im Inland sich kaum erhöhte konnten 60,9 Terawattstunden in den Export gehen, dies trotz der Stilllegung von Atomkraftwerken. Deutschland produziert damit weit mehr Strom als es verbraucht. Auswirkungen auf die Klimabilanz hat die Steigerung durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> kaum. Der Grund ist die nach wir vor sehr hohe Produktion von Strom aus Kohle.</p> <p>Das Versorgungsnetz musste im vergangenen Jahr einige Bewährungsproben bestehen. So gab es im August einen Spitzenwert bei der Deckung des Verbrauchs durch Erneuerbaren Strom von bis zu 83,2 Prozent. Im März wurde das Netz während einer partiellen Sonnenfinsternis problemlos mit den starken Schwankungen im Bereich der Photovoltaik fertig. Ein Beweis, so Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, für die zunehmende Verbesserung des Systems, das immer flexibler auf die schwankende Einspeisung durch Erneuerbare reagieren könne.</p> <p>Die gesamte Jahresauswertung 2015 finden Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2016/Jahresauswertung_2016/Agora_Jahresauswertung_2015_web.pdf">hier</a></strong>.<br />&nbsp;</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Netze Strommarkt Thu, 07 Jan 2016 11:57:28 +0000 4991 at https://www.wind-energie.de Nordostdeutschland: Tausende Jobs durch Erneuerbare geschaffen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/nordostdeutschland-tausende-jobs-durch-erneuerbare-geschaffen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wind, Biomasse, Sonne und Geothermie haben nach Aussagen von Mecklenburg Vorpommerns Energieminister Christian Pegel im Norden der Republik zahlreiche neue Jobs geschaffen, berichtet die Ostdeutsche Zeitung in ihrer Silvesterausgabe.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine Analyse des Hanseatic Institute for Entrepreneurship an der Universität Rostock kommt zu dem Ergebnis, dass in Mecklenburg-Vorpommern rund 13.700 Menschen in Dienstleistungs- und Zuliefererbetrieben beschäftigt sind. Dabei wurden 365 Unternehmen berücksichtigt, die einen Jahresumsatz von 3,7 Milliarden Euro erwirtschafteten.</p> <p>Die Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) hat in ihre Erhebungen noch die produzierenden Betriebe wie Nordex oder EEW Special Pipe Constructions mit einbezogen und kommt für das Jahr 2013 auf 15.000 Beschäftigte.</p> <p>Andreas Jesse, Landesvorstand des Bundesverband WindEnergie in MV, stellte fest, dass die Windenergie in den vergangenen Jahren mit rund 8.000 Arbeitsplätzen den größten Anteil an der Beschäftigung in der Branche der Erneuerbaren habe. Als Beispiele nannte Jesse die Firmen KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau und die Firma Enercon, die an mehreren Standorten in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb, Produktion und Service tätig seien.</p> <p>Gute Aussichten für die Windbranche gibt es auch für 2016. Vor Rügen wird in der Ostsee ein neuer Windpark errichtet, der zusätzlich bis zu 200 Arbeitsplätze schaffen wird.</p> <p>Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften wird durch die heute veröffentlichten, monatlichen Zahlen der Bundesarbeitsagentur unterstrichen. Danach ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken. In manchen Bereichen, wie etwa dem Maschinen- und Fahrzeugbau, der Mechatronik oder der Energiebranche, würden Fachkräfte dringend gesucht.</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Wirtschaft Tue, 05 Jan 2016 14:58:05 +0000 4987 at https://www.wind-energie.de Pilotphase für Minutenreserveleistung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/pilotphase-fuer-minutenreserveleistung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In den nächsten zwei Jahren können Windenergieanlagen erstmals im Rahmen einer Pilotphase Minutenreserveleistung anbieten. Die vier <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> haben gestern einen entsprechenden Leitfaden veröffentlicht, der die nötigen Anforderungen an Windenergieanlagen für die Teilnahme (Präqualifikationsverfahren) regelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In die Erstellung waren mehrere BWE-Mitgliedsunternehmen intensiv eingebunden. In einem Projekt in der 50Hertz-Regelzone entwickelten energy &amp; meteo systems, ENERCON, WIND-projekt und Statkraft aus den technischen Anforderungen ein wirtschaftliches Verfahren. Aus Sicht des BWE ist insbesondere die Art des Nachweisverfahrens hervorzuheben.</p> <p>Der Nachweis der erbrachten Regelleistung soll über die zum Zeitpunkt der Regelleistungserbringung „mögliche Einspeisung“ der Windenergieanlage und nicht mehr über einen pauschalen Fahrplan erfolgen. Das Fahrplanverfahren würde zu unnötigen Energieverlusten führen, da die Windenergieanlage vor der Regelleistungserbringung auf einen festen Fahrplanwert gedrosselt werden müsste. Damit wurde eine wesentliche BWE-Forderung umgesetzt.</p> <p>Zum Leitfaden: <a href="https://www.regelleistung.net/ext/static/mrl">https://www.regelleistung.net/ext/static/mrl</a></p> </div> </div> </div> Netze Netzintegration Versorgungssicherheit Fri, 18 Dec 2015 15:24:38 +0000 4980 at https://www.wind-energie.de COP21 umsetzen: Ausbauziele für Erneuerbare Energien erhöhen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/cop21-umsetzen-ausbauziele-fuer-erneuerbare-energien-erhoehen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), zum gestern beschlossenen Abschlusspapier der UN-Klimakonferenz von Paris:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit dem Klimavertrag von Paris wurde die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft endgültig besiegelt. Die Weltstaatengemeinschaft sendet ein starkes Signal auch an Deutschland, die Energiewirtschaft beschleunigt umzubauen, weg von Kohle und Öl. In der Konsequenz sollten die Bundesregierung und die EU die nationalen und europäischen Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> jetzt anheben, um unsere Energieversorgung rasch auf die saubere Basis von 100 Prozent Erneuerbare Energien zu stellen. Im Stromsektor könnten wir bereits 2020 einen Anteil von über 45 Prozent Ökostrom erreichen – und damit fünf Jahre schneller als von der Bundesregierung vorgesehen. Auch aus Brüssel sind für alle EU-Staaten deutlich ambitioniertere und verbindliche Ausbauziele erforderlich, wenn wir den Pariser Vertrag für Klimaschutz ernstnehmen.</p> <p>Für die deutschen Unternehmen bieten sich mit diesem globalen Klimakonsens große Chancen, ihre Technologieführerschaft bei Wind-, Sonnen- und Biomassekraftwerken und in der Effizienztechnik in Exporterfolge umzumünzen.<br />Jetzt geht es darum, den Worten Taten folgen zu lassen. Die C02-Reduktion darf nicht nur auf dem Papier stehen. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind der Schlüssel für das Unterschreiten der 1,5-Grad-Grenze. </p> <p>Doch nicht nur der Stromsektor muss dekarbonisiert werden. Im Wärmesektor und im Verkehr muss die Bundesregierung durch Anreize und ordnungspolitische Maßnahmen endlich eine Kehrtwende einleiten. Hier ist das Potenzial für den Klimaschutz besonders groß. Noch immer gibt es zu viele gesetzliche Barrieren für Erneuerbare Energien. Zu viele Förderprogramme laufen nicht synchron und widersprechen der von der Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit gewollten Energiewende. So ist es ein Skandal, dass die staatliche KfW noch immer Ölheizungen fördert und damit den Klimaschutzzielen entgegenearbeitet.“ </p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Sun, 13 Dec 2015 12:12:59 +0000 4970 at https://www.wind-energie.de EEG wird zum Erneubare-Energien-Begrenzungsgesetz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-wird-zum-erneubare-energien-begrenzungsgesetz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).&nbsp; „Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums macht aus dem Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz, das den Ausbau de facto begrenzt.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), das aktuell überarbeitete Eckpunktepapier des BMWi zur EEG-Novelle 2016.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wird die von der Bundesregierung proklamierte Energiewende durch EEG-Reformen schrittweise ausgehebelt: 2012 wurde die Photovoltaik, 2014 die Bioenergie ausgebremst. Mit dem EEG 2016 droht nun der Windenergie eine drastische Drosselung“, so Falk weiter.&nbsp; </p> <p>Ziel der Bundesregierung bei der EEG-Reform sei es, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2025 auf maximal 45 Prozent zu deckeln. „Würden die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums&nbsp; umgesetzt, hieße das nichts anderes, als den Anteil schmutziger fossiler Energieträger bei 55 Prozent im Jahr 2025 zu zementieren. Das steht im diametralen Widerspruch unserer Klimaschutzziele und aller Beteuerungen auf der UN-Klimakonferenz in Paris.“ Zudem kündigt das BMWi mit seinem Eckpunktepapier die Bund-Länder-Einigung aus dem Jahr 2014 zum Ausbau der Windenergie. </p> <p>Falk betont weiter, dass Deutschland wesentlich mehr zum Klimaschutz beitragen könnte, wenn die Bundesregierung den von der Bevölkerung gewünschten schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien zulassen würde. Sowohl im Stromsektor als auch in den Bereichen Wärme und Mobilität könnten mit einer ambitionierteren Energiepolitik wesentlich mehr CO2-Einsparungen erreicht werden. „Die Technologien und die Modelle für einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien sind vorhanden – und sie werden immer günstiger. <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind der einzige Weg für Klimaschutz bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum.“</p> <p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> 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Dezember 2015: </i>„Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums macht aus dem Gesetz <i>für </i>den Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz, das den Ausbau de facto begrenzt.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), das aktuell überarbeitete Eckpunktepapier des BMWi zur EEG-Novelle 2016. <br /> &nbsp;<br /> „Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wird die von der Bundesregierung proklamierte Energiewende durch EEG-Reformen schrittweise ausgehebelt: 2012 wurde die Photovoltaik, 2014 die Bioenergie ausgebremst. Mit dem EEG 2016 droht nun der Windenergie eine drastische Drosselung“, so Falk weiter. &nbsp;</p> <p> Ziel der Bundesregierung bei der EEG-Reform sei es, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2025 auf maximal 45 Prozent zu deckeln. „Würden die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums&nbsp; umgesetzt, hieße das nichts anderes, als den Anteil schmutziger fossiler Energieträger bei 55 Prozent im Jahr 2025 zu zementieren. Das steht im diametralen Widerspruch unserer Klimaschutzziele und aller Beteuerungen auf der UN-Klimakonferenz in Paris.“ Zudem kündigt das BMWi mit seinem Eckpunktepapier die Bund-Länder-Einigung aus dem Jahr 2014 zum Ausbau der Windenergie. </p> <p> Falk betont weiter, dass Deutschland wesentlich mehr zum Klimaschutz beitragen könnte, wenn die Bundesregierung den von der Bevölkerung gewünschten schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien zulassen würde. Sowohl im Stromsektor als auch in den Bereichen Wärme und Mobilität könnten mit einer ambitionierteren Energiepolitik wesentlich mehr CO2-Einsparungen erreicht werden. „Die Technologien und die Modelle für einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien sind vorhanden – und sie werden immer günstiger. Erneuerbare Energien sind der einzige Weg für Klimaschutz bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum.“ </p> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true" DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99" LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 7" /> 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Mit einer Enthaltung bestätigten die Regionalverbandsvertreter den Gladbecker Windmüller bei der Landesverbandsversammlung als Vorsitzenden. Auch in Zukunft setzt man auf das große Engagement Schulze Langenhorsts, das er unter anderem bei der Novelle des Windenergieerlasses und der Diskussion zum einstufigen Referenzertragsmodell gezeigt hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="544" title="Stefan Reimering, Klaus Schulze Langenhorst und Karl Wittgenstein" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/klaus-schulze-langenhorst-weiterhin-vorsitzender/internet-nrw-wahlen.jpg?1449483067" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ich danke für das ausgesprochene Vertrauen und stelle mich weiterhin den Herausforderungen der nächsten Jahre. Denn nach der wichtigen Verabschiedung des novellierten Windenergieerlasses steht nun die Neuauflage des Leitfadens Artenschutz als einer der wichtigsten Schritte an“, so Schulze Langenhorst.</p> <p>Friedbert Agethen, der von 2000 bis 2012 Vorsitzender des Landesverbands und im Folgenden stellvertretender Vorsitzender war, hat sich dagegen nach 15 Jahren aus der Verbandsarbeit auf Landesebene zurückgezogen. Der Landesvorstand bedankt sich herzlich für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement. Sein Nachfolger ist Karl Wittgenstein. Der 39-jährige ehemalige Unternehmensberater, der bereits seit zehn Jahren in der Energiebranche tatig ist, treibt derzeit hauptberuflich die Entwicklung von Windenergieprojekten in Südwestfalen voran. „Mein Augenmerk gehort der Schaffung von Akzeptanz fur den Ausbau der Windenergie im Wald. Dafür möchte ich mich in den kommenden zwei Jahren besonders engagieren“, erläutert Wittgenstein. Er wurde ebenfalls mit einer Enthaltung gewählt.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Mon, 07 Dec 2015 10:13:04 +0000 4921 at https://www.wind-energie.de Pariser Klimagipfel wird zur Flüchtlingskonferenz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/pariser-klimagipfel-wird-zur-fluechtlingskonferenz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Novembersausgabe des Magazins „Neue Energie“ hat Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, in einem editorial zum Klimagipfel deutlich gemacht, dass die Energiewende eine Chance ist, künftige Flüchtlingskrisen zu vermeiden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers in „Neue Energie“: „Die Bilder von unendlichen Flüchtlingsströmen begleiten uns diese Wochen überall: Männer, Frauen und Kinder flüchten aus ihrer Heimat im Nahen Osten und in Nordafrika. Niemand verlässt seine Heimat freiwillig, niemand macht sich auf diesen langen und gefährlichen Weg, wenn es eine reelle Chance gäbe, zu Hause in Frieden leben zu können.</p> <p>Viele dieser Menschen strömen nach Europa, vor allem nach Deutschland. Und dort wird schon bei der ersten Million Ankommenden die Frage gestellt: Wie sollen wir das schaffen? Wird nicht an diesen Ereignissen deutlich, wie wichtig vorausschauende Politik ist? Europa hat sich lange Zeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Viele Jahre wurde über die europäische Integration gestritten. Dann musste akut die europäische Einheit in Form des Euros gerettet werden.</p> <p>Zu wenig haben wir uns aber um die friedvolle Entwicklung des arabischen Frühlings gekümmert. Grundlage dafür wäre eine steigende Entwicklungshilfe gewesen, um für wirtschaftliche Stabilität zu sorgen. Diese Mittel wurden aber nicht aufgestockt, sondern gekürzt. Anders als die Waffenexporte Deutschlands, die allein im ersten Halbjahr 2015 um über 50 Prozent gestiegen sind. Jetzt stehen wir vor den Folgen. Wieder einmal zeigt sich, dass eine wenig vorausschauende Politik für viele Menschen folgenschwer bis dramatisch und zuweilen sogar tödlich ist. Ich finde das erschreckend.</p> <p>Auf der Weltklimakonferenz in Paris haben wir erneut – vielleicht das letzte Mal – die Chance, Weichen zu stellen, uns in vorausschauender Politik zu üben. Noch können wir politisch entscheiden, wie viele Klimaflüchtlinge wir zulassen wollen. Oder wie vielen Menschen wir durch Nichtstun, durch ein derzeit noch bequemes Business-as-usual, die Heimat nehmen könnten.</p> <p>Kein Zweifel, Europa wäre bei schweren Klimakatastrophen für die Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika wieder das Ziel. Aber es geht nicht um ein oder zwei Millionen. Offizielle Stellen sprechen schon heute von fast einer halben Milliarde Menschen. Tatsächlich werden es eine Milliarde und&nbsp; mehr sein. Allein die innerdeutschen Flüchtlinge aus den Norddeutschen Flachlandbecken wären eine ungeheure Herausforderung. Wenn die UN deshalb die Vereinbarung verbindlicher Klimaschutzziele als die wichtigste Aufgabe für die Menschheit beschreibt, hat sie recht. Und wir reden über das konkrete Zwei-Grad-Ziel. Wir brauchen keine diplomatische Formel, keine erneute Verschiebung von Ergebnissen. Wir brauchen eine eindeutige Weichenstellung, und zwar jetzt.</p> <p>Die ökonomische Frage ist zweifelsfrei beantwortet. Ein schneller, früher Klimaschutz kostet die Weltgemeinschaft etwa 1,5 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts. Warten wir länger, dann steigen die Kosten auf vier bis sechs Prozent an. Darin nicht enthalten sind die humanitären Folgen und die Kosten für die Versorgung und Eingliederung von Klimaflüchtlingen weltweit.</p> <p>In den laufenden Vorverhandlungen wurden längst alle Fakten auf den Tisch gelegt. Ich glaube daran, dass wir Europäer an dieser Stelle eine besondere Verantwortung haben. Zudem sind wir uns im Klaren darüber, dass wir es besser machen müssen als in der Entwicklungshilfepolitik der vergangenen Jahre.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br />Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Mon, 07 Dec 2015 09:43:10 +0000 4922 at https://www.wind-energie.de Windenergiebranche in den Startlöchern für Marktentwicklung in Vietnam https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergiebranche-den-startloechern-fuer-marktentwicklung-vietnam <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen des Projektentwicklungsprogramm (PEP) der Exportinitiative <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fand vom 22. bis 27.11. 2015 eine Geschäftsreise nach Vietnam statt. Diese wurde von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der deutschen Außenhandelskammer in Vietnam organisiert und richtete sich an die export-orientierte deutsche Windindustrie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1238" height="527" title="Van Hung Albert, ENERCON, Palle Laurits Jensen, Nordex, Maria Hoeft, Bundesverband WindEnergie, Vincente Gutiérrez Vallés, Ammonit, Christian Llull, ABO Wind" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/windenergiebranche-den-startloechern-fuer-marktentwicklung-vietnam/internet-img-5046.jpg?1449564885" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Geschäftsreise und die Eröffnungskonferenz am Montag, die 140 Teilnehmer zählte, stießen auf großes Interesse bei der deutschen wie auch vietnamesischen Windenergiebranche. Zehn deutsche Unternehmen, die auch Mitglieder beim BWE sind, nutzten die Gelegenheit, sich über die jüngsten Entwicklungen und die Funktionsweise des vietnamesischen Marktes zu informieren und gleichzeitig erste Kontakte zu potenziellen Partnern vor Ort zu knüpfen.</p> <p>Mit fast 3.400 Kilometer Küstenlinie und einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde, verfügt Vietnam über sehr gute Windressourcen (jährlich 500-1000 kWh/m²). In den vergangenen Jahren gab es einige Bewegung im Bereich der Windenergie. So haben viele Provinzen Ausbauziele bis 2020 definiert – darunter Quang Tri (110 MW), Binh Thuan (700 MW), Ninh Thuan (220 MW), Soc Trang (200 MW), Ben Tre (150 MW).&nbsp; 52 Windenergieprojekte mit insgesamt schätzungsweise&nbsp; 4.252 MW Kapazität befinden sich im Entwicklungsstadium.</p> <p>Derzeit basiert die Stromversorgung des Landes zum größten Teil auf thermischer Energie (34%) und Wasserkraft (43%). Um die&nbsp; Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren, will die Regierung den Anteil erneuerbarer Energien im Strommix erhöhen. Dieser soll bis 2030 auf sechs Prozent der Stromproduktion gesteigert werden.</p> <p>Investitionen in den Windenergieausbau werden bislang allerdings verzögert aufgrund unzureichender Finanzierungsmöglichkeiten. Das Verständnis und Know-How für Windenergieprojekte ist bei heimischen Banken noch begrenzt, ausländische Banken scheuen oftmals das Investitionsrisiko durch die aktuell noch relativ hohe regulatorische Unsicherheit. Dies gilt insbesondere für die Höhe des Einspeisetarifs für Windstrom. Die Regierung hat erkannt, dass der aktuelle Preis von 7,8 US-Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> nicht genügt, um die u.a. aufgrund der erheblichen Transportkosten relativ hohen Investitionen zu decken. Die angekündigte Anhebung des Tarifs steht noch aus, soll aber im kommenden Jahr erfolgen.</p> <p>Einige deutsche Unternehmen sind bereits seit längerem in dem vietnamesischen Markt aktiv und haben Projekte auf eigene Kosten vorangetrieben. Sie stehen in den Startlöchern, um diese nun auch realisieren zu können. </p> <p>Nähere Informationen zu der AHK-Geschäftsreise und dem vietnamesischen Windenergiemarkt erhalten Sie auf der Webseite der <a target="_blank" href=" http://www.export-erneuerbare.de/EEE/Redaktion/DE/Veranstaltungen/2015/Geschaeftsreisen/gr-vietnam.html">Exportinitiative Erneuerbare Energien</a></p> </div> </div> </div> Export Internationales Unternehmen Windenergie Wirtschaft Thu, 03 Dec 2015 08:55:42 +0000 4913 at https://www.wind-energie.de Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Südwürttemberg mit Rahmenprogramm https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/mitgliederversammlung-des-regionalverbandes-suedwuerttemberg-mit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Regionalverband Südwürttemberg organisierte vor seiner diesjährigen&nbsp; Mitgliederversammlung eine&nbsp; dreistündige Führung durch das Mobilkranwerk der Firma Liebherr in Ehingen. Die Idee eines informativen Rahmenprogramms fiel durchaus auf fruchtbaren Boden: 29 Mitglieder und Gaste des Regionalverbandes hatten den Weg nach Ehingen gefunden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3086" height="1446" title="29 BWE-Mitglieder nahmen an der Werksführung in Ehingen teil. Der neugewählte Vorstand (v.r.): Andreas Marx (Vorsitz), Georg Schad (Stellvertreter) und Christian Hajduk (Schriftführer" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/mitgliederversammlung-des-regionalverbandes-suedwuerttemberg-mit-rahmenprogramm/20151022-rv-suedwuerttemberg.jpg?1449131881" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nicht alle Teilnehmer fanden sich im Anschluss an die Führung auf der nachfolgenden Mitgliederversammlung ein, die durchaus Interessantes zu bieten hatte. Der Bericht von Rechtsanwalt Schrader über die Verhandlung vor dem VGH München zu einer Klage eines Windrad- Betreibers war ein weiterer Höhepunkt der Tagesordnung. Geklagt hatte dieser gegen die Ablehnung seiner Windenergieanlage durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) wegen Beeinträchtigung der Wetterradarstation Eisberg .</p> <p>Der frisch (wieder-)gewählte Vorstand hat sich vorgenommen, zukünftig die Jahreshauptversammlung alle zwei Jahre, wenn turnusmäßig Wahlen anstehen, in der Region abzuhalten, möglichst mit einem attraktiven Rahmenprogramm.</p> <p>Zum neu gewählten Vorstand gehören&nbsp; Andreas Marx (Vorsitz), Georg Schad (Stellvertreter) und Christian Hajduk (Schriftführer).</p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Veranstaltung Verband Thu, 03 Dec 2015 09:01:15 +0000 4911 at https://www.wind-energie.de Qualifizierungsprojekt: Nachhaltigkeits- und EE-Scouts im Nordsee-Tourismus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/qualifizierungsprojekt-nachhaltigkeits-und-ee-scouts-im-nordsee-tourismus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Dithmarscher Tourismus e.V. stellte in der vergangenen Woche ein innovatives Weiterbildungsangebot zum Nachhaltigkeits- und EE-Scout vor. Damit soll auf die steigende Nachfrage von Urlaubern nach umwelt- und sozialverträglichen touristischen Angeboten reagiert werden. Der Landesverband Schleswig-Holstein des Bundesverband WindEnergie e.V. ist Mit-Initiator des Projektes und beteiligt sich aktiv im Steuerungskreis.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zielgruppe für die Fortbildung sind Mitarbeiter/innen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Dithmarschen und Nordfriesland, die in den Bereichen des nachhaltigen Tourismus arbeiten oder hier zukünftig aktiv werden wollen. Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus den Bereichen Handel, Energie und Verkehr sowie des Gastgewerbes und der Freizeitwirtschaft soll gestärkt werden.</p> <p>Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Qualifizierungskonzeptes für touristische Fachkräfte und Mitarbeiter aus tourismusrelevanten Branchen in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Beschäftigen werden sich die Teilnehmer unter anderem mit regionalen Nachhaltigkeitskonzepten, Kommunikations- und Vertriebswegen und nachhaltigen Unterkunfts-, Erlebnis- und Mobilitätsangeboten.</p> <p>Die Schulung ist für die vorgesehenen 50-70 Teilnehmer kostenlos und beginnt im Mai 2016.</p> <p>&gt;&gt;<a target="_blank" href="http://www.echt-dithmarschen.de/service/projekte/ee-scouts.html">Weitere Informationen zum Projekt</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Erneuerbare Energien Klimaschutz Regionale Wertschöpfung Unternehmen Wed, 02 Dec 2015 11:01:07 +0000 4910 at https://www.wind-energie.de Global Climate March: Klimaschutz benötigt deutlich schnelleren Ausbau Erneuerbarer Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/global-climate-march-klimaschutz-benoetigt-deutlich-schnelleren-ausbau <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Der Klimawandel ist eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Paris muss daher zweierlei bringen: ein tragfähiges Klimaschutzabkommen und verlässliche Rahmenbedingungen für einen zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien weltweit“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie, im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP21.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn die Bundesregierung ihr eigenes Klimaziel von 40 Prozent Treibhausgas-Einsparung bis 2020 noch erreichen will, muss Deutschland die Erneuerbaren Energien deutlich schneller ausbauen. Doch stattdessen wird die Photovoltaik seit 2012 und die Bioenergie seit 2015 systematisch von der Politik der Bundesregierung ausgebremst. Auch die dringend notwendige Rahmensetzung für eine echte Wärme- und Verkehrswende lassen auf sich warten. Und das vorgesehene Ausschreibungsvolumen für Windkraft in den Eckpunkten zum EEG 2016 ist ebenfalls deutlich zu niedrig“, kritisiert Falk.</p> <p>Dabei ist das Potenzial, das <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> für den Klimaschutz haben, gewaltig und vor allem in den Bereichen Wärme und Mobilität bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Seit der Einführung des EEG im Jahr 2000 haben sich die vermiedenen Treibhausgasemissionen durch die Nutzung Erneuerbarer Energien verdreifacht (Infografik im Anhang). Durch einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren könnten die vermiedenen Treibhausgasemissionen bis 2030 noch einmal verdoppelt werden – von heute 151 Millionen t CO2/a auf 305 t im Jahr 2030. Dies geht aus einer <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/20150419-Szenarien_SZEN-15.pdf">Studie des renommierten Energieforschers Dr. Joachim Nitsch</a> im Auftrag des BEE hervor.</p> <p>Um ihrer Forderung nach mehr Klimaschutz und einem Ausstieg aus der Kohle Nachdruck zu verleihen, gehen am 29. November hunderttausende Bürgerinnen und Bürger weltweit auf die Straße. Der BEE und seine Mitglieder rufen im Schulterschluss mit zahlreichen Umweltverbänden zur Teilnahme am Global Climate March in Berlin auf.</p> <p>Anhang:<a target="_blank" href="http://cache.pressmailing.net/content/5c6bf96e-b137-4820-ad5e-7931c8d7670c/BEE_Vermiedene_THG_1990-2014.jpg"> <span class="file-link">Infografik - Entwicklung der vermiedenen Treibhausgasemissionen durch die Nutzung Erneuerbarer Energie in Deutschland nach Sektoren</span></a></p> <p>Kontakt: <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/global-climate-march-klimaschutz-benoetigt-deutlich-schnelleren-ausbau-erneuerbarer-energien/bee-vermiedene-thg-1990-2014.jpg" type="image/jpeg; length=632603" title="bee-vermiedene-thg-1990-2014.jpg">Infografik - Entwicklung der vermiedenen Treibhausgasemissionen durch die Nutzung Erneuerbarer Energie in Deutschland nach Sekto</a></div> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Fri, 27 Nov 2015 09:48:28 +0000 4899 at https://www.wind-energie.de BWE-Bayern zieht ernüchternde Bilanz nach einem Jahr 10H-Abstandsregelung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-bayern-zieht-ernuechternde-bilanz-nach-einem-jahr-10h-abstandsregelung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>München/Augsburg. Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Bayern. „Kalkuliertes Ende statt kontrolliertem Ausbau der Windkraft in Bayern“. <br />Neue Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen bilden nur noch die Ausnahme. Der Bundesverband Windenergie in Bayern (BWE-Bayern) hat ein Jahr nach dem Inkrafttreten der sogenannten 10H-<abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> eine Auswertung der Genehmigungen für neue Windkraftanlagen im Freistaat vorgelegt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Die Zahlen aus dem Anlagenregister der Bundesnetzagentur bestätigen unsere Befürchtungen“, resümierte heute Raimund Kamm, der Landesvorsitzende des BWE-Bayern. So wurden in den ersten beiden Quartalen 2015 noch 51 Anlagen bewilligt, da für diese eine Genehmigung bis zum Stichtag des 4.2.2014 beantragt worden war. Danach fällt die Zahl der Genehmigungen aber steil ab – auf nur noch vier Anlagen für das dritte Quartal 2015. „Die 10H-<abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> hat nicht zu einem kontrollierten Ausbau der Windkraft in Bayern geführt, sondern zu ihrem kalkulierten Ende“, kritisierte Kamm die Negativentwicklung.</p> <p>Die allein im Freistaat gültige Abstandsregelung schreibt vor, dass neue Windräder in der Regel 2000 Meter Abstand zu Wohnhäusern einhalten müssen. Dies beschränkt den weiteren Ausbau in Bayern mit seinen verstreuten Weilern und Häusern aber auf ganz wenige Ausnahmen. „Deshalb beruhen nahezu alle 2015 noch errichteten Anlagen auf Altgenehmigungen“, erläuterte der BWE-Landesvorsitzende. Bis Ende 2015 und weiter bis Mitte 2016 dürften demnach noch durchschnittlich 20 bis 30 Anlagen pro Quartal ans Netz gehen – „und dann nichts mehr“, so Kamm.</p> <p>Damit entpuppe sich die 10H-Regelung faktisch als Entprivilegierung von Windkraft, obwohl sie nach Bundesrecht aber privilegiert wäre und ihr substantiell Raum verschafft werden müsste – auch in Bayern. Aus diesem Grund beteiligt sich der BWE-Bayern an den Klagen vor dem Bayerischen Verfassungsgericht gegen die aus seiner Sicht gezielte Verhinderungsregelung der Staatsregierung. Eine Entscheidung wird für das Frühjahr 2016 erwartet.</p> <p>Im Hinblick auf die bevorstehende Klimakonferenz in Paris hob der BWE-Landesvorsitzende noch einmal die Bedeutung der erneuerbaren Energien hervor. „Der durch unsere Treibhausgase&nbsp; verursachte viel zu schnelle Klimawandel wird weltweit Lebensräume vernichten, wo heute noch hunderte Millionen Menschen leben. Auch die Risiken von Atomkraft und Atommüll werden immer größer statt geringer“, warnte er. Ein entscheidender Beitrag zur Verringerung dieser Gefahren sei der zügige dezentrale Ausbau von Photovoltaik (PV) und Windkraft. „Große neue PV- und Windenergieanlagen liefern uns den Strom zudem für weniger als 10 Cent je Kilowattstunde“, so Kamm, „sie werden also schon mittelfristig zu den günstigsten Strompreisen in unserem Land führen.“</p> <p>Kontakt: <br />Christoph Markl-Meider<br />BWE-Bayern Presse<br />Tel. +49 841-975915, Mobil +49 179-5975863<br />Email <a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></p> <p>Rückfragen an:<br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Landesvorsitzender Raimund Kamm<br />Luitpoldstraße 26, 86157 Augsburg<br />Tel. +49 821-541936, Email <a href="mailto:kamm@gmx.de">kamm@gmx.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Fri, 27 Nov 2015 12:11:52 +0000 4900 at https://www.wind-energie.de Vertreter des BWE-Landesverbandes Schleswig-Holstein auf dem Windgipfel in Kiel https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/vertreter-des-bwe-landesverbandes-schleswig-holstein-auf-dem-windgipfel-kiel <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 4. November nahmen BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen und Nicole Knudsen, Leiterin der BWE-Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein seitens des Verbandes am vierten Windgipfel des Ministerpräsidenten&nbsp; Torsten Albig teil, um sich über die derzeitige Vorgehensweise bei der Genehmigung von Windenergieanlagen auszutauschen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der Entscheidung des Oberveraltungsgerichtes Schleswig waren zwei von fünf Regionalplänen, in denen Eignungsgebiete für die Nutzung der Windenergie festgelegt werden, für ungültig erklärt worden. Die Landesregierung hatte daraufhin eine zweijährige Veränderungssperre&nbsp; für die Errichtung von Windenergieanlagen verhängt und arbeitet seitdem mit der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen. Ein im Juni 2015 verabschiedeter Planungserlass bildet die Grundlage für neue Regionalpläne. </p> <p>Die Karten aus dem Vorprüfungsprozess stehen im Internet unter <a target="_blank" href="http://www.schleswig-holstein.de/windkarten">www.schleswig-holstein.de/windkarten</a> zur Verfügung. Wer aus den rund 4.800 gelb markierten Flecken (das sind vorläufig die ohne Tabubereich) ableiten möchte, dass auf den damit verbundenen rund 7 Prozent der Landesfläche theoretisch WEA gebaut werden können, der wird enttäuscht.</p> <p>Zieht man von den 4.800 Einzelflächen die Kleinstflächen ab, auf denen theoretisch nur eine WEA stehen könnte, bleiben noch rund 1.700 Flächenstücke übrig. Diese „Suchräume“ werden in den kommenden Monaten einheitlich und unvoreingenommen auf die Abwägungskriterien hin bewertet. Was dann noch übrig bleibt, kann zurzeit niemand sagen. Die Kreise werden bei dem weiteren Abwägungsprozess einbezogen. Ziel der Landesregierung ist weiterhin eine 300 Prozentige Stromerzeugung bis zum Jahr 2025. Wie das erreicht wird, wenn Schleswig-Holstein&nbsp; in diesem und in den kommenden Jahren keine 500 MW jährlich zubaut, ist unklar. Mit wie viel Prozent der Landesfläche das erreicht werden soll ist nicht definiert und wird auch vorsichtigerweise nicht mehr kommuniziert. Früher waren es einmal 2 Prozent.</p> <p>Die anfängliche Euphorie („Wäschekörbe voller Ausnahmen“) ist zwischenzeitlich auch in der Landesregierung einer harten Ernüchterung gewichen. Ausnahmen werden nicht die Regel werden. </p> <p>Da jede zugelassene WEA Einfluss auf die Interpretation der Kriterien in der weiteren Regionalplanung hat, können zurzeit nur sehr wenige Zulassungen erteilt werden. Der Ministerpräsident wiederholte sein Versprechen, dass mit zunehmendem Erkenntnisgewinn und weiterem Fortschreiten der Landesplanung auch immer mehr Ausnahmen erteilt werden. Das oberste Ziel ist die Rechtssicherheit, was durch das Verwaltungsgericht Schleswig ja bestätigt wurde. Der Bescheid wurde&nbsp; an den BWE-Verteiler in Schleswig-Holstein versendet.&nbsp; </p> <p><strong>Das sind die Fakten:</strong><br />Von den 317 Anträgen, die sich vor der Neufassung des Gesetzes im Juni noch im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> befanden, sind knapp 250 Fälle bearbeitet. Dabei wurden 32 Ausnahmen zugelassen, 40 weitere Fälle sind entscheidungsreif mit positiver Tendenz. 19 Fälle wurden zurückgezogen oder anderweitig erledigt. 46 Anlagen liegen in Tabuzonen und können daher nicht genehmigt werden. 110 Fälle sind zurückgestellt, das heißt, es muss die weitere Regionalplanung abgewartet werden. Seit Inkrafttreten des Moratoriums haben 15 der beantragten Anlagen auch bereits einen Genehmigungsbescheid erhalten und dürfen nun errichtet werden. Seit der Neufassung des Landesplanungsgesetzes im Juni sind bislang 172 Neuanträge hinzugekommen. Die bisherige Prüfung hat ergeben, dass 18 davon in Tabuzonen liegen. Bei 65 erscheint eine Ausnahme möglich, davon wurden bereits in zwei Fällen die Prüfungen abgeschlossen und Ausnahmen zugelassen. Bei 14 ist die Erhebung konkreter Fachbelange erforderlich und bei 75 ist bereits jetzt klar, dass die Regionalplanung abgewartet werden muss.</p> <p><strong>So ist die Vorgehensweise:</strong><br />Wie in den versendeten Newslettern beschrieben, schickt das LLUR die Anfragen an die Landesplanung, die prüft, ob ein Tabu – oder Abwägungskriterium berührt wird oder nicht. Bei einem „Nein“ ist eine Ausnahme möglich. Bei einem „Jein“ kann der Antrag zurückgestellt werden. Da nur 0,2 Prozent der Suchräume in ganz Schleswig-Holstein von keinem Abwägungskriterium betroffen sind, wird ein Großteil der Anträge zurückgestellt. Die meisten Gebiete sind von bis zu acht Abwägungskriterien gleichzeitig betroffen. Aber: Kein Investor muss diese Anträge noch mal stellen, es sind lediglich „stecken gebliebene Verfahren“, die später wieder aufgegriffen werden. Für einen „Schnellcheck“ ist es ebenfalls möglich, an die Landesplanung eine Voranfrage zu stellen, zum Beispiel unter Nennung eines Flurstückes. Sehr unverbindlich bekommt man dann die Auskunft, ob ein Tabubereich betroffen ist oder nicht. Diese Voranfragen ersetzt aber nicht das reguläre Ausnahmeverfahren. Das heißt, dass der Antrag dann eventuell zweimal in die Landesplanung geht. Gleichwohl gilt: Anträge können / sollen gestellt werden, vielleicht werden sie zurückgestellt und im weiteren Verlauf vertiefend geprüft.&nbsp; <br />Ein Indiz für eine eventuelle „Eignung Neu“ ist das alte Eignungsgebiet. Aber das ist nur ein erster vorsichtiger Hinweis und kein Garant für eine Ausnahme.</p> <p><strong>Charakteristischer Landschaftsraum: </strong><br />Mit der Erstellung einer Untersuchung wurde ein Stralsunder Büro beauftragt. Ein Entwurf soll bis Anfang Dezember vorliegen, ab Januar werden die charkteristischen Landschaftsräume dann in die Karten eingearbeitet. </p> <p><strong><abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>: </strong><br />Eine „lex specialis“ für Repowering wird es nicht geben. Repowering-WEA werden genauso behandelt wie Neuanlagen und müssen die gleichen neuen Kriterien einhalten. Unabhängig davon, ob der Bürger zum Beispiel auch mit geringeren Abständen leben möchte, unabhängig davon, ob der Standort bereits 20 Jahre lang umfangreich untersucht wurde: All dieses hat keinen Einfluss. Der Landesregierung ist bewusst, dass eine große Anzahl der WEA nicht in einem der neuen Vorranggebiete stehen. Sie haben zwar Bestandsschutz, können aber nicht repowert werden. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf ein Repowering, kein „Ewigkeitsrecht“. Eine Idee für solche Fälle ist, für die Repoweringmühlen sogenannte Reservate zu schaffen. Die können dann nur fürs Repowering sein oder auch in einem Gebiet mit Altanlagen. Dass dies keine Option für Bürgerwindparks darstellt, ist der Landesregierung bekannt. Das Argument, dass auf Altflächen 20 Jahre lang beeinträchtigungsfrei Windenergie geerntet wurde, auch mit geringeren Abständen, findet im Weiteren keine Berücksichtigung. An den Abständen will die Landesregierung vorerst auch nicht rütteln. Das hat die Forderung von Gegenwind nach 10H gestern auch etwas ausgebremst. Was allerdings stutzig machte war der Nebensatz des MP, dass „man offen in die Abstands-Debatte geht“. </p> <p><strong>Wie geht’s weiter: </strong><br />Ende November wird die Landesplanung personell durch externe Mitarbeiter&nbsp; verstärkt. Im ersten Quartal 2016 sind mehrere regionale Informationsveranstaltungen geplant, über die die BWE-Geschäftsstelle die Mitglieder auf dem Laufenden halten wird. Hier schon mal der erste Termin: die landesweite Auftaktveranstaltung Wind findet statt am 12. Januar 2016. Mitte 2016 soll ein erster Planungsentwurf vorliegen.</p> <p>Kontakt:<br />Nicole Knudsen<br />Tel.: 04841 663210<br /><a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Mon, 23 Nov 2015 12:05:54 +0000 4892 at https://www.wind-energie.de EU als Nr. 1 bei Erneuerbaren Energien? Die Umsetzung steht noch aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-als-nr-1-bei-erneuerbaren-energien-die-umsetzung-steht-noch-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Die Europäische Union verpasst die Chance, den guten Ideen für eine Energieunion und dem Umbau des europäischen Energiesystems hin zu Erneuerbaren Energien die richtigen Maßnahmen zu verpassen“, kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie den Bericht zur Energieunion. Kommissions-Vizepräsident Šefčovič hat am heutigen Mittwoch den ersten Bericht zur europäischen Energieunion in seiner Amtszeit vorgestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Darin wiederholen sich zwar die guten Absichten, jedoch fehlen die konkreten Vorschläge zur Umsetzung.“ Auch wie die Systemtransformation aussehen soll, wird an keiner Stelle erwähnt.</p> <p>„Keine zwei Wochen vor dem Klimagipfel in Paris haben wir von der Europäischen Union deutlich klarere Vorgaben für den Ausbau der Erneuerbaren Energien erwartet.“ Das begleitende Guidance-Dokument setzt zu stark auf Gas und unterschätzt die wichtige Rolle der Erneuerbaren Energien zur Sicherung der Energieversorgung. Nationale Pläne, die die Umsetzung der EU-Vorgaben regeln, sollen am Europäischen Parlament vorbei nur zwischen der Kommission&nbsp; und den Mitgliedsstaaten verhandelt werden. Das entziehe dem Prozess unnötig die politische Legitimation, so Falk. Darüber hinaus sollen laut dem Dokument die nationalen Pläne nicht in der Europäischen Richtlinie, die bald überarbeitet wird, verankert sein – und entsprechend unverbindlich bleiben. </p> <p>Die Welt steht vor COP21 und dennoch bleiben ernsthafte Bemühungen um mehr Klimaschutz in der Ferne. Fast zeitgleich zu Šefčovič‘ Bericht diskutiert die Bundesregierung den Monitoringbericht zum Fortschritt der deutschen Energiewende. Bekannt geworden ist bereits, dass Deutschland seine Klimaschutzziele mit der Minderung des CO2-Ausstoßes bis 2020 wohl nicht erreichen wird. „Es ist allerhöchste Zeit, auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene wirksame Instrumente für eine grundlegende Änderung des Energiesystems zu implementieren. Die Welt benötigt eine echte Pespektive für eine CO2-freie Wirtschaft. Gelingen kann dies nur mit Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.“</p> <p>Ein <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/20151118_Energiepolitische_Zwischenbilanz_1_Jahr_Juncker-Kommission.pdf">Hintergrundpapier </a>zu „1 Jahr Juncker“ ist auf der BEE-Website verfügbar. </p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Invalidenstraße 91 <br />10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Europa Klimaschutz Wed, 18 Nov 2015 11:52:07 +0000 4887 at https://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie unterstützt Klage zu Hinkley Point C https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-unterstuetzt-klage-zu-hinkley-point-c <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Greenpeace Energy klagt gegen die Subventionen für das britische AKW Hinkley Point C. „Wir teilen die Kritik an den milliardenschweren, von der EU-Kommission genehmigten Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C und ihren möglichen negativen Auswirkungen für die Energiewende in Deutschland und Europa. Deshalb unterstützen wir symbolisch die Klage.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die nationalen Ziele sehen in Deutschland u.a. den Ausstieg aus der Atomenergie und einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien vor. Europa hat sich ebenfalls gemeinschaftlich Ziele zum schnellen Ausbau der Erneuerbaren gesetzt. Beides steht im krassen Widerspruch zur Absicht in Hinkley Point C nun Atomstrom auf 35 Jahre mit 92,5 Pfund (umgerechnet ca. 132 Euro) pro Megawattstunde bei zusätzlichem Inflationsausgleich und ungeklärter Endlagerung zu vergüten. Die Subventionierung veralteter Atomtechnologien ist auch angesichts der technologischen Marktführerschaft europäischer Windanlagenhersteller im Weltmarkt ein völlig falsches Signal. Bereits heute kommt es durch Überkapazitäten zu Marktverzerrungen im Energiesektor. Diese werden zunehmen, wenn entgegen der europäischen Strategie der Zubau Erneuerbarer Energien nicht durch die Herausnahme atomarer und fossiler Kraftwerke begleitet wird. Es macht schon gar keinen Sinn, <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> in ein Ausschreibungskorsett zu zwingen, während gleichzeitig Dauersubventionen für den Bau neuer Atomkraftwerke zugelassen werden. Wir brauchen Fairness im Markt“, so Hermann Albers.</p> <p>mehr unter: <a href="http://www.no-point.de/unterstuetzer/">http://www.no-point.de/unterstuetzer/</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Europa Internationales Strommarkt Umwelt Vergütung Wirtschaft Tue, 17 Nov 2015 16:31:05 +0000 4885 at https://www.wind-energie.de 16. BWE-Serviceumfrage zur Qualitätssicherung im Servicebereich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/16-bwe-serviceumfrage-zur-qualitaetssicherung-im-servicebereich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach den erfolgreichen Befragungen der vergangenen Jahre wiederholt der BWE seine Serviceumfrage zum nunmehr 16. Mal. Angeschrieben werden über 2.000 Betreiber und Betreibergesellschaften mit der Bitte, die Qualität ihres Serviceanbieters zu bewerten. Alle Betreiber, die beim BWE Anlagen gemeldet haben, können sich an der Umfrage beteiligen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Umfrage gliedert sich in drei Teilbereiche: Regelmäßige Wartungsarbeiten, Außerplanmäßige Instandsetzungen/Reparaturen sowie Außerordentliche Serviceleistungen. Alle drei Bereiche gehen zu gleichen Teilen in die Bewertung der Gesamtnote ein. &nbsp;</p> <p>Ziel der Umfrage ist es, Probleme zwischen Betreibern und Herstellern/Servicedienstleistern zu identifizieren, zu beschreiben und somit in beiderseitigem Verständnis Lösungen herbeizuführen. Darüber hinaus soll die Umfrage zu mehr Transparenz und Qualität auf dem Servicemarkt beitragen. Aber auch für die Hersteller selbst sind die Ergebnisse von großer Bedeutung, da sie so ein realistisches Abbild ihrer eigenen Servicequalität erhalten und Verbesserungen anstoßen können. Die Veröffentlichung der Umfrage erhalten Sie wie immer in der Märzausgabe des BWE-Fachmagazins neue energie und im BWE-Report zur Serviceumfrage.</p> <p>Wie im vergangenen Jahr hofft der Verband auf rege Teilnahme, um die Aussagekraft der Umfrage sicherzustellen. Der Fragebogen kann sowohl online ausgefüllt wie auch per Fax oder Mail an den BWE gesendet werden.&nbsp;Bitte nutzen Sie vorzugsweise die Onlinevariante. Die Einwahl sowie ausführliche Hinweise finden Sie unter: <a href="http://bwesurvey.limequery.com/514556/">http://bwesurvey.limequery.com/514556/</a></p> <p>Der BWE verschickt mit seiner Einladung einen Anmeldecode für den Login-Bereich. Einsendeschluss für die Umfrage ist der 21. Dezember 2015.</p> </div> </div> </div> Service und Wartung Mon, 16 Nov 2015 13:53:14 +0000 4880 at https://www.wind-energie.de Neue Studien bestätigen: Vergütungsmodell muss im künftigen Ausschreibungssystem geändert werden, um Windenergiezubau auch in NRW zu sichern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/neue-studien-bestaetigen-verguetungsmodell-muss-im-kuenftigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Klimaschutz- und Umweltministerium NRW und Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW fordern Chancengleichheit der Standorte, um einen bundesweiten Windenergieausbau auch im Rahmen der anstehenden Umstellung der EEG-Vergütung auf ein Ausschreibungssystem sicherzustellen – Einstufiges Vergütungsmodell bietet hierzu einfache und sichere Lösung</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf<b>. </b>Ab 2017 soll nach Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) die Vergütung für Windstrom nicht mehr gesetzlich definiert, sondern durch Ausschreibungen wettbewerblich ermittelt werden. Dann konkurrieren verschiedene Akteure in Bieterverfahren um die Förderung von Windenergieprojekten. Dieser Systemwechsel zur Ausschreibung verunsichert die Branche extrem. Die bundesweit unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen lassen viele Windmüllerinnen und Windmüller in NRW befürchten, dass sie mit den windstarken Regionen auch bei kostenoptimierter Planung nicht mithalten können. „Ein guter Windenergiestandort zeichnet sich durch mehr aus als nur durch hohe Windgeschwindigkeiten. Der Beitrag von NRW zum Windenergieausbau war deshalb bereits in der Vergangenheit unverzichtbar und wird dies auch in Zukunft bleiben“, betont Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel. Ein bundesweit verteilter Windenergieausbau reduziert den Netzausbau durch verbrauchsnahe Stromerzeugung, verstetigt die Stromerzeugung aus Wind, generiert <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort und sichert die Akzeptanz und die Akteursvielfalt der Windenergie.</p> <p>„Der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> lehnt Ausschreibungen als Instrument für die Förderung des Windenergieausbaus weiterhin ab. Kommt die Umstellung auf Ausschreibungen trotzdem, ist es umso wichtiger, dass wir eine Regelung zum Ausgleich der unterschiedlichen Windhöffigkeit bekommen, die einfach, manipulationssicher und chancengleich ist“, sagt Klaus Schulze Langenhorst, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW).</p> <p>Das bisher im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verwendete Modell zum Ausgleich der unterschiedlichen Windhöffigkeit reicht allerdings nicht aus, um eine Chancengleichheit zu gewährleisten. Ohne eine Anpassung wird es daher zu einer einseitigen Förderung der Windenergie in windstärkeren Regionen und zu einer Ausgrenzung der Binnenlandstandorte kommen. Um einen ausgewogenen Ausbau auch im Binnenland zu ermöglichen, werden derzeit bundesweit verschiedene Möglichkeiten diskutiert.</p> <p>Das Klimaschutz- und Umweltministerium NRW hat dazu gemeinsam mit dem LEE NRW ein Modell veröffentlicht. In diesem Modell entfällt die komplizierte und im Rahmen von Ausschreibungen mit zahlreichen Nachteilen und Schwierigkeiten verbundene zeitlich gestaffelte Vergütung. Stattdessen erhält jedes Windenergieprojekt über den gesamten Vergütungszeitraum den von ihm gebotenen Preis, der lediglich mit einem Faktor korrigiert wird, der die unterschiedliche Windhöffigkeit ausgleicht. Somit werden zielgerichtet und vollständig die unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen ausgeglichen, während alle anderen projektspezifischen Kostenfaktoren dem Wettbewerb unterworfen werden. Das Modell gewährleistet damit zugleich Chancengleichheit und das durch die Ausschreibungen angestrebte Ziel der Kosteneffizienz.</p> <p>Dies bestätigen jetzt auch zwei Gutachten des DEWI und des Leipziger Instituts für Energie, die der LEE NRW und das Klimaschutz- und Umweltministerium heute&nbsp; veröffentlicht haben. „Die beiden aufeinander aufbauenden Gutachten zeigen nicht nur die Schwachpunkte des bisherigen Vergütungsmodells auf, sondern präsentieren zugleich Lösungen. Unser Modell besticht durch seine einfache Gestaltung und kann in dem anstehenden Ausschreibungssystem allen Akteuren auch unter wechselnden Marktbedingungen Sicherheit bieten, Projekte zu entwickeln. Und dieses bundesweit“, sagt Klaus Schulze Langenhorst.</p> <p><b>Weitere Informationen:</b></p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.lee-nrw.de/wp-content/uploads/2015/11/IE_2015-11-12_Endbericht.pdf">Gutachten des Leipziger Instituts für Energie</a> </li> <li><a target="_blank" href="http://www.lee-nrw.de/wp-content/uploads/2015/11/DEWI_RS15_04608_final.pdf">Gutachten des DEWI </a></li> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.<br />Sarah Preuss, Pressesprecherin <br />Telefon: 0211-9367 6064 <br />E-Mail: <a href="mailto:sarah.preuss@lee-nrw.de">sarah.preuss@lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Windenergie Fri, 13 Nov 2015 07:47:15 +0000 4886 at https://www.wind-energie.de Energiegipfel tagt ohne Hessische Windbranche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/energiegipfel-tagt-ohne-hessische-windbranche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Bei der Wiederauflage des Hessischen Energiegipfels dreht sich fast alles um die weitere Nutzung der preiswerten Windenergie an Land. Daher ist es mehr als unverständlich, dass der Bundesverband WindEnergie nicht zur Teilnahme eingeladen wurde. Es wird hinter verschlossenen Türen über die Windenergie diskutiert, während die Akteure des Landes vor der Tür bleiben müssen“, fasste Joachim Wierlemann, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie die Kritik der 1.077 Mitglieder des Verbandes in Hessen zusammen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="p1">„Hessen hat dank hoch effizienter und für das Binnenland optimierter Anlagen inzwischen große Chancen, die Energiewendeziele des Landes zu erreichen. Dafür braucht es aber ein aktives Handeln von Landesregierung und Kommunalbehörden. Insbesondere müssen planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, damit auf mindestens 2 Prozent der Landesfläche tatsächlich die preiswerte Windenergie genutzt werden kann. Dazu gehört, dass der Ersatz alter Anlagen möglich bleibt, dass es eine Klärung im Bereich des Artenschutzes gibt und die Energiewende weiter unter der Teilnahme von Bürgerenergieprojekten, Kommunen und örtlichem Mittelstand gestaltet wird. Über all dies wäre zu sprechen.</p> <p class="p1">Die Vernetzung der Sektoren Strom, Mobilität und Wärme wird zu einem steigenden Strombedarf führen. Immer mehr Unternehmen setzen auch aus Imagegründen auf Grüne Energie. Hessen muss sich entscheiden, ob es künftig allein aus dem Norden und Osten mit preiswerter Windenergie versorgt wird oder <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> durch die Nutzung der Windenergie im eigenen Land zulässt. Die fast 1.100 Akteure, die im BWE-Hessen organisiert sind, wollen ihren Beitrag leisten. „Aber wir wollen auch mitdiskutieren und unsere Sachkenntnis einbringen dürfen“, machte Joachim Wierlemann deutlich.</p> <p class="p1">Kontakt:<br />Wolfram Axthelm<br /> Pressesprecher<br /> Tel.: +49 30 212341 251</p> <p> <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p class="p1">&nbsp;</p> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="500"> <tbody> <tr> <td width="500"> <p class="p1"><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de"></a></p> <p></p></td> </tr> </tbody> </table> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Regionale Wertschöpfung Windenergie Wed, 11 Nov 2015 13:20:10 +0000 4877 at https://www.wind-energie.de Schülerprojekte zu Wind- und Solarstrom unterstützen die Energiewende vor Ort https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/schuelerprojekte-zu-wind-und-solarstrom-unterstuetzen-die-energiewende-vor-ort <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit September 2015 steht auf dem Schulgelände des Beruflichen Bildungszentrums Werner-Heisenberg in Rüsselsheim eine Windenergieanlage. Der aufgebaute Savoniusrotor ergänzt zukünftig die bereits vor einigen Jahren installierten PV-Anlagen, die Lehrer Ulrich Wiese mit Kollegen und Schülern dort zusammen errichtet hat. Als Folgeprojekt zur Windkraftanlage &nbsp;arbeitet seine Projektgruppe gerade an der Einspeisung des umgesetzten Stromes in das Werkstattgebäude bzw. an einer Stromtankstelle für Elektroroller, die von den Hausmeistern auf dem weiten Schulgelände genutzt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="889" height="507" title="Schulprojekt am Bildungszentrum Werner-Heisenberg in Rüsselsheim" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/schuelerprojekte-zu-wind-und-solarstrom-unterstuetzen-die-energiewende-vor-ort/berufsbildungswerk-ruesselsheim-imgp7519.jpg?1447072267" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der eingesetzte Savoniusrotor hat eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1 kW und ist auf einem Mast in ca. 10 m Höhe installiert. Zur Zeit bereitet die Gruppe Messreihen vor. Sollten diese entsprechend geringe Geräuschemissionen ergeben, die für eine Baugenehmigung Voraussetzung sind, &nbsp;kann die Anlage in einer 2. Bauphase auf einem höheren Mast und mit einem größeren Rotor erweitert werden. Entscheidend für die größere Variante sind die erwähnten Geräuschmessungen, die begleitet durch das&nbsp; Hessische Landesamt für Umwelt durchführt werden.</p> <p>Vor drei Jahren bauten die engagierten Pädagogen mit ihren Schülern u.a. vor dem Schulgebäude ein System auf, mit dem auf einem ca. 6 m hohen Mast 24 qm PV-Module dem täglichen Sonnenverlauf nachgeführt werden. Dieses speist in das öffentliche Netz ein. „Ich glaube nicht, dass solche Anlagen bereits schon einmal an anderer Stelle in Schülerprojekten realisiert wurden“, so Wiese über dies seit Jahren sehr engagiert verfolgte Projekt, ein Musterbeispiel für die gelungene Kombination von Theorie und Praxis. Dazu zählen noch weitere praxisorientierte Energieprojekte an der Werner-Heisenberg-Schule, die in den vergangenen Jahren mit Schülern und im Unterricht umgesetzt wurden.&nbsp;</p> <p>Insgesamt, so Wiese, wurden mit den Anlagen bisher ca. 100.000 kWh Strom mit entsprechender &nbsp;CO2-Ersparniss produziert. Der Strom aus der aktuellen Windkraftanlage kommt ab jetzt noch hinzu,&nbsp; wird allerdings in das Gebäudenetz zum Eigenverbrauch eingespeist. Augenblicklich wird insbesondere daran gearbeitet, Messreihen zu starten, mit denen im Unterricht u.a. Geräuschemissionen, Windgeschwindigkeiten oder der Energieumsatz ermittelt werden.</p> <p>Das aktuelle Windkraftprojekt wird über ein Sponsoring als Schulprojekt abgewickelt und finanziert.</p> <p>Kontakt: <br />Ulrich Wiese, <a href="mailto:u.wiesemainz@t-online.de">u.wiesemainz@t-online.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Kleinwind Windenergie Mon, 09 Nov 2015 13:51:13 +0000 4870 at https://www.wind-energie.de Mit neuem Erlass: Windenergieausbau in NRW muss jetzt kräftig an Fahrt aufnehmen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/mit-neuem-erlass-windenergieausbau-nrw-muss-jetzt-kraeftig-fahrt-aufnehmen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Branchenverbände der Erneuerbaren Energien und der Windenergie begrüßen längst überfälligen Windenergieerlass der Landesregierung – LEE-Vorsitzender Lahme: „Windenergieausbau in NRW braucht aber weitere Meilensteine statt immer neuer Restriktionen“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf.&nbsp; Die Erneuerbare-Energien-Branche in Nordrhein-Westfalen hat den heute veröffentlichten Windenergieerlass der Landesregierung grundsätzlich begrüßt. „Der Windenergieerlass ist eine wichtige Grundlage, um den notwendigen Windenergieausbau in Nordrhein-Westfalen endlich wieder in Schwung zu bringen. Denn leider mussten Investoren, aber auch Behörden und Kommunen viel zu lange auf die schon vor über einem Jahr angekündigte Neufassung warten. Dass der Erlass nun vorliegt, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass weitere wichtige Meilensteine gesetzt werden müssen, um den Ausbau der Windenergie als tragende Säule der Energiewende in NRW weiter voranzutreiben“, sagte Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bundesverbandes Windenergie (BWE NRW).&nbsp;</p> <p>Der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW (LEE NRW) und der Landesverband des Bundesverband WindEnergie NRW (BWE) begrüßten im neuen Erlass vor allem die Regelungen zur Windenergienutzung in Landschaftsschutzgebieten und zum vereinfachten Verfahren der Landschaftsbildkompensationen, wenngleich die Ersatzgeldleistungen hier zu hoch ausgefallen seien. Auch sei die Vorgabe, dass Waldgebiete für die Windenergie keine grundsätzlichen Tabuzonen sind, positiv zu bewerten.</p> <p>Allerdings enthalte der neue Erlass auch manche Regelung, die die ohnehin schwierige Suche nach geeigneten Flächen weiter erschweren wird: So kritisierten LEE NRW und BWE NRW besonders, dass der Geologische Dienst künftig an Planungs- und <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> für Windenergieanlagen beteiligt werden und ein Prüfradius von 10 Kilometern um seismologische Stationen gelten soll. Das sei umso unverständlicher, als bislang bei den bisher in NRW installierten gut 3.000 Windenergieanlagen keinerlei Probleme bekannt geworden sind. Auch die im Erlass festgeschriebene doppelte Absicherung der Rückbauverpflichtung, die es so nur für Windenergieanlagen gibt, bewerten die Verbände negativ.<br />&nbsp;<br />Beide Verbände forderten die Landesregierung dazu auf, entschlossen für einen Ausbau der Windenergie in NRW einzutreten und vor allem die längst überfällige Verabschiedung von Landesentwicklungsplan (LEP) und Klimaschutzplan im Sinne der Energiewende voranzubringen. Die Erstellung des LEP, der insbesondere für die weitere Regional- und Bauleitplanung erhebliche Bedeutung hat, braucht inklusive der Zeit der Minderheitsregierung mittlerweile mehr als fünf Jahre. Der Klimaschutzplan, der laut Klimaschutzgesetz bereits im Jahr 2013 erarbeitet werden sollte, befindet sich derzeit noch in der parlamentarischen Beratung. Schulze Langenhorst zeigte ein weiteres Konfliktfeld auf: „Der Artenschutz kristallisiert sich als eines der größten Hindernisse beim Ausbau der Windenergie heraus. Dabei sind Windenergie und Artenschutz in Wahrheit deutlich verträglicher als häufig behauptet.“ Deshalb müsse auch der „Leitfaden Artenschutz“ als weitere wichtige Grundlage für den Windenergieausbau in NRW noch einmal evaluiert und an die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft und Praxis angepasst werden. <br />&nbsp;<br />Deutliche Korrekturen forderten LEE NRW und BWE NRW zudem am neuen Landesnaturschutzgesetz, da es in seiner jetzigen Form die Energiewende in Nordrhein-Westfalen auszubremsen drohe. „Klar ist: Nur mit einem ambitionierten Windenergieausbau kann die nordrhein-westfälische Energiewende gelingen. So begrüßenswert der neue Windenergieerlass auch ist, er ist nur ein Zwischenschritt. Gesetze, wie das Landesnaturschutzgesetz, dürfen nicht manche positive Regelung des Windenergieerlasses für den Ausbau der Windenergie direkt wieder konterkarieren“, mahnte Schulze Langenhorst. <br />&nbsp;<br />Nach Einschätzung von LEE NRW und BWE NRW baut der jetzige Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes in vielen Bereichen neue rechtliche Hürden unter anderem auch für den Ausbau Erneuerbarer Energien auf. „Der Landesregierung muss klar sein: Wenn sie ihre ambitionierten Ziele erreichen möchte, dass Erneuerbare Energien bis 2025 mindestens 30 Prozent unseres Strombedarfs liefern, dann sind weitere Barrieren für unsere Zukunftsenergien eindeutig der falsche Weg“, so Andreas Lahme, Vorsitzender des LEE NRW.</p> <p>Im Pressebereich des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) NRWs steht der Erlass zum Download bereit.&nbsp; <br /><a target="_blank" href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/klima/windenergieerlass.pdf">Windenergieerlass</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a target="_blank" href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/klima/Anlagen_Bewertungsverfahren_Landschaftsbild_FuerWEA.pdf">Anlage Bewertungsverfahren Landschaftsbild mit Beispielen</a><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/klima/windenergieerlass.pdf"></a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Stefan Reimering, BWE-Landesgeschäftsstellenleiter Nordrhein-Westfalen&nbsp; <br />T +49 (0)211 / 9367 6066, F +49 (0)211 / 9367 6061 <br /><a href="mailto:s.reimering@bwe-regional.de">s.reimering@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Naturschutz Planung Potenziale Windenergie Wed, 04 Nov 2015 10:45:26 +0000 4868 at https://www.wind-energie.de Technologieführerschaft deutscher Unternehmen der Windbranche durch stabilen Heimatmarkt getragen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/technologiefuehrerschaft-deutscher-unternehmen-der-windbranche-durch-stabilen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Weltweit sehen wir onshore wie offshore stark wachsende Märkte. Deutschland ist in beiden Wachstumsmärkten hervorragend positioniert. Die technologische Spitzenposition war durch stabile politische Rahmenbedingungen und eine breite Akteurslandschaft erreichbar“, so Axel Röpke, stellvertretender Präsident Bundesverband WindEnergie auf der heutigen Verbandskonferenz ‚Offshore Windenergie Betrieb - Strategien und Erfahrungen aus der ersten Betriebsphase‘ in Hamburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Wir brauchen die Sicherheit für einen starken Ausbau an Land und auf See. An Land ist die Windenergie der preiswerte Treiber der Energiewende. Auf See gibt es ein starkes Potential zu Kostensenkungen zu gelangen und so einen deutlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten.“</p> <p>Ende 2014 war mit 2693 Offshore-WEA weltweit eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 8498 MW installiert. Zur Jahresmitte speisten in Deutschland 668 Anlagen mit einer Leistung von 2.777,8 Megawatt Strom ein. Bei der Nutzung der <abbr title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term222" title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen.">Offshore-Windenergie</a></abbr> ist Europa derzeit die führende Region, gefolgt von Asien. 2014 beschäftigte die Offshore-Industrie in Deutschland rund 19 000 Menschen.</p> <p>„Deutschland ist im wachsenden Weltmarkt gut positioniert. Voraussetzung für den Export sind starke und leistungsfähige Unternehmen, die in ihren Bereichen die technologische Spitze in der Welt erreichen. Ein stabiler deutscher Heimatmarkt legt dafür die Grundlagen. Dieser ist das Fundament für die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen in der Welt. Die Bundesregierung ist daher in der Verantwortung angesichts langer Planungszeiten und hoher Vorinvestitionskosten für eine berechenbare Entwicklung zu sorgen. Der Systemwechsel zu Ausschreibungen macht uns erhebliche Sorgen.</p> <p>Zudem ist es angesichts eines starken internationalen Wachstums überfällig, die Energiewende auch industriepolitisch zu begleiten. Wir wünschen uns, dass sich Deutschland und die Europäische Union zu einem&nbsp; Masterplan Energie und zu einer Industriepolitik für die Erneuerbaren Energien bekennen. Damit würde Europa nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch ein wichtiges Signal setzen. Mit den Erneuerbaren Energien lässt sich die Abhängigkeit von Energierohstoffimporten aus Krisen- und Konfliktregionen konsequent senken. Dies ist gerade mit Blick auf die vielen Konfliktherde dringend erforderlich“, mahnte Axel Röpke.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Export Offshore Tue, 03 Nov 2015 13:46:43 +0000 4820 at https://www.wind-energie.de Stromspeicher für die Energiewende: Pilotprojekte und Förderprogramm stellen wichtige Weichen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/stromspeicher-fuer-die-energiewende-pilotprojekte-und-foerderprogramm-stellen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Speicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: sie flankieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien, stützen die Netze und werden stetig günstiger. Hausspeicher sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch; seit vergangenem Jahr gehen auch Primärregelenergiespeicher vermehrt ans Netz. Mit dem heutigen Spatenstich in Lünen stoßen Primärregelenergiespeicher in eine neue Größendimension vor:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit 13 Megawatt wird der von der Daimler AG betriebene Batteriespeicher der derzeit größte 2nd-use <abbr title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term217" title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können.">Energiespeicher</a></abbr> weltweit sein. Das bislang einzigartige dieses Großbatteriespeichers: Er besteht aus gebrauchten Batterien von Elektroautos. Damit ist offensichtlich: Der Ausbau der Elektrombilität wird auch den Stromsektor revolutionieren – und umgekehrt.</p> <p>In Zukunft werden für den stationären Zweitnutzungsmarkt in großem Umfang günstig Batterien zur Verfügung stehen, die bereits im Verkehrssektor genutzt wurden. Gerade mal drei Batterien der Tesla S-Klasse ergeben ein Megawatt Batterieleistung; 16 dieser Batterien können bereits eine Megawattstunde Strom speichern. Im nächsten Jahrzehnt wird es Millionen Elektrofahrzeuge geben, deren Batterien schrittweise in die Zweitnutzung überführt werden. Der Grundstein hierzu wird heute gelegt.</p> <p>Nicht alle Marktteilnehmer sehen die großen Chancen, sondern bleiben in der alten Energiewirtschaft stehen, wie zum Beispiel die <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr>. „Die Übertragungsnetzbetreiber bremsen durch ihre Vorgaben den Einzug der Batterien in den Primärregelleistungsmarkt aus“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Sie begeben sich damit in offenen Widerspruch zum Weißbuch der Bundesregierung, das sich für eine Flexibilisierung der Regelenergiemärkte ausspricht. „Der BEE fordert die Übertragungsnetzbetreiber auf, ihre Blockadehaltung gegen Primärregelleistungsbatterien zu beenden.“ Dann werden solche Batterien wie die von Daimler, Younicos, Bosch und anderen sehr schnell den Primärregelleistungmarkt prägen und Kohlekraftwerke verdrängen.</p> <p>Damit auch Solarstromspeicher system- und netzdienlich eingesetzt werden, ist es wichtig, dass die Bundesregierung mit dem KfW-Förderprogramm Vorgaben macht. Durch das Programm erhalten Anlagenbetreiber auch den Anreiz, trotz noch fehlender <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> in die Speicher zu investieren In den vergangenen zwei Jahren gab es daher schon große Fortschritte bei Solarstromspeichern. Die Preise für sie sind in dieser Zeit bereits um ein Viertel gesunken. „Damit diese erfolgreiche Entwicklung in gleichem Tempo weitergehen kann, sollte das hocheffektive Batterieförderprogramm fortgesetzt werden. Mit ca. 40 Millionen Euro Förderung konnten private Investitionen von gut 320 Millionen Euro bewirkt werden“, appelliert Falk an die Bundesregierung. Das Augenmerk beim Einsatz der Hausspeicher-Systeme soll künftig noch stärker auf einem netzdienlichen Betrieb liegen.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Netze Netzintegration Speicher Tue, 03 Nov 2015 14:07:03 +0000 4821 at https://www.wind-energie.de Windenergieanlage in 1.164 Meter über dem Meeresspiegel geht ans Netz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergieanlage-1164-meter-ueber-dem-meeresspiegel-geht-ans-netz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 30. Oktober wurde in Anwesenheit von Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller Deutschlands höchstgelegene Windenergieanlage auf der Hornisgrinde in Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Nachdem im Februar das Landratsamt Ortenaukreis die Genehmigung erteilt hatte und Ende Juli der erste Spatenstich stattfand, wurde die Anlage in einer Rekordzeit von nur drei Monaten erschlossen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Franz Untersteller betonte, dass dies ein weiterer Beleg für die Dynamik des Windenergieausbaus in Baden-Württemberg sei. Einer der windreichsten Standorte des Bundeslandes sei damit mit einer leistungsstarken Anlage erschlossen worden.</p> <p>Die neue Anlage hat eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 2,3 Megawatt und eine Gesamthöhe von 120 Metern. Sie ersetzt den 1994 errichteten ersten Windpark des Bundeslandes, der aus drei kleineren Anlagen mit einer Gesamtleistung von 350 Kilowatt bestand und wird zukünftig das Siebenfache an Strom erzeugen. Im Hinblick auf die Windhöffigkeit weist der Standort ein überragendes Potential auf.</p> <p>Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin im Bezirk Freiburg, bezeichnete den Bau der neuen Anlage als ein Repoweringprojekt par excellence, mit dem das vorhandene Potenzial noch besser genutzt werden könne. Der Regierungsbezirk sei damit auf einem sehr guten und erfolgreichen Weg.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Potenziale Repowering Windenergie Mon, 02 Nov 2015 10:43:35 +0000 4818 at https://www.wind-energie.de Windbranche trifft sich in Hannover https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windbranche-trifft-sich-hannover <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am kommenden Mittwoch (4.11.2015) treffen sich in Hannover 600 Akteure aus Unternehmen der Windbranche zu ihrem Branchentag. Der Bundesverband WindEnergie Niedersachsen/Bremen als Veranstalter und enercity - Stadtwerke Hannover AG als Gastgeber freuen sich, dass Stefan Wenzel, stellvertretender Ministerpräsident und niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie Dr. Carsten Sieling, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Bremen zu den Teilnehmern sprechen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie ist das Rückgrat der Energiewende. An Land ist die Branche der preiswerte Treiber der Energiewende, der die Erreichung der Energiewendeziele der Bundesregierung absichert und zudem mit einem starken Export zum volkswirtschaftlichen Wohlstand beiträgt.</p> <p>Auf See werden die Kostensenkungspotentiale nach und nach gehoben, hier lässt sich ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Neben der im deutschen Maschinenbau verankerten Zulieferer- und Herstellerindustrie gehören Projektierer, spezialisierte Rechtsanwälte, Unternehmen der Finanzbranche sowie Firmen aus den Bereichen Logistik, Bau, Service/Wartung&nbsp; und <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> aber auch Stromhändler, Netzbetreiber und Energieversorger zu dieser stark aufgestellten Branche.</p> <p>„Mit dem politisch gewollten Systemwechsel zu Ausschreibungen steht die Branche vor einem Umbruch. Wir haben unsere Skepsis deutlich gemacht, beteiligen uns aber im Interesse der 140.000 Beschäftigten der Branche daran, vernünftige Regelungen zu erreichen. Neben den landespolitischen Herausforderungen zur Sicherung einer die Energiewende tragenden Flächenkulisse werden wir uns in Hannover deshalb ganz zentral mit unseren Forderungen für ein akzeptierbares Ausschreibungsdesign befassen“, umriss Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, den Schwerpunkt des Windbranchentages Niedersachsen.</p> <p>„Die Energiewende führt die Energieerzeugung in die Regionen zurück und sorgt für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort. Die Dezentralität der Energiewende wird immer mehr zu einer Chance für die beteiligten Akteure, die mit ihrer lokalen und regionalen Verankerung überzeugen und die Akzeptanz der Energiewende sichern. Gemeinsam gilt es, die dringend notwendige Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität weiter voranzubringen“, so Wilhelm Pieper, Landesvorsitzender BWE Niedersachsen/Bremen</p> <p><a target="_self" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-2-windbranchentag-niedersachsen-bremen ">Zum Programm des Branchentages</a>&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm,&nbsp; Pressesprecher <br /> Tel.: +49 30 212341 251,&nbsp; <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a> </p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Veranstaltung Verband Windenergie Fri, 30 Oct 2015 10:16:56 +0000 4817 at https://www.wind-energie.de Einstieg in Rückbau des fossilen Kraftwerksparks begonnen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/einstieg-rueckbau-des-fossilen-kraftwerksparks-begonnen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit der am Wochenende verkündeten Einigung des Bundeswirtschaftsministeriums und dreier Energiekonzerne zur Herausnahme von Braunkohlekraftwerken in einem Umfang von 2,7 Gigawatt hat der Einstieg in den <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> des fossilen Kraftwerksparks begonnen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dies ist ein gutes Signal, auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass es parallel zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien einen klar skizzierten und gesetzlich verankerten Ausstiegsprozess aus der Braunkohleverstromung für die nächsten 25 Jahre gibt. An dieser Stelle muss die Bundesregierung nachbessern“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE).</p> <p>Das Bundeswirtschaftsministerium hat zur Ausgestaltung der Einigung mit den Energiekonzernen Mibrag, RWE und Vattenfall noch für November einen Gesetzentwurf angekündigt. Bei den Kraftwerken handelt es sich um hochemittierende, sehr alte Braunkohlekraftwerke, die teilweise ohnehin zur Stilllegung vorgesehen waren. Umweltpolitiker hatten einen stärkeren <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> gefordert, um bis zu 70 Mio. Tonnen CO2 einzusparen und so die deutschen CO2-Reduktionsziele voll einzuhalten. Angesichts der hohen Einspeisung von Windstrom in 2014 und 2015 wird eine Anpassung des Kraftwerksparks immer relevanter. Auf Erzeuger- und Nachfrageseite existieren verschiedene Technologien, die durch ihren Einsatz Flexibilität ins Energiesystem bringen können und aus Sicht des BWE genutzt werden sollten.</p> <p>„Der erfolgreiche Zubau Erneuerbarer Energien ging bisher nicht mit einem sinnvollen Rückbau konventioneller Kapazitäten einher. Deshalb gibt es auf dem deutschen Energiemarkt deutliche Überkapazitäten, die zu Börsenstrompreisen führen, die keiner Technologie eine Refinanzierung von Investitionen ermöglicht. Die 2016 beginnende Herausnahme von Braunkohlekapazitäten ist deshalb überfällig. Dass die Betreiber der stillzulegenden Anlagen dafür eine Vergütung von rund 1,61 Milliarden Euro erhalten ist eine bittere Pille. Der weitere Rückbau von nicht mehr benötigten fossilen Kraftwerken, die durch massive CO2-Emissionen das Klima belasten, muss ohne weitere Alimentierung erfolgen“, forderte Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien fossile Energieträger Klimaschutz Mon, 26 Oct 2015 11:49:21 +0000 4788 at https://www.wind-energie.de Branchentag ermöglicht Mitwirken bei Topthemen in Niedersachsen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/branchentag-ermoeglicht-mitwirken-bei-topthemen-niedersachsen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Werden Sie aktiv! Arbeiten Sie mit an wichtigen landespolitischen Themen! Auf dem 2. Windbranchentag Niedersachen-Bremen am 4. November 2015 sind die BWE-Mitglieder aufgefordert, sich aktiv zu den Topthemen der Landespolitik einzubringen. Drei Arbeitskreise wurden vom Landesverband für das Jahr 2016 ins Leben gerufen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Startschuss erfolgt schon auf dem Branchentag am 4. November in Hannover. Die Arbeitskreise sind exklusiv für BWE-Mitglieder, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Melden Sie sich daher rechtzeitig an in der Landesgeschäftsstelle bei Claudia Krüger, 0511/ 727 367 30, <a href="mailto:ni-hb@bwe-regional.de">ni-hb@bwe-regional.de</a></p> <p>Die Landesarbeitskreise:<br />1. Natur- und Artenschutz: Helgoländer Papier – Problem oder Problemlösung?<br />2. <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>: Unter dem Ausschreibungsgesetz und Windenergieerlass. <br />3. Raumordnung: Klimaschutz und Raumordnung.</p> <p>Darüber hinaus bietet der Branchentag ein hochkarätiges Programm zu den großen Themen für den Ausbau der Windenergie in Niedersachsen-Bremen. Informieren Sie sich aus erster Hand und tauschen Sie sich mit über 500 Teilnehmern der Windbranche aus.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-2-windbranchentag-niedersachsen-bremen/programm">&gt;&gt; Programm und Anmeldung</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Repowering Veranstaltung Windenergie Fri, 23 Oct 2015 16:24:37 +0000 4783 at https://www.wind-energie.de 10. Windenergie- und Entwicklungsdialog (WEED) https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialog-weed <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 15. Oktober 2015 fand zum 10. Mal in Folge der Windenergie- und Entwicklungsdialog (WEED) in Berlin statt. Die Jubiläumsveranstaltung wurde von Ursula Borak, Unterabteilungsleiterin im BMWi sowie von GWEC- Präsident Dr. Klaus Rave eröffnet. Weit über 100 Teilnehmer aus zehn Partnerländern und aus Deutschland nutzten die Gelegenheit um sich über die Investitionsbedingungen und das Potential für den Windenergieausbau mit Fokus auf Kenia, Ghana, Vietnam und die Philippinen auszutauschen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="667" title="GWEC Präsident Prof. Dr. Klaus Rave auf dem Windenergie- und Entwicklungdialog (WEED)" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/successful-10th-anniversary-wind-energy-and-development-dialogue-weed/internet-010-rew-15oct15-6337.jpg?1445515225" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei leiteten den Dialog folgende Fragen:</p> <ul> <li>Welche Potentiale bieten die Windenergiemärkte Vietnam, die Philippinen, Kenia und Ghana und welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um das Engagement von Unternehmen aus Deutschland zu fördern?</li> <li>Wie können sich politische Entscheidungsträger dieser Zielmärkte und aus Deutschland gegenseitig bei dem Ausbau der Windenergie unterstützen und wie beeinflusst dies die Investitionsentscheidungen der deutschen Windindustrie?</li> <li>Welche praktischen Erfahrungen der deutschen Windenergiebranche können öffentliche Entscheidungsträger der Zielmärkte und Deutschlands nutzen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern? </li> </ul> <p>Unter anderem brachten sich hierzu die Hersteller Nordex, Siemens, Vestas und Enercon durch Fachvorträge aktiv ein. Zum ersten Mal wurde der WEED von business bilaterals abgeschlossen, die es teilnehmenden Unternehmen ermöglichten, in bilateralen Kurzterminen Fragen an die relevanten Entscheidungsträger der Zielmärkte zu stellen.</p> <p>Der WEED bietet seit zehn Jahren eine einmalige Gelegenheit für wirtschaftliche und politische Entscheidungsträger sowie Vertreter der Zivilgesellschaft aus Schwellen- und Entwicklungsländern und aus Deutschland zum Austausch von Erfahrungen und Einschätzungen hinsichtlich der Chancen und Hindernisse des Windenergieausbaus.</p> <p>Der diesjährige Business-Policy-Dialog richtete sich insbesondere an die exportorientierte deutsche Windindustrie und politische und wirtschaftliche Akteure aus den Partnerländern. Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms (PEP) der Exportinitiative <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ausgerichtet und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit Unterstützung des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) organisiert.</p> <p>Das Programm und die WEED 2015 Präsentation stehen zum Download bereit. Die Präsentationen der einzelnen Vortragenden werden ab Anfang November auf der Webseite der Exportinitiative Erneuerbare Energien zum Download zur Verfügung stehen.</p> <p><strong>Download:&nbsp; <strong><a href="/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialogs-weed/pep-weed-2015-final.pdf" class="file-link" title="Präsentation">Präsentation </a></strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialog-weed/151027-pep-weed-2015-programm-final-de.pdf" class="file-link" title="Programm des 10. Windenergie- und Entwicklungsdialogs">Programm</a> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; </strong><br />&nbsp; </p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialog-weed/151027-pep-weed-2015-programm-final-de.pdf" type="application/pdf; length=144639" title="151027-pep-weed-2015-programm-final-de.pdf">Programm des 10. Windenergie- und Entwicklungsdialogs</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialogs-weed/pep-weed-2015-final.pdf" type="application/pdf; length=4868121" title="pep-weed-2015-final.pdf">Präsentation</a></div> </div> </div> </div> Export Internationales Unternehmen Veranstaltung Thu, 22 Oct 2015 11:14:14 +0000 4780 at https://www.wind-energie.de BWE ist Teil der weltweiten Klimamärsche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 29. November 2015, einen Tag vor dem wichtigen Klimagipfel (COP21) in Paris, demonstrieren weltweit Hunderttausende Menschen in den Metropolen rund um den Globus lautstark für mehr Klimaschutz und gegen die Nutzung fossiler Energien. Auch in Berlin werden an diesem 1. Advent mehrere Zehntausend Demonstranten erwartet. Der BWE ruft im Schulterschluss mit den Erneuerbaren-Verbänden zur Teilnahme auf und wird mit einem eigenen Wagen in der Demonstration vertreten sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus NGOs, Verbänden, Vereinen, Kirchen und Gewerkschaften setzen wir ein lautstarkes Zeichen. Beim Klimaschutz ist es seit Jahren bereits 10 nach 12. Es wird Zeit für <a target="_blank" href="http://www.globalclimatemarch.de/" title="Logo Climate March" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche/berlin-logo.png" title="Logo Climate March" style="float: right;" class="imagecache imagecache-200px-Breite inserted-image" width="200" height="134" /></a>Taten! Die Erfolge unserer Branche beweisen, dass der Umstieg auf 100 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> möglich ist. Die Technologien sind vorhanden, hoch effizient und kostengünstig. Was fehlt, ist der politische Wille, jetzt entschlossen zu handeln. Wir erleben dies nicht zuletzt auch in Deutschland, wo die Energiewende durch die de facto Abschaffung des EEG massiv ausgebremst wird. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Bundesregierung den weltweiten Protest der Menschen nicht überhören kann. Unterstützen Sie uns dabei in Berlin“, so BWE-Präsident Hermann Albers.</p> <p>Die weltweit größte Klimaschutzdemonstration soll die in Paris versammelten Regierungschefs aufrütteln. „Zunehmende Dürren, Überschwemmungen und heftige Stürme: Der Klimawandel bedroht schon heute die natürlichen Lebensgrundlagen vieler Menschen weltweit. Besonders in armen Ländern, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben, verschärft der Klimawandel Armut und Hunger. Er heizt Konflikte an und vertreibt Menschen aus ihrer Heimat. Um den Klimawandel zu begrenzen, müssen wir schnellstmöglich die Verbrennung fossiler Energie wie Kohle, Öl und Gas stoppen und auf 100% erneuerbare Energien umsteigen“, so das Organisationsbündnis. Die Demo in Berlin wird im Kern getragen von Umweltverbänden wie dem WWF, Oxfam, Nabu, Klima-Allianz und Greenpeace sowie den NGOs Campact und Avaaz.</p> <p>Die drei <b>Kernforderungen </b>lauten:</p> <p>1. Von Paris wird ein ambitionierter, verbindlicher und gerechter Klimavertrag erwartet</p> <p>2. <b>100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050</b> weltweit</p> <p>3. Ausstieg aus der Kohle in Deutschland bis spätestens 2040</p> <p>Die Demo wird um 12 Uhr am Hauptbahnhof Berlin starten und voraussichtlich mit einer großen Kundgebung am Brandenburger Tor enden. Alle BWEler sind herzlich eingeladen, sich dem Lautsprecherwagen der Erneuerbaren anzuschließen, auf dem BWE-Präsident Hermann Albers spricht. Schilder, Luftballons und Fahnen hält das Team der BWE-Bundesgeschäftsstelle vor Ort bereit. Damit wir nicht frieren, wird es Glühwein geben. Gegen die Kälte helfen auch die grünen „Energiewende Jetzt“-Schals, die der BWE im Rahmen der vergangenen Energiewende-Demos verteilt hat. Wir freuen uns auf eine lautstarke, bunte Demonstration.</p> <p>&nbsp;Aktuelle Infos zur Demonstration auf <a href="http://www.GlobalClimateMarch.de">www.GlobalClimateMarch.de</a>. Unter dem Stichwort „Anfahrt aus anderen Städten“ finden Sie auch eine Übersicht mit organisierten Reisebussen sowie Gruppenfahrten per Bahn.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche/14197221823-7374b84c8f-kl.jpg" title="Energiewende nicht kentern lassen! 10. Mai 2014" class="colorbox colorbox-insert-image" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/Marginalspalte-Maximalbreite/images/article/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche/14197221823-7374b84c8f-kl.jpg" alt="Energiewende nicht kentern lassen! 10. Mai 2014" title="Energiewende nicht kentern lassen! 10. Mai 2014" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" class="imagecache imagecache-Marginalspalte-Maximalbreite inserted-image" width="224" height="91" /></a>Sollten Sie mit einer größeren Gruppe nach Berlin anreisen, freuen wir uns über eine Nachricht. Für Rückfragen an den BWE steht Michael Schmidt zur Verfügung (<a href="mailto:m.schmidt@wind-energie.de">m.schmidt@wind-energie.de</a>).</p> </div> </div> </div> Emissionshandel Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Veranstaltung Tue, 20 Oct 2015 15:56:05 +0000 4773 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie: Entlastung für Stromkunden 2016 möglich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energie-entlastung-fuer-stromkunden-2016-moeglich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Nach Berechnungen der <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> und Festlegung der Bundesnetzagentur beträgt die EEG-Umlage im kommenden Jahr 6,354 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. „Trotz leicht steigender EEG-Umlage sollte der <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> 2016 sinken; dank gefallener Börsenstrompreise ist dieser Spielraum vorhanden“, kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) am Tag der Bekanntgabe der Umlage durch die Netzbetreiber und bekräftigt:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die fallenden Börsenstrompreise müssen an die Stromkunden weiter gegeben werden.“ Nach Berechnungen des BEE könnte ein Drei-Personen-Haushalt (mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden) um 8,40 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer im nächsten Jahr entlastet werden.</p> <p>Dies sei möglich, da die seit Jahren fallenden Preise an den Großhandelsmärkten nun auch in den mehrjährigen Vertriebskalkulationen der Stromversorger angekommen sind. Fallende Börsenstrompreise erhöhen einerseits die EEG-Umlage, andererseits verbilligen sie den Einkaufspreis der Vertriebe und ermöglichen daher Preissenkungen.</p> <p>Dabei ist die EEG-Umlage innerhalb von zwei Jahren (2014-2016) insgesamt lediglich um 1,8 Prozent angestiegen. Die Börsenstrompreise am Spotmarkt hingegen sind in diesem Zeitraum um 18% und die Preise am Terminmarkt um 25% gefallen.</p> <p>Häufig übersehen werden die Folgen einer zu langsamen Energiewende, u.a. bei der Klimaüberhitzung, beim giftigen Quecksilberausstoß von Kohlekraftwerken sowie beim zusätzlichen Atommüll. Hinzu kommen höhere Trinkwasserkosten. Wie der Tagsspiegel heute berichtet, soll die durch den Tagebau in der Lausitz ausgelöste Sulfatbelastung den Berliner Bürgern das Trinkwasser um bis zu 30 Prozent verteuern. Bei einem Drei-Personen-Haushalt macht das bis zu 66 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer pro Jahr aus.</p> <p>Kontakt: <br /> Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> EEG Erneuerbare Energien Strommarkt Strompreis Thu, 15 Oct 2015 13:07:07 +0000 4760 at https://www.wind-energie.de Investitionsstau aufgrund von Veränderungssperre in Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/investitionsstau-aufgrund-von-veraenderungssperre-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Rund 200 BWE-Mitglieder und weitere Gäste aus den Regionalverbänden Schleswig-Holstein Nord-Ost und Nordfriesland trafen sich am 12. Oktober im Nordfriesischen Reußenköge zu ihrer diesjährigen gemeinsamen Mitgliederversammlung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eines der meistdiskutierten Themen war an diesem Abend das Urteil des Schleswiger Oberverwaltungsgerichtes und die daraus resultierende Veränderungssperre. Das Gericht hatte im Januar zwei der fünf Regionalpläne, in denen Eignungsgebiete für Windenergieanlagen festgelegt werden, für ungültig erklärt. Um einen möglichen Wildwuchs zu verhindern hatte die Landesregierung ein planungsrechtliches Gesetz entwickelt, dass einen grundsätzlichen zweijährigen Baustopp vorsieht. Ausnahmen sind allerdings für jedes einzelne Projekt auf Antrag an die Landesregierung &nbsp;möglich.</p> <p>Diese werden nach Aussagen des BWE-Landesvorstands Reinhard Christiansen &nbsp;aber nur sehr schleppend bearbeitet. So lägen inzwischen mehr als 300 Anträge vor, von denen erst 11 eine Genehmigung erhalten hätten. Damit habe sich auf Seiten der Investoren ein Investitionsstau von rund 1 Milliarde Euro angehäuft. Am 4. November werden Vertreter der Windbranche bei einem Treffen in der Kieler Staatskanzlei auf den Stillstand beim Ausbau hinweisen. Christiansen ist gespannt, wie sich Ministerpräsident Torsten Albig zu der Problematik äußern wird.</p> <p>Die Energiewende, so Christiansen, sei Grundvoraussetzung für die Einhaltung der Klimaziele Deutschlands. Die derzeitige Flüchtlingskrise sei nur ein Vorgeschmack auf zukünftige Klimaflüchtlinge, die sich auf den Weg in Richtung Europa machen werden.</p> <p>Als Gastredner der Veranstaltung hielt im Anschluss Franz Alt einen Vortrag zum Thema „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“. Der Buchautor und ehemalige Fernsehmoderator (Report aus Mainz) setzt sich seit vielen Jahren für die Energiewende ein. In seinem Vortrag beschrieb er unter anderem das Szenario, dass weite Erdteile unbewohnbar würden, wenn die Energiewende nicht bis 2050 umgesetzt sei. Die Norddeutschen Windmüller bezeichnete er als Vorreiter und als „Pioniere unserer Zeit“, die allein in Nordfriesland 350 Prozent Ihres eigenen Stromverbrauchs produzierten.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Genehmigung Planung Verband Thu, 15 Oct 2015 13:32:19 +0000 4761 at https://www.wind-energie.de Ausschreibungen – Länder können Chance ergreifen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/ausschreibungen-laender-koennen-chance-ergreifen <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/eckpunkte-ausschreibungen-gegenueberstellung">Eckpunkte Ausschreibungen - Gegenüberstellung </a> </div> <div class="field-item even"> <a href="/infocenter/publikationen/bwe-stellungnahme-zum-bmwi-eckpunktepapier-ausschreibungen-fuer-die">BWE-Stellungnahme zum BMWi-Eckpunktepapier „Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen“</a> </div> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/akteure-schuetzen-de-minimis-nutzen">Akteure schützen, De-minimis nutzen</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sehen, dass das Bundeswirtschaftsministerium mit den im Sommer vorgelegten Eckpunkten Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen einen für die im deutschen Maschinenbau verankerte Windindustrie gefährlichen Weg einschlägt. Die Länder sollten im eigenen Interesse mithelfen, dass bei der Energiewende Kurs gehalten werden kann. Nach dem Stillstand bei Photovoltaik und Biomasse darf nun nicht auch noch die preiswerte Windenergie an Land ausgebootet werden“, warnte Hermann Albers auf dem Mitteldeutschen Branchentag Windenergie in Erfurt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„In Teilen können wir die Eckpunkte akzeptieren und finden hier sinnvolle Regelungen. Im Kern finden sich aber auch Vorschläge darin, die einer weiteren erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und einer weiteren positiven Entwicklung der Branche im Wege stehen. Darauf weisen wir auch in unserer kürzlich abgegebenen Stellungnahme hin. Insbesondere der politische Vorschlag zur Änderung des Referenzertragsmodells kann in Verbindung mit einem noch nicht näher bestimmten ‚ambitionierten Höchstpreis‘ in Ausschreibungen zu einem Ausbaustopp in fast allen Teilen Deutschlands führen. Niemand kann ernsthaft erwarten, dass die Branche unterhalb ihrer Refinanzierungskosten noch Anlagen zubaut“, beschrieb Hermann Albers die Situation. Der BWE hat nach intensiver Diskussion einen branchenübergreifenden Vorschlag vorgelegt, um die Wettbewerbsverhältnisse von Standorten unterschiedlicher Windgüte im Rahmen von Ausschreibungen zu wahren. Der Verband schlägt vor, das bisherige Referenzertrags- und Vergütungsmodell von einem zweistufigen System auf ein einstufiges umzustellen.</p> <p>„Wir wünschen uns ein starkes Engagement der Länder, um ein vernünftiges Ausschreibungsmodell zu erreichen, welches</p> <ol> <li>kleinen und mittleren Akteuren weiter eine Marktteilnahme ermöglicht; </li> <li>durch ein Ausschreibungsvolumen in Höhe von 4.850 MW (wie es den Erwartungen des BMWi in seiner Marktanalyse zum zukünftigen durchschnittlichen Neubau entspricht, zzgl. 10 Prozent Puffer) für Stabilität, Planungs- und Investitionssicherheit sorgt und </li> <li>Projekten an den wichtigen 60–90%-Standorten durch das von uns vorgeschlagene einstufige Referenzertragsmodell eine echte Chance gibt“, forderte Hermann Albers ein.</li> </ol> <p>Dezentral verankerte, kleine und mittlere Akteure tragen bis heute den Ausbau der preiswerten Windenergie an Land. Sie müssen auch im neuen System eine Chance bekommen. „Für uns ist deshalb die Nutzung der von der EU-Kommission ausdrücklich zugelassenen de-minimis-Regelung ein unerlässlicher Bestandteil des Systemwechsels. Hier muss die Bundesregierung nachbessern, um die Akzeptanz der Energiewende dauerhaft zu gewährleisten. Wir begrüßen, dass sich der Bundesrat mit dem Schutz kleiner Akteure und Projekte im neuen Fördersystem befassen wird. Der BWE setzt dabei auf eine breite Unterstützung für die Initiative aus NRW durch die Bundesländer.</p> <p>Der Freistaat Thüringen kann die in der Vergangenheit oftmals nicht ausreichend genutzten Chancen ergreifen und in eigenem Interesse bundespolitisch aktiv werden. Es gibt keine wirkliche Alternative zur Energiewende, sie bedarf aber der bundesweiten Unterstützung. Wir brauchen daher in allen Teilen des Landes einen von den Bürgern, Kommunen und Mittelstand getragenen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Deshalb sind die Länder gefordert, den Druck in Richtung Berlin zu erhöhen und für eine durchdachte gesetzliche Rahmensetzung zu sorgen“, unterstrich Hermann Albers.</p> <p><strong>Download: </strong><br /><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-stellungnahme-zum-bmwi-eckpunktepapier-ausschreibungen-fuer-die-foerderung-von-erneuerbare/20151016_bwe_stellungnahme_ausschreibungen_eckpunkte_final.pdf">BWE Stellungnahme zu den Eckpunkten Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen des BMWi</a>&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer EEG Veranstaltung Verband Wed, 14 Oct 2015 15:31:58 +0000 4757 at https://www.wind-energie.de Windenergie in Sachsen: Einzelfall-Lösungen statt 10H https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-sachsen-einzelfall-loesungen-statt-10h <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>19. Sächsischer Windenergietag: Plädoyer für weiteren Ausbau und Kritik an Ausschreibungssystem. <br />Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD sollte eigentlich Sachsens Windenergiebranche zuversichtlicher in die Zukunft blicken lassen. Doch derzeit machen die Landkreise mobil. Immer mehr Kreistage fordern die Landesregierung auf, von der bis Jahresende bestehenden Möglichkeit Gebrauch zu machen, die sogenannte 10H-Regelung einzuführen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem verbindlichen Mindestabstand zwischen Wohnbebauung und Windrädern von 10H, also der zehnfachen Nabenhöhe der Windenergieanlage, würde der weitere Ausbau der Windenergie im dicht besiedelten Sachsen zum Erliegen kommen. Beim 19. Sächsischen Windenergietag des Bundesverbands WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) am 8. Oktober in Leipzig stand die Diskussion über die 10H-Regelung im Mittelpunkt des Interesses der 110 Teilnehmer. Hoch her ging es dazu beim Streitgespräch zwischen Arnold Vaatz (CDU, MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Staatsminister a.D.) und Marco Böhme (DIE LINKE, MdL, Energiepolitischer Sprecher). Neben 10H und dem weiteren Kurs der Landesregierung in der Energiepolitik wurden die neuen Bestimmungen für den Energiemarkt diskutiert. Fachreferenten beleuchteten die Themen Direktvermarktung, Ausschreibungsdesign und Strommarkt 2.0.</p> <p>Unter der Überschrift „Quo Vadis deutscher Energiemarkt - Die Energiewende im Jahr 2017“ hatte der BWE Sachsen zahlreiche Experten und Landespolitiker zur Bestandsaufnahme und Diskussion eingeladen. Barbara Meyer, Abteilungsleiterin im Wirtschaftsministerium stellte klar, dass die sächsische Staatsregierung keinen starren Mindestabstand zwischen Wohnbebauung und Windenergieanlagen einführen wird. „Wir setzen hier auf flexible Lösungen, die auf die geografischen Verhältnisse vor Ort Rücksicht nehmen. Außerdem diskutieren wir derzeit mit dem Innenministerium die Aufhebung des 1000-Meter-Erlasses.“</p> <p>Die Äußerungen der Abteilungsleiterin wurden von den Branchenvertretern mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Auch die beabsichtigte Rücknahme des, wenn auch letztlich nicht bindenden, Abstandserlasses wurde begrüßt. „Wir müssen, und hier ist auch die Landesregierung gefragt, viel mehr für die Akzeptanz der Windenergie werben. Dabei muss klar sein, dass natürlich auch die Windenergie Geld verdienen will und muss. Der Branche vorzuwerfen, dass sie wirtschaftlich agieren möchte, ist doch absurd“, so Prof. Martin Maslaton, Vorsitzender des BWE Sachsen dazu. „Außerdem sollte man in Sachsen endlich auch einmal darüber nachdenken, Windräder in Gewerbegebieten zuzulassen. Gerade Gewerbe und Industrie könnte neben PV-Anlagen auch Windenergieanlagen wunderbar zur Eigenstromversorgung nutzen. Auch Bürgerenergieinitiativen könnten dort Windräder errichten.“</p> <p>Dr. Axel Röpke, Vizepräsident des BWE-Bundesverbandes sowie Rechtsanwältin Dr. Manuela Herms schließlich beleuchteten die Auswirkungen des neuen Ausschreibungssystems auf den Windenergieausbau und die Errichtung von PV-Anlagen. Das neue System, welches zum Jahreswechsel gestartet wird, wird von den Branchenvertretern mit großer Skepsis betrachtet, zeigt doch der Blick in andere europäische Länder, dass am Ende keinerlei Kostenersparnis zu erwarten ist, vielmehr drohe eine Remonopolisierung des Energiemarktes. Wer kann bei Ausschreibungen in Vorleistung gehen, wer kann die langwierigen <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> durchstehen, wer hat die nötige Eigenkapitalquote und werden die Klimaziele damit weiter erreicht, sind dabei einige der zentralen Fragen, die die Referenten diskutierten. Man war sich einig, dass in jedem Falle der bürokratische Aufwand für den Bau von Windenergieanlagen zunehmen wird. Noch dazu, da auch stets die teure Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlich ist.</p> <p>Hermann Albers, Präsident des BWE-Bundesverbandes betonte den positiven Beschäftigungseffekt der Windbranche und äußerte die Erwartung, dass man in einigen Jahren bei den Beschäftigen im Sektor <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> mit der Automobilindustrie gleichziehen könne. „Da müssen aber die Rahmenbedingungen stimmen. Beim <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> etwa stimmen sie nicht. Hier machen etwa die festgelegten Vergütungssätze in 2016 und 2017 den Ersatz alter durch neue stärkere Anlagen nicht mehr wirtschaftlich. Außerdem sind oft alte Standorte heute keine Windradflächen mehr. Folge ist, dass viele Betreiber die alten Anlagen weiterlaufen lassen.“</p> <p>Bevor es beim Streitgespräch zwischen Vaatz und Böhme zur Sache ging, referierte Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel in gewohnt ausführlicher Weise den aktuellen Stand der Windenenergieproduktion in Sachsen sowie die Anzahl neu errichteter Windenergieanlagen im Freistaat. „Ende 2014 standen 851 Windräder in Sachsen. 2015 werden aller Voraussicht bis Ende des Jahres 19 neue hinzukommen. Der Anteil der Windenergie am <abbr title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term280" title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung.">Nettostromverbrauch</a></abbr> liegt in Sachsen mit Stand Ende 2014 bei 8,8 Prozent. Bei den Erneuerbaren Energien insgesamt liegt der Anteil bei 26,4 Prozent.“</p> <p>Im Streitgespräch zwischen Arnold Vaatz (MdB) und Marco Böhme (MdL) prallten wie erwartet Grundsatzpositionen aufeinander. Für Arnold Vaatz sind Photovoltaik und die Windenergie lediglich ergänzende Energieträger für den Strommix, da sie sehr teuer in den Investitionskosten seien und subventioniert werden müssten. „Der Versuch, die Grundlast durch Erneuerbare Energien abzudecken, ist verfehlt, weil dies unmöglich ist“, so Vaatz. Böhme entgegnete Vaatz, der die Atomkraft zu den guten Energien - weil CO2-sparend - hinzuzählt, dass Kohle und Atom viel größere Subventionen erhielten und dass 100 Prozent Erneuerbare kombiniert mit Speichern sehr wohl möglich ist. „Die Energiewende machen wir vor dem Hintergrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger und für den Klimaschutz“, so Böhme.</p> <p>Die 110 Branchenvertreter erlebten einen inhaltlich sehr intensiven Windenergietag. „Sachsens Regierungskoalition muss endlich die im Koalitionsvertrag versprochene Neuausrichtung der sächsischen Energiepolitik auch wirklich angehen. Die CDU bremst hier, während die SPD diese Wende will. Wir werden weiter diese Neuausrichtung einfordern“, bekräftigte Prof. Martin Maslaton zum Abschluss des Windenergietages.<br /><a target="_blank" href="http://www.medienkontor.net/index.php?id=243">Pressefotos vom Windenergietag</a></p> <p>Rückfragen: Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: martin@maslaton.de; Jan Schubert (BWE Sachsen, Geschäftsstelle), Tel. 03521 / 4068118; Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Veranstaltung Windenergie Fri, 09 Oct 2015 09:48:26 +0000 4751 at https://www.wind-energie.de Länder müssen Energiewende auf Kurs halten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/laender-muessen-energiewende-auf-kurs-halten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung.&nbsp; Der BWE-Landesverband Hessen hat am 9. Oktober zum 4. Windbranchentag nach Kassel eingeladen. 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Abgeordnete aller Landtagsfraktionen - folgten der Einladung in die Universität Kassel. Beim Thema der Ausschreibungen betont BWE-Vizepräsident Jan Hinrich Glahr die entscheidende Rolle der Bundesländer.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE bleibt bei seiner Auffassung, dass die Einführung von Ausschreibungen kein geeignetes Instrument zur Erreichung der mit dem EEG 2014 verfolgten Ziele – Kosteneffizienz, Akteursvielfalt und Ausbaupläne – darstellt. „Die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Eckpunkte Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen sind für die im deutschen Maschinenbau verankerte deutsche Windindustrie kein gutes Signal. Der erfolgreichen Fortführung der Energiewende werden diese nicht gerecht. Nachdem bereits Photovoltaik und Biomasse zum Stillstand gebracht wurden, droht nun gleiches bei der preiswerten Windenergie an Land“, warnte Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE) auf dem 4. Hessischen Windbranchentag in Kassel.</p> <p>„Hessen hat bereits in der letzten Legislaturperiode die Weichen in Richtung Energiewende und Windenergieausbau gestellt. Die schwarz-grüne Landesregierung geht diesen Weg beharrlich weiter. Damit Hessen – welches im Bundesländerranking beim Zubau einen Platz im unteren Mittelfeld einnimmt – den Umbau der Energieversorgung weiter voran bringen kann, braucht es einen verlässlichen bundesgesetzlichen Rahmen. Den sehen wir mit dem aktuell vorgeschlagenen Ausschreibungsdesign deutlich gefährdet“, so Glahr.</p> <p>„Wir brauchen in allen Teilen der Bundesrepublik einen von den Bürgern, Kommunen und&nbsp; dem Mittelstand getragenen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der preiswerten Windenergie an Land kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Bundesregierung ist dabei, den Schlüssel fallen zu lassen. Deshalb sind nun die Länder gefordert, den Druck in Richtung Berlin zu erhöhen und für eine durchdachte gesetzliche Rahmensetzung zu sorgen“, fordert Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Neben den Ausschreibungen sind weitere Schwerpunkte des Windbranchentags die Themen Akzeptanz, Naturschutz und Bürgerbeteiligung. „Insbesondere den Aspekten der Bürgerbeteiligung und der Akteursvielfalt gilt besondere Beachtung. Diese sind von größter Bedeutung für ein Gelingen der Energiewende in Hessen“, so BWE-Landesvorsitzender Joachim Wierlemann.</p> <p>Link: <a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-stellungnahme-zum-bmwi-eckpunktepapier-ausschreibungen-fuer-die-foerderung-von-erneuerbare/20151016_bwe_stellungnahme_ausschreibungen_eckpunkte_final.pdf">Stellungnahme des Bundesverbandes WindEnergie e.V. zum Eckpunktepapier des BMWi zu Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br /> Joachim Wierlemann, BWE Landesvorstand Hessen<br /> <a href="mailto:HE@bwe-regional.de">HE@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Bundesländer Veranstaltung Windenergie Fri, 09 Oct 2015 12:15:19 +0000 4752 at https://www.wind-energie.de Sonne und Wind schicken keine Rechnung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/sonne-und-wind-schicken-keine-rechnung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die BWE-Regionalverbände Nordfriesland und Schleswig-Holstein Nord Ost mit ihren insgesamt rund 3.000 Mitgliedern veranstalten am Montag, den 12.10.2015 eine gemeinsame Mitgliederversammlung. Nach dem offiziellen Teil, in dem es unter anderem um den aktuellen Ausbaustand der Windenergie nach der landesweiten Veränderungssperre geht, wird der deutsche Journalist und Buchautor Franz Alt einen Vortrag halten zum Thema „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>So sagte er in der „Zeit“: "Wir können ein ökologisches Wirtschaftswunder organisieren. Die Technik ist vorhanden. Ökologie muss eine Herzensangelegenheit werden."</p> <p>Der entscheidende ökonomische Vorteil&nbsp; für den Durchbruch von Wind- und Sonnenenergie: Wind und Sonne schicken uns keine Rechnung, aber Öl und Gas werden immer teurer. In seinem Referat wird Franz Alt darstellen, dass es bereits heute möglich ist,&nbsp; den umweltzerstörenden Energiemix aus Kohle, Öl, Gas und Atom durch natürliche und erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu ersetzen. Ebenfalls ist die Energiewende ein wichtiger Beitrag zum Weltfrieden. </p> <p>Beginn der Mitgliederversammlung: 19:00 Uhr<br />Beginn des Vortrages von Franz Alt: ca. 20:00 Uhr <br />Ort: Koogshalle, Sophie-Magdalenen-Koog 8, 25821 Reußenköge<br />Gern steht Franz Alt im Anschluss für ein Interview zur Verfügung.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Verband Thu, 08 Oct 2015 10:41:46 +0000 4749 at https://www.wind-energie.de BWE informiert auf Ausschreibungskonferenz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-informiert-auf-ausschreibungskonferenz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Umstellung des Fördersystems auf Ausschreibungen wird die Windenergiebranche spätestens ab 2017 maßgeblich verändern. Dabei beunruhigen noch offene Fragen zur wettbewerblichen Preisfindung, zur Akteursvielfalt und zur deutschlandweiten Ausbaumöglichkeit die Windbranche, deren Erfolg der letzten Jahre auf einem notwendigen Maß an Planungssicherheit beruht. Aktuelle Positionen und Erhebungen präsentiert der Verband nun auf einer zweitägigen Konferenz Mitte Oktober in Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie bringt sich intensiv in die aktuelle politische Diskussion ein. Nach Ende der Konsultationsfrist zum BMWi-Eckpunktepapier hat der Verband eine ausführliche branchenübergreifende Position zum möglichen Ausschreibungsdesign und zum künftigen Vergütungsmodell vorgelegt. Grundlage der Verbandsposition ist die inhaltliche Empfehlung des seit November letzten Jahres tätigen AK Ausschreibung und der entsprechenden Vorstandsbeschlüsse. Nach intensiver Diskussion über die Ausgestaltung des künftigen Referenzertragsmodells schlägt der BWE dem BMWi die Einführung eines einstufigen Modells vor. Im Frühjahr erwartet die Branche das anstehende Gesetzgebungsverfahren.</p> <p>Mit der Konferenz „Ausschreibungen für die Windenergie an Land“ nutzt der BWE die Zeit bis zum kommendem Referentenentwurf, um über seinen Branchenvorschlag aufzuklären und die Stimmen der Branche einzufangen. Nutzen Sie die Konferenz als intensive Informations- und Diskussionsplattform. Erhalten Sie gebündeltes Wissen aus erster Hand: Vertreter des BMWi stellen in zwei separaten Vorträgen das Eckpunktepapier und die neue Rolle des Referenzertragsmodells vor. Auch der BWE stellt sich den Fragen der Branche: Neben dem gesamten Präsidium (Hermann Albers, Jan Hinrich Glahr und Axel Röpke) präsentieren der Geschäftsführer sowie Vertreter verschiedener BWE-Beiräte die Position des Verbandes. Bringen Sie sich auf den aktuellen Stand und wirken Sie selbst aktiv an der Diskussion um das künftige Ausschreibungsdesign mit.</p> <div><strong>BWE Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“<br />BMWi-Eckpunktepapier – de minimis-Ausgestaltung – Neue Finanzierungen</strong></div> <div><strong>15. – 16. Oktober 2015 | Berlin</strong><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land"><br /><strong>Zum Programm</strong></a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung Wed, 07 Oct 2015 09:35:23 +0000 4746 at https://www.wind-energie.de REMIT: Neue Pflichten für Energiehändler, EVUs, Großverbraucher und Anlagenbetreiber https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/remit-neue-pflichten-fuer-energiehaendler-evus-grossverbraucher-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit dem 7. Oktober endete die Frist für die Registrierung von Teilnehmern am Energiegroßhandelsmarkt nach REMIT. Gleichzeitig beginnt damit für Marktteilnehmer die Meldepflicht von Transaktionen am Energiegroßhandelsmarkt sowie von Fundamentaldaten. Für Akteure, die nicht an öffentlichen Handelsplätzen wie der Strombörse tätig sind, gilt der 7. April 2016 als Stichtag.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die neuen Registrierungs- und Meldepflichten ergänzen die bisherigen Veröffentlichungspflichten und sollen die Transparenz auf den Energiegroßhandelsmärkten erhöhen sowie Insiderhandel und Marktmanipulation verhindern.</p> <p>Die REMIT- Verordnung ((EU) Nr. 1227/2011) ist im Oktober 2011 vom Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat verabschiedet worden und im Dezember 2011 in Kraft getreten. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union und dem Inkrafttreten der Durchführungsverordnung (DVO)&nbsp; im Dezember 2014 hat sie unmittelbare Rechtswirksamkeit in den Mitgliedsstaaten erlangt. Die Umsetzung bis zum 7. Oktober bzw. 7. April erfolgt durch die nationalen Regulierungsbehörden (BNetzA) und die europäische Energieregulierungsbehörde (ACER).</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/remit-neue-pflichten-fuer-energiehaendler-evus-grossverbraucher-und-anlagenbetreiber/20150923-infopapier-remit-final.pdf" class="file-link" title="Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT)">Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/remit-neue-pflichten-fuer-energiehaendler-evus-grossverbraucher-und-anlagenbetreiber/20150923-infopapier-remit-final.pdf" type="application/pdf; length=176861" title="20150923-infopapier-remit-final.pdf">Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT)</a></div> </div> </div> </div> Internationales Strommarkt Strompreis Wed, 07 Oct 2015 16:47:36 +0000 4747 at https://www.wind-energie.de Nachhaltigkeitsziele: UN setzen auf Erneuerbare Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/nachhaltigkeitsziele-un-setzen-auf-erneuerbare-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).&nbsp; "<abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind der einzige Weg zu weltweitem Wirtschaftswachstum bei gleichzeitigem Klimaschutz“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie. „Die von der UN-Generalversammlung beschlossenen Nachhaltigkeitsziele sind deshalb ein Meileinstein für den Einklang von Wirtschaft und Umweltschutz.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Entscheidend sei das Signal der Staats- und Regierungschef auch dahingegehend, dass mit dem gestrigen Beschluss der sogenannten Sustainable Development Goals, kurz: SDGs, Armutsbekämpfung und Klimaschutz in einem gedacht werden. „In der Vergangenheit ging die Wohlstandsentwicklung häufig zu Lasten des Klimas; Luftverschmutzungen in China und Hitzewellen in Indien aus diesem Jahr sind hierfür traurige Beispiele.“ Dass es auch anders geht, zeigt unter anderem der Global Status Report 2015, den REN21 am 18. Juni dieses Jahres vorgestellt hat. Dem zufolge hat sich dank eines weltweiten Erneuerbare-Energien-Rekordjahres das globale Wirtschaftswachstum vom CO2-Ausstoß entkoppelt.</p> <p>Zudem wurde im vergangenen Jahr in erneuerbare Kraftwerkskapazitäten mehr als doppelt so viel investiert wie in fossile, wie REN 21 bekanntgab. Bereits im fünften Jahr in Folge überholten damit die Netto-Investitionen in die Erneuerbaren die in die konventionellen Brennstoffe. Von 2013 auf 2014 waren die globalen Investitionen in <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> um 17 Prozent auf rund 270 Milliarden US-Dollar angestiegen. Werden große Wasserkraftanlagen (über 50 MW) mit einberechnet, entspricht das 301 Milliarden US-Dollar. Und: In den Entwicklungsländern beträgt der Investitionsanstieg sogar 36 Prozent, was in Summe rund 131 Milliarden im Jahr 2014 ergibt.</p> <p>„Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind immer Investitionen in Ökonomie <i>und </i>Ökologie. Die UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 machen Hoffnung, denn sie adressieren, was saubere Energiequellen leisten können: eine verlässliche, bezahlbare und moderne Energieversorgung, die das Klima schützt.“</p> <p>Wie die in Ziel 7 formulierte deutliche Erhöhung des Erneuerbare-Energien-Anteils konkret aussehen soll, ist im Detail noch zu klären. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren müsse in jedem Fall, so Falk, der Rückgang der Kohleverstromung korrespondieren, um beim Klimaschutz nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br /> Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Erneuerbare Energien Klimaschutz Mon, 28 Sep 2015 14:26:32 +0000 4724 at https://www.wind-energie.de 1. Windbranchentag Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/1-windbranchentag-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Zur Einstimmung auf die Messe Husum Wind hatte der BWE einen Tag vor Messebeginn zum 1. Windbranchentag Schleswig-Holstein eingeladen. Zentrale Themen wie die geplanten Ausschreibungen für Windenergie an Land und der neue Erlass des Landes Schleswig-Holstein zum Ausbau der Windenergie standen im Fokus, aber auch so wichtige Bereiche wie Akzeptanz der Windkraft, Artenschutz und die Energiewende als Wertschöpfungsfaktor für Kommunen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="887" title="BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen und Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Dr. Robert Habeck (Grüne)" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/1-windbranchentag-schleswig-holstein/internet-20150915tr071.jpg?1442842324" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auch nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig, das Anfang des Jahres die Regionalpläne zur Ausweisung von Windeignungsflächen in Schleswig-Holstein gekippt hatte, seien die Ausbauziele in Schleswig-Holstein zu erreichen, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Dr. Robert Habeck (Grüne). Denn das Land habe mit einem Erlass, der weitere Genehmigungen von Windkraftanlagen per Ausnahmeentscheid ermöglicht, die Voraussetzungen dafür geschaffen, sagte der Minister vor knapp 500 Gästen.</p> <p>Für Habeck hat daher der Netzausbau weiter Priorität. Er sprach sich aber auch dafür aus, die Systemintegration der Wärme und des Verkehrs voranzubringen, um Abschaltungen von Windenergieanlagen zu vermeiden.</p> <p>Auch der BWE-Landesvorsitzende Schleswig-Holstein Reinhard Christiansen sieht in den Bereichen Wärme und Mobilität ein erhebliches Potenzial. Er teilte aber nicht uneingeschränkt die Meinung Habecks, dass der Ausbau der Windkraft in Schleswig-Holstein weiter wie geplant voran gehen könne. Es gebe bei Planern und Investoren eine große Verunsicherung, berichtete er.</p> <p>Professor Peter Michael Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) zeigte anhand von Fallbeispielen, wie Kommunen die Potenziale der Windenergie für ihre wirtschaftliche Entwicklung nutzen können. Der Biologe Christoph Herden (Molfsee bei Kiel) beschrieb Konflikte zwischen Artenschutz und dem Ausbau der Windenergie, zeigte aber auch Wege auf, wie durch eine vorausschauende Planung diese Konflikte gelöst werden können. Das gilt auch für Auseinandersetzungen mit Windkraftgegnern, wie die Psychologin Prof. Dr. Gundula Hübner erklärte. Zwar seien überzeugte Gegner nicht zu erreichen, unentschiedene Bürger jedoch sehr wohl.&nbsp;</p> <p>Neben den Vorträgen gab es fünf parallele Workshops zur Auswahl und reichlich Gelegenheit zum Networking der rund 500 Teilnehmer und Sponsoren der Veranstaltung.</p> <p>Der nächste BWE Windbranchentag findet am 04.11.2015 im&nbsp; HCC, in Hannover statt<br /><strong><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-2-windbranchentag-niedersachsen-bremen">2. Windbranchentag Niedersachsen-Bremen</a></strong></p> <p><b>Kontakt:</b><br />Betül Özdemir, Senior Produktmanagerin<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel. 030 / 212341-172<br />E-Mail: <a href="mailto:b.oezdemir@wind-energie.de">b.oezdemir@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Bundesländer Regionale Wertschöpfung Veranstaltung Windenergie Mon, 21 Sep 2015 11:01:10 +0000 4711 at https://www.wind-energie.de Die Vorarbeiten der Landesregierung tragen jetzt Früchte https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/die-vorarbeiten-der-landesregierung-tragen-jetzt-fruechte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender Baden-Württemberg des Bundesverbands WindEnergie (BWE) zu den aktuellen Zahlen der Landesregierung zum Ausbau der Windkraft: „Der BWE sieht erfreut den deutlichen Anstieg der Zahlen bei den genehmigten und den gebauten Windkraftanlagen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hierfür waren auf politischer Ebene erhebliche Vorarbeiten notwendig: die Novellierung des Landesplanungsgesetzes, der Windkrafterlass, die Beratung von Planern und Investoren, die Schulung von Mitarbeitern der Genehmigungsbehörden, u. a.Die Landesregierung hat hier wichtige Voraussetzungen geschaffen. Diese Vorarbeiten tragen jetzt Früchte.“</p> <p>Gleichzeitig sieht der BWE mit Sorge in die Zukunft: Ab 2017 sollen die Vergütungen für Windkraftstrom über Ausschreibungen ermittelt werden. Das genaue Verfahren wird derzeit in Berlin beraten. Für die Windkraft in Baden-Württemberg wird es entscheidend sein, dass dabei nicht allein der Preis über den Zuschlag entscheidet, sonst würden die baden-württembergischen Standorte gegenüber den ertragreicheren norddeutschen Standorte den Kürzeren ziehen und die jetzt so erfreulichen Zubauzahlen wären bald Vergangenheit. Daher ist es sehr wichtig, dass in dem Ausschreibungsverfahren auch Binnenlandstandorte eine faire Chance erhalten.“&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />Dr. Walter Witzel<br />Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br />Im Laimacker 93, 79249 Merzhausen<br />0761 / 406937<br /><a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Regionale Wertschöpfung Windenergie Tue, 15 Sep 2015 09:44:27 +0000 4716 at https://www.wind-energie.de Windenergie kann jeder verstehen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-kann-jeder-verstehen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Broschüre über Windenergie in leichter Sprache erschienen. <br />Husum. Rund jeder siebte Erwachsene in Schleswig-Holstein hat Probleme, die in Publikationen, Zeitungen oder amtlichen Schreiben verwendete Sprache zu erfassen. Um diesen Menschen die Teilhabe an gesellschaftlich relevanten Themen zu ermöglichen, macht der Bundesverband Windenergie jetzt mit einer neuen Broschüre einen Riesenschritt nach vorne.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energiewende führt zu Veränderungen im Landschaftsbild. Das wollen wir allen Menschen erklären“, so Nicole Knudsen, Leiterin der BWE Landesgeschäftsstelle. „Menschen mit eingeschränkter Lesekompetenz haben es oft schwer, sich umfassend zu informieren. Auf diese gehen wir nun gezielt zu. Wir wollen zeigen warum Klimaschutz wichtig ist und der Atomausstieg überfällig war.“</p> <p>Untersuchungen haben ergeben, dass knapp 15 Prozent der erwerbstätigen deutsch sprechenden Erwachsenen in Deutschland eine so genannte eingeschränkte Literalität haben. Ihre Lese- und Schreibfähigkeit ist gering und hindert diese Menschen an gesellschaftlicher Teilhabe. Bezieht man die Zahl auf Schleswig Holstein mit seinen etwa 1,47 Millionen erwerbsfähigen Einwohnern, so sind bei uns über 210.000 Menschen betroffen - ungefähr so viel, wie die Landeshauptstadt Kiel Einwohner hat.</p> <p>Es ist also mitnichten eine Randgruppe und damit längst kein Nischenthema. Zumal eigentlich noch jene Menschen dazu zu rechnen sind, die über nicht ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Grund genug für den Bundesverband Windenergie, eine Broschüre in leichter Sprache zu verfassen. „Uns geht es darum, komplexe Zusammenhänge und Sachverhalte in verständlichen Texten einfach und barrierefrei zugänglich zu machen“, so Nicole Knudsen. Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat die Schirmherrschaft übernommen.</p> <p>Diese Broschüre, übrigens die einzige zu dem Thema in leichter Sprache,&nbsp; wird auf dem Windbranchentag Schleswig-Holstein am 14.09.2015 im NCC vorgestellt. Bildungseirichtungen und interessierte Organisationen können die Broschüre „Windenergie in Schleswig-Holstein in leichter Sprache“ in der Landesgeschäftsstelle bestellen.</p> <p><strong>Download der Broschüre: <a href="/system/files/attachments/article/2015/windenergie-kann-jeder-verstehen/20150910-windenergie-sh-leichte-sprache.pdf" class="file-link" title="Windenergie in leichter Sprache">Windenergie in leichter Sprache</a></strong></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen, Industriestraße 30a, 25813 Husum<br />Telefon: 04841 66 32 10, Mobil: 0152 33 73 96 18</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/windenergie-kann-jeder-verstehen/20150910-windenergie-sh-leichte-sprache.pdf" type="application/pdf; length=3887196" title="20150910-windenergie-sh-leichte-sprache.pdf">Windenergie in leichter Sprache</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Publikation Windenergie Thu, 10 Sep 2015 10:39:25 +0000 4697 at https://www.wind-energie.de Der Bundesverband Windenergie auf der Renexpo in Augsburg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/der-bundesverband-windenergie-auf-der-renexpo-augsburg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 1.-4.10.2015 findet in Augsburg die Renexpo - Energiefachmesse für Bayern statt, auf der Produkte, Vorträge und Beratung aus allen Bereichen der erneuerbaren Energien angeboten werden. Parallel läuft ein hochinformatives Kongressprogramm.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Regionalverband Oberbayern ist auf der Messe&nbsp; in Halle 5 mit einem Messestand präsent und der Vorstand des Regionalverbandes hält einmal täglich einen Vortrag zum Thema "(Wind-) Energiewende in Bayern".</p> <p>Mitglieder erhalten Freikarten unter: <a target="_blank" href="http://www.renexpo.de/fuer-besucher/tickets.html">http://www.renexpo.de/fuer-besucher/tickets.html</a>&nbsp;</p> <p>BWE-Mitglieder geben auf der ersten Seite den Aktionscode RENBWE01 ein.</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Windenergie Wirtschaft Tue, 08 Sep 2015 09:33:31 +0000 4693 at https://www.wind-energie.de Gewinner des Energielandrätsels ermittelt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/gewinner-des-energielandraetsels-ermittelt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. Juli wurde das Magazin "Energieland MV" an tausende Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Ein Indiz für das offensichtlich große Interesse an der erstmalig verteilten Publikation sind die &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; über 500 Zuschriften mit der Auflösung&nbsp; des darin enthaltenen Energielandrätsels, die bis zum 31. August per Post oder Mail das BWE-Landesbüro erreichten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Folgende Gewinner wurden daraus ermittelt:</p> <p>2 Karten für die MeLa und die Windradbesteigung für 2 Personen hat<br />gewonnen: Rocco Kammler aus Güstrow<br />2 Karten für die MeLa plus 2 Zeichnungen unseres Karikaturisten hat<br />gewonnen: Detlef Refke aus Schwerin<br />Jeweils ein Buch "25 Jahre Windenergie in MV" haben gewonnen: Alfred Cöppicus aus Nachrtodt-Wiblingwerde und Cristian Schwiesselmann aus Bützow<br />2 Karten für die MeLa hat gewonnen: Wolfgang Olschezki aus Neustadt-Glewe</p> <p>Wir gratulieren den Gewinnern und danken allen herzlich für Ihre Teilnahme und ihr Interesse an unserem Magazin.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Tue, 08 Sep 2015 09:46:02 +0000 4694 at https://www.wind-energie.de 10 Megawatt Batteriespeicher in Feldheim eingeweiht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/10-megawatt-batteriespeicher-feldheim-eingeweiht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Gemeinde Feldheim in Brandenburg wurde gestern der europaweit größte Batteriespeicher für Strom aus Erneuerbaren Energien in Betrieb genommen. Der Speicher ist ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen Energiequelle GmbH aus Zossen und dem Auricher Anlagenhersteller Enercon und wird zukünftig zur Sicherung der Frequenz im Netz des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz beitragen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1200" height="797" title="Michael Raschemann, Energiequelle GmbH mit den Gewinnern des Kunstwettbewerbs aus Potsdam" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/10-megawatt-batteriespeicher-feldheim-eingeweiht/rrkw-einweihung-3.jpg?1441725595" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Albrecht Gerber, Brandenburgischer Minister für Wirtschaft und Energie, der zur Einweihung nach Feldheim gekommen war, bezeichnete den neuen Speicher als Meilenstein für die Systemintegration Erneuerbarer Energien. Bundesweit müssten Netzausbau, Akzeptanz und Systemintegration stärker im Focus stehen.</p> <p>Die Lithium-Ionen Speicheranlage mit dem offiziellen Namen „Regionales Regelkraftwerk Feldheim (RRKW)“ besteht aus 3360 Speichermodulen. Sie wird einerseits Primärregelleistung für das <abbr title="Das Stromübertragungsnetz dient dem überregionalen Ferntransport von Strom. Um die Übertragungsverluste möglichst zu minimieren, wird dazu Höchstspannung gewählt. Üblicherweise kommen dabei die Spannungsebenen von 220 und 380 Kilovolt zur Anwendung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term307" title="Das Stromübertragungsnetz dient dem überregionalen Ferntransport von Strom. Um die Übertragungsverluste möglichst zu minimieren, wird dazu Höchstspannung gewählt. Üblicherweise kommen dabei die Spannungsebenen von 220 und 380 Kilovolt zur Anwendung.">Übertragungsnetz</a></abbr> zur Verfügung stellen, wenn in Zeiten von Windflaute oder geringer Sonneneinstrahlung nur wenig Energie erzeugt wird. Andererseits kann in Zeiten eines Stromüberangebots kurzfristig das Netz entlastet werden.</p> <p>Die Fassade des Speichergebäudes war im Rahmen eines Wettbewerbs „Physik trifft Kunst“ durch die Schüler der Klasse 9L des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder aus Potsdam gestaltet worden. Initiiert wurde der Wettbewerb durch die Firma Energiequelle. Das eindrucksvolle Ergebnis löste bei den anwesenden rund 100 Gästen Überraschung und Staunen aus. (siehe Foto)</p> </div> </div> </div> Bundesländer Speicher Stromnetz Versorgungssicherheit Tue, 08 Sep 2015 15:22:00 +0000 4695 at https://www.wind-energie.de BWE-Mitarbeiter unterstützen Flüchtlinge https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-mitarbeiter-unterstuetzen-fluechtlinge <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit Donnerstag ist das Gelände der ehemaligen Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Berlin Spandau als Unterkunft für 1.700 Flüchtlinge geöffnet. Viele Menschen, die dort nun eine vorübergehende Bleibe in Zelten finden, kommen aus Syrien, Eritrea und Afghanistan und haben einen gefährlichen Weg hinter sich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle des BWE waren noch am Donnerstag vor Ort und übergaben dringend benötigte Hygieneartikel wie Windeln, Waschmittel und Zahnbürsten, aber auch medizinische Produkte von Schmerztabletten bis Ohropax. Zudem wurden Kinder- und Erwachsenenkleidung, Decken, Bettwäsche, Wasserkocher und Kinderspielzeug an die Betreiber der Unterkunft übergeben.</p> <p>Für uns gehört es dazu, Menschen, die bei uns Schutz suchen, zu unterstützen. Wir wollen diesen Menschen, darunter vielen Kindern, helfen, die ersten Tage in Sicherheit befreit zu erleben.</p> </div> </div> </div> Fri, 04 Sep 2015 13:32:48 +0000 4685 at https://www.wind-energie.de 3. „BWE-Wind-Treffen“ auf der MeLa in Mecklenburg-Vorpommern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/3-bwe-wind-treffen-auf-der-mela-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>200 Angebote für Arbeits- und Ausbildungsplätze auf dem großen Gemeinschaftsauftritt der Windenergiebranche auf der MeLa, 10. – 13. September 2015 in Mühlengeez.</p> <p>Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern im Bundesverband WindEnergie (BWE) wird sich auch in diesem Jahr mit einem Gemeinschaftsmessestand in der zentralen Halle 2 auf der MeLa – Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung im September in Mühlengeez präsentieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein Schwerpunkt wird das Thema Arbeitsplätze in der regionalen Windenergiebranche sein. „Die 23 Unternehmen der Windenergiebranche, die sich auf dem Gemeinschaftsstand präsentieren, bieten in diesem Jahr erstmals Arbeits- und Ausbildungsplätze an.<b> </b>Wir freuen uns, dass rund 200 Arbeits- und Ausbildungsplätze konkret vermittelt werden könnten“, sagt Andreas Jesse, Landeschef des BWE in MV. „Alleine der Windenergieanlagenhersteller Vestas sucht derzeit 100 Servicetechniker für die regionalen Windenergieanlagen. Anlagenhersteller ENERCON benötigt fast 20 Elektriker und Elektrotechniker für Windparks in MV. Die Jobs bieten auch Seiteneinsteigern mit Vorausbildung in den Bereichen Elektrotechnik oder Mechatronik gute Perspektiven. Die Verantwortlichen der Unternehmen können interessierten Bewerbern gleich auf dem Gemeinschaftsstand der Windbranche in Halle 2 Auskunft geben und nehmen auch Bewerbungsunterlagen entgegen. Hiermit zeigt die Windenergiebranche, wie viele qualifizierte Berufsmöglichkeiten sie in unserem Land bietet“, so Andreas Jesse, Vorsitzender des BWE Mecklenburg-Vorpommern, der darauf verwies, dass die Branche inzwischen gut 8.000 Menschen im Land einen sicheren Job bietet.</p> <p><b>In diesem Jahr auf dem Gemeinschaftsstand sind dabei:</b></p> <p>Andresen Rechtsanwälte, Denker &amp; Wulf AG, Deutsche Kreditbank AG, EnBW AG, Enercon GmbH, Energiekontor AG, Enertrag AG, Ingenieurbüro Ganß GmbH, Ingenieurcontor Elektrotechnik, juwi Energieprojekte GmbH, Kloss New Energy GmbH, Naturwind Schwerin GmbH, Nordex Energy GmbH, OEKOTEC windenergie GmbH, ROMO Wind Deutschland GmbH, Senvion Deutschland GmbH, Siemens AG, Thomsen Anlagenbau GmbH &amp; Co. KG, UKA Nord Projektentwicklung GmbH &amp; Co. KG, Vestas Deutschland GmbH, WIND-projekt Ingenieur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH, wpd onshore GmbH &amp; Co. KG, WSB Projekt GmbH.</p> <p><b>Wieder Mühlenbesteigung für Interessierte:</b></p> <p>Aufgrund des großen Zuspruchs in den vergangenen Jahren werden vom BWE-Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr “Mühlenbesteigungen” im Umfeld der MeLa angeboten.&nbsp; Das Angebot, in einer Windenergieanlage bis ganz nach oben in die Gondel zu steigen, ist kostenfreí und gilt für jeden, der älter als 18 Jahre und höhentauglich ist. Die Termine sind am Samstag, 12. September um 10.30 Uhr und um 14.30 Uhr – Abfahrt MeLa! <b>Die Plätze sind begrenzt!!! Vorherige Anmeldungen erforderlich bei: </b>Angela Vogt, BWE-Landesverband MV, Telefon: 0172 - 976 21 35, E-Mail: <a href="mailto:mv@bwe-regional.de">mv@bwe-regional.de</a></p> <p><b>Künstler auf dem Messestand!</b></p> <p>Ein weiterer Höhepunkt auf dem BWE-Windmessestand der MeLa ist der Auftritt des Künstlers und Karikaturenzeichners Stefan Wirkus am Freitag und am Samstag. Kommen Sie vorbei und lassen Sie von sich oder Ihrer Familie ein ungewöhnliches Bild zeichnen.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Termin</strong>: 10. – 13. September 2015</p> <p><b>Weitere Informationen zum 3. BWE-Wind-Treffen auf der MeLa: </b><a href="http://www.bwe-wind-mv.de"><b>www.bwe-wind-mv.de</b></a><b>&nbsp;</b></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien Unternehmen Veranstaltung Verband Wirtschaft Thu, 03 Sep 2015 16:26:57 +0000 4684 at https://www.wind-energie.de Windkraft-Gegner drücken sich um die Verantwortung für die Zukunft – Landespolitik darf Energiewende-Kurs nicht in Frage stellen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windkraft-gegner-druecken-sich-um-die-verantwortung-fuer-die-zukunft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam. „Gerade für die ländlichen Regionen in Brandenburg eröffnet sich mit der Energiewende die Chance auf eine starke wirtschaftliche Entwicklung. Das darf die Politik jetzt nicht aufs Spiel setzen“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und Vorsitzender des BWE Brandenburg anlässlich der heutigen Anhörung von Gegnern der Windenergie im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung des Landestages Brandenburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Eine Studie von DIW Econ hat im vergangenen Jahr die bedeutende <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> der Windbranche sichtbar gemacht. Die Branche steht in Brandenburg für eine <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Höhe von jährlich rund 1 Milliarde Euro und bietet nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums Arbeit für 6.120 Beschäftigte. Der mit der Energiewende beschlossene Zubaupfad bei den erneuerbaren Energien im Allgemeinen und der Windenergie im Besonderen macht deutlich, dass wir erst am Beginn einer äußerst positiven aber auch komplexen Entwicklung stehen“, so Glahr über die Bedeutung der Windenergie auch für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Brandenburg.</p> <p>„Wir sind uns bewusst, dass Windenergieanlagen in der unmittelbaren Nachbarschaft viele Fragen bis hin zu Ängsten auslösen. Darum investieren die im Verband organisierten Brandenburger Windenergie-Unternehmen viel Zeit und Mühe, durch Aufklärung unbegründete Ängste zu nehmen. Eine gute Planungspraxis und die neueste Anlagentechnologie minimieren außerdem die Auswirkungen der Anlagen auf Mensch und Umwelt“, erklärt Glahr.</p> <p>Die Windbranche sei darum vor Ort ständig im Gespräch. Austausch und Verständigung seien aber nicht das Ziel der Anti-Windkraft Kampagnen. „Mit radikal erhöhten Abständen von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung soll lediglich das Ende der Windkraft in Brandenburg erreicht werden“, so Glahr. Und weiter: „Mit Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft und die unserer Kinder hat das alles nichts zu tun. Auch die energie-, wirtschafts-, und sozialpolitische Zukunft Brandenburgs lässt die Gegner der Windenergie kalt. Als Windenergieverband wünschen wir uns dagegen eine enge Abstimmung zwischen Politik, Energiewirtschaft, Verbänden und Bevölkerung - wie sie etwa im offenen Dialogprozess unter Wirtschaftsminister Ralf Christoffers gelebt wurde. Wir würden es begrüßen, wenn der amtierende Minister mit seinem neu strukturierten Ministerium für Wirtschaft und Energie diesen Prozess wieder aufnähme.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Jan Hinrich Glahr, Landesvorstand BWE Berlin-Brandenburg<br />Gregor Mendel Str. 36-37, 14469 Potsdam<br />Tel: 0331 27342-884</p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Verband Tue, 01 Sep 2015 09:53:37 +0000 4700 at https://www.wind-energie.de BWE Konferenz fühlt geplantem Ausschreibungssystem auf den Zahn https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-konferenz-fuehlt-geplantem-ausschreibungssystem-auf-den-zahn <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Experten diskutieren mit Ihnen die vorliegenden Eckpunkte für Ausschreibungen von Windenergie an Land. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in 2014 wurde eine fundamentale Umstellung des Fördersystems für regenerative Energien beschlossen. Ab 2017 sollen für alle EE-Technologien Ausschreibungen gelten. Dieser Systemwechsel betrifft die komplette Branche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ob Ausschreibungsturnus, Präqualifikation, Realisierungsfrist oder Preisbildungs- und Zuschlagsverfahren, alle Windakteure müssen sich mit dem neuen Instrument vertraut machen und ihre Projekte entsprechend anpassen.Die Kernaspekte des bevorstehenden Ausschreibungssystems diskutiert die Branche auf der BWE Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“ im Austausch mit Politik, Regulierung und Forschung.</p> <p>Viel Aufmerksamkeit wird der Vortrag von Dr. Guido Wustlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erhalten. Das Publikum bekommt einen umfassenden Einblick in das Eckpunktepapier „Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen“. Ebenso spannend werden die Stellungnahmen zum Eckpunktepapier von verschiedenen Akteuren sowie die darauffolgende Diskussionsrunde, in der die Eckpunkte aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert werden.</p> <p>Peter Stratmann von der Bundesnetzagentur zeigt am Ende des ersten Konferenztages mit dem BNetzA-Gebotsstufenmodell eine Alternative zum Ausschreibungssystem auf und schickt die Teilnehmer mit reichlich Denk- und Gesprächsstoff in den Berliner Abend.</p> <p>Generell treibt die Windbranche die Frage um, wie sich im Ausschreibungssystem der Erhalt der Akteursvielfalt sicherstellen lässt. Hier stellt Jan Hinrich Glahr, Vize-Präsident des BWE, vor, welche Ausgestaltung einer de minimis Regelung aus Sicht des BWE zum Schutz kleiner Akteure notwendig ist. Die Risiken kleiner Akteure im Ausschreibungssystem und die sinnvolle Regelung einer Förderung werden ausgiebig zwischen Referenten und dem Publikum diskutiert.</p> <p>Daran anknüpfend wird dargestellt, inwiefern das Ausschreibungssystem einen Rollenwechsel des Referenzertragsmodells mit sich bringt. Neben einer Überschau zu vorliegenden Ausarbeitungen der künftigen Gestaltung des Referenzertragsmodells erhalten Sie hier die Möglichkeit diese ausgiebig mit dem Referenten zu diskutieren. </p> <p>Am Ende der Fachtagung steht ein brisanter Punkt: Finanzierung von Onshore-Windprojekten nach der Systemumstellung auf Ausschreibungen. Jörg-Uwe Fischer, Fachbereichsleiter <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> bei der DKB AG, gibt eine Bewertung des Ausschreibungssystems aus Bankensicht ab und verschafft den Teilnehmern einen Überblick über mögliche Auswirkungen auf Finanzierungshöhen und Finanzierungskosten.</p> <p>Ziel der BWE Konferenz ist die Zusammenführung der verschiedenen Akteure der Windenergiebranche und die Präsentation und umfassende, kontroverse Diskussion des vorliegenden Eckpunktepapiers für Ausschreibungen von Windenergie an Land. Gelegenheit zum Austausch und Networking mit Kollegen und neuen Kontakten aus der Branche haben Sie auf der gemeinsamen Abendveranstaltung, zu der wir Sie am Ende des ersten Konferenztages herzlich einladen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land">BWE Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“</a><br />Datum: 15. – 16. Oktober 2015<br />Ort: Berlin</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen" title="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p>Kontakt: <br />Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Service Hotline: 030 / 20 164 222 <br />E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Finanzierung Veranstaltung Windenergie Fri, 28 Aug 2015 14:04:40 +0000 4680 at https://www.wind-energie.de Stellungnahme zum Weißbuch Strommarktdesign https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/stellungnahme-zum-weissbuch-strommarktdesign <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat in einer zusammenfassenden Stellungnahme zum Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) deutlich gemacht, dass dieses grundsätzlich in die richtige Richtung weist. Die vielen richtigen Ansätze des Weißbuches müssen jetzt vom BMWi und vom Deutschen Bundestag konkretisiert und umgesetzt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BEE wird zu diesem Zweck Vorschläge und Stellungnahmen zum Strommarktgesetz sowie zu den weiteren Gesetzgebungsverfahren vorlegen. Für die Windenergie hat der Bundesverband WindEnergie (BWE) mit einer Reihe von konkretisierende Hinweisen seinen Beitrag zu dieser Stellungnahme geleistet und für besondere Problemstellungen eigene Lösungsvorschläge unterbreitet.</p> <p>Die Stellungnahme findet sich <strong><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/netze/20150824-bee-stellungnahme-weissbuch-strommarktdesign.pdf">hier</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Erneuerbare Energien Strommarkt Strommarktdesign Wed, 26 Aug 2015 08:29:53 +0000 4676 at https://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie verurteilt Rassismus, Diskriminierung und Gewalt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-verurteilt-rassismus-diskriminierung-und-gewalt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband WindEnergie sieht sich dem Klimaschutz und dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Boden und Energie verpflichtet. Wir sind offen für Ideen, machen uns für einen lebendigen gesellschaftlichen Diskurs stark und engagieren uns in der Zivilgesellschaft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In diesen Tagen sind wir alle überwältigt von den Bildern der Flüchtlinge im Mittelmeer, an der Mazedonisch-Griechischen Grenze, in Belgrad, in Calais am Ärmelkanal oder den provisorischen Auffangorten in Deutschland. Wie unterschiedlich zu akzeptieren auch die Gründe sind, die Menschen veranlasst ihre Heimat zu verlassen, so sehr berührt uns doch die aktuelle Situation.&nbsp; Das Schlepper und Menschenhändler aus der Verzweiflung der Menschen Kapital schlagen, fordert ein Eingreifen der Europäischen Staaten. Die Politik scheint an vielen Stellen erschreckend sprachlos und überfordert, selbst wenn es nur darum geht die Menschen vor Ort über die notwendige Hilfe und Aufnahme zu informieren.</p> <p>Die Windenergie mit ihren Mitgliedsunternehmen in Industrie und Mittelstand im In- und Ausland ist aufgeschlossen, neugierig und tolerant. Der Bundesverband WindEnergie verurteilt Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Wir dürfen nicht die Augen verschließen, wenn Menschen die Schutz suchen, bei uns angegriffen werden. Zugleich ermuntern wir unsere Mitglieder dazu, anerkannten Asylbewerbern bei der Integration in Deutschland zu helfen und einen Arbeitsplätz in unserer Branche anzubieten“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> <p>Erste Jobbörse für Geflüchtete und Arbeitgeber, die ihnen Chancen eröffnen wollen: <a target="_blank" href="http://www.workeer.de/">www.workeer.de</a></p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Tue, 25 Aug 2015 08:30:45 +0000 4674 at https://www.wind-energie.de Thüringen soll Akteursvielfalt bei Energiewende einfordern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/thueringen-soll-akteursvielfalt-bei-energiewende-einfordern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Thüringen sollte sich aktiv um die Ausgestaltung der Energiewende auf Bundesebene einmischen. Wir dürfen nicht nur Transitland sein, sondern müssen mit eigenen Erneuerbaren Energien am Erfolg der Energiewende und den Wertschöpfungspotentialen teilhaben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Insbesondere muss dringend darauf hingewirkt werden, dass Bürgerenergieprojekte, Genossenschaften und mittelständische Akteure angesichts des Systemwechsels hin zu Ausschreibungen weiter eine Chance haben“, so Frank Gross, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Thüringen anlässlich des im Rahmen der Sommertour der Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Anja Siegesmund, geführten Gespräches mit Vertretern&nbsp; des Thüringer <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Netzwerk in Jena.</p> <p>„Die Windenergie hat in Thüringen ein großes Potenzial. Im ersten Halbjahr wurden 9 Windkraftanlagen mit insgesamt 26,6 Megawatt neu errichtet. Mit 734 Anlagen im ganzen Land rangiert Thüringen im Bundesländervergleich auf Platz 11, obwohl eine immer effektivere Anlagentechnik für das Binnenland hier eine wirtschaftliche Nutzung möglich macht. Der Koalitionsvertrag war in dieser Hinsicht bereits ermutigend. Wenn es gelingt, künftig auf 1 Prozent der Fläche Thüringens Windenergie zu nutzen, wäre ein erster großer Schritt geschafft. Ich appelliere in diesem Zusammenhang ausdrücklich an die CDU, im Interesse der Thüringer Wirtschaft, des Mittelstandes und der Kommunen auf einen konstruktiven Kurs zurückzukehren und die von der Bundesregierung getragene Energiewende zu unterstützen“, mahnte Frank Gross an.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Windenergie Fri, 07 Aug 2015 12:40:14 +0000 4661 at https://www.wind-energie.de 1. Bensheimer Energie- und Klimaschutztag https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/1-bensheimer-energie-und-klimaschutztag <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Quasi im Schatten des Atomkraftwerkes Biblis fand am Sonntag den 26. Juli bei strahlendem Wetter der erste Energie- und Klimaschutztag im Naturschutzzentrum Bergstraße statt. Ein Veranstaltungsort der unterstreichen soll, dass Tier- und Naturschutz oberste Anliegen des Klimaschutzes und somit des Ausbaus Erneuerbarer Energien sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="751" title="Michael Häußer, Renate Falk, Sandra Hook, Hans-Josef Fell und Erhard Renz" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/1-bensheimer-energie-und-klimaschutztag/internet-20150726-suedhessen-bensheimer-energietage.jpg?1439992296" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eingeladen hatte die Stadt Bensheim gemeinsam mit dem Bürgerforum Energieland Hessen, einem Landesprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Ein buntes Programm füllte den kurzweiligen Nachmittag, zu den Ausstellern gehörte auch der BWE-Regionalverband Südhessen mit seinem Vorstandsteam, Häußer, Renz und Hook sowie BWE-Mitglied Renate Falk.</p> <p>Viele gute Gespräche konnten am Stand geführt und Infomaterial „pro-Windkraft“ verteilt werden. Eine Bresche für die Erneuerbaren schlug Hans-Josef Fell (Mitautor des EEG 2000) mit seinem Vortrag zur Eroberung der Energiemärkte durch die erneuerbaren Energien – kommunal wie global.</p> <p>Auf ihn folgte eine hessische Motivationsrede von Herrn Dr. Brans aus dem hiesigen Wirtschaftsministerium, welcher mit seinen pointierten Vorträgen häufiger Gast auf den Branchentagen der Windenergie in Hessen ist. Gleichberechtige und ernst zu nehmender Partner im Vortragsprogramm war die Kinderinitiative „Plant-for-the-Planet“, vertreten durch Lena und Linus.</p> <p>Teilnehmer der abschließenden Podiumsdiskussion waren die beiden Südhessen-Vorstände Michael Häußer und Erhard Renz. Sie&nbsp; debattierten an der Seite von Angelika Buschkühl-Lindermann vom Regierungspräsidium Darmstadt, Adil Oyan, Stadtrat in Bensheim vom Bündnis 90/ Die Grünen und Florian Grob von der GGEW AG über hessische Probleme bei der Umsetzung der Energiewende und beantworteten Fragen aus dem Publikum. Wiederholt sprachen sie das Thema "Windkraftplanung Südhessen" an, welches von Seiten der Moderation – so hatte man den Eindruck gewinnen können – am liebsten nicht besprochen werden sollte.</p> <p>Der errfahrene Energieblogger Renz erreichte, dass die Stadt Bensheim mit dem Energieversorger GGEW eine Solar-Wette für den Klimaschutz abschloss: Gewinner wird sein, wer mehr Plug-In Balkonmodule (Mikro-PV System) ans Netz gebracht hat. Der Verlierer muss am nächsten Klimatag&nbsp; „Solarspiegeleier“ braten und an „Plant for the Planet“ 150 Bäume zu spenden. Renz selber spendet für jedes installierte Modul ebenfalls einen Baum.</p> <p>&gt;&gt;<a target="_blank" href="http://www.energieland.hessen.de/buergerforum/bensheim/Gesamtpraesentation_Energie%20und%20Klimaschutztag_Bensheim.pdf">Link zum Download der Vorträge </a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Windenergie Thu, 06 Aug 2015 13:54:18 +0000 4662 at https://www.wind-energie.de Eckpunkten zu Ausschreibungen Wind an Land fehlt Mittelstandkomponente https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eckpunkten-zu-ausschreibungen-wind-land-fehlt-mittelstandkomponente <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/ausschreibungen-fuer-windenergie-land-ein-modell-fuer-den-leistungstraeger">Ausschreibungen für Windenergie an Land - Ein Modell für den Leistungsträger Wind?</a> </div> <div class="field-item even"> <a href="/shop-studie-ausschreibungsmodelle-onshore">Studie Ausschreibungsmodelle Onshore</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Windenergie in Deutschland ist geprägt von einem lebendigen Mittelstand. Die Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums lassen eine Mittelstandskomponente vermissen und müssen daher nachgearbeitet werden“, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), anlässlich der Vorlage der Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums für ein Ausschreibungssystem für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Branche wird getragen vom Engagement von Einzelpersonen über Bürgerenergieprojekten und Genossenschaften, von kleinen und mittleren Unternehmen, Kommunen und ihren Stadtwerken bis hin zu klassischen Energieversorgern. Diese Vielfalt der Akteure sichert einen aktiven Markt, führt zu ständigen Innovationen und treibt die technische Entwicklung voran. Die vielen mittelständischen Betreiber bilden dem Grunde nach die Entwicklungs- und Forschungsabteilungen der Hersteller und haben die deutsche Windindustrie an die Spitze der Welt geführt", so Albers weiter.</p> <p>Der BWE verweist darauf, dass die in den europäischen Beihilferichtlinien hinterlegte Ausnahmeregelung von 6 MW und 6 Erzeugungseinheiten genutzt werden muss, um den mittelständischen deutschen Betreiber- und Erzeugermarkt zu sichern. Dabei könne die Regelung durchaus mit den Kriterien der KMU-Definition verbunden werden.</p> <p>„Wir haben im Namen unserer 20.000 Mitglieder und aufgrund der jahrlangen Erfahrungen in der Praxis immer wieder deutlich gemacht, dass das EEG das mit Abstand am besten geeignete Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen. Das EEG setzt gerade die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen, mittelständisch getragenen Ausbau der Windenergie an Land perfekt um, während ein Ausschreibungssystem deutliche Fragen aufwirft. Dies wird auch mit den heute vorgelegten Eckpunkten der Bundesregierung deutlich. Wir werden uns trotz unserer Skepsis weiter an der Diskussion mit der Bundesregierung beteiligen, um eine erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende abzusichern“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p>Der Präsident des BWE fordert außerdem das jährliche Volumen bei einer potentiellen Ausschreibung für Windenergie an Land auf 5.000 Megawatt auszulegen. Nur so sei die Zielerreichung der Energiewende der Bundesregierung insgesamt – vor allem in Hinsicht auf Wärme und Mobilität – zu erreichen. Der BWE kündigte an, zu den Eckpunkten ausführlich Stellung zu beziehen.</p> <p>Weitere Positionen des BWE finden Sie unter: <a href="https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen">https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen</a></p> <p>Veranstaltungshinweis: BWE-Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“ am 15. und 16. Oktober in Berlin: <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Fri, 31 Jul 2015 12:41:14 +0000 4641 at https://www.wind-energie.de „So wird Bayern die Energiewende nicht schaffen“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/so-wird-bayern-die-energiewende-nicht-schaffen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zubau von Windkraftanlagen in Bayern im ersten Halbjahr 2015 stark gesunken. Der neue Landesvorsitzende des Bundesverbands WindEnergie in Bayern, Raimund Kamm, hat heute anlässlich der Halbjahresbilanz über den Windenergieausbau in Bayern vor einem Scheitern der Energiewende gewarnt. Laut den gemeinsam vom Bundesverband WindEnergie und dem <span class="st">Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau </span> veröffentlichten Zahlen ist der Zubau von Windkraftanlagen im Freistaat im ersten Halbjahr 2015 um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gesunken.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wurden im ersten Halbjahr 2014 noch 51 neue Windräder in Bayern aufgestellt, waren es im ersten Halbjahr 2015 nur noch 37. „So wird unser Land die wichtigen Ziele Atomausstieg, Klimaschutz und eigene preiswerte Stromversorgung nicht erreichen“, mahnte Kamm in Augsburg.</p> <p>Die allein im Freistaat gültige 10H-Regel schreibt vor, dass neue Windräder in der Regel 2000 Meter Abstand zu Wohnhäusern einhalten müssen. Dies ermöglicht in Bayern mit seinen verstreuten Weilern und Häusern kaum noch neue Genehmigungen. „Deshalb beruhen alle 2015 noch errichteten Anlagen auf Altgenehmigungen, die vor Einführung der 10H-Regel im November 2014 erteilt wurden“, so der BWE-Landesvorsitzende. Auch die Zahl der neu eingereichten Genehmigungsanträge für zukünftige Windprojekte in Bayern sei nach Inkrafttreten des 10H-Gesetzes fast auf Null zurückgegangen.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) beteiligt sich deswegen auch an den Klagen gegen die aus seiner Sicht „schikanöse 10H-Regel“. „Der BWE ist sich mit der bayerischen Wirtschaft wie den Umweltschützern einig: Die Nutzung von Photovoltaik und Windkraft liefert uns den Strom für heute schon unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Und das sehr umweltfreundlich“, führte Kamm aus. Während die umweltschädliche Stromerzeugung aus Erdgas- und Kohlekraftwerken immer teurer werde, würden die Kosten für den Photovoltaik- wie Windstrom weiter sinken.</p> <p>&nbsp;</p> <div><b>BWE LV Bayern Presse</b></div> <div>Christoph Markl-Meider</div> <div>Tel. +49 841-975915, Mobil +49 179-5975863<br /> <a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></div> </div> </div> </div> Höhenbegrenzung Fri, 31 Jul 2015 13:21:27 +0000 4645 at https://www.wind-energie.de Gut kombiniert! – Mehr Fachkräfte für die Windbranche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/gut-kombiniert-mehr-fachkraefte-fuer-die-windbranche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Messe HUSUM Wind ist das Schaufenster der deutschen Windindustrie. Eine gute Plattform für Menschen, die sich in dieser Branche mit Herz nach einem Job umschauen wollen. Die Windcareer, die am Messefreitag, dem 18. September 2015, ihre Tore öffnet, ist die ideale Anlaufstelle für jobsuchende Fachkräfte und Talente. Hier bietet sich die Chance, mit Personalverantwortlichen – unter anderem von Enercon, Deutsche Windtechnik AG, UKA, Ferchau oder Nordex – ins Gespräch zu kommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wer nicht persönlich vorbeischauen kann oder sich weitergehende Informationen einholen möchte, hat die Möglichkeit, über die „Windindustrie Karriere“ (WID Karriere) an die Firmen heranzutreten. Die neue Publikation und das damit verbundene Online-Karriereportal des Bundesverbandes WindEnergie präsentiert potentiellen Bewerbern die Windenergiebranche mit ihren Jobmöglichkeiten und interessanten Arbeitgebern.</p> <p>Die Attraktivität eines Unternehmens ist dabei keine Frage der Größe; viele mittelständische Unternehmen überzeugen durch Top-Leistungen und gehören als Arbeitgeber längst zu den angesagten Adressen. Die „Windindustrie Karriere“ lässt nicht nur die weltbekannten Unternehmen der Branche zu Wort kommen, sondern gibt auch den „heimlichen Champions“ eine Bühne. Die Messe HUSUM Wind mit der Windcareer als die Messe für Jobs, Aus- und Weiterbildung im Bereich der Windenergie und der Bundesverband WindEnergie (BWE) haben so eine ideale Kombination geschaffen.</p> <p>Gut kombiniert, meint auch Thomas Seifried, Projektleiter der HUSUM Wind (Messe Husum &amp; Congress): „Die Kombination aus Live-Event, Networking, Publikation und Online-Portal überzeugt“. Und Thorsten Paulsen, Leiter der Abteilung Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing beim BWE, fügt hinzu: „Für die Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften bieten wir so eine überzeugende Leistung“.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Besuchen Sie die Jobmesse Windcareer auf der HUSUM Wind:</div> <div><a href="http://www.husumwind.com/husumwind/de/messe/jobmesse/">http://www.husumwind.com/husumwind/de/messe/jobmesse/</a></div> <p>&nbsp;</p> <div>Netzwerk- und Stellenportal der HUSUM Wind:</div> <div><a href="http://www.windcommunity.net/">http://www.windcommunity.net/</a></div> <p>&nbsp;</p> <div>Präsentieren Sie Ihr Unternehmen in der WID Karriere:</div> <div><a href="http://www.windindustrie-in-deutschland.de/werbeangebote/windindustrie-karriere/">http://www.windindustrie-in-deutschland.de/werbeangebote/windindustrie-karriere/</a></div> </div> </div> </div> Mon, 27 Jul 2015 08:26:30 +0000 4630 at https://www.wind-energie.de Energiegipfel-Ziele mit aktueller Windkraftplanung des Landes außer Reichweite https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Teilregionalplan Energie Mittelhessen muss neu aufgestellt werden. <br />Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hessen, Joachim Wierlemann, macht darauf aufmerksam, dass die Energiewende-Ziele der hessischen Landesregierung und des Energiegipfels mit dem entscheidenden Ausbauziel für Windkraft deutlich verfehlt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die von Wirtschafts- und Energieminister Al-Wazir in seiner Regierungserklärung vom Juli 2014 geforderte Verdreifachung der Windkraftleistung in Hessen ist mit den Vorgaben der Landesplanung und der Genehmigungspraxis nicht erreichbar“,&nbsp; so Joachim Wierlemann. Aktuell zeige sich dies besonders krass an der gestern beschlossenen 2.&nbsp;Offenlage des Teilregionalplans Energie Mittelhessen (TRPM). In der 2. Offenlage werden ausgerechnet die windstärksten Gebiete Vogelsberg und Westerwald mit einer Verhinderungsplanung überzogen. Eine Kurzstudie von Fachanwalt Hans Karpenstein für die Regionalversammlung Mittelhessen unter dem Titel „Energiewende und TRPM zur Windkraft“ zeigt die Versäumnisse der Regionalplanung und der Genehmigungspraxis auf und macht konkrete Vorschläge zur Abhilfe, mit denen die Energiegipfel- und Regierungsziele noch erreicht werden könnten.</p> <p>Alle gesellschaftlich relevanten Gruppen haben beim Hessischen Energiegipfel in 2011 beschlossen, dass die Energiewende in Hessen voran gebracht werden soll. Besonders der Ausbau der heimischen Windenergienutzung steht dabei im Mittelpunkt. Mit der Windkraft soll ¾ des Strombedarfs in Hessen abgedeckt werden (= 28 Terawattstunden). Dies gelingt nach dem Ergebnis des Energiegipfels nur, wenn sich in den 2% für die Windkraft reservierten Landesfläche auch ein hoher Anteil besonders windstarker Flächen wiederfindet und damit die Flächen überhaupt wirtschaftlich für Windkraft geeignet sind.</p> <p>In Mittelhessen findet nun genau das Gegenteil statt, außerdem werden sich bei weitem nicht alle ausgewiesenen Flächen überhaupt für wirtschaftliche Windkraftnutzung eignen. „Die starke Beschneidung der seit Jahrzehnten erfolgreichen Windenergienutzung im Vogelsberg und im Westerwald ist in dieser Weise nicht zukunftsweisend. Damit wird der ohnehin strukturschwachen Region Wirtschaftskraft und erhebliche Steuereinnahmen entzogen und die Kommunen mit ihrer wichtigen Aufgabe der Daseinsvorsorge ausgeblutet“, erklärte der Bürgermeister der Stadt Ulrichstein Edwin Schneider.</p> <p>Im Vogelsberg und im Westerwald sollen die vorhandenen Windkraftanlagen im Großen und Ganzen sogar ohne <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> zurückgebaut werden, neue Windvorranggebiete werden in den windhöffigsten Gebieten so gut wie keine ausgewiesen. „Von jetzt 123 Windenergieanlagen (WEA) werden vermutlich nur noch 28 Standorte für WEA im Hohen Vogelsberg übrigbleiben“, erklärt Gerd Morber von der hessenENERGIE. Dabei hätte ein geordneter und nicht überhastet erstellter Plan erheblich zum Klima- und Naturschutz beitragen können. Die formelle Erfüllung der Forderung nach Ausweisung von 2 % der Landesfläche (bei gänzlichem Ausschluss der restlichen 98 %) kann das Problem nicht lösen. Denn diese Standorte drohen wirtschaftlich auszufallen – wenn sie sich denn angesichts sonstiger entgegenstehender Belange überhaupt als genehmigungsfähig erweisen, so die Schlussfolgerung der hessenENERGIE.</p> <p>„Aus der strengen hessischen Ausschlussplanung mit der Beschränkung der Windkraft auf rund 2% der Landesfläche folgt das rechtliche Gebot, vorrangig die besten Standorte auszuweisen. Mit dem restriktiven Eingriff in die Windpotentialflächen Vogelsberg und Westerwald verstößt die Regionalplanung gegen dieses Effizienzgebot“, so Rechtsanwalt Hans Karpenstein, Spezialist für Windenergierecht aus Wettenberg (Kreis Gießen). Begründet wird dieser rigorose Ansatz mit angeblich unüberbrückbaren Konflikten mit dem Natur- und Artenschutz in diesen Regionen. Um diese Bedenken zu entschärfen, hatte die Regionalversammlung Mittelhessen in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Umweltministerium für den Vogelsberg und den Westerwald Vogelschutzgutachten (VGU) in Auftrag gegeben. „Die Ergebnisse dieser Gutachten waren vernichtend für die Windenergienutzung“, sagt der Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Daraufhin wurde vom Hessischen Wirtschaftsministerium, das auch für die Landesplanung und die Regionalpläne zuständig ist, ein Qualitätssicherungsgutachten (QG) zu diesen VGU in Auftrag gegeben. „Dieses QG hat die Vorgehensweise und die inhaltlichen Rückschlüsse der VGU überprüft und erhebliche Mängel festgestellt, gleichzeitig wurden Verbesserungsvorschläge zur Abhilfe der Fehler gemacht“, erläuterte Karpenstein.</p> <p>Damit hätte jetzt die Regionalversammlung die gewünschten Begründungshilfen für die Ausweisung neuer Vorranggebiete und das Repowering der alten WEA gehabt, erklärt Karpenstein. Die an der restriktiven Planung beteiligten Ministerien für Wirtschaft und Umwelt hätten die QG für eine Öffnung der windstärksten Flächen in Hessen nutzen können. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sei dieser Spielraum nur völlig unzureichend genutzt worden. Im windhöffigsten Bereich Hessens hätte deutlich über 2% der Fläche für Windkraft ausgewiesen werden müssen – nun ist das Ergebnis weit unter 1%.</p> <p>Gerade der Ausbau im Binnenland bietet hier vielfältige Chancen, weil so Netzausbaukosten gespart werden können und die zur Verfügung stehenden modernen Anlagen für das Binnenland inzwischen bis zu 3.000 Volllaststunden erreichen und so die Netze stabilisieren. Zudem begrenzt die preiswerte Windenergie an Land bereits heute den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>. Der Anteil der Windenergie an der Erneuerbaren-Energien–Umlage beträgt lediglich 0,25 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>.</p> <p>Der Bundesverbandes WindEnergie weist zugleich darauf hin, dass auch andere Aspekte diskutiert werden müssten. So greife beispielsweise ein Braunkohletagebau irreversibel in die Landschaft ein. Jedes Jahr verlieren wegen der Braunkohle Hunderte Menschen in der Lausitz und im Ruhrgebiet ihre Heimat. Selbst historische Bauwerke, Kirchen, Friedhöfe und tausende Hektar Wald fallen dem Abbau zum Opfer. Und Kernkraftwerke sehen nicht nur unschön aus, sondern hinterlassen für Generationen gefährlichsten Atommüll. „Kohletagebau verändert die Landschaft unwiederbringlich. Äcker, Wiesen und große Wälder werden zerstört, dagegen können unter Windkraftanlagen weiter Getreide und Kartoffeln wachsen, und die Wälder bleiben mit ihrer Natur- und Schutzfunktion erhalten. Dies darf in der gesamten Debatte um die Energiewende nicht unter den Tisch fallen“, mahnte Joachim Wierlemann abschließend.</p> <p><strong>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser-reichweite-teilregionalplan/stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf" class="file-link" title="Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein ">Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein </a></strong></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser-reichweite-teilregionalplan/stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf" type="application/pdf; length=2503361" title="stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf">Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein </a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung Genehmigung Planung Windenergie Fri, 24 Jul 2015 08:13:51 +0000 4629 at https://www.wind-energie.de Umfrage zu Energiegenossenschaften: Zahl der Neugründungen eingebrochen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/umfrage-zu-energiegenossenschaften-zahl-der-neugruendungen-eingebrochen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Anzahl der Neugründungen von Energiegenossenschaften ist im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent zurückgegangen. Waren es 2013 noch 129 so wurden in 2014 nur noch 54 Neugründungen registriert. Dies teilten heute der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nachdem in den vergangenen Jahren das Konzept der Energieerzeugung in Bürgerhand einen Boom erlebte, so Dr. Eckhard Ott, Vorstandsvorsitzender der DGRV, sei diese Entwicklung nun gestoppt. Die Ursachen sieht er in der Reform des EEG und den darin vorgesehenen Ausschreibungsverfahren auch für kleinere Projekte der Erneuerbaren sowie in geplanten Änderungen im Kapitalanlagegesetzbuch, die zu einem Investitionsstau geführt hätten.</p> <p>Für das Ausschreibungsverfahren zum Bau von Windenergieanlagen an Land schlägt Ott eine Übertragungsregel für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor. Diese sollten sich nicht am Bieterverfahren beteiligen müssen, sondern die Preise daraus übernehmen. Dadurch würden eine gleitende Umstellung auf Ausschreibungen und der Erhalt der Akteursvielfalt ermöglicht.</p> <p>Die Umfrage ergab, dass ein Drittel der Genossenschaften ihre Zukunft in der Windenergie sehen und hier im kommenden Jahr umfangreiche Investitionen planen. Bereits heute sind 15 Prozent von Ihnen mit durchschnittlich 544.000 Euro an Windprojekten beteiligt.</p> <p>Ergänzend hatte die AEE in einer Blitzumfrage bei Energie-Kommunen ermittelt, dass für fast 80 Prozent der Befragten die Bürgerbeteiligung an erneuerbaren Projekten einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz leistet.</p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.genossenschaften.de/energie">Ergebnisse der DGRV-Umfrage bei 772 Energiegenossenschaften</a></li> <li><a target="_blank" href="http://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/hemmnisse-und-triebfedern-der-regionalen-energiewende-aus-sicht-von-energie-kommunen ">Infografiken zur Blitzumfrage der&nbsp; AEE</a></li> </ul> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Dezentrale Versorgung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 16 Jul 2015 12:57:00 +0000 4621 at https://www.wind-energie.de Wahlbekanntmachung des BWE-Landesverbands Berlin-Brandenburg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/wahlbekanntmachung-des-bwe-landesverbands-berlin-brandenburg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesverband Berlin/Brandenburg wählt am 8. September 2015 gemäß § 8 Abs. 2 und § 10 Abs. 3 der Satzung einen neuen Landesvorstand. Dieser wird von jeweils drei Vorstandsmitgliedern der drei Regionalverbände mit einfacher Mehrheit gewählt. Der Landesvorstand Berlin/Brandenburg besteht mindestens aus einer/einem Vorsitzenden, einer/einem stellvertretenden Vorsitzenden und einer/einem Schriftführer/in.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bitte geben Sie Ihre Kandidatur (unter Angabe des Postens, auf den Sie sich bewerben) bis Freitag, den 21. August 2015, elektronisch an <a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a> oder postalisch dem Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg, Gregor-Mendel-Straße 36-37, 14469 Potsdam, bekannt.<br />Ansprechpartnerin ist Laura Kölbel, Leiterin der Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg</p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Wed, 15 Jul 2015 07:31:00 +0000 4617 at https://www.wind-energie.de EU-Konsultation: Europäische Energiemärkte fit für Erneuerbare machen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-konsultation-europaeische-energiemaerkte-fit-fuer-erneuerbare-machen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die Europäische Kommission stellt mit der heute eröffneten öffentlichen Konsultation über ein neues Energiemarktdesign wichtige Weichen für den europaweiten Umbau des Energiesystems vor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Fragestellungen weisen in die richtige Richtung: Die Energiemärkte sollen flexibler werden, für eine Vielzahl auch dezentraler Erzeuger und Konsumenten Erneuerbarer Energien die richtigen Anreize setzen und sie sollen besser miteinander koordiniert werden“, kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Kapazitätsmärkten steht die EU-Kommission kritisch gegenüber und hält ihre Errichtung grundsätzlich nur sehr eingeschränkt und grenzüberschreitend für hinnehmbar.</p> <p>In dem Konsultationsdokument, das im Rahmen des Energie-Sommerpakets vorgestellt wurde, spricht sie sich dafür aus, Flexibilitätshemmnisse ab- und Speicherkapazitäten aufzubauen. Um EU-weit eine nachhaltige und sichere Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energiequellen aufzubauen, plädiert Falk für eine Reihe von Instrumenten, die das Bundeswirtschaftsministerium für Deutschland im Weißbuch verankert hat. Dazu zählt ein weiterentwickelter, flexibler Strommarkt ebenso wie die grenzüberschreitende Öffnung der Energiemärkte, zum Beispiel beim Intraday-Handel. „Wir haben in Europa die heimischen Ressourcen und das Know-how für eine saubere und zuverlässige Energieversorgung, die gleichzeitig die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> steigert, Innovationen anregt und das Klima schützt“, so Falk.</p> <p>„Wir werden uns intensiv an der Konsultation beteiligen und unsere umfangreichen Vorschläge zur Beseitigung von Markthemmnissen und zur Schaffung zukunftsorientierter Energiemärkte einbringen, in denen die Erneuerbaren einen ständig wachsenden Anteil übernehmen.“ In Umfragen sprechen sich die Bürger stets mehrheitlich für eine moderne, saubere Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer aus. Falk: „Die europäische Politik hat den Auftrag, den passenden Rahmen für die Energiewende zu setzen und die Entwicklung der Erneuerbaren zu unterstützen.“&nbsp;&nbsp; </p> <p>Die Konsultation der Vorschläge ist bis zum 8. Oktober geplant. Auf Basis der Antworten will die Kommission im kommenden Jahr legislative Vorschläge entwickeln. Der Text der Konsultation sowie weitere heute als „Energie-Sommerpaket“ veröffentlichte Dokumente (Reform des Emissionshandels, Labelling von Energie-Efffizienz u. a.) stehen auf der <a target="_blank" href="https://ec.europa.eu/energy/en/news/new-electricity-market-consumers">Kommissions-Website</a> zur Verfügung.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Strommarktdesign Wed, 15 Jul 2015 13:21:04 +0000 4619 at https://www.wind-energie.de Planungsrechtliche Umsetzung des Energiekonzepts wird unterstützt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der Übergabe einer rechtsgutachterlichen Stellungnahme der TU Braunschweig / Koordinierungsstelle Windenergierecht (k:wer) zu Planungskriterien für Regionalpläne an das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung unterstützt der Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern die Umsetzung des kürzlich im Landtag beschlossenen Energiekonzepts.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Umsetzung der Energiewende rechtlich bestandssicher zu gestalten, ist – wie viele Gerichtsentscheidungen der Verwaltungsgerichte in den Ländern und des Bundesverwaltungsgerichts zeigen – eine große Herausforderung. Um die Landesregierung in diesem nicht einfachen Prozess&nbsp; zu unterstützen, haben wir durch Prof Dr. Edmund Brandt, welcher seit 2012 die k:wer an der TU Braunschweig leitet, ein Rechtsgutachten erarbeiten lassen. Dieses gibt wichtige Hinweise, wie die Regionalplanung die Rechtslage und aktuelle Gerichtsentscheidungen umsetzen kann, um rechtssichere Regionalpläne bei den aktuellen Teilfortschreibungen vorlegen zu können. Wir hoffen, dass wir damit das Handwerks- und Rüstzeug bereitstellen, um die immer komplexeren Planungsprozesse rechtssicher zu machen“, so Andreas Jesse, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>Derzeit sind in Mecklenburg-Vorpommern lediglich ca. 0,6 % der Landesfläche als Eignungsgebiete für Windenergie ausgewiesen. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern unter dem Bundesdurchschnitt. Nach der Teilfortschreibung der Regionalpläne wird sich die Fläche auf voraussichtlich 1,2 Prozent anpassen.</p> <p>„Mecklenburg-Vorpommern stand immer für geordnete planerische Prozesse bei Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die so erreichte Planungssicherheit bildete die Grundlage für den Erfolg der Windenergie im Land, die heute mit Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg aktiv ist. Mit dem Gutachten geben wir eine erläuternde Darstellung, wie in Planungswerken die Kriterien der substanziellen Raumverschaffung und die Einordnung harter wie weicher Tabukriterien gestaltet werden können. Die Berücksichtigung dieser Hinweise, wird dazu beitragen, die Umsetzung des Energiekonzeptes des Landes auch künftig auf gerichtsfesten Regionalplänen fortzuführen“, so Andreas Jesse.</p> <p><strong>Anlage: <a href="/system/files/attachments/article/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt/20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf" class="file-link" title="Rechtsgutachterliche Stellungnahme">Rechtsgutachterliche Stellungnahme</a></strong></p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br />Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt/20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf" type="application/pdf; length=420805" title="20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf">Rechtsgutachterliche Stellungnahme</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Recht Windenergie Tue, 14 Jul 2015 08:08:06 +0000 4613 at https://www.wind-energie.de 78 Prozent der Bürger in den ostdeutschen Bundesländern befürworten die Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/78-prozent-der-buerger-den-ostdeutschen-bundeslaendern-befuerworten-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsoge e.V. an der Universität Leipzig veröffentlichte Anfang Juli Ergebnisse der Studie „Energiewelt Ost“, die sie im Auftrag eines großen Mitteldeutschen Energieversorgers bereits zum vierten Mal erstellt hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Umfrage zufolge hat sich die Zustimmung zur Energiewende in Ostdeutschland bei allen Befragten erhöht. 78 Prozent der Bürger, 77 Prozent der Kommunen und 67 Prozent der energieintensiven Unternehmen sind mit der Neuausrichtung der Energieversorgung einverstanden.Besonders bei den Kommunen wurde ein Anstieg der Zustimmung von 16 Prozent ermittelt, bei den Haushalten stieg sie um 5 und bei den Unternehmen um 6 Prozentpunkte.&nbsp;</p> <p>Mit der Umsetzung der Energiewende zeigt sich die Mehrheit jedoch unzufrieden. Hier ist die Politik gefordert, wie Dr. Oliver Rottmann, Studienleiter und geschäftsführender Vorstand des Kompetenzzentrums, feststellt. Auch die ungleiche Verteilung der Kosten sowie eine fehlende gemeinsame Vorgehensweise von Bund und Ländern bei energiepolitischen Frage- und Problemstellungen wird bemängelt.</p> <p>Der Trend hin zu Erneuerbaren Energien zeigt sich auch bei der Zunahme von Energie-Kommunen in den ostdeutschen Ländern, die sich für eine dezentrale Versorgung aus regenerativen Quellen entscheiden und sich möglichst unabhängig von großen Anbietern versorgen wollen. Die Versorgungssicherheit ist aus Sicht der Mehrheit durch den Umbau des Energiesystems nicht gefährdet.</p> <p>Einen Überblick bietet die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> auf ihrem&nbsp; Webportal „Kommunal Erneuerbar“. Die Agentur zeichnet regelmäßig Bundesländer mit dem „Leitstern für Erneuerbare Energien“ aus. </p> <p><strong>Weiterführende Links:</strong><br /><a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de/de/energie-kommunen/kommunalatlas.html">Energiekommunen auf dem Webportal „Kommunal Erneuerbar</a>“&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a target="_blank" href="http://www.energiezukunft-ostdeutschland.de/energiedialog/energiewissen/wie-stehen-haushalte-kommunen-und-unternehmen-im-jahr-2015-zum-umbau-der-deutschen-energieversorgung/">Infos zur Studie „Energiewelt Ost“</a>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Dezentrale Versorgung Energiewende Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Tue, 14 Jul 2015 09:33:40 +0000 4614 at https://www.wind-energie.de Netzausbau in Schleswig-Holstein hat begonnen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/netzausbau-schleswig-holstein-hat-begonnen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die sogenannte Mittelachse, eine technische Erweiterung der alten Stromtrasse vom&nbsp; Umspannwerk Audorf (Nähe Rendsburg) in den Norden Hamburgs nimmt Formen an. Am Montag wurde der erste Mast der sogenannten Mittelachse offiziell eingeweiht. Die neue 380-Kilovolt-Trasse wird eine 220-kV-Leitung ersetzen und 70 Kilometer lang sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ihr Verlauf folgt weitgehend der alten Leitung, weicht an manchen Orten aber auch davon ab. An vielen Stellen ist sie an die Autobahn 7 herangeführt worden. Durch die Modernisierung kann in Zukunft achtmal mehr Energie als bisher transportiert werden, was der <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von rund 1000 Windkraftanlagen der Drei-Megawatt-Klasse unter Volllast entspricht.</p> <p>Dem Spatenstich waren Beteiligungsverfahren mit Anwohnern und Gemeinden vorangegangen, sodass laut dem Grünen Energiewendeminister Habeck ein „relativ breiter Konsens“ mit der Bevölkerung erreicht wurde. Der Netzbetreiber Tennet beschäftigt sich derzeit mit den im Zuge des Planverfahrens eingegangenen Einwendungen für den nächsten Abschnitt nördlich Richtung Flensburg. Von dort wird die Leitung dann über acht Kilometer weiter Richtung Norden gebaut und an das dänische Stromnetz angeschlossen.</p> <p>Auch für die kommende Ostküstentrasse finden Bürgerdialoge statt, in denen mögliche Streckenvarianten diskutiert werden. Der Bau ist ab Mitte 2018 geplant, in Betrieb gehen soll diese Leitung im Jahr 2020.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Netzausbau Stromnetz Windenergie Tue, 14 Jul 2015 14:08:04 +0000 4616 at https://www.wind-energie.de 8. Windenergietag in Rheinland-Pfalz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/8-windenergietag-rheinland-pfalz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. Juni 2015 fand im Audimax der Fachhochschule Bingen der inzwischen achte Windenergietag statt. Veranstalter waren das Ministerium für Wirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz und der BWE sowie die Energieagentur Rheinland-Pfalz. Die Organisation hatte, wie bereits in den Vorjahren, die Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung (TSB) in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Keilen vom Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz und dem Landesvorstand des BWE übernommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3060" height="1914" title="BWE-Landesvorstand Wilhelm Heyne auf dem 8. Windenergietag Rheinland-Pfalz" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/8-windenergietag-rheinland-pfalz/windenergietag-rlp-11.jpg?1436781893" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hauptzielgruppen der Veranstaltung sind neben den Akteuren der Windindustrie vor allem Vertreter von Behörden und Kommunen. Wie im Vorjahr hatten die Veranstalter zusätzliche Standplätze in der Mensa der Fachhochschule angeboten, die stark nachgefragt und lange vor der Veranstaltung ausgebucht waren.</p> <p>Hochkarätige Referentenkonnten für den Windenergietag mit 230 Teilnehmern gewonnen werden. Staatssekretär Uwe Hüser vom Wirtschaftsministerium referierte in Vertretung von Ministerin Eveline Lemke über EEG-Ausschreibungen und eine von ihm erwartete Kostenexplosion. Martin Kraus vom BUND informierte über Windkraft und Artenschutz und Professor Dr. Martin Maslaton, der sächsische BWE-Vorsitzende, über <abbr title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term211" title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen.">Drehfunkfeuer</a></abbr> und Wetterradar aus der Sicht des Juristen.</p> <p>Besonders interessant und heiß diskutiert waren auch die beiden Vorträge von Silvana Tiedemann von ECOFYS und von Frank Sailer von der Stiftung Umweltenergierecht zu Plänen und Meinungsströmungen bezüglich der geplanten Ausschreibungen für Windenergie an Land und den &nbsp;notwendigen Präqualifikationen.Weitere Vorträge von Herrn Wernig von der Regionalplanung in Trier, Herrn Lohner vom Landesbetrieb Mobilität und Frau Adolph von ABO-Wind bezüglich der Abschalt-Algorithmen für Fledermäuse rundeten das Programm ab.</p> <p>Für alle Mitglieder, Aussteller und Gäste war die Veranstaltung eine gelungene Sammlung wertvoller Informationen und Kontakte. Weitere Informationen finden Sie in der kommenden Ausgabe des BWE-Mitgliedermagazins „neue energie“.</p> <p><b>Kontakt:</b><br /> Wilhelm Heyne, Vorsitzender, Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland<br /> <a href="mailto:RP-SL@bwe-regional.de">RP-SL@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Mon, 13 Jul 2015 10:08:32 +0000 4610 at https://www.wind-energie.de Unsicherheiten durch §24 EEG beenden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/unsicherheiten-durch-ss24-eeg-beenden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das EEG 2014 sieht in § 24 ab dem 01.01.2016 eine Reduzierung der Förderung von Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen auf null vor, wenn dieser in einem Zeitraum produziert wurde, in dem die Spotmarktpreise sechs oder mehr Stunden in Folge negative Werte aufweisen. Ohne eine deutliche Anpassung des Marktdesigns an die neue Energiewelt drohen solche Phasen negativer Strompreise immer häufiger.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als einer der ersten Akteure hat der BWE die negativen Folgen des Paragrafen 24 im EEG 2014 in einer <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/zukuenftige-auswirkungen-der-sechs-stunden-regelung-gemaess-ss-24-eeg-2014/2014-12-11_bwe_sechsstunden-regelung_energybrainpool.pdf">Studie </a>untersucht und kommuniziert. Das unabhängige Analyse- und&nbsp; Beratungshaus Energy Brainpool geht darin von Ertragsausfällen aus, die im Extremfall und wenn es zu keinen Marktanpassungen kommt, mit 40 Prozent beziffert werden. Das mögliche Ausbleiben von Erlösen in der Zukunft wirkt sich angesichts langfristiger Finanzierungen bereits heute auf Windkraftprojekte aus, weil Risikoaufschläge in der Projektfinanzierung drohen. Zusätzlich verhindert der so entstehende ökonomische Druck das Potenzial für Investitionen aus der Branche heraus u.a. in Speicherlösungen und blockiert damit unerlässliche Flexibilitätsoptionen. </p> <p>Die mit § 24 EEG geöffnete Falltür in der Vergütung lässt sich – solange wie es keine ausreichende Gleichstellung der Erneuerbaren mit der konventionellen Stromerzeugung gibt – nicht umsetzen. Die Regelung muss durch eine diskriminierungsfreie Regelung ersetzt werden. Zudem müssen Erlöseinbußen mindestens auf ein Volumen, das die intendierte Investitionssicherheit des EEG nicht konterkariert und/oder zu Risikoaufschlägen in der Finanzierung führt, begrenzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sprechen wir auch mit anderen Akteuren der Energiewirtschaft.</p> <p><strong>Studie:&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/zukuenftige-auswirkungen-der-sechs-stunden-regelung-gemaess-ss-24-eeg-2014/2014-12-11_bwe_sechsstunden-regelung_energybrainpool.pdf"> Zukünftige Auswirkungen des Sechs-Stunden-Regelung gemäß § 24 EEG 2014,&nbsp; Energy Brainpool, 11/2014</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energieeffizienz Energiepolitik Strommarktdesign Strompreis Mon, 13 Jul 2015 08:31:05 +0000 4603 at https://www.wind-energie.de EEG sichert zuverlässige Zielerreichung – Ausschreibungen mit deutlichen Fragezeichen verbunden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) befasst sich in einem speziellen Arbeitskreis und im Bundesvorstand regelmäßig mit dem von der Bundesregierung gewollten Systemwechsel bei der Fortentwicklung der Energiewende. Dabei hat der BWE von Anfang an unterstrichen, dass das bisherige EEG das mit Abstand am besten geeignete Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das EEG setzt die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen Ausbau perfekt um, während ein Ausschreibungssystem deutliche Fragen aufwirft. Trotzdem wird die Bundesregierung Anfang Juli ihre Eckpunkte für ein Ausschreibungssystem für Windenergie an Land vorlegen.</p> <p>Trotz der Skepsis, mit der der BWE einem potentiellen Ausschreibungssystem gegenübersteht, hat er sich an den bisherigen Diskussionen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Politik um die Ausgestaltung eines Ausschreibungssystems für die Windenergie an Land konstruktiv beteiligt und vertritt dabei folgende Positionen:</p> <ol> <li>Das jährliche Volumen bei einer potentiellen Ausschreibung für Windenergie an Land muss bei mindestens 2.500 MW netto liegen, wobei für <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und Nichtrealisierung ein Aufschlag von 20-30% erforderlich ist. Zur Zielerreichung der Energiewende der Bundesregierung insgesamt vor allem in Hinsicht auf Wärme und Mobilität, sind die genannten Ziele allerdings nicht ausreichend. Deshalb fordern wir ein Ausbauvolumen von 5.000 MW pro Jahr auszuschreiben.</li> <li>Potentielle Ausschreibungen sollen vierteljährlich erfolgen.</li> <li>Ausgeschrieben werden soll die <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr>. Gebote sollen auf den Preis/kWh erfolgen. Die Vergütung soll als gleitende <abbr title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term94" title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt">Marktprämie</a></abbr> gezahlt werden.</li> <li>Um höchste Ernsthaftigkeit und Realisierungswahrscheinlichkeit zu gewährleisten, sollte das Vorliegen einer Genehmigung nach dem BImSchG zur Bedingung für die Teilnahme an Ausschreibungen werden.</li> <li>Auch bei ggfls. eingeführten Ausschreibungen muss grundsätzlich weiterhin ein bundesweiter Ausbau der Windenergie möglich bleiben. Hierzu muss das aktuelle Referenzertragsmodell grundsätzlich beibehalten werden. Ggfls. erforderlicher Anpassungsbedarf muss zunächst gutachterlich herausgearbeitet und bewertet werden.</li> <li>Die in den europäischen Beihilferichtlinien hinterlegte De-minimis-Regelung von 6 MW und 6 Erzeugungseinheiten muss zum Schutz insbesondere der kleineren Marktakteure genutzt werden. Ggfls. ist die Regelung mit den Kriterien der KMU-Definition zu verbinden. Gleichzeitig fordert der BWE, die Vergütung für diejenigen Projekte die von Ausschreibungen ausgenommen sind, am oberen Rahmen der Ergebnisse der vorangegangenen Ausschreibungen zu orientieren.</li> </ol> <p>Die Bundesregierung verfolgt mit dem Systemwechsel drei selbst ernannte Ziele: Kosteneffizienz herbeiführen, Akteursvielfalt erhalten und Ausbauziele erreichen. Der BWE ist – ausdrücklich mit Blick auf die Entwicklungen in ausländischen Märkten und unter Hinzuziehung der Ergebnisse der PV-Pilot-Ausschreibung – mehr als skeptisch, ob sich diese Ziele erreichen lassen.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Dezentrale Versorgung Energiepolitik Energiewende Fri, 10 Jul 2015 06:39:04 +0000 4602 at https://www.wind-energie.de Landesvorstand der SPD stellt Weichen für den weiteren Ausbau der Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesvorstand-der-spd-stellt-weichen-fuer-den-weiteren-ausbau-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist gut, dass die in Brandenburg seit 1990 regierende SPD das Land weiter Schritt für Schritt zu einem starken Land der Erneuerbare Energien entwickeln will. Damit wird zudem deutlich, dass die Landes-SPD den mit dem Kompromiss der Regierungskoalition auf der Bundesebene eingeleiteten Abschied von der Braunkohle aktiv begleiten wird. Dies ist ein gutes Signal für die Zukunft Brandenburgs.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir sind dem Landesvorstand der SPD sehr dankbar, dass mit den Beschlüssen vom 7. Juli 2015 klar ist, dass eine den Ausbau der Windenergie strangulierende <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> vom Tisch ist. Auch die Zusage bei der Regionalplanung gesetzlich nachzubessern, um einen kontinuierlichen Ausbau der Windenergie zu ermöglichen, ist sehr positiv", so Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Berlin-Brandenburg.</p> <p>Anlässlich der heutigen Übergabe von Unterschriften von Windkraftgegnern an die Landtagspräsidentin in Brandenburg machte der BWE-Landesvorsitzende weiter deutlich: „29.000 Unterschriften stehen nicht für die 2,4 Millionen Menschen in Brandenburg! Die Landespolitik darf sich vor den zweifelsohne lautstarken Anhängern des Mottos ‚Windenergie ja – aber nicht vor meiner Haustür‘ nicht zurückziehen. Es gilt jetzt standhaft die Erfolge und die Zukunftsperspektiven der Energiewende für das Land und insbesondere für die Lausitz zu vertreten. Die preiswerte Windenergie sichert in Brandenburg bereits über 6.100 Arbeitsplätze. Wichtige Unternehmen aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich sorgen mit steigenden Erfolgen in ausländischen Märkten für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Land. Brandenburg soll weiter Vorreiter bei Forschung und Innovation für die Zukunft von Strom, Wärme und Mobilität aus Erneuerbaren Energien sein.</p> <p>Die Windenergiebranche ist sehr dafür, die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger und Kommunen zu sichern und zu verbessern. Da sind wir mit der SPD auf dem richtigen Weg. Welche Form der Beteiligung für Brandenburg geeignet ist, gilt es gemeinsam zu erarbeiten. Um Bürgergenossenschaften, Bürgerenergieprojekte und kommunale Einbindung auch künftig zu sichern, brauchen wir ein Ausschreibungsmodell, dass solchen Projekten eine Zukunft lässt. Hier wünschen wir uns die Unterstützung der Landesregierung gegenüber dem Bund“, so Jan Hinrich Glahr.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 09 Jul 2015 09:33:36 +0000 4598 at https://www.wind-energie.de Mehrheit der Menschen will keine Rückkehr zu Braunkohle und Atom - Energiewende stärkt Nordosten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/mehrheit-der-menschen-will-keine-rueckkehr-zu-braunkohle-und-atom-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„15.000 Unterschriften stehen nicht für 1,6 Millionen Menschen! Die Landespolitik darf sich vor den zweifelsohne lautstarken Anhängern von Kohle und Atom nicht zurückziehen. Es gilt jetzt standhaft die Erfolge der Energiewende für den Nordosten zu vertreten. Die von Bayern vom Zaun gebrochene und von den Gegnern der Energiewende dankbar aufgegriffene Abstandsdebatte geht an den Realitäten vorbei und schadet dem wirtschaftlichen Potenzial des Landes", so Andreas Jesse, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Mecklenburg-Vorpommern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich der heutigen Übergabe von Unterschriften von Windkraftgegner an die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern machte der BWE-Landesvorsitzende weiter deutlich: „Die preiswerte Windenergie sichert im Land 7.900 fair bezahlte Arbeitsplätze. Wichtige Unternehmen aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich sind im Land aktiv und sorgen mit steigenden Erfolgen in ausländischen Märkten für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> bei uns im Land. Bis 1990 exportierte Mecklenburg-Vorpommern Strom in andere Bundesländer. Wir sind heute dank Windenergie dabei, wieder in die Liga der Energieexporteure aufzusteigen. All diese Chance gilt es beherzt zu nutzen, wie es der Landtag mit der breiten Zustimmung zum Landesenergiekonzept jüngst getan hat."</p> <p>Der BWE geht davon aus, dass die Landesregierung die Unterschriften genau prüft. Es stehe zu vermuten, dass die Initiatoren auch viele Unterschriften von Menschen vorgelegt haben, die nicht im Land zu Hause sind.</p> <p>„Wir wollen Windenergie dort, wo der Wind weht, gemeinsam mit den Menschen und unter Sicherstellung der Anforderungen des Artenschutzes. Aktuell werden zur Wohnbebauung bereits deutlich größere Abstände vorgenommen als diese das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die TA Lärm erfordern oder in anderen Bundesländern Praxis sind. Selbst im dünn besiedelten Mecklenburg-Vorpommern würde mit den von den Gegnern der Erzeugung sauberer Energie verlangten Abständen die Flächenkulisse zusammenbrechen und die Energiewende zu Ende sein. Dies will die Mehrheit der Menschen in unserem Land genauso wenig, wie die Rückkehr zu Braunkohle und Atom", unterstrich Andreas Jesse.</p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Wed, 08 Jul 2015 14:28:14 +0000 4595 at https://www.wind-energie.de Landwirten drohen weitere Einbußen - Energiemix macht Energiewende aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landwirten-drohen-weitere-einbussen-energiemix-macht-energiewende-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine Änderung im Erneuerbaren Energien Gesetz bringt dramatische Einbußen für die Betreiber von Biogasanlagen. Diese ziehen jetzt vors Bundesverfassungsgericht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover, Husum, 8. Juli 2015: Schleswig-Holsteins Biogasanlagenbetreiber kämpfen für Ihren Bestandsschutz. Hintergrund ist die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes im letzten Jahr. Dort wurden die Biogasanlagenbetreiber in ihrem Investitionswillen ausgebremst. 95 Prozent ihrer installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> oder aber die höchste Bemessungsleistung in einem vollen Kalenderjahr dürfen sie nur noch in das Netz einspeisen. „Für alles was darüber hinaus geht erhalten wir nur noch den Börsenpreis. Das ist ein Eingriff in den Bestandsschutz, gegen den wir klagen“, erläutert Hans-Ulrich Martensen, Regionalgruppensprecher des Fachverbandes Biogas. Ursprünglich wurde den Landwirten in den Vorgänger-EEGs für 20 Jahre eine feste Vergütung zugesichert. Diese Zusicherung hebelt das EEG jetzt aus.</p> <p>Energie aus Sonne, Wind und Biogas machen die Energiewende aus. Insbesondere die Speicherwirkung der Biogasanlagen ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Deswegen sieht auch der Windverband Schleswig-Holstein in diesem Vorgehen eine Besorgnis erregende Signalwirkung. „Während Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke weiterhin staatliche Subventionen in Milliardenhöhe erhalten, sollen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Anlage ausgebremst werden. Das kann nicht der richtige Weg sein“, sagte Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle im Windverband Schleswig-Holstein. „Der jährliche Verlust für die Biogasbetreiber beträgt mehr als fünf Millionen Euro, während eine Rücknahme dieser Regelung keinen Einfluss auf den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> hätte. Bei keiner Erneuerbaren Energieanlage darf es solchen unverhältnismäßigen Eingriff in den Bestandsschutz geben“.</p> </div> </div> </div> Wed, 08 Jul 2015 11:08:52 +0000 4596 at https://www.wind-energie.de Entscheidung für Genossenschaftsmodell stärkt Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/entscheidung-fuer-genossenschaftsmodell-staerkt-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Entscheidung der Gläubiger, welche maßgeblich durch den Verein „Freunde von Prokon e.V.“ auf die Ziellinie gebracht wurde, ist ein deutliches Votum für die Energiewende von unten. Alleine schon das stellt daher auch ein sehr wichtiges politisches Signal dar, auf das die Bundesregierung hören sollte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Energiewende wird von Bürgerinnen und Bürgern, Mittelstand und Kommunen getragen. Sie alle schultern die überwältigende Mehrzahl der Projekte, die heute für einen Anteil von 32.5 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> im Strommix in Deutschland sorgen.</p> <p>Gerade vor dem Hintergrund des von der Bundesregierung angelegten Systemwechsels zu Ausschreibungen wird deutlich: Die Entscheidung ist ein deutliches Votum für die Bürgerenergiewende. Den Bürgern ging es eigentlich um eine sinnvolle Weiterentwicklung der Energiewende und weniger um das Gewinnstreben. Deshalb dürfen die Menschen nicht von der Energiewende ausgeschlossen werden, gerade die Bürger haben die Energiewende getragen und werden das auch weiterhin tun.“, so Wilhelm Heyne, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Rheinland-Pfalz.</p> <p>Rainer Doemen, Pressesprecher des Vereins "Die Freunde von PROKON e. V." lobt die kooperative Zusammenarbeit mit dem BWE. "Ich habe immer eine gute Antwort auf meine Fragen erhalten. Ich würde mich sehr freuen, wenn die neue PROKON eG sich über die Vorteile einer Mitgliedschaft im BWE zeitnah Gedanken macht."</p> <p>Der Verein ‚Freunde von Prokon‘ wurde kurz nach seiner Gründung Mitglied im BWE. Die neue Genossenschaft ist eingeladen, im Verband mitzuarbeiten und so vom Know-how der Branche zu profitieren und an der Weiterentwicklung der vom Bürger getragenen Energiewende mitzuarbeiten. Der BWE wird mithelfen, damit die Genossenschaft das Kerngeschäfts der insolventen Prokon erfolgreich fortführen kann.</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Bürgerwindpark Verband Windenergie Mon, 06 Jul 2015 09:59:44 +0000 4588 at https://www.wind-energie.de BEE-Statement zu der Klage Österreichs gegen die Subventionierung des britischen Atommeilers Hinkley Point C https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bee-statement-zu-der-klage-oesterreichs-gegen-die-subventionierung-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE: „Die Klage Österreiches gegen Hinkley Point C ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Die britische Regierung macht mit dem Bau des neuen Atomkraftwerks einen Riesenschritt rückwärts in die Vergangenheit und das auch noch mit dem Segen der Europäischen Kommisssion. Erneuerbare Energien sind schon heute deutlich günstiger und werden durch die technologische Entwicklung noch effizienter. Sie sind sicher und zuverlässig.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Doch Hinkley Point C setzt ein anderes Zeichen: Auf die britischen Stromkunden kommen immense Kosten zu, die sich sogar über die Jahre hinweg massiv steigern. Der Atomstrom soll am Anfang 12 Ct/kWh kosten und würde dann durch den Inflationsausgleich immer teurer, erst bis zur Inbetriebnahme und dann noch über Jahrzehnte hinweg. Vergleicht man dies mit dem hiesigen EEG (Laufzeit 20 Jahre, kein Inflationsausgleich) entspräche dies einer Vergütung von 38 Ct/kWh.</p> <p>Der Neubau des Atomkraftwerkes wird aber nicht nur teuer, sondern schafft erneut eine Risikoquelle für ganz Europa, deren externe Kosten einmal mehr nicht eingepreist werden. Die Wettbewerbsverzerrung benachteiligt Unternehmen, die im europäischen Wettbewerb mit den Betreibern von Hinkley Point C stehen. Es ist daher konsequent, dass heute Österreich sowie in der vergangenen Woche bereits eine Reihe von Unternehmen gerichtlich gegen diese neue Atomsubvention vorgehen beziehungsweise vorgegangen sind.“</p> <p>Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Europa Mon, 06 Jul 2015 14:27:11 +0000 4589 at https://www.wind-energie.de Regierungskoalition beschließt Energiepaket https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/regierungskoalition-beschliesst-energiepaket <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Vorfeld des Treffens der Spitzen der Koalition in Berlin riefen BUND, Campact, Greenpeace, NABU, Oxfam und 360.org am 1. Juli 2015 zu einer Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt auf. Über 300.000 Unterschriften gegen den Weiterbetrieb der Kohleenergie sollten symbolisch der Kanzlerin überreicht werden. Auch BWE-Präsident Hermann Albers sowie Mitarbeiter der Bundes- und Landesgeschäftsstelle nahmen an der Aktion teil und setzten stellvertretend für die Windenergiebranche ein Zeichen für den umfassenden Umbau unseres Energiesystems.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4239" height="2814" title="Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt-Aktion Braunkohlestopp" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/regierungskoalition-beschliesst-energiepaket/dsc9804-kopie-web.jpg?1435909564" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Nacht einigten sich die Spitzen der Koalition dann über die wesentlichen Themen der Energiewende. Beschlossen wurde in Übereinstimmung mit den seit circa 2 Jahren von den Erneuerbaren vertretenen Positionen unter anderem die Vorrangigkeit der Flexibilisierung des Strommarktes, ein Energy-Only-Market 2.0, die Betonung des CO2-Einsparbedarfs von 22 Millionen Tonnen, der Netzausbau, die Bedeutung der regionalen Versorgungssicherheit sowie die Vorhaltung einer Kapazitätsreserve, die auch so ausgestaltet werden kann, dass damit Kohlekraftwerke stillgelegt werden. Zusätzlich wurde ein Stresstest für Atom-EVUs hinsichtlich der Werthaltigkeit der Atomrückstellungen beschlossen.</p> <p>Zu unnötigen Mehrkosten für die Stromkunden führt allerdings das Scheitern des Klimabeitrages. Dies sieht auch Claudia Kemfert vom DIW so, die kritisiert, dass die Beschlüsse für die Verbraucher wesentlich teurer würden, als die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante CO2 Abgabe auf Kohlestrom. Das gesamte beschlossene Paket wird nach dpa Angaben ein Volumen von über 10 Milliarden Euro haben.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende fossile Energieträger Strommarkt Fri, 03 Jul 2015 07:49:32 +0000 4583 at https://www.wind-energie.de Windenergie braucht Verlässlichkeit! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-braucht-verlaesslichkeit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressestatement von Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bundesverbandes WindEnergie zum 7. Windbranchentag NRW am 02. Juli 2015 in Düsseldorf.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie jede andere Branche auch brauchen wir in unserem Sektor der Windenergie Verlässlichkeit und entsprechende Rahmenbedingungen. Die Landesregierung in NRW ist gerade dabei, entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen. Allerdings zu zögerlich, was daran deutlich wird, dass wir hinter den gesteckten Ausbauzielen deutlich hinterherhinken.&nbsp; Nach über 2 Jahren befindet sich der dringend benötigte Windenergieerlass nun auf der Zielgeraden und ich erwarte vom federführenden Umweltministerium, dass dieser Erlass mehr Rechtssicherheit und einen nachhaltigen Ausbau der Windenergie ermöglicht. Richtige Ansätze sind in dem Entwurf vorhanden, aber an einigen Stellen besteht noch deutlicher Nachbesserungsbedarf.</p> <p>Zugleich ist die Arbeit der Landesregierung damit noch lange nicht beendet, denn neben dem immer noch nicht abgeschlossenen Landesentwicklungsplan sehen wir gerade bei den Überarbeitungen der Regionalpläne, dass die Akzeptanz für die Windenergie in einigen Gegenden deutlich gelitten hat. Hier ist sachliche&nbsp; Aufklärungsarbeit von Nöten, damit beispielhaft der Artenschutz nicht gegen die Windenergie ausgespielt wird.&nbsp; Denn die Windenergie ist nicht, wie immer mehr Studien belegen, die Ursache für den Artenrückgang.</p> <p>Wir haben in NRW ein hohes Potential in Bezug auf den Windenergieausbau. Dieses gilt es zu nutzen, um unserem Industrieland auch nach der Kohlenutzung noch einen nennenswerten Anteil an der Stromerzeugung&nbsp; in Deutschland zu erhalten.&nbsp; Denn die Windenergienutzung schafft zahlreiche Arbeitsplätze in unserem Bundesland -nicht nur bei den Zulieferern der Branche- sondern auch durch den Betrieb der Anlagen.&nbsp; Die Nutzung der Erneuerbaren Energien kann die wegfallenden Arbeitsplätze in der Braunkohle mehr als kompensieren und darüber hinaus noch kostengünstigen und umweltfreundlichen Strom zur Verfügung stellen.</p> <p>Der anstehende Wechsel der Förderung der Erneuerbaren Energien von dem bewährten EEG zu einem möglichen Ausschreibungssystem birgt sehr große Gefahren.&nbsp; Dieser Wechsel muss gut überlegt und ein mögliches Ausschreibungssystem ausgewogen sein. Nur so wird auch zukünftig ein deutschlandweiter Ausbau sichergestellt und auch kleine Akteure werden die Chance haben, am Markt zu bestehen. Im Sinne unserer Landeszielerreichung sehe ich die NRW Landesregierung gefordert, sich auf Bundesebene für Kontinuität und entsprechende Rahmenbedingungen einzusetzen. Dass sie dieses kann, hat sie in anderen Branchen eindrücklich&nbsp; unter Beweis gestellt.<br /></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Fri, 03 Jul 2015 10:18:04 +0000 4586 at https://www.wind-energie.de Statement von BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk zur Veröffentlichung des Weißbuchs des Bundeswirtschaftsministeriums. https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/statement-von-bee-geschaeftsfuehrer-dr-hermann-falk-zur-veroeffentlichung-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><i>Berlin.&nbsp;</i> Dr. Hermann Falk: „Der BEE begrüßt das Weißbuch des Bundeswirtschaftsministeriums. Die grundsätzliche Ausrichtung auf die Weiterentwicklung des Strommarktes ist der richtige Weg. Der weiterentwickelte Strommarkt, ergänzt durch die Kapazitätsreserve, wird die Versorgungssicherheit gewährleisten. Kapazitätsmärkte als weiteres Element wären vollkommen überflüssig gewesen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat sie folgerichtig abgelehnt und damit die Stromkunden zumindest an dieser Stelle vor unnötigen Mehrkosten bewahrt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Einer der zentralen Aussagen des Weißbuchs, dass die Strommärkte vor allem flexibler werden müssen, stimmen wir zu. Flexibilitätshemmnisse, etwa die Industriesubventionen für inflexible Großverbraucher bei den Netzentgelten, müssen abgebaut werden. Aus BEE-Sicht sollten zudem die Marktpreissignale verstärkt werden, hierzu würde sich u.a. eine Flexibilisierung der EEG-Umlage sowie des KWK-Bonus anbieten. Die Flexibilisierung des KWK-Bonus sollte in die anstehende Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) einfließen, damit die Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung künftig stärker am Bedarf ausgerichtet wird.</p> <p>Im Weißbuch ist ebenso verankert, dass die Regelenergiemärkte stärker flexibilisiert werden sollen. Der BEE sieht darin die Chance, dass <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> künftig mehr Verantwortung bei der Sicherstellung der Stromversorgung übernehmen können. Hierzu müssen die Ausschreibungsfristen verringert und die Präqualifikationsbedingungen für Erneuerbare Energien und Speicher angepasst werden.</p> <p>Zur Flexibilisierung gehört auch, dass alte Kapazitäten aus dem Markt genommen werden. Die Abschaltung jedes inflexiblen Atom- und Braunkohlekraftwerkes wird daher dazu beitragen, die Reaktionsfähigkeit des Systems zu erhöhen und damit der Wertigkeit der Erneuerbaren Energien Raum zu verschaffen. Atomausstieg, Klimaschutz und die Weiterentwicklung der Strommärkte gehen Hand in Hand.</p> <p>Mit dem Weißbuch spricht sich das BMWI zu Recht für eine Intensivierung der europäischen Kooperation aus. Sie hat bereits in den vergangenen Jahren zu einer Erhöhung der Versorgungssicherheit und zu einer Senkung der Systemkosten geführt.</p> <p>Bei den Netzen hält es der BEE für unerlässlich, dass die Kommunikation zwischen Übertragungsnetzbetreibern und Verteilnetzbetreibern besser wird. Es sollte darüber hinaus angeregt werden, dass dezentrale Erzeuger über Systemdienstleistungen einen Beitrag zur Systemstabilität erbringen können, was für die künftig dezentral dominierte Erzeugungsstruktur unerlässlich sein wird.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien fossile Energieträger Fri, 03 Jul 2015 09:29:11 +0000 4587 at https://www.wind-energie.de Stärken beim Strommarkt, Schwächen beim Klimaschutz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/staerken-beim-strommarkt-schwaechen-beim-klimaschutz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Berlin. Der BEE begrüßt nachdrücklich die Entscheidungen der Koalition zum Strommarkt, bedauert aber die halbherzigen Schritte zum Klimaschutz. Der Verzicht auf die Einführung von Kapazitätsmärkten ist eine ebenso richtige Entscheidung wie die Weiterentwicklung der Strommärkte. Der Verzicht auf den Klimabeitrag widerspricht allerdings dem Verursacherprinzip und führt zu unnötigen Mehrkosten“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Auseinandersetzung um das künftige Strommarktdesign sowie den Einstieg in den Kohleausstieg wurde in den vergangenen Monaten intensiv geführt. Die Bundesregierung geht nun mit der Flexibilisierung des Strommarktes den richtigen Weg. Die Weiterentwicklung des künftigen Strommarktes, verbunden mit der Absicherung durch eine Kapazitätsreserve, ist die richtige Weichenstellung. Die Einführung eines Kapazitätsmarktes hätte zu deutlichen Mehrkosten geführt und alte, überholte Strukturen zementiert.</p> <p>Zu unnötigen Mehrkosten für die Stromkunden führt hingegen das Scheitern des Klimabeitrages, der der stark von der IG BCE geprägten Alternative weichen musste. Anstatt die externen Kosten in die Kohlestrompreise zu integrieren, müssen jetzt die Stromkunden die Zusatzkosten tragen. „Die Verantwortung für die Mehrkosten tragen all die Akteure, die den kostengünstigeren Klimabeitrag verhindet haben. Einen arbeitnehmerfreundlichen Strukturwandel in den Kohleregionen erreicht man besser mit gezielter Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik als mit Geschenken an defizitäre Konzerne zu Lasten der Allgemeinheit,“ so Falk.</p> <p>Damit das Instrument die vorgegebenen CO2-Einsparungen erbringen kann, muss sichergestellt werden, dass kein Braunkohlekraftwerk in der Reserve landet, das ohnehin stillgelegt worden wäre. Sonst wäre das eine Scheinbuchung. Eine Scheinbuchung wären auch Braunkohlekraftwerke, die im Progressionsbericht der Bundesregierung für 2020 nicht mehr auftauchen. Ebenso muss sicher gestellt werden, dass die zusätzlichen Mittel für die KWK tatsächlich CO2-mindernd wirken. Die CO2-Effizienz der KWK ist folglich zu verbessern, am besten mit klimafreundlicher Bioenergie. Kohlekraftwerke dürfen keine KWK-Förderung mehr erhalten.</p> <p>Der BEE begrüßt den Vorschlag des DGB, eine Ethik-Kommission einzurichten,&nbsp; um Vorschläge für eine sozial- und wirtschaftsverträgliche Energiewende, die den Klimaschutzzielen gerecht wird, zu erarbeiten. Aus Sicht des BEE ist dies nur mit einem schrittweisen Braunkohleausstieg möglich. Im nächsten Jahrzehnt müssen deutlich ambitioniertere Entscheidungen getroffen und Weichen gestellt werden. Dies wird eine strukturpolitische Begleitung für die Regionen erfordern. Das nun beschlossene IG BCE-Modell hilft RWE und Vattenfall, nicht aber den Bergleuten.</p> <p>„Wir freuen uns, dass es beim Netzausbau jetzt weitergeht und akzeptanzfördernde Maßnahmen beschlossen wurden“. Letztere mögen auf den ersten Blick teurer sein als bisherige Planungen, dürften aber am Ende dazu führen, dass die Netze früher fertig werden, was wiederum Kosten senkt und weitere Verwerfungen auf dem Strommarkt verhindert.</p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien fossile Energieträger Strommarktdesign Thu, 02 Jul 2015 12:56:50 +0000 4581 at https://www.wind-energie.de Die Top-Arbeitgeber der Windbranche stellen sich vor https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/die-top-arbeitgeber-der-windbranche-stellen-sich-vor <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie ist das Rückgrat der Energiewende und beschäftigt heute schon ca. 120.000 Menschen. Die Unternehmen der Branche haben einen hohen Bedarf an guten Fachkräften. Und dieser Bedarf nimmt weiter zu. Kontinuierlich sind über 150 Stellen ausgeschrieben. Jedes Jahr müssen rund 10.000 Stellen neu besetzt werden. Bei der Suche nach der besten Besetzung steht die Windbranche dabei in einem harten Wettbewerb mit anderen Branchen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei sind die Unternehmen der deutschen Windindustrie hervorragende Arbeitgeber. Denn gerade heute zählen für die Bewerber Faktoren wie Image eines Industriezweiges und Ansehen eines Unternehmens. Die Erneuerbaren Energien haben da mehr zu bieten als andere Unternehmen. Die noch junge Windbranche ist innovativ, modern und aufstrebend und hat in diesem Wettbewerb ausgezeichnete Karten.</p> <p><strong>Crossmediale Karriere-Plattform der Windindustrie</strong><br />Der Bundesverband WindEnergie zeigt nun im Detail, wie attraktiv die Branche und ihre Unternehmen heute sind. Zu diesem Zweck startet der Verband den ersten crossmedialen Karriereführer speziell für die Wind-Branche: die "Windindustrie Karriere". „Mit dieser Publikation möchten wir Begeisterung für die Unternehmen der deutschen Windindustrie wecken und neue Fachkräfte in die Branche holen“, erklärt Herrmann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V.</p> <p>Die hochwertige Print-Publikation ergänzt den seit Jahren erfolgreichen Branchenreport „Windindustrie in Deutschland“. Erweitert wird das Angebot durch die Online-Stellenbörse auf dem Branchenportal <a href="http://www.windindustrie-in-deutschland.de" title="www.windindustrie-in-deutschland.de">www.windindustrie-in-deutschland.de</a>, die im Zuge des Projektes deutlich ausgebaut wird.</p> <p><strong>Die Kunst, neue Zielgruppen zu begeistern</strong><br />„Wir wollen mit der "Windindustrie Karriere" offensiv Fachkräfte und angehende Fachkräfte ansprechen, die die Windbranche bisher nicht auf dem Schirm hatten. Als BWE wollen wir damit auch einen Beitrag leisten, dass neue Leute in die Branche kommen und der Wettbewerb um die besten Köpfe nicht nur innerhalb der Branche stattfindet“ sagt Thorsten Paulsen, Leiter der Abteilung Corporate Publishing. „Darum werden wir einen hohen Aufwand betreiben, um Zielgruppen wie IT-Fachleute, Service Fachkräfte und Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen zu erreichen. Die Einnahmen aus den Selbstdarstellungen der Unternehmen in der WID Karriere investieren wir in den Online-Auftritt und in die Verteilung der 25.000 Druckexemplare. Diese gezielte Ansprache ist eine Herausforderung, aber darin liegt auch der klare Mehrwert für die Unternehmen der Windbranche. Und deshalb sehen wir da auch unseren Auftrag“ so Paulsen weiter.</p> <p>Unternehmen haben noch bis zum 15.August 2015 die Möglichkeit ein individuelles Firmenprofil zu buchen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. </p> <p><strong>Link: </strong><a target="_blank" href="http://www.windindustrie-in-deutschland.de/windindustrie-karriere/"><strong>Windindustrie Karriere</strong><br /></a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Unternehmen Windenergie Wirtschaft Thu, 02 Jul 2015 14:33:04 +0000 4582 at https://www.wind-energie.de Halbjahresbilanz: Windstrom stärkt Stromsektor, Erneuerbare Wärme und Verkehr stagnieren https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/halbjahresbilanz-windstrom-staerkt-stromsektor-erneuerbare-waerme-und-verkehr <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Berlin. Ökostrom hat im ersten Halbjahr 2015 mit 32,5 Prozent zum gesamten Stromverbrauch in Deutschland beigetragen. Der Anstieg basiert maßgeblich auf dem starken Ausbau der Windenergie, gekoppelt mit guten Winderträgen. „Mit knapp 33 Prozent ist der Erneuerbaren-Anteil im Stromsektor so hoch wie nie zuvor, das ist für Klimaschutz und Energiewende eine sehr gute Nachricht“, bekräftigt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Doch darf das erfreulich gute Ergebnis bei der Windstromerzeugung nicht darüber hinwegtäuschen, dass&nbsp; der Ausbau bei anderen Erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik und Biogas, derzeit stark rückläufig ist. Dort werden die von der Politik selbst gesteckten, ohnehin niedrigen Ausbauziele deutlich verfehlt. Handlungsbedarf besteht auch in dem für den Klimaschutz und die deutsche Wirtschaft so wichtigen Heizungsmarkt.“</p> <p>„Wir freuen uns über die großen Erfolge der Windenergie, die eine starke Säule der sauberen Stromerzeugung darstellt“, so Falk. Sie basieren vor allem auf dem starken Ausbau der Windenergie an Land, der im Wesentlichen der Flächenbereitstellung in den Ländern zu danken ist. „Doch wünschen wir uns von der Politik eine ambitioniertere Gestaltung der gesamten Energiewende. Die Vielfalt der Technologien ist die Grundlage für eine stabile und sichere Energieversorgung.“ Schließlich gebe es gravierende Einschnitte nicht nur bei den anderen Technologien im Stromsektor, sondern auch ein zu schwaches Wachstum in den Bereichen Wärme und Mobilität. Erneuerbare Energiequellen tragen nur zu knapp 11 Prozent zum Wärmeverbrauch bei; der Anteil der klimafreundlichen Mobilität beläuft sich auf gerade mal 5 Prozent.&nbsp;</p> <p>Nur im Zusammenspiel können jedoch die übergeordneten Ziele bis zum Jahr 2020 erreicht werden: der Anteil von 18 Prozent Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch sowie die Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase um 40 Prozent in Relation zu 1990. Zum gesamten Endenergieverbrauch in den Monaten Januar bis Juni 2015 tragen die Erneuerbaren mit gut 14 Prozent bei. Der europäische Durchschnitt entspricht 15 Prozent. </p> <p>Weitere Informationen sind auf der <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/">BEE-Website</a> abrufbar. </p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiebilanz Energiewende Erneuerbare Energien Statistik Verband Tue, 30 Jun 2015 11:11:38 +0000 4579 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare übernehmen Grafenrheinfeld-Stromproduktion https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/erneuerbare-uebernehmen-grafenrheinfeld-stromproduktion <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Die für den morgigen Samstag geplante Abschaltung des Atomkraftwerkes in Grafenrheinfeld ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Energieversorgung mit Zukunft. Geräuschlos übernehmen die Erneuerbaren Energien die stabile und sichere Versorgung. „Ein alter Atommeiler geht vom Netz und saubere, innovative Technologien übernehmen. So sieht die Energiewende aus, die für die Menschen und für den Natur- und Klimaschutz gemacht ist“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Grafenrheinfeld ist der zweite der vier bayerischen Reaktoren, die abgeschaltet werden. Auf dem Weg ins atomkraftfreie Bayern ist das Bundesland nun in der Halbzeit angekommen. Für die Bürger ist das ein wichtiger Schritt.&nbsp; „Mit dem alten Atomkraftwerk geht eine unkalkulierbare Gefahrenquelle aus dem Betrieb.“ Gleichzeitig bleibe ihr modernes Leben mit dem Komfort einer zuverlässigen und nunmehr auch sauberen Stromversorgung erhalten. Strom wird in Deutschland noch immer mehr produziert als verbraucht. Allein mit dem exportierten Stromüberschuss im Jahr 2014 (35,5 TWh) hätten 10 Millionen Haushalte versorgt werden können. Mit fortschreitendem Umbau des Energiesystems übernehmen die Erneuerbaren zudem immer mehr die Verantwortung, die früher von den Atom- und Kohlekraftwerken übernommen wurden.</p> <p>Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet: Die 10 Milliarden Kilowattstunden Strom, die Grafenrheinfeld jährlich erzeugt hat, können mit Leichtigkeit von Erneuerbaren-Anlagen produziert werden. So könnte die installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von entweder 10.000 Megawatt (MW) Photovoltaik oder 6.250 MW Windenergie (an Land), 1.667 MW Bioenergie oder 2.000 MW Wasserkraft das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ersetzen. „Aber natürlich ist dies nur ein Rechenbeispiel. Die Erneuerbare Energieversorgung ist von einer Vielfalt geprägt, die allen Anforderungen gerecht wird: Ihr Joker ist der Mix aus wetterabhängigen Quellen wie Sonne und Wind und konstanten Erzeugern wie Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie.“ In Bayern haben die Erneuerbaren bereits große Marktanteile und noch großes Potenzial: Insgesamt trugen die sauberen Quellen im vergangenen Jahr mit 35 Prozent zur bayerischen Stromproduktion bei. Der Anteil der Wasserkraft daran liegt zum Beispiel bei 41 Prozent, Photovoltaik bei 29 Prozent und der Anteil der Biomasse beläuft sich auf 25 Prozent.</p> <p>Durch die Thüringer Strombrücke und durch den weiteren Netzausbau kann die Versorgungssicherheit in Bayern zusätzlich gesteigert werden. Für die Sicherheit des Energiesystems ist die <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr> von zentraler Bedeutung. Falk betont die Notwendigkeit, Leitungen dort zu verstärken, wo es möglich ist und neu zu bauen, wo es nötig ist. Die Erneuerbaren Energien werden auch bei den künftigen Abschaltungen der noch verbleibenden Kernkraftwerke die entstehenden Lücken füllen.</p> <p>Weitere Informationen sind auf der Website <a target="_blank" href="http://www.foederal-erneuerbar.de/startseite">föderal erneuerbar</a> der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> verfügbar. </p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Netzausbau Potenziale Versorgungssicherheit Fri, 26 Jun 2015 09:58:18 +0000 4567 at https://www.wind-energie.de Bürgerenergiegenossenschaft oder Energiekonzern? Bündnis Bürgerenergie befürwortet Prokon-Genossenschaft https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/buergerenergiegenossenschaft-oder-energiekonzern-buendnis-buergerenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) Berlin. Das Bündnis Bürgerenergie begrüßt die Möglichkeit zur Überführung des Kerngeschäftes von Prokon in eine Genossenschaft. Es ermutigt die Genussrechteinhaber der insolventen Prokon, sich für diese vom Insolvenzverwalter ausgearbeitete Alternative zu entscheiden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Alternativ liegt ein Übernahmeangebot durch den Energiekonzern EnBW auf dem Tisch, das auch aufgrund einer geringeren Quote für 75.000 Bürger, die in die Erneuerbaren Energien investiert haben, nicht überzeugen kann. Auf der Gläubigerversammlung am 2. Juli werden die Weichen für die Zukunft von Prokon neu gestellt - die Entscheidung liegt bei den Genussrechtsinhabern.</p> <p>„Die Entscheidung für die Prokon-Genossenschaft wäre ein wichtiges Signal für die Stärkung der Energiewende in Bürgerhand“, betont Dr. Banning, Vorstandsvorsitzender im Bündnis Bürgerenergie. „Schon viele Genussrechteinhaber haben Zustimmungserklärungen zum Genossenschaftsmodell eingereicht. Sie haben sich neben den finanziellen auch aus inhaltlichen Erwägungen für die Fortführung als Genossenschaft entschieden. Denn sie möchten die Energiewende voranbringen – möglichst dezentral und bürgernah. Bisher trugen die Anleger nur das Risiko und verloren Kapital, als Genossen könnten sie die weitere Entwicklung bei Prokon aktiv mitgestalten.“</p> <p>Aus Prokon könnte so eine der größten Energiegenossenschaften in Deutschland werden. Die Chancen stehen nicht schlecht. Auch der Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin hat das Genossenschaftsmodell als "zweifelsfrei tragfähig“ eingestuft. Viele Akteure, wie die NATURSTROM AG oder die GLS-Treuhand, unterstützen das Vorhaben.</p> <p>Bürgerenergie ist die tragende Säule der Energiewende, die wesentlich für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien gesorgt hat. „Energiegenossenschaften haben sich bewährt und sind einer der wichtigsten Träger einer dezentralen Energiewende. Genossenschaften werden außerdem von den jeweiligen Prüfungsverbänden streng kontrolliert. Wenn jetzt von einigen Seiten aus öffentlich davor gewarnt wird, Prokon in eine Genossenschaft umzuwandeln, fehlt einfach das Verständnis für genossenschaftliche Aktivitäten. Ein Denken in kurzfristigen, finanzmarktgetriebenen Kategorien ist der falsche Weg, Energiezukunft unter Einbindung engagierter Bürger zu gestalten. Genossenschaften sind auf Gestaltung von Lebensumständen zum Wohle ihrer Mitglieder und der Allgemeinheit ausgelegt und sie wollen damit langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein. Das ist auch im Fall der Prokon-Genossenschaft so, daher wünschen wir dieser Alternative den Erfolg“, sagt Banning.</p> <p>Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V. ist Vordenker der dezentralen Energiewende in Bürgerhand. Das Bündnis vermittelt Bürgerenergie-Akteuren Wissen und Qualifikationen, damit sie mit innovativen Ideen die dezentrale Energiewende weiter aktiv mitgestalten. Das Bündnis Bürgerenergie e.V. hat aktuell über 100 Mitglieder. Es vereint über seine Mitglieder über 500.000 Energiebürger aus ganz Deutschland. Sie engagieren sich einzeln als Privatpersonen oder gemeinschaftlich als Genossen oder Mitglieder in Organisationen für eine Stärkung der Energiewende in Bürgerhand. Diese Menschen eint die Überzeugung, dass die Energiewende nur durch Einbeziehung der Bürgerenergie erfolgreich fortgeführt werden kann.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bündnis Bürgerenergie e.V.<br />Invalidenstr. 91, 10115 Berlin<br />Tel: +49 (0)30 30 88 17 89, Fax: +49 (0)30 84 71 27 36 <br /><a href="mailto:info@buendnis-buergerenergie.de">info@buendnis-buergerenergie.de</a><br />www.buendnis-buergerenergie.de/about/</p> </div> </div> </div> Beteiligungskonzepte Bürgerbeteiligung Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Thu, 25 Jun 2015 12:24:18 +0000 4566 at https://www.wind-energie.de Neues „Faktenpapier Windenergie und Infraschall“ aus Hessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/neues-faktenpapier-windenergie-und-infraschall-aus-hessen <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/themen/infraschall">Infraschall</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der <a target="_blank" href="https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223628/">Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg und weiteren Landesbehörden</a> hat sich nun auch das Hessische Ministerium für Wirtschaft und Energie dem Thema <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> gewidmet. In einem Faktenpapier bestätigen die beauftragten Wissenschaftler, dass der von Windenergieanlagen erzeugte Infraschalldruckpegel bereits vor dem Erreichen der geltenden Mindestabstände deutlich unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle liegt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Messtechnisch kann <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> zwar nachgewiesen werden. Ein wissenschaftlich eindeutiger Zusammenhang zwischen Infraschall durch Windenergieanlagen und gesundheitlichen Belastungen sei aber bei der derzeitigen Befundlage definitiv nicht herstellbar. Dennoch müsse im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes noch mehr bei dem Thema Infraschall geforscht werden. Insbesondere das Zusammenwirken der zahlreichen künstlich vom Menschen erzeugten Quellen von Infraschall sei weiterhin zu untersuchen.</p> <p>In dem Faktenpapier heißt es:</p> <p>„Windenergieanlagen erzeugen neben hörbarem Schall auch Infraschall. Sie gehören daher zu den künstlich vom Menschen geschaffenen Infraschallquellen. Der von ihnen erzeugte Infraschall kann im Umfeld der Anlage gemessen werden. Aktuelle Messergebnisse aus Baden-Württemberg an Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1,8 bis 3,2 Megawatt (MW) zeigen, dass der Infraschalldruckpegel auch im Nahbereich bei Abständen zwischen 150 und 300 Metern (m) deutlich unterhalb der menschlichen Hör- bzw. Wahrnehmungsschwelle liegt. Windenergieanlagen erzeugen bereits deutlich vor dem Erreichen der gesetzlichen Mindestabstände nur Infraschalldruckpegel, die weit unterhalb der Hör- oder Wahrnehmungsschwellen liegen. […]</p> <p>Da die festgestellten Infraschalldruckpegel bereits bei niedrigen Entfernungen weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Menschen liegen, haben sie keine negativen Wirkungen auf die menschliche Gesundheit. Es gibt bisher keine wissenschaftlich abgesicherten Studien, die zeigen, dass Infraschall auch unterhalb der Hör- oder Wahrnehmungsschwelle gesundheitliche Wirkungen haben kann. […]</p> <p>In einer komplexen Umwelt ist es sehr schwierig zu trennen, welche Symptome auf welche Ursachen zurückzuführen sind. Dies stellt die Wissenschaft vor besondere Herausforderungen.“</p> <p>Das Faktenpapier des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft und Energie finden Sie unter folgendem Link: <a target="_blank" href="http://www.energieland.hessen.de/aktion/zukunftswerkstatt/faktencheck/Faktenpapier_Windenergie_und_Infraschall_Mai_2015.pdf">http://www.energieland.hessen.de/aktion/zukunftswerkstatt/faktencheck/Faktenpapier_Windenergie_und_Infraschall_Mai_2015.pdf</a></p> <p>Das Faltblatt der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg finden Sie unter folgendem Link: <a target="_blank" href="https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223628/windenergie_und_infraschall.pdf?command=downloadContent&amp;filename=windenergie_und_infraschall.pdf">https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223628/windenergie_und_infraschall.pdf?command=downloadContent&amp;filename=windenergie_und_infraschall.pdf</a></p> <p>Das BWE-Hintergrundpapier zum Thema Infraschall finden Sie <a href="/system/files/attachments/article/2015/neues-faktenpapier-windenergie-und-infraschall-aus-hessen/20150430-hintergrundpapier-infraschall-wea.pdf" class="file-link" title="hier">hier</a>.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/neues-faktenpapier-windenergie-und-infraschall-aus-hessen/20150430-hintergrundpapier-infraschall-wea.pdf" type="application/pdf; length=559226" title="20150430-hintergrundpapier-infraschall-wea.pdf">hier</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Lärm Schall Tue, 23 Jun 2015 07:42:02 +0000 4553 at https://www.wind-energie.de EU-Projekt prognostiziert Verfehlung der Erneuerbare-Energien-Ziele https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-projekt-prognostiziert-verfehlung-der-erneuerbare-energien-ziele <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt prognostiziert für Deutschland eine Verfehlung der Erneuerbare-Energien-Ziele bis 2020. Unter Beibehaltung der aktuellen Förderpolitiken werden die sauberen Energiequellen in Deutschland höchstens einen Anteil von 17,3 Prozent am Endenergieverbrauch erreichen, so das Ergebnis der Szenarien-Berechnung aus Keep on Track!.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit bestätigt das EU-Projektkonsortium die kürzlich vom BEE vorgestellte Kurzexpertise von Dr. Joachim Nitsch, die je nach Szenario zu einem Ergebnis von 17 bzw. 17,2 Prozent kommt.</p> <p>Sowohl die Nitsch-Kurzexpertise als auch das Keep-on-Track!-Szenario gehen davon aus, dass sich der Erneuerbare Stromsektor in Deutschland weiterhin positiv entwickeln, allerdings die Zuwächse nicht für einen Ausgleich des mangelnden Wachstums im Wärme- und Mobilitätssektor ausreichen. „Eine weitere Begrenzung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien würde deswegen zu einer noch größeren Verletzung unserer internationalen Verpflichtungen führen. Deutschland erreicht dann weder die 18 Prozent Erneuerbaren-Anteil noch die Reduktion der Klimagase um 40 Prozent im Vergleich zu 1990“, sagt Dr. Hermann Falk, BEE-Geschäftsführer.</p> <p>Für Gesamteuropa prognostizieren die Projektpartner, neben Wissenschaftlern und nationalen Verbänden auch der BEE, lediglich einen Anteil von höchstens 18,4 Prozent bis 2020 – anstelle der avisierten 20 Prozent. Auch wenn 25 Mitgliedsstaaten derzeit ihre Zwischenziele noch erfüllen konnten, wie die Europäische Kommission kürzlich mitteilte: In den nächsten Jahren wird der Zielpfad deutlich steiler und nur mit zusätzlichen Anstrengungen möglich.</p> <p>Die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten sind deshalb jetzt gefordert, über verbindliche nationale Verpflichtungen für 2030 und ein neues flexibles Marktdesign die Voraussetzungen zu schaffen für mehr <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Das wäre zugleich die Grundlage für Investitionssicherheit, regionale und europäische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und die Einhaltung der Erneuerbaren- und Klimaschutzziele. Falk appelliert an die Bundesregierung,&nbsp; mit konkreten Maßnahmen den Erneuerbaren-Ausbau zu stützen. Dazu zählt, die Märkte für Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft im Stromsektor wiederzubeleben sowie die Erneuerbare Wärme und klimafreundliche Mobilität zu stärken. </p> <p>Die <a target="_blank" href="http://www.keepontrack.eu/publications/">Keep-on-Track!-Szenarien</a> stehen auf der Projektwebsite, eine <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/20150622_BEE-Zusammenfassung_Keep_on_Track.pdf">BEE-Zusammenfassung der Keep-on-Track!-Szenarien</a> sowie die <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/publikationen/studien/">Nitsch-Kurzexpertise</a> auf der BEE-Website zur Verfügung.</p> <p>Kontakt: Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa Klimaschutz Strommarktdesign Mon, 22 Jun 2015 11:24:11 +0000 4549 at https://www.wind-energie.de Landesregierung in Hessen will Energiegenossenschaften unterstützen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesregierung-hessen-will-energiegenossenschaften-unterstuetzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Aufbau eines landesweiten Netzwerkes von Bürger-Energiegenossenschaften&nbsp; (LaNEG) wird mit Fördermitteln von&nbsp; rund 250.000 Euro durch das Land Hessen unterstützt. Dies gab Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al Wazir in der vergangenen Woche bekannt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bereits 68 Bürger-Energiegenossenschaften, die überwiegend ehrenamtlich geführt werden und Windkraft- Photovoltaik und Biomasseanlagen betreiben, tragen durch umfassende Informationsvermittlung dazu bei, dass sich Bürger engagieren und an der Energiewende teilnehmen. Das Netzwerk wurde vor zwei Jahren gegründet und bietet Fachinformationen, Beratungen und Workshops an. Zudem werden Kooperationen initiiert und Hilfe bei der Suche nach neuen Geschäftsfeldern angeboten. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.</p> <p>Ziel ist die Bildung weiterer Genossenschaften. "Die Energiewende lebt von der Vielfalt des Marktes und der Akteure" so Energieminister Al Wazir.</p> <p>Weitere Infos zum <a target="_blank" href="http://www.laneg-hessen.de/">LandesNetzwerk BürgerEnergieGenossenschaften Hessen e.V</a>.</p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Bürgerwindpark Regionale Wertschöpfung Mon, 22 Jun 2015 12:30:17 +0000 4568 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie: Der neue BEE https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energie-der-neue-bee <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die Weichen für den neuen BEE sind gestellt: Als Dachverband gestärkt und nunmehr offen für Unternehmen als stimmberechtigte Mitglieder, geht der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) mit gebündelter Kompetenz in die Herausforderungen der nächsten Jahre.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Erneuerbaren sind der Kern der Energieversorgung und wir sind der Verband, der die Transformation des Energiesystems maßgeblich prägt und begleitet“, sagt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, BEE-Präsident. „Gemeinsam mit unseren Spartenverbänden gehen wir diesen Weg seit Jahren entschlossen und kennen die Anforderungen im Prozess der Energiewende ebenso wie die Chancen.“ Mit Beschluss der BEE-Mitgliederversammlung vom 17. Juni 2015 wird die Zusammenarbeit der Erneuerbaren-Verbände vertieft. Zugleich können Unternehmen ihre Expertise aus der Praxis noch stärker in den Verband einbringen.</p> <p>Der neue BEE arbeitet verstärkt an den spartenübergreifenden, systemischen Fragestellungen, die sich mit wachsendem Ausbau der Erneuerbaren ergeben. „Wir wollen den Umbau auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> in allen drei Sektoren – Strom, Wärme und Mobilität – entschieden voranbringen und dabei den dezentralen Charakter der Energiewende erhalten“, so Brickwedde. „Die nachhaltige Energieversorgung findet vor Ort statt und bildet das Fundament für Erfolg und Akzeptanz dieses modernen Systems.“ Mit wachsenden Marktanteilen übernehmen die Erneuerbaren immer mehr die Gesamtverantwortung. Der BEE werde dafür im engen Schulterschluss mit den Spartenverbänden Lösungen für die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen erarbeiten. „Wir sind die Gestalter der Energiewende. Dafür verbinden wir uns mit allen, die progressiv mit uns die erneuerbare und dezentrale Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen.“</p> <p>Die wesentlichen Änderungen betreffen daher die Öffnung des BEE für stimmberechtige Unternehmensmitglieder, die Schaffung von BEE-Kompetenzzentren sowie die personelle und finanzielle Stärkung des BEE. Die im BEE zusammengeschlossenen Verbände arbeiten deshalb daran, sich nicht nur in ihren eigenen Fachbereichen weiter zu professionalisieren, sondern insbesondere ihre gemeinsamen Kompetenzen stärker unter dem Dach des BEE zu bündeln.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 30 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas, der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke und der Bundesverband Geothermie. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p>Kontakt:<br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Energiewende Erneuerbare Energien Windenergie Wed, 17 Jun 2015 07:27:24 +0000 4542 at https://www.wind-energie.de Globale Wirtschaft entdeckt Windenergie für sich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/globale-wirtschaft-entdeckt-windenergie-fuer-sich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="bodytext">Immer mehr multinationale Unternehmen wenden sich der regenerativen, sicheren und kosteneffizienten Windenergie zu. Eine Entwicklung, die auf dem diesjährigen „Global Wind Day” gefeiert wird. Der „Global Wind Day” findet jedes Jahr am 15. Juni statt. In diesem Jahr stellt er einen ganz besonders wichtigen Termin dar, angesichts der bevorstehenden UN Klimaverhandlungen im November in Paris.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="bodytext">Der Global Wind Day wird auch in Deutschland gefeiert. Mehrere BWE-Mitgliedsunternehmen riefen anlässlich des Windtages zu Bürgerbesichtigungen oder Windparkeinweihungen auf. Der gemeinnützige Verein „Wind &amp; Wir“ aus Schleswig-Holstein plant am diesjährigen Global Wind Day eine Aktion mit allen Geschäftsführern von Windparks in Nordfriesland und Mitarbeitern im Bereich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Mit einer medienwirksamen Aktion wollen sie gemeinsam auf die Windkraft im eigenen Bundesland aufmerksam machen. Im Rahmen der Messe HUSUM Wind möchte der Verein mit Kindern ein ganzes Windenergie-Rotorblatt ziehen und dabei einen Rekordversuch aufstellen. Die Aktion wird im Vorwege am Global Wind Day geprobt.</p> <p class="bodytext">Mit den Veranstaltungen zeigt die Branche die Möglichkeiten der Windenergie bei der Umgestaltung des Energiesystems auf. Bürgerinnen und Bürger sind dabei eingeladen, mehr über die Windenergie zu erfahren, etwa über ihren Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft oder zum Wirtschaftswachstum in Deutschland und weltweit. &nbsp;</p> <p>Heute bereits ist die Windenergie global eine der am schnellsten wachsenden Industrien. Allein im Jahr 2014 vereinte sie Investitionen im Wert von 100 Mrd. US-Dollar auf sich.&nbsp;</p> <p>“Windenergie ist zu einer bevorzugten Lösung geworden für große Unternehmen, die eine verlässliche und gleichmäßige Stromversorgung für den Betrieb ihrer Produktions-, Operations- und Datenzentren benötigen“ sagt Malgosia Bartosik, amtierende Geschäftsführerin des Europäischen Windenergieverbandes (EWEA). Erst zu Beginn dieses Monats hat der schwedische Möbelhersteller IKEA 1 Mrd. Euro für Maßnahmen im Klimaschutz und in der Entwicklung von Wind- und Sonnenenergie zugesagt. Darüber hinaus haben sich eine Reihe namhafter Unternehmen mittlerweile bei der Energieversorgung für den Wind entschieden, darunter BMW, General Motors, Nissan, Honda, CEMEX, Heineken, LEGO, IKEA, Facebook, Google, Amazon, Microsoft und Apple.</p> <p>”Der Klimawandel vollzieht sich schneller als erwartet, gleiches gilt aber auch für die Umstellung auf die erneuerbaren Energien. Mit dem steigenden Bewusstsein in der Wirtschaft für die technologischen Fortschritte und die sinkenden Kosten ist gleichzeitig eine rasante Veränderung des Investitionsverhaltens zu beobachten“, konstatiert Steve Sawyer, Generalsekretär des Global Wind Energy Council. “Firmen wie IKEA ebnen den Weg für eine emissionsfreie Zukunft und geben anderen ein wichtiges Beispiel zum Nachmachen”, so Sawyer abschließend.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Mon, 15 Jun 2015 14:14:44 +0000 4537 at https://www.wind-energie.de BMWi Studie: 230.000 neue Jobs durch Erneuerbare Energien möglich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bmwi-studie-230000-neue-jobs-durch-erneuerbare-energien-moeglich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Fünf renommierte deutsche Wissenschaftseinrichtungen haben in einem groß angelegten Forschungsprojekt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine 200 Seiten umfassende Studie zu den Arbeitsplatzeffekten der Erneuerbaren Branche erstellt. Diese wurde nun mit mehrmonatiger Verspätung veröffentlicht. Das Magazin "neue energie" hatte bereits in seiner Aprilausgabe über die Studie berichtet, die der Redaktion vorab vorlag.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Analyse, an der die wissenschaftlichen Einrichtungen DLR, Prognos, GWS, DIW und ZSW beteiligt waren, bezieht Daten ab dem Jahr 2004 ein und beschreibt mögliche Entwicklungspfade zu den Beschäftigungszahlen im Bereich der Erneuerbaren Energien bis 2050, ohne verbindliche Prognosen zu geben. Neu ist nicht nur der weite Blick in die Zukunft. Auch dass es sich bei den Ergebnissen des Expertenteams erstmals um so genannte Nettobeschäftigungswerte handelt, könnte die aktuelle Diskussion nachhaltig beeinflussen. Denn damit liegen jetzt Zahlen zu künftigen Energiewende-Effekten auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt vor.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Magazins <a target="_blank" href="http://www.neueenergie.net/wirtschaft/markt/bmwi-studie-endlich-veroeffentlicht">„neue energie“</a></p> <p>Link zur Studie: <a href="http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=707646.html" target="_blank">Beschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland:<br />Ausbau und Betrieb, heute und morgen</a></p> <p></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien Publikation Wirtschaft Fri, 12 Jun 2015 10:02:05 +0000 4529 at https://www.wind-energie.de TEVARO wird neues Mitglied beim Bundesverband WindEnergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/tevaro-wird-neues-mitglied-beim-bundesverband-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit Juni 2015 ist die TEVARO GmbH neues Mitglied im Bundesverband&nbsp; Windenergie (BWE). <br />„Durch die Mitwirkung im Branchenverband wollen wir uns langfristig für den Ausbau der Windenergie in Deutschland einsetzen“, unterstrich Wieland Zeller, Geschäftsführer der TEVARO GmbH.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>TEVARO ist ein Kooperationsunternehmen der GASAG Berliner Gaswerke AG, der GDF SUEZ Energie Deutschland AG und der Wuppertaler WSW Energie und Wasser AG. Die drei Unternehmen, die gemeinsam über die Erfahrung in der Entwicklung und dem Betrieb von 3.800 MW Windkraftleistung, davon rund 200 MW in Deutschland verfügen, arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen. Mit den Stärken und Kompetenzen ihrer Gesellschafter deckt TEVARO den gesamten Prozess, von der Flächenentwicklung über den Bau bis zum Betrieb und der Vermarktung von Windparks ab. Das Unternehmen steht Kommunen kontinuierlich und auf lange Sicht als Partner zur Seite.</p> <p>Der BWE - Bundesverband WindEnergie e.V. zählt mit über 20.000 Mitgliedern zu den weltweit größten Verbänden der Erneuerbaren Energien. Er bündelt das gesamte Know-how der landesweiten Onshore- und Offshore-Industrie entlang der Wertschöpfungskette und dient als Vernetzungs- und Informationsplattform der Windenergie. Der BWE stärkt die Wertschöpfung bei der Nutzung der Windenergie und ist das Netzwerk, das die vorhandenen Kompetenzen der Windenergiewirtschaft vereint, die Standortentwicklung im internationalen Wettbewerb vorantreibt und die Aktivitäten koordiniert.</p> </div> </div> </div> Unternehmen Verband Windenergie Wirtschaft Wed, 10 Jun 2015 14:50:39 +0000 4524 at https://www.wind-energie.de Dardesheim in Sachsen-Anhalt als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/dardesheim-sachsen-anhalt-als-energie-kommune-des-monats-ausgezeichnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Die Systemintegration <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ist nicht nur ein Thema für Forschungsinstitute, sondern sie erfordert auch die Erfahrung der Praktiker auf kommunale Ebene, welche die Energiewende vor Ort aktiv umsetzen“, so Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), die die Harzer Gemeinde als Energie-Kommune des Monats auszeichnet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Dardesheim&nbsp; ist seit langem aktiv, baut Wind- und Solarenergieanlagen auf und bringt diese in Forschungsprojekte zur Systemintegration, Verteilnetzsicherheit und <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> ein, um neue Erkenntnisse für die Umsetzung der Energiewende zu erarbeiten.“</p> <p>Für die rund 760 Einwohner der Gemeinde ist es die ‚Stadt der Erneuerbaren Energien‘ , denn die Gemeinde Dardesheim verfolgt gemeinsam mit Stadtrat und Landkreis seit mehr als zehn Jahren regenerative und innovative Energieprojekte. Es wird nicht nur Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt, sondern auch beispielhaft an Lösungen für das intelligente Energiemanagement gearbeitet. „Uns alle eint das Ziel, das Klima zu schützen und eine sichere und bezahlbare Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien zu etablieren“, so Ortsbürgermeister Ralf Voigt.&nbsp;</p> <p>Der Windpark Druiberg mit derzeit 32 Windenergieanlagen hat eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 68,9 Megawatt und produziert das 40-fache des gesamten jährlichen Stromverbrauchs von Dardesheim. Bis 2017 sollen sieben weitere Anlagen errichtet werden. Zeitgleich ist vorgesehen, zusammen mit der Universität Magdeburg und dem Fraunhofer IWES, ein Batteriespeichersystem zu erarbeiten um den erzeugten Windstrom bei Bedarf zwischen zu speichern.</p> <p>Zudem ist der Windpark Teil des Forschungsprojektes SECVER, das die Integration von Windstrom in Verteilnetzen untersucht. Unter der Koordination des Fraunhofer IFF sollen Lösungsansätze zur Netzstabilisierung bei steigender aber schwankender Einspeisung dezentraler Stromerzeuger gefunden werden. Bereits zuvor war der Windpark in das vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützte Forschungsprojekt „Regenerative Modellregion Harz (RegModHarz)“ integriert, in dem neue Technologien und Geschäftsmodelle für ein Internet der Energien entwickelt und im Landkreis Harz getestet wurden.</p> <p>In einem aktuellen Projekt geht es um die Modernisierung der Straßenbeleuchtungen mit einem LED-System. Alte Straßenlaternen/Leuchtmittel werden auf Laternen mit LED-Leuchten/Leuchtmittel umgestellt, die 80 Prozent weniger Energie verbrauchen. „Wir wollen unsere Gemeinde dadurch zur ‚Energieeffizienten Stadt der erneuerbaren Energie‘ entwickeln“, erklärt Bürgermeister Voigt. &nbsp;Aus diesem Projekt soll eine Empfehlung für andere Orte entstehen.</p> <p>Auch im Bereich Aufklärung über <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> engagiert sich die Gemeinde stark. So wird die ehemalige sowjetische Radarstation im Windpark zu einem „Informations- und Erlebnispark für Erneuerbare Energien“ umgebaut. Der Wind- und Informationspark soll zum Ausflugziel für &nbsp;interessierte Bürgerinnen und Bürger werden und über die Vorteile der Erneuerbaren Energien aufklären.</p> <p>Den ausführlichen Bericht über die Gemeinde Dardesheim als Energie-Kommune des Monats finden Sie auf dem AEE-Infoportal: <a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de">www.kommunal-erneuerbar.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Netzintegration Regionale Wertschöpfung Windenergie Tue, 09 Jun 2015 11:04:31 +0000 4521 at https://www.wind-energie.de BEE-Statement zu G7-Klimaschutzvereinbarungen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bee-statement-zu-g7-klimaschutzvereinbarungen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Enerig (BEE). Die Vereinbarungen der G7-Chefs zum Klimaschutz gehen in die richtige Richtung, doch sie müssen sich erst in der Realität beweisen“, sagt Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nun müsse auch die Bundeskanzlerin Farbe bekennen und klar sagen, wie Deutschland in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität Emissionen einsparen will. Noch immer schwelt die Debatte um den Klimabeitrag der fossilen Kraftwerke, sie wird nun zum Lackmustest für die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung.</p> <p>Eine saubere und nachhaltige Energieversorgung kann nur mit Erneuerbaren Energien gelingen. Dafür müsse die Kohle auch tatsächlich im Boden bleiben und ein geordneter Ausstieg aus der Kohle eingeleitet werden. „Die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft beginnt in jedem einzelnen Land.“ Das formulierte Ziel, bis 2050 40 bis 70 Prozent weniger Emissionen auszustoßen als 2010 – und sich dabei am oberen Ende zu bewegen – sei ohnehin eine Mindestanforderung, so Brickwedde. Die früheren Einsparziele, die sich auf den Ausstoß von 1990 bezogen hatten, waren eindeutig ambitionierter.</p> <p>Kontakt: Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Tue, 09 Jun 2015 13:47:00 +0000 4523 at https://www.wind-energie.de BWE veröffentlicht Report zur 15. Serviceumfrage https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-veroeffentlicht-report-zur-15-serviceumfrage-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die jährliche Umfrage des BWE „Umfrage zur Servicezufriedenheit von Windenergieanlagenbetreibern“ steht künftig als übersichtlicher Report zum Download zur Verfügung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der mittlerweile 15. Auflage hat der Verband damit ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal geschaffen: Aktuell gibt es – auch im Ausland – kein vergleichbares Servicebarometer. Angeschrieben werden jährlich knapp 2200 Betreiber/-gesellschaften, mit der Bitte, die Qualität der <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> ihres Serviceanbieters zu bewerten. Alle Betreiber, die beim BWE Anlagen gemeldet haben, können sich daran beteiligen.</p> <p>Ziel der Umfrage ist es, einen umfassenden Überblick über die Qualität des Service bei Windenergieanlagen zu geben. Darüber hinaus soll die Umfrage zu mehr Transparenz und Qualität auf dem Servicemarkt beitragen. Aber auch für die Serviceanbieter<br />und Hersteller selbst sind die Ergebnisse von großer Bedeutung, da sie so ein realistisches Abbild ihrer eigenen Servicequalität erhalten und Verbesserungen anstoßen können.</p> <p>Der von der Firma INWT Statistics erstellte Report zur 15. Serviceumfrage beschreibt die wesentlichen Ergebnisse der Auswertung. Darüber hinaus werden in dem Report Struktur und Ziel sowie der methodische Hintergrund der Umfrage beschrieben.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/15-bwe-umfrage-servicezufriedenheit/20150615_bwe_service-umfrage_2015.pdf">Report zur Serviceumfrage</a></strong></p> </div> </div> </div> Mon, 08 Jun 2015 14:58:03 +0000 4518 at https://www.wind-energie.de EU Kommission braucht zusätzliche Befugnisse zur Realisierung des europäischen Erneuerbaren-Ziels https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-kommission-braucht-zusaetzliche-befugnisse-zur-realisierung-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der European Wind Energy Association (EWEA). Die Europäische Kommission braucht zusätzliche Befugnisse um gewährleisten zu können, dass die Mitgliedstaaten das EU-weite Erneuerbaren-Ziel von mindestens 27 % bis 2030 erreichen werden, so heißt es in einem kürzlich vom Europäischen Windenergieverband (EWEA) veröffentlichten Papier.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bis Dezember 2015 solle die Kommission indikative&nbsp; Zielmarken für die individuellen Beiträge der Mitgliedstaaten präsentieren, die Orientierung für die Umsetzung des gesamteuropäischen Erneuerbaren- Ziels geben. Hierbei ist wichtig, dass es eine gerechte Verteilung der nationalen Beiträge gibt.</p> <p>Kristian Ruby, Chief Policy Officer bei EWEA, meint: “Angesichts fehlender national verbindlicher Verpflichtungen für 2030 ist es wichtig, dass die Kommission einschreitet falls die Mitgliedstaaten das Ziel von mindestens 27 Prozent nicht erreichen. Wir dürfen nicht in eine Situation geraten, in der sich einige Länder zurücklehnen in der Hoffnung, dass ambitioniertere Mitgliedstaaten mögliche Defizite ausgleichen werden.“ “Es ist essenziell“ so Ruby weiter “dass die Rolle der Kommission nach 2020 gestärkt wird, um das Vertrauen der Investoren und einen stabilen regulatorischen Rahmen zu erhalten. Beides ist für die weitere Entwicklung der Erneuerbaren in Europa dringend nötig.“</p> <p>Die Mitgliedstaaten sollten ihre individuellen Beiträge bis spätestens Dezember 2017 formuliert haben. Falls diese nicht zur Realisierung des gesamteuropäischen Ziels genügen, sollte die Kommission vermittelnd tätig werden, um die Kooperation zwischen benachbarten Staaten, insbesondere denjenigen, die hinter den indikativen Zielmarken der Kommission zurückbleiben, zu befördern.&nbsp; Sollten die Länder weiterhin die Differenz nicht ausgleichen können, müsste die EU- Exekutive bis Januar 2020 ein Programm auflegen und Länder mit zu niedrigen Beiträgen zur Einzahlung in einen Fond zur Entwicklung Erneuerbarer Energien verpflichten. </p> <p>Sicherstellen der Umsetzung auf nationaler Ebene:&nbsp; <br />Im Rahmen eines 2030 Governance-Systems, so EWEA, sollte die Kommission alle zwei Jahre offizielle politische Empfehlungen für die Nationalen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Aktionspläne aussprechen. Falls Mitgliedstaaten diese ignorieren, sollte eine Verwarnung seitens der Kommission erfolgen mit der Möglichkeit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. </p> <p>„Es ist unerlässlich, dass die Kommission handlungsfähig ist“, betont Ruby. Mitgliedstaaten müssten „in einem strikteren Governance-System die Kommission informieren, bevor sie Änderungen am regulatorischen Rahmen, die die Entwicklung der Erneuerbaren Energien betreffen, vornehmen.“</p> <p><strong>EWEA Positionspapier: <a target="_blank" href="http://www.ewea.org/fileadmin/files/library/publications/position-papers/EWEA-position-on-2030-governance.pdf">Meeting the 2030 renewable energy objective thanks to a robust governance system</a></strong></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Europa Internationales Windenergie Mon, 08 Jun 2015 10:36:18 +0000 4510 at https://www.wind-energie.de RV Lausitz-Spreewald sieht geplante Ausschreibungen für Wind an Land kritisch https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/rv-lausitz-spreewald-sieht-geplante-ausschreibungen-fuer-wind-land-kritisch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am vergangenen Donnerstag fand der zweite Windenergietag des BWE-Regionalverbandes Lausitz-Spreewald an der BTU Cottbus-Senftenberg statt. In acht Vorträgen referierten Vertreter aus Kommunen, Verbänden und der Branche über Strommarktdesign, <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> von Anlagen und dem aktuell wohl drängendsten Thema: der geplanten Ausschreibung für Windenergie an Land.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Podium auf dem Windenergietag an der BTU Cottbus-Senftenberg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/rv-lausitz-spreewald-sieht-geplante-ausschreibungen-fuer-wind-land-kritisch/internet-wet-2015-podium-2.jpg?1433754674" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der anschließenden Podiumsdiskussion wurde diese auf den Prüfstand gestellt. Klare Aussage der Veranstaltung: Die 2017 drohende Einführung von Auktionen für regenerative Energien gefährdet die bisherige Akteursvielfalt.</p> <p>„Und zwar zum Negativen“, wie Fabian Zuber, Geschäftsführer des Bündnis Bürgerenergie glaubt. „Ohne expliziten gesetzlichen Schutz für Bürgerenergieprojekte haben diese bei Preisangeboten keine Chance gegen große Konkurrenten.“ Eine ähnliche Meinung vertritt auch Tom Lange, Referent des BWE: „Die Entwicklung von Windparkprojekten war bisher durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt und damit bürgernah. Dies ginge mit der Einführung eines Ausschreibungssystem zu Gunsten der großen Unternehmen verloren.“ Ergänzt wurde diese Aussage durch Dr. Jan Thiele, Kanzlei Dombert: „Erfahrungsgemäß haben Großinvestoren weniger Bindung zur Bevölkerung. Das macht die Akzeptanz-Debatte bestimmt nicht leichter.“</p> <p>Aber auch gegenteilige Meinungen wurden zum Thema Ausschreibungen laut. Eberhard Holstein betonte, dass es marktwirtschaftliche Steinzeit sei, die Vergütung an Kilowattstunden zu orientieren. Über Ausschreibungen könne der Markt reguliert werden. Da gäbe es eben Verlierer und Gewinner.</p> <p>Alle acht Referenten, darunter Erik Blasius vom Lehrstuhl Energieverteilung, Jens Schober, Energieversorgung Cottbus und René Just, Fa. Energiequelle, sorgten mit ihren Vorträgen zu Strommarktdesign und Ausschreibung für Windenergie für eine hochkarätige Fachveranstaltung. Jörg Brodauf, UKA Cottbus und Lutz Klauber, Leiter der regionalen Planungsstelle Havelland-Fläming sorgten mit ihren Beiträgen zum <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> von Windkraftanlagen für Praxisnähe.</p> <p>Studenten der BTU nutzten die Möglichkeit mitzudiskutieren. An Firmenständen konnten sie sich zudem über die Mitgliederfirmen des Verbandes informieren und Bewerbungen abgeben. Einen Blick über den Tellerrand bot der Stand der Galerie Fango, ein subkultureller Verein aus Cottbus, der von den BWE-Mitgliedern unterstützt wird.</p> <p>Der Regionalverband Lausitz-Spreewald vertritt den Bundesverband Windenergie in der Region. Er versteht sich als Ansprechpartner für Politik, Behörden und alle interessierten Bürger.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Mon, 08 Jun 2015 14:25:50 +0000 4513 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare: Schlüssel für Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung weltweit https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/erneuerbare-schluessel-fuer-klimaschutz-und-wirtschaftliche-entwicklung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Klimaschutz ist der beste Weg für Wohlstand und eine dauerhaft lebenswerte Umwelt“, sagt Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE, anlässlich des G7-Gipfels an diesem Wochenende in Elmau. „Die Regierungen sind nun aufgefordert, sich auf gute Lösungen zu einigen, die auf dem Klimagipfel in Paris in Völkerrecht gegossen werden. Für Klimaschutz muss das Rad nicht neu erfunden, sondern endlich ins Laufen gebracht werden.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Verschiedene Studien haben in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, wie das funktionieren könnte. So geht zum Beispiel die IRENA in ihrem Szenario REmap 2030 von einer weltweiten Verdoppelung des Erneuerbare-Energien-Anteils bis 2030 aus. Das führt jährlich zu einer zusätzlichen Einsparung von fast neun Milliarden Tonnen CO2 und von bis zu 740 Milliarden US-Dollar.</p> <p>Im Ausbau der Erneuerbaren liegt der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft in einer sauberen Umwelt. <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden und stellen bei Investitionsentscheidungen jetzt schon häufig die kostengünstigste Variante dar. Der starke globale Ausbau der Erneuerbaren Energien führt zu weiteren Kostensenkungen. Weltweit gibt es bereits 7,7 Millionen Arbeitsplätze bei Erneuerbaren Energien. In wenigen Jahren dürften es 10 Millionen sein.</p> <p>Doch noch fließt seitens der Staaten das meiste Geld in Energieträger, die das Klima zerstören, wie jüngst der Internationale Währungsfonds (IWF) hervor gehoben hat. Allein in diesem Jahr werden laut IWF 5,3 Billionen US-Dollar an Subventionen für Kohle, Öl und Gas ausgegeben. Würden die Subventionen auslaufen, würden die Erneuerbaren Energien oft zu Selbstläufern werden. Zugleich könnten die eingesparten Subventionen ins Gesundheits- und Schulwesen investiert werden; die globalen Treibhausgasemissionen könnten um 17 Prozent sinken.</p> <p>Besonders die Entwicklungs- und Schwellenländer profitieren von einer verantwortlichen Politik, die sie vor den Folgen der Umwelt- und Gesundheitsschäden sowie der Klimaerwärmung schützt. „Die Gefährdung ist messbar, wir wissen um die Sterberaten z. B. in China als Folge der Luftverschmutzung ebenso wie von den Menschen, die durch die Klimaerhitzung ihre Lebensgrundlagen verlieren und aus ihrer Heimat flüchten“, so Brickwedde. „Die Regierungen sind aufgefordert, endlich den Weg zu ebnen für eine weitreichende Klimaschutzpolitik, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die ökonomischen und ökologischen Vorteile liegen längst auf der Hand.“</p> <p>Doch dabei gilt es, nicht nur auf Klimahilfen für die Entwicklungsländer zu setzen. „Die Hausaufgaben muss jeder auch vor der eigenen Türe machen,“ so Brickwedde. Die Industrienationen seien hier besonders in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen und ökonomisch tragfähige Konzepte zu entwickeln. Alte Braunkohlekraftwerke schaden sowohl dem Klimaschutz als auch der Glaubwürdigkeit Deutschlands bei den internationalen Klimaschutz-Verhandlungen. Die Energiewende muss auch im Mobilitäts- und im Wärmesektor voran getrieben werden. Auch hier ist Deutschland in der Pflicht, seine Hausaufgaben zu erledigen, damit die deutschen und europäischen Klimaziele erreicht werden können.</p> <p>Kontakt:<br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Internationales Windenergie Fri, 05 Jun 2015 10:20:14 +0000 4511 at https://www.wind-energie.de Der Ausbau der Windenergie muss auch nach der Veränderungssperre weitergehen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/der-ausbau-der-windenergie-muss-auch-nach-der-veraenderungssperre-weitergehen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am kommenden Freitag, den 5.06.2015, tritt im Bundesland Schleswig-Holstein landesweit eine Veränderungssperre in Kraft. Die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein ist immens. Betroffen davon ist die hier heimische Windenergie-Branche mit ihren rund 9.000 Arbeitsplätzen und Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro jährlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ohne Windenergie wird die Energiewende in Schleswig-Holstein nicht funktionieren und ohne Schleswig-Holstein schaffen wir den Atomausstieg und die Klimaziele in Deutschland nicht“, so BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen. „Onshore Wind ist volkswirtschaftlich die günstigste Form der Erneuerbaren Stromversorgung. Aus diesem Grund darf der Ausbau nicht stoppen. Selbst ein Stillstand von nur einigen Wochen bedeutet einen herben Rückschlag.“</p> <p>Nach Inkrafttreten des Windenergieplanungsfeststellungsgesetzes am kommenden Freitag gilt eine Veränderungssperre für ganz Schleswig-Holstein. Das hat es noch in keinem anderen Bundesland gegeben. Betroffen davon sind ebenfalls die kommunalen Planungen, denn mit der Aufhebung aller alten Regionalpläne sind auch die sogenannten F- und B-Pläne, die sich auf die alten Regionalpläne bezogen, unwirksam.</p> <p>Damit der Ausbau der Windenergie fortgesetzt werden kann, müssen die Investoren für jedes ihrer Projekte Einzelausnahmen beantragen. Um eine Ausnahme erhalten zu können, müssen zahlreiche Kriterien eingehalten werden. Nach dem Willen der Landesregierung sollen die Ausnahmekriterien den Investoren Rechtssicherheit geben und die Akzeptanz der Bevölkerung sichern. „Uns ist es besonders wichtig, dass diese Kriterien rechtssicher sind. Es wäre fatal, wenn diese gleich wieder vor den Richtern landen. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie uns einen barrierefreien Zugang zum Strommarkt ermöglicht. Dazu gehört auch, dass der Netzausbau weiter dem Ausbau der Windenergie folgt und nicht umgekehrt“, so Christiansen weiter.</p> <p>Ziel der Landesregierung ist eine rechnerische 300 Prozentige Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2025. Dieser Anteil entspricht der Menge, die die drei&nbsp; Kernkraftwerke Schleswig-Holsteins vor der Energiewende erzeugten. Sollen auch Industriestandorte im Süden mit sauberem Strom versorgt werden und die Wärmeversorgung und die e-Mobilität ebenfalls aus erneuerbaren Energiequellen stammen, dann muss dieser Prozentanteil noch nach oben korrigiert werden.</p> <p>Kontakt:<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Telefon: 0152 33 73 96 18<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 04 Jun 2015 12:42:18 +0000 4488 at https://www.wind-energie.de Brandenburger Bürgerwindparkbetreiber laden zur Debatte über neues Ausschreibungsverfahren ein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/brandenburger-buergerwindparkbetreiber-laden-zur-debatte-ueber-neues <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf Initiative des Bundesverbandes WindEnergie besucht Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, am 2. Juni 2015 ab 15.00 Uhr die Energiegenossenschaft Rehfelde EigenEnergie e.G. im Landkreis Märkisch-Oderland und besichtigt den zugehörigen Windpark.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bei Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Helmut Grützbach und Dietrich von Tengg-Kobligk, Vorstandsmitglieder der Energiegenossenschaft Rehfelde sowie Reiner Donath, Bürgermeister Rehfelde und Mitinitiator der Energiegenossenschaft, informiert sich Simone Peter über den Windpark der Energiegenossenschaft Rehfelde und diskutiert über die veränderten energiepolitischen Ausschreibungsbedingungen für Bürgerenergiegenossenschaften sowie die Sichtweise von Projektierern und institutionellen Investoren.</p> <p>Die Energiegenossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG&nbsp; hat das Ziel eine stabile Versorgung der Rehfelder mit Energie und Wärme zu sichern. Dabei will man eine sozialverträgliche, preisgünstige und unabhängige Alternative anbieten und Strom und Wärme im Energiemix aus nachhaltigen und umweltverträglichen Rohstoffe bereitstellen. Die Genossenschaft betreibt bereits eine Solaranlage auf dem Dach der örtlichen Schule. Zwei Windkraftanlagen befinden sich im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr>. Mit diesen wird ein in der Gemeinde bereits bestehender Windpark erweitert. Dieser Windpark wird von der Allianz Capital Partners GmbH gehalten.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Windenergie Fri, 29 May 2015 12:06:59 +0000 4477 at https://www.wind-energie.de BWE Regionalverband Südhessen veranstaltete 11. Windstammtisch https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-regionalverband-suedhessen-veranstaltete-11-windstammtisch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gastgeber für den 11. Windstammtisch am 21. April war das Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt. Hauptthema war das sogenannte 3D-Vis Modell eine hauseigene Entwicklung, welche maßgeblich vom Hessischen Wirtschaftsministerium finanziert wurde. Das Institut stellte den rund 30 Gästen die interaktive Visualisierung eines geplanten Windenergievorhabens im Rheingau, respektive der Stadt Eltville, vor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3264" height="2448" title="Teilnehmer des Windstammtisches in Südhessen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/bwe-regionalverband-suedhessen-veranstaltete-11-windstammtisch/150421-11windstammtisch-darmstadt-6-1.jpg?1432803507" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wirklichkeitsgetreu und mit höchstmöglicher Datengenauigkeit konnte man sich mithilfe der neuen Software und eines eigens dafür konstruierten Multitouchtabels, aus allen erdenklichen Blickwinkeln den geplanten Windpark darstellen lassen. Hinterlegt waren neben Schall- und Schattensimulationen auch Visualisierungen anhand von Photographien. Bewegen konnte man sich in den Planungen anhand des Touchscreens.</p> <p>Bereits der jetzige Bearbeitungsstand eröffnet mannigfaltige Möglichkeiten der realitätsgetreuen Darstellung von Windenergievorhaben und könnte für die Regionalplanung in Hessen von großem Nutzen sein. Gerade in der durch emotionale Bürgerproteste gebeutelten Region Rheingau, kam der Multitouchtable bereits mehrfach bei Bürgerinformationsveranstaltungen erfolgreich zum Einsatz.</p> <p>„Wir müssen uns nicht einbilden, wir könnten jeden Einzelnen vor Ort von der Windkraft überzeugen. Aber eine so plastische und realitätsnahe Abbildung der Planungen könnte uns zumindest dabei helfen, es weiterhin zu versuchen“, kommentierte Michael Häußer, Vorsitzender des Regionalverbandes Südhessen die Demonstration der Fraunhofer Forscher unter der Leitung von Herrn Dr. Rix.</p> <p>Eines der wesentlichen Probleme bei der Anwendung auf ganz Hessen ist die Verfügbarkeit an hochauflösenden Daten der Landesämter. Diese haben zwar für das Forschungsvorhaben 3D-Vis ihre Daten unentgeltlich zur Verfügung gestellt, würden dies für eine flächendeckende, kommerzielle Anwendung jedoch nicht tun. Bedenken wurden von Seiten der Projektentwickler geäußert, die sich um eine weitere finanzielle Bürde im Genehmigungsprozess sorgen. Durch diese interaktive Darstellungsmöglichkeit würden auf Genehmigungsseite Begehrlichkeiten geweckt.</p> <p>In einem waren sich die Teilnehmer aus Planung, Politik und Genehmigungsbehörden einig: 3D-Vis bietet bisher ungeahnte Darstellungsmöglichkeiten, die schwerwiegende Akzeptanzprobleme vor Ort potenziell entschärfen könnten. Gerade auch zu Beginn des Planungsprozesses, bereits auf Ebene der Regionalplanung und bei der Kommunikation der Flächenpotenziale, bieten sich durch den Einsatz dieser Software neue Chancen. Eine weitere Landesinitiative wäre demnach wünschenswert, um die Rheingau- Arbeitsversion in 3D-Vis weiterzuentwickeln und auf Gesamthessen zu übertragen.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Planung Windenergie Thu, 28 May 2015 09:01:22 +0000 4474 at https://www.wind-energie.de 2. Windenergietag des BWE-Regionalverbandes Lausitz-Spreewald https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/2-windenergietag-des-bwe-regionalverbandes-lausitz-spreewald <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergie ist ein wichtiger Teil bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Auf Bundesebene werden Entscheidungen für den Strommarkt und Ausschreibungsmodelle für Windenergieanlagen mit weitreichenden Konsequenzen für Kommunen, kommunale Unternehmen und damit auch für den Bürger getroffen. Zu diesem Thema findet der zweite Windenergietag des BWE Regionalverbandes Lausitz-Spreewald&nbsp; an der BTU Cottbus-Senftenberg statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter anderem werden Tom Lange, BWE und Vertreter der Kanzlei Dombert Rechtsanwälte Vorträge halten. Professor Schwarz von der BTU referiert über die Netzintegration Erneuerbarer Energien. Außerdem sind das Bündnis Bürgerenergie, die Firmen Energiequelle und UKA Cottbus sowie ein Vertreter der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming mit einem Vortrag dabei.</p> <p>Anschließend werden kommunale Unternehmen aus Cottbus und Umgebung, unter anderem die Stadtwerke Cottbus und die Firma Grundgrün, die noch ungeklärten Auswirkungen auf die Grünstromvermarktung und den Netzausbau diskutieren. In einer abschließenden Podiumsdiskussion geht es um Auswirkungen, Vor- und Nachteile von Ausschreibungen. Im &nbsp;Foyer präsentieren sich Firmen der Windbranche. Studenten, Schüler und Fachkräfte können sich direkt informieren und gern Bewerbungen für Beruf und Praktika abgeben. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen teilzunehmen und mitzudiskutieren.</p> <p><strong>Der 2.&nbsp; Windenergietag des BWE-Regionalverbandes Lausitz-Spreewald findet am 04.06.2015 ab 09.00 Uhr an der BTU Cottbus-Senftenberg im Hörsaal A statt.</strong></p> <p><strong><a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/events/2-windenergietag-des-bwe-regionalverbandes-lausitz-spreewald/20150604-wet-cottbus-programm.pdf">&gt;&gt;Zum Programm</a><br /></strong></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Veranstaltung Windenergie Tue, 26 May 2015 06:57:11 +0000 4470 at https://www.wind-energie.de Klimaschutz mit Energiewende verbinden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/klimaschutz-mit-energiewende-verbinden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Jedes einzelne Land muss kohlenstofffrei werden. Deutschland muss mit der Dekarbonisierung beginnen und darf diese nicht auf die lange Bank schieben“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Jede Tonne CO2, die wir in Deutschland mit dem Klimabeitrag der Bundesregierung einsparen, hilft dem Klimaschutz weltweit. Jede zusätzliche Verzögerung beim Klimaschutz bremst die Energiewende und umgekehrt.“ Ein richtiger Klimabeitrag, der Braunkohlestro verdrängt und <abbr title="Zertifikate, die die Betreiber fossiler Kraftwerke/Industrieanlagen benötigen, um eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen zu dürfen. Es gibt mehrere nationale und internationale Handelssysteme. Im Rahmen des EU-Emissionshandels werden Zertifikate zentral durch die EU-Kommission (Kommissar für Klimaschutz) vergeben."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term210" title="Zertifikate, die die Betreiber fossiler Kraftwerke/Industrieanlagen benötigen, um eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen zu dürfen. Es gibt mehrere nationale und internationale Handelssysteme. Im Rahmen des EU-Emissionshandels werden Zertifikate zentral durch die EU-Kommission (Kommissar für Klimaschutz) vergeben.">CO2-Zertifikate</a></abbr> aus dem Markt nimmt, ist ein wichtiger Ansatz. Er würde zugleich Wettbewerbsverzerrungen zu Gunsten der Kohlewirtschaft reduzieren, die die Energiewende hemmen.</p> <p>Diese Markt- und Wettbewerbsverzerrungen fußen auf einer Kombination aus Markt- und Staatsversagen. Von den 80 Euro je Tonne CO2, die der IPCC als Umweltkosten angibt, werden über den <abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> weniger als 10 Prozent eingepreist. Daran wird dessen Reform nur wenig ändern. Nun&nbsp; wird voraussichtlich die Klimaabgabe, die die fortwährende Marktverzerrung teilweise korrigieren sollte, ebenfalls verwässert. Als Folge bleiben alte Braunkohlekraftwerke am Netz und moderne Gaskraftwerke werden abgeschaltet. Dies wiederum erhöht den Finanzierungsbedarf für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und <abbr title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term221" title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. ">Kraft-Wärme-Kopplung</a></abbr>, so die Erfahrung der vergangenen Jahre. „Jetzt sollen die Mittel für Kraft-Wärme-Kopplung von 750 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro verdoppelt werden, weil wieder der politische Mut fehlt, die Kosten der Energieversorgung verursachungsgerecht zuzuordnen“, so Falk.</p> <p>Wichtig ist jetzt, das Design des Strommarktes an die Anforderungen einer sauberen, dezentralen Energieversorgung anzupassen. Alte Braunkohlekraftwerke sind nicht nur Klimasünder, sondern stellen auch ein strukturelles Hemmnis dar. Sie reagieren aus ökonomischen und technischen Gründen deutlich langsamer als flexible Kraftwerke auf die Schwankungen bei der Stromerzeugung und Nachfrage. Falk: „Energiewende und ein Heimatmuseum für Kohlekraftwerke passen nicht zusammen. Wer Energiewende sagt, muss auch Ja sagen zu Strukturveränderungen; sonst entstehen unnötige Kosten.“</p> <div id="fliesstext2"> <p>Kontakt:<br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)<br />Irene Beringer, Pressesprecherin<br />Tel.: 030 / 275 81 70-16, Fax: 030 / 275 81 70-20<br />E-Mail: <a href="mailto:presse@bee-ev.de" title="Opens window for sending email" class="mail">presse(at)bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Klimaschutz Strommarktdesign Versorgungssicherheit Wed, 20 May 2015 09:01:21 +0000 4467 at https://www.wind-energie.de 7. Windbranchentag Baden-Württemberg – Ausbau im Südwesten zieht an. https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/7-windbranchentag-baden-wuerttemberg-ausbau-im-suedwesten-zieht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beim 7. Windbranchentag Baden-Württemberg am 13. Mai in Stuttgart zogen Umweltminister Untersteller und BWE-Landesvorsitzender Walter Witzel die Neuigkeit fast zeitgleich aus dem Hut: die Zahl der Baugenehmigungen für Windkraftanlagen ist 2014 um das Neunfache auf 94 angestiegen!</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das war dann doch eine kleine Sensation, die so Witzel, ein Ergebnis der geduldigen Grundlagenarbeit der grün-roten Landesregierung ist. Zum siebten Mal hat der BWE-Landesverband Baden-Württemberg das Treffen zwischen Vertretern der Windbranche, der Kommunen, der Verbände und der Politik ausgerichtet und wieder einen interessanten Themenmix angeboten.</p> <p>Im Fokus standen zunächst die Gründe, warum es in Baden-Württemberg trotz grünem Ministerpräsidenten mit dem Ausbau so langsam vorangeht. Ein anderes umstrittenes Thema waren die geplanten Ausschreibungen für Windkraftanlagen, die von Vertretern der Parteien unterschiedlich bewertet wurden. So äußerte beispielsweise Umweltminister Untersteller, dass ihm aus den aktuellen PV-Freiflächen-Ausschreibungen Fälle bekannt seien, bei denen der Ertrag via Ausschreibung über denen des EEG liegen würde. <br />Großen Raum nahm zudem das Thema Akzeptanz und Kommunikation ein. Hier wurde festgestellt, dass nur ein kleiner, jedoch harter Kern gegen die Windenergie sei, während oft die deutliche Mehrheit der Bevölkerung die Windkraft befürworte.</p> <p>Eines wurde anhand des diesjährigen Branchentages deutlich: Es gibt in Baden-Württemberg eine Fülle politisch, administrativ und methodisch unterstützender Maßnahmen, die eine erfolgreiche Umsetzung von Windenergieprojekten in einer „rauen“ Umgebung unterstützen. Die emotionale Auseinandersetzung zwischen Bürgermeistern, Projektierern, Bürgern und Windkraftgegnern ersetzt das nicht.</p> <p>Eine ausführliche Berichterstattung zum Windbranchentag finden Sie in der nächsten Ausgabe von <strong>BWEintern</strong>.</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Windenergie Tue, 19 May 2015 12:05:51 +0000 4464 at https://www.wind-energie.de BWE-Positionspapier "Vergütung von Blindarbeit" veröffentlicht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-positionspapier-verguetung-von-blindarbeit-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE hat sein aktuelles Positionspapier zur Vergütung von Blindarbeit verabschiedet. Ziel ist es, Netzbetreibern die Möglichkeit zu geben, Anlagenbetreibern die von ihnen bereitgestellte Blindarbeit aus Windenergieanlagen zu vergüten. Je nach den technischen Bedürfnissen am Netzanschlusspunkt kann der Netzbetreiber demnach entscheiden, welche Blindleistungsquelle die technisch und wirtschaftlich günstigste ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur ordnungsgemäßen Versorgung von Verbrauchern wie auch zur Übertragung von elektrischer Energie muss die Spannung im Netz stabil gehalten werden. Die Spannungshaltung ist deshalb eine elementare Aufgabe des Netzbetriebs und hängt unter anderem von verfügbaren Blindleistungsquellen im Netz ab. Im Zuge der Energiewende werden diese Blindleistungsquellen vermehrt durch Erneuerbare-Energien-Anlagen bereitgestellt. Die technischen Grundlagen haben die Anlagenbetreiber auf Basis der „Verordnung zu Systemdienstleistungen durch Windenergieanlagen“ (SDL WindV) umgesetzt. Dies wurde durch den SDL Bonus, der die Investitionskosten abdeckt, ermöglicht.</p> <p>Laut der gültigen Anschlussbedingungen in Deutschland müssen erneuerbare Energieerzeuger einen bestimmten Blindleistungsstellbereich (gemäß der aktuell gültigen Netzanschlussbedingungen wie z. B. SDL WindV und Mittelspannungsrichtlinie) vorweisen können, um an ein öffentliches Netz angeschlossen zu werden. Inwiefern diese Kapazität aber tatsächlich von dem Netzbetreiber genutzt wird und wieviel „Blindarbeit“ (= tatsächlich abgerufene Blindleistung in kVarh oder MVarh) dem Netz zur Verfügung gestellt wird, ist sehr unterschiedlich und hängt von den Notwendigkeiten des Netzverknüpfungspunktes, vom Vorhandensein anderer Blindleistungsquellen, vom Status des Netzausbaus wie auch von der Regelphilosophie des jeweiligen Netzbetreibers ab.</p> <p>Aus Sicht des BWE sollte die Lieferung von Blindarbeit auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit für den Anlagenbetreiber basieren. Dafür muss der gesetzliche Rahmen angepasst werden (z. B. EnWG, Stromnetzentgeltverordnung, Anreizregulierungsverordnung).</p> <p>Das BWE-Positionspapier "Vergütung von Blindarbeit" finden Sie online unter: <a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-positionspapier-verguetung-von-blindarbeit/bwe_positionspapier_verguetung_blindarbeit.pdf">https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-positionspapier-verguetung-von-blindarbeit/bwe_positionspapier_verguetung_blindarbeit.pdf </a></p> </div> </div> </div> Netzausbau Netze Netzintegration Stromnetz Vergütung Mon, 18 May 2015 16:36:32 +0000 4460 at https://www.wind-energie.de Gemeinsamer Appell von IG Metall Küste und Bundesverband WindEnergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/gemeinsamer-appell-von-ig-metall-kueste-und-bundesverband-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Stärkeres Engagement für Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern gefordert&nbsp; </strong><br />Schwerin.&nbsp; Der Bundesverband WindEnergie und die IG Metall Küste haben vor einem zögerlichen Ausbau der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern gewarnt. Vor der Landespressekonferenz in Schwerin forderten der Interessenverband und die Gewerkschaft, stärker die Chancen herauszustellen, die die Energiewende für die Wirtschaft und Arbeitsplätze im Land bedeuten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ohne die Windenergie an Land und auf See wird die Energiewende nicht gelingen“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Es sei deshalb falsch von der Landesregierung, die Pläne für Windparks auf See drastisch einzuschränken. „Die Regierung darf sich nicht von den Interessen einzelner Gruppen wie den Hotelbesitzern leiten lassen, sondern muss deutlich stärker für die Akzeptanz der Energiewende werben“, so der Gewerkschafter. „In der Diskussion wird häufig vergessen, dass die Windkraftindustrie für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Arbeitsplätze sorgt. Dadurch wird die industrielle Basis im Land gesichert.“</p> <p>Andreas Jesse, Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern des Bundesverbandes WindEnergie, sieht als Voraussetzungen für eine weiter positive Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Land, dass veraltete fossile Kraftwerke aus dem Markt genommen werden und Flächen für die Errichtung von Anlagen bereitgestellt werden. Nötig sei außerdem ein Strommarktdesign, welches der Energiewende Rechnung trägt. Er forderte von der Landesregierung ein „deutlich stärker akzentuiertes gemeinsames Auftreten“ für die Energiewende: „Der Energieminister darf in der Debatte nicht allein gelassen werden. Die Energiewende ist nicht das Projekt einer Person, sondern ein Gemeinschaftswerk. Wir fordern daher die Landesregierung auf, mutiger zu sein und gemeinsam die Chancen der Energiewende zu ergreifen“, so Jesse.</p> <p><strong>Download:&nbsp; </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2015/gemeinsamer-appell-von-ig-metall-kueste-und-bundesverband-windenergie/20150512-factsheet-mv-und-offshore.pdf" class="file-link" title="Factsheet zur Landespressekonferenz - Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern">Factsheet zur Landespressekonferenz - Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern</a></p> <p><strong>Ansprechpartner für die Medien:</strong></p> <p>Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Küste, <br />Tel. 040-280090-43, Mobil 0160 5331180, <a href="mailto:Heiko.Messerschmidt@igmetall.de">Heiko.Messerschmidt@igmetall.de</a>, <a href="http://www.igmetall-kueste.de" title="www.igmetall-kueste.de">www.igmetall-kueste.de</a></p> <p>Wolfram Axthelm, Pressesprecher Bundesverband WindEnergie e.V., <br />Tel. 030-212341-251, Mobil 0172 3991304, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/gemeinsamer-appell-von-ig-metall-kueste-und-bundesverband-windenergie/20150512-factsheet-mv-und-offshore.pdf" type="application/pdf; length=1415525" title="20150512-factsheet-mv-und-offshore.pdf">Factsheet zur Landespressekonferenz - Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Energiepolitik Energiewende Regionale Wertschöpfung Tue, 12 May 2015 15:37:59 +0000 4448 at https://www.wind-energie.de 25 Jahre den Aufbau der heimischen Windenergie begleitet – Das Jahrbuch Windenergie feiert Jubiläum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/25-jahre-den-aufbau-der-heimischen-windenergie-begleitet-das-jahrbuch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine umfassende Markt- und Technologieübersicht der deutschen Windindustrie bietet das neue Jahrbuch des Bundesverbandes WindEnergie. Die Publikation feiert in diesem Jahr bereits ihr 25-jähriges Jubiläum. „Mit dem Jahrbuch haben wir den Aufbau der heimischen Windenergie seit der ersten Ausgabe im Jahr 1989 nachdrücklich begleitet“, erklärt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. „Das Jahrbuch ist mittlerweile eine feste Institution für die gesamte Branche&nbsp; und hat sich als Standardwerk etabliert.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die <b>Jubiläumsausgabe</b>&nbsp; wirft&nbsp; zunächst einen Blick zurück und beleuchtet die <b>Windgeschichte der Pioniere</b> von damals. Aber die Reise geht weiter, und die Erneuerbaren sind auf dem Weg, wichtigster Pfeiler der deutschen Stromversorgung zu werden. Was bringen also die nächsten 25 Jahre an Innovationen? Dieser Frage ist das Redaktionsteam der Publikation nachgegangen und hat die führenden Hersteller nach den Zukunftsaussichten der Windenergie befragt.</p> <h4>Zahlen und Fakten zur Windkraftanlagentechnik</h4> <p>Im Bereich <b>Technik </b>finden sich neben den Datenblättern der Hersteller auch viele wissenswerte Zahlen und Fakten zur Anlagentechnik. Doch nicht nur der technische Fortschritt treibt die Branche um, auch der <b>Weiterbetrieb </b>über die geplante zwanzigjährige Nutzungsdauer hinaus wird wirtschaftlich zunehmend interessanter. Voraussetzung hierfür: die Standsicherheit. Wie sie geprüft und nachgewiesen werden kann, verrät ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Buches.</p> <p>Natürlich verzichtet auch die Jubiläumsausgabe nicht auf die bewährten Inhalte: Ein Auszug aus der <b>Betreiberdatenbasis </b>mit mehr als <b>2.000 Betriebsergebnissen von Windkraftanlagen</b> in ganz Deutschland hilft, den eigenen Standort zu vergleichen und zu bewerten.</p> <p>Die Ergebnisse der <b>BWE Serviceumfrage,</b> eine umfangreiche <b>Tabelle zum Servicemarkt</b> in Deutschland und alle Fakten zum Windjahr 2014 sind im Jahrbuch gleichfalls verständlich aufbereitet und mit vielen Grafiken und Tabellen illustriert. Das Jahrbuch Windenergie ist somit das Standardwerk, um sich jährlich auf dem aktuellen Stand der Windenergie-Entwicklung zu halten.</p> <h4>Direktvermarktung: 16 Anbieter im Vergleich</h4> <p>Einen harten Kampf um Marktanteile gibt es im Bereich <b>Direktvermarktung</b>. Die Betreiber haben hier keine andere Wahl: Seit dem EEG 2014 müssen sie den Strom an die Börse bringen. Doch der Markt ist unübersichtlich. Das Team des Jahrbuchs hat 16 führende Direktvermarkter&nbsp; zu ihrem Leistungskatalog befragt. Die Ergebnisse werden tabellarisch aufgearbeitet und helfen so, den passenden Partner zu finden.</p> <p>Alles in allem ist das „Jahrbuch Windenergie“ ein perfekter Begleiter für all diejenigen, die sich beruflich mit der Windenergie beschäftigen oder das für die Zukunft planen.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/shop-jahrbuch-windenergie-2015?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Jahrbuch&amp;utm_campaign=MÜ-JB-15">Jahrbuch Windenergie 2015</a><strong></strong></p> <p><strong>ISBN 978-3-942579308</strong></p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/shop-jahrbuch-windenergie-2015?utm_source=PR&amp;utm_medium=Meldung&amp;utm_content=Jahrbuch&amp;utm_campaign=MÜ-JB-15">&gt;&gt; zum BWE Shop.</a></p> </div> </div> </div> Thu, 07 May 2015 13:49:53 +0000 4436 at https://www.wind-energie.de Tag der erneuerbaren Energien war voller Erfolg und wird 2016 wiederholt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/tag-der-erneuerbaren-energien-war-voller-erfolg-und-wird-2016-wiederholt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern.&nbsp; „Die Windbranche in Mecklenburg-Vorpommern ist hoch zufrieden mit dem erstmals konzeptionell durchdacht und flächendeckend im Land organisierten Tag der erneuerbaren Energien. Wir hatten in 21 Unternehmen aus dem Verband kleine und größere Aktionen die auf eine gute Resonanz trafen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mehrere tausend Menschen informierten sich in Zuliefererunternehmen, bei Herstellern von Windkraftanlagen, Servicedienstleistern und an den Anlagen vor Ort über die Technik, die Einbindung von Windkraftanlagen in die Netze, Fragen der Versorgungssicherheit und der Speicherung erneuerbaren Stroms. Wo es die Möglichkeit gab, Anlagen zu besteigen oder sich mit Rundflügen einen Eindruck zu verschaffen gab es lange Schlangen.&nbsp; Viele Menschen erfuhren dabei, wie gut sich moderne Windkraftanlagen in den Mix von Strukturen und Elementen, die unsere sich dynamisch entwickelnde Kulturlandschaft prägen, einfügen“, so Andreas Jesse.</p> <p>Insgesamt hatten über 70 Unternehmen, Vereine und Institutionen an diesem Tag ihre Tore geöffnet, um im Energieland Mecklenburg-Vorpommern über die Erneuerbare Energiewelt zu informieren.<br />„Wir haben sehr deutlich erfahren, dass sich die Menschen in unserem Bundesland für die Windenergie interessieren und positiv zu dieser preiswerten und sauberen Energieerzeugung stehen. Nach dem Erfolg in diesem Jahr sagen wir schon heute zu: Wir werden dieses Event 2016 wiederholen“, kündigte Andreas Jesse, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) an.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Erneuerbare Energien Unternehmen Windenergie Thu, 30 Apr 2015 09:04:37 +0000 4427 at https://www.wind-energie.de Starker Schulterschluss für Energiewende erforderlich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/starker-schulterschluss-fuer-energiewende-erforderlich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Landesregierung heute mit den Verbänden über einen Lösungsweg für die Fortsetzung der Energiewende diskutiert hat und der Ministerpräsident diese offensiv zur Chefsache macht. Die Landesregierung strebt nach dem Urteil des OVG Schleswig eine übergeordnete Steuerung an und öffnet so nahtlos einen neuen Verfahrensweg. Damit entsteht zumindest keine Rechtslücke.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir können diesen Weg nachvollziehen und begrüßen, dass damit auch angestrebt wird, die große Akzeptanz vor&nbsp; Ort zu sichern“, so Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) in Schleswig-Holstein im Anschluss an ein Treffen im Gästehaus der Landesregierung.</p> <p>„Für uns als Verband ist es von großer Priorität, dass alle Projekte die sich auf Windeignungsflächen beziehen und deren BImSchG-Anträge noch vor Rechtswirksamkeit des OVG-Urteils vorlagen, zielorientiert abgearbeitet werden. In den betroffenen 400 Projekten wurde - oft durch Bürgergesellschaften - sehr viel Geld investiert. Es gilt, Rechtssicherheit für diese Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von ca. 1,8 Milliarden Euro zu erreichen. Der von der Landesregierung vorgetragene Lösungsweg ist schwierig. Wir müssen aufpassen, dass die bislang positive Entwicklung nicht in voller Fahrt ausgebremst wird. Deshalb brauchen wir eine zeitliche Perspektive. Dazu gehört, dass neue raumordnerische Ziele schnell formuliert werden und eine transparente Liste mit Kriterien für Ausnahmeregelungen zügig vorliegt. Drittens brauchen wir einen verbindlichen Zeitplan, um Planungssicherheit zu schaffen. Daran wollen wir als Branche aktiv mitwirken“, machte Reinhard Christiansen deutlich.</p> <p>Der BWE forderte, dass der Bürgerwille vor Ort und die Form des Betriebs als <abbr title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term209" title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei.">Bürgerwindpark</a></abbr> künftig zum harten Belang der Landesplanung wird. Auch gelte es, unrealistische Kompensationsabgaben auf den Prüfstand zu stellen. Anlagen, die den Klimaschutz dienen, dürften nicht durch unverhältnismäßige Abgaben behindert werden.</p> <p>„Wir haben verstanden, dass es Verschiebungen geben wird. Wir dürfen aber keinen Abbruch des Zubaus hinnehmen. Der Ministerpräsident hat deutlich unterstrichen, dass er die Windenergie weiter als starken Motor der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes sieht. Diese Worte nehmen wir ernst und bieten ihm als Branche den Schulterschluss an“, unterstrich Reinhard Christiansen.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Mon, 27 Apr 2015 15:31:53 +0000 4417 at https://www.wind-energie.de Unterstützen Sie die Anti-Kohle-Kette am 25. April 2015 in Garzweiler https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/unterstuetzen-sie-die-anti-kohle-kette-am-25-april-2015-garzweiler <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Landesverbands <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW e.V. (LEE) <br />Mitte März 2015 hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ein Eckpunkte-Papier vorgelegt, in dem er eine Klima-Abgabe für die ältesten und klimaschädlichsten Kraftwerke in Deutschland vorsieht. Diesen Vorstoß unterstützt der Landesverband Erneuerbare Energien ausdrücklich, denn Energiewende heißt nicht nur, Erneuerbare Energien hinzuzubauen. Energiewende bedeutet auch, klimaschädliche und unzeitgemäße Kraftwerke schrittweise abzuschalten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Angesichts des mit der Energiewende zwangsläufig verbundenen sukzessiven Ausstiegs aus der Braunkohle sowie des heftigen Gegenwinds, den Sigmar Gabriel von führenden Vertretern der CDU, seiner eigenen Partei und bestimmten Gewerkschaften für seinen sinnvollen Vorschlag bekommt, ruft der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zur Teilnahme an der „Anti-Kohle-Kette“ entlang des Braunkohletagebaus Garzweiler am 25. April 2015 auf.</p> <p>Sofern Sie nicht durch den am gleichen Tag stattfindenden „Tag der Erneuerbaren Energien“ eingebunden sind, freuen wir uns, wenn Sie die Bürgerbewegung gegen Kohle am kommenden Samstag unterstützen. Alle Informationen zur Anti-Kohle-Kette finden Sie unter <a href="http://www.anti-kohle-kette.de   " title="www.anti-kohle-kette.de   ">www.anti-kohle-kette.de   </a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Sarah Preuß, Pressesprecherin <br />Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.<br />Telefon: 0211-9367 6064, Telefax: 0211-9367 6061<br />E-Mail: <a href="mailto:sarah.preuss@lee-nrw.de">sarah.preuss@lee-nrw.de</a> <br />Internet: <a href="http://www.lee-nrw.de" title="www.lee-nrw.de">www.lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Wed, 22 Apr 2015 06:10:27 +0000 4408 at https://www.wind-energie.de BWE Sachsen zum Tag der Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-sachsen-zum-tag-der-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dem guten Willen des Wirtschaftsministers müssen Taten der Regierung folgen. <br />Das Klima für die Erneuerbaren Energien in Sachsen hat sich deutlich verbessert. Die neue Landesregierung und das SPD-geführte Wirtschaftsministerium fahren einen merklich freundlicheren Kurs gegenüber dem Ausbau der Wind- und Solarenergie sowie der Biogas- und Wasserkraftnutzung als noch die schwarz-gelbe Vorgängerregierung. Im Koalitionsvertrag bekennt sich Schwarz-Rot ausdrücklich zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und zum Ausbau der Erneuerbaren in Sachsen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beim 20. Tag der Erneuerbaren Energien am 25. April kann man diesen Kurswechsel besichtigen. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wird bei der Zentralveranstaltung in Oederan erwartet und sicher erneut aufmunternde Worte zu den Erneuerbaren finden. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Windenergie e.V. Landesverband Sachsen, Prof. Dr. Martin Maslaton, dazu: „Gerade am Tag der Erneuerbaren Energien wird mehr als deutlich: Es gibt noch viel zu tun im Freistaat. Gerade einmal 24,8 Prozent Erneuerbare beim <abbr title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term280" title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung.">Nettostromverbrauch</a></abbr> in Sachsen sind noch zu wenig: Das Innenressort ist aufgerufen, die nötigen Änderungen des Landesentwicklungsplans, an den die Regionalen Planungsverbände gebunden sind, rasch auf den Weg zu bringen. Die Planungsverbände müssen endlich mehr Flächen für die Windenergie ausweisen, die unselige Wasserentnahmeabgabe bei Wasserkraftwerken muss endgültig beerdigt und die weitere Ausweisung von Braunkohletagebauen gestoppt werden. Schlussendlich sollten die Sachsen die Energiewende auch einmal selbst in die Hand nehmen.“</p> <p>Mit gutem Beispiel gehen hierbei die immer zahlreicheren Projekte voran. Prominentes Beispiel ist die Neue Energien Ostsachsen eG (egNEOS), die in Kürze eine eigene 3-MW-Windenergieanlage im Windpark Wülknitz-Streumen nördlich Riesa in Betrieb nehmen wird. „Durch eine direkte Geldeinlage, einen Genossenschaftsanteil, können sich Bürger dort aktiv an der Energiewende beteiligen und werden so mittelbar Miteigentümer der Anlagen. Dies auch zu günstigen Konditionen, denn in der Regel bewegen sich die Beteiligungen um die 500 Euro“, erläutert der BWE-Landesvorsitzende und Verwaltungsrechtler, der an der TU Chemnitz das Recht der Erneuerbaren Energien lehrt.</p> <p>„Durch die direkte Beteiligung der Bürger gibt es auch weit weniger Probleme bei der Akzeptanz von Erneuerbare-Energien-Projekten. Das sollte die Landesregierung unterstützen!“Letztendlich geht es um die Bekämpfung des Klimawandels. „Längere Trockenperioden im Sommer und die Zunahme von extremen Wettereignissen haben wir schon jetzt im Freistaat“, so Prof. Maslaton. „Gerade am Tag der Erneuerbaren Energien sollten die Landespolitiker daher nicht nur die Bürger zum Stromsparen aufrufen, sondern endlich auch einen Ausstiegsfahrplan aus der Braunkohleverstromung verkünden. Lippendorf und Boxberg sind schließlich die größten CO2-Emittenden im Energiebereich. Die Landschaftszerstörung im Namen des Stroms muss ein Ende haben.“</p> <p>Dass den Erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, ist unbestritten. „Beim Tag der Erneuerbaren Energien ist es immer leicht, den innovativen Wirtschaftszweig zu loben und Energieanlagen zu besichtigen. Mit Worten allein lassen sich die deutschen Klimaschutzziele aber nicht erreichen, und mit der Braunkohle schon gar nicht“, so der BWE-Landesvorsitzende abschließend.</p> <p><b>Rückfragen: <br /></b>Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a> Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Potenziale Windenergie Wed, 22 Apr 2015 12:18:36 +0000 4409 at https://www.wind-energie.de BWE bietet Vergütungsrechner EEG 2014 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-bietet-verguetungsrechner-eeg-2014 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem neuen Onlinetool lässt sich künftig die Vergütungshöhe nach dem so genannten „Atmenden Deckel“ berechnen. Unter <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verguetung">www.wind-energie.de/verguetung</a> stellt der BWE einen Rechner zur Verfügung, der mit wenigen Klicks die Ergebnisse entsprechend der Zubauprognosen bereitstellt. Für die Handyanwendung ist der Rechner ebenfalls optimiert und unter <a target="_blank" href="http://www.verguetungsrechner.info">www.verguetungsrechner.info</a> abrufbar.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Was ist der Hintergrund?</strong></p> <p>Die Bundesregierung hat mit dem EEG 2014 einen Ausbaukorridor für Windenergie an Land von 2.400 bis 2.600 Megawatt netto pro Jahr festgelegt. Zudem erfolgt die Degression ab Anfang 2016 jeweils zum 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Die Höhe der Degression beträgt zunächst 0,4 Prozent vierteljährlich, wenn der Ausbau innerhalb des festgelegten Korridors erfolgt. Abhängig davon, ob dieser innerhalb des 12-monatigen Betrachtungszeitraums über- oder unterschritten wird, steigt oder sinkt die Vergütung in festgelegten Stufen. Dieses Prinzip bezeichnet man als „Atmenden Deckel“.</p> <p><strong>Wie funktioniert der Rechner?</strong></p> <p>Geben Sie links den angenommenen Zubauwert für die jeweiligen Betrachtungszeiträume 1 bis 4 ein. Diese Betrachtungszeiträume ergeben sich aus dem EEG 2014. Voreingetragen sind jeweils 2.500 MW Zubau. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis stark von der Genauigkeit der Prognose abhängt. Auf der rechten Seite wird Ihnen die Vergütung in Cent je kW/h und die Degression in Prozent für das angegebene Quartal ausgegeben. Sobald die jüngsten Zubauwerte bekannt sind, aktualisiert der BWE den Rechner. Zunächst beschränkt sich die Berechnung auf die Zeit bis Ende 2016.</p> <p>Online abrufbar unter: <a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verguetung">www.wind-energie.de/verguetung</a></p> <p>Anwendung für Mobiltelefon: <a target="_blank" href="http://www.verguetungsrechner.info">www.verguetungsrechner.info</a></p> </div> </div> </div> Vergütung Fri, 10 Apr 2015 14:21:11 +0000 4392 at https://www.wind-energie.de Windenergie in Sachsen 2014: Zähes Mini-Wachstum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-sachsen-2014-zaehes-mini-wachstum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Landesvorsitzender Prof. Maslaton zieht Bilanz und fordert mehr Flächen für Windräder - <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> kommt in Gang</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie hat es im braunkohledominierten Sachsen nicht leicht. Immer noch werden 75 Prozent der sächsischen Stromproduktion durch die Braunkohleverfeuerung gedeckt. Dennoch wuchs der Windmarkt 2014 auch in Sachsen weiter, wenn auch in gewohnt kleinen Schritten. So gingen im vergangenen Jahr im gesamten Freistaat lediglich 14 neue Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von rund 36 MW ans Netz. Im Jahr 2013 waren es auch nur 15 neue WEA mit 35,5 MW.</p> <p>Nach Zahlen von Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel vom BWE kommt Sachsen damit aktuell auf 850 Windräder mit einer installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1.081 MW. Die Gesamtzahl der WEA hat sich im Vergleich zu 2013 sogar um neun Windräder verringert, da mehrere alte und deutlich leistungsschwächere Anlagen im Rahmen des <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> durch wenige, aber erheblich modernere und leistungsstärkere Anlagen ersetzt wurden. Damit zählt Sachsen bei der Windstromproduktion deutschlandweit weiterhin zu den Schlusslichtern. Hans-Jürgen Schlegel, langjähriger Experte auf dem Fachgebiet der Erneuerbaren Energien in Sachsen, prognostiziert für das vergangene Jahr einen Stromertrag durch die sächsischen WEA von rund 1.800 GWh, nach etwa 1.690 GWh im Jahr 2013. Das entspricht einem Windstromanteil am Gesamtstromverbrauch von mageren 9,2 Prozent in Sachsen.</p> <p>„Das Wachstum der Stromerzeugung aus Windenergie in Sachsen bleibt ein mühsames Geschäft, wie man an den kümmerlichen 14 neuen Windrädern sieht“, betont auch Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender beim Bundesverband Windenergie (BWE) in Sachsen. „Mehr Flächen für Windräder sind dringend erforderlich, will man mit der Energiewende im Freistaat vorankommen. Hier ist die neue Staatsregierung in der Pflicht. Schließlich bekennt sie sich im Koalitionsvertrag zum weiteren Ausbau der Windenergie.“</p> <p>Insgesamt lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am <abbr title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term280" title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung.">Nettostromverbrauch</a></abbr> 2014 in Sachsen bei 24,8 Prozent. Bei der Windenergie werden vermehrt die leistungsstarken WEA mit einer <abbr title="Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene Leistung einer Windenergieanlage bezeichnet, die diese umsetzen beziehungsweise generieren kann. Diese maximal mögliche Leistung kann sich von der praktisch erreichten Leistung etwa aufgrund der Windverhältnisse vor Ort unterscheiden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term277" title="Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene Leistung einer Windenergieanlage bezeichnet, die diese umsetzen beziehungsweise generieren kann. Diese maximal mögliche Leistung kann sich von der praktisch erreichten Leistung etwa aufgrund der Windverhältnisse vor Ort unterscheiden.">Nennleistung</a></abbr> von 3 MW und einer Nabenhöhe von mindestens 135 Metern errichtet. „Bereits im Jahr 2016 erwarten die Betreiber der sächsischen Windenergie, dass die Schwelle der Stromerträge von 2.000 GWh pro Jahr erstmalig überschritten wird“, so Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel. Gerade diese Anlagen eignen sich hervorragend für das Repowering. Der vielbeschworene Ersatz zahlreicher alter und niedrigerer Anlagen durch wenige hohe Windräder mit größerer Leistung kommt in Sachsen derzeit langsam in Gang. So wurden zum Beispiel im Windpark Riesa-Mautitz fünf alte Anlagen mit einer Leistung von je 600 kW durch nur noch vier neue 3-MW-Anlagen ersetzt. Im Windpark Streumen (Gemeinde Wülknitz, Landkreis Meißen) wurden vier alte 600-kW-Anlagen durch vier 2-MW-Windräder ersetzt. Zwei weitere Altanlagen werden dort in diesem Jahr repowered. Ebenfalls zurückgebaut wurden die drei kleinen 100-kW-Anlagen des Windparks Bernsbach bei Schwarzenberg. Dafür ging im Windpark Mark-Sahnau bei Crimmitschau eine 3-MW-Windenergieanlage ans Netz.</p> <p>„Dass das Repowering ganz langsam Fahrt aufnimmt, freut uns natürlich“, erklärt Prof. Maslaton, der nebenbei auch das Recht der erneuerbaren Energien an der TU Chemnitz und Umweltrecht an der TU Bergakademie Freiberg lehrt. „Doch da liegt noch ein langer Weg vor uns, da die Mehrzahl der alten WEA außerhalb der Vorrang- und Eignungsgebiete stehen und schlicht die Flächen für neue Anlagen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgewiesen sind.“</p> <p>Ob es in Sachen Windenergie in Sachsen tatsächlich zu einem Kurswechsel kommt und sich die Lage der Windenergie verbessert, bleibt abzuwarten. „In diesem Jahr wird sich zeigen, ob die Regionalen Planungsverbände wirklich neue zusätzliche Flächen für Windräder ausweisen“, so der BWE-Landesvorsitzende. „Auch Flächen in Gewerbe- und Industriegebieten wären eine Überlegung wert, etwa zur Windstrom-Eigenversorgung ansässiger Betriebe. Wenn man sich schon als Staatsregierung wieder in die bundesweiten Ziele bei der Reduzierung der CO2-Emissionen einklinken möchte, dann müssen den Worten auch Taten folgen.“ Vorwärts käme man, wenn das Innenministerium den fortschrittlichen Kurs von Wirtschaftsminister Dulig mitträgt.</p> <p><strong>Rückfragen:</strong> Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, E-Mail: martin@maslaton.de; Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Repowering Windenergie Fri, 10 Apr 2015 11:27:48 +0000 4389 at https://www.wind-energie.de Sinkende EEG-Umlage erreicht private Haushalte https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/sinkende-eeg-umlage-erreicht-private-haushalte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon seit 2013 ist der <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> etwa konstant - trotz des jährlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wenn sich die jetzt erhobenen Verbraucherpreise im Jahresverlauf 2015 behaupten, wäre der Strom aktuell sogar wieder billiger als 2013. Diese Entwicklung muss bei den privaten Verbrauchern ankommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine Familie hat in den ersten Monaten dieses Jahres nach einer Untersuchung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Schnitt etwa einen Euro weniger an den Stromversorger gezahlt. Gegenüber 85 Euro im Jahr 2014 ging die monatliche Stromrechnung für einen Haushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden auf 84 Euro zurück.</p> <p>Nach Angaben des BDEW kaufen die Stromunternehmen ihren Strom wieder billiger ein und profitieren dabei insbesondere von der gesunkenen Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien. Die EEG-Umlage ist danach von 6,24 Cent/kWh auf 6,17 Cent/kWh gesunken. Der Durchschnittshaushalt zahlt nach diesen Zahlen jetzt gut 18 Euro im Monat für die Ökoenergien, 1 Euro pro Monat weniger als im Vorjahr. Noch stärker als die EEG-Umlage sind die Kosten für „Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb“ gesunken – von 7,38 auf 7,12 Cent/kWh. Das ist der niedrigste Wert seit 2008. Weiterhin machen Steuern und Abgaben konstant 52 Prozent des Strompreises für Endverbraucher aus, Netzentgelte verursachen 23 Prozent der Kosten.</p> <p>Da Erneuerbare-Energien-Anlagen inzwischen zu deutlich geringeren Kosten errichtet werden und immer mehr Anlagen aus der Förderung fallen, ist nicht mit einem Anstieg der EEG-Umlage zu rechnen. Windenergie ist von allen Erneuerbaren Energien die kostengünstigste. Im Jahr 2015 werden laut Prognose rund 42 Prozent des Erneuerbaren Stroms aus Windenergie erzeugt. Ihr Anteil an der gesetzlichen Förderung durch die EEG-Umlage liegt jedoch nur bei 19 Prozent.</p> <p>&nbsp;</p> <p><b>BWE-Praxistag „Potentielle Strommarktentwicklung und Auswirkungen auf die Strompreise“</b></p> <p>EXKLUSIV: auf dem Praxistag werden exklusiv die Ergebnisse aus zwei zusätzlichen&nbsp;Strompreisszenarien präsentiert. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit den Experten aus der Branche.&nbsp;</p> <p><b><a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-potentielle-strommarktentwicklung-und-auswirkungen-auf-die-strompreise/programm" target="_blank" title="Opens external link in new window">&gt;&gt; Zum Programm</a></b></p> </div> </div> </div> Strompreis Fri, 10 Apr 2015 15:17:37 +0000 4390 at https://www.wind-energie.de Bekenntnis der Koalition in Hamburg zur Energiewende ist wichtiges Signal https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bekenntnis-der-koalition-hamburg-zur-energiewende-ist-wichtiges-signal <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir freuen uns über die klaren Aussagen im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Hamburg. Das deutliche Bekenntnis zur Windbranche und die ausgesprochene Zusage sich im Bund weiter für die rasche Umsetzung der Energiewende und den Umstieg auf Erneuerbare Energien einzusetzen, ist ein wichtiges Signal.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Die Energiewende ist mit großen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Chancen verbunden. Mit dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag ist sichergestellt, dass die Hansestadt Hamburg diese Chancen weiter in den Mittelpunkt ihrer Politik rücken wird“, so Axel Röpke, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie (BWE).</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie e.V.,<br />Landesverband Hamburg, Dr. Axel Röpke<br />ABC Straße 1<br />20354 Hamburg<br />040/357534-0<br /><a href="mailto:a.roepke@bwe-regional.de">a.roepke@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Verband Windenergie Thu, 09 Apr 2015 15:03:18 +0000 4384 at https://www.wind-energie.de Starke Firmenbeteiligung am Tag der Erneuerbaren in Mecklenburg-Vorpommern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/starke-firmenbeteiligung-am-tag-der-erneuerbaren-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. April feiert der Tag der Erneuerbaren Energien sein 20-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass öffnen viele Firmen der Branche ihre Türen für die Öffentlichkeit und machen die Energiewende erlebbar. <br />Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung informiert auf einer Online-Übersichtskarte über die vielfältigen Möglichkeiten für Interessierte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><a class="image-left" href="https://www.energietag-mv.de/" target="_blank"><img src="/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2015/starke-firmenbeteiligung-am-tag-der-erneuerbaren-mecklenburg-vorpommern/logo-tag-der-erneuerbaren.jpg" title="Tag der Erneuerbaren 2015" class="imagecache-200px-Breite inserted-image" width="200" height="90" /></a>Zum breiten Spektrum der Teilnehmer gehören auch viele Firmen und Betreiber der Windbranche sowie Zulieferer oder Energieversorger. Das Angebot ist sehr vielfältig und bietet unter anderem Besteigungen von Windenergieanlagen, Besichtigungen von Komponentenherstellern oder auch eine Schiffstour zum Offshore-Windpark Baltic1 an.</p> <p>Mit der Energiewende ist es im ganzen Norden gelungen, industrielle Wertschöpfungsketten neu zu etablieren. In Mecklenburg und Vorpommern sichert die Windenergie inzwischen Industriearbeitsplätze bei Herstellern und Zuliefern, sorgt für Arbeitsplätze bei Service und Wartung oder in den Leitstellen der Stromnetzbetreiber. 7.580 Arbeitsplätze sind es allein in der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern, 14.980 Beschäftigte sind es in allen Branchen der Erneuerbaren Energien.</p> <p>Welche Aktivitäten bundesweit zum Tag der Erneuerbaren angeboten werden, erfahren Sie auf der Internetseite <a href="http://www.energietag.de" title="www.energietag.de">www.energietag.de</a>. Hier gibt es auch die Möglichkeit sich für weitere Aktionen anzumelden.</p> <p>Link:&nbsp; <a href="https://www.energietag-mv.de/" target="_blank">Tag der Erneuerbaren in Mecklenburg-Vorpommern</a>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 09 Apr 2015 09:07:11 +0000 4382 at https://www.wind-energie.de Landesregierung und Bundesverband Windenergie arbeiten an Lösung für den geordneten Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesregierung-und-bundesverband-windenergie-arbeiten-loesung-fuer-den <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Jetzt nur nicht kopflos werden. Dass die Windenergiebranche eine große Bedeutung für unser Land hat, bestreitet inzwischen niemand mehr: Es ist Schleswig-Holsteins Beitrag zum Klimaschutz mit einem hohen Wertschöpfungsfaktor. Die Windenergie sorgt für mehr als 9.000 Arbeitsplätze und Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2014. Ende Januar jedoch erklärte das Oberverwaltungsgericht die Windeignungsflächen in zwei Teilgebieten für unwirksam – mit noch unbekannten Folgen für das ganze Land.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesverband Windenergie machte daraufhin der Landesregierung den Vorschlag, Vorranggebiete auszuweisen an Stelle von Eignungsgebieten. Ein interessanter Vorschlag, der zu einer zügigen neuen Steuerung der Windenergie im Land führen könnte, wie die Staatskanzlei bestätigte. Denn auch 2015 und in den Folgejahren soll der Ausbau planvoll weitergehen.&nbsp;</p> <p>„Der Ministerpräsident und wir werden nach dem zweiten runden Tisch am 27. April die&nbsp; Öffentlichkeit über unsere Lösungsvorschläge informieren“, so Reinhard Christiansen, Vorstand des Landesverbandes Windenergie. „Wir werden die Vorreiterrolle Schleswig-Holsteins als&nbsp; Windland nicht aufs Spiel setzen - gemeinsam mit Bürgervertretern und Naturschützern. Aber wir sollten bis dahin nicht in Spekulationen oder Aktionismus verfallen oder kopflos werden. Unser Ergebnis muss dauerhaft sein, dann lieber einmal mehr überlegen“, mahnte Christiansen. Sorgen, dass es zu dem viel beschworenen Wildwuchs kommen könnte, macht er sich nicht.&nbsp;</p> <p>Ernst Hansen, Leiter der Landesplanung in der Staatskanzlei, unterstrich die Verbandsforderung: „Wir haben fristwahrende Rechtsmittel gegen die OVG-Urteile eingelegt und prüfen auch mögliche gesetzgeberische Maßnahmen. Der Ministerpräsident hat zu einem zweiten Runden Tisch am 27. April in Kiel eingeladen und in der Folge trifft sich die Landesplanung mit allen Beteiligten, darunter dem BWE, um die möglichen Lösungen zu besprechen. Wir werden zu einer Regelung kommen, die durch eine planerische Steuerung den Investoren Rechtssicherheit gibt und die Akzeptanz der Bevölkerung sichert.“&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Industriestraße 30a<br />25813 Husum<br />Telefon: 0152 33 73 96 18<br />E-Mail: sh@bwe-regional.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Wed, 08 Apr 2015 08:53:58 +0000 4383 at https://www.wind-energie.de Broschüre "Ausschreibungen für Windenergie an Land" steht zur Verfügung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/broschuere-ausschreibungen-fuer-windenergie-land-steht-zur-verfuegung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die handliche Broschüre fasst die Ergebnisse der jüngsten BWE-Studien zum Thema Ausschreibungen und Akteursvielfalt zusammen. Neben einem Glossar und anschaulichen Grafiken sind wichtige Aspekte benannt, die in einem etwaigen Ausschreibungssystem für Windenergie an Land zu beachten sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="995" height="610" title="EE-Projekte unterscheiden sich in Größe und Vorlaufzeit - eine Übertragung des Pilotmodells auf den Bereich Windenergie an Land ist daher nicht möglich" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/broschuere-ausschreibungen-fuer-windenergie-land-steht-zur-verfuegung/topthema-flyer.jpg?1428565721" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Förderhöhe über Ausschreibungen zu ermitteln, ist aus Sicht des Bundesverband WindEnergie e. V. (BWE) ein Griff zum falschen Instrument. Trotz seiner Zweifel bringt sich der Windverband aber mit Vorschlägen in die politische Debatte ein, damit die Ziele der Energiewende weiterhin erreicht werden können.</p> <p>Einen Beitrag stellt die Broschüre "Ausschreibungen für Windenergie an Land - Ein Modell für den Leistungsträger Wind?" dar. Die Broschüre gibt den aktuellen Diskussionsstand vom April 2015 wieder. Da der Positionierungsprozess im Verband in den kommenden Monaten fortgeführt wird, wird der BWE zeitnah weitere Anmerkungen und Vorschläge zum neuen Fördersystem bereithalten.</p> <p>Ab spätestens 2017 sollen für alle Erneuerbaren-Energien-Technologien Ausschreibungen gelten. Seit Anfang 2015 werden dafür in einem Pilotvorhaben für Photovoltaik-Freiflächenanlagen erste Erfahrungen gesammelt. Über die Abgabe konkurrierender Gebote bewerben sich Entwickler von PV-Freiflächenanlagen auf eine Förderung, anstatt eine gesetzlich festgelegte zu beziehen.</p> <p>Download <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/ausschreibungen-fuer-windenergie-land-ein-modell-fuer-den-leistungstraeger-wind/bwe_ausschreibungsflyer_final_20150407_hyperlinks.pdf">"Ausschreibungen für Windenergie an Land - Ein Modell für den Leistungsträger Wind?"</a></p> <p>Weitere Informationen zum Thema Ausschreibungen (politische Termine, Materialien, Studien, Glossar, Positionen) bietet der BWE seinen Mitglieder unter <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/intern">www.wind-energie.de/intern</a>.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG Wed, 08 Apr 2015 07:49:17 +0000 4379 at https://www.wind-energie.de Bayerischer Energietag 2015 in Eichstätt am 26.03.2015 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bayerischer-energietag-2015-eichstaett-am-26032015 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der diesjährige Bayerische Energietag, der Kongress für bayerische Kommunen in Eichstätt, fand in einer Zeit statt, in der die Energiewende durch die bayerische Politik massiv ausgebremst wird. Dementsprechend waren die Vorträge und die Stimmung der anwesenden Teilnehmer.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Franz Alt hat in einem engagierten Vortrag die anwesenden Bürgermeister und Kommunalvertreter auf die dringende Notwendigkeit der Energiewende und die Unsinnigkeit der 10H-Regelung eingeschworen.</p> <p>Auch der BWE-Landesvorstand Bayern, Günter Beermann, ist in seinem Kurzvortrag auf die 10H-Regelung und die Klage der Klagegemeinschaft, der sich auch der BWE angeschlossen hat, eingegangen. Zur 10H-Regelung erwähnte er, dass diese von allen Experten abgelehnt wurde und wohl nur "auf Grund einer göttlichen Eingebung des Ministerpräsidenten entstanden sei". Auf diese Äußerung ist die Leiterin der Abt. 8 -Energiepolitik, Energieinfrastruktur- im Wirtschaftsministerium, Frau MDirig.in Dr. Ulrike Wolf in Ihrem Vortrag eingegangen und wollte "die göttliche Eingebung" so nicht stehen lassen. Sie verwies darauf, dass die Bürger sich massiv gegen die Windenergie aussprächen und der Ministerpräsident einen gerechten Ausgleich gesucht habe.</p> <p>Dieser Aussage stehen Umfrageergebnisse, dass die Bürger mehrheitlich für den weiteren Ausbau der Windenergie stimmen, entgegen. Damit dies auch im Ministerium zur Kenntnis genommen wird, sind aktuelle Umfragen dringend erforderlich.</p> <p>Eine interessante Kernaussagen von Frau Dr. Wolf war jedoch auch: Mit Abschalten des letzten Kernkraftwerkes 2022 fehlen in Bayern 40 Mrd. kWh und eine gesicherte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 5 GW. (derzeitiger Stromverbrauch in BY lt. Statistischem Landesamt: 90,8 TWh). Voraussetzung, um das leisten zu können ist der geplante Ausbau der Erneuerbaren Energien und das Erreichen der Energieeffizienzziele.</p> <p>Bayern will also an den Ausbauzielen festhalten. Gemäß Energiekonzept 2011 wurden 6 bis 10% des Stromverbrauchs für Windstrom festgeschrieben, das wären fast 10 TWh. Allerdings schreibt das Wirtschaftsministerium bereits an einem neuen (wahrscheinlich angepassten) Energiekonzept. Der BWE wurde im Gegensatz zum Energiekonzept 2011 bisher nicht konsultiert.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2015/bayerischer-energietag-2015-eichstaett-am-26032015/150326-vortrag-bwe-bayern-energietag.pdf" class="file-link" title="Vortrag BWE-Landesvorstand Günter Beermann">Vortrag BWE-Landesvorstand Günter Beermann</a></p> <p><a target="_blank" href="http://www.bayerischer-energietag.de/">www.bayerischer-energietag.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/bayerischer-energietag-2015-eichstaett-am-26032015/150326-vortrag-bwe-bayern-energietag.pdf" type="application/pdf; length=555052" title="150326-vortrag-bwe-bayern-energietag.pdf">Vortrag BWE-Landesvorstand Günter Beermann</a></div> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Akzeptanz Bundesländer Bundesländer Thu, 02 Apr 2015 08:16:06 +0000 4366 at https://www.wind-energie.de Einladung zur Fachtagung des BWE Regionalverbandes Steinburg, Segeberg, Pinneberg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/einladung-zur-fachtagung-des-bwe-regionalverbandes-steinburg-segeberg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">am 05.05.2015&nbsp; 19:00h – 21:00h bei M.O.E. GmbH, Fraunhoferstraße 3, 25524 Itzehoe</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Windmüller,</p> <p class="BWETEXT">hiermit laden wir Sie zur ersten Fachtagung des BWE Regionalverbandes 2015 ein. Es erwarten Sie diese aktuellen Themen:</p> <ul> <li>Neue Systemstabilitätsverordnung (SysStabV): Nachrüstpflicht für Bestandanlagen</li> <li>BGV A3 Prüfung: Pflicht oder freiwillige Maßnahme für den Betreiber?</li> <li>Neuster Stand der Speicherentwicklung</li> </ul> <p class="BWETEXT">Zum Hintergrund:</p> <p class="BWETEXT">Zukünftig müssen alle Windenergieanlagen einen erweiterten Frequenzbereich von 47,5 Hz bis zur oberen Abschaltfrequenz durchfahren können. Die obere Abschaltfrequenz wird vom <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> festgelegt und muss zwischen 50,2 Hz - 51,5 Hz liegen. Die bescheinigten SDL-fähigen Anlagen erfüllen diese Anforderungen schon jetzt, alle anderen Anlagen müssen umgerüstet bzw. umparametriert werden.</p> <p class="BWETEXT">Gemeinsam werden wir die nachfolgenden Fragen erörtern:</p> <ul> <li>Welche Auswirkungen hat die Einführung der SysStabV zum März 2015 für die Betreiber in der Region?</li> <li>Wie wichtig sind wiederkehrende Prüfungen gemäß BGV A3/ DUGV V3 für den sicheren Betrieb von Anlagen? Welche Konsequenzen erwarten Geschäftsführer von Windenergieanlagen, wenn die regelmäßigen Prüfungen nicht erfolgen?</li> </ul> <p>Was können Stromspeicher leisten und welche Arten von Speicher sind für unterschiedliche Anwendungen geeignet? Das Unternehmen LIACON Batteries, Spezialist für elektrochemische Stromspeichersysteme für Industrieanwendungen auf Basis der Lithium-Ionen Polymer-Technologie, stellt sein Produkt vor.</p> <p class="BWETEXT">Auf diese erste Fachtagung freuen wir uns besonders und hoffen, dass durch eine zahlreiche Teilnahme die aktuellen Themen umfangreich diskutiert werden können.</p> <p>Bitte melden Sie sich bis zum 25.04.2015 an unter Telefon: 04821 40 636 0 oder gerne auch per E-Mail: <a href="mailto:info@moe-service.com">info@moe-service.com</a>.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2015/einladung-zur-fachtagung-des-bwe-regionalverbandes-steinburg-segeberg-pinneberg/20150331-einladung-moe.pdf" class="file-link" title="Download Einladungsschreiben und Programm">Download Einladungsschreiben und Programm</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/einladung-zur-fachtagung-des-bwe-regionalverbandes-steinburg-segeberg-pinneberg/20150331-einladung-moe.pdf" type="application/pdf; length=483250" title="20150331-einladung-moe.pdf">Download Einladungsschreiben und Programm</a></div> </div> </div> </div> Netze Potenziale SDL Speicher Veranstaltungen Thu, 02 Apr 2015 07:15:48 +0000 4364 at https://www.wind-energie.de Windkraft Zulieferer Forum auf der Hannover Messe 2015 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windkraft-zulieferer-forum-auf-der-hannover-messe-2015 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautet<b>:</b> Innovative Technologien und Zuliefererkonzepte treiben den Ausbau der Windenergie in Deutschland voran – Beispiele aus der Praxis<strong>“</strong><b>. </b>Zum dritten<b> </b>Mal kommen Zulieferer und Hersteller der Windbranche im Rahmen der Messe zusammen, um<b> </b>über<b> </b>aktuelle Schlüsselthemen zu diskutieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eröffnet wird das Forum von BWE-Präsident Hermann Albers und einem Grußwort des Geschäftsführers der EnergieAgentur NRW, Dr. Frank-Michael Baumann. Im Anschluss werden&nbsp; Referenten namhafter Global Player zu Themen aus Forschung und Entwicklung, Herstellung, Service und Dienstleistungen referieren. Den Abschluss des Forums bildet eine von BWE-Fachreferent Wolf Stötzel moderierte Podiumsdiskussion.</p> <p>Der produktive Dialog zwischen Anlagenherstellern und Zulieferern machte das Forum, das seit 2013 in Kooperation der Firma Plarad und der Deutschen Messe AG (DMAG) stattfindet, zu einem vollen Erfolg. 2014 nahmen rund 500 Besucher teil, was das Forum zum am stärksten frequentierten der gesamten Messe machte.</p> <p>Sie finden das Windkraft Zulieferer Forum am Stand E50 in Halle 27.<br /> Beginn: 15. April um 9:30 Uhr. <a href="/system/files/attachments/article/2015/windkraft-zulieferer-forum-auf-der-hannover-messe-2015/20150327-programm-windkraftzuliefererforum.pdf" class="file-link" title="Zum Programm"><br />Zum Programm</a></p> <p>BWE-Mitglieder können sich kostenlos für die Messe registrieren lassen.<br /><a target="_blank" href="http://www.hannovermesse.de/ticketregistrierung?Rkot3yhump8exv">Zur Registrierung</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/windkraft-zulieferer-forum-auf-der-hannover-messe-2015/20150327-programm-windkraftzuliefererforum.pdf" type="application/pdf; length=922524" title="20150327-programm-windkraftzuliefererforum.pdf">Zum Programm</a></div> </div> </div> </div> Technik Veranstaltung Windenergie Wirtschaft Fri, 27 Mar 2015 11:14:15 +0000 4355 at https://www.wind-energie.de Steinmeier und Gabriel eröffnen internationale Energiewendekonferenz in Berlin https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/steinmeier-und-gabriel-eroeffnen-internationale-energiewendekonferenz-berlin <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gemeinsame Pressemitteilung des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesverbands Erneuerbare Energie e. V. und des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. Berlin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel werden heute im Auswärtigen Amt den ersten „Berlin Energy Transition Dialogue“ eröffnen.<b></b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Konferenz bringt erstmalig in Berlin Vertreter aus über 60 Staaten zusammen, Außen- und Energieminister und hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Ziel des internationalen Energiewendedialoges ist es, die deutsche Energiewende vorzustellen sowie Erfahrungen und nächste Schritte mit internationalen Partnern zu diskutieren. Bei diesem Austausch sollen – auch mit Blick auf die Weltklimakonferenz COP21 in Paris – Anregungen für künftige politische Weichenstellungen weltweit entwickelt werden.</p> <p>Dazu erklärte <b>Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier</b> heute in Berlin:<br /> „Deutschland ist ein globaler Vorreiter für Energiesysteme der Zukunft. Wir zeigen, dass Klimaschutz, Energieversorgungssicherheit und wirtschaftliches Wachstum zusammen passen und einander nicht ausschließen. Die Bundesregierung unterstützt deutsche Firmen im Energiebereich, Märkte im Ausland für innovative, effiziente und klimaschonende Produkte zu erschließen. Gemeinsam mit unseren Partnern aus aller Welt wollen wir Wege zu einer nachhaltigen, sicheren und kostengünstigen Energieversorgung entwickeln.“</p> <p>Zur Energiewendekonferenz erklärte der <b>Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel</b>, heute in Berlin:<br /> „Die Energiewende in Deutschland, basierend auf den zwei zentralen Säulen erneuerbare Energien und Energieeffizienz, ist eines der zentralen Zukunftsprojekte Deutschlands. Hiermit wollen wir die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten verringern und zugleich unsere Klimaschutzziele erreichen. Und schließlich entwickeln wir mit der Energiewende neue Technologien, mit denen wir auch auf den Weltmärkten erfolgreich sind. Damit unser Weg gelingt, brauchen wir für eine erfolgreiche Energiewende eine enge Abstimmungen mit unseren europäischen und internationalen Partnern. Hierfür bildet der erste ‚Berlin Energy Transition Dialogue‘ eine sehr gute Plattform.“</p> <p><b>Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE</b>, dazu heute in Berlin:<br /> „Erneuerbare Energien sind gleichermaßen ein Gewinn für Wirtschaft und Klimaschutz. Denn nur Erneuerbare Energien sind in der Lage, unsere Energieversorgung auf eine CO2-freie Basis zu stellen, dabei Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort zu stärken. Dazu kommt: Eine bürgernahe Energiewende ist ein Innovationsmotor für Industrie und Mittelstand. Das hat Deutschland modellhaft bewiesen.“&nbsp; </p> <p> <i>Ergänzende Informationen:</i><br /> Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Ressourcen- und Klimaschutz sind die zentralen Herausforderungen der Energieversorgung weltweit. Die Bedeutung erneuerbarer Energien nimmt deshalb zu. Immer mehr Länder setzen auf den Ausbau dieser nachhaltigen und klimaschonenden Energielieferanten. <br /> Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen gesetzt. Die Energiewende ist zu einem Markenzeichen geworden, das weltweit Interesse weckt. Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellen internationalen Partnern daher im Rahmen der Konferenz den deutschen Ansatz vor.</p> <p>Der Weg hin zu einer aus erneuerbaren Quellen gespeisten Energieversorgung ist nicht ohne Hürden. Die Bundesregierung versteht sich als Mittler und Ideengeber in Energiefragen. Wichtiges Element der deutschen Außenpolitik ist, Netzwerke für eine nachhaltige Energieversorgung zu schaffen. Die Bundesregierung möchte mit dieser Konferenz diese Netzwerke stärken und im Dialog mit den internationalen Partnern den Weg zu einer globalen Energiewende ebnen, der zugleich die spezifischen und oft sehr unterschiedlichen Herausforderungen der einzelnen Staaten berücksichtigt.<br /> Deutschland ist Vorreiter bei der Entwicklung zukunftsweisender Energietechnologien. Die Bundesregierung unterstützt mit dem „Berlin Energy Transition Dialogue“ die Innovationstreiber in Industrie und Forschung bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland.</p> <p> <i>Auf der Konferenz sprechen unter anderem:</i></p> <ul> <li>Der Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier</li> <li>Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel</li> <li>Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks</li> <li>Der Generaldirektor der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), Adnan Amin</li> <li>Der Ökonom Jeremy Rifkin</li> <li> Der Vizepräsident des Bundesverbandes Erneuerbarer Energien, Hermann Albers</li> </ul> <p>Die Konferenz ist auf Englisch. Mehr Informationen finden Sie unter: <a href="http://www.energiewende2015.com">http://www.energiewende2015.com</a>&nbsp;&nbsp; <br />In den Sozialen Medien können Sie sich an der Diskussion um den Berlin Energy Transition Dialogue mit dem Hashtag #energiewende2015 beteiligen.<br />Ein digitales Presse-Kit des Berlin Energy Transition Dialogue finden Sie unter: <a href="http://www.energiewende2015.com/press">http://www.energiewende2015.com/pres</a></p> <p>Weitere Informationen zu der Konferenz: <br /> Pressestelle Berlin Energy Transition Dialogue <br /> c/o Bundesverband Solarwirtschaft e.V. <br /> Französische Straße 23 / 10117 Berlin <br /> +49 30 29 77 78 88 0 <br /> <a href="mailto:presse@energiewende2015.com">presse@energiewende2015.com</a> <br /> +49 30 29 77 78 88 0 <br /> <a href="mailto:presse@energiewende2015.com">presse@energiewende2015.com</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 26 Mar 2015 10:21:30 +0000 4349 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Windenergie macht Vorschläge für neue Landesplanung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-macht-vorschlaege-fuer-neue-landesplanung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit Beschluss vom 20. Januar 2015 kippte das Oberverwaltungsgericht Schleswig die Teilfortschreibung der Regionalpläne I und III. Mit schwerwiegenden Folgen für die Windenergie im Land. Der BWE Landesverband schlägt der Landesregierung einen Systemwechsel vor, der den rechtssicheren Ausbau der Windenergie bei größtmöglicher Akzeptanz gewährleistet – und in nur wenigen Wochen durchsetzbar wäre.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum, 12. März 2015: Die Landesregierung erlaubte den Bau von Windenergieanlagen nur in sogenannten Windeignungsgebieten. Außerhalb dieser Eignungsgebiete war der Bau bisher nur in Ausnahmefällen (<abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, Test- und Demonstrationsanlagen) möglich. Damit beschritt die Landesplanung einen in Deutschland einmaligen Sonderweg, der von den Richtern des OVG Schleswig aus mehreren Gründen für unwirksam erklärt wurde. Der BWE Landesverband empfiehlt nun – wie in den meisten anderen Bundesländern bereits vorhanden- sogenannte Vorranggebiete. Der Vorteil: den örtlichen Gegebenheiten kann besser Rechnung getragen werden.</p> <p>Die Festlegung von Windeignungsgebieten in Regionalplänen erfordert eine sachliche Letztentscheidung auf der Ebene der Landesplanung. Definitionsgemäß ist nur in den Eignungsgebieten der Bau von Windenergieanlagen möglich, woanders nicht.</p> <p>Vorranggebiete sind hingegen flexibler. Windvorranggebiete erlauben der Landesplanung eine Steuerung, ohne die Letztentscheidung zu treffen. Die Letztentscheidung wird nach Prüfung der einzelnen Voraussetzungen im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> durch die zuständige Behörde getroffen – mit allen Rechtsschutzmöglichkeiten für Nachbarn, Gemeinden und Betreiber.</p> <p>„Diese Verlagerung der Letztentscheidung trägt zur Flexibilisierung und damit zum Zeitgewinn bei“, so Landesvorstand Reinhard Christiansen. „Was in anderen Bundesländern sehr gut funktioniert, darf in Schleswig-Holstein nicht von vornherein ausgeschlossen werden“.</p> <p>Weiterhin geht der Landesverband davon aus, dass es für die rund 400 sich in der Genehmigungsphase befindlichen Anträge einen Bestandsschutz gibt, das heißt, diese noch nach „altem Recht“ genehmigt werden. „Es darf den Windmüllern im Land kein finanzieller Schade entstehen“, so Christiansen weiter.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/bundesverband-windenergie-macht-vorschlaege-fuer-neue-landesplanung/20150312-lpk-ovg-beschluss-praesentation.pdf" class="file-link" title="Präsentation zur Landespressekonfereznz">Präsentation zur Landespressekonferenz</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Bundesverband WindEnergie e.V. Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Industriestraße 30a, 25813 Husum <br />Telefon: 04841 66 32 10, Telefax: 04841 66 32 09<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/bundesverband-windenergie-macht-vorschlaege-fuer-neue-landesplanung/20150312-lpk-ovg-beschluss-praesentation.pdf" type="application/pdf; length=282504" title="20150312-lpk-ovg-beschluss-praesentation.pdf">Präsentation zur Landespressekonfereznz</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Onshore Planung Windenergie Thu, 12 Mar 2015 14:37:07 +0000 4380 at https://www.wind-energie.de Experten einig: 10fach-Abstand käme Ausbaustopp gleich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/experten-einig-10fach-abstand-kaeme-ausbaustopp-gleich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Landtagsanhörung brachte es erneut an den Tag: 10-H-Abstand wäre das Ende für Windenergieausbau.<br />„Wir bekennen uns zum weiteren Ausbau der Windenergie“, heißt es im Koalitionsvertrag von Sachsens schwarz-roter Regierung. Nach dem Willen der Koalitionspartner soll das bisherige faktische Ausbremsen beim Ausbau der Windenergie ein Ende haben. In diesem Zusammenhang soll der Windenergie, wie vom Gesetzgeber auch gefordert, „substantiell Raum geschaffen werden“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erste Nagelprobe dieses Kurswechsels ist die Frage, ob Sachsen von der im Baugesetzbuch neu geschaffenen Möglichkeit Gebrauch macht und per Gesetz bis Ende dieses Jahres einen Mindestabstand zwischen Windenergieanlagen und bebauten Gebieten festlegt. In der Diskussion ist dabei meist die sogenannte 10-H-Regelung, wonach der Mindestabstand das Zehnfache der Höhe der jeweiligen Windenergieanlagen (Nabenhöhe plus Radius der Windradflügel) betragen soll. Bei einer Anhörung zu diesem Thema im Umweltausschuss des Landtags waren sich die geladenen Sachverständigen, darunter auch Rechtsanwalt Prof. Martin Maslaton, Landesvorstand des Bundesverband WindEnergie in Sachsen, mehrheitlich einig: Ein Mindestabstand über die bisherigen Abstände zwischen 650 und 1.000 Meter hinaus käme faktisch einem totalen Ausbaustopp für die Windenergie im Freistaat gleich.</p> <p>Insbesondere die Vertreter der Regionalen Planungsverbände machten deutlich, dass eine 10-H-Regelung ihnen angesichts der dichten Besiedlung Sachsen überhaupt keinen Raum mehr ließe, noch Vorrang- und Eignungsgebiete für die Windenergie ausweisen zu können. Schon jetzt liege man bei unter 0,5 Prozent der Fläche, die für die Windenergie überhaupt in Frage komme. Außerdem würde ein neu festgesetzter Mindestabstand die derzeit in der Überarbeitung befindlichen Regionalpläne völlig über den Haufen werfen.</p> <p>„Wir müssten dann wieder bei Null anfangen“, so Prof. Andreas Berkner vom Regionalen Planungsverband Leipzig-Westsachen und Dr. Jens Uhlig vom Planungsverband Region Chemnitz übereinstimmend. Derzeit orientieren sich die Regionalen Planungsverbände am Landesentwicklungsplan (LEP) und dem Energie- und Klimaprogramm (EKP), in dem Mindestwerte für die Bruttostromproduktion festgelegt sind. „Eine substantielle Ausweisung von Flächen für die Windkraft, wie gesetzlich gefordert, wäre mit 10 H definitiv nicht mehr möglich“, bekräftigt auch Maslaton, „denn bei 2.000 Metern, und das bedeutet 10-H ja in der Realität, gehen die Potentialflächen gegen Null.“</p> <p>„Selbst die Ausweisung von Vorrang- und Eignungsflächen“, ergänzte Maslaton im Landtagsausschuss, „bedeutet aber nicht automatisch, dass sich auf diesen Flächen dann auch einmal Windräder drehen werden. Am Ende der umfangreichen <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> steht gerade in Sachsen erfahrungsgemäß sehr oft auch die Versagung der Baugenehmigung. Zentrale Rolle spielt dabei das Immissionsschutzrecht. Das Bundesimmissionsschutzgesetz, in dem auch Fragen rund um Schall und Lärm geregelt sind, hat schon in zahlreichen Fällen entweder Windenergieanlagen verhindert oder für ausgeweitete Abstände gesorgt. Der Schutz der Anwohner wird also schon jetzt sehr ernst genommen.“</p> <p>Alles in allem erübrigt sich nach Meinung der Experten eine Diskussion um landesgesetzlich festgelegte Mindestabstände für Windenergieanlagen, denn im Koalitionsvertrag von CDU und SPD heißt es: „Starre Mindestabstandsregelungen für die Errichtung von Windkraftanlagen lehnen wir ab.“ Bis auf Bayern, das die 10-H-Regel eingeführt hat, denkt auch derzeit kein anderes Bundesland darüber nach, Mindestabstände vorzuschreiben. „Die Landesregierung sollte sich an ihre Koalitionsvereinbarung halten und im Interesse des Klimaschutzes umsetzen, mithin den Landesentwicklungsplan und das Klimaprogramm entsprechend aktualisieren“, so Prof. Maslaton</p> <p><strong>Rückfragen:</strong>&nbsp;Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.:&nbsp;0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a>;&nbsp;Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Tue, 03 Mar 2015 09:39:31 +0000 4317 at https://www.wind-energie.de Klimaschutz im Gebäudesektor nicht stoppen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/klimaschutz-im-gebaeudesektor-nicht-stoppen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Der Bundesverband Erneuerbare Energie erwartet von der Bundesregierung, dass sie ihre Ankündigungen zum Klimaschutz umsetzt. „Die Menschen im Land wollen in Klimaschutz investieren. Die wiederholte Ankündigung von steuerlichen Förderungen für Sanierungsmaßnahmen im Gebäudesektor, die dann doch nicht kommen, führt zu einer deutlichen Verunsicherung der Hauseigentümer. Die Schrumpfung des Heizungsmarktes im vergangenen Jahr verdeutlicht dies“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein Investitionsvolumen in Höhe von einigen Milliarden Euro werde aufgrund der Ankündigungspolitik nicht umgesetzt, zum Schaden des Klimaschutzes und der deutschen Wirtschaft. „Die Bundesregierung sollte jetzt handeln.“</p> <p>Karl-Heinz Stawiarski, Sprecher der AG Wärme im BEE: „Alle wollen dieses Instrument: Bund, Länder, Verbraucher und Unternehmen. Es ist geradezu absurd, dass es in Zeiten, in denen der Gesamtstaat zweistellige Milliardenüberschüsse erwirtschaftet, an Finanzierungsfragen scheitern soll. Der Vertrauensverlust in die energiepolitische Handlungsfähigkeit der Politik wäre enorm.“</p> <p>Die Bundesregierung hat in ihrem Aktionsplan zum nationalen Klimaschutz die Treibhausgaseinsparungen durch energetische Gebäudesanierungen fest eingeplant. Falk: „Die Bundesregierung muss diese Einsparungen jetzt durch konkrete Fördermaßnahmen unterlegen und damit umsetzen.“ Ansonsten verliert sie sowohl national Glaubwürdigkeit bei den Wählern als auch international bei den Vorbereitungen zum G7-Treffen sowie bei den Klimaschutzverhandlungen in Paris. Der Ölpreisverfall in den letzten Monaten hat die Förderung der energetischen Gebäudesanierung noch wichtiger und dringlicher gemacht.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energieeffizienz Erneuerbare Energien Klimaschutz Thu, 26 Feb 2015 09:19:04 +0000 4296 at https://www.wind-energie.de EU soll Nummer Eins bei Erneuerbaren werden – noch fehlt eine klare Weichenstellung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-soll-nummer-eins-bei-erneuerbaren-werden-noch-fehlt-eine-klare <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).<em> </em>Wir begrüßen die Absicht der EU-Kommission, die Europäische Union weltweit zur Nummer Eins bei den Erneuerbaren zu machen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. Der Zielformulierung sollen nun auch Taten folgen, um den Ausbau der regenerativen Energiequellen weiter voranzubringen. „Um die Nummer Eins zu werden, benötigen die Erneuerbaren klare und stabile Weichenstellungen von der Politik. In der heute veröffentlichten Mitteilung zieht die Kommission nur halbherzige Konsequenzen.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Kommission betont zwar die technologischen Fortschritte, fokussiert aber zu wenig die großen Vorteile heimischer Energieträger für den Klimaschutz, für den Wettbewerb, die europäische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und vor allem für die Versorgungssicherheit. Es sei positiv zu bewerten, dass die Kommission ausdrücklich die Notwendigkeit&nbsp; einer dezentralen Produktion sowie flexiblen Netzen und Märkten herausstellt. „Wir sind gespannt auf den noch für 2015 angekündigten Vorschlag für ein neues Marktdesign, der ausdrücklich zum Ziel haben soll, einer Vielzahl neuer Erzeuger Erneuerbarer Energien die Marktteilnahme zu ermöglichen“, sagt Rainer Hinrichs-Rahlwes, BEE-Vorstandsmitglied und Sprecher der AG Europa.</p> <p>Die guten Ansätze werden aber überschattet von vielen alten und neuen Fehlern sowie von problematischen Prioritäten. So sei es schwer nachzuvollziehen, sagt Hinrichs-Rahlwes, „dass die Suche nach neuen Gasverkäufern und der Bau neuer Pipelines und LNG-Terminals bei den Prioritäten der Kommission immer noch weit vor dem massiven Ausbau der Erneuerbaren rangieren. Erdgas kann schon heute schnell und kosteneffizient weitgehend durch Biogas und andere <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> aus Sonne, Wind, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme ersetzt werden.“</p> <p>Völlig unakzeptabel ist es nach Auffassung des BEE, dass ausdrücklich Atomkraft und unkonventionelle fossile Energien, ebenso wie die CO2-Abscheidung bei fossilen Kraftwerken, als notwendig und förderungswürdig genannt werden. „Auf diese Weise wird massive Verschwendung von Steuergeld für klimaschädliche und gefährliche Energiequellen unterstützt“, sagt Hinrichs-Rahlwes. Schon jetzt arbeiten die neuen Erneuerbaren Kraftwerke auf demselben Kostenniveau wie die Fossilen.</p> <p>Die Energie Union soll den Weg vom alten, zentralisierten und auf fossilen Quellen beruhenden Energiesystem hin zu einer verstärkt dezentralen und flexiblen Energieversorgung, die saubere Energiequellen in den Mittelpunkt stellt, ebnen. Dafür hat die Kommission auch eine EU-weit koordinierte Infrastrukturentwicklung sowie die Schaffung einer europäischen Regulierungsbehörde vorgeschlagen. Gleichzeitig setzt sie jedoch über die Beihilfeleitlinien mit den Ausschreibungen einen Rahmen, der Dezentralität untergräbt. Falk: „Wir kritisieren ausdrücklich, dass die im vergangenen Jahr beschlossenen Beihilfeleitlinien als Maßstab für künftige Erneuerbaren Förderung bezeichnet werden. Gegen die nationalen Interessen der Mitgliedsstaaten soll auf diese Weise der hochproblematische Weg der Ausschreibungen zementiert werden“.</p> <p><a target="_blank" href="http://ec.europa.eu/priorities/energy-union/index_en.htm">Link zur Seite der Europäischen Kommission</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong>Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Strommarktdesign Wed, 25 Feb 2015 16:10:20 +0000 4295 at https://www.wind-energie.de Windenergie: Keine negativen Auswirkungen auf Immobilienpreise https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-keine-negativen-auswirkungen-auf-immobilienpreise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windenergieanlagen sind ein weithin sichtbares Zeichen der Energiewende, bei deren Planung die Belange der Gemeinden berücksichtigt werden. Dass Windenergieanlagen keinen Einfluss auf den Wert von benachbarten Grundstücken und Immobilien haben, ist nun im Rahmen eines umfassenden Grundstückmarktberichts belegt worden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN), Regionaldirektion Aurich, hat in seinem aktuellen Grundstücksmarktbericht darlegen können, dass Windenergieanlagen keine negativen Auswirkungen auf die Kaufpreise benachbarter Häuser hatten. Der Untersuchungszeitraum belief sich auf die Jahre 2005 bis 2012. Das Ergebnis ist entsprechend dem Grundstücksmarktbericht unabhängig von der Entfernung der Anlagen zu den Wohnhäusern. Untersucht wurde die Entwicklung der Kaufpreise von Einfamilienhausgrundstücken in der Nähe von Windkraftanlagen in den Landkreisen Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie in den kreisfreien Städten Emden und Wilhelmshaven.</p> <p>Zum <a target="_blank" href="http://www.gag.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=25928&amp;article_id=113323&amp;_psmand=39">Grundstücksmarktbericht GAG Aurich</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Wed, 25 Feb 2015 15:57:23 +0000 4308 at https://www.wind-energie.de Ausbau der Windenergie in Südwestfalen stagniert - Mehr Windenergieanlagen abgebaut als neu errichtet. https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/ausbau-der-windenergie-suedwestfalen-stagniert-mehr-windenergieanlagen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Südwestfalen: Zum ersten Mal wurden in Südwestfalen mit 16 Anlagen mehr Windenergieanlagen ab- als mit zwölf Anlagen aufgebaut. Die installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> wurde zwar um 17,225 MW erhöht, was allerdings rund 7 MW weniger Zubau gegenüber 2013 bedeutet. Bundesweit ist dagegen ein erheblicher Ausbau der Windenergie zu verzeichnen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit ca. 4.400 MW liegt der Zuwachs der Windenergieanlagen in Deutschland um gut 1.800 MW über dem geplanten Ausbaukorridor des EEG. Da allerdings weder Fotovoltaik noch Biomasse die ihnen zugebilligten Korridore erreichen, trägt die preiswerte Windenergie an Land jetzt maßgeblich zur Gesamtzielerreichung der Bundesregierung bei. Der starke Zubau ist vor allem mit der Ausweisung von Windkonzentrationsflächen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg sowie Vorzieheffekten im Freistaat Bayern und dem drohenden Ausschreibungsverfahren zu erklären. Eine starke zusätzliche Senkung der EEG-Vergütung für 2016 wird die Folge aus den vorgezogenen Investitionen sein.</p> <p>Zwar ist in NRW der Windenergiezubau auch in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Um die ambitionierten Ziele der Landesregierung bis 2020 zu erreichen, müsste die Windenergie allerdings mehr als doppelt so schnellausgebaut werden.</p> <p>Nach den Plänen der NRW-Landesregierung soll etwa ein Drittel der zukünftigen Windenergieleistung NRWs in Südwestfalen erzeugt werden. Davon sind die fünf Landkreise Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest aber noch weit entfernt. Noch immer fehlen in vielen Kommunen wirtschaftlich nutzbare Windvorrangzonen.</p> <p>Durch die Diskussion zum Entwurf des „Sachlichen Teilplans ‚Energie‘“ zum Regionalplan Arnsberg sind in vielen Kommunen der Region die begonnen Flächennutzungsverfahren verzögert oder ausgesetzt worden. Von der Bezirksregierung Arnsberg ist noch keine Terminplanung für die weiteren Planungsschritte bekanntgegeben worden. Es wird nur angedeutet, dass wegen nicht vorhandener Fristen kein Handlungsdruck besteht.</p> <p>Zusätzlich ist auch die Verabschiedung des Landesentwicklungsplanes noch nicht in Sicht. Dieser muss allerdings bei der jetzigen Fassung des Regionalplans zunächst wirksam sein, um den „Sachlichen Teilplan ‚Energie‘“ in Kraft setzen zu können. Aufgrund der starken Verzögerungen in zahlreichen Kommunen bei der Flächenausweisung in Südwestfalen kann die Region die Ziele der Landes- und Bundesregierung zum Ausbau der Windenergie für den Schutz der Umwelt und zur Schonung der Ressourcen in Deutschland in den nächsten Jahren voraussichtlich kaum unterstützen. Die Ausweisung von umsetzbaren Windvorrangzonen ist daher kurzfristig unumgänglich.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/ausbau-der-windenergie-suedwestfalen-stagniert-mehr-windenergieanlagen-abgebaut-als-neu-errichtet/bwe-rv-suedwestfalen-ausbau-windenergie-2014.pdf" class="file-link" title="Entwicklung der Windenergienutzung in Südwestfalen bis 2014">Entwicklung der Windenergienutzung in Südwestfalen bis 2014</a></p> <p>Kontakt:<br />BWE Regionalverband Südwestfalen<br />Hans-Josef Becker<br /><a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/ausbau-der-windenergie-suedwestfalen-stagniert-mehr-windenergieanlagen-abgebaut-als-neu-errichtet/bwe-rv-suedwestfalen-ausbau-windenergie-2014.pdf" type="application/pdf; length=2371737" title="bwe-rv-suedwestfalen-ausbau-windenergie-2014.pdf">Entwicklung der Windenergienutzung in Südwestfalen bis 2014</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Repowering Statistik Windenergie Wed, 18 Feb 2015 09:56:10 +0000 4272 at https://www.wind-energie.de Weltweiter Zubau der Windenergie 2014 erstmals über 50 GW https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/weltweiter-zubau-der-windenergie-2014-erstmals-ueber-50-gw <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Global Wind Energy Council (GWEC) hat seine jährliche Statistik zu den weltweiten Installationszahlen der Windenergie veröffentlicht. Danach wächst der globale Markt im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent und erreicht erstmals die Rekordmarke von 50 Gigawatt an neu installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr>. Nach einigen Jahren der weltweiten Stagnation erholt sich die Branche wieder. Ende 2014 waren rund um den Globus 369.553 MW Windleistung installiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>China hat seine Führungsposition mit einem Zubau von 23.351 MW gefestigt, was rund 45 Prozent der weltweit neu installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> entspricht. Die Entwicklung in den europäischen Ländern war bei einem Kapazitätszuwachs von 12.820 MW eher verhalten. Deutschland zementierte seine europäische Führungsrolle mit einem Installationsrekord von 5.279 MW, gefolgt von Großbritannien mit 1.736 MW und Schweden, das mit 1.050 MW erstmals die 1.000 MW Marke überschritt.</p> <p>Auf dem Afrikanischen Kontinent ging in Marokko ein Windpark mit 300 MW in Betrieb, ein wesentlicher Beitrag zur kumulierten Leistung von 934 MW Ende 2014. In Lateinamerika hat Brasilien mit 2.472 MW vor Chile und Uruguay die Führung übernommen. Der US-Markt konnte sich nach einem Tiefpunkt in 2013 mit dem Zubau von 4.854 MW erholen und auch Kanada brach seinen bisherigen Rekord mit 1.871 MW.<br />Die Australische Windindustrie konnte sich mit 567 MW Zubauleistung gegen alle Bemühungen der Regierung behaupten, die Erneuerbare Branche lahm zu legen.</p> <p>Weitere Infos sowie ausführliche Zahlen finden Sie auf der Seite des <a target="_blank" href="http://www.gwec.net/wp-content/uploads/2015/02/GWEC-PRstats-2014_EN_LowRes.pdf">Global Wind Energy Council.</a></p> </div> </div> </div> Internationales Statistik Windenergie Wirtschaft Wed, 11 Feb 2015 10:13:40 +0000 4257 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie: Marktwirtschaftliche Impulse für den neuen Strommarkt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energie-marktwirtschaftliche-impulse-fuer-den-neuen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. „Für den Erfolg der Energiewende ist es entscheidend, dass sich der Strommarkt flexibilisiert. Damit kann sich das Marktsystem auf die Erneuerbaren Energien ausrichten und die Erneuerbaren können zugleich mehr Verantwortung übernehmen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Flexibilisierung des Strommarktes sei die wesentliche Grundlage für die kosteneffiziente Nutzung von Strom aus wetterabhängigen Quellen wie Sonne und Wind. „Jetzt beginnt die Energiewende 2.0, bei der es vor allem um die intelligente Nutzung der klimafreundlichen Strommengen geht! Deutschland kann mit Markt- und Ingenieurwissen der Welt zeigen, wie die Energiemärkte mit über 30 % Wind- und Solarstrom funktionieren können.“</p> <p>Um die saubere Energiegewinnung rasch und kosteneffizient weiter auszubauen, steht bereits jetzt eine Vielzahl technischer Möglichkeiten zur Verfügung. Die Synchronisierung von Erzeugung und Verbrauch auf der Nachfrageseite senkt Kosten und baut Markthemmnisse ab, so Falk. „Die Flexibilitätsoptionen sind das Fundament für den Fortschritt der Energiewende hin zu einer Versorgung aus 100 Prozent Erneuerbarer Energiequellen.“</p> <p>Das ist das Ergebnis der neuen Studie zum Thema Strommarkt-Flexibilsierung, in der Hemmnisse und Lösungskonzepte untersucht wurden. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass die Energieerzeugung umso sicherer und preiswerter wird, je direkter Preissignale auf die Nachfrage seitens der Unternehmenskunden einwirken. Thorsten Lenck, Energy Brainpool, erklärt, „mit dem Abbau von Flexibilitätshemmnissen sowie der Dynamisierung ausgewählter Bestandteile des Endkundenpreises haben wir marktwirtschaftlich konforme und wirkungsvolle Hebel identifiziert“. Das bedeutet, in Zeiten starker Nachfrage die Preise zu erhöhen und in Zeiten geringer Nachfrage sie über entsprechende Preissignale anzukurbeln. „Die Kostenvorteile der Stromerzeugung aus Erneuerbaren können so an den Endkunden weitergegeben werden.“</p> <p>Malte Jansen vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel sagt: „Die Stromnachfrage kann systematisch und dauerhaft an die fluktuierende Erzeugung von Wind- und Solarenergie angepasst werden. Das senkt sowohl die residuale <abbr title="Die Spitzenlast (Peak Load) ist eine besonders hohe Energienachfrage, die nur an wenigen Tagen im Jahr oder an wenigen Stunden am Tag (Mittagsstunden) auftritt. Bei der Stromversorgung werden diese Spitzen in der Lastkurve über die Börse mit teuren Peakload-Produkten oder durch Spitzenlastkraftwerke (Erdgas oder Pumpspeicher) abgedeckt."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term303" title="Die Spitzenlast (Peak Load) ist eine besonders hohe Energienachfrage, die nur an wenigen Tagen im Jahr oder an wenigen Stunden am Tag (Mittagsstunden) auftritt. Bei der Stromversorgung werden diese Spitzen in der Lastkurve über die Börse mit teuren Peakload-Produkten oder durch Spitzenlastkraftwerke (Erdgas oder Pumpspeicher) abgedeckt.">Spitzenlast</a></abbr> wie auch den Bedarf an gesicherter konventioneller <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> erheblich.“ Die Dynamisierung der Strompreisbestandteile regt ein solches Verhalten bei verschieden flexiblen Verbrauchen an. So können Schwankungen in der Stromproduktion bei entsprechenden Preissignalen ausgeglichen werden anstatt sie zu exportieren, z.B. im Wärmesektor oder durch Industrieanlagen, die ihren Energieverbrauch kurzfristig verschieben. Die <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> jeder einzelnen Flexibilität bestimmt dabei ihren Einsatz.&nbsp;</p> <p><strong>Link zur Studie <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/Publikationen/20140208BEE_Strommarkt_Flexibilisierung.pdf">„Strommarkt-Flexibilisierung. Hemmnisse und Lösungskonzepte“ </a></strong></p> <p><strong>Kontakt:</strong> Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:irene.beringer@bee-ev.de">irene.beringer@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de" title="www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiewende Erneuerbare Energien Strommarkt Strommarktdesign Sun, 08 Feb 2015 20:51:43 +0000 4241 at https://www.wind-energie.de Bayerns Energiedialog geht vor Gericht weiter – Chancen der Energiewende noch ungenutzt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bayerns-energiedialog-geht-vor-gericht-weiter-chancen-der-energiewende-noch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Bayern unterstützt jetzt offiziell Popularklage gegen 10H-Regelung. Der Bundesverband WindEnergie, Landesverband Bayern (BWE-Bayern), hat heute in München sein Resümee zum Ausgang des bayerischen Energiedialogs vorgelegt und juristische Konsequenzen angekündigt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sind enttäuscht, dass der Energiedialog nicht zu einer Wiederbelebung der Energiewende in Bayern geführt hat“, führte Raimund Kamm, stellvertretender Landesvorstand des BWE-Bayern, aus. Stattdessen würden jetzt nach dem unseligen 10H-Gesetz weitere Rückschritte durch Blockaden beim Netzumbau und Subventionen für fossile Kraftwerke drohen. Statt den 2011 mit ‚Energie innovativ‘ eingeschlagenen Weg in die Erneuerbare Energiewelt fortzusetzen, plane die Staatsregierung ein Zurück in die fossile und nukleare Stromwelt. „Dies schadet der Umwelt, der Wirtschaft und somit den Menschen. Dabei könnte die Windbranche für weniger als 9 ct/kWh vor Ort ein Drittel des in Bayern benötigten Stroms liefern“, so Kamm. Er kündigte zugleich an, dass der Verband nun zur Unterstützung der Popularklage gegen die 10H-Regelung offiziell der Klagegemeinschaft „Pro Windkraft“ beitritt.</p> <p>Wie der BWE erläuterte, sei der gute Zubau in Bayern im Jahr 2014 mit 154 Windkraftanlagen und einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 410 Megawatt der sichtbare Beweis, dass die preiswerte Windenergie dank effizienter Binnenlandanlagen sich auch im Freistaat rechne. Aufgrund der vor der 10H-Gesetzgebung erteilten Genehmigungen geht der BWE auch für 2015 von einem Zubau von ca. 300 MW aus. Ab 2016 drohe aber ein jähes Ende des Ausbaus. Spätestens dann würde sich Bayern ohne einen weiteren nennenswerten Zubau von Erneuerbarer Kraftwerksleistung gänzlich aus der Energiewende verabschieden. Schon jetzt ist der Zubau bei Fotovoltaik und Biomasse zum Erliegen gekommen und nennenswerte Ausbaupotenziale bei Wasserkraft oder Geothermie sind kaum vorhanden.</p> <p>„Die sture Haltung der Staatsregierung gefährdet die Energiewende in Deutschland und die Stromversorgung in Bayern“, warnte Hans-Josef Fell, Kläger und Sprecher der Initiative „Pro Windkraft“. „Das 10h-Gesetz ist hierfür nur ein exemplarisches Beispiel. Deshalb haben wir uns sehr früh entschlossen gegen dieses Gesetz zu klagen. Es hebelt die Ziele Bayerns und der Bundesregierung für die Energiewende aus. Wer wie die bayerische Staatsregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien so massiv drosselt und gleichzeitig keine neuen Leitungen will, kann nur eine erneute Laufzeitverlängerung der Atomenergie im Hinterkopf haben, denn so lässt sich der Atomstrom bis 2022 nicht ersetzen.“</p> <p>Rechtsanwalt Dr. Helmut Loibl, der die Klagegemeinschaft juristisch vertritt, informierte über den aktuellen Stand des Verfahrens. „Wir sehen gute Chancen, dass unsere Klage vor dem bayerischen Verfassungsgerichtshof erfolgreich ist“, so der Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Eine vorausschauende Landespolitik müsse dies erkennen, statt auf ein Urteil zu warten. „Stattdessen wird derzeit in Kauf genommen, dass seit Geltung der 10 H-Regelung letztlich keine neuen Windenergieanlagen mehr beantragt oder genehmigt werden und damit ein faktischer Ausbaustopp vorliegt.“ Deshalb hofft Loibl, dass möglichst noch in 2015 eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes ergeht, da, so der Rechtsanwalt, „jeder Tag ein verlorener Tag für die Windenergienutzung in Bayern“ sei.</p> <p>„Wir wünschen uns eine Rückkehr der Staatsregierung zum Energiekonzept‚ Energie innovativ‘“, betonten Raimund Kamm und Hans-Josef Fell abschließend gemeinsam. Für Bayern könne die Energiewende nach wie vor zu einer Erfolgsgeschichte werden. „Dafür muss jetzt umgesteuert werden, denn sonst laufen wir Gefahr, am Ende mit einem massiven Standortnachteil dazustehen.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Christoph Markl-Meider, Pressesprecher BWE-Bayern<br />Sollner Straße 10, 81479 München<br />T +49 179 5975863, F +49 89 7913480<br /><a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a>, <a href="http://www.wind-energie.de" title="www.wind-energie.de">www.wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Fri, 06 Feb 2015 20:51:00 +0000 4240 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energien - Pressestatement zum Energiedialog in Bayern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energien-pressestatement-zum-energiedialog-bayern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der bayerische Energiedialog ist ohne ein konkretes Ergebnis zu Ende gegangen und lässt den Streit um neue Stromtrassen völlig offen. Politisch verschuldete Netzengpässe könnten Bürger und Unternehmen mittelfristig teuer zu stehen kommen. Es ist nicht zu erwarten, dass die EU politisch verschuldete Netzengpässe in einem einheitlichen Marktgebiet dulden wird. Als Folge würde das einheitliche Marktgebiet in zwei Marktzonen getrennt werden, siehe das Beispiel Schweden. Wenn Physik und Ökonomie auseinanderlaufen, wird sich die Ökonomie der Physik anpassen müssen, unabhängig von politischen Willensbekundungen“, so Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt: </strong>Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<br />Telefon: 030/2758170-16, <a href="http://www.bee-ev.de">presse@bee-ev.de<br /></a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien Netzausbau Netze Strommarkt Stromnetz Wed, 04 Feb 2015 09:54:30 +0000 4237 at https://www.wind-energie.de Neues Branchenportal www.Windindustrie-in-Deutschland.de https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/neues-branchenportal-wwwwindindustrie-deutschlandde <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Von der Branche für die Branche - neues Portal für die Windindustrie - Wöchentlicher Newsletter mit den Nachrichten aus der Windindustrie - Expertenwissen zeitgemäß aufbereitet für einen schnellen und tiefen Blick in die Branche</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum 1. Februar ging das neue Branchenportal <a href="http://www.Windindustrie-in-Deutschland.de" title="www.Windindustrie-in-Deutschland.de">www.Windindustrie-in-Deutschland.de</a> (WID) online. Der Bundesverband Windenergie (BWE) startet somit eine Plattform, die allen Marktteilnehmern einen vertiefenden Einblick in die Windwirtschaft ermöglicht und interessierten Personen einen fundierten Branchenüberblick verschafft. Der ergänzende, wöchentlich erscheinende Newsletter liefert der Windindustrie kurz und prägnant die aktuellen Nachrichten aus der Windbranche.</p> <p>Darüber hinaus können Unternehmen ihre aktuellen Innovationen präsentieren und wichtige Impulse für mögliche Partnerschaften und Kooperationen setzen. Das Portal „Windindustrie in Deutschland“ kann so entscheidend zur Planung und Durchführung neuer Projekte beitragen.</p> <p>Die redaktionellen Inhalte, bestehend aus facettenreichen Fachartikeln, bieten eine große Detailtiefe und beleuchten technische und administrative Aspekte von verschiedenen Seiten. Geschrieben von Experten aus der Praxis, geben Sie Aufschluss über Angebot, Bedarf und Anforderungen der Windindustrie von morgen.</p> <p>Alle Inhalte des Portals sind thematisch verknüpft. Dadurch ist es für den Nutzer möglich, sich berufsspezifisch und anwendungsbezogen, schnell und effektiv zu allen wichtigen Themen auf der Plattform WID zu informieren.</p> <p>Der frisch gestartete Webauftritt geht einher mit einer jährlich erscheinenden Printpublikation, welche die wichtigsten Inhalte und Unternehmen auf dem Papier zusammenfasst.</p> <p><strong>Wo: <a target="_blank" href="http://www.Windindustrie-in-Deutschland.de">www.Windindustrie-in-Deutschland.de</a></strong></p> <p>Kontakt: Thorsten Paulsen,<br />Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />E-Mail: <a href="mailto:t.paulsen@wind-energie.de">t.paulsen@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Publikation Unternehmen Verband Windenergie Wed, 04 Feb 2015 15:32:14 +0000 4238 at https://www.wind-energie.de Ausbaurekord für die Windenergie in Deutschland – NRW weiter schwach! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/ausbaurekord-fuer-die-windenergie-deutschland-nrw-weiter-schwach <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Trotz leichter Steigerung gegenüber dem Vorjahr, Zubau von gut 300 MW in 2014 zu wenig, um Landesziele bis 2020 zu erreichen. Hierfür mehr als die doppelte Kapazität jährlich notwendig. Ausweisung neuer Flächen und Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen gehen in NRW immer noch zu schleppend voran.&nbsp; Mit der geplanten Einführung von Ausschreibungen ab 2017 weiterer Zubau der Windenergie ungewiss.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf. Anlässlich der Vorstellung der bundesweiten Ausbauzahlen für die Windenergie hält der Landesvorsitzende&nbsp; des Bundesverbandes Windenergie (BWE) in Nordrhein-Westfalen, Klaus Schulze Langenhorst fest: „So erfreulich der Ausbautrend in NRW mit einer erneut höheren Installationszahl zum Vorjahr ist, NRW muss weiter deutlich zulegen. Wir benötigen im Durchschnitt mehr als den doppelten jährlichen Zubau von 2014, um die Landesziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen.“ Der BWE, der Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) und die Deutsche Windguard hatten gestern in Berlin den Rekordzubau von bundesweit&nbsp; 4.750 Megawatt (MW)&nbsp; (1766 Anlagen) im Jahr 2014 bekannt gegeben. In NRW sind in diesem Jahr 307 MW (124 Anlagen) installiert worden. Im Jahr 2012 hatte der Zubau noch bei 142 MW, im Jahr 2013 bei 237 MW gelegen. Trotz dieser Steigerung liegt NRW aber im Vergleich der Bundesländer beim Zubau im Jahr 2014 wie im Vorjahr nur auf Platz 7 – während man hier einst zur Spitzengruppe gehört hat.</p> <p>Wesentliche Ursachen für das verhältnismäßig geringe Ausbauvolumen gegenüber heutigen Spitzenreitern&nbsp; wie Schleswig-Holstein (rund 1303 MW), Niedersachsen (fast 630 MW) oder Brandenburg (fast 500 MW) sieht Schulze Langenhorst vor allem in der schleppenden Ausweisung neuer Flächen sowie einer zu langsamen Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen in NRW: „Während in anderen Bundesländern Regionalplanungsbehörden und Kommunen frühzeitig neue Flächen für die Windenergie ausgewiesen haben, ist man in NRW hier vielfach erst mitten im Verfahren. Bisher haben mit den Bezirksregierungen Arnsberg, Münster und Düsseldorf erst die Hälfte der Regionalplanungsbehörden in NRW überhaupt Entwürfe für neue Regionalpläne vorgelegt. Darüber hinaus&nbsp; lassen wichtige Grundlagen für den Windenergieausbau wie der überarbeitete Windenergieerlass oder der Landesentwicklungsplan weiter auf sich warten, bzw. dauert deren Verabschiedung viel zu lange.“</p> <p>Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Einführung von Ausschreibungen ab dem Jahr 2017 sei das im Vergleich zum bundesweiten Rekordwert relativ geringe Ausbauvolumen in NRW sehr bedenklich. So rechne der BWE zwar auch im nächsten Jahr mit einem bundesweiten Zubau von gut 3.500 bis 4.000 MW netto. Spätestens ab dem Jahr 2017 sei die weitere Perspektive aber ungewiss: „Bis 2020 soll in NRW mindestens 15 % des Strombedarfs aus der Windenergie stammen. Damit dies gelingt, gilt es jetzt in Nordrhein-Westfalen mit Nachdruck die entsprechenden Rahmenbedingungen anzupassen – auch um in den nächsten zwei Jahren stärker am erwarteten hohen bundesweiten Ausbau zu partizipieren. Zugleich muss auf Bundesebene&nbsp; in der bevorstehenden Diskussion zu Ausschreibungsmodellen sichergestellt werden, dass nach dem Jahr 2016 ein ambitionierter Zubau in NRW stattfinden kann“, so Schulze Langenhorst.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Stefan Reimering<br />BWE-Landesgeschäftsstellenleiter Nordrhein-Westfalen<br />T +49 (0)211 / 9367 6066, <a href="mailto:s.reimering@bwe-regional.de">s.reimering@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Onshore Planung Windenergie Fri, 30 Jan 2015 13:47:27 +0000 4235 at https://www.wind-energie.de Urteil stellt Regierung und Branche vor Herausforderungen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/urteil-stellt-regierung-und-branche-vor-herausforderungen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbands und der ARGE Netz: Auf dem Neujahrsempfang der ARGE Netz und des BWE-Landesverbandes Schleswig-Holstein stand das Gerichtsurteil des OVG Schleswig im Zentrum. Ministerpräsident Torsten Albig sagte schnellstmögliche Planungssicherheit zu.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="679" title="Ministerpräsident Torsten Albig: kein rechtsfreier Raum für die Windenergie © BWE/Tim Riediger" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/urteil-stellt-regierung-und-branche-vor-herausforderungen/internet-torsten-albig.jpg?1422355560" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Breklum/Simonsberg. Mehr als 200 hochkarätige Gäste aus Wirtschaft und Politik trafen sich zum&nbsp; Neujahrsempfang der ARGE Netz und des Landesverbandes Windenergie im Landeshaus Schleswig-Holstein. Die Branche erwartete eine Antwort auf das Urteil des Schleswiger Oberverwaltungsgerichtes, welches am letzten Dienstag die Windeignungsflächen des Landes gekippt hatte. Nach der Ansprache von Ministerpräsident Torsten Albig gab es ein erstes Aufatmen: die bereits genehmigten 400 Anlagen werden fertig gebaut.</p> <p><strong>Windenergie nicht im rechtsfreien Raum</strong><br />Landtagspräsident Klaus Schlie, der in seiner Zeit als Innenminister für die Landesplanung und die Ausweisung der Windeignungsgebiete verantwortlich war, fühlte sich persönlich betroffen: „Unser Ziel war es, mit dem umfangreichen Dialogverfahren Rechtssicherheit für die Investoren und Akzeptanz bei den Schleswig-Holsteinern zu gewährleisten“.</p> <p>Ministerpräsident Torsten Albig betonte, dass es auch nach dem Urteil des Schleswiger Oberverwaltungsgerichtes keinen rechtsfreien Raum gebe, sondern nach heutiger Interpretation das Baurecht gelte. Gleichzeitig appellierte er an die rund 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft: „Bitte seien Sie sich ihrer Verantwortung auch für den Akzeptanzerhalt bewusst und lassen sie uns den Ausbau der Windenergie klug gemeinsam weiter voranbringen“. Er sagte zu, kurzfristig einen runden Tisch mit Branchenvertretern einzuberufen.</p> <p>Die Windbranche investierte im Jahr 2014 mehr als eine Milliarde Euro in Schleswig-Holstein. Trotzdem sei nichts falscher, als die Energiewende ausschließlich unter Kostengesichtspunkten zu diskutieren, so der Ministerpräsident. Die Debatte um das Zwischenlager Brunsbüttel zeige, welche Kosten andere Energieträger bedeuten.</p> <p><strong>Klimaschutz auch Thema im Landtag</strong><br />Die Veranstaltung stand unter dem Motto Klimaschutz und hätte auch nicht passender sein können. Während im Schleswig-Holstein-Saal schon die ersten Gäste eintrafen, wurde im Landtag noch heftig darüber debattiert, ob Schleswig-Holstein ein Klimaschutzgesetz braucht oder nicht. Während die einen reden, fangen die anderen schon mal an: die Veranstalter hatten die CO2-Emissionen der gesamten Veranstaltung berechnen lassen. Rund 20 Kilogramm CO2 pro Person sind ermittelt und zu einhundert Prozent kompensiert worden. „Der Klimawandel wird nicht erst kommen, wir sind schon mitten drin“, so der BWE-Landesvorsitzende Reinhard Christiansen. „Wir können ihn auch nicht mehr stoppen, aber vielleicht unseren kleinen Beitrag leisten, damit er verlangsamt wird - Schleswig-Holsteins Windenergieanlagen sparten 2014 immerhin rund sechs Millionen Tonnen Treibhausgase ein.“, so Christiansen weiter. „Wer, wenn nicht wir muss anfangen. Nicht lang schnacken-machen“.</p> <p><strong>Intelligente Lösungen werden schon gelebt</strong><br />Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz, wies darauf hin, dass die Unterstützung der Bevölkerung für die Energiewende nach wie vor ungebrochen sei. Das sei auch wichtig, denn allein in Deutschland würden in den nächsten 15 Jahren mehr als 300 Mrd. Euro in die Energiewende investiert. Für den Erfolg gebe es jedoch für alle Beteiligte noch viel zu tun.</p> <p>Die ARGE Netz mit ihren knapp 300 Gesellschaftern arbeitet intensiv an Praxislösungen und macht der Landesregierung zahlreiche konkrete Vorschläge. Ein entscheidender Schritt ist dabei das Erneuerbare Kraftwerk. Weitere wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Energiewende sind die Integration aller Erneuerbaren Erzeugungsanlagen in einen flexiblen Energiemarkt und die Nutzung des Grünstroms für Wärme und Mobilität. Grundmann betonte die Leistungsfähigkeit der inzwischen erwachsen gewordenen Branche: „Wenn konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden, bedeutet das die Übernahme einer sehr hohen Verantwortung durch die erneuerbaren Energien, nämlich die Gewährleistung der Versorgungssicherheit einer Industrienation. Es ist vollkommen klar, dass wir das schaffen werden.“</p> <p><strong>Strompreisbremse weiterhin ein Thema</strong> <br />Während die Veranstalter der Landesregierung und dem Landtag ein durchaus positives Zeugnis für die Unterstützung bei der Energiewende ausstellten, wurde ein Begriff der Bundesregierung zum Energiewendebremser 2014 mit großer Mehrheit gewählt: die „Strompreisbremse“. Der im Jahr 2013 geprägte Begriff hatte auch 2014 nichts von seiner Aktualität verloren. Noch immer wird den Erneuerbaren Energien unterstellt, dass sie für die Erhöhungen der Strompreise verantwortlich seien. Die Kosten der konventionellen Energieträger werden dagegen schön gerechnet. „Wir machen mit Brunsbüttel grade sehr teure Erfahrungen“, so die Veranstalter.</p> <p><strong>Kontakt: <br /></strong>Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein, Nicole Knudsen&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Telefon: 04841 66 32 10, E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> <p>ARGE Netz GmbH &amp; Co. KG<br />Svenja Ehlert <br />Telefon: 04671 943 89 12, E-Mail: <a href="mailto:ehlert@arge-netz.de">ehlert@arge-netz.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Tue, 27 Jan 2015 14:50:37 +0000 4205 at https://www.wind-energie.de Bayerisches Energiekonzept darf nicht hinter Ziele aus 2011 zurückfallen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bayerisches-energiekonzept-darf-nicht-hinter-ziele-aus-2011-zurueckfallen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Bayern. „Die Bayerische Staatsregierung hatte am 24. Mai 2011 ihr Energiekonzept Energie innovativ beschlossen. Darin wurde als Ziel beschrieben, die <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> deutlich schneller auszubauen. Seither hat es einen Kurswechsel gegeben, der Bayern bei der Umsetzung der Energiewende aus dem Tritt bringt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir drohen uns mit dieser neuen Ängstlichkeit zu verstolpern“, so der Vorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie(BWE) Bayern, Günter Beermann, nach der von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner geäußerten Skepsis gegenüber den Erneuerbaren Energien.</p> <p>„Bayern hat mit einem über dem Bundesdurschnitt liegenden starken Ausbau von Fotovoltaik und der Nutzung der Biomasse ein solides Fundament für die Sicherung eines immer höheren Teils des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien gelegt. Auch die Windenergie leistet einen immer wichtigeren und vor allem preiswerten Beitrag zum Erneuerbaren Energiemix im Freistaat. Trotz der Beschränkungen durch das - aus unserer Sicht verfassungswidrige - 10h-Gesetz werden wir 2014 und 2015 noch einen nennenswerten Zubau erleben.</p> <p>Statt jetzt in Ängstlichkeit und Verzagtheit zu verfallen, sollte die Bayerische Staatsregierung an das gute Energiekonzept Energie innovativ anknüpfen. Der ländliche Raum in Bayern, der bayerische Mittelstand und die Zuliefererindustrie können von der Energiewende nur profitieren. Dafür brauchen wir eine entschlossen und mutig handelnde Staatsregierung“, mahnte Günter Beermann. </p> <p><strong>Kontakt: </strong>Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251, <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Genehmigung Planung Windenergie Mon, 26 Jan 2015 11:36:27 +0000 4192 at https://www.wind-energie.de Landesvorsitzender Reinhard Christiansen auf dem Parlamentarischen Abend des Landesverbands in Kiel https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 22. Januar 2015 sprach Landesvorsitzender Reinhard Christiansen auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der Erneuerbaren von Arge Netz und BWE LV Schleswig Holstein über die Energiewendevorhaben seines Bundeslandes und richtete dabei einen klaren Appell an die anwesende Landespolitik. Seine Rede ist&nbsp; online abrufbar.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="669" title="Neujahrsempfang von ARGE Netz und BWE-Landesverband Schleswig-Holstein in Kiel" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-landesverbands-kiel/internet-3000px-20150122tr036.jpg?1422267696" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Gemeinsam sollten wir die großen Chancen der Energiewende erkennen und nutzen zum Wohle der Bürger, der Natur und des Klimas! Viele Schleswig-Holsteiner haben das erkannt und gehen in die richtige Richtung. Als BWE erwarten wir von der Landesregierung weitere Maßnahmen zur Fortsetzung des erfolgreichen Weges.</p> <p>Wir sollten gemeinsam konsequent den Weg weitergehen zur Energiewende zu 100 %. Wir dürfen keinerlei Verständnis mehr haben für die Betreiber von Atomkraftwerken. Die Atomtechnologie beweist seit Jahren, dass sie nicht beherrschbar, wahnsinnig teuer ist und hoch giftigen Müll für viele 100.000 Jahre hinterlässt."</p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-landesverbands-kiel/20150122-rede-neujahrsbegruessung-christiansen.pdf" class="file-link" title="Rede von Reinhard Christiansen">Download: Rede von Reinhard Christiansen</a></strong></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/landesvorsitzender-reinhard-christiansen-auf-dem-parlamentarischen-abend-des-landesverbands-kiel/20150122-rede-neujahrsbegruessung-christiansen.pdf" type="application/pdf; length=185550" title="20150122-rede-neujahrsbegruessung-christiansen.pdf">Rede von Reinhard Christiansen</a></div> </div> </div> </div> Fri, 23 Jan 2015 14:52:32 +0000 4190 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Windenergie zum Urteil des OVG Schleswig - Akzeptanz wird durch Bürgerenergie gewährleistet https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-zum-urteil-des-ovg-schleswig-akzeptanz-wird-durch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Simonsberg. Zum Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig zur Teilfortschreibung der Regionalpläne in den Planungsräumen eins und drei des Landes Schleswig-Holstein sagt der BWE Landesvorstand Reinhard Christiansen:&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="567" height="850" title="BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/bundesverband-windenergie-zum-urteil-des-ovg-schleswig-akzeptanz-wird-durch-buergerenergie/reinhard-christiansen.jpg?1421826679" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energiewende und allen voran die Windenergie genießt in Schleswig-Holstein eine ungebrochen hohe Akzeptanz. Das liegt vor allem an der breiten Bürgerbeteiligung. Neun von zehn Windmühlen drehen sich zum Beispiel in Nordfriesland in Bürgerhand. Hier sind wir Vorbild. Diese hohe Akzeptanz darf durch das Urteil nicht gefährdet werden. Wir appellieren an die Gemeinden, Planer und Investoren, sich bei der zukünftigen Planung an einen Tisch zu setzen“.</p> <p>Christiansen macht deutlich, dass die Branche verlässliche und abgestimmte Planungsprozesse braucht, damit es nicht zu einem genehmigungstechnischen Durcheinander kommt. „Daran hat niemand ein Interesse“, so der Landesvorstand und weiter: „Wo eine Kommune partout keine Windkraft will, muss diese auch nicht mit der Paragrafen-Brechstange durchgesetzt werden. Die Rücksichtnahme auf die Wünsche der Gemeinden darf kein Planungsfehler sein.“</p> <p>Der Verband wird sich in Kürze mit der Landesregierung zusammensetzen, um weitere Planungsrechte zu präzisieren.</p> <p>Weitere Infos siehe auch unter <a target="_blank" href="http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Oberverwaltungsgericht-kippt-Windkraftplanung-,windkraft530.html">ndr.de</a></p> <p><strong>Kontakt </strong>:<br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Querweg 4, 25813 Simonsberg <br />Telefon: 04841 66 32 10, E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Recht Windenergie Wed, 21 Jan 2015 07:55:07 +0000 4173 at https://www.wind-energie.de Merkel würdigt Leistungen der Erneuerbare Energien-Branche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/merkel-wuerdigt-leistungen-der-erneuerbare-energien-branche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Die Erneuerbaren Energien haben sich im vergangenen Jahr erstmals an die Spitze der Brutto-Stromerzeugung gesetzt und knapp 30 Prozent des Stroms geliefert. „Das ist ein Rekordwert und ein Erfolg für den Klima, Umwelt- und Gesundheitsschutz“, sagte Dr. E. h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE. Die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, würdigte beim BEE-Neujahrsempfang die Fortschritte zu einer „nachhaltigen und grundlegenden Energiewende“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1024" height="675" title="BEE-Präsident Dr. Fritz Brickwedde und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf dem BEE Neujahrsempfang" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/merkel-wuerdigt-leistungen-der-erneuerbare-energien-branche/bee-neujahrsempfang-2015-merkel-brickwedde_0.jpg?1421330506" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Weiterentwicklung des Strommarktdesigns sieht der BEE einen wichtigen Schritt, um den Strommarkt fit für die Zukunft zu machen. Die Flexibilisierung wird im Zentrum der Neuausrichtung des Strommarktes stehen. Der BEE bekräftigt die Notwendigkeit, den neuen Strommarkt durch eine Strategische Reserve abzusichern und damit eine zuverlässige Energieversorgung zu sichern. „Kapazitätsmärkte“, betont Brickwedde auch beim Neujahrsempfang, „lehnen wir ab. Sie führen zu jener Kostendynamik, die eigentlich vermieden werden soll.“ Kanzlerin Merkel antwortete: „Ich teile Ihre Skepsis zu Kapazitätsmärkten.“</p> <p>In der steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung sieht Merkel „eines der besten Mittel“, um die Energieeffizienz – die „zweite Säule der Energiewende“ – zu stärken und rief insbesondere die Bundesländer auf, die Bundesregierung hierbei zu unterstützen.</p> <p>Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende bezeichnete Merkel als „Herkulesaufgabe“. Brickwedde erinnerte daran, die Energiewende nicht nur als Strom-, sondern auch als Verkehrs- und Wärmewende zu sehen. Die Unternehmer der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Branche hätten sich als innovativ, aktiv und modern erwiesen und stünden selbstbewusst den Herausforderungen gegenüber.&nbsp; Merkel: „Die Branche der Erneuerbaren Energien ist ein großer Wirtschaftsfaktor geworden.“</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Unternehmen Veranstaltung Verband Thu, 15 Jan 2015 14:02:12 +0000 4172 at https://www.wind-energie.de EU-Energy Union als Schlüssel zur Versorgungssicherheit https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-energy-union-als-schluessel-zur-versorgungssicherheit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). <br />Berlin. Es ist gut, dass mit der Energy Union für Europa ein stabiler und verlässlicher Rahmen für krisenfeste Energieversorgungssicherheit geschaffen werden soll“, sagt BEE-Vorstandsmitglied und Sprecher der Arbeitsgruppe Europa, Rainer Hinrichs-Rahlwes, betont aber: „Dies kann nur dann gelingen, wenn die Nutzung heimischer Erneuerbarer Energien als Kern der Lösung verstanden wird“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BEE hat heute ein Positionspapier an die EU-Kommission übersandt und auf aus seiner Sicht notwendige Prioritäten verwiesen. Das Strategiepapier der EU-Kommission zur Ausgestaltung der geplanten Energy Union wird in den nächsten Wochen erwartet.</p> <p>Die Energy Union war von Donald Tusk, dem Präsidenten des Europäischen Rates, im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise ins Gespräch gebracht worden. Nach Auffassung des BEE muss sie allerdings „deutlich mehr sein als die von Tusk angestrebte Einkaufsgemeinschaft der Europäer für fossile Rohstoffe“. Vielmehr gelte es, „die Wurzeln des Problems anzupacken, die Kostenrisiken und Lieferunterbrechungen, die sich aus der wachsenden Abhängigkeit der EU von fossilen Rohstoffimporten ergeben. Dies geht nur durch zügigen Umstieg auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Energie-Effizienz“, sagt Hinrichs-Rahlwes, „andere Lösungen sind entweder noch nicht verfügbar, zu klimaschädlich, zu teuer, zu risikoreich oder alles zusammen“.</p> <p>In dem Positionspapier nennt der BEE sechs Prioritäten, damit die „Energy Union“ ein Erfolg wird:</p> <ol> <li>Erneuerbare Energien als Schlüssel für Versorgungssicherheit</li> <li>Energy Union als verlässlicher Rahmen für die Europäische Energiewende</li> <li>Zentrale und dezentrale Strukturen in zukunftsfähigen Energiemärkten intelligent vernetzen</li> <li>Grenzüberschreitende Modellregionen schaffen für nachhaltige Energieversorgung</li> <li>Arbeitsplätze und gesellschaftlicher Reichtum durch nachhaltige Energieversorgung</li> <li>Klimaschutz ohne Um- und Abwege: Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz</li> </ol> <p>Der BEE betont die Notwendigkeit, bei der Ausgestaltung des künftigen Energiesystems „zentral und dezentral intelligent zu kombinieren mit flexibilitätsgetriebenen, zunehmend auch grenzüberschreitenden Märkten für immer mehr Erneuerbare und Effizienz“.</p> <p>Der BEE schlägt vor, in grenzüberschreitenden Modellprojekten – z.B. mit unseren polnischen Nachbarn – regionale Kooperationen und regionale Vermarktung Erneuerbarer Energien zu testen. „Dabei kann in der Praxis erprobt werden, wie Rahmenbedingungen verändert oder angepasst werden müssen, um grenzübergreifend erfolgreich zu sein“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.</p> <p>Das Positionspapier ist auf Deutsch und Englisch unter <a target="_blank" href="http://bee-ev.de/Publikationen/Positionen.php">http://bee-ev.de/Publikationen/Positionen.php</a> verfügbar.</p> <p><strong>Kontakt: </strong>Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />www.bee-ev.de <br /><a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert" title="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Mon, 12 Jan 2015 12:47:08 +0000 4165 at https://www.wind-energie.de Jahreshauptversammlung des BWE-Regionalverbands Südhessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/jahreshauptversammlung-des-bwe-regionalverbands-suedhessen-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vorstand mit etwas veränderten Verantwortlichkeiten bestätigt. Am 11. Dezember&nbsp; trafen sich die Mitglieder des Regionalverbandes Südhessen in den Räumlichkeiten der Firma Luftstrom in Mühlheim am Main zu ihrer Jahreshauptversammlung 2014. Neben einem erfreulichen Resümee der Veranstaltungen des vergangenen Jahres, zu denen der 3. Windbranchentag in Frankfurt, zwei Windstammtische sowie das&nbsp; Einweihungsfest des Windparks Freiensteinau gehörten, standen in diesem Jahr auch Vorstandswahlen an.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1386" height="957" title="euer Vorstand Regionalverband Südhessen: Erhard Renz, Sandra Hook, Michael Häußer (von links)" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/jahreshauptversammlung-des-bwe-regionalverbands-suedhessen/2014-vorstand-suedhessen_0.jpg?1420467912" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der erste Vorsitzende Michael Häußer wurde einstimmig bestätigt; der zweite Vorsitzende Ludwig Schneider gab seine aktive Position auf und wechselte in den Beirat. An seine Stelle trat&nbsp; Erhard Renz, der auch stellvertretender Landesvorsitzender in Hessen ist. Ebenfalls in den Beirat wechselte Schriftführer Florian Häusser, dessen Amt von Sandra Hook übernommen wurde.</p> <p>Es ergaben sich nicht nur Verschiebungen innerhalb des Vorstandes, es wurden zusätzlich Günter Rost und Michael Hollerbach aus der Runde der Mitglieder in den Beirat gewählt. Anschließend wurden noch die Delegierten für die nächste Periode bestimmt. Jürgen Simon (Vertretung Michael Hollerbach), Kai Heidler (Vertretung Erhard Renz) und Michael Häußer stellten sich&nbsp; zur Verfügung.</p> <p>Nach dem formellen Teil der Versammlung wurden Themen zur Arbeit des BWE diskutiert, wie etwa der Informationsfluss von Berlin in den Regionalverband&nbsp; Südhessen und dessen Rückkopplung. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig Veranstaltungen vor Ort für eine Identifikation mit der guten Windsache sind.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zudem wurden Themen und Termine für 2015 festgelegt – denn auch hier möchte man in und aus Südhessen aktiv die Energiewende mitgestalten!</p> </div> </div> </div> Bundesländer Mon, 05 Jan 2015 15:52:32 +0000 4156 at https://www.wind-energie.de Anträge zur Abstandsregelung 10 H in Brandenburg abgelehnt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/antraege-zur-abstandsregelung-10-h-brandenburg-abgelehnt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Brandenburger Landtag hat am 17.12. die Anträge von CDU, Freien Wählern und AfD zur 10H-Regelung mehrheitlich abgelehnt. Damit wird der umstrittene Vorschlag, pauschal das Zehnfache der Höhe eines Windrads als Abstand zur Wohnbebauung festzusetzen, nicht umgesetzt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE hatte im Vorfeld der Parlamentssitzung mit intensiver Informationsarbeit erfolgreich auf die fehlende Notwendigkeit einer solchen Regelung und die Kontraproduktivität für die Ziele der Energiewende in Brandenburg hingewiesen.</p> <p>In einem Hintergrundpapier machte der BWE-Landesverband Brandenburg klar, dass bei Planungen von Windenergieanlagen sowohl das Bundes-Immissionsschutzgesetz als auch das Baugesetzbuch den rechtlichen Rahmen für den Anwohnerschutz z.B. vor Lärmbelästigung vorgeben.</p> <p>Auch Umweltverträglichkeitsprüfungen sind Teil dieses über 20 Jahre bewährten Systems. Der von der Opposition geforderte Mindestabstand von 10 H hätte bei modernen&nbsp; Anlagen&nbsp; im Regelfall&nbsp; zu Abständen von 2.000&nbsp; Metern geführt. In Folge hätte sich die verbleibende Landesfläche für Windräder auf maximal 0,5 Prozent des Landes, ohne Berücksichtigung der bestehenden und bereits in Planung befindlichen Windeignungsflächen, verringert.</p> <p>So hätte beispielsweise die Planungsregion&nbsp; Uckermark-Barnim weniger als 30 ha Eignungsfläche zur Verfügung gehabt. Für die Erreichung der Landesziele zum Klimaschutz sind jedoch 2% der Landesfläche als Vorranggebiete für Windenergie vorgesehen. Brandenburg ist momentan Windland Nummer 2 in Deutschland, wichtiger Stromlieferant für die Metropole Berlin und deckt seinen Eigenverbrauch schon jetzt zur Hälfte aus Windstrom.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Fri, 19 Dec 2014 13:46:50 +0000 4150 at https://www.wind-energie.de Mitteldeutsche Windbranchentage am 14./15. Oktober in Erfurt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/mitteldeutsche-windbranchentage-am-14-15-oktober-erfurt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windkraft an Land ist die kostengünstige Art, Energie zu erzeugen. Das stellte eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Ecofys fest, die pünktlich zu Beginn der Erfurter Windbranchentage &nbsp;2014 von der EU veröffentlicht wurde.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski und Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverband WindEnergie e.V (BWE), wiesen im Rahmen der mitteldeutschen Kongressmesse außerdem auf die enormen Potenziale in Bezug auf <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und Beschäftigungseffekte für die Länder und Kommunen hin. In der Windkraftbranche sind bundesweit aktuell 120.000 Menschen beschäftigt.</p> <p>410 Teilnehmer aus ganz Deutschland besuchten am 14. und 15. Oktober 2014 die dritte Ausgabe der „Wind.Energie – Mitteldeutsche Branchentage“, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Parallel bestückten 44 Unternehmen aus 13 Bundesländern (2013: 34 aus 12) die begleitende Ausstellung mit neuesten Produkten und Dienstleistungen.</p> <p>„Windenergie wird die Energiewende maßgeblich prägen. Unsere Veranstaltung rückt die wichtigsten Akteure in den Blickpunkt und geht die Aufgabe an, offene Fragen für Kommunen, Bürger und beteiligte Unternehmen umfassend zu klären“, sagt Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt. Im Mittelpunkt standen am ersten Kongresstag der aktuelle Status der Branche u.a. in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Am Folgetag rückten praktische Fragen, beispielsweise zu Lastenmanagement, Speichern, Netzausbau, Projektfinanzierung, Bürgerbeteiligung und neue Technologien in den Fokus.</p> <p>Neben Verbänden und Wissenschaftlern berichteten auch führende Windenergie-Firmen wie BOREAS, Vattenfall, Enercon oder Vestas aus der Praxis. Zum ersten Mal engagierte sich die „Fachagentur Windenergie an Land“ mit der Tagung „Windenergie in der Regional- und Bauleitplanung: Rechtsprechung und Planungspraxis“ in Erfurt.</p> <p><strong>Stimmen zur Wind.Energie 2014: </strong></p> <p>Mario Butz, Enercon GmbH, Vertrieb Magdeburg „Die Wind.Energie war auch in diesem Jahr eine gelungene Veranstaltung, um der Öffentlichkeit die Themen Windenergie und erneuerbare Energien nahe zu bringen. Die Foren und die Ausstellung selbst waren gut besucht.“</p> <p>Bernhard Weigel, Projektleiter, Boreas Energie GmbH „Als heimisches Unternehmen sind wir immer wieder gern dabei und werden dies auch zukünftig sein. Ganz wichtig war für uns in diesem Jahr die Absichtserklärung durch den Thüringer Wirtschaftsstaatssekretär, dass auch die nächste Landesregierung dem Thema Windenergie große Aufmerksamkeit widmen wird.“</p> <p>Bernd Stefan Wolf, Geschäftsführer Wolf-moderne Windkraft „Mit unserem Nischenprodukt Kleinwindanlage haben wir den Nerv der Zeit getroffen und viele Interessenten an unseren Messestand ziehen können. Wir sind begeistert von der Veranstaltung.“</p> <p>Weitere Infos zum Branchentag finden Sie <a href="http://www.mitteldeutsche-windbranchentage.de/" target="_blank">hier</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Verband Windenergie Wirtschaft Tue, 16 Dec 2014 09:54:47 +0000 4144 at https://www.wind-energie.de Windkraft in der Oberpfalz – ein Wirtschaftsfaktor auf Abruf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windkraft-der-oberpfalz-ein-wirtschaftsfaktor-auf-abruf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE-Oberpfalz sieht Vorreiterrolle der Region in Sachen Windenergie durch 10-H-Regelung gefährdet und appelliert an die Verantwortung der Kommunen für eine erfolgreiche Energiewende. Der bisherige und auch neue Vorsitzende des Bundesverbands WindEnergie – Regionalverband Oberpfalz, Dr. Peter Niebauer, hat die Bedeutung der Windkraft als starker Wirtschaftsfaktor Ostbayerns hervorgehoben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Ende 2014 werden an die 100 Windenergieanlagen mit einem Investitionsvolumen von 450 Millionen Euro und mit einem Anteil von 8,5 Prozent zur Oberpfälzer Stromversorgung beitragen“, rechnete Niebauer auf der gestrigen Jahreshauptversammlung des BWE-Regionalverbands in Wernberg-Köblitz (Lkr. Schwandorf) vor. Damit liege der Regierungsbezirk beim Windstrom sogar knapp über dem Bundesdurchschnitt.</p> <p>Allerdings sieht der Regionalvorsitzende die Vorreiterrolle der Oberpfalz mittelfristig in Gefahr. „Wenn die Kommunen nicht mutig gegensteuern, wird die bayerische 10-H-<abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> spätestens ab 2016 für einen Stillstand im Ausbau der Windkraft sorgen“, warnte Niebauer. Schon jetzt sei die Zahl neuer Genehmigungsanträge eingebrochen. „Dann herrscht auch in der Oberpfalz Flaute in Sachen dezentraler Energiewende und regionaler <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>.“</p> <p><strong>Wertschöpfung aus Windkraft überschreitet 1 Milliarde Euro – allein in der Oberpfalz <br /></strong>Es ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte in Zahlen und Fakten, mit der der Windbranchenverband zum Jahresabschluss 2014 für die Oberpfalz aufwarten kann. Fast 100 Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von über 210 Megawatt und einer jährlich produzierten Strommenge von ca. 500 Millionen Kilowattstunden zählt der BWE in seiner Bilanz auf. Das entspricht dem Strombedarf von 145.000 Oberpfälzer Haushalten, der damit CO2-frei abgedeckt werden kann.</p> <p>„Wir haben bisher mit unseren Investitionen in die Windenergie – mitgetragen von lokaler Bürgerbeteiligung und kommunalen Stadtwerken – eine regionale Wertschöpfung von rund 1 Milliarde Euro allein in der Oberpfalz ermöglicht“, zeigte sich Niebauer erfreut. Und das Potenzial sei längst nicht ausgeschöpft. Nach Schätzungen des BWE-Oberpfalz auf der Basis des bayerischen Energiekonzepts „Energie innovativ“ könnten bis 2025 in der Region sogar etwa 4 Milliarden Euro an Wertschöpfung generiert und 2 Milliarden Euro an Investitionen getätigt werden.</p> <p><strong>Jetzt kommt’s auf die Kommunen an! <br /></strong>Vor diesem Hintergrund kritisierte er die Entscheidung der Staatsregierung und den Beschluss der CSU-Landtagsmehrheit über die Einführung der sogenannten 10-H-Abstandsregel scharf. „Damit hat sich die Staatsregierung bei einem wichtigen Pfeiler der zukünftigen Energieversorgung aus ihrer Verantwortung gestohlen“, so Niebauer. Diese Kehrtwende habe das Vertrauen der bayerischen Wirtschaft und der mittelständisch geprägten Branche in eine verlässliche Politik schwer erschüttert. Es sei zu befürchten, dass der aufkeimende Wirtschaftsfaktor Windkraft in Bayern und der Oberpfalz wieder abstirbt. Ob die entsprechende Änderung der Bayerischen Bauordnung auf Grundlage der Länderöffnungsklausel einer juristischen Prüfung standhält, müsse sich noch zeigen.</p> <p>Nach Ansicht des BWE kommt es jetzt mehr denn je auf die Kommunen an, ob die erneuerbare Energiewende in Bayern eine Zukunft hat. „Wir appellieren an jene Gemeinden und Städte, die es mit einer dezentralen und regenerativen Energieversorgung ernst meinen, auch weiterhin auf die Windkraft zu bauen. „Windenergie in Bayern und in der Oberpfalz ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende und den Klimaschutz vor Ort – noch dazu mit einem hohen Maß an regionaler Wertschöpfung“, zeigte sich Niebauer überzeugt.</p> <p>Christoph Markl-Meider, BWE-Bayern Presse</p> <p><strong>Rückfragen bitte an: </strong><br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) – Regionalverband Oberpfalz <br /> Dr. Peter Niebauer Heiliggeistgasse 18, 93047 Regensburg <br />Tel. +49 941 5041915, Handy: +49 163 6740150, <a href="mailto:p.niebauer@bwe-regional.de">p.niebauer@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Mon, 15 Dec 2014 13:29:39 +0000 4136 at https://www.wind-energie.de Zweiter Transformationsworkshop in Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/zweiter-transformationsworkshop-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schleswig-Holstein ist in vielen Dingen ein Versuchslabor. Unter der Prämisse hatten sich im Juni Vertreter von Kirche, Gewerkschaft, Umweltverbänden und der Zivilgesellschaft zusammen gefunden, um gemeinsam einen Transformationsprozess zu gestalten: weg von fossilen Energieträgern - hin zu einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="666" title="BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen im Gespräch mit Kirchenvertretern, © Perke Held" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/zweiter-transformationsworkshop-schleswig-holstein/internet-landesvorsitzender-christiansen-mit-kirchenvertretern-im-gespraech.jpg?1418300323" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das bedeutet mehr als nur eine Umstellung aus ökologischen oder ökonomischen Gründen. Es bedeutet auch soziale Transformation. Nach diesem ersten Treffen waren sich die Teilnehmer schnell einig, dass dieser Modell-Versuch wiederholt werden muss. Diesmal mit einer Konkretion.</p> <p>Auf diesem zweiten Treffen am 9. Dezember 2014 haben die Organisatoren (Friedemann Magaard vom Christian-Jensen-Kolleg als Kirchenvertreter, Susanne Uhl vom DGB und Nicole Knudsen vom BWE) mit den Teilnehmern Projektideen in einem World-Kaffee entwickelt, diese sortiert, strukturiert und daraus Handlungsansätze und Verantwortlichkeiten abgeleitet. Die Projektideen umfassten Maßnahmen zur Energieeffizienz oder <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> genauso wie die Verbesserung der Eigenstromversorgung oder die Nutzung von Brach – und Grasflächen für die Einsaat von Bienentrachten.</p> <p>Den Impulsvortrag, der sicherlich die eine oder andere Idee hervorbrachte, gab der frisch gebackenen Landesvorstand Reinhard Christiansen mit einem klaren Bekenntnis zur Bürgerenergie und Eigenstromversorgung.</p> <p>Ermutigt von den Ideen und Rückmeldungen waren sich auch nach diesem Abend alle einig, dass das Versuchslabor jetzt verlassen werden könne und die entwickelten Ideen reif seien für die Pilotphase. Deswegen wurde das nächste Treffen schon gleich vereinbart. Der Transformationsprozess und die positive und konstruktive Zusammenarbeit von Gewerkschaftlern, Kirchenvertretern und Umweltgruppen geht weiter.&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Veranstaltung Windenergie Thu, 11 Dec 2014 13:10:51 +0000 4123 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Windenergie wählt neuen Landesvorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bundesverband-windenergie-waehlt-neuen-landesvorstand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gefühlte zwanzig Jahre hielt Hermann Albers in Schleswig-Holstein als Landesvorstand des Bundesverbandes Windenergie das Zepter in der Hand. Die gleichzeitige Funktion als Präsident im Bundesverband ließ die weitere Landesvertretung nun nicht mehr zu. Grund genug, den Vorsitz abzugeben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Neu gewählter BWE-Landesvorstand, Reinhard Christiansen, © BWE/Silke Reents" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/bundesverband-windenergie-waehlt-neuen-landesvorstand/internet-ir-0437.jpg?1417692856" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="BWETEXT">Die Wahlmänner und Wahlfrauen der fünf Regionalverbände wählten Reinhard Christiansen, Geschäftsführer mehrerer Bürgerwindparks, zu ihrem neuen Landesvorstand. „Eines meiner Hauptanliegen ist es, den Verband im Land zu stärken; dazu gehört auch die Gewinnung neuer Mitglieder“, so Christiansen in seiner Antrittsrede.</p> <p class="BWETEXT">Hermann Albers gratulierte dem neuen Gremium und wünscht den Verantwortlichen und dem Landesverband weiterhin viel Erfolg. Reinhard Christiansen dankte Hermann Albers im Namen aller Mitglieder für seine langjährige Tätigkeit als Landesvorsitzender und die hohen Verdienste für den Verband und den Aufbau der erneuerbaren Energien im Norden.</p> <p class="BWETEXT">Als Stellvertretende Landesvorsitzende wurden &nbsp;Petra Helmers (WKN) und Dr. Martin Grundmann (ARGE Netz) gewählt. Alle drei werden dem Landesverband neue Impulse geben für die vor ihm liegenden Aufgaben, die vielfältiger nicht sein könnten: Die Systemverantwortung der Erneuerbaren und ein neues Strommarktdesign stehen ebenso an wie die Verbändereform des BWE. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt wird die Zusammenarbeit der norddeutschen Bundesländer sein.</p> <p class="BWETEXT"><strong>Kontakt:</strong> Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesbüro Schleswig-Holstein, Nicole Knudsen<br />Telefon: 04841 66 32 10<br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Thu, 04 Dec 2014 11:41:47 +0000 4111 at https://www.wind-energie.de "Benni Brise" beim 11. bundesweiten Vorlesetag https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/benni-brise-beim-11-bundesweiten-vorlesetag <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 11. bundesweiten Vorlesetag nahm der Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie, Jan Hinrich Glahr, als einer von 80.000 angemeldeten Freiwilligen teil. Er las am 25. November 2014 den Kindern in der katholischen Kita Peter und Paul in Potsdam die Geschichte "Benni Brise und das Windrad" vor. Sie ist 2013 als Pixie-Bilderbuch, von Delia Zorn geschrieben und von Dorothee Mahnkopf illustriert, erschienen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="640" height="426" title="BWE-Vizepräsident Jan Hinrich Glahr beim Vorlesetag" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/benni-brise-beim-11-bundesweiten-vorlesetag/benni-brise-vorlesetag-2.jpg?1417626110" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Kindern vorzulesen und damit die Begeisterung für das geschriebene und erzählte Wort zu wecken, ist seit 2004 Anliegen des Vorlesetages“, so Jan Hinrich Glahr.</p> <p>„Benni Brise und das Windrad" erklärt in einer kindergerechten Sprache, wie eine Windkraftanlage aufgebaut wird und wie sich mit einem einzigen Windrad der Strom für ein ganzes Dorf erzeugen lässt. "Die Geschichte zeigt Kindern Funktion und Aufgabe von Windenergieanlagen und das der Strom nicht einfach nur aus der Steckdose kommt“, so Glahr weiter.</p> <p>Mitglieder können das Buch beim Bundesverband WindEnergie e. V. bestellen unter <a href="mailto:info@wind-energie.de">info@wind-energie.de</a>.</p> </div> </div> </div> Wed, 03 Dec 2014 17:06:51 +0000 4110 at https://www.wind-energie.de Starke Impulse für Klima und Konjunktur nur mit Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/starke-impulse-fuer-klima-und-konjunktur-nur-mit-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).&nbsp; Die steuerliche Förderung von energetischen Sanierungen, welche morgen vom Bundeskabinett im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz beschlossen werden soll, ist der wichtigste Schritt für mehr Klimaschutz im Wärmesektor. Gleichzeitig gehen davon starke Konjunkturimpulse aus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Unter dem Strich wird sich das für die deutschen Finanzminister sogar lohnen. Daher sind auch die Bundesländer gefordert, ihre Unterstützung rasch zuzusagen. Ein langes politisches Tauziehen würde der deutschen Konjunktur, den Arbeitsplätzen und dem Klima schaden“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. „Alle Argumente sprechen für dieses Instrument: mehr heimische <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, mehr Beschäftigung und weniger fossile Energieträger und CO2-Ausstoß.“ Für alle Einsatzgebiete steht eine große Bandbreite von erneuerbaren Technologien zur Verfügung: Solarthermieanlagen, Wärmepumpen, Pelletkessel- und -öfen, Holzhackschnitzelanlagen, Scheitholzvergaser¬kessel und andere Bioenergieanlagen.</p> <p>Insgesamt reicht aber das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020, welches ebenfalls morgen vom Bundeskabinett&nbsp; verabschiedet werden soll, nicht aus, um die Lücke beim Klimaschutz zu schließen. „Wenn es die Bundesregierung mit ihrem Ziel, die Treibhausgasemissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, ernst meint, muss sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen“, fordert Dr. Hermann Falk.</p> <p>Der BEE begrüßt zwar, dass die Energieversorger von 2016 bis 2020 zusätzlich 22 Millionen Tonnen CO2 einsparen sollen. Da die Berechnungen der Bundesregierung jedoch auf sehr optimistischen Annahmen beruhen, dürfte die Klimaschutzlücke weitaus größer sein als angenommen. Zudem werden die beschlossenen Maßnahmen weniger CO2-Einsparungen einbringen als erhofft.</p> <p>„Erneuerbare Energien sind Deutschlands Klimaschützer Nummer eins“, betont Falk. „Anstatt einer konsequenten Energiewende wurden die meisten Erneuerbaren Energie-Technologien durch die letzte EEG-Reform stark gebremst. Neben den ersten Schritten im Wärmemarkt sollte die Bundesregierung auch im Bereich Mobilität&nbsp; handeln, um mit sauberer Energie zusätzlich CO2 einzusparen.“</p> <p>Bereits im Februar hatte der Energieforscher Dr. Joachim Nitsch aufgezeigt, dass die nationalen Klimaschutzziele sowie das nationale verpflichtende Ausbauziel für Erneuerbare Energien durch die große Koalition deutlich verfehlt werden. Demnach können durch die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Maßnahmen lediglich rund 30 Prozent CO2 anstatt der geplanten 40 Prozent eingespart werden. Auch das verpflichtende nationale Ausbauziel für Erneuerbare Energien wird mit 16,4 statt 18 Prozent deutlich verfehlt. <br />„Nur mit einem verstärkten Einsatz von Erneuerbaren Energien und einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz kann die Bundesregierung jetzt noch ihre eigenen Klimaziele erreichen“, so Falk. „Zugleich wird die heimische Wirtschaft und das Handwerk gestärkt und die Abhängigkeit von ausländischen Energieimporten gemindert.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Telefon: 030/2758170-16, <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesregierung Emissionshandel Erneuerbare Energien Klimaschutz Windenergie Tue, 02 Dec 2014 13:29:52 +0000 4102 at https://www.wind-energie.de BWE Windstammtisch Südhessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-windstammtisch-suedhessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der 10. Windstammtisch Südhessen fand am 14. November 2014&nbsp; in Heppenheim-Kirschhausen statt. Als Referent war Dr. Alexander Bormann extra aus Berlin angereist, um zum Thema „Flugwindkraftanlagen - Visionen, Fakten, Potentiale“ zu reden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die&nbsp; rund&nbsp; 40 Gäste waren fasziniert von der Chance der Windenergie “ohne Turm”. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung zum Thema durch Erhard Renz&nbsp; vom BWE-Regionalverband&nbsp; Südhessen berichtete Dr. Alexander Bormann von den Neuigkeiten, die sein Team von Enerkite vorzuweisen hat.</p> <p>Besonders beeindruckend ist das ambitionierte Ziel, Strom zu einem Preis von weniger als 4 Cent je Kilowatt anzubieten sowie&nbsp; die Ressourcen sparende Technik („3 Gummibärchen Material“ für den täglichen Strombedarf). Der Drachen startet, dank rotierendem Ankermast, auch bei Flaute in Bodennähe.</p> <p>Zudem gibt es&nbsp; „Akzeptanz-Vorteile“ gegenüber Windrädern mit hohem Turm. Bei Flaute, bei Gewitter, wenn sich Wildgänse oder Fledermäuse nähern, kann Enerkite einfach landen und wartet bis „die Luft wieder rein” ist. Ob diese „Vorteile“ im späteren Leistungsbetrieb zum Einsatz kommen, dürften die spannenden Fragen der Zukunft sein.</p> <p>Das kleine Team sucht derzeit Investoren, die dem Projekt die&nbsp; Chance zur Realisierung geben möchten. Auch hier betritt Enerkite Neuland und sucht Geldgeber über eine Crowdfunding Internetseite. Zwischen dem 28.11. und dem 1.12.2014 fanden bereits weitere Flugtests statt. Nach einem fast zweistündigen Vortrag, Fragen und einer&nbsp; Diskussionsrunde ging der 10. BWE-Windstammtisch zum gemütlichen Teil über. An diesem Abend zeigte sich, dass sich technisches Know How durchaus in Schwachwindgegenden entwickeln kann.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.slideshare.net/e_renz/20141114-windstammtisch-smallppt ">Link zum Vortrag von Dr. Alexander Bormann</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Technik Veranstaltung Windenergie Tue, 02 Dec 2014 11:48:14 +0000 4101 at https://www.wind-energie.de 1. Branchentag der Windenergie in Niedersachsen vor vollem Haus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/1-branchentag-der-windenergie-niedersachsen-vor-vollem-haus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Überwältigend" war wohl die Vokabel, die angesichts des Besucherandrangs am 1. Branchentag der Windenergie in Hannover am häufigsten fiel. Mit rund 450 Teilnehmern war die Veranstaltung des Bundesverband WindEnergie (BWE) ausgebucht und zeigte damit auch, über welch große Bandbreite die niedersächsische <abbr title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden."><span class="glossary-term">Onshore-Windenergie</span></abbr> verfügt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Hans-Dieter Kettwig – Enercon, Kai Froböse – Senvion Geschäftsführung, Eckhard Forst – Vorstand Nord LB, Ministerpräsident Stephan Weil, BWE-Präsident Hermann Albers, BWE-Landesvorstand Wilhelm Pieper" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/1-branchentag-der-windenergie-niedersachsen-vor-vollem-haus/internet-btn-006.jpg?1417082235" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das wusste auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu würdigen, der als Gastredner mit seinen Botschaften ein Heimspiel vor vollem Haus hatte. "Das Windrad ist mittlerweile zum heimlichen Symbol Niedersachsens geworden" und "Danke für 200 Millionen Steuern jedes Jahr - machen Sie weiter so", kamen bei den angesichts von EEG-Reformen und zahlreichen Konfliktpunkten im Land teils verunsicherten Vertretern der Branche gut an. Auch das klare Bekenntnis des Ministerpräsidenten zum geplanten Windenergieerlass und sein Ziel, Niedersachsen mit seinem "neu entdeckten Rohstoff Wind" zum Energieland Nummer 1 in Deutschland zu machen, quittierte das Publikum mit donnerndem Applaus.</p> <p>Der Windenergieerlass und seine Auswirkungen standen denn auch in den verschiedenen Fachvorträgen der Foren und bei den Pausendiskussionen im Mittelpunkt. Bis Juni 2015 soll der jetzt in Arbeit befindliche Erlass zusammen mit dem Leitfaden Naturschutz rechtkräftig sein. Wichtigste Ziele: Die Ausweisung von 1,4 Prozent der Landesfläche für die Nutzung der Windenergie und die Installation von 20 Gigawatt <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> bis 2050.</p> <p>Neben den Auswirkungen des Winderlasses standen die Dauerbrenner der Onshore-Branche auf dem Vortragsprogramm der Foren: von der Akzeptanz<strong> </strong>bei Anwohnern geplanter Windparks über die Probleme mit der Flugsicherung<strong> </strong>und dem Naturschutz<strong> </strong>bis zu bedarfsgerechter Befeuerung und den Möglichkeiten der Direktvermarktung reichten die Themen. Und zwischen den Vorträgen wurde es zwischen den Ständen der ausstellenden Unternehmen so eng, dass Austausch und Netzwerken fast unvermeidlich war.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/niedersachsen-bremen/branchentag">Weitere Informationen und Impressionen zum Branchentag</a></p> </div> </div> </div> Thu, 27 Nov 2014 08:47:48 +0000 4084 at https://www.wind-energie.de 2. Berliner Windrad geht in Betrieb https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/2-berliner-windrad-geht-betrieb <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Bundeshauptstadt kann größeren Beitrag zur Energiewende leisten. </strong><br />„Die Bundeshauptstadt kann noch mehr tun, um die Energiewende voranzubringen. Ich wünsche mir von der Berliner Politik ambitioniertere Ziele und eine stärkere Kooperation mit Brandenburg“, so Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie anlässlich der heutigen Inbetriebnahme der zweiten Windkraftanlage auf dem Gebiet der Bundeshauptstadt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="665" title="Einweihung der 2. Berliner Windenergieanlage im Bezirk Pankow © Tobias Schietzelt " alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/2-berliner-windrad-geht-betrieb/internet-wea-berlin-pankow.jpg?1416574294" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Bundeshauptstadt kann noch mehr tun, um die Energiewende voranzubringen. Ich wünsche mir von der Berliner Politik ambitioniertere Ziele und eine stärkere Kooperation mit Brandenburg“, so Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie anlässlich der heutigen Inbetriebnahme der zweiten Windkraftanlage auf dem Gebiet der Bundeshauptstadt.</p> <p>Im Beisein von Staatssekretärin Iris Gleicke vom Bundeswirtschaftsministerium, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup und Bezirksbürgermeister Herrn Matthias Köhne wurde heute die 186 Meter hohe Windkraftanlage im Bezirk Pankow, unmittelbar an der Grenze zu Brandenburg in Betrieb genommen. Mit einem Rotordurchmesser von 82 Metern kann es eine elektrische <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 2.300 kW aus der Kraft des Windes erzeugen. Erwartet wird eine jährliche Einspeisung von fünf Millionen Kilowattstunden. Damit kann die Anlage mehr als 1500 Vierpersonenhaushalte versorgen. Initiator und Betreiber der Anlage ist – wie beim ersten Berliner Windrad – die NEB Neue Energie Berlin GmbH &amp; Co. KG. Investiert wurden 3,4 Millionen Euro.</p> <p>Berlin hinkt bei der Nutzung der Erneuerbaren Energien nach wie vor selbst anderen Stadtstaaten hinterher. Bei der Nutzung der Fotovoltaik gibt es sicher noch erhebliche Reserven. Bei Windenergie wäre eine Ausweitung innerhalb der Landesgrenzen entlang der Autobahnen und Bahntrassen möglich. Laut eines Konzepts der Berliner Stadtgüter, die die landeseigenen Flächen verwalten, ist die Versorgung von 114.000 Berliner Haushalten mit Windenergie machbar. Ungeachtet des großen Zuspruchs, ist die Realisierung bislang kaum vorangekommen. Auch die Diskussion um den Aufbau eines Stadtwerkes, welches nach dem Stadtwerke-Gesetz die Berliner u.a. mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen soll, steckt bisher fest.</p> <p>„Ausdrücklich unterstützen wir das Konzept für ein „klimaneutrales Berlin“ mit dem 80-Prozent-Ziel <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> bei Strom, Wärme und Mobilität bis 2050. Wir wünschen uns von der Berliner Politik mehr Mut und ein deutliches Zugehen auf das wichtige Windenergieland Brandenburg. Gemeinsam könnte die Region Berlin-Brandenburg zeigen, dass die Versorgung einer Großstadt mit Erneuerbaren Energien organisierbar ist. Windstrom aus Brandenburg kann dabei eine bedeutende Rolle spielen“, so Jan Hinrich Glahr.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Windenergie Windkraft Thu, 20 Nov 2014 15:30:46 +0000 4053 at https://www.wind-energie.de Windmüller der Kreise Steinburg, Pinneberg und Segeberg wählen einen neuen Vorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windmueller-der-kreise-steinburg-pinneberg-und-segeberg-waehlen-einen-neuen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kollmar. Die Windmüller des BWE Regionalverbandes Steinburg ernannten auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Hans-Hermann Magens, Geschäftsführer eines Bürgerwindparks in Raa-Besenbek, wurde einstimmig im Amt des Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Magens ist bereits seit zwei Jahren Vorsitzender und bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir haben sehr viel vor uns, insbesondere weil die Vergütung für Windenergie zukünftig ausgeschrieben werden soll“, so Magens. „Wir befürchten Nachteile für Bürgerwindparks und höhere Kosten für die Stromverbraucher“. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von Dr. Klaus Gumpert als Stellvertreter, Jochen Möller als Schriftführer und einem dreiköpfigen Beirat.</p> <p>Neben der Wahl standen auch bundespolitische Themen wie das <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Gesetz auf der Tagesordnung oder die Modellierung der kommenden Ausschreibung. Auch die Landespolitik kam nicht zu kurz: Denkmalschutz oder Tourismus waren nur einige der angesprochenen Themen.</p> <p>Im Anschluss an diesen politischen Teil stellte Michel Ahrendsen von der Firma Parasol in seinem Vortrag das Prinzip der bedarfsgerechten Befeuerung vor. Dieses Passiv-<abbr title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term224" title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel.">Radar</a></abbr>-System sorgt dafür, dass die Windenergieanlagen nachts nur dann blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert. Auch bestehende Windparks können nachgerüstet werden.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen, Telefon: 04841 66 32 10, E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a> </p> </div> </div> </div> Versorgungssicherheit Weiterbetrieb Thu, 20 Nov 2014 13:47:18 +0000 4056 at https://www.wind-energie.de Windmüller in Ostholstein wählen einen neuen Vorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/windmueller-ostholstein-waehlen-einen-neuen-vorstand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Oldenburg. Die Windmüller im Südosten Schleswig-Holsteins ernannten auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Claus Weilandt, Windmüller aus Fehmarn, wurde einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Zukünftig wird er die Interessen der Branche in den Kreisen Plön, Ostholstein, Stormarn, Herzogtum Lauenburg und den Städten Kiel, Neumünster und Lübeck vertreten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„In unserer Region ist die Windenergie ein wesentlicher Wertschöpfungsfaktor“, so Weilandt in seiner Antrittsrede, „dabei ist sie die günstigste aller Erneuerbaren Energien. Zudem werden mehr als vier Millionen Tonnen Klimaschädlicher Gase im Jahr allein durch die Windenergie in Schleswig-Holstein eingespart. Ein Grund mehr, um sich für den Ausbau stark zu machen“. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von Jan Brodersen als Stellvertreter, Julius Detlef als Schriftführer und einem fünfköpfigen Beirat.</p> <p>Neben der Wahl standen auch bundespolitische Themen wie das <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Gesetz oder die Modellierung der kommenden Ausschreibung auf der Tagesordnung. Auch die Landespolitik kam nicht zu kurz: Denkmalschutz, Tourismus oder Flugsicherung waren nur einige der angesprochenen Themen.</p> <p>Im Anschluss an diesen politischen Teil stellte Carsten Schmidt von der Firma Tennet den Planungsstand der Ostküstentrasse vor. Er verwies auf die Auftaktkonferenz „Dialogverfahren Ostküstenleitung“ für den 1. Abschnitt Kreis Segeberg / Kreis Stormarn – Raum Lübeck am 26.11.2014 in Bad Oldesloe.</p> <p>Michel Ahrendsen von der Firma Parasol stellte in seinem Vortrag das Prinzip der bedarfsgerechten Befeuerung vor. Dieses Passiv-<abbr title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term224" title="Radio Detection and Ranging (frei übersetzt: „Funkortung und -abstandsmessung“) ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Für den Ausbau von Windenergie sind Schutzbereiche um die Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt (VOR, DVOR) ein Hindernis. Ein sachgerechter Ausgleich zwischen maximale Sicherheit mit größtmöglicher Akzeptanz ist das Ziel.">Radar</a></abbr>-System sorgt dafür, dass die Windenergieanlagen nachts nur dann blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert. Auch bestehende Windparks können nachgerüstet werden.</p> <p>Kontakt: Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Landesbüro Schleswig-Holstein <br />Nicole Knudsen <br />Telefon: 04841 66 32 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Regionale Wertschöpfung Verband Windenergie Tue, 18 Nov 2014 15:36:10 +0000 4046 at https://www.wind-energie.de BWE Sachsen gratuliert Martin Dulig zum Ministeramt und bietet Mitarbeit bei Energiepolitik-Kurswechsel an https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-sachsen-gratuliert-martin-dulig-zum-ministeramt-und-bietet-mitarbeit-bei <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Sachsens neuer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Martin Dulig (SPD) ist für die Energiepolitik im Freistaat zuständig. Nach Jahren des Stillstandes und der Gängelung der Erneuerbaren Energien in Sachsen, maßgeblich betrieben vom alten Regierungspartner FDP, hat sich die neue schwarz-rote Landesregierung auf diesem Feld einen Kurswechsel vorgenommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Prof. Martin Maslaton, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen im Bundesverband WindEnergie (BWE Sachsen) dazu: „Sachsens Windbranche gratuliert Martin Dulig zum verantwortungsvollen Amt und denkt, dass den Worten auch Taten folgen werden. Machen Sie Wind, Herr Dulig, und treiben Sie die Energiewende in Sachsen voran! Die Windenergie steht bereit. Wir bringen unser Know-how ein und sind offen für alle Gespräche auch und gerade mit Kommunen und Bürgern.“</p> <p>„Wir bekennen uns zum weiteren Ausbau der Windenergie“, heißt es im Koalitionsvertrag, und weiter: „Wir orientieren uns bei den sächsischen Ausbauzielen für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> an den Zielen des Bundes, welche derzeit bis 2025 zwischen 40 und 45 Prozent und bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent liegen.“ Daran wird sich die Energiepolitik der nächsten fünf Jahre messen lassen müssen. „Nicht nur der Landesentwicklungsplan und das Energie- und Klimaprogramm müssen überarbeitet werden, wie es im Koalitionsvertrag steht“, so der BWE-Landesvorsitzende. „Auch das Gesetz zur Raumordnung und Landesplanung gehört, wie wir finden, auf den Prüfstand, um dort für die Erneuerbaren Energien einen Vorrang zu verankern. Andere Bundesländer machen dies vor.“</p> <p>„Wir bieten unsere Expertise zu Fragen des <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, also dem Ersatz mehrerer alter Windenergieanlagen durch wenige neue verträglichere Anlagen, und zu Fragen rund um die Regionalpläne, aber auch zu Strommarktthemen und Bürgerbeteiligungsmodellen bei Windparks an“, so Prof. Maslaton. „Neben einem aktiven Einsatz für den weiteren Ausbau der Windenergie und der übrigen Erneuerbaren Energien in Sachsen wäre es sinnvoll, dass das Ministerium gleichzeitig bei der Bevölkerung für die Erneuerbaren werben und die Kommunikation mit allen fördern würde. Die Fakten sprechen eindeutig für die Erneuerbaren Energien.“</p> <p>Die Windenergie ist keineswegs nur ein Thema für Großinvestoren. Die Bürger vor Ort können sich finanziell, auch mit kleinen Beträgen etwa im Rahmen einer Genossenschaft an Windenergieanlagen beteiligen. „Ausgearbeitete Bürgerbeteiligungsmodelle für Windparks sind vorhaben. Die Einbeziehung der Bürger in die Planungen bei Neustandorten wie beim Repowering sowie ihre finanzielle Beteiligung ist uns ein wichtiges Anliegen“, bekräftigt Prof. Maslaton.</p> <p><strong>Rückfragen:</strong> <br />Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 9500, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Energiepolitik Potenziale Windenergie Fri, 14 Nov 2014 14:15:56 +0000 4035 at https://www.wind-energie.de Bei der EEG-Umlage liegt die Wahrheit in der Mitte https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bei-der-eeg-umlage-liegt-die-wahrheit-der-mitte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die heute veröffentlichte Mittelfristprognose der <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> (ÜNB) bietet keinen Anlass für Negativszenarien zur Entwicklung der EEG-Umlage. „Die obere Bandbreite der ÜNB-Prognose von 7,27 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> für das Jahr 2016 ist genauso unrealistisch wie die untere Bandbreite von 5,66 Cent“ sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Schon 2013 wurde von interessierter Seite ein Anstieg der EEG-Umlage auf 7 Cent vorausgesagt. Dieser Anstieg ist nicht eingetreten und wird es auch in den nächsten Jahren nicht. Die Zeiten stark steigender EEG-Umlagen sind vorbei.“</p> <p>Die ÜNB nehmen in ihrem mittleren Trendszenario eine Umlage von 6,5 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> für 2016 an. Der BEE rechnet dagegen mit 6,05 Cent. Für diese Abweichung gibt es vor allem zwei Gründe:</p> <ul> <li>1. Die ÜNB erwarten, dass die Privilegierung der energieintensiven Industrie bei der EEG-Umlage in den kommenden Jahren noch ansteigen wird – anders als von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplant. Dadurch würde die EEG-Umlage auf weniger Schultern verteilt. Privatverbraucher und mittelständische Unternehmen würden mehr für ihren Strom zahlen.</li> <li>2. Der Kontostand auf dem EEG-Konto wird nach Einschätzung der ÜNB am 30.9.2015 bei 1,95 Mrd. Euro liegen, der BEE geht dagegen von 2,6 Mrd. Euro aus. Das liegt im Wesentlichen daran, dass die ÜNB auch in ihrem Trendszenario mit einer höheren Einspeisung von Strom aus Windkraftanlagen auf See rechnen. Dabei liegen selbst die niedrigeren BEE-Annahmen noch über den eigenen Erwartungen der Offshore-Branche.</li> </ul> <p>Die obere Bandbreite der ÜNB-Prognose ist allein schon deshalb unrealistisch, weil ihr gleichzeitig eine extrem hohe Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom zugrunde liegt.</p> <p>„Der BEE hat schon in der Vergangenheit realistische Prognosen in einem mittleren Korridor abgegeben und ist damit gut gefahren“, so Hermann Falk. „Deshalb halten wir an unseren Werten von 6,05 Cent für 2016 und 6,2 Cent für 2017 fest.“<i></i></p> <p><strong>Kontakt: </strong>Jens Tartler, Pressesprecher <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16<br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a>, <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> </p> </div> </div> </div> EEG Erneuerbare Energien Strommarkt Strompreis Windenergie Fri, 14 Nov 2014 15:32:26 +0000 4040 at https://www.wind-energie.de Neuer Vorstand beim BWE Sachsen: Wir reichen die Hand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/neuer-vorstand-beim-bwe-sachsen-wir-reichen-die-hand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Sachsens Windbranche ist gespannt auf neuen Wirtschaftsminister – BWE-Vorstand bietet Gespräche an.<br />Beim 18. Sächsischen Windenergietag des Bundesverbands WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) mit rund 90 Branchenvertretern vergangene Woche in Leipzig stand neben Gesprächen mit den Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, B90/Die Grünen und Der Linken sowie Fachvorträgen auch die turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes an.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Der neugewählte Vorstand des BWE Sachsen (v.l.n.r.): Frank Bündig, Kerstin Mann (Schriftführerin), Prof. Martin Maslaton (Vorsitzender), Bernhard Weigel, Uta Barthel. Nicht im Bild: Gernot Gauglitz (stellv. Vorsitzender)." alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2014/neuer-vorstand-beim-bwe-sachsen-wir-reichen-die-hand/internet-windenergietag2014-wehmer4.jpg?1415868714" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Wahl fand ganz unter dem Eindruck des angekündigten Kurswechsels der künftigen Landespolitik in Sachen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und speziell im Bereich der Windenergie statt. Der BWE-Landesvorstand erklärte umgehend nach der Wahl seine Bereitschaft, eng mit der schwarz-roten Landesregierung und insbesondere mit dem neuen Wirtschaftsminister zusammenzuarbeiten, um die Windenergie in Sachsen nach Jahren einer lähmenden Stagnation wieder voranzubringen.</p> <p>Der neue und alte Landesvorsitzende des BWE Sachsen Prof. Dr. Martin Maslaton dazu: „Der schwarz-rote Koalitionsvertrag spricht eine klare Sprache. Die Windenergie und die Erneuerbaren Energien sollen sich wieder entfalten können und ihren Anteil am <abbr title="Der Brutto