Aktuelle Meldungen https://www.wind-energie.de/article-view de BEE-Präsident Fritz Brickwedde wiedergewählt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-praesident-fritz-brickwedde-wiedergewaehlt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde ist als Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) wiedergewählt worden. Am Dienstagnachmittag votierte die BEE-Mitgliederversammlung einstimmig für den Präsidenten, der seit Oktober 2013 im Amt ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p> "Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel erreicht“, bedankte sich Brickwedde bei den Mitgliedern mit Blick auf die zahlreichen Themen, die die politische Agenda sowie die verbandsinterne Arbeit prägten.</p> <p>Im Fokus standen dabei vor allem die politische Arbeit rund um die beiden großen EEG-Novellen 2014 und 2016. „Zwar ist es uns unter dem Strich nicht gelungen, den fatalen Schwenk zum Ausschreibungssystem und die Deckelung des Ausbaupfads zu verhindern, jedoch konnten wir vieles für die innovative, saubere Energiewirtschaft und viele Verbesserungen gegenüber den ursprünglichen Regierungswünschen erreichen“, fasste der BEE-Präsident zusammen. „Ganz wichtig sind für unsere Agenda die Ergebnisse der Klima-Konferenz in Paris vom Dezember 2015. In den Jahren zuvor wie auch in der Folgezeit haben wir uns für einen Fahrplan zu einem raschen Kohleausstieg intensiv eingesetzt, der in der öffentlichen Debatte jetzt endlich an Kontur gewinnt“, so Brickwedde.</p> <p>Die Organisationsentwicklung in der Verbandsstruktur wurde maßgeblich durch weitreichende Beschlüsse zur fortschreitenden Integration der Verbände unter dem Dach des Bundesverband Erneuerbare Energie vorangetrieben. Vieles wurde bereits erreicht, wie die Aufnahme von stimmberechtigten Unternehmensmitgliedern sowie die Einrichtung von Kompetenzzentren zur verbändegemeinsamen Bearbeitung der übergreifenden Fachthemen.</p> <p>Während der Mitgliederversammlung informierten Präsident und Geschäftsführer Dr. Hermann Falk die Mitglieder darüber, dass Falk seinen Posten als Geschäftsführer beim BEE auf seinen Wunsch abgeben werde. „Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für die Staffelübergabe, damit der BEE – dessen Aufgaben und Ziele ich weiterhin für außerordentlich wichtig halte – zum Beginn des nächsten (Wahl-) Jahres weiterhin schlagkräftig arbeiten kann“, sagte Falk zum bevorstehenden Abschied Mitte November. Brickwedde bedankte sich bei Falk für die erfolgreiche und zielorientierte Arbeit in den vergangenen vier Jahren. </p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 42 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<br /> Pressesprecherin Irene Beringer<br /> Invalidenstraße 91<br /> 10115 Berlin<br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a><br /> Tel: 030 2758170 16<br /> Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> Wed, 28 Sep 2016 15:14:59 +0000 5579 at https://www.wind-energie.de Neue Hintergrund- und Informationspapiere https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-hintergrund-und-informationspapiere <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="pane-title">Für Besucherinnen und Besucher der Webseiten des Bundesverbandes WindEnergie e.V. stehen unter der neuen Rubrik&nbsp; <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/publikationen/hintergrund-informationspapiere">"Hintergrund- und Informationspapiere"</a> Publikationen aus unseren Fachressorts zur Verfügung.</div> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="title nid-5569">Neben einer umfassenden Bewertung der Auswirkungen des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) auf die Windenergienutzung im Kontext der Energiewende finden sich auf unseren Seiten auch aktuelle Hintergrundpapiere zu den Themen "Windenergie und Naturschutz" oder "Windenergie und seismologische Belange".</p> <p class="title nid-5569"><a href=" https://www.wind-energie.de/publikationen/hintergrund-informationspapiere">Direkter Link zur Publikationsseite</a></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiewende Erneuerbare Energien Onshore Publikation Tue, 27 Sep 2016 13:33:49 +0000 5574 at https://www.wind-energie.de Konflikte zwischen Windenergie und Wetterradar lösbar https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/konflikte-zwischen-windenergie-und-wetterradar-loesbar <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Grundsatzentscheidung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.<br /> </b>„Wir sind zufrieden, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig deutlich gemacht hat, dass es keinen unüberwindbaren Konflikt zwischen dem Windenergieausbau und den Aufgaben des Deutschen Wetterdienstes gibt. Bedauerlich ist, dass der Gang durch alles Instanzen erforderlich war, um dies Frage zu klären. Jetzt schauen wir nach vorn und hoffen, dass sich viele der in den vergangenen Jahren aufgehaltenen Projekte noch umsetzten lassen“, so Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundesverwaltungsgericht hat zwei parallel gelagerte Verwaltungsstreitsachen entschieden. Dabei hat das Gericht unterstrichen, dass Verwaltungshandeln grundsätzlich in sachlicher und rechtlicher Hinsicht durch die Verwaltungsgerichte uneingeschränkt überprüfbar sein muss. Deshalb komme dem Deutschen Wetterdienst kein Beurteilungsspielraum zu.</p> <p>Revisionen gegen vorinstanzliche Urteile zurückgewiesen.&gt;&gt; <a target="_blank" href="http://www.bverwg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2016&amp;nr=79">Zur Pressemeldung des Bundesverwaltungsgerichtes</a></p> </div> </div> </div> Genehmigung Radar Recht Fri, 23 Sep 2016 09:04:54 +0000 5559 at https://www.wind-energie.de Vattenfalls modernstes Kraftwerk in Moorburg ohne Gewinne https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/vattenfalls-modernstes-kraftwerk-moorburg-ohne-gewinne <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ausverkauf zeigt Dringlichkeit des Kohleausstiegs für Hamburg. Dass Vattenfall knapp ein Jahr nach Inbetriebnahme des modernsten Kohlekraftwerks Deutschlands in Hamburg-Moorburg öffentlich über den Verkauf an einen neuen Betreiber nachdenkt, zeigt, dass Kohlestrom im Vergleich zu Erneuerbaren Energien am Ende ist,“ so Dr. Axel Röpke, Vizepräsident des Bundesverband WindEnergie (BWE) und Landesvorsitzender in Hamburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2074" height="1383" title="Dr. Axel Röpke, BWE-Landesvorstand Hamburg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/vattenfalls-modernstes-kraftwerk-moorburg-ohne-gewinne/20160923-axel-roepke.jpg?1474633239" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Im Zuge der von der Bundesregierung in Paris geschlossenen Klimaverträge muss auch Hamburg seinen Beitrag zur Reduzierung der CO²-Emissionen leisten – dies geht mittelfristig nur mit der Abschaltung des Kraftwerkes.“</p> <p>Nach Bekanntwerden des Ausverkaufs von Moorburg im Rahmen einer gezielten Dekarbonisierung von Vattenfalls Aktivitäten sieht der BWE abermals seine Forderung nach einem umgehenden gezielten und sozialverträglich geplanten Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung bestätigt.</p> <p>Das Kraftwerk in Hamburg-Moorburg steigert die CO²-Emissionen der Hansestadt jährlich um ein Vielfaches. „Die Stadt Hamburg hat eine Klima-Verantwortung ihren Bürgern gegenüber. Es ist an der rot-grünen Koalition in Hamburg, auf freien Flächen im Hamburger Hafen und im Umland den Bau von Windenergieanlagen zuzulassen, im Rahmen von Mieterstrommodellen die Fotovoltaik in der Stadt nach vorn zu bringen und Energie-Kooperationen in der bestehenden Metropolregion auf den Weg zu bringen.</p> <p>Gleichzeitig wäre die umweltverträgliche Erneuerung des Kraftwerkes Wedel zügig umzusetzen, um so Schritt für Schritt das internationale Ziel der Dekarbonisierung auch in der Energiewirtschaft zu verfolgen. Die Stadt Hamburg hat bereits erkannt, dass Kohlekraftwerke dem Klima schaden. Nun heißt es, die Chance eines geordneten Ausstieges aus der Kohle auch in Hamburg beim Schopfe zu packen und nachhaltige Konzepte nach vorne zu bringen, damit Kraftwerke wie Moorburg zeitnah obsolet werden“, so Dr. Axel Röpke.</p> <p>Mit Blick auf den „Energie-Talk: Wie schnell ist Schluss mit Kohle?“ an dem Dr. Axel Röpke im Rahmen der 8. Hamburger Klimawoche am kommenden Donnerstag (29.09.2016) teilnehmen wird, ist das Scheitern des Leuchtturmprojektes von Vattenfall ein wichtiges Thema.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />BWE-Landesverband Hamburg, Dr. Axel Röpke <br />Tel.: 040/357534-0<br /><a href="mailto:a.roepke@bwe-regional.de">a.roepke@bwe-regional.de</a></p> <p>Linda Kabalan, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit <br />Tel.: 01590/4018967 <br /><a href="mailto:l.kabalan@wind-energie.de">l.kabalan@wind-energie.de</a></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Fri, 23 Sep 2016 12:21:15 +0000 5561 at https://www.wind-energie.de 20 Jahre BWE - 20 Jahre hart am Wind https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/20-jahre-bwe-20-jahre-hart-am-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Herbst 1996 schlossen sich die beiden Verbände IWB und DGW zum Bundesverband WindEnergie e.V. zusammen. Seither ist der BWE nicht nur einer der größten Erneuerbare-Energien-Verbände der Welt, sondern auch eine bedeutende Plattform für Austausch und Meinungsbildung zur Windenergie in Deutschland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="924" height="922" title="Jubiläumsschrift &quot;20 Jahre Bundesverband WindEnergie&quot;" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/20-jahre-bwe-20-jahre-hart-am-wind/foto-cover.jpg?1474376047" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ob zur Neuausrichtung des Stromeinspeisungsgesetzes 1997, zur Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 oder dessen fünf Novellierungen: Der BWE vertritt seit 20 Jahren erfolgreich die Interessen aller Akteure der Windbranche auf bundes- und landespolitischer Ebene sowie in Europa. Auch in Zukunft setzt sich der Verband für die Belange der Windenergie ein. Dabei sind es die Ideale Bürgernähe und Klimaschutz, die den BWE und seine Mitglieder seit Anbeginn antreiben und auch künftig begleiten werden.</p> <p><strong>Der BWE sagt Danke!</strong></p> <p>Der Bundesverband WindEnergie lädt anlässlich seines 20-jährigen Bestehens seine Mitglieder am Donnerstagabend der <a href="https://www.wind-energie.de/veranstaltungen/windenergy-hamburg-2016" target="_self">WindEnergy Hamburg</a> ab 17:00 Uhr an den BWE-Stand (Halle A1, Stand 308) zu einem Umtrunk ein und bedankt sich damit herzlich für das großartige Engagement im Verband.</p> <p><strong>Wir werfen einen Blick zurück, aber auch nach vorne!<br /></strong></p> <p>In unserer <a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/20-jahre-bwe/broschure_20_jahre_bwe_-_online_-_20160919.pdf" target="_self">Jubiläumsschrift "20 Jahre Bundesverband WindEnergie"</a> werfen wir einen Blick auf die vergangenen 20 Jahre Verbandsarbeit, schauen aber zugleich auf die Themen und Herausforderungen der kommenden Jahre. Und die künftigen Themen der Energiewirtschaft sind vielfältig: Ab dem Jahr 2017 etwa wird der aus Erneuerbare-Energien-Anlagen erzeugte Strom grundsätzlich nur noch bezahlt, wenn die Anlagen erfolgreich an einer wettbewerblichen Ausschreibung teilgenommen haben. Der BWE setzt sich dafür ein, dass die Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Projekt Energiewende allen Akteuren auch zukünftig möglich bleibt. Darüber hinaus arbeitet der Windverband daran, gemeinsam mit der Politik neue Wege für eine alternative Verwendung von abzuschaltendem Strom für die Bereiche Wärme und Mobilität zu erschließen. Die Sektorkopplung bietet nicht nur einen Innovationsschub für die Energiewende, sie bietet der Branche auch die Möglichkeit, mehr und mehr Systemverantwortung zu übernehmen und das zentrale Thema Klimaschutz in alle Bereiche der Vollversorung zu tragen.</p> <p><strong>Bildergalerie - Gesichter des BWE</strong></p> <p>Auf unserem Flickr-Kanal finden Sie eine Fotoauswahl aus dem BWE-Archiv und uns zugesandten Bildern. Hier geht es zur Bildergalerie: <a href="https://www.flickr.com/photos/120995334@N07/albums/72157670561536723" target="_blank">Link</a></p> <p><a href="https://www.flickr.com/photos/120995334@N07/albums/72157670561536723" target="_blank"><img src="/system/files/resize/images/article/2016/20-jahre-bwe-20-jahre-hart-am-wind/vorschau-bildergalerie-503x295.jpg" title="Bildergalerie 20 Jahre BWE auf Flickr" width="503" height="295" class="inserted-image" /></a></p> </div> </div> </div> Verband Tue, 20 Sep 2016 10:55:53 +0000 5548 at https://www.wind-energie.de Repräsentative Umfrage: Weiterhin Rückenwind für Erneuerbare Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) Gesellschaftliche Vorteile und Klimaschutz motivieren zu Energiewende / Mehrheit empfindet EEG-Umlage als angemessen</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Das Wachstum der Erneuerbaren Energien hat für die Bevölkerung in Deutschland weiterhin sehr hohen Stellenwert. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE). Demnach ist der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien für 93 Prozent der Befragten wichtig bis außerordentlich wichtig. An der repräsentativen Umfrage im September 2016 nahmen 1.000 Personen teil.&nbsp; „Die Bevölkerung in Deutschland weiß um die entscheidenden Vorteile der Erneuerbaren Energien in Sachen Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Generationengerechtigkeit. Es ist daher gemeinsame Aufgabe der Politik und der Erneuerbaren-Branche, die Menschen weiterhin für die Energiewende zu begeistern“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer.</p> <p>Von überragender Bedeutung ist laut der Umfrage die Zukunftsfähigkeit der Erneuerbaren Energien: So erklärten 76 Prozent der Befragten, dass die Erneuerbaren zu einer sicheren Zukunft unserer Kinder und Enkel beitragen, den Klimaschutz bewerteten ebenfalls rund drei Viertel der Befragten als Pluspunkt der Erneuerbaren. Für 67 Prozent der Befragten sorgen die Erneuerbaren für mehr Unabhängigkeit gegenüber Energieimporten. Eine Chance für mehr Bürgerbeteiligung an der Energieversorgung sehen 59 Prozent der Bevölkerung.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-vorteile.jpg" title="Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz sind die wichtigsten Vorteile der Erneuerbaren Energien" class="colorbox colorbox-insert-image" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/Marginalspalte-Maximalbreite/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-vorteile.jpg" title="Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz sind die wichtigsten Vorteile der Erneuerbaren Energien" class="imagecache imagecache-Marginalspalte-Maximalbreite inserted-image" width="224" height="180" /></a></p> <p>Gefragt wurde in der Erhebung nach übergeordneten wirtschafts- und umweltpolitischen Aspekten ebenso wie nach der Akzeptanz Erneuerbarer Energien und der Zustimmung zu einzelnen Technologien. Den Umfrageergebnissen zufolge genießen die Erneuerbare Energien weiterhin starken Rückhalt in der Bevölkerung: Für 62 Prozent der Bevölkerung ist der Bau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen auch am eigenen Wohnort eine gute Sache. Zum Vergleich: Bei Kohlekraftwerken betrug der entsprechende Wert 6 Prozent.<br />Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien ist allerdings kein Selbstläufer: So lag die Zustimmung zum Ausbau der Erneuerbaren vor Ort im Vorjahr noch höher, und zwar bei 68 Prozent. Wie schon in den Vorjahren ergab die Umfrage: Sind die Menschen mit Erneuerbaren-Anlagen vertraut, erhöht sich die Zustimmung zu Solar-, Windenergie- und Biomasseanlagen noch einmal deutlich. So erklärten aktuell 52 Prozent der Umfrageteilnehmer, ein Windrad in der Nachbarschaft fänden sie gut oder sehr gut. Haben die Befragten jedoch bereits Windenergieanlagen in ihrem Wohnumfeld, so klettert die Zustimmung auf 69 Prozent. Bei Solarparks liegt diese Zustimmungsrate sogar bei 90 Prozent, ohne Vorerfahrung sind es 73 Prozent.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-zustimmung-stromerzanlagen.jpg" title="Hohe Zustimmung zu EE-Anlagen in der Umgebung des eigenen Wohnortes" class="colorbox colorbox-insert-image" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/Marginalspalte-Maximalbreite/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-zustimmung-stromerzanlagen.jpg" title="Hohe Zustimmung zu EE-Anlagen in der Umgebung des eigenen Wohnortes" class="imagecache imagecache-Marginalspalte-Maximalbreite inserted-image" width="224" height="176" /></a></p> <p>„Bei Menschen, die Erneuerbaren-Anlagen aus ihrer Nachbarschaft kennen, steigt die Akzeptanz deutlich an. Anders gesagt: Skepsis vor dem Ausbau der Erneuerbaren ist häufig unbegründet“, betont Vohrer. Die Umfrageergebnisse zeigen für ihn auch, dass Politik und Wirtschaft gleichermaßen gefordert sind, die Vorteile der Erneuerbaren Energien zu verdeutlichen: „Wir brauchen die Erneuerbaren zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland ebenso wie für den Schutz von Klima und Umwelt und für den gesellschaftlichen Fortschritt“, so Vohrer.</p> <p><strong>Hohe Zustimmung zur Förderung der Erneuerbaren</strong><br />Der für den Ausbau der Erneuerbaren im Strommarkt zu schulternde Beitrag der Stromverbraucher geht für eine große Mehrheit der Befragten in Ordnung: So halten 60 Prozent eine EEG-Umlage in Höhe von 21 Euro – bei einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden – für „angemessen“ oder „zu niedrig“, lediglich 36 Prozent hingegen für „zu hoch“. Ein monatlicher Beitrag in dieser Höhe entspricht einem Wert von rund 7 Cent/kWh, ein Betrag, der derzeit für die EEG-Umlage 2017 im Raum steht. Derzeit beträgt die EEG-Umlage 6,35 Cent/kWh.</p> <p><strong>Pressekontakt:</strong><br />Agentur für Erneuerbare Energien<br />Alexander Knebel<br />Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit <br />Tel:&nbsp;&nbsp; 030 200535 52<br />Mail: <a href="mailto:a.knebel@unendlich-viel-energie.de">a.knebel@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Mon, 19 Sep 2016 11:55:06 +0000 5556 at https://www.wind-energie.de BWE-Publikationen: Neue Flyer für die Bundesländer https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bwe-publikationen-neue-flyer-fuer-die-bundeslaender <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pünktlich zur WindEnergy Hamburg hat der BWE viele Informationsprodukte auf den neuesten Stand gebracht. Die Flyer der BWE-Akzeptanzinitiative ordnen ein, wo jedes Bundesland bezogen auf die eigenen Windenergieziele steht. Auch Wertschöpfungseffekte und durch die Windindustrie geschaffene Arbeitsplätze, die Zahl der bereits durch Strom versorgten Haushalte sowie der Flächenverbrauch durch Windräder im Land&nbsp; werden dargestellt.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Von der ersten Auflage der Länderflyer aus dem Jahr 2014 konnte der BWE bereits über 100.000 Exemplare bundesweit verteilen. Auch die ergänzende Broschüre „Argumente für die Windenergie“ wurde für die nun bereits 7. Auflage überarbeitet. Zudem fasst die App „Wind bewegt“ die neuen Inhalte zusammen und bietet eine praktische Suchfunktion.</p> <p class="BWETEXT">Die Länderflyer können von den BWE-Landes- und Regionalverbänden kostenlos bestellt bzw. unter <a href="https://www.wind-energie.de/publikationen/laenderflyer">https://www.wind-energie.de/publikationen/laenderflyer</a> als pdf-Version heruntergeladen werden.</p> <p class="BWETEXT">Die App steht in allen gängigen Online-Stores kostenfrei zur Verfügung sowie unter <a href="http://www.wind-bewegt.de">www.wind-bewegt.de</a>.</p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Thu, 15 Sep 2016 12:20:12 +0000 5538 at https://www.wind-energie.de 70 Prozent der Stromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern aus Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/70-prozent-der-stromerzeugung-mecklenburg-vorpommern-aus-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung hat zu Beginn der Woche neueste Zahlen des Statistischen Landesamtes zur Ökostromproduktion veröffentlicht. Danach ist der Anteil der Erzeugung regenerativen Stroms in 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent auf nun 70 Prozent angestiegen. Am stärksten zugenommen habe die Strombereitstellung aus Windenergie (39 Prozent).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bereits 2014 war ein deutlicher Zuwachs von 14 Prozent zu verzeichnen, das Land leiste heute einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende, so Energieminister Christian Pegel.</p> <p>Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilte, übersteigt die Stromproduktion aus Erneuerbaren den Strombedarf im Land inzwischen um über 40 Prozent. Damit der in Mecklenburg-Vorpommern produzierte Strom auch in andere Bundesländer zu einer sicheren und sauberen Energieversorgung beitragen können, müssten die Netze weiter ausgebaut werden, so Minister Pegel.</p> <p>Auch auf die Entwicklung der Arbeitsplätze hat die Windbranche positive Auswirkungen.&nbsp; Sie beschäftigt bereits 15.000 Menschen, die für das Bundesland überdurchschnittliche Einkommen beziehen. Dies biete reale Perspektiven und wirke der Abwanderung entgegen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Aktuell/?id=119607&amp;processor=processor.sa.pressemitteilung">Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Strommarkt Windenergie Wed, 14 Sep 2016 12:45:49 +0000 5537 at https://www.wind-energie.de Industriestrategie für Erneuerbare Energien erforderlich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/industriestrategie-fuer-erneuerbare-energien-erforderlich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Stabile gesetzliche Rahmenbedingungen haben das Entstehen einer dynamischen Industrie der erneuerbaren Energien ermöglicht und deutschen Unternehmen die Technologieführerschaft in wachsenden Weltmärkten gesichert. Heute sichert die deutsche Windindustrie zwei Drittel der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Export.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4177" height="2274" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/industriestrategie-fuer-erneuerbare-energien-erforderlich/20160912-103459-ausschnitt.jpg?1473680800" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Um die starke Position der im deutschen Maschinenbau und der deutschen Elektrotechnik verankerten Windbranche zu erhalten und zu stärken, brauchen Deutschland und Europa eine aktive Industriestrategie, die die Energiewende begleitet“, forderte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, anlässlich der Eröffnung der 7. Handelsblatt Tagung <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. „Immer mehr Länder setzen sich konkrete Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Weltweit wachsen die Märkte. Die hohe Exportquote der Branche belegt, wie stark deutsche Anlagen nachgefragt werden – weil präziser Maschinenbau, innovative Elektrotechnik und solide Projektierungs- und Wartungsleistungen ineinandergreifen. Auch bei Energiedienstleistungen können wir Maßstäbe setzen.</p> <p>Es wird für die Positionierung der Erneuerbaren Technologien von strategischer Bedeutung sein, dass sich die EU zu einer starken wirtschaftspolitischen Flankierung der Branchen entscheidet. Dazu gehört die Begleitung - gerade des Mittelstandes - durch entsprechende Finanz- und Kreditkonzepte. Faire Handelsbedingungen sind dafür essenziell. Märkte dürfen nicht abgeschottet, Wettbewerb nicht verzerrt werden. <br />Die Energiewirtschaft bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Industriestandort. Wir rufen dazu auf, die Energiewende als Wirtschafts-, Arbeitsplatz-, Innovations- und Exportmotor weiter voranbringen.“</p> <p><a target="_blank" href=" http://veranstaltungen.handelsblatt.com/erneuerbare-energien-tagung/jahrestagung-2016/programm-2016/">7. Handelblatt Jahrestagung Erneuerbare Energie 2016</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Export Windenergie Wirtschaft Mon, 12 Sep 2016 11:47:59 +0000 5526 at https://www.wind-energie.de Wahlprüfsteine Berlin: Energie bleibt zentrales Thema der Berliner Politik https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/wahlpruefsteine-berlin-energie-bleibt-zentrales-thema-der-berliner-politik-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Parteien setzen auf Clusterbildung und Sektorenkopplung / Totalausfall AfD. <br />Potsdam/Berlin. Der Regionalverband Berlin/Brandenburg des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) hat vor der Landtagswahl in Berlin die Parteien zu energiepolitischen Themen befragt. „Wir begrüßen, dass sich fast alle Parteien zu Klimaschutz und zu einer eigenständigen Energiepolitik in der Hauptstadt bekennen“, erklärt Tom Lange, Regionalvorsitzender im BWE Berlin/Brandenburg. Platz für Windenergieanlagen auf Industrieflächen in Berlin sehen die Parteien aber nicht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>CDU, FDP, Grüne, Linke, Piraten und SPD</b> haben die fünf Fragen des BWE eingehend und differenziert beantwortet. Gefragt wurde nach der Förderung innovativer Unternehmen in Berlin, der Beurteilung des aktuellen Berliner Energie- und Klimaschutzabkommens sowie nach dem Ausbau der Erneuerbaren und insbesondere der Windkraft in der Stadt.&nbsp;</p> <p>Die Wahlprüfsteine zeigen, dass die Klima- und Energiepolitik – trotz der verschiedenen Positionen im Detail – in der Landespolitik weiter einen hohen Stellenwert hat<b>. „Die größten Unterschiede zeigen sich im Tempo und in den Prioritäten, mit denen die Parteien die Energiewende vorantreiben wollen,“</b> so Lange. So betont die Linke den Mieterschutz bei der energetischen Sanierung von Häusern, die FDP sieht die „Wärmebereitstellung als einen besonders wichtigen Teilbereich“ des Berliner Energie- und Klimaschutzabkommens (BEK).</p> <p>Wichtiges Thema aller Parteien sind <b>Vernetzung und Sektorenkopplung</b>. Die FDP will die Bereiche der Energiewirtschaft „systematisch im Verbund als Cluster“ aufbauen, nach Ansicht der Grünen kann Berlin „durch einen Fokus auf Speichertechnologie, Sektorkopplung und Lastmanagement ein idealer Partner für Brandenburg mit den hohen Mengen Windstrom“ werden.</p> <p>Bei der Forderung des BWE nach einer Standortsuche für Windkraftanlagen etwa auf Industrieflächen zeigen sich die Parteien aber durchweg skeptisch. „Dabei haben Städte wie Hamburg und Bremen zehnmal so viel Windkraft auf ihrem Stadtgebiet wie Berlin. In Industriegebieten ist die Windstromerzeugung sinnvoll und möglich. Da ist in Zukunft noch viel Aufklärungsarbeit nötig“, erklärt Tom Lange.</p> <p><b>Lediglich die AfD ließ die Fragen unbeantwortet.</b> „Die AfD bringt es aber schon in ihrem Parteiprogramm fertig, sowohl <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> als auch Energiesparen etwa bei Gebäuden ganz grundsätzlich abzulehnen. Sie setzt einseitig auf „billige Energie“, was nach heutigem Stand auf alte, <b>abgeschriebene Kohle- und Atomkraftwerke hinausläuft</b>, die sich jedoch bei näherer Betrachtung als volkswirtschaftlich unrentabel darstellen und für den Verbraucher auf lange Sicht höhere Kosten verursachen“, so Lange. Gleichzeitig rückt diese Partei als einzige den Klimaschutz in die Nähe einer politischen Ideologie und zweifelt die wissenschaftlichen Belege für die Klimaveränderung an. „Mit Blick auf die Zukunft der Lebensgrundlagen, der Menschen und der Wirtschaft in Deutschland ist das eine beispiellos zynische Haltung<b>. Gerade für die jungen Menschen, die den Klimawandel erleben werden und Jobs bei den Erneuerbaren finden, ist das ein Schlag ins Gesicht </b>und ist nicht Ausdruck des gesellschaftlichen Willens“, macht Lange deutlich.</p> <p>Der BWE Regionalverband Berlin/Brandenburg fordert, dass die Hauptstadtregion Berlin die urbane Stimme der Energiewende wird. „In Berlin ließen sich in großem Stil virtuelle Kraftwerke umsetzen, um ganze Bezirke großflächig mit grünem Strom von den Hausdächern und aus dem Umland zu versorgen“, sagt Lange. Und weiter: „Die Regierungsparteien werden in der Pflicht sein, alle Möglichkeiten umzusetzen und Berlin zur urbanen Stimme der Energiewende zu machen<b>. Aus der Stadt mit dem „dicken B“ soll das Vorbild „grünes B“ werden.“</b></p> <p>Eine Auswahl der Antworten auf die Wahlprüfsteine des BWE Berlin/Brandenburg finden Sie hier: <strong><a href="/system/files/attachments/article/2016/wahlpruefsteine-berlin-energie-bleibt-zentrales-thema-der-berliner-politik/uebersicht-wps.pdf" class="file-link" title="Wahlprüfsteine zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses 2016">Wahlprüfsteine zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses 2016</a></strong></p> <p><b>Kontakt: </b><br />Tom Lange<br />Regionalvorsitzender im BWE Berlin/Brandenburg <br /> Tel: 0331 27342-884<br />Fax: 0331 27342-886<br /><a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a></p> <p><strong>Ansprechpartner für die Presse:</strong><br />Kal Weller<br />Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br />Mobil: 0176 245 690 84</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/wahlpruefsteine-berlin-energie-bleibt-zentrales-thema-der-berliner-politik/uebersicht-wps.pdf" type="application/pdf; length=222556" title="uebersicht-wps.pdf">Wahlprüfsteine zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses 2016</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Thu, 08 Sep 2016 11:52:33 +0000 5521 at https://www.wind-energie.de Klimaschutzplan 2050 – Plan ohne Kontur https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/klimaschutzplan-2050-plan-ohne-kontur <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).&nbsp; Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den Klimaschutzplan 2050 veröffentlicht – oder vielmehr das, was von dem einstigen Entwurf noch übriggeblieben ist, nachdem die Bundesminister aus dem Wirtschaftsministerium und dem Bundeskanzleramt daran gearbeitet haben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„In der aktuellen Form ist der Klimaschutzplan ohne Kontur. Er benennt weder konkrete Ziele noch wirksame Instrumente sowie Zeitpläne“, kritisiert Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.. „Auf einem derart schwammigen Boden lässt sich kein wirksamer Klimaschutz verankern.“</p> <p>Im Bereich Energie benennt der Klimaschutzplan lediglich, die Stromerzeugung müsse langfristig auf Erneuerbaren Energien beruhen. Kein Datum, das erklären würde, bis wann, und kein Bekenntnis zu einem stärkeren Erneuerbaren-Ausbau, ergänzt Brickwedde. „Dabei ist deutlich, dass mit den kürzlich im Rahmen der EEG-Novelle festgelegten Ausbauzielen die Klimaschutzziele von Paris nicht erreicht werden können “, so der BEE-Präsident weiter. Von einem Kohleausstieg ist nichts mehr zu lesen. Ganz im Gegenteil, die Kohleverstromung wird trotz ihres hohen CO2-Ausstoßes als wichtige Brückentechnoloige bezeichnet.</p> <p>Ähnlich unkonkret zeigt sich der Klimaschutzplan 2050 im Verkehr. Von den einstigen Plänen, bis 2030 überwiegend elektrifizierte Neuwagen auf die Straße zu bringen, steht nichts mehr mehr geschrieben. Vorgesehen ist eine signifikante Absenkung der Pkw-Emissionen, wie es im Text heißt. Wie und bis wann das erreicht werden soll, bleibt offen. Ohne Zeitpunkt bleibt auch der Vorschlag, die Austauschförderung für fossile Heiztechniken auslaufen zu lassen. Die Idee, mit Abgaben auf fossile Kraft- und Heizstoffe die Nutzung für umweltfreundliche Energien attraktiver zu machen, ist gestrichen.</p> <p>Wenigstens hat sich die Bundesregierung vorgenommen, die Abgaben, Steuern und Umlagen bis Mitte 2017 zu überprüfen. Ein besseres Finanzierungssystem würde für die Erneuerbaren Energien die Chance auf einen fairen Wettbewerb bieten, sagt Brickwedde. Hendricks‘ Vorstoß, über eine engere Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr das Klima zu schützen, ist noch im Klimaschutzplan 2050 enthalten.</p> <p>„Als Instrument für wirksamen Klimaschutz eignet sich der Klimaschutzplan 2050 nicht. Die Bundesregierung formuliert keine Klimaziele und bleibt stattdessen der Kohle treuer als den sauberen Erneuerbaren Energien.“</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Pressesprecherin Irene Beringer <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16 <br />Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Erneuerbare Energien Klimaschutz Wed, 07 Sep 2016 12:22:25 +0000 5517 at https://www.wind-energie.de Kinderuni erklärt kleinen Forschern, wie Strom funktioniert https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kinderuni-erklaert-kleinen-forschern-wie-strom-funktioniert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Windenergie zum Anfassen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand in Zusammenarbeit mit der Tourismus-Information Föhr eine Kinderuni statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1200" height="757" title="Kinder-Uni Föhr, Nicole Knudsen mit Teilnehmern in der Oevenumer Marsch" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kinderuni-erklaert-kleinen-forschern-wie-strom-funktioniert/kinderuni-foehr-2016-3-ausschnitt.jpg?1473173518" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Neben vielen interessanten Veranstaltungen führte eine Exkursion auch zu den Windenergieanlagen direkt am Deich. Hier erzählten die Föhrer Windmüller Jan und Hauke Brodersen und Nicole Knudsen vom Landesverband Windenergie rund 40 Kindern und ihren Eltern, wie man aus Wind Strom macht. Während sich die Eltern inzwischen von Hauke Brodersen erklären ließen, wie der kleine Windpark in der Oevenumer Marsch entstand und wie sich der <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> zusammensetzt, hatten die Kinder ganz andere Interessen. So gab Nicole Knudsen <br />altersgerecht Auskunft über Fragen wie „Was ist eigentlich Strom?“ und „was muss passieren, damit ich mit dem Strom aus der Windmühle mein Smartphone aufladen kann?“.</p> <p>Um ein Gefühl für die Höhe der Anlagen und die Abstände zu bekommen, liefen Windmüller Jan und die Kinder auf der angrenzenden Wiese kurzerhand einfach die entsprechenden Wege ab. „Die Kinder hatten schon kluge Ideen dazu, warum es meistens drei Rotorblätter sind und mit einer Stoppuhr haben wir festgehalten, wie schnell sie sich drehen“ freute sich Brodersen, der als Gesellschafter des Unternehmens Strom-von-Föhr auch der Initiator der Veranstaltung war.&nbsp;</p> <p>„Die Fragen der Kinder finde ich am spannendsten“ resümierte Knudsen am Ende der Veranstaltung, „und ich hatte das Gefühl, dass viele Eltern dankbar waren, dass sie die Fragen nicht beantworten mussten“, fügte sie mit einem Schmunzeln hinzu. Die Teilnehmer der Kinderuni kamen aus ganz Deutschland, sie wird vorwiegend von den Gästen der Insel genutzt. Auch wenn die Altersunterschiede groß waren (von 6 bis 13 Jahren), konnte jeder etwas lernen.&nbsp;</p> <p>Die „Aha“-Erlebnisse sind nachher dann auch das Schönste. „In der Schule habe ich nicht verstanden, was Strom ist, aber jetzt habe ich es endlich kapiert“, war dann auch die dankbare Reaktion einer&nbsp; <br />Schülerin aus Bayern. Wegen der positiven Resonanz der Eltern und Kinder ist eine Wiederholung im nächsten Jahr auf jeden Fall schon geplant.</p> <p>Kontakt: <br />Nicole Knudsen <br />Bundesverband Windenergie (BWE) <br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (0152) 33739618 <br />E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:n.knudsen@wind-energie.de">n.knudsen@wind-energie.de</a><br />Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net" title="www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Veranstaltung Windenergie Thu, 01 Sep 2016 14:53:15 +0000 5516 at https://www.wind-energie.de 8. Windkunstfestival "bewegter Wind" - Internationale Windkunst in Hessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/8-windkunstfestival-bewegter-wind-internationale-windkunst-hessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Changing horizons - Das internationale Windkunstfestival in Nordhessen mit Kunstwettbewerb, Landschaftsausstellungen und Rahmenprogramm fand vom 14.-28.8.2016 in Hofgeismar und Trendelburg&nbsp;&nbsp; statt. Am Wochenende wurden die Gewinner der Landschaftsaustellung&nbsp; durch eine Jury ermittelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2643" height="1764" title="Gewinnerin des Wettbewerbs: Kirsten Sauer, kisa. für „Lost Horizon“ am Offenberg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/8-windkunstfestival-bewegter-wind-internationale-windkunst-hessen/bw16-kisa-losthorizon.jpg?1472640079" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Verein „bewegter wind“ hatte zwei Wochen lang dazu eingeladen, insgesamt 74 Objekte, Installationen, Aktionen und Videos in der nordhessischen Region Hofgeismar und Trendelburg zu erleben. Viele Besucher konnten sich bei sommerlichen Termperaturen von den vielen Angeboten zum Thema "Changing horizons"&nbsp; faszinieren lassen, die von Sonnenaufgang am Offenberg bis zum Sonnenuntergang and der Friedenseiche und nachtleuchtenden Objekten am Burgberg präsentiert wurden.</p> <p>Wind ist grenzenlos, steht für Erneuerung, Ambivalenz und viel Energie. Zu dem Wettbewerbsthema „changing horizons“ waren Interpretationen gefragt: Wechselnde Sichten und Erfahrungen, Ungewissheit und Bereicherung, Aufbruch und Verschwinden thematisierten die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten.</p> <p>Eine Jury wurde von der Kuratorin Reta Reinl durch die Ausstellungsorte geführt. Den ersten Preis erhält Kirsten Sauer, kisa. für Lost Horizons am Offenberg. Ihr Beitrag zum Wettbewerb: Ein großer Rahmen bespannt mit Geschenkbändern in Landschaftsfarben, was eine visuelle und hörbare Installation erschuf.</p> <p>Der Katalog zu "changing horizons" mit wunderbaren Ausstellungsfotos ist erschienen und kann unter <a href="mailto:mail@bewegter-wind.de">mail@bewegter-wind.de</a>&nbsp;für 4,00 € + Porto bestellt werden.</p> <p>Der nächste „bewegte wind“ findet vom 19.8.-2.9.2018 statt.</p> <p>Weitere Inforamtionen zum Wettbewerb und zu den Preisträgern finden Sie auf <a href="http://bewegter-wind.de/de/2016/kuenstler-2016">www.bewegter-wind.de</a></p> <p>Kontakt:<br />Reta Reinl<br /><a href="mailto:mail@bewegter-wind.de">mail@bewegter-wind.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Wed, 31 Aug 2016 10:42:18 +0000 5499 at https://www.wind-energie.de Windenergie ist Wirtschafts- und Klimafaktor in Thüringen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergie-ist-wirtschafts-und-klimafaktor-thueringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>750 Windenergieanlagen in Thüringen versorgten über 460.000 Dreipersonenhaushalte mit sauberem Strom in 2014. 98 Millionen Euro in Windkraftanlagen 2015 in Thüringen investiert</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erfurt. Das Thüringer <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Netzwerk (ThEEN) e.V. und der BWE, Landesgruppe Thüringen gewährten tiefe Einblicke in die Thüringer Windbranche im Rahmen einer Pressefahrt. Rund 2.400 Arbeitsplätze sind in den einzelnen Wertschöpfungsstufen mit Ausnahme der Produktion vorhanden.</p> <p>Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und die Windenergie ist ein entscheidender Teil der Lösung. Rund 12% der Stromproduktion in Deutschland stammen heute von Windenergieanlagen an Land. „In Thüringen sind 750 Windenergieanlagen in Betrieb, die 2014 rund 19,2 Prozent der <abbr title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term249" title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste.">Bruttostromerzeugung</a></abbr> erzeugten und damit über 460.000 Dreipersonenhaushalte in Thüringen mit sauberem Strom versorgen konnten“, so Frank Groß, Landesvorstand BWE Thüringen und ThEEN Vorstandsmitglied.</p> <p>Allein im Jahr 2015 wurden fast 98 Millionen Euro in neue Windkraftanlagen am Standort Thüringen investiert. „Hinsichtlich der regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenziale birgt die Windenergie für Thüringen große Chancen“, so Frank Groß weiter.</p> <p>Die Wertschöpfungskette der Thüringer Windenergie-Branche ist bis auf die Produktion von großen Windenergieanlagen weitgehend geschlossen. Der Großteil der Unternehmen ist in den Bereichen Projektierung, Installation sowie Betrieb und Services tätig, dies entspricht rund 2.400 Arbeitsplätzen.</p> <p>In Begleitung von Experten von BOREAS Energie GmbH, Windkraft Thüringen GmbH &amp; Co.KG und Enercon GmbH erhielten die Teilnehmer Informationen aus Blickwinkeln der Projektierer, Betreiber, Ausbilder und Bürgermeister. Erste Station war der größte Windpark Thüringens in Wangenheim/ Hochheim mit 66 Windkraftanlagen und 130 MW installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr>. BOREAS Energie gewährte als Betreiber einen Blick in eine Windkraftanlage. Als zweite Station wurde der Windpark Mihla angefahren, wo das besondere Betreiberkonzept durch die Thüringer Windkraft GmbH vorgestellt wurde. Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmer das Service- und Ausbildungscenter der Enercon GmbH in Gotha mit anschließender Pressekonferenz. </p> <p><a target="_blank" href="http://www.theen-ev.de/de/windenergie-wirtschafts-und-klimafaktor.html">&gt;&gt;Fotos zur Pressefahrt</a></p> <p><strong>Pressekontakt: </strong><br />Jana Liebe, E-Mail: <a href="mailto:jana.liebe@theen-ev.de">jana.liebe@theen-ev.de</a>, Tel.: 0361 663 82 280</p> </div> </div> </div> Bundesländer Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Wed, 31 Aug 2016 13:27:49 +0000 5511 at https://www.wind-energie.de Dr. Hermann Falk, BEE, zur Einigung der Bundesregierung mit der EU-Kommission zum Energiepaket https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/dr-hermann-falk-bee-zur-einigung-der-bundesregierung-mit-der-eu-kommission-zum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Die Bundesregierung hat sich heute mit der EU-Kommission zum Energiepaket geeinigt. Dazu erklärt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband Erneuerbare Energie begrüßt, dass nach der Einigung zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission für die Energiebranche insgesamt Planungssicherheit besteht. Nach schwierigen Gesetzgebungsverfahren und Verhandlungen zwischen Bundesregierung und EU-Kommission ist das Umfeld für die gesamte Energiebranche abgesteckt; zu den laufenden Verfahren hatte der BEE im Detail und differenziert kommuniziert. So zementiert die Eingiung nun auch Punkte, die einer sauberen und zukunftsorientierten Energieversorgung im Wege stehen. Dazu zählt vor allem der Umgang mit Braunkohlekraftwerksstrom. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum der Einsatz von Strom aus Braunkohlekraftwerken beim Braunkohletagebau weiterhin von der EEG-Umlage ausgenommen bleibt und damit die EEG-Umlage erhöht. Strom aus Erneuerbare Energie-Anlagen, die größer als 10 kW&nbsp; installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> sind, wird hingegen mit einem Teil der EEG-Umlage belastet.</p> <p>Unsere Rechtsansicht, dass das EEG keine Beihilfe ist, wird durch die Entscheidung der Bundesregierung, vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen die Einstufung als Beihilfe in 2. Instanz zu klagen, unterstützt. Die EU-Vorgabe, technologieindifferente Ausschreibungen einzuführen, sieht der BEE sehr kritisch. Diese Vorgaben laufen einem systemisch sinnvollen Ansatz zuwider.</p> <p>Zudem ist es verwunderlich, dass die EU-Kommission weiterhin bis in die kleinsten Details der Energiepolitik der Mitgliedsstaaten hinein regiert. In Zeiten des Brexits sollte man auch hier ernst nehmen, dass sich sowohl der Präsident der EU-Kommission als auch der Präsident des Europäischen Parlaments gegen die Einmischung der EU-Kommission in politische Detailfragen der Mitgliedsstaaten ausgesprochen haben.“</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/E/energiepaket-ueberblick-verstaendigung-eu-kommission,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf">&gt;&gt; Überblick über die erzielte Verständigung mit der EU-Kommission zum Energiepaket (BMWi)</a></p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Pressesprecherin, Irene Beringer <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: 030 2758170 16</p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Europa Tue, 30 Aug 2016 08:16:48 +0000 5510 at https://www.wind-energie.de 4. „BWE-Wind-Treffen“ auf der MeLa in Mecklenburg-Vorpommern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/4-bwe-wind-treffen-auf-der-mela-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie schon in den vergangenen drei Jahren präsentiert sich auch in diesem Jahr die Windenergiebranche mit den 20 wichtigsten Unternehmen des Landes auf der MeLa. „Wind tut gut im Energieland Mecklenburg-Vorpommern“ ist das diesjährige Motto. Die Bedeutung der Windenergie für die regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, die kommunalen Einnahmen und die Arbeitsplatzstruktur werden immer größer.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es sind heute 3.200 MW Windstromleistung an Land und in der Ostsee installiert. 63 Prozent der Stromproduktion in M-V stammt inzwischen aus erneuerbaren Energiequellen“, sagt Andreas Jesse, Vorsitzender Landesverband des Bundesverbands WindEnergie (BWE) in M-V. „Das hat auch positive Auswirkungen auf die Gemeinden. Heute fließen mindestens 70 Prozent der Gewerbesteuer an die Gemeinde, in der die Windenergieanlagen stehen und 30 Prozent an die Gemeinde, in der sich die Verwaltung der Betreibergesellschaft befindet”, führt er fort.</p> <p><strong>Ebenfalls die Wirkungen auf den Arbeitsmarkt sind beachtlich.</strong><br />Rund 8.000 qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze sind hier in den vergangenen Jahren in der Windenergiebranche entstanden. Der Bedarf an Arbeitskräften ist weiterhin sehr hoch. Das zeigt sich auch auf dem diesjährigen BWE-Gemeinschaftsstand auf der MeLa. „Wir werden hier wieder viele Jobangebote präsentieren. Die Ansprechpartner der Unternehmen sind vor Ort und können gleich die ersten Gespräche führen“, kündigt Andreas Jesse an.</p> <p><strong>In diesem Jahr sind folgende Unternehmen in der Halle 2 mit dabei:</strong><br />Andresen Rechtsanwälte, Denker &amp; Wulf AG, DKB Deutsche Kreditbank AG, <br />E.ON Energie Deutschland GmbH, EnBW AG, Enercon GmbH, Enertrag AG,<br />Ingenieurbüro Ganß GmbH, Ingenieur Contor Elektrotechnik, juwi Energieprojekte GmbH, Kloss New Energy GmbH, naturwind schwerin GmbH, OEKOTEC Windenergie GmbH, <br />Senvion GmbH, Siemens AG Wind Power, UKA Nord Projektentwicklung GmbH &amp; Co. KG, Vestas Deutschland GmbH, WIND-projekt Ingenieur-und Projektentwicklungs-gesellschaft mbH, wpd onshore GmbH &amp; Co. KG, WSB Projekt GmbH.</p> <p><strong>Es wird gezeichnet!&nbsp; Eine einmalige Gelegenheit ein Bild von sich selbst zu erhalten.</strong><br />Der bekannte Karikaturenzeichner aus Hamburg, Jens Natter, wird am Freitag und am Samstag, jeweils von 11 bis 17 Uhr auf dem Wind-Gemeinschaftsstand sein, um Besucher des Messestands zu zeichnen. Es dauert nur ca. 5 Minuten, dann haben Sie von sich und wenn Sie es möchten, auch gemeinsam mit Ihrer Begleitung ein eigenes Originalporträt gezeichnet mit Kohlestift. Das ist gänzlich kostenfrei. Kommen Sie einfach in der Halle 2 der MeLa vorbei.</p> <p><strong>Wieder Mühlenbesteigung für Interessierte</strong><br />Aufgrund des großen Zuspruchs in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr “Mühlenbesteigungen” angeboten.&nbsp; Dieses Erlebnis, in einer Windenergieanlage bis ganz nach oben in die Gondel zu steigen, ist kostenfreí und für jeden, der älter als 18 Jahre und höhentauglich ist. <br />Die Termine sind am Freitag,16. September um 10.00 Uhr, um 12.00 Uhr und um 14.30 Uhr – Abfahrt MeLa!<br />Die Plätze sind begrenzt!!! Vorherige Anmeldungen erforderlich bei:<br />Angela Vogt, BWE-Landesverband MV<br />Telefon: 01 72 – 8 08 37 46 / 0 38 47 – 4 36 39 40<br />oder per E-Mail an: <a href="mailto:mv@bwe-regional.de">mv@bwe-regional.de</a></p> <p>Weitere Informationen zum 4. BWE-Wind-Treffen auf der MeLa:<br /><a target="_blank" href="http://www.bwe-wind-mv.de">www.bwe-wind-mv.de</a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Regionale Wertschöpfung Unternehmen Veranstaltung Verband Wirtschaft Tue, 23 Aug 2016 06:47:21 +0000 4684 at https://www.wind-energie.de Umweltstaatssekretär Dr. Baumann fährt auf die Gondel einer Windturbine https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/umweltstaatssekretaer-dr-baumann-faehrt-auf-die-gondel-einer-windturbine <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwoch, 17. August 2016 lud der Bundesverband WindEnergie (BWE) Landesverband Baden-Württemberg den neuen Staatssekretär im Landesministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Dr. Andre Baumann, zu einem Fachgespräch über die Rotmilan-Dichtezentren sowie einer anschließenden Gondelauffahrt nach Freiamt/Kreis Emmendingen ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="751" title="vlnr Dr. Walter Witzel, BWE-Landesvorsitzender, Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, Landrat Dr., Hanno Hurth, Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench, Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Erhard Schulz, BWE-Regionalvorsitzender, Alexander Schoch, MdL." alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/umweltstaatssekretaer-dr-baumann-faehrt-auf-die-gondel-einer-windturbine/internet-20160817-bw-pm-baumann17082016p1010045.jpg?1471505473" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>25 Projektierer von Windkraftanlagen aus ganz Baden-Württemberg trafen sich in Freiamt zu einem Fachgespräch mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann, um sehr konstruktiv die beachtlichen Behinderungen des Windkraftausbaus durch die steigende Populationsdichte des Rotmilans zu besprechen.</p> <p>Eine kleine Umfrage bei den Projektierern ergab, dass 33 große Windturbinen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 100 Megawatt zur Zeit nicht gebaut werden dürfen. Dadurch wird die Stromerzeugung für rechnerisch über 300.000 Einwohner mit einem Investitionsvolumen von über 150 Mio. Euro verhindert.</p> <p>Der BWE sprach sich für eine Flexibilisierung bei der Genehmigung und dem Ersatz kleiner älterer Anlagen durch neue leistungsfähige und auch höhere Windturbinen aus, welche eine geringere Gefährdung für die Greifvögel darstellen.</p> <p>Bei der anschließenden Gondelauffahrt auf eine 186 m hohe Windturbine auf dem "Tännlebühl" in Freiamt/Gutach betonte Staatssekretär Dr. Baumann den Einsatz für die Energiewende mit Windturbinen im Land auch gegen die Blockadepolitik von Bundeswirtschaftsminister Gabriel.</p> <p>Die Tännlebühl-Windturbine, die 108 Bürger aus Freiamt und Umgebung finanziert haben, produziert elektrischen Strom für 2.000 Haushalte.</p> <p>Beeindruckend waren die von Geschäftsführer Andreas Markowsky vorgestellten Ausgleichsmaßnahmen für den Naturschutz (Pflanzung von 2000 Gehölzen, zeitliche Abschaltungen für den Rotmilan und auch für&nbsp; Fledermäuse)</p> <p><strong>Foto</strong>: vlnr&nbsp; Dr. Walter Witzel, BWE-Landesvorsitzender, Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, Landrat Dr. Hanno Hurth, Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench, Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Erhard Schulz, BWE-Regionalvorsitzender, Alexander Schoch, MdL.</p> <p>Für Rückfragen:<br />Erhard Schulz, Stellv. BWE-Landesvorsitzender Baden-Württemberg Kandelstr. 51, 79312 Emmendingen<br />07641-41252<br /><a href="mailto:erhard-schulz@t-online.de">erhard-schulz@t-online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Naturschutz Planung Umwelt Windenergie Thu, 18 Aug 2016 11:13:13 +0000 5497 at https://www.wind-energie.de Höhenbegrenzung für Windenergieanlagen durch Regionalplaner unzulässig https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/hoehenbegrenzung-fuer-windenergieanlagen-durch-regionalplaner-unzulaessig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband WindEnergie, Landesverband Sachsen. Die Regionalen Planungsverbände in Sachsen wollen in den aktuellen Entwürfen ihrer Regionalpläne erneut restriktive Höhenbegrenzungen für Windenergieanlagen (kurz WEA) in den Vorrang- und Eignungsgebieten, also den für die Errichtung solcher Anlagen vorgesehenen Flächen, festlegen.<span style="text-decoration: underline;"></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor diesem Hintergrund weist der Landesvorsitzende des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE Sachsen) und Energierechtsexperte Prof. Dr. Martin Maslaton zum wiederholten Male darauf hin, dass derlei pauschale Höhenbegrenzungen in Regionalplänen, aufgrund derer die WEA-Nutzung innerhalb der für sie zugewiesenen Gebiete massiv eingeschränkt wird, schlicht rechtswidrig sind.</p> <p>So sieht der Regionale Planungsverband Leipzig-Westsachsen in seinem aktuellen Entwurf zum Regionalplan 2017 vor, dass WEA in Vorranggebieten mit einem Abstand unterhalb von 750 m zur Wohnbebauung nur bis zu einer Gesamthöhe von 100 m zulässig sein sollen. WEA innerhalb von Vorranggebieten mit einem Abstand von 750 m bis unter 1.000 m zur Wohnbebauung einen Abstand zur Wohnbebauung einzuhalten haben, der das 10-fache der Nabenhöhe nicht unterschreitet. Für zwei Vorranggebiete will der Planungsverband zudem eine WEA-Gesamthöhe von 100 m zur Sicherung des Luftverkehrs festsetzen. Entsprechende Regelungen zur Höhenbegrenzung in Vorranggebieten sehen auch der Planungsverband Region Chemnitz und der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien in ihren aktuellen Planentwürfen vor.</p> <p>„Höhenbegrenzungen innerhalb von Vorranggebieten sind schlichtweg unzulässig“, kritisiert Prof. Maslaton die Absichten der sächsischen Planungsverbände. „Detaillierte Bauvorschriften darf die Regionalplanung nur festlegen, wenn es um Vorhaben geht, die über den Bereich der Gemeinden hinaus raumbeeinflussend sind. Dies ist aber bei Windradhöhen nicht der Fall, denn sie wirken sich im Normalfall nur auf die jeweilige Gemeinde aus. Außerdem hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass laut Grundgesetz stets die örtliche, sprich kommunale Bauleitplanung im Rahmen der gemeindlichen Selbstverwaltung für gebietsscharfe Bauregelungen zuständig ist.“ Eine Einschränkung dieser Planungshoheit durch die Regionalplanung ist nur zulässig, so das höchste deutsche Gericht, wenn aus gewichtigen überörtlichen Gründen und Interessen eine landesplanerische Regelung erforderlich ist. „Für die Festlegung von maximalen Höhen bereits durch die Regionalen Planungsve rbände ist allerdings“, so der Energierechtsexperte weiter, „kein so gewichtiges Interesse erkennbar. Dies muss den Gemeinden überlassen bleiben. Zumal nach Baugesetzbuch Regelungen zur zulässigen Höhe einer baulichen Anlage eine ureigene Aufgabe der kommunalen Bauleitplanung ist.“</p> <p>Hinzu kommt, dass durch Höhenbegrenzungen der Forderung des Bundesverwaltungsgerichts nicht nachgekommen wird, der Windenergie bei der Raumplanung substantiellen Raum zu verschaffen. „Ganz im Gegenteil, hier soll erneut die saubere Windenergie ausgebremst werden“, beanstandet der BWE-Landesvorsitzende abschließend.</p> <p>Rückfragen: <br />Prof. Dr. Martin&nbsp;Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Georg Liskowsky (BWE Sachsen): Tel.: 0157 - 80571291<br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Höhenbegrenzung Planung Windenergie Mon, 15 Aug 2016 13:51:12 +0000 5496 at https://www.wind-energie.de BEE: Erneuerbare Energien senken die Strompreise https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-erneuerbare-energien-senken-die-strompreise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur Entwicklung der Strompreise nimmt BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk Stellung: <br />„Durch die Erneuerbaren Energien sind die Strompreise tatsächlich schon beträchtlich gefallen – und zwar um satte 4 Cent pro KWh seit 2009. Doch die stark gesunkenen Großhandelspreise an den Strombörsen werden von den Energiekonzernen nicht, oder nur zum Teil und verspätet an ihre Privathaushaltskunden weitergegeben. Deshalb kann ein Preisvergleich der Stromanbieter lohnend sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zugleich sollte sich die Politik einem Geburtsfehler der EEG-Umlage annehmen, denn die derzeitige Gestaltung der EEG-Umlage verzerrt die Kosten des Ökostromausbaus. Grund dafür ist ein paradoxer Zusammenhang:&nbsp; Eben weil die Erneuerbaren die Strompreise an den Börsen senken, steigt die EEG-Umlage. Denn fallende Preise schrumpfen die Einnahmen, die Differenz wird durch die Umlage ausgeglichen.</p> <p>Und nicht zuletzt blähen satte Industrierabatte die EEG-Umlage auf. Tatsächlich wird sie nahezu ausschließlich von Privathaushalten, Kleingewerbe und Mittelstand bezahlt, denn die großen Unternehmen sind weitgehend befreit – was es für die Bürger natürlich teurer macht. Sie zahlten 2015 samt Umlage 28,8 Cent für die <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>, während vollständig privilegierte Unternehmen Strom für 4 bis 4,5 Cent kaufen konnten. Diese Privilegien erhalten vor allem besonders energieintensive Betriebe, die zu solch niedrigen Preisen kaum Anlass haben in Effizienztechniken zu investieren.“</p> <p>Eine Grafik zu EEG-Umlage und Börsenstrompreis finden Sie <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/BEE_EEG-Umlage_2016.jpg">hier</a>.</p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16 <br />Fax: 030 2758170 20</p> <div style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;" class="mcePaste" id="_mcePaste"> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:EnableOpenTypeKerning /> <w:DontFlipMirrorIndents /> <w:OverrideTableStyleHps /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac m:val="off" /> <m:dispDef /> <m:lMargin m:val="0" /> <m:rMargin m:val="0" /> <m:defJc m:val="centerGroup" /> <m:wrapIndent m:val="1440" /> <m:intLim m:val="subSup" /> <m:naryLim m:val="undOvr" /> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:EnableOpenTypeKerning /> <w:DontFlipMirrorIndents /> <w:OverrideTableStyleHps /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac m:val="off" /> <m:dispDef /> <m:lMargin m:val="0" /> <m:rMargin m:val="0" /> <m:defJc m:val="centerGroup" /> <m:wrapIndent m:val="1440" /> <m:intLim m:val="subSup" /> <m:naryLim m:val="undOvr" /> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><div align="center"> <table class="MsoNormalTable" style="width: 420.0pt; background: white; border-collapse: collapse; mso-yfti-tbllook: 1184; mso-padding-alt: 0cm 0cm 0cm 0cm;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="560"> <tbody> <tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Zur Entwicklung der Strompreise nimmt BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk Stellung: </span></b></p> </td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow: 1; mso-yfti-lastrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">„Durch die Erneuerbaren Energien sind die Strompreise tatsächlich schon beträchtlich gefallen – und zwar um satte 4 Cent pro KWh seit 2009. Doch die stark gesunkenen Großhandelspreise an den Strombörsen werden von den Energiekonzernen nicht, oder nur zum Teil und verspätet an ihre Privathaushaltskunden weitergegeben. Deshalb kann ein Preisvergleich der Stromanbieter lohnend sein. </span></p> <p> Zugleich sollte sich die Politik einem Geburtsfehler der EEG-Umlage annehmen, denn die derzeitige Gestaltung der EEG-Umlage verzerrt die Kosten des Ökostromausbaus. Grund dafür ist ein paradoxer Zusammenhang:&nbsp; Eben weil die Erneuerbaren die Strompreise an den Börsen senken, steigt die EEG-Umlage. Denn fallende Preise schrumpfen die Einnahmen, die Differenz wird durch die Umlage ausgeglichen. </p> <p> Und nicht zuletzt blähen satte Industrierabatte die EEG-Umlage auf. Tatsächlich wird sie nahezu ausschließlich von Privathaushalten, Kleingewerbe und Mittelstand bezahlt, denn die großen Unternehmen sind weitgehend befreit – was es für die Bürger natürlich teurer macht. Sie zahlten 2015 samt Umlage 28,8 Cent für die Kilowattstunde, während vollständig privilegierte Unternehmen Strom für 4 bis 4,5 Cent kaufen konnten. Diese Privilegien erhalten vor allem besonders energieintensive Betriebe, die zu solch niedrigen Preisen kaum Anlass haben in Effizienztechniken zu investieren.“ </p> <p> Eine Grafik zu EEG-Umlage und Börsenstrompreis finden Sie <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/BEE_EEG-Umlage_2016.jpg">hier.</a> </p> <p> <i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 42 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Pressesprecherin Irene Beringer <br /> Invalidenstraße 91 <br /> 10115 Berlin <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: 030 2758170 16 <br /> Fax: 030 2758170 20</span></p> </td> </tr> </tbody> </table> </div> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true" DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99" LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 2" /> <w:LsdException Locked="false" 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die Erde nachproduzieren kann. Ab diesem Zeitpunkt, dem sogenannten Erdüberlastungstag, beutet die Menschheit die Ressourcen ihrer Erde aus. Der Tag wird jährlich von dem US-Think Tank „Global Footprint Network“ errechnet – und verschiebt sich Jahr für Jahr auf ein früheres Datum. Vor zehn Jahren fiel der Erdüberlastungstag noch auf Ende Oktober.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aus diesem beunruhigenden Anlass fordert der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein (BWE SH) die Bürger des Landes zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit natürlichen Ressourcen auf. „Wir können nicht ewig Kredit bei der Erde nehmen, sondern müssen ein stärkeres ökologisches Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Die Klimaerwärmung geht jeden an“, mahnt Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle. Die betreffe insbesondere den Energiebereich. „Die beste Form der Ressourcenschonung besteht darin, weniger fossile Energieträger wie Kohle und Öl zu verbrauchen. Wind und Sonne sind hingegen unerschöpflich und eignen sich hervorragend für die Energieversorgung“, so Knudsen.&nbsp;</p> <p>Aber auch Politik und die Branche selbst seien gefordert. „Dass wir hundertprozentig grünen Strom erzeugen können, haben wir bewiesen. Nun muss die Politik es uns auch erlauben, den Ökostrom für <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> und Wärmeversorgung zu nutzen“, sagt Knudsen. Hierfür gebe es in Schleswig-Holstein bereits zahlreiche viel versprechende Ansätze – vom digitalen Kraftwerk für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> nahe Husum über riesige Batteriespeicher zum netzautarken Betrieb einer nordfriesischen Serverfarm auf Ökostrom-Basis bis hin zu Initiativen einzelner Stadtwerke, die ihre Kunden gezielt mit Windstrom versorgen, wenn dieser im Überfluss vorhanden ist.&nbsp;</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Windenergie (BWE) <br />Nicole Knudsen, Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (04841) 663210, E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net" title="www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Speicher Fri, 05 Aug 2016 09:51:38 +0000 5486 at https://www.wind-energie.de Delegation mit kurdischen Ingenieurstudenten in Freiamt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/delegation-mit-kurdischen-ingenieurstudenten-freiamt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Regionalverband Südbaden: </strong>Erstmalig war am 25. und 26. Juli 2016 eine 25-köpfige Delegation mit Ingenieur-Studentinnen und -Studenten mit ihrem Dozenten Rebwar Omer aus der Kurden-Provinz im Nordostirak bei der Innovation Academy Freiburg zu Gast. Der BWE-Regionalverband Südbaden empfing die internationalen Gäste.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3264" height="2448" title="Die kurdische Besuchergruppe besichtigte eine E101 Windturbine auf dem Tännlebühl in Freiamt/Gutach" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/delegation-mit-kurdischen-ingenieurstudenten-freiamt/itkurden2507201620160725-174110.jpg?1469714188" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die hochmotivierten und sehr interessierten Studenten kamen von der Universität Sulaymaniyah und besuchten in der Energiegemeinde Freiamt eine Biogasanlage mit Wärmenutzung der Familie Reinbold auf dem Zieboldhof, den Kölblinhof der Familie Schneider u.a. mit Hackschnitzelheizung und Solardächern auf dem Schillingerberg sowie zwei Windturbinen unterschiedlicher Baujahre.</p> <p>Für die meisten Studenten war es die erste Auslandsreise überhaupt, die nun zwei Wochen durch Deutschland führt. Dozent Rebwar Omer, welcher in Karlsruhe studiert hat und jetzt an der Universität Sulaymaniyh lehrt, stellte den Kontakt zur Innovation Academy her und wird weitere Studienreisen organisieren.</p> <p>Mit der Landtagswahl 2016 setzt sich für die Windenergie in Baden-Württemberg die von der Vorgängerkoalition eingeschlagene energiepolitische Planung weitestgehend fort. Die grün-schwarze Landesregierung will die guten Windstandorte nutzen, um damit den Ausbau der Übertragungsnetze auf das absolut notwendigste Mindestmaß zu begrenzen und sich beim Bund für die notwendigen Rahmenbedingungen einsetzen. Im ersten Halbjahr 2016 konnte der Zubau im Bundesland gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 186 MW gesteigert werden. Trotz der erfreulichen Nachrichten belegt das Bundesland immer noch den vorletzten Rang in der Ausbaustatistik.</p> </div> </div> </div> Thu, 28 Jul 2016 14:07:22 +0000 5480 at https://www.wind-energie.de Brandenburger „Volksbegehren Windkraft“ gescheitert https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/brandenburger-volksbegehren-windkraft-gescheitert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am gestrigen Mittwoch lief die Halbjahresfrist zur Beteiligung am „Volksbegehren Windkraft“ aus. Die Initiatoren wollten mit ihrer Abstimmung erreichen, dass die Voraussetzungen und Regeln für die Errichtung von Windenergieanlagen in Brandenburg geändert werden. Ziel war ein höherer Mindestabstand von Windenergieanlagen zu Wohngebäuden (zehnfache Anlagenhöhe) sowie ein Verbot des Aufbaus von Anlagen in Wäldern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, das Bündnis „Rettet Brandenburg“ zeigte sich enttäuscht von den rund 45.000 gesammelten Unterschriften. Mindestens 80.000 hätten es sein müssen, damit der Landtag sich mit den Forderungen hätte befassen müssen.</p> <p>Zum Volksbegehren und zu den Folgen von restriktiveren Planungsvorgaben äußerte sich der BWE-Vizepräsident und Landesvorstand in Brandenburg Jan Hinrich Glahr in einem Interview auf rbb. Wenn sich diese Forderungen durchsetzen würden, wäre dies das Ende für den Beitrag Brandenburgs zur Energiewende so Glahr. Landesregierung und Windbranche hatten sich erst vor kurzem auf einen Mindestabstand von 1.000 Metern zur Wohnbebauung und einen rechtzeitigen Dialog mit den Bürgern verständigt.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/07/volksbegehren-windraeder-brandenburg-unterschriften-ende.html">&gt;&gt;Link zum Sendebeitrag</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Planung Windenergie Thu, 07 Jul 2016 14:32:40 +0000 5448 at https://www.wind-energie.de Klimaschutzgesetz in Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/klimaschutzgesetz-schleswig-holstein-auf-den-weg-gebracht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 5. Juli 2016 hat die Landesregierung in Kiel in zweiter Befassung den Entwurf für ein Energiewende- und Klimaschutzgesetz beschlossen ‒ und damit das bisherige Landesziel, bis 2050 300 Prozent grünem Strom zu erzeugen, heruntergesetzt. Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zur Einleitung des parlamentarischen Verfahrens übersandt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen des geplanten Energiewende- und Klimaschutzgesetzes soll damit eine rechtliche Grundlage für Energiewende-, Klimaschutz- und Klimaschutzanpassungsmaßnahmen in Schleswig-Holstein geschaffen werden. Zudem schreibt die Landesregierung mit dem Gesetzentwurf zentrale Klimaschutzziele für das Land fest. So sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Jahr 1990 bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gesenkt werden. Bislang hat das Land nach Angaben des Statistikamtes Nord die Treibhausgase um 25 Prozent verringert.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/klimaschutz/energiewendeKlimaschutzgesetz.html">&gt;&gt;Gesetzentwurf vom 5. Juli 2016</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Potenziale Windenergie Wed, 06 Jul 2016 11:21:23 +0000 5460 at https://www.wind-energie.de 1. Quartal 2016 - 10H-Regelung bremst Windenergie in Bayern aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/1-quartal-2016-10h-regelung-bremst-windenergie-bayern-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im ersten Quartal 2016 ist nach einer Meldung der Süddeutschen Zeitung &nbsp;in Bayern kein neuer Antrag auf Genehmigung einer Windenergieanlage mehr gestellt worden. Diese Auskunft erhielten die Grünen des Landtags auf eine Anfrage beim Wirtschaftsministerium. Kenner der Branche erwarten dies auch vom Folgequartal. Nur 15 bereits eingereichte Genehmigungsanträge seien bewilligt worden, 118 Anträge noch nicht entschieden. Experten rechnen damit, dass höchstens die Hälfte davon genehmigt wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Grund für den Stillstand ist die in Bayern seit November 2014 geltende 10H-Regelung, nach der der Abstand zwischen Windenergieanlagen und Wohnhäusern das 10-fache der Anlagenhöhe betragen muss. Eine Klage vor dem Bayerischen Verfassungsgericht wurde im Mai 2016 abgewiesen.</p> <p>Damit ist das Ziel der Landesregierung, 1.000 bis 1.500 Windenergieanlagen bis zum Ende der Laufzeit des letzten Atomkraftwerkes &nbsp;im Jahr 2021 zu errichten, nicht erreichbar. Die 10H Regelung muss daher nach Ansicht der Grünen auf den Prüfstand, um nicht die Windkraft in Bayern vor die Wand zu fahren.</p> <p>Auch führende Unternehmen der Windbranche sehen keine Perspektive mehr für die Windenergie im Freistaat. Einige wenige größere Projekte, die derzeit noch in der Realisierung seien, würden wohl in dieser Dimension die letzten sein.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Windenergie Tue, 05 Jul 2016 12:44:25 +0000 5444 at https://www.wind-energie.de Gewinner des Bilderrätsels „ENERGIELAND MV" https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/gewinner-des-bilderraetsels-energieland-mv <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 23. April wurde das 2. Magazin "Energieland MV" an tausende Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Ein Indiz für das offensichtlich große Interesse an der zweiten Publikation sind hunderte Karten, Briefe und Emails mit der Auflösung&nbsp; des darin enthaltenen Bilderrätsels, die bis zum 30. Juni das BWE-Landesbüro&nbsp;&nbsp; M-V erreichten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Folgende Gewinner wurden daraus ermittelt:</p> <p>2 Eintrittskarten für das Konzert „Rock am Wind“ am 2. und 3. September für 2 Personen hat<br /> gewonnen: Michael Vogt aus Wolgast<br /> 2 Karten für die MeLa vom 15. Bis 18. September hat<br /> gewonnen: Torsten Stettin aus Rostock<br /> Jeweils ein Buch "25 Jahre Windenergie in MV" haben gewonnen: Jan-R. Hörchner aus Ludwigslust und Monika Behnick aus Grimmen<br /> Jeweils eine Tasse mit dem Logo „25 Jahre Windenergie in MV“ haben gewonnen: Ilona Massong aus Wittenburg und B. Eckert-Klein aus Ruthen.</p> <p>Wir gratulieren den Gewinnern und danken allen herzlich für Ihre Teilnahme und ihr Interesse an unserem Magazin.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Thu, 30 Jun 2016 12:27:28 +0000 4694 at https://www.wind-energie.de Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende im BMUB eröffnet https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kompetenzzentrum-naturschutz-und-energiewende-im-bmub-eroeffnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich der Eröffnung des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende durch Bundesministerin Barbara Hendricks hat BWE-Präsident Hermann Albers in einer Podiumsdiskussion die Erwartung unterstrichen, dass gemeinsam mit bestehenden Institutionen wie der Fachagentur Wind an Land oder der Stiftung Umweltenergierecht &nbsp;eine Versachlichung der Debatte um die Energiewende erreichbar ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1500" height="595" title="Eroeffnung des Kompetenzzentrums Naturschutz- und Energiewende im BMUB" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kompetenzzentrum-naturschutz-und-energiewende-im-bmub-eroeffnet/20160629-122619-72px.jpg?1467209344" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen haben in den letzten Jahren genauso wie die Summe der Ausgleichsmaßnahmen stark zugenommen. Die Erneuerbaren-Branchen tragen dies mit und stellen sich ihrer Verantwortung. So unternimmt die Windbranche vielfaltige Maßnahmen, um Kollisionsrisiken bestimmter Tierarten zu minimieren.</p> <p>Dazu gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, die im Einzelfall entsprechend der topografischen Bedingungen am jeweiligen Anlagenstandort und der dort vorkommenden Arten im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> bestimmt&nbsp; werden. Diese reichen von der Anordnung der Anlagen, der Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes, Biotopaufwertungen zur Stärkung von Populationen und Ablenkpflanzungen im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen bis hin zu einem Abschaltmanagement zu relevanten Zeiten. Das Kompetenzzentrum kann zu einer Versachlichung beitragen, nicht die aktive Kommunikation der Bundespolitik für die Energiewende ersetzen.</p> <p>Die Idee für ein Kompetenzzentrum wurde aus den Reihen des Naturschutzes entwickelt und durch ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt des Deutschen Naturschutzrings (DNR) in einem umfangreichen Konsultationsprozess vorbereitet. Die Michael Otto Stiftung wurde als Träger ausgewählt, weil sie glaubwürdig für die Bereiche Klimaschutz, Wirtschaftsverantwortung und Naturschutz eintritt.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiewende Naturschutz Umwelt Windenergie Wed, 29 Jun 2016 14:09:50 +0000 5437 at https://www.wind-energie.de Neuer Windenergieerlass in Thüringen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neuer-windenergieerlass-thueringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Landeskabinett Thüringen hat am 21.06.2016 den Windenergieerlass des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft beschlossen. Dieser tritt mit der Bekanntgabe an die obere Landesplanungsbehörde und die Regionalen Planungsgemeinschaften in Kraft. Unter anderem wird darin der Abstand bei Wohnbebauung mit <br />750 m angegeben, um die Immissionsbelastungen zu minimieren und eine Konfliktvermeidung anzustreben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um der technologischen Entwicklung Rechnung zu tragen, wird zusätzlich eine Abstufung im 750 bis 1.000 m Abstandsbereich empfohlen. Für Wohnhäuser und gemischte Wohn-Gewerbegebäude im Außenbereich empfiehlt der Windenergieerlass einen Abstand von 600 m als weiche Tabuzone.</p> <p>Die thüringische Landesregierung verfolgt das Ziel, bis 2040 den Energiebedarf bilanziell durch einen Mix aus 100 Prozent regenerativer Energie selbst zu decken. Bis zum Jahr 2020 soll ein Anteil von 35 Prozent Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch erreicht werden. Der vorgelegte Erlass zielt darauf, etwa 1 Prozent der Landesfläche für die Belange der Windenergie nutzbar zu machen.<br /><a target="_blank" href="http://www.thueringen.de/mam/th9/tmblv/eler/windenergieerlass_vom_21.6.2016.pdf">&nbsp;&gt;&gt;Windenergieerlass Thüringen vom 21. Juni 2016</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Tue, 28 Jun 2016 07:36:08 +0000 5432 at https://www.wind-energie.de 2. Windstammtisch des BWE-Regionalverbands Südwürttemberg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/2-windstammtisch-des-bwe-regionalverbands-suedwuerttemberg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windmessungen und Energiepolitik, das waren die Themen des zweiten Windstammtischs, zu dem der Regionalverband Südwürttemberg am 15.05.2016 in Sonnenbühl-Undingen eingeladen hatte. Die Organisatoren durften fast doppelt so viele Teilnehmer wie bei der ersten Veranstaltung vor einem Jahr in Riedlingen begrüßen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="564" height="1000" title="Windmessmast auf dem Hohfleck in Baden-Württemberg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/2-windstammtisch-des-bwe-regionalverbands-suedwuerttemberg/internet-20140822-ge005-mm-installation-handy-dvo-056.jpg?1467273276" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum Auftakt fand eine Exkursion zum Windmessmast auf dem nahegelegenen Hohfleck statt. Durch eine Verkettung (un)glücklicher Umstände steht der Mast jetzt fast zwei Jahre am gleichen Ort und hat so mit Messungen auf drei Höhen eine sehr gute Datengrundlage über die dortigen Windverhältnisse sammeln können. Mit Hilfe von mobilen Messungen (Sodar / Lidar) konnten weitere in der Umgebung befindliche Standorte gemessen und mit den Ergebnissen des Messmast&shy;es verglichen werden.</p> <p>In der anschließenden Diskussion schilderte Roland Heinrich von der Firma Sowitec, dem Betreiber des Messmastes,&nbsp; Vor- und Nachteile sowie Einsatzmöglichkeiten verschiedener Windmessverfahren. Ergänzungen aus der Teilnehmerrunde, besonders erwähnt werden soll Werner Rundel, führten zu einem intensiven Gedankenaustausch. Der geplante Windpark Sonnenbühl-Hohfleck, das wurde im Gespräch auch klar, hat eine sehr wechselvolle Geschichte: nach Verzögerungen bei der Geneh&shy;migung und zwischenzeitlichen Gesetzesänderungen liegen die Pläne nun ein drittes Mal aus. Die Bürgeinitiative zur Rettung des Lichtenstein konnte die Verzögerungen nutzen, um den Widerstand gegen das Projekt zu verstärken. Die Initiatoren des geplanten Windparks hoffen jedoch auf einen erfolgreichen Ausgang.</p> <p>Beim abschließenden Thema "Entwurf des EEG 2016" stand der Verdacht auf Windkraftver&shy;hin&shy;de&shy;rungs&shy;politik unübersehbar im Raum. Investitionssicherheit, so scheint es, genießen nur die großen Betreiber fossiler Anlagen.</p> <p>Der Windstammtisch ist ein attraktives Forum zum regionalen Erfahrungsaustausch, die Initiatoren wünschen ihm weiterhin wachsenden Zuspruch.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Veranstaltung Verband Windenergie Mon, 27 Jun 2016 07:55:06 +0000 5431 at https://www.wind-energie.de Finnland: Windbranche erwartet neue Energiestrategie der Regierung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/finnland-windbranche-erwartet-neue-energiestrategie-der-regierung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einer Flächengröße Deutschlands, aber nur 5 Mio. Einwohnern, guten Windverhältnissen, hochqualifizierten Arbeitskräften und einer innovationsorientieren Wirtschaft hat Finnland ein großes Potenzial für den Ausbau der Windenergie. Für Unsicherheit in der Windbranche sorgt derzeit jedoch die Unklarheit über die Zukunft der Windenergieförderung nach dem Auslaufen des aktuellen Tarifsystems Ende 2017.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="938" height="756" title="BWE-Referentin Maria Hoeft auf der Eröffnungskonferenz der AHK- Geschäftsreise am 31. Mai in Helsinki" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/finnland-windbranche-erwartet-neue-energiestrategie-der-regierung/20160531-maria-hoeft-dsc-0168.jpg?1467025794" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der Eröffnungskonferenz einer AHK- Geschäftsreise im Rahmen der Exportinitiative Energie am 31. Mai kamen Vertreter der deutschen und finnischen Windindustrie in Helsinki zusammen, um sich auszutauschen über die Potenziale und Hindernisse für den Ausbau der Windenergie in Finnland sowie über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen privaten deutschen und finnischen Akteuren.</p> <p>Die finnische Regierung will im Sommer ein Energiekonzept vorlegen, das Grundlage sein soll für Diskussionen über das Ob und Wie eines künftigen Fördersystems. Wie eine Mitarbeiterin des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit festhielt, sei man sich auf Seiten der Politik bewusst, dass es ohne einen Förderrahmen keinen weiteren nennenswerten Ausbau der Windenergie geben werde. Dennoch ist man zögerlich bei neuen Regulierungen aufgrund der Furcht vor steigenden Strompreisen. Diese liegen aktuell bei vergleichsweise niedrigen 7ct/kWh für die Industrie und 15ct/kWh für Haushalte. Die Toleranzgrenze für Preissteigerungen ist entsprechend niedrig, zumal die energieintensive Holzverarbeitung und Papierherstellung sowie der Maschinenbau die Kernindustrien Finnlands darstellen. Als wahrscheinlich gilt die Einführung von Ausschreibungen in Kombination mit einer <abbr title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term94" title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt">Marktprämie</a></abbr> oder einer Investitionsprämie möglicherweise ab 2018.</p> <p>Es gibt jedoch weitere Herausforderungen für die Realisierung von Windenergieprojekten, bei deren Bewältigung eine verstärkte deutsch-finnische Zusammenarbeit wichtige Impulse setzen kann. Generell herrsche in der finnischen Bevölkerung Zustimmung zur Windenergie. Allerdings sind viele Finnen noch nicht direkt in Kontakt mit einer Windenergieanlage gekommen. Eine hohe Naturverbundenheit und eine vergleichsweise geringe Toleranzgrenze für Geräusche aufgrund kaum vorhandener anderer Hintergrundgeräusche in weiten Teilen des Landes tragen dazu bei, dass es großzügige Abstandsregelungen (2 Kilometer zu sämtlicher Wohnbebauung – auch zu Ferienhäusern) und bei direkter Betroffenheit relativ häufig Widerstände in der Bevölkerung gibt. Projekte können daher durch lange Genehmigungsprozesse und relativ einfache Klagemöglichkeiten verzögert werden. Bürgerkonzepte, wie das vom Ingenieurbüro Sing GmbH auf der Konferenz vorgestellte, stoßen in diesem Kontext auch in Finnland auf Interesse.&nbsp;</p> <p>Am 31. Mai fand in Helsinki eröffnet durch die deutsche Botschaft in Finnland und durch das Finnische Ministerium für Arbeit und Wirtschaft die Auftaktveranstaltung der mehrtägigen AHK-Geschäftsreise nach Finnland statt. Eine Teilnehmerzahl von 80 Personen und eine rege Beteiligung aus dem Publikum haben verdeutlicht, dass das Interesse bei deutschen Unternehmen und finnischen Akteuren gleichermaßen groß ist. Die deutsche Unternehmensdelegation bestand aus Vertretern der Bereiche Lackierung, Windmessung, Vermarktung oder der Komponentenherstellung.</p> <p>Insbesondere Turbinenhersteller sind bereits aktiv in Finnland, wobei Vestas den größten Marktanteil hat, Nordex aber kräftig durch das Schwachwindanlagengeschäft aufholt. Finnische Hersteller gibt es aktuell keine, dafür aber eine gut ausgebaute Zuliefererindustrie, die sich bislang hauptsächlich auf den Export konzentriert hat. Prominenteste Beispiele sind: ABB, Moventas, The Switch, Hydroll, VEO, Trafotek, Vaisola, Labkotec oder Obelux. Der aktuelle Einspeisetarif hat&nbsp; zu einer gesamten installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1005 MW Ende 2015 geführt. Investitionen im Windbereich betrugen 2015/16 circa 2 Mrd. EUR.</p> <p>Programm und Präsentationen auf der&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.dfhk.fi/exportprojekte/geschaefts-und-informationsreisen/zukunftsmarkt-windenergie-2016/">Webseite der Deutsch-Finnischen Handelskammer</a></p> </div> </div> </div> Europa Export Internationales Windenergie Wirtschaft Mon, 27 Jun 2016 08:58:27 +0000 5429 at https://www.wind-energie.de Bundestag muss EEG-Reform für die Bürger und den Mittelstand korrigieren https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundestag-muss-eeg-reform-fuer-die-buerger-und-den-mittelstand-korrigieren-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. „Der Regierungsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nützt nicht den Bürgern und dem Mittelstand. Bislang werden die Chancen für Kostendämpfung und mehr Akzeptanz nicht ausreichend genutzt, vielmehr der teure Kohle- und Atomstrom unter Schutz gestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>So kann die Energiewende für Klimaschutz und Exportchancen der deutschen Zukunftstechnologien nicht gelingen“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) anlässlich der 1. Lesung des Regierungsentwurfs heute im Bundestag.</p> <p>„Um die Energiewende und damit Millionen Akteure in den Kommunen und im Mittelstand nicht ins Abseits zu stellen, muss der Bundestag den Regierungsentwurf zur EEG-Reform korrigieren“ fordert Falk. „Durch die Entbürokratisierung des staatlichen Ausschreibungsverfahrens könnten Wind-, Solar- und Biogasprojekte von Bürgern, Kommunen und Bürgerenergiegesellschaften ihre Stärken einbringen: mehr Akzeptanz vor Ort und dezentrale, kostengünstige, häufig auch innovative Stromerzeugungslösungen.“ Stattdessen addiert sich die staatliche Bevormundung im Regierungsentwurf zu „Zehn Deckeln gegen die Energiewende“, wie der BEE in einem Positionspapier analysiert hat. „Und die Bundesregierung hat erneut keine Initiative ergriffen, die in den letzten 12 Monaten nochmals um 30 % gesunkenen Großhandelspreise im Geldbeutel des Endkunden ankommen zu lassen.“</p> <p>Statt den bewährten dynamischen Ausbau im Stromsektor fortzuschreiben, will die Bundesregierung mit dem neuen EEG den Anteil von Kohle und Atomstrom bis zum Jahr 2025 auf 55 % festschreiben. Als Grund für die Deckelung des Ausbaus insbesondere der Windenergie werden Netzengpässe genannt. „Es ist volkswirtschaftlich falsch und widerspricht den Marktregeln, dass auch künftig die Erneuerbaren abgeregelt werden, während Atom- und Kohlestrom die Netze verstopfen“, erklärt Falk. „Damit wird der gesetzliche Vorrang der Erneuerbaren de facto in sein Gegenteil verkehrt: Die konventionelle Erzeugung steht an erster Stelle und ihre Dominanz wird im EEG-Entwurf auch noch auf mindestens ein Jahrzehnt zementiert.“</p> <p>Im Detail fordert der BEE u. a. diese Verbesserungen des EEG-Entwurfs:</p> <ul> <li>Die Regeln für die Ausschreibung von Erneuerbaren Projekten müssen so verbessert werden, dass Bürgerenergieprojekt und der Mittelstand weiter an der Energiewende teilnehmen können, statt große Konzerne zu bevorzugen. </li> <li>Ausbaumengen, die im Rahmen der Auktionen gewonnen, aber dann doch nicht realisiert werden, müssen in der folgenden Runde erneut ausgeschrieben werden. Andernfalls würde der reale Ausbau noch geringer ausfallen.</li> <li>Das EEG 2016 muss dringend Marktoptionen für bislang abgeregelte Strommengen einführen.</li> <li>Netzengpässe müssen effizienter bewirtschaftet und der Netzausbau&nbsp; beschleunigt werden. Die geplante Definition pauschaler Netzengpassgebiete (im Gesetz Netzausbaugebiete) birgt die Gefahr, dass ganze Regionen massive wirtschaftliche Benachteiligungen erfahren. Zudem besteht die Sorge, dass dadurch der Netzausbau weiter verschleppt wird.&nbsp; </li> <li>Bei der Windenergie muss der im Koalitionsvertrag zugesicherte Vertrauensschutz uneingeschränkt gelten; die geplante Einmalabsenkung widerspricht ihm massiv. </li> <li>Solarstrom ist inzwischen so preiswert, dass Eigenheimbesitzer, Mieter und auch Unternehmen ihn gerne stärker nutzen würden. Doch die drohende Auktionierung größerer PV-Anlagen auf Gebäuden bremst die Nachfrage weiter. </li> <li>Die Diskriminierung solarer Selbstversorger und Mieter muss beendet werden, die EEG-Umlage für den Eigenbedarf und den Mieterstrom gehört abgeschafft. </li> <li>Es braucht eine tragfähige Anschlussregelung für alle Bioenergiezweige. Insbesondere müssen kleine Biogasbestandsanlagen unter 150 kW gesichert werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li> <li> Für die Wasserkraft darf es keine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch für modernisierte Anlagen geben. </li> </ul> <p>Das ebenfalls am Freitag im Bundestag behandelte Strommarktgesetz geht aus Sicht des BEE zwar in die richtige Richtung. „Doch auch hier bleibt die Bundesregierung deutlich hinter ihren eigenen Zielen im Weißbuch 2015 zurück“, unterstreicht der BEE-Geschäftsführer. Entgegen den Ankündigungen des Weißbuchs unternimmt das Strommarktgesetz viel zu wenig, um die starre konventionelle Erzeugung zu reduzieren. Bei Speichern sind keine Verbesserungen vorgesehen und Innovationsimpulse im Bereich Sektorkopplung springen viel zu kurz. Nicht einmal die Netzentgeltverordnung wird in Richtung Flexibilisierung der&nbsp; Stromnachfrage angepasst. „Es ist unredlich, die Deckelung der Erneuerbaren mit den fehlenden Netzen zu begründen, und gleichzeitig in vielen lösungsorientierten Punkten die Hände in den Schoß zu legen“, so Falk.</p> <p>So konterkariert sich die Bundesregierung selbst: „Denn mit dem EEG-Entwurf sind nicht zuletzt die Klimaschutzverpflichtungen unmöglich einzuhalten, auf die sich die Bundesregierung unter dem Applaus der Weltbevölkerung festgelegt hat.“</p> <p><strong>Downloads:</strong><a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/20160620_Deckel_gegen_EE.pdf"><br />BEE-Positionspapier „Zehn Deckel gegen die Energiewende"</a> &nbsp;&nbsp; <br /><a target="_blank" href="http://pvspeicher.htw-berlin.de/sektorkopplungsstudie/">Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (htw) zur Sektorkopplung</a> <br />&nbsp;<br />Kontakt: <br />Karin Deckenbach, Kommissarische Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16 <br />Fax: 030 2758170 20</p> <p></p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung EEG - Gesetzgebung Energiewende Erneuerbare Energien Fri, 24 Jun 2016 12:49:36 +0000 5428 at https://www.wind-energie.de Global Wind Day 2016 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/global-wind-day-2016 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Heute wird weltweit zum 9. Mal der Gobal Wind Day gefeiert. An diesem Tag präsentiert sich die Windbranche auf bunte und kreative Weise um mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten. Bürgerwindparks, Organisationen, Unternehmen, Kommunen und einzelne Anlagenbetreiber öffnen ihre Windenergieanlagen, Firmengebäude oder Infozentren, um den Menschen vor Ort die Energiewende erlebbar zu machen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="971" title="Global Wind Day 2013 © ABO Wind" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/global-wind-day-2016/20130615-wiesbaden-mitmach-aktioncabowind.jpg?1466003203" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, die technische Funktionsweise von Windkraftanlagen zu erleben und die Betreiber kennenzulernen. So können Veränderungen im Landschaftsbild erklärt und Akzeptanz gesteigert werden.</p> <p>Bundesweit wird die Vorführung des Films „Power to Change“ angeboten, dessen Premiere in Potsdam der Bundesverband WindEnergie bereits erfolgreich organisiert hat.Der Film schlägt dabei die Brücke zwischen gesamtgesellschaftlicher Aufgabe und lokalem Engagement.</p> <p>Weltweit setzen zunehmend Unternehmen auf den Einsatz der sauberen und kostengünstigen Windenergie. Firmen wie Google oder BMW investieren signifikant in diese Form der erneuerbaren Energie. Windenergie schafft Arbeitsplätze und generiert Einkommen in ländlichen Gebieten, allein in Europa sind 250.000 Menschen in der Branche beschäftigt.</p> </div> </div> </div> Bürgerwindpark Internationales Veranstaltung Wed, 15 Jun 2016 15:12:15 +0000 5404 at https://www.wind-energie.de 8. Branchentag Windenergie NRW: NRW bleibt Vorreiter der Energiewende in Deutschland https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/8-branchentag-windenergie-nrw-nrw-bleibt-vorreiter-der-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf. Windenergie-Kraftwerkspark Deutschland muss effizient genutzt werde. Neues EEG gefährdet Technologievorsprung und Arbeitsplätze. Mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 200 Unternehmen nutzen den 8. Branchentag Windenergie NRW in Düsseldorf, um sich zum Ende des ersten Halbjahres 2016 über den Stand der Windenergieentwicklung in NRW und in Deutschland zu informieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b><span style="text-decoration: underline;"></span></b> Rund 90 Referenten behandeln bei der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des nordrhein-westfälischen Umweltministers Johannes Remmel steht, in 16 Vorträgen und 24 Workshops wichtige Fragestellungen aus der WEA-Technik, der Effizienzsteigerung von Anlagen und die Konsequenzen der EEG-Reform. In einem Kommunalforum, das Veranstalter Lorenz Kommunikation in enger Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur.NRW gestaltet, werden für Kommunen wesentliche Fragen zur Planung von Windenergieanlagen beantwortet.</p> <p>Während einer Pressekonferenz hob Veranstalter Klaus Lorenz, Geschäftsführer Lorenz Kommunikation,&nbsp; <strong> </strong>den Charakter des Branchentags hervor: „Wir legen mit dem Branchentag Windenergie NRW in Nordrhein-Westfalen als dem Zulieferland Nr.1 der Windbranche bewusst einen deutlichen Schwerpunkt auf die Verbindung von technischen und wirtschaftlichen Themen. Das Ziel ist es, praxistaugliche Optimierungen für den Bestand aufzuzeigen, aber auch über neue Anforderungen bei der Nutzung und schärfere Auflagen zu diskutieren“. Weiter sagte er: „Die große Herausforderung wird es sein, den Windenergie-Kraftwerkspark Deutschland so zu fahren, dass es volkswirtschaftlich sinnvoll ist und die Anlagen an ihrem jeweiligen Standort effizient genutzt werden können“.</p> <p>Johannes Remmel, Umwelt- und Klimaschutzminister des Landes&nbsp; Nordrhein-Westfalen, betonte die Bedeutung der Windenergie für den Wirtschaftsstandort NRW: "NRW ist das Zulieferland Nummer eins für die On- und Offshore-Windbranche. Diesen wichtigen Teil unserer Zukunftswirtschaft sehe ich durch die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des EEG massiv bedroht. Die EEG Novelle in 2012 stoppte die Ausbaudynamik der Photovoltaik, 2014 wurde der Biomasse der Garaus gemacht. Damit gehen nicht nur technologische Vorsprünge verloren, sondern auch viele qualifizierte Arbeitsplätze. Das gleiche droht nun der Windenergiebranche. Energiewende, Klimaschutz und Umweltwirtschaft sind die Zukunftsfelder der NRW-Wirtschaft, sie müssen ausgebaut statt abgebaut werden."<b></b></p> <p>Hermann Albers, Präsident des Bundesverband WindEnergie, unterstreicht:<b> </b>„Die Energiewende ist auf einem guten Weg. Deutschland hat die selbst gesteckten Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren schneller erreicht als gedacht. Wir sind in einer starken Vorreiterrolle, die sich industrie- und arbeitsmarktpolitisch auszahlt. Bei der Windenergie bestimmen Unternehmen, die in Deutschland produzieren, das Tempo der Entwicklung in stark wachsenden Märkten in allen Teilen der Welt. Jetzt gilt es, im eigenen Land dafür zu sorgen, dass wir diese Spitzenposition sichern. Statt auf die Bremse zu treten, sollte die Bundespolitik den Erneuerbaren mehr zutrauen.“&nbsp;</p> <p>Andreas Wellbrock, Geschäftsführer des WAB e.V. sagte: „Die Branche hat den Willen und das Potenzial, einen wesentlichen Beitrag für das Gelingen der Energiewende zu leisten. Insbesondere vor dem Hintergrund des vielfach kritisierten aktuellen Kabinettsbeschlusses zum EEG möchten wir ein deutliches Signal an die Mitglieder des Deutschen Bundestages senden, die Rahmenbedingungen für die Windbranche in den anstehenden Beratungen über den Gesetzentwurf langfristig verlässlich zu gestalten. Wir sind mit dem Beschluss nicht zufrieden. Wir brauchen einen ausreichend großen Ausbaukorridor und Planungssicherheit. Die Bundesregierung riskiert mit ihrem aktuellen Beschluss, dass die deutsche Windindustrie ins Hintertreffen gerät. Damit gefährdet sie Arbeitsplätze in ganz Deutschland, vor allem auch beim Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen.“</p> <p>Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf, betonte den vorbildlichen Stellenwert der Experten-Vernetzung in NRW: „Als EnergieAgentur.NRW organisieren wir das Netzwerk Windkraft NRW mit über 1.500 Mitgliedern, und wir sind von Beginn an Partner des Branchentags. Ein natur- und umweltverträglicher Ausbau der Windenergie ist in Nordrhein-Westfalen notwendig, um die bis 2020 gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen. Die Windenergienutzung hat für Nordrhein-Westfalen bereits jetzt eine hohe wirtschaftliche Bedeutung, denn rund 16.500 Beschäftigte leben direkt oder indirekt von der Windenergiebranche und sind dabei überwiegend in hoch qualifizierten Berufen tätig. Insgesamt sind von 370.000 Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien rund 50.000 in NRW“, so Dr. Baumann. Das zeige deutlich, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur das Klima schütze, sondern gleichzeitig für zukunftsfeste Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationen in Nordrhein-Westfalen sorge.</p> <p>Eine besondere Rolle spielt NRW als wichtigstes Zulieferland der Windbranche. Am historisch gewachsenen Industriestandort arbeiten Unternehmen und Forschung eng zusammen und setzen in der Entwicklung von Windenergietechnologien Maßstäbe. Die Vielfältigkeit und Komplexität der Windbranche spiegelt sich auch im Branchenführer des Netzwerks Windenergie der EnergieAgentur.NRW wider, in dem aktuell bereits 220 Firmen verzeichnet sind, unter ihnen Serviceunternehmen, Projektierer, Planer, Gutachter und sonstige Dienstleister. Dr. Baumann: „Außerdem unterstützt die EANRW mit dem EnergieDialog.NRW auch vor Ort die Planung und Umsetzung lokaler Erneuerbare-Energien-Projekte. Das Team steht insbesondere Kommunen, Unternehmen, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern mit Fachinformationen, sachkundiger Beratung und einer professionell geführten Vermittlung in Konfliktfällen zur Seite.“</p> <p>Veranstalter des Branchentages Windenergie NRW ist das Beratungsunternehmen Lorenz Kommunikation in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW. Lorenz Kommunikation ist spezialisiert auf Themen, die die unterschiedlichen Interessen aus Klima- und Umweltschutz sowie Maschinen- und Anlagenbau oder Chemieindustrie kombinieren. Außerdem berät Lorenz Kommunikation Unternehmen und Institutionen bei Fragen rund um die Themen Kommunikationsstrategie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Führungskräfte-Coaching. Weitere Informationen: <a href="http://www.nrw-windenergie.de" title="www.nrw-windenergie.de">www.nrw-windenergie.de</a></p> <p style="text-align: left;"><b><span style="text-decoration: underline;">Hintergrund Netzwerk Windenergie der EnergieAgentur.NRW:</span></b></p> <p>Unter <a href="http://www.energieagentur.nrw/windenergie">www.energieagentur.nrw/windenergie</a>&nbsp; informiert das Netzwerk umfassend über Branchennews, Aktivitäten, Projekte und Ziele.</p> <p><b><span style="text-decoration: underline;">Branchenführer Windenergie NRW:</span></b><b> </b>Ein wichtiges Informationsinstrument des Netzwerks stellt der Branchenführer Windenergie NRW dar, der online fortlaufend aktualisiert und als Druckversion jährlich neu aufgelegt wird. Inzwischen präsentieren sich hier etwa 220 Unternehmen, Zulieferer, Forschungseinrichtungen, Anlagen&shy;betreiber, Verbände, Projektierer, Gutachter und sonstige Dienstleister, die in Nordrhein-Westfalen ansässig sind. Ergänzt wird die Printversion durch ausführliche Artikel und Interviews zu aktuellen Windenergiethemen. Ziel des Branchenführers ist es, die Stärken und Leistungen der Branchenvertreter aus NRW national und international darzu&shy;stellen und den Standort NRW als Kernland der Windenergiebranche zu vermarkten. Die Druckversion kann kostenlos über den Broschüren-Bestellservice <a href="http://www.energieagentur.nrw/windenergie">www.energieagentur.nrw/windenergie</a> angefordert werden.</p> <p><b><span style="text-decoration: underline;">Hintergrund Windenergie:</span></b> In Deutschland wurden im Jahr 2015 rund 1.368 Onshore-WEA mit einer Leistung von 3.731 MW neu errichtet und 253 Onshore-WEA mit einer Leistung von 195 MW abgebaut. Offshore wurden im letzten Jahr 546 WEA mit einer Leistung von 2.282 MW zugebaut. Bundesweit sind damit am 31.12.15 etwa 25.980 Onshore-WEA und 792 Offshore-WEA mit einer Gesamtleistung von 44.946 MW installiert. (Quelle: „Status Windenergieausbau an Land in Deutschland 2015“ und „Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland“, Deutsche WindGuard)</p> <p>Die Stromproduktion aus Wind erreichte 2015 in Deutschland etwa 85,4 Mrd. kWh und steigerte ihre Leistung im Vergleich zum Vorjahr um 66 Prozent (2014: 51.4 Mrd. kWh). Der Dezember war für die Windenergie gleich im doppelten Sinne ein Rekordmonat: Zum einen war es der ertragreichste Monat aller Zeiten, zum anderen überholte Wind erstmals die Braunkohle und wurde zur wichtigsten Energiequelle im Strommix. (Quelle: „Windkraft-Journal 01/2016“)</p> <p>Allein in NRW drehten sich mit Stand 31.12.2015 mehr als 3.172 WEA mit einer installierten Leistung von 4.080 MW. Betrachtet man den Zubau der installierten Leistung, so verzeichnet Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 11,3 Prozent (422 MW) für das Jahr 2015 eine deutliche Steigerung. Damit festigt NRW seine Position als Windenergieland und rangiert auf Platz fünf hinter Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein der installier&shy;ten Windenergieleistung aller Bundesländer. (Quelle: „Status Windenergieausbau an Land in Deutschland 2015“, Deutsche WindGuard)</p> <p><b>Kontakt: </b><br />Claudia Bredemann; Leiterin Netzwerk Windenergie NRW, <br />EnergieAgentur.NRW; Roßstraße 92; 40476 Düsseldorf<br />Tel: (02 11) 8 66 42 – 291, E-Mail: <a href="mailto:bredemann@energieagentur.nrw">bredemann@energieagentur.nrw</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG - Gesetzgebung Energiewende Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Wed, 15 Jun 2016 09:09:03 +0000 5405 at https://www.wind-energie.de BWE Regionalverband Südhessen: 12. Windstammtisch https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bwe-regionalverband-suedhessen-12-windstammtisch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 09.06.16 hatte der BWE Regionalverband Südhessen einmal mehr in den Biebricher Hafen (ein Stadtteil von Wiesbaden) zum 12. Windstammtisch geladen. Der gut besuchte Abend mit rund 35 Gästen war geprägt von der Kampfstimmung der EEG-Demo der Vorwoche, wo mehrere Südhessen mit von der Partie waren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>So eröffnete der erste Vorsitzende, Michael Häußer, den Abend mit mahnenden aber eben auch ermutigenden Worten in Richtung Branche, nämlich nicht aufzugeben, sondern sich weiterhin in das laufende Gesetzgebungsverfahren einzumischen! Sein Appell endete mit einem akustischen Schmankerl, nämlich dem Windlied, welches er eigens von einer Bekannten auf Helene Fischers „Atemlos“-Melodie einsingen ließ. „ Tag und Nacht grüner Strom, alles Prima kein Atom. Unsere Zukunft ist der Wind, das weiß inzwischen jedes Kind!“ erfreute die Ohren der ZuhörerInnen. Leider kann der neue Schlager noch nicht veröffentlich werden, da die Rechte an Helenes Hit nicht geklärt sind. Michael Häußer gibt sich jedoch optimistisch, über den BWE- Dachverband hierfür einen Sponsor zu finden, schließlich ist <b>nach der Demo – vor der Demo</b>!</p> <p>In diesem Lichte stand dann auch der Fachvortrag des Abends von Dr. Fabio Longo, der explizit unterstrich, wieviel Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren noch <b>möglich</b> ist. Und <b>nötig</b> vor dem Hintergrund des Systemwechsels Festvergütung zu Ausschreibung, die sowohl Ausbauziele, als auch Akteursvielfalt sowie die Windenergieentwicklung jenseits der Topstandorte im Norden in Frage stellt. Obwohl sich das Ausschreibungssystem im europäischen Ausland und darüber hinaus nicht bewährt hat, wird es in Deutschland zur Anwendung kommen, so der Wille des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel. „In atemberaubendem Galopp findet ein Gesetzgebungsverfahren statt das seiner gleichen an Zerstörungspotential sucht“, so Dr. Longo. Ob Sonderdegression, das Definieren von sogenannten Netzengpassgebieten oder die „Bestrafung“ erneuerbarer Akteure bei negativen Strompreisen an der Börse am Vortag, das neue EEG scheint jede Daumenschraube zu bedenken. Gespickt ist das neue Gesetz zudem mit zahlreichen Verordnungsermächtigungen, die eine weitere Gestaltung außerhalb des parlamentarischen Verfahrens vorsehen. Bestes Beispiel hierfür die angekündigte Option zur Grünstromvermarktung im EEG 2014, die ohne parlamentarische Zustimmung, komplett an der Branche vorbei, entwickelt wurde.</p> <p>Dennoch bleibt Tenor des Abends „Tue Gutes und rede drüber“, so ist doch <b>Jeder</b> aufgefordert den politischen und öffentlichen Disput zu suchen, um auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Nicht zuletzt sollten wir als Branche auch über ein <b>gewerkschaftliches Engagement</b> nachdenken, sodass der mögliche Arbeitsplatzverlust in der Windenergie nicht so klammheimlich über die Bühne geht wie in Photovoltaik- und Bioenergie.</p> </div> </div> </div> Fri, 10 Jun 2016 12:00:52 +0000 5481 at https://www.wind-energie.de Ausbau der Windkraft in Brandenburg in den ersten drei Monaten 2016 stark rückläufig https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausbau-der-windkraft-brandenburg-den-ersten-drei-monaten-2016-stark <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam / Berlin. Die Zahl der in Brandenburg neu in Betrieb genommenen Windräder ging in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich um 33,3 Prozent zurück. Das steht im Gegensatz zum Bundestrend. Hier legte die Zahl der neu installierten Anlagen um 40 % zu. In Brandenburg war der Ausbau der Windkraft schon 2015 stark zurückgegangen. „Die politische Debatte um zu viel Windenergie passt nicht zur Realität des Zubaus“, so Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des BWE Berlin-Brandenburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In Brandenburg wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 lediglich 28<br />Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 73,2 Megawatt neu in Betrieb genommen. Im<br />selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch 42 Windräder mit einer Leistung von 114,6<br />Megawatt. Der Rückgang betrug bei der Zahl der Anlagen damit 33,3 %, bei der installierten<br />Leistung sogar 36 %. Diese Zahlen gehen aus einer Analyse der amtlichen Angaben der Bundesnetzagentur durch die Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind) hervor.</p> <p>Die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen damit auch, dass die Windenergie in Brandenburg<br /> sich gegen den Bundestrend entwickelt. In ganz Deutschland wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2016 genau 315 Windräder in Betrieb genommen, knapp 40 % mehr als im Vorjahreszeitraum (226 Anlagen). Die installierte Leistung legte bundesweit um 43,8 % zu. In Brandenburg folgt die Entwicklung im ersten Quartal dem negativen Trend des vergangenen Jahres. Bereits 2015 wurden in Brandenburg ein Viertel weniger Windräder aufgestellt als im Jahr 2014 (148 Anlagen gegenüber 196 Anlagen).</p> <p>„Der Rückgang beim Ausbau der Windenergie setzt sich damit fort. Es ist noch zu früh um genau zu sagen, wie viele Anlagen in 2016 insgesamt gebaut werden. Aber wir müssen aufpassen, dass die Windkraft und damit die gesamte Energiewende nicht den Schwung verliert. Das hätte Auswirkungen auf Innovation, Investition und Arbeitsplätze in der Mark“, warnt Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des BWE Berlin-Brandenburg und Vizepräsident des Bundesverbandes.</p> <p>Auch die Zahl der im ersten Quartal neu erteilten Genehmigungen verspricht hier keine<br /> Besserung. Sie liegt nach der Analyse der FA Wind bei 30 Anlagen. „Das ist eine geringe Anzahl und etwa auf dem Niveau der Vorjahre“, so Glahr. Außerdem befürchtet Glahr, dass die von der Bundesregierung vorgeschlagene Sonderkürzung bei der Vergütung von Windstrom (Einmaldegression) viele der jetzt genehmigten Projekte unwirtschaftlich macht. „Der Bund bremst damit die Energiewende in Brandenburg zusätzlich aus. Das wird die Wachstumschancen des Landes hemmen."</p> <p>Um die energiepolitischen Ziele der Landesregierung bis 2030 zu erreichen, ist ein Zubau von<br /> Windrädern mit einer Leistung von 350 Megawatt pro Jahr in Brandenburg notwendig. „Wenn der Ausbau weiter so eingebremst wird, wird Brandenburg seine selbst gesetzten Klima- und energiepolitischen Ziele verfehlen“, warnt Glahr.</p> <p>Gerade in Brandenburg setzt die Windbranche beim Ausbau der erneuerbaren Energie auf<br /> Bürgernähe und Transparenz. Ende Mai hatte der Landesverband mit der Landesregierung eine viel beachtete Vereinbarung unterzeichnet. Die Windenergie-Betreiber haben sich damit<br /> verpflichtet, Anlagen zukünftig nur mit mindestens 1000 Metern Abstand von der<br /> Wohnbebauung zu planen, nicht in Buchen- und Eichenwäldern zu planen und die Bürgerinnen und Bürger in Anwohnergemeinden frühzeitig über Vorhaben zu informieren.</p> <p>Die Windbranche leistet in Brandenburg nicht nur viel für den Klimaschutz, sondern gehört hier inzwischen auch zu den wichtigsten Arbeitgebern. Die Branche beschäftigt laut aktueller Studie von DIW Econ in Brandenburg 6.863 Mitarbeiter und erwirtschaftet 1 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr.</p> <p>Ansprechpartner für die Presse:<br />Kai Weller, Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br /><a href="mailto:weller@ahnenenkel.com">weller@ahnenenkel.com</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Regionale Wertschöpfung Statistik Windenergie Thu, 09 Jun 2016 09:57:11 +0000 5377 at https://www.wind-energie.de Landesgeschäftsstelle des Bundesverbands Windenergie fordert sofortige Abschaltung des AKWs Brokdorf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/landesgeschaeftsstelle-des-bundesverbands-windenergie-fordert-sofortige <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der morgigen Sitzung des Bundeskabinetts soll die Energiewende ein weiteres Mal ausgebremst werden. Der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein befürchtet weitere starke Einschnitte für die Bürgerenergie sowie ein massives Verfehlen der international ausgehandelten Klimaziele. Er fordert, das AKW Brokdorf sofort abzuschalten, um Netzkapazitäten zu schaffen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am 8. Juni 2016 wird sich das Bundeskabinett von der Energiewende verabschieden“, befürchtet Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle des Windverbands in Schleswig-Holstein. „Der aktuelle Entwurf des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) bremst die Energiewende massiv aus und bietet stattdessen Schutzräume für Atom- und Kohlekraftwerke. Die Lobby der konventionellen Energieträger hat sich wieder mal durchgesetzt. Selbst in zehn Jahren dürfen die Erneuerbaren nicht einmal die Hälfte des Stroms liefern. Nun wird es ein Revival der Kohleindustrie geben. Damit rücken die Klimaziele in weite Ferne.“</p> <p>Ein großer Kritikpunkt am ausgehandelten Kabinettsbeschluss ist die Schaffung neuer sogenannter Netzzubaugebiete. Diese betreffen die Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hessen. In diesen dürfen in Summe nur rund 800 Megawatt pro Jahr ausgebaut werden. Das würde für Schleswig-Holstein einen Zubau von rund 120 Windenergieanlagen im Jahr bedeuten, gerade einmal zehn im Monat. Das entspricht noch nicht einmal dem <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>-Potential, also dem Ersatz veralteter durch moderne und effizientere Windenergieanlagen und bedeutet daher faktisch einen <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr>.</p> <p>„Es ist völlig unverständlich, warum ganze Bundesländer pauschal von der Energiewende abgekoppelt werden“, so Knudsen. „Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung hat es geschafft, den Netzausbau zügig voranzutreiben. In wenigen Jahren wird dieser fertig sein und es wird keine Abregelungen von sauberem Windstrom in unserem Bundesland mehr geben. Dafür haben die Bürger entsprechende Netzentgelte gezahlt. Dass wir nun trotzdem als Netzzubaugebiet gelten sollen und keinen Beitrag mehr zur Energiewende leisten dürfen, ist mehr als fragwürdig.“</p> <p>An Stelle einer kompletten Abkoppelung ganzer Bundesländer fordert der Verband flexibel handhabbare Regelungen, die vorübergehende Netzengpässe postleitzahlenscharf erfassen und den Druck für einen zügigen Netzausbau aufrechterhalten.</p> <p>Weiterhin merkte Knudsen an, dass schon heute weniger Erneuerbarer Strom abgeregelt werden müsste, wenn das Atomkraftwerk Brokdorf sofort abgeschaltet würde. Dann stünden zusätzlich 600 Megawatt Netzkapazität zur Verfügung. Eine vergangene Woche von Greenpeace veröffentlichte Studie macht deutlich, dass das Atomkraftwerk Brokdorf für die Versorgungsstabilität irrelevant ist.</p> <p>Darüber hinaus wies der Verband wiederholt darauf hin, dass nur wenige Gesetze geändert werden müssten, damit Strom auch für die Wärme und den Verkehr genutzt werden kann. „Erst dann reden wir von einer wirklichen Energiewende und nicht nur von einer Stromwende. Wir sind von einer transparenten Systemlösung weit entfernt“, so Knudsens Fazit.</p> <p>Kontakt:<br />Bundesverband Windenergie (BWE), Nicole Knudsen<br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Tel.: (04841) 663210, E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />www.windenergie-sh.net<br />&nbsp; <br /><strong>Hintergrundinformation: Der weitere Zeitplan sieht aktuell wie folgt aus:</strong><br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kabinettsbeschluss: 8. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fraktionsbeschluss:&nbsp; 21. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorratsbeschluss Wirtschaftsausschuss:&nbsp; 22. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erste Lesung Bundestag:&nbsp;&nbsp; 22. oder 23. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anhörung:&nbsp; 23. Juni nachmittags <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abschluss Wirtschaftsausschuss:&nbsp;&nbsp; 6. Juli<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2./3. Lesung Bundestag.:&nbsp; 7. Juli</p> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung EEG - Gesetzgebung Netzausbau Tue, 07 Jun 2016 14:02:58 +0000 5375 at https://www.wind-energie.de Gemeinsame Aktion von Bundesverband Erneuerbare Energie, Deutscher Bauernverband und IG Metall Küste https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/gemeinsame-aktion-von-bundesverband-erneuerbare-energie-deutscher <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Unter dem Dach des Bundeverbands Erneuerbare Energie (BEE), zusammen mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und der Industriegewerkschaft Metall Küste (IG Metall Küste) werden heute Tausende von Demonstranten durch das Regierungsviertel in Berlin ziehen. Sie fordern die Bundesregierung auf, ihrer Verantwortung für den Klimaschutz und die 350.000 Arbeitsplätze in den Erneuerbaren Energien endlich gerecht zu werden. Das Motto lautet: „Energiewende Retten!“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Jedes Jahr wird in Deutschland über noch mehr extreme Trockenperioden und Überschwemmungen berichtet. Allein bei den Unwettern in Niederbayern sind gestern Abend vier Menschen ums Leben gekommen. Wir müssen uns den Folgen des Klimawandels stellen und gleichzeitig alles für einen effizienten Klimaschutz tun. Eine konsequente und mutige Energiewende ist hierfür unabdingbar. Die Dekarbonisierung eines Industrielandes wie der Bundesrepublik ist technisch und ökonomisch möglich.</p> <p>Die Investitionen in unsere Zukunft entwickeln neue Technologien und somit neue Wirtschaftskraft. Davon ist die Mehrheit der Bundesbürger überzeugt. Über 90 Prozent der Bevölkerung wünscht sich einen schnelleren oder mindestens gleichbleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren sind seit über 30 Jahren von den Bürgern vorangetrieben worden, Bürgerenergie ist heute die tragende Säule der Energiewirtschaft.</p> <p>In Sorge um die Erde als Lebensgrundlage und unsere wirtschaftliche Stärke als Technologieführer in Erneuerbaren Energien kommt es zum Schulterschluss von BEE, DBV und IG Metall Küste. Grundsätzlich begrüßen die Verbände, dass es überhaupt eine Einigung zwischen Bundesregierung und Ländern zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gibt, kritisieren aber gleichzeitig vehement das starke Einbremsen der Ausbaudynamik. Die Reform muss eine verlässliche Perspektive für die Arbeitsplätze geben. Die Hersteller und Zulieferer entlang der industriellen Wertschöpfungskette des Erneuerbaren Energieanlagenbaus sind die industrielle Basis der Energiewende. Um Innovationskraft und Arbeitsplätze in der Wind- und Solarindustrie zu erhalten, ist eine wirtschaftliche Dynamik erforderlich. Diese Dynamik wird mit den vielen Deckelungen im neuen EEG abgewürgt.</p> <p>Energie aus Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen ist heute schon günstiger als Strom aus neuen konventionellen Kraftwerken. Bioenergie leistet als regel- und speicherbarer Energieträger einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Energiesystems. Gerade die Bioenergie wird von einer Stilllegungswelle bedroht, wenn es keine verlässliche EEG-Anschlussregelung für Bestandsanlagen gibt. Ohne realistische Finanzierung wird es keine Neuanlagen geben, die in Zukunft das Energiesystem mit sauberem Strom stabilisieren können.</p> <p>Die Energiewende gelingt nur, wenn wir Strom, Wärme und Verkehr zusammen denken. Diese Sektorkopplung wird bis heute stark vernachlässigt. Nach einer Analyse der Deutschen Bank vom 12. Mai 2016 trugen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> im Jahr 2014 gerade einmal 13,7 Prozent zum Bruttoendenergieverbrauch bei. Öl und Kohle dominieren immer noch den Primärenergiebedarf. Mit den schwachen Zielvorgaben des EEG 2016 wird der Klimaschutz stark gefährdet. Wir benötigen viel mehr, statt weniger Erneuerbare Energien. Wenn die konventionellen Überkapazitäten von Braunkohle- und Atomkraftwerken konsequent aus dem Netz genommen werden, kann die EEG-Umlage gesenkt werden, es sinken die Kosten für Redispach und der Strom passt wieder besser durch die bestehenden Leitungen. Die Bundesregierung steht in der Pflicht, den Netzausbau zügig voranzubringen.</p> <p>Der BEE, DBV und IG Metall fordern die Bundesregierung auf, von der Bremse zu gehen und die Energiewende zügig voran zu bringen. So können Arbeitsplätze gesichert, Kosten gesenkt und die Natur erhalten werden. Gemeinsam wollen wir die „Energiewende Retten!“</p> <p>Auf der Demonstration sprechen:<br />• Hermann Albers, Präsident, Bundesverband WindEnergie (BWE)<br />• Carlo Reeker, stellv. Geschäftsführer, BWE<br />• Roman Denter, Kampagnenleiter „Energiewende Retten!“,&nbsp; BWE<br />• Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident, Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)<br />• Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer, BEE<br />• Horst Seide, Präsident, Fachverband Biogas<br />• Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)<br />• Bernhard Krüsken, Generalsekretär, Deutscher Bauernverband (DBV)<br />• Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall<br />• Simone Peter MdB, Bundesvorsitzende (B90/Grüne)<br />• Katja Kipping MdB, Parteivorsitzende (Die Linke)<br />• Dr. Anton Hofreiter MdB, Fraktionsvorsitzender (B90/Grüne)<br />• Dr. Dietmar Bartsch MdB, Fraktionsvorsitzender (Die Linke)<br />• Alois Gerig MdB, Ausschussvorsitzender Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag (CDU/CSU)<br />• Bernd Westphal MdB, Sprecher Ausschussgruppe Wirtschaft und Energie der SPD Bundestagsfraktion (SPD)</p> <p>Erste Fotos der Demonstration in Berlin auf <strong><a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/bee-ev/albums/72157669264507325">Flickr</a></strong></p> <p>Kontakt:<br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Lars Waldmann <br />Invalidenstraße 91 <br />10115 Berlin <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></p> <div style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;" class="mcePaste" id="_mcePaste"> <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><div align="center"> <table class="MsoNormalTable" style="width: 420.0pt; background: white; border-collapse: collapse; mso-yfti-tbllook: 1184; mso-padding-alt: 0cm 0cm 0cm 0cm;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="560"> <tbody> <tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">Gemeinsame Aktion von Bundesverband Erneuerbare Energie, Deutscher Bauernverband und IG Metall Küste</span></b></p> </td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow: 1; mso-yfti-lastrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal"><b><i><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">Berlin, 2. Juni 2016</span></i></b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"> Unter dem Dach des Bundeverbands Erneuerbare Energie (BEE), zusammen mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und der Industriegewerkschaft Metall Küste (IG Metall Küste) werden heute Tausende von Demonstranten durch das Regierungsviertel in Berlin ziehen. Sie fordern die Bundesregierung auf, ihrer Verantwortung für den Klimaschutz und die 350.000 Arbeitsplätze in den Erneuerbaren Energien endlich gerecht zu werden. Das Motto lautet: „Energiewende Retten!“.</span></p> <p> Jedes Jahr wird in Deutschland über noch mehr extreme Trockenperioden und Überschwemmungen berichtet. Allein bei den Unwettern in Niederbayern sind gestern Abend vier Menschen ums Leben gekommen. Wir müssen uns den Folgen des Klimawandels stellen und gleichzeitig alles für einen effizienten Klimaschutz tun. Eine konsequente und mutige Energiewende ist hierfür unabdingbar. Die Dekarbonisierung eines Industrielandes wie der Bundesrepublik ist technisch und ökonomisch möglich. Die Investitionen in unsere Zukunft entwickeln neue Technologien und somit neue Wirtschaftskraft. Davon ist die Mehrheit der Bundesbürger überzeugt. Über 90 Prozent der Bevölkerung wünscht sich einen schnelleren oder mindestens gleichbleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren sind seit über 30 Jahren von den Bürgern vorangetrieben worden, Bürgerenergie ist heute die tragende Säule der Energiewirtschaft.<br /> &nbsp; &nbsp;<br /> In Sorge um die Erde als Lebensgrundlage und unsere wirtschaftliche Stärke als Technologieführer in Erneuerbaren Energien kommt es zum Schulterschluss von BEE, DBV und IG Metall Küste. Grundsätzlich begrüßen die Verbände, dass es überhaupt eine Einigung zwischen Bundesregierung und Ländern zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gibt, kritisieren aber gleichzeitig vehement das starke Einbremsen der Ausbaudynamik. Die Reform muss eine verlässliche Perspektive für die Arbeitsplätze geben. Die Hersteller und Zulieferer entlang der industriellen Wertschöpfungskette des Erneuerbaren Energieanlagenbaus sind die industrielle Basis der Energiewende. Um Innovationskraft und Arbeitsplätze in der Wind- und Solarindustrie zu erhalten, ist eine wirtschaftliche Dynamik erforderlich. Diese Dynamik wird mit den vielen Deckelungen im neuen EEG abgewürgt.</p> <p> Energie aus Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen ist heute schon günstiger als Strom aus neuen konventionellen Kraftwerken. Bioenergie leistet als regel- und speicherbarer Energieträger einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Energiesystems. Gerade die Bioenergie wird von einer Stilllegungswelle bedroht, wenn es keine verlässliche EEG-Anschlussregelung für Bestandsanlagen gibt. Ohne realistische Finanzierung wird es keine Neuanlagen geben, die in Zukunft das Energiesystem mit sauberem Strom stabilisieren können.</p> <p> Die Energiewende gelingt nur, wenn wir Strom, Wärme und Verkehr zusammen denken. Diese Sektorkopplung wird bis heute stark vernachlässigt. Nach einer Analyse der Deutschen Bank vom 12. Mai 2016 trugen Erneuerbare Energien im Jahr 2014 gerade einmal 13,7 Prozent zum Bruttoendenergieverbrauch bei. Öl und Kohle dominieren immer noch den Primärenergiebedarf. Mit den schwachen Zielvorgaben des EEG 2016 wird der Klimaschutz stark gefährdet. Wir benötigen viel mehr, statt weniger Erneuerbare Energien. Wenn die konventionellen Überkapazitäten von Braunkohle- und Atomkraftwerken konsequent aus dem Netz genommen werden, kann die EEG-Umlage gesenkt werden, es sinken die Kosten für Redispach und der Strom passt wieder besser durch die bestehenden Leitungen. Die Bundesregierung steht in der Pflicht, den Netzausbau zügig voranzubringen.<br /> &nbsp;<br /> Der BEE, DBV und IG Metall fordern die Bundesregierung auf, von der Bremse zu gehen und die Energiewende zügig voran zu bringen. So können Arbeitsplätze gesichert, Kosten gesenkt und die Natur erhalten werden. Gemeinsam wollen wir die „Energiewende Retten!“</p> <p> Auf der Demonstration sprechen:<br /> • Hermann Albers, Präsident, Bundesverband WindEnergie (BWE)<br /> • Carlo Reeker, stellv. Geschäftsführer, BWE<br /> • Roman Denter, Kampagnenleiter „Energiewende Retten!“, &nbsp;BWE<br /> • Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident, Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)<br /> • Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer, BEE<br /> • Horst Seide, Präsident, Fachverband Biogas<br /> • Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)<br /> • Bernhard Krüsken, Generalsekretär, Deutscher Bauernverband (DBV)<br /> • Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall<br /> • Simone Peter MdB, Bundesvorsitzende (B90/Grüne)<br /> •&nbsp;Katja Kipping MdB, Parteivorsitzende (Die Linke)<br /> • Dr. Anton Hofreiter MdB, Fraktionsvorsitzender (B90/Grüne)<br /> • Dr. Dietmar Bartsch MdB, Fraktionsvorsitzender (Die Linke)<br /> • Alois Gerig MdB, Ausschussvorsitzender Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag (CDU/CSU)<br /> • Bernd Westphal MdB, Sprecher Ausschussgruppe Wirtschaft und Energie der SPD Bundestagsfraktion (SPD)</p> <p> <i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 37 Verbänden und Unternehm en mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Lars Waldmann <br /> Invalidenstraße 91 <br /> 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br /> E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></span></p> </td> </tr> </tbody> </table> </div> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> 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Schleswig-Holsteiner mit Erneuerbarer Energie für sämtliche Lebensbereiche versorgen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergiebranche-will-alle-schleswig-holsteiner-mit-erneuerbarer-energie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Der Bundesverband Windenergie Landesverband Schleswig-Holstein kritisiert die Blockadehaltung der südlichen Bundesländer, die das Bund-Länder-Gespräch zur Ökostromreform am 31. Mai fast platzen ließen. Wenn es nach deren Willen geht,&nbsp; sollen die energiepolitischen Ziele von Schleswig-Holstein massiv ausgebremst und die Energiewende in eine lange Warteschleife geschickt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gleichzeitig begrüßt der Landesverband das Bekenntnis von Landesumweltminister Robert Habeck, den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Verwendung von Ökostrom auch in den Bereichen <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr>, Wärme und Industrie engagiert zu fördern.</p> <p>Der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein (BWE SH) kritisiert massiv die Blockadehaltung der südlichen Bundesländer, die das Bund-Länder-Gespräch zur Ökostromreform am 31. Mai fast platzen ließen. Landesumweltminister Robert Habeck hatte am 1. Juni in einer Sitzung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsausschusses die Zwischenergebnisse dieser Sitzung in Berlin skizziert. Danach könnte der Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein ab 2018 zum Erliegen kommen. Damit steht das Gelingen der Energiewende genauso auf dem Spiel, wie tausende Arbeitsplätze, viele Millionen Euro an <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und eine technologische Führungsposition des Landes im Bereich Windenergie. Gleichzeitig begrüßt der Verband das Bekenntnis&nbsp; von Robert Habeck zur Energiewende und seine Zusage, sich dafür gegenüber der gegenwärtigen und den zukünftigen Bundesregierungen weiter energisch einzusetzen.</p> <p>„Bei dem Thema geht es ja nicht um Zeiträume bis zu den nächsten Wahlen, sondern um die Zukunft nachfolgender Generationen“, sagt Nicole Knudsen, Leiterin der BWE SH-Landesgeschäftsstelle. Mittlerweile wäre es schon ein großer Erfolg, wenn es gelänge, die energiepolitischen Ziele des Landes durch den Zubau von 150-160 Windenergieanlagen pro Jahr zu erreichen. „Das entspräche monatlich einer Anlage pro Landkreis. „Für die Wirtschaft des Landes und das Gelingen der Energiewende ist es unverzichtbar, die Windenergie am Leben zu erhalten und zu fördern. Sonst rückt unser Ziel, alle Schleswig-Holsteiner bald vollständig mit sauberer Energie für sämtliche Lebensbereiche zu versorgen, in weite Ferne“, so Knudsen.</p> <p>Der Landesverband unterstützt insofern auch die Kritik der Landesregierung an dem bundespolitischen Vorhaben, Schleswig-Holstein als so genanntes „Netzzubaugebiet“ (früher: „Netzengpassgebiet“) auszuweisen. Danach dürfte in Zukunft im nördlichsten Bundesland pro Jahr maximal nur etwas mehr als die Hälfte der Winderzeugungskapazitäten geschaffen werden wie jeweils in den Jahren 2013 bis 2015. Da in den kommenden Jahren aber viele veraltete Anlagen vom Netz genommen werden, droht sogar ein Rückgang der Erzeugerkapazitäten durch Windenergie.</p> <p>„Ich teile uneingeschränkt die Aussage des Energiewendeministers, wonach Schleswig-Holstein nicht zu viel Erneuerbare Energie hat, sondern zu wenige Abnehmer, etwa für die Bereiche Wärme, Mobilität und Industrie“, sagt Knudsen. Allein die Abschaltung des Atomkraftwerks Brokdorf würde in den Netzen schon Kapazität für den Strom aus hunderten Windenergieanlagen schaffen. Das Land habe seine Hausaufgaben gemacht, die Netze würden in wenigen Jahren fertig sein. Zum Engpass werde Schleswig-Holstein nur, weil andere Bundesländer den Netzausbau verschlafen haben und den Flaschenhals darstellten. „Die Schleswig-Holsteiner werden doppelt bestraft: Einerseits durch den von ihm finanzierten Netzausbau, andererseits dadurch, dass Windstrom wegen unsinniger Gesetze nicht wirtschaftlich für Mobilität, Wärme oder andere Speichermedien genutzt werden darf“, so Knudsen. „Daher ist zumindest die lose Zusage aus Berlin positiv, den ökonomisch sinnvollen Ausbau mit zuschaltbaren Lasten zuzulassen, wodurch erneuerbare Energien besser vermarktet werden können.“&nbsp;</p> <p>Diskutiert wurde in der Wirtschaftsausschusssitzung angesichts der bundespolitischen Entwicklungen auch das Festhalten der Landesregierung an dem Ziel, bis zu zwei Prozent der Landesfläche für mögliche Windenergieanlagen auszuweisen. Knudsen: „Das sind gerade einmal 0,3 Prozent mehr, als heute schon für Windenergieanlagen verwendet werden. Es droht also kein signifikanter zusätzlicher Flächenverbrauch.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE)<br />Nicole Knudsen<br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Tel.: (04841) 663210<br />E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />www.windenergie-sh.net</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Wed, 01 Jun 2016 08:09:33 +0000 5335 at https://www.wind-energie.de 26. Ausgabe des Standardwerks „Jahrbuch Windenergie“ erschienen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/26-ausgabe-des-standardwerks-jahrbuch-windenergie-erschienen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Jahrbuch Windenergie 2016 ermöglicht den verschiedenen Akteuren der Branche einen tiefen Markteinblick,&nbsp; um für kommende Zeiten bestens gerüstet zu sein. Das informative Nachschlagewerk bietet mit seiner Themenvielfalt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Bereiche der Windindustrie. Wie haben sich die Marktanteile entwickelt und welche Anlagentypen wurden besonders häufig zugebaut? Das Jahrbuch gibt dem Leser umfangreich aufbereitete Antworten und stellt die richtigen Fragen für die Zukunft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur Illustration verwendet das Werk zahlreiche Tabellen und Infografiken, die dem Leser einen schnellen Zugang zu zahlreichen Zahlen, Daten und Fakten ermöglichen.</p> <p><strong>Technik im Focus</strong><br />Das Jahrbuch 2016 ist zudem noch technischer geworden. Innovationen in der Anlagentechnik wie 170 Meter Türme oder neue Servicetechniken wie Drohnen werden in dieser Ausgabe genauso unter die Lupe genommen, wie experimentelle Entwicklungen in der Windmessung. Im Bereich Technik Offshore vergleicht die Redaktion verschiedene Verfahren zum Rammen der Offshore Fundamente und widmet sich der Frage zur Praxistauglichkeit und <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> der unterschiedlichen Methoden.</p> <p><b>Sind Ertragsgutachten realistisch?</b><br />Exklusiv für das Jahrbuch 2016 hat die WPD AG geprüft, wie gut die Prognosen ihrer Windgutachter sind. Dazu stellen die Experten die Windprognosen den realen Erträge der Windparks gegenüber und beantworten im Jahrbuch 2016 die Frage, ob Gutachter die Erträge vielleicht zu optimistisch bewerten oder zu konservativ prognostizieren. 390 Ertragsgutachten sorgen hier für ein spannendes und aussagekräftiges Fazit.</p> <p><b>Tabellen, Statistiken und Erträge</b><br />Auch die 26. Ausgabe des Jahrbuchs Windenergie lädt zum Stöbern und Vergleichen in verschiedenen Tabellen ein. So präsentieren die führenden Hersteller ihre aktuellen Windenergieanlagen in Form von technischen Datenblättern. Das Jahrbuch 2016 liefert damit einen guten Überblick der momentan auf dem Markt erhältlichen Modelle.</p> <p><strong>Serviceleistungen auf dem Prüfstand. </strong><br />Wie breit der Servicemarkt ist, zeigt eine sehr umfangreiche Tabelle. 47 Unternehmen aus dem Bereich Service, Wartung und Betrieb stellen ihr Leistungsportfolio vor, und beantworten Fragen zu Einsatzgebiet, Vertragsgestaltung und Reaktionszeiten.</p> <p>In der traditionellen BWE-Serviceumfrage zeigen sich deutliche Verschiebungen. Sowohl bei den Herstellern als &nbsp;auch bei den unabhängigen Anbietern im Bereich Wartung und Reparatur gibt es Verlierer und Gewinner. Eine detaillierte Auswertung der Umfrage ist ebenso Teil des Jahrbuchs wie die Ertragsergebnisse von mehr als 2.000 Windenergieanlagen.</p> <p><strong>Mehr Buch für weniger Geld!</strong><br />Das redaktionelle Konzept hat im Jahr 2016 auch zahlreiche Partner überzeugt. Mit der großen Unterstützung aus der Windindustrie kann deshalb das Jahrbuch 2016 deutlich günstiger angeboten werden. Die aktuelle Ausgabe mit 250 Seiten Inhalt für 45,- Euro (statt 59,- EUR in 2015) im Buchhandel oder unter <a href="http://www.bwe-shop.de">www.bwe-shop.de</a> erhältlich.</p> <p>"Das Jahrbuch Windenergie begleitet die Windbranche seit ihren Anfängen und&nbsp; ist heute ein modernes Werk voller Fakten und Hintergrundwissen. Wir sind stolz, ein so traditionelles und erfolgreiches Fachbuch im Verband zu führen“, so Hermann Albers, Präsident der Bundeverband WindEnergie e.V</p> </div> </div> </div> Wed, 01 Jun 2016 12:38:39 +0000 5330 at https://www.wind-energie.de Ausbremsen der Energiewende durch die Bundesregierung muss verhindert werden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausbremsen-der-energiewende-durch-die-bundesregierung-muss-verhindert-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;BWE-Hamburg lädt zur Protestfahrt mit dem Bus nach Berlin ein</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="653" title="&quot;Warnminute 5 vor 12&quot; Aktion am 25.5.2016 in Hamburg bei S&amp;K" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/ausbremsen-der-energiewende-durch-die-bundesregierung-muss-verhindert-werden/internet-warnminute-suk-hamburg.jpg?1464269799" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Liebe Windfreunde,</p> <p>wie Ihnen und Euch bekannt ist, betreibt die Bundesregierung die massive Ausbremsung der Energiewende zu Gunsten des Bestandsschutzes der Kohle. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Pariser Klimaziele nicht hinnehmbar.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. Landesverband Hamburg ruft daher alle Freunde der Erneuerbaren Energien zur Teilnahme an einer Busfahrt nach Berlin am <b>Donnerstag, den 2. Juni</b> zur Kundgebung „Energiewende retten“ am Brandenburger Tor auf.</p> <p>Die Busfahrt ist für Teilnehmer der Demonstration kostenlos. Zusammen mit Windfreunden aus ganz Deutschland soll gegen den seit kurzem vorliegenden Änderungsentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), in dem der mengenmäßige Zubau der Windenergie künftig begrenzt, die Vergütung reduziert und von der bisher gesetzlich festgelegten Mindestvergütung auf ein Ausschreibungssystem umgestellt werden soll, protestiert werden.</p> <p>Der vorliegende Entwurf für das EEG 2016 gefährdet den Ausbau der Windenergie und der Erneuerbaren Energien insgesamt und wird die heutige Akteursvielfalt dramatisch auf wenige große Player reduzieren. Die Windbranche fordert daher von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Energiewende und zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren sowie die Beibehaltung der Akteursvielfalt. Der aktuelle Entwurf zur Überarbeitung des EEG gefährdet allein im Windbereich 150.000 Jobs und weist mit Blick auf das Pariser Klimaschutzabkommen in die völlig falsche Richtung. Deutschland müsste gemäß seinen internationalen Verpflichtungen beim Ausbau der Erneuerbaren sogar das Tempo erhöhen, statt wie aktuell geplant auf die Bremse zu treten.</p> <p>Um ihren Forderungen öffentlich Nachdruck zu verleihen, haben die Verbände der Erneuerbaren Energien gemeinsam mit Gewerkschaften und Umweltschutzverbänden die Kampagne „Energiewende retten!“ gestartet. Im Rahmen der Kampagne wollen Betreiber von Erneuerbare-Energie-Anlagen mit den Beschäftigten und weiteren Freunden der Erneuerbaren gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus und die branchenübergreifend drohende&nbsp;Gefährdung von Arbeitsplätzen protestieren.</p> <p> <strong>Der BWE Hamburg lädt alle Interessierten herzlich ein, an der Busfahrt zur Berliner Demonstration teilzunehmen.</strong></p> <p> <b>Start:</b> 2.6, 7:00 Uhr am ZOB-HH (Reisering-Bus)<br /> <b>Rückkehr:</b> ca. 18:30 Uhr<br /> <b>Anmeldung mit Tel. an</b>: <a href="mailto:h.otto@bwe-regional.de">h.otto@bwe-regional.de</a></p> <p> Wir hoffen auf Eure Zusagen und Anmeldungen, damit nicht nur 1 Bus aus der Windhauptstadt Hamburg nach Berlin fährt.<br /> <b>Bitte meldet Euch zahlreich an!</b></p> <p>Weitere Infos zur EEG-Kampagne im Netz beim <a href="https://www.wind-energie.de/eeg-kampagne">BWE</a> und auf der Seite des <a href="http://www.windstammtisch.de/de/neuigkeiten/neuigkeiten/neuigkeit/bwe-hamburg-startet-mit-warnminute-und-a.html">Windstammtisches</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Energiewende Veranstaltung Thu, 26 May 2016 13:38:02 +0000 5319 at https://www.wind-energie.de Warnminute bringt über 30.000 betroffene Mitarbeiter bundesweit auf die Straße - Demonstration für den 2. Juni in Berlin geplant https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/warnminute-bringt-ueber-30000-betroffene-mitarbeiter-bundesweit-auf-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Es ist 5 vor 12! – Weit über 30.000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 210 Unternehmen protestierten für die Energiewende. Die bundesweite Warnminute hat die Belegschaft an Standorten aller Branchen der Erneuerbaren Energien auf die Straße gebracht. Die Unternehmen und Bürger eint die Sorge, dass mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) die Energiewende ausgebremst wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1220" height="539" title="Der BEE hat seine Positionen vor dem Bundeswirtschaftsministerium sichtbar deutlich gemacht" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/warnminute-bringt-ueber-30000-betroffene-mitarbeiter-bundesweit-auf-die-strasse-demonstration-fuer/internet-3122.jpg?1464271511" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Für den 2. Juni rufen der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) als Dachverband zusammen mit dem Deutschen Bauernverband und der IG Metall zur Demonstration in Berlin auf.</strong></p> <p>Auch der BEE hat seine Positionen vor dem Bundeswirtschaftsministerium sichtbar deutlich gemacht. „Wir sind ernsthaft besorgt! Unsere gemeinsame Aktion mit IG Metall und Deutschem Bauernverband kämpft für den Erhalt der inzwischen 350.000 Arbeitsplätze in der Erneuerbaren Energiewirtschaft“ sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE und ergänzt:&nbsp; „Über 90 Prozent der Bundesbürger wünschen sich einen schnelleren oder mindestens gleichbleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Deckelung der Erneuerbaren und neue Steuern auf Eigenverbrauch setzen die falschen Signale an die Wähler.“Der BEE fordert daher als Dachverband von Wind, Sonne, Biogas, Wasserkraft, Geothermie und Umweltwärme die Energiewende jetzt nicht an die Wand zu fahren, sondern den Ausbau zu stärken:</p> <p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausbau von Windenergieanlagen an Land von 2.500 MW netto pro Jahr <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausbau von Bioenergieanlagen von 100 MW netto pro Jahr <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausschreibung von ebenerdig errichteten Solaranlagen von 1.000 MW pro Jahr <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Solaranlagen auf Dächern und an Gebäuden nicht zusätzlich beschränken&nbsp;&nbsp; <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klare Ausschreibungsperspektiven für Offshore Windanlagen <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Freiraum für unternehmerisches Handeln, statt Ausbaudeckel bei 45 Prozent in 2025 <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bürgerbeteiligung und Bürgerenergiegesellschaften dauerhaft erhalten </p> <p>Wenn sich Bürger selbstbestimmt an der Umgestaltung der Energieversorgung beteiligen können, sorgt das für eine hohe Akzeptanz der Energiewende in der Bürgerschaft. Klimaschutz, Bürgerengagement und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind das Herz Energiewende, es geht um nicht weniger, als um den Erhalt unserer Erde.</p> <p>Bilder zur Warnminute und Informationen zur gemeinsamen Demonstration in Berlin am 2. Juni finden Sie unter:&nbsp; <br /><a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/bee-ev/sets/72157666332191274">Flickr</a> &nbsp;&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/politik/eeg-kampagne/">bee-ev.de</a></p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Lars Waldmann <br />Invalidenstraße 91 <br />10115 Berlin <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Erneuerbare Energien Thu, 26 May 2016 14:06:31 +0000 5320 at https://www.wind-energie.de Branchentag der Brandenburger Windenergie in Potsdam https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Vereinbarung mit der Landesregierung gibt Antworten auf drängende Fragen zum Ausbau / Branche beschäftigt in Brandenburg 6.863 Mitarbeiter und erwirtschaftet 1 Mrd. Euro Umsatz</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam / Berlin. Mit einer bundesweit wegweisenden Vereinbarung gehen die Landesregierung Brandenburgs und die regional tätigen Windenergie-Unternehmen einen gemeinsamen Schritt, um zentrale Fragen zum Ausbau der Windenergie zu beantworten. Eine aktuelle Studie von DIW Econ belegt, dass in Brandenburg 6.863 Erwerbstätige von der Windkraft leben und die Branche eine <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> von mehr als einer Milliarde Euro erreicht. Die Windbranche wird mehr und mehr zum Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft.</p> <p>Wenige Tage vor der mit Spannung erwarteten Abstimmung der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin zur Zukunft des Erneuerbaren Energien Gesetzes EEG, haben sich in Potsdam 340 Akteure zum ersten Windbranchentag Berlin-Brandenburg getroffen. „Aus der aktuellen politischen Gemengelage heraus droht die von der Gesellschaft gewünschte und getragene Energiewende abgebremst zu werden. Tausende zukunftsfähige Arbeitsplätze in Brandenburg stehen auf dem Spiel. Dabei braucht dieses Bundesland eine Kontinuität beim Umbau der Energieversorgung, um die energiepolitischen Ziele zu erreichen und die sozialen Auswirkungen durch die sinkende Bedeutung der Kohleverstromung zu kompensieren“, erklärte Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und Landesvorsitzender des BWE in Brandenburg.</p> <p>Auf dem Branchentag haben das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) und der Landesverband des BWE eine wegweisende „Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie“ unterzeichnet. „Die Vereinbarung ist ein erster wichtiger, gemeinsamer&nbsp; Schritt, um zentrale Unsicherheiten und Fragen bei Bürgern und Politikern aufzunehmen und Lösungen anzubieten. Wir haben uns in der Vereinbarung selbst verpflichtet, mit einem Abstand von 1.000 m zur Wohnbebauung zu planen,&nbsp; wenn die Steuerungswirkung durch die Regionalplanung oder kommunale Bauleitplanung nicht gegeben ist. “, erklärt Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Ebenso sollen Windparks nicht in Eichen- oder Buchenwäldern gebaut werden. Bei Planung, Bau und Betrieb der Anlagen sollen regionale Firmen profitieren und die Wertschöpfung vor Ort halten. Um den Informationsaustausch zu verbessern, wollen die Vorhabenträger freiwillig und vor der Genehmigung in den Dialog mit den Anwohnern geplanter Windparks treten.</p> <p>Eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Econ bestätigt, dass sich die Windenergie für das Land auch wirtschaftlich lohnt. Laut DIW Econ hat die Windenergie in Brandenburg im Jahr 2014 eine Bruttowertschöpfung von gut einer Milliarde Euro (1.080 Millionen Euro) erzeugt. Durch Investitionen in neue WEA wurden 303 Millionen Euro an Bruttowertschöpfung generiert. „Das Land profitiert nicht nur von der Energieerzeugung aus Wind; die Windenergie sichert und schafft auch immer mehr Arbeitsplätze“, erläutert Glahr die Zahlen. Die Anzahl der Beschäftigten lag 2014 bei 6.863. Dabei werden die Stellen hier überwiegend beim Bau der Windräder geschaffen (4.741 Arbeitsplätze).</p> <p>„Die Windenergie und die Energiewende werden so für Brandenburg immer stärker zu einer wirtschaft- und industriepolitischen Kraft und schaffen Arbeitsplätze. Unsere Branche wächst zu einem echten Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft heran“, so Glahr weiter.</p> <p><strong>Downloads: </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/20160526-wertschoepfung-brandenburg-2014.pdf" class="file-link" title="Die wirtschaftliche Bedeutung der Energiebranche in Brandenburg, DIW Econ">Die wirtschaftliche Bedeutung der Energiebranche in Brandenburg, Kurzexpertise des DIW Econ</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/vereinbarung-information-transparenz-bwe-land-brbg.pdf" class="file-link" title="Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie ">Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p> <p><strong>Ansprechpartner für die Presse:&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Kai Weller, Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br /><a href="mailto:weller@ahnenenkel.com">weller@ahnenenkel.com</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/vereinbarung-information-transparenz-bwe-land-brbg.pdf" type="application/pdf; length=183254" title="vereinbarung-information-transparenz-bwe-land-brbg.pdf">Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie </a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/20160526-wertschoepfung-brandenburg-2014.pdf" type="application/pdf; length=1005134" title="20160526-wertschoepfung-brandenburg-2014.pdf">Die wirtschaftliche Bedeutung der Energiebranche in Brandenburg, DIW Econ</a></div> </div> </div> </div> Thu, 26 May 2016 12:01:50 +0000 5317 at https://www.wind-energie.de Aufruf an Mitglieder und Unterstützer: Energiewende retten! EEG verteidigen! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/aufruf-mitglieder-und-unterstuetzer-energiewende-retten-eeg-verteidigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Entwürfe zum EEG 2016 verunsichern die Windbranche und ihre mehr als 150.000 Beschäftigten massiv. Die drohenden Beschränkungen beim Ausbauvolumen, Eingriffe in laufende Projekte durch eine Einmaldegression oder die Absicht eine Netzengpassregion mit abgesenktem Zubau&nbsp; zu schaffen, gefährden die Energiewende.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="551" title="Teilnehmer der BWE-Sonderklausurtagung zur EEG-Kampagne fordern Mitglieder zur Teilnahme an Warnminute und Demonstration auf" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/aufruf-mitglieder-und-unterstuetzer-energiewende-retten-eeg-verteidigen/internet-16-05-19-sonderklausur-2-ausschnitt-2.jpg?1463746751" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem Markt, der von mittelständischen Akteuren gekennzeichnet ist, wurde der Ausbau der Windenergie bundesweit voran gebracht. Eine zunehmend dezentrale Stromerzeugung trägt zur Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkraft in vielen strukturschwachen Regionen bei. Jetzt bedrohen Ausbaubeschränkungen die Erreichung von Klimaschutzzielen, Arbeitsplätze und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor allem im ländlichen Raum. Zudem steht die Akteursvielfalt auf dem Spiel: Statt für mittelständische Unternehmen und Bürgerwindprojekte eine Chancengerechtigkeit herzustellen, sorgen Ausschreibungen für neue Hürden, die kleine Marktteilnehmer nur schwer überwinden können. Das erfolgreiche EEG wird faktisch abgeschafft.</p> <p>Der BWE ruft daher alle Mitglieder und Energiewende-Unterstützer auf, sich an der bundesweiten Warnminute (25. Mai) und der Demonstration in Berlin (2. Juni) zu beteiligen. Für den Erfolg und einen starken Einschlag in den Medien ist es unerlässlich, dass alle in der Branche aktiven Firmen mit möglichst vielen Arbeitnehmern bei beiden Aktionen sichtbar vertreten sind. Seien Sie dabei, um gemeinsam eine verlässliche und zukunftsorientierte Energiewende-Politik zu fordern.</p> <p>Energiewende retten! EEG verteidigen!</p> <p>Hermann Albers, Präsident<br />Henning Dettmer, Geschäftsführer<br />Roman Denter, Kampagnenleiter</p> </div> </div> </div> Fri, 20 May 2016 12:29:23 +0000 5283 at https://www.wind-energie.de Habeck bremst Energiewende aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/habeck-bremst-energiewende-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Energieminister Robert Habeck (Grüne) verkündete die Streckung des geplanten Ausbaus der Windkraft in Schleswig-Holstein um weitere zehn Jahre. Die Windbranche zeigt sich irritiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn Herr Habeck sagt, dass er noch zehn Jahre länger braucht, um drei Mal mehr Strom aus Erneuerbaren Energien zu produzieren als im Land verbraucht wird, ist das zum einen den Folgen des OVG-Urteils geschuldet. Andererseits kommt er damit der Politik des Bundeswirtschaftsminister Gabriel entgegen, der das Ausbremsen aller erneuerbaren Energien plant“, so Nicole Knudsen, Leiterin der BWE Landesgeschäftsstelle. „Tatsächlich schaffen wir es so nicht, die vorgegebenen Klimaziele zu erreichen. Wenn wir in dem Tempo weiter machen wie in den vergangenen 18 Monaten, brauchen wir rund 150 Jahre, um das 2-Grad-Klimaziel von Paris zu erreichen – das kann nicht das Ziel einer grünen Politik sein“, so Knudsen weiter.</p> <p>Tatsächlich scheint die Branche schon viel weiter zu sein als die Politik. Strom, der nicht eingespeist werden kann, wird für Mobilität und Wärme dringend benötigt. Sollen auch diese beiden Sektoren CO2- und Atommüllfrei bedient werden, reicht es aus, einige wenige Paragraphen zu präzisieren. Dann könnte die Windbranche sofort damit starten, Schleswig-Holstein zum echten Modellland für die Nutzung sauberen Stroms in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität zu machen. Die Menschen und die Branche wollen die Energiewende, nicht die Stromwende.</p> <p>Knudsen:„Wir fordern die Politik auf, die erneuerbaren Energien endlich in die Märkte zu lassen. „Was wir brauchen ist eine verlässliche Politik, die Tempo macht und nicht auf der Bremse steht“.</p> <p><b>Kontakt:</b><br />Bundesverband Windenergie<br /> Nicole Knudsen<br /> Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br /> Tel.: (04841) 663210<br /> E-Mail: &nbsp;<a href="mailto:n.knudsen@wind-energie.de">n.knudsen@wind-energie.de</a><b></b></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Stromnetz Windenergie Fri, 20 May 2016 11:20:06 +0000 5297 at https://www.wind-energie.de "Energiewende retten": Länderaktion in Mainz im Rahmen der EEG-Kampagne https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/energiewende-retten-laenderaktion-mainz-im-rahmen-der-eeg-kampagne <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesvorstand Rheinland-Pfalz / Saarland konnte am 10. Mai in Wiesbaden und auch in Mainz Präsenz zeigen. Vertreter des BWE-Landesverbandes hatten sich zusammen mit Mitgliedern und Unterstützern vor der Staatskanzlei in Mainz versammelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="247" title="Energiewende retten! Aktion vor der Staatskanzlei in Mainz" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/energiewende-retten-laenderaktion-mainz-im-rahmen-der-eeg-kampagne/internet-internet-004-dsc-0203-nxpowerlite-nur-streifen-matthias-boller-u-inge-degen-foto-hoehenwind.jpg?1463657443" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zusammen mit Unternehmen der Branche realisierten bundesweit&nbsp; die BWE-Landesverbände Aktionsbilder, um ihre Bedenken an der Neugestaltung des&nbsp; EEG's zum Ausdruck zu bringen. Matthias Boller, stellvertretender Vorsitzdender des Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland überreichte vor der Staatskanzlei eine gemeinsame Erklärung der EE-Verbände mit dem Titel "Energiewende retten" an&nbsp; Inge Degen – Ressortkoordinatorin des Landtages und Mitarbeiterin der aktuell wiedergewählten Ministerpräsidentin &nbsp;Malu Dreyer.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p> <p>Der Aktionstag hat zu einer ersten hohen Medienresonanz geführt. Mitglieder und Vorstand des BWE aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden auch am 2. Juni bei der großen Demonstration durch das Regierungsviertel in Berlin aktiv dabei sein.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung EEG Energiepolitik Thu, 19 May 2016 11:35:06 +0000 5277 at https://www.wind-energie.de Windverband und Bergbaugewerkschaft wollen Gräben überwinden und richten Blick nach vorn https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windverband-und-bergbaugewerkschaft-wollen-graeben-ueberwinden-und-richten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam / Berlin.&nbsp; Um den Strukturwandel der Lausitz aktiv zu begleiten und die Energiewende voranzubringen haben sich die Brandenburger Landesverbände des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) verabredet, aufeinander zuzugehen und bestehende Gräben zu überwinden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beide Seiten seien entschlossen, die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und auf dieser Grundlage einen Dialog aufzubauen, betonen BWE und IG BCE. Daran ändere auch nichts, dass es weiterhin unterschiedliche Ansichten beispielsweise zu einzelnen energiewirtschaftlichen Fragestellungen oder tarifpolitischen Zielen gibt.</p> <p>„Uns geht es gemeinsam darum, in einem vernünftigen Miteinander gangbare Schritte sowohl für das Gelingen der Energiewende als auch für die Zukunft der Lausitz auszuloten“, sagt Jan‐Hinrich Glahr, Vorsitzender des BWE‐Landesverbandes Berlin‐Brandenburg. Oliver Heinrich, Chef des IG BCELandesbezirkes Nordost pflichtet ihm bei: „Es gibt mehr Verbindendes, als das die gewohnte Aufteilung der Akteure in streitende Lager nahelegt.“ Sowohl die Windenergiebranche als auch die Braunkohlewirtschaft sind aktuell bedeutende Akteure für die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg. Beide sichern tausende Arbeitsplätze in der Region und tragen erheblich zur <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und damit zum Wohlstand bei.</p> <p>Insbesondere die Zukunft der bergbaugeprägten Lausitz wollen die Landesverbände des BWE und der IG BCE aktiv mitgestalten. Dabei sind sie sich einig: „Wir dürfen auf dem Weg in die Zukunft keine Chance verpassen und müssen gleichzeitig sicherstellen den bestehenden industriellen Kern nicht leichtfertig über Bord zu werfen.“ In diesem Sinne unterstützen beide Akteure die erst kürzlich gegründete Innovationsregion Lausitz GmbH (IRL)und arbeiten im Beirat der IRL mit.</p> <p>Ziel der regionalen Bemühungen ist eine nachhaltige Wirtschaftsstruktur in der Lausitz zu etablieren und dauerhaft zu verankern. Grundvoraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften ist aus Sicht der IG BCE „gute Arbeit“. „Die freie und ungehinderte Arbeit von Betriebsräten, tarifvertragliche Bindung, qualitativ hochwertige Aus‐ und Fortbildung sind Eckpfeiler einer leistungsfähigen Sozialpartnerschaft“, betont Landesbezirkschef Oliver Heinrich.</p> <p>Öffentlichen Ausdruck findet das Zusammenrücken der beiden Akteure erstmals auf dem 1. Windbranchentag Berlin‐Brandenburg am 26. Mai 2016 in Potsdam. Auf Einladung des BWELandesverbandes wird Rüdiger Siebers, Gesamtbetriebsratsvorsitzender des Lausitzer Braunkohleförderers Vattenfall Europe Mining AG, für die IG BCE ein Grußwort sprechen. Anmeldungen zu dem Branchentag sind unter www.bwe‐seminare.de möglich.</p> <p><strong>Kontakt:</strong></p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher Bundesverband WindEnergie<br />Tel.: 030 212341-251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p>Karin Aigner<br />Pressesprecherin IG BCE Landesbezirk Nordost<br />Tel: 030 278713-3<br />media-nordost@igbce</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Windenergie Wed, 18 May 2016 07:42:15 +0000 5272 at https://www.wind-energie.de EEG Urteil - Gericht der Europäischen Union weist Klage der Bundesregierung zurück https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/eeg-urteil-gericht-der-europaeischen-union-weist-klage-der-bundesregierung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin, Brüssel. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Nach dem&nbsp; Urteil des Gerichts der Europäischen Union in Luxemburg von heute beinhaltet das deutsche <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG) von 2012 staatliche Beihilfen. Damit bestätigt das Gericht die Position der EU Kommission vom November 2014.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Bundesregierung hatte Klage gegen diese Auffassung der Kommission eingereicht und unterliegt nun in dieser Instanz. Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) hält die Folgen des Urteils für begrenzt: „Für das geltende EEG und für die Betreiber von Anlagen hat das Urteil von heute keine Auswirkungen. Die geltende Gesetzgebung zur Förderung Erneuerbarer Energien wurde von der EU-Kommission bereits als beihilfekonform bestätigt.“&nbsp;</p> <p>Das Gericht der Europäischen Union begründet sein Urteil im Wesentlichen mit der Befreiung stromintensiver Unternehmen von der EEG Umlage, die laut Gericht als staatliche Beihilfe zu werten sei. Das Gericht bestätigt weiterhin die Auffassung der Kommission, dass im EEG 2012 staatliche Mittel eingesetzt würden. Dabei erkennt das Gericht der Europäischen Union an, dass die Förderung Erneuerbarer Energien auch als Nicht-Beihilfe ausgestaltet werden kann.</p> <p>Aus Sicht des BEE ist dieses Urteil jedoch nicht überzeugend. Das EuG setzt sich in Widerspruch zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), indem es das EEG als staatliche Maßnahme darstellt. Da sich die Förderung der Erneuerbaren Energien jedoch auf eine Mehrheitsentscheidung der Bundesbürger bezieht, die dann vom Gesetzgeber umgesetzt wurde, handelt es sich aus Sicht des BEE um einen Bürgerauftrag. Er wird von den Bürgern über die Stromrechnung direkt finanziert und nicht über staatliche Finanzmittel.</p> <p>„Die Bundesregierung sollte Rechtsmittel einlegen. Für die Weiterentwicklung des deutschen Fördersystems sind diese Rechtsfragen entscheidend und sollten daher vom EuGH, der auch den Fall PreussenElektra&nbsp; entschieden hat, letztinstanzlich geklärt werden. Die Bundesregierung&nbsp; ist aufgefordert, die von der EU-Kommission kritisierten Gestaltungselemente zu beseitigen, damit das EEG seine Wirkung beihilfefrei entfalten kann“ so Falk.&nbsp;</p> <p>Der BEE hatte hierzu bereits 2014 einen von IZES/Energy Brainpool erarbeiteten konkreten Vorschlag auf den Tisch gelegt. <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/20140724-Wettbewerbliche-Markt-und-Systemintegration-Erneuerbarer-Energien.pdf">&gt;&gt;Link zur Studie</a></p> <p>Im Sinne einer sicheren Rechtsgrundlage auch für Investoren muss nun die Erneuerbaren-Richtlinie so weiter entwickelt werden, dass sie auf einer deutlich breiteren gesetzgeberischen Grundlage steht, als die Beihilfeleitlinien, die sich die Europäische Kommission selbst schreibt.</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Lars Waldmann <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> EEG Erneuerbare Energien Europa Tue, 10 May 2016 07:06:51 +0000 5258 at https://www.wind-energie.de Windindustrie in Mecklenburg-Vorpommern braucht stabilen Planungsrahmen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windindustrie-mecklenburg-vorpommern-braucht-stabilen-planungsrahmen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Branche stärkt Landesregierung für Gespräche mit Bund den Rücken. Wenige Tage bevor sich die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung am Donnerstag in Berlin u.a. mit der geplanten Novelle für das <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG) befassen, hat die Windenergiebranche in Mecklenburg-Vorpommern der Landesregierung noch einmal den Rücken gestärkt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei bekräftigen die Verbände ihre Kritik am Instrument von Ausschreibungen. Ausbauziele, Akteursvielfalt und Kosteneffizienz ließen sich weiter mit dem bewährten Mechanismus des EEG erreichen. Der Systemwechsel zu Ausschreibungen stelle dagegen erhebliche Risiken dar.</p> <p>„Für den Norden bedeutet der weltweite Siegeszug der Windenergie eine wichtige Chance, um dauerhaft industrielle Arbeitsplätze zu sichern und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> ins Land zu holen. Mecklenburg-Vorpommern nimmt über die gesamte Wertschöpfungskette an der erfolgreichen Energiewende teil. Hersteller im Land realisieren erhebliche Umsätze im Export, deren Basis der kleinteilig-mittelständisch organisierte Heimatmarkt ist. Die Bundesregierung ist dabei durch restriktive Korridore und die Behinderung kleiner Akteure den Heimatmarkt aus dem Tritt zu bringen. Wenn die Branche hier ins Stolpern gerät, gefährdet dies die Technologieführerschaft in wachsenden Weltmärkten“, so Andreas Jesse, Bundesverband WindEnergie und Andree Iffländer, WindEnergyNetwork.</p> <p>Der von vielen unterschiedlichen Akteuren getragene Heimatmarkt bildet die Basis für den Erfolg der deutschen Windenergie in der Welt. Wir brauchen deshalb auch in den kommenden Jahren einen stabil dynamischen Zubau. Dafür müssen die Korridore aus dem EEG – für Wind an Land sind dies mindestens 2.500 Megawatt netto jährlich – bestätigt werden. Zudem braucht es eine praktikable Regelung für kleine Akteure, zu denen durchaus auch Stadtwerke gehören, damit diese trotz Ausschreibungssystem weiter eine Chance haben. Dies ist auch für die Akzeptanz vor Ort unerlässlich“, mahnte Andreas Jesse, Bundesverband WindEnergie.</p> <p>„Offshore wird für die Ostsee eine deutliche Perspektive innerhalb des künftigen Energiemixes bekommen. Dafür ist ein bundesweiter Ausbaukorridor von jährlich 900 Megawatt erforderlich. Dieser wird sicherstellen, dass sich zusätzlich stabile Wertschöpfungsketten fest etablieren lassen. Die Branche braucht Gewissheit und Stabilität! Dazu gehört auch, dass in der Vergangenheit getätigte Vorleistungen der Unternehmen in Zusammenhang mit einem Systemwechsel zu Ausschreibungen entschädigt werden müssen. Alles andere würde die Verlässlichkeit in den Investitionsstandort Deutschland beschädigen“, machte Andree Iffländer, WindEnergyNetwork, deutlich.<br />„Wir unterstützen die Landesregierung dabei, an den durch alle norddeutschen Bundesländer, die Tarifpartner und die Branche im ‚Wismarer Appell‘ aufgestellten Eckpunkten festzuhalten und diese im landespolitischen Interesse gegenüber dem Bund zu formulieren“, so Andreas Jesse, Bundesverband WindEnergie und Andree Iffländer, WindEnergyNetwork. </p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer EEG - Gesetzgebung Regionale Wertschöpfung Wirtschaft Tue, 10 May 2016 08:06:15 +0000 5253 at https://www.wind-energie.de Verbände appellieren an NRW-Landesregierung: „Zukunft des Energielandes NRW sichern - mit einem verlässlichen EEG!“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/verbaende-appellieren-nrw-landesregierung-zukunft-des-energielandes-nrw <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erneuerbare-Energien-Branche protestierte heute unter dem Motto „Energiewende retten!“ vor Landtag NRW gegen Ausbremsen der Energiewende durch Bundesregierung – Verbände setzen auf Engagement von Ministerpräsidentin Kraft für Interessen NRWs und zehntausender Beschäftigter</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="663" title="Energiewende retten! Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/verbaende-appellieren-nrw-landesregierung-zukunft-des-energielandes-nrw-sichern-mit-einem/internet-energiewende-retten-06.jpg?1462976241" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Düsseldorf.</b> – Die Zukunft der Energiewende in Nordrhein-Westfalen ist angesichts der Pläne des Bundwirtschaftsministeriums (BMWi) zum neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Gefahr. Mit der Umsetzung des aktuellen EEG-Referentenentwurfs rücken die nationalen und nordrhein-westfälischen Klimaziele in weite Ferne. Gleichzeitig werden die Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> der nordrhein-westfälischen Landesregierung absehbar deutlich verfehlt. Es drohen erhebliche Eingriffe in eine Branche, die allein in NRW für rund 50.000 Arbeitsplätze steht und im Jahr 2013 allein im System- und Anlagebau 6,6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete. Daher hat heute der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) gemeinsam mit anderen Verbänden im Rahmen der bundesweiten Aktion „Energiewende retten!“ vor dem Landtag in Düsseldorf mit einer Protestaktion deutliche Kritik am aktuellen EEG-Gesetzesentwurf geübt. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat dabei als Vertreter der Landesregierung ein gemeinsames Positionspapier der Verbände mit Kernforderungen der Branche entgegengenommen.</p> <p>„Die aktuellen Pläne der Bundesregierung wären ein bitteres Bremsmanöver für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen. Auf der anstehenden Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz zum EEG muss NRW jetzt mit einer starken Stimme sprechen. Im Sinne einer umweltverträglichen Energieversorgung, zehntausender Arbeitsplätze und zukünftiger Wertschöpfungsperspektiven im Energieland NRW, appellieren wir daher noch einmal eindringlich an Frau Ministerpräsidentin Kraft, sich für Änderungen am aktuellen EEG-Entwurf einzusetzen“, so Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW, heute vor dem Landtag in Düsseldorf.</p> <p>Dabei begrüßt der LEE NRW in vielen Punkten ausdrücklich die kritische Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Landesregierung zum EEG-Referentenentwurf, die diese beim Bundeswirtschaftsministerium eingereicht hat. Zentrale Punkte daraus müssten jetzt aber auch in eine einheitliche Haltung der Bundesländer zusammengeführt werden. Kernforderungen hierzu hat der LEE NRW zusammen mit anderen Erneuerbaren-Energien-Verbänden sowie dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) in einer gemeinsamen Erklärung unter der Überschrift „Zukunft des Energielandes NRW sichern – mit einem verlässlichen EEG!“ noch einmal zusammengefasst. Die zentrale Forderung ist dabei, mindestens die im EEG 2014 definierten und in einem Bund-Länder-Kompromiss vereinbarten jährlichen Ausbaumengen für die Windenergie an Land, die Photovoltaik und die Biomasse fortzuführen.</p> <p>Für die Windenergie an Land fordert die Branche dementsprechend einen jährlichen Netto-Zubau von mindestens 2500 Megawatt, zuzüglich des Altanlagenersatzes, dem sogenannten <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>. Zudem dürfe die Windenergie, als kostengünstigste Stromerzeugungsquelle überhaupt, nicht zum Lückenbüßer degradiert werden, die abhängig vom Ausbau der anderen Erneuerbaren Energien nach einer aufwändigen Berechnungsformel nur noch verbleibende Reststrommengen trage und damit gedeckelt würde.</p> <p>Bei der Photovoltaik müssten ebenfalls Regelungen getroffen werden, damit der Zielkorridor von 2400 – 2600 Megawatt jährlichen Zubaus aus dem EEG 2014 auch tatsächlich erreicht wird. In den vergangenen beiden Jahren wurde dieser verfehlt, im letzten Jahr gar um rund 40 Prozent unterschritten. Die Potentiale der günstigen und in der Bevölkerung höchst akzeptierten Technologie blieben damit ungenutzt.</p> <p>Im Hinblick auf Biomasse- und Biogasanlagen, solle das im EEG 2014 formulierte Ausbauziel von 100 Megawatt brutto in netto umformuliert und damit ebenfalls um den jährlichen Altanlagenersatz erweitert werden. Nur so könne bei den absehbar aus dem EEG ausscheidenden Biomasseanlagen die aktuelle <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> durch Biomasse in Deutschland erhalten bleiben. Zudem brauche es dringend Anschlussregelungen für Biogasanlagen, die in den nächsten Jahren aus der EEG-Vergütung fallen. Damit erhielten Anlagenbetreiber schon heute die notwendige Sicherheit, bei fälligen Wartungen und Reparaturen noch in den Weiterbetrieb der Anlagen zu investieren: „Ohne ein politisches Handeln droht eine Abschaltwelle bei Biogas nach 2020 – gerade dann, wenn eine verlässliche und flexible Stromerzeugung besonders gebraucht wird“, so Hans-Heinrich Wortmann, Vorsitzender des Arbeitskreises BioEnergie beim WLV.</p> <p>Darüber hinaus plädieren die Verbände entschieden dafür, bei der anstehenden Überführung in ein Ausschreibungssystem Ausnahmen für kleinere Unternehmen und akzeptanzstarke Bürgerenergieprojekte zu formulieren. Während für Photovoltaikanlagen kleiner als ein Megawatt eine begrüßenswerte Ausnahmeregel getroffen werde, fehle hier eine adäquate Grenze für die Windenergie an Land: „Geeignete Regeln müssen sicherstellen, dass die Energiewende auch in Zukunft ein Projekt von „Vielen“ ist. Eine verbesserte Regelung für kleine Akteure ist notwendig, damit die akzeptanzstarken Bürgerenergieprojekte und Genossenschaften auch in Zukunft Projekte realisieren können“, so Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des RWGV. In diesem Sinne plädiert man bei der Windenergie an Land für eine Ausnahmeregel bis zu 18 Megawatt, die nach eigener Aussage der EU-Wettbewerbskommissarin auch mit den EU-Beihilfeleitlinien vereinbar wäre.</p> <p>Die heutige Protestaktion vor dem nordrhein-westfälischen Landtag ist Teil eines bundesweiten Aktionstages in den Landeshauptstädten. Die Erneuerbare-Energien-Branche bezieht, zusammen mit anderen Verbänden, unter dem Motto „Energiewende retten! – Den Ausbau der Erneuerbaren zügig fortsetzen“ gegen die aktuellen EEG-Pläne der Bundesregierung Stellung. Im Vorlauf zur Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz zum EEG mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Gabriel am 12. Mai 2016 in Berlin, wirbt die Branche so für eine einheitliche Positionierung der Bundesländer. Zugleich ist der Tag Auftakt einer umfangreichen Protestkampagne gegen die aktuellen Pläne zum EEG.</p> <p>&nbsp;</p> <p><b>Hintergrund zum LEE NRW </b></p> <p>Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW ist die Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Vorbild der Dachverbände in Bund und EU vertritt der LEE NRW die Branche spartenübergreifend gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mitglieder sind Unternehmen, Verbände und Privatpersonen aus allen Bereichen der regenerativen Energien. Sitz der Geschäftsstelle ist in Düsseldorf.</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Tue, 10 May 2016 14:18:44 +0000 5259 at https://www.wind-energie.de EEG-Pläne der Bundesregierung bedrohen den hoffnungsvollen Beginn des Windkraftausbaus in Baden-Württemberg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/eeg-plaene-der-bundesregierung-bedrohen-den-hoffnungsvollen-beginn-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie schreibt an Ministerpräsident Kretschmann. <br />Die Bundesregierung plant in der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), den Ausbau der Windenergie durch die Einführung von Ausschreibungen und Deckelungen massiv einzuschränken. Im Ergebnis droht ein Ausbau von nur 500 Megawatt (MW) jährlich (zum Vergleich: 2015 waren es ca. 3.500 MW).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 12. Mai findet in Berlin ein Spitzentreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. In diesem möchte sich die Kanzlerin mit den Länderchefs auf eine gemeinsame Position zur EEG-Novelle verständigen.&nbsp;</p> <p>Im Vorfeld dieser Konferenz wandte sich heute Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender des Bundesverbands WindEnergie, mit einem Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann.</p> <p>Darin heißt es unter anderem: „Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung zur Novellierung des EEG lässt leider befürchten, dass die Dynamik des Windkraftausbaus dramatisch gebremst wird: Fachleute gehen davon aus, dass der bundesweite Zubau von Windkraft an Land auf bis zu 500 MW pro Jahr sinken könnte. (Im Jahr 2015 betrug der Netto-Zubau noch ca. 3.500 MW.) Die bisher so positive Ausbaudynamik der Windenergie würde abrupt gestoppt, die Bemühungen um den Klimaschutz würden konterkariert und eine wichtige Industriebranche geriete in Turbulenzen. Besonders bedauerlich wäre eine solche Entwicklung für Baden-Württemberg: Hier ist es in den vergangenen fünf Jahren Ihnen und Ihrer Regierung gelungen, die bisherige Blockade zu brechen und den Windkraftausbau voranzubringen. Dieser hoffnungsvolle Beginn würde aber schnell zusammenbrechen, wenn die derzeitigen Pläne der Bundesregierung zum EEG 2016 Realität werden sollten.</p> <p>Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, ich muss Sie in dieser Frage nicht überzeugen, denn Sie selbst haben sich bereits am 23. Februar 2016 in einem eindeutig formulierten Schreiben an die Bundeskanzlerin gewandt und sich dabei dafür eingesetzt, dass im EEG 2016</p> <ul> <li>für die Windkraft an Land ein jährlicher Ausbaukorridor von 2.500 MW netto festgeschrieben wird und </li> <li>durch geeignete Regularien eine ausgewogene regionale Verteilung des Windkraftausbaus sichergestellt wird.</li> </ul> <p>In dieser Woche, am 12. Mai 2016, findet in Berlin ein Spitzentreffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder statt, bei dem es u.a. um eine gemeinsame Haltung zur Novellierung des EEG geht. Ich möchte Sie hiermit darin bestärken, dass Sie bei diesem Treffen die in Ihrem Schreiben an die Bundeskanzlerin vorgetragenen Punkte mit Nachdruck vertreten, im Sinne des Klimaschutzes, zur Sicherung der Arbeitsplätze in der baden-württembergischen Windbranche samt Zulieferer-Industrie und als wichtige Voraussetzung für den weiteren Windkraftausbau in unserem Bundesland.“</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2016/eeg-plaene-der-bundesregierung-bedrohen-den-hoffnungsvollen-beginn-des-windkraftausbaus-baden/20160510-schreiben-bwe-mp-kretschmann.pdf" class="file-link" title="Schreiben von BWE-Landesvorstand Dr. Walter Witzel an Ministerpräsident Winfried Kretschmann">Schreiben von BWE-Landesvorstand Dr. Walter Witzel an Ministerpräsident Winfried Kretschmann</a></p> <p>Weitere Informationen:<br />Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br />Im Laimacker 93, 79249 Merzhausen<br />0761 / 406937<br /><a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/eeg-plaene-der-bundesregierung-bedrohen-den-hoffnungsvollen-beginn-des-windkraftausbaus-baden/20160510-schreiben-bwe-mp-kretschmann.pdf" type="application/pdf; length=387302" title="20160510-schreiben-bwe-mp-kretschmann.pdf">Schreiben von BWE-Landesvorstand Dr. Walter Witzel an Ministerpräsident Winfried Kretschmann</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Windenergie Tue, 10 May 2016 12:09:19 +0000 5254 at https://www.wind-energie.de De-facto-Moratorium für Windräder muss in Sachsen endlich ein Ende haben! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesweiter Aktionstag: Demo vor der Staatskanzlei und Treff mit Wirtschaftsminister Dulig. <br />Sachsens Windenergiebranche protestierte heute auf Dresdens Carolaplatz vor der Staatskanzlei gegen die Pläne der Bundesregierung, die ein massives Ausbremsen der Erneuerbaren Energien und damit der Windenergie vorsehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Energiewende retten! Aktion vor der Staatskanzlei in Dresden" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben/internet-gruppenbild-energiewende-retten-quelle-bwe-lv-sachsen-klein_0.jpg?1462891128" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Demonstration war Teil eines bundesweiten Aktionstages des Bundesverbandes <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> e.V. (BEE) unter Beteiligung des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), der sich in allen Landeshauptstädten gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigten Eingriffe in das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wehrt. Vorgesehen ist die Einführung von Ausschreibungen kombiniert mit einer niedrigen Anlagen-Größen-Schwelle, ab der die Projekte dann ausgeschrieben werden müssen. Eine Regelung, welche letztendlich den Ausbau drosselt und kleine und mittelständische Erneuerbare-Energien-Firmen konsequent an den Rand drängt.</p> <p><span class="image-left">Die Demonstranten prostierten nicht nur gegen die drohende „Gabriel-Bremse“, sondern auch gegen den anhaltenden Stillstand beim Windenergieausbau in Sachsen. Ein Stillstand, der umso ärgerlicher ist, da in den aktuellen Koalitionsvertrag der schwarz-roten Landesregierung ausdrücklich der Windenergieausbau hineingeschrieben wurde. Gegen Ende der Demonstration kam sogar Wirtschaftsminister Martin Dulig aus der Kabinettssitzung und sprach mit den Vertretern der sächsischen Windenergiebranche.</span></p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben/internet-minister-dulig-r-erhaelt-von-prof-maslaton-l-das-vom-bwe-erarbeitete-arbeitspapier-zum-eeg.jpg" title="Wirtschaftsminister Martin Dulig spricht mit Vertretren der sächsischen Windenergiebranche" class="colorbox colorbox-insert-image image-left" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben/internet-minister-dulig-r-erhaelt-von-prof-maslaton-l-das-vom-bwe-erarbeitete-arbeitspapier-zum-eeg.jpg" title="Wirtschaftsminister Martin Dulig spricht mit Vertretren der sächsischen Windenergiebranche" class="imagecache imagecache-200px-Breite inserted-image" width="200" height="134" /></a>Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender des BWE Sachsen, kritisierte auf der Demonstration die derzeitige Blockade der Windenergie in Sachsen scharf. „Wirtschaftsminister Dulig versucht ehrlich und aufrichtig das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung beim Ausbau der Erneuerbaren zu erreichen, wie es im sächsischen Koalitionsvertrag steht, aber das Innenministerium und die Regionalen Planungsverbände auf der anderen Seite mauern und verweisen auf die noch ausstehenden Zahlen der Windpotentialstudie. Bis dahin herrscht ein De-facto-Moratorium für den Ausbau der Windenergie. Zumal der Landesentwicklungsplan letztlich nur das <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> von alten Anlagen zulässt und die aktuellen Regionalpläne vielfach rechtswidrig sind und sich in Überarbeitung befinden. Alles wartet also ab und schiebt zur vermeintlichen Gesichtswahrung Formalia vor. Das kann nicht sein. Dem Wirtschaftsminister wird erzählt, man schütze doch nur das beschlossene Vorgehen mit der Potentialstudie als Ausgangspunkt. Dabei kann man schon jetzt sehr wohl mit sogenannten Zielabweichungsverfahren und durch das Zulassen kommunaler Planungsverfahren (Flächennutzungspläne) neue Windenergieanlagen genehmigen.“</p> <p>Wie das derzeitige Vorgehen des Innenministeriums aussieht, erläuterte Maslaton anhand eines Beispiels: „Sogar große Unternehmen beißen auf Granit. Die informieren das Innenministerium über geplante Windenergieprojekte und das Ministerium unterrichtet das zuständige Landratsamt darüber. Gleichzeitig macht das Ministerium der Genehmigungsbehörde aber klar, dass wenn ein Projektantrag kommt, eine Untersagungsverfügung unausweichlich sei. Auf diese Art wird der Windenergieausbau hintertrieben. Und das alles mit dem Argument, dass man ja erst einmal die Zahlen der Studie benötige. Die Energiewende wird hier konsequent in die Sackgasse geführt.“</p> <p><a target="_blank" href="http://medienkontor.net/index.php?id=243">Pressefotos von der Demonstration </a></p> <p>Rückfragen: <br />Prof. Martin Maslaton (BWE Sachsen,&nbsp;Vorsitzender), Tel. : 0341 - 149500<br />Georg Liskowsky (BWE Sachsen): Tel.: 0157 - 80571291</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Tue, 10 May 2016 15:08:01 +0000 5257 at https://www.wind-energie.de Kunstwerke für den 8. „bewegten wind“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kunstwerke-fuer-den-8-bewegten-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>„Wer tanzen kann mit den Winden“ – </b>Zur Ausschreibung des 8. Kunstwettbewerbs „bewegter wind“ zum Thema „changing horizons“ gingen beim Veranstalter 158 Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern aus 25 Ländern und 4 Kontinenten ein. An der Vielfalt an Ideen und Entwürfen vom Dada-Gedicht bis zur Flugperformance konnte man erkennen, wie viel spannende Aspekte das Wettbewerbsthema in sich birgt. Wechselnde Sichten und Erfahrungen, Ungewissheit und Bereicherung, Aufbruch und Verschwinden bearbeiteten die Künstlerinnen und Künstler in ihren Entwürfen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="500" height="334" title="Kunstwettbewerb &quot;Bewegter Wind&quot; in Nordhessen: Amna Jawad Wind Tower Night shot" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kunstwerke-fuer-den-8-bewegten-wind/bewegter-wind-amna-jawad-wind-tower-night-shot.jpg?1462799012" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für die Jury konnten erfahrene, international tätige Landart-Künstler &nbsp;gewonnen werden. Carlotta Brunetti (Künstlerin und Preisträgerin des 4. bewegten winds 2008), Jarek Lustych (Künstler) wählten zusammen mit Reta Reinl (Künstlerin, Kuratorin „bewegter wind“) die Exponate für die Landschaftsausstellung aus. Die Juroren trafen sich für drei Tage in Lichtenfels um alle Bewerbungen detailliert kennenzulernen und eine Auswahl zu treffen.</p> <p>An den drei Ausstellungsorten am Offenberg und im Rocholl-Park in Hofgeismar und dem Burgberg bei Trendelburg-Deisel werden über 80 Arbeiten präsentiert. Installationen, Objekte und Skulpturen, Performances und Aktionen werden neben Videos und einem umfangreichem Rahmenprogramm zu erleben sein.</p> <p>Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gibt es zeitnah auf der Internetseite <a href="http://www.bewegter-wind.de">www.bewegter-wind.de</a> und auf der facebook-Seite „bewegter wind“. Dort kann auch ein kostenloser Newsletter angefordert werden.</p> <p><b>Kurzdarstellung des Projekts</b><br />Windkunst in Landschaft kann in Nordhessen eine erfolgreiche Vorgeschichte aufweisen. Ziel des Vereins „bewegter wind“ ist es mit Hilfe der Kunst das Ungreifbare des Windes&nbsp; und seine Metaphern darzustellen. Das Verbindende des Ungreifbaren, die Wahrnehmung und Rolle von Kunst / Natur/ Landschaft unter globalen und interkulturellen Aspekten werden thematisiert.&nbsp; Rahmenprogramm und Kunstvermittlungsangebote bringen das Thema Ausstellungsbesuchern, Einheimischen, Touristen und Kindern näher.</p> <p>Das Windkunstfestival findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in der Region statt. „bewegter wind“ ist Landschaftsausstellung mit Kunstwettbewerb, Rahmenprogramm, Künstlertreffen, Kulturaustausch, bietet Ausstellungsführungen und Kinderprogramm.</p> <p>Kontakt: Reta Reinl (Kuratorin), <a href="mailto:vorstand@bewegter-wind.de">vorstand@bewegter-wind.de</a>, Tel. 06454-1445</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Windenergie Windkraft Mon, 09 May 2016 13:07:31 +0000 5251 at https://www.wind-energie.de EEG-Gesetzentwurf der Bundesregierung muss zurückgezogen werden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/eeg-gesetzentwurf-der-bundesregierung-muss-zurueckgezogen-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hessen, Joachim Wierlemann, macht darauf aufmerksam, dass die Energiewende-Ziele der hessischen Landesregierung und des Hessischen Energiegipfels mit den geplanten Änderungen des Erneuerbaren Energiengesetzes (EEG) nicht mehr umzusetzen sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Energiewende in Hessen in Gefahr</strong><br />„Die von Wirtschafts- und Energieminister Al-Wazir in seiner Regierungserklärung vom Juli 2014 geforderte Verdreifachung der Windkraftleistung in Hessen ist mit den Zielen des Schutzes der Kohlekraftwerke durch die Bundesregierung nicht mehr erreichbar“, so Joachim Wierlemann.</p> <p>Alle gesellschaftlich relevanten Gruppen haben beim Hessischen Energiegipfel in 2011 beschlossen, dass die Energiewende in Hessen voran gebracht werden soll. Auch die Bunderegierung hatte einst diese Ziele unterstützt und sogar noch vor kurzem die in Paris beschlossenen Klimaschutzverträge unterschrieben. Besonders der bundesweite Ausbau der Windenergienutzung stand bislang im Mittelpunkt. Mit hessischer Windkraft sollte dreiviertel des Strombedarfs in Hessen abgedeckt werden (= 28 Terawattstunden). Jetzt will die Bundesregierung aber einen Ausbaudeckel einführen und so die Laufzeit der Kohlekraftwerke verlängern.</p> <p>„Die erhebliche Bevorzugung großer Energiekonzerne gegenüber kleinen lokalen und regionalen Gruppen wie Energiegenossenschaften, kleinen und mittleren Projektierern, Kommunen und kleinen Stadtwerken ist nicht hinnehmbar“, so Wierlemann. „Die Kleinen sollen jetzt mindestens fünf Jahre lang hundertausende Euro als Hochrisikokapital in die Entwicklung und Genehmigung von Windparks investieren, um dann bei der geplanten bundes- und europaweiten Ausschreibung keinen Zuschlag zubekommen“.</p> <p><strong>De-Minimis Regelung - Akteursvielfalt + Akzeptanz</strong><br />Diese erhebliche Einschränkung der Akteursvielfalt, kann sehr einfach mit der von der EU-Kommission vorgeschlagenen De-Minimis Regelung verhindert werden. Die EU schlägt vor, dass Windparks mit bis zu 6 Windkraftanlagen und je 3 Megawatt <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> als kleine Projekte anerkannt werden und damit nicht an der Ausschreibung teilnehmen brauchen. Gerade dieses will aber die Bundesregierung zum Schutz der großen Energiekonzerne verhindern. „Die Hessische Landesregierung betreibt mit erheblichem finanziellem Aufwand eine erfolgreiche Akzeptanzkampagne für die Windenergienutzung und muss jetzt die von der Bundesregierung geplante Blockade hinnehmen“ erläuterte der Vorsitzende des BWE Hessen. Alle wissen heute, dass die Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auch mit einem erkennbaren Nutzen der Menschen vor Ort einhergeht. Der Erfolg der vielen neuen Energiegenossenschaften, die regional und vor Ort die Energiewende vorantreiben, beruht einzig und alleine auf der Beteiligung der Menschen an den Energieerzeugungsanlagen. Die Übernahme der Anlagen durch große Energiekonzerne wird zu einem erheblichen Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Politik führen und die Unterstützung der Energiewende wird dramatisch sinken.</p> <p>Dabei bietet gerade der Ausbau der Windkraft im Binnenland vielfältige Chancen, weil so Netzausbaukosten gespart werden können. Die heute zur Verfügung stehenden modernen Anlagen für das Binnenland erreichen inzwischen bis zu 3.000 Volllaststunden und können so die Stromnetze stabilisieren. Zudem begrenzt die preiswerte Windenergie an Land bereits heute den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>. Der Anteil der Windenergie an der Erneuerbaren-Energien–Umlage beträgt lediglich 0,25 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>.</p> <p><strong>Weltformel</strong><br />Die Bundesregierung will nun aber verhindern, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien an unserem Strom zu rasant wächst. Dafür hat sie sich eine mathematische Formel ausgedacht, die so kompliziert ist, dass sie in Fachkreisen als „Weltformel” verspottet wird. Und die funktioniert, einfach gesagt, so: Jährlich darf der Gesamtstrom aus Erneuerbaren nur um eine be-stimmte Menge anwachsen. Wird diese Menge bereits durch Solarenergie und Windkraft auf See erreicht, darf keine neue Windkraft an Land und damit auch in Hessen dazukommen. Damit wäre dann die Windkraft ohne Zubau und die Hersteller und Projektierer müssten ihre Mitarbeiter entlassen.</p> <p><strong>Sektorenkoppelung</strong><br />Der Bundesverband WindEnergie weist zugleich daraufhin, dass auch andere Aspekte diskutiert werden müssten. So erfordere die von allen geforderte Sektorenkoppelung, z. B. die Versorgung des Wärme- und Mobilitätsmarktes mit sauberer Elektrizität als Energiequelle, Voraussetzung dafür ist eine erhebliche Verstärkung des Ausbaus&nbsp; Erneuerbarer Energien. Auch die kürzlich von der Bundesregierung unterschriebenen Klimaschutzverträge von Paris können nur mit einer erheblichen Reduzierung der Kohlekraftwerke umgesetzt werden, das geht aber ebenfalls nur mit einem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p> <ul> <li><strong>Download</strong>: <a href="/system/files/attachments/article/2016/eeg-gesetzentwurf-der-bundesregierung-muss-zurueckgezogen-werden/20160509-offener-brief-mp-bouffier-ldbe.pdf" class="file-link" title="Offener Brief von 21 Vertretern aus dem Lahn-Dill-Kreis an Ministerpräsident Volker Bouffier">Offener Brief von 21 Vertretern des Lahn-Dill-Kreises an Ministerpräsident Volker Bouffier</a></li> <li> <strong>Link:</strong> <a target="_blank" href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=60536104&amp;rubrik=2390">&gt;&gt;Sendebeitrag des Hessischen Rundfunks vom 9.5.2016: Energiewende auf Abwegen - Pläne der Bundesregierung bedrohen hessische Windparkprojekte</a></li> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie, Regionalverband Mittelhessen<br />Joachim Wierlemann, <a href="mailto:j.wierlemann@bwe-regional.de">j.wierlemann@bwe-regional.de</a><br />Tel.: 06446 - 92 19 34, Mobil: 0170 - 21 32 797</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/eeg-gesetzentwurf-der-bundesregierung-muss-zurueckgezogen-werden/20160509-offener-brief-mp-bouffier-ldbe.pdf" type="application/pdf; length=201181" title="20160509-offener-brief-mp-bouffier-ldbe.pdf">Offener Brief von 21 Vertretern aus dem Lahn-Dill-Kreis an Ministerpräsident Volker Bouffier</a></div> </div> </div> </div> Mon, 09 May 2016 07:01:10 +0000 5247 at https://www.wind-energie.de Bayern von Energiewende abgeschnitten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bayern-von-energiewende-abgeschnitten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Bayern. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat heute Klagen gegen das sogenannte 10h-Gesetz zurückgewiesen. Damit bleibt die seit Februar 2014 geltende Einschränkung für den Bau von Windkraftanlagen bestehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Für uns war der Weg vor den Bayerischen Verfassungsgerichtshof die letzte Möglichkeit, um eine falsche politische Entscheidung, die die Landtagsmehrheit der CSU in fast schon diktatorischer Weise durchgedrückt hat, doch noch zu korrigieren. Die Landtagsmehrheit hat gegen die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Windbranche und im klaren Gegensatz zu bundespolitischen Zielstellungen gearbeitet. Auch wenn ihr Tun rechtlich nicht anstößig gewesen sein soll, so ist und bleibt es doch politisch fatal.</p> <p>Der Verfassungsgerichtshof hat unsere Argumente nicht anerkannt. Bayern bleibt damit von der Energiewende abgeschnitten und muss künftig durch Windparks in anderen Bundesländern und auf Nord- wie Ostsee mit Strom versorgt werden. Das Missverhältnis der Errichtung von Erneuerbaren Energien Anlagen, hat bereits die EU alarmiert. Dort wird über die Aufteilung Deutschlands in zwei Strompreiszonen nachgedacht. Dies würde vor allem Bayern massiv benachteiligen.</p> <p>Noch kann die Politik gegensteuern, indem ein rechtlich nicht zu beanstandendes Gesetz politisch noch einmal überarbeitet wird. Unsere Forderung bleibt bestehen: 10h muss weg! Bayern muss wieder an der Energiewende teilnehmen“, so Raimund Kamm, Bundesverband WindEnergie in Bayern. </p> <p>Kontakt: <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Genehmigung Planung Mon, 09 May 2016 12:32:15 +0000 5249 at https://www.wind-energie.de Bundesweiter Aktionstag für Rettung der Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundesweiter-aktionstag-fuer-rettung-der-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Am 10. Mai 2016 werden in vielen deutschen Bundesländern Vertreter der Erneuerbaren Energien Branchen gegen die geplanten Eingriffe des Bundeswirtschaftsministeriums in das <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG) aufmerksam machen. Sie fordern, die Energiewende zu dynamisieren, statt diese auszubremsen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Grundsätzlich unterstreichen die Verbände damit in 10 Bundesländern ihre Kritik am Instrument von Ausschreibungen. Alle Ziele der Bundesregierung – Ausbauziele, Akteursvielfalt und Kosteneffizienz – lassen sich unter dem bewährten Mechanismus des EEG erreichen. Der Systemwechsel zu Ausschreibungen stellt die mittelständisch organisierte und von vielen Akteuren getragene Energiewende vor enorme Risiken.&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Alle Akteure der Energiewirtschaft haben klaren Kurs auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> gesetzt. Im Stromsektor ist die Energiewende nicht mehr aufzuhalten. Anlagen die die Sektoren Wärme und Mobilität erschließen und unterschiedlichste Speichermodelle voranbringen sind technologisch ebenfalls erfolgreich und zeigen, dass wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen können. Zudem leisten angesichts wachsender Weltmärkte die Erneuerbaren-Energien-Anlagenhersteller einen immer wichtigeren Beitrag zum Erfolg der deutschen Exportwirtschaft. Jetzt gilt es Kurs zu halten, statt die Segel einzurollen. Deshalb werben wir in diesen Tagen in den Bundesländern für die Energiewende“, so Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie.</p> <p>„Es ist unverständlich, dass die Bundesregierung mit restriktiven Korridoren und einer komplizierten Formel gerade den Ausbau der absolut preiswerten Windenergie an Land beschränken will. Wir brauchen einen durch viele mittelständische Akteure getragenen stabil-starken deutschen Heimatmarkt, um die technologische Spitzenposition in der Welt zu halten und den Exporterfolg auszubauen. Dafür müssen der Netto-Ausbaukorridor für Wind an Land aus dem EEG 2014 bestätigt und ein stabiles Mengengerüst für die Offshore Windenergie gesichert bleiben. Anderenfalls droht energiepolitischer Stillstand und werden tausende Arbeitsplätze in dieser hoch innovativen und exportstarken Industrie und ihren Zulieferern massiv gefährdet“, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie deutlich.</p> <p>„Die vorliegende EEG-Novelle ist für die Bioenergie-Branche völlig unzureichend. Wir brauchen eine echte Perspektive, um die energiewirtschaftlich so wichtige Ausgleichsfunktion der Bioenergie zu erhalten. Deshalb muss jetzt eine gesetzlich verankerte Nachfolgeregelung für den bestehenden Anlagenpark erfolgen. Der im EEG vorgeschriebene Ausbaukorridor muss dabei sicherstellen, dass dieser Bestand erhalten wird und ein moderater Zubau möglich ist“, forderte Horst Seide, Präsident Fachverband Biogas.</p> <p>„Bei der Photovoltaik droht die Bundesregierung 2016 bereits zum dritten Mal selbst die niedrigen Ausbauziele zu verfehlen. Es gibt keinen Grund, die Solarenergie-Nachfrage weiter künstlich zu bremsen. Solarstrom ist inzwischen sehr preiswert geworden. Statt neue Marktbarrieren zu schaffen, müssen diese schnellstmöglich abgebaut werden. Solarstrom wäre längst auch in Innenstädten ein ausgezeichnetes Angebot für Mieter, wenn dieser hier nicht voll mit der EEG-Umlage belastet würde. Statt Förderzusagen nun auch auf Dächern auszuschreiben, sollte die EEG-Umlage für selbst genutzten Solarstrom endlich abgeschafft oder deutlich verringert werden“, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft.</p> <p>„Am 10. Mai stärken wir durch Aktionen in fast allen Bundesländern den Ministerpräsidenten den Rücken für die Gespräche mit dem Bund am kommenden Donnerstag. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Energiegenossenschaften und Mittelstand haben flankiert durch die Länder die Energiewende vorangetrieben. Wir wollen, dass diese positive Entwicklung fortgesetzt werden kann“, unterstrich Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie.</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Roman Denter <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:roman.denter@bee-ev.de">roman.denter@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Mon, 09 May 2016 12:16:18 +0000 5250 at https://www.wind-energie.de Sachsens Windbranche protestiert gegen aktuellen EEG-Entwurf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/sachsens-windbranche-protestiert-gegen-aktuellen-eeg-entwurf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesweiter Aktionstag gegen Ausbremsen der Windenergie am 10. Mai&nbsp; - Demo vor der Staatskanzlei</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 10. Mai protestieren Vertreter von Sachsens Windenergiebranche vor der Staatskanzlei gegen das geplante massive Ausbremsen der Windenergie durch die Bundesregierung. Die Demonstration ist Teil eines bundesweiten Aktionstages des Bundesverbandes <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> e.V. (BEE) unter Beteiligung des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) in allen Landeshauptstädten gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus. Diese gefährdet 150.000 Arbeitsplätze und weist mit Blick auf das Pariser Klimaschutzabkommen in die völlig falsche Richtung. Deutschland müsste gemäß seinen internationalen Verpflichtungen beim Ausbau der Erneuerbaren sogar das Tempo erhöhen, statt wie aktuell geplant auf die Bremse zu treten.</p> <p>Der aktuell diskutierte Entwurf für das EEG 2016 verhindert nicht zuletzt auch, dass der Freistaat Sachsen seine, wenn auch im Vergleich bescheidenen Ausbauziele für die Windenergie umsetzen kann. Wird die Gabriel-Bremse Gesetz, so gefährdet dies massiv die 5.000 Arbeitsplätze in Sachsens klein- und mittelständisch geprägter Windbranche.</p> <p>Die Demonstranten fordern daher im Vorfeld der Sonderministerpräsidentenkonferenz am 12. Mai 2016: Energiewende retten! Den Ausbau von Erneuerbaren zügig fortsetzen! Die Organisatoren bauen darauf, dass sich Ministerpräsident Stanislav Tillich bei dem Treffen, an dem auch Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Kanzlerin Angela Merkel teilnehmen, für die Interessen Sachsens und der Beschäftigten der Branche einsetzt.</p> <p><strong>Wir laden Sie herzlich zu unserer Protestaktion vor der Staatskanzlei ein:</strong></p> <p>Protest gegen Ausbremsen der Windenergie<br /> Dienstag, 10. Mai 2016, 9.30 Uhr - 10.30 Uhr<br /> Platz vor der Staatskanzlei / Carolaplatz<br /> 01097 Dresden</p> <p>Als Interviewpartner vor Ort steht Ihnen Prof. Dr. Martin Maslaton (Vorsitzender BWE Sachsen) zur Verfügung.</p> <p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong><a target="_blank" href=" http://medienkontor.net/index.php?id=243">&gt;&gt; Kampagnenfoto</a>&nbsp;</strong><a href="http://medienkontor.net/index.php?id=243"></a></p> <p>Rückfragen: Georg Liskowsky (BWE Sachsen): Tel.: 0157 - 80571291</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Veranstaltung Verband Wed, 04 May 2016 06:42:47 +0000 5246 at https://www.wind-energie.de Beschluss des Bundestages zu Fracking führt in Sackgasse https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/beschluss-des-bundestages-zu-fracking-fuehrt-sackgasse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 28. April 2016 stimmten alle schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten der SPD- und CDU-Fraktion gegen ein Verbot des umstrittenen Frackings. Der Bundesverband Windenergie befürchtet,&nbsp; dass diese Risikotechnologie nun auch in Schleswig-Holstein wahrscheinlicher wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am 28. April 2016 gab es im Bundestag keine Mehrheit für ein Verbot des umstrittenen Frackings. In diesem Zusammenhang ist es bedauerlich, dass der erfreulich restriktive Gesetzesvorstoß den Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bereits Anfang April vergangenen Jahres präsentierte, nach wie vor nicht beschlossen ist.</p> <p>„Die Abstimmung am Donnerstag und der im Bundestag stecken gebliebene Vorstoß der Bundesumweltministerin zeigen überdeutlich: Wir brauchen endlich eine Energiepolitik aus einem Guss, die den Weg zu 100 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> flankiert. Mit Sonne, Wind und Biomasse gibt es Technologien die einen Verzicht auf die Risikotechnologie Fracking leicht machen. Dies sollte man in Berlin erkennen und entsprechend handeln“, fordert Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle des Windenergieverbandes.</p> <p>„Wer es mit der Energiewende ernst meint, braucht kein Fracking mit unkalkulierbaren Risiken für das Grundwasser. Der Bundesverband Windenergie hatte der Politik bereits vor Wochen ein Gutachten vorgelegt das belegt, wie die Erneuerbaren Energien erfolgreich auch den Wärmebereich und die Mobilität abdecken können. Das würde Fracking komplett überflüssig machen und die Stromnetze erheblich entlasten. Dafür müssten wenige gesetzliche Präzisierungen vorgenommen werden. Es wäre gut, wenn dies im Rahmen der EEG Novelle 2016 geschieht und nicht bis nach der Wahl vertagt wird.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE)<br />Nicole Knudsen<br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Tel.: (04841) 663210<br />E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />www.windenergie-sh.net</p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien fossile Energieträger Umwelt Fri, 29 Apr 2016 12:43:09 +0000 5229 at https://www.wind-energie.de Deutliche Korrekturen an EEG 2016 erforderlich, um Energiewende auf Kurs zu halten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutliche-korrekturen-eeg-2016-erforderlich-um-energiewende-auf-kurs-zu-halten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Die Energiewende ist das beharrliche Werk von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Mittelstand, die mutig und entschlossen über alle Erneuerbaren Technologien hinweg in eine dezentrale Erzeugungsstruktur investierten. Heute stellen sich alle Akteure der Energiewirtschaft der Aufgabe das erneuerbare Energiesystem aufzubauen. Die Bundesregierung muss dies zur Kenntnis nehmen und den Prozess mit der EEG Novelle 2016 unterstützen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dafür sind an dieser Novelle noch deutliche Korrekturen erforderlich. „Bisher tritt die Bundesregierung mit der EEG Novelle völlig auf der Stelle. Es droht ein gefährlicher Rückschlag für die hoch erfolgreiche Energiewende. Es gilt jetzt den Schwung von Paris in die Novelle einfließen zu lassen. Dafür müssen der Ausbau Erneuerbarer Technologien dynamisiert, die Sektorenkopplung vorangebracht und Flexibilitäten im System unterstützt werden“, so Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Der BEE hat heute seine Stellungnahme zum EEG 2016 abgegeben, die sich inhaltlich in die Stellungnahmen zum Strommarktgesetz, zum Digitalisierungsgesetz einfügt und so deutlich unterstreicht, dass es jetzt um die Gestaltung eines verlässlichen Rechtsrahmens für die Erneuerbare Energiewelt gehen muss.</p> <p>Es geht um 350.000 Arbeitsplätze aber auch um Millionen von Menschen die begeistert in Erneuerbare Energien investiert haben. Es ist mutlos, den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung zu deckeln. Die Bundesregierung darf den Ausbau nicht blockieren, sondern muss diesen positiv flankieren. Dafür ist es erforderlich das Ziel für den Strommarkt auf 60% Erneuerbare bis 2025 anzuheben und allen Erneuerbaren Technologien eine klare Ausbauperspektive zu geben.</p> <p>Für Biomasse ist eine zügige Nachfolgeregelung notwendig, um die energiewirtschaftlich wichtige Ausgleichsfunktion der Bioenergie zu sichern. Darüber hinaus würde ein moderater Zubau an Bioenergieanlagen dem hohen Nutzen der Bioenergie für den Strommarkt der Zukunft gerecht.</p> <p>Bei der Photovoltaik verfehlt die Bundesregierung wiederholt ihre eigenen niedrigen Zielwerte. Wir halten es angesichts des schwachen Solarmarkts für tragbar, die Ausschreibungsmenge für Freiflächenanlagen auf 1.000 MW zu erhöhen. Der BEE begrüßt den Verzicht auf Ausschreibungen für Photovoltaik-Dachanlagen, so wie es die De-minimis-Regel der EU-Kommission vorsieht. Die Novelle sollte außerdem dazu genutzt werden, Mieterstromkonzepte zu erleichtern, damit auch die Menschen in den Städten günstigen Solarstrom nutzen können.</p> <p>Wir brauchen zudem einen kontinuierlich dynamischen Ausbau der Windenergie an Land und ein stabiles Mengengerüst für die Offshore Windenergie. Ohne die Bestätigung des Netto-Ausbaukorridors für Wind an Land aus dem EEG 2014 droht energiepolitischer Stillstand und werden tausende Arbeitsplätze in dieser hoch innovativen und exportstarken Industrie und ihren Zulieferern massiv gefährdet. Deshalb ist eine Mindestausschreibungsmenge von 2.500 MW netto unumgänglich. Bei Offshore lassen sich die Ansiedlung von Produktionsstätten und die Erschließung von Kostensenkungspotenzialen nur erreichen, wenn es einen verlässlichen Ausbaukorridor von 900 MW jährlich gibt und eine klare Regelung wie der bisher geleistete Entwicklungsaufwand entschädigt wird.</p> <p>In einem breit aufgefächerten Markt, der von vielen mittelständischen Akteuren und Unternehmen aller Rechtsformen gekennzeichnet ist, wurde der Ausbau Erneuerbarer-Energien-Kapazitäten erreicht. Die breite Beteiligung der Menschen ist zugleich die Basis für Akzeptanz einer immer dezentraleren Energieproduktion. Deshalb erwarten wir, dass die Bundesregierung die von der EU-Kommission konkretisierte De-minimis-Regelung für Projekte von bis zu 18 MW bei Wind an Land nutzt, um Bürgerenergieprojekte weiter möglich zu machen. Die im Referentenentwurf vorgesehene Regelung erhöht deren Risiken und stellt diese gegenüber global agierenden Akteuren schlechter. Aus Sicht des BEEs greift die von der Bundesregierung vorgesehene Regelung für Bürgerenergie zu kurz. Die durch Ausschreibung entstehenden Risiken für Bürgerenergie sollten deutlich reduziert werden.</p> <p>„Der Entwurf für das EEG 2016 wird den Vereinbarungen von Paris und dem kurz vor der Fertigstellung stehenden Klimaschutzplan 2050 nicht gerecht. Der Gesetzentwurf enthält eine Reihe von schwerwiegenden irreversiblen Fehlern, die die Energiewende insgesamt und die international beachtlich erfolgreiche Branche des Erneuerbare-Energien-Anlagenbaus nachhaltig gefährden können. Wir mahnen daher eine solide Überarbeitung des Gesetzentwurfes an“, so BEE-Präsident Fritz Brickwedde.</p> <p>Die Stellungnahme des BEE finden Sie <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/publikationen/positionspapiere-und-stellungnahmen/ ">hier</a>.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: +49 (0) 172 - 9008854 <br />E-Mail: <a href="mailto:carsten.pfeiffer@bee-ev.de">carsten.pfeiffer@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 28 Apr 2016 08:22:39 +0000 5227 at https://www.wind-energie.de Einladung - Windenergie in SH - Repowering und Weiterbetrieb https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das geplante Repoweringverbot der Landesplanung auf einer Vielzahl der zukünftigen Vorranggebiete ist das große Länder-Thema in Schleswig-Holstein. Hierfür sucht der BWE Landesverband noch regionalplanerisch nach klugen Lösungen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und/oder Weiterbetrieb - das sind die Schwerpunktthemen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Windenergiedaten Schleswig-Holstein (AWD). Die Veranstaltung mit der AWD zur Landesplanung war mit mehr als 350 Gästen im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Auch in diesem Jahr ist es gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer gelungen, erstklassige Referenten zu gewinnen und ein hochaktuelles Programm zusammenzustellen.</p> <p>Anbei finden Sie das Programm und die Einladung. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung „Windenergie in SH - Repowering und Weiterbetrieb“ am Mittwoch, dem 25. Mai 2016, um 10:00 Uhr in der Halle der Landwirtschaftskammer, Messegelände, 24768 Rendsburg mit dem beiliegenden Dokument an. Es ist ausreichend Zeit für Diskussionen mit allen Referenten vorgesehen.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb/windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf" class="file-link" title="Einladung">Einladung</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb/windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf" type="application/pdf; length=126866" title="windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf">Einladung</a></div> </div> </div> </div> Planung Repowering Thu, 28 Apr 2016 12:43:31 +0000 5216 at https://www.wind-energie.de Power to change - Premiere in Koblenz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/power-change-premiere-koblenz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 22.04.2016 erfolgte die Koblenzer Premiere des Films „Power to change“. Der BWE-Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland und die Firma Höhenwind waren bei der Vorstellung des Dokumentarfilms mit einem Stand dabei.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4608" height="3456" title="Ciro Capricano, Werner Vogt und interessierte junge Windfreundinnen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/power-change-premiere-koblenz/img-5275-300-dpi-xx.jpg?1461838068" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Highlight war die Anwesenheit des Regisseurs Carl-A. Fechner. Sein Fazit „100 % Erneuerbare sind möglich – wenn man denn will“. Im Anschluss an die Vorführung hatte Fechner Zeit zur Diskussion zum Thema Erneuerbare-&nbsp; und Windenergien. Hierzu fand ein reger Austausch statt.</p> <p>Interessante Hinweise auf regionale Beteiligungsmöglichkeiten zur Nutzung von erneuerbaren Energien wurden bekannt gemacht. Zudem wurde sehr deutlich, dass jeder - mit seinem noch so kleinen Anteil - zum großen Gesamtergebnis beitragen kann.</p> <p>Und auch die Anwesenden von BWE und Höhenwind können mitteilen: „Ja, wir wollen!“</p> <p><a target="_blank" href="http://powertochange-film.de/">Link zum Film</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung Veranstaltung Windenergie Thu, 28 Apr 2016 10:25:58 +0000 5208 at https://www.wind-energie.de Bundesregierung will Windenergie abwürgen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie schreibt an Ministerpräsident Kretschmann. Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) droht den Ausbau der Windenergie abzuwürgen. Daher bittet der Bundesverband WindEnergie (BWE) Ministerpräsident Kretschmann, die preiswerte Windenergie an Land und die Exportstärke der leistungsstarken Unternehmen auch in Baden-Württemberg zu sichern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Überstürzt eingeführte Ausschreibungen für Windenergie an Land bedrohen nicht nur die Akteure und damit die Akzeptanz vor Ort, sondern gefährden gleichzeitig eine überaus erfolgreiche Industrie mit über 150.000 Beschäftigten.</p> <p>Deutschland hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Staatengemeinschaft in Paris verbindliche Klimaschutzziele vereinbart hat. Um diese Ziele zu erreichen, müsste das deutsche Stromausbauziel auf 60 Prozent Erneuerbaren Strom bis 2025 angehoben werden. Dagegen hält die Bundesregierung weiter am im Koalitionsvertrag definierten Ziel von maximal 45 Prozent EE-Strom bis 2025 fest, um weiterhin&nbsp;klimaschädliche Braunkohle verstromen zu können.</p> <p>Der vorgesehene Systemwechsel zu Ausschreibungen darf nicht durch zusätzliche Einschnitte beim Ausbauvolumen belastet werden. Wie im EEG 2014 festgelegt ist ein jährlicher Zubau von netto 2.500 Megawatt (MW) notwendig. Allein Baden-Württemberg benötigt jährlich neue Windkraftanlagen mit 500 Megawatt, um die installierte Windenergieleistung auf 3,5 Gigawatt im Jahr 2020 zu steigern.</p> <p>Bereits im Februar 2016 hat Ministerpräsident Kretschmann sich in einem Brief an die Kanzlerin gewandt und an sie appelliert, nicht hinter die vereinbarten Ausbaupfade für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zurückzufallen. Der BWE bittet den Ministerpräsidenten weiterhin um seine Unterstützung, denn der Erfolg der Energiewende baut auf dem starken und soliden Fundament des EEG auf.</p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen/2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf" class="file-link" title="Download Schreiben an MP Kretschmann">Download Schreiben an MP Kretschmann</a></strong></p> <p>Dr. Walter Witzel<br /> Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br /> Im Laimacker 93<br /> 79249 Merzhausen<br /> 0761 / 406937<br /> <a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen/2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf" type="application/pdf; length=718506" title="2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf">Download Schreiben an MP Kretschmann</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer EEG EEG - Gesetzgebung Thu, 21 Apr 2016 11:13:52 +0000 5186 at https://www.wind-energie.de Windbranche unterstützt Bundesratsantrag zur Förderung von Bürgerwindparks https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windbranche-unterstuetzt-bundesratsantrag-zur-foerderung-von-buergerwindparks <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum.&nbsp; Der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein &nbsp;unterstützt einen Entschließungsantrag der Bundesländer &nbsp;Schleswig-Holstein, Bayern, Nordrhein-Westfalen, &nbsp;Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zur Förderung von &nbsp;Bürgerwindparks.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach diesem Antrag sollen Bürgerwindparks bei &nbsp;Ausschreibungen eine Zuschlagsgarantie bekommen, ohne vorher ein &nbsp;konkretes Angebot abgeben zu müssen. Die Konditionen für den Zuschlag richten sich nach dem rentabelsten Gebot der Wettbewerber. Über den &nbsp;Antrag auf Initiative der Landesregierung Schleswig-Holstein berät &nbsp;der Bundesrat am kommenden Freitag, 22. April 2016.&nbsp;</p> <p>"Bürgerwindparks genießen in der Bevölkerung eine viel höhere &nbsp;Akzeptanz als institutionelle Investorenmodelle. Zudem kommen die &nbsp;Gewinne bei Bürgerprojekten den Kommunen zugute und fließen nicht an &nbsp;fremde Konzerne, die sich eventuell sogar im Ausland befinden", sagt &nbsp;Nicole Knudsen, Geschäftsstellenleiterin des Landesverbands. "Das &nbsp;Ziel der Landesregierungen ist es, Bürgern weiterhin eine Beteiligung an nachhaltigen Energieprojekten zu ermöglichen und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in der Region zu halten. Das begrüßen wir ausdrücklich", so Knudsen. &nbsp;Ansonsten bestehe die Gefahr, Bürger zum desinteressierten Zaungast &nbsp;der Energiewende zu machen.&nbsp;</p> <p>Hintergrund: Nach dem aktuellen Entwurf der EEG-Novelle wird die &nbsp;Vergabe von Windenergie-Ausbaukapazitäten ab 2017 bundesweit &nbsp;ausgeschrieben. Dabei gibt die Bundesregierung eine &nbsp;Gesamt-Leistungsmenge vor, beispielsweise 400 Megawatt (MW) pro &nbsp;Quartal eines Jahres. Auf Teilmengen davon, beispielsweise 20 MW, können sich solche Unternehmen oder Bürger bewerben, welche bereits &nbsp;die Flächen für potenzielle Windenergieanlagen vorweisen können. Der &nbsp;Standort ist dabei unerheblich. Er kann sich genauso in Nordfriesland wie in Südbayern befinden.&nbsp;</p> <p>In ihrer Bewerbung nennen die Bieter den Preis pro produzierter &nbsp;<abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (Einspeisevergütung), den sie verlangen, um die Anlage zu errichten, beispielsweise 6 Cent pro Kilowattstunde. Vereinfacht &nbsp;beschrieben, erteilt die Bundesnetzagentur die Zuschläge in &nbsp;Reihenfolge der niedrigsten Gebote, bis die jeweilige Ausbaumenge von beispielsweise 400 MW erreicht ist.&nbsp;</p> <p>Zu befürchten ist, dass Bürgerwindparks nach diesem System nicht &nbsp;zum Zuge kommen, weil das Investitionsrisiko für Flächen und &nbsp;Projektierungen zu hoch ist und weil institutionelle Anleger über &nbsp;einen Preiskampf einen Verdrängungswettbewerb einleiten werden. In &nbsp;einzelnen EU-Ländern wie Spanien bewerben sich bereits Interessenten &nbsp;mit einem "Mindestpreis" von 0 Cent, nur um in den Markt zu kommen. &nbsp;Mit dem Bundesrats-Entschließungsantrag wollen die fünf Bundesländer &nbsp;dieser Gefahr entgegentreten. Die Initiative sieht vor, dass &nbsp;Bürgerenergieprojekte garantiert jeweils zu den Konditionen des &nbsp;höchsten erfolgreichen Angebots jeder Ausschreibungsrunde den &nbsp;Zuschlag bekommen - beispielsweise zu 8 Cent pro Kilowattstunde.&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung Bürgerwindpark EEG - Gesetzgebung Thu, 21 Apr 2016 13:57:13 +0000 5224 at https://www.wind-energie.de Windbranche kritisiert massiv CDU-Forderung nach höheren Mindestabständen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windbranche-kritisiert-massiv-cdu-forderung-nach-hoeheren-mindestabstaenden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die CDU Schleswig-Holstein fordert eine Erhöhung des Mindestabstands von Windrädern zur Wohnbebauung. Dieser Forderung widerspricht der Landesverband Windenergie Schleswig- Holstein. Bei Umsetzung dieser Forderung wären die energiepolitischen Ziele der Landesregierung kaum noch zu erreichen. Sie konterkariere zudem die Erwartung der eigenen Wähler.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Zu großen Irritationen hat der heutige Antrag der CDU-Landtagsfraktion bei der Landesorganisation Schleswig-Holstein des Bundesverbands Windenergie (BWE SH) geführt. Die CDU fordert in dem Antrag weit größere Abstände von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung als notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. „Damit torpediert die CDU die Ziele der Landesregierung, den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, die Energiewende zu unterstützen und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Land zu halten“, kritisiert Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle Windenergie.</p> <p>„Bei höheren Mindestabständen würde sich die Menge der für Windenergieanlagen geeigneten Flächen ungefähr halbieren. Damit stünden kaum noch ausreichend Gebiete zur Verfügung“, warnt Knudsen. „Für die Windenergiebranche hätte das verheerende Folgen und würde allein in Schleswig- Holstein tausende Arbeitsplätze gefährden und mittelfristig Wertschöpfung in Milliardenhöhe vernichten.“</p> <p>Knudsen hält die CDU-Forderung für Populismus, um Stimmen im Lager der Windenergiegegner zu gewinnen. Gleichzeitig verweist sie auf eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS EMNID. Danach wünschen sich 46 Prozent der CDU-Wähler einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien, 39 Prozent möchten das Tempo mindestens halten.</p> <p>Inhaltlich falsch sei zudem die CDU-Aussage, höhere Mindestabstände würden die Bürgerakzeptanz für Windenergie steigern: Zwischen Bürgerakzeptanz für Windenergieanlagen und Mindestabständen gibt es keinen direkten Zusammenhang, sofern geltende Immissionsschutzregelungen eingehalten werden. Zahlreiche Studien würden das belegen.</p> <p>Knudsen: „Die Aussage, mit steigendem Abstand nehme die Akzeptanz zu, lässt sich empirisch nicht nachweisen.“ Die bestehenden Mindestabstände von 400 bis 800 Metern seien zum Schutz der Bürger völlig ausreichend und würden von diesen&nbsp; überwiegend auch akzeptiert. „Die CDU betreibt jetzt mit falschen Argumenten Vorwahlkampf zu Lasten der Bürger, des Klimaschutzes und der nachfolgenden Generationen.“</p> <p>Der ehemalige CDU-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen habe entscheidend daran mitgewirkt, dass heute dank der Energiewende viele Kommunen im Land gut dastehen. „Dass nun ausgerechnet seine eigene Partei der Branche Knüppel zwischen die Beine wirft und die wirtschaftliche Lage von zehntausenden Bürgern und Arbeitnehmern drastisch verschlechtern will, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Knudsen. „Wir fordern die CDU auf, ihren Antrag zurückziehen.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE) Nicole Knudsen <br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (04841) 663210 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Windenergie Wed, 20 Apr 2016 14:14:43 +0000 5225 at https://www.wind-energie.de Einweihung der neuen Landesgeschäftsstelle des BWE Bayern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/einweihung-der-neuen-landesgeschaeftsstelle-des-bwe-bayern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der bayerische Landesverband freut sich, dass es auch in Bayern seit dem 01.02.2016 ein Landesbüro in Landsberg am Lech gibt. Besetzt ist die Landesgeschäftsstelle mit einer halben Stelle von Kristina Dürr, die kürzlich den Masterstudiengang Umweltingenieurwesen abgeschlossen hat und bereits Erfahrungen in der Projektierung und Planung von Windenergieanlagen in Bayern hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4608" height="3456" title="Einweihung der Landesgeschäftsstelle Bayern, in der ersten Reihe stehen von links nach rechts: Robert Sing (zweiter von links), Dr. Bernd Wust, Kristina Dürr und Raimund Kamm" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/einweihung-der-neuen-landesgeschaeftsstelle-des-bwe-bayern/bild1.jpg?1462369785" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Geschäftsstelle soll den fachlichen Informationsfluss in unserer Branche fördern und insbesondere unermüdlich daran arbeiten, den Nutzen der Windenergie den Bürgern, Medien und Politikern zu vermitteln. Mit der neuen Geschäftsstelle ist der bayerische Landesverband durchgängig erreichbar.</p> <p>Die Finanzierung dieses Büros wurde insbesondere durch das Anmelden von bayerischen Windkraftanlagen beim BWE ermöglicht. Bisher wurden die Budgets unseres bayerischen Regional- und unseres Landesverbandes in erheblichem Maße von den Beiträgen unserer norddeutschen Kollegen mitbezahlt. Deswegen soll im Landesbüro auch dazu beigetragen werden, dass die Meldequote in Bayern erhöht wird.</p> <p>Am 06.04.2016 fand im Rahmen einer Landesvorstandssitzung die feierliche Einweihung der Landesgeschäftsstelle statt, zu der sich ca. 30 Teilnehmer in Landsberg am Lech einfanden.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Fri, 15 Apr 2016 13:52:12 +0000 5244 at https://www.wind-energie.de Studie zur Weiterentwicklung des Einspeise-Managements veröffentlicht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/studie-zur-weiterentwicklung-des-einspeise-managements-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Während der Zubau der Erneuerbaren Energien zur Erreichung der Ziele der Bundesregierung sichergestellt ist, kommt der Netzausbau nur langsam voran. In der Folge nehmen Maßnahmen, die die Überlastung der Netzkapazität vermeiden, zu. Reicht das Netz nicht, um den Strom zu transportieren, werden zuerst fossile Kraftwerke abgeregelt (Redispatch). Erst wenn der Engpass weiter besteht, müssen zusätzlich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Anlagen zeitweise abgeschaltet werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um durch geeignete Maßnahmen die Überlastung der Netze zu vermeiden, wurde mit dem EEG 2009 das Instrument des Einspeisemanagements (EinsMan) geschaffen. Dessen Bedeutung wächst im Zuge der Energiewende. Mit der Studie zu Weiterentwicklung des Einspeise-Managements zeigt der Bundesverband WindEnergie fundiert Ansätze und Möglichkeiten der künftigen Ausgestaltung auf und gibt so einen wichtigen Impuls für die politische Diskussion.&nbsp;</p> <p>Der BWE spricht sich für die Weiterentwicklung des Einspeisemanagements bei Beibehaltung der <abbr title="Die Härtefallregelung bestimmt die Höhe und Berechnung der Entschädigungszahlungen, wenn Anlagen im Rahmen des Einspeisemanagements heruntergefahren werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term93" title="Die Härtefallregelung bestimmt die Höhe und Berechnung der Entschädigungszahlungen, wenn Anlagen im Rahmen des Einspeisemanagements heruntergefahren werden.">Härtefallregelung</a></abbr> und des absoluten Primats des Netzausbaus aus. Darüber hinaus drängt der Verband darauf alternative Wege zur Verwendung wegen Netzengpässen nicht nutzbaren Erneuerbaren Stroms zu ermöglichen. Denn um das System flexibel zu gestalten, gibt es z. B. die Möglichkeit, Verbrauch und Erzeugung besser aufeinander abzustimmen (Lastmanagement) und überschüssigen Strom anderweitig z. B. für Wärme und Mobilität nutzbar zu machen (Sektorenkopplung).</p> <p><strong><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/studie-weiterentwicklung-des-einspeise-managements/studie_weiterentwicklung_einspeisemanagement.pdf">&gt;&gt;Download der Studie</a></strong></p> </div> </div> </div> Fri, 08 Apr 2016 13:59:57 +0000 5165 at https://www.wind-energie.de Europäische Windbranche stellt sich neu auf: Francesco Venturini Präsident von WindEurope https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/europaeische-windbranche-stellt-sich-neu-auf-francesco-venturini-praesident <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Europäische Windenergiebranche tritt künftig unter dem Label WindEurope auf. Die Windenergie trägt inzwischen mehr als 11% des europäischen Strommarktes. Die Branche generiert jährlich 67 Milliarden Euro Umsatz und unterstreicht mit einem hohen Exportanteil ihre Leistungskraft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mehr als 250.000 Arbeitsplätze bietet die aufstrebende Industrie in Europa. Nachdem die Branche die letzten Jahre als European Wind Energy Association (EWEA)in Brüssel für den Ausbau der Windenergie, kluge Rahmensetzungen und verbindliche Ausbau- wie Klimaschutzziele warb, will sie nun selbstbewusst als WindEurope die Interessen der wachsenden Industrie vertreten.</p> <p>Auf dem Treffen des Führungsgremiums, dem nationale Verbände, Unternehmensmitglieder und anderen Organisationen angehören, wurde Francesco Venturini für 18 Monate zum neuen Präsidenten von WindEurope gewählt. Der CEO von Enel Green Power, folgt Dr. Markus Tacke, CEO von Siemens Wind Power &amp; Renewables, der den Verband seit Oktober 2014 vorstand.</p> <p>Francesco Venturini nach seiner Wahl: „Wir stehen an einem Wendepunkt, für die Windindustrie und für den gesamten europäischen Energiesektor. Es besteht die Notwendigkeit, Europas Strommärkte zu reformieren und verbindliche Politik für erneuerbare Energien festzulegen. WindEurope fordert ein festes Ziel von mindestens 30% erneuerbaren Energien im europäischen Energiemix bis 2030. Dies ist auch der Schlüssel damit Europa&nbsp; seine Führungsposition im Bereich der erneuerbaren Energien sichert."</p> <p><a target="_blank" href="https://windeurope.org/about-us/new-identity/">https://windeurope.org/about-us/new-identity/</a></p> </div> </div> </div> Europa Internationales Potenziale Windenergie Wirtschaft Thu, 07 Apr 2016 08:32:45 +0000 5160 at https://www.wind-energie.de Hermann Albers fordert die zivile Flugsicherung zum Dialog über die Gestaltung der Energiewende auf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/hermann-albers-fordert-die-zivile-flugsicherung-zum-dialog-ueber-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Statement von Hermann Albers, Präsident&nbsp; Bundesverband Windenergie, zum Urteil im Verfahren des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig im Fall Windwärts Energie GmbH gegen Region Hannover als Genehmigungsbehörde.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei&nbsp; ging es um die Ablehnung eines immissionsschutzrechtlichen Vorbescheids wegen einer negativen Stellungnahme der Deutschen Flugsicherung/des&nbsp; Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung. Das Bundesverwaltungsgericht hat heute die geforderte Revision zurückgewiesen.</p> <p>„Wir sind enttäuscht, dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nicht zu einer wirklichen Klärung beigetragen hat. Wir fordern die zivile Flugsicherung zum Dialog über die Gestaltung der Energiewende auf. Die Blockadehaltung die wir bisher erleben führt uns genauso wenig weiter wie ein Gutachterstreit oder über mehrere Instanzen getriebene juristische Auseinandersetzungen. Die Deutsche Flugsicherung sollte sich ein Beispiel an der Bundeswehr nehmen und die Energiewende mit Herz und Kopf unterstützen. Wir sind uns sicher, dass sich Lösungen finden lassen, die die Interessen beider Seiten vollständig würdigt.“</p> </div> </div> </div> Genehmigung Planung Radar Windenergie Thu, 07 Apr 2016 08:29:12 +0000 5206 at https://www.wind-energie.de München - 10 Tage vor der 10H-Verhandlung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie zieht Bilanz über die Windkraftentwicklung in Bayern seit Einführung der gesetzlichen <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>1. Bayerns Stromversorgung ist jetzt gefährlich und umweltschädlich</strong><br />Bayern erzeugt seit Jahrzehnten in Deutschland den meisten Atomstrom und damit auch den meisten Atommüll. Von dem seit Inbetriebnahme des ersten AKW (Kahl) im Jahr 1960 in Bayern erzeugten hochradioaktiven Atommüll ist noch kein Kilo entsorgt. Alles nur gefährlich zwischengelagert. Ein unglaublicher aber verdrängter Skandal!</p> <p>Zurzeit werden noch fast 40 Prozent des in Bayern verbrauchten Stroms in Atomkraftwerken produziert. Nach geltendem Recht sollen spätestens 2017 Block B und 2021 Block C in Gundremmingen und 2022 Isar 2&nbsp; bei Landshut stillgelegt werden. Bisher will die CSU-Landesregierung den wegfallenden Strom überwiegend mit Stromimporten ersetzen. Und bricht damit einen feierlich am&nbsp; 19.7.2013 in DER BAYERNPLAN 2013 – 2018 gefassten vernünftigen Beschluß <a href="http://www.csu.de/politik/beschluesse/:" title="http://www.csu.de/politik/beschluesse/:">http://www.csu.de/politik/beschluesse/:</a> „Das sind unsere Ziele für die kommenden fünf Jahre: Wir wollen so viel Strom, wie wir in Bayern verbrauchen, in Bayern selbst herstellen.“</p> <p>In Paris haben zudem die Staaten unserer Erde gelobt, den gefährlich schnellen Klimawandel durch radikale Einschränkung der Treibhausgasemissionen abzubremsen. Bayern muss endlich seine Stromversorgung modernisieren und enkeltauglich machen! Die Wirtschaft kann es und die Mehrheit des Volkes will es.</p> <p><strong>2. Bayern kann</strong><br />Mit gut auszubauender Photovoltaik (PV) und Windkraft sowie mit den überwiegend schon<br />vorhandenen Kraftwerken, die mit Bioenergie oder Wasserkraft arbeiten, und mit den Begleitbausteinen Lastmanagement, Netzausbau und Speicherausbau kann Bayern seine Stromversorgung Richtung 100 % EE-Strom entwickeln.</p> <p>Arbeitspferde müssen die PV und die Windkraft sein. Beide liefern jetzt schon den Strom aus neuen Großanlagen für unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Und bei beiden werden dank technischer Fortschritte diese Kosten noch sinken.</p> <p><strong>3. Wie steht es um den Ausbau der Windkraft in Bayern?</strong><br />Drei Indikatoren zeigen, wie in den nächsten Jahren sich die Windkraftnutzung in Bayern zu entwickeln droht: Zahl der Inbetriebnahmen, Zahl der Genehmigungen und die Zahl neuer Projekte.</p> <p>Von ersten Projektüberlegungen bis zur Inbetriebnahme dauert es für Planung, Genehmigung und Bau in der Regel 3 – 6 Jahre. In Bayern machte sich in den Jahren 2014 und 2015 der Aufbruch nach dem Großschadensereignis Fukushima bemerkbar. Bayern braucht 4.000 moderne Windkraftanlagen (WKA) mit gut 10.000 MW, um ein Drittel seines Stromverbrauchs aus Windkraft zu decken. Andere Bundesländer (Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) mit gleicher oder größerer Bevölkerungsdichte haben heute auf die Fläche bezogen schon mehr Windkraftwerke als Bayern mit 4000 Windrädern dann hätte.</p> <p>Die erteilten Genehmigungen für Windenergieanlagen in Bayern nahmen seit dem Jahr 2013<br />kontinuierlich ab. Und brechen seit 2015 dramatisch auf lediglich 65 Genehmigungen ein. Im November 2014 trat die 10-H-Regelung in Kraft. Von den 65 in 2015 erteilten Genehmigungen wurden laut Aussagen der Landratsämter die meisten noch nach alter Gesetzgebung behandelt, da die Unterlagen schon vor Februar 2014 eingereicht waren oder vor November 2014 ein Vorbescheid gem. § 9 BImSchG ausgestellt war. So wurden von diesen 65 Genehmigungen nur 26 nach den neuen Gesetzen (10 H) behandelt.</p> <p>Wenn ein Windkraftprojekt angedacht wird, sprechen zu Beginn die Projektierer mit einem Windgutachter: Weht am Standort ausreichend Wind? Eine Nachfrage bei Windgutachtern ergab, dass im ganzen Jahr 2015 praktisch kein einziges neues Windkraftprojekt aus Bayern angefragt wurde.</p> <p>Zum Schutz vor weiterer Zersiedlung unterbindet das Baugesetzbuch das Bauen im Außenbereich. Allerdings sieht es Ausnahmen für insbesondere Infrastruktureinrichtungen wie Verkehrs- oder Energieanlagen sowie Landwirtschaftsgebäude vor. Dieses Ausnahmeprivileg wurde allein in Bayern für Windkraftvorhaben unterhalb 10H aufgehoben. 10H verlangt, dass eine neue WKA mindestens zehnmal so weit von Wohngebäuden entfernt sein muss, wie die Anlage insgesamt hoch ist. Da Bayern im Unterschied zu küstennahen Regionen ein Land mit Leichtwind ist, müssen die Anlagen hier auf hohen Türmen errichtet werden. Eine Faustformel sagt: „Ein Meter mehr Höhe bringt fast ein Prozent mehr Windstrom. Nimmt man statt 100 m Nabenhöhe 150 m Nabenhöhe, kann man fast 50 Prozent mehr Windstrom produzieren. Niedrige Anlagen sind in Bayern nicht wirtschaftlich.</p> <p>Hinzu kommen die drei Flügel des Rotors. Es heißt: „Der Rotor ist der Motor“. Wenn die Flügel länger werden, nutzen sie mehr Wind. So werden heute Anlagen mit bereits 60 – 65 Meter langen Flügeln errichtet. Solche Anlagen können dann insgesamt 220 m hoch sein. 10H bedeutet in diesem Fall, die Anlagen müssen weiter als 2 Kilometer von den Häusern entfernt sein.</p> <p>10H wirkt auch indirekt fatal. Vor 10H tat jede Gemeinde gut daran, Konzentrationsflächen für die Windkraft im Gemeindegebiet auszuweisen und dann die anderen Gebiete für die Windkraft zu sperren. Damit leisteten die Gemeinden ihren Beitrag zur Energiewende und konnten dennoch ihre kommunale Planungshoheit wahrend über die Flächennutzung in der Gemeinde bestimmen. Seit 10 H müssen die Gemeinden über Flächennutzungs- sowie Bebauungspläne Baurecht für Windkraftwerke schaffen. Damit muss in jeder Gemeinde die Frage, ob Windkraft sinnvoll ist oder nicht, neu entschieden werden. Dies trägt Streit und Zwiespalt in manche Gemeinde, und dies obwohl der Bund diese Frage durch die Privilegierung im Baugesetzbuch und die Energiewendegesetzgebung an sich entschieden hatte. Die meisten Gemeinden scheuen diese Auseinandersetzung und fassen das Thema Windkraft erst gar nicht an. Die Folge: Stillstand beim Ausbau der Erneuerbaren gerade dort, wo der Strom in Zukunft fehlen wird und nicht weit transportiert werden muss.</p> <p>So versagt Bayern in der Energiewende und macht sich weiter von Atomstrom und zukünftigen Stromimporten abhängig. Auch verringert Bayern so nicht die Treibhausgase. Die Windkraftbranche hingegen wird Tausende Arbeitsplätze einbüßen. Nach der letzten Statistik hat sie in Deutschland über 150.000 und sogar in Bayern bei Planern, Projektierern, Gutachterbüros, Erbauern, Betreibern und Zulieferern 12.350 Beschäftigte.</p> <p><strong>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung/20160401-medienerklaerung.pdf" class="file-link" title="Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern">Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern </a></strong></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Raimund Kamm<br />BWE-Landesvorstand Bayern<br />Tel.: 0821 – 54 19 36<br /><a class="mailto" href="mailto:r.kamm@bwe-regional.de">r.kamm@bwe-regional.de</a></p> <p></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung/20160401-medienerklaerung.pdf" type="application/pdf; length=557977" title="20160401-medienerklaerung.pdf">Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Versorgungssicherheit Windenergie Fri, 01 Apr 2016 09:03:03 +0000 5140 at https://www.wind-energie.de Neue Studie zeigt: Bürgerenergie durch Ausschreibungen bedroht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-studie-zeigt-buergerenergie-durch-ausschreibungen-bedroht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf.&nbsp; Feste Einspeisevergütung gilt in Umfrage als zentrales Kriterium für den bisherigen Erfolg von Bürgerwindprojekten. Die ab 2017 geplanten Ausschreibungen für die Windenergie an Land drohen Bürgerwindakteure zu benachteiligen und verzerren die derzeit ausgeglichenen Wettbewerbsbedingungen zugunsten finanzstarker Akteure.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die World Wind Energy Association (WWEA) und der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW (LEE NRW) am 22. März 2016 in Düsseldorf veröffentlicht haben. So bewerten alle in der Studie befragten Bürgerwind-Experten die Umstellung auf Ausschreibungen als negativ bis sehr negativ, während die bestehende feste Einspeisevergütung als zentrales Kriterium für den bisherigen Erfolg der Bürgerenergie gilt.</p> <p>„Die Ergebnisse zeigen deutlich die Verunsicherung, die das geplante Ausschreibungsmodell mit sich bringt. Bürgerenergieprojekte sichern als zentraler Bestandteil einer verbrauchernahen Energiewende die Akzeptanz regenerativer Energien vor Ort. Die seit vielen Jahren bewährte feste Einspeisevergütung lieferte dabei für Bürgerenergieprojekte ein solides Fundament. Statt dieses nun wegzubrechen, sollten Bürgerenergieprojekte deshalb auch künftig konsequent von den Ausschreibungen ausgenommen werden“, forderte Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW.</p> <p>In den ab 2017 geplanten Ausschreibungen für die Windenergie an Land, denen der LEE NRW grundsätzlich mit großen Vorbehalten gegenübersteht, bieten Akteure bundesweit um eine festgelegte Menge an Erzeugungskapazität. Insbesondere kleinere bürgergetragene Projekte haben gegenüber großen Projektierungsunternehmen deutliche Nachteile, weil sie durch umfangreiche finanzielle Vorleistungen erheblich höhere Risiken tragen und Kosten eines eventuell gescheiterten, weil einzigen Projektes nicht auf andere Projekte umlegen können. So haben internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen gezeigt, dass deren Umsetzung regelmäßig auch zu einer hohen Konzentration der Marktakteure geführt hat.</p> <p>Die aktuelle Studie der WWEA und des LEE NRW zeigt, dass aus Sicht der Befragten das geplante Ausschreibungsmodell die Akteursvielfalt der Energiewende untergräbt und die lokale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> schwächt, indem kleinere Bürgerwindakteure strukturell benachteiligt werden. Auch erwarten die in der Studie befragten Bürgerwind-Experten nicht, dass der Umstieg von einer festen Vergütung auf Ausschreibungen im neuen Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) mit einer fairen Preissetzung einhergehen wird oder die Kosten auf Dauer sinken werden.</p> <p>„Die von den Bürgerwindakteuren in Deutschland erwarteten Einbrüche werden auch von Erfahrungen in anderen Ländern bestätigt, die schon vor einiger Zeit auf Ausschreibungen umgestellt haben: So werden die Märkte in Ländern wie Brasilien, Südafrika oder im kanadischen Ontario von multinationalen Großkonzernen dominiert. In keinem dieser Länder ist unter dem Ausschreibungsmodell auch nur ein einziger <abbr title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term209" title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei.">Bürgerwindpark</a></abbr> entstanden, obwohl dies jeweils offizielles politisches Ziel ist“, mahnte Stefan Gsänger, Generalsekretär der WWEA.</p> <p>Hatte die Bundesregierung zunächst überhaupt keine Sonderregeln für Bürgerenergieprojekte vorgesehen, sollen sich laut den jüngsten Vorschlägen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) Bürgerenergieprojekte nun schon vor dem Einholen teurer Genehmigungen an der Ausschreibung beteiligen dürfen und die Genehmigungen innerhalb von zwei Jahren nach dem erteilten Zuschlag nachreichen. Der LEE NRW kritisiert diese Regelung dennoch als völlig ungenügend, da sich viele Kosten erst im Laufe des Planungsprozesses ergeben und somit das zunächst abgegebene Gebot oftmals nicht haltbar ist. Zudem sei zu Beginn der Planung nicht ersichtlich, ob das Projekt überhaupt einen Zuschlag erhalte, was die grundsätzliche Investitionsbereitschaft bei Bürgerwindakteuren hemme. Generell seien diese Sonderregelungen nicht in der Lage, das Ausschreibungsverfahren zu einem fairen Wettbewerb zwischen Bürgerenergieprojekten und großen Akteuren zu gestalten.</p> <p>„Wenn wir die Ziele der Energiewende ernst nehmen, vor allem aber auch die Ziele des bejubelten Pariser Klimaabkommens, dann brauchen wir deutlich mehr Dynamik beim deutschlandweiten wie auch beim globalen Ausbau der Windenergie. Dies kann nur mit einem Mehr an Bürgerenergie gelingen. Ausschreibungen sind dafür kontraproduktiv, auch da sie keinen echten Beitrag zur Integration der Erneuerbaren Energien leisten. Wer es mit der Integration der Erneuerbaren Energien ernst meint, sollte Raum schaffen für dezentrale Vermarktungsmodelle von Grünem Strom, anstatt immer noch weitere künstliche Hürden aufzubauen“, so Gsänger.</p> <p>Der LEE NRW fordert daher, unterstützt von der WWEA, umfassende Änderungen an den Plänen für ein neues EEG 2016. Derzeit sieht der EEG-Entwurf vor, nur Projekte, die kleiner als 1 Megawatt sind, von Ausschreibungen auszunehmen. Dies hätte jedoch für heutige Windenergieprojekte, bei denen bereits eine einzelne Anlage regelmäßig 2,5 Megawatt und mehr aufweist, praktisch keine Relevanz. „Auch die jüngsten Vorschläge des BMWi zu Ausnahmeregeln für Bürgerenergieakteure im neuen EEG werden weiterhin zu Vorteilen zugunsten finanzstarker Großinvestoren führen“, warnte Jan Dobertin. Bürgerenergieprojekte in Höhe von 18 Megawatt müssten daher grundsätzlich von Ausschreibungen befreit werden. Bekräftigt wird diese Forderung des LEE NRW durch die Aussage der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, wonach Ausnahmeregeln für Windenergieprojekte bis 18 Megawatt mit den EU-Beihilfeleitlinien vereinbar seien.</p> <p>Des Weiteren fordert der LEE NRW eine Anhebung des bisher geplanten garantierten Ausbauvolumens für die Windenergie von 2.000 Megawatt brutto (also inklusive <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>) auf 2.500 Megawatt netto (ohne Repowering) jährlich sowie eine faire Ausgestaltung des Ausschreibungsdesigns für einen deutschlandweit ausgewogenen Windenergieausbau.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wwindea.org/download/community_power/Burgerenergie _NRW.pdf">&gt;&gt;Download der Studie </a></p> <p><a target="_blank" href="http://bit.ly/1UBmCVm ">&gt;&gt;Zusammenfassung der Studie</a></p> <p>Hintergrund zum LEE NRW Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW ist die Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Vorbild der Dachverbände in Bund und EU vertritt der LEE NRW die Branche spartenübergreifend gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mitglieder sind Unternehmen, Verbände und Privatpersonen aus allen Bereichen der regenerativen Energien. Sitz der Geschäftsstelle ist in Düsseldorf.</p> <p>Kontakt: <br />Sarah Preuß, Pressesprecherin LEE NRW<br />Tel: 0211 93676064<br /><a href="mailto:sarah.preuss@lee-nrw.de">sarah.preuss@lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Bürgerbeteiligung Energiepolitik Tue, 22 Mar 2016 13:21:59 +0000 5141 at https://www.wind-energie.de Kurzanalyse zu geplantem neuen Referenzertragsmodell online https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kurzanalyse-zu-geplantem-neuen-referenzertragsmodell-online <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/kurzanalyse-zu-verhaeltnisfaktoren-unter-verschiedenen-annahmen">Kurzanalyse zu Verhältnisfaktoren unter verschiedenen Annahmen</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das&nbsp; Bundeswirtschaftsministerium hat mit den Eckpunktepapieren aus Dezember 2015 und Februar 2016 zur EEG Novelle 2016 eine Neudefinition des Referenzstandorts eingeführt und Verhältnisfaktoren dargestellt, die dazu dienen sollen, den Zuschlagswert in Abhängigkeit von der Standortqualität in die Vergütungshöhe (bzw. den anzulegenden Wert)&nbsp; umzuwandeln.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuell wird&nbsp; diskutiert, wie die Verhältnisfaktoren auszulegen sind, um den Zubau an Standorten aller Standortqualitäten zu ermöglichen. Hierzu legt der Bundesverband WindEnergie jetzt eine Kurzanalyse der Deutschen WindGuard vor, die die Verhältnisfaktoren für die Ermittlung der anzulegenden Werte in einem Ausschreibungssystem mit einstufigem Referenzertragsmodell berechnet.</p> <p>Dafür hat die Deutsche WindGuard die Eingangsparameter der Stromgestehungskostenuntersuchung an ein einstufiges Referenzertragsmodell angepasst.&nbsp; Da die Verhältnisfaktoren stark von den variablen Betriebskosten beeinflusst sind, werden hierfür aktualisierte&nbsp; Annahmen&nbsp; zu Grunde gelegt. Des Weiteren wurden Änderungen an der auszuwählenden Anlagentechnologie und den Ertragsannahmen vorgenommen.</p> <p>Hinsichtlich der Anlagentechnologie reizt das Bundeswirtschaftsministerium großen Nabenhöhen an. Dies führt dazu, dass die Technologieauswahl in IEC-Klasse II (angesetzt ab einer 110% Standortqualität) eine durchschnittliche Gesamthöhe von 188 Meter aufweist. Der BWE weist deutlich darauf hin, dass die bisherige Zubausituation im Norden Deutschlands, insbesondere in Schleswig-Holstein, geringere Nabenhöhen aufweist. Dies kann dazu führen, dass der im zukünftigen EEG gesetzte Anreiz unwirksam bleibt,&nbsp; weil große Anlagenhöhen in Starkwindregionen nicht genehmigt&nbsp; werden.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/kurzanalyse-zu-verhaeltnisfaktoren-unter-verschiedenen-annahmen/20160314_windguard_kurzanalyse_verhaeltnisfaktoren_verschiedene_annahmen.pdf">Kurzanalyse zu Verhältnisfaktoren unter verschiedenen Annahmen</a></strong></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Publikation Referenzertrag Windenergie Mon, 21 Mar 2016 15:36:20 +0000 5132 at https://www.wind-energie.de Deutsch-Afrikanisches Energieforum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutsch-afrikanisches-energieforum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie ist in diesem Jahr Medienpartner des Deutsch-Afrikanischen Energieforums. Seit 10 Jahren bietet der Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft mit dieser Veranstaltung Unternehmen, Politikern und der Wissenschaft aus Deutschland und Afrika eine Plattform.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum diesjährigen Deutsch-Afrikanischen Energieforum treffen die über 400 Teilnehmer am 25. und 26. April 2016 in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, in 20457 Hamburg zusammen. Es geht dabei u.a. um die Frage ob der afrikanische Energiemix erneuerbar oder konventionell wird. Das Gesamtprogramm und Informationen zur Anmeldung finden sich hier: <a href="http://www.energyafrica.de/">http://www.energyafrica.de/</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Internationales Unternehmen Wirtschaft Wed, 16 Mar 2016 08:17:17 +0000 5117 at https://www.wind-energie.de Ausbau der Windenergie in Brandenburg geht zurück – BWE erwartet künftig mehr Kontinuität auf niedrigerem Niveau https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausbau-der-windenergie-brandenburg-geht-zurueck-bwe-erwartet-kuenftig-mehr <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam/Berlin. Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Der Ausbau der Windenergie in Brandenburg fand 2015 auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr statt. Insgesamt wurden 2015 148 Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von knapp 400 Megawatt (MW) neu errichtet. Das sind fast ein Viertel Anlagen weniger als 2014. „Dennoch sind wir mit der Zahl der Aufstellungen zufrieden, weil sie etwas über dem Mittel der vergangenen vier Jahre von 350 MW jährlich liegt“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin / Brandenburg im BWE.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Allerdings schöpfe Brandenburg beim Ersatz alter durch neue, leistungsfähigere Anlagen sein Potenzial noch nicht aus. „Hier Anreize zu setzen ist auch Aufgabe der Landespolitik. Denn so ließen sich die Energiepolitischen Ziele bis 2030 mit vergleichsweise wenigen Windenergieanlagen erreichen“ so Glahr.<br />Der Anteil der Windenergie-Installationen am bundesweiten Zubau ist in Brandenburg etwa konstant und liegt bei 10 %. Das entspricht auch in etwa dem Anteil der Fläche von Berlin und Brandenburg (8,5 %) an der Fläche von ganz Deutschland.</p> <p>In Berlin wurden 2015 zwei Anlagen mit jeweils 2,35 MW gebaut, die an der Schönerlinder Straße in Pankow stehen – man sieht sie von der Pankower Autobahn A114 und vom Stadtring, von der A10 am Kreuz Pankow. „Wir freuen uns über diese Entwicklung. Die Energieerzeugung rückt damit näher an die Verbraucher in Berlin heran“, so Glahr. Er weist darauf hin, dass mindestens eine weitere Anlage bis Ende 2015 noch in Pankow genehmigt wurde. Dieses Windrad ist zwar etwas niedriger als die bisherigen Anlagen, hat aber mehr <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> – 3,4 MW statt 2,35 MW.</p> <p>Für Brandenburg ergibt sich eine insgesamt installierte Leistung an Windenergie zum Ende 2015 von 5850 MW. Glahr: „Wir setzen auf einen planbaren und kontinuierlichen Ausbau. Damit bleibt der Umbau der Energieversorgung für alle Beteiligten nachvollziehbar und erträglich.“</p> <p><strong>2016 könnten Installationen weiter sinken</strong><br />Für das kommende Jahr erwartet der BWE Landesverband Berlin / Brandenburg noch einmal einen weiteren leichten Rückgang der neu installierten Leistung. Ende 2015 lagen nach den Erhebungen der Fachagentur Windenergie im ganzen Land Genehmigungen für 94 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 245,7 MW vor. Das lasse zwar einen schwächeren Ausbau erwarten, für die Prognose 2016 gebe es aber noch gewisse Unsicherheiten: Da die durchschnittliche Dauer von der Genehmigung bis zur Inbetriebnahme knapp unter 12 Monaten liege, könnten auch Anlagen, die erst nach dem Stichtag 31.12.2015 genehmigt wurden, noch 2016 in Betrieb gehen.</p> <p>Glahr nahm anlässlich des laufenden Volksbegehrens in Brandenburg auch Stellung zum Thema „Wind im Wald“. In Brandenburg stünden heute rund 200 Windräder in Forsten. Anders als von Windkraftgegnern behauptet, stünden solche Anlagen praktisch nur im Kiefernwald. Solche monokulturellen Forste wurden überwiegend nach dem Weltkrieg mit schnellwachsenden Hölzern bepflanzt, weil Brandenburg massenhaft Holz als Reparationszahlungen nach Russland liefern musste. Glahr: „Die Förster des Landes versuchen seit Jahrzehnten, diese Kieferwälder wieder mit Laubgehölzen zu durchmischen – und nutzen dazu jetzt auch die Gelder, die sie aus der Verpachtung für Windräder erzielen können.“ Glahr betont, dass für die Windenergie keine geschützten, Buchen- und Eichenwälder zerstört werden. Der Artenschutz wird bei Waldstandorten umfassend berücksichtig. Und von dem Geld, dass die Windmüller für Ausgleichsmaßnahmen zahlen, wurden so viele Maßnahmen umgesetzt, dass die biologische Vielfallt größer ist als vorher.</p> <p><strong>Auch Privatleute sollen von günstigem Windstrom profitieren</strong><br />Bei der Lösung der zahlreichen Herausforderungen der Energiewende steht der BWE in vielen Bereichen Seite an Seite mit der Landespolitik. So unterstützt die Branche eine gerechte Verteilung der Kosten des Netzausbaus.“ Es kann nicht sein, dass wir vor Ort Energie für rund 9 Eurocent produzieren und dennoch die Preise für den privaten Stromkunden steigen. Wir setzen uns für entsprechende Änderungen auf der Bundesebene ein. Mittelfristig sollen private und gewerbliche Kunden von der Windenergie als günstigste Energieform profitieren!“<br />Brandenburger Energiepolitik kann nicht ohne Berlin und Brüssel betrachtet werden. Mit der anstehenden Novelle des EEG in 2016 sind massive Nachteile verbunden. Das Bundeswirtschaftsministerium setzt darauf, die kleinen und mittleren Akteure der Windbranche aus dem Markt zu drängen. Große, finanzkräftige Unternehmen sollen den Markt übernehmen und damit der demokratischen Energiewende ein Ende setzen. „Wir wollen unsere energiepolitischen Aufgaben in Brandenburg mit den heutigen Akteuren lösen, die Marktbereinigung aus Berlin ist kontraproduktiv“ stellt Glahr abschließend fest.</p> <p><strong>Download: <br /><a href="/system/files/attachments/article/2016/ausbau-der-windenergie-brandenburg-geht-zurueck-bwe-erwartet-kuenftig-mehr-kontinuitaet-auf/20160316-pressemitteilung-bwe-berlin-brandenburg.pdf" class="file-link" title="Pressemitteilung mit aktuellen Tabellen zum Ausbau der Windenergie in Berlin/Brandenburg">Pressemitteilung mit aktuellen Tabellen zum Ausbau der Windenergie in Berlin/Brandenburg</a></strong></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Jan Hinrich Glahr, Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Landesverband Berlin-Brandenburg <br />Gregor-Mendel-Straße 36, 14469 Potsdam <br />Tel: 0331 27342-884<br />be-bb@bwe-regional.de&nbsp; <br />&nbsp;<br />Ansprechpartner für die Presse: <br />Kai Weller, Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br /><a href="mailto:weller@ahnenenkel.com">weller@ahnenenkel.com</a></p> <p></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/ausbau-der-windenergie-brandenburg-geht-zurueck-bwe-erwartet-kuenftig-mehr-kontinuitaet-auf/20160316-pressemitteilung-bwe-berlin-brandenburg.pdf" type="application/pdf; length=198200" title="20160316-pressemitteilung-bwe-berlin-brandenburg.pdf">Pressemitteilung mit aktuellen Tabellen zum Ausbau der Windenergie in Berlin/Brandenburg</a></div> </div> </div> </div> Beteiligungskonzepte Bundesländer Statistik Umwelt Wed, 16 Mar 2016 09:27:32 +0000 5118 at https://www.wind-energie.de BWE-Präsident fordert höhere Ökostromziele, einen Kohleausstiegsplan und Schnittstellen zu den Sektoren Wärme und Verkehr https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bwe-praesident-fordert-hoehere-oekostromziele-einen-kohleausstiegsplan-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem Gastkommentar für energate, dem Informations- und Kommunikationsdienstleister für Energiethemen, hat BWE-Präsident Hermann Albers seine Sorge im Hinblick auf die Gestaltung des neuen EEG 2016 zum Ausdruck gebracht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundeswirtschaftsministerium setze anstatt auf den bewährten EEG-Mechanismus zukünftig auf Ausschreibungen und gefährde durch diesen Systemwechsel Akzeptanz und Bürgerbeteiligung. Trotz der Beschlüsse von Paris solle an der Zielmarke von 45 Prozent Ökostromanteil bis 2025 festgehalten werden. Albers befürchtet daher einen Stopp der Energiewende, wenn hier nicht deutlich nachgebessert wird. Volkswirtschaftlich sei dies kontraproduktiv, gingen doch die Investitionen aller Marktakteure inzwischen in Richtung erneuerbare Energien.</p> <p>Paris erfordere die Anhebung des Ökostromanteils auf 60 Prozent bis 2025 sowie einen schnellen Schritt in Richtung Mobilität und Wärme. Hier müssen Schnittstellen geschaffen werden, die erneuerbare Energie für diese Bereiche nutzbar machen und damit ein enormes CO2 Senkungspotenzial schaffen. Ein strukturierter, verlässlicher Weg aus der Braunkohle mit begleitenden strukturpolitischen Maßnahmen sei zudem überfällig.</p> <p>Albers betont die Bereitschaft der Erneuerbaren Energien zur Übernahme von Verantwortung für das Gesamtsystem und appelliert an die Politik, für eine verlässliche Dynamik im Markt zu sorgen.</p> <p>Den Gastkommentar finden Sie auf <a target="_blank" href="http://www.energate-messenger.de/news/162933/-paris-erzwingt-60-prozent-oekostrom">energate.de</a></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Energiewende Klimaschutz Thu, 10 Mar 2016 08:08:21 +0000 5092 at https://www.wind-energie.de Licht, Lärm, Infraschall – wie gut sind Windpark-Anlieger geschützt? https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/licht-laerm-infraschall-wie-gut-sind-windpark-anlieger-geschuetzt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gibt es ein verträgliches Miteinander zwischen Windenergie und Anwohnern? Wie gut sind Windpark-Anlieger geschützt? Diesen Fragen wird unter dem Motto „Licht, Lärm, <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> – Emissionen von Windenergieanlagen“ am Dienstag, 12. April, ab 17.30 Uhr im Technologiezentrum Lichtenau nachgegangen.&nbsp; Die Veranstaltung in Lichtenau findet in Kooperation zwischen der Energieagentur Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Paderborn-Höxter-Lippe im Bundesverband Windenergie (BWE) statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong></strong><strong></strong>Nach einem Grußwort von Lichtenaus Bürgermeister Josef Hartmann stellt ein Vertreter des Kreises Paderborn das Bundesimmissionsschutzgesetz als rechtliche Grundlage für den Schutz von Mensch und Natur vor. Dabei wird auch die Frage beantwortet, wie die Behörde auf Beschwerden von Bürgern über Lärmemissionen reagiert und wie die Einhaltung geltender Grenzerte überwacht wird.</p> <p>Viele Anlieger empfinden die nachts rot blinkenden Lichter an Windenergieanlagen als störend. Welche Anforderungen stellt die Flugaufsichtsbehörde an die Nachtbefeuerung und welche Maßnahmen sind wirklich notwendig? Darüber informiert Dr. Oliver Frank von der Anwaltssozietät Engemann und Partner aus Lippstadt, der auch Vorsitzender des BWE-Arbeitskreises „Kennzeichnung“ ist.</p> <p>Windkraftkritiker weisen auf gesundheitliche Gefahren durch <abbr title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term264" title="Infraschall ist Schall mit sehr niedrigen Frequenzen. Untersuchungen zeigen, dass er unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (Schall unter 20 Hertz, Schalldruckpegel weniger als 130 Dezibel) für den Menschen keine negative Auswirkungen hat.">Infraschall</a></abbr> hin. Über die Erkenntnisse der Wissenschaft zu Infraschall-Emissionen von Windenergieanlagen berichtet Lars Schnatbaum-Laumann vom Netzwerk Windenergie der Energieagentur NRW. Oliver Bunk von der Firma Kötter Consulting Engineers aus Rheine stellt die Ergebnisse von Infraschall-Messungen am Windpark Weiberg im Kreis Paderbon vor.</p> <p>&nbsp;Die Veranstalter wollen die teils emotional geführte Diskussion um den Ausbau der Windenergie durch die Regionalveranstaltung in Lichtenau versachlichen und wünschen sich, dass vor allem auch Windkraftkritiker und Entscheidungsträger in den Kommunen die Möglichkeit zur Information nutzen.</p> <p>Die Veranstaltung ist kostenfrei, es ist jedoch eine Anmeldung erforderlich über das Internet-Portal der Energieagentur NRW (<a href="http://www.energieagentur.nrw/windenergie/netzwerk-windenergie">www.energieagentur.nrw/windenergie/netzwerk-windenergie</a>).</p> </div> </div> </div> Bundesländer Kennzeichnung Schall Umwelt Veranstaltung Mon, 07 Mar 2016 09:55:41 +0000 5074 at https://www.wind-energie.de Deutschland verfehlt Klimaschutzziele https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutschland-verfehlt-klimaschutzziele <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Neue Studie empfiehlt Aufholjagd – BEE fordert Anhebung des EE-Deckels gemäß Koalitionsvertrag<i>. <br /></i></b>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die Studienergebnisse des renommierten Energie-Experten Joachim Nitsch sind eindeutig: Die Bemühungen der Bundesregierung beim Klimaschutz werden den jüngsten <a href="http://www.bmub.bund.de/cop21/">Beschlüssen des Klimaschutzgipfels von Paris</a> bei weitem nicht gerecht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wenn es weitergeht wie bisher, dann</p> <ul> <li><b>kann Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis 2020 nur um 32% gegenüber 1990 mindern und wird damit sein Reduktionsziel von 40% deutlich verfehlen</b></li> <li><b>wird Deutschland bis 2050 nur eine Treibhausgasminderung von 58% statt der erforderlichen 95% erreichen.</b></li> </ul> <p>Für die Umsetzung der COP21-Beschlüsse von Paris wäre jedoch bis 2025 ein Anteil Erneuerbarer Energien von mindestens 60% am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> erforderlich.</p> <p>Das Fazit von Nitsch, dessen Studie der BEE heute am Vortag seines Neujahrsempfangs veröffentlichte: „Die derzeitige Energiewendepolitik lässt noch keine kohärente Strategie erkennen, mit der die großen Herausforderungen eines Komplettumbaus aller Sektoren der Energieversorgung in der notwendigen Zeit bis 2050 wirksam bewältigt werden könnten.“ Und: „Verstärkt sich die Umbaudynamik im gesamten Energiesektor nicht erheblich, würden die fossilen Energieträger auch noch zur Jahrhundertmitte mit 70 - 75% Anteil das Energiesystem dominieren. Das Klimaschutzziel wäre weit verfehlt.“</p> <p>BEE-Präsident Fritz Brickwedde: „Die Nitsch-Studie ist für die Bundesregierung ein deutliches Warnsignal. Der BEE hat extra eine konservativ gerechnete Studie in Auftrag gegeben. Doch auch bei vorsichtiger Berechnung lautet die Botschaft: Wir haben keine Zeit zu verlieren! Die Bundesregierung muss jetzt schleunigst Maßnahmen ergreifen, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr effektiv und effizient voranzutreiben – vorausgesetzt sie nimmt die COP21-Beschlüsse ernst. Vor allem in den Sektoren Wärme und Verkehr hinkt Deutschland weit hinterher.</p> <p>Ein Abbremsen beim Ausbau des Ökostrom-Bereichs können wir uns daher ebenso wenig erlauben. Es ist unabdingbar den Ausbaukorridor für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> im Stromsektor deutlich über jene 45% anzuheben, die im Koalitionsvertrag vorgesehen sind. Bekanntlich stehen die Klima- und Energieziele der Bundesregierung unter Vorbehalt der Ergebnisse von Paris. Diese sind anzupassen, wie es die Öffnungsklausel des Koalitionsvertrags vorsieht.“</p> <p>Die ebenfalls neu erschienene Studie von Greenpeace bezieht im Gegensatz zur BEE-Studie bereits die Vorgaben der COP21-Ergebnisse von Paris ein, was zu einem noch größeren Anteil der Erneuerbaren Energien führt.</p> <p><b>Downloads: </b><br /> <b><a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/Joachim_Nitsch_Energiewende_nach_COP21.pdf">Dr. Joachim Nitsch: Die Energiewende nach COP21 </a></b><br /> <b><a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/BEE-Zusammenfassung_Energiewende_nach_COP21_Nitsch.pdf">BEE-Zusammenfassung der Nitsch-Studie </a></b><br /> <b><a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/Grafiken_Energiewende_nach_COP21_Nitsch_2016.pdf">Infografiken: Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick </a></b></p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Dr. Matthias Hochstätter, kommissarischer Pressesprecher <br /> Tel.: 0170 / 551 25 42 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Tue, 23 Feb 2016 10:45:13 +0000 5058 at https://www.wind-energie.de Zu Gast beim BWE-Landesvorstand Niedersachsen/Bremen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/zu-gast-beim-bwe-landesvorstand-niedersachsen-bremen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bernd Busemann, Präsident des Niedersächsischen Landtags, Frank Oesterhelweg, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag und die CDU-Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp&nbsp; folgten der Einladung des BWE-Landesvorsitzenden Niedersachsen/Bremen Wilhelm Pieper zum Informationsabend am 19. Januar in Hannover.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2784" height="1772" title="Bernd Busemann, Wilhelm Pieper, Frank Oesterhelweg und Ingrid Klopp auf dem Informationsabend des BWE-Landesverbandes Niedersachsen/Bremen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/zu-gast-beim-bwe-landesvorstand-niedersachsen-bremen/hannover-cdu-infoabend.jpg?1456218822" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Insgesamt nutzten 20 CDU-Abgeordnete des niedersächsischen Landtags die Gelegenheit, um sich über den Stand der EEG-Novelle und die Position des BWE zu informieren. „Es ist höchste Zeit, dass wir die Politiker in den Bundesländern auf die Gefahren des abrupten Systemwechsels zur Ausschreibung aufmerksam machen und die von der EU gewünschte Akteursvielfalt fordern“, so Pieper.</p> <p>Insbesondere zur Stärkung des ländlichen Raums benötigt die Windbranche nach Auffassung des Windmüllers aus dem Emsland ein ausreichendes Ausbauvolumen und entsprechende Anpassungen im EEG- Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums. Diese will der Landesverband Niedersachsen/Bremen in den nächsten Wochen in Abstimmung mit der Bundesgeschäftsstelle einfordern.</p> </div> </div> </div> Tue, 23 Feb 2016 09:25:05 +0000 5056 at https://www.wind-energie.de Schleswig-Holstein droht zum Windenergiemuseum zu verkommen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/schleswig-holstein-droht-zum-windenergiemuseum-zu-verkommen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung. Kein anderes Bundesland legte in den beiden vergangenen Jahren so viele Windenergieanlagen still wie Schleswig-Holstein. Trotzdem sind noch rund 450 Turbinen am Netz, die älter sind als zwanzig Jahre.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Veraltete Windkraftanlagen durch effizientere Modelle zu ersetzen („Repowering“), ist wirtschaftlich und energiepolitisch vielfach sinnvoll. Allerdings werden hierfür in Schleswig-Holstein derzeit kaum noch Genehmigungen erteilt, kritisiert der Landesverband WindEnergie Schleswig-Holstein.</p> <p>Nach einer aktuellen Studie der „Fachagentur Windenergie an Land“, liegt die durchschnittliche Betriebsdauer einer schleswig-holsteinischen Windenergieanlage bei 17,5 Jahren – und damit ein knappes Jahr über dem Bundesdurchschnitt. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Schleswig-Holstein zu den Pionieren der Windenergiebranche zählt. Daher stehen hier noch viele Anlagen der ersten Generation.</p> <p>Insofern ist der Modernisierungsbedarf hier besonders hoch. Und obwohl kein anderes Bundesland in den vergangenen zwei Jahren mehr Windkraftanlagen stillgelegt hat als Schleswig-Holstein, befinden sich noch 450 Turbinen am Netz, die älter als 20 Jahre sind. „Schleswig-Holstein darf nicht zum Museum der Windbranche werden“, warnt der Verbandsvorsitzende Reinhard Christiansen.</p> <p>Die Akzeptanz für modernisierte Windkraftanlagen ist immer dort am größten, wo bereits Windräder stehen. Somit wäre es am sinnvollsten, neue Anlagen gerade dort aufzustellen, wo alte abgebaut werden. Doch dieser Grundsatz, der in den vergangenen Jahrzehnten üblich war, hat aufgrund der neuen Regionalplanung des Landes oft keine Gültigkeit mehr.</p> <p>Die Bürgerwindparks Schleswig-Holsteins mit ihren mehr als 15.000 Kommanditisten stehen dadurch vor großen Problemen. Ihre Anlagen befinden sich auf Gemeindegebiet. Das Repowering in einem anderen Landesteil kommt für sie nicht in Frage. „Wir dürfen den Bürgerwindparks das Repowering nicht so schwer machen, sondern müssen mit der Landesplanung nach Lösungen suchen, ob, wo und wann Windenergieanlagen in Zukunft repowert werden können“, so Christiansen.</p> <p>Der Landesverband WindEnergie Schleswig-Holstein (BWE S-H) hat 5.000 Mitglieder, überwiegend Bürgerwindparks mit etwa 15.000 Kommanditisten. Die Branche investiert jährlich mehr als eine Milliarde Euro in Schleswig-Holstein. Die 3.435 Windkraftanlagen des Bundeslandes haben eine installierte <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von circa 5,9 Gigawatt. Das entspricht der Leistung von fünf durchschnittlichen Atomkraftwerken. Die Mitglieder des BWE SH haben maßgeblich dazu beigetragen, dass das Land seinen Strombedarf mittlerweile vollständig aus erneuerbaren Energien decken kann. An der Windenergiebranche hängen allein in Schleswig-Holstein mehr als 9.000 direkte Arbeitsplätze und ein Gewerbesteueraufkommen von jährlich rund 60 Millionen Euro. Diese Steuern kommen zum Großteil vergleichsweise strukturschwachen Regionen zugute.</p> <p>Und noch einen Vorteil des Repowerings sieht der Landesvorsitzende: „Wo sich früher ein Dutzend Mühlen vierzig Mal in der Minute drehten, stehen heute nur noch drei oder vier – die sich mit zudem nur mit rund einem Drittel der Geschwindigkeit drehen. Das ist eine deutliche Entlastung für das Landschaftsbild“.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Nicole Knudsen, Leiterin BWE Geschäftsstelle SH, Husum <br />E-Mail <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a>, Tel. 04841 663210</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Genehmigung Planung Repowering Windenergie Wed, 17 Feb 2016 10:45:46 +0000 5050 at https://www.wind-energie.de Norddeutschland und Energie-Verbände fordern Absicherung der dezentralen Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/norddeutschland-und-energie-verbaende-fordern-absicherung-der-dezentralen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Enerige (BEE).&nbsp; Eine breite Koalition zwischen Energie-Verbänden und Politik will die drohenden Einschnitte in der anstehenden Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) verhindern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf einer Tagung des BEE und des Bundesverbands WindEnergie zum künftigen Ausschreibungssystem des EEG forderte BEE-Vorstand Jan Hinrich Glahr: „Die weite Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, von Landwirten, Bürgerenergieprojekten, Kommunen und Genossenschaften am Ausbau erneuerbarer Energien ist Basis der Akzeptanz der Energiewende. Diese Basis darf mit dem Umstieg auf Ausschreibungen nicht zerstört werden. Deshalb erwarten wir, dass die Bundesregierung die von der Europäischen Kommission ausdrücklich aufgezeigten Ausnahmen für kleine Akteure berücksichtigt.“</p> <p>Niedersachsens Umwelt- und Energie-Minister Stefan Wenzel vertrat den Standpunkt der norddeutschen Bundesländer: „Die Energiewende führt zu einer dezentralen Energieerzeugung und darüber zu einer Stärkung ländlicher Räume. Sie ist gleichzeitig eine große Chance für die regional verankerten Stadtwerke. Mittelstand und Kommunen haben die Entwicklung maßgeblich vorangetrieben. Wir wollen, dass diese Akteure auch im Ausschreibungssystem eine Chance haben. Gemeinsam mit den Norddeutschen Ländern haben wir deshalb unterstrichen, dass die Akteursvielfalt langfristig erhalten werden muss.“</p> <p>Und Claude Turmes, Mitglied des Industrieausschusses und Berichterstatter der EU-Erneuerbaren-Richtlinie im Europäischen Parlament: „Es gibt keinen Druck aus Brüssel unisono alles auszuschreiben. Die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager hat kürzlich klargestellt, dass Windkraftanlagen mit einer Höchstgrenze von insgesamt 18 MW an installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von dem Erfordernis der wettbewerblichen Ausschreibung befreit werden können. Die Bundesregierung muss diese Ausnahme nun auch nutzen; nur so kann die erfolgreiche Bürgerenergiewende weitergeführt werden.“</p> <p>BEE-Vorstand und BWE-Vizepräsident Glahr: „Zwei von drei in Deutschland produzierten Windkraftanlagen werden im Ausland errichtet. Der Erfolg der deutschen Windindustrie in internationalen Märkten steht und fällt mit einem starken und stabilen deutschen Heimatmarkt. Hier werden Innovationsschritte realisiert und Weiterentwicklungen zur Marktreife gebracht. Voraussetzung hierfür ist eine große Anzahl mittelständischer Akteure. Für den Exporterfolg bildet der deutsche Markt die Grundlage. Deshalb muss die Bundesregierung dazu beitragen, dass der mittelständisch geprägte deutsche Markt stabil und dynamisch wachsen kann.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Dr. Matthias Hochstätter, kommissarischer Pressesprecher <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Dezentrale Versorgung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Erneuerbare Energien Tue, 16 Feb 2016 11:20:47 +0000 5054 at https://www.wind-energie.de Windenergieausbau in Südwestfalen blockiert https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergieausbau-suedwestfalen-blockiert-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Olsberg. Durch Stau bei den Projektanträgen werden die Klimaschutzziele der Landesregierung voraussichtlich weit verfehlt. Im Jahr 2015 sind in Südwestfalen nur 12 neue Windenergieanlagen (WEA) in Betrieb genommen worden. Damit verfehlt die Region wie schon im Vorjahr deutlich die notwendigen Ausbauzahlen, um die&nbsp; Klimaschutzziele der nordrhein-westfälischen Landesregierung zu erreichen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Errichtet wurden alle neuen Anlagen im Kreis Soest. Dagegen sind in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis im vergangenen Jahr keine WEA in Betrieb genommen worden. Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist es, bis 2020 15 Prozent des in NRW verbrauchten Stroms über die Windenergienutzung abzudecken. Dafür müssten allein in Südwestfalen 1.000 WEA Strom ins Stromnetz einspeisen.&nbsp;</p> <p>Derzeit unterstützen allerdings nur ca. 470 WEA den Umbau des Energiesystems auf nachhaltige Energiequellen. Um die Zielvorgaben noch zu erfüllen, müssten in den nächsten fünf Jahren pro Jahr mehr als 100 WEA errichtet und ans Stromnetz angeschlossen werden. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl allerdings nur um 20 Anlagen angestiegen, da in diesem Zeitraum für 45 neu errichtete Anlagen 25 alte abgebaut wurden.</p> <p>„Dass wir die Zielvorgaben so deutlich verfehlen, liegt nicht am Willen und Einsatz von Betreibern und Planern der Windenergienutzung“, konstatiert Thomas Hachmann, Vorsitzender des Bundesverbands Windenergie e.V. (BWE) in Südwestfalen. Vielmehr stauten sich die Projektanträge für Windenergieanlagen im Raum Südwestfalen. So lagen allein der Immissionsschutzbehörde im Hochsauerlandkreis Anfang Januar 2016 Projektanträge für 91 WEA vor. „Dieser Antragsstau ist die Konsequenz verzögerter kommunaler Bauleitplanung und daraus resultierend fehlender Flächenausweisung für die Windenergienutzung“, erläutert Thomas Hachmann. „Seit 1998 haben die Kommunen das Recht, die Windenergienutzung innerhalb ihres Gebietes über die Bauleitplanung zu steuern. Bei nachgewiesener Verfahrensverschleppung könnten allerdings enorme Schadensersatzforderungen auf die beteiligte Behörden zukommen!“</p> <p>Einen weiteren Grund für die unzureichenden Ausbauzahlen sieht Hachmann im Verhalten erschreckend vieler Natur- und Landschaftsschützer: „Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist beispielsweise die Baugenehmigung eines Windparks mit acht Anlagen je drei Megawatt installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> durch die Klage eines Landschaftsschutzverbands außer Kraft gesetzt worden, nachdem bereits die Fundamentarbeiten begonnen hatten.“ Auch im Kreis Soest habe eine Klage&nbsp; des Naturschutzbundes (NABU) NRW die Baugenehmigung für einen Windpark mit sechs Anlagen je zwei Megawatt installierter Leistung verhindert. „Wir können nicht nachvollziehen, warum gerade Naturschützer durch ihre Einwände und Klagen sogar gegen Bürgerwindanlagen den benötigten raschen Ausbau der Windenergienutzung behindern“, resümiert der BWE-Vorsitzende Thomas Hachmann.</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2016/windenergieausbau-suedwestfalen-blockiert/20160215-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2015.pdf" class="file-link" title="Download: Windenergiestatistik Südwestfalen">Download: Windenergiestatistik Südwestfalen</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/windenergieausbau-suedwestfalen-blockiert/20160215-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2015_0.pdf" type="application/pdf; length=1339510" title="20160215-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2015.pdf">Download: Windenergiestatistik Südwestfalen</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Mon, 15 Feb 2016 09:51:08 +0000 5057 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare-Energien-Richtlinie muss verbindliche Rahmenbedingungen für Investoren schaffen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/erneuerbare-energien-richtlinie-muss-verbindliche-rahmenbedingungen-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).<i> Berlin.</i> „Die novellierte Erneuerbare-Energien-Richtlinie muss verbindliche Rahmenbedingungen für Investoren garantieren, um die Energiewende auch auf europäischer Ebene zum Erfolg zu bringen und um die ehrgeizigen Klimaschutzziele von Paris zu erfüllen. Die nationalen Fördersysteme und der Einspeisevorrang Erneuerbarer Energien müssen daher unbedingt erhalten bleiben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Novellierung bietet außerdem die Chance, die Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> anzuheben und an die Klimaschutzziele anzupassen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE).</p> <p>„Wenn es die EU mit ihrem Anspruch, Nummer eins beim Ausbau Erneuerbarer Energien zu werden, ernst meint, brauchen wir ambitionierte, verbindliche Ausbaupläne für die einzelnen Mitgliedsstaaten und zugleich ein robustes Governance-System in Brüssel“, so Falk weiter.</p> <p>Die novellierte Richtlinie sollte konkrete Instrumente beinhalten, um das Erreichen der verbindlichen europäischen Ausbauziele sicherzustellen. Der BEE hat sich <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/20160210_BEE_A_Strong_Renewable_Energy_Directive_for_2030.pdf">mit einer ausführlichen Stellungnahme am Konsultationsprozess beteiligt</a> und dazu Vorschläge unterbreitet.</p> <p>Kontakt: <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Thu, 11 Feb 2016 07:41:47 +0000 5041 at https://www.wind-energie.de Europa: Windenergie baute in 2015 mehr Kapazitäten zu als jede andere Technologie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/europa-windenergie-baute-2015-mehr-kapazitaeten-zu-als-jede-andere-technologie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit 12,8 GW angeschlossener <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> in 2015 machte Windenergie 44 % gesamten neu zugebauten Energieerzeugungskapazität in den 28 EU-Mitgliedstaaten aus. 9.766 MW davon entfielen auf Wind Onshore- und 3.034 MW auf Wind Offshore-Anlagen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg der neu installierter Kapazität von 6,3%. Die kumulierte Kapazität zum Ende des Jahres 2015 betrug 142 GW, womit Windenergie 11,4 % des europäischen Stromverbrauchs abdeckte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="text_exposed_show"> <p>„Diese Zahlen verdeutlichen die Rolle von Wind als treibende Kraft der europäischen Energiewende. Windenergie macht ökonomisch Sinn und leistet einen beträchtlich Beitrag zur europäischen Energiesicherheit und zu den europäischen Wettbewerbszielen.“, so Giles Dickson, CEO des Europäischen Windenergieverbandes (EWEA).</p> <p>Die Erneuerbaren insgesamt installierten in 2015 Erzeugungseinheiten mit einer Kapazität von 22,3 GW und stellten damit 77 % der neu installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> aller Technologien.</p> <p>Investitionen in neue Onshore- und Offshore- Windparks stiegen auf ein Rekordniveau von 26,4 Mrd. Euro an, ein Plus zu 2014 von 40%. Fast die Hälfte der neuen Installationen in 2015 fand in Deutschland statt. Polen und Frankreich folgen mit Zubauzahlen von 1,3 GW und 1 GW respektive.</p> <p>Dickson: “Wir haben in 2015 einen starken Ausbau in Deutschland und einen starkes Jahr für Wind auf See gesehen. Allerdings ist die geografische Verteilung des Wachstums innerhalb der EU sehr ungleich. Wir sehen nicht so gute Fortschritte in Ländern mit unklaren und/oder uneffektiven politischen Rahmenbedingungen – Investoren und Planer kehren diesen Ländern den Rücken zu.</p> <p>Der politische Rahmen ist entscheidend, insbesondere auf lange Sicht. Bisher haben lediglich sechs der 28 EU-Mitgliedstaaten klare Ziele und Maßnahmen für den Erneuerbaren-Ausbau nach 2020 formuliert. Größere Ambitionen sind dagegen bei den Schwellenländern erkennbar – was das EU- Ziel, die Nr. 1 in den Erneuerbaren zu werden in Frage stellt.</p> <p>Der für Dezember angekündigte Vorschlag der Europäischen Kommission für eine neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie ist eine wichtige Gelegenheit angesichts fehlender national verbindlicher Ziele die Ambitionen der Mitgliedstaaten zu stärken.”</p> <p><a target="_blank" href="http://www.ewea.org/fileadmin/files/library/publications/statistics/EWEA-Annual-Statistics-2015.pdf" title="TEXT, EWEA-Annual-Statistics-2015, EWEA-Annual-Statistics-2015.pdf, 2.1 MB">Download der Europäischen Statistiken.</a></p> </div> </div> </div> </div> Europa Internationales Statistik Windenergie Wed, 10 Feb 2016 15:13:54 +0000 5037 at https://www.wind-energie.de Berlin wird im März 2016 erneut Hauptstadt der globalen Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/berlin-wird-im-maerz-2016-erneut-hauptstadt-der-globalen-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Meldung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Zweiter „Berlin Energy Transition Dialogue“ ermutigt zu Investitionen in <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> und Energieeffizienz. Nach den Klimaverhandlungen in Paris (COP 21) zeigt sich einmal mehr, dass eine Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz ein wirksames Instrument gegen den Klimawandel ist. Die Energiewende „made in Germany“ beweist zudem, wie sich erfolgreiche Klimapolitik mit Wirtschaftspolitik verbinden lässt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um Wege aufzuzeigen, wie COP21 durch den Ausbau Erneuerbarer Energien umgesetzt werden kann, veranstaltet die Bundesregierung am 17. und 18. März 2016 in Partnerschaft mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) die zweite internationale Energiewende-Konferenz, den Berlin Energy Transition Dialogue 2016. Unter dem Motto „towards a global Energiewende“ wird die Konferenz im Auswärtigen Amt von den Bundesministern Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel eröffnet. Die Konferenz ist die wichtigste politische Veranstaltung der Bundesregierung zum internationalen Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Energiewende-Strategien und die einzige in enger Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft.</p> <p>„Der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Branche kommt in diesem Dialog zwischen Industrie und Politik eine wichtige Rolle zu: Sie liefert das Know-how und die Technologien, die die Suche nach effizienten Lösungen für den Umbau unserer weltweiten Energiewirtschaft erleichtern. Den Erfolg dieses Dialog-Formats zeigte die Auftaktveranstaltung im März 2015: Knapp 1.000 Besucher aus 67 Staaten, 25 Minister und Staatssekretäre aus dem Ausland, dazu drei Bundesminister sowie viele Unternehmensvorstände nahmen teil“, so Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des BEE.</p> <p>Der Erfolg der zweiten Konferenz wird auch daran gemessen werden, wie der Berliner Energiewende-Dialog einerseits den energiepolitischen Entscheidern Strategien an die Hand gibt, um die auf dem COP21 gesteckten Ziele zu erreichen und wie anderseits industrielle Transformationsprozesse eingeleitet werden können. Die Konferenz wird sich mit integrierten Energie-, Infrastruktur- sowie Mobilitätssystemen der Zukunft befassen, bei denen Erneuerbare Energie und Energieeffizienz eng verzahnt sind.</p> <p>Begleitend zum Berlin Energy Transition Dialogue findet vom 14.3. bis 18.3. die Woche der Energiewende statt. In einem von der Deutschen Energieagentur (dena) organisierten Rahmenprogramm wird ausländischen Vertretern von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Möglichkeit gegeben, die „Energiewende made in Germany“ anhand beispielhafter Projekte und technischer Lösungen hautnah zu erleben, um im direkten Erfahrungsaustausch die eigenen Energiewende-Prozesse abzukürzen und zu optimieren.</p> <p>In Vorbereitung des Berlin Energy Transition Dialogue 2016 wird zudem das „Green Energiewende Sofa“ auf anderen internationalen Veranstaltungen für die globale Energiewende werben und dabei mit Stimmen von Experten und Akteuren aus aller Welt den Berlin Energy Transition Dialogue 2016 einleiten.</p> <p><strong>Berlin Energy Transtion Dialogue 2016 im Netz: </strong><br /><a target="_blank" href="https://www.energiewende2016.com/">https://www.energiewende2016.com/</a><br /><a target="_blank" href="https://twitter.com/greensofa_betd">https://twitter.com/greensofa_betd</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.&nbsp; <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Thu, 04 Feb 2016 15:39:50 +0000 5028 at https://www.wind-energie.de Energieverbände fordern faire Wettbewerbsbedingungen für Energiespeicher https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/energieverbaende-fordern-faire-wettbewerbsbedingungen-fuer-energiespeicher <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Gemeinsame Pressemitteilung von BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU. Mit einem gemeinsamen Brief fordern BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU die Politik auf, das Strommarktgesetz zu nutzen, um einen einheitlichen Gesetzesrahmen für <abbr title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term217" title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können.">Energiespeicher</a></abbr> zu schaffen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Verbände kritisieren, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen für den Betrieb von Batterien, Pumpspeicherwerken oder auch Power-to-Gas-Anlagen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben. Insbesondere die Einstufung von Energiespeichern als „Letztverbraucher“ belastet Speicherbetreiber mit Entgelten und Abgaben, was den wirtschaftlichen Betrieb gefährdet.</p> <p>Flexibilitätsoptionen wie Speicher sind entscheidend für die Energiewende, da sie die stark schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Energien im Stromsystem schnell ausgleichen können. Aktuell sind aber ausgerechnet systemrelevante Pumpspeicherwerke von Stilllegung bedroht, Neubauprojekte werden gestoppt und andere <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> wie etwa Batterien oder Power-to-Gas-Anlagen kommen nur sehr langsam in den Markt. Ursache für die fehlende <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> von Energiespeichern sind vor allem die gesetzlich festgelegten Abgaben: Die Speicherung von Strom wird gleich zweimal mit Netzentgelten belastet. Derzeit fallen Netzentgelte sowohl für das Beladen des Speichers als auch nach der Ausspeicherung beim Verbraucher an. Gegen diese Doppelbelastung, die keiner anderen Technologie auferlegt wird, hatte sich auch der Bundesrat ausgesprochen.</p> <p>Aus Sicht der Verbände dürfen Speicher deshalb nicht als Letztverbraucher eingestuft werden. Die Doppelabrechnung von Netzentgelten benachteiligt Speicher auch innerhalb Europas: Im europäischen Ausland fallen für Energiespeicher teilweise keine oder erheblich geringere Netzentgelte an. Ausländische Speicher haben somit einen Wettbewerbsvorteil. Gleiche Wettbewerbsbedingungen sind jedoch die zentrale Voraussetzung für einen gesamteuropäischen Energiebinnenmarkt.</p> <p>Der Gesetzgeber muss daher das aktuelle Verfahren zum Strommarktgesetz als Chance nutzen, Energiespeicher rechtlich und ordnungspolitisch sinnvoll einzustufen und so einen fairen Wettbewerb für Energiespeicher ermöglichen. </p> <p><strong>Download</strong>: <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/2016-01-26_Verbaende-Brief_Energiespeicher.pdf">Appell zum Abbau bestehender Hemmnisse für Energiespeicher</a><br />-- <br /><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Speicher Strommarkt Stromnetz Strompreis Fri, 29 Jan 2016 13:44:05 +0000 5016 at https://www.wind-energie.de Parlamentarischer Abend der ARGE Netz und des Bundesverbandes Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/parlamentarischer-abend-der-arge-netz-und-des-bundesverbandes-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kiel. Verbände und Staatssekretär üben scharfe Kritik an der geplanten EEG-Novelle. Rund 170 Projektierer, Windmüller, Verbandsmitglieder und Politiker trafen sich am 21. Januar 2016 zum vierten „Neujahrsempfang der Erneuerbaren“ des BWE-Landesverbands Schleswig-Holstein und der ARGE Netz im Kieler Landeshaus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) begrüßte die Gäste und übermittelte Grüße von Ministerpräsident Torsten Albig, der in diesem Jahr nicht persönlich anwesend sein konnte. Schlie kritisierte den vom Bundeswirtschaftsministerium entwickelten Entwurf zur geplanten Novelle des EEG als schädlich für Schleswig-Holstein.</p> <p>Staatssekretär Dr. Frank Nägele (Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein) warnte u.a. vor einem Verlust des Innovationspotenzials im Norden. Mit der beabsichtigten Umstellung auf ein Ausschreibungsmodell für die künftige Ermittlung der Einspeisevergütung für Windenergie an Land und auf See werde ab 2017 faktisch ein Systemwechsel vollzogen. Dieser verlange der Branche schmerzhafte Anpassungsleistungen ab, so Nägele. Er versprach, seine Kritik gemeinsam mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer in Berlin deutlich zu machen. „Die Umsetzung der Pariser Klimabeschlüsse verlangt einen beschleunigten Ausbau der Windenergie – und nicht das Gegenteil“, so Nägele.</p> <p>Deutliche Worte fand auch Reinhard Christiansen vom BWE Landesvorstand Schleswig-Holstein. „Der Entwurf zur Novellierung des EEG aus dem Wirtschaftsministerium des Herrn Minister Gabriel ist eine Beleidigung und Schande gegenüber dem jetzigen EEG und dessen Gründervätern“, so Christiansen.</p> <p>Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz, betonte, dass die Branche bereit sei, es mit den Herausforderungen der künftigen Energiepolitik aufzunehmen. Die Versorgung mit Erneuerbarer Wärme, Erneuerbarer Mobilität und auch der großen Verbrauchszentren wie Hamburg mit günstiger Windenergie aus Schleswig-Holstein darf nicht länger durch bundesrechtliche Stolpersteine behindert werden.</p> <p>Professor Roland Menges vom Institut für Wirtschaftswissenschaft an der TU Clausthal berichtete den Gästen von seinen Ökonomie-Forschungen zum Thema Verteilungsgerechtigkeit in der Windenergie-Branche. Nach Meinung des Ökonomen sei die Energiewende zum erheblichen Wirtschaftsfaktor für das Land geworden.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Nicole Knudsen, Leitung BWE SH Geschäftsstelle I Husum<br />E-Mail <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a>, Tel 04841 663210<br />Svenja Ehlert, ARGE Netz, Breklum<br />E-Mail <a href="mailto:ehlert@arge-netz.de">ehlert@arge-netz.de</a>, Tel 04671 943 89 12</p> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Windenergie Mon, 25 Jan 2016 09:58:06 +0000 5013 at https://www.wind-energie.de „Wismarer Appell“ zum Norddeutschen Windenergiegipfel am 25.01.2016 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/wismarer-appell-zum-norddeutschen-windenergiegipfel-am-25012016 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Regierungschefs der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie die Windindustrie, die Nordmetall und die IG Metall Küste verfolgen gemeinsam mit der Bundesregierung das Ziel, die Energiewende erfolgreich umzusetzen und die Klimaschutzziele zu erreichen. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie an Land und auf See. Er bietet zudem große wirtschaftliche Entwicklungschancen und langfristig Preisstabilität im Energiesektor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen der aktuellen Reformüberlegungen der Bundesregierung zum Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) sind allerdings noch wichtige Änderungen notwendig, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen und aktuelle positive energie- und wirtschaftspolitische Entwicklungen in Deutschland nicht zu gefährden.</p> <p><b>45 % dürfen keine Obergrenze sein </b></p> <p>Das im EEG 2014 politisch gesetzte Ziel eines Anteils der Erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch von 40 – 45% bis 2025 darf nicht als Obergrenze missverstanden werden. Der künftig deutlich höhere Bedarf an erneuerbarem Strom z.B. im Wärme- und Mobilitätsbereich sowie das Abkommen von Paris zum globalen Klimaschutz sprechen für eine schnellere Zielerreichung. Allein durch den bis 2022 vollendeten Atomausstieg fallen zudem ca. 16% der deutschen Stromerzeugung weg. Ohne Kompensation durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> müsste vermehrt Strom importiert oder fossil erzeugt werden.</p> <p>Eine ausreichende kritische Masse an Ausbauvolumina für die Windenergie an Land und auf See ist außerdem entscheidendes Kriterium für weitere technische Innovation zur Kostendämpfung. Nur so kann die Technologieführerschaft deutscher Hersteller von Windkraftanlagentechnik in global wachsenden Märkten und eine große Zahl von Arbeitsplätzen in Deutschland gesichert werden.</p> <p><b>Am Zubau von 2,5 GW netto pro Jahr für Windenergie an Land sollte festgehalten werden </b></p> <p>Die Windenergie an Land ist der kosteneffizienteste erneuerbare Energieträger. Das EEG 2014 nennt einen Ausbaupfad von 2,5 GW pro Jahr, auf den sich die Branche eingestellt hat. Dieser darf nicht abgesenkt werden. Insbesondere darf die Zubaumenge der Windenergie an Land nicht vom Zubau der Photovoltaik und dem der Windenergie auf See abhängig gemacht werden, wie es die derzeit diskutierte Berechnungsformel zur Bestimmung der künftigen Ausschreibungsmengen vorsieht. Jährlich schwankende Ausschreibungsmengen nehmen den Unternehmen die Planungsgrundlage und gefährden Arbeitsplätze.</p> <p><b>Bürgerenergieprojekte und die Akteursvielfalt müssen erhalten werden</b></p> <p>Die Umstellung auf Ausschreibungen bedeutet gerade für kleine Akteure und Bürgerenergieprojekte eine enorme Herausforderung. Daher muss es Ausnahmen von der Ausschreibungspflicht für kleine Akteure und Bürgerenergieprojekte geben, um auch langfristig die Akteursvielfalt zu erhalten. Die einschlägige EU-Richtlinie bietet hier ausreichenden Spielraum.</p> <p><b>Auch in den 20er Jahren sollte in jedem Jahr der Bau von zwei, besser drei Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee (mindestens 0,9 GW) gesichert werden</b></p> <p>Die Windenergie auf See ist inzwischen ein bedeutender Wirtschafts-, Export- und Wachstumsfaktor in Deutschland mit derzeit ca. 18.000 direkten Arbeitsplätzen (Branchenanteil), der erhalten und gestärkt werden muss. Brüche im Markt (sog. Fadenriss) müssen unbedingt vermieden werden.</p> <p>Nur durch die Bereitstellung eines ausreichenden Volumens an Zubaumöglichkeiten sind die erforderlichen Kostensenkungspotentiale erreichbar. Auch in einem zukünftigen Ausschreibungsmodell bzw. dem Übergang dahin müssen jedes Jahr zwei, besser drei Windparks jährlich errichtet werden, um die industrielle Basis zu sichern. Dazu müssen jedes Jahr mindestens 0,9 GW vergeben werden.</p> <p>Der Start in ein Ausschreibungsmodell muss ein Höchstmaß an Vertrauensschutz und Rechtssicherheit für diejenigen gewährleisten, die im Vertrauen auf die ursprünglichen Ausbaupläne erhebliche Vorleistungen erbracht haben, um die Projekte zu entwickeln. Sie müssen eine Chance auf Realisierung ihrer Projekte haben. Die Übergangsphase sollte daher mindestens vier Jahre dauern und mehrere Auktionen umfassen.</p> <p>Um wettbewerbliche Ausschreibungen zu ermöglichen, benötigt die Offshore-Windindustrie außerdem ein flexibles, aber dennoch verlässliches Netzanbindungsregime. Es muss jetzt sichergestellt werden, dass der zuständige <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> für die Nordsee sofort mit den Arbeiten für die Fertigstellung von Netzanschlusssystemen 2021 und 2022 beginnt. Auch ist der Netzausbau an Land abzusichern und zu beschleunigen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Den Appell gibt es hier als Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/wismarer-appell-zum-norddeutschen-windenergiegipfel-am-25012016/wismarer-appell-unterzeichnet.pdf" class="file-link" title="Wismarer Appell">Wismarer Appell</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/wismarer-appell-zum-norddeutschen-windenergiegipfel-am-25012016/wismarer-appell-unterzeichnet.pdf" type="application/pdf; length=1292073" title="wismarer-appell-unterzeichnet.pdf">Wismarer Appell</a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung Mon, 25 Jan 2016 17:17:48 +0000 5008 at https://www.wind-energie.de BUND und BWE fordern weiteren dynamischen Ausbau erneuerbarer Energien und Erhalt der Bürgerenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bund-und-bwe-fordern-weiteren-dynamischen-ausbau-erneuerbarer-energien-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin/Wismar: Die Konferenz der norddeutschen Bundesländer am Montag in Wismar zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Bundesverband Windenergie (BWE) ein Signal dafür, dass die Energiewende am Scheideweg steht. Für einen Fehler halten beide Verbände die geplante Systemumstellung auf Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen. Die daraus resultierenden höheren Kosten und Risiken für Investoren würden der Energiewende schaden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit den geplanten Ausschreibungen sollen die Erneuerbaren insgesamt gedeckelt und die Windkraft an Land hart ausgebremst werden. Bürgerenergie und andere kleine Akteure haben keine Chance mehr. Das gerade im Norden von den Bürgern getragene Engagement für eine erneuerbare Stromerzeugung wird so künftig verhindert. Wir fordern die Regierungen der norddeutschen Bundesländer auf, wirksame Ausnahmen für diese zentralen Akteure durchzusetzen. Der europarechtliche Rahmen muss ausgeschöpft werden“, sagte BWE-Präsident Hermann Albers.</p> <p>Die vorgesehene Ausbaugrenze für erneuerbar erzeugten Strom von 45 Prozent bis 2025 führe zu einem Ausbremsen der erneuerbaren Energien und sei eine Bestandsgarantie für Kohlekraftwerke. „Der Beschluss des Pariser Weltklimagipfels zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad erfordert auch in Deutschland weit größere Anstrengungen in der Klima- und Energiepolitik als bisher. 2015 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, dieser Trend muss gestoppt werden. Die Bundesregierung muss nicht nur dem Ausbau erneuerbarer Energien neuen Schub verleihen, sie muss außerdem dafür sorgen, dass erneuerbare Energien auch im Wärmebereich und im Mobilitätssektor stärker genutzt werden“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.</p> <p>Von den Ministerpräsidenten der norddeutschen Bundesländer forderten beide Verbandsvorsitzende, das Ausbauziel für Windkraft an Land von mindestens 2500 Megawatt netto pro Jahr zu erhalten und die Ausbauziele für Erneuerbare an die in Paris vereinbarten Klimaziele anzupassen.</p> <p>„Ein Selbstläufer ist die Energiewende inzwischen nicht mehr. Die geplante EEG-Reform würde der Energiewende und dem Klimaschutz großen Schaden zufügen“, sagte Weiger. „Die hohe Akzeptanz für Windkraftanlagen beruht stark auf der Teilhabe der Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Wenn Bürgerwindparks und kleinere regionale Investoren nicht mehr gewollt sind, wird ein zentraler Erfolgsfaktor der Energiewende ausgeschaltet. Ausschreibungen sichern finanzstarken Investoren und den Energiekonzernen ihre Marktanteile. Wettbewerb sieht anders aus“, sagte Weiger.</p> <p>Albers: „Der Ausbau der Solar- und der Bioenergie wurde in den letzten Jahren bereits heruntergefahren. Sollte die Bundesregierung jetzt auch den Ausbau der Windkraft an Land drosseln, droht die Energiewende ins Stocken zu geraten. Ausgerechnet die kostengünstigste erneuerbare Energie abzuwürgen, wiederspricht auch dem Ziel der Regierung, Kosten sparen zu wollen. Um das Netz zu entlasten, sollten zuerst Atom- und Kohlekraftwerke heruntergefahren werden, nicht die erneuerbaren Energien. Dies konnte und wollte die Bundesregierung jedoch gegenüber der Kohle-Lobby nicht durchsetzen, sehr zum Schaden der Verbraucher und der Energiewende“, sagte Albers.</p> <p><b>&nbsp;<br /></b></p> <div><b>Pressekontakt:</b></div> <div>Tina Löffelsend, BUND-Energieexpertin, Tel. 0176-20067099</div> <div>bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-27586-425/464,</div> <div>E-Mail: <a href="mailto:presse@bund.net">presse@bund.net</a>, <a href="http://www.bund.net">www.bund.net</a>;</div> <p>&nbsp;</p> <div>Wolfram Axthelm, BWE-Pressesprecher, Tel.: <a href="tel:+49%2030%20212341%20251">030-212341-251</a>,</div> <div>E-Mail: <a href="https://www.wind-energie.de/simplenews/statistics/click?p=eNoBVFwwq_9zOjc2Olwismmcf0EBSi7iUw32XDCixWFK3zt1RlRzCefFWYqT7N5cXG4N1D1W0mZZT5Ye9vUa-4qq7Mik1xkTcEDnI7bNNdEVOlFWiAn2oLqv95DJXCI7PBwoGQ,,&amp;h=eNortjI2slJKMbA0NDUzSUxNNTZPMTAwNUo1MTCxTE1JsTRKMTNLSlSyBlww1CQKig,," target="_BLANK?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????">w.axthelm@wind-energie.de</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Naturschutz Sat, 23 Jan 2016 12:20:30 +0000 5007 at https://www.wind-energie.de Ausschreibungen ‒ EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausschreibungen-eu-wettbewerbskommissarin-zum-thema-de-minimis-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager an den BWE gibt die EU-Politikerin auf Nachfrage des Windverbands an, wie hoch der Grenzwert für Ausnahmen von der Ausschreibungspflicht nach EU-Leitlinien sein sollte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Leitlinien beziehen sich auf eine durchschnittlich große Erzeugungseinheit von 2,5 bis 3 MW Kapazität. Die Befreiung vom Erfordernis der wettbewerblichen Ausschreibung gilt daher für Windkraftanlagen mit einer Höchstgrenze von insgesamt 18 MW an installierter Leistung“, ist dem Schreiben zu entnehmen.</p> <p>Das Schreiben bestätigt damit nach jetzigem Kenntnisstand die juristische Deutung des BWE, nach der die Lesart der europäischen Ausnahmeregelung als Leistung je Erzeugungseinheit zu verstehen ist.</p> <p>Der BWE hatte in seiner politischen Argumentation eine Maximalleistung von 6 MW je Erzeugungseinheit als Grundlage der Berechnung angesetzt. Der Verband spricht sich deutlich für die Nutzung der de-minimis-Regel aus, da sie insbesondere kleine Akteure und Bürgerenergieprojekte unter besonderen Schutz stellt. Die dezentrale Vielfalt der Bürgerenergie schafft Akzeptanz und Teilhabe am Gemeinschaftsprojekt Energiewende. Allein ihre <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Bereich <abbr title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term223" title="Windenergieanlagen die auf dem Festland errichtet werden.">Onshore-Windenergie</a></abbr> liegt bei 512,5 Millionen Euro pro Jahr. Unterstützt wird der Verband durch die Initiative mehrerer Bundesländer, die EU-Ausnahmeregelung für kleine Marktteilnehmer im Gesetzesprozess zu berücksichtigen.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/ausschreibungen-eu-wettbewerbskommissarin-zum-thema-de-minimis/160106-antwortschreiben-eu-wettbewerbskommission-den-bwe.pdf" class="file-link" title="Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis">Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/ausschreibungen-eu-wettbewerbskommissarin-zum-thema-de-minimis/160106-antwortschreiben-eu-wettbewerbskommission-den-bwe.pdf" type="application/pdf; length=191609" title="160106-antwortschreiben-eu-wettbewerbskommission-den-bwe.pdf">Antwortschreiben der EU-Wettbewerbskommissarin zum Thema de-minimis</a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung Wed, 13 Jan 2016 11:54:07 +0000 4999 at https://www.wind-energie.de Kohleausstieg nur mit Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kohleausstieg-nur-mit-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Statement des Bundesverband Erneuerbare Energie.&nbsp; Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), zur aktuellen Debatte um einen Kohleausstieg:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1152" height="648" title="Szenario - Kohleausstieg nur mit Erneuerbaren Energien" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kohleausstieg-nur-mit-erneuerbaren-energien/20160113-szenario-kohleausstieg-nur-mit-erneuerbaren-energien.jpg?1452697949" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn man den UN-Klimavertrag von Paris ernst nimmt, müssen wir jetzt einen geordneten Ausstieg aus der Kohleverstromung einleiten. Der Kohlestrom kann und muss zügig durch saubere <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ersetzt werden. Die Eckpunkte für einen nationalen Kohlekonsens, die Agora Energiewende heute in Berlin vorgestellt hat, sehen einen Kohleausstieg bis 2040 vor.</p> <p>Bei einem vollständigen Ausstieg aus der Kohle müsste der Anteil Erneuerbarer Energien am Strommix im Jahr 2040 bei 93 Prozent liegen. Berücksichtigt sind dabei ein gestiegener Strombedarf durch <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> und Erneuerbare Wärme sowie ein gleichbleibender Anteil an Erdgas. Für eine vollständige Dekarbonisierung wären 100 Prozent Erneuerbare Energien im Jahr 2040 nötig – und zu fairen Preisen technisch möglich. </p> <p>Angesichts der historischen Einigung bei der COP21 wäre es ein völlig falsches Signal, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bei 45 Prozent im Jahr 2025 zu deckeln, wie es die Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums für das EEG 2016 vorsehen. Die Bundesregierung hat die Ergebnisse der G7 in Elmau und der Klimakonferenz von Paris (COP 21) maßgeblich geprägt und ist nun gefordert, diese zügig auf der nationalen Ebene umzusetzen.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien fossile Energieträger Wed, 13 Jan 2016 15:34:31 +0000 5000 at https://www.wind-energie.de Windenergie stärkt wirtschaftliche Basis und finanzielle Kraft von Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergie-staerkt-wirtschaftliche-basis-und-finanzielle-kraft-von-schleswig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>BWE befürchtet falsche Weichenstellung der Landesregierung. Husum.&nbsp; </strong><br /> „Die Windenergie sichert in Schleswig-Holstein mehr als 9.000 Menschen eine fair gezahlte Beschäftigung. Sie sorgt darüber hinaus auch für Finanzflüsse, von denen Kommunen und Land deutlich profitieren. Dies unterstreicht: Mit der Energiewende gewinnt Schleswig-Holstein an Anziehungskraft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Diese Fakten lassen sich nicht wegwischen. Wir fordern deswegen die Landesregierung auf, endlich den Fuß von der Bremse zu nehmen und die Ausbaudynamik nicht noch länger zu gefährden“, so Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie vor dem Hintergrund der ersten Auftaktveranstaltung der Landesregierung zur neuen Regionalplanung am Dienstag in Kiel.</p> <p>„Windkraftanlagen gehören inzwischen wie die Windmühlen im 18. Jahrhundert zum festen Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Dabei stehen diese heute auf lediglich 1,7 Prozent der Landesfläche. Über 98 Prozent des Landes leisten also keinen Beitrag zur Gewinnung der preiswerten Windenergie an Land. Die Landesregierung darf die ökologischen und ökonomischen Vorteile der kostengünstigsten Energiegewinnung bei der Regionalplanung nicht aus den Augen verlieren“, so Christiansen weiter.</p> <p>Das Land Schleswig-Holstein will nach der neuen Regionalplanung 300 Prozent des eigenen&nbsp; im Land verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugen – das ist der Wert, den das Stromexportland Schleswig-Holstein auch früher erreichte. Allerdings mit Kernenergie. „Wir wollen eine echte Energiewende und müssen deswegen die Wärmeversorgung und die Mobilität endlich erneuerbar gestalten, das geht nur mit einem planbaren Ausbau der Windenergie. Eine reine Stromwende ist uns zu wenig“, so der BWE-Landesvorsitzende.</p> <p>Die Windbranche steht nicht zuletzt durch die in Schleswig-Holstein üblichen Bürgerwindparks fest an der Seite der Menschen in der Region. Sie trägt dazu bei, dass es im Norden eine echte Zukunft für nachfolgende Generationen gibt und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der BWE begrüßt die Ergebnisse der Klimakonferenz von Paris (COP 21), die eine konsequente Fortführung der Vereinbarungen zum Klimaschutz auf dem G20-Treffen in Elmau darstellen, ausdrücklich. Die verbindliche Festlegung auf das 2 Grad-Ziel (und die ambitionierte mögliche Reduzierung auf nur 1,5 Grad) erfordern weiter einen konsequenten und ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen<br />Tel.: 04841 663210<br /><a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Planung Regionale Wertschöpfung Mon, 11 Jan 2016 09:13:46 +0000 4992 at https://www.wind-energie.de Agora veröffentlicht Analyse zur Energiewende im Stromsektor für 2015 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/agora-veroeffentlicht-analyse-zur-energiewende-im-stromsektor-fuer-2015 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> haben im Jahr 2015 einen Rekordanteil an der Stromerzeugung und am Stromverbrauch erreicht. Jede dritte verbrauchte <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (32,5 Prozent) stammte nach Erhebungen des Denk- und Politiklabors Agora Energiewende aus Wind, Sonne, Wasser und Bioenergieanlagen. Kein anderer Energieträger erreichte in der Vergangenheit in Deutschland diesen Wert. Zu dieser Steigerung von über 5 Prozent hat maßgeblich die Windenergie beigetragen, deren Stromproduktion sich im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent erhöhte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="960" height="540" title="Strommix 2015, Quellen: Agora Energiewende, AG Energiebilanzen 2015" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/agora-veroeffentlicht-analyse-zur-energiewende-im-stromsektor-fuer-2015/agora-jahresauswertung-2015-strommix-web.jpg?1452167628" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit 647 Terrawattstunden wurde auch bei der&nbsp; Stromproduktion in Deutschland ein neuer Spitzenwert erreicht. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 3 Prozent. Da der Stromverbrauch im Inland sich kaum erhöhte konnten 60,9 Terawattstunden in den Export gehen, dies trotz der Stilllegung von Atomkraftwerken. Deutschland produziert damit weit mehr Strom als es verbraucht. Auswirkungen auf die Klimabilanz hat die Steigerung durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> kaum. Der Grund ist die nach wir vor sehr hohe Produktion von Strom aus Kohle.</p> <p>Das Versorgungsnetz musste im vergangenen Jahr einige Bewährungsproben bestehen. So gab es im August einen Spitzenwert bei der Deckung des Verbrauchs durch Erneuerbaren Strom von bis zu 83,2 Prozent. Im März wurde das Netz während einer partiellen Sonnenfinsternis problemlos mit den starken Schwankungen im Bereich der Photovoltaik fertig. Ein Beweis, so Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, für die zunehmende Verbesserung des Systems, das immer flexibler auf die schwankende Einspeisung durch Erneuerbare reagieren könne.</p> <p>Die gesamte Jahresauswertung 2015 finden Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2016/Jahresauswertung_2016/Agora_Jahresauswertung_2015_web.pdf">hier</a></strong>.<br />&nbsp;</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Netze Strommarkt Thu, 07 Jan 2016 11:57:28 +0000 4991 at https://www.wind-energie.de Nordostdeutschland: Tausende Jobs durch Erneuerbare geschaffen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/nordostdeutschland-tausende-jobs-durch-erneuerbare-geschaffen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wind, Biomasse, Sonne und Geothermie haben nach Aussagen von Mecklenburg Vorpommerns Energieminister Christian Pegel im Norden der Republik zahlreiche neue Jobs geschaffen, berichtet die Ostdeutsche Zeitung in ihrer Silvesterausgabe.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine Analyse des Hanseatic Institute for Entrepreneurship an der Universität Rostock kommt zu dem Ergebnis, dass in Mecklenburg-Vorpommern rund 13.700 Menschen in Dienstleistungs- und Zuliefererbetrieben beschäftigt sind. Dabei wurden 365 Unternehmen berücksichtigt, die einen Jahresumsatz von 3,7 Milliarden Euro erwirtschafteten.</p> <p>Die Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) hat in ihre Erhebungen noch die produzierenden Betriebe wie Nordex oder EEW Special Pipe Constructions mit einbezogen und kommt für das Jahr 2013 auf 15.000 Beschäftigte.</p> <p>Andreas Jesse, Landesvorstand des Bundesverband WindEnergie in MV, stellte fest, dass die Windenergie in den vergangenen Jahren mit rund 8.000 Arbeitsplätzen den größten Anteil an der Beschäftigung in der Branche der Erneuerbaren habe. Als Beispiele nannte Jesse die Firmen KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau und die Firma Enercon, die an mehreren Standorten in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb, Produktion und Service tätig seien.</p> <p>Gute Aussichten für die Windbranche gibt es auch für 2016. Vor Rügen wird in der Ostsee ein neuer Windpark errichtet, der zusätzlich bis zu 200 Arbeitsplätze schaffen wird.</p> <p>Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften wird durch die heute veröffentlichten, monatlichen Zahlen der Bundesarbeitsagentur unterstrichen. Danach ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken. In manchen Bereichen, wie etwa dem Maschinen- und Fahrzeugbau, der Mechatronik oder der Energiebranche, würden Fachkräfte dringend gesucht.</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Wirtschaft Tue, 05 Jan 2016 14:58:05 +0000 4987 at https://www.wind-energie.de Pilotphase für Minutenreserveleistung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/pilotphase-fuer-minutenreserveleistung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In den nächsten zwei Jahren können Windenergieanlagen erstmals im Rahmen einer Pilotphase Minutenreserveleistung anbieten. Die vier <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> haben gestern einen entsprechenden Leitfaden veröffentlicht, der die nötigen Anforderungen an Windenergieanlagen für die Teilnahme (Präqualifikationsverfahren) regelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In die Erstellung waren mehrere BWE-Mitgliedsunternehmen intensiv eingebunden. In einem Projekt in der 50Hertz-Regelzone entwickelten energy &amp; meteo systems, ENERCON, WIND-projekt und Statkraft aus den technischen Anforderungen ein wirtschaftliches Verfahren. Aus Sicht des BWE ist insbesondere die Art des Nachweisverfahrens hervorzuheben.</p> <p>Der Nachweis der erbrachten Regelleistung soll über die zum Zeitpunkt der Regelleistungserbringung „mögliche Einspeisung“ der Windenergieanlage und nicht mehr über einen pauschalen Fahrplan erfolgen. Das Fahrplanverfahren würde zu unnötigen Energieverlusten führen, da die Windenergieanlage vor der Regelleistungserbringung auf einen festen Fahrplanwert gedrosselt werden müsste. Damit wurde eine wesentliche BWE-Forderung umgesetzt.</p> <p>Zum Leitfaden: <a href="https://www.regelleistung.net/ext/static/mrl">https://www.regelleistung.net/ext/static/mrl</a></p> </div> </div> </div> Netze Netzintegration Versorgungssicherheit Fri, 18 Dec 2015 15:24:38 +0000 4980 at https://www.wind-energie.de COP21 umsetzen: Ausbauziele für Erneuerbare Energien erhöhen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/cop21-umsetzen-ausbauziele-fuer-erneuerbare-energien-erhoehen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin.&nbsp; Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), zum gestern beschlossenen Abschlusspapier der UN-Klimakonferenz von Paris:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit dem Klimavertrag von Paris wurde die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft endgültig besiegelt. Die Weltstaatengemeinschaft sendet ein starkes Signal auch an Deutschland, die Energiewirtschaft beschleunigt umzubauen, weg von Kohle und Öl. In der Konsequenz sollten die Bundesregierung und die EU die nationalen und europäischen Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> jetzt anheben, um unsere Energieversorgung rasch auf die saubere Basis von 100 Prozent Erneuerbare Energien zu stellen. Im Stromsektor könnten wir bereits 2020 einen Anteil von über 45 Prozent Ökostrom erreichen – und damit fünf Jahre schneller als von der Bundesregierung vorgesehen. Auch aus Brüssel sind für alle EU-Staaten deutlich ambitioniertere und verbindliche Ausbauziele erforderlich, wenn wir den Pariser Vertrag für Klimaschutz ernstnehmen.</p> <p>Für die deutschen Unternehmen bieten sich mit diesem globalen Klimakonsens große Chancen, ihre Technologieführerschaft bei Wind-, Sonnen- und Biomassekraftwerken und in der Effizienztechnik in Exporterfolge umzumünzen.<br />Jetzt geht es darum, den Worten Taten folgen zu lassen. Die C02-Reduktion darf nicht nur auf dem Papier stehen. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind der Schlüssel für das Unterschreiten der 1,5-Grad-Grenze. </p> <p>Doch nicht nur der Stromsektor muss dekarbonisiert werden. Im Wärmesektor und im Verkehr muss die Bundesregierung durch Anreize und ordnungspolitische Maßnahmen endlich eine Kehrtwende einleiten. Hier ist das Potenzial für den Klimaschutz besonders groß. Noch immer gibt es zu viele gesetzliche Barrieren für Erneuerbare Energien. Zu viele Förderprogramme laufen nicht synchron und widersprechen der von der Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit gewollten Energiewende. So ist es ein Skandal, dass die staatliche KfW noch immer Ölheizungen fördert und damit den Klimaschutzzielen entgegenearbeitet.“ </p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Sun, 13 Dec 2015 12:12:59 +0000 4970 at https://www.wind-energie.de EEG wird zum Erneubare-Energien-Begrenzungsgesetz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-wird-zum-erneubare-energien-begrenzungsgesetz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).&nbsp; „Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums macht aus dem Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz, das den Ausbau de facto begrenzt.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), das aktuell überarbeitete Eckpunktepapier des BMWi zur EEG-Novelle 2016.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wird die von der Bundesregierung proklamierte Energiewende durch EEG-Reformen schrittweise ausgehebelt: 2012 wurde die Photovoltaik, 2014 die Bioenergie ausgebremst. Mit dem EEG 2016 droht nun der Windenergie eine drastische Drosselung“, so Falk weiter.&nbsp; </p> <p>Ziel der Bundesregierung bei der EEG-Reform sei es, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2025 auf maximal 45 Prozent zu deckeln. „Würden die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums&nbsp; umgesetzt, hieße das nichts anderes, als den Anteil schmutziger fossiler Energieträger bei 55 Prozent im Jahr 2025 zu zementieren. Das steht im diametralen Widerspruch unserer Klimaschutzziele und aller Beteuerungen auf der UN-Klimakonferenz in Paris.“ Zudem kündigt das BMWi mit seinem Eckpunktepapier die Bund-Länder-Einigung aus dem Jahr 2014 zum Ausbau der Windenergie. </p> <p>Falk betont weiter, dass Deutschland wesentlich mehr zum Klimaschutz beitragen könnte, wenn die Bundesregierung den von der Bevölkerung gewünschten schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien zulassen würde. Sowohl im Stromsektor als auch in den Bereichen Wärme und Mobilität könnten mit einer ambitionierteren Energiepolitik wesentlich mehr CO2-Einsparungen erreicht werden. „Die Technologien und die Modelle für einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien sind vorhanden – und sie werden immer günstiger. <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind der einzige Weg für Klimaschutz bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum.“</p> <p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> 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Dezember 2015: </i>„Der Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums macht aus dem Gesetz <i>für </i>den Ausbau Erneuerbarer Energien ein Gesetz, das den Ausbau de facto begrenzt.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), das aktuell überarbeitete Eckpunktepapier des BMWi zur EEG-Novelle 2016. <br /> &nbsp;<br /> „Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wird die von der Bundesregierung proklamierte Energiewende durch EEG-Reformen schrittweise ausgehebelt: 2012 wurde die Photovoltaik, 2014 die Bioenergie ausgebremst. Mit dem EEG 2016 droht nun der Windenergie eine drastische Drosselung“, so Falk weiter. &nbsp;</p> <p> Ziel der Bundesregierung bei der EEG-Reform sei es, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2025 auf maximal 45 Prozent zu deckeln. „Würden die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums&nbsp; umgesetzt, hieße das nichts anderes, als den Anteil schmutziger fossiler Energieträger bei 55 Prozent im Jahr 2025 zu zementieren. Das steht im diametralen Widerspruch unserer Klimaschutzziele und aller Beteuerungen auf der UN-Klimakonferenz in Paris.“ Zudem kündigt das BMWi mit seinem Eckpunktepapier die Bund-Länder-Einigung aus dem Jahr 2014 zum Ausbau der Windenergie. </p> <p> Falk betont weiter, dass Deutschland wesentlich mehr zum Klimaschutz beitragen könnte, wenn die Bundesregierung den von der Bevölkerung gewünschten schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien zulassen würde. Sowohl im Stromsektor als auch in den Bereichen Wärme und Mobilität könnten mit einer ambitionierteren Energiepolitik wesentlich mehr CO2-Einsparungen erreicht werden. „Die Technologien und die Modelle für einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien sind vorhanden – und sie werden immer günstiger. Erneuerbare Energien sind der einzige Weg für Klimaschutz bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum.“ </p> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true" DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99" LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 7" /> 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Mit einer Enthaltung bestätigten die Regionalverbandsvertreter den Gladbecker Windmüller bei der Landesverbandsversammlung als Vorsitzenden. Auch in Zukunft setzt man auf das große Engagement Schulze Langenhorsts, das er unter anderem bei der Novelle des Windenergieerlasses und der Diskussion zum einstufigen Referenzertragsmodell gezeigt hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="544" title="Stefan Reimering, Klaus Schulze Langenhorst und Karl Wittgenstein" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/klaus-schulze-langenhorst-weiterhin-vorsitzender/internet-nrw-wahlen.jpg?1449483067" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Ich danke für das ausgesprochene Vertrauen und stelle mich weiterhin den Herausforderungen der nächsten Jahre. Denn nach der wichtigen Verabschiedung des novellierten Windenergieerlasses steht nun die Neuauflage des Leitfadens Artenschutz als einer der wichtigsten Schritte an“, so Schulze Langenhorst.</p> <p>Friedbert Agethen, der von 2000 bis 2012 Vorsitzender des Landesverbands und im Folgenden stellvertretender Vorsitzender war, hat sich dagegen nach 15 Jahren aus der Verbandsarbeit auf Landesebene zurückgezogen. Der Landesvorstand bedankt sich herzlich für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement. Sein Nachfolger ist Karl Wittgenstein. Der 39-jährige ehemalige Unternehmensberater, der bereits seit zehn Jahren in der Energiebranche tatig ist, treibt derzeit hauptberuflich die Entwicklung von Windenergieprojekten in Südwestfalen voran. „Mein Augenmerk gehort der Schaffung von Akzeptanz fur den Ausbau der Windenergie im Wald. Dafür möchte ich mich in den kommenden zwei Jahren besonders engagieren“, erläutert Wittgenstein. Er wurde ebenfalls mit einer Enthaltung gewählt.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Mon, 07 Dec 2015 10:13:04 +0000 4921 at https://www.wind-energie.de Pariser Klimagipfel wird zur Flüchtlingskonferenz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/pariser-klimagipfel-wird-zur-fluechtlingskonferenz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Novembersausgabe des Magazins „Neue Energie“ hat Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, in einem editorial zum Klimagipfel deutlich gemacht, dass die Energiewende eine Chance ist, künftige Flüchtlingskrisen zu vermeiden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hermann Albers in „Neue Energie“: „Die Bilder von unendlichen Flüchtlingsströmen begleiten uns diese Wochen überall: Männer, Frauen und Kinder flüchten aus ihrer Heimat im Nahen Osten und in Nordafrika. Niemand verlässt seine Heimat freiwillig, niemand macht sich auf diesen langen und gefährlichen Weg, wenn es eine reelle Chance gäbe, zu Hause in Frieden leben zu können.</p> <p>Viele dieser Menschen strömen nach Europa, vor allem nach Deutschland. Und dort wird schon bei der ersten Million Ankommenden die Frage gestellt: Wie sollen wir das schaffen? Wird nicht an diesen Ereignissen deutlich, wie wichtig vorausschauende Politik ist? Europa hat sich lange Zeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Viele Jahre wurde über die europäische Integration gestritten. Dann musste akut die europäische Einheit in Form des Euros gerettet werden.</p> <p>Zu wenig haben wir uns aber um die friedvolle Entwicklung des arabischen Frühlings gekümmert. Grundlage dafür wäre eine steigende Entwicklungshilfe gewesen, um für wirtschaftliche Stabilität zu sorgen. Diese Mittel wurden aber nicht aufgestockt, sondern gekürzt. Anders als die Waffenexporte Deutschlands, die allein im ersten Halbjahr 2015 um über 50 Prozent gestiegen sind. Jetzt stehen wir vor den Folgen. Wieder einmal zeigt sich, dass eine wenig vorausschauende Politik für viele Menschen folgenschwer bis dramatisch und zuweilen sogar tödlich ist. Ich finde das erschreckend.</p> <p>Auf der Weltklimakonferenz in Paris haben wir erneut – vielleicht das letzte Mal – die Chance, Weichen zu stellen, uns in vorausschauender Politik zu üben. Noch können wir politisch entscheiden, wie viele Klimaflüchtlinge wir zulassen wollen. Oder wie vielen Menschen wir durch Nichtstun, durch ein derzeit noch bequemes Business-as-usual, die Heimat nehmen könnten.</p> <p>Kein Zweifel, Europa wäre bei schweren Klimakatastrophen für die Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika wieder das Ziel. Aber es geht nicht um ein oder zwei Millionen. Offizielle Stellen sprechen schon heute von fast einer halben Milliarde Menschen. Tatsächlich werden es eine Milliarde und&nbsp; mehr sein. Allein die innerdeutschen Flüchtlinge aus den Norddeutschen Flachlandbecken wären eine ungeheure Herausforderung. Wenn die UN deshalb die Vereinbarung verbindlicher Klimaschutzziele als die wichtigste Aufgabe für die Menschheit beschreibt, hat sie recht. Und wir reden über das konkrete Zwei-Grad-Ziel. Wir brauchen keine diplomatische Formel, keine erneute Verschiebung von Ergebnissen. Wir brauchen eine eindeutige Weichenstellung, und zwar jetzt.</p> <p>Die ökonomische Frage ist zweifelsfrei beantwortet. Ein schneller, früher Klimaschutz kostet die Weltgemeinschaft etwa 1,5 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts. Warten wir länger, dann steigen die Kosten auf vier bis sechs Prozent an. Darin nicht enthalten sind die humanitären Folgen und die Kosten für die Versorgung und Eingliederung von Klimaflüchtlingen weltweit.</p> <p>In den laufenden Vorverhandlungen wurden längst alle Fakten auf den Tisch gelegt. Ich glaube daran, dass wir Europäer an dieser Stelle eine besondere Verantwortung haben. Zudem sind wir uns im Klaren darüber, dass wir es besser machen müssen als in der Entwicklungshilfepolitik der vergangenen Jahre.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br />Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Mon, 07 Dec 2015 09:43:10 +0000 4922 at https://www.wind-energie.de Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Südwürttemberg mit Rahmenprogramm https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/mitgliederversammlung-des-regionalverbandes-suedwuerttemberg-mit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Regionalverband Südwürttemberg organisierte vor seiner diesjährigen&nbsp; Mitgliederversammlung eine&nbsp; dreistündige Führung durch das Mobilkranwerk der Firma Liebherr in Ehingen. Die Idee eines informativen Rahmenprogramms fiel durchaus auf fruchtbaren Boden: 29 Mitglieder und Gaste des Regionalverbandes hatten den Weg nach Ehingen gefunden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3086" height="1446" title="29 BWE-Mitglieder nahmen an der Werksführung in Ehingen teil. Der neugewählte Vorstand (v.r.): Andreas Marx (Vorsitz), Georg Schad (Stellvertreter) und Christian Hajduk (Schriftführer" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/mitgliederversammlung-des-regionalverbandes-suedwuerttemberg-mit-rahmenprogramm/20151022-rv-suedwuerttemberg.jpg?1449131881" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nicht alle Teilnehmer fanden sich im Anschluss an die Führung auf der nachfolgenden Mitgliederversammlung ein, die durchaus Interessantes zu bieten hatte. Der Bericht von Rechtsanwalt Schrader über die Verhandlung vor dem VGH München zu einer Klage eines Windrad- Betreibers war ein weiterer Höhepunkt der Tagesordnung. Geklagt hatte dieser gegen die Ablehnung seiner Windenergieanlage durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) wegen Beeinträchtigung der Wetterradarstation Eisberg .</p> <p>Der frisch (wieder-)gewählte Vorstand hat sich vorgenommen, zukünftig die Jahreshauptversammlung alle zwei Jahre, wenn turnusmäßig Wahlen anstehen, in der Region abzuhalten, möglichst mit einem attraktiven Rahmenprogramm.</p> <p>Zum neu gewählten Vorstand gehören&nbsp; Andreas Marx (Vorsitz), Georg Schad (Stellvertreter) und Christian Hajduk (Schriftführer).</p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Veranstaltung Verband Thu, 03 Dec 2015 09:01:15 +0000 4911 at https://www.wind-energie.de Windenergiebranche in den Startlöchern für Marktentwicklung in Vietnam https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergiebranche-den-startloechern-fuer-marktentwicklung-vietnam <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen des Projektentwicklungsprogramm (PEP) der Exportinitiative <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fand vom 22. bis 27.11. 2015 eine Geschäftsreise nach Vietnam statt. Diese wurde von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der deutschen Außenhandelskammer in Vietnam organisiert und richtete sich an die export-orientierte deutsche Windindustrie.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1238" height="527" title="Van Hung Albert, ENERCON, Palle Laurits Jensen, Nordex, Maria Hoeft, Bundesverband WindEnergie, Vincente Gutiérrez Vallés, Ammonit, Christian Llull, ABO Wind" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/windenergiebranche-den-startloechern-fuer-marktentwicklung-vietnam/internet-img-5046.jpg?1449564885" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Geschäftsreise und die Eröffnungskonferenz am Montag, die 140 Teilnehmer zählte, stießen auf großes Interesse bei der deutschen wie auch vietnamesischen Windenergiebranche. Zehn deutsche Unternehmen, die auch Mitglieder beim BWE sind, nutzten die Gelegenheit, sich über die jüngsten Entwicklungen und die Funktionsweise des vietnamesischen Marktes zu informieren und gleichzeitig erste Kontakte zu potenziellen Partnern vor Ort zu knüpfen.</p> <p>Mit fast 3.400 Kilometer Küstenlinie und einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde, verfügt Vietnam über sehr gute Windressourcen (jährlich 500-1000 kWh/m²). In den vergangenen Jahren gab es einige Bewegung im Bereich der Windenergie. So haben viele Provinzen Ausbauziele bis 2020 definiert – darunter Quang Tri (110 MW), Binh Thuan (700 MW), Ninh Thuan (220 MW), Soc Trang (200 MW), Ben Tre (150 MW).&nbsp; 52 Windenergieprojekte mit insgesamt schätzungsweise&nbsp; 4.252 MW Kapazität befinden sich im Entwicklungsstadium.</p> <p>Derzeit basiert die Stromversorgung des Landes zum größten Teil auf thermischer Energie (34%) und Wasserkraft (43%). Um die&nbsp; Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren, will die Regierung den Anteil erneuerbarer Energien im Strommix erhöhen. Dieser soll bis 2030 auf sechs Prozent der Stromproduktion gesteigert werden.</p> <p>Investitionen in den Windenergieausbau werden bislang allerdings verzögert aufgrund unzureichender Finanzierungsmöglichkeiten. Das Verständnis und Know-How für Windenergieprojekte ist bei heimischen Banken noch begrenzt, ausländische Banken scheuen oftmals das Investitionsrisiko durch die aktuell noch relativ hohe regulatorische Unsicherheit. Dies gilt insbesondere für die Höhe des Einspeisetarifs für Windstrom. Die Regierung hat erkannt, dass der aktuelle Preis von 7,8 US-Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> nicht genügt, um die u.a. aufgrund der erheblichen Transportkosten relativ hohen Investitionen zu decken. Die angekündigte Anhebung des Tarifs steht noch aus, soll aber im kommenden Jahr erfolgen.</p> <p>Einige deutsche Unternehmen sind bereits seit längerem in dem vietnamesischen Markt aktiv und haben Projekte auf eigene Kosten vorangetrieben. Sie stehen in den Startlöchern, um diese nun auch realisieren zu können. </p> <p>Nähere Informationen zu der AHK-Geschäftsreise und dem vietnamesischen Windenergiemarkt erhalten Sie auf der Webseite der <a target="_blank" href=" http://www.export-erneuerbare.de/EEE/Redaktion/DE/Veranstaltungen/2015/Geschaeftsreisen/gr-vietnam.html">Exportinitiative Erneuerbare Energien</a></p> </div> </div> </div> Export Internationales Unternehmen Windenergie Wirtschaft Thu, 03 Dec 2015 08:55:42 +0000 4913 at https://www.wind-energie.de Qualifizierungsprojekt: Nachhaltigkeits- und EE-Scouts im Nordsee-Tourismus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/qualifizierungsprojekt-nachhaltigkeits-und-ee-scouts-im-nordsee-tourismus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Dithmarscher Tourismus e.V. stellte in der vergangenen Woche ein innovatives Weiterbildungsangebot zum Nachhaltigkeits- und EE-Scout vor. Damit soll auf die steigende Nachfrage von Urlaubern nach umwelt- und sozialverträglichen touristischen Angeboten reagiert werden. Der Landesverband Schleswig-Holstein des Bundesverband WindEnergie e.V. ist Mit-Initiator des Projektes und beteiligt sich aktiv im Steuerungskreis.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zielgruppe für die Fortbildung sind Mitarbeiter/innen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Dithmarschen und Nordfriesland, die in den Bereichen des nachhaltigen Tourismus arbeiten oder hier zukünftig aktiv werden wollen. Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus den Bereichen Handel, Energie und Verkehr sowie des Gastgewerbes und der Freizeitwirtschaft soll gestärkt werden.</p> <p>Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Qualifizierungskonzeptes für touristische Fachkräfte und Mitarbeiter aus tourismusrelevanten Branchen in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Beschäftigen werden sich die Teilnehmer unter anderem mit regionalen Nachhaltigkeitskonzepten, Kommunikations- und Vertriebswegen und nachhaltigen Unterkunfts-, Erlebnis- und Mobilitätsangeboten.</p> <p>Die Schulung ist für die vorgesehenen 50-70 Teilnehmer kostenlos und beginnt im Mai 2016.</p> <p>&gt;&gt;<a target="_blank" href="http://www.echt-dithmarschen.de/service/projekte/ee-scouts.html">Weitere Informationen zum Projekt</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Erneuerbare Energien Klimaschutz Regionale Wertschöpfung Unternehmen Wed, 02 Dec 2015 11:01:07 +0000 4910 at https://www.wind-energie.de Global Climate March: Klimaschutz benötigt deutlich schnelleren Ausbau Erneuerbarer Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/global-climate-march-klimaschutz-benoetigt-deutlich-schnelleren-ausbau <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Der Klimawandel ist eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Paris muss daher zweierlei bringen: ein tragfähiges Klimaschutzabkommen und verlässliche Rahmenbedingungen für einen zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien weltweit“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie, im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP21.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn die Bundesregierung ihr eigenes Klimaziel von 40 Prozent Treibhausgas-Einsparung bis 2020 noch erreichen will, muss Deutschland die Erneuerbaren Energien deutlich schneller ausbauen. Doch stattdessen wird die Photovoltaik seit 2012 und die Bioenergie seit 2015 systematisch von der Politik der Bundesregierung ausgebremst. Auch die dringend notwendige Rahmensetzung für eine echte Wärme- und Verkehrswende lassen auf sich warten. Und das vorgesehene Ausschreibungsvolumen für Windkraft in den Eckpunkten zum EEG 2016 ist ebenfalls deutlich zu niedrig“, kritisiert Falk.</p> <p>Dabei ist das Potenzial, das <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> für den Klimaschutz haben, gewaltig und vor allem in den Bereichen Wärme und Mobilität bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Seit der Einführung des EEG im Jahr 2000 haben sich die vermiedenen Treibhausgasemissionen durch die Nutzung Erneuerbarer Energien verdreifacht (Infografik im Anhang). Durch einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren könnten die vermiedenen Treibhausgasemissionen bis 2030 noch einmal verdoppelt werden – von heute 151 Millionen t CO2/a auf 305 t im Jahr 2030. Dies geht aus einer <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/20150419-Szenarien_SZEN-15.pdf">Studie des renommierten Energieforschers Dr. Joachim Nitsch</a> im Auftrag des BEE hervor.</p> <p>Um ihrer Forderung nach mehr Klimaschutz und einem Ausstieg aus der Kohle Nachdruck zu verleihen, gehen am 29. November hunderttausende Bürgerinnen und Bürger weltweit auf die Straße. Der BEE und seine Mitglieder rufen im Schulterschluss mit zahlreichen Umweltverbänden zur Teilnahme am Global Climate March in Berlin auf.</p> <p>Anhang:<a target="_blank" href="http://cache.pressmailing.net/content/5c6bf96e-b137-4820-ad5e-7931c8d7670c/BEE_Vermiedene_THG_1990-2014.jpg"> <span class="file-link">Infografik - Entwicklung der vermiedenen Treibhausgasemissionen durch die Nutzung Erneuerbarer Energie in Deutschland nach Sektoren</span></a></p> <p>Kontakt: <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-15 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-image-jpeg" alt="image/jpeg icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/image-x-generic.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/global-climate-march-klimaschutz-benoetigt-deutlich-schnelleren-ausbau-erneuerbarer-energien/bee-vermiedene-thg-1990-2014.jpg" type="image/jpeg; length=632603" title="bee-vermiedene-thg-1990-2014.jpg">Infografik - Entwicklung der vermiedenen Treibhausgasemissionen durch die Nutzung Erneuerbarer Energie in Deutschland nach Sekto</a></div> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Fri, 27 Nov 2015 09:48:28 +0000 4899 at https://www.wind-energie.de BWE-Bayern zieht ernüchternde Bilanz nach einem Jahr 10H-Abstandsregelung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-bayern-zieht-ernuechternde-bilanz-nach-einem-jahr-10h-abstandsregelung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>München/Augsburg. Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Bayern. „Kalkuliertes Ende statt kontrolliertem Ausbau der Windkraft in Bayern“. <br />Neue Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen bilden nur noch die Ausnahme. Der Bundesverband Windenergie in Bayern (BWE-Bayern) hat ein Jahr nach dem Inkrafttreten der sogenannten 10H-<abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> eine Auswertung der Genehmigungen für neue Windkraftanlagen im Freistaat vorgelegt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Die Zahlen aus dem Anlagenregister der Bundesnetzagentur bestätigen unsere Befürchtungen“, resümierte heute Raimund Kamm, der Landesvorsitzende des BWE-Bayern. So wurden in den ersten beiden Quartalen 2015 noch 51 Anlagen bewilligt, da für diese eine Genehmigung bis zum Stichtag des 4.2.2014 beantragt worden war. Danach fällt die Zahl der Genehmigungen aber steil ab – auf nur noch vier Anlagen für das dritte Quartal 2015. „Die 10H-<abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> hat nicht zu einem kontrollierten Ausbau der Windkraft in Bayern geführt, sondern zu ihrem kalkulierten Ende“, kritisierte Kamm die Negativentwicklung.</p> <p>Die allein im Freistaat gültige Abstandsregelung schreibt vor, dass neue Windräder in der Regel 2000 Meter Abstand zu Wohnhäusern einhalten müssen. Dies beschränkt den weiteren Ausbau in Bayern mit seinen verstreuten Weilern und Häusern aber auf ganz wenige Ausnahmen. „Deshalb beruhen nahezu alle 2015 noch errichteten Anlagen auf Altgenehmigungen“, erläuterte der BWE-Landesvorsitzende. Bis Ende 2015 und weiter bis Mitte 2016 dürften demnach noch durchschnittlich 20 bis 30 Anlagen pro Quartal ans Netz gehen – „und dann nichts mehr“, so Kamm.</p> <p>Damit entpuppe sich die 10H-Regelung faktisch als Entprivilegierung von Windkraft, obwohl sie nach Bundesrecht aber privilegiert wäre und ihr substantiell Raum verschafft werden müsste – auch in Bayern. Aus diesem Grund beteiligt sich der BWE-Bayern an den Klagen vor dem Bayerischen Verfassungsgericht gegen die aus seiner Sicht gezielte Verhinderungsregelung der Staatsregierung. Eine Entscheidung wird für das Frühjahr 2016 erwartet.</p> <p>Im Hinblick auf die bevorstehende Klimakonferenz in Paris hob der BWE-Landesvorsitzende noch einmal die Bedeutung der erneuerbaren Energien hervor. „Der durch unsere Treibhausgase&nbsp; verursachte viel zu schnelle Klimawandel wird weltweit Lebensräume vernichten, wo heute noch hunderte Millionen Menschen leben. Auch die Risiken von Atomkraft und Atommüll werden immer größer statt geringer“, warnte er. Ein entscheidender Beitrag zur Verringerung dieser Gefahren sei der zügige dezentrale Ausbau von Photovoltaik (PV) und Windkraft. „Große neue PV- und Windenergieanlagen liefern uns den Strom zudem für weniger als 10 Cent je Kilowattstunde“, so Kamm, „sie werden also schon mittelfristig zu den günstigsten Strompreisen in unserem Land führen.“</p> <p>Kontakt: <br />Christoph Markl-Meider<br />BWE-Bayern Presse<br />Tel. +49 841-975915, Mobil +49 179-5975863<br />Email <a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></p> <p>Rückfragen an:<br />Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Landesvorsitzender Raimund Kamm<br />Luitpoldstraße 26, 86157 Augsburg<br />Tel. +49 821-541936, Email <a href="mailto:kamm@gmx.de">kamm@gmx.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Planung Windenergie Fri, 27 Nov 2015 12:11:52 +0000 4900 at https://www.wind-energie.de Vertreter des BWE-Landesverbandes Schleswig-Holstein auf dem Windgipfel in Kiel https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/vertreter-des-bwe-landesverbandes-schleswig-holstein-auf-dem-windgipfel-kiel <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 4. November nahmen BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen und Nicole Knudsen, Leiterin der BWE-Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein seitens des Verbandes am vierten Windgipfel des Ministerpräsidenten&nbsp; Torsten Albig teil, um sich über die derzeitige Vorgehensweise bei der Genehmigung von Windenergieanlagen auszutauschen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach der Entscheidung des Oberveraltungsgerichtes Schleswig waren zwei von fünf Regionalplänen, in denen Eignungsgebiete für die Nutzung der Windenergie festgelegt werden, für ungültig erklärt worden. Die Landesregierung hatte daraufhin eine zweijährige Veränderungssperre&nbsp; für die Errichtung von Windenergieanlagen verhängt und arbeitet seitdem mit der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen. Ein im Juni 2015 verabschiedeter Planungserlass bildet die Grundlage für neue Regionalpläne. </p> <p>Die Karten aus dem Vorprüfungsprozess stehen im Internet unter <a target="_blank" href="http://www.schleswig-holstein.de/windkarten">www.schleswig-holstein.de/windkarten</a> zur Verfügung. Wer aus den rund 4.800 gelb markierten Flecken (das sind vorläufig die ohne Tabubereich) ableiten möchte, dass auf den damit verbundenen rund 7 Prozent der Landesfläche theoretisch WEA gebaut werden können, der wird enttäuscht.</p> <p>Zieht man von den 4.800 Einzelflächen die Kleinstflächen ab, auf denen theoretisch nur eine WEA stehen könnte, bleiben noch rund 1.700 Flächenstücke übrig. Diese „Suchräume“ werden in den kommenden Monaten einheitlich und unvoreingenommen auf die Abwägungskriterien hin bewertet. Was dann noch übrig bleibt, kann zurzeit niemand sagen. Die Kreise werden bei dem weiteren Abwägungsprozess einbezogen. Ziel der Landesregierung ist weiterhin eine 300 Prozentige Stromerzeugung bis zum Jahr 2025. Wie das erreicht wird, wenn Schleswig-Holstein&nbsp; in diesem und in den kommenden Jahren keine 500 MW jährlich zubaut, ist unklar. Mit wie viel Prozent der Landesfläche das erreicht werden soll ist nicht definiert und wird auch vorsichtigerweise nicht mehr kommuniziert. Früher waren es einmal 2 Prozent.</p> <p>Die anfängliche Euphorie („Wäschekörbe voller Ausnahmen“) ist zwischenzeitlich auch in der Landesregierung einer harten Ernüchterung gewichen. Ausnahmen werden nicht die Regel werden. </p> <p>Da jede zugelassene WEA Einfluss auf die Interpretation der Kriterien in der weiteren Regionalplanung hat, können zurzeit nur sehr wenige Zulassungen erteilt werden. Der Ministerpräsident wiederholte sein Versprechen, dass mit zunehmendem Erkenntnisgewinn und weiterem Fortschreiten der Landesplanung auch immer mehr Ausnahmen erteilt werden. Das oberste Ziel ist die Rechtssicherheit, was durch das Verwaltungsgericht Schleswig ja bestätigt wurde. Der Bescheid wurde&nbsp; an den BWE-Verteiler in Schleswig-Holstein versendet.&nbsp; </p> <p><strong>Das sind die Fakten:</strong><br />Von den 317 Anträgen, die sich vor der Neufassung des Gesetzes im Juni noch im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> befanden, sind knapp 250 Fälle bearbeitet. Dabei wurden 32 Ausnahmen zugelassen, 40 weitere Fälle sind entscheidungsreif mit positiver Tendenz. 19 Fälle wurden zurückgezogen oder anderweitig erledigt. 46 Anlagen liegen in Tabuzonen und können daher nicht genehmigt werden. 110 Fälle sind zurückgestellt, das heißt, es muss die weitere Regionalplanung abgewartet werden. Seit Inkrafttreten des Moratoriums haben 15 der beantragten Anlagen auch bereits einen Genehmigungsbescheid erhalten und dürfen nun errichtet werden. Seit der Neufassung des Landesplanungsgesetzes im Juni sind bislang 172 Neuanträge hinzugekommen. Die bisherige Prüfung hat ergeben, dass 18 davon in Tabuzonen liegen. Bei 65 erscheint eine Ausnahme möglich, davon wurden bereits in zwei Fällen die Prüfungen abgeschlossen und Ausnahmen zugelassen. Bei 14 ist die Erhebung konkreter Fachbelange erforderlich und bei 75 ist bereits jetzt klar, dass die Regionalplanung abgewartet werden muss.</p> <p><strong>So ist die Vorgehensweise:</strong><br />Wie in den versendeten Newslettern beschrieben, schickt das LLUR die Anfragen an die Landesplanung, die prüft, ob ein Tabu – oder Abwägungskriterium berührt wird oder nicht. Bei einem „Nein“ ist eine Ausnahme möglich. Bei einem „Jein“ kann der Antrag zurückgestellt werden. Da nur 0,2 Prozent der Suchräume in ganz Schleswig-Holstein von keinem Abwägungskriterium betroffen sind, wird ein Großteil der Anträge zurückgestellt. Die meisten Gebiete sind von bis zu acht Abwägungskriterien gleichzeitig betroffen. Aber: Kein Investor muss diese Anträge noch mal stellen, es sind lediglich „stecken gebliebene Verfahren“, die später wieder aufgegriffen werden. Für einen „Schnellcheck“ ist es ebenfalls möglich, an die Landesplanung eine Voranfrage zu stellen, zum Beispiel unter Nennung eines Flurstückes. Sehr unverbindlich bekommt man dann die Auskunft, ob ein Tabubereich betroffen ist oder nicht. Diese Voranfragen ersetzt aber nicht das reguläre Ausnahmeverfahren. Das heißt, dass der Antrag dann eventuell zweimal in die Landesplanung geht. Gleichwohl gilt: Anträge können / sollen gestellt werden, vielleicht werden sie zurückgestellt und im weiteren Verlauf vertiefend geprüft.&nbsp; <br />Ein Indiz für eine eventuelle „Eignung Neu“ ist das alte Eignungsgebiet. Aber das ist nur ein erster vorsichtiger Hinweis und kein Garant für eine Ausnahme.</p> <p><strong>Charakteristischer Landschaftsraum: </strong><br />Mit der Erstellung einer Untersuchung wurde ein Stralsunder Büro beauftragt. Ein Entwurf soll bis Anfang Dezember vorliegen, ab Januar werden die charkteristischen Landschaftsräume dann in die Karten eingearbeitet. </p> <p><strong><abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>: </strong><br />Eine „lex specialis“ für Repowering wird es nicht geben. Repowering-WEA werden genauso behandelt wie Neuanlagen und müssen die gleichen neuen Kriterien einhalten. Unabhängig davon, ob der Bürger zum Beispiel auch mit geringeren Abständen leben möchte, unabhängig davon, ob der Standort bereits 20 Jahre lang umfangreich untersucht wurde: All dieses hat keinen Einfluss. Der Landesregierung ist bewusst, dass eine große Anzahl der WEA nicht in einem der neuen Vorranggebiete stehen. Sie haben zwar Bestandsschutz, können aber nicht repowert werden. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf ein Repowering, kein „Ewigkeitsrecht“. Eine Idee für solche Fälle ist, für die Repoweringmühlen sogenannte Reservate zu schaffen. Die können dann nur fürs Repowering sein oder auch in einem Gebiet mit Altanlagen. Dass dies keine Option für Bürgerwindparks darstellt, ist der Landesregierung bekannt. Das Argument, dass auf Altflächen 20 Jahre lang beeinträchtigungsfrei Windenergie geerntet wurde, auch mit geringeren Abständen, findet im Weiteren keine Berücksichtigung. An den Abständen will die Landesregierung vorerst auch nicht rütteln. Das hat die Forderung von Gegenwind nach 10H gestern auch etwas ausgebremst. Was allerdings stutzig machte war der Nebensatz des MP, dass „man offen in die Abstands-Debatte geht“. </p> <p><strong>Wie geht’s weiter: </strong><br />Ende November wird die Landesplanung personell durch externe Mitarbeiter&nbsp; verstärkt. Im ersten Quartal 2016 sind mehrere regionale Informationsveranstaltungen geplant, über die die BWE-Geschäftsstelle die Mitglieder auf dem Laufenden halten wird. Hier schon mal der erste Termin: die landesweite Auftaktveranstaltung Wind findet statt am 12. Januar 2016. Mitte 2016 soll ein erster Planungsentwurf vorliegen.</p> <p>Kontakt:<br />Nicole Knudsen<br />Tel.: 04841 663210<br /><a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Genehmigung Planung Windenergie Mon, 23 Nov 2015 12:05:54 +0000 4892 at https://www.wind-energie.de EU als Nr. 1 bei Erneuerbaren Energien? Die Umsetzung steht noch aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-als-nr-1-bei-erneuerbaren-energien-die-umsetzung-steht-noch-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Die Europäische Union verpasst die Chance, den guten Ideen für eine Energieunion und dem Umbau des europäischen Energiesystems hin zu Erneuerbaren Energien die richtigen Maßnahmen zu verpassen“, kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie den Bericht zur Energieunion. Kommissions-Vizepräsident Šefčovič hat am heutigen Mittwoch den ersten Bericht zur europäischen Energieunion in seiner Amtszeit vorgestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Darin wiederholen sich zwar die guten Absichten, jedoch fehlen die konkreten Vorschläge zur Umsetzung.“ Auch wie die Systemtransformation aussehen soll, wird an keiner Stelle erwähnt.</p> <p>„Keine zwei Wochen vor dem Klimagipfel in Paris haben wir von der Europäischen Union deutlich klarere Vorgaben für den Ausbau der Erneuerbaren Energien erwartet.“ Das begleitende Guidance-Dokument setzt zu stark auf Gas und unterschätzt die wichtige Rolle der Erneuerbaren Energien zur Sicherung der Energieversorgung. Nationale Pläne, die die Umsetzung der EU-Vorgaben regeln, sollen am Europäischen Parlament vorbei nur zwischen der Kommission&nbsp; und den Mitgliedsstaaten verhandelt werden. Das entziehe dem Prozess unnötig die politische Legitimation, so Falk. Darüber hinaus sollen laut dem Dokument die nationalen Pläne nicht in der Europäischen Richtlinie, die bald überarbeitet wird, verankert sein – und entsprechend unverbindlich bleiben. </p> <p>Die Welt steht vor COP21 und dennoch bleiben ernsthafte Bemühungen um mehr Klimaschutz in der Ferne. Fast zeitgleich zu Šefčovič‘ Bericht diskutiert die Bundesregierung den Monitoringbericht zum Fortschritt der deutschen Energiewende. Bekannt geworden ist bereits, dass Deutschland seine Klimaschutzziele mit der Minderung des CO2-Ausstoßes bis 2020 wohl nicht erreichen wird. „Es ist allerhöchste Zeit, auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene wirksame Instrumente für eine grundlegende Änderung des Energiesystems zu implementieren. Die Welt benötigt eine echte Pespektive für eine CO2-freie Wirtschaft. Gelingen kann dies nur mit Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.“</p> <p>Ein <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/20151118_Energiepolitische_Zwischenbilanz_1_Jahr_Juncker-Kommission.pdf">Hintergrundpapier </a>zu „1 Jahr Juncker“ ist auf der BEE-Website verfügbar. </p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Invalidenstraße 91 <br />10115 Berlin <br />Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Europa Klimaschutz Wed, 18 Nov 2015 11:52:07 +0000 4887 at https://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie unterstützt Klage zu Hinkley Point C https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-unterstuetzt-klage-zu-hinkley-point-c <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Greenpeace Energy klagt gegen die Subventionen für das britische AKW Hinkley Point C. „Wir teilen die Kritik an den milliardenschweren, von der EU-Kommission genehmigten Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C und ihren möglichen negativen Auswirkungen für die Energiewende in Deutschland und Europa. Deshalb unterstützen wir symbolisch die Klage.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die nationalen Ziele sehen in Deutschland u.a. den Ausstieg aus der Atomenergie und einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien vor. Europa hat sich ebenfalls gemeinschaftlich Ziele zum schnellen Ausbau der Erneuerbaren gesetzt. Beides steht im krassen Widerspruch zur Absicht in Hinkley Point C nun Atomstrom auf 35 Jahre mit 92,5 Pfund (umgerechnet ca. 132 Euro) pro Megawattstunde bei zusätzlichem Inflationsausgleich und ungeklärter Endlagerung zu vergüten. Die Subventionierung veralteter Atomtechnologien ist auch angesichts der technologischen Marktführerschaft europäischer Windanlagenhersteller im Weltmarkt ein völlig falsches Signal. Bereits heute kommt es durch Überkapazitäten zu Marktverzerrungen im Energiesektor. Diese werden zunehmen, wenn entgegen der europäischen Strategie der Zubau Erneuerbarer Energien nicht durch die Herausnahme atomarer und fossiler Kraftwerke begleitet wird. Es macht schon gar keinen Sinn, <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> in ein Ausschreibungskorsett zu zwingen, während gleichzeitig Dauersubventionen für den Bau neuer Atomkraftwerke zugelassen werden. Wir brauchen Fairness im Markt“, so Hermann Albers.</p> <p>mehr unter: <a href="http://www.no-point.de/unterstuetzer/">http://www.no-point.de/unterstuetzer/</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Europa Internationales Strommarkt Umwelt Vergütung Wirtschaft Tue, 17 Nov 2015 16:31:05 +0000 4885 at https://www.wind-energie.de 16. BWE-Serviceumfrage zur Qualitätssicherung im Servicebereich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/16-bwe-serviceumfrage-zur-qualitaetssicherung-im-servicebereich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach den erfolgreichen Befragungen der vergangenen Jahre wiederholt der BWE seine Serviceumfrage zum nunmehr 16. Mal. Angeschrieben werden über 2.000 Betreiber und Betreibergesellschaften mit der Bitte, die Qualität ihres Serviceanbieters zu bewerten. Alle Betreiber, die beim BWE Anlagen gemeldet haben, können sich an der Umfrage beteiligen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Umfrage gliedert sich in drei Teilbereiche: Regelmäßige Wartungsarbeiten, Außerplanmäßige Instandsetzungen/Reparaturen sowie Außerordentliche Serviceleistungen. Alle drei Bereiche gehen zu gleichen Teilen in die Bewertung der Gesamtnote ein. &nbsp;</p> <p>Ziel der Umfrage ist es, Probleme zwischen Betreibern und Herstellern/Servicedienstleistern zu identifizieren, zu beschreiben und somit in beiderseitigem Verständnis Lösungen herbeizuführen. Darüber hinaus soll die Umfrage zu mehr Transparenz und Qualität auf dem Servicemarkt beitragen. Aber auch für die Hersteller selbst sind die Ergebnisse von großer Bedeutung, da sie so ein realistisches Abbild ihrer eigenen Servicequalität erhalten und Verbesserungen anstoßen können. Die Veröffentlichung der Umfrage erhalten Sie wie immer in der Märzausgabe des BWE-Fachmagazins neue energie und im BWE-Report zur Serviceumfrage.</p> <p>Wie im vergangenen Jahr hofft der Verband auf rege Teilnahme, um die Aussagekraft der Umfrage sicherzustellen. Der Fragebogen kann sowohl online ausgefüllt wie auch per Fax oder Mail an den BWE gesendet werden.&nbsp;Bitte nutzen Sie vorzugsweise die Onlinevariante. Die Einwahl sowie ausführliche Hinweise finden Sie unter: <a href="http://bwesurvey.limequery.com/514556/">http://bwesurvey.limequery.com/514556/</a></p> <p>Der BWE verschickt mit seiner Einladung einen Anmeldecode für den Login-Bereich. Einsendeschluss für die Umfrage ist der 21. Dezember 2015.</p> </div> </div> </div> Service und Wartung Mon, 16 Nov 2015 13:53:14 +0000 4880 at https://www.wind-energie.de Neue Studien bestätigen: Vergütungsmodell muss im künftigen Ausschreibungssystem geändert werden, um Windenergiezubau auch in NRW zu sichern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/neue-studien-bestaetigen-verguetungsmodell-muss-im-kuenftigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Klimaschutz- und Umweltministerium NRW und Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW fordern Chancengleichheit der Standorte, um einen bundesweiten Windenergieausbau auch im Rahmen der anstehenden Umstellung der EEG-Vergütung auf ein Ausschreibungssystem sicherzustellen – Einstufiges Vergütungsmodell bietet hierzu einfache und sichere Lösung</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf<b>. </b>Ab 2017 soll nach Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) die Vergütung für Windstrom nicht mehr gesetzlich definiert, sondern durch Ausschreibungen wettbewerblich ermittelt werden. Dann konkurrieren verschiedene Akteure in Bieterverfahren um die Förderung von Windenergieprojekten. Dieser Systemwechsel zur Ausschreibung verunsichert die Branche extrem. Die bundesweit unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen lassen viele Windmüllerinnen und Windmüller in NRW befürchten, dass sie mit den windstarken Regionen auch bei kostenoptimierter Planung nicht mithalten können. „Ein guter Windenergiestandort zeichnet sich durch mehr aus als nur durch hohe Windgeschwindigkeiten. Der Beitrag von NRW zum Windenergieausbau war deshalb bereits in der Vergangenheit unverzichtbar und wird dies auch in Zukunft bleiben“, betont Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel. Ein bundesweit verteilter Windenergieausbau reduziert den Netzausbau durch verbrauchsnahe Stromerzeugung, verstetigt die Stromerzeugung aus Wind, generiert <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort und sichert die Akzeptanz und die Akteursvielfalt der Windenergie.</p> <p>„Der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> lehnt Ausschreibungen als Instrument für die Förderung des Windenergieausbaus weiterhin ab. Kommt die Umstellung auf Ausschreibungen trotzdem, ist es umso wichtiger, dass wir eine Regelung zum Ausgleich der unterschiedlichen Windhöffigkeit bekommen, die einfach, manipulationssicher und chancengleich ist“, sagt Klaus Schulze Langenhorst, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW).</p> <p>Das bisher im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verwendete Modell zum Ausgleich der unterschiedlichen Windhöffigkeit reicht allerdings nicht aus, um eine Chancengleichheit zu gewährleisten. Ohne eine Anpassung wird es daher zu einer einseitigen Förderung der Windenergie in windstärkeren Regionen und zu einer Ausgrenzung der Binnenlandstandorte kommen. Um einen ausgewogenen Ausbau auch im Binnenland zu ermöglichen, werden derzeit bundesweit verschiedene Möglichkeiten diskutiert.</p> <p>Das Klimaschutz- und Umweltministerium NRW hat dazu gemeinsam mit dem LEE NRW ein Modell veröffentlicht. In diesem Modell entfällt die komplizierte und im Rahmen von Ausschreibungen mit zahlreichen Nachteilen und Schwierigkeiten verbundene zeitlich gestaffelte Vergütung. Stattdessen erhält jedes Windenergieprojekt über den gesamten Vergütungszeitraum den von ihm gebotenen Preis, der lediglich mit einem Faktor korrigiert wird, der die unterschiedliche Windhöffigkeit ausgleicht. Somit werden zielgerichtet und vollständig die unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen ausgeglichen, während alle anderen projektspezifischen Kostenfaktoren dem Wettbewerb unterworfen werden. Das Modell gewährleistet damit zugleich Chancengleichheit und das durch die Ausschreibungen angestrebte Ziel der Kosteneffizienz.</p> <p>Dies bestätigen jetzt auch zwei Gutachten des DEWI und des Leipziger Instituts für Energie, die der LEE NRW und das Klimaschutz- und Umweltministerium heute&nbsp; veröffentlicht haben. „Die beiden aufeinander aufbauenden Gutachten zeigen nicht nur die Schwachpunkte des bisherigen Vergütungsmodells auf, sondern präsentieren zugleich Lösungen. Unser Modell besticht durch seine einfache Gestaltung und kann in dem anstehenden Ausschreibungssystem allen Akteuren auch unter wechselnden Marktbedingungen Sicherheit bieten, Projekte zu entwickeln. Und dieses bundesweit“, sagt Klaus Schulze Langenhorst.</p> <p><b>Weitere Informationen:</b></p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.lee-nrw.de/wp-content/uploads/2015/11/IE_2015-11-12_Endbericht.pdf">Gutachten des Leipziger Instituts für Energie</a> </li> <li><a target="_blank" href="http://www.lee-nrw.de/wp-content/uploads/2015/11/DEWI_RS15_04608_final.pdf">Gutachten des DEWI </a></li> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.<br />Sarah Preuss, Pressesprecherin <br />Telefon: 0211-9367 6064 <br />E-Mail: <a href="mailto:sarah.preuss@lee-nrw.de">sarah.preuss@lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Windenergie Fri, 13 Nov 2015 07:47:15 +0000 4886 at https://www.wind-energie.de Energiegipfel tagt ohne Hessische Windbranche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/energiegipfel-tagt-ohne-hessische-windbranche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Bei der Wiederauflage des Hessischen Energiegipfels dreht sich fast alles um die weitere Nutzung der preiswerten Windenergie an Land. Daher ist es mehr als unverständlich, dass der Bundesverband WindEnergie nicht zur Teilnahme eingeladen wurde. Es wird hinter verschlossenen Türen über die Windenergie diskutiert, während die Akteure des Landes vor der Tür bleiben müssen“, fasste Joachim Wierlemann, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie die Kritik der 1.077 Mitglieder des Verbandes in Hessen zusammen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="p1">„Hessen hat dank hoch effizienter und für das Binnenland optimierter Anlagen inzwischen große Chancen, die Energiewendeziele des Landes zu erreichen. Dafür braucht es aber ein aktives Handeln von Landesregierung und Kommunalbehörden. Insbesondere müssen planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, damit auf mindestens 2 Prozent der Landesfläche tatsächlich die preiswerte Windenergie genutzt werden kann. Dazu gehört, dass der Ersatz alter Anlagen möglich bleibt, dass es eine Klärung im Bereich des Artenschutzes gibt und die Energiewende weiter unter der Teilnahme von Bürgerenergieprojekten, Kommunen und örtlichem Mittelstand gestaltet wird. Über all dies wäre zu sprechen.</p> <p class="p1">Die Vernetzung der Sektoren Strom, Mobilität und Wärme wird zu einem steigenden Strombedarf führen. Immer mehr Unternehmen setzen auch aus Imagegründen auf Grüne Energie. Hessen muss sich entscheiden, ob es künftig allein aus dem Norden und Osten mit preiswerter Windenergie versorgt wird oder <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> durch die Nutzung der Windenergie im eigenen Land zulässt. Die fast 1.100 Akteure, die im BWE-Hessen organisiert sind, wollen ihren Beitrag leisten. „Aber wir wollen auch mitdiskutieren und unsere Sachkenntnis einbringen dürfen“, machte Joachim Wierlemann deutlich.</p> <p class="p1">Kontakt:<br />Wolfram Axthelm<br /> Pressesprecher<br /> Tel.: +49 30 212341 251</p> <p> <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p class="p1">&nbsp;</p> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="500"> <tbody> <tr> <td width="500"> <p class="p1"><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de"></a></p> <p></p></td> </tr> </tbody> </table> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Regionale Wertschöpfung Windenergie Wed, 11 Nov 2015 13:20:10 +0000 4877 at https://www.wind-energie.de Schülerprojekte zu Wind- und Solarstrom unterstützen die Energiewende vor Ort https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/schuelerprojekte-zu-wind-und-solarstrom-unterstuetzen-die-energiewende-vor-ort <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit September 2015 steht auf dem Schulgelände des Beruflichen Bildungszentrums Werner-Heisenberg in Rüsselsheim eine Windenergieanlage. Der aufgebaute Savoniusrotor ergänzt zukünftig die bereits vor einigen Jahren installierten PV-Anlagen, die Lehrer Ulrich Wiese mit Kollegen und Schülern dort zusammen errichtet hat. Als Folgeprojekt zur Windkraftanlage &nbsp;arbeitet seine Projektgruppe gerade an der Einspeisung des umgesetzten Stromes in das Werkstattgebäude bzw. an einer Stromtankstelle für Elektroroller, die von den Hausmeistern auf dem weiten Schulgelände genutzt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="889" height="507" title="Schulprojekt am Bildungszentrum Werner-Heisenberg in Rüsselsheim" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/schuelerprojekte-zu-wind-und-solarstrom-unterstuetzen-die-energiewende-vor-ort/berufsbildungswerk-ruesselsheim-imgp7519.jpg?1447072267" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der eingesetzte Savoniusrotor hat eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1 kW und ist auf einem Mast in ca. 10 m Höhe installiert. Zur Zeit bereitet die Gruppe Messreihen vor. Sollten diese entsprechend geringe Geräuschemissionen ergeben, die für eine Baugenehmigung Voraussetzung sind, &nbsp;kann die Anlage in einer 2. Bauphase auf einem höheren Mast und mit einem größeren Rotor erweitert werden. Entscheidend für die größere Variante sind die erwähnten Geräuschmessungen, die begleitet durch das&nbsp; Hessische Landesamt für Umwelt durchführt werden.</p> <p>Vor drei Jahren bauten die engagierten Pädagogen mit ihren Schülern u.a. vor dem Schulgebäude ein System auf, mit dem auf einem ca. 6 m hohen Mast 24 qm PV-Module dem täglichen Sonnenverlauf nachgeführt werden. Dieses speist in das öffentliche Netz ein. „Ich glaube nicht, dass solche Anlagen bereits schon einmal an anderer Stelle in Schülerprojekten realisiert wurden“, so Wiese über dies seit Jahren sehr engagiert verfolgte Projekt, ein Musterbeispiel für die gelungene Kombination von Theorie und Praxis. Dazu zählen noch weitere praxisorientierte Energieprojekte an der Werner-Heisenberg-Schule, die in den vergangenen Jahren mit Schülern und im Unterricht umgesetzt wurden.&nbsp;</p> <p>Insgesamt, so Wiese, wurden mit den Anlagen bisher ca. 100.000 kWh Strom mit entsprechender &nbsp;CO2-Ersparniss produziert. Der Strom aus der aktuellen Windkraftanlage kommt ab jetzt noch hinzu,&nbsp; wird allerdings in das Gebäudenetz zum Eigenverbrauch eingespeist. Augenblicklich wird insbesondere daran gearbeitet, Messreihen zu starten, mit denen im Unterricht u.a. Geräuschemissionen, Windgeschwindigkeiten oder der Energieumsatz ermittelt werden.</p> <p>Das aktuelle Windkraftprojekt wird über ein Sponsoring als Schulprojekt abgewickelt und finanziert.</p> <p>Kontakt: <br />Ulrich Wiese, <a href="mailto:u.wiesemainz@t-online.de">u.wiesemainz@t-online.de</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Bundesländer Kleinwind Windenergie Mon, 09 Nov 2015 13:51:13 +0000 4870 at https://www.wind-energie.de Mit neuem Erlass: Windenergieausbau in NRW muss jetzt kräftig an Fahrt aufnehmen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/mit-neuem-erlass-windenergieausbau-nrw-muss-jetzt-kraeftig-fahrt-aufnehmen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Branchenverbände der Erneuerbaren Energien und der Windenergie begrüßen längst überfälligen Windenergieerlass der Landesregierung – LEE-Vorsitzender Lahme: „Windenergieausbau in NRW braucht aber weitere Meilensteine statt immer neuer Restriktionen“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf.&nbsp; Die Erneuerbare-Energien-Branche in Nordrhein-Westfalen hat den heute veröffentlichten Windenergieerlass der Landesregierung grundsätzlich begrüßt. „Der Windenergieerlass ist eine wichtige Grundlage, um den notwendigen Windenergieausbau in Nordrhein-Westfalen endlich wieder in Schwung zu bringen. Denn leider mussten Investoren, aber auch Behörden und Kommunen viel zu lange auf die schon vor über einem Jahr angekündigte Neufassung warten. Dass der Erlass nun vorliegt, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass weitere wichtige Meilensteine gesetzt werden müssen, um den Ausbau der Windenergie als tragende Säule der Energiewende in NRW weiter voranzutreiben“, sagte Klaus Schulze Langenhorst, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bundesverbandes Windenergie (BWE NRW).&nbsp;</p> <p>Der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW (LEE NRW) und der Landesverband des Bundesverband WindEnergie NRW (BWE) begrüßten im neuen Erlass vor allem die Regelungen zur Windenergienutzung in Landschaftsschutzgebieten und zum vereinfachten Verfahren der Landschaftsbildkompensationen, wenngleich die Ersatzgeldleistungen hier zu hoch ausgefallen seien. Auch sei die Vorgabe, dass Waldgebiete für die Windenergie keine grundsätzlichen Tabuzonen sind, positiv zu bewerten.</p> <p>Allerdings enthalte der neue Erlass auch manche Regelung, die die ohnehin schwierige Suche nach geeigneten Flächen weiter erschweren wird: So kritisierten LEE NRW und BWE NRW besonders, dass der Geologische Dienst künftig an Planungs- und <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> für Windenergieanlagen beteiligt werden und ein Prüfradius von 10 Kilometern um seismologische Stationen gelten soll. Das sei umso unverständlicher, als bislang bei den bisher in NRW installierten gut 3.000 Windenergieanlagen keinerlei Probleme bekannt geworden sind. Auch die im Erlass festgeschriebene doppelte Absicherung der Rückbauverpflichtung, die es so nur für Windenergieanlagen gibt, bewerten die Verbände negativ.<br />&nbsp;<br />Beide Verbände forderten die Landesregierung dazu auf, entschlossen für einen Ausbau der Windenergie in NRW einzutreten und vor allem die längst überfällige Verabschiedung von Landesentwicklungsplan (LEP) und Klimaschutzplan im Sinne der Energiewende voranzubringen. Die Erstellung des LEP, der insbesondere für die weitere Regional- und Bauleitplanung erhebliche Bedeutung hat, braucht inklusive der Zeit der Minderheitsregierung mittlerweile mehr als fünf Jahre. Der Klimaschutzplan, der laut Klimaschutzgesetz bereits im Jahr 2013 erarbeitet werden sollte, befindet sich derzeit noch in der parlamentarischen Beratung. Schulze Langenhorst zeigte ein weiteres Konfliktfeld auf: „Der Artenschutz kristallisiert sich als eines der größten Hindernisse beim Ausbau der Windenergie heraus. Dabei sind Windenergie und Artenschutz in Wahrheit deutlich verträglicher als häufig behauptet.“ Deshalb müsse auch der „Leitfaden Artenschutz“ als weitere wichtige Grundlage für den Windenergieausbau in NRW noch einmal evaluiert und an die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft und Praxis angepasst werden. <br />&nbsp;<br />Deutliche Korrekturen forderten LEE NRW und BWE NRW zudem am neuen Landesnaturschutzgesetz, da es in seiner jetzigen Form die Energiewende in Nordrhein-Westfalen auszubremsen drohe. „Klar ist: Nur mit einem ambitionierten Windenergieausbau kann die nordrhein-westfälische Energiewende gelingen. So begrüßenswert der neue Windenergieerlass auch ist, er ist nur ein Zwischenschritt. Gesetze, wie das Landesnaturschutzgesetz, dürfen nicht manche positive Regelung des Windenergieerlasses für den Ausbau der Windenergie direkt wieder konterkarieren“, mahnte Schulze Langenhorst. <br />&nbsp;<br />Nach Einschätzung von LEE NRW und BWE NRW baut der jetzige Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes in vielen Bereichen neue rechtliche Hürden unter anderem auch für den Ausbau Erneuerbarer Energien auf. „Der Landesregierung muss klar sein: Wenn sie ihre ambitionierten Ziele erreichen möchte, dass Erneuerbare Energien bis 2025 mindestens 30 Prozent unseres Strombedarfs liefern, dann sind weitere Barrieren für unsere Zukunftsenergien eindeutig der falsche Weg“, so Andreas Lahme, Vorsitzender des LEE NRW.</p> <p>Im Pressebereich des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) NRWs steht der Erlass zum Download bereit.&nbsp; <br /><a target="_blank" href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/klima/windenergieerlass.pdf">Windenergieerlass</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a target="_blank" href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/klima/Anlagen_Bewertungsverfahren_Landschaftsbild_FuerWEA.pdf">Anlage Bewertungsverfahren Landschaftsbild mit Beispielen</a><a href="https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/klima/windenergieerlass.pdf"></a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Stefan Reimering, BWE-Landesgeschäftsstellenleiter Nordrhein-Westfalen&nbsp; <br />T +49 (0)211 / 9367 6066, F +49 (0)211 / 9367 6061 <br /><a href="mailto:s.reimering@bwe-regional.de">s.reimering@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Naturschutz Planung Potenziale Windenergie Wed, 04 Nov 2015 10:45:26 +0000 4868 at https://www.wind-energie.de Technologieführerschaft deutscher Unternehmen der Windbranche durch stabilen Heimatmarkt getragen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/technologiefuehrerschaft-deutscher-unternehmen-der-windbranche-durch-stabilen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Weltweit sehen wir onshore wie offshore stark wachsende Märkte. Deutschland ist in beiden Wachstumsmärkten hervorragend positioniert. Die technologische Spitzenposition war durch stabile politische Rahmenbedingungen und eine breite Akteurslandschaft erreichbar“, so Axel Röpke, stellvertretender Präsident Bundesverband WindEnergie auf der heutigen Verbandskonferenz ‚Offshore Windenergie Betrieb - Strategien und Erfahrungen aus der ersten Betriebsphase‘ in Hamburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Wir brauchen die Sicherheit für einen starken Ausbau an Land und auf See. An Land ist die Windenergie der preiswerte Treiber der Energiewende. Auf See gibt es ein starkes Potential zu Kostensenkungen zu gelangen und so einen deutlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten.“</p> <p>Ende 2014 war mit 2693 Offshore-WEA weltweit eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 8498 MW installiert. Zur Jahresmitte speisten in Deutschland 668 Anlagen mit einer Leistung von 2.777,8 Megawatt Strom ein. Bei der Nutzung der <abbr title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term222" title="Offshore ist englisch für "vor der Küste liegend". Damit werden Windenergieanlagen beschrieben, die im Meer stehen.">Offshore-Windenergie</a></abbr> ist Europa derzeit die führende Region, gefolgt von Asien. 2014 beschäftigte die Offshore-Industrie in Deutschland rund 19 000 Menschen.</p> <p>„Deutschland ist im wachsenden Weltmarkt gut positioniert. Voraussetzung für den Export sind starke und leistungsfähige Unternehmen, die in ihren Bereichen die technologische Spitze in der Welt erreichen. Ein stabiler deutscher Heimatmarkt legt dafür die Grundlagen. Dieser ist das Fundament für die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen in der Welt. Die Bundesregierung ist daher in der Verantwortung angesichts langer Planungszeiten und hoher Vorinvestitionskosten für eine berechenbare Entwicklung zu sorgen. Der Systemwechsel zu Ausschreibungen macht uns erhebliche Sorgen.</p> <p>Zudem ist es angesichts eines starken internationalen Wachstums überfällig, die Energiewende auch industriepolitisch zu begleiten. Wir wünschen uns, dass sich Deutschland und die Europäische Union zu einem&nbsp; Masterplan Energie und zu einer Industriepolitik für die Erneuerbaren Energien bekennen. Damit würde Europa nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch ein wichtiges Signal setzen. Mit den Erneuerbaren Energien lässt sich die Abhängigkeit von Energierohstoffimporten aus Krisen- und Konfliktregionen konsequent senken. Dies ist gerade mit Blick auf die vielen Konfliktherde dringend erforderlich“, mahnte Axel Röpke.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Export Offshore Tue, 03 Nov 2015 13:46:43 +0000 4820 at https://www.wind-energie.de Stromspeicher für die Energiewende: Pilotprojekte und Förderprogramm stellen wichtige Weichen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/stromspeicher-fuer-die-energiewende-pilotprojekte-und-foerderprogramm-stellen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Speicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: sie flankieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien, stützen die Netze und werden stetig günstiger. Hausspeicher sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch; seit vergangenem Jahr gehen auch Primärregelenergiespeicher vermehrt ans Netz. Mit dem heutigen Spatenstich in Lünen stoßen Primärregelenergiespeicher in eine neue Größendimension vor:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit 13 Megawatt wird der von der Daimler AG betriebene Batteriespeicher der derzeit größte 2nd-use <abbr title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term217" title="Technologie, die eine Speicherung überschüssig erzeugten Stroms (beispielsweise an besonders wind- und sonnenreichen Tagen) ermöglicht. Neben der Batterie gibt es noch weitere geläufige Energiespeichermethoden wie beispielsweise die Pump- und Druckluftspeicher. Außerdem gibt es die Möglichkeit in chemischen Prozessen durch überschüssigen Strom Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt Methan herzustellen, welche als Kraftstoff (Wasserstoff) oder Brennstoff für Verkehr und Gaskraftwerke (Methan) genutzt werden können.">Energiespeicher</a></abbr> weltweit sein. Das bislang einzigartige dieses Großbatteriespeichers: Er besteht aus gebrauchten Batterien von Elektroautos. Damit ist offensichtlich: Der Ausbau der Elektrombilität wird auch den Stromsektor revolutionieren – und umgekehrt.</p> <p>In Zukunft werden für den stationären Zweitnutzungsmarkt in großem Umfang günstig Batterien zur Verfügung stehen, die bereits im Verkehrssektor genutzt wurden. Gerade mal drei Batterien der Tesla S-Klasse ergeben ein Megawatt Batterieleistung; 16 dieser Batterien können bereits eine Megawattstunde Strom speichern. Im nächsten Jahrzehnt wird es Millionen Elektrofahrzeuge geben, deren Batterien schrittweise in die Zweitnutzung überführt werden. Der Grundstein hierzu wird heute gelegt.</p> <p>Nicht alle Marktteilnehmer sehen die großen Chancen, sondern bleiben in der alten Energiewirtschaft stehen, wie zum Beispiel die <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr>. „Die Übertragungsnetzbetreiber bremsen durch ihre Vorgaben den Einzug der Batterien in den Primärregelleistungsmarkt aus“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Sie begeben sich damit in offenen Widerspruch zum Weißbuch der Bundesregierung, das sich für eine Flexibilisierung der Regelenergiemärkte ausspricht. „Der BEE fordert die Übertragungsnetzbetreiber auf, ihre Blockadehaltung gegen Primärregelleistungsbatterien zu beenden.“ Dann werden solche Batterien wie die von Daimler, Younicos, Bosch und anderen sehr schnell den Primärregelleistungmarkt prägen und Kohlekraftwerke verdrängen.</p> <p>Damit auch Solarstromspeicher system- und netzdienlich eingesetzt werden, ist es wichtig, dass die Bundesregierung mit dem KfW-Förderprogramm Vorgaben macht. Durch das Programm erhalten Anlagenbetreiber auch den Anreiz, trotz noch fehlender <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> in die Speicher zu investieren In den vergangenen zwei Jahren gab es daher schon große Fortschritte bei Solarstromspeichern. Die Preise für sie sind in dieser Zeit bereits um ein Viertel gesunken. „Damit diese erfolgreiche Entwicklung in gleichem Tempo weitergehen kann, sollte das hocheffektive Batterieförderprogramm fortgesetzt werden. Mit ca. 40 Millionen Euro Förderung konnten private Investitionen von gut 320 Millionen Euro bewirkt werden“, appelliert Falk an die Bundesregierung. Das Augenmerk beim Einsatz der Hausspeicher-Systeme soll künftig noch stärker auf einem netzdienlichen Betrieb liegen.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br />E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Netze Netzintegration Speicher Tue, 03 Nov 2015 14:07:03 +0000 4821 at https://www.wind-energie.de Windenergieanlage in 1.164 Meter über dem Meeresspiegel geht ans Netz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergieanlage-1164-meter-ueber-dem-meeresspiegel-geht-ans-netz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 30. Oktober wurde in Anwesenheit von Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller Deutschlands höchstgelegene Windenergieanlage auf der Hornisgrinde in Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Nachdem im Februar das Landratsamt Ortenaukreis die Genehmigung erteilt hatte und Ende Juli der erste Spatenstich stattfand, wurde die Anlage in einer Rekordzeit von nur drei Monaten erschlossen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Franz Untersteller betonte, dass dies ein weiterer Beleg für die Dynamik des Windenergieausbaus in Baden-Württemberg sei. Einer der windreichsten Standorte des Bundeslandes sei damit mit einer leistungsstarken Anlage erschlossen worden.</p> <p>Die neue Anlage hat eine <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 2,3 Megawatt und eine Gesamthöhe von 120 Metern. Sie ersetzt den 1994 errichteten ersten Windpark des Bundeslandes, der aus drei kleineren Anlagen mit einer Gesamtleistung von 350 Kilowatt bestand und wird zukünftig das Siebenfache an Strom erzeugen. Im Hinblick auf die Windhöffigkeit weist der Standort ein überragendes Potential auf.</p> <p>Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin im Bezirk Freiburg, bezeichnete den Bau der neuen Anlage als ein Repoweringprojekt par excellence, mit dem das vorhandene Potenzial noch besser genutzt werden könne. Der Regierungsbezirk sei damit auf einem sehr guten und erfolgreichen Weg.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Potenziale Repowering Windenergie Mon, 02 Nov 2015 10:43:35 +0000 4818 at https://www.wind-energie.de Windbranche trifft sich in Hannover https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windbranche-trifft-sich-hannover <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am kommenden Mittwoch (4.11.2015) treffen sich in Hannover 600 Akteure aus Unternehmen der Windbranche zu ihrem Branchentag. Der Bundesverband WindEnergie Niedersachsen/Bremen als Veranstalter und enercity - Stadtwerke Hannover AG als Gastgeber freuen sich, dass Stefan Wenzel, stellvertretender Ministerpräsident und niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie Dr. Carsten Sieling, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Bremen zu den Teilnehmern sprechen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Windenergie ist das Rückgrat der Energiewende. An Land ist die Branche der preiswerte Treiber der Energiewende, der die Erreichung der Energiewendeziele der Bundesregierung absichert und zudem mit einem starken Export zum volkswirtschaftlichen Wohlstand beiträgt.</p> <p>Auf See werden die Kostensenkungspotentiale nach und nach gehoben, hier lässt sich ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Neben der im deutschen Maschinenbau verankerten Zulieferer- und Herstellerindustrie gehören Projektierer, spezialisierte Rechtsanwälte, Unternehmen der Finanzbranche sowie Firmen aus den Bereichen Logistik, Bau, Service/Wartung&nbsp; und <abbr title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term302" title="Dienen der Speicherung überschüssiger Energie für Zeiten geringerer Kapazitäten. Bei der Umwandlung von Energie treten je nach Technologie Verluste auf. Je nach Schwankung sind unterschiedliche Technologien sinnvoll. ">Speichertechnologien</a></abbr> aber auch Stromhändler, Netzbetreiber und Energieversorger zu dieser stark aufgestellten Branche.</p> <p>„Mit dem politisch gewollten Systemwechsel zu Ausschreibungen steht die Branche vor einem Umbruch. Wir haben unsere Skepsis deutlich gemacht, beteiligen uns aber im Interesse der 140.000 Beschäftigten der Branche daran, vernünftige Regelungen zu erreichen. Neben den landespolitischen Herausforderungen zur Sicherung einer die Energiewende tragenden Flächenkulisse werden wir uns in Hannover deshalb ganz zentral mit unseren Forderungen für ein akzeptierbares Ausschreibungsdesign befassen“, umriss Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, den Schwerpunkt des Windbranchentages Niedersachsen.</p> <p>„Die Energiewende führt die Energieerzeugung in die Regionen zurück und sorgt für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor Ort. Die Dezentralität der Energiewende wird immer mehr zu einer Chance für die beteiligten Akteure, die mit ihrer lokalen und regionalen Verankerung überzeugen und die Akzeptanz der Energiewende sichern. Gemeinsam gilt es, die dringend notwendige Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität weiter voranzubringen“, so Wilhelm Pieper, Landesvorsitzender BWE Niedersachsen/Bremen</p> <p><a target="_self" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-2-windbranchentag-niedersachsen-bremen ">Zum Programm des Branchentages</a>&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Wolfram Axthelm,&nbsp; Pressesprecher <br /> Tel.: +49 30 212341 251,&nbsp; <a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a> </p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Veranstaltung Verband Windenergie Fri, 30 Oct 2015 10:16:56 +0000 4817 at https://www.wind-energie.de Einstieg in Rückbau des fossilen Kraftwerksparks begonnen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/einstieg-rueckbau-des-fossilen-kraftwerksparks-begonnen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Mit der am Wochenende verkündeten Einigung des Bundeswirtschaftsministeriums und dreier Energiekonzerne zur Herausnahme von Braunkohlekraftwerken in einem Umfang von 2,7 Gigawatt hat der Einstieg in den <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> des fossilen Kraftwerksparks begonnen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dies ist ein gutes Signal, auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass es parallel zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien einen klar skizzierten und gesetzlich verankerten Ausstiegsprozess aus der Braunkohleverstromung für die nächsten 25 Jahre gibt. An dieser Stelle muss die Bundesregierung nachbessern“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE).</p> <p>Das Bundeswirtschaftsministerium hat zur Ausgestaltung der Einigung mit den Energiekonzernen Mibrag, RWE und Vattenfall noch für November einen Gesetzentwurf angekündigt. Bei den Kraftwerken handelt es sich um hochemittierende, sehr alte Braunkohlekraftwerke, die teilweise ohnehin zur Stilllegung vorgesehen waren. Umweltpolitiker hatten einen stärkeren <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> gefordert, um bis zu 70 Mio. Tonnen CO2 einzusparen und so die deutschen CO2-Reduktionsziele voll einzuhalten. Angesichts der hohen Einspeisung von Windstrom in 2014 und 2015 wird eine Anpassung des Kraftwerksparks immer relevanter. Auf Erzeuger- und Nachfrageseite existieren verschiedene Technologien, die durch ihren Einsatz Flexibilität ins Energiesystem bringen können und aus Sicht des BWE genutzt werden sollten.</p> <p>„Der erfolgreiche Zubau Erneuerbarer Energien ging bisher nicht mit einem sinnvollen Rückbau konventioneller Kapazitäten einher. Deshalb gibt es auf dem deutschen Energiemarkt deutliche Überkapazitäten, die zu Börsenstrompreisen führen, die keiner Technologie eine Refinanzierung von Investitionen ermöglicht. Die 2016 beginnende Herausnahme von Braunkohlekapazitäten ist deshalb überfällig. Dass die Betreiber der stillzulegenden Anlagen dafür eine Vergütung von rund 1,61 Milliarden Euro erhalten ist eine bittere Pille. Der weitere Rückbau von nicht mehr benötigten fossilen Kraftwerken, die durch massive CO2-Emissionen das Klima belasten, muss ohne weitere Alimentierung erfolgen“, forderte Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien fossile Energieträger Klimaschutz Mon, 26 Oct 2015 11:49:21 +0000 4788 at https://www.wind-energie.de Branchentag ermöglicht Mitwirken bei Topthemen in Niedersachsen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/branchentag-ermoeglicht-mitwirken-bei-topthemen-niedersachsen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Werden Sie aktiv! Arbeiten Sie mit an wichtigen landespolitischen Themen! Auf dem 2. Windbranchentag Niedersachen-Bremen am 4. November 2015 sind die BWE-Mitglieder aufgefordert, sich aktiv zu den Topthemen der Landespolitik einzubringen. Drei Arbeitskreise wurden vom Landesverband für das Jahr 2016 ins Leben gerufen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Startschuss erfolgt schon auf dem Branchentag am 4. November in Hannover. Die Arbeitskreise sind exklusiv für BWE-Mitglieder, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Melden Sie sich daher rechtzeitig an in der Landesgeschäftsstelle bei Claudia Krüger, 0511/ 727 367 30, <a href="mailto:ni-hb@bwe-regional.de">ni-hb@bwe-regional.de</a></p> <p>Die Landesarbeitskreise:<br />1. Natur- und Artenschutz: Helgoländer Papier – Problem oder Problemlösung?<br />2. <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>: Unter dem Ausschreibungsgesetz und Windenergieerlass. <br />3. Raumordnung: Klimaschutz und Raumordnung.</p> <p>Darüber hinaus bietet der Branchentag ein hochkarätiges Programm zu den großen Themen für den Ausbau der Windenergie in Niedersachsen-Bremen. Informieren Sie sich aus erster Hand und tauschen Sie sich mit über 500 Teilnehmern der Windbranche aus.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-2-windbranchentag-niedersachsen-bremen/programm">&gt;&gt; Programm und Anmeldung</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Repowering Veranstaltung Windenergie Fri, 23 Oct 2015 16:24:37 +0000 4783 at https://www.wind-energie.de 10. Windenergie- und Entwicklungsdialog (WEED) https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialog-weed <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 15. Oktober 2015 fand zum 10. Mal in Folge der Windenergie- und Entwicklungsdialog (WEED) in Berlin statt. Die Jubiläumsveranstaltung wurde von Ursula Borak, Unterabteilungsleiterin im BMWi sowie von GWEC- Präsident Dr. Klaus Rave eröffnet. Weit über 100 Teilnehmer aus zehn Partnerländern und aus Deutschland nutzten die Gelegenheit um sich über die Investitionsbedingungen und das Potential für den Windenergieausbau mit Fokus auf Kenia, Ghana, Vietnam und die Philippinen auszutauschen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="667" title="GWEC Präsident Prof. Dr. Klaus Rave auf dem Windenergie- und Entwicklungdialog (WEED)" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/successful-10th-anniversary-wind-energy-and-development-dialogue-weed/internet-010-rew-15oct15-6337.jpg?1445515225" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei leiteten den Dialog folgende Fragen:</p> <ul> <li>Welche Potentiale bieten die Windenergiemärkte Vietnam, die Philippinen, Kenia und Ghana und welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um das Engagement von Unternehmen aus Deutschland zu fördern?</li> <li>Wie können sich politische Entscheidungsträger dieser Zielmärkte und aus Deutschland gegenseitig bei dem Ausbau der Windenergie unterstützen und wie beeinflusst dies die Investitionsentscheidungen der deutschen Windindustrie?</li> <li>Welche praktischen Erfahrungen der deutschen Windenergiebranche können öffentliche Entscheidungsträger der Zielmärkte und Deutschlands nutzen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern? </li> </ul> <p>Unter anderem brachten sich hierzu die Hersteller Nordex, Siemens, Vestas und Enercon durch Fachvorträge aktiv ein. Zum ersten Mal wurde der WEED von business bilaterals abgeschlossen, die es teilnehmenden Unternehmen ermöglichten, in bilateralen Kurzterminen Fragen an die relevanten Entscheidungsträger der Zielmärkte zu stellen.</p> <p>Der WEED bietet seit zehn Jahren eine einmalige Gelegenheit für wirtschaftliche und politische Entscheidungsträger sowie Vertreter der Zivilgesellschaft aus Schwellen- und Entwicklungsländern und aus Deutschland zum Austausch von Erfahrungen und Einschätzungen hinsichtlich der Chancen und Hindernisse des Windenergieausbaus.</p> <p>Der diesjährige Business-Policy-Dialog richtete sich insbesondere an die exportorientierte deutsche Windindustrie und politische und wirtschaftliche Akteure aus den Partnerländern. Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms (PEP) der Exportinitiative <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> ausgerichtet und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit Unterstützung des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) organisiert.</p> <p>Das Programm und die WEED 2015 Präsentation stehen zum Download bereit. Die Präsentationen der einzelnen Vortragenden werden ab Anfang November auf der Webseite der Exportinitiative Erneuerbare Energien zum Download zur Verfügung stehen.</p> <p><strong>Download:&nbsp; <strong><a href="/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialogs-weed/pep-weed-2015-final.pdf" class="file-link" title="Präsentation">Präsentation </a></strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialog-weed/151027-pep-weed-2015-programm-final-de.pdf" class="file-link" title="Programm des 10. Windenergie- und Entwicklungsdialogs">Programm</a> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; </strong><br />&nbsp; </p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialog-weed/151027-pep-weed-2015-programm-final-de.pdf" type="application/pdf; length=144639" title="151027-pep-weed-2015-programm-final-de.pdf">Programm des 10. Windenergie- und Entwicklungsdialogs</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/10-windenergie-und-entwicklungsdialogs-weed/pep-weed-2015-final.pdf" type="application/pdf; length=4868121" title="pep-weed-2015-final.pdf">Präsentation</a></div> </div> </div> </div> Export Internationales Unternehmen Veranstaltung Thu, 22 Oct 2015 11:14:14 +0000 4780 at https://www.wind-energie.de BWE ist Teil der weltweiten Klimamärsche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 29. November 2015, einen Tag vor dem wichtigen Klimagipfel (COP21) in Paris, demonstrieren weltweit Hunderttausende Menschen in den Metropolen rund um den Globus lautstark für mehr Klimaschutz und gegen die Nutzung fossiler Energien. Auch in Berlin werden an diesem 1. Advent mehrere Zehntausend Demonstranten erwartet. Der BWE ruft im Schulterschluss mit den Erneuerbaren-Verbänden zur Teilnahme auf und wird mit einem eigenen Wagen in der Demonstration vertreten sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus NGOs, Verbänden, Vereinen, Kirchen und Gewerkschaften setzen wir ein lautstarkes Zeichen. Beim Klimaschutz ist es seit Jahren bereits 10 nach 12. Es wird Zeit für <a target="_blank" href="http://www.globalclimatemarch.de/" title="Logo Climate March" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche/berlin-logo.png" title="Logo Climate March" style="float: right;" class="imagecache imagecache-200px-Breite inserted-image" width="200" height="134" /></a>Taten! Die Erfolge unserer Branche beweisen, dass der Umstieg auf 100 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> möglich ist. Die Technologien sind vorhanden, hoch effizient und kostengünstig. Was fehlt, ist der politische Wille, jetzt entschlossen zu handeln. Wir erleben dies nicht zuletzt auch in Deutschland, wo die Energiewende durch die de facto Abschaffung des EEG massiv ausgebremst wird. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Bundesregierung den weltweiten Protest der Menschen nicht überhören kann. Unterstützen Sie uns dabei in Berlin“, so BWE-Präsident Hermann Albers.</p> <p>Die weltweit größte Klimaschutzdemonstration soll die in Paris versammelten Regierungschefs aufrütteln. „Zunehmende Dürren, Überschwemmungen und heftige Stürme: Der Klimawandel bedroht schon heute die natürlichen Lebensgrundlagen vieler Menschen weltweit. Besonders in armen Ländern, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben, verschärft der Klimawandel Armut und Hunger. Er heizt Konflikte an und vertreibt Menschen aus ihrer Heimat. Um den Klimawandel zu begrenzen, müssen wir schnellstmöglich die Verbrennung fossiler Energie wie Kohle, Öl und Gas stoppen und auf 100% erneuerbare Energien umsteigen“, so das Organisationsbündnis. Die Demo in Berlin wird im Kern getragen von Umweltverbänden wie dem WWF, Oxfam, Nabu, Klima-Allianz und Greenpeace sowie den NGOs Campact und Avaaz.</p> <p>Die drei <b>Kernforderungen </b>lauten:</p> <p>1. Von Paris wird ein ambitionierter, verbindlicher und gerechter Klimavertrag erwartet</p> <p>2. <b>100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050</b> weltweit</p> <p>3. Ausstieg aus der Kohle in Deutschland bis spätestens 2040</p> <p>Die Demo wird um 12 Uhr am Hauptbahnhof Berlin starten und voraussichtlich mit einer großen Kundgebung am Brandenburger Tor enden. Alle BWEler sind herzlich eingeladen, sich dem Lautsprecherwagen der Erneuerbaren anzuschließen, auf dem BWE-Präsident Hermann Albers spricht. Schilder, Luftballons und Fahnen hält das Team der BWE-Bundesgeschäftsstelle vor Ort bereit. Damit wir nicht frieren, wird es Glühwein geben. Gegen die Kälte helfen auch die grünen „Energiewende Jetzt“-Schals, die der BWE im Rahmen der vergangenen Energiewende-Demos verteilt hat. Wir freuen uns auf eine lautstarke, bunte Demonstration.</p> <p>&nbsp;Aktuelle Infos zur Demonstration auf <a href="http://www.GlobalClimateMarch.de">www.GlobalClimateMarch.de</a>. Unter dem Stichwort „Anfahrt aus anderen Städten“ finden Sie auch eine Übersicht mit organisierten Reisebussen sowie Gruppenfahrten per Bahn.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche/14197221823-7374b84c8f-kl.jpg" title="Energiewende nicht kentern lassen! 10. Mai 2014" class="colorbox colorbox-insert-image" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/Marginalspalte-Maximalbreite/images/article/2015/bwe-ist-teil-der-weltweiten-klimamaersche/14197221823-7374b84c8f-kl.jpg" alt="Energiewende nicht kentern lassen! 10. Mai 2014" title="Energiewende nicht kentern lassen! 10. Mai 2014" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" class="imagecache imagecache-Marginalspalte-Maximalbreite inserted-image" width="224" height="91" /></a>Sollten Sie mit einer größeren Gruppe nach Berlin anreisen, freuen wir uns über eine Nachricht. Für Rückfragen an den BWE steht Michael Schmidt zur Verfügung (<a href="mailto:m.schmidt@wind-energie.de">m.schmidt@wind-energie.de</a>).</p> </div> </div> </div> Emissionshandel Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Veranstaltung Tue, 20 Oct 2015 15:56:05 +0000 4773 at https://www.wind-energie.de Investitionsstau aufgrund von Veränderungssperre in Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/investitionsstau-aufgrund-von-veraenderungssperre-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Rund 200 BWE-Mitglieder und weitere Gäste aus den Regionalverbänden Schleswig-Holstein Nord-Ost und Nordfriesland trafen sich am 12. Oktober im Nordfriesischen Reußenköge zu ihrer diesjährigen gemeinsamen Mitgliederversammlung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eines der meistdiskutierten Themen war an diesem Abend das Urteil des Schleswiger Oberverwaltungsgerichtes und die daraus resultierende Veränderungssperre. Das Gericht hatte im Januar zwei der fünf Regionalpläne, in denen Eignungsgebiete für Windenergieanlagen festgelegt werden, für ungültig erklärt. Um einen möglichen Wildwuchs zu verhindern hatte die Landesregierung ein planungsrechtliches Gesetz entwickelt, dass einen grundsätzlichen zweijährigen Baustopp vorsieht. Ausnahmen sind allerdings für jedes einzelne Projekt auf Antrag an die Landesregierung &nbsp;möglich.</p> <p>Diese werden nach Aussagen des BWE-Landesvorstands Reinhard Christiansen &nbsp;aber nur sehr schleppend bearbeitet. So lägen inzwischen mehr als 300 Anträge vor, von denen erst 11 eine Genehmigung erhalten hätten. Damit habe sich auf Seiten der Investoren ein Investitionsstau von rund 1 Milliarde Euro angehäuft. Am 4. November werden Vertreter der Windbranche bei einem Treffen in der Kieler Staatskanzlei auf den Stillstand beim Ausbau hinweisen. Christiansen ist gespannt, wie sich Ministerpräsident Torsten Albig zu der Problematik äußern wird.</p> <p>Die Energiewende, so Christiansen, sei Grundvoraussetzung für die Einhaltung der Klimaziele Deutschlands. Die derzeitige Flüchtlingskrise sei nur ein Vorgeschmack auf zukünftige Klimaflüchtlinge, die sich auf den Weg in Richtung Europa machen werden.</p> <p>Als Gastredner der Veranstaltung hielt im Anschluss Franz Alt einen Vortrag zum Thema „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“. Der Buchautor und ehemalige Fernsehmoderator (Report aus Mainz) setzt sich seit vielen Jahren für die Energiewende ein. In seinem Vortrag beschrieb er unter anderem das Szenario, dass weite Erdteile unbewohnbar würden, wenn die Energiewende nicht bis 2050 umgesetzt sei. Die Norddeutschen Windmüller bezeichnete er als Vorreiter und als „Pioniere unserer Zeit“, die allein in Nordfriesland 350 Prozent Ihres eigenen Stromverbrauchs produzierten.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Genehmigung Planung Verband Thu, 15 Oct 2015 13:32:19 +0000 4761 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie: Entlastung für Stromkunden 2016 möglich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-erneuerbare-energie-entlastung-fuer-stromkunden-2016-moeglich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Nach Berechnungen der <abbr title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term308" title="Ihnen kommt die Aufgabe zu, die Übertragungsnetze zu warten und instand zu halten sowie Stromerzeugern, -händlern und -lieferanten Zugang zu den Netzen zu gewähren. Außerdem gleichen die Übertragungsnetzbetreiber Netzschwankungen aus, indem sie Regelenergie bereitstellen.">Übertragungsnetzbetreiber</a></abbr> und Festlegung der Bundesnetzagentur beträgt die EEG-Umlage im kommenden Jahr 6,354 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. „Trotz leicht steigender EEG-Umlage sollte der <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> 2016 sinken; dank gefallener Börsenstrompreise ist dieser Spielraum vorhanden“, kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) am Tag der Bekanntgabe der Umlage durch die Netzbetreiber und bekräftigt:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die fallenden Börsenstrompreise müssen an die Stromkunden weiter gegeben werden.“ Nach Berechnungen des BEE könnte ein Drei-Personen-Haushalt (mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden) um 8,40 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer im nächsten Jahr entlastet werden.</p> <p>Dies sei möglich, da die seit Jahren fallenden Preise an den Großhandelsmärkten nun auch in den mehrjährigen Vertriebskalkulationen der Stromversorger angekommen sind. Fallende Börsenstrompreise erhöhen einerseits die EEG-Umlage, andererseits verbilligen sie den Einkaufspreis der Vertriebe und ermöglichen daher Preissenkungen.</p> <p>Dabei ist die EEG-Umlage innerhalb von zwei Jahren (2014-2016) insgesamt lediglich um 1,8 Prozent angestiegen. Die Börsenstrompreise am Spotmarkt hingegen sind in diesem Zeitraum um 18% und die Preise am Terminmarkt um 25% gefallen.</p> <p>Häufig übersehen werden die Folgen einer zu langsamen Energiewende, u.a. bei der Klimaüberhitzung, beim giftigen Quecksilberausstoß von Kohlekraftwerken sowie beim zusätzlichen Atommüll. Hinzu kommen höhere Trinkwasserkosten. Wie der Tagsspiegel heute berichtet, soll die durch den Tagebau in der Lausitz ausgelöste Sulfatbelastung den Berliner Bürgern das Trinkwasser um bis zu 30 Prozent verteuern. Bei einem Drei-Personen-Haushalt macht das bis zu 66 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer pro Jahr aus.</p> <p>Kontakt: <br /> Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> EEG Erneuerbare Energien Strommarkt Strompreis Thu, 15 Oct 2015 13:07:07 +0000 4760 at https://www.wind-energie.de Ausschreibungen – Länder können Chance ergreifen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/ausschreibungen-laender-koennen-chance-ergreifen <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/eckpunkte-ausschreibungen-gegenueberstellung">Eckpunkte Ausschreibungen - Gegenüberstellung </a> </div> <div class="field-item even"> <a href="/infocenter/publikationen/bwe-stellungnahme-zum-bmwi-eckpunktepapier-ausschreibungen-fuer-die">BWE-Stellungnahme zum BMWi-Eckpunktepapier „Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen“</a> </div> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/akteure-schuetzen-de-minimis-nutzen">Akteure schützen, De-minimis nutzen</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir sehen, dass das Bundeswirtschaftsministerium mit den im Sommer vorgelegten Eckpunkten Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen einen für die im deutschen Maschinenbau verankerte Windindustrie gefährlichen Weg einschlägt. Die Länder sollten im eigenen Interesse mithelfen, dass bei der Energiewende Kurs gehalten werden kann. Nach dem Stillstand bei Photovoltaik und Biomasse darf nun nicht auch noch die preiswerte Windenergie an Land ausgebootet werden“, warnte Hermann Albers auf dem Mitteldeutschen Branchentag Windenergie in Erfurt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„In Teilen können wir die Eckpunkte akzeptieren und finden hier sinnvolle Regelungen. Im Kern finden sich aber auch Vorschläge darin, die einer weiteren erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und einer weiteren positiven Entwicklung der Branche im Wege stehen. Darauf weisen wir auch in unserer kürzlich abgegebenen Stellungnahme hin. Insbesondere der politische Vorschlag zur Änderung des Referenzertragsmodells kann in Verbindung mit einem noch nicht näher bestimmten ‚ambitionierten Höchstpreis‘ in Ausschreibungen zu einem Ausbaustopp in fast allen Teilen Deutschlands führen. Niemand kann ernsthaft erwarten, dass die Branche unterhalb ihrer Refinanzierungskosten noch Anlagen zubaut“, beschrieb Hermann Albers die Situation. Der BWE hat nach intensiver Diskussion einen branchenübergreifenden Vorschlag vorgelegt, um die Wettbewerbsverhältnisse von Standorten unterschiedlicher Windgüte im Rahmen von Ausschreibungen zu wahren. Der Verband schlägt vor, das bisherige Referenzertrags- und Vergütungsmodell von einem zweistufigen System auf ein einstufiges umzustellen.</p> <p>„Wir wünschen uns ein starkes Engagement der Länder, um ein vernünftiges Ausschreibungsmodell zu erreichen, welches</p> <ol> <li>kleinen und mittleren Akteuren weiter eine Marktteilnahme ermöglicht; </li> <li>durch ein Ausschreibungsvolumen in Höhe von 4.850 MW (wie es den Erwartungen des BMWi in seiner Marktanalyse zum zukünftigen durchschnittlichen Neubau entspricht, zzgl. 10 Prozent Puffer) für Stabilität, Planungs- und Investitionssicherheit sorgt und </li> <li>Projekten an den wichtigen 60–90%-Standorten durch das von uns vorgeschlagene einstufige Referenzertragsmodell eine echte Chance gibt“, forderte Hermann Albers ein.</li> </ol> <p>Dezentral verankerte, kleine und mittlere Akteure tragen bis heute den Ausbau der preiswerten Windenergie an Land. Sie müssen auch im neuen System eine Chance bekommen. „Für uns ist deshalb die Nutzung der von der EU-Kommission ausdrücklich zugelassenen de-minimis-Regelung ein unerlässlicher Bestandteil des Systemwechsels. Hier muss die Bundesregierung nachbessern, um die Akzeptanz der Energiewende dauerhaft zu gewährleisten. Wir begrüßen, dass sich der Bundesrat mit dem Schutz kleiner Akteure und Projekte im neuen Fördersystem befassen wird. Der BWE setzt dabei auf eine breite Unterstützung für die Initiative aus NRW durch die Bundesländer.</p> <p>Der Freistaat Thüringen kann die in der Vergangenheit oftmals nicht ausreichend genutzten Chancen ergreifen und in eigenem Interesse bundespolitisch aktiv werden. Es gibt keine wirkliche Alternative zur Energiewende, sie bedarf aber der bundesweiten Unterstützung. Wir brauchen daher in allen Teilen des Landes einen von den Bürgern, Kommunen und Mittelstand getragenen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Deshalb sind die Länder gefordert, den Druck in Richtung Berlin zu erhöhen und für eine durchdachte gesetzliche Rahmensetzung zu sorgen“, unterstrich Hermann Albers.</p> <p><strong>Download: </strong><br /><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-stellungnahme-zum-bmwi-eckpunktepapier-ausschreibungen-fuer-die-foerderung-von-erneuerbare/20151016_bwe_stellungnahme_ausschreibungen_eckpunkte_final.pdf">BWE Stellungnahme zu den Eckpunkten Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen des BMWi</a>&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a class="mailto" href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer EEG Veranstaltung Verband Wed, 14 Oct 2015 15:31:58 +0000 4757 at https://www.wind-energie.de Länder müssen Energiewende auf Kurs halten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/laender-muessen-energiewende-auf-kurs-halten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung.&nbsp; Der BWE-Landesverband Hessen hat am 9. Oktober zum 4. Windbranchentag nach Kassel eingeladen. 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Abgeordnete aller Landtagsfraktionen - folgten der Einladung in die Universität Kassel. Beim Thema der Ausschreibungen betont BWE-Vizepräsident Jan Hinrich Glahr die entscheidende Rolle der Bundesländer.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE bleibt bei seiner Auffassung, dass die Einführung von Ausschreibungen kein geeignetes Instrument zur Erreichung der mit dem EEG 2014 verfolgten Ziele – Kosteneffizienz, Akteursvielfalt und Ausbaupläne – darstellt. „Die vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Eckpunkte Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen sind für die im deutschen Maschinenbau verankerte deutsche Windindustrie kein gutes Signal. Der erfolgreichen Fortführung der Energiewende werden diese nicht gerecht. Nachdem bereits Photovoltaik und Biomasse zum Stillstand gebracht wurden, droht nun gleiches bei der preiswerten Windenergie an Land“, warnte Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE) auf dem 4. Hessischen Windbranchentag in Kassel.</p> <p>„Hessen hat bereits in der letzten Legislaturperiode die Weichen in Richtung Energiewende und Windenergieausbau gestellt. Die schwarz-grüne Landesregierung geht diesen Weg beharrlich weiter. Damit Hessen – welches im Bundesländerranking beim Zubau einen Platz im unteren Mittelfeld einnimmt – den Umbau der Energieversorgung weiter voran bringen kann, braucht es einen verlässlichen bundesgesetzlichen Rahmen. Den sehen wir mit dem aktuell vorgeschlagenen Ausschreibungsdesign deutlich gefährdet“, so Glahr.</p> <p>„Wir brauchen in allen Teilen der Bundesrepublik einen von den Bürgern, Kommunen und&nbsp; dem Mittelstand getragenen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der preiswerten Windenergie an Land kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Bundesregierung ist dabei, den Schlüssel fallen zu lassen. Deshalb sind nun die Länder gefordert, den Druck in Richtung Berlin zu erhöhen und für eine durchdachte gesetzliche Rahmensetzung zu sorgen“, fordert Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Neben den Ausschreibungen sind weitere Schwerpunkte des Windbranchentags die Themen Akzeptanz, Naturschutz und Bürgerbeteiligung. „Insbesondere den Aspekten der Bürgerbeteiligung und der Akteursvielfalt gilt besondere Beachtung. Diese sind von größter Bedeutung für ein Gelingen der Energiewende in Hessen“, so BWE-Landesvorsitzender Joachim Wierlemann.</p> <p>Link: <a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-stellungnahme-zum-bmwi-eckpunktepapier-ausschreibungen-fuer-die-foerderung-von-erneuerbare/20151016_bwe_stellungnahme_ausschreibungen_eckpunkte_final.pdf">Stellungnahme des Bundesverbandes WindEnergie e.V. zum Eckpunktepapier des BMWi zu Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen</a></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br /> Joachim Wierlemann, BWE Landesvorstand Hessen<br /> <a href="mailto:HE@bwe-regional.de">HE@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Bundesländer Veranstaltung Windenergie Fri, 09 Oct 2015 12:15:19 +0000 4752 at https://www.wind-energie.de Windenergie in Sachsen: Einzelfall-Lösungen statt 10H https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-sachsen-einzelfall-loesungen-statt-10h <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>19. Sächsischer Windenergietag: Plädoyer für weiteren Ausbau und Kritik an Ausschreibungssystem. <br />Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD sollte eigentlich Sachsens Windenergiebranche zuversichtlicher in die Zukunft blicken lassen. Doch derzeit machen die Landkreise mobil. Immer mehr Kreistage fordern die Landesregierung auf, von der bis Jahresende bestehenden Möglichkeit Gebrauch zu machen, die sogenannte 10H-Regelung einzuführen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einem verbindlichen Mindestabstand zwischen Wohnbebauung und Windrädern von 10H, also der zehnfachen Nabenhöhe der Windenergieanlage, würde der weitere Ausbau der Windenergie im dicht besiedelten Sachsen zum Erliegen kommen. Beim 19. Sächsischen Windenergietag des Bundesverbands WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) am 8. Oktober in Leipzig stand die Diskussion über die 10H-Regelung im Mittelpunkt des Interesses der 110 Teilnehmer. Hoch her ging es dazu beim Streitgespräch zwischen Arnold Vaatz (CDU, MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Staatsminister a.D.) und Marco Böhme (DIE LINKE, MdL, Energiepolitischer Sprecher). Neben 10H und dem weiteren Kurs der Landesregierung in der Energiepolitik wurden die neuen Bestimmungen für den Energiemarkt diskutiert. Fachreferenten beleuchteten die Themen Direktvermarktung, Ausschreibungsdesign und Strommarkt 2.0.</p> <p>Unter der Überschrift „Quo Vadis deutscher Energiemarkt - Die Energiewende im Jahr 2017“ hatte der BWE Sachsen zahlreiche Experten und Landespolitiker zur Bestandsaufnahme und Diskussion eingeladen. Barbara Meyer, Abteilungsleiterin im Wirtschaftsministerium stellte klar, dass die sächsische Staatsregierung keinen starren Mindestabstand zwischen Wohnbebauung und Windenergieanlagen einführen wird. „Wir setzen hier auf flexible Lösungen, die auf die geografischen Verhältnisse vor Ort Rücksicht nehmen. Außerdem diskutieren wir derzeit mit dem Innenministerium die Aufhebung des 1000-Meter-Erlasses.“</p> <p>Die Äußerungen der Abteilungsleiterin wurden von den Branchenvertretern mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Auch die beabsichtigte Rücknahme des, wenn auch letztlich nicht bindenden, Abstandserlasses wurde begrüßt. „Wir müssen, und hier ist auch die Landesregierung gefragt, viel mehr für die Akzeptanz der Windenergie werben. Dabei muss klar sein, dass natürlich auch die Windenergie Geld verdienen will und muss. Der Branche vorzuwerfen, dass sie wirtschaftlich agieren möchte, ist doch absurd“, so Prof. Martin Maslaton, Vorsitzender des BWE Sachsen dazu. „Außerdem sollte man in Sachsen endlich auch einmal darüber nachdenken, Windräder in Gewerbegebieten zuzulassen. Gerade Gewerbe und Industrie könnte neben PV-Anlagen auch Windenergieanlagen wunderbar zur Eigenstromversorgung nutzen. Auch Bürgerenergieinitiativen könnten dort Windräder errichten.“</p> <p>Dr. Axel Röpke, Vizepräsident des BWE-Bundesverbandes sowie Rechtsanwältin Dr. Manuela Herms schließlich beleuchteten die Auswirkungen des neuen Ausschreibungssystems auf den Windenergieausbau und die Errichtung von PV-Anlagen. Das neue System, welches zum Jahreswechsel gestartet wird, wird von den Branchenvertretern mit großer Skepsis betrachtet, zeigt doch der Blick in andere europäische Länder, dass am Ende keinerlei Kostenersparnis zu erwarten ist, vielmehr drohe eine Remonopolisierung des Energiemarktes. Wer kann bei Ausschreibungen in Vorleistung gehen, wer kann die langwierigen <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> durchstehen, wer hat die nötige Eigenkapitalquote und werden die Klimaziele damit weiter erreicht, sind dabei einige der zentralen Fragen, die die Referenten diskutierten. Man war sich einig, dass in jedem Falle der bürokratische Aufwand für den Bau von Windenergieanlagen zunehmen wird. Noch dazu, da auch stets die teure Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlich ist.</p> <p>Hermann Albers, Präsident des BWE-Bundesverbandes betonte den positiven Beschäftigungseffekt der Windbranche und äußerte die Erwartung, dass man in einigen Jahren bei den Beschäftigen im Sektor <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> mit der Automobilindustrie gleichziehen könne. „Da müssen aber die Rahmenbedingungen stimmen. Beim <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> etwa stimmen sie nicht. Hier machen etwa die festgelegten Vergütungssätze in 2016 und 2017 den Ersatz alter durch neue stärkere Anlagen nicht mehr wirtschaftlich. Außerdem sind oft alte Standorte heute keine Windradflächen mehr. Folge ist, dass viele Betreiber die alten Anlagen weiterlaufen lassen.“</p> <p>Bevor es beim Streitgespräch zwischen Vaatz und Böhme zur Sache ging, referierte Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel in gewohnt ausführlicher Weise den aktuellen Stand der Windenenergieproduktion in Sachsen sowie die Anzahl neu errichteter Windenergieanlagen im Freistaat. „Ende 2014 standen 851 Windräder in Sachsen. 2015 werden aller Voraussicht bis Ende des Jahres 19 neue hinzukommen. Der Anteil der Windenergie am <abbr title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term280" title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung.">Nettostromverbrauch</a></abbr> liegt in Sachsen mit Stand Ende 2014 bei 8,8 Prozent. Bei den Erneuerbaren Energien insgesamt liegt der Anteil bei 26,4 Prozent.“</p> <p>Im Streitgespräch zwischen Arnold Vaatz (MdB) und Marco Böhme (MdL) prallten wie erwartet Grundsatzpositionen aufeinander. Für Arnold Vaatz sind Photovoltaik und die Windenergie lediglich ergänzende Energieträger für den Strommix, da sie sehr teuer in den Investitionskosten seien und subventioniert werden müssten. „Der Versuch, die Grundlast durch Erneuerbare Energien abzudecken, ist verfehlt, weil dies unmöglich ist“, so Vaatz. Böhme entgegnete Vaatz, der die Atomkraft zu den guten Energien - weil CO2-sparend - hinzuzählt, dass Kohle und Atom viel größere Subventionen erhielten und dass 100 Prozent Erneuerbare kombiniert mit Speichern sehr wohl möglich ist. „Die Energiewende machen wir vor dem Hintergrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger und für den Klimaschutz“, so Böhme.</p> <p>Die 110 Branchenvertreter erlebten einen inhaltlich sehr intensiven Windenergietag. „Sachsens Regierungskoalition muss endlich die im Koalitionsvertrag versprochene Neuausrichtung der sächsischen Energiepolitik auch wirklich angehen. Die CDU bremst hier, während die SPD diese Wende will. Wir werden weiter diese Neuausrichtung einfordern“, bekräftigte Prof. Martin Maslaton zum Abschluss des Windenergietages.<br /><a target="_blank" href="http://www.medienkontor.net/index.php?id=243">Pressefotos vom Windenergietag</a></p> <p>Rückfragen: Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: martin@maslaton.de; Jan Schubert (BWE Sachsen, Geschäftsstelle), Tel. 03521 / 4068118; Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Veranstaltung Windenergie Fri, 09 Oct 2015 09:48:26 +0000 4751 at https://www.wind-energie.de Sonne und Wind schicken keine Rechnung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/sonne-und-wind-schicken-keine-rechnung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die BWE-Regionalverbände Nordfriesland und Schleswig-Holstein Nord Ost mit ihren insgesamt rund 3.000 Mitgliedern veranstalten am Montag, den 12.10.2015 eine gemeinsame Mitgliederversammlung. Nach dem offiziellen Teil, in dem es unter anderem um den aktuellen Ausbaustand der Windenergie nach der landesweiten Veränderungssperre geht, wird der deutsche Journalist und Buchautor Franz Alt einen Vortrag halten zum Thema „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>So sagte er in der „Zeit“: "Wir können ein ökologisches Wirtschaftswunder organisieren. Die Technik ist vorhanden. Ökologie muss eine Herzensangelegenheit werden."</p> <p>Der entscheidende ökonomische Vorteil&nbsp; für den Durchbruch von Wind- und Sonnenenergie: Wind und Sonne schicken uns keine Rechnung, aber Öl und Gas werden immer teurer. In seinem Referat wird Franz Alt darstellen, dass es bereits heute möglich ist,&nbsp; den umweltzerstörenden Energiemix aus Kohle, Öl, Gas und Atom durch natürliche und erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu ersetzen. Ebenfalls ist die Energiewende ein wichtiger Beitrag zum Weltfrieden. </p> <p>Beginn der Mitgliederversammlung: 19:00 Uhr<br />Beginn des Vortrages von Franz Alt: ca. 20:00 Uhr <br />Ort: Koogshalle, Sophie-Magdalenen-Koog 8, 25821 Reußenköge<br />Gern steht Franz Alt im Anschluss für ein Interview zur Verfügung.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Verband Thu, 08 Oct 2015 10:41:46 +0000 4749 at https://www.wind-energie.de BWE informiert auf Ausschreibungskonferenz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-informiert-auf-ausschreibungskonferenz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Umstellung des Fördersystems auf Ausschreibungen wird die Windenergiebranche spätestens ab 2017 maßgeblich verändern. Dabei beunruhigen noch offene Fragen zur wettbewerblichen Preisfindung, zur Akteursvielfalt und zur deutschlandweiten Ausbaumöglichkeit die Windbranche, deren Erfolg der letzten Jahre auf einem notwendigen Maß an Planungssicherheit beruht. Aktuelle Positionen und Erhebungen präsentiert der Verband nun auf einer zweitägigen Konferenz Mitte Oktober in Berlin.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie bringt sich intensiv in die aktuelle politische Diskussion ein. Nach Ende der Konsultationsfrist zum BMWi-Eckpunktepapier hat der Verband eine ausführliche branchenübergreifende Position zum möglichen Ausschreibungsdesign und zum künftigen Vergütungsmodell vorgelegt. Grundlage der Verbandsposition ist die inhaltliche Empfehlung des seit November letzten Jahres tätigen AK Ausschreibung und der entsprechenden Vorstandsbeschlüsse. Nach intensiver Diskussion über die Ausgestaltung des künftigen Referenzertragsmodells schlägt der BWE dem BMWi die Einführung eines einstufigen Modells vor. Im Frühjahr erwartet die Branche das anstehende Gesetzgebungsverfahren.</p> <p>Mit der Konferenz „Ausschreibungen für die Windenergie an Land“ nutzt der BWE die Zeit bis zum kommendem Referentenentwurf, um über seinen Branchenvorschlag aufzuklären und die Stimmen der Branche einzufangen. Nutzen Sie die Konferenz als intensive Informations- und Diskussionsplattform. Erhalten Sie gebündeltes Wissen aus erster Hand: Vertreter des BMWi stellen in zwei separaten Vorträgen das Eckpunktepapier und die neue Rolle des Referenzertragsmodells vor. Auch der BWE stellt sich den Fragen der Branche: Neben dem gesamten Präsidium (Hermann Albers, Jan Hinrich Glahr und Axel Röpke) präsentieren der Geschäftsführer sowie Vertreter verschiedener BWE-Beiräte die Position des Verbandes. Bringen Sie sich auf den aktuellen Stand und wirken Sie selbst aktiv an der Diskussion um das künftige Ausschreibungsdesign mit.</p> <div><strong>BWE Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“<br />BMWi-Eckpunktepapier – de minimis-Ausgestaltung – Neue Finanzierungen</strong></div> <div><strong>15. – 16. Oktober 2015 | Berlin</strong><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land"><br /><strong>Zum Programm</strong></a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung Wed, 07 Oct 2015 09:35:23 +0000 4746 at https://www.wind-energie.de REMIT: Neue Pflichten für Energiehändler, EVUs, Großverbraucher und Anlagenbetreiber https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/remit-neue-pflichten-fuer-energiehaendler-evus-grossverbraucher-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit dem 7. Oktober endete die Frist für die Registrierung von Teilnehmern am Energiegroßhandelsmarkt nach REMIT. Gleichzeitig beginnt damit für Marktteilnehmer die Meldepflicht von Transaktionen am Energiegroßhandelsmarkt sowie von Fundamentaldaten. Für Akteure, die nicht an öffentlichen Handelsplätzen wie der Strombörse tätig sind, gilt der 7. April 2016 als Stichtag.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die neuen Registrierungs- und Meldepflichten ergänzen die bisherigen Veröffentlichungspflichten und sollen die Transparenz auf den Energiegroßhandelsmärkten erhöhen sowie Insiderhandel und Marktmanipulation verhindern.</p> <p>Die REMIT- Verordnung ((EU) Nr. 1227/2011) ist im Oktober 2011 vom Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat verabschiedet worden und im Dezember 2011 in Kraft getreten. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union und dem Inkrafttreten der Durchführungsverordnung (DVO)&nbsp; im Dezember 2014 hat sie unmittelbare Rechtswirksamkeit in den Mitgliedsstaaten erlangt. Die Umsetzung bis zum 7. Oktober bzw. 7. April erfolgt durch die nationalen Regulierungsbehörden (BNetzA) und die europäische Energieregulierungsbehörde (ACER).</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/remit-neue-pflichten-fuer-energiehaendler-evus-grossverbraucher-und-anlagenbetreiber/20150923-infopapier-remit-final.pdf" class="file-link" title="Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT)">Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT)</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/remit-neue-pflichten-fuer-energiehaendler-evus-grossverbraucher-und-anlagenbetreiber/20150923-infopapier-remit-final.pdf" type="application/pdf; length=176861" title="20150923-infopapier-remit-final.pdf">Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT)</a></div> </div> </div> </div> Internationales Strommarkt Strompreis Wed, 07 Oct 2015 16:47:36 +0000 4747 at https://www.wind-energie.de Nachhaltigkeitsziele: UN setzen auf Erneuerbare Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/nachhaltigkeitsziele-un-setzen-auf-erneuerbare-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).&nbsp; "<abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind der einzige Weg zu weltweitem Wirtschaftswachstum bei gleichzeitigem Klimaschutz“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie. „Die von der UN-Generalversammlung beschlossenen Nachhaltigkeitsziele sind deshalb ein Meileinstein für den Einklang von Wirtschaft und Umweltschutz.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Entscheidend sei das Signal der Staats- und Regierungschef auch dahingegehend, dass mit dem gestrigen Beschluss der sogenannten Sustainable Development Goals, kurz: SDGs, Armutsbekämpfung und Klimaschutz in einem gedacht werden. „In der Vergangenheit ging die Wohlstandsentwicklung häufig zu Lasten des Klimas; Luftverschmutzungen in China und Hitzewellen in Indien aus diesem Jahr sind hierfür traurige Beispiele.“ Dass es auch anders geht, zeigt unter anderem der Global Status Report 2015, den REN21 am 18. Juni dieses Jahres vorgestellt hat. Dem zufolge hat sich dank eines weltweiten Erneuerbare-Energien-Rekordjahres das globale Wirtschaftswachstum vom CO2-Ausstoß entkoppelt.</p> <p>Zudem wurde im vergangenen Jahr in erneuerbare Kraftwerkskapazitäten mehr als doppelt so viel investiert wie in fossile, wie REN 21 bekanntgab. Bereits im fünften Jahr in Folge überholten damit die Netto-Investitionen in die Erneuerbaren die in die konventionellen Brennstoffe. Von 2013 auf 2014 waren die globalen Investitionen in <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> um 17 Prozent auf rund 270 Milliarden US-Dollar angestiegen. Werden große Wasserkraftanlagen (über 50 MW) mit einberechnet, entspricht das 301 Milliarden US-Dollar. Und: In den Entwicklungsländern beträgt der Investitionsanstieg sogar 36 Prozent, was in Summe rund 131 Milliarden im Jahr 2014 ergibt.</p> <p>„Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind immer Investitionen in Ökonomie <i>und </i>Ökologie. Die UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 machen Hoffnung, denn sie adressieren, was saubere Energiequellen leisten können: eine verlässliche, bezahlbare und moderne Energieversorgung, die das Klima schützt.“</p> <p>Wie die in Ziel 7 formulierte deutliche Erhöhung des Erneuerbare-Energien-Anteils konkret aussehen soll, ist im Detail noch zu klären. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren müsse in jedem Fall, so Falk, der Rückgang der Kohleverstromung korrespondieren, um beim Klimaschutz nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br /> Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 / 275 81 70-16 <br /> E-Mail: presse(at)bee-ev.de</p> </div> </div> </div> Energieeffizienz Erneuerbare Energien Klimaschutz Mon, 28 Sep 2015 14:26:32 +0000 4724 at https://www.wind-energie.de 1. Windbranchentag Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/1-windbranchentag-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Zur Einstimmung auf die Messe Husum Wind hatte der BWE einen Tag vor Messebeginn zum 1. Windbranchentag Schleswig-Holstein eingeladen. Zentrale Themen wie die geplanten Ausschreibungen für Windenergie an Land und der neue Erlass des Landes Schleswig-Holstein zum Ausbau der Windenergie standen im Fokus, aber auch so wichtige Bereiche wie Akzeptanz der Windkraft, Artenschutz und die Energiewende als Wertschöpfungsfaktor für Kommunen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="887" title="BWE-Landesvorstand Reinhard Christiansen und Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Dr. Robert Habeck (Grüne)" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/1-windbranchentag-schleswig-holstein/internet-20150915tr071.jpg?1442842324" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auch nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig, das Anfang des Jahres die Regionalpläne zur Ausweisung von Windeignungsflächen in Schleswig-Holstein gekippt hatte, seien die Ausbauziele in Schleswig-Holstein zu erreichen, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Dr. Robert Habeck (Grüne). Denn das Land habe mit einem Erlass, der weitere Genehmigungen von Windkraftanlagen per Ausnahmeentscheid ermöglicht, die Voraussetzungen dafür geschaffen, sagte der Minister vor knapp 500 Gästen.</p> <p>Für Habeck hat daher der Netzausbau weiter Priorität. Er sprach sich aber auch dafür aus, die Systemintegration der Wärme und des Verkehrs voranzubringen, um Abschaltungen von Windenergieanlagen zu vermeiden.</p> <p>Auch der BWE-Landesvorsitzende Schleswig-Holstein Reinhard Christiansen sieht in den Bereichen Wärme und Mobilität ein erhebliches Potenzial. Er teilte aber nicht uneingeschränkt die Meinung Habecks, dass der Ausbau der Windkraft in Schleswig-Holstein weiter wie geplant voran gehen könne. Es gebe bei Planern und Investoren eine große Verunsicherung, berichtete er.</p> <p>Professor Peter Michael Heck vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) zeigte anhand von Fallbeispielen, wie Kommunen die Potenziale der Windenergie für ihre wirtschaftliche Entwicklung nutzen können. Der Biologe Christoph Herden (Molfsee bei Kiel) beschrieb Konflikte zwischen Artenschutz und dem Ausbau der Windenergie, zeigte aber auch Wege auf, wie durch eine vorausschauende Planung diese Konflikte gelöst werden können. Das gilt auch für Auseinandersetzungen mit Windkraftgegnern, wie die Psychologin Prof. Dr. Gundula Hübner erklärte. Zwar seien überzeugte Gegner nicht zu erreichen, unentschiedene Bürger jedoch sehr wohl.&nbsp;</p> <p>Neben den Vorträgen gab es fünf parallele Workshops zur Auswahl und reichlich Gelegenheit zum Networking der rund 500 Teilnehmer und Sponsoren der Veranstaltung.</p> <p>Der nächste BWE Windbranchentag findet am 04.11.2015 im&nbsp; HCC, in Hannover statt<br /><strong><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-2-windbranchentag-niedersachsen-bremen">2. Windbranchentag Niedersachsen-Bremen</a></strong></p> <p><b>Kontakt:</b><br />Betül Özdemir, Senior Produktmanagerin<br />Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Tel. 030 / 212341-172<br />E-Mail: <a href="mailto:b.oezdemir@wind-energie.de">b.oezdemir@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Ausschreibung Bundesländer Regionale Wertschöpfung Veranstaltung Windenergie Mon, 21 Sep 2015 11:01:10 +0000 4711 at https://www.wind-energie.de Die Vorarbeiten der Landesregierung tragen jetzt Früchte https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/die-vorarbeiten-der-landesregierung-tragen-jetzt-fruechte <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender Baden-Württemberg des Bundesverbands WindEnergie (BWE) zu den aktuellen Zahlen der Landesregierung zum Ausbau der Windkraft: „Der BWE sieht erfreut den deutlichen Anstieg der Zahlen bei den genehmigten und den gebauten Windkraftanlagen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hierfür waren auf politischer Ebene erhebliche Vorarbeiten notwendig: die Novellierung des Landesplanungsgesetzes, der Windkrafterlass, die Beratung von Planern und Investoren, die Schulung von Mitarbeitern der Genehmigungsbehörden, u. a.Die Landesregierung hat hier wichtige Voraussetzungen geschaffen. Diese Vorarbeiten tragen jetzt Früchte.“</p> <p>Gleichzeitig sieht der BWE mit Sorge in die Zukunft: Ab 2017 sollen die Vergütungen für Windkraftstrom über Ausschreibungen ermittelt werden. Das genaue Verfahren wird derzeit in Berlin beraten. Für die Windkraft in Baden-Württemberg wird es entscheidend sein, dass dabei nicht allein der Preis über den Zuschlag entscheidet, sonst würden die baden-württembergischen Standorte gegenüber den ertragreicheren norddeutschen Standorte den Kürzeren ziehen und die jetzt so erfreulichen Zubauzahlen wären bald Vergangenheit. Daher ist es sehr wichtig, dass in dem Ausschreibungsverfahren auch Binnenlandstandorte eine faire Chance erhalten.“&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />Dr. Walter Witzel<br />Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br />Im Laimacker 93, 79249 Merzhausen<br />0761 / 406937<br /><a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Regionale Wertschöpfung Windenergie Tue, 15 Sep 2015 09:44:27 +0000 4716 at https://www.wind-energie.de Windenergie kann jeder verstehen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergie-kann-jeder-verstehen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Broschüre über Windenergie in leichter Sprache erschienen. <br />Husum. Rund jeder siebte Erwachsene in Schleswig-Holstein hat Probleme, die in Publikationen, Zeitungen oder amtlichen Schreiben verwendete Sprache zu erfassen. Um diesen Menschen die Teilhabe an gesellschaftlich relevanten Themen zu ermöglichen, macht der Bundesverband Windenergie jetzt mit einer neuen Broschüre einen Riesenschritt nach vorne.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Energiewende führt zu Veränderungen im Landschaftsbild. Das wollen wir allen Menschen erklären“, so Nicole Knudsen, Leiterin der BWE Landesgeschäftsstelle. „Menschen mit eingeschränkter Lesekompetenz haben es oft schwer, sich umfassend zu informieren. Auf diese gehen wir nun gezielt zu. Wir wollen zeigen warum Klimaschutz wichtig ist und der Atomausstieg überfällig war.“</p> <p>Untersuchungen haben ergeben, dass knapp 15 Prozent der erwerbstätigen deutsch sprechenden Erwachsenen in Deutschland eine so genannte eingeschränkte Literalität haben. Ihre Lese- und Schreibfähigkeit ist gering und hindert diese Menschen an gesellschaftlicher Teilhabe. Bezieht man die Zahl auf Schleswig Holstein mit seinen etwa 1,47 Millionen erwerbsfähigen Einwohnern, so sind bei uns über 210.000 Menschen betroffen - ungefähr so viel, wie die Landeshauptstadt Kiel Einwohner hat.</p> <p>Es ist also mitnichten eine Randgruppe und damit längst kein Nischenthema. Zumal eigentlich noch jene Menschen dazu zu rechnen sind, die über nicht ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Grund genug für den Bundesverband Windenergie, eine Broschüre in leichter Sprache zu verfassen. „Uns geht es darum, komplexe Zusammenhänge und Sachverhalte in verständlichen Texten einfach und barrierefrei zugänglich zu machen“, so Nicole Knudsen. Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat die Schirmherrschaft übernommen.</p> <p>Diese Broschüre, übrigens die einzige zu dem Thema in leichter Sprache,&nbsp; wird auf dem Windbranchentag Schleswig-Holstein am 14.09.2015 im NCC vorgestellt. Bildungseirichtungen und interessierte Organisationen können die Broschüre „Windenergie in Schleswig-Holstein in leichter Sprache“ in der Landesgeschäftsstelle bestellen.</p> <p><strong>Download der Broschüre: <a href="/system/files/attachments/article/2015/windenergie-kann-jeder-verstehen/20150910-windenergie-sh-leichte-sprache.pdf" class="file-link" title="Windenergie in leichter Sprache">Windenergie in leichter Sprache</a></strong></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie e.V., Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Nicole Knudsen, Industriestraße 30a, 25813 Husum<br />Telefon: 04841 66 32 10, Mobil: 0152 33 73 96 18</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/windenergie-kann-jeder-verstehen/20150910-windenergie-sh-leichte-sprache.pdf" type="application/pdf; length=3887196" title="20150910-windenergie-sh-leichte-sprache.pdf">Windenergie in leichter Sprache</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Publikation Windenergie Thu, 10 Sep 2015 10:39:25 +0000 4697 at https://www.wind-energie.de 10 Megawatt Batteriespeicher in Feldheim eingeweiht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/10-megawatt-batteriespeicher-feldheim-eingeweiht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In der Gemeinde Feldheim in Brandenburg wurde gestern der europaweit größte Batteriespeicher für Strom aus Erneuerbaren Energien in Betrieb genommen. Der Speicher ist ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen Energiequelle GmbH aus Zossen und dem Auricher Anlagenhersteller Enercon und wird zukünftig zur Sicherung der Frequenz im Netz des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz beitragen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1200" height="797" title="Michael Raschemann, Energiequelle GmbH mit den Gewinnern des Kunstwettbewerbs aus Potsdam" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/10-megawatt-batteriespeicher-feldheim-eingeweiht/rrkw-einweihung-3.jpg?1441725595" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Albrecht Gerber, Brandenburgischer Minister für Wirtschaft und Energie, der zur Einweihung nach Feldheim gekommen war, bezeichnete den neuen Speicher als Meilenstein für die Systemintegration Erneuerbarer Energien. Bundesweit müssten Netzausbau, Akzeptanz und Systemintegration stärker im Focus stehen.</p> <p>Die Lithium-Ionen Speicheranlage mit dem offiziellen Namen „Regionales Regelkraftwerk Feldheim (RRKW)“ besteht aus 3360 Speichermodulen. Sie wird einerseits Primärregelleistung für das <abbr title="Das Stromübertragungsnetz dient dem überregionalen Ferntransport von Strom. Um die Übertragungsverluste möglichst zu minimieren, wird dazu Höchstspannung gewählt. Üblicherweise kommen dabei die Spannungsebenen von 220 und 380 Kilovolt zur Anwendung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term307" title="Das Stromübertragungsnetz dient dem überregionalen Ferntransport von Strom. Um die Übertragungsverluste möglichst zu minimieren, wird dazu Höchstspannung gewählt. Üblicherweise kommen dabei die Spannungsebenen von 220 und 380 Kilovolt zur Anwendung.">Übertragungsnetz</a></abbr> zur Verfügung stellen, wenn in Zeiten von Windflaute oder geringer Sonneneinstrahlung nur wenig Energie erzeugt wird. Andererseits kann in Zeiten eines Stromüberangebots kurzfristig das Netz entlastet werden.</p> <p>Die Fassade des Speichergebäudes war im Rahmen eines Wettbewerbs „Physik trifft Kunst“ durch die Schüler der Klasse 9L des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder aus Potsdam gestaltet worden. Initiiert wurde der Wettbewerb durch die Firma Energiequelle. Das eindrucksvolle Ergebnis löste bei den anwesenden rund 100 Gästen Überraschung und Staunen aus. (siehe Foto)</p> </div> </div> </div> Bundesländer Speicher Stromnetz Versorgungssicherheit Tue, 08 Sep 2015 15:22:00 +0000 4695 at https://www.wind-energie.de Der Bundesverband Windenergie auf der Renexpo in Augsburg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/der-bundesverband-windenergie-auf-der-renexpo-augsburg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vom 1.-4.10.2015 findet in Augsburg die Renexpo - Energiefachmesse für Bayern statt, auf der Produkte, Vorträge und Beratung aus allen Bereichen der erneuerbaren Energien angeboten werden. Parallel läuft ein hochinformatives Kongressprogramm.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Regionalverband Oberbayern ist auf der Messe&nbsp; in Halle 5 mit einem Messestand präsent und der Vorstand des Regionalverbandes hält einmal täglich einen Vortrag zum Thema "(Wind-) Energiewende in Bayern".</p> <p>Mitglieder erhalten Freikarten unter: <a target="_blank" href="http://www.renexpo.de/fuer-besucher/tickets.html">http://www.renexpo.de/fuer-besucher/tickets.html</a>&nbsp;</p> <p>BWE-Mitglieder geben auf der ersten Seite den Aktionscode RENBWE01 ein.</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Windenergie Wirtschaft Tue, 08 Sep 2015 09:33:31 +0000 4693 at https://www.wind-energie.de BWE-Mitarbeiter unterstützen Flüchtlinge https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-mitarbeiter-unterstuetzen-fluechtlinge <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Seit Donnerstag ist das Gelände der ehemaligen Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Berlin Spandau als Unterkunft für 1.700 Flüchtlinge geöffnet. Viele Menschen, die dort nun eine vorübergehende Bleibe in Zelten finden, kommen aus Syrien, Eritrea und Afghanistan und haben einen gefährlichen Weg hinter sich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle des BWE waren noch am Donnerstag vor Ort und übergaben dringend benötigte Hygieneartikel wie Windeln, Waschmittel und Zahnbürsten, aber auch medizinische Produkte von Schmerztabletten bis Ohropax. Zudem wurden Kinder- und Erwachsenenkleidung, Decken, Bettwäsche, Wasserkocher und Kinderspielzeug an die Betreiber der Unterkunft übergeben.</p> <p>Für uns gehört es dazu, Menschen, die bei uns Schutz suchen, zu unterstützen. Wir wollen diesen Menschen, darunter vielen Kindern, helfen, die ersten Tage in Sicherheit befreit zu erleben.</p> </div> </div> </div> Fri, 04 Sep 2015 13:32:48 +0000 4685 at https://www.wind-energie.de Windkraft-Gegner drücken sich um die Verantwortung für die Zukunft – Landespolitik darf Energiewende-Kurs nicht in Frage stellen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windkraft-gegner-druecken-sich-um-die-verantwortung-fuer-die-zukunft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam. „Gerade für die ländlichen Regionen in Brandenburg eröffnet sich mit der Energiewende die Chance auf eine starke wirtschaftliche Entwicklung. Das darf die Politik jetzt nicht aufs Spiel setzen“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und Vorsitzender des BWE Brandenburg anlässlich der heutigen Anhörung von Gegnern der Windenergie im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung des Landestages Brandenburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Eine Studie von DIW Econ hat im vergangenen Jahr die bedeutende <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> der Windbranche sichtbar gemacht. Die Branche steht in Brandenburg für eine <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in Höhe von jährlich rund 1 Milliarde Euro und bietet nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums Arbeit für 6.120 Beschäftigte. Der mit der Energiewende beschlossene Zubaupfad bei den erneuerbaren Energien im Allgemeinen und der Windenergie im Besonderen macht deutlich, dass wir erst am Beginn einer äußerst positiven aber auch komplexen Entwicklung stehen“, so Glahr über die Bedeutung der Windenergie auch für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Brandenburg.</p> <p>„Wir sind uns bewusst, dass Windenergieanlagen in der unmittelbaren Nachbarschaft viele Fragen bis hin zu Ängsten auslösen. Darum investieren die im Verband organisierten Brandenburger Windenergie-Unternehmen viel Zeit und Mühe, durch Aufklärung unbegründete Ängste zu nehmen. Eine gute Planungspraxis und die neueste Anlagentechnologie minimieren außerdem die Auswirkungen der Anlagen auf Mensch und Umwelt“, erklärt Glahr.</p> <p>Die Windbranche sei darum vor Ort ständig im Gespräch. Austausch und Verständigung seien aber nicht das Ziel der Anti-Windkraft Kampagnen. „Mit radikal erhöhten Abständen von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung soll lediglich das Ende der Windkraft in Brandenburg erreicht werden“, so Glahr. Und weiter: „Mit Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft und die unserer Kinder hat das alles nichts zu tun. Auch die energie-, wirtschafts-, und sozialpolitische Zukunft Brandenburgs lässt die Gegner der Windenergie kalt. Als Windenergieverband wünschen wir uns dagegen eine enge Abstimmung zwischen Politik, Energiewirtschaft, Verbänden und Bevölkerung - wie sie etwa im offenen Dialogprozess unter Wirtschaftsminister Ralf Christoffers gelebt wurde. Wir würden es begrüßen, wenn der amtierende Minister mit seinem neu strukturierten Ministerium für Wirtschaft und Energie diesen Prozess wieder aufnähme.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Jan Hinrich Glahr, Landesvorstand BWE Berlin-Brandenburg<br />Gregor Mendel Str. 36-37, 14469 Potsdam<br />Tel: 0331 27342-884</p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Verband Tue, 01 Sep 2015 09:53:37 +0000 4700 at https://www.wind-energie.de BWE Konferenz fühlt geplantem Ausschreibungssystem auf den Zahn https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bwe-konferenz-fuehlt-geplantem-ausschreibungssystem-auf-den-zahn <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Experten diskutieren mit Ihnen die vorliegenden Eckpunkte für Ausschreibungen von Windenergie an Land. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in 2014 wurde eine fundamentale Umstellung des Fördersystems für regenerative Energien beschlossen. Ab 2017 sollen für alle EE-Technologien Ausschreibungen gelten. Dieser Systemwechsel betrifft die komplette Branche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ob Ausschreibungsturnus, Präqualifikation, Realisierungsfrist oder Preisbildungs- und Zuschlagsverfahren, alle Windakteure müssen sich mit dem neuen Instrument vertraut machen und ihre Projekte entsprechend anpassen.Die Kernaspekte des bevorstehenden Ausschreibungssystems diskutiert die Branche auf der BWE Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“ im Austausch mit Politik, Regulierung und Forschung.</p> <p>Viel Aufmerksamkeit wird der Vortrag von Dr. Guido Wustlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erhalten. Das Publikum bekommt einen umfassenden Einblick in das Eckpunktepapier „Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen“. Ebenso spannend werden die Stellungnahmen zum Eckpunktepapier von verschiedenen Akteuren sowie die darauffolgende Diskussionsrunde, in der die Eckpunkte aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert werden.</p> <p>Peter Stratmann von der Bundesnetzagentur zeigt am Ende des ersten Konferenztages mit dem BNetzA-Gebotsstufenmodell eine Alternative zum Ausschreibungssystem auf und schickt die Teilnehmer mit reichlich Denk- und Gesprächsstoff in den Berliner Abend.</p> <p>Generell treibt die Windbranche die Frage um, wie sich im Ausschreibungssystem der Erhalt der Akteursvielfalt sicherstellen lässt. Hier stellt Jan Hinrich Glahr, Vize-Präsident des BWE, vor, welche Ausgestaltung einer de minimis Regelung aus Sicht des BWE zum Schutz kleiner Akteure notwendig ist. Die Risiken kleiner Akteure im Ausschreibungssystem und die sinnvolle Regelung einer Förderung werden ausgiebig zwischen Referenten und dem Publikum diskutiert.</p> <p>Daran anknüpfend wird dargestellt, inwiefern das Ausschreibungssystem einen Rollenwechsel des Referenzertragsmodells mit sich bringt. Neben einer Überschau zu vorliegenden Ausarbeitungen der künftigen Gestaltung des Referenzertragsmodells erhalten Sie hier die Möglichkeit diese ausgiebig mit dem Referenten zu diskutieren. </p> <p>Am Ende der Fachtagung steht ein brisanter Punkt: Finanzierung von Onshore-Windprojekten nach der Systemumstellung auf Ausschreibungen. Jörg-Uwe Fischer, Fachbereichsleiter <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> bei der DKB AG, gibt eine Bewertung des Ausschreibungssystems aus Bankensicht ab und verschafft den Teilnehmern einen Überblick über mögliche Auswirkungen auf Finanzierungshöhen und Finanzierungskosten.</p> <p>Ziel der BWE Konferenz ist die Zusammenführung der verschiedenen Akteure der Windenergiebranche und die Präsentation und umfassende, kontroverse Diskussion des vorliegenden Eckpunktepapiers für Ausschreibungen von Windenergie an Land. Gelegenheit zum Austausch und Networking mit Kollegen und neuen Kontakten aus der Branche haben Sie auf der gemeinsamen Abendveranstaltung, zu der wir Sie am Ende des ersten Konferenztages herzlich einladen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land">BWE Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“</a><br />Datum: 15. – 16. Oktober 2015<br />Ort: Berlin</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie führt regelmäßig Netzwerk- und Weiterbildungsforen zu aktuellen Themen der Windenergie durch. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Veranstaltungsprogramm des BWE finden Sie unter <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen" title="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen</a></p> <p>Kontakt: <br />Thorsten Paulsen, Leiter Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing<br />Bundesverband WindEnergie e.V. <br />Service Hotline: 030 / 20 164 222 <br />E-Mail: <a href="mailto:seminare@wind-energie.de">seminare@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Finanzierung Veranstaltung Windenergie Fri, 28 Aug 2015 14:04:40 +0000 4680 at https://www.wind-energie.de Stellungnahme zum Weißbuch Strommarktdesign https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/stellungnahme-zum-weissbuch-strommarktdesign <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat in einer zusammenfassenden Stellungnahme zum Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) deutlich gemacht, dass dieses grundsätzlich in die richtige Richtung weist. Die vielen richtigen Ansätze des Weißbuches müssen jetzt vom BMWi und vom Deutschen Bundestag konkretisiert und umgesetzt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BEE wird zu diesem Zweck Vorschläge und Stellungnahmen zum Strommarktgesetz sowie zu den weiteren Gesetzgebungsverfahren vorlegen. Für die Windenergie hat der Bundesverband WindEnergie (BWE) mit einer Reihe von konkretisierende Hinweisen seinen Beitrag zu dieser Stellungnahme geleistet und für besondere Problemstellungen eigene Lösungsvorschläge unterbreitet.</p> <p>Die Stellungnahme findet sich <strong><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/netze/20150824-bee-stellungnahme-weissbuch-strommarktdesign.pdf">hier</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Erneuerbare Energien Strommarkt Strommarktdesign Wed, 26 Aug 2015 08:29:53 +0000 4676 at https://www.wind-energie.de Bundesverband WindEnergie verurteilt Rassismus, Diskriminierung und Gewalt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-verurteilt-rassismus-diskriminierung-und-gewalt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband WindEnergie sieht sich dem Klimaschutz und dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Boden und Energie verpflichtet. Wir sind offen für Ideen, machen uns für einen lebendigen gesellschaftlichen Diskurs stark und engagieren uns in der Zivilgesellschaft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In diesen Tagen sind wir alle überwältigt von den Bildern der Flüchtlinge im Mittelmeer, an der Mazedonisch-Griechischen Grenze, in Belgrad, in Calais am Ärmelkanal oder den provisorischen Auffangorten in Deutschland. Wie unterschiedlich zu akzeptieren auch die Gründe sind, die Menschen veranlasst ihre Heimat zu verlassen, so sehr berührt uns doch die aktuelle Situation.&nbsp; Das Schlepper und Menschenhändler aus der Verzweiflung der Menschen Kapital schlagen, fordert ein Eingreifen der Europäischen Staaten. Die Politik scheint an vielen Stellen erschreckend sprachlos und überfordert, selbst wenn es nur darum geht die Menschen vor Ort über die notwendige Hilfe und Aufnahme zu informieren.</p> <p>Die Windenergie mit ihren Mitgliedsunternehmen in Industrie und Mittelstand im In- und Ausland ist aufgeschlossen, neugierig und tolerant. Der Bundesverband WindEnergie verurteilt Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Wir dürfen nicht die Augen verschließen, wenn Menschen die Schutz suchen, bei uns angegriffen werden. Zugleich ermuntern wir unsere Mitglieder dazu, anerkannten Asylbewerbern bei der Integration in Deutschland zu helfen und einen Arbeitsplätz in unserer Branche anzubieten“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.</p> <p>Erste Jobbörse für Geflüchtete und Arbeitgeber, die ihnen Chancen eröffnen wollen: <a target="_blank" href="http://www.workeer.de/">www.workeer.de</a></p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Tue, 25 Aug 2015 08:30:45 +0000 4674 at https://www.wind-energie.de Thüringen soll Akteursvielfalt bei Energiewende einfordern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/thueringen-soll-akteursvielfalt-bei-energiewende-einfordern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Thüringen sollte sich aktiv um die Ausgestaltung der Energiewende auf Bundesebene einmischen. Wir dürfen nicht nur Transitland sein, sondern müssen mit eigenen Erneuerbaren Energien am Erfolg der Energiewende und den Wertschöpfungspotentialen teilhaben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Insbesondere muss dringend darauf hingewirkt werden, dass Bürgerenergieprojekte, Genossenschaften und mittelständische Akteure angesichts des Systemwechsels hin zu Ausschreibungen weiter eine Chance haben“, so Frank Gross, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Thüringen anlässlich des im Rahmen der Sommertour der Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Anja Siegesmund, geführten Gespräches mit Vertretern&nbsp; des Thüringer <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Netzwerk in Jena.</p> <p>„Die Windenergie hat in Thüringen ein großes Potenzial. Im ersten Halbjahr wurden 9 Windkraftanlagen mit insgesamt 26,6 Megawatt neu errichtet. Mit 734 Anlagen im ganzen Land rangiert Thüringen im Bundesländervergleich auf Platz 11, obwohl eine immer effektivere Anlagentechnik für das Binnenland hier eine wirtschaftliche Nutzung möglich macht. Der Koalitionsvertrag war in dieser Hinsicht bereits ermutigend. Wenn es gelingt, künftig auf 1 Prozent der Fläche Thüringens Windenergie zu nutzen, wäre ein erster großer Schritt geschafft. Ich appelliere in diesem Zusammenhang ausdrücklich an die CDU, im Interesse der Thüringer Wirtschaft, des Mittelstandes und der Kommunen auf einen konstruktiven Kurs zurückzukehren und die von der Bundesregierung getragene Energiewende zu unterstützen“, mahnte Frank Gross an.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Windenergie Fri, 07 Aug 2015 12:40:14 +0000 4661 at https://www.wind-energie.de 1. Bensheimer Energie- und Klimaschutztag https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/1-bensheimer-energie-und-klimaschutztag <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Quasi im Schatten des Atomkraftwerkes Biblis fand am Sonntag den 26. Juli bei strahlendem Wetter der erste Energie- und Klimaschutztag im Naturschutzzentrum Bergstraße statt. Ein Veranstaltungsort der unterstreichen soll, dass Tier- und Naturschutz oberste Anliegen des Klimaschutzes und somit des Ausbaus Erneuerbarer Energien sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="751" title="Michael Häußer, Renate Falk, Sandra Hook, Hans-Josef Fell und Erhard Renz" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/1-bensheimer-energie-und-klimaschutztag/internet-20150726-suedhessen-bensheimer-energietage.jpg?1439992296" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eingeladen hatte die Stadt Bensheim gemeinsam mit dem Bürgerforum Energieland Hessen, einem Landesprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Ein buntes Programm füllte den kurzweiligen Nachmittag, zu den Ausstellern gehörte auch der BWE-Regionalverband Südhessen mit seinem Vorstandsteam, Häußer, Renz und Hook sowie BWE-Mitglied Renate Falk.</p> <p>Viele gute Gespräche konnten am Stand geführt und Infomaterial „pro-Windkraft“ verteilt werden. Eine Bresche für die Erneuerbaren schlug Hans-Josef Fell (Mitautor des EEG 2000) mit seinem Vortrag zur Eroberung der Energiemärkte durch die erneuerbaren Energien – kommunal wie global.</p> <p>Auf ihn folgte eine hessische Motivationsrede von Herrn Dr. Brans aus dem hiesigen Wirtschaftsministerium, welcher mit seinen pointierten Vorträgen häufiger Gast auf den Branchentagen der Windenergie in Hessen ist. Gleichberechtige und ernst zu nehmender Partner im Vortragsprogramm war die Kinderinitiative „Plant-for-the-Planet“, vertreten durch Lena und Linus.</p> <p>Teilnehmer der abschließenden Podiumsdiskussion waren die beiden Südhessen-Vorstände Michael Häußer und Erhard Renz. Sie&nbsp; debattierten an der Seite von Angelika Buschkühl-Lindermann vom Regierungspräsidium Darmstadt, Adil Oyan, Stadtrat in Bensheim vom Bündnis 90/ Die Grünen und Florian Grob von der GGEW AG über hessische Probleme bei der Umsetzung der Energiewende und beantworteten Fragen aus dem Publikum. Wiederholt sprachen sie das Thema "Windkraftplanung Südhessen" an, welches von Seiten der Moderation – so hatte man den Eindruck gewinnen können – am liebsten nicht besprochen werden sollte.</p> <p>Der errfahrene Energieblogger Renz erreichte, dass die Stadt Bensheim mit dem Energieversorger GGEW eine Solar-Wette für den Klimaschutz abschloss: Gewinner wird sein, wer mehr Plug-In Balkonmodule (Mikro-PV System) ans Netz gebracht hat. Der Verlierer muss am nächsten Klimatag&nbsp; „Solarspiegeleier“ braten und an „Plant for the Planet“ 150 Bäume zu spenden. Renz selber spendet für jedes installierte Modul ebenfalls einen Baum.</p> <p>&gt;&gt;<a target="_blank" href="http://www.energieland.hessen.de/buergerforum/bensheim/Gesamtpraesentation_Energie%20und%20Klimaschutztag_Bensheim.pdf">Link zum Download der Vorträge </a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Windenergie Thu, 06 Aug 2015 13:54:18 +0000 4662 at https://www.wind-energie.de „So wird Bayern die Energiewende nicht schaffen“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/so-wird-bayern-die-energiewende-nicht-schaffen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zubau von Windkraftanlagen in Bayern im ersten Halbjahr 2015 stark gesunken. Der neue Landesvorsitzende des Bundesverbands WindEnergie in Bayern, Raimund Kamm, hat heute anlässlich der Halbjahresbilanz über den Windenergieausbau in Bayern vor einem Scheitern der Energiewende gewarnt. Laut den gemeinsam vom Bundesverband WindEnergie und dem <span class="st">Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau </span> veröffentlichten Zahlen ist der Zubau von Windkraftanlagen im Freistaat im ersten Halbjahr 2015 um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gesunken.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wurden im ersten Halbjahr 2014 noch 51 neue Windräder in Bayern aufgestellt, waren es im ersten Halbjahr 2015 nur noch 37. „So wird unser Land die wichtigen Ziele Atomausstieg, Klimaschutz und eigene preiswerte Stromversorgung nicht erreichen“, mahnte Kamm in Augsburg.</p> <p>Die allein im Freistaat gültige 10H-Regel schreibt vor, dass neue Windräder in der Regel 2000 Meter Abstand zu Wohnhäusern einhalten müssen. Dies ermöglicht in Bayern mit seinen verstreuten Weilern und Häusern kaum noch neue Genehmigungen. „Deshalb beruhen alle 2015 noch errichteten Anlagen auf Altgenehmigungen, die vor Einführung der 10H-Regel im November 2014 erteilt wurden“, so der BWE-Landesvorsitzende. Auch die Zahl der neu eingereichten Genehmigungsanträge für zukünftige Windprojekte in Bayern sei nach Inkrafttreten des 10H-Gesetzes fast auf Null zurückgegangen.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) beteiligt sich deswegen auch an den Klagen gegen die aus seiner Sicht „schikanöse 10H-Regel“. „Der BWE ist sich mit der bayerischen Wirtschaft wie den Umweltschützern einig: Die Nutzung von Photovoltaik und Windkraft liefert uns den Strom für heute schon unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Und das sehr umweltfreundlich“, führte Kamm aus. Während die umweltschädliche Stromerzeugung aus Erdgas- und Kohlekraftwerken immer teurer werde, würden die Kosten für den Photovoltaik- wie Windstrom weiter sinken.</p> <p>&nbsp;</p> <div><b>BWE LV Bayern Presse</b></div> <div>Christoph Markl-Meider</div> <div>Tel. +49 841-975915, Mobil +49 179-5975863<br /> <a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></div> </div> </div> </div> Höhenbegrenzung Fri, 31 Jul 2015 13:21:27 +0000 4645 at https://www.wind-energie.de Eckpunkten zu Ausschreibungen Wind an Land fehlt Mittelstandkomponente https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eckpunkten-zu-ausschreibungen-wind-land-fehlt-mittelstandkomponente <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/ausschreibungen-fuer-windenergie-land-ein-modell-fuer-den-leistungstraeger">Ausschreibungen für Windenergie an Land - Ein Modell für den Leistungsträger Wind?</a> </div> <div class="field-item even"> <a href="/shop-studie-ausschreibungsmodelle-onshore">Studie Ausschreibungsmodelle Onshore</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Windenergie in Deutschland ist geprägt von einem lebendigen Mittelstand. Die Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums lassen eine Mittelstandskomponente vermissen und müssen daher nachgearbeitet werden“, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), anlässlich der Vorlage der Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums für ein Ausschreibungssystem für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> deutlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Die Branche wird getragen vom Engagement von Einzelpersonen über Bürgerenergieprojekten und Genossenschaften, von kleinen und mittleren Unternehmen, Kommunen und ihren Stadtwerken bis hin zu klassischen Energieversorgern. Diese Vielfalt der Akteure sichert einen aktiven Markt, führt zu ständigen Innovationen und treibt die technische Entwicklung voran. Die vielen mittelständischen Betreiber bilden dem Grunde nach die Entwicklungs- und Forschungsabteilungen der Hersteller und haben die deutsche Windindustrie an die Spitze der Welt geführt", so Albers weiter.</p> <p>Der BWE verweist darauf, dass die in den europäischen Beihilferichtlinien hinterlegte Ausnahmeregelung von 6 MW und 6 Erzeugungseinheiten genutzt werden muss, um den mittelständischen deutschen Betreiber- und Erzeugermarkt zu sichern. Dabei könne die Regelung durchaus mit den Kriterien der KMU-Definition verbunden werden.</p> <p>„Wir haben im Namen unserer 20.000 Mitglieder und aufgrund der jahrlangen Erfahrungen in der Praxis immer wieder deutlich gemacht, dass das EEG das mit Abstand am besten geeignete Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen. Das EEG setzt gerade die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen, mittelständisch getragenen Ausbau der Windenergie an Land perfekt um, während ein Ausschreibungssystem deutliche Fragen aufwirft. Dies wird auch mit den heute vorgelegten Eckpunkten der Bundesregierung deutlich. Wir werden uns trotz unserer Skepsis weiter an der Diskussion mit der Bundesregierung beteiligen, um eine erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende abzusichern“, machte Hermann Albers deutlich.</p> <p>Der Präsident des BWE fordert außerdem das jährliche Volumen bei einer potentiellen Ausschreibung für Windenergie an Land auf 5.000 Megawatt auszulegen. Nur so sei die Zielerreichung der Energiewende der Bundesregierung insgesamt – vor allem in Hinsicht auf Wärme und Mobilität – zu erreichen. Der BWE kündigte an, zu den Eckpunkten ausführlich Stellung zu beziehen.</p> <p>Weitere Positionen des BWE finden Sie unter: <a href="https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen">https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen</a></p> <p>Veranstaltungshinweis: BWE-Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“ am 15. und 16. Oktober in Berlin: <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land">http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-ausschreibungen-fuer-windenergie-land</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Fri, 31 Jul 2015 12:41:14 +0000 4641 at https://www.wind-energie.de Gut kombiniert! – Mehr Fachkräfte für die Windbranche https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/gut-kombiniert-mehr-fachkraefte-fuer-die-windbranche <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Messe HUSUM Wind ist das Schaufenster der deutschen Windindustrie. Eine gute Plattform für Menschen, die sich in dieser Branche mit Herz nach einem Job umschauen wollen. Die Windcareer, die am Messefreitag, dem 18. September 2015, ihre Tore öffnet, ist die ideale Anlaufstelle für jobsuchende Fachkräfte und Talente. Hier bietet sich die Chance, mit Personalverantwortlichen – unter anderem von Enercon, Deutsche Windtechnik AG, UKA, Ferchau oder Nordex – ins Gespräch zu kommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wer nicht persönlich vorbeischauen kann oder sich weitergehende Informationen einholen möchte, hat die Möglichkeit, über die „Windindustrie Karriere“ (WID Karriere) an die Firmen heranzutreten. Die neue Publikation und das damit verbundene Online-Karriereportal des Bundesverbandes WindEnergie präsentiert potentiellen Bewerbern die Windenergiebranche mit ihren Jobmöglichkeiten und interessanten Arbeitgebern.</p> <p>Die Attraktivität eines Unternehmens ist dabei keine Frage der Größe; viele mittelständische Unternehmen überzeugen durch Top-Leistungen und gehören als Arbeitgeber längst zu den angesagten Adressen. Die „Windindustrie Karriere“ lässt nicht nur die weltbekannten Unternehmen der Branche zu Wort kommen, sondern gibt auch den „heimlichen Champions“ eine Bühne. Die Messe HUSUM Wind mit der Windcareer als die Messe für Jobs, Aus- und Weiterbildung im Bereich der Windenergie und der Bundesverband WindEnergie (BWE) haben so eine ideale Kombination geschaffen.</p> <p>Gut kombiniert, meint auch Thomas Seifried, Projektleiter der HUSUM Wind (Messe Husum &amp; Congress): „Die Kombination aus Live-Event, Networking, Publikation und Online-Portal überzeugt“. Und Thorsten Paulsen, Leiter der Abteilung Veranstaltungen &amp; Corporate Publishing beim BWE, fügt hinzu: „Für die Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften bieten wir so eine überzeugende Leistung“.</p> <p>&nbsp;</p> <div>Besuchen Sie die Jobmesse Windcareer auf der HUSUM Wind:</div> <div><a href="http://www.husumwind.com/husumwind/de/messe/jobmesse/">http://www.husumwind.com/husumwind/de/messe/jobmesse/</a></div> <p>&nbsp;</p> <div>Netzwerk- und Stellenportal der HUSUM Wind:</div> <div><a href="http://www.windcommunity.net/">http://www.windcommunity.net/</a></div> <p>&nbsp;</p> <div>Präsentieren Sie Ihr Unternehmen in der WID Karriere:</div> <div><a href="http://www.windindustrie-in-deutschland.de/werbeangebote/windindustrie-karriere/">http://www.windindustrie-in-deutschland.de/werbeangebote/windindustrie-karriere/</a></div> </div> </div> </div> Mon, 27 Jul 2015 08:26:30 +0000 4630 at https://www.wind-energie.de Energiegipfel-Ziele mit aktueller Windkraftplanung des Landes außer Reichweite https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Teilregionalplan Energie Mittelhessen muss neu aufgestellt werden. <br />Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hessen, Joachim Wierlemann, macht darauf aufmerksam, dass die Energiewende-Ziele der hessischen Landesregierung und des Energiegipfels mit dem entscheidenden Ausbauziel für Windkraft deutlich verfehlt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die von Wirtschafts- und Energieminister Al-Wazir in seiner Regierungserklärung vom Juli 2014 geforderte Verdreifachung der Windkraftleistung in Hessen ist mit den Vorgaben der Landesplanung und der Genehmigungspraxis nicht erreichbar“,&nbsp; so Joachim Wierlemann. Aktuell zeige sich dies besonders krass an der gestern beschlossenen 2.&nbsp;Offenlage des Teilregionalplans Energie Mittelhessen (TRPM). In der 2. Offenlage werden ausgerechnet die windstärksten Gebiete Vogelsberg und Westerwald mit einer Verhinderungsplanung überzogen. Eine Kurzstudie von Fachanwalt Hans Karpenstein für die Regionalversammlung Mittelhessen unter dem Titel „Energiewende und TRPM zur Windkraft“ zeigt die Versäumnisse der Regionalplanung und der Genehmigungspraxis auf und macht konkrete Vorschläge zur Abhilfe, mit denen die Energiegipfel- und Regierungsziele noch erreicht werden könnten.</p> <p>Alle gesellschaftlich relevanten Gruppen haben beim Hessischen Energiegipfel in 2011 beschlossen, dass die Energiewende in Hessen voran gebracht werden soll. Besonders der Ausbau der heimischen Windenergienutzung steht dabei im Mittelpunkt. Mit der Windkraft soll ¾ des Strombedarfs in Hessen abgedeckt werden (= 28 Terawattstunden). Dies gelingt nach dem Ergebnis des Energiegipfels nur, wenn sich in den 2% für die Windkraft reservierten Landesfläche auch ein hoher Anteil besonders windstarker Flächen wiederfindet und damit die Flächen überhaupt wirtschaftlich für Windkraft geeignet sind.</p> <p>In Mittelhessen findet nun genau das Gegenteil statt, außerdem werden sich bei weitem nicht alle ausgewiesenen Flächen überhaupt für wirtschaftliche Windkraftnutzung eignen. „Die starke Beschneidung der seit Jahrzehnten erfolgreichen Windenergienutzung im Vogelsberg und im Westerwald ist in dieser Weise nicht zukunftsweisend. Damit wird der ohnehin strukturschwachen Region Wirtschaftskraft und erhebliche Steuereinnahmen entzogen und die Kommunen mit ihrer wichtigen Aufgabe der Daseinsvorsorge ausgeblutet“, erklärte der Bürgermeister der Stadt Ulrichstein Edwin Schneider.</p> <p>Im Vogelsberg und im Westerwald sollen die vorhandenen Windkraftanlagen im Großen und Ganzen sogar ohne <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> zurückgebaut werden, neue Windvorranggebiete werden in den windhöffigsten Gebieten so gut wie keine ausgewiesen. „Von jetzt 123 Windenergieanlagen (WEA) werden vermutlich nur noch 28 Standorte für WEA im Hohen Vogelsberg übrigbleiben“, erklärt Gerd Morber von der hessenENERGIE. Dabei hätte ein geordneter und nicht überhastet erstellter Plan erheblich zum Klima- und Naturschutz beitragen können. Die formelle Erfüllung der Forderung nach Ausweisung von 2 % der Landesfläche (bei gänzlichem Ausschluss der restlichen 98 %) kann das Problem nicht lösen. Denn diese Standorte drohen wirtschaftlich auszufallen – wenn sie sich denn angesichts sonstiger entgegenstehender Belange überhaupt als genehmigungsfähig erweisen, so die Schlussfolgerung der hessenENERGIE.</p> <p>„Aus der strengen hessischen Ausschlussplanung mit der Beschränkung der Windkraft auf rund 2% der Landesfläche folgt das rechtliche Gebot, vorrangig die besten Standorte auszuweisen. Mit dem restriktiven Eingriff in die Windpotentialflächen Vogelsberg und Westerwald verstößt die Regionalplanung gegen dieses Effizienzgebot“, so Rechtsanwalt Hans Karpenstein, Spezialist für Windenergierecht aus Wettenberg (Kreis Gießen). Begründet wird dieser rigorose Ansatz mit angeblich unüberbrückbaren Konflikten mit dem Natur- und Artenschutz in diesen Regionen. Um diese Bedenken zu entschärfen, hatte die Regionalversammlung Mittelhessen in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Umweltministerium für den Vogelsberg und den Westerwald Vogelschutzgutachten (VGU) in Auftrag gegeben. „Die Ergebnisse dieser Gutachten waren vernichtend für die Windenergienutzung“, sagt der Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Daraufhin wurde vom Hessischen Wirtschaftsministerium, das auch für die Landesplanung und die Regionalpläne zuständig ist, ein Qualitätssicherungsgutachten (QG) zu diesen VGU in Auftrag gegeben. „Dieses QG hat die Vorgehensweise und die inhaltlichen Rückschlüsse der VGU überprüft und erhebliche Mängel festgestellt, gleichzeitig wurden Verbesserungsvorschläge zur Abhilfe der Fehler gemacht“, erläuterte Karpenstein.</p> <p>Damit hätte jetzt die Regionalversammlung die gewünschten Begründungshilfen für die Ausweisung neuer Vorranggebiete und das Repowering der alten WEA gehabt, erklärt Karpenstein. Die an der restriktiven Planung beteiligten Ministerien für Wirtschaft und Umwelt hätten die QG für eine Öffnung der windstärksten Flächen in Hessen nutzen können. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sei dieser Spielraum nur völlig unzureichend genutzt worden. Im windhöffigsten Bereich Hessens hätte deutlich über 2% der Fläche für Windkraft ausgewiesen werden müssen – nun ist das Ergebnis weit unter 1%.</p> <p>Gerade der Ausbau im Binnenland bietet hier vielfältige Chancen, weil so Netzausbaukosten gespart werden können und die zur Verfügung stehenden modernen Anlagen für das Binnenland inzwischen bis zu 3.000 Volllaststunden erreichen und so die Netze stabilisieren. Zudem begrenzt die preiswerte Windenergie an Land bereits heute den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>. Der Anteil der Windenergie an der Erneuerbaren-Energien–Umlage beträgt lediglich 0,25 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>.</p> <p>Der Bundesverbandes WindEnergie weist zugleich darauf hin, dass auch andere Aspekte diskutiert werden müssten. So greife beispielsweise ein Braunkohletagebau irreversibel in die Landschaft ein. Jedes Jahr verlieren wegen der Braunkohle Hunderte Menschen in der Lausitz und im Ruhrgebiet ihre Heimat. Selbst historische Bauwerke, Kirchen, Friedhöfe und tausende Hektar Wald fallen dem Abbau zum Opfer. Und Kernkraftwerke sehen nicht nur unschön aus, sondern hinterlassen für Generationen gefährlichsten Atommüll. „Kohletagebau verändert die Landschaft unwiederbringlich. Äcker, Wiesen und große Wälder werden zerstört, dagegen können unter Windkraftanlagen weiter Getreide und Kartoffeln wachsen, und die Wälder bleiben mit ihrer Natur- und Schutzfunktion erhalten. Dies darf in der gesamten Debatte um die Energiewende nicht unter den Tisch fallen“, mahnte Joachim Wierlemann abschließend.</p> <p><strong>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser-reichweite-teilregionalplan/stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf" class="file-link" title="Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein ">Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein </a></strong></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/energiegipfel-ziele-mit-aktueller-windkraftplanung-des-landes-ausser-reichweite-teilregionalplan/stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf" type="application/pdf; length=2503361" title="stellungnahme-karpenstein-regionalversammlung-trpm.pdf">Stellungnahme von Fachanwalt Hans Karpenstein </a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung Genehmigung Planung Windenergie Fri, 24 Jul 2015 08:13:51 +0000 4629 at https://www.wind-energie.de Umfrage zu Energiegenossenschaften: Zahl der Neugründungen eingebrochen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/umfrage-zu-energiegenossenschaften-zahl-der-neugruendungen-eingebrochen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Anzahl der Neugründungen von Energiegenossenschaften ist im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent zurückgegangen. Waren es 2013 noch 129 so wurden in 2014 nur noch 54 Neugründungen registriert. Dies teilten heute der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nachdem in den vergangenen Jahren das Konzept der Energieerzeugung in Bürgerhand einen Boom erlebte, so Dr. Eckhard Ott, Vorstandsvorsitzender der DGRV, sei diese Entwicklung nun gestoppt. Die Ursachen sieht er in der Reform des EEG und den darin vorgesehenen Ausschreibungsverfahren auch für kleinere Projekte der Erneuerbaren sowie in geplanten Änderungen im Kapitalanlagegesetzbuch, die zu einem Investitionsstau geführt hätten.</p> <p>Für das Ausschreibungsverfahren zum Bau von Windenergieanlagen an Land schlägt Ott eine Übertragungsregel für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor. Diese sollten sich nicht am Bieterverfahren beteiligen müssen, sondern die Preise daraus übernehmen. Dadurch würden eine gleitende Umstellung auf Ausschreibungen und der Erhalt der Akteursvielfalt ermöglicht.</p> <p>Die Umfrage ergab, dass ein Drittel der Genossenschaften ihre Zukunft in der Windenergie sehen und hier im kommenden Jahr umfangreiche Investitionen planen. Bereits heute sind 15 Prozent von Ihnen mit durchschnittlich 544.000 Euro an Windprojekten beteiligt.</p> <p>Ergänzend hatte die AEE in einer Blitzumfrage bei Energie-Kommunen ermittelt, dass für fast 80 Prozent der Befragten die Bürgerbeteiligung an erneuerbaren Projekten einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz leistet.</p> <ul> <li><a target="_blank" href="http://www.genossenschaften.de/energie">Ergebnisse der DGRV-Umfrage bei 772 Energiegenossenschaften</a></li> <li><a target="_blank" href="http://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/hemmnisse-und-triebfedern-der-regionalen-energiewende-aus-sicht-von-energie-kommunen ">Infografiken zur Blitzumfrage der&nbsp; AEE</a></li> </ul> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung Dezentrale Versorgung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 16 Jul 2015 12:57:00 +0000 4621 at https://www.wind-energie.de Wahlbekanntmachung des BWE-Landesverbands Berlin-Brandenburg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/wahlbekanntmachung-des-bwe-landesverbands-berlin-brandenburg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesverband Berlin/Brandenburg wählt am 8. September 2015 gemäß § 8 Abs. 2 und § 10 Abs. 3 der Satzung einen neuen Landesvorstand. Dieser wird von jeweils drei Vorstandsmitgliedern der drei Regionalverbände mit einfacher Mehrheit gewählt. Der Landesvorstand Berlin/Brandenburg besteht mindestens aus einer/einem Vorsitzenden, einer/einem stellvertretenden Vorsitzenden und einer/einem Schriftführer/in.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bitte geben Sie Ihre Kandidatur (unter Angabe des Postens, auf den Sie sich bewerben) bis Freitag, den 21. August 2015, elektronisch an <a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a> oder postalisch dem Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg, Gregor-Mendel-Straße 36-37, 14469 Potsdam, bekannt.<br />Ansprechpartnerin ist Laura Kölbel, Leiterin der Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg</p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Wed, 15 Jul 2015 07:31:00 +0000 4617 at https://www.wind-energie.de EU-Konsultation: Europäische Energiemärkte fit für Erneuerbare machen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eu-konsultation-europaeische-energiemaerkte-fit-fuer-erneuerbare-machen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die Europäische Kommission stellt mit der heute eröffneten öffentlichen Konsultation über ein neues Energiemarktdesign wichtige Weichen für den europaweiten Umbau des Energiesystems vor.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Fragestellungen weisen in die richtige Richtung: Die Energiemärkte sollen flexibler werden, für eine Vielzahl auch dezentraler Erzeuger und Konsumenten Erneuerbarer Energien die richtigen Anreize setzen und sie sollen besser miteinander koordiniert werden“, kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Kapazitätsmärkten steht die EU-Kommission kritisch gegenüber und hält ihre Errichtung grundsätzlich nur sehr eingeschränkt und grenzüberschreitend für hinnehmbar.</p> <p>In dem Konsultationsdokument, das im Rahmen des Energie-Sommerpakets vorgestellt wurde, spricht sie sich dafür aus, Flexibilitätshemmnisse ab- und Speicherkapazitäten aufzubauen. Um EU-weit eine nachhaltige und sichere Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energiequellen aufzubauen, plädiert Falk für eine Reihe von Instrumenten, die das Bundeswirtschaftsministerium für Deutschland im Weißbuch verankert hat. Dazu zählt ein weiterentwickelter, flexibler Strommarkt ebenso wie die grenzüberschreitende Öffnung der Energiemärkte, zum Beispiel beim Intraday-Handel. „Wir haben in Europa die heimischen Ressourcen und das Know-how für eine saubere und zuverlässige Energieversorgung, die gleichzeitig die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> steigert, Innovationen anregt und das Klima schützt“, so Falk.</p> <p>„Wir werden uns intensiv an der Konsultation beteiligen und unsere umfangreichen Vorschläge zur Beseitigung von Markthemmnissen und zur Schaffung zukunftsorientierter Energiemärkte einbringen, in denen die Erneuerbaren einen ständig wachsenden Anteil übernehmen.“ In Umfragen sprechen sich die Bürger stets mehrheitlich für eine moderne, saubere Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer aus. Falk: „Die europäische Politik hat den Auftrag, den passenden Rahmen für die Energiewende zu setzen und die Entwicklung der Erneuerbaren zu unterstützen.“&nbsp;&nbsp; </p> <p>Die Konsultation der Vorschläge ist bis zum 8. Oktober geplant. Auf Basis der Antworten will die Kommission im kommenden Jahr legislative Vorschläge entwickeln. Der Text der Konsultation sowie weitere heute als „Energie-Sommerpaket“ veröffentlichte Dokumente (Reform des Emissionshandels, Labelling von Energie-Efffizienz u. a.) stehen auf der <a target="_blank" href="https://ec.europa.eu/energy/en/news/new-electricity-market-consumers">Kommissions-Website</a> zur Verfügung.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. <br /> Telefon: 030/2758170-16, Fax: -20 <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> <a href="http://www.bee-ev.de">www.bee-ev.de</a> <br /> <a href="https://twitter.com/bEEmerkenswert">https://twitter.com/bEEmerkenswert</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Strommarktdesign Wed, 15 Jul 2015 13:21:04 +0000 4619 at https://www.wind-energie.de 78 Prozent der Bürger in den ostdeutschen Bundesländern befürworten die Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/78-prozent-der-buerger-den-ostdeutschen-bundeslaendern-befuerworten-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsoge e.V. an der Universität Leipzig veröffentlichte Anfang Juli Ergebnisse der Studie „Energiewelt Ost“, die sie im Auftrag eines großen Mitteldeutschen Energieversorgers bereits zum vierten Mal erstellt hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Umfrage zufolge hat sich die Zustimmung zur Energiewende in Ostdeutschland bei allen Befragten erhöht. 78 Prozent der Bürger, 77 Prozent der Kommunen und 67 Prozent der energieintensiven Unternehmen sind mit der Neuausrichtung der Energieversorgung einverstanden.Besonders bei den Kommunen wurde ein Anstieg der Zustimmung von 16 Prozent ermittelt, bei den Haushalten stieg sie um 5 und bei den Unternehmen um 6 Prozentpunkte.&nbsp;</p> <p>Mit der Umsetzung der Energiewende zeigt sich die Mehrheit jedoch unzufrieden. Hier ist die Politik gefordert, wie Dr. Oliver Rottmann, Studienleiter und geschäftsführender Vorstand des Kompetenzzentrums, feststellt. Auch die ungleiche Verteilung der Kosten sowie eine fehlende gemeinsame Vorgehensweise von Bund und Ländern bei energiepolitischen Frage- und Problemstellungen wird bemängelt.</p> <p>Der Trend hin zu Erneuerbaren Energien zeigt sich auch bei der Zunahme von Energie-Kommunen in den ostdeutschen Ländern, die sich für eine dezentrale Versorgung aus regenerativen Quellen entscheiden und sich möglichst unabhängig von großen Anbietern versorgen wollen. Die Versorgungssicherheit ist aus Sicht der Mehrheit durch den Umbau des Energiesystems nicht gefährdet.</p> <p>Einen Überblick bietet die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> auf ihrem&nbsp; Webportal „Kommunal Erneuerbar“. Die Agentur zeichnet regelmäßig Bundesländer mit dem „Leitstern für Erneuerbare Energien“ aus. </p> <p><strong>Weiterführende Links:</strong><br /><a target="_blank" href="http://www.kommunal-erneuerbar.de/de/energie-kommunen/kommunalatlas.html">Energiekommunen auf dem Webportal „Kommunal Erneuerbar</a>“&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a target="_blank" href="http://www.energiezukunft-ostdeutschland.de/energiedialog/energiewissen/wie-stehen-haushalte-kommunen-und-unternehmen-im-jahr-2015-zum-umbau-der-deutschen-energieversorgung/">Infos zur Studie „Energiewelt Ost“</a>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Dezentrale Versorgung Energiewende Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Tue, 14 Jul 2015 09:33:40 +0000 4614 at https://www.wind-energie.de Netzausbau in Schleswig-Holstein hat begonnen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/netzausbau-schleswig-holstein-hat-begonnen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die sogenannte Mittelachse, eine technische Erweiterung der alten Stromtrasse vom&nbsp; Umspannwerk Audorf (Nähe Rendsburg) in den Norden Hamburgs nimmt Formen an. Am Montag wurde der erste Mast der sogenannten Mittelachse offiziell eingeweiht. Die neue 380-Kilovolt-Trasse wird eine 220-kV-Leitung ersetzen und 70 Kilometer lang sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ihr Verlauf folgt weitgehend der alten Leitung, weicht an manchen Orten aber auch davon ab. An vielen Stellen ist sie an die Autobahn 7 herangeführt worden. Durch die Modernisierung kann in Zukunft achtmal mehr Energie als bisher transportiert werden, was der <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von rund 1000 Windkraftanlagen der Drei-Megawatt-Klasse unter Volllast entspricht.</p> <p>Dem Spatenstich waren Beteiligungsverfahren mit Anwohnern und Gemeinden vorangegangen, sodass laut dem Grünen Energiewendeminister Habeck ein „relativ breiter Konsens“ mit der Bevölkerung erreicht wurde. Der Netzbetreiber Tennet beschäftigt sich derzeit mit den im Zuge des Planverfahrens eingegangenen Einwendungen für den nächsten Abschnitt nördlich Richtung Flensburg. Von dort wird die Leitung dann über acht Kilometer weiter Richtung Norden gebaut und an das dänische Stromnetz angeschlossen.</p> <p>Auch für die kommende Ostküstentrasse finden Bürgerdialoge statt, in denen mögliche Streckenvarianten diskutiert werden. Der Bau ist ab Mitte 2018 geplant, in Betrieb gehen soll diese Leitung im Jahr 2020.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Netzausbau Stromnetz Windenergie Tue, 14 Jul 2015 14:08:04 +0000 4616 at https://www.wind-energie.de Planungsrechtliche Umsetzung des Energiekonzepts wird unterstützt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit der Übergabe einer rechtsgutachterlichen Stellungnahme der TU Braunschweig / Koordinierungsstelle Windenergierecht (k:wer) zu Planungskriterien für Regionalpläne an das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung unterstützt der Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern die Umsetzung des kürzlich im Landtag beschlossenen Energiekonzepts.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Umsetzung der Energiewende rechtlich bestandssicher zu gestalten, ist – wie viele Gerichtsentscheidungen der Verwaltungsgerichte in den Ländern und des Bundesverwaltungsgerichts zeigen – eine große Herausforderung. Um die Landesregierung in diesem nicht einfachen Prozess&nbsp; zu unterstützen, haben wir durch Prof Dr. Edmund Brandt, welcher seit 2012 die k:wer an der TU Braunschweig leitet, ein Rechtsgutachten erarbeiten lassen. Dieses gibt wichtige Hinweise, wie die Regionalplanung die Rechtslage und aktuelle Gerichtsentscheidungen umsetzen kann, um rechtssichere Regionalpläne bei den aktuellen Teilfortschreibungen vorlegen zu können. Wir hoffen, dass wir damit das Handwerks- und Rüstzeug bereitstellen, um die immer komplexeren Planungsprozesse rechtssicher zu machen“, so Andreas Jesse, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Mecklenburg-Vorpommern.</p> <p>Derzeit sind in Mecklenburg-Vorpommern lediglich ca. 0,6 % der Landesfläche als Eignungsgebiete für Windenergie ausgewiesen. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern unter dem Bundesdurchschnitt. Nach der Teilfortschreibung der Regionalpläne wird sich die Fläche auf voraussichtlich 1,2 Prozent anpassen.</p> <p>„Mecklenburg-Vorpommern stand immer für geordnete planerische Prozesse bei Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die so erreichte Planungssicherheit bildete die Grundlage für den Erfolg der Windenergie im Land, die heute mit Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg aktiv ist. Mit dem Gutachten geben wir eine erläuternde Darstellung, wie in Planungswerken die Kriterien der substanziellen Raumverschaffung und die Einordnung harter wie weicher Tabukriterien gestaltet werden können. Die Berücksichtigung dieser Hinweise, wird dazu beitragen, die Umsetzung des Energiekonzeptes des Landes auch künftig auf gerichtsfesten Regionalplänen fortzuführen“, so Andreas Jesse.</p> <p><strong>Anlage: <a href="/system/files/attachments/article/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt/20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf" class="file-link" title="Rechtsgutachterliche Stellungnahme">Rechtsgutachterliche Stellungnahme</a></strong></p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br />Fax.: +49 30 212341 410<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2015/planungsrechtliche-umsetzung-des-energiekonzepts-wird-unterstuetzt/20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf" type="application/pdf; length=420805" title="20150714-stellungnahme-planungskriterien-brandtdienerwillmann.pdf">Rechtsgutachterliche Stellungnahme</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Recht Windenergie Tue, 14 Jul 2015 08:08:06 +0000 4613 at https://www.wind-energie.de Unsicherheiten durch §24 EEG beenden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/unsicherheiten-durch-ss24-eeg-beenden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das EEG 2014 sieht in § 24 ab dem 01.01.2016 eine Reduzierung der Förderung von Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen auf null vor, wenn dieser in einem Zeitraum produziert wurde, in dem die Spotmarktpreise sechs oder mehr Stunden in Folge negative Werte aufweisen. Ohne eine deutliche Anpassung des Marktdesigns an die neue Energiewelt drohen solche Phasen negativer Strompreise immer häufiger.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als einer der ersten Akteure hat der BWE die negativen Folgen des Paragrafen 24 im EEG 2014 in einer <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/zukuenftige-auswirkungen-der-sechs-stunden-regelung-gemaess-ss-24-eeg-2014/2014-12-11_bwe_sechsstunden-regelung_energybrainpool.pdf">Studie </a>untersucht und kommuniziert. Das unabhängige Analyse- und&nbsp; Beratungshaus Energy Brainpool geht darin von Ertragsausfällen aus, die im Extremfall und wenn es zu keinen Marktanpassungen kommt, mit 40 Prozent beziffert werden. Das mögliche Ausbleiben von Erlösen in der Zukunft wirkt sich angesichts langfristiger Finanzierungen bereits heute auf Windkraftprojekte aus, weil Risikoaufschläge in der Projektfinanzierung drohen. Zusätzlich verhindert der so entstehende ökonomische Druck das Potenzial für Investitionen aus der Branche heraus u.a. in Speicherlösungen und blockiert damit unerlässliche Flexibilitätsoptionen. </p> <p>Die mit § 24 EEG geöffnete Falltür in der Vergütung lässt sich – solange wie es keine ausreichende Gleichstellung der Erneuerbaren mit der konventionellen Stromerzeugung gibt – nicht umsetzen. Die Regelung muss durch eine diskriminierungsfreie Regelung ersetzt werden. Zudem müssen Erlöseinbußen mindestens auf ein Volumen, das die intendierte Investitionssicherheit des EEG nicht konterkariert und/oder zu Risikoaufschlägen in der Finanzierung führt, begrenzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sprechen wir auch mit anderen Akteuren der Energiewirtschaft.</p> <p><strong>Studie:&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/zukuenftige-auswirkungen-der-sechs-stunden-regelung-gemaess-ss-24-eeg-2014/2014-12-11_bwe_sechsstunden-regelung_energybrainpool.pdf"> Zukünftige Auswirkungen des Sechs-Stunden-Regelung gemäß § 24 EEG 2014,&nbsp; Energy Brainpool, 11/2014</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energieeffizienz Energiepolitik Strommarktdesign Strompreis Mon, 13 Jul 2015 08:31:05 +0000 4603 at https://www.wind-energie.de 8. Windenergietag in Rheinland-Pfalz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/8-windenergietag-rheinland-pfalz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 25. Juni 2015 fand im Audimax der Fachhochschule Bingen der inzwischen achte Windenergietag statt. Veranstalter waren das Ministerium für Wirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz und der BWE sowie die Energieagentur Rheinland-Pfalz. Die Organisation hatte, wie bereits in den Vorjahren, die Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung (TSB) in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Keilen vom Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz und dem Landesvorstand des BWE übernommen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3060" height="1914" title="BWE-Landesvorstand Wilhelm Heyne auf dem 8. Windenergietag Rheinland-Pfalz" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2015/8-windenergietag-rheinland-pfalz/windenergietag-rlp-11.jpg?1436781893" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hauptzielgruppen der Veranstaltung sind neben den Akteuren der Windindustrie vor allem Vertreter von Behörden und Kommunen. Wie im Vorjahr hatten die Veranstalter zusätzliche Standplätze in der Mensa der Fachhochschule angeboten, die stark nachgefragt und lange vor der Veranstaltung ausgebucht waren.</p> <p>Hochkarätige Referentenkonnten für den Windenergietag mit 230 Teilnehmern gewonnen werden. Staatssekretär Uwe Hüser vom Wirtschaftsministerium referierte in Vertretung von Ministerin Eveline Lemke über EEG-Ausschreibungen und eine von ihm erwartete Kostenexplosion. Martin Kraus vom BUND informierte über Windkraft und Artenschutz und Professor Dr. Martin Maslaton, der sächsische BWE-Vorsitzende, über <abbr title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term211" title="Anlage zur Navigation von Flugzeugen.">Drehfunkfeuer</a></abbr> und Wetterradar aus der Sicht des Juristen.</p> <p>Besonders interessant und heiß diskutiert waren auch die beiden Vorträge von Silvana Tiedemann von ECOFYS und von Frank Sailer von der Stiftung Umweltenergierecht zu Plänen und Meinungsströmungen bezüglich der geplanten Ausschreibungen für Windenergie an Land und den &nbsp;notwendigen Präqualifikationen.Weitere Vorträge von Herrn Wernig von der Regionalplanung in Trier, Herrn Lohner vom Landesbetrieb Mobilität und Frau Adolph von ABO-Wind bezüglich der Abschalt-Algorithmen für Fledermäuse rundeten das Programm ab.</p> <p>Für alle Mitglieder, Aussteller und Gäste war die Veranstaltung eine gelungene Sammlung wertvoller Informationen und Kontakte. Weitere Informationen finden Sie in der kommenden Ausgabe des BWE-Mitgliedermagazins „neue energie“.</p> <p><b>Kontakt:</b><br /> Wilhelm Heyne, Vorsitzender, Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland<br /> <a href="mailto:RP-SL@bwe-regional.de">RP-SL@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Mon, 13 Jul 2015 10:08:32 +0000 4610 at https://www.wind-energie.de EEG sichert zuverlässige Zielerreichung – Ausschreibungen mit deutlichen Fragezeichen verbunden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/eeg-sichert-zuverlaessige-zielerreichung-ausschreibungen-mit-deutlichen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie (BWE) befasst sich in einem speziellen Arbeitskreis und im Bundesvorstand regelmäßig mit dem von der Bundesregierung gewollten Systemwechsel bei der Fortentwicklung der Energiewende. Dabei hat der BWE von Anfang an unterstrichen, dass das bisherige EEG das mit Abstand am besten geeignete Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das EEG setzt die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen Ausbau perfekt um, während ein Ausschreibungssystem deutliche Fragen aufwirft. Trotzdem wird die Bundesregierung Anfang Juli ihre Eckpunkte für ein Ausschreibungssystem für Windenergie an Land vorlegen.</p> <p>Trotz der Skepsis, mit der der BWE einem potentiellen Ausschreibungssystem gegenübersteht, hat er sich an den bisherigen Diskussionen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Politik um die Ausgestaltung eines Ausschreibungssystems für die Windenergie an Land konstruktiv beteiligt und vertritt dabei folgende Positionen:</p> <ol> <li>Das jährliche Volumen bei einer potentiellen Ausschreibung für Windenergie an Land muss bei mindestens 2.500 MW netto liegen, wobei für <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und Nichtrealisierung ein Aufschlag von 20-30% erforderlich ist. Zur Zielerreichung der Energiewende der Bundesregierung insgesamt vor allem in Hinsicht auf Wärme und Mobilität, sind die genannten Ziele allerdings nicht ausreichend. Deshalb fordern wir ein Ausbauvolumen von 5.000 MW pro Jahr auszuschreiben.</li> <li>Potentielle Ausschreibungen sollen vierteljährlich erfolgen.</li> <li>Ausgeschrieben werden soll die <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr>. Gebote sollen auf den Preis/kWh erfolgen. Die Vergütung soll als gleitende <abbr title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term94" title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt">Marktprämie</a></abbr> gezahlt werden.</li> <li>Um höchste Ernsthaftigkeit und Realisierungswahrscheinlichkeit zu gewährleisten, sollte das Vorliegen einer Genehmigung nach dem BImSchG zur Bedingung für die Teilnahme an Ausschreibungen werden.</li> <li>Auch bei ggfls. eingeführten Ausschreibungen muss grundsätzlich weiterhin ein bundesweiter Ausbau der Windenergie möglich bleiben. Hierzu muss das aktuelle Referenzertragsmodell grundsätzlich beibehalten werden. Ggfls. erforderlicher Anpassungsbedarf muss zunächst gutachterlich herausgearbeitet und bewertet werden.</li> <li>Die in den europäischen Beihilferichtlinien hinterlegte De-minimis-Regelung von 6 MW und 6 Erzeugungseinheiten muss zum Schutz insbesondere der kleineren Marktakteure genutzt werden. Ggfls. ist die Regelung mit den Kriterien der KMU-Definition zu verbinden. Gleichzeitig fordert der BWE, die Vergütung für diejenigen Projekte die von Ausschreibungen ausgenommen sind, am oberen Rahmen der Ergebnisse der vorangegangenen Ausschreibungen zu orientieren.</li> </ol> <p>Die Bundesregierung verfolgt mit dem Systemwechsel drei selbst ernannte Ziele: Kosteneffizienz herbeiführen, Akteursvielfalt erhalten und Ausbauziele erreichen. Der BWE ist – ausdrücklich mit Blick auf die Entwicklungen in ausländischen Märkten und unter Hinzuziehung der Ergebnisse der PV-Pilot-Ausschreibung – mehr als skeptisch, ob sich diese Ziele erreichen lassen.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Dezentrale Versorgung Energiepolitik Energiewende Fri, 10 Jul 2015 06:39:04 +0000 4602 at https://www.wind-energie.de Landesvorstand der SPD stellt Weichen für den weiteren Ausbau der Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landesvorstand-der-spd-stellt-weichen-fuer-den-weiteren-ausbau-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es ist gut, dass die in Brandenburg seit 1990 regierende SPD das Land weiter Schritt für Schritt zu einem starken Land der Erneuerbare Energien entwickeln will. Damit wird zudem deutlich, dass die Landes-SPD den mit dem Kompromiss der Regierungskoalition auf der Bundesebene eingeleiteten Abschied von der Braunkohle aktiv begleiten wird. Dies ist ein gutes Signal für die Zukunft Brandenburgs.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wir sind dem Landesvorstand der SPD sehr dankbar, dass mit den Beschlüssen vom 7. Juli 2015 klar ist, dass eine den Ausbau der Windenergie strangulierende <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> vom Tisch ist. Auch die Zusage bei der Regionalplanung gesetzlich nachzubessern, um einen kontinuierlichen Ausbau der Windenergie zu ermöglichen, ist sehr positiv", so Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Berlin-Brandenburg.</p> <p>Anlässlich der heutigen Übergabe von Unterschriften von Windkraftgegnern an die Landtagspräsidentin in Brandenburg machte der BWE-Landesvorsitzende weiter deutlich: „29.000 Unterschriften stehen nicht für die 2,4 Millionen Menschen in Brandenburg! Die Landespolitik darf sich vor den zweifelsohne lautstarken Anhängern des Mottos ‚Windenergie ja – aber nicht vor meiner Haustür‘ nicht zurückziehen. Es gilt jetzt standhaft die Erfolge und die Zukunftsperspektiven der Energiewende für das Land und insbesondere für die Lausitz zu vertreten. Die preiswerte Windenergie sichert in Brandenburg bereits über 6.100 Arbeitsplätze. Wichtige Unternehmen aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich sorgen mit steigenden Erfolgen in ausländischen Märkten für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Land. Brandenburg soll weiter Vorreiter bei Forschung und Innovation für die Zukunft von Strom, Wärme und Mobilität aus Erneuerbaren Energien sein.</p> <p>Die Windenergiebranche ist sehr dafür, die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger und Kommunen zu sichern und zu verbessern. Da sind wir mit der SPD auf dem richtigen Weg. Welche Form der Beteiligung für Brandenburg geeignet ist, gilt es gemeinsam zu erarbeiten. Um Bürgergenossenschaften, Bürgerenergieprojekte und kommunale Einbindung auch künftig zu sichern, brauchen wir ein Ausschreibungsmodell, dass solchen Projekten eine Zukunft lässt. Hier wünschen wir uns die Unterstützung der Landesregierung gegenüber dem Bund“, so Jan Hinrich Glahr.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 09 Jul 2015 09:33:36 +0000 4598 at https://www.wind-energie.de Mehrheit der Menschen will keine Rückkehr zu Braunkohle und Atom - Energiewende stärkt Nordosten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/mehrheit-der-menschen-will-keine-rueckkehr-zu-braunkohle-und-atom-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„15.000 Unterschriften stehen nicht für 1,6 Millionen Menschen! Die Landespolitik darf sich vor den zweifelsohne lautstarken Anhängern von Kohle und Atom nicht zurückziehen. Es gilt jetzt standhaft die Erfolge der Energiewende für den Nordosten zu vertreten. Die von Bayern vom Zaun gebrochene und von den Gegnern der Energiewende dankbar aufgegriffene Abstandsdebatte geht an den Realitäten vorbei und schadet dem wirtschaftlichen Potenzial des Landes", so Andreas Jesse, Vorsitzender Bundesverband WindEnergie (BWE) Mecklenburg-Vorpommern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich der heutigen Übergabe von Unterschriften von Windkraftgegner an die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern machte der BWE-Landesvorsitzende weiter deutlich: „Die preiswerte Windenergie sichert im Land 7.900 fair bezahlte Arbeitsplätze. Wichtige Unternehmen aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich sind im Land aktiv und sorgen mit steigenden Erfolgen in ausländischen Märkten für <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> bei uns im Land. Bis 1990 exportierte Mecklenburg-Vorpommern Strom in andere Bundesländer. Wir sind heute dank Windenergie dabei, wieder in die Liga der Energieexporteure aufzusteigen. All diese Chance gilt es beherzt zu nutzen, wie es der Landtag mit der breiten Zustimmung zum Landesenergiekonzept jüngst getan hat."</p> <p>Der BWE geht davon aus, dass die Landesregierung die Unterschriften genau prüft. Es stehe zu vermuten, dass die Initiatoren auch viele Unterschriften von Menschen vorgelegt haben, die nicht im Land zu Hause sind.</p> <p>„Wir wollen Windenergie dort, wo der Wind weht, gemeinsam mit den Menschen und unter Sicherstellung der Anforderungen des Artenschutzes. Aktuell werden zur Wohnbebauung bereits deutlich größere Abstände vorgenommen als diese das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die TA Lärm erfordern oder in anderen Bundesländern Praxis sind. Selbst im dünn besiedelten Mecklenburg-Vorpommern würde mit den von den Gegnern der Erzeugung sauberer Energie verlangten Abständen die Flächenkulisse zusammenbrechen und die Energiewende zu Ende sein. Dies will die Mehrheit der Menschen in unserem Land genauso wenig, wie die Rückkehr zu Braunkohle und Atom", unterstrich Andreas Jesse.</p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Erneuerbare Energien Regionale Wertschöpfung Wed, 08 Jul 2015 14:28:14 +0000 4595 at https://www.wind-energie.de Landwirten drohen weitere Einbußen - Energiemix macht Energiewende aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/landwirten-drohen-weitere-einbussen-energiemix-macht-energiewende-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine Änderung im Erneuerbaren Energien Gesetz bringt dramatische Einbußen für die Betreiber von Biogasanlagen. Diese ziehen jetzt vors Bundesverfassungsgericht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hannover, Husum, 8. Juli 2015: Schleswig-Holsteins Biogasanlagenbetreiber kämpfen für Ihren Bestandsschutz. Hintergrund ist die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes im letzten Jahr. Dort wurden die Biogasanlagenbetreiber in ihrem Investitionswillen ausgebremst. 95 Prozent ihrer installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> oder aber die höchste Bemessungsleistung in einem vollen Kalenderjahr dürfen sie nur noch in das Netz einspeisen. „Für alles was darüber hinaus geht erhalten wir nur noch den Börsenpreis. Das ist ein Eingriff in den Bestandsschutz, gegen den wir klagen“, erläutert Hans-Ulrich Martensen, Regionalgruppensprecher des Fachverbandes Biogas. Ursprünglich wurde den Landwirten in den Vorgänger-EEGs für 20 Jahre eine feste Vergütung zugesichert. Diese Zusicherung hebelt das EEG jetzt aus.</p> <p>Energie aus Sonne, Wind und Biogas machen die Energiewende aus. Insbesondere die Speicherwirkung der Biogasanlagen ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Deswegen sieht auch der Windverband Schleswig-Holstein in diesem Vorgehen eine Besorgnis erregende Signalwirkung. „Während Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke weiterhin staatliche Subventionen in Milliardenhöhe erhalten, sollen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Anlage ausgebremst werden. Das kann nicht der richtige Weg sein“, sagte Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle im Windverband Schleswig-Holstein. „Der jährliche Verlust für die Biogasbetreiber beträgt mehr als fünf Millionen Euro, während eine Rücknahme dieser Regelung keinen Einfluss auf den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> hätte. Bei keiner Erneuerbaren Energieanlage darf es solchen unverhältnismäßigen Eingriff in den Bestandsschutz geben“.</p> </div> </div> </div> Wed, 08 Jul 2015 11:08:52 +0000 4596 at https://www.wind-energie.de Entscheidung für Genossenschaftsmodell stärkt Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/entscheidung-fuer-genossenschaftsmodell-staerkt-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Entscheidung der Gläubiger, welche maßgeblich durch den Verein „Freunde von Prokon e.V.“ auf die Ziellinie gebracht wurde, ist ein de