Keine 1:1 Übertragung von PV-Ausschreibungspiloten auf andere Energieerzeugungsarten

Anlässlich der heutigen Kabinettsentscheidung zum PV-Ausschreibungspiloten wies der Bundesverband WindEnergie (BWE) noch einmal auf die befürchtete Fehlsteuerung durch Ausschreibungen hin. „Die Bundesregierung wird heute den PV-Ausschreibungspiloten beschließen. Für uns steht fest, dass es keine 1:1 Übertragung auf andere Energieerzeugungsarten geben kann.

Bei Wind an Land gibt es Erfahrungen in mehreren Ländern, die zeigen, dass die Ziele der Bundesregierung - Kosteneffizienz, Zielerreichung, Akteursvielfalt - kaum zu erreichen sind. Dies belegt sehr deutlich die von uns beauftragte Studie Ausschreibungsmodelle für Wind Onshore: Erfahrungen im Ausland. Die Studie ist als kostenloser Download auf der Verbandsinternetseite für jedermann abrufbar", so Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des BWE.

„Die Beschäftigten der Branche und die in den vielen Bürgerwindparkprojekten engagierten Menschen sehen mit großer Skepsis einen völligen Systemwechsel am Horizont. Es droht ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Wie sich Ausschreibungen angesichts immer längerer  und komplexer Planungsverfahren bewerkstelligen lassen, ist noch nicht erkennbar. Genau dies wäre allerdings unerlässlich um Planungs- und Investitionssicherheit zu behalten“, so Jan Hinrich Glahr, der zugleich deutlich machte, dass sich der BWE aktiv in die Debatte einbringt, um eine drohende Fehlsteuerung zu verhindern.

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