Genossenschaften nicht vom Energiemarkt ausschließen

"Genossenschaften muss die Chance gegeben werden, auch künftig den Energiemarkt mitzugestalten. Dies kann durch entsprechende Regelungen im vorgesehenen Ausschreibungsdesign oder im Rahmen der von der EU ausdrücklich zugelassenen Ausnahmeregelungen (De-Minimis-Regelung) geschehen.

Klar ist, dass genossenschaftliche Modelle der Bürgerbeteiligung vor Ort unerlässlich für die Akzeptanz der Umsetzung der Energiewende sind", machte Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident Bundesverband WindEnergie anlässlich des durch den Verband initiierten Besuches von Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der Energiegenossenschaft Rehfelde deutlich.

"Bürgerenergiegenossenschaften sind ein gutes Beispiel dafür, wie die Energiewende von Bürgerinnen und Bürger organisiert werden kann. Die Bundesregierung bedroht diese Demokratisierung der Energiewirtschaft und Wertschöpfung vor Ort durch die Umstellung auf das neue Ausschreibungsverfahren. Wir werden daher auch über unsere Möglichkeiten im Bundesrat darauf hinwirken, dass Bürgerenergie weiterhin eine Chance hat", so Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Die Energiegenossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG (www.rehfelde-eigenenergie.de) hat das Ziel eine stabile Versorgung der Rehfelder mit Energie und Wärme zu sichern. Die Genossenschaft betreibt bereits eine Solaranlage auf dem Dach der örtlichen Schule. Zwei Windkraftanlagen befinden sich im Genehmigungsverfahren, als Teil eines örtlichen Windparks eines größeren Investors.

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