Landtagswahl Brandenburg 2019: „Heft des Handelns nicht den Totalverweigerern überlassen“

„Die Energiewirtschaft befindet sich im Umbruch, hin zu mehr Klima- und Umweltschutz. Diesen Prozess muss die Politik aktiv steuern“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie Berlin/Brandenburg. Auf einer neueingerichteten Seite informiert die Branche über die energiepolitischen Programme der Parteien. „Wem Klimaschutz und Energiepolitik wichtig sind, sollte sich hier einen Überblick verschaffen“, so Glahr.

„Das Land Brandenburg hat früh die Chancen der Erneuerbaren Energien erkannt und gehört heute zu den Vorreitern der Energiewende“, betont Glahr. Das Ergebnis: Brandenburg ist ein gewachsener Wirtschaftsstandort für die Erneuerbaren, mit über 8.000 Beschäftigten allein durch die Windkraft.

Allerdings: „Der Zubau der Windenergie ist 2019 fast vollständig zum Erliegen gekommen“, so Glahr. Grund sind Genehmigungsverfahren, die sich über mehrere Jahre hinziehen, Klagen gegen Projekte und die Widerstände weniger aber lautstarker Kritiker. „Stand der Dinge werden wir die Ausbauziele für den Klimaschutz nicht erreichen“, so Glahr.

Die Parteien, die am kommenden Sonntag in den Brandenburger Landtag gewählt werden, müssen sich diesen Herausforderungen der Energiepolitik stellen. „Wir dürfen das Heft des Handelns nicht den Totalverweigerern überlassen“, so der Branchenvertreter Glahr. Der Bundesverband Windenergie in Brandenburg ruft daher zur Wahlbeteiligung auf: „Nutzen Sie Ihr aktives Wahlrecht und entscheiden Sie mit über den Erfolg der begonnenen Energiewende im Land Brandenburg!“, so Glahr.

Die Positionen der Parteien zur Energiepolitik finden Sie auf www.windkraft-brandenburg.de unter www.windenergie-brandenburg.de/wahlpruefsteine-parteien-wollen-klimaschutz-und-akzeptanz-versoehnen/ .

Übrigens: Einzig die AfD hat kein Konzept zur Energiepolitik vorzuweisen und hat nicht auf die Wahlprüfsteine des BWE geantwortet.

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