BWE nimmt erneut Stellung gegenüber BMWi zu Messen und Schätzen bei EEG-Umlage

Zu den Regelungen  "Messen und Schätzen", die mit dem Energiesammelgesetz in das Erneuerbare-Energien-Gesetz eingefügt wurden und im Kern anstelle der bis dato verpflichtenden Messung auch eine schätzweise Abgrenzung ermöglichen, erreichten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wie auch den Bundestag immer wieder Schreiben, die die unklare Auslegung der Vorschrift bemängelten oder die eine Anpassung der derzeitigen Rechtslage erbitteten. Auch der BWE hatte bereits im Mai 2018 sowie in der Stellungnahme zum Energiesammelgesetz im November 2018 darauf hingewiesen. Um bestehenden Auslegungs- und Anwendungsschwierigkeiten zu begegnen, lud das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 17.06.2019 zu einem Runden Tisch „Messen und Schätzen bei EEG-Umlage“ ein. Daran hatte auch der BWE teilgenommen. Im Rahmen dieses Runden Tisches hat das BMWi den beteiligten Interessenvertretern die Möglichkeit eingeräumt, nochmals eine Stellungnahme abzugeben.

Der BWE hat eine entsprechende Stellungnahme erstellt, in der er insbesondere fordert, die Querlieferungen zwischen den einzelnen Windenergieanlagen von der EEG-Umlage zu befreien. Diese Stellungnahme finden Sie hier.

Die BWE Hintergrundpapiere zum Thema: „Messen und Schätzen bei EEG-Umlage“ finden Mitglieder exklusiv im internen Bereich.

Aktuell arbeitet der BWE zusätzlich an einer Stellungnahme an die Bundesnetzagentur zur Konsultationsfassung des Hinweises zum Messen und Schätzen bei EEG-Umlagepflichten (Hinweis 2019/2, Juli 2019).