Aufruf an Mitglieder und Unterstützer: Energiewende retten! EEG verteidigen!

Die Entwürfe zum EEG 2016 verunsichern die Windbranche und ihre mehr als 150.000 Beschäftigten massiv. Die drohenden Beschränkungen beim Ausbauvolumen, Eingriffe in laufende Projekte durch eine Einmaldegression oder die Absicht eine Netzengpassregion mit abgesenktem Zubau zu schaffen, gefährden die Energiewende.

In einem Markt, der von mittelständischen Akteuren gekennzeichnet ist, wurde der Ausbau der Windenergie bundesweit voran gebracht. Eine zunehmend dezentrale Stromerzeugung trägt zur Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkraft in vielen strukturschwachen Regionen bei. Jetzt bedrohen Ausbaubeschränkungen die Erreichung von Klimaschutzzielen, Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor allem im ländlichen Raum. Zudem steht die Akteursvielfalt auf dem Spiel: Statt für mittelständische Unternehmen und Bürgerwindprojekte eine Chancengerechtigkeit herzustellen, sorgen Ausschreibungen für neue Hürden, die kleine Marktteilnehmer nur schwer überwinden können. Das erfolgreiche EEG wird faktisch abgeschafft.

Der BWE ruft daher alle Mitglieder und Energiewende-Unterstützer auf, sich an der bundesweiten Warnminute (25. Mai) und der Demonstration in Berlin (2. Juni) zu beteiligen. Für den Erfolg und einen starken Einschlag in den Medien ist es unerlässlich, dass alle in der Branche aktiven Firmen mit möglichst vielen Arbeitnehmern bei beiden Aktionen sichtbar vertreten sind. Seien Sie dabei, um gemeinsam eine verlässliche und zukunftsorientierte Energiewende-Politik zu fordern.

Energiewende retten! EEG verteidigen!

Hermann Albers, Präsident
Henning Dettmer, Geschäftsführer
Roman Denter, Kampagnenleiter