Abstandspläne der neuen Regierungskoalition in NRW gefährden Klimaziele

Die Stiftung Umweltenergierecht bestätigt in einem aktuellen Hintergrundpapier die Zweifel an der rechtlichen Umsetzbarkeit der im neuen schwarz-gelben Koalitionsvertrag festgehaltenen 1.500 Meter Mindestabstand zwischen WEA und Wohnbebauung.

Durch zusätzliche Abstände und ggf. weitere Maßnahmen würde die Grenze zur Verhinderungsplanung überschritten werden. Der World Wildlife Fund (WWF)kritisiert in einer Untersuchung die Abstandspläne ebenfalls hinsichtlich des Beitrags von NRW zur Erreichung der Klimaziele des Bundes, da hier fast ein Drittel der bundesweiten Emissionen ausgestoßen werden.

Zu diesem Thema hat "Campact" eine Onlinepetition zum Erhalt der Windkraft in NRW gestartet. Die Petition kritisiert die angedachten Mindestabstände von 1.500 Metern  als unrealistisch mit Blick auf die tatsächliche Siedlungsdichte vor Ort. Die erste Marke von 5.000 Unterschriften ist fast erreicht.

Der BWE unterstützt das Anliegen der Petition und ruft dazu auf, sich mit einer "digitalen Unterschrift" zu beteiligen. Hintergrundpapier der Stiftung I Untersuchung des WWF I Link zur Petition