BWE befürchtet Verringerung der Vorrangflächen

27. März 2018

BWE befürchtet Verringerung der Vorrangflächen

Kiel.  Zur Ankündigung der Landesregierung, die Abstände für Windenergieanlagen zur Wohnbebauung für neu ausgewiesene Flächen ohne Bestand auf 1.000 Meter zu erhöhen, sagt Marcus Hrach, Landesgeschäftsführer Bundesverband Windenergie (BWE) e. V. Landesverband Schleswig-Holstein:

Der BWE SH begrüßt grundsätzlich das erneute Bekenntnis der Landesregierung zum Zubauziel für die Windenergie an Land in Höhe von 10 Gigawatt. Ob es gelingen kann, dieses Ziel zu erreichen und gleichzeitig die Abstände zur Wohnbebauung zu erhöhen, kann derzeit noch nicht bewertet werden.

Grundsätzlich gilt: Um das Zubauziel zu erreichen, werden mindestens 2 Prozent der Landesfläche benötigt. Eine Erhöhung der Mindestabstände verringert zwangsläufig die zur Verfügung stehenden Flächen. Ob der Flächenverlust tatsächlich rechtssicher durch die Anpassung anderer Kriterien, zum Beispiel durch Abstriche beim Denkmalschutz, kompensiert werden kann, wie seitens der Landesregierung angekündigt, ist abzuwarten.

Zum Hintergrund:
Das Ausbauziel der Landesregierung beträgt eine installierte Leistung von 10 Gigawatt erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2025. Das entspricht einer Einspeiseleistung von 37 Terrawattstunden.

Kontakt:
Jana Lüth, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein 
T  0431 / 90 860 170
M 0176/ 12 12 34 43
j.lueth@wind-energie.de

Tags zum Artikel: Bundesländer, Planung, Windenergie



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