Echter Stillstand im Echten Norden - BWE kritisiert Zeitplan der neuen Landesregierung

12. Oktober 2017

Echter Stillstand im Echten Norden - BWE kritisiert Zeitplan der neuen Landesregierung

Kiel. Der Bundesverband Windenergie Schleswig-Holstein befürchtet Stillstand beim Ausbau der Windenergie im Norden: „Der neue Zeitplan des Ministerpräsidenten bedeutet für die Windenergie-Branche mindestens ein weiteres Jahr gefühlter Stillstand beim Ausbau der Windenergie“, erläutert Marcus Hrach, Bundesverband Windenergie e.V. in Schleswig-Holstein.

„Damit erreichen wir die schleswig-holsteinischen Klimaschutzziele eindeutig nicht“, stellt Hrach fest.
Aus Sicht des Windverbandes verabschiedet sich die neue Landesregierung damit bereits nach 100 Tagen von den eigenen Ausbauzielen für diese Legislaturperiode. „Eine Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie sieht anders aus“, meint Hrach.

„Die Landesregierung fördert weder die Wirtschaft im Land noch die Umsetzung ökologischer Ziele,“ stellt der Verbandschef fest. „Aus diesem Anlass fordern wir nachdrücklich und schnellstmöglich eine rechtssichere Fortführung der bereits begonnenen Landesplanung mit einheitlichen Kriterien für alle zukünftigen Windenergie-Projekte“, so Hrach. 

Zum Hintergrund für die Redaktionen: 
Das Ausbauziel der Landesregierung beträgt eine installierte Leistung von 10 Giga Watt erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2025. Das entspricht einer Einspeiseleistung von 37 Terrawattstunden.

Bildmaterial ist zu finden unter: www.wind-energie.de/presse/bildergalerien

Kontakt:
Jana Lüth
Bundesverband Windenergie (BWE)
Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein
Tel.: 0431 – 90 860 170 
E-Mail:  j.lueth@wind-energie.de
Internet: www.windenergie-sh.net

Tags zum Artikel: Ausschreibung, Bundesländer, Energiepolitik, Planung



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Quelle: www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/echter-stillstand-im-echten-norden-bwe-kritisiert-zeitplan-der-neuen