3. Ausschreibung Wind an Land verfestigt Fehlentwicklung – Gesetzgeber muss handeln

23. November 2017

3. Ausschreibung Wind an Land verfestigt Fehlentwicklung – Gesetzgeber muss handeln

Erwartungsgemäß wird auch die dritte Ausschreibungsrunde Wind an Land durch Akteure dominiert, die die Anforderungen an die gesetzlich definierte Bürgerenergiegesellschaft erfüllen. Damit gingen 2.730,4 Megawatt (MW) der im Jahr 2017 insgesamt ausgeschriebenen 2.820,4 MW Wind an Land an Projekte, die über keine Genehmigung verfügen und erst in bis zu 4 ½ Jahren umgesetzt werden müssen. Ein gleitender Übergang vom bisherigen Vergütungssystem hin zu Ausschreibungen ist deutlich nicht gewährleistet.

„Während die Energiewende nicht mehr aufzuhalten ist und die Windenergie in der Zukunft ganz unbestritten zum Lastenträger der dekarbonisierten Energiewelt wird, bringt die bereits nach der 1. Ausschreibung erkannte Fehlkonstruktion im Ausschreibungssystem die deutsche Windindustrie in große Bedrängnis. Die Gefahr ist groß, dass es in den Jahren 2019 und 2020 zu einem Abriss beim Ausbau der Windenergie kommt, der Hersteller, Zulieferer, Logistik und Planer gleichermaßen hart trifft und die Energiewende massiv auszubremsen droht“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Vollständige Pressemitteilung zu den Ausschreibungsergebnissen

Das Hintergrundpapier zu den Ausschreibungsergebnissen ist exklusiv für die Mitglieder des BWE im internen Bereich dieser Webseite verfügbar.

Tags zum Artikel: Ausschreibung, Bundesländer, EEG



Mitglieder Login

User login

Quelle: www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/3-ausschreibung-wind-land-verfestigt-fehlentwicklung-gesetzgeber-muss-handeln