Studie zur Weiterentwicklung des Einspeise-Managements veröffentlicht

08. April 2016

Studie zur Weiterentwicklung des Einspeise-Managements veröffentlicht

Während der Zubau der Erneuerbaren Energien zur Erreichung der Ziele der Bundesregierung sichergestellt ist, kommt der Netzausbau nur langsam voran. In der Folge nehmen Maßnahmen, die die Überlastung der Netzkapazität vermeiden, zu. Reicht das Netz nicht, um den Strom zu transportieren, werden zuerst fossile Kraftwerke abgeregelt (Redispatch). Erst wenn der Engpass weiter besteht, müssen zusätzlich Erneuerbare Energien Anlagen zeitweise abgeschaltet werden.

Um durch geeignete Maßnahmen die Überlastung der Netze zu vermeiden, wurde mit dem EEG 2009 das Instrument des Einspeisemanagements (EinsMan) geschaffen. Dessen Bedeutung wächst im Zuge der Energiewende. Mit der Studie zu Weiterentwicklung des Einspeise-Managements zeigt der Bundesverband WindEnergie fundiert Ansätze und Möglichkeiten der künftigen Ausgestaltung auf und gibt so einen wichtigen Impuls für die politische Diskussion. 

Der BWE spricht sich für die Weiterentwicklung des Einspeisemanagements bei Beibehaltung der Härtefallregelung und des absoluten Primats des Netzausbaus aus. Darüber hinaus drängt der Verband darauf alternative Wege zur Verwendung wegen Netzengpässen nicht nutzbaren Erneuerbaren Stroms zu ermöglichen. Denn um das System flexibel zu gestalten, gibt es z. B. die Möglichkeit, Verbrauch und Erzeugung besser aufeinander abzustimmen (Lastmanagement) und überschüssigen Strom anderweitig z. B. für Wärme und Mobilität nutzbar zu machen (Sektorenkopplung).

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Quelle: www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/studie-zur-weiterentwicklung-des-einspeise-managements-veroeffentlicht