Windenergieanlage in 1.164 Meter über dem Meeresspiegel geht ans Netz

02. November 2015

Windenergieanlage in 1.164 Meter über dem Meeresspiegel geht ans Netz

Am 30. Oktober wurde in Anwesenheit von Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller Deutschlands höchstgelegene Windenergieanlage auf der Hornisgrinde in Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Nachdem im Februar das Landratsamt Ortenaukreis die Genehmigung erteilt hatte und Ende Juli der erste Spatenstich stattfand, wurde die Anlage in einer Rekordzeit von nur drei Monaten erschlossen.

Franz Untersteller betonte, dass dies ein weiterer Beleg für die Dynamik des Windenergieausbaus in Baden-Württemberg sei. Einer der windreichsten Standorte des Bundeslandes sei damit mit einer leistungsstarken Anlage erschlossen worden.

Die neue Anlage hat eine Leistung von 2,3 Megawatt und eine Gesamthöhe von 120 Metern. Sie ersetzt den 1994 errichteten ersten Windpark des Bundeslandes, der aus drei kleineren Anlagen mit einer Gesamtleistung von 350 Kilowatt bestand und wird zukünftig das Siebenfache an Strom erzeugen. Im Hinblick auf die Windhöffigkeit weist der Standort ein überragendes Potential auf.

Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin im Bezirk Freiburg, bezeichnete den Bau der neuen Anlage als ein Repoweringprojekt par excellence, mit dem das vorhandene Potenzial noch besser genutzt werden könne. Der Regierungsbezirk sei damit auf einem sehr guten und erfolgreichen Weg.

Tags zum Artikel: Bundesländer, Potenziale, Repowering, Windenergie



Mitglieder Login

User login

Quelle: www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/windenergieanlage-1164-meter-ueber-dem-meeresspiegel-geht-ans-netz