Thüringen soll Akteursvielfalt bei Energiewende einfordern

07. August 2015

Thüringen soll Akteursvielfalt bei Energiewende einfordern

„Thüringen sollte sich aktiv um die Ausgestaltung der Energiewende auf Bundesebene einmischen. Wir dürfen nicht nur Transitland sein, sondern müssen mit eigenen Erneuerbaren Energien am Erfolg der Energiewende und den Wertschöpfungspotentialen teilhaben.

Insbesondere muss dringend darauf hingewirkt werden, dass Bürgerenergieprojekte, Genossenschaften und mittelständische Akteure angesichts des Systemwechsels hin zu Ausschreibungen weiter eine Chance haben“, so Frank Gross, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie Thüringen anlässlich des im Rahmen der Sommertour der Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Anja Siegesmund, geführten Gespräches mit Vertretern  des Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk in Jena.

„Die Windenergie hat in Thüringen ein großes Potenzial. Im ersten Halbjahr wurden 9 Windkraftanlagen mit insgesamt 26,6 Megawatt neu errichtet. Mit 734 Anlagen im ganzen Land rangiert Thüringen im Bundesländervergleich auf Platz 11, obwohl eine immer effektivere Anlagentechnik für das Binnenland hier eine wirtschaftliche Nutzung möglich macht. Der Koalitionsvertrag war in dieser Hinsicht bereits ermutigend. Wenn es gelingt, künftig auf 1 Prozent der Fläche Thüringens Windenergie zu nutzen, wäre ein erster großer Schritt geschafft. Ich appelliere in diesem Zusammenhang ausdrücklich an die CDU, im Interesse der Thüringer Wirtschaft, des Mittelstandes und der Kommunen auf einen konstruktiven Kurs zurückzukehren und die von der Bundesregierung getragene Energiewende zu unterstützen“, mahnte Frank Gross an.

Kontakt:
Wolfram Axthelm, Pressesprecher
Tel.: +49 30 212341 251
w.axthelm@wind-energie.de

Tags zum Artikel: Bundesländer, Planung, Potenziale, Windenergie



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