Bundesverband WindEnergie unterstützt Klage zu Hinkley Point C

17. November 2015

Bundesverband WindEnergie unterstützt Klage zu Hinkley Point C

Greenpeace Energy klagt gegen die Subventionen für das britische AKW Hinkley Point C. „Wir teilen die Kritik an den milliardenschweren, von der EU-Kommission genehmigten Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C und ihren möglichen negativen Auswirkungen für die Energiewende in Deutschland und Europa. Deshalb unterstützen wir symbolisch die Klage.“

„Die nationalen Ziele sehen in Deutschland u.a. den Ausstieg aus der Atomenergie und einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien vor. Europa hat sich ebenfalls gemeinschaftlich Ziele zum schnellen Ausbau der Erneuerbaren gesetzt. Beides steht im krassen Widerspruch zur Absicht in Hinkley Point C nun Atomstrom auf 35 Jahre mit 92,5 Pfund (umgerechnet ca. 132 Euro) pro Megawattstunde bei zusätzlichem Inflationsausgleich und ungeklärter Endlagerung zu vergüten. Die Subventionierung veralteter Atomtechnologien ist auch angesichts der technologischen Marktführerschaft europäischer Windanlagenhersteller im Weltmarkt ein völlig falsches Signal. Bereits heute kommt es durch Überkapazitäten zu Marktverzerrungen im Energiesektor. Diese werden zunehmen, wenn entgegen der europäischen Strategie der Zubau Erneuerbarer Energien nicht durch die Herausnahme atomarer und fossiler Kraftwerke begleitet wird. Es macht schon gar keinen Sinn, Erneuerbare Energien in ein Ausschreibungskorsett zu zwingen, während gleichzeitig Dauersubventionen für den Bau neuer Atomkraftwerke zugelassen werden. Wir brauchen Fairness im Markt“, so Hermann Albers.

mehr unter: http://www.no-point.de/unterstuetzer/

Tags zum Artikel: Energiepolitik, Energiewende, Europa, Internationales, Strommarkt, Umwelt, Vergütung, Wirtschaft



Mitglieder Login

User login

Quelle: www.wind-energie.de/presse/meldungen/2015/bundesverband-windenergie-unterstuetzt-klage-zu-hinkley-point-c