Bayerisches Energiekonzept darf nicht hinter Ziele aus 2011 zurückfallen

26. Januar 2015

Bayerisches Energiekonzept darf nicht hinter Ziele aus 2011 zurückfallen

Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Bayern. „Die Bayerische Staatsregierung hatte am 24. Mai 2011 ihr Energiekonzept Energie innovativ beschlossen. Darin wurde als Ziel beschrieben, die Erneuerbare Energien deutlich schneller auszubauen. Seither hat es einen Kurswechsel gegeben, der Bayern bei der Umsetzung der Energiewende aus dem Tritt bringt.

Wir drohen uns mit dieser neuen Ängstlichkeit zu verstolpern“, so der Vorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie(BWE) Bayern, Günter Beermann, nach der von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner geäußerten Skepsis gegenüber den Erneuerbaren Energien.

„Bayern hat mit einem über dem Bundesdurschnitt liegenden starken Ausbau von Fotovoltaik und der Nutzung der Biomasse ein solides Fundament für die Sicherung eines immer höheren Teils des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien gelegt. Auch die Windenergie leistet einen immer wichtigeren und vor allem preiswerten Beitrag zum Erneuerbaren Energiemix im Freistaat. Trotz der Beschränkungen durch das - aus unserer Sicht verfassungswidrige - 10h-Gesetz werden wir 2014 und 2015 noch einen nennenswerten Zubau erleben.

Statt jetzt in Ängstlichkeit und Verzagtheit zu verfallen, sollte die Bayerische Staatsregierung an das gute Energiekonzept Energie innovativ anknüpfen. Der ländliche Raum in Bayern, der bayerische Mittelstand und die Zuliefererindustrie können von der Energiewende nur profitieren. Dafür brauchen wir eine entschlossen und mutig handelnde Staatsregierung“, mahnte Günter Beermann.

Kontakt: Wolfram Axthelm, Pressesprecher
Tel.: +49 30 212341 251, w.axthelm@wind-energie.de

Tags zum Artikel: Bundesländer, Energiewende, Genehmigung, Planung, Windenergie



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