BWE Sachsen gratuliert Martin Dulig zum Ministeramt und bietet Mitarbeit bei Energiepolitik-Kurswechsel an

14. November 2014

BWE Sachsen gratuliert Martin Dulig zum Ministeramt und bietet Mitarbeit bei Energiepolitik-Kurswechsel an

Sachsens neuer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Martin Dulig (SPD) ist für die Energiepolitik im Freistaat zuständig. Nach Jahren des Stillstandes und der Gängelung der Erneuerbaren Energien in Sachsen, maßgeblich betrieben vom alten Regierungspartner FDP, hat sich die neue schwarz-rote Landesregierung auf diesem Feld einen Kurswechsel vorgenommen.

 Prof. Martin Maslaton, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen im Bundesverband WindEnergie (BWE Sachsen) dazu: „Sachsens Windbranche gratuliert Martin Dulig zum verantwortungsvollen Amt und denkt, dass den Worten auch Taten folgen werden. Machen Sie Wind, Herr Dulig, und treiben Sie die Energiewende in Sachsen voran! Die Windenergie steht bereit. Wir bringen unser Know-how ein und sind offen für alle Gespräche auch und gerade mit Kommunen und Bürgern.“

„Wir bekennen uns zum weiteren Ausbau der Windenergie“, heißt es im Koalitionsvertrag, und weiter: „Wir orientieren uns bei den sächsischen Ausbauzielen für Erneuerbare Energien an den Zielen des Bundes, welche derzeit bis 2025 zwischen 40 und 45 Prozent und bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent liegen.“ Daran wird sich die Energiepolitik der nächsten fünf Jahre messen lassen müssen. „Nicht nur der Landesentwicklungsplan und das Energie- und Klimaprogramm müssen überarbeitet werden, wie es im Koalitionsvertrag steht“, so der BWE-Landesvorsitzende. „Auch das Gesetz zur Raumordnung und Landesplanung gehört, wie wir finden, auf den Prüfstand, um dort für die Erneuerbaren Energien einen Vorrang zu verankern. Andere Bundesländer machen dies vor.“

„Wir bieten unsere Expertise zu Fragen des Repowering, also dem Ersatz mehrerer alter Windenergieanlagen durch wenige neue verträglichere Anlagen, und zu Fragen rund um die Regionalpläne, aber auch zu Strommarktthemen und Bürgerbeteiligungsmodellen bei Windparks an“, so Prof. Maslaton. „Neben einem aktiven Einsatz für den weiteren Ausbau der Windenergie und der übrigen Erneuerbaren Energien in Sachsen wäre es sinnvoll, dass das Ministerium gleichzeitig bei der Bevölkerung für die Erneuerbaren werben und die Kommunikation mit allen fördern würde. Die Fakten sprechen eindeutig für die Erneuerbaren Energien.“

Die Windenergie ist keineswegs nur ein Thema für Großinvestoren. Die Bürger vor Ort können sich finanziell, auch mit kleinen Beträgen etwa im Rahmen einer Genossenschaft an Windenergieanlagen beteiligen. „Ausgearbeitete Bürgerbeteiligungsmodelle für Windparks sind vorhaben. Die Einbeziehung der Bürger in die Planungen bei Neustandorten wie beim Repowering sowie ihre finanzielle Beteiligung ist uns ein wichtiges Anliegen“, bekräftigt Prof. Maslaton.

Rückfragen:
Prof. Dr. Martin Maslaton, Tel.: 0341 / 14 9500, Mail: martin@maslaton.de
Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930

Tags zum Artikel: Bundesländer, Bürgerwindpark, Energiepolitik, Potenziale, Windenergie



Mitglieder Login

User login

Quelle: www.wind-energie.de/presse/meldungen/2014/bwe-sachsen-gratuliert-martin-dulig-zum-ministeramt-und-bietet-mitarbeit-bei