EEG-Reform unterzeichnet

23. Juli 2014

EEG-Reform unterzeichnet

Nach dem Beschluss der EEG-Novelle 2014 durch den Bundesrat am 11. Juli 2014 unterzeichnete Bundespräsident Joachim Gauck laut Präsidialamt am Dienstag das Gesetz zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Es tritt wie von der Bundesregierung geplant am 1. August in Kraft. Am heutigen Mittwoch will die EU-Kommission den letzten Nachbesserungen zustimmen.

Für die Windenergie an Land beinhaltet die EEG-Novelle unter anderem die Einführung eines Ausbaupfades von 2.500 MW (netto) sowie den so genannten „atmenden Deckel“, durch den die Vergütung ab 2016 quartalsweise abgesenkt wird. Außerdem wurde eine verpflichtende Direktvermarktung nach Marktprämienmodell eingeführt.
Eine Einspeisevergütung gibt es nur noch in Ausnahmefällen.
Die Boni für Systemdienstleistung, Repowering und Management entfallen für Neuanlagen zum 1. August 2014.

Welche Anlagen noch gemäß EEG 2012 gefördert werden, wird mit Hilfe der Stichtagsregelung ermittelt. Diese sieht vor, dass das alte EEG für alle Anlagen gilt, die vor dem 23. Januar 2014 genehmigt und noch vor dem 1. Januar 2015 in Betrieb genommen werden.

Diese und weitere Änderungen, die die Windenergie an Land betreffen, finden sie hier: Gegenüberstellung der windrelevanten Punkte in EEG 2012 und EEG 2014 (pdf)

Die nächste EEG-Reform ist seitens der Bundesregierung bereits für 2016 angekündigt.

 Downloads und weiterführende Links:

Lesefassung des Gesetzes

BWE-Infopapier zur EEG-Novelle 2014 (pdf)

BWE-Infopapier zur Länderöffnungsklausel (pdf)

Nächste Veranstaltung zum Thema EEG: EEG-Novelle - Neuerungen und Folgen für die Windenergie an Land, 27. bis 28. August 2014, Berlin. Zur Anmeldung.

Tags zum Artikel: EEG, EEG - Gesetzgebung, Energiepolitik, Vergütung, Windenergie



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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2014/eeg-reform-unterzeichnet