Einigung um Windenergie-Messestandort

29. April 2013

Einigung um Windenergie-Messestandort

Die beiden Messegesellschaften Hamburg Messe & Congress und Messe Husum & Congress sind in der Diskussion um den Standort der Windenergiemesse 2014 zu einer Einigung gekommen. Der Kompromiss sieht vor, dass Hamburg alle zwei Jahre Gastgeber der internationalen Windbranche wird, während Husum ab 2015 zweijährlich zur nationalen Branchenschau lädt.

23 Jahre lang war das schleswig-holsteinische Husum größter Branchentreffpunkt der internationalen Windenergie. Noch im Jahr 2012 hatte die Windmesse HUSUM Wind mit 36.000 internationalen Besuchern und einem Wachstum der Ausstellerzahl um 20 Prozent ihr Rekordergebnis erlangen können. Ab 2015 wird die HUSUM Wind nun zur Leitmesse der nationalen Windbranche. Eine Vertragsgestaltung soll verhindern, dass Husum durch den Ausfall im laufenden Jahr Einbußen zu erleiden habe.

Im September 2014 wird die internationale Fachmesse nun erstmals in der Freien Hansestadt Hamburg ausgetragen. Das Spektrum der Hamburg WindEnergy soll die dynamische Entwicklung der internationalen Windenergiewirtschaft aufzeigen und zugleich alle Bereiche der Wertschöpfungskette abdecken. Zuvor war in verschiedenen Medien berichtet worden, mit der Standorttrennung gehe zugleich eine Trennung nach On- und Offshore einher. Dies dementierten die Messegesellschaften aber bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 29. April 2013. Zudem gaben sie bekannt, eine gemeinsame Messegesellschaft gründen zu wollen, die Hamburg und Husum eine gleichberechtigte Teilhabe ermögliche.

BWE-Präsidentin Sylvia Pilarsky-Grosch begrüßt, dass es nach den anhaltenden Verhandlungen nun zu einer Einigung gekommen ist, und lobt die bisherige Zusammenarbeit: „Die HUSUM Wind ist für den BWE immer ein bedeutender Branchentreffpunkt gewesen und für die bisherige intensive Kooperation bleiben mir nur lobende Worte. Mit ihrem besonderen Flair und der renommierten Ausstellerliste hat die HUSUM Wind der Windbranche stets eine qualifizierte Bühne geboten. Für die kommenden Fachmessen wünsche ich beiden Städten viel Erfolg. Insbesondere im Wahljahr ist es wichtig, dass die Branchenteilnehmer Einigungsfähigkeit bewiesen haben und ihre nationale wie internationale Bedeutung in den nächsten Jahren einem großen Publikum präsentieren  können.“

Tags zum Artikel: Windenergie, Wirtschaft



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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/einigung-um-windenergie-messestandort