Durch Bürgerenergie bleibt das Geld im Dorf

03. September 2013

Durch Bürgerenergie bleibt das Geld im Dorf

Simonsberg.  Es scheint schon fast verwegen, in der jetzigen Debatte um eine Strompreisbremse von Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien zu reden. Dr. Peter Heck, Professor am Umweltcampus Birkenfeld, tat das auf der Veranstaltung „Klimawandel und kommunale Wertschöpfung“ in Westerrönfeld trotzdem. Zahlreiche Vertreter der Politik, der Kommunen und der Wirtschaft staunten nicht schlecht, als der Professor vorrechnete, wie viel Geld die Bürger durch die Energiewende sparen und wie hoch der Gewinn für die Kommunen dabei ist.

An zahlreichen realen Beispielen führte Heck aus, dass 500 Einwohner eines Dorfes heute rund 780.000 Euro Heiz- und Stromkosten ausgeben. Geld, das den Kommunen bei der Nutzung konventioneller Energieträger nicht mehr zur Verfügung steht. Sogenannte Bio- Energiedörfer setzen dagegen durch die Beheizung kommunaler Liegenschaften auf Basis von Holz aus der Grünschnittaufbereitung, Energieautarke Bürger-Kläranlagen, Nahwärmenetze, Bürgerwindparks und eine Pelletproduktion auf Autarkie.

„Das Geld des Dorfes dem Dorfe“, zitierte Heck  den Begründer der Genossenschaften, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, und führte weiter aus „Durch den Ausbau regenerativer Energieträger im Strom- und Wärmebereich kann die regionale Wertschöpfung im Landkreis Südwestpfalz bis 2050 auf circa 13 Milliarden Euro gesteigert werden!“.

Weiter plädierte der Professor in seinem engagierten Vortrag für eine echte Teilhabe aller Bürger, dann haben anspruchsvolle Projekte mit teilweise hohen Anfangsinvestitionen auch eine echte Akzeptanz-Chance.

Kontakt:
Bundesverband WindEnergie e.V. Landesbüro Schleswig-Holstein Nicole Knudsen
Querweg 4, 25813 Simonsberg, Tel.: 04841 66 32 10, Fax: 04841 66 32 09,  E-Mail: sh@bwe-regional.de

Tags zum Artikel: Bundesländer, Bürgerwindpark, Regionale Wertschöpfung, Windenergie



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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/durch-buergerenergie-bleibt-das-geld-im-dorf