Windstarke Standorte in waldreichen Mittelgebirgen

06. September 2011

Windstarke Standorte in waldreichen Mittelgebirgen

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz will nach Aussagen von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) die Erneuerbaren Energien im Land zügig ausbauen. Die rot-grüne Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 den gesamten Stromverbrauch des Landes aus Erneuerbaren Energien zu decken.

Die Windenergie wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Bisher werden nur 6,7 Prozent des Stromverbrauchs aus Windenergie gedeckt. Bis 2020 soll sich der Windstromanteil verfünffachen. Dafür will die Regierung in Mainz zwei Prozent der Landesfläche ausweisen.

Zur Erreichung dieses ambitionierten Ziels werden gegenwärtig die windstärksten Standorte ermittelt. Dazu zählen die waldreichen Höhenzüge der Mittelgebirge, in Hunsrück, Eiffel und Westerwald.

Waldstandorte böten sich nach Aussage von Umweltministerin Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) an, da sie sich meist in ausreichender Entfernung zu Wohnbebauungen befinden würden. Die technische Entwicklung der Anlagen hätte deren Waldverträglichkeit deutlich gesteigert. Es kommen sehr hohe Türme zum Einsatz, so dass sich die Rotoren der Anlagen in großer Höhe drehen. Am Boden müssen daher weniger Waldflächen gerodet werden.

Zurzeit wird ein neuer Wald-Windpark im Rhein-Hunsrück-Kreis gebaut. Sieben Megawattanlagen werden hier in Zukunft Strom für rund 12.000 Haushalte erzeugen.

Tags zum Artikel: Bundesländer, Genehmigung, Potenziale



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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2011/windstarke-standorte-waldreichen-mittelgebirgen