EEG-Referentenentwurf: Vergütungskürzungen werden Onshore-Windenergie ausbremsen

30. Mai 2011

EEG-Referentenentwurf: Vergütungskürzungen werden Onshore-Windenergie ausbremsen

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) hat seine Stellungnahme zum Referentenentwurf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beim Bundesumweltministerium eingereicht.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) hat seine Stellungnahme zum Referentenentwurf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beim Bundesumweltministerium eingereicht. Darin fordert der BWE ein Umdenken bezüglich der umfangreichen Vergütungskürzungen für die Windenergie an Land von bis zu zwölf Prozent durch die geplante Erhöhung der Degression um ein Prozent, den vorzeitigen Wegfall des SDL-Bonus und die starke Einschränkung des Repowering-Bonus. Dadurch würde der in den vergangenen Jahren ohnehin schwache Ausbau der kostengünstigen Windenergie an Land insbesondere an Binnenlandstandorten weiter ausgebremst. Der BWE hat darüber hinaus zu den vorgeschlagenen neuen Regelungen der Vergütung der Windenergie auf See, des Einspeisemanagements und der Direktvermarktung Stellung bezogen.

Sowohl der Inhalt als auch der Prozess (Frist von zwei Werktagen zur Kommentierung des Entwurfs) der für eine zügige Transformation des Energiesystems notwendigen EEG-Novelle lassen Zweifel daran aufkommen, ob die Bundesregierung ernsthaft gewillt ist, dieses Ziel zu erreichen. Für eine beschleunigte Energiewende muss der Entwurf in den kommenden Wochen weiter angepasst werden.

Der Referentenentwurf soll am 6. Juni vom Bundeskabinett beschlossen werden. Am 8. Juni findet voraussichtlich eine Anhörung im Bundestag statt. Bereits Anfang Juli soll das EEG verabschiedet werden.

Stellungnahme des Bundesverbandes WindEnergie e.V. zum EEG-Referentenentwurf
EEG-Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums

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Quelle: www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2011/eeg-referentenentwurf-verguetungskuerzungen-werden-onshore-windenergie